Das Schiff schlich schon längere Zeit unfertig bei mir durch die Regale und ist nun mit der "Frieden" zusammen komplettiert worden - da fehlten noch die Ladebäume und die sind nun dran und die ollen Strippen auch. Auf dem Vorschiff kann man betrachten, welchen Detailreichtum man dem Bogen Anfang der 60er bei "Kranich" zugestand - nix für den freundlichen Grobmotoriker von nebenan.
cfm - Kranich-Reprint "Michail Lomonossow"
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schönes Schiff
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der Dampfer ist in Rostock gebaut worden oder in Wismar, da könnte ich jetzt nachgucken, bin ich aber zu faul zu
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was unsere sowjetischen Freunde dann später mit dem Schiff angestellt haben und wo es geblieben ist, entzieht sich meiner Kenntnis
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Robert Hoffmann
February 20, 2020 at 8:57 PM Added the label Ships -
Robert Hoffmann
February 20, 2020 at 8:59 PM Moved the thread from forum wbb.boards.SHIPS_GALLERY to forum Gallery. -
Sowjetisches Frachtschiff ...ja warum den nicht?? Politik hatt hier im Modellbau keinen Platz . Die Ausfertigung des Modells - tadellos ! Schulnote : glatte ' 1' / Peter aus Potsdam
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Hi Peter,
der goldene Klappspaten geht diesmal an Dich. Schau bitte mal auf das Datum, wenn du auf Beiträge antwortest 😉
Viele Grüße
Jan
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Schön!
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Den Bogen habe ich auch! Schön, das Modell gebaut zu sehen.
Das ist das Forschungsschiff Michael Lomonosow. Es wurde auf der Neptun-Werft in Rostock gebaut und wurde 1997 zum Abwracken verkauft.
Hier der Text aus dem russischen Wikipedia (übersetzt mit Gemini):
"Michail Lomonossow (Forschungsschiff)
Die Michail Lomonossow war ein Forschungsschiff der UdSSR und in den 1960er- bis 1980er-Jahren das Flaggschiff der Forschungsflotte der Akademie der Wissenschaften der Ukrainischen SSR.
Bau
Das Schiff wurde auf Initiative und unter der Leitung des Akademiemitglieds Wassili Wladimirowitsch Schuleikin auf der Werft Neptun Werft in Rostock (DDR) entworfen. Als Prototyp dienten die Baupläne des Frachtschiffs Kolomna der Baltischen Reederei. Die Kiellegung erfolgte im November 1956, der Stapellauf im September 1957. Danach wurde das Schiff dem Marine-Hydrophysikalischen Institut der Akademie der Wissenschaften der UdSSR unterstellt, ab 1961 der Akademie der Wissenschaften der Ukrainischen SSR [1].
Durchgeführte Forschungen
Die führende Rolle bei der Erforschung des Atlantischen Ozeans über einen Zeitraum von 10 Jahren (von 1957 bis 1966) lag beim Forschungsschiff Michail Lomonossow des Marine-Hydrophysikalischen Instituts der Akademie der Wissenschaften der UdSSR (später der Akademie der Wissenschaften der Ukrainischen SSR).
- Erste Forschungsfahrt (Nov.–Dez. 1957): Bei dieser Expedition im Nordostatlantik wurde festgestellt, dass die Ozeanschicht bis zu einer Tiefe von 700 Metern im Herbst und Winter aus gut durchmischtem Wasser besteht, das vom Golfstrom transportiert wird. Die bodennahen Schichten hingegen sind mit kaltem Wasser (unter 0 °C) gefüllt, das sich im Norwegischen und Grönländischen Meer bildet.
- Wichtige wissenschaftliche Entdeckungen: Auf allen folgenden 17 Fahrten der Michail Lomonossow in den besagten zehn Jahren wurden bedeutende wissenschaftliche Ergebnisse erzielt. Dazu gehörte der Nachweis des Zusammenhangs zwischen den Prozessen im Nordatlantik und der atmosphärischen Zirkulation auf der Nordhalbkugel. Ein hydrologischer Schnitt entlang des 30. Längengrades West von Grönland bis zum südlichen Wendekreis, der alle wichtigen Strömungen des Atlantiks kreuzte, lieferte neue Daten über den Golfstrom sowie über die Antillen-, Nordatlantik-, Äquatorial- und Kanarenströmung.
- Praktischer Nutzen: Die Auswertung der Daten aus den Jahren 1957–1959 über die Aktionszentren der Atmosphäre über dem Nordatlantik und deren Wechselwirkung mit der Ozeanoberfläche ermöglichte umfassende Verallgemeinerungen. Diese wurden von vielen Ländern erfolgreich für Vorhersagen im Bereich der Seefischerei und Schifffahrt genutzt.
- Winterforschung & der Lomonossow-Strom (1960): Im Jahr 1960 untersuchte die Michail Lomonossow den Golfstrom erstmals im Winter. In der Sargassosee wurde dabei mit 64,5 Metern die höchste Sichttiefe (Transparenz) der Weltmeere gemessen. Im Sommer desselben Jahres wurde nahe der Westgrenze des Golfs von Guinea eine äquatoriale Tiefenunterströmung entdeckt, die nach Lomonossow benannt wurde. Diese Strömung ist etwa 300 km breit, fließt mit einer Geschwindigkeit von 4 Knoten, transportiert 35 Millionen m³ Wasser pro Sekunde und ist eine der Hauptkomponenten der gesamten atlantischen Zirkulation.
- Tiefseeforschung & Atommüll (1962): Gemeinsam mit den Schiffen Olonets und Swesda des Ministeriums für Fischereiwirtschaft errichtete die Expedition der Michail Lomonossow eine Bojenstation in einer Tiefe von 6.800 Metern. Die gemessenen Geschwindigkeiten der Tiefenströmungen zeigten, dass die Vermischung von Tiefen- und Oberflächenwasser in manchen Fällen deutlich weniger Zeit in Anspruch nimmt als die zuvor angenommenen 300 Jahre. Dies bedeutete, dass Tiefseegebiete nicht für die Entsorgung radioaktiver Abfälle (deren Halbwertszeit etwa 150 Jahre beträgt) genutzt werden dürfen.
- Internationale Kooperationen (1963–1964): Das Schiff beteiligte sich aktiv an der internationalen Expedition „Equalant“. Dabei wurden magnetometrische Vermessungen sowie Strömungsbeobachtungen, chemische und radiochemische Analysen durchgeführt. Auf der 18. Forschungsfahrt übermittelte die Michail Lomonossow die Ergebnisse der Strömungsbeobachtungen per Funk an das Küstenzentrum (das Institut für Kybernetik der Akademie der Wissenschaften der Ukraine), wo sie auf dem Computer „Dnepr“ verarbeitet wurden.
Expeditionsleitung und Teilnehmer
In den zehn Jahren sammelten die Expeditionen umfangreiches Datenmaterial, das die Erforschung zahlreicher physikalisch-chemischer und biologischer Prozesse im Ozean und in der Atmosphäre ermöglichte.
Zu den wissenschaftlichen Leitern gehörten namhafte Wissenschaftler wie:
QuoteA. G. Kolesnikow, G. G. Ponomarenko, A. A. Iwanow, W. A. Lednew, W. K. Agenorow, S. S. Wojt, N. K. Chanaitschenko, B. A. Nelepo und A. P. Metalnikow.
An den Expeditionen nahmen Experten des Instituts für Ozeanologie der Akademie der Wissenschaften, des Instituts für Biologie der südlichen Meere, des Instituts für Kybernetik, des Staatlichen Ozeanographischen Instituts, des Allunions-Forschungsinstituts für Seefischerei und Ozeanographie, des Arktischen und Antarktischen Forschungsinstituts, des Leningrader Hydrometeorologischen Instituts sowie zahlreiche ausländische Wissenschaftler teil.
Verbleib
Im Jahr 1997 wurde das Schiff zum Abwracken nach Indien verkauft."
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Sehr schönes Modell, Roland!
Und die Decksfarbe finde ich garnicht gewöhnungsbedürftig…
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Und die Decksfarbe finde ich garnicht gewöhnungsbedürftig…
Danke für deine Sicht auf das Modell, Helmut.
Die Decksfarbe hat mich immer etwas "gespalten", weil ich mir deshalb viel Kritik anhören musste. Andererseits finde ich sie persönlich eben auch nicht ganz unrealistisch.
Heute würde ich den Farbton möglicherweise leicht korrigieren.Allerdings waren Farben von Decksplanken regelmäßig Thema "lebendiger" Diskussionen. Deshalb mein Vorschlag: ...der Rest ist Schweigen!

Vielen Dank natürlich auch für alle Daumenzeichen!
Gruß
Roland -
Die Kritiker sollen sich einfach mal anschauen, wie in Ehren ergrautes Teakholz aussieht….
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For me ships of this era display a host of attractive detail. In addition she has a very interesting history and was responsible for a lot of important research. Thanks for sharing, a great model.