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Wiesel

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41

Thursday, May 7th 2009, 3:35pm

Beide Bordwände sind montiert.

Am Heck ergibt sich konstruktiv ein Überstand zum Längenausgleich von etwa 1 mm, so dass dort angepasst werden muss.

Am Bug ist keinerlei Anpassung nötig.

Es fehlen hier noch das Bugwappen und alle Wallschienen.


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Helmut


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42

Friday, May 8th 2009, 2:30pm

Der wunderschöne Bugstern der Hamburg-Süd, , die Bugklüse und die Schanzkleidstützen und -verstärkungen ("Stringer") an der Kante zum Backdeck.

Die Bugklüse habe ich (nach dem Verkleben und Durchtrocknen der Naht zwischen den beiden Bordwandhälften) vorsichtig gebohrt und dann die Klüsenverstärkung aufgeklebt.

Es kann sein, dass einzelne Schanzkleidstützen nach dem Ankleben in der Höhe noch angepasst werden müssen; dies geht absolut problemlos mittels einer scharfen, von Hand horizontal geführten Rasierklinge.

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Ernst

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43

Friday, May 8th 2009, 3:26pm

Hallo Wiesel,

hatte gestern beim Stammtisch den Bogen und die Augen gekriegt.

Muß Ehrlich sagen bzw. schreiben die Bögen sind erste Klasse in der Ausführung (einzig die grauen Bögen waren für mich mit den schwarzen zeichnungen etwas zu unscharf, Aber das liegt daran das ich sie bei Kunstlicht am Stammtisch wo es etwas dunkler war gesehen habe).

Ausführung des Baubogens : 1A+++

Auch die Ätzteile sind einfach Erste Sahne.

Ein Danke an den Konstrukteur und den Verlag.

Grüße
Ernst

Wiesel

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44

Friday, May 8th 2009, 3:41pm

Quoted

Original von jabietz
...Also, wenn ich das Bild mit den Schanzkleidstützen auf 400% zoome, dann könnte es sein, dass die erste und zweite Stütze noch 0,3mm zu lang sind? ...


Andreas, Du wirst alt! Das gute Lübecker Bier scheint die Augen zu trüben...

Es sind nur 0,23 mm ...

Und die kommen auch noch ab!

@ Ernst: Danke!
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45

Saturday, May 9th 2009, 11:33am

Danke!
Thomas, eine Schere hat das Modell aber noch nicht gesehen... =)
Das Anpassen im Bugbereich ist recht einfach, wenn man gut vorgeformt hat. Dann legen sich die Bordwände dort von allein an.

Der Rumpf ist fertig und wird jetzt, auch zum Schutz gegen Griffspuren, mit UV-Schutzlack überzogen. Dann verschwinden auch die jetzt noch sichtbaren Klebstoffflecken. Trotz aller Vorsicht werden sie sich beim Aufkleben der unten beschriebenen Streifen kaum vermeiden lassen.

Vorher noch ein paar Bilder.

Der Zusammenbau der Bordwände und die Montage ist problemlos. Am Heck entsteht (wie schon beschrieben) eine Überlänge, die sich aber leicht mit einer Rasierklinge (Die Nassrasierer unter uns sind da im Vorteil!) abschneiden lässt.

Längs auf der Bordwand werden Leisten aufgeklebt, und am Heck befindet sich eine ebensolche, vertikale Leiste, die gut den Zuschnitt verdeckt.

Beim Original deckten diese Blechstreifen die Rumpfnähte ab. Aufgrund alliierter Schiffbaubeschränkungen war es der Bundesrepublik bzw. deutschen Werften damals noch verwehrt, oberhalb einer bestimmten Tonnage vollständig geschweißte Rümpfe herzustellen.

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Klebär

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46

Saturday, May 9th 2009, 1:24pm

Hallo Helmut!

Das gibt ja wieder ein Sahnetückchen... Vielleicht sollte ich mich auch mal an einen Pott der weißen Flotte machen!?!

Du schreibst, dass Du den Rumpf zum Schutz vor Griffspuren mit UV-Lack einsprühst. Da habe ich doch gleich mal eine Frage: Wie verträgt sich der Kleber mit dem Lacküberzug? Oder deckst Du das Deck, mit seinen Baustellen ab? Ich könnte mir vorstellen, dass kleinere, mit Weißleim angebrachte Teile auf dem versiegelten Karton nicht mehr so gut haften.


Schönen Gruß,


Philipp
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte: 'wo kämen wir hin?' und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"

Wiesel

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47

Saturday, May 9th 2009, 1:32pm

Hallo Philipp,

die Haftfähigkeit des Klebers (Weissleim) ist kein Problem.

Bei der HAMMONIA hatte ich auch schon sehr früh das Deck lackiert und der Kleber hat später problemlos gehaftet, möglicherweise wegen der matten und damit mikroskopisch fein aufgerauhten Oberfläche.

Bei der INÉS will ich aber zunächst nur die Rumpfseiten lackieren.
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48

Saturday, May 9th 2009, 4:29pm

Nun geht es bereits an den Aufbau, Baugruppe 36 .

Auf diesem Deck befanden sich beim Original neben der Mannschaftsmesse ua. der Wohnraum des LI sowie das Zahlmeisterbüro, Pantry, ein Waschraum und der Wohnraum für den Küper(Proviantverwalter).

Die Bullaugen habe ich wie immer ausgeschnitten.
Hierzu ein paar Bilder. Geschnitten mit einem 30°-Skalpell (OLFA, zu beziehen bei unserem Forumsmitglied Robert Kofler)

Die einzelnen Arbeitsschritte zeigen die Bilder; mit einer guten Kopflupe ist das Ausschneiden eigentlich kein Problem.

Vor dem Hinterkleben der Bullaugen mit Antistatikfolie werden die Ränder auf der Rückseite mit der Rasierklinge abgeschnitten und mit stark verdünntem Weissleim glatt gemacht.


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49

Saturday, May 9th 2009, 9:26pm

Der Bezugspunkt für die Montage der Wand 36 ist die Kante am vorderen Windfang (das Schott war der direkte Zugang vom Hauptdeck zum Treppenhaus):


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John

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50

Sunday, May 10th 2009, 2:31am

Hello Helmut,
This clean, precise work is a delight!

I like the look of waterline models. They must be fun to build.

John

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51

Sunday, May 10th 2009, 7:34pm

Quoted

Original von Klueni
... da kriegt man quasi sofort ein schlechtes Gewissen, wenn man's beim eigenen Mofdell nicht genauso genau nimmt...


Ha, siehst Du, alles Absicht... :D

Quoted

Original von John

...I like the look of waterline models. They must be fun to build.
...


Thank you very much, John. I also like them, so till this day I've never build a "complete" ship.
And it is also a pleasure to compare different ship in the same scale.
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Monday, May 11th 2009, 7:19am

Moin Helmut,
macht Spaß, Dir bei der Arbeit über die Schulter zu schauen, obwohl man dabei immer wieder merkt, welche Defizite man noch hat...
Ein wirklich elegantes Schiff. Und sogar mit Tiefgangmarken an der Bordwand!
Weiterhin gutes Gelingen
Fiete

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Wiesel

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53

Monday, May 11th 2009, 9:34am

Moin Fiete,

danke, dass Du den Baubericht verfolgst. :)

Nachdem die beiden Längswände montiert sind, geht es an das Einpassen der achteren und der vorderen Wand.
An der achteren Wand, Teil 36 j, stehen gute Bezugspunkte zur Verfügung, nämlich die Markierungen für die Teile 93 (Begrenzungslinien für Niedergänge).
Zunächst also wie üblich die Wand passend vorrunden und die Länge testen. Das Bauteil hat zum Ausgleich von ev. Ungenauigkeiten eine leichte Überlänge, so dass ich an jeder Seite etwa 0,5 mm weggenommen habe (das muss aber jeder individuell an seinem Modell vor dem Ankleben austesten). Ankleben dann zuerst im Bereich der Markierungen und dann an die Laschen 36 c und h (erstes Bild).

An der Vorderwand (Teil 36 n) gibt es einen kleinen potentiellen Stolperstein:
Das Schott sitzt (natürlich wie auch beim Original :) ) nicht mittig, sondern leicht nach BB versetzt. Bitte auf keinen Fall also dieses Schott als Bezugspunkt beim Ankleben benutzen; die Mitte liegt vielmehr genau zwischen den beiden mittleren Bullaugenpaaren. Wer sich dann sicherer fühlt, kann diese Stelle dünn mit einem kleinen Bleistiftstrich markieren, ebenso auf Bauteil 32 b (Hauptdeck).

Auch diese Wand hat eine leichte Überlänge zur ev. Korrektur. Sauber vorgerundet und angepasst (Laschen 36 d und i) ergibt sich ein absolut lückenloser unterer Aufbau, der sauber auch auf der Balkenbucht aufliegt (Bild 2).


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54

Monday, May 11th 2009, 9:51am

Und hier noch ein Bild hinter die Wand in das Treppenhaus (wie schon geschrieben hinter Teile 36 b und f, hier allerdings ein Deck höher). Rechts hinter der Flügeltür der (Rauch-) Salon mit Blick auf die Vorderwand des Aufbaus. Links neben dem Spiegel ist der Personaleingang zur kleinen Bar.



(c) hsdg-sammlung.de
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Monday, May 11th 2009, 12:27pm

Danke Helmut
für den Hinweis mit Teil 36. Wird eine große Hilfe und vermeidet Rückfragen.

Mit freundlichen Grüßen

modellschiff

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Tuesday, May 12th 2009, 7:25pm

Quoted

Original von modellschiff
Danke Helmut
für den Hinweis mit Teil 36. ...


War mir ein Vergnügen. :]

Das Schanzkleid ist nun komplett, nachdem ich auch die eingezogenen Bordwandteile für den Platz der Stelling montiert habe. Beide Pforten sind jeweils vorn.

An der Backbordseite habe ich die Pforte geöffnet, weil ich die INÉS am Kai liegend mit abgesetzter Stelling darstellen möchte. Auch wenn mir hierzu kein aussagefähiges Bildmaterial vorliegt, bin ich mir mittlerweile auch nach einer Diskussion mit Wilfried sicher, dass die Pforte an BB links angeschlagen war und damit nach vorn geöffnet wurde; alles andere macht aus verschiedenen Gründen keinen Sinn.


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Wednesday, May 13th 2009, 12:02pm

Hallo Wiesel,
man lernt immer noch dazu. Extra für die SI habe ich mir ein 30° Abbrechmesser angeschafft und damit die Speigatten und Klüsen der Bordwand ausgeschnitten. Toll geht das.
Die Farbgebung der SI gerade mit dem Holzdeck und dem roten Hauptdeck hat etwas sehr Angenehmes. Besser als das Grau. Das hat es aber auch gegeben.


Mit freundlichen Grüßen

Wiesel

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Wednesday, May 13th 2009, 12:31pm

Quoted

Original von modellschiff
.... Besser als das Grau. Das hat es aber auch gegeben.


...


Hallo Modellschiff,

ja, das stimmt.

"Braun-rot" war der Farbton bei Werftablieferung und noch einige Zeit danach. Hierzu gibt es sowohl Fotos wie aber auch vor allem eine klare Aussage eines damaligen Besatzungsangehörigen.

Später war das Deck dann grau; ab wann genau, wissen wir nicht.
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Wednesday, May 13th 2009, 2:10pm

Zeit, mal wieder ein paar Bilder zu zeigen.

Den Bauabschnitt "Reling Backdeck" (Gruppe 37) habe ich einstweilen zurückgestellt. Vermutlich wird sich so leichter das Backdeck "bepflanzen" lassen, mal sehen.

Weiter gehts mit den Seitengängen, Baugruppen 38 (stb) und 39.
Hier sind zunächst die Deckstützen auszuschneiden, eine Art "Harke", die ein superscharfes Skalpell und gutes Festklemmen beim Schnitt erfordert. Die Stützen werden innen an das Schanzkleid auf die dortigen Markierungen geklebt. Auf korrekte Höhe achten (Markierungen hierzu auch auf den "Beinchen" der Stützen).
An diese "Harke" werden innen im 90 °-Winkel die Abstützungen angeklebt, wobei diese im Bereich der Stellingschanz etwas anders aussehen (Foto).

Auf dem oberen, waagerechten Träger wird später das Deck (II. Deck) montiert, so dass dann (hoffentlich) die "Harke" bündig mit der Deckskante verläuft... Denn daran wird danach die Seitenwand angeklebt, und die soll ja schön gerade, ohne Beulen, verlaufen.

(Spätestens dann sollte der Seitengang gefegt sein...)




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60

Wednesday, May 13th 2009, 4:48pm

Die "Harke" (BB-Seite).

Der Strich an den Beinchen markiert die Oberkante des Schanzkleids.


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Wednesday, May 13th 2009, 8:46pm

Hallo Thomas,

ein Ätzteil gibt es dafür nicht. Es wäre auch zu groß für die Platine.

Ich bin aber sicher, dass Du das genauso hingekriegt hättest. Man muss halt sauber und langsam schneiden, und das kannst Du ja, wie man sieht. =)

Die Stabilität ist auch so auf jeden Fall ausreichend. Das dort aufliegende Deck ist doppelt, so dass auch von daher Stabilität kommt.
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62

Thursday, May 14th 2009, 11:35am

Der nächste Bauabschnitt betrifft die Montage der Seitenwand am Aufbau.

Hier kommen erstmals Ätzteile zum Einsatz, wenn man diese verwenden möchte.
Die Fenster oberhalb des I. Decks (mit Ausnahme der Brückenfenster) hatten deutlich vorstehende Rahmen, die sich sehr überzeugend mit den in der Platine enthaltenen Teilen nachbilden lassen.
Bild 3: (c) A. Guhr


Also zunächst die Platine gut entfetten (Aceton und/oder Spülmittel) und danach weiss lackieren, zumindest im oberen großen Feld.
Ich habe mit der Airbrush lackiert. Es geht aber (fast) genau so gut mit der Srühdose.
Der Lack ist gleichzeitig eine Grundierung, wenn einzelne Teile später mit einer anderen Farbe überlackiert werden sollen.


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Friday, May 15th 2009, 7:11pm

Los gehts.

Nach den Ausschneiden des Bauteils ist zunächst u.U. ein Anpassen erforderlich, weil je nach vorheriger Bauweise das innere Schanzkleid weiter vorne sitzt. Referenzpunkt ist die letzte "Schräge"; die Füßchen müssen genau an die Stützen passen.

Die Fenster habe ich mit Antistatikfolie hinterklebt (die spiegelt so schön!). Die Verbindungslasche (40 a) ist geteilt, damit später die Frontwand dort glatt anschließt.

Nun habe ich begonnen, die Fensterrahmen aufzukleben.
Diese Rahmen besitzen "Profil"; die Vorderseite ist stufig (vgl. das Originalbild oben); die Rückseite, die aufgeklebt wird, glatt.
Die Positionen, wo die Stege gesessen haben, habe ich mit stark verdünntem Acryllack leicht übermalt, weil es sonst, obwohl die Stellen superklein sind, trotzdem dort glitzern könnte.

Einen Tropfen Ponal Express auf Abfallkarton, eine Nähnadel in Wasser tauchen und dann in den Kleber. Dadurch ergibt sich die richtige Verdünnung des Klebers sozusagen von allein und der Kleber kann mit der Nadel auf die Rückseite der Rahmen aufgebracht werden.
Man kann hier ruhig sparsam vorgehen. Die Klebekraft reicht schon in kleinen Mengen völlig aus.

Auch das saubere Anbringen und Ausrichten mit einer feinen Pinzette ist problemlos, wenn man langsam arbeitet. In dieser Verdünnung ist Ponal im Übrigen fast matt, so dass man praktisch keinen überquellenden Kleber sieht.





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Friday, May 15th 2009, 9:48pm

Quoted

Original von ToKro

Quoted

Original von Wiesel
...

Auch das saubere Anbringen und Ausrichten mit einer feinen Pinzette ist problemlos, wenn man langsam arbeitet.

...


Moin Helmut,

die Rahmen stellen die Geduld sicherlich ziemlich auf die Probe. Aber das Ergebnis ist die Mühen Wert. Geduld ist in meinen Auge eine Grundvoraussetzung für die Modellbau, Hast beim Bau tut keinem Modell gut. Hätte ich doch nur mehr Geduld...

Schönes Wochenende

ToKro

PS.: Hast Du beim Airbrushen auch (wasserlösliche ?) Acrylfarbe benutzt?

ToKro



.......Geduld bringt einen immer weiter, auch beim Modellbau. Gerade sauber gebaute Kleinteile werten ein Modell auf. Die geätzten Fensterrahmen , sauber bemalt und ausgerichtet sind eine Augenweide. Wie schon gesagt ...die Geduld muss man aufbringen.


Gruß

Michael
"Die beste aller möglichen Welten ist eine Welt ohne Religion" John Adams (1735 - 1826) US-Präsident

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Friday, May 15th 2009, 10:04pm

Hallo Thomasse :D,
hallo Michael.

Man könnte sicher eine solche Wand an einem Abend ausschneiden, mit Ätzteilen versehen und ankleben.
Aber es wäre sicher so, dass man die Hast dann auch sehen würde.
Ich will Spaß am Bauen haben und mit meinem Modell zufrieden sein. Dies verträgt sich jedenfalls bei mir nicht mit Eile.


Die Wand ist nun fertig zur Montage. Ich habe noch zwei Leisten ergänzt (80 gr Kopierpapier), die der Bogen so nicht vorsieht. Die Markierungen sind ja vorhanden, und man könnte sicher diese Leisten auch weglassen (zumal die Wand verhunzt ist, wenn es in die Hose geht).
Aber ich finde, es sieht recht ansprechend aus (und entspricht dem Original, siehe oben).


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Friday, May 15th 2009, 10:40pm

Quoted

Original von Klueni
...Hab ich das jetzt richtig verstanden, daß Du die Wand komplett mit Airbrush behandelt hast?:D

...


Nein, da habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt? :D

Mit der Airbrush sind lediglich die Ätzteile, also die Fensterrahmen, lackiert.
Und zwar mit wasserlöslicher Acrylfarbe.

Die Wand ist inzwischen teilweise fixiert. Morgen gibt es dazu Fotos bei Tageslicht.
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Saturday, May 16th 2009, 9:59am

Die Wand habe ich bisher nur an den senkrechten Stützen festgeklebt. So lässt sich wahrscheinlich später das Deck leichter einpassen.

Die Fenster folgen dem Decksprung und somit steigt die Fensterreihe nach achtern an (vgl. Originalfoto, (c) A. Guhr, HSDG-Sammlung).
Das sieht in diesem Bauzustand noch etwas seltsam aus; der Eindruck relativiert sich aber, sobald der Rest der Seitenwand mit der Aufbaufrontwand angeklebt ist.

Wichtig ist, dass die vordere Kante von Teil 40 (41), wo also die Lasche ist, nach dem Ankleben genau senkrecht verläuft.



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Sunday, May 17th 2009, 4:50pm

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Original von Mainpirat
... Die plastischen Fensterumrahmungen ... entfalten auch hier ihre Wirkung.


Hallo Kurt,

ja, ich finde, dass sie gerade bei der INÉS notwendig sind, weil auch beim Original die vorstehenden Rahmen sehr markant waren.

---
Bevor das Deck eingebaut wird (Teil 42), muss zunächst das Schwimmbad montiert und im Deck befestigt werden.

Ich habe den Pool "gefüllt" dargestellt, mit einer stabilen Plastikfolie, die von unten mit Weissleim bestrichen ist (von unten deshalb, weil sich so die "Wasserfläche" leichter von Staub freihalten lässt). Die Folie muss genau passend zugeschnitten werden (Maße von der Bodenplatte des Pools nehmen), weil sie sonst im Spantengerüst klemmt und dann der Spant 10 nachgeschnitten werden müsste.

Bei Verwendung der Ätzteile müssen die Ausstiegsleitern des Pools geteilt und die "unter Wasser" liegenden Leiternteile schon eingeklebt werden.


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69

Sunday, May 17th 2009, 6:42pm

Hi Helmut,

Window frame build looks not easy but you have done it excellently

Wiesel

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Sunday, May 17th 2009, 6:49pm

Hi Yu,

it seems to be complicated, but really it is'nt ...

... and gives a lot of fun and satisfaction.

Thanks for the compliment and your interest.
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Wiesel

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71

Sunday, May 17th 2009, 8:43pm

Jetzt kann das Promenadendeck montiert werden.

Die Referenzpunkte befinden sich achtern bei den Niedergängen.


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72

Monday, May 18th 2009, 3:44pm

:) Ich verfolge den Bau der Santa Ines mit großem Interesse und bewundere die Sorgfalt mir der die Arbeiten ausgeführt werden.

Super

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britanis

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73

Monday, May 18th 2009, 5:59pm

klopf klopf
ich klopf dir mal stolz auf die schulter :D

Wiesel

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Tuesday, May 19th 2009, 9:06pm

Okay, Ihr zwei.
Dann gibts zum Dank mal neue Bilder.


Aufbaufrontwand

Jetzt kommt dat Geld mitte Post - hätte meine Oma gesagt. Es wird also etwas schwieriger.

Dieses Teil ist auch auf Überlänge konstruiert. Deswegen muss auch sehr sorgfältig angepasst werden; bei mir passten die Längen , unter Abzug der Zugabe, fast bis aufs Haar :D .

1. Schritt nach dem grosszügigen Ausschneiden: Mitte auf der Rückseite mit einem dünnen Strich markieren.

2. Schritt: Länge genau anpassen, nachdem vorher das Teil gut vorgeformt wurde.

3. Schritt: Fensterrahmen und, wer will, Abdeckleisten anbringen

4. Schritt: Beim vorgeformten Bauteil jetzt erst die "Verglasung" anbringen, am besten jeweils nur für 3 Fenster.


Ein durchgehender Folienstreifen gibt u.U. zuviel (unerwünschte) Steife. Außerdem ist die Anordnung der Fenster so, dass jeweils nach 3 Fenstern ein breiterer Steg folgt, an dem sich gut kleben lässt.
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Tuesday, May 19th 2009, 9:11pm

Bekanntlich ist an der BB-Seite die Stellingpforte geöffnet.
Auf zwei der obigen Originalbilder (u.a. vom 16.05.) ist zu sehen, dass bei abgesetzter Stelling oberhalb der Pforte eine Art "Klappe" geöffnet ist, damit die Damen und Herren Passagiere erhobenen Hauptes und "behütet" an und von Bord gehen konnten.

Diese "Klappe" habe ich auch in etwa dargestellt, jedenfalls diesen Ausschnitt dafür (hier noch unbearbeitet).
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76

Tuesday, May 19th 2009, 9:13pm

Jetzt kann die Frontwand angeklebt werden.

Ich rate dringend, zunächst nur auf einer Seite an der dortigen Lasche zu kleben und noch keinen Klebstoff an den Spanten anzubringen.

Gut durchtrocknen lassen.
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77

Tuesday, May 19th 2009, 9:24pm

Erst nach den völligen Aushärten bzw. Trocknen des Klebers kann die andere Seite angeklebt werden. Vorher sollten die Spanten etwas gestrakt ("an den Wandverlauf angeglichen, abgeschrägt") werden - man betrachte den Schleifstaub... =)

Wenn alles klargegangen ist, schließt die Wand jetzt auch an der anderen Seite spaltfrei an.

Wieder gut durchtrocknen lassen und vorerst keinen Kleber an die Spanten oder an die Vorderkante des Promenadendecks.

Am besten über Nacht wegstellen....

Die Wand muss bei der Betrachtung von der Seite schon leicht schräg nach achtern geneigt sein und sollte zumindest jetzt schon ohne Kleber an den beiden äußeren, an der Rundung befindlichen Spanten anliegen, ohne zu spannen. Wenn sie, was zu erwarten ist, an den beiden mittleren Spanten (noch) nicht anliegt, so macht das nichts. Das ergibt sich beim Einbau des Brückendecks.

Im Übrigen hat vorn (und damit oben am Querspant) die Frontwand noch nicht die endgültige Höhe! Die Wand ist ja bisher nur an den Laschen und noch an keinem Spant festgeklebt. Nach dem Trocknen der Laschenverbindung wird die Wand auf die richtige Höhe gezogen und schließt dann auch, wie es sein muss, mit der Oberkante des Querspants ab.

Falls diese hier nach der "Klötzchenmethode" beschriebene Vorgehensweise den einen oder anderen zum Gähnen bringt, bitte ich um Nachsicht. Vielleicht hilft es aber doch etwas beim Nachbau.
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Ernst

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78

Tuesday, May 19th 2009, 9:28pm

Hallo Wiesel,

Einfach eine Klasse Erklärung wie du den Bau machst.

Dafür ein großes DANKE von mir.

Grüße
Ernst

79

Wednesday, May 20th 2009, 7:01am

Quoted

Original von Wiesel
...Falls diese hier nach der "Klötzchenmethode" beschriebene Vorgehensweise den einen oder anderen zum Gähnen bringt, bitte ich um Nachsicht. Vielleicht hilft es aber doch etwas beim Nachbau...

Nö nö, das ist völlig in Ordnung!
Saubere Arbeit übrigens...
Beste Grüße von der Elbe
Fiete

mserwin

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80

Wednesday, May 20th 2009, 3:48pm

Hallo Helmut,

bin begeistert von Deinem Baubericht und der sauberen Bauweise. Wie ich gesehen habe, verwendest Du bei der Montage der Bordwände und Decks auch einen Schwamm, habe bei meiner Monte Rosa auch gute Erfahrungen damit gemacht. Die Arbeitsmethode ist sehr zu empfehlen.

Gruß
:)Erwin
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