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Thursday, February 21st 2019, 8:43pm

Pischof Autoplan Rudi Hegers Modell Nr. 36

Hallo Freunde,
Ich habe von einem Beusch bei Rudi Heger noch die Worte meines Lehrmeisters im Ohr klingen:

"na geeeh, wer wird denn diesen Vogel nachbauen?"

Ganz einfach..... ich baue den Vogel oder ich habe zumindest vor das zu tun.

Begonnen habe ich bereits auf den steirischen Modellbautagen (Stemot) 2019, die dieses Jahr von 9. und 10 Februar im weststeirischen Wettmannstätten stattfanden.

Schon bei Teil 1 beschloss ich, die Vierkanthölzer nicht wie im Bauplan vorgesehen hohl zu lassen, sondern mit Kartonkernen zu versehen.


Rudi hat es fertig gebracht, das Grundgestell mit den planmäßigen "Hohlprofilen" zu bauen. Ich habe keine Ahnung wie, aber Rudi hat das geschafft.





Die fertigen Kufen kommen in die Presse, um sie gerade zu halten


Das ist jetzt die Ausbeute vom ersten Stemot-Tag


Naja...all zu groß ist die Ausbeute da augenscheinlich nicht, aber es gab natürlich viele Unterbrechungen für "Fachgespräche" ( jaaaa, so heißt das wenn Männer reden!!!)

Für den Zusammenbau der Vierkanthölzer habe ich ganz normalen UHU verwendet, der Zusammenbau des Rumpfgestells erfolgt nun aber mit Weißleim. UHU hat die Eigenschaft, im Lauf der Zeit hart und spröde zu werden. Dabei verliert er an kleinen Klebestellen recht gerne die Haftung.
Bei diesem Bauabschnitt wimmelt es aber geradezu von solchen kleinen Klebestellen, also verlasse ich mich lieber auf Weißleim.
Die Bindetezeiten sind dadurch natürlich zrotz Schnellbinder erheblich länger.

Zuerst werden die Kufen verbunden und zum Trocknen niedergepresst, die Klarsichtfolie unter den Teilen verhindert ein Festkleben an der Schneideunterlage




Weitergebaut wird dann in Richtung Heck




Es folgt der Vordere Rumpfaufbau




Die vordere Halterung für die Propellerachse


Die Propellerachse samt Nabe und Riemenscheibe wird auf eine Papierhülse montiert, diese wiederum auf ein Stück Bambuszahnstocher geschoben.



So bleibt der Propeller drehbar und ich habe eine stabile Verbindung zwischen den beiden Halterungen.
Jetzt liegt nicht alle Last zwischen vorderem und hinterem Rumpfteil auf den Kufen


Zwischen diesen Bauschritten liegen immer erhebliche Trockenzeiten, der Bau wird also ganz schön Zeit in Anspruch nehmen.

Trotz der sehr kleinen Klebeflächen ist das Trumm unerwartet Stabil geworden.

Ich Kürze wird weitergebaut.
Bis dahin liebe Grüße
Heinz
Der Ausdruck >gute Freunde< sagt alles: dass es auch schlechte gibt.
(Gerhard Uhlenbruck)

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Wednesday, February 27th 2019, 8:41pm

Hallo Freunde,
es geht weiter im Bau

Als nächstes werden die hinteren Fahrwerksträger angebaut, sie bilden später auch gleich die Achsen für die beiden Seitenruder.


Danach verbaue ich auch gleich die Vorderachse samt den Rädern


Anschließend wird das Getriebegehäuse und die Antriebsachse samt Kettenrad oder Riemenscheibe für den hinter den Pilotensitzen befindlichen Propeller eingebaut.


Es war mir ein Bedürfnis, die Achsen beweglich zu gestalten. Einfacher geht es sicher mit starr verbauten Teilen






Es ist an der Zeit, Den Motorblock und das Cockpit zu gestalten












Die Pilotensitze




Jetzt, wo ich den Baubericht schreibe, merke ich, dass hier Gurte fehlen. Allerdings bin ich gar nicht sicher, ob es 1910 überhaupt für so wichtig gehalten wurde, den Piloten anzuschnallen :rolleyes:

Aufsetzen des Höhenruder-Mittelstücks


Um die den Stützen für die Tragfläche ordentlichen Halt zu geben und die Tragfläche noch stabiler zu bekommen, verstärke ich das Innenleben.


Die Klebestellen sollen nun ordentlich durchtrocknen...

Die Trockenzeit wird zum Teil für den Zusammenbau des Tanks genutzt




Nach der recht kurzen Zeit sind die Streben für die Tragfläche bei weitem noch nicht stabil genug, also wird jetzt mindestens über Nacht zugewartet


In Kürze wird weitergebaut..
Lieben Gruß
Heinz
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Thursday, February 28th 2019, 6:17pm

Hallo Freunde,
es geht weiter mit dem Bau des alten Fliegerchens...

zunächst eine Information für Modellbauer, die Rudis Autoplan eventuell nachbauen wollen:

Ein Zeichenfehler hatte zur Folge, dass ich die Tragflächen neu bauen musste
es gibt einen Versatz von 8mm an den Markierungen für den Spannturm


Ich dachte, die Markierungen wären für die Tragestreben und lochte sie vor dem Zusammenleimen, damit die Streben zum Kartonkern vordringen können.

Als echter Spätzünder erkannte ich das Malheur erst beim Zusammensetzen der beiden Tragflächenhälften.

Nun gut, nachdem die Tragfläche ohne ihren profilgebenden Kern im Querschnitt symetrisch ist, habe ich sie dann auch mit der "fehlgezeichneten" Seite nach unten verbaut.
So sieht man nichts mehr davon.
Jetzt erhebt sich die Frage, ob ich den Fehler beim Downloadbogen im Forum der Steirer korrigieren soll oder nicht ?(







nach der Montage des Leitwerks und des Spannturms werden die Spannseile montiert. Ich habe alle Seile mal mittig über den Spannturm gelegt und verklebt...


...mit Zuggewichten versehen und an den Tragflächen mit Klebepunkten fixiert


Nach dem Aushärten der Klebestellen wurden die Seile an den unteren Fixierungspunkten befestigt


Ich kann nur mehr sagen: "ich habe fertig!" :D








Fazit: Rudi Heger hat uns mit seinem Pischof Autoplan wieder einsehenswertes und gar nicht so schwer zu bauendes Modell beschert.

Vielen Dank an Rudi Heger!


Lieben Gruß
Heinz
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