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Hanseatic

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1

Monday, April 22nd 2019, 11:56am

Photobericht - SANTA INÉS - Passat-Verlag 1:250

Moin,
Passat-Verlag „Santa Inés“!
Ähm………nun doch wieder zwei Baustellen. Aber ich befinde ich mich ja in guter Gesellschaft ..............!

Nicht lange nach meiner HMV Wappen von Hamburg habe ich mich jetzt auch an die Santa Inés gemacht. Einen eigenen Baubericht zu machen, fand ich eigentlich entbehrlich, nachdem wir z.B. bereits ausführliche Berichte der Bauten von Helmut, Lars und Jochen vorliegen haben. Denen gibt es eigentlich nur wenig hinzuzufügen. Aber in den letzten Jahren hat sich keiner mehr hier im Forum an dieses wunderschöne Schiff herangemacht.

Auch die Santa Inés gehört aber zu den Projekten, die ich schon länger in Angriff nehmen wollte. Als Bremse wirkte dabei in den letzten Jahren, dass ich sehen konnte, dass der Karton ziemlich stark vergilbt war. Leider – und ich frage mich, ob der Passat-Verlag hier einen anderen Karton als bei den anderen Modellen gewählt hat. Auf das Klima zunächst in Japan und jetzt in Indien wollte ich das nicht schieben, denn die anderen Modelle haben die Zeiten in dieser Hinsicht besser überstanden (z.B. die Hammonia). Was also tun? Ich habe alle Seiten mit weißen Bauteilen eingescannt und auf dem hochweißen Karton von Color Copy (160gr) ausgedruckt, der auch für andere Modelle verwendet wird.

Für den Rumpf habe ich entsprechend das originale weiße Schanzkleid abgetrennt und durch den neuen Ausdruck ersetzt. So habe und werde ich es für alle anderen weißen Bauteile handhaben und im Ergebnis dann ein Schiff haben, das ganz gut neben meinen anderen Bauten stehen kann.


Die Idee, alle Rumpfteile vor dem Ankleben an das Spantengerüst auf jeder Seite zu verbinden, sah zwar sehr hübsch aus und war von anderen bereits erfolgreich getestet worden. Ich war offensichtlich zu blöd dafür! Niemals hätte ich einen Rumpf ohne Beulen hinbekommen, denn irgendwie wiesen beide Rumpfseiten bei Anprobe einen leichten Bogen nach unten auf. Also (wieder) in drei Teile auseinander geschnitten. Dafür habe ich dann die beiden Bugteile vor der Montage schön zusammengeklebt. Anschließend mit leichten Begradigungen die Mittelteile und Endstücke. Die zwei senkrechten Nähte auf jeder Rumpfseite, die mit der Konstruktion von Henning ja eigentlich vermieden werden sollten, fallen am Ende nicht weiter auf. Schließlich gilt es noch zwei Wallbänder auf jeder Rumpfseite auszukleben. Sie verdecken auch schön die Längsnaht an den Heckteilen.

Auf das Schanzkleid habe ich noch sehr schmal ausgeschnittene grauen Streifen geklebt – sie simulieren die Stahlbänder. Und bei den Wänden für die Aufbauten bzw. die Stützen für die Arkadengänge an Backbord und Steuerbord sollte man sich wirklich viel Zeit nehmen und immer wieder anpassen. Aber dann ist man aus dem Gröbsten raus………und darf sich danach wie bei fast allen Modellen……vielen, vielen Kleinteilen widmen!

Bei Gelegenheit mehr!

Viele Grüße aus New Delhi,
Michael
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Pitje

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Monday, April 22nd 2019, 12:13pm

Moin Michael,

das sieht doch alles schonmal ganz hervorragend aus!
Viel Spaß und Erfolg mit diesem schönen Modell.

Liebe Grüße
Peter
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Monday, April 22nd 2019, 1:37pm

Mein Bogen ist noch strahlend weiß !

Hanseatic

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Monday, April 22nd 2019, 2:35pm

Moin,

Danke Peter für das Lob - und den anderen für die erhobenen Daumen!

@ Henning: ich hatte auch schon überlegt, ob der Sprühkleber der Schuldige ist, den ich zum Verdoppeln der Spanten und Decks verwendet habe. Diesen Schritt hatte ich schon vor einiger Zeit unternommen und dann lag die Mappe mit allen Bögen ne Weile auf dem Stapel......

Viele Grüße, Michael

Helmut B.

Hennings Dino

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Monday, April 22nd 2019, 2:43pm

Ich melde auch weisse Bögen, Michael...
Bis die Tage...

Helmut


Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

Alexander Freiherr von Humboldt



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Monday, April 22nd 2019, 3:32pm

@ Henning: ich hatte auch schon überlegt, ob der Sprühkleber der Schuldige ist, den ich zum Verdoppeln der Spanten und Decks verwendet habe. Diesen Schritt hatte ich schon vor einiger Zeit unternommen und dann lag die Mappe mit allen Bögen ne Weile auf dem Stapel......


Moin Michael,
das ist nicht unwahrscheinlich. Ich habe selbst mit Sprühkleber auch schlechte Erfahrungen gemacht. Seitdem scheue ich das Zeug wie der Teufel das Weihwasser. Mir ist aber klar, dass es gefühlte Millionen von Sprühklebersorten gibt und ich den Griff in die Kloake gemacht habe.
Ansonsten sieht Dein Modell super aus.
Gruß aus Flensburg
Jochen

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Monday, April 22nd 2019, 4:40pm

Moin, moin zusammen,

ja, es gibt durchaus Sprühkleber, die aufgrund ihrer chem. Zusammensetzung Vergilbungen hervorrufen. Bei z.B. UHU-Sprühkleber habe ich das am Papier noch nicht beobachten können, aber er trocknet "pur" ganz leicht gelbig ab. Ggf. auch "Alterungsprozeß"..... :?:


Gruß
HaJo

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