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41

Monday, January 16th 2012, 10:17pm

Hallo Till, Hallo JR,

vielen Dank für euren Zuspruch und Optimismus ! Nachdem die meisten Klopfer bei den Tragflächen nunmehr geklärt sein dürften, bin ich auch vorsichtig zuversichtlich, dass sich diese bewältigen lassen, allerdings sind noch einige grundsätzliche Fragen wie der Übergang Rumpf-Tragfläche offen.

Zwei Nachträge:

1. Die Landeklappen sind zu schmal (Bild 1) Die Profile des Flügelgerüsts bleiben links und rechts unbedeckt stehen

2. Beim Studium der Textanleitung stieß ich auf folgenden netten Satz zu den Super-Guppy-Querruderprofilen: "After glueing cut the unwanted material from the aileron girders 21d and grind it." Na dann ist ja alles klar, ein Überstand, der knapp 50% der Oberfläche des Teils ausmacht, wird hier als freundlicher Service des Konstrukteurs verkauft. Das ist schon alleine deshalb frech, weil diese Profile ja formgebend für die Querruder sind, der Bastler soll diese Form also erraten.

Was macht man, wenn man darauf wartet, dass die frisch verklebten Segmente der letzten Bombe des Zentralschachts trocknen? (Bild 2) - man schmökert in der Anleitung, um sich gedanklich auf den nächsten Schritt vorzubereiten.
Dies Ausführungen zum Rumpfsegment 7 kann man aber nur als "confusing but not amusing" bezeichnen, also:

Zuerst soll man die Scheiben S1, S2 und S3 von hinten an 7 kleben, so weit so gut.

Dann aber soll man 7 schließen und an 6 kleben, d.h. vorne kommt man an 7 nicht mehr ran und anschließend soll man die aus dünnem Papier bestehende Innenverkleidung 7c in diese Rolle kleben, an deren dickeres Ende man nicht mehr rankommt. Also wenn ich jemals den Anleitungsverfasser in meiner Tigergrube gefangen halten sollte, werde ich ihm versprechen, dass er sofort gehen kann, wenn er mir das einmal vorgebasterlt hat.

Einmal warmgelaufen schreibt der Anleitungsverfasser vor jetzt die Verkleidung des unten gelegenen MGs anzubringen - vom MG schreibt er kein Wort, dessen Anbringung hätte sich dann auch erledigt.

Und womit schließt man das Ganze ab? Klar, die Inneneinrichtung (immerhin A25, C1-C7 und D1-D9) kommt zum Schluß - vermutlich reingebeamt oder der hat dressierte Zwergmäuse, die das für ihn erledigen.

Gut, gut, wir wissen ja: Wer Textanleitungen ernst nimmt, ist selber schuld (ausgenommen Wilhelmshavener und früher HMV, das ist die hohe Schule), aber ein Klopfer bleibt bis zuletzt: Den Patronengurt D7 vom Munitionskasten zum MG zu führen ist -behaupte ich mal- schlicht unmöglich. Dazu müsste man die Platte 7f mit Munitionskasten und -gurt so anbringen, dass der Gurt EXAKT so gebogen wird, dass er da hängt, wo später das MG hinkommt. Letzteres darf man m.E. nämlich erst ziemlich zum Schluss zusammen mit seinem Rahmen 7d und 7e einsetzen, die Gefahr, das MG im Bauverlauf zu beschädigen ist einfach zu groß.

Na, es bleibt spannend, solange die Rumpfsegmente aufeinander passen, wird es machbar sein.
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  • Pe-2 06 - Tragflächenbespannung und Klappen 17-20 015_2.jpg
  • Pe-2 02 - Bomben 53 023.jpg

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42

Sunday, January 22nd 2012, 11:01pm

Hallo,

ich sitze mitten an der Arbeit am Segment Nr. 7 (Bauch-MG, Funker). Noch besteht Hoffnung es dereinst halbwegs passabel an Segment 6 zu bringen, aber es muss vorweggenommen werden: Es passt nicht die Bohne, ist knapp 2mm zu kurz, d.h. 6 muss hinten verschlankt werden und die Profilscheibe zwischen 6 und 7 muss runtergeschliffen werden.

Daher heute nur die letzten Bilder vom Bombenschacht

Bild 1: Die Bomben 2-4. Gerade Nr. 4, die noch nicht ganz fertig ist, ist vorne zu schlank geraten
Bild 2: M.E. ist es besser, die Bomben vor dem Schließen des Schachtes in diesen zu kleben. Bei nur einem Klebepunkt, gäbe das sonst ein übles Gefummel
Bild 3: Alle Bomben angebracht, die schlanke Nr. 4 kommt nach unten, sieht man dann nicht mehr
Bild 4: Der Schacht vor dem Schließen
Bild 5: Der geschlossene und eingebaute Schacht (er passt gut in Segment 6, aber die kurzen Laschen oben am Schacht muss man abtrennen, sonst kann man ihn nicht durch den mittig in Segment 6 sitzenden Spant mit der Aussparung schieben). Wie sich an der Bauchbinde zeigt, sitzen die Bomben leider leicht versetzt zueinander. Die Klappen sind nur eingesteckt.

Bild 6: Das konnte so nicht bleiben, also eine der oberen Bomben wieder entfernt und sauber ausgerichtet eingeklebt. Dafür hängt sie jetzt schief, der Flucht des einen Klebepunktes. Aber das lässt sich noch zurechtbiegen.

Fazit zu Segment 6: kleine Macken, aber alles machbar, übel wird der Anschluss an 7. Der Schacht passt gut, möge der Schacht dich begleiten.
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 06 001.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 06 002.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 06 003.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 06 004.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 06 005.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 06 006.jpg

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43

Monday, January 23rd 2012, 12:26pm

Also, mein lieber,

nach exzessiven Mitleiden ist für mich völlig klar, daß, sollte ich diese Pe2 auch mal angehen, auf jeden Fall und ganz unbedingt, diese Bombenschächte weglassen werde.
Ich schicke dir alle positive Energie die du zum Durchbeißen brauchst. Hehe, und ich dachte immer, ich sei hier derjenige, der sich die Seuchenvögel reintut.....

Viele Grüße

till
Is das Kunst, oder kann das wech?

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44

Tuesday, January 24th 2012, 12:03am

Hallo,

die Arbeit an Segment 7 geht weiter, aber zwischendurch ein Rätsel.
Zweit Teile auf dem Bogen der wohl durchgehend auf 1mm zu verstärken ist, haben keine Nummerierung abbekommen.
A) Sind diese Teile überflüssig, d.h. sie sollten noch gelöscht werden, aber es ist beim Löschen der Nummer geblieben? Bei dem Teil auf Bild würde für diese Deutung Teil 44m (Schablone für das Rad) sprechen, der Kreis in 44m ist exakt so groß wie das unnummerierte Teil.
B) Das obere Teil liegt einerseits neben Spanten für das Cockpit, da finde ich in der Anleitung keinen Hinweis auf ein solches weißes Teil, dies würde auch keinen Sinn machen, da man hier die ganze Inneneinrichtung bis zur Nase sehen kann. Andrerseits liegen hier Teile des Seitenruders (14) und des Fahrgestells (43) in der Nähe, vielleicht gehört es dazu.

Langweilig wird es jedenfalls nicht.

Hier kann man ein Flugmodell der Pe-2 (ich schätze mal 1:10 oder 1:15) in der Luft sehen.

http://www.vustv.com/4RzcMHITd2MFP


Zaphod
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  • Pe-2 00 - Mystery Parts 001.jpg
  • Pe-2 00 - Mystery Parts 002.jpg
  • Pe-2 00 - Mystery Parts 003.jpg

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Tuesday, January 24th 2012, 12:28am

Ein Vorgeschmack auf Sektion 7. Ich werde diese Morgen schließen können, nachdem ich eben die Wandverkleidungen 7c angebracht habe.

Bild 1: Die Montagezeichnungen für die Sektion 7 selber. "Malowac" heißt, dass die hier dunkel eingezeichneten Flächen hellgrau anzulegen sind.
Bild 2: Die Montagezeichnungen für die Inneneinrichtung
Bild 3: Die Sektion als Ganzes
Bild 4: An die Schlitze für den Zapfen im Flügelgerüst wurde gedacht, schade nur, dass dies nicht auch für die Innenverkleidung 7c gilt, da muss man die Schlitze selbst einschneiden.
Bild 5: Die Irreführung des Modellbauers sollte nicht zu den Tugenden des Konstrukteurs zählen. Das Teil 7b bildet die Abschlussplatte hinten in 7. Wie die oben rechts noch erkennbare Nummer scheinbar suggeriert, sollte das Teil "stehend" eingeleimt werden und dem Segment 7 so eine hochovale Form verleihen. Dies ist falsch. 7b wird liegend eingebaut, aber was ist oben, was unten? Wie die Zahlen angeben, sind einmal 0,75cm und einmal 0,65cm vom Ausschnitt bis zum Rand zu messen. Hier wie überall schweigt die Bauanleitung, dabei wäre es kein Drama mit "o" und "u" für Klarheit zu sorgen.
Bilder 6 und 7: Um den "Erker" für das Bauch-MG zu schaffen, muss gerillt werden. Auch den kommentarlosen Entfall jeglicher Rill-Linien sehe ich nicht als günstig an. Hier sind wohl die vorderen beiden Linien zu rillen (die lange und die davon abknickende kurze). Gegen ein sauberes Knicken sperrt sich der dicke Karton nach Kräften, ggf. wäre es günstiger, die kurze Linie einzuschneiden und die Schnittkanten zu färben.
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 003.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 012.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 004.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 005.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 006.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 007.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 008.jpg

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Tuesday, January 24th 2012, 11:22am

Hallo Zaphod,
wie kommst Du darauf, dass das Teil 7b liegend eingebaut werden sollte?
Herzlichste Grüße
Henryk

Alle meine Flugzeugmodelle

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Tuesday, January 24th 2012, 7:09pm

Hallo Henryk,

vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt, man könnte auch "quer" sagen.

Also: Bild 1 zeigt 7b liegend und Bild 2 7b so auf Segment 7 aufgelegt, wo es den hinteren Abschluss bildet.

Bild 3 wäre dann 7b hochkant und Bild 4 hochkant aufgelegt.

Richtig ist eben die quere Lage, man sieht das später an den Profilscheiben der Sektionen 9 und 10 deutlich.
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 035.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 036.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 037.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 038.jpg

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48

Tuesday, January 24th 2012, 7:14pm

Und ein Bild habe ich noch, leider nicht so präzise, wie ich es gerne hätte:


Die Profilscheibe 6e, die zwischen die Segmente 6 und 7 kommt, passt wie gesagt hinten in 6 glatt rein, vorne in 7 aber überhaupt nicht. Mittlerweile habe ich sie schon einmal rundum abgeschliffen, aber der Überstand ist immer noch erheblich. Außerdem muss die Scheibe nicht nur so eben in 7 reinpassen, sondern sogar mit etwas Luft, weil ja um die Scheibe noch die dünne Verbindungslasche zwischen 6 und 7 kommt.

Außerdem zeigt das Bild wie hundsmiserabel die Innenverkleidung 7c passt, die beiden Hälften von 7c klaffen auf dem Boden um gut 2mm auseinander. Wenn das nicht die später fast unsichtbare Innenverkleidung wäre, sondern außen am Rumpf oder so aufträte, würde ich angesichts der fehlenden Rezerwa dann langsam auch hinschmeißen.

Zaphod
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  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 033.jpg

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Tuesday, January 24th 2012, 7:35pm

Alles klar, danke für die Erklärung.
Herzlichste Grüße
Henryk

Alle meine Flugzeugmodelle

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50

Tuesday, January 24th 2012, 11:22pm

Kleines Katastrophen Update:

Der Rahmen des Bauch-MGs stellt einen weiteren konstruktionstechnischen Offenbarungseid erster Güte dar.

Bild 1 zeigt dieses Teil 7d. Der GESAMTE Bereich unter dem horizontalen Strich ist zuviel. Soll der etwa nach vorne geknickt und überlappend auf die Außenhaut geklebt werden?
Dies sähe nicht nur idiotisch aus, sondern wäre auch nahezu unmöglich, denn hinter dieses Teil sollen ja noch die Verglasung und 7e (ebenfalls in voller Kartonstärke) kommen. Diese drei aufeinandergeklebten Teile ließen sich aber nie und nimmer mehr nach vorne knicken. EINZIGE LÖSUNG: Unterhalb der Linie alles wegschneiden.
Damit aber noch nicht genug: Die Oberkante von 7d ist ca. 2mm kürzer als die Kante von Teil 7, an die 7d geklebt werden soll, auch die Seiten und die Unterkanten scheinen sich schlecht anzupassen (Experiment mit einem fotokopierten Teil 7d auf dünnem Papier). Wenn nun 7d noch verglast und verdoppelt wird, ist diese Teilgruppe äußerst steif. Die erforderlichen Biegungen zur Anpassung wird sie AUF KEINEN FALL mitmachen.
Und das Beste kommt ja erst noch: In 7d/7e muss vor dessen Montage das MG eingebaut werden. Die Gefahr, dieses beim erforderlichen Biegen und Brechen während des Einbaus zu demolieren ist m.E. mehr als real.
Bild 2 zeigt die Probleme nur unzulänglich, aber es wird m.E. deutlich, dass am seitlichen Rand zwischen 7d und 7 eine Riesenlücke (unterhalb meines Zeigefingers) bleiben wird.

Da entlockt mir die Feststellung, dass Profilscheibe 8B deutlich zu klein ist (Rumpfsegment 8 überlappt um gut 2mm, dafür möchte ich fast wetten, dass 9 wieder zu knapp für 8b bemessen ist) nur ein müdes Lächeln.


Egal, wie dies hier ausgeht -die Rundablage lockt immer mehr- für mich persönlich steht Folgendes fest:

Mit dem Orlik-Verlag bin ich fertig. Der Verlag verantwortet die Konstruktion und damit auch einen Testbau. Schon die Ascender war schlimm, die PE-2 übertrifft sie. Ich werde keine Orlik-Modelle mehr kaufen, sei es, was es wolle und meine auf Halde liegenden nur noch bauen, wenn ich vorher anhand eines Bauberichts gesehen habe, dass sie baubar sind.

Woher Herr Grzelczak seinen guten Ruf als Konstrukteur hat, kann ich nicht mehr nachvollziehen. Waren die anderen Konstrukteure früher so viel schlechter, dass er herausragte? Auch hier gilt: Modelle von ihm werde ich nur noch angehen, wenn ich vorher anhand eines Bauberichts gesehen habe, dass sie baubar sind.
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  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 040.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 039.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 041.jpg

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51

Wednesday, January 25th 2012, 11:16am

Hey, Zaphod,

naja, das wird ja immer irrer......
Ich will ja nun nicht unbedingt eine Lanze für Orlik brechen - und zweifellos fällt´s auf den Verlag zurück, wenn ein mieses Modell verlegt wird. Aber die weitaus meisten Modelle, die ich von Orlik gebaut habe, waren ziemlich gut.
Ich weiß nicht, woran es liegt, aber von diesen seltsamen Problemen scheinen die Konstruktionen aus der Anfangszeit der Zusammenarbeit Grzelczak/Fuczek betroffen zu sein.
Ich bin gespannt, wie es weiter geht.......und wenn´s die Rundablage sein sollte, hast du auch meinen Segen. Immerhin soll das ja Spaß machen alles, und nicht nachhaltig traumatisieren.

Viele Grüße

till
Is das Kunst, oder kann das wech?

J.R.

Master

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52

Saturday, January 28th 2012, 4:34pm

Oh mann Zaphod,

was für ein Mist. Also ich hätte niemals gedacht das die Kiste SOLCHE Probleme mit sich bringt. Als ich mir den Bogen zu Gemüte geführt habe, fand ich alles was ich da so gesehen habe ziemlich cool und hatte echt schon Bock drauf den Hobel

anzuschneiden. OK, als Greenhorn erkennt man solche OTTOs nicht schon auf dem Bogen, aber auch für Dich ist ja offenbar nicht ersichtlich gewesen was da auf Dich zu kommt. Die Passgenauigkeit etc. zeigt sich eben doch erst beim Bau.

Trotz aller Hürden würde ich schon gern sehen, wie Du den Bock fertig bringst, denn es ist und bleibt ein eleganter Zweimot !

Ich halte die Daumen !!!

Viele Grüße

J.R.
________________________________________________________

Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.
(Henri Matisse )

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53

Saturday, January 28th 2012, 6:21pm

Hi Till,

abgesehen von meinen persönlichen Erfahrungen (die Shinden war OK, Lippisch so lala) ist wohl auch die Savoia Marchetti S.M. 79 von Orlik schlecht konstruiert. Andreask hat in seinem Baubericht verschiedene Probleme aufgezeigt. Die B-25, die in einem US-Forum so perfekt gebaut wurde, wies laut Erbauer auch etliche Macken auf, aber dem hätte man glaube ich auch einfach DIN-3 Bögen in den verschiedenen Grundfarben geben können und er hätte das perfekte Modell draus gemacht. Die Me-163 hat Jan hier gebaut, er war meiner Erinnerung nach mit der Qualität sehr zufrieden.


Hi JR,

ja, dann will ich mal den Bericht mit dem Segment 7 fortsetzen:

die Verglasung der diversen Scheiben ist kein Problem, um den Scheiben die gewünschte Rundung zu geben, habe ich sie auf einem Rundholz mit etwas kleinerem Durchmesser als nötig (ergibt also eine etwas stärkere Rundung) mit Tesa fixiert und dann in Ruhe mit dem Fön in Form gebracht. S3 (Verglasung am Bauch) wurde dagegen an den Knickstellen leicht mit dem Federmesser eingeritzt und dann geknickt, funktionierte auch gut (Bild 4).

Innen in Teil 7 muss man um S3 herum recht großflächig grau färben (in Bild 2 noch zu wenig, Bild 3 zeigt das Minimum), da reichen die Innenverkleidungen nicht hin. Auch um die Ausschnitte für die Scheiben S1 und S2 herum sollte man grau färben, die entsprechenden Ausschnitte in 7c sind etwas größer als die in 7.

Bilder 5 bis 8: Die Scheiben eingesetzt und mit 7c verkleidet (Bild 9). Hier tritt ein weiterer Konstruktionsfehler zu Tage: zwischen den beiden Hälften von 7c klaffen oben wie unten Spalten von ca. 2mm
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 009.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 010.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 016.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 017.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 022.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 023.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 024.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 025.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 028.jpg

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Saturday, January 28th 2012, 6:30pm

Bild 1: Hier nocheinmal den Spalt zwischen den beiden Teilen 7c oben
Bild 2: Das geschlossene Segment 7, unten wird man noch Einiges zurechtbiegen müssen
Bild 3: Die problematische Verkleidung 7d wird mit drei separaten Scheiben verglast, 7e entfällt vorläufig (muss ich ggf. noch anbringen, wenn die Scheiben beim Reinfummeln von 7d immer wieder abplatzen)


Die Inneneinrichtung:

Teile C1-C3 = Sitz der Funkerin/Bauchschützin (Bilder 4-6)
Teile C4-C5 = Das Funkgerät (Bilder 7 und 8)
Die beiden Klebelaschen an C5 (Unterbau des Funkgeräts) sind an der falschen Seite und erfüllen keine Funktion.
Teile C6 und C7 = Munitionskasten für das Bauch-MG
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 030.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 034.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 042.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 014.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 015.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 020.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 018.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 021.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 019.jpg

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Saturday, January 28th 2012, 6:40pm

Bild 1: Die verschiedenen Komponenten der Inneneinrichtung, auch die Patronengurte wird noch zu sprechen zu kommen sein. Der Sitz soll übrigens laut Zeichnung 16 leicht zu Seite versetzt eingebaut werden (Die Zeichnung zeigt wohl den Sitz von vorne, d.h. vom Schwanz des Flugzeugs aus gesehen. Die Markierungen für den Sitz auf 7c suggerieren jedoch einen exakt mittigen Einbau)

Bild 2: Bis auf den Patronengurt alles abgeschlossen und zum Einbau bereit.

Bild 3: So soll der Gurt montiert werden, er soll unten an den Munitionskasten geklebt werden (ha, ha)
Bilder 4 und 5 zeigen die Absurdität der Zeichnung, der Gurt ist dafür viel zu lang (Segment 7 wird nach dem Anbau an Segment 6 noch "schmaler" sein, d.h. der Gurt würde noch weiter unten rausragen.

Bild 6: So ist es m.E. plausibler, der Gurt kommt oben aus dem Kasten (erklärt auch die häufigen Ladehemmungen), dort sind auf dem Teil C7 auch entsprechende Einzeichnungen (vgl. 8. Bilder des vorhergehenden Beitrags).
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 026.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 027.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 043.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 044.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 045.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 07 046.jpg

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Saturday, January 28th 2012, 7:00pm

Heiho, Mann mit drei Armen,

abgesehen von meinen persönlichen Erfahrungen (die Shinden war OK, Lippisch so lala) ist wohl auch die Savoia Marchetti S.M. 79 von Orlik schlecht konstruiert. Andreask hat in seinem Baubericht verschiedene Probleme aufgezeigt. Die B-25, die in einem US-Forum so perfekt gebaut wurde, wies laut Erbauer auch etliche Macken auf, aber dem hätte man glaube ich auch einfach DIN-3 Bögen in den verschiedenen Grundfarben geben können und er hätte das perfekte Modell draus gemacht. Die Me-163 hat Jan hier gebaut, er war meiner Erinnerung nach mit der Qualität sehr zufrieden.


Das mit den A3-Bögen in unterschiedlichen Farben hast du schön gesagt. SO würde ich auch gerne basteln können - wohl nicht mehr in diesem Leben.....
Tja, vielleicht habe ich einfach Glück gehabt mit meinen Orliks. Die P40 (Grzelczak) war supertoll, die Seafang (Fuczek) ebenso, die HUrricane IIB (beide zusammen) war klasse, und die Mosquito (Fuczek) in Ordnung. Achja und die IAR (Grzelczak) war doch auch ziemlich toll. Etwas krachledern, aber reell.
Also, solche Katastrophenschleudern, wie deine aktuelle sind vielleicht wirklich Ausnahmen. Macht´s nicht besser, weiß ich ja.

Viele Grüße

Till
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Sunday, January 29th 2012, 10:22am

Hi Till,

ich hege so den leisen Verdacht., dass Deine Frustrationstoleranz reichlich ausgeprägter ist, als die meine, jedenfalls hat Dein Baubericht von der Mosquito dafür gesorgt, dass die bei mir wieder tiefer in den Stapel rutschte.

Anyway, aufgegeben wird ein Brief, mal sehen, wie weit ich hier noch komme.

btw wie war denn dein alter Moped-Nick? Kautschukkalb?


Zum Anschluss von Segment 7 noch die Baureihenfolge:

· Teil 7 mit Ausnahme der Fenster im Bodenbereich ausschneiden und am Rand der Fenster im Bodenbereich vorrillen und knicken. Die Knicklinien funktionieren nicht gut.
· Teil 7 sorgfältig vorrunden, Lasche 7a (sollte man durch eine Lasche aus Papier ersetzen) hinten und die beiden unnummerierten Laschen unten ankleben. Im Bereich aller Fenster am Rand hellgrau streichen, dto. die Lasche 7a bis zur Markierung für 7g
· Glasscheiben S1 bis S3 ausschneiden, S1 und S2 am Fön passend runden und einkleben. S3 soll erst nach dem Schließen des Segments 7 eingeklebt werden, die Gefahr des Verschmierens ist dann aber sehr hoch, da das Teil von hinten durch die kleine rechteckige Öffnung, die später mit 7d/S4/7e verschlossen wird, reingepfriemelt werden muss. M.E. ist es leichter, S3 zweizuteilen und jetzt schon zu montieren
· Wandverkleidung 7c anbringen. Unten darf auf der Seite, auf der die Lasche, die später 7 schließt, NICHT ist, ein schmaler Streifen von 7c (ca. 3mm tief) nicht an 7 geklebt werden. Hier muss zuerst die Lasche angeklebt werden, bevor dann auf diese dieser schmale Streifen von 7c festgeklebt wird.
· Segment 7 schließen und nach dem Durchtrocknen die Profilscheibe 7b (wieder quer) einsetzen, um dem Segment Form und Stabilität zu verleihen (VORSICHT: vor diesem Schritt muss das anschließende Segment 8 vorbereitet werden. Es muss unbedingt geprüft werden, ob dieses glatt an 7 anschließt, damit ggf. 7b zurechtgeschliffen und 7 hinten verschlankt werden kann - m.E. passt 8 recht gut am 7, 7 ist ein wenig zu groß, so dass 7b etwas Abschleifen nicht schadet).
· jetzt Magazin C6/C7 auf die Abschlussplatte 7f kleben. nach dem Trocknen den Patronengurt D7/D8 anbringen, so biegen, dass er in der Nähe des später anzubringenden MGs pendelt und das Ganze von vorn eingeführt auf 7b kleben
· anschließend von vorne das Funkgerät (C4 und C5) und zum Schluss den Sitz der Bordschützin/Funkerin (C1-C3, A24) einkleben, d.h. der Montageverlauf der drei C-Komponenten muss genau entgegengesetzt zur Teilnummerierung erfolgen
· Das untere Abschlussteil 7d/S4/7e, in das vor der Montage das MG (D1-D6) eingebaut werden muss, habe ich noch nicht angebaut. Die Gefahr das MG im weiteren Bauverlauf zu beschädigen, ist mir zu groß. Der Nachteil bei diesem Vorgehen besteht darin, dass der Patronengurt D7/D8 nicht mehr an das MG geklebt werden kann. Wenn man ihn aber so biegt, dass er in der Nähe des MGs pendelt, dürfte es optisch reichen. Außerdem hatten die 12,7mm UBT-MGs, die manchmal in dieser Position eingebaut wurden, oft Ladehemmung, so dass ein frustriert rausgerissener Patronengurt vielleicht gar nicht so unrealistisch ist.

Dubioser Druck
· Die „Muster“ am Bauch von 7 setzen im Vergleich zu 6 unvermittelt ein.

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58

Sunday, January 29th 2012, 7:31pm

So, es kommt zum Schwur: Segmente 6 und 7 werden verbunden, da zeigt sich, ob die Operationen erfolgreich waren.

Ein grundsätzliches Problem wird vorab deutlich: Die aus dünnem Papier gefertigte Klebelasche zeigt eine ausgeprägte Tendenz zum Verkrumpeln, zumal ja 7 auf 6 gewuchtet werden muss (Bilder 1 und 2)

Jaaa, es geht (mit Einschränkungen, wie sich gleich zeigen wird), Segment 8 zur Probe auch schon mal aufgesteckt (Bild 3)

Kniffelig ist das Andrücken der wabbeligen Klebelasche innen, da habe ich mich kurzfristig entschlossen, von meiner oben beschriebenen Baureihenfolge abzuweichen und die Platte 7f mit dem Munitionskasten doch erst zum Schluss einzubauen

Ein Blick ins Innere vor dem Aufeinanderkleben zeigt Funkgerät und Sitz der Funkerin (Bild 4)

Und jetzt die Schönheitsfehler: Die Nähte sitzen an einigen Stellen trotz Klebelasche nicht sauber aufeinander
Bild 5: Soso Lala, geht aber
Bild 6: selber Ausschnitt von hinten, naja, schön ist anders
Bild 7: andere Seite, ei wei wei, deutlicher Überstand, da kommt das dünne Papier der Lasche nicht gegen die ansonsten waltenden Kräfte an
Bild 8: Unten steht dann zur Abwechslung mal Segment 7 über, gleichzeitig wird hier die unmotivierte Zeichnung am Boden deutlich, zumindest die beiden Längslinien hätten auf 6 eine Fortführung finden sollen.

Fazit: Mit Gemurkse geht es, ob das stabil ist, ist eine andere Frage und ne Schönheitskonkurrenz gewinnt die Mühle so nicht.

Nebenbei: Segment 9 scheint am Übergang zu 8 1-2mm zu klein zu sein, Näheres demnächst.
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 06 Verbindung zu 7 001.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 06 Verbindung zu 7 002.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 06 Verbindung zu 7 003.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 06 Verbindung zu 7 004.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 06 Verbindung zu 7 006.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 06 Verbindung zu 7 007.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 06 Verbindung zu 7 008.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 06 Verbindung zu 7 010.jpg

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59

Sunday, January 29th 2012, 7:50pm

Naja, hättest du nicht innen in das Wabbelzeug noch einen schmalen Streifen 160er einkleben können?
Aber so oder so.....das ist doch völlig in Ordnung. Bei einem sowjetischen Vogel gehört das dazu.
Nennt sich Authentizität.

Wird gut, das Ding
Is das Kunst, oder kann das wech?

60

Sunday, January 29th 2012, 8:08pm

Hallo Zaphod,

(Klugscheissmodus ein) wenn du die Klebelaschen einschneidest, dann Krumpeln sie auch nicht so. Das mache ich, damit sie entlastet sind zum draufwuchten (Klugscheissmodus aus).

Gruss Andy

P.S.: Wahrscheinlich wusstest du das schon.

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Sunday, January 29th 2012, 9:44pm

Hi Till,

gute Idee ! Das werde ich bei der Verbindung 8/9 noch nachholen. Bei 6/7 wäre das etwas schwieriger gewesen, da man ja in 7 reinsehen kann, d.h. die Extralasche hätte noch passend gefärbt werden müssen.


Hallo Andy,

zunächst noch einmal vielen Dank für Deinen Buchtipp (DEUTSCHE FLUGZEUGE 1914-1918). Das konnte ich mittlerweile auch erhaschen und bin dabei es in Ruhe durchzusehen. Hätte nie gedacht, dass Hansa-Brandenburg derart viele verschiedene Muster entwickelt hat.
Auf das Einschneiden bin ich zum Glück noch gekommen, so hat es überhaupt erst annehmbar geklappt. Die Verkrumpelungen waren von den Trockenübungen ohne Einschnitte.


Mittlerweile bereite ich die Spanten für das Höhen- und Seitenruder vor. Recht komplexes Konstrukt (was ich in diesem Fall für bedenklich halte, mehr Fehlerquellen) und das im rechten Winkel Zick-Zack-Falten von auf 1mm aufgedoppelten schmalen Profilstreifen ist schon mal eine bizarre Idee. Auch der Aufnahme der vier Ruder in die starren Teile wird man sich angesichts der Erfahrungen mit den Querrudern mit erhöhtem Misstrauen zuwenden müssen.

In der kommenden Woche erwarte ich allerdings mit der Post ein frisch erworbenes kleines Modell, das ich dann wahrscheinlich zwischenschieben werde, es ist, soviel sei verraten, weder Schiff noch Flugzeug noch Gefährt, aber weltbekannt.


Zaphod

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Tuesday, January 31st 2012, 4:11pm

So,

dann will ich mal meine Chancen im Kampf um den "Goldenen Pfusch" zu wahren suchen: Rumpfsegment 8 an 9 sowie erste Einblicke in die Konstruktion von Höhen- und Seitenruder heißt das Thema heute.

1. Die Segmente 8 und 9 passen schlicht nicht zusammen. 9 müsste knapp 2mm mehr Durchmesser haben. Bei Spant auf Spant sähe das einfach nur recht blöde aus, doch bei der Verbindung mit dünnen Papierlaschen kann man nur konstatieren: Es geht nicht.

Alternative A: Segment 8 wieder aufschlitzen und hinten um 2mm schlanker schneiden (wenn gelungen, optisch gefällig)
Alternative B: in Segment 9 unten einen passenden Keil einkleben
Ich habe nach anfänglichem Tendieren zu B die Alternative A gewählt und eigenen Pfusch hinzugefügt. Erstens bin ich mit der Rasierklinge beim Nahtauftrennen verrutscht und habe in Teil 8 hineingeschnitten und zweitens hatte ich mich zuerst mit dem Keil abgefunden (siehe Bilder). Als ich mich nach einigen Minuten durchgerungen hatte, doch aufzutrennen, musste ich auch 9 wieder öffnen, um es dann glatt zu schließen. Ich glaubte zu Unrecht, die erst von ca. 10 Min geklebte Naht mit kaltem Zug lösen zu können, das Ergebnis: 9 riss unten ein.

Bild 1: Man sieht, die Profilscheibe 8b ist scheinbar deutlich zu klein. Ich habe eine Kopie von 104% verwendet, die allerdings auch wieder angeschliffen werden musste. Nachdem allerdings 8 hinten um 2mm verschlankt werden musste, passte 8b auf einmal - ein Schelm, wer Arges dabei denkt.
Bild 2: Auf einiger Entfernung wird das Desaster nicht gleich sichtbar,
Bild 3: aber die Nahaufnahme ist gnadenlos
Bilder 4 und 5: natürlich passen dann auch die Übergänge nicht mehr


Also alles auf Start. Derzeit sind 8 und 9 aufgetrennt. Risse müssen verklebt und mit Farbe kaschiert werden, Klebelaschen sind neu herzustellen, bevor zuerst 8 und 9 geschlossen und dann (hoffentlich) verbunden werden können.

Stay tuned for assorted curses from all over the world.
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 08 001.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 08 Verbindung zu 9 003.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 08 Verbindung zu 9 004.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 08 Verbindung zu 9 005.jpg
  • Pe-2 01 - Rumpf Segment 08 Verbindung zu 9 006.jpg

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Tuesday, January 31st 2012, 4:44pm

Ok, ok, das bringt mich dem "Goldenen Pfusch" nicht wirklich näher, ist ja nur ein Fehler in der Segmentberechnung, leicht auszugleichen, wenn man ihn kennt.

Aber das Leitwerk bringt mir auch noch ein paar Punkte:

Zunächst mal das Ganze im Bild (Bilder 1 und 2)

Bild 3: Alle Teile von Nr. 10 mit Ausnahme des Profils 10D. Folgender Fehler: Bei 10b und 10c (ganz rechts im Bild schon miteinander verklebt) war die Tiefe der Schlitze knapp 2mm zu gering angegeben, 2mm scheint überhaupt die Lieblingsfehlermarge der beiden Konstrukteure zu sein.

Bilder 4 und 5: Wnn man 11a an 10d anhält, wird, zeigt sich der nächste 2mm Fehler: 11a müsste mit der horizontalen Linie auf 10d enden, die Schlitze in 11a mit den Löchern in 10d fluchten (Aufnahme für den Draht des Höhenruders. Passt (natürlich) um 2mm nicht.
Nun aber die Preisfrage: Wo liegt der Fehler?

Möglichkeit A: 11a ist zu lang, die Schlitze in 11a sind falsch eingezeichnet. Lösung: 11a an seinem breiten Ende um 2mm kürzen, die Schlitze je um 2mm nach außen verlegen
Möglichkeit B: Der Schlitz am Ende von 10d (nicht im Bild), der einen schmalen Überstand von 11a aufnimmt, muss noch um 2mm zu seinem Ende hin verlängert werden, dann kann man 11a so schieben, dass alles passt.

Wie man es auch macht, wenn der falsche Weg gewählt wird, wird es Probleme beim Anpassen von 12 (Gerüst der Seitenruder) geben. Es muss also noch ein Gerüst 12b bis 12e gebaut und mit dessen Hülle beklebt werden, um zu sehen, ob 12 wirklich glatt mit 10d/11a verbunden werden kann. So lange darf 10d nicht in Segment 9 eingebaut werden !

Bild 6: Einen kleinen haben wir noch: die abgebildete Profilscheibe 10e muss bis zur MIttellinie geschlitzt werden (vgl. Bilder 1 und 3), es fehlt aber jegliche Markierung.

Falls sich 8 und 9 noch hinbiegen lassen, werde ich danach das kuriose Teil 10 (das in die Kombination 9/10d eingehakt werden soll) angehen und dann mit 11 weitermachen. Bei 11 ist zu beachten, dass das Teil oben und unten gut 1mm über 10d hinausragen muss, damit es eine Aufnahme für die Höhenruder bildet (vgl. die Probleme bei den Querrudern). Da würde ich jetzt schon wetten, dass diese Marge nicht mit eingeplant ist. Dann bliebe nur 11a entsprechend um gut 1mm zu kürzen und zu hoffen, dass die Kehlbleche 11f eventuelle weiße Flecken verdecken.
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 01 - Seiten und Höhenruder (10-15) 004.jpg
  • Pe-2 01 - Seiten und Höhenruder (10-15) 005.jpg
  • Pe-2 01 - Seiten und Höhenruder (10-15) 009.jpg
  • Pe-2 01 - Seiten und Höhenruder (10-15) 011.jpg
  • Pe-2 01 - Seiten und Höhenruder (10-15) 013.jpg
  • Pe-2 01 - Seiten und Höhenruder (10-15) 002.jpg

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Wednesday, February 1st 2012, 11:22pm

OK, ein Schritt weiter Richtung Heck und Leitwerk: Die Segmente 6-9 sind im Wesentlichen fertig, 7 und 8 nur aufeinander gesteckt, der besseren Handhabung halber werden diese Segmente erst in der Endmontage verbunden.

Bild 1: Der schlanke Rumpf wie auch die Unebenheiten, die bei mir aufgetreten sind (Die mühsam wieder zusammengeflickte Naht von Segment 8 unten, der oben erwähnte Riss in 9 unten), sind gut zu erkennen
Bild 2: Zum Ende hin wird der Rumpf sehr schlank, da kommen wir auch gleich zu einem weiteren Problem
Bild 3: Mit Zentimetermaß

Bild 4: Hier nocheinmal die Bauskizze (die englische Textanleitung gibt nichts her). Man sieht oben links das Spantengerüst für den Rumpfabschluss 10 (Bild 5 zeigt es montiert). Teil 10d (das Teil mit den Holmen für die Höhenruder) ist hier nicht mit einbezogen, die Skizze rechts daneben zeigt dieses Teil hinten in 9 eingeklebt, aber solo. Ein solches Vorgehen würde theoretisch auch Sinn machen, erst 10d mit dem restlichen Gerüst zu verbinden, würde das Einpassen in 9 nur unnnötig erschweren. Auch der Haken an 10b, der auf der Skizze rechts gut zu erkennen ist, scheint zu suggerieren, dass das Gerüst in das schon an 9 geklebte Teil 10d eingeschoben und verhakt wird.

Dies ist falsch bzw. geht nicht.

Der Haken ist so massiv, dass er nicht durch den Schlitz in 10d passt, man bräuchte unten Luft zum Reinkanten, aber da ist der Überhang von 9 (Skizze links).
Es bleibt nichts, als den Haken abzutrennen. Will man jetzt aber das Spantengerüst für den Rumpfabschluss 10 einfach stumpf an 10d kleben und mit ein paar Winkeln sichern, gerät man ins Grübeln.
Die spitz zulaufenden Teile 10f schließen dann ja nicht an 10d an, sondern lassen da ca. 0,5 cm Luft. Nach längerem Studium der Skizzen und Teile fürchte ich, dass da dann tatsächlich ein großes Loch klaffen würde, das bei leichter Höhenruderverstellung gnadenlos den Blick ins Innere freigeben würde.

Nach längerem Überlegen habe ich mich entschlossen, den über die Profilscheibe 10e hinausragenden Zapfenrest von 10b auch noch abzutrennen und das Spantengerüst für den Rumpfabschluss 10 stumpf direkt an 10d zu kleben. Der hiermit eingeholte Nachteil besteht darin, dass die Verkleidungen 10 und 10a jetzt hinten gut 0,5cm über das Spantengerüst für den Rumpfabschluss 10 hinausragen.

Die überigens auf der Skizze rechts oben angedeuteten Rillungen, die man an 10 und 10a vornehmen soll, habe ich mir verkniffen. Es waren keinerlei Linien vorhanden, an denen man sich hätte orientieren können und schon so waren 10 und 10a für das Spantengerüst zu knapp bemessen. Die angeklebten Teile 10f mussten der Länge nach gespalten und von 1 auf 0,5mm reduzuiert werden, damit sie halbwegs passten
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 02 - Seiten und Höhenruder (10-15) 020.jpg
  • Pe-2 02 - Seiten und Höhenruder (10-15) 022.jpg
  • Pe-2 02 - Seiten und Höhenruder (10-15) 023.jpg
  • Pe-2 01 - Seiten und Höhenruder (10-15) 004.jpg
  • Pe-2 02 - Seiten und Höhenruder (10-15) 007.jpg
  • Pe-2 02 - Seiten und Höhenruder (10-15) 013.jpg
  • Pe-2 02 - Seiten und Höhenruder (10-15) 014.jpg
  • Pe-2 02 - Seiten und Höhenruder (10-15) 015.jpg

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Wednesday, February 1st 2012, 11:45pm

Leider sind damit die Probleme beim Rumpfheck noch nicht ausgestanden.
Selbst wenn man die vorgegebene Konstruktion einhält, also zwischen Spant 10d und Profilscheibe 10e ca. 0,5cm Luft lässt, ist die Formung der Rumpfhülle in diesem Bereich sehr problematisch.

Während 10e ein Oval ist, ist 10d unten abgeplattet. Beide Teile sollen aber in nur 0,5 cm Abstand hinten in Segment 9 eingeleimt werden. Da wird der Rumpfhülle an Biegungen doch einiges zugemutet.
Ich habe daher beim Aufeinanderkleben von 10d und 10e 10d unten von der Rumpfhülle wieder abgehoben (Bild 1), dann ließen sich beide Teile gut zur Deckung bringen (10d ist übrigens deutlich zu klein für das Rumpfsegment 9 und die Klebelasche 9a (ein Teil mit dieser Nummer gibt es nicht, es ist das längere unnummerierte Teil auf dem Bogen mit den Klebelaschen) ist deutlich zu lang, die würde mit den Holmen an 10d kollidieren.)

So ist das jetzt also alles zusammengetackert, hoffentlich geht es gut aus.

Folgende weitere Kritikpunkte und Überlegungen:
1. Die Profilteile 10f müssten eingefärbt sein, weil sie bei einer Bewegung der Höhenruder sichtbar werden, sind es aber nicht.
2. Während 10 nur knapp schließt, steht 10a hinten an 9 angehalten (der unten vorspringende Teil von 9) auf jeder Seite um ca. 1,5 mm über, da wird noch zu kürzen sein.
3. Meine Befürchtung war, dass die Höhenruder 13 durch die Nachvorneverschiebung des Spantengerüstes für 10 und 10a nach hinten um 0,5cm überstehen würden. ein Anhalten von 13a ergab aber, dass die Hinterkante von 13 ziemlich genau mit der Hinterkante von 10 abschließen wird
4. Dennoch verzichte ich vorläufig darauf, 10 und 10a zu montieren, lieber erst die Höhenruder so weit fertig haben, dass man kontrollieren kann, wie gut das Spantengerüst für 10 und 10a wirklich passt. Wahrscheinlich muss getrimmt werden. Außerdem sieht man hier einen Konstruktionsfehler von Teil 9: Die Konturen der Klappen für das Spornrad lassen sich nicht zur Deckung bringen).

Zum Abschluss noch etwas Erfreuliches: Wie von Till geraten habe ich mich drangemacht, die Klebelaschen zwischen 8 und 9 durch Hinterkleben einer Kopie derselben zu versteifen. Dabei fiel mir ein, wenn ich diese zweite Lasche mit mehr Tiefe ausschneide, wirkt sie wie eine Art Führungsring für Segment 9.
Gesagt - getan und was soll man sagen, das sehr mühsame Drauffummeln wurde so dramatisch erleichtert. Solange die Segmente keine Inneneinrichtung haben, spricht auch nichts dagegen, schon die eigentliche Lasche mit bedeutend mehr Tiefe auszuschneiden, um ihr diese Funktion zu verleihen.
Bild 3: Die Lasche mit mehr Tiefe (Die Originallasche ragt kaum über die oliv eingefärbten Stellen hinaus)
Bild 4: Andere Perspektive


Weiter geht es jetzt mit den Teilen 11 und 12 ("stehende" Teile von Höhen- und Seitenruder). Dies werde ich erst einmal nur auf einer Seite bauen, um seine Passgenauigkeit zu überprüfen, falls hier alles hinhauen sollte, geht es an die eigentlichen Ruder und dann was Flieger angeht wahrscheinlich in die Sommerpause. Ganz ehrlich gesagt, sehr viel länger kann ich diese Krücke auch nicht mehr ertragen, wenn ich mir nur vorstelle, was da noch alles im Bereich des Cockpits und der Motoren vermurkst sein kann ...
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 02 - Seiten und Höhenruder (10-15) 017.jpg
  • Pe-2 02 - Seiten und Höhenruder (10-15) 018.jpg
  • Pe-2 02 - Seiten und Höhenruder (10-15) 001.jpg
  • Pe-2 02 - Seiten und Höhenruder (10-15) 002.jpg

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Wednesday, February 1st 2012, 11:56pm

Hey, Zaphod,

.... und dann was Flieger angeht wahrscheinlich in die Sommerpause. Ganz ehrlich gesagt, sehr viel länger kann ich diese Krücke auch nicht mehr ertragen, wenn ich mir nur vorstelle, was da noch alles im Bereich des Cockpits und der Motoren vermurkst sein kann ...


Aber sonst ist dir gut???!! Wir haben 25 Grad Minus. Komm´ mir jetzt nicht mit Sommerpause! Heizöfchen an und Schiffe bauen, was ?!
Vergiß es einfach!

Viele Grüße

Till

P.S.: Ich schick´ dir auch ´ne TÜte Nimm 2 oder sowas. Is mir egal....
Is das Kunst, oder kann das wech?

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67

Thursday, February 2nd 2012, 1:01am

Moin zusammen,

durchhalten, wir tragen nun alle unsere Last mit murksigen Bögen. Es ist halt die Liebe zum fertigen Flieger, und ich freu mich schon auf das Endergebnis!

Alles wird gut...

Gruß :thumbup:

Hadu
Meryl Streep: "Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle"

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Saturday, February 4th 2012, 11:42pm

Hallo,

es geht weiter mit den Höhenrudern (Teile 11 und 13). Um es vorwegzunehmen: Zwar sind auch hier wieder etliche Konstruktionsfehler zu verzeichnen, aber insgesamt lässt sich ein gutes Ergebnis erzielen. Sehr schön ist insbesondere, dass die Teile 11 an ihrem hinteren Ende mit Übermaß konstruiert sind, in das sich die Vorderkante von 13 wunderbar einpasst.

Zu den Anmerkungen im Einzelnen:

Höhenruder Nr. 11 & 13 (2x11 + 2x8 = 38 Teile)
-- Die Höhenruder bestehen aus dem vorderen festen Abschnitt (Teil 11-11f) und dem eigentlichen Ruder (Teil 13-13e).
-- Teil 11 ist mit Übermaß konstruiert, in die 13 Aufnahme findet. Es sollte zuerst oben und nach dem Trocknen dann unten angeklebt werden.

Das Gerüst zu 11 birgt einige Tücken und Passungenauigkeiten und sonstige Konstruktionsfehler:
1. Teil 11a ist an seiner an 12 stoßenden Seite vorn 1mm zu lang. (Bild 1)
2. Der durch 10d zu schiebende schmale Grat von 11a (Bild 2) muss vorher an der nach außen liegenden Schräge zugeschliffen werden, damit hier später 11 glatt geschlossen werden kann
3. Teil 11d ist zu hoch, es ragt deutlich über 10d hinaus. Lösung: Den Schlitz für 11d nicht einschneiden (Bild 2). 11d der Länge nach in zwei Teile schneiden, dabei darauf achten, dass eine der beiden Hälften die benötigte Höhe bekommt. Die andere anhalten und passend schneiden. (Bilder 3-4)
4. Teil 11e ist passend gefärbt, aber auch der Abschnitt von 10d und 10f müssten eingefärbt sein, da diese drei Teile den Rahmen für das Höhenruder bilden und sichtbar werden, sobald man das Ruder bewegt. Die beiden Linien auf 11e allerdings sind fehl am Platze.(Bild 5)

Bild 6: Der benötigte Überstand an der Hinterkante von 11 muss eingefärbt werden
Bild 7: Der Schlitz links neben dem Loch in 10d muss noch zugespachtelt werden (falsch eingezeichneter Schlitz in 10d, wie in einem vorherigen Post erwähnt)
Bild 8: Teil 11 schmiegt sich gut an den Rumpf an. Das Kehlblecht 11f wird später den schmalen Grat restlos überdecken
Bild 9: Hier wird noch einmal der sinnvolle Überstand hinten an 11 sichtbar
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 03 - Höhenruder 11 005.jpg
  • Pe-2 03 - Höhenruder 11 007.jpg
  • Pe-2 03 - Höhenruder 11 008.jpg
  • Pe-2 03 - Höhenruder 11 012.jpg
  • Pe-2 03 - Höhenruder 11 013.jpg
  • Pe-2 03 - Höhenruder 11 001.jpg
  • Pe-2 03 - Höhenruder 11 003.jpg
  • Pe-2 03 - Höhenruder 11 014.jpg
  • Pe-2 03 - Höhenruder 11 016.jpg

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Saturday, February 4th 2012, 11:55pm

Zwischendurch musste das Höhenruder 13 erstellt werden, um erforderliche Anpassungen durchzuführen.

Die Teilgruppe 13 weist einige Tücken und Konstruktionsfehler auf. Stellt man sich auf diese ein, kann sie glatt bewältigt werden.
1. Das Formen von 13 zeigt einmal mehr die miserable Kartonqualität. Auch langsames Vorrunden unter kaltem Druck auf Holzstäben von immer kleinerem Durchmesser konnte nicht verhindern, dass sich zahlreiche üble Knicke bildeten. Leider reagiert der Karton auch auf Anfeuchten mit Knicken (Bilder 1-2)
2. Wie auf den Querrudern finden sich auch auf Teil 13 drei Schlitze, von denen nur der obere und der untere benötigt werden. Außerdem sind auch diese Schlitze wieder bedeutend länger, als erforderlich (Bilder 3 und 2, Bild 2 zeigt die erforderlichen Schlitze).
3. Teil 13a passt in seiner Länge gut in 13, auch die Profilstärke von 13d und 13e ist hier einigermaßen richtig einbezogen worden. Um jeden Ärger zu vermeiden, sollte man es dennoch an beiden Seiten um 0,5mm kürzen (Bild 4 zeigt 13a, bevor das Teil gekürzt wurde). Außerdem müssen in 13a die Einkerbungen in 13a, die den Draht aufnehmen, ggf. an der einen oder anderen Seite verlängert werden, damit dieser so eingepasst werden kann, dass er durch die Schlitze von 13 passt, während 13a an beiden Enden gleichmäßig kürzer als 13 ist (andernfalls lassen sich 13d und 13e nicht glatt einpassen).
4. Außerdem muss gewährleistet sein, dass der Draht glatt in die Löcher in 10d passt, während gleichzeitig 13 nicht an 10f oder 11e stößt. Hier hilft nur mehrfaches trockenes Anpassen (Bild 5).
5. Die hintere Kante von 13a ist allerdings m.E. 2mm zu lang. 13 lässt sich nicht gut um 13a führen, insbesondere im Bereich der Schienen 13c besteht die Gefahr des Durchdrückens, was den optischen Eindruck von 13 ruinieren würde. (Bild 6 zeigt den Bereich, der hinten an 13a abgeschnitten wurde)
6. Die Teile 13 und 13a müssen innen im Bereich des Drahts geschwärzt werden, um Blitzer zu vermeiden. (Bild 6)
7. Teil 13b muss durch eine Fotokopie ersetzt werden. Der Karton ist viel zu groß, er schmiegt sich nicht so um 13a, wie es erforderlich ist. Außerdem ragt 13b an beiden Enden 1-2mm über 13a hinaus. Dieser Überstand muss abgeschnitten werden (Bild 7).
8. Von den Teilen 13c (auf dem Bogen fälschlich als 13b bezeichnet) benötigt man jeweils nur die schlankere Hälfte, die auf 1mm Karton aufgeklebt werden muss. Die Vorgabe, dieses auf 1mm verstärkte Teil in der Mitte zu rillen und um 90° abzuknicken, ist absurd. Auf die Oberseite ist 13c stumpf aufzukleben, auf die Unterseite dagegen etwa 2mm weiter hinten liegend aufzukleben (Bild 9).
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 005.jpg
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 006.jpg
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 001.jpg
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 002.jpg
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 013.jpg
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 007.jpg
  • Pe-2 03 - Höhenruder 13 001b.jpg
  • Pe-2 03 - Höhenruder 13 001a.jpg
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 012.jpg

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70

Sunday, February 5th 2012, 12:00am

Letzte Anmerkungen zu 13:

9. 13d und 13e schließen 13 glatt ab (Bild 1 zeigt 13d). Auch hier sind wieder Linien eingezeichnet, die da nicht sein dürfen, weil sie beim Bewegen der Ruder sichtbar werden.

Bild 2: Ein Blick auf alle Teile der Baugruppe
Bild 3: 13a mit eingelassenem Draht (durch 13b gesichert) und aufgeklebtem Profil 13c
Bild 4: Das geschlossene Teil 13 von unten

Für die Pe-2 waren das schon erholsame Baustufen. Hoffentlich passen die Seitenruder ähnlich.
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 011.jpg
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 004.jpg
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 008.jpg
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 010.jpg

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Sunday, February 5th 2012, 11:28am

Hey, Zaphod,

naja, das sieht doch alles nach kompetentem Bau aus und gediegenem Troubleshooting.
Daß sich der Karton allerdings zu allem Uberfluß auch noch als mies herausstellt.....
Da erinnere ich mich doch mit tränendem Auge an die Ta..... Genau: hatte ich, glaube ich, gar nicht geschrieben, daß das Zeug auf Wasser ebenso miserabel reagierte.
Naja, das Leben halt.....

Viele Grüße

Till
Is das Kunst, oder kann das wech?

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Sunday, February 5th 2012, 12:17pm

Hallo Till,

hat da ggf. Orlik Restbestände an Quest abverkauft?

Bin jetzt bei den Kehlblechen und habe das erste Ruder eingesteckt. Die Abdeckungen des letzten Rumpfsegments (10 und 10a) müssen deutlich gekürzt werden, aber ansonsten passt alles prima (und was nicht passt geht auf meine Kappe).
Ich sitze jetzt am zweiten Höhenruder und am ersten Seitenruder. Wenn die Teile 12 und 12a auch ein Übermaß zur Aufnahme von 14 enthalten, dann wäre ich sogar mit der bizarren Knickidee zu 12c versöhnt. Das Leitwerk könnte dann innerhalb einer Woche abgeschlossen sein.

Die vordere Rumpfhälfte (1-5) mit ihrer Innenverkleidung, dem Glasboden, den Minimalspanten und der Cockpiteinrichtung, die wohl nachträglich von oben reingepfriemelt werden soll, behagt mir allerdings wenig.
Hast du eine 1/32 Ausgabe der gesammelten Werke des Genossen Massenmörders Stalin für die Bordbibliothek zur Hand?


Zaphod

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Sunday, February 5th 2012, 12:51pm

Hey, Zaphod,

hat da ggf. Orlik Restbestände an Quest abverkauft?


Das sieht fast so aus, wie?! Komisch eigentlich, daß das bislang nur zu so wenigen Verlagen diurchgedrungen ist, daß die Kartonsorte und - qualität ein Modelöl ruinieren kann - mag die Konstruktion als solche noch so toll sein.

Hast du eine 1/32 Ausgabe der gesammelten Werke des Genossen Massenmörders Stalin für die Bordbibliothek zur Hand?


Hardcover, oder Paperback? Aber das ist GROSS! Befürchtest du nicht, die Schleuder wird buglastig?

Viele Grüße

Till
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J.R.

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Sunday, February 5th 2012, 1:23pm

Hey Zaphod,

da kommt bei der Ruderanlage ja geradezu " gemütliches vor sich hin basteln" auf, wenn man es mit dem Rest der Kiste vergleicht. Ich bin mir inzwischen mehr als sicher, das mir das Teil nicht unter die Finger kommt. Das würde sich ja

locker ein halbes Jahr hinziehen und auf solch ein Gezerre habe ich eigentlich erst mal nicht so richtig Bock. Da ja nun der Karton als solches auch noch Murks ist, bleibt ja auch wirklich kein gutes Haar an dem ganzen Bogen. Umso mehr

bewundere ich Dein Durchhaltevermögen- ganz Ehrlich :thumbup: .

Schönen Sonntag

Viele Grüße

J.R.
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Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.
(Henri Matisse )

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Sunday, February 19th 2012, 5:41pm

So, Höhen- und Seitenruder sind fertig.

Abschluss Höhenruder (Teile 11 und 13) und letztes Rumpfsegment (Teil 10)
Die Abdeckungen 10 und 10d, die das letzte Rumpfsegment oben und unten verschließen, wurden erst montiert, nachdem die Teile 11 angebracht waren und die Höhenruder probehalber aufgesteckt werden konnten. Teil 10 musste in seiner Länge um knapp 3mm gekürzt werden (Bild 1). Das kann allerdings auch an meiner Interpretation der oben beschriebenen eigenwilligen Konstruktion von 10 liegen.


Die Kehlbleche 11f passen ausgezeichnet. Mit der gebotenen Vorsicht ließ sich der Karton angemessen vorrunden, die restliche Formgebung erfolgte während des Anziehens des Weißleims (Bilder 2-5)
Bei den fertigen Höhenrudern irritiert die ungleichmäßige Einpassung. Richtet man sie glatt an 10 aus, zeigen sie am Übergang zu 11 deutlich nach unten. Da man 11 nicht sinnvoll nach unten verbiegen kann, gehe ich davon aus, dass ich 10 zu weit nach unten habe zeigen lassen (Bilder 6-8).
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 014.jpg
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 021.jpg
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 015.jpg
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 029.jpg
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 030.jpg
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 026.jpg
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 028.jpg
  • Pe-2 04 - Höhenruder 13 031.jpg

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Sunday, February 19th 2012, 7:38pm

Seitenruder Nr. 12 & 14 (2x8+8 = 32 + 2x6+1 = 14 zusammen46 Teile)

Zusammenfassend vorweggenommen: Auch hier ist die Passgenauigkeit gut, allerdings gilt es folgende Besonderheiten zu beachten:

1. Die Profile 12c, die den hinteren Abschluss von 12 bilden, sind, wenn man die Skizzen berücksichtigt, auf 2mm Karton aufzuziehen (dafür spricht auch, dass sie auf dünnem Papier gedruckt sind). Dann lassen sich diese Teile aber keinesfalls mehr im Zick-Zack knicken, wie vorgesehen. Hier hilft nur auseinanderschneiden und dann stückweise aufkleben.
Bild 1 zeigt die ersten auseinandergeschnittenen Teile von 12c montiert. Die Nadeln sind durchgeschoben, um sicherzustellen, dass die von 12d verdeckten Schächte für die Enden des Drahtes II auch mit den Löchern in 12c fluchten.
Bild 2 zeigt 12c in fast fertigem Zustand. Es fehlt nur noch das kleine Dreieck unten.

2. Die Teile 14a, die um Draht II gerollt werden sollen, sind auf Normalkarton gedruckt. Diesen störrischen Karton aufzurollen, ist kaum möglich, außerdem wird das Teil dann deutlich zu dick. Lösung: Eine Photokopie von 14 a verwenden.

3. Auch die Profile 14b müssen wie 12c in zwei Teile geschnitten werden. Außerdem müssten diese Teile die Farbe von 12c haben, sie sind aber weiß geblieben. Eigentlich müssten sie zwei bogenförmige Abschlussstücke haben, sonst schließt 15 das Gerüst 14 nicht überall dicht. Auf jeden Fall sollte das bogenförmige Abschlussstück unten eingepasst werden, nicht oben, wie es die Anleitung will.

4. Auch die Seitenruder 12 sind mit den wünschenswerten Übermaß konstruiert. Das Profilstück 12b sollte allerdings an seiner nach vorn zeigenden Kante um gut 2mm verschlankt werden, damit es sich nicht durch die Verkleidung 12/12a durchdrückt bzw. deren glattes Schließen verhindert. Gleiches gilt für die Teile 14.
Bild 3 zeigt das fertig vorbereitete Innenleben von 12, die von Hand mit Bleistift eingezeichnete Linie markiert den zu verschlankenden Bereich
Bild 4: Die Verkleidungen fertig zur Montage. Die Ränder ließen sich leicht angefeuchtet einigermaßen runden, die weiße Fläche auf 12a links muss oliv angelegt werden, um Blitzer zu vermeiden, außerdem war hier ein kleiner Keil am Rand wegzuschneiden, sonst hätte der nach hinten gebogene Rand im Bereich der Markierung für das Höhenruder eine Welle geworfen
Bilder 5 und 6: hier kann man gut das Übermaß von 12 und 12a erkennen. 12b wurde bereits um 2mm verschlankt, man beachte, dass es sonst überall bis an den Rand von 12a reichen würde, somit könnten 12 und 12a nicht angemessen geschlossen werden

5. Schlecht gestaltet ist der Übergang zwischen Seiten- und Höhenruder. Teil 11 weist hier eine leicht u-förmige Krümmung auf. Nur mit dem Profil 12e kann diese in 12 nicht adäquat gestaltet werden. Ich habe ein mit einer Verdreifachung dieses Profils versucht, aber auch keinen durchschlagenden Erfolg erzielt. Am Ende bliebt ein Spalt, durch den man durchsehen konnte. Dieser wurde mit Weißleim geschlossen. Auch die Klebefläche, die 11 an 12 bilden, ist mangelhaft. Hier hätte dafür Sorge getragen werden müssen, dass 11 mit einem Profilstück abschließt. Auch der Holm 10d ist nicht so gestaltet, dass sein Ende an Teil 12 stößt, was die Stabilität der Verbindung deutlich erhöht hätte.
Bild 7: Die mit Bleistift gezogene Linie zeig an, wo ein weiteres Profil hinkommt
Bild 8: Die drei Profile

Bild 9: Die Kante des fertigen Ruders 12, nicht ganz grade, schließt aber glatt aufeinander ab.

6. Die Kombination 14a / Draht II darf unten nicht in die für den Draht II vorgesehenen Ausschnitt von 15 ragen, sonst lässt sich das fertige Ruder nicht über die rechteckige Ausbeulung der Teilgruppe 12 schieben.
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 05 - Seitenruder 12 und 14 001.jpg
  • Pe-2 05 - Seitenruder 12 und 14 004.jpg
  • Pe-2 05 - Seitenruder 12 und 14 003.jpg
  • Pe-2 05 - Seitenruder 12 und 14 006.jpg
  • Pe-2 05 - Seitenruder 12 und 14 008.jpg
  • Pe-2 05 - Seitenruder 12 und 14 009.jpg
  • Pe-2 05 - Seitenruder 12 und 14 010.jpg
  • Pe-2 05 - Seitenruder 12 und 14 013.jpg
  • Pe-2 05 - Seitenruder 12 und 14 012.jpg

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Sunday, February 19th 2012, 7:55pm

So,

eben gab es Bildsalat, ist aber jetzt behoben. Jetzt noch zu den beweglichen Teilen der Seitenruder:

Konstruktionsfehler
Auf Teil 15 ist unterhalb der unteren weißen Fläche, durch die Draht II kommt, eine rechteckige Fläche zu erkennen, die aber komplett oliv eingefärbt ist. Dieses Rechteck muss herausgetrennt und an seinem Fuß darüberhinaus ein links und rechts über es hinausragender Einschnitt gemacht werden, sonst lässt sich das Ruder nicht über die rechteckige Ausbeulung der Teilgruppe 12 schieben.
Wie Bild 2 zeigt, müssen einige Partien des Innenlebens von 14 gefärbt werden, um Blitzer zu vermeiden.

Und das Ergebnis:

Bild 3: Es müssen noch einige Blitzer übermalt werden, auch drückt sich das Profil in 12 unliebsam durch. Dass die Sternhälfte auf Teil 15 etwas sackt, ist aber konstruktionsbedingt und auch auf Photos von fertigen Modellen im Netz so zu sehen.
Bild 4: Das Ganze von hinten, der Übergang unten ist unsauber, das liegt an mir, die Konstruktion an sich passt.
Bild 5: Beide Ruder fertig, die Teile 14/15 wurden erst nach Verkleben und Durchtrocknen von 12 aufgesteckt
Bild 6: Nahaufnahe von den farblichen Retuschen im Bereich der Hoheitszeichen - oder müsste da alles ölverschmiert sein?
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 05 - Seitenruder 14 und 15 001.jpg
  • Pe-2 05 - Seitenruder 14 und 15 002.jpg
  • Pe-2 05 - Höhen- und Seitenruder fertig 001.jpg
  • Pe-2 05 - Höhen- und Seitenruder fertig 002.jpg
  • Pe-2 05 - Höhen- und Seitenruder fertig 003.jpg
  • Pe-2 05 - Höhen- und Seitenruder fertig 004.jpg

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Sunday, February 19th 2012, 8:03pm

Die fertige Schwanzsektion 8-15


Bild 3 zeigt wie gut sich die Kehlbleche anschmiegen.

Bild 5: Das Seitenruder leicht verschoben, konnte aber noch zurechtgedreht werden.

Fazit: Nicht ohne Tücken, aber ohne grobe Konstruktionsfehler und somit machbar. Die optischen Unsauberkeiten gehen auf meine Kappe.

Jetzt kommt die vordere Rumpfhälfte (1-5) mit der Cockpiteinrichtung. Komplett innen verkleidet, die Spanten nur dünne Streben und mit Profilscheibe 5h kann ich schon mal gar nichts anfangen. Diese schließt das Cockpit nach hinten ab, müsste also genau die Größe von 6c haben. Sie ist aber bedeutend kleiner. Na - dazu ein andermal.
Falls die Nase halbwegs zu machen ist, kann die Mühle immer noch am Übergang Rumpf-Flügel und natürlich an den Motorgondeln scheitern. Tolle Aussichten.


Zaphod
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  • Pe-2 05 - Höhen- und Seitenruder fertig 006.jpg
  • Pe-2 05 - Höhen- und Seitenruder fertig 007.jpg
  • Pe-2 05 - Höhen- und Seitenruder fertig 008.jpg
  • Pe-2 05 - Höhen- und Seitenruder fertig 009.jpg
  • Pe-2 05 - Höhen- und Seitenruder fertig 010.jpg
  • Pe-2 05 - Höhen- und Seitenruder fertig 011.jpg
  • Pe-2 05 - Höhen- und Seitenruder fertig 013.jpg
  • Pe-2 05 - Höhen- und Seitenruder fertig 012.jpg

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Tuesday, February 21st 2012, 11:32pm

Rumpfsegmente Nr. 3-5 (A1 bis A31)

Ich weiß nicht, was mich noch weiterbauen lässt, Masochismus vermutlich.

Die Rumpfsegmente 4 und 5 sowie ihren inneren Verkleidungselemente passen zwar gut, aber der Übergang zum Segment 6 ist ein weiterer Beweis dafür, dass hier von der Konstruktion und der Anleitung her hundsmiserabel gearbeitet worden ist.
Die Bauanleitung fordert dazu auf, mit Segment 6 zu beginnen (dann könnte man es eigentlich auch Segment 1 nennen, aber bitteschön) und dann nach vorne und hinten weiterzubauen.
Vorne schließt Segment 6 mit der Profilscheibe 6c ab, auf die später die (nicht im entferntesten passgenaue) Profilscheibe 5h kommt.

Bild 1: So sieht 6c aus, wie würde das jeder normale Modellbauer in 6 einkleben? - Richtig, so dass "6c" nicht querliegt oder kopfsteht, schließlich sollte man annehmen, dass sich der Konstrukteur bei der Platzierung der Teilnummer im Teil etwas gedacht hat, wenn er schon nicht in der Lage ist mit "o" und "u" zu arbeiten.
Bild 2: Das ist aber falsch ! Die korrekte Ausrichtung ist vielmehr um 90° versetzt. Dies kann man aber weder den Skizzen, noch der Texanleitung entnehmen, das wird erst klar, wenn man Teil 5h auflegt. DAS IST NICHT MEHR UND NICHT WENIGER ALS EINE GROB FAHRLÄSSIGE IRREFÜHRUNG DES MODELLBAUERS.
Bild 3: Ich musste also die seit Wochen durchgetrocknete Scheibe 6c wieder aus 6 herausbrechen und neu einkleben. Besser wäre es gewesen, eine neue Scheibe herzustellen, denn nach dem Abschleifen der Kleberreste war 6c auf einmal erheblich zu klein.

Bild 4: Auf 6c kommt die Scheibe 5h, die das Cockpit hinten abschließt. Wie hier zu sehen, ist diese Scheibe bedeutend kleiner als 6c, es bleibt ringsum ein Rand von ca. 1mm

Um die Klebelasche aus wabbeligem Dünnstpapier zu stabilisieren, habe ich zu einer Sandwichlösung gegriffen: Auf 6c wurde eine ebenfalls auf 1mm verstärkte zweite Scheibe 6c geklebt, deren Ränder in der Farbe der Cockpitwände gefärbt worden waren. Erst darauf wurde 5h geklebt. Dieses Teil hatte ich schon vor längerer Zeit auf 1mm Karton gezogen. Dies dürfte falsch gewesen sein, es ist wohl nur Aufkleben auf 6c in Normalstärke vorgesehen. Da ja aber bei allen auf dünnem Papier gedruckten Teilen die "*"-Markierungen für die Verstärkung fehlen, ist das nicht sicher zu entscheiden.

Bild 5: Diese Skizze -die wie alle anderen auch die Teilnummer 5h konsequent unterschlägt, scheint darauf hinzudeuten dass 5h kleiner als 6c sein soll. Warum wurde dann aber 6c nicht eingefärbt? So handelt man sich nur einen unschönen weißen Rand hinten im Cockpit ein.
Zaphod has attached the following images:
  • Pe-2 08 - Cockpitsektion 3-5 016.jpg
  • Pe-2 08 - Cockpitsektion 3-5 017.jpg
  • Pe-2 08 - Cockpitsektion 3-5 018.jpg
  • Pe-2 08 - Cockpitsektion 3-5 008.jpg
  • Pe-2 08 - Cockpitsektion 3-5 014.jpg

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Tuesday, February 21st 2012, 11:45pm

Ansonsten aber bereiten die Teile 4 und 5 gemessen an den Erfahrungen, die mir das Modell bislang beschert hat, eitel Freude.

Bild 1: Segment 5 vorgeformt. Zuerst muss vorne Lasche 5a eingeklebt werden, die außen oliv/hellblau angelegt werden muss, um Blitzer zu vermeiden. Gleiches gilt für alle nachfolgenden "a"-Laschen. Anschließend werden die beiden Teile der Innenverkleidung eingeklebt. Die inneren Ränder von 5 (4,3,2,1) sind alle großzügig einzufärben, um Blitzer zu vermeiden.

Bild 2: Hier das Sandwich, das beim Übergang zwischen den vorderen Rumpfsegmenten entsteht. 4 und 5 sind die Außenhautteile, 4c und 5c die Innenverkleidung (die Skizze suggeriert es genau anders herum), 5a ist die Verbindungslasche, 5b das Profilstück.

Bilder 3-5 Hier sieht man das in 5 eingebaute Innenleben.

Eine Anmerkung zu den Profilscheiben 2b bis 5b die manchen Fluch ersparen kann:
Auf keinen Fall sollte man dem Vorschlag der Anleitung (Text und Skizze 3) folgen und die Profilscheiben 2b-5b erst einkleben und dann ihr schraffiertes Inneres ausschneiden. Das dürfte ein Massaker werden, massiv verstärkte Teile frei schwebend auf einer derartig langen und gekurvten Linie auszusägen, kann kaum gut gehen. Ich habe die schraffierten Flächen vorher ausgeschnitten und alle Profile ließen sich glatt einpassen, wie man sieht. Dabei habe ich folgenden Trick angewandt: Der letzte halbe Zentimeter sowie 4 weitere Abschnitte dieser Profile wurden mit Weißleim bestrichen, die anderen Abschnitte mit UHU. Das Uhu fixiert das Teil sofort einigermaßen in seiner Position, bis der Weißleim anzieht, kann man alles zurechtschie-ben und andrücken. Würde man alles mit Weißleim einstreichen, hielte zuerst nichts richtig, nähme man nur Uhu müsste man lange andrücken, bis die Teile ausreichend abgebunden haben. Dies betrifft insbesondere die Enden der Profilstücke, hier ist Weißleim einfach die bessere Lösung.

Bilder 6 und 7: Das Innenleben von Segment 4 in der Vorbereitung. Man beachte, dass die Öffnung von 4b nach unten zeigt (Aussparung für die "Fensterscheibe"), während es bei 5b noch anders herum war.


Bilder 8 und 9: Das Innenleben von 4 montiert
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  • Pe-2 08 - Cockpitsektion 3-5 002.jpg
  • Pe-2 08 - Cockpitsektion 3-5 005.jpg
  • Pe-2 08 - Cockpitsektion 3-5 009.jpg
  • Pe-2 08 - Cockpitsektion 3-5 010.jpg
  • Pe-2 08 - Cockpitsektion 3-5 011.jpg
  • Pe-2 08 - Cockpitsektion 3-5 001.jpg
  • Pe-2 08 - Cockpitsektion 3-5 012.jpg
  • Pe-2 08 - Cockpitsektion 3-5 021.jpg
  • Pe-2 08 - Cockpitsektion 3-5 022.jpg

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