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1

Thursday, October 16th 2014, 7:19pm

Papierorgel von Ben Hurdle

Über dieses Kartonmodell ist vor Jahren schon vieles berichtet worden.
Unter dem Suchbegriff „Pfeifenorgel“ gibt es einen sehr detaillierten, mit vielen Bildern und
begleitenden Anregungen ausgestatteten Baubericht von Ulrich.

Dieser Baubericht macht mir Mut, meinen sehr teuren und heute kaum noch aufzutreibenden
Baubogen in Angriff zu nehmen und mich an den Bau zu wagen.

Vieles wird in meinem Baubericht dem von Ulrich Gezeigtem ähneln oder gar gleichen.
Die persönliche Note wird dann in der eigenen Darstellung der Baufortschritte und der begleitenden Texte zu
finden sein.

Seit August 2001 befindet sich der Bogen in meinem Besitz. Für sage und schreibe 97,60 DM
habe ich ihn damals bei Scheuer & Strüver erworben.
Nun soll das gute und teure Stück also dem Zweck zugeführt werden, zu dem es von Hurdle konstruiert wurde:
Die Papierorgel soll gebaut und gespielt werden.

Von Zeitgenossen wird immer wieder betätigt, dass die von Ulrich gebaute
und auf mehreren Ausstellungen in Aktion gezeigte Papierorgel auch wirklich erkennbare Töne von sich
gibt. Die von Ben Hurdle gemachte Aussage „A Working Model for You to Build“ ist wahr und
kein leeres Versprechen. In meiner Ausgabe des Baubogens ist auch ein Notenblatt mit Melodie und Text
des zu hörenden Liedes enthalten: „Whiskey in the Jar“.

Ich hoffe sehr, dass auch ich am Ende meines Bauberichts sagen und demonstrieren kann, dass
die Papierorgel gut funktioniert.
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Bauteile-2-web.jpg
  • Bauteile-1-web.jpg
  • Bauteile-3-web.jpg
  • Bauteile-4-web.jpg
  • Bauteile-5-web.jpg
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Erich Kästner

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2

Thursday, October 16th 2014, 7:21pm

Nun ein paar Daten zum Baubogen:


3 Baubogen 50 x 34,5 cm schwerer Karton
1 Baubogen 44 x 33,5 cm leichter Karton
1 Baubogen 21 x 21 cm mittelschwerer Karton
2 Baubogen 29 x 10 cm mittelschwerer Karton
5 Pappen 9,5 x 5,2 cm schwerer Karton
1 Papierlochstreifen 100 x 9 cm - das zu spielende Lied -
1 Rolle Papier für eigene Lieder
1 Seite Deckblatt
2 Seiten ca. DIN A 3 Bauanleitung in Englisch
1 Seite Notenblatt mit Titel und Liedtext
1 Seite mit „Extra Instructions und Printers Errors“

Die einzelnen Bauteile und ihre Funktion werden im Laufe des Bauberichts noch näher beschrieben.



Gruß
Adolf Pirling
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Bauteile-7-web.jpg
  • Deckblatt-web.jpg
  • Bauanleitung-1-web.jpg
  • Bauanleitung-2-web.j-pg.jpg
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Erich Kästner

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bohne

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3

Friday, October 17th 2014, 7:35am

Guten Morgen Adolf,

ein tolles Projekt! Das sage ich auch, weil sich hier zwei meiner Hobbies überschneiden, nämlich Kartonmodell- und Musikinstrumentenbau.
Ich werde es mit Spannung verfolgen und wünsche gutes Gelingen!

Stephan :)
8o

wiesel

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4

Friday, October 17th 2014, 9:26am

Moin Adolf,

wie Stephan schon schreibt - ein spannendes Unternehmen.

Ich glaube, diese Orgel schon einmal auf einer Ausstellung gehört zu haben, sicher bin ich mir aber nicht.
Auf jeden Fall wünsche ich Dir Glück und Erfolg beim Zusammenbau dieses (fast) 100 €-Bogens!
Bis die Tage...

Helmut


Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

Alexander Freiherr von Humboldt



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

5

Friday, October 17th 2014, 9:47am

Na dann ist ja ein Video vom Endergebnis Pflicht...

Toll! Ich bin sehr gespannt!

Ulrich

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6

Saturday, October 18th 2014, 8:51am

Hallo Kollegen,

zwei Anmerkungen habe ich noch.

Die Melodie, die bei meiner Orgel dabei war ist definitv nicht "Whiskey in the Jar".

Die Orgel gibt es noch zu kaufen bei

www.zeistbouwplaten.nl

siehe Rubrik Miscellaneous - Mechanieken für 40,65 €

Gruß
Ulrich

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7

Sunday, October 19th 2014, 8:55pm

Nun geht es richtig los:

Wie in der englischen Bauanleitung vorgeschlagen,
beginne ich mit dem Bau des Orgelgehäuses.
Dabei sind drei Punkte besonders zu beachten:

1. Der Karton für das Gehäuse ist sehr fest.
Das gibt der ganzen Orgel eine sichere Basis.
Ulrichs Tipp folgend, ritze auch ich die Kanten nicht
von der bedruckten Seite an. Vielmehr bereite ich die Knicklinien
von der Rückseite vor, indem ich sie mit einer Kugelschreibermine
entlang eines Lineals eindrücke.Nachdem ich die Linien dann
noch mit einem Pinsel und Wasser angefeuchtet habe,
lassen sich die Wände gut abwinkeln, ohne dass Risse oder
Abblätterungen von Farbe entstehen.
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Orgel-001-web.jpg
  • Orgel-002-web.jpg
  • Orgel-004-web.jpg
  • Orgel-003-web.jpg
  • Orgel-005-web.jpg
  • Orgel-006-web.jpg
  • Orgel-012-web.jpg
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Erich Kästner

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8

Sunday, October 19th 2014, 9:02pm

2. Hinter die zwei quadratischen großen Löcher auf der Oberseite
sind schon jetzt zwei der Blattventile zu kleben.
Ihr Zusammenbau geht klar aus der bebilderten Bauanleitung und
aus den „Special Glueing Instructions“ für die Blattfventile hervor.
Dennoch muss man gut überlegen, wie sie unter die Löcher zu kleben sind,
damit die Ventile später auch arbeiten können.

3. Das Zusammenkleben von Unter- und Oberseite des Gehäuses
sollte sehr sorgfältig vorgenommen werden.
Da die beiden Teile bis auf die vorgesehenen Löcher luftdicht
abschließen müssen, sollte man nicht mit Klebstoff sparen!

Das Teil 4 ist zu einer kleinen Rolle zu formen.
Ein leichtes Anfeuchten von der Rückseite erleichtert das enorm.
Sie bildet später die Luftzufuhr vom Gehäuse zur Orgel.

Zwischen die beiden Halterungen für die Walzenlager habe ich
Balsaholzstreifen gezogen. Das erhöht ihre Stabilität.
Ist wahrscheinlich nicht nötig, aber sicher ist sicher.


Gruß

Adolf Pirling
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Orgel-007-web.jpg
  • Orgel-008-web.jpg
  • Orgel-009-web.jpg
  • Orgel-010-web.jpg
  • Orgel-011-web.jpg
  • Orgel-013-web.jpg
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Erich Kästner

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Thursday, October 23rd 2014, 10:57pm

Weiter geht es.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal bemerken,
dass mir der Baubericht von Ulrich immer wieder weiter hilft, wenn ich
etwas ratlos vor einer Entscheidung stehe. Außerdem helfen die zusätzlichen
Tipps und Anregungen sehr, die er zur Funktionsweise der Orgel gibt.
Gerade in den Bereichen, in denen er begründet vom
Originalbauplan abweicht, werde ich seinen Hinweisen folgen.
Seien fertige Orgel hat schon unter Beweis gestellt,
dass sie richtig spielt.
Aber dazu später mehr.

Heute ist der ganze Komplex mit dem Kasten für die Walzen und
den Walzen selbst an der Reihe.
Auch beim Kasten kommt es sehr darauf an, ihn zwischen den
Längsseiten und den Querteile luftdicht zu verkleben.
Nur durch das kleine quadratische Loch am Boden soll später
Luft von der Basis der Orgel zu dem Luftverteiler der Orgel fließen.
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Orgel-026-web.jpg
  • Orgel-020-web.jpg
  • Orgel-021-web.jpg
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10

Thursday, October 23rd 2014, 11:00pm

Den Walzenkasten sollte man zunächst nur an drei Seiten
auf der Grundplatte Teil 8 (Kennzeichnung fehlt auf dem Teil – Druckfehler) aufbauen.
Erst wenn die fertigen Walzen in die Seite H 2 eingeführt worden sind,
kann auch die Seite H 1 angebracht werden.

Auf den Bauteilen E 1 für die Walzen sind Linien von der Vorder- auf die
Rückseite zu übertragen. Sie dienen dann als Anschlag für die
mit der bedruckten Seite nach außen aufzurollenden Teile.
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Orgel-014-web.jpg
  • Orgel-015-web.jpg
  • Orgel-016-web.jpg
  • Orgel-017-web.jpg
  • Orgel-018-web.jpg
  • Orgel-019-web.jpg
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11

Thursday, October 23rd 2014, 11:04pm

Die Scheiben G1 und G2 habe ich auf der Rückseite teilweise rot angemalt.
Die kleinen von mir rot angelegten Scheiben auf
den Achsenden und den Kurbelteilen sind durch Ausstanzen
von Abfallkarton entstanden. (Tipp von Ultich)

Die Walzenachsen F1 eng und gut runden.
Dann bis zu den Einkerbungen in die
Scheiben G 1 und G 2 schieben.
Nun lässt man die Rolle sich
„ausdehnen“, sodass sie sich dicht
in die Löcher der Scheiben G 1 und G2 einpassen.
Dann klebt man Teilende für Teileende der Achse fest.
Jetzt klebt man zuerst eine Scheibe auf der Achsen fest.
Nun wird der Walzenmantel von innen gegen diese Scheibe geklebt.
Dann kann die andere Scheibe folgen.
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Orgel-022-web.jpg
  • Orgel-028-webj-pg.jpg
  • Orgel-029-web.jpg
  • Orgel-030-web.jpg
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Thursday, October 23rd 2014, 11:07pm

Der Bau der beiden Kurbeln geht klar aus der Bauanleitung hervor.
Beim Runden der Enden ist Anfeuchten wieder hilfreich.

Damit der Lochstreifen besser zwischen den Bauteilen 9 und 10
hindurch gleiten kann, habe ich die Teile oben bzw unten mit
selbstklebender Folie beschichtet.
(Tipp von Ulrich!)
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Orgel-031-web.jpg
  • Orgel-032-web.jpg
  • Orgel-033-web.jpg
  • Orgel-034-web.jpg
  • Orgel-035-web.jpg
  • Orgel-036-web.jpg
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13

Thursday, October 23rd 2014, 11:09pm

Die letzten beiden Bilder zeigen eine Stellprobe für diesen Komplex.

Das war's für heute.

Gruß
Adolf Pirling
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  • Orgel-037-web.jpg
  • Orgel-038-web.jpg
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14

Thursday, October 30th 2014, 2:45pm

Die “Wippe” für die Blasebälge wird aus den Bauteilen
11, 12, N1, N2, M1, M2 und den zwei restlichen Blattventilen bebaut.
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Orgel-039-web.jpg
  • Orgel-040-web.jpg
  • Orgel-041-web.jpg
  • Orgel-042-web.jpg
  • Orgel-043-web.jpg
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Erich Kästner

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15

Thursday, October 30th 2014, 2:48pm

Nun komme ich zu dem aus meiner Sicht
am schwierigsten zu erstellen Bauteil des ganzen Bogens.

Die Herstellung der beiden „Blasebälge“ ist angesagt.
Aus zwei rechteckigen Stück Karton sollen
allein durch Faltung zwei Blasebälge entstehen?
Kaum vorzustellen, aber die Bilder in Ulrichs Baubericht zeigen,
das es klappen kann.
Wenn man sich die beiden Bauteile T 1 und T2 näher ansieht,
stellt man fest, dass sie in einem bestimmten Muster
von vorn und hinten geprägt sind. Das ist der entscheidende Punkt!

In seinem Baubericht schreibt Ulrich, dass er beide Teile T
mit einer Lage Japan-Seide und Pattex verstärkt habe.
Das habe ich auch getan.
Nur habe ich die Verstärkung auf der Rückseite, statt auf
der Vorderseite vorgenommen.

Die Rückseite wurde dünn mit Pattex bestrichen.
In diese Klebelage habe ich die Japanseide eingedrückt.
Nach dem Durchtrocknen erfolgte eine zweite Schicht Pattex.

Warum diese Verstärkung?
Durch die Verstärkung soll verhindert werden,
dass der Karton in den Knicklinien und dort
besonders in den vielen Eckpunkten brüchig
und luftdurchlässig wird.
Die Verfahren ist besonders angesagt, wenn
man seine Papierorgel häufig benutzen will.
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Orgel-062-web.jpg
  • Orgel-063-web.jpg
  • Orgel-064-web.jpg
  • Orgel-065-web.jpg
  • Orgel-066-web.jpg
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Erich Kästner

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16

Thursday, October 30th 2014, 2:50pm

Nun zur eigentlichen Faltung:
Zuerst faltet man das Bauteil so,
dass eine Art Zieharmonikafaltung entsteht.
Dann beginnt man außen an der Stelle, an der schräge
Berg- bzw. Talfaltungen zu erkennen sind, mit dem Abbiegen um 90 Grad.
Entscheidend dabei ist bei jeder Faltung,
das aus einer Bergfaltung eine Talfaltung wird
und umgekehrt.
An der Abbiegung um 90 Grad entstehen dabei
wieder kleinere Faltungen, die aber auch durch
wechselseitige Prägung ermöglicht werden.
Das ganze Verfahren lässt sich nur Schritt für Schritt,
also Falte für Falte durchführen.
Zuerst sperrt sich der verstärkte Karton noch etwas
gegen die kleinen Falze.
Dann aber hat man plötzlich das Ah – Ha – Erlebnis,
wie man geschickt vorgehen muss.
Ist erst einmal der Balg an einer Seite um 90 Grad
abgewinkelt, fallen einem die weiteren drei Biegungen
nicht mehr ganz so schwer und man kann stolz auf sein Ergebnis sein.

Später wird der offene Balgen- Ring noch geschlossen.
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Orgel-067-web.jpg
  • Orgel-068-web.jpg
  • Orgel-069-web.jpg
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17

Thursday, October 30th 2014, 2:53pm

Und hier dieser Komplex auf der Basis der Orgel.

Gruß
Adolf Pirling
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Orgel-070-web.jpg
  • Orgel-072-web.jpg
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18

Saturday, November 1st 2014, 6:57am

Was bei einer richtigen Orgel Register, Manuale, Tasten und Pfeifen leisten,
um Tonfolgen erklingen zu lassen,
wird bei der Papierorgel allein durch gezielte Steuerung der Luftströme
in einem sog. Steuerteil auf die 8 Pfeifen ermöglicht.
Wegen der begrenzten Anzahl der Pfeifen können auch nur Tonfolgen in C Dur gespielt werden.

Diese Steuerung der Luftströme zu den Pfeifen erfolgt über einen Komplex,
der aus fünf identischen Teilen W1 bis W5 , fünf Plättchen mit unterschiedlichen Öffnung - Teile 17 bis 21 - und der Platte 10 gebildet wird.
Die Bauteile 17 bis 21 sind vorgetanzt.
Achtung: Beim Aufeinanderkleben von 17 bis 21
darf Klebe nur auf die gestrichelten Linien kommen.
Sonst kann die Luftzufuhr zu den einzelnen Pfeifen nicht korrekt erfolgen.
Die Bauteile W 1 bis W 5 muss man selbst sauber ausschneiden
und mit immer gleichen Löchern versehen. Vier davon klebt man exakt übereinander.
W1 wird unter die Baugruppe aus 17 bis 21 geklebt.
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Orgel-044-web.jpg
  • Orgel-045-web.jpg
  • Orgel-046-web.jpg
  • Orgel-47-web.jpg
  • Orgel-049-web.j-pg.jpg
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19

Saturday, November 1st 2014, 7:01am

Die Orgelpfeifen werden zusammen gebaut und auf die Steuereinheit geklebt.
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Orgel-050-web.jpg
  • Orgel-051-web.jpg
  • Orgel-056-web.jpg
  • Orgel-057-web.jp-g.jpg
  • Orgel-058-web.jpg
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20

Saturday, November 1st 2014, 7:21am

Jetzt kommt eine wesentliche Abweichung vom ursprünglichen Bauplan:
(Tipp von Ulrich in seiner Bauanleitung)

Auf Bauteil 9 werden nicht die vorgeschriebenen schmalen Streifen geklebt.
Sie sollten später, wenn Bauteil 10 aufgelegt wird, einen schmalen Zwischenraum bilden,
durch den dann der Lochstreifen gezogen wird.
Statt dessen erstellt man eine Art Halterung für das Bauteil 10
mit dem aufgeklebten Steuerteil. Ich habe dies aus Streifen von Finnpappe gemacht
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Orgel-052a-web.jpg
  • Orgel-053-web.jpg
  • Orgel-054-web.jpg
  • Orgel-055-web.jpg
  • Orgel-059-web.jpg
  • Orgel-060-web.jpg
  • Orgel-061-web.jpg
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21

Saturday, November 1st 2014, 7:24am

Die Führung des Lochstreifens soll aber möglichst eng zwischen 9 und 10 erfolgen.
Deshalb baut man sich einen kleinen Kasten, der mit Gewichten gefüllt zwischen die Orgelpfeifen gestellt wird.
Ulrich hat diesen Kasten mit Münzen gefüllt. Ich verwende dazu kleine Bleistücke
und kann ihn deshalb auch etwas kleiner halten.
Wie große das Andrückgewicht sein darf, muss man ausprobieren.

Gruß
Adolf Pirling
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Orgel-073-web.jpg
  • Orgel-074-web.jpg
  • Orgel-075-web.jpg
  • Orgel-076-web.jpg
  • Orgel-077-web.jpg
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22

Sunday, November 9th 2014, 1:54pm

Die letzten Bauteile gehören zum sog. Druckanzeiger.
Der Druckanzeiger ist für die Funktion der Papierorgel
nicht dringend erforderlich. Durch das Luftpumpen mit
den Blasebälgen hebt sich die Oberfläche des Orgelkastens.
Die beiden Steuerstangen verschieben sich dabei so,
dass sich der Anzeiger von „pumpen“ auf „spielen“ verschiebt.
Um die Gummiringe eventuell später auswechseln zu können,
habe ich die Grundplatte des Druckanzeigers in zwei Halterungen gelagert.

Demnächst kann dann die erste Funktionsprüfung erfolgen.
Ich bin schon mächtig gespannt, ob Töne zu hören sein werden.

Gruß
Adolf Pirling
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Orgel-078-web.j-pg.jpg
  • Orgel-079-web.jpg
  • Orgel-080-web.jpg
  • Orgel-081-web.jpg
  • Orgel-082-web.jpg
  • Orgel-083-web.jpg
  • Orgel-084-web.jpg
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Monday, November 17th 2014, 7:47pm

Die Papierorgel ist fertig.

Erste Spielproben ergaben leider für mich noch
nicht ein befriedigendes Ergebnis.
Töne bringt die Orgel zwar schon hervor,
aber eine erkennbare Melodie ist noch nicht zu hören.
Auch machen die Blasebälge beim Luftpumpen noch zu viele Geräuschen
Außerdem habe ich noch nicht die richtige Koordinierung
zwischen dem Aufbau des Luftdrucks und der
Geschwindigkeit, mit der die Walzen bewegt werden müssen,
gefunden. Ich werde weiter experimentieren.

Gruß
Adolf Pirling.
Adolf Pirling has attached the following images:
  • Orgel-085-web.jpg
  • Orgel-086-web.jpg
  • Orgel-087-web.jpg
  • Orgel-088-web.jpg
  • Orgel-089-web.jpg
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Johannes

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Monday, November 17th 2014, 7:59pm

Hallo Adolf, mit Spannung verfolge ich Deinen Baubericht. Schade, das es noch nicht so funktioniert, wie Du es Dir vorgestellt hast. Mir fällt ein, von einem Leierkastenmann einmal gehört zu haben, das die erste Schwierigkeit beim Drehen der Kurbel eine dauerhaft gleichmässige Umdrehung ist. Das Tempo der Melodie ist ja auf der Walze festgelegt. Vielleicht hilft es Dir...
Weiter alles Gute,
Beste Grüsse
Johannes

Ros

Trainee

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25

Wednesday, November 19th 2014, 2:50pm

paper organ

Wiesel: I got the organ from Zeist Bouwplaten in Holland - it is 'only' ca. 40 EUR, plus postage of course.
And have followers of this thread sen and heard the Youtube item:

Johannes

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26

Monday, December 8th 2014, 8:41pm

Die Papierorgel ist fertig.

Erste Spielproben ergaben leider für mich noch
nicht ein befriedigendes Ergebnis.
Töne bringt die Orgel zwar schon hervor,
aber eine erkennbare Melodie ist noch nicht zu hören.
Auch machen die Blasebälge beim Luftpumpen noch zu viele Geräuschen
Außerdem habe ich noch nicht die richtige Koordinierung
zwischen dem Aufbau des Luftdrucks und der
Geschwindigkeit, mit der die Walzen bewegt werden müssen,
gefunden. Ich werde weiter experimentieren.

Gruß
Adolf Pirling.
Hallo Adolf, gibt es etwas Neues? Hast Du schon schöne Melodien der Orgel entlockt?
Gruss
Johannes

Johannes

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27

Wednesday, December 31st 2014, 4:02pm

Hallo Adolf,
der Weihnachtsmann war fleissig und hat die Orgel gebracht. Und ich habe geknobelt, warum Sie bei Dir nicht spielt. Eine Lösung habe ich noch nicht, nur mehrere Ideen. Vielleicht lässt sich das Problem lösen?
Gruss
Johann

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