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Tuesday, August 13th 2019, 4:49pm

Panzerschiff Duilio (1876), 1:200 von Modelik

:whistling: ...ich drücke mich immer noch vor dem Weiterbau der Titanic......

Es reizte mich schon sehr lange, der Bogen mit dem Spantensatz schmorte und schmorte. Als Appetitanreger hatte ich schon vor längerem den Spantersatz zusammengesteckt. Aber jetzt geht es los!

Das italienische Panzerschiff Duilio von 1876 hatte mich schon seit frühester Kindheit interessiert. Ich entdeckte es in einem Buch über die Entwicklung des Schifssbaues, welches ich im Alter von 10 Jahren geschenkt bekam und das lange Zeit meine Bibel war. Wie das so in dem Alter ist: Je dicker desto schicker! Und die Duilio war das erste KRiegsschiff mit Kanonen des Kalibers 450mm. Wow!

Ganz nebenbei hat das Schiff eine sehr ungewöhnliche, ja skurrile Form. Später entdeckte ich den Bausatz. Es gibt einen von ModelFan und einen späteren von Modelik , wobei die Variante von Modelik bis auf wenige Umkonstruktionen eigentlich nur eine Neuauflage des erste Bausatzes ist. Bei der Suche im Internet stieß ich nur auf einen abgeschlossenen Baubericht, der aber nicht mehr verfügbar ist. Ansonsten fand ich nur wenige, angefangene Berichte, in denen beim Bau des Rumpfes das Handtuch geworfen wurde. Das Modell sei unbaubar; speziell passe der Heckbereich überhaupt nicht.

Also allerbeste Voraussetzungen, um sich in das Abenteuer zu stürzen!

Es ging schon beim Spantengerippe los. FEHLER! Schrecklich, ich war ja gewarnt worden!
Nun muß keine Suppe so heiß ausgelöffelt werden, wie sie gekocht wurde. Die paar fehlenden Löchle in die Pappe zu schneiden, ist nun wirklich kein Problem. Das Problem ist die Rumpfbeplankung.
Das ist aber mein persönliches, handwerkliches Problem. Auf Nummer sicher gehend habe ich die Rumpfteile auf 130g Papier gedruckt, alle ausgeschnitten und eine Anprobe gemacht. Bis auf die letzten Teile für das Heck sieht eigentlich alles unproblematisch aus. Nur die Heckform und die Teile dafür lassen in dem Bereich einigen Spaß erwarten.
Bemängelt wurde auch bei anderen Bauversuchen, das die Teile nicht mittig bis auf die Spanten reichen würden. Na und! Wenn das erste und größte Beplankungsteil (Nr. 16) schön mittig zwischen Spant 9 und 12 positioniert wird, scheint alles gut aufzugehen.

Das stimmte mich schon optimistisch. ....Fortsetzung folgt.....
Es ist zwar schon alles gebaut und beschrieben, aber nicht von mir!


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Tuesday, August 13th 2019, 5:07pm

Die Streifen zum Auflegen der Platten sind verteilt, der fast vollständig beplankte Unterwasserrumpf sieht im wesentlichen brauchbar aus. Ungenauigkeiten habe ich wahrscheinlich selbst produziert.

Die Beule im Bug ist bedingt durch das Torpedorohr dort. Insgesamt paßt alles zufridenstellend.

Der Abschluß am Heck: Im Überwasserbereich liegen dort die Tore für einen im Rumpf intergrierten Bootshangar.
Einmal testweise das vorgesehene Teil am Rumpf angelegt zeigt, hier ist Schnitzeljagd eingeplant. Nach einem groben Anpassen sehen die Teile dann so aus:
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Tuesday, August 13th 2019, 5:24pm

Damit war die Anprobe erfolgreich abgeschlossendie schwierigeren Stellen waren damit bekannt. Jetzt ging es ans Eingemachte. Marabu Fixogum hilf!

Ein praktischer Kleber,den ich gern bei Unterwasserrümpfen verwende. Ich fixiere im ersten Durchgang alle Teile mit diesem Kleber und richte sie dabei aus. Da man die Teile dann wieder zerstörungsfrei abnehmen kann, habe ich damit immer schön die genaue Position für das endgültige Verkleben. Ich nehme von der Mitte beginnend immer ein Teil wieder raus, entferne die Fixogumreste und verklebe es endgültig. So arbeite ich mich zum Bug und zum Heck vor. Für die letzten beiden, anzupassenden Heckteile habe ich jetzt bereits die Vorlagen. Der Abschnitt am Ruderlager hat seine Schrecken verloren.

Natürlich ist dort noch ein bißchen plastisches Nachformen nötig, aber das ist machbar. Der Unterwasserrumpf ist abgeschlossen. Das Rot des Druckes ist sehr kräftig leuchtend. Kann oder könnte man noch umfärben. Dann verschwinden auch noch ein bißchen die Stöße zwischen den Rumpfteilen. Allerdings setzt sich das Rot am Überwasserrumpf fort, müßte also auch dort umgefärbt werden. Ich bin mir noch nicht klar, ob ich mir das antue.

Als erstes Fazit kann ich festhalten: Der Unterwasserrumpf ist (problemlos) baubar. Mal schauen, was da noch so alles kommt.
Pappi has attached the following images:
  • Duilio-Bau-19.JPG
  • Duilio-Bau-20.JPG
  • Duilio-Bau-21.JPG
  • Duilio-Bau-22.JPG
  • Duilio-Bau-23.JPG
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Tuesday, August 13th 2019, 5:44pm

Grüß dich, Pappi,

sehr schöne Umsetzung. Und gerade in der Bezeichnung: umbaubar! liegt doh der eigentliche Reiz. Auffallend bei vielen Rümpfen dieser Machart ist, dass die Beplankung teilweise nicht mit den Spantenabständen harmoniert, jedoch beide korrekt in der länge sind. Einige gewiefte Modellbauer bauen teilweise die Beplankung erstmal ohne das Spantengerüst zusammen und stülpen das Ganze wie eine Socke über das Spantengerüst. Die Ergebnisse sind überzeugend, insbesondere die Stoßverbindungen gelingen sehr schön.

Ich bleibe am Ball, das Ding ist kurios genug.

Liebe Grüße
Robi
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Thursday, August 15th 2019, 7:17pm

...es macht langsam Spaß....,

aber dieser Spaß ist ein spezieller!

So spannend wie die Schiffskonstruktion ist, ist auch der Bausatz. Die exotische Konstruktion hat zur Folge, daß wahrscheinlich keine standardisierten LC-Teile verwendbar sind und etliche Relings sind wunderbar filigran und kompliziert. Das läßt eine freudige Erwartung auf das Ausschneiden und Verarbeiten aufkommen. Überhaupt gibt es eine Menge filigrane Teile. Sehr schnell wird einem auch klar, daß die Reihenfolge der Nummerierung nichts mit der Baureihenfolge zu tun hat. Bevor ein Teil endgültig montiert wird, sollte man sicherheitshalber auch schon die Anschlußteile baufertig vorbereitet haben und sich durch eine Anprobe über eine geeignete Reihenfolge klar werden.

Es geht an das Hauptdeck. Es besteht aus zwei Teilen, von denen der hintere Teil schön passig aufliegt und mit den Ausschnitten für die Niedergänge und den Ladepositionen der Geschütze korrespondiert. Wenn da nur nicht der zweite Abschnitt wäre.

Wird dieser passig aufgelegt, bleibt ein Spalt von gut 1mm zum Hauptteil. Welcher Teil wird verrutscht und entsprechend korrigiert? (übrigens, die Filmdosen sind mit Sand gefüllt). Sinnvoll ist der Abschnitt zum Bug, da sich hier leichter anpassen läßt als im Hauptbereich mit seinen Niedergängen, die sich im Rumpf fortsetzen. Hier ist jetzt korrigiert, die Ankertaschen sind eingesetzt und der Abschnitt ist auf dem Rumpf montiert. Der Anschluß Richtung Heck paßt. Weiter geht 's mit Sport, Spiel, Spannung! Die Niedergänge....... haben entsprechende Taschen, die in den Rumpf einzubringen sind. Sie passen weder in den Decksausschnitt noch durch den auf dem Deck befindlichen Aufsatz. Anpassung ist angesagt. Der Bausatz sieht die Taschen in den Auschnitten vor. Wegen der Stärke der Pappe erwarte ich, daß dann später nicht mehr genügen Breite für die Treppen vorhanden ist. Also ändern! Die Auschnitte in der LC-Deckplatte habe ich großzügig erweitert und die Taschen gekürzt auf die Unterseite des Decks geklebt. Paßt! Detailzeichnung 7, 8 und 9 zeigt die Niedergänge mit den Treppen und die Teile dafür liegen bereit. Aber, da gibt es noch Detail 10, ein weiterer Niedergang in Baugruppe 129 am vorderen Schornstein. Siehe da, es fehlt der Ausschnitt bzw. die Markierung dafür auf dem Deck. Na gut, auch das läßt sich regeln. Aber.....die Abdeckung auf Teil 129a, Teil 129 paßt nicht sauber. Das Rechteck mit dem Niedergang ist um einen geringen Winkelbetrag zu Teil 129a verschoben. Da muß ich mir noch etwas einfallen lassen.

Nächste Denksportaufgabe: Die Teile für die Ladepositionen (Detailzeichnung 10). Teil 1t sieht auf der Zeichnung ganz anders aus als gedruckt. Was will mir der Autor damit sagen? Ich vermute, Teil 1t ist zu einem Rohr zu verkleben, wenn ich das kleine Feld am rechten Rand als Klebelasche interpretiere. Die beiden Schnittzeichnungen geben ein weiteres Indiz für diese Vermutung. Jedenfalls muß, bevor der hintere Decksabschnitt endgültig montiert wird, Klarheit über das Aussehen der Ladepositionen bestehen und sie müssen fertig eingepaßt sein.
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Thursday, August 15th 2019, 7:51pm

Hallo Pappi,
Das schaut ja richtig gut aus. Interessant find ich die Fixogum-Lösung.
Merk ich mir.
Gruß Uwe
Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war.
Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet. (Mark Twain)

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Thursday, August 15th 2019, 11:10pm

Hallo Pappi,

kann es sein, dass 1t ein ganz anderes Teil ist? Ich jedenfalls kriege das Aussehen auf der Skizze mit dem Bild von dem Teil partrout nicht zusammen.

Zaphod

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Friday, August 16th 2019, 8:14am

Hallo Zaphod,
ja, ich verstehe es auch noch nicht, wie das nun genau aussehen soll.
Es gibt noch ein zweites Paar dieses Teiles, bezeichnet mit 1f, was definitiv falsch ist da doppelt. Wenn ich annehme, alle im Deck eingesetzten Teile (Niedergänge, etc..) in der Gruppe 1 sind, dann fehlt bei den Ladepositionen Teil 1s. Die falschen 1f sind identisch mit 1t und würden als 1s die Bezeichnungsreihe ergänzen. Es gibt für die Ladepositionen noch die Teile 1u, 1v und 1w. Bleibt also für die Ladepositionen die Gruppe 1s bis 1w, jeweils mit 4 Teilen.
Soweit zur Theorie.

Manfred
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Friday, August 16th 2019, 10:19am

Hallo Manfred,

ein interessantes Modell.
Zudem ist die italienische Marine in Puncto Kartonmodellbau nicht gerade überrepräsentiert!
Hinsichtlich Deines Problems kann ich Dir leider nicht helfen.
Ich habe allerdings im Netz zwei Bauberichte zu dem Modell gefunden.
Auch nicht in Deutsch, aber vielleicht hilft Dir ja die Übersetzungsfunktion von Google weiter!

Konradus Duilio

Bitte etwas nach unten scrollen!

Italienische Seite

Vielleicht helfen Dir ja die Bilder weiter.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Spass mit dem Modell!

Thomas

P.S.
Ich wünsche ein schönes Wochenende!

Pappi

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Saturday, August 17th 2019, 9:07am

Guten Morgen Thomas!
Vielen Dank! Gerade der italienische Link enthält die entscheidenden, aufklärenden Bilder. Mir sind die Formen jetzt klar geworden. Demnächst also die Auflösung des Rätsels hier in diesem Theater!

Gruß
Manfred
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Saturday, August 17th 2019, 3:41pm

Da nich für

Hallo Manfred,

es freut mich, wenn ich Dir helfen konnte!!
Weiterhin viel Spaß und Erfolg mit der "Duilio".

Ein schönes Wochenende wünscht

Thomas

Pappi

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Saturday, August 17th 2019, 8:33pm

Des Rätsels Lösung

Teil 129 ließ sich korrigieren, indem ich die Rechtecke abgetrennt habe und die Kanten mit Filzstift eingefärbt, was sie etwas aufweichte und damit plastisch verformbar machte. Mit ein bißchen Drücken und Schieben kann man dann alles brauchbar zusammenbauen.

Meine Vermutung, die fraglichen Teile für die Ladevorichtungen oder Geschoßführungen als Röhrchen zu verkleben, hat sich als richtig erwiesen. Um das Ganze fertigzustellen und dann endlich das Deck aufzusetzen, mußte ich auf die Baugruppe 70 ff. vorgreifen und schon mal die Fundamente für die Geschütze vorbereiten. Nur dann kann ich die Gruppe an die Decksausschnitte, welche ich noch etwas aufweiten mußte, anpassen. Dabei fiel mir auf, daß das Schablonenteil (Teil 75a) des LC-Sets für den Außenring des Fundamentes nur eine Scheibe und kein Ring ist (kein echtes Problem). Außerdem empfiehlt es sich bei dem Maßstab, die Schraubenköpfe, die nicht im Bausatz vorgesehen sind, zu ergänzen Die fertigen Geschoßführungen der Ladeposition ergeben dann dieses Bild: .

Jetzt kann endlich das Deck montiert werden, was ich trotzdem noch zurückstelle, da ich noch weitere anschließende Baugruppen wie die Bordwände vorbereiten will. Bei den folgenden Bildern liegt also das Deck nur provisorisch auf.

Noch eine Anmerkung zu dem Bausatz: Es gibt für die Bauanleitung keine Übersetzung. In solchen Fällen versuche ich mir zu helfen, indem ich den Text der Bauanleitung scanne, über eine Texterkennung die Bilder in Texte verwandle und durch Google Translator schicke. Hier sind die Ergebnisse höflich gesprochen etwas putzig. Auch wenn das nicht der Fall wäre, haben mir solche Bauanleitungen bisher nur sehr selten geholfen. Es müssen die Zeichnungen und magisches Anschauen der Teile für die nötige Erkenntnisse zum Bauen genügen. Der Karton ist relativ stark, die Farben kräftig leuchtend, speziell das Rot.

Wobei ich mir denke, ein Kriegsschiff mit !weißen! Geschütztürmen ist wohl mehr als schickes Paradespielzeug für die Admiralität gedacht denn als für den echten Krieg.
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  • Duilio-Bau-36.JPG
  • Duilio-Bau-37.JPG
  • Duilio-Bau-38.JPG
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Tuesday, August 20th 2019, 3:40pm

Der Rumpf ist geschlossen

Der erste, kritische Abschnitt ist geschaftt! Bisher bin ich mit der Paßgenauigkeit sehr zufrieden; außer an den bei fast allen Modellen üblichen Stellen fügt sich alles gut zusammen. Mir ist nicht so klar, wo bei anderen die gravierenden Schwierigkeiten am Rumpf aufgetreten sind. Entstandene Ecken und klene Schummeleien sehe ich eher in Baungenauigkeiten bei mir als in dem Bogen.

Aber es gab mal wieder ein Problem. Der allseits gefürchtete Subunternehmer "Schnarchtassen GmbH & Co. KG" konnte sich bei einem Baulos einschmuggeln. Prompt gings daneben! Die Abdeckung unterhalb der Panzerverstärkung auf der Steuerbordseite wurde ein Segment zu weit zum Bug montiert. Es blieb nichts anderes übrig, als das Zeug wieder herunterzureißen und einen neuen Auftrag zu erteilen. Zum Glück ließ sich das Abtrennen schadarm machen, auch dank des recht starken Kartons. Das war jedoch alles an "Problemen". Der Heckbereich mit den Toren für den Bootshangar hat eine etwas schwierige Form, weshalb der Konstrukteur hier auch frei gestaltete Anpassarbeiten vorgesehen hatte. Es ist aber machbar. In einem späteren Bauabschnitt werde ich den Rumpf noch zusätzlich anmalen, damit sich die Nähte und sonstige kleine Unschönheiten noch ein bißchen kaschieren lassen.

Danach können allmählich die Aufbauarbeiten beginnen!
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  • Duilio-Bau-40.JPG
  • Duilio-Bau-41.JPG
  • Duilio-Bau-42.JPG
  • Duilio-Bau-43.JPG
  • Duilio-Bau-44.JPG
  • Duilio-Bau-45.JPG
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Tuesday, August 20th 2019, 4:04pm

...noch ein Nachtrag zum Bogen: Die Bullaugen in der Bordwand sind mit Platten abgedeckt (Teile 12f). Diese Teile tauchen als 15d noch einmal auf, diesmal jedoch mit 15e zu verdoppeln.

Na ja, es kann ja sein, daß 12f dummerweise im Schrottlager (Papierkorb/Teppich) verschwunden ist..... :rolleyes:
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Saturday, August 24th 2019, 3:50pm

Der Beginn der Decksausstattung

Es stellt sich immer die Frage, wie weit stellt man den Unterwasserrumpf fertig, ohne das spätere Risiko für Flurschaden beim Hantieren für die Überwasserdetails zu groß werden zu lassen. Ich habe mich entschieden, nach dem Anbau der Schraubenwellen die große Wende zu vollziehen. Am Unterwasserrumpf fehlen dann nur noch die Schrauben, das Ruder und die zwei Schlingerkiele. Ich hoffe, mir damit später nicht zu viele Schwierigkeiten einzuhandeln.

Wieder ein Wort zum Original und zur Modellkonstruktion: Mir scheint, daß Kreigsschiffe aus dieser Zeit nicht ein einziges standardisiertes Teil besitzen. Es macht den Eindruck, als ob sich die Konstruktion anhand des Baufortschrittes bzw. der sich entwickelnden Wünsche der Admiralität erfolgte. Ist ja auch sehr modern! Heißt heute "Agile Entwicklung". Die Teilenummern des vorliegenden Bausatzes sollte man immer nur als groben Vorschlag interpretieren. Immer mal wieder sind falsche Nummern angegeben oder man muß einfach suchen, um passende Formen zu finden. Das macht die Sache spannend!

Eine kleine Fingerübung für Weiteres sind die Niedergänge im Hauptdeck.

Der Aufbau am Heck!
Freie Interpretation ist angesagt! Die Skizze ist kaum mehr als eine angenäherte Schemazeichnung. Die Form stimmt nicht, gezeichnete Fenster und Türen zeigen nur an, daß es sich um den Aufbau handeln muß.

Dann gibt es diese Information: Nur leider kann man das vorgesehene Teil in keiner Weise mit der Gesamtzeichnung in Einklang bringen. Interessanterweise ist es dieselbe Darstellung, die man auch auf der Webseite von Jürgen Eichard findet, der Baupläne u.a. für die Duilio anbietet. Es gibt jedoch ein paar aussagekräftige Bilder von einem Modell der Duilio im Marinemuseum von Venedig. Dort stimmen die Fenster und Türen mit der im Bausatz angebotenen Version überein.
Für den Aufbau sind tiefergesetzte Fenster vorgesehen, bei den Türen ist das nicht der Fall. Ich habe hier etwas improvisiert: So sieht aktuell der Aufbau im Rohbau aus (Das Oberdeck ist bisher noch nicht fest montiert): Die Fundamente der Geschütze habe nun auch ihre Verschraubungen. Mit den soweit montierten Teilen wie Treppen und Geschützfundamenten ergibt sich, außer für den Aufbau, den ich erst nach weiterer Detaillierung montieren will, dieser aktuelle Bauzustand:
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Thursday, August 29th 2019, 2:06pm

weiter geht es mit dem Deckshaus

Die Niedergänge im und am Deckshaus sind fertig. Gleichzeitig habe ich mich an einem Stück Reling (oberhalb der Treppe parallel zum Treppengeländer auf dem Deck) aus Originalkarton versucht. Sehr empfindliches Zeug! Der Versuch war nicht so richtig überzeugend. Man sieht bei den Makroaufnahmen immer so gemein genau, was alles an Stützen schief steht. Das werden die Kandidaten für nachträgliche Korrekturen.

Auch sind alle Decksauschnitte und Niedergänge in der Breite aneinander anzupassen. Der weitere Bau beschäftigt sich als nächstes erst einmal mit dem Ruderstand, der mittig auf dem Aufbaudeck steht und vor weiteren Details installiert werden sollte. Dabei macht das Ausstechen der 5 riesigen Steuerräder richtig Freude und führt zu meditativer Entspannung. Ansonsten warte ich auf die Lieferung eines Bauplanes der Duilio in 1:100, um Teile zu idenitfizieren, deren Nummerierung im Modell entweder falsch ist oder die fehlen (Beispiel Teile 58/59 auf dem Aufbaudeck; wahrscheinlich eine Peileinrichtung).
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Thursday, August 29th 2019, 6:26pm

Steuerstand fertig

Jetzt habe ich alle ausgestochen! (Ich meine die Steuerräder :rolleyes: )

Der Steuerstand ist montiert, jetzt können die übrigen weißen Flecken auf dem Deck versorgt werden, bevor die sechs Geschützle an den Außenkanten aufzustellen sind. Danach folgt noch die Reling, dann könnte das Deckshaus auf dem Rumpf montiert werden. Mal schauen!
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  • Duilio-Bau-56.JPG
  • Duilio-Bau-57.JPG
  • Duilio-Bau-58.JPG
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Thursday, August 29th 2019, 9:41pm

Hallo Pappi,

das fünffache Steuerrad ist Dir großartig gelungen !

Zaphod

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Sunday, September 1st 2019, 12:31pm

...immer noch Steuerstand

Das Riesending ist nur der Notsteuerstand. Wenn alles funktioniert, ist dsa der richtige, dampfunterstützte Steuerstand. Wie man sieht gibt es zwei davon, einer steht auf dem Aufbau:

Installliert sieht das so aus. Parallel sind inzwischen auch die sechs 7,5cm Kanönchen geliefert und aufgestellt worden.

Außerdem bin ich jetzt stolzer Besitzer eines Bauplanes der Duilio in 1:100, bestehend aus 9 Blättern plus Stückliste. In einem Antiquaqriat entdeckte ich das schöne Exemplar, ein früher Plan, gezeichnet Dezember 1980 von Jürgen Eichhard. Die Zeichnungen sind auf bräunlichem Papier, wie es früher aus der Pauserei kam. Die Beschreibung mit Stückliste ist noch eine Matrizenvervielfältigung. Jetzt können mich fehlende Teile bzw. Nummernsalat im Modell nicht mehr schrecken. So sind z.B. die fehlenden Teile Nr. 58 die vier Maschinengewehre, von denen eins Richtung Heck auf dem Aufbau steht, eins am Bug und zwei im Mastkorb. Wobei der Eichard-Plan eine spätere Ausstattung darstellen muß, da er insgesamt sechs Maschinengewehre und einen etwas anders gestalteten Aufbau abbildet.
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Sunday, September 1st 2019, 7:34pm

Hallo,

bei den Kanonen und den Steuerrädern kann man sch nur wundern, hatten die Zwerge zur Bedienung der Kanonen an Bord - oder Riesen für die Steuerräder?

Zaphod

Pappi

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21

Monday, September 2nd 2019, 11:28am

Hallo Zaphod,
die riesigen Steurräder, gleich fünf an der Zahl sind verständlich, wenn man das sehr große Ruder betrachtet und dieses ohne Servounterstützung bewegt werden soll. Schade finde ich nur, daß ich für die Teile keine im Durchmesser passenden LC-Teile habe, die doch etwas zierlicher wirken würden als die etwas groben, aus Karton ausgestochenen Räder. Bei dem regulären Steuerstand hatte ich glücklicherweise etwas Passendes.
Die "Kanönchen" sind in der Größe korrekt, wenn ich den Bauplan von J. Eichard als Zweitreferenz heranziehe. Die Dinger sehen mehr aus wie Böller zum Starten einer Segelregatta. Vielleicht haben die Offiziere gern gesegelt. Die Duilio war ja nicht in Kampfhandlungen verwickelt.

Noch Anmerkungen zum Bausatz: Nicht nur, daß die Maschinengewehre fehlen, es fehlt auch der zweite Maschinentelegraph (Teil Nr. 62). Immerhin ist ein Ruderlageanzeiger vorhanden. ^^
Es ist zwar schon alles gebaut und beschrieben, aber nicht von mir!


Kürzlich fertiggestellt:
Lady Clarissa 1:250 JSC
Tonnenleger Pole Star 1:250 Paper Shipwright
Baggerschiff Bisam 1:250 HS-Design
TSS Earnslaw 1:250 Paper Shipwright

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22

Monday, September 2nd 2019, 12:19pm

Moin, moin,

das können auch Salut-Kanonen gewesen sein. In der damaligen Zeit musste man ja als Ehrenbezeugung für die vielfältigen Majestäten und adäquaten Würdenträgern gem. "Protokoll" vielfach Salut schießen. Heute eher selten......ich habe es aber während meiner über 40jährigen Dienstzeit in der Marine zweimal selbst erlebt.


Gruß
HaJo

Pappi

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23

Tuesday, September 3rd 2019, 5:44pm

weitere Mosaiksteinchen

Der Heckaufbau stebt weiter seiner vollständigen Ausstattung entgegen. Da wie erwähnt nicht vorhanden, habe ich versucht, die vier Maschinengewehre des Typs Mitrailleuse darzustellen. Ausgangspunkt für die Größe ist eine Detailzeichnung in 1:50. Allerdings habe ich darauf verzichtet, wie vorgegeben den konischen Sockel durchbrochen auszuführen. Im Rohbau sieht das dann so aus: Mit Farbe versehen und auf dem Deckshaus installiert wirkt das dann so:

Auch sind der Ruderlagenanzeiger und der Maschinentelegraf an ihren vorgesehenen Plätzen.

In der Stückliste des Bauplanes habe ich entdeckt, daß es eine Zapfstelle für Wein gab. :thumbsup: Ich bin gespannt, ob diese im Modell ausgeführt ist. Theoretisch muß ich im Bugbereich des Decks darauf stossen. ^^
Es ist zwar schon alles gebaut und beschrieben, aber nicht von mir!


Kürzlich fertiggestellt:
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24

Saturday, September 7th 2019, 1:46pm

Deckshaus zu ca. 95% fertiggestellt

Fast geschafft! Jetzt fehlen nur noch die Handläufe an den Seitenwänden. Trotzdem habe ich das Deckshaus immer noch nicht endgültig montiert. Da will ich noch weitere Module fertigastellen, bevor der Zusammenbau erfolgt. Auch erschien mir das Maschinengewehr doch einiges zu niedrig geraten, weshalb ich den Sockel etwas erhöht habe. Die Reling ist die im Original vorgesehene Papierreling.
Eine schweißtreibende Arbeit beim Ausstechen und sehr fummelig beim Montieren. Damit sie wenigstens ein kleines bißchen stabiler wurde, hatte ich sie vor dem Ausstechen rückseitig mit weißer Farbe bemalt. Das hat die Sache erleichtert.
Die komische windschiefe Säule auf dem Deckshaus ist das Unterteil für einen Kompaß auf dem ?Oberdeck / Kommandodeck?. Dieses Teil ist, wie bei den osteuropäischen Bausätzen üblich, zu wickeln. Das ist mir überhaupt nicht gut genug gelungen; die Säule werde ich noch einmal bauen, diesmal aus einem mit Papier umwickelten Zahnstocher oder Schaschlikspieß. Die Wickelei ist nicht mein Favorit. Der schiefe Turm vom Duilio steht glücklicherweise bisher auch nur provisorisch etwa an seinem Platz.

Nächstes Modul: Das ?Oberdeck/Kommandodeck?.
Das Deck umfaßt die Teilegruppen 68 bis 71, wobei die Nummer 69 die elend komplizierte, sehr filigrane Reling drumherum ist. Wieder ein Beweis, daß die Teilenummerierung nichts mit der Baureihenfolge zu tun hat. Das Deck selbst besteht aus Untersicht mit Unterzügen einer Zwischenpappe zur Verstärkung und der Oberseite. Die Unterzüge sind aus dem einfachen Karton zu bauen und bekommen einen stumpf auf die Kante geklebten, 1mm breiten Streifen zur Erhöhung der Knicksteifigkeit.
Bevor das Deck montiert werden kann, müssen noch die unteren Hälften vom vorderen Schornstein (Teilegruppe 129ff), vom Mast (Teilegruppe 127ff) und vom hinteren Schornstein (Teilegruppe 119ff) fertiggestellt werden. Sinnvollerweise sollten vorher auch noch die beiden Wuchtbrummen / die Hauptartillerie fertiggestellt und montiert sein. Auch hier ist die Teilenummerierung wieder etwas abenteuerlich und teileweise falsch/unlogisch.
Es ist zwar schon alles gebaut und beschrieben, aber nicht von mir!


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