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Tuesday, October 11th 2011, 11:43pm

Nakajima B5N2 (Kate) von Marly Modelarz (2002)

Nach der Vorstellung nun der Baubericht.
Ich baue den Bogen im wesentlichen so wie er ist, keine nennenswerten Superungen und natürlich mit einem Torpedo.

@ Till: Danke für den Hinweis mit der Frontscheibe. Ich denke auch, dass die Kate mit geöffneten Hauben gut aussieht. Gleich noch eine Frage: Die Flügel sollen stumpf an die kurzen Übergangsteile angeklebt werden, das halte ich für nicht besonders sicher, hast Du da Änderungen vorgenommen um mehr Stabilität hinzubekommen?

@JR: Ja, schick sieht sie aus, die Kate.

Am Anfang steht der Klassiker: das dreigeteilte Cockpit (Pilot - Bombenschütze - Bordschütze/Funker)

Vordere Cockpitsektion (Pilot)
(Teile B1, C, 1, 5a 10-19) = 24 T

Konstruktionsfehler
· die Bodenplatte 1 ist an jeder Seite ca. 1mm zu schmal, um glatt mit der Platte B1 abzuschließen. Zum Glück ist die Stelle später unsichtbar. (Bilder 3-5)
· auch die Zapfen von 10a passen nicht glatt in die Bodenplatte 1, hier ist eine Lücke von knapp 1mm festzustellen (Bild 8)

Stabilisierung
· der Holm (?) mit dem Instrumentenbrett 10a soll nur über zwei dünne Zapfen im Boden von 1 verankert werden. Das beschwört beim Anbringen der Cockpitwand (5 und 5a) die Gefahr des Verbiegens herauf. Eine Stabilisierung kann durch das Einziehen einer Zwischenplatte, die 10a mit B1 verbindet, erreicht werden. Diese Zwischenplatte bleibt unsichtbar.

Superung
· die Pedale (12) und der Steuerknüppel (13) sollen in Wickeltechnik erstellt werden (Bild 9). Sie wirken dann unnötig plump. Durch den Einsatz von Draht und die Reduzierung der Durchmesser kann hier ein optisch besseren Ergebnis erzielt werden

Bild 2: Die Skizze, m.E. vollkommen ausreichend
Bild 6: Ein erster Überblick über die Teilgruppe. An der Innenwand sind diverse Geräte nur aufgedruckt. Die könnte man mit Scans z.B. aus Halinski-Modellen leicht supern. Aber in diesem Fall nicht, bei Schröders Flügel sind die schwarzen Tasten ja auch nur aufgemalt (Das MG werde ich allerdings wohl durch einen Scan von der Pete ersetzen, mir wirkt es etwas zu plump und das Teil sieht man später durchaus).
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  • Kate - Vorstellung 002.jpg
  • 01 Kate - Copit Vorne 001.jpg
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Wednesday, October 12th 2011, 12:01am

JUuuuh, jetzt geht´s los, ja?!

KLasse! Wenn gleich das bedeutet, daß der SOmmer endgültig vorbei ist. Verdammte Sauzucht! Willst du nicht vielleicht lieber so´ne BIsmarck oder so anfangen, und uns noch ein paar warme TAge spendieren" Nee? Naja.....

Betreffs der Flächen....ich kann´s dir nicht mehr sagen. DIe Kate ist schon so lange her.....damals hatte ich immer Uhu auf dem LÄtzchen. Aber ich glaube nicht, daß ich da irgendewas gefummelt habe und die Kate steht sdeitdem, wie eine Eins. Die KOnstruktion (Mistewicz, oder?!) scheint also ausreichend Stabilität zu bringen.

Viele Grüße

Till
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Friday, October 14th 2011, 5:07pm

Hi Till,

na, wenn Du den Juli und August als Sommer bezeichnen willst (und da hab ich an der v d Tann gesessen), dann kannst du mich auch ruhig als Wettermacher einrubrizieren.

Alsdann, einen Decemberist Song aufgelegt und zur Kate:

Pedale und Steuerknüppel im Entstehen, untern jeweils die entfallenden Teile (Bilder 1 und 2)
Alles kein großes Ding: die fertigen Teile (Bild 3)
Und beide Baugruppen montiert, außerdem zwei Schaltkästen (Teile 17 und 18) und den Sockel für den Pilotensitz (Teil 14)

Der Pilotensitz (Teil 15) verlangte etwas Geduld, knapp 60 Löcher waren (mehr schlecht als recht, wie das Makro´(Bild 6) zeigt) auszusticheln. Gewöhnlich verleihe ich solchen Löchern eine schöne runde Form, indem ich sie mit dem Zahnstocher leicht aufweite, das ging hier nicht, weil die einzelnen Löcher zu dicht beieinander lagen.
Eine Fläche sauber vorrunden und dann die Seitenteile ankleben (Bild 7)
Der montierte Sitz, daneben noch der Handgriff (Teil 16), Handbremse dürfte es wohl nicht treffen.
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  • 01 Kate - Copit Vorne 018.jpg
  • 01 Kate - Copit Vorne 019.jpg
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Friday, October 14th 2011, 5:22pm

Die innere Verkleidung mit einem Schaltkasten muss zunächst mit der Außenhaut verklebt werden, hierbei sollten alle weißen Flächen auf deren Rückseite passend eingefärbt werden. Eine exakte Ausrichtung ist wichtig, wird aber durch den Ausschnitt oben im Rumpf bedeutend erleichtert.

Bild 1: Die vorgeformten Teile
Bilder 2 und 3: Außenhaut und innere Verkleidung (Teile 5 und 5a) miteinander verbunden und unten eine Klebelasche angesetzt (die vorgegebene Klebelasche, die eine unschöne Kante erzeugen würde, wurde entfernt) - die Rumpfhülle für diesen Abschnitt ist fertig

Und jetzt stellt sich die Frage, wie ich das Ganze möglichst elegant abschließe:

A. Rumpfhülle schließen, durchtrocknen lassen und dann aufschieben - dabei riskiert man es, stecken zu bleiben oder die diversen Profilscheiben, insbesondere Nr. 10 mit der Instrumententafel, wieder abzubrechen und dann gute Nacht.

B. Von oben beginnend die Rumpfhülle mit den Profilscheiben verkleben - hierbei muss auf eine exakte Ausrichtung geachtet werden, sonst treten sehr hässliche Verschiebungen zu den anschließenden Segmenten auf. Außerdem besteht die Gefahr, dass man die Naht unten nicht sauber schließen kann und hier eine Lücke aufklafft und dann gute Nacht.

Darüber brüte ich jetzt noch, na erstmal Rasen mähen und vielleicht schiebe ich mir das Ganze dabei gedanklich zurecht.

Zaphod
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Friday, October 14th 2011, 5:43pm

Hey, Zaphod,

mangelst du das Ganze Spant-zu-Spant zusammen? Uuuuh.....
Naja, so oder so, reinschieben würd´ ich das nicht. Oben kleben und nach unten rumwickeln. Dabei so viel wegschleifen, daß du unten an der Naht 0,5 Überlappung hast. Diese 0,5 werden dann später durch den Kleber wieder ausgeglichen.
Aber ich habe die ganze Geschichte ohnehin mit Klebelaschen gebaut (die zwei allerersten Modelle mit Spant-zu-Spant waren eindeutig zwei zuviel für mich), und da sieht das dann ohnehin etwas anders aus.

Viele Grüße

Till
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Friday, October 14th 2011, 6:22pm

Hallo Till,

ich hatte kurz überlegt von Spant-zuSpant abzuweichen, aber gerade im Cockpitbereich mit Innenwand und Außenwand wäre die Abänderung doch sehr aufwändig geworden.

Ich vertraue mal den Photos von prima gebauten Kates und hoffe, dass es hinkommt.

Zaphod

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Saturday, October 15th 2011, 9:43am

So,

dem Rat von Till folgend, wurde von oben verklebt. Zur zusätzlichen Stabilisierung habe ich noch Folgendes gemacht:

1. Wie schon angekündigt eine Platte zwischen C und 10a eingezogen (Bild 1)
2. Damit ich unten entlang der Naht den erforderlichen Druck zum Verkleben ausüben kann, habe ich mittig längs ein passend zugeschnittenes Stück 2mm breiten Kartons eingezogen, auf dem die Nahtstelle aufruht. (Bilder 2-4)

Die Konstruktion ist – Mistewicz sei Dank- ganz exakt, die Naht unten schließt sauber.

Bilder 5-8: Verklebung der Hülle
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Saturday, October 15th 2011, 9:48am

Und das Ergebnis.

Abgesehen von einem kleinen Spalt unten, der sich mit etwas mehr Geduld hätte vermeiden lassen, bin ich durchaus zufrieden. Wenn die anderen Segmente in sich auch so passgenau sind und gut aneinanderpassen, wird das was.

Bild 1: Das fertige Segment von der Seite
Bild 2: Blitzerkaschierung
Bilder 3-5: Die Naht unten, das hellgraue Rechteck hätte eigentlich als unten an Teil 5 überstehender Zipfel überlappend aufgeklebt werden sollen. Ich habe es lieber abgetrennt und ein doppelt so großes Stück aus der Rezerwa gefertigt.
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  • 01 Kate - Copit Vorne 051.jpg
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Sunday, October 16th 2011, 3:47pm

Mittlere Cockpitsektion (Teile C1, C2, D, D2, 2, 6, 6a, 20-27)

Fangen wir hinten an, bei der fertigen Sektion, die mir Kummer bereitet.
Die beiden Profilscheiben mit den Tragflächenholmen (C1 und D), die diese Sektion vorne und hinten abschließen, müssen zueinander exakt ausgerichtet werden sonst gibt es verdrehte Flügel. Sehr hilfreich ist es zu diesem Zweck kleine Markierungen auf beiden Seiten der Profilscheiben und vor allem auf Teil 6 (Rumpfaußenhaut) anzubringen.
Bei mir stimmt es nicht genau. Dummerweise dürfte C1 etwas schief leigen, was erst bei der Montage von D auffiel, da war es zu spät, C1 noch zu verschieben.
Bild 1: Nach rechts geneigt steht der vordere Holm in der Luft, wenn der hintere auf der Unterlage aufruht.
Bild 2: nach links geneigt ist es umgekehrt.

Was tun? jeweils auf der einen Seite der Holme etwas wegnehmen und auf der anderen etwas zugeben?
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  • 01 Kate - Cockpit Mitte 042.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Mitte 043.jpg

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Sunday, October 16th 2011, 4:01pm

Vergleichen mit diesem Problem war die restliche Montage nicht besonders kniffelig.

Bild 1: Die Bodenplatte und die verschiedenen Kästen
Bild 2: Kästen montiert (bei dem runden Teil 23 kann die untere Profilscheibe entfallen, sie passt ohnehin nicht in den Zylinder von Teil 23). Der Steuerknüppel (?) 25 liegt bereit. Diese Steuerknüppel (?) konnte ich übrigens auf auf Photos des Baus des Hasegawa-Modells in 1/48 nicht entdecken, entsprechende Bilder von einem Original konnte ich nicht auftreiben.
Der Steuerknüppel aus gewickeltem Karton wurde wieder durch einen Metallkern mit Papierumwicklungen ersetzt.
Bilder 3-4: Unter die Bodenplatte 2 kam um das quadraische Loch des Beobachtungsfensters herum ein Rahmen. Passend gefärbten Karton gibt die Rezerwa her, der Rahmen muss nur passend geschnitten werden, da die Außenhaut in seinem Bereich einen Bogen schlägt. So ergibt sich von oben gesehen ein sauberer Schacht. Anschließend wurde die Außenhaut (Teil 6) einmal vorsichtig angehalten und mit dünnem Bleistift durch den Schacht eingezeichnet, wo hier das quadratische Loch geschnitten werden muss.

Bild 4 zeigt den Rahmen von unten. Wie bei der vorderen Cockpitsektion wurde auch hier mittig ein 2mm Stück Karton eingezogen, auf dem später das Teil 6 mit seiner Lasche glatt geschlossen werden kann.
Bilder 5 und 7 zeigen, wie der Rahmen geschnitten werden muss, um sich der Form des Rumpfsegments anzupassen
Bild 7: Die geschlossene Sektion mit dem quadratischen Ausschnitt unten in Teil 6. An zwei Seiten passen Rahmen und Teil 6 nicht exakt. Hier wird erst das Flügelteil mit dem Fenster anzuhalten sein, um zu entscheiden, wie verfahren werden wird.
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  • 01 Kate - Cockpit Mitte 006.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Mitte 022.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Mitte 023.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Mitte 024.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Mitte 025.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Mitte 026.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Mitte 033.jpg

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Sunday, October 16th 2011, 4:27pm

Äußere und innere Rumpfhülle (6 und 6a)

Bild 1: Innere Hülle, die Fenster werden ausgeschnitten und mit Klasichtfolie hinterklebt. An die Wand kommt eine Instrumententafel.
Bilder 2 und 3: Einfärben der Ränder, um Blitzer zu vermeiden
Bild 4: Klarsichtfolie und Instrumententafel montiert.
Bild 5: Äußere und innere Rumpfhülle mit einander verbunden und vorgerundet
Bild 6: Eine sehr saubere Konstruktion, die Fenster liegen exakt übereinander, der Überstand ist kaum zu sehen.
Bilder 7 und 8: Montage der Instrumententafel 26

Die Montagereihenfolge war eine andere, als bei der vorderen Sektion: Es wurde zuerst die Rumpfhülle geschlossen, dann die vordere Profilscheibe C1 in die Rumpfhülle geklebt.
Anschließend musste noch eine Instrumententafel platziert werden (Teil 26). Diese wäre bei geschlossenem Segment nicht mehr anzubringen gewesen und das sie stumpf oben an die Innenwandung gehört, wäre sie bei einem Montage der Rumpfhülle von oben nach unten wie bei Segment 5 wieder abgefallen.
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  • 01 Kate - Cockpit Mitte 001.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Mitte 002.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Mitte 008.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Mitte 020.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Mitte 027.jpg
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Sunday, October 16th 2011, 4:40pm

An die hintere Profilscheibe D kommt noch der Sitz des Bombenschützen.
Hier widersprechen sich Anleitung und Markierung erstere zeigt, dass der Sitz nach rechts verschoben abzubringen ist, die einzige Marlierungslinie auf D ergäbe jedoch eine mittige Ausrichtung. Da schon bei einer leichten Verschiebung nach rechts die Rücklehne über den Rand des Segments hinausragt, bin ich nach der Markierung vorgegangen. So sitzt der Bombenschütze auch in sinnvoller Nähe zu seinem Steuerknüppel und seinem Bodenfenster.

Bild 1: Der Sitz in der Entstehung. Sitzfläche und Rückenlehne sind genau gleich lang, das sieht etwas merkwürdig aus, die Sitzfläche ist m.E. zu lang.
Bild 2: Der fertige Sitz im Profil
Bild 3: Ausrichtung lauf Skizze
Bild 4: Markierung auf Teil D
Bild 5: Linker Stuhlholm auf der Markierung - geht nicht
Bilder 6 und 7: Rechter Stuhlholm auf der Markierung ergibt mittige Ausrichtung - so bleibt es - Was ist eigentlich das runde schwarze Teil? Radar kann es nicht sein, für einen Kompaß ist es zu groß. Ein Wok für die Versorgung auf den langen Flügen? gar ein Sake-Kühler, damit man nach gelungenem Angriff gleich anstoßen kann? Ach nee, Sake wird ja lauwarm serviert, also ein Sake-Erwärmer? oder eine Orakelschale, aus deren Dämpfen der Bombenschütze den Abwurfzeitpunkt herausliest? Fragen über Fragen.
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  • 01 Kate - Cockpit Mitte 003.jpg
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Sunday, October 16th 2011, 7:37pm

Hey, Chiquito,

also....Wok finde ich cool. Warum hast du die Idee nicht ausgebaut?
Ist aber tatsächlich, wie aufreibende Recherche ergab, ein Sake-Kühler, wie du schon vermutet, aber als absurd abgetan hattest. Da müssen im Original heiße Auspuffdämpfe reingeführt werden in diesen Topf da, der den Sake zum Kochen bringt. Auf dem Way back home, ist der Bursche auf diesem Platz dafür zuständig, die Heißleitungen abzuklemmen und das Ganze auf Trinktemperatur runter zu kühlen.
Quelle: Kenzo Ichikawa "Ich flog den Sonnenwind" Tokio/Brisbane 1951 (Leider nur noch antiquarisch zu bekommen)

Betreffs des Sitzes: Die Markierung ist die Mittelachse des Sitzes. Zumindest hab´ ich es so interpretiert. Bei mir hat der ganze Schmonzes gepaßt. Auch der Sitz sieht bei mir anders aus; die seitlichen Alu-Schienen gehen nur bis etwa zwei Drittel der Rückenlehne hoch. Der Platz des Bomben-/Torpedoschützen ist das einzige Teil der Verglasung, das ich geschlossen habe, also muß ich da irgendwie durchplieren....
Aber, Mann, das ist doch so schnuppe. Hauptsache die Mühle sieht toll aus. Ich mein`, wenn wir das absolut realistisch bauen wollen, setzt das ein gediegenes Vertrauen in die Recherche der Konstrukteure voraus. Und da....uuuuh oooh....hab´ ich mitunter meine Zweifel.
Mistewicz ist klasse, was Recherche angeht, aber er hat keine Probleme damit, etwas passend zu machen, siehe mal z.B: seine Maly Me109, wenn´s ihm denn in den Kram paßt.

Viele Grüße



Till
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Wednesday, October 19th 2011, 7:26pm

Hallo Till,

zum Sitz: drollige Art der Markierung: "Hey, hier ist eine Linie, auf die darfs Du nichts kleben!". Aber egal, wenn ich mir im Netz Bilder der Cockpits von Plastikmodellen anschaue, dann beinhaltet dieses Cockpit eine Masse "artistic license", z.B. scheint zwischen Bombenschützen und Heckschützen gar keine komplette Trennwand gewesen zu sein, auch gab es bei Heckschützen nach hinten hin noch Einiges an Inneneinrichtung.

Wie ging es weiter? Zunächst musste das Problem mit den verschobenen Holmen gelöst werden. Da habe ich radikal die hinteren beiden Holme dicht am Rumpf abgetrennt, bei den Schnittstellen einen leichten Winkel eingeschnitten, so dass die Holme ihre Ausrichtung wie gewünscht änderten und das Ganze dann mit je zwei Laschen wieder angeklebt (Bilder 1 und 2)

Dann kam die Sektion von Heckschütze/Funker und da war Schluss mit Lustig. Aber der Reihe nach:

Der Boden 3a passt nicht auf Teil 3. An beiden Seiten ergeben sich deutliche Überstände (Bild 3) und das wirft die Frage auf, ob Teil 3 zu schmal oder Teil 3a zu breit ist. Ein Anhalten an die Profilscheiben D1 und E, die ich hier für maßgeblich halte ergibt: sowohl als auch. Vorne passt 3 genau, hinten ist es zu schmal, ich habe das Teil 3 ein zweites Mal ausgeschnitten und dabei auf beiden Seiten gleichmäßig zugegeben, so dass es hinten dann an beiden Seiten 1mm war (Bild 4). 3a weist danach aber immer noch Überstände auf und zwar vor allem in der Mitte. Ich habe diese weggeschnitten, das war aber ein Fehler. Nach dem Zusammenfügen der Rumpfhülle mit D1/Teil 3 ergaben sich an den Rändern deutliche Spalten, die mit Streifen aus der Reserwa kaschiert werden mussten. (Bilder 5 bis 7, Bild 5 mit Blitz gemacht ist leider von schlechter Qualität).

Der Boden 3 ist gut 1mm zu lang. Hält man Außenhaut 7 an, wird dies sofort deutlich (Bilder 8 und 9: da passt keine Abschlussplatte mehr hin)
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  • 01 Kate - Cockpit Mitte 045.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Mitte 046.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 003.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 004.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 031.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 032.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 034.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 022.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 023.jpg

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Wednesday, October 19th 2011, 7:57pm

Ein weiteres Problem: Ich bezweifele sehr, dass der Sitz des Heckschützen (30) an die markierte Stelle gehört. Die Sitzkante stößt dann an das Funkgerät (28), das Plastikmodell von Hasegawa weist keinen runden Sitz auf, sondern einen sehr tief angesetzten Sitz mit Rückenlehne. Es ist davon auszugehen, dass das Funkgerät im Knien und das MG im Stehen bedient wurden, der Sitz also strikt zum Ausruhen war.

Bild 1: Das Funkgerät
Bild 2: Markierung für den Sitz
Bild 3: Funkgerät und Sitzbein (innen mit Draht verstärkt und durch ein Loch im Boden verankert) montiert
Bilder 4 und 5: Der Sitz montiert. Bedienung des Funkgeräts? Eher Fehlanzeige, außer der Funker konnte mit Knien bzw. Sitzkante funken (aber die japanischen Geräte sollen von bescheidener Qualität gewesen sein, so dass der Unterschied vielleicht nicht so groß war).


Des weiteren bestand die Inneneinrichtung dieser Sektion aus zwei knallgelbenm Sauerstoffflaschen (29) und 6 Reservemagazinen (31) für das MG.

Bild 6: Einzelteile der Sauerstoffflaschen. Die Profilscheiben sind alle zu groß und lassen sich nicht in Teil 29 versenken. Man muss sie innerhalb ihrer schwarzen Markierung ausschneiden.
Bilder 7 und 8: Ansonsten ist die Passgenauigkeit prima. Die Streifen, mit denen der zentrale Zylinder umwickelt wird, sind etwas zu kurz, aber da werden sie eh an die Wand geklebt.
Bild 9: Der zentrale Zylinder wurde mit einer gelb gefärbten Lasche zusammengeholt. Auf diesem Bild sieht man auch die knapp ausgeschnittenen Profilscheiben (keine schwarze Randmarkierung sichtbar)
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  • 01 Kate - Cockpit hinten 001.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 007.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 011.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 015.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 017.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 010.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 018.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 019.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 020.jpg

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Wednesday, October 19th 2011, 8:07pm

Bilder 1-3: Fertige Sauerstoffflasche und die montierten Flaschen

Auch bei den MG-Magazinen leißen sich die Profilscheiben nicht versenken. Statt hier an diesen herumzuschnizuen, wurden die Streifen, mit denen sie umwickelt werden, 2mm länger gestaltet. Die weißen rechteckigen Klebemarkierungen oben auf den Magazinen sind etwas zu groß, um Blitzer zu vermeiden wurden sie dunkelgrau übermalt.

Bild 4: Einzelteile der Magazine
Bild 5: Ein Prototyp ist fertig, die Serienproduktion angelaufen. Wieviel Schuss waren in so einem Magazin, ca. 50? Also in 1 Sekunde weg und dann nachladen. Bei 6 Reservemagazinen kann man wirklich sagen, dass die Kate faktisch keine Defensivbewaffnung hatte, wenn ich mir da die Zwillings-MG der Dauntless mit ihrer Gurtnachführung ansehe, ist das im Vergleich vollautomatische schwere Artillerie.
Bild 6: Markierungen für die Magazine
Bild 7: Die fertigen Magazine
Bild 8: Die Magazine montiert
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  • 01 Kate - Cockpit Hinten 024.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 026.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 027.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 006.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 012.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 013.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 028.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 029.jpg

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Wednesday, October 19th 2011, 8:15pm

Was bleibt, ist die Montage der Sektion.

Auch hier wurde erst das Rumpfsegment an die Kombination aus großer Platte D1 und Bodenplatte 3 geklebt, dann die Klebelasche unten geschlossen und zuletzt die hintere Profilscheibe eingepasst.

Bild 1: Die Außenhaut. Die beiden Winkel stellen wohl versenkbare Handgriffe/Fußstützen dar. Man kann auf die Markierung jeweils Extrateile aufkleben, aber wie gesagt, im Original waren die versenkt, es sähe nicht gut aus.


Weiter geht es mit den fehlenden Rumpfsegmenten (zwei vorne und drei hinten), die fließend in das Heckleitwerk übergehen, bevor dann schon die Flügel folgen.
Zaphod has attached the following images:
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 014.jpg
  • 01 Kate - Cockpit Hinten 033.jpg

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J.R.

Master

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Wednesday, October 19th 2011, 8:57pm

Hey Zaphod,

du gibt ja wirklich Gas bei Deiner "Kate". Der Innenraum mit seinen Details kommt gut rüber, auch wenn man warscheinlich später nicht alles erkennen wird. Schade nur, das ja doch einige Hürden bei der Passgenauigkeit aufgetaucht sind.

Ich hoffe, das die Geschichte mit den Tragflächenholmen später bei der Montage keine Probleme bereitet. Es ist immer ärgerlich, wenn man da ewig dran rumm schnibbeln muss, bis es dann endlich zufriedenstellend passt.

Ich finde übrigens auch, das es durchaus Hilfreich sein kann beim Bau eines guten Plastikmodells nach Details zu suchen oder sich Infos zu Farbgebungen etc. zu holen. Dort wird im Allgemeinen sehr gut recherchiert!

Na dann mal noch gutes Gelingen, ich freue mich auf mehr!

Gruß

J.R.
________________________________________________________

Man darf nicht verlernen, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.
(Henri Matisse )

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19

Thursday, October 20th 2011, 12:38am

Hallo JR,


im Prinzip kommt jetzt der heikle Abschnitt. Wenn die Rumpfsegmente Spant.zu Spant passen, kann optisch nicht mehr viel schiefgehen.

Bei den Flügeln ist ärgerlich, dass zuerst die Stummel drankommen, da wird es schwierig eine ggf. vorhandene Verwindung rechtzeitig zu erkennen.

Wenn alles passt, dürften Rumpf, Leitwerk und Flügel nicht allzu lange dauern. Gespannt bin ich auf die Verglasung am Ende, ich würde das Cockpit gerne geöffnet darstellen (hab ich noch nie gemacht), bin mir aber nicht sicher, ob ich die Klarsichtfolie überreden kann, mitzumachen. Wenn die sich immer wieder nach außen biegt, sieht das bescheiden aus.

Zaphod

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20

Sunday, October 23rd 2011, 8:42pm

Rumpf (Teile 4, 8-9, 66) (12+4 = 16T)

· alle Teile mit hinterklebten Laschen schließen
· das Profilstück E ist etwas zu groß für das Rumpfsegment 8 (direkt hinter dem Cockpit)
· Teil 66 passt glatt auf Teil 4, seine beiden Profilstücke (A –zu groß- und H –zu klein-) aber nicht in 66. A wurden passend geschliffen, ich schätze eine Kopie von 98% hätte es auch getan, bei H wurde eine Kopie von 102% verwendet.


Bild 1: Die beiden vor dem Cockpit liegenden Segmente. Gut erkennbar das durch ein größeres Teil ersetzte Teil "H" (grauer Karton)
Bild 2: Die Sektion 9 mit dem Schacht für den Fanghaken. alles gut passgenau.
Bild 3: Die die Sektion 9 schließenden Profilstücke F und G
Bilder 4 und 5: Die fertige Sektion 9
Bild 6: Kantenfärben am Rand des Schachts für den Fanghaken ist ein Muss
Bild 7: Der fertige Rumpf. Das fertiggestellte Leitwerk wird erst in der Endmontage angebracht, das erleichtert die Handhabung.
Bilder 8 und 9: Die Spant-auf-Spant-Methode hat insgesamt angemessen funktioniert. Sehr zu loben sind die präzisen Farbübergänge, das habe ich oft schon ganz anders erlebt.
Selbstverschuldete Probleme hatte ich zwischen vorderer und mittlerer Cockpitsektion, da habe ich die Profilscheiben nicht sauber eingepasst. (Bild 8)
Teil 4, die vorne ans Cockpit anschließende schwarze Sektion, scheint mir allerdings einen Tick zu klein für die vordere Cockpitsektion zu sein (Bild 9).
Eine Kritik an der Farbgebung, die hier nicht richtig sichtbar wird: Das Schwarz der vorderen Cockpitsektion ist mit dem Dunkelgrün des Rumpfes gemischt (überdruckt?) worden und hat dementsprechend einen leichten Grünstich. Teil 4 davor ist sattschwarz wie es sich gehört. Das führt zu einem unschönen Kontrast.
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21

Sunday, October 23rd 2011, 8:56pm

Leitwerk, Fanghaken, Spornrad (Teile 39-46) (29+2 = 31T)

Die Profilscheibe 39 wurde auf 1mm Karton aufgezogen, um ihr die erforderliche Stabilität zu verleihen.
Der Karton aller Kehlbleche wurde gespalten, um den Übergang vom Blech zur umgebenden Außenhaut glatter zu gestalten
Die Wickeltechnik gehört wirklich pensioniert, vor allem, wenn sie mit falschen Teilgrößen einhergeht: Der Zapfen des Spornrades wird knapp doppelt so dick wie erforderlich.

Was soll man groß sagen? Alles prima passgenau. Nur was die Ausformung angeht, eine kritische Anmerkung: mir gelang es nicht, die unterhalb des Seitenruders verlaufende Spitze, die den Rumpf nach hinten abschließt, angemessen rund zu bekommen. Ein weiterer Spant wäre hier gut gewesen. Kann man auch selber machen, einfach Teil 39 passend verkleinern.

Zunächst zum Seitenruder:
Bilder 1-3: Schöne Farbgebung, ein einfaches, aber für die Ausformung vollkommen ausreichendes Gerüst innen und Kehlbleche, deren Farbaufdruck sich mit dem des Seitenruders genau zur Deckung bringen lässt.

Bild 4: Um Blitzer zu vermeiden, wurden nicht nur die Kanten gefärbt. Das auf 1mm gebrachte Teil 39 (unten von hinten zu sehen) wurde schon vor dem Schließen des Seitenruders eingeklebt. Das erspart einem das mühselige Hineinfummeln.

Bild 5: Der Blick von vorne, 39 und die hinterklebten Laschen aus dünnem Papier sind gut sichtbar.

Bild 6: Das geschlossene und montierte Seitenruder.

Bilder 7 und 8: Das untere Segment vom Seitenruder mit Teil 39 war zu klein für den den ovalen Ausschnitt von Teil "G" (auf Bild 7 unterhalb des Holmes für die Höhenruder zu erkennen). Die Überstände wurden mit Farbe kaschiert.

Bild 9: Mittlerweile werden schon die Höhenruder montiert, hier kann man aber auch den guten Sitz des Kehlbleches erkennen.
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Sunday, October 23rd 2011, 9:15pm

Höhenruder

Bild 1: Die Montage des Gerüstes für die Seitenruder hat begonnen. Die Profilstücke N1 werden direkt seitlich auf den Rumpf geklebt. An sie schließen sich die Platten N3 an, die dem Ganzen die erforderliche Stabilität verleihen.
Der Holm "G" stand knapp 2mm über N3 hinaus über und wurde entsprechend gekürzt, da sonst N4 nicht angebracht werden kann. Ein Nachteil für die Montage hat sich daraus m.E. nicht ergeben.

Bild 2: Hier ist das Profilstück N1 gut zu erkennen.

Bilder 3 bis 5:
N4 wurde am Ende von N3 montiert und daraufhin das an den Kanten zugeschliffene Endstück N5 anbegracht. Danach wurde das noch geöffnete Höhenruder nur mit seiner unteren Seite an das Gerüst N geklebt. Erst anschließend wurde das auf seiner nach außen liegenden Seite rot gefärbte Profilstück N2 (Bild 5) angebracht. Dieses hat nur einen begrenzten Halt an Holm "G" und ist ansonsten beim Ankleben des Höhenruders nur hinderlich.

Bild 6: Das Höhenruder ließ sich tadellos schließen. Das Kehlblech ist exakt passgenau, es muss vor der Montage in Form gebogen werden. Insbesondere die an beiden Enden auftretende Hohlkehlform muss durch vorsichtiges Vorrunden über einem Holzstab hergestellt werden.

Bilder 7 und 8: Der gespaltene Karton legte sich an zwei Stellen leicht in Falten

Bild 9: Ein Höhenruder ist montiert, der leichte weiße Blitzer (wurde übermalt) weist darauf hin, dass auch die Kanten von N2 gefärbt werden müssen.
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Sunday, October 23rd 2011, 9:16pm

Zum Abschluss zwei Blicke auf das fertige Seitenruder
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24

Sunday, October 23rd 2011, 9:42pm

7,7mm MG (Teile 32-36) (9+5 = 14T)

Ursprünglich wollte ich das MG von der Pete von GPM übernehmen. Dann aber merkte ich, dass die MM-Variante diesem in einigen Teilen (Abzug, Handgriff hinten, korrekter Griff auf dem Magazin angedeutet) an Detaillierung mit Ausnahme des Fadenkreuzes überlegen und in seinen Proportionen wohl auch stimmiger ist (das GPM-MG ist wohl zu lang, sieht cool aus, passt aber eher nicht, Bilder sind aus dem Netz mit Suchbegriff "japanese - MG 92 - 7,7mm" zu holen). Was wieder bei MM gar nicht geht und den optischen Eindruck völlig verderben würde, sind der Lauf und das Rohr unter ihm. Beide wieder viel zu dick konzipiert. (Bild 2 zeigt schon die verschlankte Variante und auch die scheint hier noch zu dick).
Nicht ganz klar wurde mir aus allen Bildern, wie groß der Abstand zwischen den beiden Rohren war. GPM sieht da Luft und füttert zwei Abstandhalter dazwischen (hierfür wäre allerdings bei der MM-Variante kein Platz gewesen)
Ein Bild vom Original:

http://en.wikipedia.org/wiki/File:Navy_Type_92_flexible.JPG

Superung
· das Fadenkreuz wurde einem scan von GPMs „Pete“ entnommen und umgearbeitet (nur ein Strich, statt eines Kreuzes innen), das zweite Korn (?) und der Hebel zur Beseitigung von Ladehemmungen (?) wurden aus gezogenen Gussästen gefertigt. Das zweite Korn hätte dabei noch bedeutend wuchtiger ausfallen müssen, aber damit konnte ich mich optisch einfach nicht anfreunden
· Die Trommelmagazine hatten oben einen Griff in Form eines umgekehrten „U“. Bei den Reservemagazinen habe ich diesen nicht plastisch dargestellt, hier beim gut sichtbaren Magazin wurde dieser Griff aus Karton der Rezerwa hergestellt.
· zur stabileren Haltung des Laufs wurde ein dünner Metalldraht innen im Kasten (MG-Block?) verleimt (Bilder 1 und 2)

Konstruktionsfehler
· Sowohl der Lauf des MGs wie auch das unter ihm liegende Rohr würden viel zu dick ausfallen, wenn man die beigegebenen Teile verwendete. Diese sind so auszuschneiden, dass der Umfang der aus ihnen gerollten Rohre um ca. 50% verringert wird.

Anleitung
· es gibt keine klaren Hinweise auf den Anbringungsort der MG-Halterung 32 (auch keine Markierungen an den entsprechenden Teilen). Bildern von Plastikmodellen im Netz folgend, habe ich Teil 32 weggelassen und stattdessen eine zentrale Aufhängung in Form eines gebogenen Plastikrohres angebracht.


Bild 3: Das fertige MG. Gut sichtbar das ausgestichelte Fadenkreuz und das sehr viel elegantere zweite Korn (?) aus gezogenem Gussast. Vorne an der Seite unterhalb des Magazins sichtbar der Hebel zur Beseitigung von Ladehemmungen (?).
Bild 4: Hier gut zu erkennen ist der Griff oben auf dem Magazin.
Bild 5: Ansicht von links. Der Lauf müsste das dünnere, das Rohr unter ihm das dickere Teil sein. Na, ich kanns ja bei der Val nochmal versuchen.
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25

Thursday, November 3rd 2011, 5:51pm

Hallo,


die Flügelansätze sind mittlerweile fast fertig, Bericht folgt, auch die Flügel sind in Arbeit.

Die Vorarbeiten für den Motor haben begonnen und da taucht eine Frage auf:

Ich denke Teil 64a, ein dünner, zu einem Ring zu klebender Streifen, wird nur benötigt, wenn man die einfache Variante baut. Dann kommt 64a auf die Scheibe L1 (siehe Bild 2) und ersetzt damit Teil 63.

Mangels polnischer Sprachkenntnisse konnte ich das aus der Anleitung (Bild 3) nicht raustüfteln. Kann mir jemand da weiter helfen?

Zaphod
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26

Thursday, November 3rd 2011, 7:54pm

Hallo Zaphod, hier die Übersetzung;

Das Triebwerk und sein Mantel bestehen in der vereinfachten Version aus den mit Pappe verstärkten Spanten J, K i L1 sowie aus der Beplankung – Teilen 67, 68, 69 u. 70. Ans Teil L1 wird das Teil 64 und zusätzlich 64a (siehe Zeichnung 1) angeklebt. Ans Teil 67 (von unten) werden die Rohre des Abgaskrümmers – T. 79 - montiert. In der Vollversion wird die, in Form eines Zylinders hergestellte Motorattrappe, (T. 63 u. 63a – 64) sowie die aus den Teilen 65 u. 65a bestehenden Motorzylinder gemacht. Aus einem Draht kann man noch die Stößelstangenführungen – zwei für jeden Zylinder (Zeichnung 5)...
Herzlichste Grüße
Henryk

Alle meine Flugzeugmodelle

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27

Thursday, November 3rd 2011, 8:03pm

Hallo Henryk,


tausend Dank für die Übersetzung !

Also weg mit 64a.

Zaphod

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Thursday, November 3rd 2011, 11:52pm

Nun zu den Flügelansätzen (Flügelstutzen? Was ist hier der korrekte Ausdruck?), ich zeige heute Abend nur noch, wie man es nicht machen sollte.

Mir war die Vorstellung, die eigentlichen Flügel mit ihrem nennenswerten Gewicht stumpf auf die Flügelansätz zu kleben, trotz Tills Versicherung nicht geheuer. Deshalb habe ich bei den beiden entsprechenden Spanten die Holme mit Überständen stehen lassen.
Meine Absicht war es, die Profile P2 und R3 jeweils in drei Teile zu schneiden und genau an der Grenze zwischen Flügelansatz und Flügel einzukleben. Die Flügelholme R1 und R2 hätten dann noch passend gekürzt und mit diesen Überständen durch Laschen verbunden werden müssen.

Dabei habe ich aber vergessen, dass die Flügel beim Ansatz an die Flügelstutzen einen leichten Knick nach oben machen. Ich habe die Holme der Flügelstützen einfach geradeaus verlängert.
So konnte es nicht gehen und ich war gezwungen, die überstehenden Teile der Holme wieder abzutrennen und P2 wieder zu einer glatten Fläche zu machen, damit R3 später glatt draufpasst.

Wer sich mit ähnlichen Gedanken trägt, sollte folgenden Weg wählen:

Die Profile C1 und D werden so auf 1mm Karton geklebt, dass der Karton an den Enden ihrer Holme noch ca. 30cm übersteht. Wichtig ist, dass die Profile an den Enden der Holme schon ausgeschnitten sind.
Anschließend klebt man hier im richtigen Winkel die Holme R1 und R2 auf. So erhält man dann Profile mit stabilen Holmen über die ganze Flügellänge. (Wem das zu unhandlich ist, der kann die Holme R1 und R2 immer noch auseinanderschneiden und später -vor der Montage der Flügel- wieder mit Laschen zusammenfügen.)
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Friday, November 4th 2011, 11:43pm

Flügelstutzen mit Radkästen und eingezogenem Hauptfahrwerk (Teile 47-55, 61a) (18 + 77 = 95 Teile)


Bei der Version mit eingezogenem Fahrwerk muss vor allem das Rad des Hauptfahrwerks plastisch dargestellt werden. Hinzu kommt noch der Radkasten. Das Fahrwerksbein wird fast komplett durch seine Abdeckung (Teile 61a) verdeckt. Großes Lob an den Konstrukteur: Letztere passt exakt in den Ausschnitt in der Tragfläche. Das habe ich bei vielen Modellen schon ganz anders erlebt. Damit die Haube stabil sitzt, wurde eine mit passendem Rand ausgeschnittene Kopie des Teils unterklebt. (Bilder 1-3)


Bilder 4- 6: Der Radkasten in seiner Entstehung. Die stumpfen Klebestellen wurden durch hinterklebte Laschen aus dünnem Papier verstärkt
Bilder 7-9: Der Radkasten passt nur knapp, m.E. ist er ein wenig zu klein geraten. Beim linken Radkasten musste ich an einer Stelle den Rand wieder aufschneiden und ihn mit Karton aus der Rezerwa etwas weiten (Bilder 8 und 9)
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Friday, November 4th 2011, 11:55pm

Flügelstutzen (2)

Die Räder wurden in Schichtbauweise erstellt. (Bild 1) Auf das graue Zentrum von Teil 54 wurden in 2% Schritten aufsteigend, ab 90% in 1%-Schritten, verkleinerte Teile 54 aufgeklebt, beginnend mit 70% waren dies immerhin 19 Schichten. Für den gewünschten plastischen Effekt reichte dies da die eine Hälfte des Rades ja unsichtbar bleibt. Da die so entstandene Rad-Attrappe nicht hoch genug war, wurde sie noch mit 3mm Pappe unterfüttert (Bild 3).
Mit der Form bin ich nicht ganz zufrieden (Bild 4), es wäre besser gewesen, die Größe der Scheiben am Anfang schnell deutlich zu steigern und dann nur noch langsam.

Ein Problem zeigte sich gleich: die Räder 54 sind etwas größer als die Radkästen 55, dies musste beim Aufbau berücksichtigt werden. (Bild 2)

Probleme bereitete mir die exakte Ausrichtung der Teile bei der Montage. Der rechteckige Überstand der Teile 56 deckt jeweils den Boden der mittleren Cockpitsektion zur Hälfte ab. Er ist aber ca. 2mm länger als diese (Bild 5: Überstand oben). Wie also ansetzen? Oben und unten gleichermaßen überragend, oder an einer der beiden Seiten 2mm drüber? Am Ende wurd an beiden Enden gleichmäßig weggeschnitten.

Den Ausschnitt für das Bodenfenster des Beobachters konnte ich nicht glatt zur Deckung bringen (zeichnet sich schon auf Bild 5 ab), es ergab sich ein zwei Seiten ein Versatz von je knapp 2mm. Dieser wurde ausgeglichen, indem der Fensterrand in Teil 56L entsprechend verändert wurde.
Bild 6: Erste Schritt: Das Fenster an zwei Seiten vergrößern
Bild 7: Eine Schablone aus Abfallkarton wurde so lange beschnitten, bis es passte
Bild 8: Eine winkelförmige Klebelasche wurde hinterklebt
Bild 9: Der eingezogene Winkel wirkt leider etwas wie ein Fremdkörper. Für diesen Zweck wäre eine Rezerwa mit Nietenreihen noch besser gewesen.
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  • 06 Kate - Flügelstutzen 029.jpg
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Saturday, November 5th 2011, 12:02am

Flügelstutzen (3)

Die großen Kehlbleche 58 wurden nicht gespalten, wenn diese bei der Montage Knicke werfen, ist das Modell optisch verdorben. Stattdessen wurden ihre Kanten von hinten mit Schleifpapier reduziert (Bilder 1 und 2)

An den Rändern vieler Teile ergibt sich ein ganz leichter Druckfehler, der optisch dennoch unschön wirkt. - Wegschneiden (Bild 3).

Bild 4: Die Kehlbleche müssen noch richtig vorgerundet werden.
Bilder 5 und 6: Es wurde zunächst nur der Boden der Flügelstutzen verklebt. Das Oberteil wurde mehrmals probehalber zugezogen um den Sitz zu korrigieren
Bild 7: Der Radkasten passt sich perfekt ein, die Konstruktion erfreut einen immer wieder.
Bioder
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32

Saturday, November 5th 2011, 12:06am

Flügelstutzen (4)

Zunächst wurden nur die hinteren Teile der Kehlbleche montiert. Sauber vorgerundet passten sie sich recht glatt ein, nur nach hinten hin gab es Schwierigkeiten ein glattes Aufenanderpassen mit der Unterseite der Flügelstutzen zu erreichen. Ganz am Ende klaffen beide Teile ein wenig auseinander (Bild 3)

Die vorderen Kehlbleche folgen nach den Flügeln. Die gespaltenen Teile sind so dünn, dass ich fürchte, es könnten noch nach der Montage Knicklinien entstehen, wenn man versehentlich drauffasst.
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Saturday, November 5th 2011, 11:41pm

Flügel (Teile 56-63) (24 + 10 = 34T)

Die Passgenauigkeit ist insgesamt sehr gut.
· die Endprofile R6 sollten mit Laschen oder Winkeln aus Karton mit den Längsprofilen R1 und R2 verbunden werden.
· die Profilstücke S1 und S2 müssen im Bereich der Markierungen zugeschliffen werden.
· S1 war zu groß und musste angepasst werden
· ich habe zuerst das aus den Teilgruppen R und S bestehende Skelett der Flügel an die Flügelwurzeln geklebt. So blieb die Möglichkeit, kleinere Passungenauigkeiten am Übergang bei der Montage der Flügel auszugleichen.
· bei der Montage der Flügel wurde zunächst nur die Unterseite angeklebt. Nach dem Durchtrocknen folgte die Oberseite


Bild 1: fertiggestelltes Gerippe, gut erkennbar die eingezogenen Stabilisierungswinkel
Bild 2: Beide Gerippe montiert
Bild 3: Der Flügelknick wird gut sichtbar
Bild 4: Die Bespannung des Flügelstutzens ragte etwas zu weit über.
Bilder 5-7 : Um eine ausreichende Klebefläche zu gewinnen, wurde das Profilstück R3 noch einmal erstellt, in drei Teile geschnitten und aufgeklebt
Bilder 8-9: Der rechte Flügel ist mit seiner Unterseite verklebt. Die Profilstücke R4-R6 erwiesen sich als hinten zu lang (mein Fehler) und mussten eingekürzt werden.
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Saturday, November 5th 2011, 11:56pm

Flügel (2)


Bild 1: Teil S1 war zu groß und musste an den Rändern beschnitten werden (S2 bietet übrigens ein hochwillkommenes Widerlager für das Pitotrohr 62.

Bilder 2-4: Die Unterseite des rechten Flügels. Hinten ergab sich am Übergang zum Flügelstutzen eine kleine "Treppenstufe" (links nicht), die mit der Schere begradigt wurde. Die gezeichneten Übergänge sind akkurat (Bild 4), ein weiterer Pluspunkt des Bogens.

Bild 5: ein großer Schritt weiter, nur der linke Flügel muss noch geschlossen werden.
Bild 6: Auch hier mussten die Profilstücke R4 und R5 hinten noch gekürzt werden

BIlder 7 und 8: Auch ohne vorgegebene Einschnitte ließen sich die vorgerundeten Flügelspitzen recht gut zusammenkleben. Links kam ich ohne Einschnitt aus, rechts war ein "Abnäher" in der Mitte notwendig. er sieht hier drastischer aus, als in natura.

Bild 9: Die Flügel sind montiert. Links drücken R4 und R5 hinten leicht durch, rechts die Längsholme ein wenig.
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Tuesday, November 8th 2011, 9:10pm

Flügel (3)


Die Flügel inklusive aller Kehlbleche sind fertig, die Arbeit am Motor fortgeschritten, Einzelheiten zu letzterem demnächst.

Eine kleine Zwischenbilanz: Es fehlen noch einige Teile des Motors, der Propeller, die Kanzel und der Torpedo. Viel kann man da nicht mehr vermurksen, am ehsten noch bei der Kanzel glaube ich. Von der Konstruktion von Mistewicz bin ich sehr angetan. Praktisch keine Klopfer (einer der wenigen kommt gleich), alle Farbübergänge 1A gelungen - was hat der noch so entworfen?

Bild 1: der rechte Flügel. Eine Rippe drückt etwas durch (mein Fehler) und zwischen Flügelstutzen und Flügel ist eine Naht, die allerdings in natura nicht so betont ist.
Bild 2: Blick über beide Flügel. Die Flügelspitze links ist noch nicht geschlossen. Auf dem linken Flügel drücken zwei Rippen am Ende durch (mein Fehler, musste sie in letzter Sekunde kürzen und habe sie oben nicht gut beschnitten).
Bilder 3 und 4: Kleine Lichter und ein Scharnier auf dem Flügel. Erstere wurden vor der Montage leicht gerundet, bei letzterem der Karton gespalten.
Bild 5: Fast fertig geschlossene linke Flügelspitze. Auch ohne Einschnitte war hier ein gutes Ergebnis zu erzielen
Bild 6: Kehlblech links. Ich hatte Manschetten vor der Montage des gespaltenen Teils (und das hätte ich vielleicht auch besser bleiben lassen), aber es ging hier oben alles glatt.
Bild 7: ALLERDINGS ist das Kehlblech oben gut 3mm zu lang (es dürfte nur bis zur Naht zwischen den beiden Rumpfsegmenten in der Mitte des Bildes reichen) und das ist ein Ärgernis, weil eine hässliche Naht bleibt. Also entweder das Kehlblech passend kürzen (sehr nervig, weil das Kehlblech mit all seinen Knicken mehrmals angepasst und dann zum Beschneiden wieder glattgestrichen werden muss) oder Kehlblech spalten, damit der Übergang flacher wird oder aus demselben Grund das Kehlblech hinten zuschleifen.
Bild 8: Unten hat sich im gespaltenen Karton dann doch eine Delle gebildet.
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Wednesday, November 9th 2011, 11:00am

Moin, Zaphod,

schön, daß dir die Kate ebenso gut gefällt. Eine unheimlich elegante Konstruktion, die Mistewicz da hingelegt hat. Der Flieger selbst ist eigentlich auch ganz hübsch mit seinen ellenlangen Flächen und so.

Deine Probleme mit den Kehlblechen finde ich erstaunlich. Wie gesagt, der Bau ist schon lange her - ich weiß noch, daß ich da immer dran rum gebastelt hatte, wenn´s von der Höhlenbärenjagd vorbei war - aber die Kehlbleche passen bei mir perfekt. Sieht nicht so aus, als hätte ich da irgendwas gekappt, aber andererseits ist es auch nicht erklärlich, wo bei deiner ein solch großer Überstand herkommen sollte....Seltsam.

Mistewicz ist recht produktiv und macht durchwegs nette Sache, soweit ich das weiß. Ich habe von ihm allerdings nur eine Maly Me109 (Uääärks) und die ganz hervorragende Lightning, die Frettchen gerade in der Schere gehabt hat.Und dann hat sich mit Karttonowy Kolecja oder so auf eigene Beine gestellt. Wanni hat doch vor einiger Zeit die Vindicator zum Beispiel ausgepackt.
Warum habe ich von dem Mann eigentlich nicht mehr gebaut????

Viele grüße

Till
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Wednesday, November 9th 2011, 12:40pm

Von der Konstruktion von Mistewicz bin ich sehr angetan. Praktisch keine Klopfer (einer der wenigen kommt gleich), alle Farbübergänge 1A gelungen - was hat der noch so entworfen?

Hallo Zaphod,
hierein Teil der Modelle, die von Pawel Mistewicz konstruiert wurden.
Herzlichste Grüße
Henryk

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38

Wednesday, November 9th 2011, 2:53pm

Hallo Till,


da der Überstand auf beiden Seiten gleich war, müsste ich auf beiden Seiten denselben Fehler gemacht haben. Eigentlich könnte es ja nur sein, dass das hintere Kehlblech zu weit nach vorne gekommen ist, denn das hängt ja wiederum an der Unterseite der Flügelstutzen. Hier aber habe ich etwas beschnitten (allerdings eher so 1mm), damit die zentrale Sektion genau zwischen zwei Rumpfsegmente passte, das könnte des Rätsels Lösung sein.
Die Kehlbleche hätte ich besser doch nicht gespalten, sie knittern dann zu leicht, selbst eingekaufte Schwierigkeiten.


Dafür ist der Motor fast fertig und mir gefällt er bisher gut.



Hallo Henryk,

danke für den Hinweis. Da werde ich mal die Vindicator im Stapel kräftig nach Oben schieben. Auch mit der Fokker D VII hatte ich schon geliebäugelt.


Viele Grüße

Zaphod









Hallo Henryk,

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Wednesday, November 9th 2011, 3:00pm

Hey, Zaphod,

nee, das Einzige, was diesen Fehler so symetrisch hätte werden lassen können, wäre, daß du die Tiefe der Tragflächen verringert hast. Aber wie du das hinbekommen haben solltest und dann gleich in diesem Außmaß....? No way. Da würde ich eher glauben, daß ich bei meiner damals auch rumgeschnipselt habe.

Herzlichen Dank, Henryk, für den Link. Die Zero von Maly (wundervolles Ding, by the way (abgesehen von dem knödeligen Buckel vor dem Cockpit...)) ist glaube ich auch von ihm. Ich weiß allerdings nicht, ob die Zero aus seinem Verlag identisch mit der alten Maly ist.

Viele Grüße

Till
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Wednesday, November 9th 2011, 9:30pm

Hallo,

heute nur ein paar Bilder und zwei Fragen:

Die Arbeit an den sieben Kanzelteilen hat begonnen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, sind die auf Bild 1 gezeigten Teile entweder für die Version gedacht, in der auf das ganze Innenleben vom Cockpit verzichtet wird oder sie dienen als eine Art Former für die einzelnen Segmente. In beiden Fällen sollte man sie verdoppeln.
Als Former habe ich sie bislang verwendet und das geht bei den Papierteilen gut. Bei den Plastikteilen hilft eh nur sanfte Gewalt, damit sie halbwegs in Form bleiben.

Bild 2: Die Windschutzscheibe des Piloten ist fertig (Teil 84). Der dickere Rand kommt nach unten (hier nicht sichtbar). Die Passgenauigkeit war prima, keinerlei Überstände.
Bild 3: Das vorbereitete Teil 85 (Schiebefenster) mit dem Former. Das Plastikteil muss noch mit Spülmittel gereinigt werden.
Bild 4: Der Text zur Kanzel, da taucht das Wort "formowania" auf.

Und nun meine zweite Frage: Innen zwischen Pilot und Bombenschütze ist der Peilrahmen angebracht. Ich fertige den aus der Szablona, die verdreifacht wurde. Aber welche Farbe wäre realistisch? Dieses helle Graugrün, das das ganze Innenleben dominiert?

Am Motor fehlt nur noch der vorderste Ring. Der davor ist eingepasst und passt sagenhaft, das Modell verwöhnt einen wirklich. Es riecht nach Vindicator im kommenden Jahr (Alternative: Val von Halinski, na prost, ca. 1500 Teile)


Zaphod
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  • 10 Kate - Kanzel 002.jpg
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