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1

Sunday, August 1st 2010, 4:05pm

Motorrad YAMAHA XJR1300 - fertig

Hallo Freude der "bildenden" Kunst...
Die Entscheidung ist gefallen. Nein, ich meine nicht das neue Rauchergesetz das ab heute in Bayern gilt, nein ich meine vielmehr wie es mit meinen Papier/Kartonmodellen weitergeht.
Es wird wieder ein Motorrad von der Download-Seite YAMAHA Papercrafts werden.
Diesmal die XJR1300. Nach der relativ einfach zu bauenden Vmax nun mein drittes Bike.
Gut möglich das ich im Anschluß auch noch die zwei für mich in Frage kommenden SR400 und Tmax basteln werde. Heruntergeladen, skaliert und überarbeitet sind sie jedenfalls schon.

*) Nach enem Tausch der ersten drei Fotos gegen zwei rechtlich unbedenklichere hab ich zur gleichen Zeit (Yeepe) email von der Seitenwagenfirma bekommen.
Zwar keine Zeichnung, dafür aber die Maße und zwei ganz gute Fotos.
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die bei günstigeren Bedingungen schlummern würden! ;)

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2

Sunday, August 1st 2010, 4:06pm

Aber bleiben wir bei der XJR. Gut würde sie mir als Gespann mit einem Seitenwagen gefallen.
In diesem Zusammenhang hab ich auch bereits eine entsprechende Firma angeschrieben und um eine Zeichnung bzw. Maße gebeten. Bislang allerdings vergeblich.
Aber wenn's denn sein soll werde ich versuchen so ein Wägelchen, aus verschiedenen Fotos, selbst zu erstellen. Nun denn, was nicht ist - kann ja noch werden.

Sollte allerdings einer von Euch über entsprechende Daten verfügen - ich hätte Interesse!

So, aber jetzt erstmal die Baubogen. 185 Teile ohne "Zubehör". Das Fusseligste dabei werden wohl der Rahmen "C" und die Auspuffanlage "E" werden. Aber auch der Motor "D " hat einiges aufzuweisen.
Auf los, geht's los.
Euer Renee

Nebenbei arbeite ich übrigens noch an einem Fotobuch über
das Krantor mit dem "Roten Löwen"

*)
Außerdem hab ich auch gleich den aktuellen Bauzustand ergänzt.
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3

Wednesday, August 4th 2010, 8:50pm

Hallo Kartonveredler...
Weiter geht's mit der XJR1300. Obwohl ich das Hinterrad bereits ausgeschnitten hatte, hab
ich nun doch zuerst mit dem Tank (Baugruppe 1) weiter gemacht. Dieser Tank ist sicherlich
nichts für zartbesaitete Seelen. Er birgt durch seine konstruktiv versteifte Formgebung
sicherlich manch Ungemach :roll: für den ungeübten Bastler. Ich würde sagen, für Anfänger
nicht gerade das Einstiegsmodell. :no: Ob und wieviel ich an diesem Modell mit dem
Farbpinsel arbeite, ist noch nicht raus. Bei Chromteilen aber sicherlich unumgänglich.
Gruß, Renee
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4

Sunday, August 8th 2010, 9:03pm

Hallo Bastler...
Weiter geht's mit dem Motor - Teil 1)
Zu Beginn ein Überblick, wie's denn mal ausschauen soll.
Als Erstes werden die Teile ausgeschnitten, gerillt und anschließend vorgeformt. Bei den "größeren" verwende ich dazu das "Kistenprinzip". Ich forme und klebe die umlaufende Mantelfläche um Grundfläche herum und schließe daen Rand. Nun wird der Deckel zugeklappt und ebenfalls verklebt. Nach dem Kanntenfärben ist das Teil - fertig.
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5

Sunday, August 8th 2010, 9:04pm

Nachdem auf diese Weise einige Motorsegmente entstanden sind, kann nun mit dem Zusammenbau begonnen werden. Für einige Kleinteile, die sich nicht auf herkömmliche Art runden lassen, hab ich den Klipp eines Kugelschreibers verwendet. Tja und das ist das Ergebnis meiner Bemühungen.
Im zweiten Teil werden dann die Zylinder angebaut.
Euer Renee
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6

Tuesday, August 10th 2010, 10:05pm

Hallo Motorsportfreunde...
Nachdem ich am letzten Freitag meinen Roller in die Werkstatt bringen mußte ?( (Lenkkopflager defekt), meinen Wagen heut morgen zwecks TÜV an einen Monteur meines Vertrauens :cool: übergeben habe und einigem Ärger :evil: mit der Telecom und im T-Punkt Laden, ging's zum Entspannen danach noch mal an den Motorblock meiner YJR1300. :D Fertig ist er zwar nicht geworden, aber ein paar neue Segmente sind schon hinzugekommen. Es fehlen jetzt nur noch achtzehn größtenteils kleine Teile. An solchen Tagen ist es immer wieder schön einem ausfüllenden Hobby nachgehen zu können. Das entspannt, hilft den Frust abzubauen und ist darüber hinaus noch ein Garant für kleine-, manchmal auch große Erfolge. Meistens jedenfalls! :]
In diesem Sinne, Euer Renee
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Saturday, August 14th 2010, 10:18pm

Motor die Dritte...
Gleich zu Beginn bemerkte ich, das mit dem Deckel auf der rechten Seite etwas nicht stimmen konnte. ?(Tatsächlich, der Schriftzug ist um 90° verdreht. :evil:
Also nochmal den Drucker bemühen und die Sache hat sich. :]Weiter geht's mit Kleinteilen und dem weiteren Anbau der Vergaser.
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Saturday, August 14th 2010, 10:20pm

Und noch so ein Deckel. Diesmal in Spiralform :Dum daraus eine halbkugelige Ausbuchtung zu formen.
Die folgenden vier Teile stellen durch die Art der Abwicklung wieder eine Herausforderung da.
Das hätte man auch anders/einfacher lösen können. Aber es geht. =)
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9

Saturday, August 14th 2010, 10:22pm

Nun noch zwei Laschen und der Motor ist fertig. :)
Und nun noch die beiden inzwischen gefertigten Baugruppen im Bild.
Beim nächsten Mal geht's dann wohl mit dem Rahmen weiter. Und wenn der noch genau so
viel Spaß macht wie bisher, sehe ich der Fertigstellung weitaus gelassener entgegen. :D
Euer Renee
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Micro

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10

Sunday, August 15th 2010, 12:19am

Servus Reinhard,

Dein Bauen bleibt nicht unbemerkt ;) ;) ;)

Den Motor habe ich auch schon gebaut:

4. KBW: Yamaha YZF-R1 mit Werkstatt

Weiter so =) =) =)

Liebe Grüße, Herbert

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Sunday, August 15th 2010, 10:06pm

Hallo Herbert...
Schön das Du dabei bist. Immerhin ein Kenner der Materie. Dein Motor ist bestimmt nicht von schlechten Eltern und kann sich jederzeit mit meinem messen. ;)
Aber nun - Der Rahmen...
Beginnen wir mit dem Ausschneiden der Rohrstücke. Nun wird gemessen um den Durchmesser für den Rollkern zu bestimmen.
Dazu wird außer der "Länge" auch die Papierdicke von Interesse. Die Skizze soll meine Gedanken etwas verdeutlichen. =)
Jetzt wird vor-gerollt und das Teil anschließend vorsichtig über dem Rollkern mit Leim :Pgeschlossen.
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Sunday, August 15th 2010, 10:08pm

Eine Überprüfung scheint meine Berechnung zu bestätigen. Beim Kleben, gerade von "langen" Röhrchen sollte man darauf achten, das die Naht parallel zur Außenkannte verläuft, weil sich sonst die Winkelenden gegeneinander verdrehen und der Rahmen verzogen wird. Und obwohl ich vom letzten Motorrad vorgewarnt sein sollte, war ich doch überrascht als sich einige Teile meiner Vorgehensweise wiedersetzten. Für diese mußte nun ein größerer Kern her. Da meine Rollstäbe allerdings nicht "Zehntel" (1/10) gestuft sind, verfiel ich auf die Idee sie mit Klebeband auf den richtigen Durchmesser zu bringen. :D
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Sunday, August 15th 2010, 10:09pm

Nun, auch das hat geklappt und im Nu waren die Röhren gefertigt.
Als Nächstes kam der gewaltige "Mittelträger" an die Reihe. Hier galt es ihn so zu versteifen, das ein späteres Ausschneiden der "Augen" möglich wurde. Im umgekehrten Fall würde ein Zusammenbau dieses Teiles schlichtweg erschwert. Ein paar Spannten an den richtigen Stellen und der Träger war geschlossen.
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Sunday, August 15th 2010, 10:11pm

Das Ausschneiden der "Augen" ging nun wie erwartet auch problemlos von statten.
Ein scharfes Messer ist dennoch Pflicht für diese Übung. Nun begann ich die Röhren zu einem Rahmen zu verkleben.
Hier muß, wie bei allen YAMAHA-Modellen bisher, auf die Lage der kleinen bunten Hilfsmarkierungen geachtet werden. (siehe auch meinen Baubericht der Vmax)
Fertig bin ich zwar nicht geworden, aber für heute soll's gut sein.
Eine gute Woche, Euer Renee
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15

Saturday, August 21st 2010, 4:04pm

Tach zusammen...
Der Rahmen Teil 2
Bevor ich damit begann, die gerollten Einzelteile restlos zusammenzukleben, hab ich mit einer auf den Maßstab skalierten Zeichnung und einer eigenen Skizze versucht mir die spätere Form vor Augen zu führen. Da kann es nämlich schnell zu Missgestaltungen kommen, die den Zusammenbau des Motorrades schier unmöglich machen. In dieser Beziehung war die "Vmax" deutlich leichter zu bauen, weil fast alles auf den großen Mittelträger aufgeklebt wird. Bei der "DSC11", die auch auf einem Rohrrahmen basiert, hab ich dagegen graue Haare bekommen. Ob sich der Aufwand gelohnt hat, wird die Zukunft wohl zeigen. Die Bauanleitung läßt da wirklich zu wünschen übrig.
Einzig aus der Zusammenbauzeichnung läßt sich erahnen, das die Bauteile nicht alle auf einer Fläche liegen. Aber schau'n wir mal.
Entsprechend meinen eigenen Vorgaben wurden die Teile nun verklebt.
Und mal so auf die Zeichnung gelegt, sieht's gar nicht schlecht aus.
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Saturday, August 21st 2010, 4:05pm

Als nächstes hab ich den Mittelträger in den Tank eingepasst und die beiden langen (noch separaten) Stelzen samt Kühler in die dafür vorgesehenen "Augen" geführt.
Vor dem weiteren Kleben möchte ich aber erst noch die Auspuffrohre mit dem Motor verbinden. Danach wird dann der Rest des Rahmens um diesen Block drum herum gebaut.
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17

Saturday, August 21st 2010, 10:32pm

Der Auspuff Teil 1...
Für den Auspuff bedarf es neben den gewaltigen Endrohren mit den Schalldämpfern auch die Krümmer, die aus den Zylindern kommen. Und damit sind wir schon mittendrin im Thema. Für diese Krümmer mußten nämlich wieder Rohre gebastelt werden.
Nachdem ich bei den Rohren für den Rahmen wieder über das "YAMAHA'sche" Stecksystem (immer ein größeres auf ein kleineres Röhrchen verklebt) geärgert hatte, sah ich nun meine Chance die überkommenne Machart zu überdenken. :rolleyes:
Stumpf verkleben wäre eine Möglichkeit, aber auch dabei laufen die Gehrungen ziemlich spitz zu. Ich verviel aber alsbald auf eine weitere Art und Weise die Krümmer sogar mit runden Kannten zu fertigen.
Zuerst wurden die Bauteile mittels eines Bildprogrammes so dicht aneinander gefügt, das sich die Kannten überlappen. Der so gewonnenne "Rohrstrang" wurde im zweiten Schritt so weit verbreitert, das erst mehrere Lagen, wie eine Spirale gewunden, zu dem gewünschten Durchmesser führen.
Das ermöglicht dünneres, rollfreudigeres Papier bei erhöhter Stabilität und Wanddicke. :P
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Saturday, August 21st 2010, 10:35pm

Nachdem die Röhre soweit hergestellt und verklebt war, ging ich nun mit einer scharfen Klinge daran die Gehrungen zu schneiden. Allerdings wurde dabei NICHT getrennt sondern nur gekerbt. Nun läßt sich das Rohr in den gewünschten Winkel biegen, wobei an der Biegestelle ein abgeflachter Radius entsteht. Dieser kann nach dem Trocknen des Klebers mit der Klinge weiter gerundet werden, ohne das ein Loch entsteht. Die darunter liegenden Papierlagen verhindern dies nachhaltig.
Die bearbeitete Stelle kann nun noch mit etwas Leim oder Sekundenkleber gegen Ausfransen gesichert werden und gut is'. :]
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19

Saturday, August 21st 2010, 10:37pm

Die so gefertigten Krümmer wurden nun probeweise in den zuvor gebastelten Verteiler eingefügt, bevor sie zum Verchromen gegeben wurden. In der Zwischenzeit war nun Gelegenheit den Tank auf dem Motorblock anzubringen. Und dann wurd's Ernst. :D
Während sich der erste Krümmer problemlos in die vorgesehene Öffnung und auf die Anschaubplatte am Zylinder befestigen ließ, mußte bei den Weiteren der Kühler und die Stelzen des Rohrrahmens berücksichtigt werden. Die führen nämlich zwischen den jeweils innen und außen liegenden mittendurch und enden schließlich außerhalb von den Rohren. An dieser Stelle müssen später auch die Rahmen-Seitenteile angebracht werden.
Schönen Abend noch, Euer Renee
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20

Sunday, August 22nd 2010, 3:26pm

Der Sattel...
Neben dem Motor stellt sich für mich der Sattel eines der wichtigsten optischen Eindrücke am Motorrad dar. Entsprechende Mühe hab ich mir mit diesem Teil bisher auch immer gegeben. So sollte auch der Sattel meiner XJR1300 ein Augenschmaus werden. Der Bogen bietet dazu auch Ansatzweise etwas her. Nur noch etwas verfeinern und der Sattel könnte was werden. :D
Zunächst hab ich nun die dunklen Stellen in der Sitzfläche herausgetrennt. Als Nächstes standen Versuche an, wie groß denn der Spalt sein müsse, um optisch zu wirken. Nun wurden die Löcher mit schwarzem Karton unterlegt und die verkleinerten Ausschnitte hineingeklebt. Dann kam mir die Idee, das man noch eine Lederstruktur aufbringen könnte. Gedacht - gemacht und erst jetzt durfte der Rohling von dem ihm umgebenden Karton getrennt werden. (das Rillen wurde natürlich auch vorher gemacht)
Nun ging's an's formen und kleben.
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Sunday, August 22nd 2010, 3:27pm

Hier galt es nun, die gerillten Rundungen vorsichtig in Form zu bringen. Nach jeder, noch so kleinen Klebelasche, trocknen lassen. Das hält zwar auf, gibt jedoch Vorschub für mögliche neue Ideen. Zum Beispiel, die Sitzflächen ballig, das heißt gepolstert darzustellen. Inzwischen ist der Sattel fertig und ich wende mich neuen Herausforderungen, wie den Seitenteilen und Fußbedienhebeln zu.
Bis denn, Euer Renee
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22

Tuesday, August 24th 2010, 8:33pm

Hallo Leidensgenossen...
Hmm, aber warum Leidensgenossen?
Nun, weil ich glaube das, das folgende, Uns und nicht ausnahmslos nur Mir, immer mal wieder passiert.
Dies nur zum Trost und zur Erbauung all jener, die zum ersten Mal mit solcher Unbill konfrontiert werden.
Und während die Welt am Sonntagabend auch noch in Ordnung schien, geschahen doch Dinge im Verborgenen, die sie nachhaltig aus den Fugen geraten ließ.
Aber genug der Vorrede, was ist geschehen?
Alles begann damit, das ich gestern nach Feierabend begann die Seitenteile unterhalb des Sattels zu fertigen. Das gelang mir, trotz der etwas abstrakten Form, noch recht gut. Nun wurden die fertigen Teile unter den Sattel geklebt und auch das anschließende Einsetzen in den Rohrrahmen, war zwar fusselig, aber zu bewerkstelligen. Jetzt wurde es langsam spannend.
Wie würden sich die Baugruppen Sitz / Seitenteile / Rohrrahmen mit den bestehenden Motor und Tank vertragen?
Da war schon etwas Überredungskunst von Nöten. Aber mit leichtem Anschubsen und der in Aussichtstellung eines Platzes in der Vitrine, wurden sich die Kontrahenten einig und passten sich an.
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Tuesday, August 24th 2010, 8:37pm

Nur zwei Quertreiber blieben übrig und die brachten mich schier an den Rand der Verzweiflung. :rolleyes:
Die vorderen Rahmenenden ließen sich auch unter Androhung von Gewalt nicht dazu herab eine Verbindung mit dem (Umgekehrt V-Förmigen) durch die Krümmer gefädelten vorderen Rahmenanschluß einzugehen. Und da eine leere Drohung nur zu weiteren Aufsässigkeiten führt, wetzte ich das Skalpell - und das haben sie nun davon! :D Ich werde sie darüber hinaus so lange schmoren lassen, bis ich die Hinterradschwinge gebastelt und eingebaut habe.
Dann will ich den Querulanten eine zweite Chance einräumen, um den so weit fertigestellten Rahmen zu schließen. ;)

Ach ja - Morgen bekomme ich außerdem meinen "Neuen Gebrauchten" (Opel Corsa "C"),
nachdem ich mich von meinem dreizehn Jahre alten Rover nach der TÜV - Beschau getrennt hatte.
Der war nämlich auch :evil: "aufmüpfig" geworden!
Tschüß dann, Euer Renee
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Schwierigkeiten bringen Talente ans Licht,

die bei günstigeren Bedingungen schlummern würden! ;)

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24

Tuesday, August 24th 2010, 8:52pm

Hallo Renee,

danke für Deinen launigen Baubericht und das wie bei Dir üblich absolut gelungene (Zwischen-) Ergebnis.

Gruß
Motorradfreund Wolfgang

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25

Sunday, August 29th 2010, 8:40pm

n'Abend Ihr Kartonverbieger...
Weiter geht's mit der XRJ1300. Diesmal, wie schon angedeutet, mit der Hinterradschwinge.
Dabei wurde die elipsenförmige Aussparung, nicht nur der Stabilität halber, von innen mit Wandung versehen. ;)
Zwischendurch gab's den Kettenantrieb. Er besteht bei mir aus vier Teilen. Die gedoppelten Zahnkränze und zusätzlich außen nochmal die Kette. :DSo ein Teil zwischendurch war ganz schön, den die Arme der Schwinge, waren ganz schön :rolleyes:fummelig. Als nächstes waren der Kettenschutz und auf der anderen Seite der Radspanner? vorgesehen. Danach ging's nochmal in's Eingemachte. Der Bremssattel erforderte ob seiner Winzigkeit, erhöhte Konzentration.

Ach ja - Danke für den netten Komentar Wolfgang
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26

Sunday, August 29th 2010, 8:44pm

Nachdem diese Baugruppe nun zusammengestellt und verleimt war, konnte die fertige Schwinge eingesetzt werden.
Und nach dem Abbinden hab ich mich dann an die ausgetrennten Teile des Rahmens heran gemacht.
Inzwischen ist er wieder geschlossen und das Schalt bzw. Bremspedal ist nun auch angebracht.
Die letzten vier Bilder zeigen den aktuellen Bauzustand.
Ein gute Zeit wünscht Euch, Renee
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27

Saturday, September 4th 2010, 7:41am

Schutzblech mit Rückleuchte...
Im ersten Teil werdet Ihr sehen, wie man es besser nicht macht.
Trotz akrobatischer Ideen und Handwerkskunst stellte mich das Ergebnis in keinster Weise zufrieden.
Der "Fender" war einfach zu breit aber dafür nicht hoch genug geworden. Auch der Abschluß war eher eine Notlösung und mußte gewaltsam erzwungen werden.
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28

Saturday, September 4th 2010, 7:43am

Nachdem mir dieses Ergebnis so rein gar nicht gefallen wollte, beschloß ich die Sache noch einmal von Vorn zu beginnen. Es war zwar schade um die Rückleuchte, aber was soll's.
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29

Saturday, September 4th 2010, 9:27pm

Schutzblech mit Rückleuchte...
Teil 2 und es geht doch! :D Aber zunächst erstmal wieder alles auschneiden.
In der Bilderfolge seht Ihr wie ich dann weiter vorgegangen bin.
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30

Saturday, September 4th 2010, 9:28pm

Beim Kleben der Rundungen hab ich, um die Finger beim Halten zu entlasten,
auf etwas Sekundenkleber zurückgegriffen. Und auf dem letzten Bild gibt's den Vergleich.
Vorher - Nachher.
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31

Saturday, September 4th 2010, 9:41pm

Jetzt fehlte noch die Nummernschildhalterung, an der dann auch die Blinker montiert werden.
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32

Saturday, September 4th 2010, 9:43pm

Na ja - und abschließend noch ein paar Fotos vom Bauzustand.
Dieser "Fender" hatte es wirklich "in sich"!
Morgen werd ich dann wohl die Federn und Stoßdämpfer anbringen.
Bis dann also, Euer Renee
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33

Friday, September 10th 2010, 7:12pm

Liebe Freunde der scherenden Kunst...
Die vorerst letzten Teile des herkömmlichen Baubogens sind verbaut.
Das waren die hinteren Federbeine einschließlich Halterungen, sowie die Schalldämpfer der Auspuffrohre.
Zwischendurch wurde noch der Bügel am Ende des Sattels, von schwarz auf weiß umlakiert (sieht für mein Empfinden wesentlich besser aus)
und ein Nummernschild mit Amtlichen Kennzeichen gefertigt.
Und weil sich am letzten Sonntag der Sommer noch einmal ein Stelldichein gab, kamen auch die zwischenmenschlichen Kontakte nicht zu kurz. :]
Montiert wurden die Federn und Stoßdämpfer allerdings erst am Dienstag Abend, nachdem mir die rettende Idee zum Ausgleich, der inzwischen aufgetretenen vertikalen Abweichung, gekommen war. Immerhin fast 1,5 mm niedriger als vorgesehen. Aber das bleibt bei der verschachtelten Bauweise wohl nicht aus.
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34

Friday, September 10th 2010, 7:15pm

Dann wurde das Nummernschild montiert und die Schalldämpfer plus Verbindungsrohren gerollt.
Die Enden des Auspuffs hab ich entsprechend einer Detailaufnahme verfeinert. Im Anschluß daran konnten die Rohre verchromt,
sowie der Sattelbügel umgefärbt werden. Damit neigen wir uns nunmehr dem Ende des ersten Teils. ;)
Im zweiten Teil wird (hoffentlich) :rolleyes:aus dem Solo-Motorrad ein Beiwagengespann werden.
Doch dazu sind ab nun wesendliche Veränderungen nötig. Beginnen werde ich damit, die Räder auf Autoreifen umzukonstruieren,
da bei einem Gespann die für Motorräder sonst üblichen "runden" Reifen einem zu hohen Verschleiß ausgesetzt wären.
Außerdem verhält sich das Kurvennehmen radikal anders.
Eine gute Zeit bis dahin, Euer Renee
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35

Saturday, September 11th 2010, 8:05pm

Hallo Karton-Recycler...
Nun sitz ich bereits seit den frühen Morgenstunden hier am PC und bemüh' mich einen ordentlichen Reifen für mein Gespann zu schnitzen.
Nun zeichnen sich erste Ergebnisse ab, die ich Euch gern mal zur Ansicht bringen möchte.
Was mir immer noch auf der Seele brennt, ist die Frage, ob ich das Hinterrad mit einem breiteren Reifen bestücken darf.
Ansonsten ist das ja bei Motorradreifen so üblich, wird doch der Antrieb von demselben erbracht. Aber darf das bei Autoreifen auch so sein?
Vielleicht dürfte sogar das Beiwagenrad eine dritte Größe aufweisen, aber das wäre in meinem Fall wohl nicht zwingend.
Also, falls jemand einen Tip hat - immer her damit.
Tschüß dann, Euer Renee
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36

Wednesday, September 15th 2010, 8:09pm

Unverhofft kommt oft...
Tja, was will ich Euch damit sagen?
Also, ich war am Wochenende nicht faul. Hab die Gepannreifengröße festgelegt und auch konstruiert. Und weil ich am kommenden Freitag etwas in dieser Richtung mitbringen wollte, hab ich seit Sonntag jede freie Zeit genutzt um das Hinterrad mit Autoreifen fertigzustellen. Gestern Abend war "Anprobe" und ich war über die Maßen erfreut, wie schön alles passte. Das dicke Ende gab's dann heute beim Baubericht schreiben. Irgendwie schien mir der Reifen ein wenig zu schmal. Eine sofort durchgeführte Maßkontrolle bestätigte meine Vermutung. Im Eifer des Gefecht's muß ich wohl Teile des Hinter- bzw. Vorderrades durcheinander gebracht und verbaut haben.
Das Ergebnis ist nun ein Mischreifen aus Beiden und entspricht eher einem "155/70 R15" als dem gewünschten "175/65 R15".
Ich hab ihn jetzt erstmal bei Seite gelegt. Als Übung war's ja auch nicht schlecht. Aber schade ist's schon. Vielleicht als Vorderrad oder als schmalere Version - mal seh'n.
Euer Renee
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37

Saturday, October 2nd 2010, 2:19pm

Big is Beautiful...
So dacht ich mir, nachdem meine Motivation durch den Blumenstrauß wieder entfacht war und baute die zweite Version vom Hinterrad. Diesmal ist es auch ein richtig fetter "175er Schluffen" geworden. Halt "BIG"!
Die Zeichnung dazu war zwar schon länger fertig, nur das drankommen... Nun ja, aber jetzt ging's an's Werk. Ausschneiden, Pappringe anpassen vorformen und kleben. Da ich die Felge inder Mitte geteilt hatte, um sie ein wenig konisch zulaufen zu lassen, mußte recht sorgsam gearbeitet werden, weil sich sonst die Hälften in der Mitte nicht treffen. Außer den inneren und äußeren Pappringen, wurden die Seiten zusätzlich mit einem passenden Ring aus dickem Papier unterlegt. Die eine Hälfte bestand nun aus der Seitenkontur und dem inneren Ring, während die andere Seite wohl die Felgenhälfte aus Papier besaß, aber sonst von dem äußeren Pappring in Form gehalten wurde. Und weil das Zusammenfügen ein gerüttelt Maß an Fingerspitzengefühl verlangte und auch sonst recht spannend war, hab ich "Hirni" glatt die Fotos dazu vergessen.
Um die Dicke der Klebelaschen auszugleichen, wurde anschließend ein Streifen Papier um die Mitte des Reifens geklebt. Nun konnte die Lauffläche und nach einem Schneidmarathon das Profil aufgebracht werden. Was nun noch fehlte war etwas Farbe. Und da hatte ich die Idee, die Felge in Rot darzustellen. Nach dem Trocknen wurde vor dem Einsetzen des Rades noch die Beschriftung verklebt und die Bremsscheibe montiert.
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38

Saturday, October 2nd 2010, 2:21pm

Die Montage des Rades ging dann recht flott von der Hand und ich bin mit dem Erreichten zufrieden.
Und nun darf wieder der ;) Kontrukteur an's Ruder :]. Die Vorderradgabel mit Schwinge steht auf dem Programm. :rolleyes:
Soweit mal für Heute, Euer Renee
Reinhard Fabisch has attached the following images:
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39

Saturday, October 16th 2010, 6:19pm

Hallo Freunde...
Seit meinem letzten Besuch hier im Forum, sind nun schon ein paar Tage vergangen.
Der Grund? Tja, meine momentane Pechstähne riß auch nach der inzwischen überstandenen trockenen Bronchitis noch nicht ab. ?(Hoffen wir das Beste!
Später dazu mehr...
Wo war ich stehen geblieben? :rolleyes:Die Gabel - ja jetzt kommt's wieder.
Zunächst hab ich versucht mich der Sache zeichnerisch zu nähern und bin schließlich auf Version "C" hängen geblieben. Es scheit auch keine einheitliche Methode zu bestehen, wichtig ist halt nur die Funktion. Nachdem das Grundsätzliche soweit geklärt war, ging's an's Umsetzen. Nun besteht ja die künftige Gabel nicht nur aus der Vorderradschwinge, sonder aus diversen weiteren Komponenten. Meine Erfahrungen beim Bau des Scheiwerfers (siehe YAMAHA Vmax) kamen mir nun zustatten. :]Das "Glas" beteht aus einem abgetrennten und anschließend von innen geriffelten Tablettenstreifen.
Der Lenker wurde als Ganzes gerollt und danach mit Kerben zum Abwinkeln versehen.
Tacho, Drehzahlmesser, Armaturenbrett und Gabelhalterung wurden 1:1 vom Bogen übernommen.
Dann wurden die Gabelholme gerollt und in die Halterung eingepasst.
Reinhard Fabisch has attached the following images:
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Saturday, October 16th 2010, 6:26pm

Für die Biegung nach hinten sorgen auch hier die Kerben und der Winkel beim Kleben konnte durch
Fixieren auf die Zeichnung erreicht werden.
Und weil die Methode des Einkerbens bislang zufriedenstellend war, soltte nun die Schwinge zwischen Federbein, Radnabe und Gabel auf gleiche Weise gefertigt werden. Ich sag mal "es geht", zumindest für den ersten Versuch, aber da ist noch mehr zu erreichen.
Und dann schlug das Unheil mal wieder mit aller Macht zu!
Letzten Sonntag Mittag ging mir zuerst beim Schreibtisch aufräumen und saubermachen (tatsächlich auch so etwas kommt vor) die große Schreibtischlampe kaputt. Die Plastik-Halterung auf der rechten Seite riß beim Staubwischen ab. In den letzten 15 Jahren war sie halt ganz schön gealtert. Ok dachte ich, die muß zum Reparieren sowieso abgenommen werden, dann kannst Du sie auch gleich etwas mehr zur Schreibtischmitte hin versetzen. Der erste Deckenhaken ging gut. Beim zweiten gab's dann Probleme mit der Regipsdecke. Nach 5 Löchern war ich's dann leid. Die Sache wurde großzügig aufgeschnitten um nach einem Halt zu suchen. Bingo! Die darunterliegende Lattung ist nicht Rechtwinklig und in der Teilung verschoben. (Handwerker) Doch nun ließ sich der zweite Schraubhaken auch in einer Latte befestigen.
Erst mal anschließen und und schau'n wie's wirkt. So dachte ich zumindest. Beim Einschalten am Sicherungskasten hörte ich dann einen Knall aus dem Wohnzimmer und aus dem PC stiegen verbrannt stinkende Wölkchen. Das war's dann erstmal. Auch die Lampe hatte etwas mitgekriegt, denn sie brannte nun nicht mehr. Seit gestern Abend ist die Welt aber wieder in Ordnung. Die Lampe brennt (es war ein Kabelbruch) und macht den Arbeitsplatz nun viel heller. Und am PC wurde das Nezteil gewechselt (war gar nicht so einfach mit den vielen Kabeln, aber es ging) und der Innenraum grüdligst entstaubt bzw. gereinigt.
:rolleyes: Ach ja, bei den vier Winterreifen auf Felge (nur eine Saison gefahren), die ich für 50 Euro bekommen konnte, passen die Felgen nicht. ;(
(es sind 51/2 J, ich brauche 5J - Sch...) :evil:
Reinhard Fabisch has attached the following images:
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