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Friday, January 19th 2018, 2:36pm

Monitor "Folke" der schwedischen Marine von 1895 konstruiert von David Hathaway

Die "Folke", 2002 erschienen, gehört zu den ersten Konstruktionen aus David Hathaways Feder. Sie ähnelt der "Sölve", dem ersten Modell, das Paper Shipwright auf den Markt brachte, nur ihr Geschütz war so angeordnet, dass es nach hinten feuerte.

Der Rumpf ist bei Monitoren eigentlich immer gut zu fertigen, doch bei der Folke habe ich zum ersten Mal Crystal Clear ausprobiert und zwar für die zahlreichen Oberlichte im Deck (Bild 2). Die entsprechenden Abteilungen im Rumpf mit Acrylfarbe schwarz anzumalen (Bild 1), erwies sich als fatal. Es kam zu massiven Verziehungen, die auch durch das Einziehen von Pappstücken nicht angemessen zu reparieren waren.

Letztendlich wanderte das erste Spantengerüst in die Rundablage und beim zweiten wurden die entsprechenden Abteilungen dann mit schwarzem Papier ausgekleidet.

Als Superung wurden die vier Bekohlungsluken ausgestochen, die Löcher leicht aufgeweitet, mit schwarzem Papier hinterklebt und die Luken dann wieder eingeklebt (Bilder 2 bis 4). Außerdem wurden ins Deck Löcher für die Versenkung der 4 Davids, der 2 Flaggenstöcke und für zwei Takelfäden gestochen. Auch das Oval, in das die Ankerkette führt, wurde ausgestochen.


Da ich länger mit dem Spantengerüst beschäftigt war, entschloss ich mich, die ersten Aufbauten schon auf das Deck zu kleben. Dies ist ein Schritt, denn ich unbedingt weiterempfehlen kann. Insbesondere der recht massive Aufbau, der das Geschütz aufnimmt, ließ sich so ausgezeichnet anpressen und auch der kleine Aufbau 24 ließ sich prima aufsetzen.
Wenig glücklich war ich mit der Grundplatte (14) des zentralen Aufbaus. Viel zu labberig, da die Wände drum zu kleben ist eine Strafe. Ich entschied mich dann in die mittlere und vordere Abteilung einen Boden aus 1mm Pappe zu kleben. In diesem Fall muss von Teil 15 unten die weiße Fläche 1mm von unten weggeschnitten werden (Bild 6 zeigt dies. Leider kam mir die Idee mit der Verstärkung zu spät, Teil 15 war schon geschlossen und so musste vorne herumgesäbelt werden) und von Teil 21 die unteren Abschnitte der dort liegenden Klebelaschen.

Bild 5: Der Aufbau im Entstehen, Boden noch unverstärkt.

Bild 7: Der Panzer bestand im Original aus mehreren Lagen Stahl (Eisen? Holz??), das Modell gibt dies sehr gut wieder

Bild 8: Der montierte Aufbau in der Seitenansicht
Bild 9: Und leicht schräg von vorne. Das Geschützrohr ist höhenrichtbar, hierzu bekam es seitlich zwei Pappstücke, die dann zusammen mit dem Rohr durchnadelt wurden, altes Prinzip bei Modellen des Lehrmittelinstituts.
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  • Folke-Aufbauten (5).jpg
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Saturday, January 20th 2018, 2:04pm

Aufbauten

Die Aufbauten sind bei den frühen Monitoren fast immer spartanisch, die Folke macht hier keine Ausnahme.
Deck 26 schließt gleichzeitig die große Abteilung mit dem Geschütz und vorne den kleinen quadratischen Aufbau 24. Unter das Deck sollen zwei verdoppelte Rechtecke (23b und 23c) geklebt werden, die dann von oben in diese beiden Aufbauten einfassen. Hier wurde aber vergessen, dass in Aufbau 24 ein Niedergang hineinführt, d.h. 23c muss entsprechend beschnitten werden (Bild 1 links).

Die Abteilung mit der Kanone muss innen geschwärzt werden, um Blitzer zu vermeiden, Gleiches gilt für Teil 24. (Bild 3)

Die dünnen bogenförmigen Stützen 25 sollten nicht nur mit Sekundenkleber getränkt werden, um ihre Stabilität zu verbessern, sondern auch erst in der Endmontage angebracht werden, um die Gefahr eine Beschädigung zu verringern.

Der Schornstein (23 – Bild 4 zeigt seine Teile) besteht aus drei Abschnitten. Die Profilscheiben gehören hier tatsächlich AUF die einzelnen Seg-mente. Die untersten beiden sollten auf dem Deck angebracht werden, bevor Deck 26 montiert wird, das oberste dagegen erst in der Endmontage (Bild 5 zeigt die montierten unteren beiden Segmente).

Die weißen Markierungen für die zahlreichen Lüfter sind m.E. leider alle etwas zu groß geraten, die auf Bild 5 zu sehen, sollten diese Markierungen überstrichen werden.

Die Montage der Bordwände gestaltete sich einfach, ich schneide bei Monitoren immer die Klebelaschen an Grundplatte und Deck weg, die Kanten bieten eine ausreichende und viel sauberere Klebefläche.
Bild 6 zeigt die Markierung für die zwei am Schornstein anzubringenden Konsolen. Diese werden zweckmäßiger Weise erst nach der Montage von Schornstein und Deck 26 angebracht. Vorne sind auf Bild 6 die Markierungen für die zahlreichen kleinen Konsolen 27 zu erkennen. Bild 7 zeigt die beiden Konsolen am Schornstein montiert, die kleinen Konsolen 27 sind in Arbeit.
Aus den Teilen 28, 30 und 33 sind insgesamt 13 Lüfter zu formen. Leider lagen mir keine Informationen über die Farbe in deren Inneren vor. Ich habe mich für das weitverbreitete Rot entschieden und außerdem eine nur aufgedruckte Leiste auf allen Lüftern plastisch ausgeführt.

Bild 8 zeigt die fertigen vier großen Lüfter mit den Leisten. Die Schotten, die unten auf die Lüfter 28 kommen, sollten gespalten werden, sie erschienen mir sonst zu dick. Auf jeden Fall kann man sie erst aufkleben, wenn man die Lüfter durch die Löcher in Deck 26 geschoben hat und auf dem Hauptdeck sollte man die Lüfter 28 wiederum erst festkleben, nachdem man die Schotten aufgeklebt hat.

Bild 9: Lüfter 33 in der Montage. Der Karton neigt beim engen Rollen zum Spalten, was dann leicht zu dickeren Klebenähten führt.
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  • Folke-Aufbauten (10).jpg
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  • Folke-Aufbauten (25).jpg
  • Folke-Aufbauten (19).jpg
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Saturday, January 20th 2018, 2:16pm

Aufbauten (Fortsetzung)

Hier der Zwischenstand nach Montage der Lüfter 28 (Bild 1). Hinter den Lüftern der „conning tower“ (Teil 29), also der Befehlsstand, ja, das ist tatsächlich der kleine flache Kasten auf Deck 26.

Bild 2: Die Leiter 34 wurde durch ein Laserteil ersetzt.

Im Bereich der Kanone gibt es zwei Luken (Bild 3), die aufgedruckten Leisten weisen darauf hin, dass diese aufzuschieben waren, d.h. die Reling um die Luken muss dies später berücksichtigen.

Die Reling des oberen Decks sollte jetzt montiert werden. Bringt man erst die weiteren filigranen Teile auf dem oberen Deck an (Steuerrad, Kompass), ist die Gefahr groß, diese bei der Montage der Reling wieder abzureißen.
Bild 4: War es die beste Idee, die Reling auf dem oberen Deck aus Lasercut herzustellen? Die scharfen Knicke mussten mit Nachdruck und einer entsprechenden Pinzette eingebracht werden, was dazu führte, dass sich die oberste Schicht vom Lasercut an einigen Stellen abschälte. Wurde aber nicht scharf geknickt, entstanden runde Ecken, die sich optisch nicht so schön ausnehmen (Bild 8 zeigt dies). Benötigt werden knapp 19cm Reling, ausgemessen hatte ich an den im Bogen beigegebenen Relingteilen 18cm und das wäre auch exakt mit dem längsten mir zur Verfügung stehenden Laserteil hingekommen. So musste etwas eingestückelt werden.
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Gustav (20.01.2018)

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4

Saturday, January 20th 2018, 2:48pm

Bild 1: Alle Luken hatten Ränder
Bild 2: Nahaufnahme der Lüfter mittschiffs
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Sunday, January 21st 2018, 1:57pm

Nach der Reling wurden die Kleinteile auf der Brücke montiert, dabei ka-men einige Superungen zum Tragen:

Das Steuerrad wurde durch ein Laserteil ersetzt.

Der Kompass wurde oben verglast, die Ausgleichskugeln wurden durch Auftragen von Weißleim dreidimensional gestaltet

Das nach vorne offene Kartenfach wurde rückseitig gefärbt.


Bei den Positionslichtern (45) wurde der Deckel abgetrennt, ihn zu knicken und anzukleben ergibt kein sauberes Resultat. Außerdem muss der gelbe Streifen für das eigentliche Positionslicht etwas verlängert werden, hier fehlt schlicht eine Seite.

Außerdem wurde eine Reling um die beiden Luken herum angebracht. Diese ist vom Bogen her nicht vorgesehen. Wichtig ist wie gesagt, dass man hier nicht die Schienen, auf denen die Luken aufgeschoben wurden, mit der Reling kreuzt (Bild 7).

Der Mast erhielt einen Kern aus Draht. Damit er noch rollbar blieb, wurde sein Karton gespalten und nur die dünne bedruckte Schicht verwendet. Die kleine Rah wurde mit Sekundenkleber fixiert. Was hier noch fehlt ist das Positionslicht (57), von diesem sind Boden und Deckel abzutrennen und dann stumpf aufzukleben, knicken funktioniert genau wie bei den anderen Positionslichtern (45) nicht.
Der Mast bietet noch eine zusätzliche Schwierigkeit: Er kann nicht sehr stabil im Turm verankert werden. Sinnvoll wäre es, den Draht im Mast bis zum Hauptdeck zu führen und dort zu verankern, aber da ist das Geschütz im Wege. So konnte nur ein kurzer Zapfen (auf Bild 9 sichtbar) gewählt werden. Dementsprechend wurde die Takelage aus gezogenem Gussast hergestellt, hier Fäden zu verwenden, die Zug ausüben, erschien mir zu riskant.

Angebracht wurde der Mast erst in der Endmontage.
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  • Folke-Kleinteile Brücke (3).jpg
  • Folke-Kleinteile Brücke (5).jpg
  • Folke-Kleinteile Brücke (6).jpg
  • Folke-Endmontage Bug (7).jpg
  • Folke-Kleinteile Brücke (9).jpg
  • Folke-Kleinteile Brücke (9a) (2).jpg
  • Folke-Kleinteile Brücke (9a) (4).jpg
  • Folke-Mast (1).jpg
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Sunday, January 21st 2018, 2:09pm

Moin Zaphod,
das wird ja mal wieder ein tolles Modell!
Gruß
Jochen

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7

Sunday, January 21st 2018, 7:17pm

Hallo Jochen,

ja, die Modelle von David Hathaway machen mir eigentlich immer Spaß. Es ist schade, dass die skandinavischen Marinen der Zeit zwischen 1870 und 1918 in 1/250 insgesamt so gering vertreten sind.

Weiter ging es mit den Beibooten:

Bei den Bootslagern (38) kann man die kleinen weißen Flächen ohne Weiteres ausstechen und so einen schöneren optischen Effekt erzielen.
Zum Kutter (47) ist nicht viel zu sagen wie (fast) immer fehlt das Steuerruder, ich habe es von einer Kopie der „Peder Skram“ ergänzt. Beigegeben sind 7 Riemen, diese wurden auseinandergeschnitten und ein Riemen weggelassen, eine ungerade Anzahl macht keinen Sinn.
Das Dampfboot bekam eine Schraube (Kopie von der Peder Skram) spendiert, außerdem wurden Klebelaschen von einer Kopie auf dünnem Papier verwendet, diese ließen sich besser verarbeiten. Das Steuerruder wurde vor dem Verdoppeln des Kiels abgeschnitten, zusammengeklebt und dann wieder angebracht, es könnte gut 1mm höher sein, denn es ragt nur minimal über das Deck.
Den Bootsboden habe ich seitlich mit je einer Lasche aus dünnem Papier versehen, so hatte er viel mehr Klebefläche und ließ sich viel einfacher waagrecht anbringen.
Die beiden runden Teile 48h deute ich eigentlich als Sockel für MGs oder gar Maschinenkanonen, allerdings kollidiert der hintere mit der Ruderpinne.

Es ist wirklich schade, dass ich keinerlei Fotos vom Original auftreiben konnte.

Die Davids sollten wie gesagt unten knapp 2mm länger ausgeschnitten werden. Dieser Überstand wurde dann noch leicht angeschrägt und dann ließen sich die Davids wunderbar in den vorgebohrten Löchern im Deck versenken
Die Blöcke an den Davids wurden mit Hilfe dünner selbstgezogener Plastikfäden optisch ansprechender gestaltet. Dabei sollten die Blöcke für das Dampfboot gut 1mm kürzer sein, sonst kollidieren sie mit dem Bootsdeck.
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  • Folke-Beiboote (3).jpg
  • Folke-Dampfboot (2).jpg
  • Folke-Dampfboot (3).jpg
  • Folke-Dampfboot (4).jpg
  • Folke-Dampfboot (7).jpg
  • Folke-Dampfboot (8).jpg
  • Folke-Kleinteile Beiboote Davids (3).jpg
  • Folke-Kleinteile Beiboote Davids (4).jpg
  • Folke-Zwischenstand Gesamtbild (1).jpg

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8

Sunday, January 21st 2018, 7:53pm

Hallo Zaphod

Wunderbar! Wie immer sehr detailliert und sehr sauber gebaut. Ich habe aber eine Frage: steht das Steuerrad wirklich waagrecht? Das sieht schon etwas ungewohnt aus.

Andi
"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)

im Bau:IJN Mogami vor (answer)/nach (Model Hobby) dem Umbau zum Flugzeugtender als Parallelbau, L.S.N.S. Governor Moore (Modelarstwo Kartonowe)

fertig gestellt:
USS Maine (HMV) / Kosmonawt Juriy Gagarin (Oriel) / Steam Boat Sabino (MB-Kartonmodell) / IJN Kaga (Dom Bumagi)

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9

Sunday, January 21st 2018, 9:59pm

Hallo Andi,

ja, das ist laut Anleitung so gewollt. Auch bei dem Schwesterschiff Sölve und der Fenris liegt das Steuerrad obendrauf.

Ich weiß nicht, wie gut das funktioniert hat.


Das nächste Übersichtsbild entstand, nachdem einige weitere Abschnitte fertig waren. Der achtere Flaggstock mit seinen Abspannungen ist gesetzt, ebenso der Mast, hier sieht man nun auch das gelbe Positionslicht (57). Boote und Davids sind an Bord und am Bug hat die Endmontage begonnen.

Bleiben wir beim Bug: Bild 2 zeigt die Kettenführung. Ich hätte sie nicht schließen sollen, denn auch meine dünnsten Ketten passten nicht durch, die Führungen ließen sich aber danach problemlos erneut verschließen. Bild 2 zeigt außerdem einen Fehler: Die Abdeckung der Öffnung für die Ankerkette (Teil 37) muss nach vorne zeigen.

Zu den Ankern: Hier wurden beide weiße Kreise ausgestochen und die entstehenden Kanten geschwärzt. An das obere Loch kommt später die Ankerkette, durch das untere kam eine zusätzlich aus Draht erstellte Querstange, die außerdem an ihren Enden noch aus Weißleim aufgetropfte Knubbel erhielt (Bild 4). Bei beiden Ankern waren noch zwei kleine rechteckige Teile dabei, da bin ich aus der Anleitung über deren Anbringung nicht schlau geworden und habe sie lieber weggelassen.

Die Ankerkräne wurden stumpf auf das Deck geklebt, die Ankerketten mit Weißleim auf dem Deck fixiert. Gleichzeitig kamen die drei vorderen Abschnitte der Reling an Bord. Die Ausrichtung der Anker war bei dem begrenzten Platz gar nicht so einfach (Bild 6).
Auch die winzigen Poller wurden nun montiert (Bild 6). Bei diesen ist es schwer, sie so zu bauen, dass der erforderliche Zwischenraum zwischen den beiden Säulen entsteht. Ich würde empfehlen die Markierungen auf den Grundplatten zu übermalen und dann etwas schlankere Säulen herzustellen. Ein Spalten des Kartons würde ich auf jeden Fall in Erwägung ziehen.

Die Bilder 8 und 9 zeigen beide Anker an Bord und den Flaggenstock gesetzt. Ich fand im Fundus noch eine Stecknadel mit repräsentativem Kopf.
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  • Folke-Zwischenstand Gesamtbild (2).jpg
  • Folke-Kleinteile-Poller (1).jpg
  • Folke-Kleinteile Bug (2).jpg
  • Folke-Kleinteile Bug (4).jpg
  • Folke-Endmontage Bug (1).jpg
  • Folke-Endmontage Bug (2).jpg
  • Folke-Kleinteile-Poller (4).jpg
  • Folke-Endmontage Bug (6).jpg
  • Folke-Endmontage Bug (7).jpg

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Monday, January 22nd 2018, 8:33pm

Die Teile am Bug waren dann relativ bald fertiggestellt (auf den Bildern 1 und 2 fehlt nur noch die Flagge)
Der Mast erhielt eine Betakelung, bestehend aus 6 gezogenen Gussaststreifen. Hier hätte ich mir etwas mehr Straffung gewünscht, das ist aber mit dem Material nicht gut machbar. Auf dem letzten Bild waren zwei der Gussaststreifen oben noch nicht verklebt.

Sichtbar sind hier außerdem zwei der vier Rettungsringe. Ober an den Auskragungen der Brücken waren sie m.E. sinnvoll angebracht, von hier konnte man sie mit mehr Schwung einer Person in Not zuwerfen.

Das Heck weist nur wenige Teile auf, kein Wunder, das Geschütz brauchte eine freie Schussbahn. Die sieben Lüfter und der Flaggstock wurden vor Gefechten sicherlich demontiert, die hier noch fehlende Reling ggf. niedergelegt.

Bei diesem Stand fehlten nur noch die Relingstücke mittschiffs und achtern, zwei Rettungsringe, die 3 verschiedenen Schornsteine und die beiden Flaggen.
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  • Folke-Endmontage Bug (10).jpg
  • Folke-Endmontage Bug (11).jpg
  • Folke-Endmontage Takelage (3).jpg
  • Folke-Endmontage Takelage (5).jpg
  • Folke-Endmontage Heck (1).jpg
  • Folke-Endmontage Heck (3).jpg

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Tuesday, January 23rd 2018, 9:50am

Moin Zaphod,

mit repräsentativem Kopf.

sieht in der Tat gut aus, nicht nur der Fiaggenknopf und der Flaggenstock, das gesamte Modell :thumbup: .Bin gespannt, wie die Flaggen und die Schornsteine das Aussehen noch beeinflussen.

Weiterhin gutes Gelingen
Gustav
Auch kleine Dinge können Freude bereiten.

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Saturday, January 27th 2018, 4:35pm

Wie schon im letzten Beitrag angedeutet: Der Fertigstellung der "Folke" stand danach wenig im Wege, aber bis man mal akzeptables Tageslichts für Fotos vom fertigen Modell bekommt ...

Die Bilder zeigen: Von einem Monitor aus auf den Kai zu kommen, war keine einfache Sache.

231 Teile aus dem Bogen und 82 zusätzliche Teile wurden verbaut. Die Stützen für das Sonnensegel habe ich weggelassen, dem filigranen und mehrfach zu knickenden Papierteil traute ich nicht und es fehlten Schablonen, um die einzelnen jeweils mehrfach zu kinckenden Stützen aus Draht anzufertigen.

Fazit: Ein schönes, im Wesentlichen passgenaues Modell.
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  • Folke fertig (4).jpg
  • Folke fertig (5).jpg
  • Folke fertig (8).jpg
  • Folke fertig (9).jpg
  • Folke fertig (12).jpg
  • Folke fertig (13).jpg
  • Folke fertig (15).jpg

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Saturday, January 27th 2018, 5:52pm

Moin Zaphod,
super! Aber eine Frage, ist das Steuerrad so richtig eingebaut? Waagerecht? Habe ich noch nie gesehen.
Gruß
Jochen

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Saturday, January 27th 2018, 5:59pm

Hallo Jochen,

ich hatte im Stillen gehofft, dass Du als Skandinavien-Experte da mehr drüber weißt. Die Bauanleitung zeigt es so und auch auf den Modellen der Fenris und der Sölve ist es so vorgesehen, leider konnte ich keine Fotos von den Originalen auftreiben, die das bestätigen.

Zaphod

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