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Helmut B.

Hennings Dino

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Sunday, November 17th 2019, 11:02pm

Heckfänger VIKINGBANK, Passat-Verlag 1:250, Kontrollbau

Der Heckfänger VIKINGBANK B.X.682 wurde 1961 auf der Seebeck-Werft in Bremerhaven gebaut und fuhr für die Norddeutsche Hochseefischerei AG. Ursprünglich war er als Frischfischfänger ausgelegt (ohne Verarbeitungseinrichtungen).

Bei einer Länge von 73,5 m war die VIKINGBANK 11 m breit
und erreichte mit einem MAN-Sechszylinder von 2160 PS (1589 kw) 13 kn.
Mit dem markanten Deckssprung, dem prägnanten Bug und dem zeitlos-modernen Aufbau wirkte dieses Arbeitspferd der Hochseefischerei ausgesprochen elegant.



Die VIKINGBANK hatte zwei Schwestern, die GRÖNLAND und die BREMERHAVEN.

"Vikingbank" bezeichnet ein Seegebiet zwischen den Shetlands und der Südwestküste Norwegens.

Henning (Konpass) hat das Modell als Jahresmodell des Passat-Verlags konstruiert. Es wird (samt einem maßgeschneiderten Ätzsatz) zum Intern. Kartonmodellbautreffen in Mannheim 2020 erhältlich sein.

Den Konstruktionsbericht von Henning findet ihr hier.

Ich habe heute von Henning die Dateien für den Kontrollbau bekommen und sofort losgelegt:



Die Spanten im Bereich der Aufschleppe:



und von unten:

Das Spantengerüst darf nun erst einmal, leicht beschwert, über Nacht trocknen:

Bis die Tage...

Helmut


Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

Alexander Freiherr von Humboldt



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Monday, November 18th 2019, 1:01am

Moin, moin Helmut/Henning,

gehörte die MÜNCHEN N.C. 452 (Cuxhaven) nicht auch zu dieser Serie, zumindest war sie ein baugleiches Schwesterschiff der BREMERHAVEN und wurde auch 1960/61 von der Seebeck-Werft gebaut, hatte aber wie die BREMERHAVEN den etwas höheren Schornstein. Taufpate war am 28. Februar 1961 der damalige Münchener Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel. Das Schiff ist am 25. Juni 1963 vor Westgrönland untergegangen, wobei 27 Seeleute ihr Leben verloren. Zur Aufklärung des Untergangs wurden Messungen am Schwesterschiff BREMERHAVEN durchgeführt, die Eingang in das Gutachten über den Untergang von Prof. Dr. Johannes Hansen (damals Lehrstuhl Fachbereich Konstruktion und Statik im Schiffbau TH Hannover) fanden.

Die Ursachen des Untergangs sind für einen Schifftechniker sehr interessant. Nachzulesen in Hans Petersen, "Tod im eisigen Meer", der tragisch-dramatische Untergang des Fischereimotorschiffes "München" (DSM 2008, Hauschild, Bremen).

Ich feue mich sehr auf dieses Modell!

Gruß
HaJo

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Shipbuilder (18.11.2019), baton (18.11.2019)

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3

Monday, November 18th 2019, 3:06am

Moin Helmut,

na denn man too. ..

Viel Erfolg.

Viele Grüße
Arne
Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

4

Monday, November 18th 2019, 9:10am

Moin Helmut,

viel Erfolg und Vergnügen mit dem Heckfänger. Der könnte eigentlich auch noch auf meine "To-do-Liste" passen...

Beste Grüße
Fiete

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5

Monday, November 18th 2019, 12:51pm

Moin Helmut,

dann wünsch ich mal gutes gelingen - obwohl - bei den Konstruktionen von Henning sollte ja alles passen.

Gruß
Stephan

P.S.
Bastelst Du beim Werkstatt-Treffen am Schiff? 8o
"Das Ding ist baubar, solange es etwas zum Wegschneiden gibt." Gerald Friedel

www.srk-bremen.de


oder besucht die facebook Seite des Versuchsrettungskreuzers BREMEN

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6

Monday, November 18th 2019, 6:34pm

gehörte die MÜNCHEN N.C. 452 (Cuxhaven) nicht auch zu dieser Serie

Laut Spiering, Die Heckfänger der Großen Hochseefischerei 1957 - 1999 (Hamburg/Berlin 2000), handelte es sich bei VIKINGBANK und GRÖNLAND "[ä]ußerlich (...) um Nachbauten der MÜNCHEN (HF023) und BREMERHAVEN (HF024). Allerdings war es die Sparausführung der ersten beiden Schiffe dieses Typs." Ursprünglich habe es keine Verarbeitungseinrichtungen gegeben. Die Gefrierräume seien klein, der Fischraum auf Frischfisch ausgerichtet und der Portalmast nicht beweglich gewesen. (S. 32)

Äußerlich denke ich auch, dass der Schornstein zusammen mit dem geraden Portalmast der auffallendste Unterschied ist.

Und im Übrigen @ Helmut: Das Modell ist für mich ein absolutes Muss und ich werde diesen Kontrollbaubericht genießen. Vielleicht sollte ich die CARL KÄMPF vom WHV schnell noch vorher bauen, hinterher verliert sie an Reiz... (Die ist aber eigentlich ein schönes Modell und ein Zeitdokument zugleich)
Viele Grüße Nils

"Manchmal verspeist man den Bären und manchmal wird man eben vom Bären verspeist..." (The Stranger)

Im Bau: Tonnenleger BRUNO ILLING (HMV 1:250), SRK HERMANN RUDOLF MEYER (Passat 1:250), Tonnenleger NORDERGRÜNDE (Passat 1:250)

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Monday, November 18th 2019, 7:35pm

eine kleine Beschreibung .....

Moin Zusammen;

ich fasse zusammen:

" am 27.04.1961 an die Norddeutsche Hochseefischerei A.G abgeliefert "
" Bau-Nr.: 863; Bauwerft A.G. Weser Bremen "
" GRÖNLAND " ist eine Halbschwester, Ablieferung am 07.06.1961 "
" in erster Linie auf Frischfischfang ausgerüstet, wenig Kühlräume, es mussten erst einmal die Marktlage geklärt werden; zum anderen war es seinerzeit ein unverhältnismäßiger Kapitaleinsatz "
" zum anderen gab es kaufmänische und technische Risiken "

" Auf der ersten 3 Monate langen Reise wurden 330 t Salzfisch; 2700 Sack Fischmehl; 22 t seegefrostetes Filet; 3t im ganzen tiefgekühlten Heilbutt; 85 Fass Tran und 15 Fass Fischöl nach Hause gebracht "

" Äußere Kennzeichen sind; der weit ausfallende Vorsteven mit Bugwulst; Spiegelheck mit Aufschleppe, sowie Schweberuder mit Netzabweiser "

" Durch ein ausgeklügeltes Trimmsystem war man in der Lage bei An- und Rückreise die Heckaufschleppe möglichst weit aus dem Wasser zu kriegen, beim Fang konnte diese relativ tief eintauchen.
Man war auch in der Lage Ballastwasser und Treiböl von vorn nach achtern zu tauschen."

" laut dem Eisenplan ist ein Spantabstand 600mm vorgesehen. Die Spanten waren von Spt. -10 bis Spt. 34 aus L Profil 130 x 75 x 8, von Spt. 35 bis Spt. 50 HP 220 x 10 und von Spt 51 bis Spt. aus 110 L Profil 130 x 75 x 8 ... "

" Durch die neue Anordnung der Winden konnte man die Stb. und BB Winde getrennt laufen lassen, durch die Anordnung konnte man den Maschinenschacht bis an VK Frontschott vorziehen Zum anderen gab es eine kompletten Windenfahrstand... "

Quelle : S & H 1961

Viele Grüße
Arne
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Müller1950

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Tuesday, November 19th 2019, 4:05pm

Helmut,
auf diesen (Kontroll-)Baubericht freue ich mich sehr, garantiert wieder in H-Qualität!
Dieter
Männer werden nur 15 - danach wachsen sie nur noch...

Helmut B.

Hennings Dino

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Thursday, December 12th 2019, 9:40pm

Decks, Bordwand

Herzlichen Dank,

HaJo, Arne, Fiete, Stephan, Nils und Dieter für Eure Anmerkungen.
Und danke auch allen, die fleißig und offensichtlich erwartungsfroh das "gefällt mir"-Knöpfchen gedrückt haben. :)

______________

Der Rumpf des schnittigen Heringsjägers ist nunmehr geschlossen:



Es gibt 2 markante Referenzpunkte für das Anbringen der Bordwand.
Zum einen den Übergang Backdeck/Hauptdeck (das schiffbautechnisch "I. Deck" hieß), Markierung 1.
Dann den Stoß der Bordwand an den Heckspiegel (Markierung 2).



Die beiden Bordwandteile stoßen bei "3" zusammen; dort sollte gegebenenfalls der Längenausgleich vorgenommen werden.
Wegen der Form des Bugs und des Übergangs Seite/Heck haben die Bordwandteile leichte Überlängen, um etwaige Baudifferenzen problemlos ausgleichen zu können. Der Längenausgleich kann dann einfach bei "3" stattfinden.

"Das Modell ist baubar, solange es etwas zum Abschneiden gibt!"

Wir halten dies für besser als planmaßgenaue Bordwandteile, die eventuell beim Zusammenbau "kneifen".

Als nächstes sind Poller zu bauen, und dann geht es an den Aufbau.
Bis die Tage...

Helmut


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