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alf03

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Wednesday, June 13th 2018, 10:01am

Geli Nr. 26 Hawker Sea Hawk Aeronauticum Nordholz

Hallo Freunde,

ein sehr lieber Freund und Stammtischbruder der Evil Painters (das war vor einigen Jahren ein umfärbewütiges Grüppchen von Geli-Fans hat mir zu einem neuen Ausbruch des Umfärbefiebers verholfen, indem er mir Fotos eines steinalten Gelibogens zukommen lassen hat.


Sämtliche Bilder der Bögen sind aus urheberrechtlichen Gründen verzerrt dargestellt
Ein Modell der Seahawk aus den frühen 60ern



hier zum Vergleich die Letztversion


Nachdem der Bildersendung ein Wink mit der
Zaunlatte beigepackt war, konnte ich gar nimmer anders, als mich an den
PC zu setzten und diesmal aus neu eben alt zu machen. Wenn man die
beiden Versionen vergleicht sieht man, dass das in diesem Fall gar nicht
mal so viel Aufwand darstellt.

Nachdem ich sowieso alles abzeichne, mache ich auch eine 1:1- Kopie der Neuversion.

Sind die Bauteile erstmal als Vektorgrafiken vorhanden, kann man auch mit den Maßstäben beliebig experimentieren.

Es gibt nun 3 Varianten:

Einen "Abklatsch" des Letztmodells....


...den "Retro-Bogen"...


Der Originalbogen beinhaltet kein Fahrwerk, ich beließ das Fahrwerk aber, so kan man das "Altmodell"ganz nach Geschmack bauen.

...und Last but not least eine Nachbildung der Seahawk, die im Aeronautikum Nordholz ausgestellt ist



Alles in allem ist nicht mehr allzuviel zu
ändern, wenn man das zuletzt aufgelegte Modell mal abgezeichnet hat.
Gerade mal die Farben, Kokarden und Kennungen sind zu ändern. Ob England
oder Deutschland...die Farbflächen sind in der Form gleich.



Ich habe mich für den Bau der "Nordholz-Hawk" entschieden und der beginnt in Kürze.

Der Weg zum Copyshop ist aber vorher noch zu bewältigen.

Vielleicht wohnt ja jemand in der Nähe dieses Museums oder besucht es. Da würde ich mich über Detailbilder sehr freuen. Die könnte ich nämlich sehr gut gebrauchen, um das Modell zu verfeinern.
So fehlt mir zum Beispiel der genaue Wortlaut des Warnhinweises für den Schleudersitz. Ob Wartungshinweise an der Sea Hawk geschrieben stehen ist auf dem mir zur Verfügung stehenden Bildmaterial auch nicht ersichtlich.

Die Rumpfteile 1-7 sind vorbreitet


Teil 5 ist an der Anschlussseite zu Zeil 4 etwas zu groß im Durchmesser, das
lässt sich durch Einschnitte aber recht gut anpassen.....


....Die Schnitte werden dann durch die Tragflächen verdeckt


Der Anbau der Tragflächenwurzeln gestaltet sich ein bisschen schwierig, da
die Lufteinlässe gleich im Bauteil integriert sind...da ist gleich mal etwas mit Kleber verpatzt...


die Tragflächen sind dafür recht passgenau und leicht anzubringen


Bisher bin ich recht schnell vorangekommen, man erkennt bereits, dass die ein Flugzeug wird


Hier ist die Patzerei gut zu erkennen, die ich vorhin erwähnte...


...aber mit ein bisschen Distanz zum Objekt wird der Anblick erträglich…



Nach einem mit Nichtstun am Kartonbausektor verbrachten Wochenende geht es weiter.
Bevor ich die Cockpithaube anbringe, mache ich erstmal alle Kleinteile fertig.
Das hat auch einen Grund:
Ich lackiere Meine Modelle immer und die Verglasung macht keinen schönen Eindruck, wenn sie mitlackiert wird. Die Scheiben abzudecken ist mühsamer, als die Cockpithaube am Ende des Baues zu montieren.

Das für Geli-verhältnisse etwas sonderbare Gestänge für das Bugrad


Ein "richtiger" Fahrwerkschacht wäre...


...besonders bei diesem Modell kein Fehler gewesen, da der Schacht sehr stark in die Nase ragt. Vielleicht mache ich da etwas in Form eines Addons

Ein kleiner Tipp am Rande:
Gezahnte Vorderteile von Rümpfen, Zusatztanks oder Spinnern bändige ich erstmal mit einem passenden Dichtring

ein Tropfen Kleber auf der Innenseite in die Spitze, trocknen lassen und danach mit einem Stückchen mit Kleber getränkten saugfähigem Papier (Taschentuch, Küchenrolle etc.) ausgestopft erhöht die Stabilität unheimlich

Eine längere Trockenzeit muss man für die höhere Stabilität aber dann in Kauf nehmen


Noch ein Tipp zum Wohle der Umwelt ;)
Klorollenrecycling :)

gerade bei kleinen Rädern dröselt sich der Karton für die Laufflächen beim Vorrunden sehr schnell auf.
Nachdem der Kartonkern der Toilettenpapierrollen aus gewickeltem Dünnkarton besteht ist er sehr gut für kleine Radien geeignet.
Die von vornherein gekrümmten Laufflächen lassen sich wesentlich besser in enge Radien vorrunden und sind stabil genug.





I lieg am Ruck´n und schau,...


...wia meine Haxn trocknan....


Walter, mein Pilot darf schon mal Platz nehmen


Das nur stilistische Amaturenbrett der Originalvorlage habe ich durch ein Foto ersetzt


Auch aus der Vogelperspektive ist nicht erkennbar, dass ich dem armen Walter
die die Füße abhacken musste und sogar noch den zu groß geratenen
Hintern abschleifen musste.

Naja, immer noch besser, als die Cockpithaube auszuschneiden und den Kopf herausragen zu lassen


Nachdem ich Walter den abgescherten Hintern auch noch mit Superkleber vollgeschmiert habe, warte ich mit der Cockpithaube lieber noch einenTag.

Wer weiß, was da für Dämpfe hochquellen und die Verglasung beschlagen


Na bis heute Abend wird der gute Walter wohl allen Dampf abgelassen haben



Das Popscherl meines Testpiloten Walter hat nun ausgedunstet Gestern habe ich das Sahne...ääähhh Cockpithäubchen draufgesetzt und bin bin mit der Seahawk fertig.



Trotz stürmischem Wind war auch ein Testflug möglich...








Liebe Grüße,
Heinz
Der Ausdruck >gute Freunde< sagt alles: dass es auch schlechte gibt.
(Gerhard Uhlenbruck)

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alf03

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Wednesday, June 13th 2018, 10:09am

Servus nochmal,
das schönste an der Geschischte ist, dass am 9. Juni dieses Jahres Bastelsamstag der "Steirer" in Wettmannstätten war und Walter Schweiger zu Besuch kam. Als Mitbringsel gab es einige zur Zeit bei ihm in Restauration befindliche Gelimodellrümpfe zum Probebauen. Eine Neuauflage der Letztversion der Seakawk ist demnach bei der nächsten Gomo seeeehr wahscheinlich :thumbsup:
Lieben Gruß
Heinz
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csmodelisme

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Wednesday, June 13th 2018, 2:00pm

Die Tipps Dichtring für gezahnte Spitzen und Klopapierrolle für Reifen sind Spitze!
Danke!!
Christian

alf03

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Wednesday, June 13th 2018, 4:48pm

Vielen Dank für das "Das ist Spitze!"

Aber....Der Trick mit dem Dichtring ist nicht meine Idee gewesen, das habe ich selber irgendwo gelesen.

Beim Klorollenrecycling könnte es sich anders verhalten. Wenn es vor mir noch niemand so gemacht hat, dann ist das tatsächlich meine Idee.
Lg
Heinz
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