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Ully

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Monday, August 23rd 2010, 1:58am

Fischdampfer "Wuppertal" (1955) / HMV / 1:250

Moin zusammen!

Nun hatte ich mir das neue Modell inkl. Lasercutsatz vom HMV gleich nach den Sommerferien zuschicken lassen und war total begeistert von dem kleinen Schiffchen!
Es juckte also dermaßen in den Fingern, dass ich es einfach bauen muss, inkl. Baubericht. Und sowieso: Lars ist schuld! :D

Ich würde mich freuen, wenn Ihr hier ruhig Verbesserungsvorschläge usw. 'reinschreibt, ganz zu schweigen von spaßigen Kommentaren und derben Scherzen. =)
Gottseidank brauche ich aber in diesem Forum erste-Reihe-Sitz-Bekundungen, Lobhudel-Schrott & weiteren Füllfunk nicht zu befürchten… :evil:

Galeriebilder der fertigen Wuppertal von Jochen Haut findet man hier: Fischdampfer Wuppertal (HMV) und Nürnberg (WHV) / 1:250
Frisch ausgepackt hat er den Bogen hier: Fischdampfer-Wuppertal(1955) / HMV / 1:250

Der Bausatz besteht aus vier Bögen:
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2

Monday, August 23rd 2010, 1:59am

Der Lasercutsatz – die Einzelteile sind in verschiedenen Farben und Stärken dargestellt.
Ich hab mir auch noch gleich eine Flasche "Textilverstärker" mitbestellt, damit werde ich experimentieren ("Wellenschlags-Phänomen" usw.) und hier berichten.
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  • Lasercutsatz.jpg
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3

Monday, August 23rd 2010, 7:04am

Quoted

Original von Ully
...Ich hab mir auch noch gleich eine Flasche "Textilverstärker" mitbestellt, damit werde ich experimentieren ("Wellenschlags-Phänomen" usw.) und hier berichten...

Moin Uly,
darauf bin ich am meisten gespannt. Bislang beschränken sich meine Erfahrungen mit Lasercutteilen auf Steigeisen und Leitern. Da brauchte man keine derartigen Verstärkungen. Aber Relinge? Da ist man von den Ätzteilen ganz schön verwöhnt...
Na, denn viel Spaß mit dem Fischdampfer, ick kiek mol wedder rin...
Beste Grüße
Fiete

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4

Monday, August 23rd 2010, 9:15am

Moin Ully,

Quoted

...inkl. Baubericht. Und sowieso: Lars ist schuld! :D

Yes und da stehe ich zu :)
Schön, dass Du den Dampfer anfängst.
Den Textilverstärker sollte man wohl verdünnen (das am besten geeignete Verhältnis Wasser/Verstärker ist mir aber auch nicht bekannt) und vor allem: Mit einem feinen Pinsel nicht zuviel auftragen, dann umschifft man den Wellenschlag. Das hat jedenfalls bei der "Zenit" ganz gut geklappt.
Fiete hat recht, es gibt eine Menge Teile, bei denen man den Verstärker gar nicht anwenden braucht bzw. wo er eher einen unerwünschten Effekt hat (z. B. wenn die Teile eng gerundet werden sollen wie der Mast der "Zenit").

Dann leg mal los :)

Grüße

Lars
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Monday, August 23rd 2010, 7:04pm

Den Rumpf werde ich nach der Methode von Wilfried bauen:
http://www.kartonbau.de/media/documents/…%20entsteht.pdf

Als erstes habe ich mir eine schöne ebene mehrfachverleimte Holzplatte besorgt, die ich als absolut plan empfand. Da gab’s schon die erste Fehlerquelle:
Als ich ein Lineal anhielt, bemerkte ich, dass das Brett mitnichten plan, sondern durchgebogen ist – da hätte später das Schiffchen vorne & hinten „in die Luft geschaut“ & ich mich tierisch geärgert.
Also Tipp Nr.: 1: Kontrollieren - nur eine absolut gerade Basisplatte benutzen!
Ich fand dann eine schöne dicke (8 mm) Plexiglasplatte – die ist plan!
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6

Monday, August 23rd 2010, 7:13pm

So sieht es aus, wenn man eine ältere Klinge benutzt:
Deshalb: sofort eine neue Klinge nehmen, wenn die alte nicht mehr „läuft“
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  • alte Klinge.jpg
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Monday, August 23rd 2010, 7:29pm

In Höhe der Einschnitte für die Spanten 10 bis 13 heißt’s höllisch aufpassen: der Mittelspant ist hier z.B. weniger als 2 mm breit und kann ganz leicht abreißen – daher habe ich die Klebelaschen vor dem Ausschneiden der Spantenschlitze (welch’ schönes Wort – mache demnächst ’n neuen Trööt über kernige Kartonbaufachsprache auf) nach vorn bzw. hinten geknickt und brauche diese Stellen nach dem Schlitzen nicht mehr so stark mechanisch beanspruchen!

Ein Wort zu den scheinbar merkwürdigen Knicklinien auf einigen Querspanten & auf dem Mittelspant (rote Pfeile):
bei meinem ersten HMV-Modell habe ich diese schlichtweg ignoriert, bis ich später merkte, dass man diese Teile später umknicken muss, um andere Teile (Decks) drüberzuschieben, dann werden sie wieder zurückgeknickt; das steht leider überhaupt nicht in der Bauanleitung…
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  • diffizile Stelle.jpg
  • merkwürdige Knicklinien.jpg
  • 1 u 2 fertig.jpg
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Monday, August 23rd 2010, 7:52pm

Quoted

Original von Lars W.: Sieht vielleicht albern aus, die ganzen Tesa-Krepp-Bänder an der Grundplatte, aber nichts ist schlimmer, als ein verzogenes Spantengerüst :)


Dem ist nichts hinzuzufügen!
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Tuesday, August 24th 2010, 7:54pm

Moin Ully,
diese "merkwürdigen Knicklinien auf einigen Querspanten & auf dem Mittelspant (rote Pfeile)" sind doch bei vielen alten Whv`ner Modellen guter "Standard".

By the way: sofort eine neue Klinge nehmen, wenn die A l t e nicht mehr „läuft“.... :D :D :D

Gruß von der Ostsee
HaJo

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Tuesday, August 24th 2010, 8:33pm

Quoted

Original von Hans-Joachim Möllenberg: By the way: sofort eine neue Klinge nehmen, wenn die A l t e nicht mehr „läuft“.... :D :D :D


Ich korrigiere mich: Sofort eine Neue nehmen, wenn die Alte nicht mehr läuft!! Harrgh!!!

Grüßchens anne Ostsee - Ully
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Tuesday, August 24th 2010, 8:37pm

Hi Ully,

na da hast Du die derben Scherze :D

Bei der Grundplatte fällt mir auf, dass Du die Tesa-Krepp-Streifen sehr weit zur Schiffsmitte hin aufgeklebt hast. Ich hatte das auch mal gemacht und später rissen mir die vorgerillten Klebelaschen an der Seite ab, als ich die Krepp-Streifen abgezogen habe. Seitdem klebe ich das Tesa-Krepp nur noch bis etwa zur Hälfte der Klebelaschen an. Ich drücke die Daumen, dass das bei Dir unfallfrei über die Bühne geht :)

So, weiterscherzen bitte :D

Grüße

Lars
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Tuesday, August 24th 2010, 8:54pm

Moin Lars,

Scherze - gottseidank! :D
Ich hab' schon mal Versuche mit Kreppband gemacht - ob's denn auch wieder los geht, bis jetzt ging's - allerdings waren die Teststreifen nicht gerillt 8o
Noch ein Blick auf meine Ausrüstung: damit die Plexiglasplatte richtig plan liegt, habe ich noch eine dicke Spanplatte druntergelegt. Mit der Hi-Tec-Webcam mache ich die Bilder.

Viele Grüße - Ully
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  • Kreppband-Teststand.jpg
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Wednesday, August 25th 2010, 7:32am

Ich nehme zum Festkleben der Grundplatte direkt Kleber, der sich später problemlos wieder lösen lässt: Fixogum.
Bis die Tage...

Helmut


Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

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14

Wednesday, August 25th 2010, 5:55pm

Moin zusammem!

Ich hatte irgendein Maler-Krepp benutzt, das hier so 'rumlag, also war ich von Lars & Wilfried vorgewarnt und habe mit zitternden Händen den ganzen Krepp-Krams aboperiert - mit OP-Pinzette & allen Schikanen.
Gotteseidank ist nicht viel passiert, an wenigen kleinen Stellen hat sich die oberste Papierlage hauchdünn mit abgelöst - machte nixe.
Aber, nach dem kompletten Entfernen des Kreppzeuchs die bittere Enttäuschung: das Schiff liegt nicht mehr plan auf der Platte sondern hat sich verzogen! :( Wie kann das angehen ?(
Geklebt habe ich, so wie in Wilfrieds Anleitung beschrieben, mit
- UHU-schwarz: alle Verbindungen zur Bodenpatte
- Weißleim: alle Verbindungen zwischen dem Mittelspant und den Querspanten

Bevor ich also das Deck usw. aufziehe, muss ich das Ganze neu fixieren - mit Fixogum vielleicht? Helmut, kannst Du Deine Methode kurz mal erklären und zeigen oder einen Link angeben, wo's steht?
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  • Nach der Kreppaktion.jpg
  • planlos.jpg
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Wiesel

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15

Wednesday, August 25th 2010, 7:14pm

Moin Ully,

das ist super einfach:

Vorn und achtern bringe ich einen ca. eurostückgroßen Klecks Kleber direkt auf die Unterseite der Grundplatte auf.
Dann lege ich zwei Serafilfäden unter die Grundplatte (mit denen ich später nach links und rechts ziehend das Spantengerüst wieder ablöse) und klebe die Grundplatte auf eine Glasplatte oder (wie bei der SANTA INÉS) eine glatte Küchenarbeitsplatte.

Fixogum lässt sich problemlos wieder ablösen, wenn es nur einseitig aufgetragen wird.
Bis die Tage...

Helmut


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Wednesday, August 25th 2010, 8:53pm

Hallo Helmut,

das muss ich bei meinem nächsten Modell direkt mal ausprobieren!

Viele Grüße

Hans-Jürgen
Viele Grüße

Hans-Jürgen
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Früher oder später, aber gewiss immer wird sich die Natur an allem Tun der Menschen rächen, das wider sie selbst ist. (Johann Heinrich Pestalozzi -1746 - 1827)

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Wednesday, August 25th 2010, 10:13pm

Nachdem ich ersma einige Zeit drüber nachgedacht und mehrere nette Mails getauscht habe, ist mein Entschluss klar:
Ich werde dieses Gerüst inne Tonne treten! Jawoll!!
Das kriege ich nie wieder hingebogen, und eines gelobe ich hiermit feierlich:
An meine Spanten lasse ich zukünftig nix anderes mehr ’ran als UHU- flinke-flasche-schwarz!!! So habe ich es auch klebetechnisch bisher immer gemacht, diesmal war’s mal anders, reumütig kehre ich wieder zurück zu meinen Wurzeln.
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  • verzogen 1.jpg
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Wednesday, August 25th 2010, 10:19pm

Eine gute Nachricht: ich breche nicht ab, sondern fang’ von neuem wieder an. Ich hatte „Sicherungskopien“ gemacht, aber beim Ausdrucken erziele ich nicht die exakte Länge von Grundplatte & Basis – würde ich diese gescannten & dann ausgedruckten Teile mit den Originalteilen verkleben, gibt’s auf jeden Fall Passungsprobleme!
Eine außerordentlch gute Nachricht: Ich bekomme vom HMV Ersatz für das Spantengerüst! So ein Service ist total klasse und vorbildlich! :]

Da ich jetzt ersma Zeit habe & auf die neuen Spanten warte, mache ich wieder meine berühmt-berüchtigten Testserien.
Ich hab mal ein Stück gerillte Bodenplatte mit Kreppband (Baumarkt) und mit Post-it fixiert – einmal satt und einmal nur die Klebelasche; mal schauen, was sich tut, wenn ich’s wieder löse.
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  • Klebeband-Teststand. 2.jpg
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19

Wednesday, August 25th 2010, 10:25pm

Dann eine Testreihe, in der ich Helmuts Fixogum-Methode ausprobiere:
Ich glaube, die Bilder sprechen für sich, nur die Fäden waren zu kurz, einer ging gar irgendwie flöten ?(
Das Ergebnis spricht für sich – vergleicht mal mit dem Bild „verzogen 1.jpg“
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  • Fixogum-Methode Material.jpg
  • Fixogum-Methode Klebepunkte.jpg
  • Fixogum-Methode fixiert.jpg
  • Fixogum-Methode Mittelspant.jpg
  • Fixogum-Methode abgelöst & abgerubbelt & plan.jpg
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Thursday, August 26th 2010, 9:32pm

Moin Ully,
auf jeden Fall keinen Weißleim für das Spantengerüst/Außenhaut/Hauptdeck usw. verwenden - Weißleim hat (abgeschwächt) auch eine ähnliche Eigenschaft wie UHU-hart, es schwindet beim Trocknen und bringt so Spannungen in die Konstruktion.

Gerade beim Spantengerüst, wo man gerne die "Ecken" mit Leim verfüllt, erhält man auf diese Weise einen "gespannten Flitzebogen" - das kriegt man nicht wieder raus ;( .

Gruß
HaJo

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21

Saturday, September 4th 2010, 12:38am

Moin zusammen!

Nu' geht's weiter - der nette HMV hatte postwendend Ersatz für mein verkorkstes Spantengerüst geschickt - an dieser Stelle nochmals vielen Dank :] - und ich bin noch mal von vorn angefangen.
Diesmal habe ich Helmuts Methode angewandt: die Grundplatte vorne und hinten jeweils mit einem Klecks Fixogum fixiert, vorher zwei dünne Serafil-Fäden für das spätere Ablösen durchgezogen. Die Grundplatte musste nach dem Anbringen des Mittelspantes noch im mittleren Bereich mit "Post-It"-Klebestreifen fixiert werden, da sie dort plötzlich etwas abstand.
Nachdem das Spantengerüst fertig war, habe ich das Deck vorbereitet: ganz leicht um die Längsachse gerundet, bei den Teilen 17a & 17b (den verdreifachten Anbringungsteilen für die Wände der Aufbauten -zur klebelaschenfreien Verbindung) vor dem Aufkleben auf's Deck die Außenkanten gefärbt und das Loch für den vorderen Mast ausgestanzt.
Das Deck habe ich zuerst an die Querspanten 10 bis 14 angeklebt, danach habe ich es im hinteren Bereich verklebt - natürlich mit UHU :D
Zuguterletzt die allerletzten Horizontal-Spanten 18 & 18a montiert - nun lasse ich alles schön trocknen!
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  • Schritt 1 fertig Spantengerüst.jpg
  • Schritt 2 Deck vorbereitet.jpg
  • Schritt 3 fertig.jpg
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Saturday, September 4th 2010, 9:54am

Hallo Ully,
viel Glück beim Bauen des Fischdampfers. Dieser Schiffstyp scheint z. Z. als Modell wieder in Mode gekommen zu sein, sei es der alten Bogen aus Wilhelmshaven oder jetzt das neue Schiff.
Könntest du di vorstellen den Dampfer als ein Diorama:Fischzug in schwerer See" oder in diese Richtung hin zu bauen?

Mit freundlichen Grüßen

modellschiff

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Ully

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23

Saturday, September 4th 2010, 12:10pm

Moin Ulrich und Andreas!

Ein Diorama werde ich wohl vorerst micht bauen - später bestimmt einmal!
Das Deck habe ich noch nicht beschwert, weil der ganze Krams noch fixiert ist. Sobald ich's von der Acryl-Platte löse, werde ich das machen.
Aber, sach mal, mein lieber Andreas: wann nimmst Du denn endgültig die Beschwerungen 'runter? Erst dann, wenn fitzelige Kleinteile auf'm Deck stehen?

Nachher werde ich ersma die ganzen UHU-Fäden, die von der ganzen Spantenanklebeaktion übergeblieben sind, von/aus Arbeitsplatz/Läpptopp/Klamotten/Haaren/Bart entfernen & weiterbasteln! :D

Viele Grüße - Ully
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Tuesday, September 14th 2010, 6:44pm

Hallo Ully,

ruht der Bau noch? Oder hast Du abgebrochen?

Der Bogen hat mich so sehr gereizt, daß ich Ihn auch schon angeschnitten habe...aber ich bin noch unsicher, ob ich auch noch einen Baubericht einstellen soll.

Eine Frage an die Spezialisten und Seebären: Wo wurden denn an Bord die Netze verstaut?

Schöne Grüße!
Bernhard

Ully

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25

Tuesday, September 14th 2010, 7:01pm

Moin Bernhard!

Nö, abgebrochen habe ich nicht! Ich habe bereits die ersten Aufbauwände vorbereitet (Bullaugen, Türen verdoppelt, Kanten gefärbt usw.) und warte auf etwas Muße, um schön in aller Ruhe weiter zu bauen! :)
Die Bullaugen habe ich mit "Diamond Glaze" verglast, das ist ein sogen. "3-D-Kleber für Stempeltechnik".

Den Rumpf habe ich mittlerweile von der Basisplatte getrennt - es hat sich nichts verzogen, er liegt platt wie 'ne Flunder und ich freu mich schon auf die nächsten Bastelstunden! =)

Viele Grüße - Ully
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  • Verglasung.jpg
  • Aufbauwände 1.jpg
  • Aufbauwände 2.jpg
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Thursday, September 16th 2010, 7:29pm

Quoted

Original von Ully
...das ist ein sogen. "3-D-Kleber für Stempeltechnik"...

Moin Ully,
kannst Du einem dummen Menschen mal verklarfideln, was darunter zu verstehen ist?
Beste Grüße
Fiete

Ully

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Thursday, September 16th 2010, 8:09pm

Judi-Kins Diamond Glaze

Moin Fiete,

aber gern doch!

Nähere Informationen bekommst Du hier: Diamond Glaze; hier kann man es kaufen: Heindesign


Viele Grüße - Ully
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  • Diamond Glaze.jpg
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Friday, September 17th 2010, 8:55am

Lieber Ully,

da muss ich auch noch einmal nachfragen:

Welchen Vorteil hat diese Methode gegenüber einer "Verglasung" etwa mit Antistatic-Folie?
Bis die Tage...

Helmut


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Friday, September 17th 2010, 2:42pm

Moin Helmut,

ich hatte zuerst blaue Folie hinter die ausgestanzten (Bullaugen-)Löcher gehalten - die sind so klein, dass man den Effekt der Verglasung überhaupt nicht bemerkt hätte. Da ich nun schon die Löcher gemacht hatte und auch sonst sehr gerne experimentiere (wie man in diesem Bericht sieht - manchmal geht's dann auch in die Hose ;)), hatte ich mal bei "Probelöchern" dieses Glaze-Zeuchs probiert - selbst bei diesen Kleinstbullaugen ist der Effekt außerordentlich überzeugend!

Ich hab' mal zwei gnadenlose Makro-Fotos gemacht; wie Du siehst, habe ich sogar die Bullaugen innen weiß gefärbt! Oder habe ich nur vergessen, diese innen auch zu färbeln ? Egal, sieht man sowieso nicht ! :D


Liebe Grüße - Ully
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  • Bullaugen verglast 1.jpg
  • Bullaugen verglast 2.jpg
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Friday, September 17th 2010, 3:49pm

Vielleicht ist das, wie eigentlich alles, Geschmacksache.

Mir persönlich gefällt der Effekt mit der Folie besser. Wie ich finde, spiegelt sie wie eine echte Scheibe. Und bei Tageslicht hat sie keinen erkennbaren blauen Schimmer.

Aber der Blitz kann auch einiges verfremdet haben. So "glitzert" mir das Bullauge zu sehr.

Habe mal zwei Bilder angehängt, um zu zeigen, was ich meine:
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  • IMG_0009.jpg
  • L1010651.jpg
Bis die Tage...

Helmut


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Friday, September 17th 2010, 5:12pm

Bei größeren Scheiben werde ich das genau so wie Du machen! (btw: kann mir jemand zum Nordlichter-Treffen ein wenig Antistatic-Folie mitbringen?)
Aber bei diesen kleinen Löchern beispielsweise von <1mm Durchmesser werde ich weiter glasieren! =)
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Mathias Nöring

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32

Saturday, September 18th 2010, 10:45am

Moin Ully!

Quoted

Original von Ully
(btw: kann mir jemand zum Nordlichter-Treffen ein wenig Antistatic-Folie mitbringen?)


Antistatikfolie bekommst du bei jedem kleinen Computerkrauter um die Ecke...
Einfach mal hingehen und fragen.

CU

Rocky
Der Blöde ist immer der Realist...
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AxelH

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33

Saturday, September 18th 2010, 7:23pm

Hallo,

zum Thema "Antistatic-Folie": womit verklebt man die eigentlich am besten?

Ich möchte solch Folie auch verarbeiten, ist ein Plastikmodell, aber da es sich dabei um PTE (PTFE?) handelt, löst sich die Verbindung wieder.

Habe im Internet noch nichts drüber gefunden, welcher Klebstoff z.B. Papier/Plastik mit dieser Folie verbinden kann auf Dauer?


Schöne Grüße,

Axel

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34

Monday, September 20th 2010, 4:01pm

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Original von AxelH
zum Thema "Antistatic-Folie": womit verklebt man die eigentlich am besten?


Da kann ich nur zum Verkleben auf Papier was sagen; ich benutze "Micro Crystal Clear", damit habe ich beste Erfahrungen gemacht. Wenn etwas vom Kleber auf die Vorderseite des Fensters quillt, lasse ich ihn antrocknen und rubbel dann mit einem Zahnstocher die Reste ab.

Ob das Zeug auch mit Plastik fuktioniert - bin ich überfragt...

Gruß Bernhard

Wiesel

Hennings Dino

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35

Sunday, September 26th 2010, 10:22am

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Original von AxelH
..."Antistatic-Folie": womit verklebt man die eigentlich am besten?

..., ist ein Plastikmodell, aber da es sich dabei um PTE (PTFE?) handelt, löst sich die Verbindung wieder.

...


Ich verklebe sie auf Karton mit Sekundenkleber-Gel.

Das müsste auf Kunststoff eigentlich auch halten...
Bis die Tage...

Helmut


Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

Alexander Freiherr von Humboldt



Im Bau: CAP SAN DIEGO (roko)

36

Friday, February 18th 2011, 11:27am

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Original von hemingway
...Eine Frage an die Spezialisten und Seebären: Wo wurden denn an Bord die Netze verstaut?...

Moin Bernhard,
hab Deine Frage gerade beim Stöbern in Ully's Baubericht entdeckt. auf den alten Seitenfängern waren die Netze in Netzkojen im Vorschiff unter den Mannschaftswohnräumen untergebracht.
Beste Grüße
Fiete

Evilbender

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37

Friday, February 18th 2011, 1:31pm

Moin Ully,

ansonsten kannst Du auch Brieffensterfolie verwenden. Die hat einen leichten Grau-Ton und läßt sich sehr gut mit normalem Holzleim verkleben. Bei mir hatte sich die Antistatik-Folie auch immer mal wieder gelöst, aber seitdem ich die Brieffensterfolie verwende, nicht mehr. Und sie spiegelt auch ganz leicht und sieht - meinem Empfinden nach - am ehesten wie echte Fensterscheiben aus.

Aber wie Helmut schon schreibt, letztendlich ist das alles Geschmacksache.

Viel Spaß beim Experiementieren.

Grüße, Torsten

Ully

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38

Saturday, February 19th 2011, 2:10am

Moin zusammen!

Da Ihr netterweise den Thread "nach oben" geschoben habt, fühlte ich mich sogleich bemüßigt, weiterzubasteln und über meine Forstschritte zu berichten! :)

Nachdem ich lange, sehr lange über die Anbringungung der Aufbauwand gegrübelt habe, (ich hatte sie schon längst vorbereitet - gerundet, geknickt usw), fixierte ich sie bis zum vorderen Bereich mit UHU.
Das war noch überschaubar, es gab keine Sauerei & keine Fäden. Ich konnte alles noch zurechtrücken und schieben, um dann den Rest (die lange Seite) mit dem Pinsel und leicht verdünntem Weißleim anzukleben.
Das gab überhaupt keine Sauerei, saß aber sofort bombenfest & war nicht mehr korrigierbar. Alles klappte nach ein paar "Trockenproben" astrein; kleine Blitzer kann ich später retuschieren.
Ully has attached the following image:
  • Aufbauwand 19.jpg
"Fröhlichkeit ist nicht die Flucht vor Traurigkeit, sondern der Sieg über sie."
Gorch Fock

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Ully

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39

Saturday, February 19th 2011, 2:17am

Dann das Deck 21: anders als bei der Bauanleitung habe ich die Verstärkungsteile 22 und 22a vor der Montage des Decks montiert.
Beim Verstärkungsteil 22 mussten innen Rundungen ausgeschnitten werden, ich befürchtete, dass durch mehrfachen Scherenansatz usw. das dünne Teil auseinanderfliegt.
Also hab' ich's wie beim Stichsägen von Holz gemacht: erst die Rundungen ausgestanzt, dann die Schnitte gemacht. Ging auch prima, die Verstärkungen wurde unter das Deck geklebt und die Kanten gefärbt (Tuschkasten).

Es folgte die nächste Zitterpartie: die Montage von Deck 21 auf die hinteren Aufbauten. Hierbei musste das Deck durch alle möglichen gebogenen Laschen usw. geschlängelt werden usw. - also:
zuerst eine Trockenprobe, Laschen wurden korrigiert usw., dann wurde das Deck nur im vorderen Bereich (bis zum Spant 7) mit UHU fixiert, zurechtgeschoben und dann erst der restliche Teil bis zum Heck wiederum mit UHU, an den Seiten mit Weißleim geklebt.

Jetzt ist der Rumpf fertig zum "Beplanken", er soll sich aber erst mal wieder beruhigen & schön beschwert versteifen. Derweil übe ich schon mal mit den "falschen" Bordwänden das Bordwandformen! :D


Viele Grüße - Ully
Ully has attached the following images:
  • Innenrundungen.jpg
  • Deck 21 fertig zur Montage.jpg
  • Heckansicht.jpg
  • Warten auf die Rumpfseitenteile.jpg
"Fröhlichkeit ist nicht die Flucht vor Traurigkeit, sondern der Sieg über sie."
Gorch Fock

40

Saturday, February 19th 2011, 2:03pm

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Original von Ully
...Da Ihr netterweise den Thead "nach oben" geschoben habt, fühlte ich mich sogleich bemüßigt, weiterzubasteln und über meine Forstschritte zu berichten! :)...

Brav, so ist's richtig :D :D :D
Beste Grüße in den tiefen Süden
Fiete

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