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Thursday, March 7th 2019, 5:14pm

Douglas SBD3 Dauntless in 1/33 von Halinski, konstruiert von Herrn Grygiel und Herrn Dworzecki

Es wird Zeit, dass ich wieder einen Baubericht starte.


Die Dauntless von Halinski gehört sicherlich zu den teilemächtigsten Flugzeugmodellen am Markt (ohne Schablonen ca. 1750 Teile), auch bei Halinski dürfte sie im Sortiment von der Teilzahl und der Detaillierung her recht weit vorne stehen.



Die Attraktivität des Bogens unterstreichen die zahlreichen Bauberichte, die hier schon entstanden sind.

Ich möchte versuchen, besonders auf die Klippen hinzuweisen, die ich umschiffen musste. Dies betrifft bislang nicht die legendäre Passgenauigkeit, sondern vielmehr Überlegungen zur Baureihenfolge und zur Entzifferung der Abbildungen der Bauanleitung.


Allgemeine Anmerkungen zum gesamten Modell
--- die Wickeltechnik wurde oft aufgegeben und die entsprechenden Teile exakt auf Pass ausgeschnitten und stumpf zu Röhren verklebt bzw. um einen Kern herum geklebt oder durch Polysterolröhrchen ersetzt

--- Neben einer recht unübersichtlichen Anleitung, die auf etlichen Skizzen viel weniger Teilnummern anbringt, als sinnvoll muss man sich hier wieder mit der Dreifachnummerierung herumschlagen: Zahlen, Zahlen mit „W“ davor für Profilteile und Buchstabenkombinationen für Schablonen – ebenso kompliziert wie unnötig.

--- Im Cockpitbereich bestanden einzelne Teilnummern (12, 16) aus voneinander vollkommen getrennten und z.T. auch räumlich weit auseinanderliegenden Teilen und Baugruppen.

--- Der recht dicke Karton reagierte auf Rillen mit Bruchkanten entlang der Knicklinie. Rillen von hinten brachte keine präzisen Knickkanten mehr.

--- Beidseitiger Farbdruck geht, aber nur für die Rückseite vom Umschlag, wo Halinski das eigene Sortiment vorstellt. So muss man vielfach Rückseiten färben


Cockpitsektion, Boden (Teile 1-23, 37) (214 + 37 = 251 Teile)

Hier zuerst eine Liste der Teile mit ihren Unterbuchstaben. Etliche Teile sind auf zwei Bögen verteilt, weil Halinski hier verschiedene Papierstärken anbietet. Die Funktion der Teile konnte ich teilweise mit Hilfe eines Einweisungsbuchs für Piloten von 1940 rausbekommen, leider sind nur kleine Abschnitte dieses Buchs im Internet zu finden.

1-1c + W1 (Bodenplatte) = 9 T
2-2d (Fußrasten, Pilot) = 2x (7+2) = 18T
3-3a (Fußrasten, Heckschütze) 2x (3+2) = 10T
4-4m (synchronisierte Steuerknüppel) 15+5 = 20T
5-5c (Platte hinter dem Piloten) = 4 T
6-6a (Strebe hinter Platte 5) = 2 T
7-7d (Strebe hinter Strebe 6) = 5+1 = 6T
8-8b + W2 (oberer Rahmen) = 4T
W3 (Abschlussplatte und Former hinten)= 15 T
9-d (bedruckte Seite der Abschlussplatte hinten, Wanne für MG) = 6T
10-10e ( Profilteile, Hülsenauswurfschächte) = 8T
W4 (Abschlussplatte vorne) = 1T
W5 (Mini-Former) = 2T
11-11i (Strebe mit großer Instrumententafel vorne) = 13+2T
12-12f (Streben, Pedal und Profile am oberen Rahmen) = 9T
13-13b (kleine Instrumententafel links an 11, kleiner Kasten mit Schalthebel) = 3T
14-14b (großer Instrumentenkasten rechts an 11, kleiner Kasten) = 3 +1T
15-15e + H (Handpumpe für die Hydraulik) = 7T
16-16d (Hebel, Arretierung Fanghaken) = 6 + 5 = 11T
17-17e (Trinkflasche) = 7 T
18-18i, 63-63a (Pilotensitz) = 16+2 = 15T
19-19c (hintere Teile der MGs) = 2x4 + 2x1 = 10T
20-20l (Platten und Funkgeräte zwischen Teilen 5 und 6) = 14T
21-f, N, O (Feuerlöscher, Sauerstoffflasche (?), zum Sitz des Heckschützen führende Stange) = 8T
22-22e (Platte und Kasten zwischen Streben 6 und 7) = 7T
23-23c (Regal mit MG-Magazinen hinten) = 20+3 T
Schablone M (Hebel) = +1 T
Schablonen R/S (Fußstützen?) = +6T


Die ungeklärte Frage zuerst: Die winzigen Former W5 konnte ich bislang noch auf keinem Bild der Bauanleitung entdecken. Ich gehe davon aus, dass sie irgendwo an die Grundplatte 1 geklebt werden müssen.




Allgemeine Anmerkungen zu diesem Bauabschnitt
Die Baureihenfolge will überlegt sein. M.E. ist die Teilnummerierung hier öfters NICHT der beste Weg.

Abgewichen bin ich bei der Montage des oberen Rahmens 8. An diesen wurden zuerst die Platte 5 und die Spanten 5-7, auf die ich zuvor deren Kleinteile geklebt hatte, geklebt. Dann wurden die Teilegruppen 20 (Böden und Funkgeräte) und 22 (ein Boden und ein großer Kasten) zwischen die Teile 5/6 und 6/7 geklebt.

Noch bevor dieses Konstrukt auf die Bodenplatte geklebt wurde, wurden hier im vorderen Abschnitt die Teile 12-12d angebracht. Insbesondere das winzige Teil 12d ist später nur schwer sauber anzubringen und auszurichten.

An die Strebe 11 (vordere Instrumententafel) wurden vor deren Montage die Teilgruppen 13 (bis auf den kleinen Hebel) und 14 geklebt. Die Montage der Teilgruppe ist ein übles Gewürge. Auf jeden Fall erst trocken einpassen und dann Kleber applizieren.

Die beiden Streben 20k müssen vor der restlichen Baugruppe 20 angebracht werden, sonst kann man sie kaum noch reinfummeln. Wahrscheinlich am besten noch bevor der obere Rahmen 8 mit den Spanten 5-7 angebracht wird.

Sämtliche Hebel (15, 16, 17 und M) sollten erst ganz zum Schluss angebracht werden. Man läuft ansonsten nur Gefahr, sie wieder abzureißen, insbesondere vorne, wenn man den Pilotensitz anbringt.


Teil 1 (Bodenplatte)
In den quadratischen Ausschnitt wird der schräg verlaufende Kasten 1a eingeklebt. Es empfiehlt sich die Größe des Ausschnitts in 1 genau zu kontrollieren damit 1a passt








Teile 2 und 3 (Fußrasten/Bremsen)
Im offiziellen zeitgenössischen Handbuch zur Dauntless werden die Teile 2c beim Piloten als „brakes“, d.h. Bremsen bezeichnet

Die Seiten der langen Teile 2d und 3a zu knicken, bringt nur Könnern ein gutes Ergebnis. Seitenteile abschneiden und stumpf wieder ankleben würde ich nach meinen wenig gelungenen Versuchen mit Knicken vorschlagen.







Unschöne Knickkanten:




So sieht das Ganze (Teile 1-3) dann kurz vor der Fertigstellung aus:


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Friday, March 8th 2019, 3:08pm

Teile 2 und 3 (Bremsen/Fußrasten)

Wie die folgenden Bilder zeigen, habe ich die langen Bleche bei Teil 3 erst montiert, nachdem der Rest der Teilgruppe verklebt und getrocknet war. Das erleichtert die Ausrichtung.






Teil 4-4m (synchronisierte Steuerknüppel)



Der Pilot konnte wohl dem MG-Schützen die Steuerung übertragen. Im offiziellen zeitgenössischen Handbuch zur Dauntless steht, dass der Steuerknüppel des MG-Schützen abgebaut und an der Seitenwand verstaut werden konnte

• wenn man die Teilgruppe nicht schon während ihrer Entstehung auf der Bodenplatte verklebt, muss man sehr auf die exakte Ausrichtung der Teile 4a achten.



Konstruktionsfehler
--- Das auch noch mit 4f umwickelte Schablonenteil F ist VIEL ZU DICK um zwischen 4a zu passen. Selbst das nackte Schablonenteil F ist noch zu dick. Da ich Polysterolröhrchen verwendet habe, war ein Abschleifen leicht.



--- Teil 4e wird falls in Wickeltechnik gefertigt im Vergleich zu den Skizzen VIEL ZU DICK. Mindestens die Hälfte der Wicklungen weglassen.


Teil 5-5c (Rückenplatte des Piloten)



WICHTIG: dieses Teil ist leicht nach hinten geneigt und hat deshalb unten einen leichten Überstand, der diese Schräge ansatzweise nachbilden soll – nicht begradigen!


Teil 6-6a (Spant)




Teil 7-7d (Spant)
• die kleine Instrumententafel erhielt eine Verglasung in Form eines passend zugeschnittenen Stücks von einer Folie




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Wednesday, March 13th 2019, 8:09pm

Teil 8-8b (oberer Rahmen)

Wenn man die Anschrägungen an den Seiten durch schräges Schneiden mit der Klinge erreichen will, darf man zuvor auf keinen Fall die großen Flächen aus W2 ausschneiden



Die Wanne 8a-8b ist nur aus Papier. Sie muss sehr glatt in das in W2 geschnittene Quadrat passen. Auch hier ist Trockenanpassen und Nachschneiden anzuraten




An den Seiten wird der Rahmen mit den Streifen 12e (weiße Markierung weiter nach vorne) und 12f verkleidet. Das sollte man auf jeden Fall schon jetzt machen, nachher ist das Gefummel größer.




So sehen die Teile 5-8 vor ihrem Zusammenbau aus:




Wie schon oben erwähnt, wurden jetzt die Spanten 5-7 an 8 geklebt und dann das Ganze auf den Cockpitboden. Die Spanten werden nämlich auf den Cockpitboden z.T. nur stumpf aufgeklebt, ansonsten in einseitig offene Rechtecke geschoben. Das geht viel leichter, als 5-7 in 8 zu verankern, wo z.T. (Spant 6) Zapfen in Rechtecke eingepasst werden müssen. Hier kann kein Druck ausgeübt werden, wenn man 8 und 6 aufsetzt, nachdem 6 auf den Boden geklebt wurde, beide Teile könnten zerknicken. Hingegen kann man die Zapfen von 6 recht beherzt in 8 einpressen, wenn 8 auf dem Kopf auf der Schneideunterlage liegt. Auch die oberen Abschlüsse von 5 und 7 kann man jetzt schön glatt mit 12e und 12f verbinden.



Die Wanne 8a/8b eingeklebt (Ecke links oben nicht ganz sauber), Spant 7 montiert:


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Wednesday, March 13th 2019, 8:20pm

Spant 5 erhielt vor seiner Montage noch einen Gutteil der Teilgruppe 17 angebracht, dies sind eine Trinkflasche, eine u-förmige Lasche und zwei Stangen, an denen später der Pilotensitz befestigt wird. Die winzigen Halter dieser Stangen wurden mit Sekundenkleber angebracht und mit den Stangen verbunden.

Lasche (links) und Halter für die Trinkflasche (rechts) sowie Halter der Stangen (oben) montiert:




Die Teile der Trinkflasche - und die fertige Flasche. Auch die Stangen (Polysterolstäbchen) sind montiert - Spant 5 bereit zum Einbau



Teil 17-17e (Trinkflasche)
• ob der Verschluss schwarz war, wage ich zu bezweifeln
• es lässt sich in der Tat eine sehr ansehnliche kleine Flasche basteln. Teil 17b kann ohne vorher geschlossen worden zu sein um die Profile 17c geklebt werden. Die Naht kann man später unsichtbar nach hinten legen
• Teil 17a ist etwas zu kurz




Die montierten Spanten 5-7:




Zwischen diese Spanten kommen diverse Plattformen und Kästen (Radiogeräte) - Teile 20 und 22 - es ist sehr ratsam, auch diese Teile JETZT, d.h. unbedingt VOR dem Aufkleben der Spanten 5-7 auf den Boden anzubringen. Die Zugänglichkeit ist schon so nicht besonders gut, danach wird sie noch bedeutend abnehmen (und wenn man die dazwischen liegenden Teilgruppen montiert hat, hat man eine gute Chance, einige derselben -insbesondere die fragilen Schalthebel- wieder abzureißen.




Die zweite Abbildung suggeriert, dass man einzelne Teile der Teilgruppen 24 und 30 zuerst an Spant 7 kleben soll. Davon würde ich abraten, es erschwert m.E. die glatte Verklebung mit den Seitenwänden 24 und 30 enorm.


Funkgerät und Plattformen während des Zusammenbaus:

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Wednesday, March 13th 2019, 8:28pm

Die Plattformen 20 und 22 während der Montage:








Weiter ging es vorne und hinten mit diversen Profilstücken (Teile 9 und 10), bevor es an den Ausbau der Pilotensektion (Teile 11-18) ging.



Insgesamt hat soweit alles sehr gut gepasst. Bei Teil 8 habe ich einen dummen Fehler gemacht, der mich vielleicht noch verfolgen wird: Ich habe das eigentliche Teil 8 auf die falsche Seite seines angeschrägten Unterbaus geklebt. Diese falsche Schräge muss ich noch irgendwie korrigieren, bevor die mitterweile fast fertigen Cockpitwände angebracht werden können. Hoffentlich fällt mir da ein guter Trick ein.

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Wednesday, March 13th 2019, 9:16pm

Hallo Zaphod

Wunderbar gebaut und perfekt beschrieben! Genau das, wofür ich beinahe immer zu faul bin ;(.

Das mit der falschen Schräge habe ich nicht ganz verstanden. Auf den Bildern passt das farbige Teil 8 ja genau auf die Verstärkung W2, aber die Anschrägung geht dann nach innen, obwohl sie m.E. auf Grund der Spantenform nach aussen gehen müsste. Ist es also nicht eher so, dass die Anschrägung falsch ist? Das wäre dann allerdings kaum zu korrigieren, was aber auch nicht nötig ist, da nichts im Wege ist. Du hast einfach weniger Klebefläche für die Cockpitwände, was aber einen Meister wie dich nicht sonderlich stören würde.

Ev. könnte man einen Streifen mit einem Dreieckprofil um W2 kleben, oder auch nur einen geknickten Papierstreifen als Klebelasche, wobei der Knick an der Kante von Teil 8 liegen würde. Aber ob sich das lohnt?

GrussAndi
"Wer seine Grenzen kennt, hat sie." (Jonathan Livingston Seagull)

im Bau:IJN Mogami vor (answer)/nach (Model Hobby) dem Umbau zum Flugzeugtender als Parallelbau, L.S.N.S. Governor Moore (Modelarstwo Kartonowe)

fertig gestellt:
USS Maine (HMV) / Kosmonawt Juriy Gagarin (Oriel) / Steam Boat Sabino (MB-Kartonmodell) / IJN Kaga (Dom Bumagi)

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Wednesday, March 13th 2019, 9:41pm

Hallo Andi,

genau darauf hoffe ich - weniger Klebefläche. Erste Versuche ein Dreieckprofil zu schneiden, verliefen nicht erfolgreich.

Allerdings ergab eine Trockenanpassung der rechten Cockpitwand einen kleinen Spalt zwischen Gerüst 8 und Wand. Hier muss ich ggf. die Rückseite der blaugrauen Außenhaut an der entsprechenden Stelle oliv färben.

Am Ende wird das Cockpit geschätzt 450 Teile haben.

Zaphod

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Saturday, March 16th 2019, 11:01am

Hallo,


nachdem die Spanten in der Mitte und die Kästen etc. dazwischen montiert sind, konzentriert sich die Arbeit im Folgenden auf Vorder- ud Hinterteil des Cockpits.

Hier ein Überblick der ganzen Einheit:




Komplettierung Hinterteil (1):

Wie man sieht, ist hinten ein kleines Spantengerüst (Teil W3) anzubringen, das später die Ausformung des Übergangs Flügel-Rumpf mit übernimmt. Hinzu kommen bedruckte Seite der Abschlussplatte hinten, die Wanne für das MG (Teil 9), diverse Hebel (Teil 16 und Schablone M), Fußrasten aus Draht (Schablonen R und S), ein Feuerlöscher und eine andere Flasche (Teil 21) sowie die Halterung für die MG-Magazine (Teil 23)


Teil 9 und W3
Man kann Teil 9 vor der Montage von W3 aufkleben. Dann muss man allerdings sehr exakt arbeiten, um unten einen glatten Abschluss bzw. Übergang zur Bodenplatte zu bekommen. Man kann Teil 9 auch nachträglich einbringen (meine Wahl), allerdings ist das ein rechtes Gewürge.

Die MG-Wanne:
• erst die Teile 9b und 9c in die exakt vorgeformte Wanne kleben. Nach guten Trocknen das Ganze einkleben.
• Die kleinen Abdeckungen 9dL und 9dR standen bei mir leicht über. Hier sollte man trocken anpassen und ggf. korrigieren.

Bereit zur Aufnahme der MG-Wanne:




Die montierte MG-Wanne:




Die Teilgruppe W3:




Teil W3j wird mehr zur Mitte hin angebracht. Den Anbringungsort der winzigen Teile W5 konnte ich noch nicht ausmachen.

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Saturday, March 16th 2019, 11:11am

Komplettierung Hinterteil (2):


Teil 16-16d (diverse Hebel und eine Halterung)

Hinten kommt einer der beiden Hebel 16 hin, die Funktion dieser Hebel habe ich nicht rausbekommen. Verklebung mit Sekundenkleber ist angezeigt. Die Montage erfolgt erst ganz zum Schluss.




21-f, N, O (Feuerlöscher, Sauerstoffflasche)




21 eng zu rollen und oben zu verschleifen ist m.E. eine ebenso umständliche wie fehleranfällige Montageidee.

Hieraus sollte der Körper des Feuerlöschers entstehen:

Ich habe lieber aus 21 einen Zylinder in passendem Durchmesser (unbedingt testen, ob er in das Loch im Cockpitboden passt!) mit ca. 1,5mm weniger Höhe gefertigt, in den oben und unten Profilscheiben eingelassen wurden. Auf die obere Scheibe wurde dann tropfenweise Weißleim aufgebracht, bis ein passender Dom entstanden war. Dann wurde das Ventil (?) 21a/N in die Spitze des leicht angetrockneten Doms geklebt, bevor der Dom rot überstrichen wurde.





Teil 21f ist von der Bauanleitung her eine Zumutung. Man kann sich dumm und dämlich suchen, wo es hinkommt, bis man auf die Zeichnungen vom Sitz des Heckschützen stößt (Teilnummer in den 60ern). Da ist 21f als schräg von unten kommende Stange zu sehen –ohne dass allerdings klar würde, wo deren unteres Ende anzukleben ist.

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Saturday, March 16th 2019, 11:28am

Komplettierung Hinterteil (3):

23-23c (Regal mit MG-Magazinen hinten)



• die nur angedeuteten Löcher wurden da, wo sie später sichtbar sind, ausgestochen. Die sehr realistische optische Gestaltung ist hier ausgesprochen störend, da man die Konturen der Löcher nicht exakt erfassen kann. Bei einem Modell wie diesem sollte Halinski davon ausgehen, dass es nur Modellbauer mit entsprechender Erfahrung und einem entsprechenden Hang zum Realismus bauen und die Löcher weiß lassen, so dass sie problemlos ausgestochen werden können.




• den aus verdoppeltem dünnen Papier bestehenden Kasten 23 zu knicken erschien mir zu riskant. Ich habe ihn lieber auseinandergeschnitten und dann stumpf mit Weißleim verklebt.




• es wurden nur 4 Magazine eingeklebt, damit man etwas vom Innenleben des Kastens sehen kann



Schablonen M (Hebel) R/S (Fußstützen?)
Abweichend von der Form der Schablonen habe ich mich entschlossen, jede Fußstütze aus drei Teilen herzustellen. Jeweils zwei identische Wangen werden auf den Cockpitboden geklebt, bevor zwischen sie mittig ein Rechteck geklebt wird. Als Kleber wurde Sekundenkleber verwendet.





Und so sieht es dann am Ende hinten aus:


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