ReSzAT80

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Sunday, March 24th 2019, 4:13pm

Das Gokstad-Schiff, WAK, 1:72

Der Bogen wurde hier im "frisch ausgepackt" von Heiner bereits ausführlich vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein Wikingerschiff, das im 9. Jhdt gebaut wurde und im 19. Jahrhundert bei Ausgrabungen in einem Grabhügel gefunden wurde. Das von Tomasz Weremko konstruierte Modell versucht dabei die für Langschiffe typische Klinkerbauweise sich überlappender Planken möglichst getreu nachzubilden.
Dazu werden zunächst für den Rumpf auf 1mm verstärkt der Kiel und Spanten, sowie auf 0,5mm verstärkt Deckplatten ausgeschnitten - ein Lasercutsatz ist beim Verleger WAK natürlich erhältlich. Wie auf dem folgenden Bild erkennbar haben die Spanten eine gezackte Struktur, an denen die Planken später ausgerichtet werden, weshalb ich beim Ausschneiden der Spanten etwas mehr Vorsicht als sonst walten ließ.



Als nächstes setze ich Kiel und Spanten zusammen



Danach montiere ich die Deckplatten. Laut Konstruktionsskizze



sollten diese - siehe roter Kreis - gleich breit wie die Spanten sein. Bei der Stellprobe vorm Montieren der Deckplatten überragten diese jedoch die Spanten recht deutlich, weshalb ich mich dazu entschied, deren Kantren schräg abzuschleifen (siehe rot eingekreiste Bereiche in den folgenden Bildern). Soferne ich da - ich verwende die englische Version der Anleitung - nichts überlesen habe, ist in der Anleitung nicht die Rede davon, daß man das tun sollte. Also bitte nur auf eigene Gefahr nachmachen ;).



Im letzten Bild ist darüber hinaus noch die seitliche Abdeckung des Kiels zu sehen - die Kante habe ich derweilen nur angemalt, da habe ich mich entschieden, die erst später abzudecken. Der weiße Punkte nahe der Spitze des Kiels markiert eine Stelle, wo ein Loch gebohrt werden muß.Das war's zunächst einmal, weiter geht es dann mit dem Aufziehen der Planken.
schöne Grüße,
Rene

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Fiete (25.03.2019)

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Sunday, March 24th 2019, 5:04pm

Das Aufziehen der Planken ist laut Anleitung (siehe Skizze im letzten Beitrag) grob in drei Phasen unterteilt:
- Planken a-k werden auf die Spanten montiert
- Dann werden (untere) Knier (nennt man die so im Deutschen?) auf dem Deck angebracht und darauf Planken l-n angebracht
- Schließlich werden (obere) Knier eingeklebt und die letzten zwei Planken o-p sowie die Reling montiert

Kürzere Planken bestehen aus zwei Teilen - der Innen- bzw Außenseite -, längere aus vier - jeweils einem kürzeren und einem längeren STück für die Innen und Außenseite, die dann zu einer Planke zusammengeklebt werden. Diese bringe ich nun langsam auf



Zur Ausrichtung dient eine Markierung an den Planken, die an einem bestimmten Spant ausgerichtet wird (im letzten Bild dunkel angezeichnet, bzw mit roten Pfeilen markiert). Hier ist jedoch Vorsicht geboten, da da dem Konstrukteur meiner Meinung nach bei bestimmten Planken ein Fehler passiert ist.



Die grün angezeichneten Markierungen sind meinem Ermessen nach in Ordnung, hingegen die rot umringten Markierungen sind falsch und sollten eigentlich an der rot eingezeichneten Stelle sein. Auf jeden Fall gilt, daß man eine Stellprobe machen sollte, bevor man die Planken aufklebt. So weiter geht's nun



Bis zur Planke i kann man ebendiese recht schön an den Spanten ausrichten. Planke j und k sollen hingegen laut Anleitung - siehe wiederum Skizze - (etwa 0.5mm überlappend) auf die darunterliegende Planke aufgeklebt werden. Erst danach sollen die (unteren) Knier auf dem Deck montiert werden. Ich habe mich hingegen dazu entschieden, die Reihenfolge ein wenig zu ändern: zuerst bringe ich jene Knier an, die die Planke j berührt, um bei der Ausrichtung ebenjener Planke zu helfen.



Dann montiere ich Planke j



und bringe den Rest der Knier am Deck an



Schließlich bringe ich Planke l an.



Das war's zunächst, weiter geht es dann mit dem Deck.

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Sunday, March 24th 2019, 7:24pm

Hallo!

Das sieht sehr spannend aus. Diese Konstruktion, die sich am Original orientiert finde ich sehr gelungen. Und bislang finde ich deine Umsetzung auch sehr überzeugend. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.


Liebe Grüße


Philipp
"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte: 'wo kämen wir hin?' und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?"

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Sunday, March 31st 2019, 10:04pm

@Philipp: Danke für die aufmunternden Worte

Weiter geht's mit Phase 2 der Beplankung, wobei ich hier auch leicht vom Plan abweiche: Planke n montiere ich erst, nachdem ich alle oberen Knie angebracht habe. Bevor ich jedoch die nächste Planke (l) anbringe, setze ich beim Heck einen Teil des Decks ein



(wobei dieser Teil auch wesentlich später montiert werden kann) und beim Bug ein Knieteil



Als nächstes bringe ich dann Planke l an und setze beim Heck ein weiters Knieteil ein.



Schließlich wird Planke m montiert



Im nächsten Schritt werden nun die verbleibenden oberen Knieteile eingeklebt. Dabei habe ich mich dazu entscheiden davor jeweils im entsprechenden Segement die Abdeckung des Decks aufzukleben.




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Sunday, March 31st 2019, 10:15pm

Dabei arbeite ich (wie man an den letzten Bildern vermutlich erkennen konnte) von Bug und Heck nach innen, bis nur mehr die mittleren Sektionen und entsprechenden oberen Knie übrig bleiben.



Bevor hier aber die Deckteile montiert werden können, muß die Halterung des Masts angebracht werden. Dazu werden zuunächst verstärkte Gerüstteile ausgeschnitten und zusammengefügt



und danach schrittweise die Ummantelung angebracht.






Wie scharfe Augen erkennen mögen fehlt da - nämlich auf der weißen Fläche - noch ein Teil. Den werde ich aber erst später anbringen, nämlich nachdem ich den Mast einsetze, um ebendiesen zu justieren. Vor dem Anbringen der Masthalterung habe ich eine Stellprobe bereits mit dem Mast durchgeführt, um zu prüfen, daß der Mast später nicht arg schief steht.
Nach Anbringen der MAsthalterung stelle ich die Abdeckung des Decks fertig



Das war's für heute - das nächste Mal geht's weiter mit der Fertigstellung des Rumpfes.

schöne Grüße,
Rene

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