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601

Sunday, August 26th 2018, 5:16pm

Hallo Helmut,
gibt es etwas im Modelbau, was du nicht perfekt kannst?
Ulrich

Helmut B.

Hennings Dino

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602

Sunday, August 26th 2018, 5:18pm

Ulrich,
das habe ich mir nur bei Reinhard abgeschaut. :)
Bis die Tage...

Helmut


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Alexander Freiherr von Humboldt



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Sunday, August 26th 2018, 8:27pm

Hallo Helmut,

eigentlich wollte ich jetzt auch mit meinen Topplaternen beginnen, aber jetzt muss ich es mir noch einmal überlegen. Sahen die 1927 auch schon so aus ?? :D


Schönen Abend Ulli

Helmut B.

Hennings Dino

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604

Sunday, August 26th 2018, 10:02pm

...Topplaternen ... Sahen die 1927 auch schon so aus ?? :D



Hallo Ulli,

das kann ich nicht genau sagen, aber ich glaube schon, dass damals bei den Schiffslaternen schon Fresnellinsen verwendet wurden.
Bis die Tage...

Helmut


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605

Monday, August 27th 2018, 9:22am

Hallo,
die Fresnellinse wurde 1822 zuerst für Leuchttürme entwickelt. Das war schon mehr als 100 Jahre vor dem von Ulli gefragten Termin. In Robert Ballards Buch: Das Geheimnis der Titanic, Ullstein Verlag 1987 sieht man auf S.145 das Dampferlicht des Vormastes in Fresneltechnik. Also dürfte man auch in den 20 Jahren diese Art von Leuchten eingebaut haben.
Ulrich

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Monday, August 27th 2018, 9:08pm

Lukenstützen 2

Im Beitrag #586 habe ich Bilder der nachgebildeten Lukenstützen gezeigt.

Ganz zufrieden war ich hiermit noch nicht, da sie im Modell noch unvollständig waren.


Beim Original waren diese Stützen umklappbar (auch wenn es eine ganze Reihe von Fotos gibt, die sie auf See im aufgestellten Zustand zeigen.

Hier eine umgeklappte und die aufgerichtete Stütze:

(© Archiv CAP SAN DIEGO, mit Dank an Dirk Jacobs)

Der Pfeil zeigt auf eine mehr oder weniger dreieckige Platte, die der Stabilisierung des Dreibeins diente.

Diese Platte habe ich nunmehr nach einigem Hin und Her (mehrere Versuche, bis es vertretbar aussah) nachgebildet:



So kanns dann bleiben... :)
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Helmut


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Tuesday, August 28th 2018, 1:39pm

Einfach sagenhaft, Helmut!

:) Sogar den roten Pfeil maßstabsgetreu nachgebildet! :)

Kann man diese Bauweise noch steigern? Glaube nein.

Dieter
Mäner werden nur 15 - danach wachsen sie nur noch...

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608

Wednesday, August 29th 2018, 8:47pm

Update (Aussengeien-Winschen Fockmast)

Vielen Dank, Dieter,
und danke sehr allen, die den "Gefällt mir"-Knopf gedrückt haben.

______________________

Kurz zwei Fotos vom aktuellen Zustand am Fockmast:



Die Winde stb aussen ist für die Gei des Baums stb achtern Luke 1, rechts davon (von vorn gesehen) auf der Traverse die für die Gei des Baums stb vor Luke 2. Die Winsch bb auf der Traverse ist für die Aussengei Baum bb achtern Luke 1, die Winde bb aussen dementsprechend für den Baum bb vor Luke 2.

2 weitere Geienwinschen fehlen im Bogen - man ahnt es ;) :
Es sind die Winschen für die beiden Mittelgeien.

Die werde ich aus Kopien bauen, eine in grau auf dem Deckshaus und eine am Fockmast, montiert auf einem nach vorn gerichteten Ausleger in weiss.
Aber hierzu später. Als nächstes kommen erst einmal 2 Lüfter dran, die vor der dem Fockmast stehen (Abluft Laderaum 1) und an deren Höhe auf dem Deckshaus sich dann die Position des Auslegers für die vordere Mittelgeiwinde bestimmen lässt.

Im Takelplan auf Blatt 14 der Bauanleitung sind die 4 (vorhandenen) Geienwinschen fehlerhaft als Hangerwinschen getakelt. Die "echten" Hangerwinschen auf dem Deckshaus fehlen. Auch hierzu später; ich werde sie wieder aus dem Neubert-Bogen klauen.
Es wird also eng auf dem Deckshaus 1...

Wenn das alles zu theoretisch-trocken ist, bitte ich um Nachsicht. Aber vielleicht hilft es Nachbauern, die beim Modell Wert auf ein korrektes Ladegeschirr legen und damit ähnlich verrückt sind wie ich... :D
Bis die Tage...

Helmut


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Wednesday, August 29th 2018, 9:30pm

Moin Helmut,
Jau, es wird! (spannend)
Eine Freude zu sehen, wie du in die Ladebaum-Takelungs-Materie eindringst und "zu Papier" bringst.
Im wahrsten Sinne des Wortes: Hoch-achtungs-volle Grüße aus 33.33N / 91.29W
Manfred

René Pinos

3,1415926535....

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610

Wednesday, August 29th 2018, 10:15pm

Entschuldigung Helmut, für den flachen Witz. Aber wo ist das Scharnier und der Arretierungsmechanismus der Lukenstütze 2?

Was soll man denn sonst noch sagen, oder nur den Gefallensknopf zu drücken? Nee

;-) LG René
Weise ist, wer mehr Träume hat, als ihm die Realität zerstören kann. [indianisches Sprichwort]

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611

Monday, September 3rd 2018, 11:29pm

Deckshaus 1, Winschen

Moin Manfred,

besten Dank und herzliche Grüße nach Arkansas!

Hallo René,

ich hoffe, dass meine Eigenkonstruktion auch ohne den Klappmechanismus Gnade findet. Auch Dir besten Dank, wie auch allen "Likern".

_____________________


Inzwischen habe ich das 1. Deckshaus mit seinen Winden bestückt.
Es fehlen noch die 4 Controllerpulte und die Mittelgeiwinsch (demnächst auf einem Ausleger am Mast) für die Bäume achtern Luke 1.

Die Hangerwinschen sind wieder aus dem WHV-Bogen geklaut.
Die zusätzliche Geiwinsch steht längs bb neben dem Mast, zwischen Ladewinde und Hangerwinsch.

Die 15 to-Ladewinden stehen anders herum auf Deck als alle übrigen Ladewinden. Bei ihnen zeigen die Spillköpfe nach innen, die Getriebekästen nach aussen.
Diese beiden Winden (an der Achterkante des Deckshauses auffällig schräg stehend) nahmen bei Einsatz des Schwergutbaums dessen Hanger und den Renner auf (Hanger an bb, Renner an stb).



Hinter den Ladewinden standen Leitrollen, über die Hanger und Renner des "Jumbos" auf die Winschtrommeln geführt wurden.
Hier Originalfotos; heute sind diese Rollen verschwunden (lt. Dirk Jacobs waren sie, als die CSD 2003 in die Werft ging, ausdrücklich mit der Aufschrift "Kein Schrott" gekennzeichnet und wurden "folgerichtig" entsorgt...):

(© Archiv CAP SAN DIEGO, mit Dank an D. Jacobs)

Meine Nachbildung als kleiner Scratchbau:

Ich habe zunächst rustikal-analog eine kleine Zeichnung gemacht und danach das erste Exemplar eines Rollenbocks gebaut. Der war aber leider viel zu groß, weil ich mich mit der Höhe des Sockels vertan hatte. :evil:
Nachdem ich die Skizze auf 75% verkleinert hatte, kam die Höhe hin:





Soweit erst mal für heute,
Bis die Tage...

Helmut


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Tuesday, September 4th 2018, 1:56am

Zitat: "Diese beiden Winden (an der Achterkante des Deckshauses auffällig schräg stehend)"

Auch die hinteren 15-to-Winschen stehen sehr schräg. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass grundsätzlich die Mitte jeder Winschtrommelachse immer genau senkrecht zur ersten Leitrolle unterhalb des Lümmelbeschlags zeigen muss. Deswegen stehen auch die kleinen Ladewinschen etwas schräg.
Der scratch gebaute Leitbock gefällt mir sehr gut. Allerdings ist er am Fuß schwenkbar gelagert, damit sich das Hanger- bzw. Ladeseil gut aufspulen lässt.
Dürfen wir uns nun auf einen betriebsbereit getakelten Jumbo freuen? Soweit ich weiß, wurde der Leitbock nur zu diesem Zweck aufgebaut.
Beste Grüße,
Manfred

Helmut B.

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613

Tuesday, September 4th 2018, 8:41am

...
Der scratch gebaute Leitbock gefällt mir sehr gut. Allerdings ist er am Fuß schwenkbar gelagert, damit sich das Hanger- bzw. Ladeseil gut aufspulen lässt.
...


Moin Manfred,
danke! Auf die Darstellung der Schwenkbarkeit habe ich mir gegenüber großzügig verzichtet... :D

...

Dürfen wir uns nun auf einen betriebsbereit getakelten Jumbo freuen? Soweit ich weiß, wurde der Leitbock nur zu diesem Zweck aufgebaut.
...


Der "Leitbock" war, wie man auch auf dem zweiten Originalfoto erkennen kann, mit dem Deckshaus verschweisst, stand also immer da.

Auf einen einsatzklaren Jumbo werde ich verzichten (das habe ich bei der ISERLOHN nachgebaut), ihn aber dem Maßstab entsprechend takeln.
Bis die Tage...

Helmut


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Tuesday, September 4th 2018, 11:57am

Servus Helmut,
einfach faszinierend, deine Bauqualität samt der Recherchen und originalgetreueren Änderungen. Mußte mal raus.
Günter
Auf der Werft: Landungsunterstützungsboot Natter, Passat
Fertiggestellte Modelle in 2008/2009: Bismarck; Jackal; MiSu Schütze/Kenna; Tender Isar; U-Jäger Najade, Versorger Coburg; Eisbrecher Eisbär/Eisvogel;
Modelle 2010: Scheer, Scharnhorst; NJL Togo; HMS Glowworm;
Modelle 2011: Victoria Louise, SMS Undine, SMS Derfflinger, Baltrum, Adler IV;
Modelle 2012: Long Beach, Bleichen, Altmark; Bruno Illing; Eifel; Beowulf;
Modelle 2013: B 111 ; Graf Spee ; Schnellboot Kranich ; Dampfer Albatros ; Eisbrecher Stettin ; Feuerschiff Elbe 3;
Modelle 2014: T 22 ; Z 1 Leberecht Maaß ; U 96 ; U 995 ; U 2365, U Hai, U 22, U 31 ; Bussard; Minnenschiff Königin Luise;
Modelle 2015: Admiral Hipper;S66 Greif; S70 Kormoran; S47 Jaguar; Zerstörer Hamburg;
Modelle 2016: MiSu Kulmbach/Weiden; LZ 127 Graf Zeppelin; Cap San Diego; Sloman Alstertor; SMS Panther; SMS Emden
Modelle 2017: Hamburger Hafendiorama; Z 51
Modelle 2018: Sven Johannsen; U-Boot W. Bauer; Lübeck

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Wednesday, September 5th 2018, 12:11am

Die letzte Winsch...

Vielen Dank, Günter! :)

______________

Heute habe ich die letzte Winde gebaut, die Mittelgeiwinsch für die Bäume achtern Luke 1.



Im Bogen ist diese Winde nicht berücksichtigt.
Bis die Tage...

Helmut


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Wednesday, September 5th 2018, 12:58am

Moin Helmut,
Knöppsken drücken ist einfach nicht genug!
Deshalb Glückwunsch zum Abschluss der Winscherei.
Nun viel Spaß beim Takelieren, meine Aufmerksamkeit ist dir sicher.
Beste Grüße,
Manfred

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Tuesday, September 18th 2018, 8:09am

Ladekräne aufgetoppt oder nicht..

Hallo Ulrich, Dieter, Manfred und Nils.

Vielen Dank für Eure Meinungen. Schön, dass Euch meine Umsetzung des "durchsichtigen" Kranhauses gefällt und dass dabei vielleicht auch eine Anregung für andere Projekte mit "Glas am Modell" abgefallen ist..
Manfred, das mit dem Mücken kriege ich auch noch hin... ;)

_________________

Schon einige Zeit mache ich mir Gedanken über die den Zustand, in dem ich das Modell präsentieren möchte, ob ich also (die) Ladebäume zukünftig aufgetoppt oder abgelegt darstellen soll.

Okay - eine Vorentscheidung ist für mich bereits gefallen: Das Modell wird jedenfalls nicht wie ein "Mettigel" aussehen (ihr kennt sicher noch diesen gutbürgerlichen Partykracher aus den letzten Sechzigern). Alle Bäume aufzutoppen scheidet für mich also aus!

Zwei Varianten stelle ich mal zur Diskussion:

Bild 1: index.php?page=Attachment&attachmentID=591380 CAP SAN MARCO anlaufend Antwerpen bei Terneuzen (shipspotting.com, Foto: Wim Kesten)

oder

Bild 2: index.php?page=Attachment&attachmentID=591381 CAP SAN LORENZO bei den Kapverdischen Inseln (ssmaritim)


Meinungen sind wie immer sehr willkommen! :)



Ich habe mal dazu meinen lieben Freund Bernd gefragt. Bernd war Kapitän auf der Marco. Als der sollte es nicht nur wissen, so der weiß es...
Die Ladebäume und Kraäne wurden alle auf See abgelegt gefahren. Immer. Sie wurden allerdings vor erreichen des Hafens angefangen aufzutopoen um die Liegezeit zu verkürzen. Das war notwendig um die Lücken zu öffnen. Auch das geschah vor erreichen der Pier. So wurde auch mit aufgerollten Kranauslegern der Hafen verlassen um Zeit zu sparen.
Fotos mit aufgerollten Kran sind auf diese Art entstanden.
Danke Kollege Kaptain Bernd F.
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Tuesday, September 18th 2018, 9:51am

Moin,

mir gefällt die Variante - kurz vorm Einlaufen in den Hafen besser.
Sieht nicht ganz so glatt aus - (ohne gleich ans Essen zu erinnern (Mettigel)) und bieten für den Erbauer ein wenig mehr Varianten und den Betrachter ein wenig mehr Details.

Peter

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Tuesday, September 18th 2018, 2:42pm

Sonnendächer der Brückennock

Die Sonnendächer, oder auch besser Wetterschutzbedachung, der Brückennock ist ursprünglich im Neubau aus Decklankenholz gewesen. Die Teerpappenauflage kam irgend wann später.
Somit sollte man, wen man Urzustand baut, die decksplankenoptik von oben und unten umgesetzt sein.

(Quelle: Bernd F. Kapain i. R. CMS)
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Wednesday, September 19th 2018, 8:02pm

Vielen Dank für Euer Interesse und die Diskussion zum Thema "Aufgetoppt oder nicht".

Ich habe mich entschieden, das Schiff mit niedergelegten Bäumen und Kränen darzustellen. Ärmer an Details wird das Modell dadurch nicht; Ihr werdet sehen... :cool:


Die Sonnendächer, oder auch besser Wetterschutzbedachung, der Brückennock ist ursprünglich im Neubau aus Decklankenholz gewesen. Die Teerpappenauflage kam irgend wann später.
Somit sollte man, wen man Urzustand baut, die decksplankenoptik von oben und unten umgesetzt sein.

(Quelle: Bernd F. Kapain i. R. CMS)



Ganz so war es nicht, Captain.
Richtig ist, dass sich auf dem Gestell des Sonnenschutzes eine Lattung befand:

(Das Foto zeigt die BB-Brückennock der CAP SAN NICOLAS; Archiv CAP SAN DIEGO)

Auf dieser Lattung war aber von Anfang an eine Teerpappenauflage; hier Fotos von 1962:

. (Aufnahmen Kurt Stolze, Archiv CAP SAN DIEGO)

Auf dem letzten Foto sieht man übrigens, dass sie vor dem Umbau des Schiffes auf die Automatikgeien aufgenommen wurden. Die Blöcke an den Stirnseiten der Saling fehlen noch.

Vielen Dank an Dirk Jacobs, der mir diese Bilder zur Verfügung gestellt hat!
Bis die Tage...

Helmut


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Wednesday, September 19th 2018, 8:12pm

Moin Helmut;

ich lasse mich gerne überraschen.

Viele Grüße
Arne
Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

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Sunday, September 23rd 2018, 1:24pm

Ein paar weitere Details am Fockmast...

Bedingt durch verschiedene Ablenkungen ging es in den letzten Tagen kaum weiter.


Aber inzwischen habe ich am Fockmast einiges ergänzt:

Hinzugekommen sind die Blöcke an der Saling (1):

Von aussen nach innen sind das der Mehrscheibenblock für die Hanger der 15 to-Bäume, der Leitblock zur Führung des Hangers abwärts zur Hangerwinsch auf dem Deckshaus sowie ganz innen die Leitblöcke für die Jumbodrähte (Hanger an BB, Renner ("Ladeseil") an StB).

( © Archiv CAP SAN DIEGO; hier noch in der Farbe als SANGRIA )

(2) sind die Leitblöcke für die beiden Aussengeien an StB (entspr. auch an BB).

(3) ist der Leitblock für die Mittelgei der Bäume vor Luke 2.



(4) ist der Galgen an der Fockstenge; diente dem Materialtransport zur Saling, etwa bei Arbeiten am Kopf des Schwergutbaums.

(5) ist der Leitblock für die Mittelgei der Bäume achtern Luke 1.


Die Leitblöcke für die Geien habe ich aus "Bordmitteln" ergänzt. Es sind 80 %-Verkleinerungen der Bogenteile. Ebenso ergänzt habe ich die Ausleger für die Mittelgei-Blöcke und den Galgen (sind nicht im Bogen enthalten, scratch gebaut).

Ich gehe mal optimistisch davon aus, dass es jemanden interessiert... :D

Fragen? Immer gerne!
Bis die Tage...

Helmut


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Sunday, September 23rd 2018, 1:42pm

Fragen? Immer gerne!

Ich frage mich, wie Du es schaffst, den Überblick zu behalten. Im Übrigen: :thumbup:
Viele Grüße Nils

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Sunday, September 23rd 2018, 2:42pm

Moin Helmut,

Ich gehe mal optimistisch davon aus, dass es jemanden interessiert..

ich finde es nicht nur interessant, sondern auch dankenswert :) . Deine Recherchen, der Nachbau und die Beschreibungen im Baubericht dürften einen Aufwand erfordern, der m. E. nur mit der Liebe zur Sache und zum Modell zu erklären ist.
Meinen Respekt dafür.

Gustav
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Sunday, September 23rd 2018, 2:47pm



Ich frage mich, wie Du es schaffst, den Überblick zu behalten. ...


Mit Hilfe solcher Fotos zum Beispiel... :D

(eigenes Foto)
Bis die Tage...

Helmut


Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

Alexander Freiherr von Humboldt



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626

Sunday, September 23rd 2018, 3:13pm

Moin Helmut,

Das wird ein ausgesprochen detailliert recherchiertes und umgesetztes Modell, was auf diesem Niveau echt seinesgleichen sucht. Dazu noch superpräzise gebaut!
Absolut spitze! :thumbup:

Lasst Euch nicht wegwehen, Böen hier bei uns um die 70km/h, dürfte weiter nördlich eher mehr sein, was?

Liebe Grüße
Peter
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Sunday, September 23rd 2018, 10:23pm

Einen hab ich noch...

Moin Gustav,

ganz herzlichen Dank für Deine Anerkennung! Ja, der Aufwand ist schon recht erheblich, aber es ist schön, ihn gewürdigt zu sehen!


Hallo Peter,

vielen Dank für die Blumen. Ich habe zu verstehen versucht, wie dieses Ladegeschirr funktioniert hat. Ich glaube, inzwischen habe ich es gut begriffen.
Mir liegt auch etwas daran, diese inzwischen schon praktisch verlorene Technik detailliert nachzubilden.

Hier am Niederrhein herrscht übrigens ruhiges, regnerisches Wetter; Sturm und heftiger Regen scheinen sich im Süden auszutoben.

Vielen Dank auch allen Likern!

_________________

Euch ist beim Betrachten des Originalfotos oben im Beitrag #625 sicherlich die große Tröte auf der Saling aufgefallen. ;)
Der Bogen lässt dieses Horn leider ebenso vermissen wie das Typhon in der "Kappe" der Brücke; Geien und Hörner waren dem Konstrukteur des Bogens offenbar fremd. :D

Hier das Original ("Zet-Horn"):

(© Archiv CAP SAN DIEGO)

Und meine vereinfachte Nachbildung:



Ich wünsche allen einen schönen, ruhigen Wochenstart!
Bis die Tage...

Helmut


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628

Sunday, September 23rd 2018, 11:29pm

...und das klingt so:

https://www.youtube.com/watch?v=CqrL6HVUQAY

René
Weise ist, wer mehr Träume hat, als ihm die Realität zerstören kann. [indianisches Sprichwort]

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Monday, September 24th 2018, 8:59am

Hallo Helmut,
Der Mast gehört m. M nach zum Besten, was es so auf unserem Sektor gibt. Ganz besonders gefällt mir bei Deiner Darstellung der Tröte der Wulst. Einfach super.
Ulrich

Helmut B.

Hennings Dino

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630

Thursday, September 27th 2018, 7:47pm

Das große Horn

Hallo Ulrich, danke sehr! :) (auch wenn es etwas übertrieben ist, das Lob... )

Vielen Dank auch allen, die ein "Gefällt mir" gedrückt haben. :)

___________________

"Ohne Dampf - ohne Luft"...
So wirbt seit Jahrzehnten das Traditionsunternehmen Zöllner aus Kiel für den Klassiker unter den Schiffshörnern:

(Vielen Dank an die Fa. Zöllner für die Genehmigung zur Veröffentlichung)


Das ist eine Annonce aus der Zeitschrift "Seekiste", vermutlich aus der Mitte der Sechziger, die mir D. Jacobs ( Danke dafür!) zugeleitet hat.

Typhone werden in 4 Klassen eingeteilt; dabei sind Tonhöhe und Schallpegel in Abhängigkeit von der Schiffslänge festgelegt. Die CAP SAN-Schiffe gehörten nach den Internationalen Kollisionsverhütungsregeln zur Schiffsklasse II (bis 199 m Länge), die einen Schallpegel von 138 dB vorschreibt. Die Frequenz muss zwischen 130 und 350 Hz liegen.

Die Zet-Hörner erzeugen den satten Ton durch einen in einem Zylinder befindlichen Kolben, der durch einen Wechselstrommotor angetrieben wird und so die im Trichter befindliche Luft in Schwingungen versetzt.
Der nachfolgend zu hörende Ton hat eine Frequenz von 140 Hz; die Tragweite liegt bei etwa 10 sm:

Typhon Kl II

Zu hören ist das baugleiche Kl II-Typhon der LÆSØ RENDE. Das Feuerschiff ist heute das Vereinsheim des Heikendorfer Yachtclubs in Kiel..

Der Trichter des Horns ist aus Aluminium. Gleichwohl wiegt das gesamte Horn rund 60 kg.

Das zweite Typhon der CAP SAN DIEGO in der roten Peildeckkappe hat einen deutlich höheren Ton; das ist vermutlich das Horn, das in der von René eingestellten Datei zu hören ist.
Bis die Tage...

Helmut


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Thursday, September 27th 2018, 8:05pm

Ich habe zu verstehen versucht, wie dieses Ladegeschirr funktioniert hat. Ich glaube, inzwischen habe ich es gut begriffen.

Ich versuche bis heute zu verstehen, wie die Jalousien in meinem Büro funktionieren. Ein Zug fährt sie vor und zurück, der Zweite verändert den Winkel. Nur welcher macht was und in welche Richtung muss ich ziehen ?(

Im Ernst: Ich würde gerne mal einen klassischen Frachter bauen und habe einen kleinen Stapel passender Modelle. Aber die Takelung schreckt mich ab. Gleichzeitig macht sie die Schiffe optisch so attraktiv. Auch wenn ich Containerschiffe sehr mag können sie da nicht mithalten. Deshalb schaue ich zu und lerne (nicht nur bei Dir) :) Die CAP SAN DIEGO wird es ganz sicher nicht gleich, aber die CROSTAFELS vom WHV oder die KARL MARX vom MDK wären gut geeignet und überfordern mich nicht sofort.

Hatte ich schon gesagt, dass mir Dein Bau außerordentlich gut gefällt? Falls nein: Tut er!
Viele Grüße Nils

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632

Sunday, October 7th 2018, 12:15pm

Vorderer Wippkran

... Die CAP SAN DIEGO wird es ganz sicher nicht gleich, aber die CROSTAFELS vom WHV oder ...


Moin Nils,

die CROSTAFELS vollständig zu takeln (soweit das in unserem Maßstab möglich ist) ist nicht ohne...

Vielen Dank für die Blumen, auch all denen, die ihr Wohlwollen per Knopfdruck geäußert haben! Freut mich!

_________________________

Den vorderen Wippkran habe ich nach der gleichen Methode wie den achteren Kran gebaut, also mit leicht verkleinerter Grafik auf der Overheadfolie, darauf dann die "Streben" und innen eine kleine Einrichtung (2 Pulte und der spartanische Sitz; man sieht davon aber nur ein wenig, wenn man weiß, dass da etwas ist...).

Der Kranausleger stammt aus dem Lasercut-Satz.


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633

Sunday, October 7th 2018, 12:16pm

„Richtfest“

Die Silhouette ist damit schon recht komplett - das Modell hat quasi "Richtfest":



Jetzt gehts an die Ladebäume und deren Takelung.
Bis die Tage...

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Sunday, October 7th 2018, 1:41pm

Nach 4 Wochen Urlaub und völliger Modellbau-Abstinenz freue ich mich zu sehen, dass du solch einen Fortschritt verzeichnen kannst. Und alles in perfekter Ausführung!
Einfach Klasse! :thumbsup:
Gruß Michael


Alles klebt gut! :cool:

Müller1950

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635

Sunday, October 7th 2018, 8:10pm

Helmut,
Mir gehen die Superlative aus...

Dieter
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636

Monday, October 8th 2018, 9:18am

Hallo Helmut,
nicht nur das Modell gefällt mir sondern auch die "innovative" Aufpallung in der Modellwerft. Modellbau macht halt erfinderisch.
Ulrich

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637

Saturday, October 13th 2018, 7:49am

staunen

hallo helmut!


mitlesen mache ich ja schon von anfang an, aber heute musste ich mich anmelden um endlich mal zu schreiben, wie sehr ich deine arbeit bewundere.

die recherche mit vielen originalvergleichen (jetzt weis ich auch, warum du als wir an bord waren, so viele detailfotos gemacht hast), das "umwälzen" des archivs der cap,
die vielen gescratchten ergänzungen (und deren unglaubliche bauausführung), wenn ich nikki lauda wäre, meine kappe hätte ich schon weggeworfen! :-)
schade, dass man jeden trööt nicht mehrfach liken kann.......
richtig beschämt bin ich über die masse der fehler und gleich ganz fehlenden teile aus dem bogen, da hab ich mich zu sehr auf die bestehende konstruktion verlassen.
viele grüsse aus bad harzburg, robert

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Saturday, October 13th 2018, 5:01pm

Moin Helmut,
was soll man nur dazu sagen? Ich kann meine, bzw. die anderen Kommentare nicht mehr steigern ?( : Das macht mich total unfroh, weil ich es gerne möchte. Aber das ist mein Problem.
Gruß aus Vesterhusby / DK
Jochen

Helmut B.

Hennings Dino

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Sunday, October 14th 2018, 2:50pm

Schwergutbaum (1)

Hallo Michael, Dieter, Ulrich, Robert und Jochen,

herzlichen Dank für Euer Lob! :)

Robert: Schämen musst Du Dich für den Modellbaubogen nicht.
Im Gegenteil: Das Modell ist sehr gut baubar; die Passgenauigkeit ist gut, die Grafik toll. Na ja, über die Fehler kann man auch hinwegsehen und das Modell macht trotzdem einen imposanten Eindruck.

Vielen Dank auch allen, die das "Gefällt mir"-Knöpfchen gedrückt haben. :thumbup:

_________________

Die CAP SAN-Schiffe hatten einen 50 to-Schwergutbaum, im Bordjargon "Jumbo" genannt.
Hiermit konnten vor allem größere Maschinenteile, Transformatoren u.ä. in den südamerikanischen Häfen, deren Infrastruktur Anfang der sechziger Jahre noch nicht so weit entwickelt war, ohne fremde Hilfe entladen werden.

Tatsächlich wurde der Jumbo aber nur selten benutzt. Das Auf- und Umrüsten zum Einsatz des Baums muss eine "Schweinearbeit" gewesen sein, und bald standen schließlich auch in Südamerika entsprechend leistungsfähige Kräne zur Verfügung.

Zum Einsatz des Schwergutbaums mussten 4 Winschen eingesetzt werden. Auf die beiden 15 to-Winschen auf Deckshaus 1 liefen der Hangerdraht (bb) und der Ladedraht ("Renner") auf. 2 weitere Winschen holten und fierten die Geien.

(In der Takelanleitung des Modellbaubogens ist der Jumbo aus seiner Sicherung am Mast gelöst und leicht nach achtern gefiert dargestellt. Dies hätte "im wahren Leben" so nicht funktioniert, schon weil der Baum gegen seitliches Verschwenken nicht gesichert gewesen wäre. Ausserdem hätte dann zumindest der Hangerdraht auf die Winsch geführt sein müssen, weil der Baum sonst abgestürzt wäre.)

Hanger und Renner des Jumbos waren am Kopf 4-fach geschoren ("umgelenkt"). Der Ladedraht wurde unterhalb des Kopfes über eine Rolle durch den Baum hindurchgeführt und lief hinter dem Baum durch einen Block an der Saling und von dort aus nach unten (hierzu später).

Hier ein Bild vom Original, wie man es sicher selten sieht, da der Jumbokopf in der Regel durch eine blaue "Tüte" witterungsfest verpackt ist:

(© Archiv CAP SAN DIEGO, mit Dank für die freundl. Genehmigung)

Links unten sieht man den Block des Lade"seils", rechts den Hangerkloben. Der Schwerguthaken wurde in der Ruheposition in eine Aussparung der am Baum befestigten Wartungsplattform eingehängt:



Inzwischen habe ich den Baum gebaut und das Ladeseil einigermaßen vorbildentsprechend, etwas abweichend von der Bogenvorgabe, getakelt:



Der Baum besteht aus Karton (im Bogen ist leider nur eine Schablone vorgesehen; den Baum habe ich also scratch gebaut). Getakelt habe ich mit Serafil 200/2.
Beim Hanger werde ich dickeres Serafil verwenden.

Der Faden, der hinten aus den Baum herauskommt, wird später durch den schon erwähnten Block nach unten geführt werden.
Bis die Tage...

Helmut


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Monday, October 15th 2018, 5:06pm

Perfekt!

Moin Helmut,

da bleibt mir ja (wieder mal) die Spucke weg! Absolut überzeugend umgesetzt.

Kleine Anmerkung zu "am Kopf 4-fach geschoren":
Die Blöcke der Schwergut - Last- und -hangertaljen haben sowohl an der Saling als auch an der Baumnock je 4 Scheiben. Die Taljen sind also 8-fach geschoren.

Anmerkung zum 2. Foto:
Die Beschreibung dazu betrifft den 15-Tonnen-Ladebaum, dessen Hangertalje 6-fach geschoren ist.

Beste Grüße,

Manfred

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