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  • "Wolfgang Lemm" is male
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Sunday, June 10th 2018, 9:10pm

Bredford Dolphin - JSC - 1:400

Trotz des bevorstehenden Sommers (der wettermäßig ausserdem schon längst da ist), habe ich ein neues größeres Projekt angeschnitten - die Bohrinsel BREDFORD DOLPHIN von JSC im Maßstab 1:400.

Der Bogen ist schon etwas älter und wurde hier vorgestellt.



Der Bogen ist seit 10,5 Jahren in meinem Bestand und hat mich immer wieder angelacht. Aber erst jetzt habe ich gefühlt: es ist soweit ... ;)
Ich freue mich auf heute noch endlos scheinende Monate großartiger Schnippelei!

Zunächst musste ich überlegen, ob der Baubericht überhaupt in die Rubrik "Schiffe" passt. Aber gut, es schwimmt, insofern ist es zumindest ein technisches Gerät, das dem Element Wasser zugeordnet werden kann. Freunde klassischer Linien und dezenter Farbgebung werden nicht auf ihre Kosten kommen, soviel sei schon einmal gesagt. Wer aber gern das Auge wandern lässt über eine Ansammlung unterschiedlichster Formen und Farben, von deren Sinn und Zweck so Manches wohl im Dunklen bleiben wird, der sei herzlich eingeladen, diesem Baubericht zu folgen.

Es ist meine feste Absicht, das Modell vollständig zuende zu bauen und auch diesen Baubericht vollständig zu führen. Ich konnte zu diesem Modell hier im Forum zwei Bauberichte finden, die aber irgendwann abbrachen. Ich hoffe, es hängt nicht mit dem Modell zusammen ... aber ich habe in Bildberichten von Ausstellungen schon fertig gebaute Modelle gesehen, es geht also :cool: .

Ich nutze übrigens den LC-Satz, es wird wie üblich sicher interessant zu sehen, welche Teile daraus sinnvoll zu verbauen sind.

-----------

Genug der Vorrede, wir starten mit dem Hauptdeck (eigentlich dem einzigen Deck, man könnte es auch Arbeitsdeck nennen oder Plattform oder Basis oder ... Techniker/Spezialisten, bitte melden!).



Hier werden die ersten Kästen aneinander gefügt, es werden noch eine Menge weiterer solcher folgen.
Die Passform ist gut, die Farben sind bunt ...

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Sunday, June 10th 2018, 9:17pm

Sodann wird das Deck ummantelt und das Modell gibt sich namentlich zu erkennen.



Erste Ungenauigkeit: eine kleine Spalte tut sich auf. Ich hoffe, dass dies durch weitere Bauteile später gnädig verdeckt wird (ansonsten gehört sowas eben auf so eine Bohrinsel, kann ja keiner so genau wissen ... :whistling: ).



Nochmal zum Thema Sommer:
dies ist nun der Stand in Echtzeit, und ich kann wirklich nicht sagen, wann es weitergeht. Also bitte nicht die Geduld mit mir verlieren, denn weitergehen wird es sicher ...

Schönen Restabend und schöne Woche
Wolfgang

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Sunday, June 10th 2018, 9:22pm

Moin Wolfgang,

das ist ja ein sehr spannendes Projekt. Sind die Gitterstrukturen des Turms und des Krans etc. vollständig aus LC-Teilen baubar? In 1:400 wäre das ja sonst eine ganz schöne Herausforderung :whistling:

Ich wünsche viel Erfolg!
Viele Grüße Nils

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Sunday, June 10th 2018, 9:29pm

Moin Nils,

in der Tat sind alle Gitterstrukturen aus dem LC-Satz baubar, die Herausforderung wird die Farbgebung sein (der Satz ist "altweiß" und etwas verschmaucht, lässt sich in der Regel aber gut färben - so zumindest meine Erfahrungen mit den bisherigen JSC/Draf-LC-Sätzen).

Vielen Dank für Deine Erfolgswünsche!
Wolfgang

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Pappi

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Tuesday, June 12th 2018, 8:35am

Hallo Wolfgang,
ich finde es super, daß Du diesen Baubericht startest. Bei mir lagert nämlich schon seit langem die Version in 1:250, die ich als Ladegut für meine Wiilift Eagle vorhabe zu bauen.
(Darf ich aber noch nicht anschneiden, da Titanic)
Ich werde mir auf jeden Fall den Link zu Deinem Bericht speichern, damit ich irgendwann mal von Deiner Erfahrung profitieren kann! :rolleyes:

Weiter so!
Manfred
Es ist zwar schon alles gebaut und beschrieben, aber nicht von mir!


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Tuesday, June 12th 2018, 6:36pm

Moin Wolfgang,

klasse, dass Du den Baubericht schreibst :thumbsup:
Es wird sicher wieder ein Genuss, Dir beim Werkeln zuzuschauen.
Viel Spaß mit dem Projekt :)

Liebe Grüße

Lars
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saltacornu

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Tuesday, June 12th 2018, 9:38pm

Hallo Wolfgang,

vielleicht traue ich mich nach deinem Bericht dann auch meinen Bogen anzuschneiden. Was die Farbgebung angeht, habe ich nach Versuchen RAL 2004 als ziemlich passend gefunden. Mit dieser Farbe habe ich die LC Teile der „Jahre Viking“ mit der Airbrush lackiert. Das Ergebnis war ganz ordentlich. Verwendet habe ich dazu „Bright Orange/RAL2004 Model Color 70.851“ von Vallejo.

Beste Grüße
Uwe

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Saturday, June 23rd 2018, 10:36pm

Kurz tief durchatmen (Fußball ...) und nun weiter zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben - Kartonmodellbau! :cool:

Ich hatte schon etwas vorgearbeitet und präsentiere hier wieder den aktuellen Stand der Dinge.
Die Bohrinsel bekommt ihre ersten Beine.



Die Einzelteile lassen sich gut ineinander fügen und ergeben eine stabile Konstruktion.



Bei der Montage muss man unbedingt auf die korrekte Platzierung achten, da nicht alle Beine gleichartig gestaltet sind.


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Saturday, June 23rd 2018, 10:52pm

Ich bedanke mich übrigens natürlich bei Manfred, Lars und Uwe sowie allen Likern!
Uwe, ich habe unter meinen Aquarellstiften einen gefunden, der ziemlich gut für die roten Partien passt (Hardtmuth Koh-I-Noor Nr. 3720/6).

Weiter im Text, die mittleren Beine sind montiert (an den hoffentlich richtigen Stellen).



Wer allergisch auf fröhlich bunte Alarmfarben reagiert, ist mit diesem Modell definitiv nicht gut bedient ... :D

Damit die Plattform stabil steht, braucht es auch noch vier äußere Beine.
Das erste ist schon bereit zum Einbau, etwas dicker als die mittleren Beine und im Kopfbereich leicht überbelichtet.



Auch hier wieder ganz wichtig ist die Platzierung des richtigen Beines an der richtigen Stelle.



Soweit der Stand, begünstigt durch die herbstlichen Temperaturen, die meiner sonst üblichen sommerlichen Baublockade etwas entgegensetzen konnten.

Gruß
Wolfgang

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Pappi

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Sunday, June 24th 2018, 5:55pm

:) Die Beine sehen aus, als hättest Du ein paar Taschenlampen gekauft. Ich bin sehr gespannt, wie gut sich dann die Verstrebungen bauen lassen werden.
Gruß
Manfred
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Thursday, October 11th 2018, 8:21pm

Die Baustelle wird hiermit nach der Sommerpause feierlich wiedereröffnet ...

Nach Fertigstellung aller acht Beine (separate Fotos gibt's davon nicht, aber macht nichts, kann man auf den folgenden Fotos erkennen) ging es nun an die ersten Verstrebungen. Und die waren der Grund, warum ich den Bogen zehn Jahre lang immer wieder auf den Stapel gelegt hatte ... ich hatte irgendwie gehörigen Respekt vor der Realisierung der Konstruktion. Man nehme nämlich einen Draht von 1 mm Durchmesser und wickle einen Papierstreifen (dünn, also Papier, so um die 80g) um diesen Draht, bis sich eine Strebe ergibt, siehe Fig. 4:



Ach, was kann da alles schiefgehen ... nun ja, hilft nix, ran ans Werk. Ich hatte noch stabilen, stabförmigen Draht von ungefähr der geforderten Stärke rumliegen, der sich ausserdem biegen lässt. Dies ist an den Enden gefordert, damit die Strebe in ihre "Lager" eingepasst werden kann.

Auf den Streifen habe ich erstmal an den Rand den Draht geklebt (mit Alleskleber) und dann straff gewickelt bis sich die Strebe ergeben hat.

Dann wurden noch die Drahtenden gebogen.

So weit, so gut (das Exemplar auf den Fotos ist allerdings schon die fünfte Strebe, die ganz gut aussieht weil ich vorher viermal üben konnte :whistling: ).

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Thursday, October 11th 2018, 8:30pm

Die Montage der Streben erfolgte in der Weise, dass die eine Seite zunächst durch ein Loch in den Unterboden des Decks geführt wurde und die andere Seite dann in das dafür vorgesehene Loch des jeweiligen Beins gesteckt wurde.



Das Foto zeigt, dass das eigentlich ganz gut passen müsste, und tatsächlich, in diesem Fall:

Es wirkt zumindest aus dieser Perspektive recht ordentlich. Dies ist leider nicht bei allen Streben der Fall, einige der Verbindungen mit den Beinen wollten so gar nicht passen und ließen leider gut sichtbare Löcher zurück.

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Thursday, October 11th 2018, 8:34pm

Zur gefälligen Einschätzung lasse ich mal ein paar Bilder des aktuellen Bauzustands für sich sprechen ...




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Thursday, October 11th 2018, 8:46pm

In meiner schonungslosen Art möchte ich nun noch von einer unschönen Nebenwirkung berichten. Ich habe die Anbringung der Streben so interpretiert, dass der Draht jeweils auch durch das Deck geführt werden soll, wohl um dem ganzen Gebilde mehr Stabilität zu verleihen. Also bohrte ich fröhlich von unten Löcher ins Deck und steckte noch fröhlicher die drahtbewehrten Streben hinein.

Ein Ergebnis dieses schändlichen Tuns kann man hier begutachten:

Vielleicht sollte der Draht innerhalb des Aufbaus zu liegen kommen - tat er aber nicht, trotz relativ sorgfältiger Bauweise der vorherigen Ensembles.

Auch an anderer Stelle bahnen sich Drähte einen - wenn auch nicht ganz so dreisten - Weg:

Tja, ich sag mal so: die Bohrinsel ist kein elegantes Schiff, dessen Aufbauten nun durchlöchert sind, sondern ein derbes Arbeitsgerät, wo Beulen in Wänden schon mal vorkommen können ... :whistling:
Vermutlich werden die meisten Stellen ohnehin im weiteren Verlauf optisch stark verdeckt werden (so hoffe ich zumindest).
Also, Schwamm drunter, wie ein Kollege zu sagen pflegte, und ran an die nächsten Schritte.

Gruß
Wolfgang

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Pappi

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Friday, October 12th 2018, 8:14am

Danke, daß Du Deine Methode für die Streben so gut dokumentiert hast! Damit habe ich eine gute Ergänzung für die Bauanleitung, wenn ich denn mal zu dem Bau der Bredford kommen sollte.
Aber solche Spätfolgen von "glücklich" gefundenen Lösungen für einen Bauschritt kenne ich auch zur Genüge! Wenn das nicht in einem Aufbau verschwindet, stelle später einfach eine Arbeitsbox oder einen kleinen Container davor. Das belebt die Szene. :D
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Sunday, October 14th 2018, 7:53pm

Moin Manfred,
vielen Dank für Deine Anregungen, darauf werde ich wohl zurückkommen (müssen ...).

Für heute ein kurzer Zwischenstand einer kleinen Mammutaufgabe - die auf der Unterseite des Decks anzubringenden Stützen.
Ich habe sie nicht gezählt, aber es sind schon einige hundert.
Eigentlich soll das erst geschehen, nachdem alle Streben angebracht sind. Dann käme man aber nicht mehr so gut an die Decksunterseite, daher habe ich das mal vorgezogen (den Tipp habe ich aus einem anderen Baubericht, vielen Dank dafür!).

Damit auch die Rückseite im gleichen Farbton erstrahlt, ist es vorgesehen die Fläche mit den Stützen im Bogen mit einer dünneren Farbfläche zu hinterkleben, also 80 Gramm auf 160 Gramm. Dabei ist dann aber wohl ein "Laufrichtungsproblem" aufgetreten ...



Ich nutze für Verdoppelungen Alleskleber und lasse das Ganze unmittelbar nach Verklebung für einige Stunden zwischen dicken Wälzern plattgedrückt trocknen. Das hat bisher immer ziemlich gut geklappt, diesmal sah das Resultat aber aus wie oben. Müsste ich das Teil als Ganzes verarbeiten, hätte ich echt ein Problem gehabt ...

Vielleicht kann ein Spezialist eine gut fundierte Einschätzung abgeben, was hier nicht geklappt hat?

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Sunday, October 14th 2018, 8:08pm

Da die Stützen natürlich einzeln verarbeitet werden, lässt sich die Wölbung jeweils individuell beseitigen. Allerdings ist das Ausschneiden eine klingenmordende Angelegenheit, und die Rückseite (mit dem dünneren Papier) wird dabei teilweise ausgefranst (auch mit frischer Klinge).

Nach etlichen Stunden habe ich aktuell die äusseren Stützen alle angebracht und damit ca. ein Drittel geschafft.



Begonnen wurde mit den großen Exemplaren, denen noch der "Deckel" fehlt (daher helle Schnittkanten sichtbar). Sie geben die Struktur vor, in die dann nach und nach die kleineren Stützen eingepasst werden.



Wichtig ist dabei, die richtigen Stützen an den richtigen Platz zu setzen. Das ergibt sich zwar weitgehend aus deren Länge, aber ein Blick in die Anleitung schadet trotzdem nicht.
Weiterhin für den Gesamteindruck wichtig die parallele Ausrichtung, hier an einem leicht entfärbten Bild (was 'ne Farbe :wacko: ) versuchsweise verdeutlicht.



Alles in allem keine hohe Modellbaukunst, eher etwas langweilig - und leider noch nicht beendet, die mittleren Segmente müssen noch mit gefühlten 200 Stück gefüllt werden.



Und das, wo der Urlaub jetzt zuende ist ... :huh:
Gruß
Wolfgang

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Pappi

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Monday, October 15th 2018, 7:56am

:D Erst die hundertfach Wiederholung macht den Meister........
Wenn nach dem Aufdoppeln so eine Krümmung vorhanden ist, könnte man versuchen, falls man noch Besitzer einer alten Trockenpresse aus dem Fotolabor ist, die konkave Seite leicht anzufeuchten und bei mäßiger Wärme in der Presse zu trocken. Soweit die Theorie! Ich glaube die Krümmung entsteht durch die unterschiedlichen Zugkräfte der verschiedenen Papierstärken. Bei reiner Verdoppelung wirken beim Aushärten in etwa gleiche Spannungen.
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Tuesday, October 16th 2018, 6:01pm

Hallo Wolfgang,

das scheint ja ein Geduldsspiel allererster Güte zu sein. Ich verfolge den Bau mit großem Interesse, da ich den Bogen auch noch in Planung habe. Mich würde interessieren, ob du die Teile vorher mit UV Schutzlack oder etwas ähnlichem behandelt hast. Ich habe bei meiner lange pausierten, und bis auf die Rohrleitungen fast fertige "Jahre Viking" leider die Erfahrung machen müssen, dass die rotorange Farbe stark ausgeblichen ist. Leider nicht gleichmäßig (Es gibt nicht genügend wütende Smileys zur Illustration der Gefühlslage) Und das, obwohl kein Sonnenstrahl an das Modell gekommen ist. Da die Farbe der "Bredford Dolphin" genau die gleiche ist, könnte dies bei deinem Modell ebenfalls passieren. Also besser in der Dunkelkammer bauen und aufbewahren :wacko:

Beste Grüße
Uwe

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Tuesday, October 16th 2018, 8:03pm

Moin Manfred,
da könnte man wohl fast von einem "Fehldruck" sprechen, wenn der Verzug in dieser physikalischen Weise zu erklären ist.
Wie auch immer, den Einzelteilen sieht man es ja nicht mehr an, wenn sie einmal verklebt sind.

Moin Uwe,
ich habe vorher nicht behandelt, aber danke für Deine Warnung! Mir ist dasselbe schon mit dem Rumpf der Willem van Oranje passiert, der ebenfalls orange ist (unterer Teil) und tatsächlich auch nach wenigen Jahren nun stark ausgeblichen ist (auch meine Gefühlslage ist da nicht die beste ... :evil: ).
Vielleicht hilft es, das (halb) fertige Modell mit Schutzlack zu behandeln? Wobei ich vor so etwas eigentlich immer zurückschrecke, weil die Gefahr des Verschlimmbesserns, sprich Versauens durch den Lack durchaus gegeben erscheint.

Vielleicht hat ja jemand noch einen guten Tipp, für den wir alle sicherlich dankbar wären ...

Gruß
Wolfgang

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