Posts by Alex_f

    Hallo,

    was für eine traurige Nachricht, ich hatte so manches gutes Gespräch mit ihm gehabt. Ich werde ihn als weltoffenen, kultivierten und freundlichen Bastelfreund in Erinnerung behalten.


    Wir wünschen den Angehörigen viel Kraft, den grossen Verlust zu verarbeiten.


    Alex

    Es geht langsam los...


        


    Begonnen habe ich mit dem vordersten Teil. Die Kanten habe ich mit Revell Ziegelrot eingefärbt. Auf den Spanten habe ich Streifen aus dünnem Papier geklebt, und kleinere Lücken offen gelassen, damit man den Spant darunter noch sieht. Nach dem Vorformen habe ich das Teil bei der Wasserlinie aufgeklebt (Uhu), und trocken lassen. Nachdem der Leim trocken war, habe ich den hinteren Teil angeklebt, und mit Tamiya Tape fixiert. Der Rand beim Längsspant habe ich vorsichtig runden können.


        


    L: man sieht, wie das Teil ein ganz klein wenig zu lang ist (weil ich vorne den Spant gerundet habe, und damit etwas unfreiwillig gekürzt habe?)

    M: Aber es passt ziemlich gut! :)

    R: Das zweite Teil ist jetzt ganz wenig zu lang, und das dritte Teil hätte folglich keine Auflage mehr auf dem Spant. Also muss Teil nr. 2 leicht gekürzt werden. Der Umfang passt gut auf beiden Seiten, so dass ich das Teil hinten etwas verkürzen werden. Würde ich es vorne machen, so wäre die Geometrie nicht mehr passend (das Teil ist leicht konisch, also wäre die Abwicklung der Kante auf dem zweiten Teil leicht länger als die selbe Kante auf dem ersten Teil - einigermassen verständlich?). Ich hoffe, dass ich dann beim Teil 3 nicht das selbe Problem mit Teil 4 haben werde....


    Alex

    So, nach diversen Kleinteilen auf Vorrat geht es jetzt ans Eingemachte: die Rumpfbeplankung. Dies wird mein erstes Vollrumpfmodell, daher hätte ich ein paar Fragen:


    1. Die Rumpfplatten werden auf das Spantengerüst geklebt, die Spanten sind aber recht dünn (1mm). Hier sollte ich vermutlich Papierstreifen als Unterlage verwenden. Reichen da 120g/m2, oder nehmt ihr Halbkarton dafür?

    2. Ist vermutlich eine Glaubensfrage, aber arbeitet ihr von Bug und Heck Richtung Mitte, oder von der Mitte aus nach aussen?


    Alex

        



    L: Die "Bastinages" sind fertig, den Papierstreifen konnte ich gut von innen anbringen. Auf ca. jedem dritten Spant einen kleinen Leimklecks, und dann später von hinten fixiert, alles mit Weissleim. Die Lücken rechts sind gewollt, da hat es eine Tür.

    M: Die Ränder habe ich mit dünnem Karton kaschiert, ist schöner als einfach weiss zu bemalen, was vermutlich eine rauhe Oberfläche hinterlässt

    R: die sechs Beiboote. Fehlt noch ein Ruder und der Propeller.



    L: Die 10cm-Kanone sieht toll aus, gefällt mir gut!

    M: Aber sie ist etwas hoch, laut Plänen sollte die Achse der Kanone 1m über Deck sein, so sind wir jetzt schon bei 1.3m (und der Sockel für den Winkelausgleich fehlt noch). Mit Sockel wäre das Rohr unrealistisch hoch (1.8m ab Deck)

    R: Ohne Sockel passt die Höhe besser.


        


    L: Das Rohr ist ein kleines Stück zu lang, es sollte vor dem Flaggstock enden

    M: Wiki meint, das Rohr müsste 4500mm sein, also 22.5mm. Hier sind wir tatsächlich ca. 3mm zu lang

    R: Teil 254 ist der Sockel für den Winkelausgleich (Das Deck steigt leicht an, die Kanone sollte aber waagerecht sein). Vermutlich werde ich den Sockel von der Kanone wieder vorsichtig entfernen, und durch Teil 254 ersetzen. Den Sockel mit dem kegelförmigen Aufbau werde ich vermutlich ganz weglassen, sonst wird die Kanone definitiv zu hoch bauen.


    Es geht um diese Kanone, nehme ich schwer an? https://fr.wikipedia.org/wiki/…e_100_mm_mod%C3%A8le_1893



    Und als Bonus eines der vier Scheinwerfer. 7 Teile, das Dünne Papier lässt sich hervorragend rollen und verkleben. Das geht besser, als ich anfänglich dachte, das Papier sei zu dünn.


    Heute Nacht geht es dann wieder mit ein paar Kleinteilen weiter!


    Alex


    L: Das Unterwasserschiff ist auch dran. Unten sieht man doch diverse Baustellen als dem Plastikmodellbau: Der SPz Luchs (Revell, 1/72), der VAB (Heller, 1/72), die Scud B (Revel, 1/72) und die Nimitz (Trumpeter, 1/700, die ewige Baustelle)

    M: Ich habe das Gefühl, da wurde ein Teil vergessen. Ist nicht auf der Anleitung zu finden, und bei den Teilen fehlt es auch. Aber die Passschlitze sind vorhanden. ... einfach ein Oval, nehme ich einmal an

      


    L: die ersten Teile für's Deck. Mit dem dünnen Papier geht es besser, als ich anfänglich befürchtet habe.

    R:Lüfter und Rohre.


        


    L: dieses Teil, das 50x vorkommt, ist schon ein guter Grund, das Lasercut-Set zu kaufen. Die Kanten habe ich mit weiss bemalt

    M: Die Passgenauigkeit ist gut, und stabilisiert das schmale Oberdeck für die spätere Montage der Rumpfwände.

    R: Langsam geht's vorwärts.


    Schönes Wochenende Euch allen!


    Alex

    Hallo Zaphod,

    danke, dann ist doch nicht Hopfen und Malz verloren... Was definitiv eine Fehlkonstruktion ist, ist die Form der Ruderbänke (siehe Beitrag 1): Die Ruderbank ist hinten flach abgeschnitten, aber die Rumpfform ist spitz zulaufend.


    Mir gefallen die Boote auch, vielleicht mache ich noch eine Serie und nehme einfach die schönsten davon. Kostet ja nix (ausser eine halbe Stunde Lebenszeit pro Boot).


    Alex

    Kleines Intermezzo, es geht jetzt um die Beiboote: Ich fand das Originalpapier etwas gar dünn, daher habe ich auch Boote mit 160g/m2 gebaut. Der Vergleich:



    Das vorderste Boot ist auf 160g gedruckt. Das hat am besten gepasst. Bei den anderen beiden Booten, aus dem Originalpapier, scheint die Form nicht ganz zu passen, das oberste Teil mit den Sitzbalken ist jeweils zu kurz. Das sieht man beim hintersten ganz gut.



    Bei den anderen Booten ist das selbe Problem, die "Einlage" ist zu kurz. Beim hinteren fällt das nicht auf, da habe ich den Rumpf hinten leicht gekürzt, bevor ich das Spiegelheck angeklebt habe. Beim vorderen (übrigens wieder auf 160g-Papier) sieht man es gut, es hat eine ca. 1mm lange Lücke ganz hinten.


    Mache ich etwas falsch? Ich ging folgendermassen vor: zuerst habe ich den Rumpf ausgeschnitten und so gut es ging vorgeformt. Dann habe ich im Mittelteil den dünnen Streifen angeklebt. Anschliessend habe ich den Streifen vorne und hinten mit der Rumpfschale verklebt. Dann die beiden Rumpfhälften aneinandergeklebt, dann der "Fussboden", dann die Sitzbalken eingeklebt. Dass bei allen Beibooten das gleiche Problem auftaucht zeigt mir irgendwie, dass ich einen systematischen Fehler begehe. Ich habe zum Glück alles eingescannt, also kann ich genügend oft üben!



    Bei diesem Boot fällt's nicht auf, da eine Plane obendrauf liegt. Der Propeller folgt noch.


      


    Beim Rumpf geht es mit dem Unterwasserschiff weiter. Die Passung ist gut, aber die Schlitze sind etwas zu tief, da muss ich den Kiel nicht ganz hineindrücken.


    Liebe Grüsse,

    Alex

        


    L: für den Niedergang habe ich die Treppengeländer ausgeschnitten, mit Sekundenkleber verstärkt und mit weisser Acrylfarbe bemalt. Habe ich schon geschrieben, dass man zeitweise nur halb so schlau ist wie sonst? Die Treppengeländer habe ich zwei mal zu gross gemacht. 1cm, was in Echt 2m Höhe wäre... aber kein Problem, die obere Stange weggeschnitten, dann passt es wieder. Durch die flache Unterseite sollte die Ausrichtung keine Probleme machen.

    M: Die Treppe aus Karton. Höhe 12mm, Winkel 70°, Tritte mit Revell Ocker bemalt. Passt.

    R: die Geländer vorsichtig eingeschoben



    Und die Reling drumherum, passt! Sieht schon besser aus als die optische Täuschung aus Post Nr. 10...


    Jetzt kann das Oberdeck aufgeklebt werden! :)


    Alex

    Danke Wiwo, etwas in der Richtung habe ich auch vermutet, bei den Spanten jedenfalls. Ich habe ja auch noch ein Holzschiff in der Arbeit (seit ca. 15 Jahren...), und da geht man ähnlich vor. Die Spanten sind so breit wie an der breitesten Stelle, und müssen dann geschliffen werden, damit sie die Form der Rumpfwand annehmen. Vorne und hinten entsprechend stärker als in der Mitte.


    Womit schleift man Karton so, normal mit trockenem Schleifpapier? Welche Körnung so? Ich nehme an, mit dem Japanmesser kriegt man das nicht so gleichmässig hin?


    Danke und liebe Grüsse,

    Alex

    Habe noch ein wenig weitergebastelt...


       


    L: die Bordwände für das untere Deck wurden angeklebt, es gibt eine etwas aufwändigere (dazwischen kommt noch ein Pyramidenstumpf).

    M: und eine etwas einfachere Version der Wand. Und diverse Stückstrukturen sind ebenfalls auf das Deck geklebt (die Boxen mit den roten Rechtecken)

    R: Das Deck liegt nicht ganz auf der Längsspante auf, da sollte ich vermutlich etwas auffüttern? (die Alternative wäre, die Querspanten etwas kürzer zu schneiden, das ist aber aufwändiger.


      


    L: Die Boxen halten die Decks nicht nur im richtigen Abstand, die Einschnitte fixieren das deck aus seitlich in der korrekten Lage. Passt wie angegossen!

    R: das Deck ist vielleicht etwas zu kurz? Die Breite der Querspanten ist etwas gross, aber weil sich der Rumpf stark verjüngt, wird das vermutlich wieder passen, wenn die Spanten angeschrägt werden. Der Hauptspant ist hingegen ca. 2mm zu lang. Ich werde später schauen, was ich da noch machen kann (oder vielmehr: machen muss!).


    Grüsse,

    Alex


    Zurück aus den Ferien...

    Links habe ich bei der Luke die Innenseite mit Papier ausgekleidet, sieht wesentlich besser aus als das ausgefranste Deck aus dem letzten Beitrag! Oben steht der karton noch ganz leicht über, so dass es ein Süllbord hat. Gefiel mir so gut, dass ich dies auch auf den anderen sichtbaren Deckskanten machen werden

    Rechts : Das Hauptdeck (?) weist eine grosse Öffnung auf, durch die man auf das untere Deck sehen kann. Die Kante dieser Öffnung habe ich auch mit Papier drapiert. Rechts und links sieht man das weisse Papier, in der Mitte habe ich dies noch nicht gemacht. Hätte man auch malen können, aber so gleichmässig hätte ich das nicht hinbekommen. Und hätte vermutlich erst noch länger gedauert.


    Alex

      


    L: Glück gehabt, das Deck auf Karton geklebt (unten) ist ein ganz wenig breiter als das Lasercut-Teil (obendraufgelegt), so dass die Sorge unbegründet war. Das passt nun besser.

    R: Teil 119 ist der Niedergang zum "Unterdeck", mehr eine optische Täuschung. Das geht in 1/200 sicher besser.


      


    L: ich habe die Öffnung auf dem Deck ausgeschnitten. Das wäre sogar sicher besser gegangen, wenn ich es gemacht hätte, bevor ich das Deck auf das Spantengerüst geklebt habe. Merke: Beim Kartonmodellbau immer etwas im Voraus denken... Die Box wurde innen auf 3 Seiten schwarz bemalt, und von unten an die Öffnung geklebt. Jetzt fehlen noch die beiden Treppen samt Stufen.

    R: Der Niedergang ist nun etwas plastischer. Edit: Die Innenkante des Decks wird noch mit dünnen Papierstreifen ausgekleidet.


    Nächste Woche bin ich im Urlaub, da wird es keinen Fortschritt mehr geben!


    Grüsse,

    Alex

        


    L: Die ersten Längsspanten sind verklebt, was die Stabilität deutlich erhöht

    M: Auf dem "Hilfsdeck" habe ich das Loch für den Masten falsch eingezeichnet, ich bin um ca. 5mm verrutscht. Der Mast ist ausgerechnet dort, wo sich ein Spant befindet. Also muss auch dort eine Öffnung geschnitten werden.

    R: Blöderweise habe ich die Öffnung beim falschen Spant eingeschnitten. Manchmal ist man doofer als sonst. Das war so ein Moment.


      


    L: Wo der unnötige Einschnitt war, habe ich Verstärkungen eingeklebt. Auch der Spant weiter vorne habe ich wieder mit Karton stabilisiert. Der Mast sitzt jetzt 8mm tief im Spant, das sollte reichen. Tiefer ging nicht, da der Spant nur 10mm breit ist. Es werden vermutlich noch weitere Verstärkungen angeklebt.

    R: Die Spanten sind ganz wenig breiter als das Deck, das gibt hoffentlich keine Probleme. Auf dem Deck werden die typischen "Kleinspanten" angeklebt, ich muss dann schauen, ob ich die Seitenwand zuerst anklebe, und dann die Spanten, oder zuerst die Spanten, und dann die Bordwand.


    Heute geht es mit dem Deck weiter!


    Alex

    Der Worte sind genug gewechselt, nun lasst uns endlich Taten sehen!



    L: die Wasserlinienplatten wurden zusammengeklebt (Uhu flinke Flasche)

    M: leider ist die Verbindungsstelle relativ nahe bei einem Spant, so dass man schlecht eine Verbindungslasche darüberlegen kann

    R: Die ersten Spanten sind auch schon draufgeklebt, darüber kommen dann die Längsspanten



    L: Die öffnung für den Masten muss noch ausgeschnitten werden, diese ist nicht vorgesehen!

    M: Das "Probedeck" mit dem Loch für den Masten

    R: Achtung, Teil 006 und 009 nicht verwechseln. Teil 9 würde auch passen, wo Teil 6 hingehört. Gerade noch einmal gutgegangen!



    Die Bullaugen habe ich mit dem 2mm japanischen Lochstanzer mit Holzgriff ausgestanzt. 2mm ist vielleicht ein ganz klein wenig gross, aber ich hatte nichts kleineres. Oder gleich viel zu klein.


    Morgen geht es gleich weiter, sogar mit dem ersten Patzer... aber nichts schlimmes, zum Glück!


    Alex

    OK, jetzt habe ich es begriffen, danke! So weit bin ich gedanklich noch nicht, ich arbeite gerne mit hochflexiblen Gummifäden, die kann man gut aufs deck kleben (noch ohne Spannung), und wenn der Leim trocken ist, geradeziehen. Diese haben den Vorteil, dass sie halt extrem gummig sind, man kann sie gut spannen, ohne dass sie Kräfte aufbauen, die irgend etwas verformen könnten.


    Aber ja, wenn da schon Löcher im Deck sind, geht es sicher noch einfacher!


    Alex

    Liebe Mitbauer,

    nach reiflichem Überlegen habe ich mich nun entschlossen, ein etwas grösseres Projekt in Angriff zu nehmen: die "Lavoisier" von Oriel, die ich hier vorgestellt habe. Dies ist mein erstes Schiff in 1:200, dazu mit Vollrumpf. Es kommt also schon einiges an Neuheiten auf mich zu. Zum Modell habe ich mir auch das Spantenmodell und die Lasercut-Teile besorgt. Es gibt noch ein paar Sachen, worüber ich mir noch nicht ganz klar bin:


    • Sollte ich die Türen aufdoppeln, oder waren sie bündig mit der Aussenhaut?
    • Für die Masten weist der Hauptspant keine Aussparungen auf, aber nur auf Deck verklebt werden sie kaum halten?
    • Fenster werde ich vermutlich ausstechen und mit Transparentfolie hinterlegen
    • Ein Bogen ist nur auf dünnem Papier gedruckt, was ich zu dünn finde. Es wird sich zeigen, ob ich Kopien auf 120g/m2 oder gar 160g/m2 ausdrucke, und daraus die Teile formen werde.


    Gestern habe ich zu Testzwecken ein Beiboot gebaut, aber eben auf dickerem Papier ausgedruckt (auch die Teile, die auf dickerem Karton geliefert wurden). Soweit ging es relativ gut, jetzt habe ich ein "Reserveboot", falls ich die Originalteile in den Sand setze. Es fehlt noch etwas Farbe, der Originaldruck ist etwas kräftiger als meine Kopie. Komisch ist auch, dass die Rumpfform vorne und hinten spitz zuläuft, das "Deck" des Beibootes aber ein Spiegeldeck aufweist?



    Parallel daneben habe ich noch 3 Plastikmodelle am laufen, die Fortschritte werden sicherlich etwas bescheiden sein, bis ich diese vollendet habe. Die Lavoisier ist ein "Testbau", später werde ich die Erfahrungen beim Bau der "Pascal" anwenden. Die ist doch noch etwas komplexer als die Lavoisier.


    Danke für die Aufmerksamkeit!


    Alex

    Schloss Nummer vier ist jetzt auch fertig. Schloss Chasuyama hat auf einem Bogen platz, der leicht grösser als A4 ist. Der Bau lief Problemlos ab, es musste nichts abgeändert werden (ausser ein paar Ungenauigkeiten meinerseits, die ich später beheben musste). Einzig ein paar zusätzliche Böden/Decken eingebaut. Die Stufen habe ich mit Karton aufgefüllt, als Hohlkörper gelingen sie mir nie.


          


    Die Dächer sind hier gerade, ich meine aber, im Original sind sie leicht geschwungen. Nichtsdestotrotz ein hübsches Modell! Bauzeit ca. 2 Wochen, mit längeren Pausen dazwischen. Es wäre an einem verregneten Wochenende machbar. Kanten mit Revell Aquas und Wasserfarben gefärbt


    Und das selbe im Winter, wenn Schnee liegt:


        


    Da bekomme ich gleich wieder Lust, nach Japan zu fliegen...


    Danke für die Aufmerksamkeit!


    Alex

    So, liebe Leute, nach etwas über einem Jahr habe ich die Kirche endlich fertig bekommen! Den Baubericht findet Ihr hier: Alexander-Nevski-Kathedrale in Lodz, GMP, 1:150



    Zu diesem Modell habe ich mir noch den Spantensatz gegönnt (sagt man dem auch bei Kirchen so?), plus die "goldigen" Lasercut-Teile. Hierbei sind vor allem die Verzierungen auf den beiden Kuppeln von grossem Nutzen. Die Kreuze könnte man auch so ausstichlen.



    Die Passgenauigkeit war meistens gut, bei gewissen Elementen ist es einfacher, sie in kleinere Teile zu zerschneiden und diese einzeln anzubringen. So wie beispielsweise die kleinen Vordächer oberhalb der Fenster. Die Kirche hat übrigens 97 Fenster... etwas ärgerlich finde ich, dass die Farbe dort aufhört, wo ein anderes Bauteil angeklebt wird. Wenn man weisse Blitzer vermeiden möchte, muss man doch einiges ausmalen.



    Alles in allem ein schöner Bausatz einer architektonisch interessanten Kirche, die Blau-goldigen Dächer wirken sehr edel. Empfehlenswert!


    Danke für die Aufmerksamkeit!

    Alex

    Phantom geht immer! :)


    Die Auslösegriffe für die Schleudersitze mache ich meist so, dass ich einen gelben und schwarzen Faden mit etwas Weissleim zwischen den Fingern verwirble, und später in Form bringe. Ich habe die Geduld nicht, zwanzig Ringe auf engem Raum zu malen.


    Alex


    L: Über der ersten Stufe hat es in den Ecken kleine Zierelemente mit kleinen Zwiebelkuppeln. Das ist der mittlere Teil.

    M: die Kugel über der Hauptkuppel bekam eine Holzperle als Inhalt. Damit konnte man die Form einigermassen genau hinbekommen.

    R: Mit stark verdünntem Leim den Karton aufweichen, und dann in Form biegen. Der Rest wird dann mit Acrylfarbe kaschier.



    L: Die kleinen Zwiebeltürmchen sind nicht ganz ohne. Mit einer alten Militärschablone konnte ich die Spitze symmetrisch zusammenpressen, bis der Leim trocken war (das Symbol gleich unterhalb ist übrigens eine Atomexplosion).

    R: die erste Zwiebelkuppel ist fertig. Die zweite sieht noch etwas schöner aus. Auch hier werde ich mit Farbe das noch etwas besser hinbekommen, hoffentlich.


    Alex

       


    L: nach der grossen Kuppel folgte die kleine Kuppel. 16 Bahnen, unten offen, oben mit Deckel.

    M: vorgegangen bin ich wie bei der grossen. Die einzelnen Bahnen wurden erst am Schluss von innen verklebt.

    R: mit dem "Dach" aus dem Lasercut-Satz ist die "zweite Stufe" fertig. Auch hier, wie bei der grossen Kuppel, hat es einen Sims über den Fenstern.



    Ganz links: die "erste Stufe" hat zwei umlaufende Brüstungen, bei der oberen scheint ein Teil verzogen zu sein. Aber kein Problem, es ist etwas breiter, und kann daher in Form geschnitten werden.

    Mitte links: Die obere Brüstung habe ich nicht so sauber hinbekommen, die obere Fläche war nicht immer parallel zur Grundebene. Auch hatte es ein paar unschöne Stufen drin.

    Mitte rechts: Mit Papierstreifen habe ich diese Stufen verkleidet

    Ganz rechts: Die fertige Verkleidung. Beim Fehlenden Stück war die Höhe passend, da musste nichts mehr verkleidet werden.



    Links: die Verkleidung wurde mit Acrylfarbe angemalt

    Rechts: die drei "Teller" über dem Hauptgebäude. Ausgeschnitten, gebogen, und verklebt.


    Jetzt fehlen nur noch ein paar Kleinteile...


    Alex

        


    L: Oberhalb der Fenster ist ein umlaufendes "Vordach", dieser besteht aus einem braunen Teil, und die 16 kleinen Dächer. Das Braune Teil habe ich in 4 Segmente à 4 Fenster unterteilt, damit das Handing etwas einfacher ist. Mit etwas vorformen passt es ziemlich gut.

    M: Die Verzierungen aus dem Lasercut-Satz sind etwas zu lange. Wenn man unten 1/2 Millimeter abschneidet, passt es wieder

    R: Die Bögen lassen sich gut vorformen, und mit Weissleim verkleben. Weil das Material nicht so saugfähig ist, bleibt der Kleber eine zeitlang feucht, so dass man das Teil rückseitig gut mit Leim bestreichen kann. So haftet das Teil praktisch auf der gesamten Fläche. Jetzt sind 8 von 16 Verzierungen drauf.


    Alex

      


    L: die fertige Grundstruktur der Kuppel. Sponsored by Dubler AG in Waltenschwil. Oder Axpo.

    R: Nach dem Verkleben der Kuppelbahnen (man sieht noch etwas die Leimspuren) habe ich den Boden eingeklebt. Das Teil aus dem Lasercut-Set war etwas zu gross, vermutlich weil dieser UNTER die Kuppel musste (oder ich zu ungenau gearbeitet habe). Ich wollte aber die Verstärkung IN der Kuppel haben, also habe ich das Originalteil als Schablone verwendet, und ein ganz wenig kleineres Teil ausgeschnitten. Das Teil konnte ich dann gut hineinstecken, und die einzelnen Klebelaschen nacheinander mit der Verstärkung verkleben. Dank der Öffnung konnte man mit einer Pinzette die Lasche gut andrücken, bis der Leim angezogen hat. Hat auch den Vorteil, dass man sofort merkt, ob die Grösse stimmt. Wenn nichts wackelt (zu klein) oder der Boden gekrümmt wird (zu gross), dann passt die Grösse.


    Die Struktur ist übrigens erstaunlich stabil, da verformt sich gar nichts, wenn man daran herumdrückt!


    Alex

    Hallo Marcus,

    danke für das Lob! :) Die Farben im Modell sind teilweise nicht die selben wie auf dem Bild des Modellbogens, das ist etwas ungewohnt. Ich weiss auch nicht, ob bei einer Renovation die Farben geändert wurden, und dies dann in einem "neuen" Bogen angepasst wurde.

    Wegen der Kuppel: Du meinst, wie ich die Bahnen miteinander verbunden habe? Also, die langen, geraden Flächen haben ja schmale Klebelaschen, die ausreichend sind. Die Kuppel selbst hat keine Klebelaschen. Auf den Fotos sind sie noch nicht verklebt, sondern sie werden einfach in die richtige Form "gedrückt". In einer weiteren Baustufe (Bilder folgen noch) habe ich jeweils zwei Bahnen von aussen mit schwach klebendem Klebeband (Tamiya-Tape, für die Plastikkleber unter uns ;) ) fixiert, so dass sie schön bündig aneinander lagen. Dann habe ich von innen die stelle mit Weissleim verklebt. Dabei bin ich mit einer Zahnarztsonde vorgegangen, und habe Weissleim an der Naht angebracht. Anschliessend wurde noch der Boden eingeklebt.


    Wie gesagt, Bilder folgen, das sollte dann klarer sein.


    Alex

       


    L: Passend zur Weihnachtszeit ein Stern... das vermutlich komplexeste Teil, die Hauptkuppel mitsamt Seitenwänden. Kanten vor der Montage gefärbt.
    M: Die Fenster eingeklebt, bereit zur Montage

    R: Die 16 Seitenflächen wurden zuerst paarweise verbunden. Langsam krümmt sich die Struktur.


       


    L: Hat etwas von einer Orchideenblüte)
    M: aus 16 wurden 4x4..

    R: und am Schluss 2x8


     


    L: Die Seitenwände sind verklebt, aber die Bahnen der Kuppel und der Sockel noch nicht.

    R: Aufeinandergestellt sieht man langsam die Endform der Kirche.


    So, auf ein andermal. Liebe Grüsse,

    Alex

    Oh, eben noch Ostern, und bald ist wieder Weihnachten... keine Angst, es ging schon ein Bisschen weiter mit der Kirche.


    L: Nach dem Sockel kommt die untere Brüstung an das Modell. Vorher die weissen Flächen ausmalen, damit man eventuelle Blitzer nicht sieht

    M: Das Runde kommt ans Eckige...

    R: Leider hat's nicht ganz gepasst, der Umfang war etwas zu gross. Wenn ich an den beiden Seiten etwas abgeschnitten hätte, so hätte das Muster oben nicht mehr mit der Fassade übereingestimmt.



    L: Über den Fensterbögen wird ein dünner Streifen aufgeklebt, hier habe ich aber Stück für Stück angebracht, nicht das einzige lange Teil, das vorgegeben war

    M: Nach der untersten Brüstung kommt die mittlere dran, die oberste ist etwas massiver (und dadurch einfacher zum verarbeiten)

    R: Auf dem Dach über dem Chor (?) werden die ersten Lasercut-Teile angebracht. Es hat alles schön gepasst! :)


       


    L: die erste Stufe des Turmes, damit werden die Seelen der Verstorbenen auf eine erdnahe Umlaufbahn gebracht, man nennt es glaube ich auch Fegefeuer. Ziemlich verwinkelte Sache.

    M: Mit dem eingeklemmten Kartonstück (ganz leicht spitz zulaufend) konnte ich die kurzen Seitenteile passend befestigen.

    R: der Turm mit der "zweiten Stufe" oben draufgestellt. Diese Form war einfacher. Auch hier, alle Fenster zurückgesetzt, was gefühlt 80% der Arbeit an diesem Bogen ist. Fenster und Brüstungen.



    Der untere Teil ist nun fertig, die Oberseiten der drei Brüstungen habe ich mit Revell Acrylfarben nachgefärbt, jetzt sieht es schön einheitlich aus.


    Alex

    Cool, wir haben auch zwei gekauft (Bücherecke und Gärtnerei), die gibt's aber erst zu Weihnachten. Schön zu lesen dass die Qualität gut ist.


    Alex

    L: An der Rückseite der Kirche befindet sich der runde Chor. Wie die gesamte Kirche hat auch dieser Teil einen umlaufenden "Sockel" (wie heisst der Ausdruck genau?). Damit der Abstand zwischen diesem und dem Gerüst einigermassen konstant ist, habe ich etwas Karton als Abstandshalter angeklebt.

    M: Darüber wird ein gerundetes Teil geklebt, das die Oberseite des Sockels darstellt. Die oberen Laschen habe ich abgeschnitten, die Dicke trägt sonst zu stark auf .



    L: die drei Eingangsbereiche sind nun montiert, jetzt geht es an den umlaufenden Sockel...

    M: die Passgenauigkeit ist gut, aber auch hier habe ich die obersten Klebelaschen entfernt. Stück für Stück kann man sich vorarbeiten...

    R: Bis die eine Hälfte erledigt ist!




    Und die selbe Ansicht von hinten (es sind noch nicht alle Kanten gefärbt...)



    Schöne Ostergrüsse,

    Alex

    Wir arbeiten im Betrieb auch mit ziemlich potenten Lasern, und die Schutzbrillen sind da schon sehr schwer und dick. Abgesehen davon, dass man auch spezielle Einweisungen und Kurse absolviert haben muss.


    Ich kann das unterstreichen, wenn man schon wenig Ahnung davon hat, mindestens (!!) die Vorschriften einhalten.


    Alex