Posts by Walter

    Jetzt gehts zügig weiter!


    Die Heckkonstruktion läuft eigentlich standardmäßig ab und passt ganz gut, es gibt für die Anschlusstelle eine Verkleidung, die man durch ein breiteres, längeres Stück gleicher Farbe ersetzen sollte, bei mir waren jedenfalls die offenen Stellen etwas größer als geplant und somit habe ich etwas mehr verkleidet.


    Für die Flügel wird eine richtig massive Innenkonstruktion gebaut, die anständig geschliffen werden will, damit alles straff und schön und vor allem gerade zueinander passt.

    Hier nochmal der komplette Rumpf ohne schräger Musik und Haube, zur Zeit sieht das Modell noch ein wenig wie eine Forelle aus...


    Danach habe ich die Cockpithaube montiert, sie besteht aus mehreren Teilen und muß innen bemalt werden, da es keine eigenen Innenteile für die Verstrebungen gibt. Für die Haube habe ich dünne Overhead-Folie verwendet, das hat eigentlich ganz gut funktioniert. Im hinteren Teil bin ich etwas ins Schwitzen geraten, da er im unteren Bereich keine Strebe hat und somit schwer an den Rumpf anzukleben war.

    Nun kommen die beiden Kanonen für die "Schräge Musik" dran, die werden aus dünneren Papierteilen gerollt und zusammengeklebt und im Anschluß mit zwei Drahtteilen im hinteren Teil des Cockpits in einem steilen Winkel angebracht - ich hab sie aber erst fixiert, als ich die Cockpithaube montiert habe, damit sie auch an der richtigen Stelle für die Öffnungen stehen...

    Als nächstes kommt die Cockpiteinrichtung dran. Da die Bf-110 G4 ein frühes Halinski Modell ist, lässt sie sich mit neueren Standards nicht vergleichen...


    Leider kam das neuere Me-110 Modell von Halinski erst heraus, als ich die Haube schon draufmontiert hatte, sonst hätte ich mich doch glatt dazu hinreissen lassen, die Cockpiteinrichtung mit ein paar der "neuen" Teile aufzupeppen.

    Auch die Nase ist etwas ungewöhnlich zu bauen, hier werden vier in sich gerollte und geformte Segmente über die vordere Spantenkonstruktion zur stumpfen Nase zusammengesetzt. Nachdem das ohne Retuschieren nicht so toll aussieht, habe ich mit feinem Schleifpapier und Wasserfarbe etwas nachgeholfen.


    Interessanterweise reflektiert die Wasserfarbe den Blitz des Fotoapparates anders als die Original Druckfarbe des Modells, so daß man auf dem Foto genau die bemalten Stellen sieht. Im Original bemerkt man den Unterschie übrigens kaum...

    ...tatsächlich gabs dann doch eine kleine Verschiebung beim vorletzten (dem längsten) Rumpfteil. Die Spanten lagen aufgrund des langen Mittelspants zu weit auseinander (mindestens 5 mm!).
    Also musste ich vor dem Zusammenkleben den Mittelspant kurzerhand auseinander schneiden und ein schönes Stück kürzen. Da aber die Endspanten sehr gut passen, ist die Angelegenheit auch kein Problem, der langgezogene Rumpfteil übernimmt mühelos die Aufgabe des Mittelspants im hinteren Bereich und hält den Rumpf.


    Im Mittelteil wird nun ungewöhnlicherweise ein dicker, leicht nach oben gebogener Draht eingezogen (statt des üblichen Kartonspants), der die Flügelkonstruktion halten wird. In der Mitte habe ich ihn sicherheitshalber mit Papier umrollt und verklebt, damit er sich später nicht verschiebt.


    Wichtig ist die Wahl des Drahtes, er muß später die Flügel bzw. das ganze Modell tragen, soll sich also nur sehr schwer verbiegen lassen.

    Die Rumpfteile habe ich dann unten mit einer Lasche zusammengeklebt, also nicht das Skelett direkt ummantelt, wie es vorgesehen ist (offenbar sind unten keine Laschen als Verbindung vorgesehen, da der dicke Karton diese Aufgabe übernehmen soll).


    Nachdem der Kleber getrocknet ist, habe ich die konusförmigen Rumpfteile über das Skelett geschoben und so zusammengepasst - und siehe da, entgegen meiner Erwartungen passen sie perfekt zueinander.


    Die Verbindungslaschen konnte ich weglassen, das bisschen Karton zwischen den Rumpfteilen hat tatsächlich genügt. Bisher gabs auch keine Verschiebungen.

    Hier die Rückseite des Covers, die Abbildung sollte mir beim Bau noch eine große Hilfe sein, da die restlichen Skizzen eher dürftig ausgefallen sind.


    Zur Geschichte dieses Flugzeuges:
    Nachtjäger Messerschmitt BF-110G-4, geflogen vom Kommandeur der III Gruppe des 1. Nachtjagdgeschwaders, Oberleutnant Martin Drewes. Die Bewaffnung des Schießstandes kann in zwei Versionen gebaut werden, darunter die sog. "Schräge Musik", d.h. 2x20mm-MG FF/M, die auf der Stelle der beiden regulären MG 81Z schräg nach oben/vorne im Schießstand angebaut wurden. Während eines Angriffes auf die feindlichen Bomber beschoss die Me von unten die empfindlichen in den Tragflächen eingebauten Kerosintanks. In der Nacht, ohne Verwendung von Leuchtspurgeschossen und von der in der Regel gar nicht oder nur unzureichend geschützten Seite angreifend, erzielten die Nachtjäger zahlreiche Abschüsse.


    ...klingt ja interessant und etwas außergewöhnlich, also habe ich mich entschlossen, das Modell mit der "Schrägen Musik" zu bauen. Weiters interessant fand ich auch die riesige Liechtenstein-Radaranlage im Bug, also los gehts mit dem Bau...

    Hallo!


    Frisch erholt und voller Elan aus dem Urlaub zurück gehts nun an meinen ersten Baubericht.
    Da das Modell bereits fertig in meinem Hangar steht, wird dieser Bericht wohl auch in Kürze fertig sein, Fotos habe ich während seiner Entstehungsphase jedenfalls genug geschossen.


    Ich habe mich für den Bau dieses Modells entschieden, weil es eine für mich sehr interessante Variante dieses Flugzeuges darstellt.
    Hier nun zu den Eckdaten des Modells:


    Messerschmitt Bf-110G-4
    Halinski Kartonowy Arsenal 4/95


    Teile: 381
    Maßstab: 1/33
    Länge: 39,6 cm
    Spannweite: 49,1 cm


    Anleitung in polnisch und englisch (!)
    kein Verstärkungskarton im Modell enthalten (benötigt werden 1 mm, 2 mm und wenig 0,5 mm Karton)
    mehrere Drahtstücke in verschiedenen Stärken werden ebenfalls benötigt
    das Modell kann in zwei Varianten gebaut werden (!!!) - mit Heckschützenstand oder mit der sogenannten "Schrägen Musik"

    Hallihallo!


    Wie ich sehe, kommt die Corsair wieder schön dran.
    Ich hab grade zwei Wochen Urlaub in den steirischen Bergen hinter mir und hab auch ein kleines Ausflügerl zum Hangar 7 nach Salzburg hinter mir - dort steht ja bekanntlich die Corsair der Flying Bulls, die ich gleich eifrig fotografiert habe.
    Anbei mal ein Foto, wenn jemand will, schick ich auch gerne ein paar Detailaufnahmen zu.


    Liebe Grüße,
    Walter

    Hallo rutzes!


    Respekt! =D>
    Sieht doch sehr sauber aus, die MiG 1.44, zumal ich von Hobby Model weiß, daß die Paßgenauigkeiten nicht immer die besten sind.


    Hobby hat halt tatsächlich viele interessante Modelle (auch als Einzige den Eurofighter und die F-22), die andere Verlage noch nicht konstruiert haben. Vor allem knöpft sich der Hobby Verlag auch immer die Flugzeuge vor, die gerade mal einen Erstflug absolviert haben (wie die MiG 1.44 - ein Testflugzeug), während andere Verlage warten, bis das Flugzeug wirklich in Serie ist und auch schon bei Luftstreitkräften fliegt - vielleicht liegt das ja einfach auch daran, daß noch keine exakten Baupläne existieren.
    Irgendwie erinnert mich Hobby manchmal an die Italieri Modelle (Plastik)aus den Achtzigern, die haben auch ein Modell eines Stealth Fighters rausgebracht, der mehr wie eine verkleinerte SR-71 aussah (wahrscheinlich von frühen Entwürfen) als die tatsächliche F-117 Nighthawk.


    Liebe Grüße,
    Walter

    Hallo 105er!


    Danke für Deine tollen Bilder von der Airpower, die sind wirklich gut geworden. Ich nehm an, du warst am sonnigen Freitag dort. 8)


    Ich wollt mir am Samstag nach der Veranstaltung auch noch die Flugzeuge am Boden begutachten und fotografieren, der Regen hat mir da leider einen Strich durch die Rechnung gemacht.
    In zwei Jahren werd ich mir das Ganze wahrscheinlich gleich über beide Tage geben, zur Sicherheit wegen dem Wetter... ;)


    Liebe Grüße,
    Walter

    Hallo!


    Freut mich, daß euch die Bilder gefallen!


    Es ist ja bei uns auch ein Riesenglück ( :Dtu felix Austria), daß so eine Airshow in unserem kleinen Lande möglich ist.


    Bedanken können wir uns dafür bei einem Hersteller von picksüßer Brause (auch Energy-Drink genannt), der mit seinem Sprudel so viel Geld gemacht hat, daß er sein Hobby Flugzeug und Fliegerei voll ausleben kann und somit auch Veranstalter und Hauptsponsor der Airpower ist. Der Eintritt war übrigens frei!


    Die Flugzeugsammlung des Herrn Mateschitz kann man in Salzburg übrigens öffentlich besichtigen (ist ja nicht so weit von Bayern). Infos gibts dafür auf der offiziellen Seite http://www.hangar-7.com


    Liebe Grüße,
    Walter

    Quote

    Original von Malo
    Danke für die Fotos und die Eindrücke. Ich habe gestern den Bericht im TV gesehn und mir blutet das Herz, dass ich nicht dabei sein konnte.*schnüff*


    Naja, in zwei Jahren ist ja wieder eine Airpower (schon verdammt lang bis dahin), vielleicht beim nächsten Mal auch ohne Regen.
    Ich werd mich dann sicher auch besser organisieren, eventuell dort schon übernachten (eventuell campen dort), damit man in der Früh gleich die Stimmung mitkriegt.


    Der Event ist auf alle Fälle äußerst sehenswert und ich kann jedem Luftfahrtbegeisterten nur raten, sich das anzusehen und auch eine längere Anfahrt nicht zu scheuen.


    Liebe Grüße,
    Walter

    ... unter den Eurofighter durfte sich keiner stellen, die Militärs passten da natürlich auf.


    So, das wars, ich hoffe die Bilder gefallen!


    Liebe Grüße,
    Walter


    P.S.: Wie ich gelesen habe, bist du auch geflüchtet Waltair - es war aber zu dem Zeitpunkt wirklich nicht mehr zu machen, alles war klatschnass und ich wollte dort wirklich keine Verkühlung riskieren. Trotzdem wars bis dahin super!

    Es kam, wie es kommen musste, strömender Regen setzte ein, es war unglaublich - der Wind war auch so stark, keiner konnte mehr was sehen. Eine halbe Stunde haben wir unter den Schirmen (die eigentlich nix geholfen haben) ausgeharrt, aber nachdem dann auch noch keine Besserung in Sicht war, haben wir aufgegeben.


    Andere haben verzweifelt Unterschlupf gesucht und haben sich so unter dem großen Deltaflügel der ausgestellten Draken zusammengequetscht.

    Hallo!


    Wie angekündigt, hier ein paar Bilder der Airpower05, die dieses Wochenende in Zeltweg / Österreich stattgefunden hat. Die Airpower ist die größte Flugshow Österreichs und sogar eine der größten Europas.


    Flugvorführungen gabs am Freitag und am Samstag, nachdem ich am Freitag brav gearbeitet habe, bin ich am Samstag wie 200.000 (!) andere Besucher auch zu diesem Megaevent gepilgert.
    Wie das Leben so spielt, hat am Samstag das Wetter nicht ausgehalten und wir sind dann während des Wolkenbruchs des Jahres so gegen 15.00 Uhr nach einer halben Stunde voller Hoffen im strömenden Regen dann doch gegangen. Leider hab ichs dadurch nicht mehr geschafft, die geplanten Nahaufnahmen der ausgestellten Flugzeuge zu machen.


    Totzdem, schön wars bis dahin auf alle Fälle und ich kann nur empfehlen, sich diesen Event das nächste Mal (leider erst in 2 Jahren) live anzusehen.
    Die offizielle Homepage der Airpower lautet http://www.airpower05.at


    Viel Spaß mit meinen Bildern!


    Liebe Grüße,
    Walter


    Fangen wir an: Anfangs gabs eine Vorführung des österreichischen Heeres mit Saab 105 Ö...

    Hehe, jaja die MiG-21 von GPM...
    Ich hab sie mir damals ausgesucht, weil sie mir als ein relativ einfaches Modell erschien und auch noch recht ähnlich den Geli-Modellen war - von der Machart, als auch von der Papiersorte her. Auch die dürftigen Schemas konnten mich nicht abhalten, weils bei Geli ja auch nicht mehr Details gab.
    Ich hab mir grade Deinen Bericht von der MiG-21 aufmerksam durchgelesen und musste doch öfter schmunzeln, denn all diese Probleme hatte ich auch beim Bau. Damals habe ich an meinen Fähigkeiten gezweifelt, aber als ehemaliger Geli-Bauer kommt man doch auf den Gedanken, daß da oder dort ein Fehldruck sein könnte. Mit Grausen erinnere ich mich an die F/A-18 (eine der letzten Erscheinungen bei Geli), die als einziges Modell meiner Karriere im Mist gelandet ist (und das nach nur drei Rumpfteilen).


    Naja, irgendwie hab auch ich damals die MiG-21 geschafft mit Zusatzpapierstückchen, viel silberner Wasserfarbe und auch ein paar Draufsichten aus dem Internet (damit der Flügel an der richtigen Stelle sitzt).
    Ich schau mal die kommenden Tage, die MiG-21 im Detail zu fotografieren und hier zu posten. Empfehlen kann ich das Modell leider eben auch nicht.
    Alternativen wären die MiG-21 von Fly (ist vor allem detaillierter, man kann sie aber auch vereinfacht bauen) in gleicher Bemalung und eine MiG-21 von Hobby Model gibts auch (Tarnschema, Sowjetische Luftwaffe). Vielleicht sind die ja besser zu bauen.


    Liebe Grüße,
    Walter

    Ja, leider!
    Weder alte MM-Ausgaben, noch Fly haben die Schächte, nur die A-10 von Geli und die sind aber so seltsam, ich glaub nicht, daß die Original aussehen und auch von der Konstruktion auf andere Modelle adaptierbar sind.
    Vielleicht findet sich in diesem Forum ja ein findiger Tüftler der die Schächte in Eigenregie schon gebaut hat?


    Grüße,
    Walter

    Hallo Landsmann!


    Hast recht, das Modell ist wahnsinnig interessant, ich würds auch äußerst gerne versuchen.
    Die fehlenden Fahrwerksschächte sind, finde ich jedenfalls, ein gewaltiger Wehrmutstropfen.
    Wenn ich die A-10 mal baue, werd ich sicher über die Möglichkeit tüfteln, die Schächte irgendwie anzufertigen, ist aber sicher nicht leicht, weil das Ding total durchspantet ist. Bei Geli gibts das Modell sogar mit Schächten, allerdings ist die ThunderboltII von Geli von der Paßgenauigkeit nicht sonderlich.
    Ansonsten sollte die Maly Konstruktion, die Du hast wirklich gut sein, weil von einem Spitzenkonstrukteur, so hab ichs mir jedenfalls sagen lassen.
    Viel Spaß bei Bau!


    Liebe Grüße,
    Walter

    Hallo Robert!


    Danke fürs Kompliment!
    Nahaufnahmen poste ich mit der Zeit (muß noch ein paar Fotos machen), ich versuch auch, einen Baubericht zu liefern - die Bf-110G-4 hab ich auch während der Entstehungsphase abgelichtet.
    Heute hab ich auch die Hs-123 von Wilhelmshavener schon mal eingestellt (nicht am Bild weil 1:50).


    Liebe Grüße,
    Walter

    Hallo Sparrowhawk!


    Tolles Ding, Deine Corsair, halt sicher eine große Herausforderung ob der außergewöhnlichen Flügelform, aber wie ich sehe, hast Du ja einige innovative Ideen, um Schwierigkeiten zu meistern.
    Deinen Baubericht werde ich weiter mit großem Interesse verfolgen.

    Allgemein kann ich sagen, daß das Modell sehr gut zu bauen war. Paßgenauigkeit war sehr gut und die Detaillierung (200 Teile auf diese Größe) war auch optimal. Ein Modell, das man auch einem Anfänger und Wiedereinsteiger empfehlen kann.
    Die Henschel-123 gibt es übrigens auch von Maly Modelarz (Ausgabe 1-1993), im größeren Maßstab 1:33.