Posts by Katharina

    Der erste Radsatz ist schonmal geschafft. Dąbrowski-typisch bestehen Nabe und Lauffläche jeweils aus Kartonstreifen, die um einen Kern mit definiertem Durchmesser gerollt werden sollen. Das funktioniert nur so mittelgut, weil die Streifen deutlich länger sind als der erwünschte Außendurchmesser erfordern würde. Diese Technik erfordert also viel Versuch und Irrtum. Naja, besser so als wenn die Teile zu kurz wären.

    Womit wir auch beim nächsten Häkchen sind: das Modell ist für IIf-Gleise konstruiert, die Spur also noch etwas schmaler als für den Maßstab korrekt. Im Zusammenspiel mit den anderen Modellen, vor allem der T2-71 mit ihrem innenliegenden Rahmen, könnte es dadurch zu Konflikten kommen. Ich fürchte also, ich werde den Radsatz noch einmal auseinandernehmen und eine längere Achse einsetzen müssen.


    Während ich mich um die weiteren Räder und die Drehgestelle drücke habe ich schonmal die Teile für den Wagenaufbau vorbereitet. Boden, zwei Stirn- und zwei Seitenwände sind jeweils Sandwiches aus einem pappverstärkten Teil und einem Kartonteil. Das alles landet jetzt für einige Zeit unter der Presse.


    Meine kleine Familie von Feldbahn-Modellbögen hat ein wenig Zuwachs bekommen:

    Die „531“, gebaut 1899 bei Orenstein & Koppel. Den Bogen hat Konstrukteur Tadeusz Dąbrowski nicht in seinem eigenen DeltaTe-Verlag, sondern 2005 bei GPM veröffentlicht.


    Die Schnuckellok steht ebenfalls im Museum Wenecja, sogar direkt neben der T2-71 und überdies mit angehängten Wdx-Wagen! Das Modell läßt sich mit beweglicher Steuerung bauen, bei der es sich spannenderweise nicht um die n-te Heusinger-, sondern die O&K-Patent-Steuerung handelt.


    Mein besonderes Augenmerk liegt allerdings vorerst auf den beiden beigegebenen Kartoffelwagen, denen ich den folgenden Abschnitt dieses Bauberichts widmen möchte (denn mit frustrierendem Wandtke-Schabernack dürfte bei diesem Bogen nicht zu rechnen sein).


    Nachdem der Bogen mit den Stadttoren nahezu druckreif ist (Baubericht von Johannes), möchte ich euch gerne an meinem nächsten Projekt teilhaben lassen.


    Am Berghang gegenüber der Marburger Elisabethkirche liegt ein hübscher kleiner Friedhof. Dessen gotische Kapelle St. Michael, genannt das „Michelchen“, wurde zwischen 1268 und 1270 erbaut, als auch die Elisabethkirche noch eine Großbaustelle war. Anscheinend entstand sie direkt im Anschluss an deren Sakristei, vermutlich sogar durch denselben Bautrupp, der enge Kontakte zur Kölner Dombauhütte unterhielt. Dach und Türmchen sind von 1583 und wurden vor drei Jahren neu gedeckt.



    Auf dem Friedhof haben sich noch etliche alte Grabmäler erhalten, das älteste von 1566, das neueste von 1888.

    Angeblich liegen auch die Gebeine der Heiligen Elisabeth selbst auf diesem Friedhof, seit Landgraf Philipp sie während der Reformation aus ihrem goldenen Schrein geraubt hat – insofern die Knochen, die er später zurückgab, nicht doch die echten waren.



    Mein Modell wird im „Standard-“Maßstab 1:250 handliche 7 cm Länge haben.

    Von den Grabmälern werde ich auf jeden Fall diejenigen darstellen, die an den Außenwänden der Kapelle angebracht sind, das steht außer Frage. Unter den Freistehenden sind auch ein paar Schätzchen; ob, wieviele, welche, und wie ich die auch umsetze muss ich mir noch gut überlegen.

    Darüber hinaus habe ich ein einfaches Postkartenmodell geplant. Vielleicht kann ich mich auch zu Versionen in größeren Maßstäben (1:87? 1:150?) aufraffen, ich verspreche aber nichts.

    Ebenfalls bei dem Streifen ist mMn ein kleiner Fehler. Unten wird das Dach ja kürzer, da müsste der braune Streifen auch entsprechend schmaler werden. Tut er aber nicht. ich habe die entsprechenden Stücke nach dem verkleben abgeschnitten:

    Was ich mir vorgestellt hatte war: den Streifen umklappen und verkleben, und erst danach die schraffierte Fläche ausschneiden. Meinst du ich sollte die noch über die Knicklinie rüberziehen? Oder stiftet das nur noch mehr Verwirrung?


    Nach einigem Grübeln habe ich mich für die erste Variante entschieden: aus ein paar Resten schwarzen Tonkartons forme ich je zwei Streifen mit folgenden Maßen:

    • 1,5 mm * 1+3+2,5+3+1 mm – dies entspricht dem ursprünglichen Teil 23, nur daß es eben 2 mm weiter nach außen ragt
    • 2 mm * 2+1+2 mm – verschießt diesen zusätzlichen Abstand von oben und unten, sodaß eine Tasche entsteht, in die der Riegel greifen kann.

    Dann wäre der Verschlußmechanismus für die Türen also fertig (jedenfalls auf einer Seite des Wagens, den ganzen Spaß darf ich mir später nocheinmal machen).

    Als nächstes geht es an die Scharniere, und wir erinnern uns:

    Das ist aber ein Problem für Zukunfts-Katharina.

    Na dankeschön …


    Bei den Türbeschlägen weiche ich ein wenig von der Nummernfolge ab, meine Baureihenfolge wird aus den Bildern ersichtlich. Im Nachhinein hätte ich den Drahtgriff zuallererst setzen sollen.

    Und hier stoße ich auf den bislang größten Schnitzer des Bogens: Wandtke scheint wirklich nicht zu wissen, daß mit Pappe verstärkte Teile dicker werden. Und nachdem sich da so einiges aufsummiert hat schwebt nun der untere Riegel einige Millimeter vor der Schelle, in die er greifen soll. Jetzt habe ich die Wahl: Bringe ich die Schelle irgendwie nach vorne, oder verkröpfe ich den Riegel entsprechend nach hinten?


    Nanana .... ist da unsere wilde Cathy etwa in eine Kneipenschlägerei verwickelt worden 8|

    Neinnein, das war alles ganz anders … aber du solltest die andere sehen! Und es war tatsächlich vor der Kneipe passiert :D

    Naja, nicht ganz so romantische Eisenbahnfreunde könnten die <Kulleraugen> auch als Frosch-Glupschis bezeichnen .... :cool:

    Du meinst, wenn ich die T2-71 küsse und feste an die Wand schmeiße könnte eine BR 10 oder gar eine 103 daraus werden?

    Die wunderbare Seite http://pkprepo.net dürfte sicherlich allen ein Begriff sein. Dort gibt es Bahnzubehör – Signalmasten und dergleichen mehr – in phantastischer Detaillierung in den gängigen Maßstäben zum kostenlosen Download, darunter auch diverse Lichtraumprofile.


    Gewissermaßen als Fingerübung um wieder reinzukommen habe ich zwischendurch die Schablone für meine 600-mm-Spur gebaut. Wofür genau ich die einst gebrauchen könnte kann ich noch nicht sagen. Vielleicht mag sie mir hilfreich sein wenn es an die Radsätze geht, sodaß alle noch entstehenden Fahrzeuge am Ende die exakt gleiche Spurweite haben.


    Nach einer längeren Pause, neben Zeit- und Motivationsmangel durfte ich mich obendrein mit einer angebrochenen Rippe herumärgern, kann ich heute wieder einen Fortschritt bei meinem Bähnchen verkünden!

    Bei den Diagonalstreben hat Wandtke leider einen etwas größeren Bock geschossen: Umriß- und Falzlinien haben vollkommen unterschiedliche Winkel, und von den benötigten Flanschteilen ist nur die Hälfte beigegeben. Mit Restkarton und meinem treuen Farbstift ließ sich das aber gut beheben. Einzig die aufgedruckte Bolzenkopf-Reihe verläuft nun in einem schiefen Winkel.

    Als nächstes geht es dann an die Türbeschläge.


    Drei Dutzend Teile später sind die senkrechten Stützen ringsum angebracht. Bei zwei von denen mußte ich wieder verirrte weiße Linien übertünchen, siehe den Beitrag weiter oben.

    Bei den Stirnseiten sitzt an den Stützen ein Draht, vielleicht eine Haltestange um das Kuppeln zu erleichtern? Dessen exakte Position geht aus der Anleitung nicht hervor, und auch die zwei-Seiten-Ansicht ist mit Vorsicht zu genießen. Ich habe mich an der zweiten Bretterfuge orientiert.


    Die Türen sind mit einem Pappteil aus dem Lasersatz verstärkt und mit einem aufgeleimten Rand versehen. Anders als auf dem Titelbild dargestellt sind sie nicht gebuckelt.

    Bei der Montage zeigte sich ein Symmetrieproblem: Ist der Schließmechanismus auf der einen Seite an der linken und auf der anderen Seite an der rechten Tür befestigt oder beidseitig auf der rechten Tür? Die Markierungen für die Riegelfalle deuten auf das eine, die Markierungen auf den Türen selbst auf das andere. Ich werde wenn es soweit ist die Riegel jeweils auf der rechten Tür anbringen, dann muß ich nur eine Markierung übertünchen.


    Als nächstes möchte ich, um dem Kasten mehr Stabilität zu geben, die Eckverstärkungen ansetzen. Sowohl eine verwaiste weiße Linie auf dem Bogen, die sich über drei Teile hinzieht, als auch die zu breiten Markierungen für die Eckteile lassen sich mit etwas Farbe beheben.

    Allerdings haben die Eckteile die gleiche Höhe wie der Wagenkasten und lassen keinen Platz für die Winkeleisen an der Oberkante. Setze ich also diese zuerst an und erst danach die Eckprofile. Die Teile für die Stirnseiten sind ein, zwei Millimeter zu kurz – ich habe den Verdacht, daß Wandtke vergessen hat, daß die Seitenwände ja mit Pappe verstärkt sind, deshalb auch die zu breiten Markierungen – das kann ich mit den darübergeleimten Eckstücken kaschieren. Die anderen Stützen, die den gleichen Fehler haben, werde ich entsprechend einkürzen.


    Damit sind die Teilenummern 1 bis 12 verbaut (9 gibt es nicht, dafür heißen die Teile 10 in der Anleitung 9).


    Den Anfang mache ich mit dem offenen Güterwagen Wdx. Bei einer Wandtke-Konstruktion mache ich mich aufs Schlimmste gefaßt, und tatsächlich fiel mir bei der Durchsicht auf, daß einige Teile fehlen, meistens weil statt 8 Stück nur 4 vorhanden sind. Jagut, damit kann ich noch umgehen.


    Los geht es mit ein paar Sandwiches. Bodenplatte und Wände bestehen alle aus einem Kartonteil außen (respektive oben), einem Kartonteil innen (unten) und einem 1-mm-Pappteil aus dem Lasersatz dazwischen. Das verschwindet jetzt für die nächste Zeit unter der Presse.

    Hier tauchte aber auch gleich das erste Ärgernis auf: Der Wagen ist nicht dreh-, sondern spiegelsymmetrisch. Die Türen sind von einem Ende 12,2 cm und vom anderen Ende 12,7 cm entfernt. Auf den Innenteilen sind sie aber genau mittig, sodaß sich ein Versatz von gut 2 Millimetern ergibt.

    Kann ich damit leben? Wird das auffallen? Wie ich mich kenne würden jedwede Versuche, das zu beheben, alles nur noch schlimmer machen. Also Volldampf voraus …


    Nachdem ich mich schon als Teenie in die T2-71 mit ihren großen Kulleraugen und ihrem saftigen Grün verliebt habe (und das Modell seinerzeit nie zuende gebracht habe) legte ich mir den Bogen vor einiger Zeit erneut zu. Seitdem spukt mir der Gedanke durch den Kopf, einen kleinen Zug auf 600-mm-Spur im angenehm großen Maßstab 1:25 zu bauen. Schließlich braucht jeder ein paar Freunde, und in der Vitrine macht sich jede Lok gleich doppelt so gut wenn ein paar Wagen dranhängen. So fand sich bei mir folgende Clique ein:

    • Dampflokomotive Typ Riesa (Bn2) T2-71 mit Schlepptender, gebaut 1939 bei Henschel, fuhr langezeit für die PKP, heute im Schmalspurbahnmuseum Wenecja. Modelik hat diese Lok gleich zweimal herausgebracht, einmal als Nr. 15/02 von Adrian Wandtke und einmal als Nr. 6/09 von Jan Kołodziej. Letzteren gibt es als Nr. 3/17 auch in 1:45. Ich habe nun aber die ältere, die Wandtke-Konstruktion.
    • offener vierachsiger Güterwagen Wdx, Angraf Nr. 7/2018 und
    • geschlossener vierachsiger Güterwagen Kdxz, Angraf Nr. 8/2018, beide ebenfalls von Adrian Wandtke. Abgesehen vom Aufbau sind die beiden Wagen vollkommen baugleich, und auch die Bögen teilen sich viele Teile. Solche Wagen gibt es auch im Museum Wenecja, die geschlossenen hängen sogar an der T2-71. Paßt also.
    • Diesellokomotive Typ GLS 30, gebaut zwischen 1957 und 1964 im Baumaschinen-Reparaturwerk Nr. 5 in Gliwice, mit zwei Kipploren. Der Bogen von Jan Kołodziej erschien als Nr. 8/09 bei Modelik. Das Schnuckelchen fährt auch auf 600-m-Spur, die Kupplungen sind aber nicht mit den anderen Modellen kompatibel. Egal, Niedlichkeit trumpft.

    Vielleicht kann mir einer der Leser hier noch einen Tipp geben, wie ich an passende Figuren japanischer Piloten in 1:32 oder 1:33 komme?

    Moin Axel,


    ich hatte vor vielen Jahren meine Schreibersche F 13 mit, ich meine tatsächlich japanischen, Piloten besetzt. Bodenpersonal gabs auch dazu. Weiß der Henker wo die herkamen, wahrscheinlich irgendeine Zeitschriftenbeilage. Den richtigen Scan hab ich natürlich nichtmehr, aber vielleicht reicht das ja als Anfangspunkt für die Detektivarbeit.


    Viele Grüße
    Katharina


    Argl, ich bin mir noch unschlüssig!


    Nachdem ja der letzte Auftrag der Marburger Lokomotivbau „Denis Papin“ so unrühmlich endete, möchte ich wirklich zu demjenigen Bogen greifen, der mir beim Durchsehen meiner Sammlung noch jedesmal ein „Hach!“ entlockte? Eine wahre Schönheit, jene, äh, _ _ _ _-1, die schon so manches Herz für sich gewann!


    Oder sollte es Johannes tatsächlich geschafft und mich zum Bau von etwas Schwimmendem verleitet haben? Da hätte ich einen wirklich sehr persönlichen Bezug nicht zu der _ _ _ _ _ _ _ _ _ und der _ _ _ _ _ _ _ selbst, aber immerhin zu ihren Namen …


    Das muß ich mir nochmal alles in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.

    Moin Walter,


    die Lufthansa verwendet seit Mitte der 60er die gute alte Helvetica. Dir geht es wahrscheinlich um die Zeit davor – knifflig. Würd mich nicht wundern wenn die Schrift speziell für den Schriftzug auf dem Rumpf entwickelt wurde und garkeine voll ausgebaute Schriftart ist. Das Ähnlichste was ich jetzt finden konnte heißt Skope Italic (Adobe Fonts, MyFonts), aber auch da paßt die Serifenform nicht hundertprozentig.


    Viele Grüße

    Katharina

    So, die ersten 65 Teile sind geschafft.

    Auf dem Lokkasten steht „Сев. Ж.Д.“, sie fährt also für die Russische Nordbahn. Dann ist das hier nicht die Transsib oder die Baikal-Amur-Magistrale, sondern wohl die Strecke Jaroslawl–Archangelsk, oder vielleicht die davon abzweigende Petschorabahn, die bis nach Workuta jenseits des Polarkreises führt.



    Ich habe das Gleisbett mit 2-mm-Pappe unterfüttert und die Böschungsunterkanten mit Kartonwinkeln ausgesteift.


    Hallo Ulrich!

    Diese Kirche wurde bisher von keinem Verlag gewürdigt

    An der Behebung dieses Mißstandes wird bereits gearbeitet ^^

    Da aber die Fertigstellung dieser Konstruktion noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, neben Studium und anderen Projekten, hatte ich mich selbst einmal an dem Modell von Dieter Stahl versucht.

    Der Bogen ist eine echte Herausforderung, denn er weist gravierende Paßungenauigkeiten und andere Konstruktionsmängel auf, deshalb gilt dir mein äußerster Respekt dich seiner anzunehmen. Ich wünsche dir mehr Geduld als ich sie aufbringen konnte – nach dem dritten Anlauf hatte ich frustriert aufgegeben und ein eigenes einfaches Modell in kleinerem Maßstab gezeichnet. Der Bogen geht zum Stadtjubiläum im kommenden Jahr in Druck.



    Wenn du Referenzphotos brauchst sag bescheid, ich hab die gute ja quasi direkt nebenan stehen :)


    Liebe Grüße!

    Katharina

    Was ist so hoch wie ein Haus, verbraucht zwanzig Liter Brennstoff die Stunde, produziert sch**ßviel Qualm und Lärm und spaltet einen Apfel in drei Teile?

    Eine sowjetische Maschine, die Äpfel in vier Teile spalten soll!


    Nun, sie spaltet keine Äpfel, aber sie zieht Güterzüge. Mit 3000 PS. In Schrittgeschwindigkeit. Das ist die 2ТЭ10В, ein Meisterwerk sowjetischer Ingenieurskunst. Und sie ist potthäßlich.

    Ach, ich glaube ich bin ein bißchen verliebt :love:



    Wie aus der 2 am Anfang der Baureihenbezeichnung hervorgeht ist es eine Doppellokomotive; aus dem Bogen läßt sich wahlweise Sektion А oder Б bauen. Ich lasse es erst einmal bei der einen Sektion bewenden, vielleicht schiebe ich die zweite irgendwann einmal nach.

    ob die kleinen Türmchen (No. 30 - 33) überhaupt in den Bausätzen berücksichtigt sind, konnte ich bis jetzt noch nicht feststellen.

    Sind sie, hier der Zweite Namenlose Turm (Nr. 30). Folge 76 ist das.



    Man kommt mit den neun Modellbögen einmal komplett um den Kreml herum, inklusive des Kutafja-Turms (Nr. 1). Die Paläste und Kirchen im Inneren des Kreml gehören allerdings nicht dazu, war anscheinend auch niemals geplant verlagsseitig. Da könnten auch Sicherheitsvorgaben eine Rolle gespielt haben, die Gebäude sind ja noch immer Regierungssitz (und, unter uns, nicht immer die hübschesten).

    Die paar Meter Mauern mit ihren Zinnen dürften eine ziemlich ermüdende Arbeit sein, die Anleitung schlägt sogar eine Arbeitsteilung im Familien- und Freundeskreis vor! Aber die Türme machen sich auch als Solitäre sehr gut in der Vitrine. Mal schauen, je nachdem wie gut ich den Fünf-Monats-Plan erfüllt bekomme häng ich vielleicht auch noch einen dran.


    Hihi, das wär natürlich auch eine Idee, wir teilen die Abschnitte unter uns auf und beim nächsten Modellbautreffen stellen wir dann die gesamte Ringmauer zusammen:D

    Hmm, das Problem stellt sich auch mir: „meine“ Lok wurde in Luhansk gebaut, damals Woroschylowhrad in der Ukrainischen SSR – aber natürlich von vornherein für den Einsatz im gesamten Breitspurnetz, vor allem in der RSFSR und den zentralasiatischen SSRen. Wäre die damit jetzt auch aus dem Rennen?

    Ich schlage deshalb vor, „Rußland“ in seinem umgangssprachlichen weiteren Sinn zu benutzen und auf das jeweilige Gesamtgebiet des Zarenreichs, der Sowjetunion und der Russischen Föderation anzuwenden, so hatte ich es auch zu Anfang verstanden. Roberts Škoda-Lok wäre damit immernoch draußen leider.

    Привет!

    Auch die Марбургский Локомотивный Завод им. Дени Папен (Marburger Lokomotivfabrik „Denis Papin“) meldet ihre Teilnahme an!

    Noch warten wir auf die Post, aber dann wird es entweder eine М62 (besser bekannt als Taigatrommel) oder eine 2ТЭ10В, in beiden Fällen aus dem belarussischen Novamodel-Verlag in 1:87.


    Bis dahin!
    Katharina

    Hmm, wenn ich das richtig verstehe meint 1:24 das detaillierte Modell in der Galerie. Bei den einfacheren ohne Inneneinrichtung ist dort ein Maßstab von 1:32 angegeben, der müßte dann auch auf den Downloadbogen zutreffen.

    Probedruck und nachmessen ist hier der einzige Weg zur Gewißheit fürchte ich :|

    Moin Maxe,


    Zio Prudenzio ist leider schon vor einigen Jahren verstorben und seine Seite, zioprudenzio.it, längst abgeschaltet.

    Die Wayback Machine hat ältere Versionen der Seite archiviert, es besteht aber keine Garantie daß sie damals in Gänze erfaßt wurde. Kann also gut sein, daß beim Versuch, die Dateien aufzurufen, nur eine Fehlermeldung kommt.


    https://web.archive.org/web/20…oprudenzio.it/fokker.html


    Liebe Grüße

    Katharina


    €: Moritzamica war schneller :D

    Ein Detail fehlt noch: Der Hof war auf der vierten Seite mit einer Arkade geschlossen, die im Bogen nicht dargestellt ist. Ich habe daher die Bogenreihe aus „Chateau2.pdf“ etwas verzerrt, damit die Arkade aus sieben Bögen besteht und mehrfach ausgedruckt. Zwei Ausdrucke habe ich Rücken an Rücken geklebt und seitlich so lange beschnitten bis es genau zwischen die Seitenflügel passte. Dort habe ich die Arkade stumpf angeleimt.
    Natürlich hätte ich die Bögen auch ausschneiden können, aber dazu war ich zu faul. Außerdem hätte das nicht zum Detaillierungsgrad des restlichen Modells gepasst (Dachgauben!).

    So, fertig ist das Jagdschloss Ludwigs XIII. und damit der Bauzustand von Schloss Versailles im Jahr 1661.
    Die Münze ist ein Stilbruch, ich weiß, aber ich hatte jetzt keinen Louis d’or zur Hand …



    ~~ wird fortgesetzt ~~