Posts by Katharina

    Moin,


    einen hundertprozentigen Treffer habe ich auch nicht gefunden. Ich sehe große Ähnlichkeiten zu den Schriften von Arno Drescher aus den 1930ern, eng verwandt mit der Futura und in der DDR sehr weit verbreitet (und die Super Grotesk mag ich so sehr, dass ich sie zu meiner eigenen Hausschrift gemacht habe :) ).

    Die Fundamental Grotesk, ebenfalls von Drescher, hat Peter Weigel unter dem Namen Fundamental Brigade digitalisiert, den Link zu seiner Seite CATFonts hat Klaus ja schon gepostet.

    Die Rummelsburg ist ledglich „inspiriert“ von alten DDR-Beschriftungen, zu finden hier. Das kleine e mit dem verkürzten unteren Bogen passt sehr gut, auch die Anschlüsse bei n und h; der Rest ist eher meh.


    Meine Empfehlung: Zumindest im Illustrator gibt es die Funktion „In Pfade umwandeln“, ähnliches dürften auch andere Vektorprogramme können. Nimm die von Michael gezeigte Basique, und pass die Buchstabenformen entsprechend an (das kleine e beschneiden und die Oberlängen langziehen könnte schon reichen). Solangs nur um ein einziges Wort geht ist der Aufwand im Rahmen.


    Moin Johannes,


    kein Grund zum ärgern, die Kneipe fällt noch unter „Demnächst“, das war nur die geheime Vorschau :D Die Seitenwände haben noch keine Obergeschosse, und das halbe Dach fehlt auch.

    Sobald die Konstruktion fertig ist wird der Bogen im Forum natürlich angemessen vorgestellt.


    Viele Grüße!

    Katha

    In dem unscheinbaren braunen Umschlag mit der aufgeklebten Seitenansicht der Lokomotive stecken zwei A4-Seiten mit Ansichten und 10 kleine Bögen mit Teilen, durch die Skalierung mit einem Format von grob 9 x 12,5 cm. Derart zurechtgeschnitten hatte ich sie damals, eigentlich waren die Bögen immer zu viert auf eine A4-Seite gedruckt. Eine Textbauanleitung ist nicht dabei, aber das ist ja nicht mein erstes Rodeo: Nach der T 16 / BR 94.2–4 (direkt aus dem Bogen) und der T 3 / BR 89.70–75 (in 1:87 mit plastischen Rädern und korrektem Radversatz) wäre es meine dritte Pirling-Lok.

    Den Rädern ein bisschen Tiefe geben möchte ich auch hier, diesmal aber mit passender Spurweite. Meine T 3 kommt nämlich sehr breitbeinig daher. Das wird leider nicht ohne größere Anpassungen und Retuschen im Rahmenbereich vonstatten gehen können.


    Nanü, noch ein Baubericht? Wieso denn auch nicht!


    Aus gegebenem Anlass hatte ich in den letzten Tagen des öfteren einen Bogen aus meiner Sammlung in der Hand.

    Es handelt sich um meine Lieblingsdampflok, die preußische T 12, spätere Baureihe 74.4–13. Sie ist halt einfach schön, besonders in der (frühen?) Ausführung mit Stufe im Umlauf ^^


    Ich kenne vier Kartonmodelle dieser Lok:

    • Peter Brandt, 1:250, als Teil der HMV-Columbuskaje,
    • dieselbe Konstruktion auf 1:87 aufgeblasen (siehe Bild), weiland Beilage zum Scheuer-und-Strüver-Katalog, in einem für sich genommen sehr schmucken Grün, als angebliche Länderbahn-Farbgebung aber nur so mittelpassend (besser wäre ein gedecktes Olivgrün, und untenrum eher bräunlichrot),
    • ein Downloadmodell in 1:45 von Bastelbogen Online (Link zur Wayback Machine) in okayer Detaillierung, in einem noch viel schlimmeren Quietschegrün mit hellgrauer Rauchkammer???
    • und von unserem guten Albrecht Pirling in seinem Standardmaßstab 1:38, als BR 74 in klassischem schwarz-rot. Lieb wie er war, hatte er mir den Bogen vor einigen Jahren passend in 1:87 zugeschickt. Inzwischen ist der Bogen, wie alle seine Konstruktionen, als Kauf-Download über den AGK zu beziehen.

    (Hallo nach Polen: na, wie wärs? Die schön groß in 1:25? :love: Bei der PKP hieß die Baureihe übrigens OKi2 … die Schwesterbaureihe T 11 / OKi1 gibts immerhin schon von Angraf.)


    Moin Frank,

    Weiterhin bin ich mir in Sachen Spurweite unsicher. Die Loks wurden für 600mm angepasst, im Netz finde ich aber 750mm als übliche polnische Schmalspurweite.

    Was ist zutreffend? Hat jemand eine belastbare Info?

    die dargestellte Lok gehörte zum Fuhrpark der Bromberger Kreisbahn, da ist 600 mm richtig. „Üblich“ heißt ja bei weitem nicht „ausschließlich“, und 600 mm war verbreitet genug, um dieser Spurweite in Wenecja eines der drei zentralen polnischen Schmalspurbahn-Museen zu widmen (neben Sochaczew für 750 mm und Gryfice für Meterspur).

    Es sind nur 4 Spurkränze dabei, also für 2 Achsen.

    Hmm, wenn ich mir so anschaue, wer den Bogen konstruiert hat, halte ich es für viel wahrscheinlicher, dass die Teile einfach vergessen wurden. Die Wandtke-Modelle sind leider notorisch für solche Flüchtigkeitsfehler, da sind öfters mal Teile falsch eingefärbt oder fehlen ganz, oder statt 16 erforderlichen sind nur 8 oder gar 4 beigegeben … Sind denn in der Anleitung alle Spurkränze dargestellt, bzw. gibt es Hinweise darauf, dass einige Räder keine haben sollen? Danach würde ich mich richten.

    Die Frau hat uns ver💩ert ? 😯

    Würd mir im Traum nicht einfallen! Niemals nicht, bei Eris!

    Aber das ist ja nicht der GPM Bausatz

    Moment, wartemal …

    Tatsächlich, wie konnte das denn passieren? Das ist ja Adam Kochs „Patryczek“, von angegebenen 1:45 um 51kommanochwas Prozent runterskaliert.

    Sowas aber auch, das hätt mir doch auffallen müssen: von der EP09 haben sie ja bekanntermaßen nur 47 Stück gebaut und nacheinander durchgezählt, die Nummer 102 kanns also garnicht geben …



    Wie komm ich denn jetzt bloß wieder raus aus der Geschichte? ?(


    Jetzt weiche ich von der Numerierung ab und baue erst das Chassis, Teil 3. Nichts wildes, ein einfacher Quader.



    Vorne und hinten kommen dann die Pufferbohlen Teile 4 dran. Ebenfalls simple Quader mit überstehenden Öhrchen, diese habe ich rückseitig geschwärzt.


    Na schön, ich bau mal drauf los, über die Wagen kann ich mir später noch den Kopf zerbrechen.

    Teil 1, der Lokkasten. Obacht: die grauen Trapeze gehören zu den Seitenwänden und müssen entlang der blauen Linie aus dem Boden freigeschnitten werden. Die Seitenteile habe ich mit Pappe verstärkt und dann den Kasten zu einer viereckigen Röhre verschlossen. Die dazu dienliche Lasche habe ich in weiser Voraussicht vom Dach zur Seitenwand verlegt, damit sie nicht mit der Pappe kollidiert.


    Quote from Wanni

    Dann gibbet noch ein Modell ? 🥹


    Ja, ne ... 🥳🥴

    Aber hallo!


    Und diesmal auch was detaillierteres als der ICE.


    Okay, Story Time.

    Ich hab hier einen kleinen Dampfzug in 1:87 stehen. Eine putzige TKt48, zwei Güterwagen und, aus irgendwelchen Gründen, ein Bus. Alles aus einem Bogen (man muss diese nichtssagenden Titelbilder einfach lieben, die sind fast so aussagekräftig wie die Titel von Fünf-Freunde-Folgen: „Fünf Freunde machen eine Entdeckung“, „Fünf Freunde geraten in Schwierigkeiten“, aha, alles klar, dann weiß ich ja worums da geht).

    Die Lok ist ganz ok. Größter Mangel: die fehlende Kabineneinrichtung mit blauen Fenstern. Bremsen hat sie auch keine, aber das ist euch bestimmt nicht aufgefallen, gell? Doch ich mag sie, und das Grün ist einfach schön.

    Bei den Wagen kann ich nicht meckern, da ist alles dran was ich mir wünsche. Und der Bus – gut, der ist halt auch dabei.



    Jetzt gibt es aus der selben Reihe, vom selben Konstrukteur (Grzegorz Molenda), noch einen zweiten Zug: eine Elektro-Rangierlok von der sagenhafte vier Stück gebaut wurden mit zwei Abteilwagen. Hier ist es jetzt genau umgekehrt: Die Lok ist prima detailliert, mit Inneneinrichtung und aufgedoppelten Klappen an den Vorbauten, und die Wagen sind njooaaah. Mit blauen Fenstern. Jetzt hatt ich mir überlegt: hängste die Wagen an die Dampflok, und baust die EM10 irgendwann.



    Problem: Als die TKt48 noch regelmäßig Personenzüge zog (also bis zur Wendezeit; gibts übrigens phantastische Aufnahmen auf Youtube), waren die Wagen noch dunkelgrün und nicht so schön bunt wie im Bogen. Anscheinend gabs damals noch keine Farben, nichtmal unter der fingerdicken Rußschicht.

    Passender wäre also was aus den 90ern, wie die schnelle EP09. Gibts in 1:87 von GPM. Auch kein Detail-Exzess, keine nervigen Drahtteile ( :thumbsup: – sogar die Griffstangen sind aus Papier), und in zwei möglichen Lackierungsvarianten: dem „klassischen“ orange und dem schicken PKP-Cargo-weiß-rot(-blau) der frühen 2000er. Außerdem: Kulleraugen! :love:



    Andererseits steht die zumindest angedeutete Führerstandeinrichtung wieder im Kontrast zu den blauen Fenstern der Wagen.


    Hmmmmm …

    Ach, Leute …

    Glaubt mal nicht, dass ich da nicht auch drüber nachdenke.

    Bloß, die Dateien sind in eine PDF eingebundene Rastergraphiken ?( Das ist garnicht so einfach da drin rumzudoktern. Und zumindest die Wagenklassen muss ich ändern, und ein Bordbistro basteln.

    Und wenn ich einmal angefangen habe mit der Recherche …


    Ich sag mal: Wannanders, aber dann richtig.

    Dieses Modell hier erkläre ich aber für fertig, und dabei bleibts.

    Mit diesem Happy-End ist der Baubericht abgeschlossen.

    Aus nur wenigen Teilen entstand ein hübsches Modellchen, das den Charakter des ICE gut einfängt. Einzig die Schnauze ist in meinen Augen nicht perfekt gelungen, der ICE 3 ist ja doch sehr rund. Ausnehmend niedlich sind hingegen die Schatten der Fahrgäste in den Fenstern: Wer genau hinschaut, kann dort einige witzige Szenen entdecken.


    Gescheite Bilder gibts bei Tageslicht, mit dem meine Kamera wesentlich besser zurechtkommt.

    Fürs erste soll dieses reichen, für das ich den Zug auf ein Stück H0-Gleis gestellt habe. Nagut, er sitzt wie eine Schildkröte auf dem Bauch und rudert mit den Rädern in der Luft …


    Als nächstes sind die Wagenübergänge an der Reihe, bestehend aus jeweils zwei Teilen. Der obere Abschluss des Stirnteils bildet einen Kreisbogen, soll das andere Teil zu einem halben Zwölfeck gefaltet werden? Das kommt mir doch seltsam vor, ich habe sie gerundet und die Dreieckslaschen dazu schmaler geschnitten. Auch an den unteren Ecken müssen die Laschen beschnitten werden, damit sie nicht überlappen.

    Die fertigen Übergänge kommen hinten an die beiden Wagen. Beim Endwagen ist an dieser Stelle ein Schaffner abgebildet, der ist jetzt verdeckt.


    Das mag jetzt vielleicht ein bisschen Overkill sein für dieses stark stilisierte Kindermodell, und von supern will ich erst garnicht sprechen, aber ich konnte es einfach nicht übers Herz bringen die Zwischenräume bei Teil b) nicht auszuschneiden.

    Das Teil wird Z-förmig gefaltet und kommt mit dem Gelenk nach vorne als Stomabnehmer auf besagtes Teil a).


    Der Stromabnehmer sitzt in einer Art Höcker auf dem Dach des Trafowagens. Das mit dem Buchstaben a) bezeichnete Teil habe ich mit 2-mm-Pappe verstärkt und die Kante mit einem grauen Reststreifen abgeklebt.


    … einem vergeigten Probedruck …

    Überraschung, wenn im Drucker alle Patronen voll sind sieht der Druck gleich viel besser aus :whistling:

    Den Wagen habe ich nochmal neu gebaut, diesmal in den richtigen Farben. Und schon sind die Räder nichtmehr braun, sondern schwarz. Man ersetze also in der obigen Liste der Aquarellstifte 177 Walnussbraun durch 275 Warmgrau VI. Für die Dachkanten kommt noch 231 Kaltgrau II hinzu.


    Vorne hab ich noch die Bäckchen in ne etwas rundere Form gezogen.


    Das Ergebnis war mir zu wenig formstabil, also habe ich aus einem vergeigten Probedruck die Rückwand ausgeschnitten und zur Versteifung in die Front eingesetzt. Desgleichen habe ich ein Stück Dach als Boden eingebaut.



    Damit ist der Endwagen tatsächlich schon beinahe fertig.


    Die Teile sind nicht numeriert, ich fange mit dem Wagenkasten des Endwagens an. Ausgeschnitten, gefaltet, kantengefärbt. Dafür nehme ich meine bewährten Dürer-Aquarellstifte, und zwar Nr. 233 Kaltgrau IV fürs Chassis, 177 Walnussbraun für die Drehgestelle und 188 Rötel und 151 Helioblau rötlich für den Zierstreifen (ich hab mir geschenkt sechs Stifte für jeden einzelnen Streifen rauszusuchen, dafür sind die schmal genug).



    Das hintere Ende ist schnell zusammengeklebt, vorne passt es nicht so hundertprozentig. Offenbar ist der Bogen für einen viel stärkeren Karton konstruiert als meinen 160er. Vielleicht wäre eine Skalierung auf 1:250 besser gewesen?


    So, dann wollen wir mal! Vielleicht krieg ich diesmal ja ein Modell fertig :pinch:


    Meine Wahl fiel auf einen ICE 3 der DB, spezifisch der 403 026 / 403 504 „München“, ein sogenannter Trainbow oder Railbow.

    Den Bogen gab es vor kurzem noch zum Download bei bahn-kids.de, jetzt nur mehr via Zeitmaschine.

    Es ist kein Maßstab angegeben, aber nach Messung der Wagenbreite ergibt sich ca. 1:76, für 1:87 muss ichs also skalieren um … 87%. Na, das kann ich mir doch merken.

    Die Teile in der PDF ergeben keinen ganzen Zug, sondern bloß einen Endwagen mit anschließendem Trafowagen. Reicht mir. Beide haben Schilder der zweiten Wagenklassen, es ist also der 403 504.


    Oh stimmt, es wird ja wieder Zeit! Ganz vielen Dank, Dirk, dass du dich wieder der Orga annimmst!

    Der 16. und 23.10. sind Donnerstage, ich nehme mal an es sind der 17. und 24. gemeint :) Letzteren und den 7.11. vermerke ich mit ganz dicken Fragezeichen wegen Geburtstagen im Freundeskreis, da werd ich später mehr wissen: deswegen noch keine Häkchen in der Umfrage.

    Ich freu mich auf euch!


    Viele Grüße!

    Katha

    Wenn wir schon kurz bei "zeitgenössisch" sind - hat jemand eine Info, womit seinerzeit geklebt wurde? Uhu dürfte es Ende 19. Jh wohl noch nicht gegeben haben. Holzleim?

    Heinrich Rockstroh schreibt 1810 in seiner „Kunst, mancherlei Gegenstände aus Papier zu formen“ von Leim, also Knochenleim, von Gummi arabicum und von einem aus Stärke, Puder oder Weizenmehl selbst angerührten Kleister. Auch hundert Jahre später dürften dies diejenigen Klebstoffe gewesen sein, die in gewöhnlichen Haushalten – gerade Kindern – zur Verfügung standen. Mitunter sollen solch abenteuerliche Mehl-Wasser-Mischungen noch in den 1950ern vereinzelt zum Einsatz gekommen sein.

    Relativ einfache Modelle des Vaubanschen Festungsbaus gab es mal als Download, über die Wayback Machine ist noch dranzukommen:

    Kits découpage - Réseau des sites majeurs Vauban


    Bei den Mondorfern gibt es die dortige Festung „Pfaffenmütz“:


    Dann gibt es noch Imos wunderschöne Festung Wilhelmstein im Steinhuder Meer:

    KW-Modell A02 Wilhelmstein

    6 schaut mir nach Radkästen / Kotflügeln aus. Längs in zwei Teile trennen, Rücken an Rücken doppeln, und in Form falten.

    In „meinen“ Strichcode übersetzt sähe das etwa so aus:



    Die roten Ziffern in der Anleitungsskizze scheinen mit den Bauteileziffern überhaupt nichts zu tun zu haben, wenn zB mit 6 dort anscheinend die Fensterfolie gemeint ist.


    €: Nachdem ich mir die Originaldatei angeschaut habe: Da muß garnichts gedoppelt werden, stattdessen sind es vier Teile. Sind ja auch vier Radkästen.


    Vom Alsfelder Rathaus gibt es tatsächlich ein Modell, sogar in ganz netter Detaillierung und mit offener Halle! Der Maßstab ist angegeben mit 1:106 (ich weiß es doch auch nicht). Noch seltsamer ist der Strichcode: dicke rote Knicklinien auch bei feinen achteckigen Spitzen? Das geht besser …


    Weder Konstrukteur noch Verlag sagen mir irgendwas. Die angegebene Seite gibt es nicht mehr und auch die Internet-Zeitmaschine hilft nicht weiter, anscheinend sind das Kauf-Downloads gewesen. Ich überlege gerade wie ich an den Bogen gekommen bin, ich meine der hätte aus irgendwelchen Gründen im Shop des Weserrenaissance-Museums auf Schloss Brake im Lippischen ausgelegen?


    Das Werkverzeichnis in der AGK-Publikation zu Hubert Siegmund kennt die 1:200er Europa (Schreiber Nr. 72230, 12 Bögen, 1983).

    Unter „Werbebögen und Auftragsarbeiten“ (die von Axel erwähnte Liste?) erscheint dort noch eine weitere „MS Europa“, ohne irgendwelche weiteren Angaben zu Maßstab, Bogenzahl oder Erscheinungsjahr. Das muss dann dieser Bogen sein.

    Nächste Runde.

    Ein wenig bin ich von der Nummernfolge abgewichen: Die Schanzkleider direkt mit dem unteren Deck anzubringen und dann dazwischen herumzufriemeln kommt mir spanisch vor, deswegen kommen 13a und b erst später.

    Die Wände 14 und 14a konnte ich vorne, beim Anschluß zu Spant 8, um etwa 2 mm einkürzen. Die Montage war ziemlich haarig, weil das Deck zwischen den Spanten – also genau wo die Laschen angedrückt werden wollen – keinen gescheiten Gegendruck zuläßt. Da hätte ich es praktischer gefunden, wenn die Wände bis zur Grundplatte herabgezogen wären und sich das Deck außen herumlegte.

    Mit aufgedoppelten Schotten und dem oberen Deck 15 gehts jetzt in die Übernachtung.


    Das war mir klar, daß du mich wieder damit aufziehst, Johannes :D


    … los gehts:



    Und ab in die Trockenpause.

    Die Querspanten 6 und 8 werden am fertigen Modell zum Teil zu sehen sein und sind mit der bedruckten Seite zueinander auszurichten. Weil die Druckfarben auf dem Bogen leicht versetzt sind, muß hier stellenweise ein Dreiviertelmillimeter grau retuschiert werden.


    Nein, ich habe mich nicht in der Kategorie vertan, und krank bin ich auch nicht :D

    Ich kann mich erinnern, mindestens eins dieser Boote als Kind gebaut zu haben, ich muß ungefähr 10 gewesen sein, und daß ich damals recht angetan war von dem ganzen Ausrüstungskrempel der da an Bord rumfliegt.

    Bei einem der letzten Jahrestreffen in Mannheim konnte ich den Bogen neu ergattern, zum Teil als, naja, „Traumabewältigung“, aber vor allem weil ich das Konzept mit den fünf mittelstark detaillierten handgemachten Modellen ganz charmant finde.


    Und wie es der Zufall will: Sowohl nach meinem Geburts- als auch meinem jetzigen Wohnort waren Boote der Lindau-Klasse benannt, von denen obendrein eines zum Typ 351 und eines zum Typ 331 umgerüstet wurde. Dann ist ja wohl auch sonnenklar, welche der optionalen Nummern und Namenstafeln auf dem Bogen ich benutze: es werden das Hohlstablenkboot Paderborn (M 1076) und das Minenjagdboot Marburg (M 1080).


    Zum üben habe ich mich schonmal an einem der Seehunde versucht.

    So hundertprozentig passen wollten die Bordwände nicht, ganz vorne stehen sie etwas übers Deck über. Auch ist es mir nicht gelungen, einen schönen glatten Rumpf zu produzieren, aber dafür ist das ja ein Übungsmodell. Kommt dieser Seehund halt in die Mitte :D

    Bei dem Häuschen habe ich die Fenster ausgeschnitten und mit Folie und schwarzem Tonkarton hinterklebt. Bei einem ist mir etwas Leim dazwischengeraten, wodurch die Reflexion an der Stelle etwas gestört ist.

    Davon abgesehen ist das Bootchen einfach aus dem Bogen gebaut. Später möchte ich noch Relinge aus Standard-Laserteilen nachrüsten.

    Das gelbe Dingen ist noch nicht befestigt und steht noch lose in der Heckaussparung: so wirklich geheuer ist mir die Konstruktion nicht, auf den Vorbildphotos schaut das ganz anders aus. Vielleicht kann mir die werte Community da helfen?

    Und noch eine Frage an die Bundesmarine-Profis: Verstehe ich das richtig, daß zur Paderborn die Seehunde 4 bis 6 gehören?