Posts by Heiner

    Ich bin dafür, daß diejenigen Konstrukteure, die sich weiter hartnäckig weigern, vor Veröffentlichung ihrer Bögen ein Testmodell anzufertigen, vom Zugang zu jeglichem Papier rigoros abgeschnitten werden

    :huh: Hm... wenn ich Papier rationieren will, ist das kontraproduktiv, weil selbst 1 Testmodell meist nicht ausreicht - gerade der gewissenhafte Konstrukteur verbraucht also viel mehr. Und als Sanktion ist es ungeeignet, weil der schluderige Konstrukteur mangels Erstellung selbst des 1 Testmodells ohnehin kein Papier verbraucht... ;)

    Moin alle!

    So, endlich habe ich meine wenigen Bilder aufbereitet und kann Euch bestätigen, dass alle, die nicht kommen konnten, einen wirklich schönen Abend verpasst haben. Es gingen mehr Gläser als Modelle zu Bruch, was in der Volkskammer nicht ganz so gut aufgenommen wurde, wie bei uns, aber Bonden hat freiwillig nachgesessen und ist nach seinem Post offenbar trotzdem noch vor mir zu Hause gewesen - wenn sie ihm jetzt noch für die nächste Runde im August wieder einen Tisch reservieren, haben sie uns wohl den Fraktionsstatus nicht entzogen...

    Mit 3 Neuzugängen am Tisch war es auch wieder sehr interessant, es gab viel zu schnacken, und jeder hatte ein bisschen was zu zeigen dabei.

    Fangen wir an mit den Protagonisten:


      


    links von mir Murat mit Bart (den ich deswegen fast nicht erkannt hätte), stehend Andi ("OldieAndi") aus Erftstadt und Ingo als "Hinterbänkler" und hoffentlich neuer Stammgast, gegenüber Andy und Bonden,


         


    mir gegenüber dann Andis Frau neben seinem verwaisten Bierglas, und natürlich Conny, dem ich für die nächsten Wochen fest die Daumen drücke - wird schon schiefgehen!!! prost2

    Als Bonbon zum Wiedersehen gab es natürlich auch Modelle zu bewundern, und die waren mal wieder vom feinsten!


      


      


      


    Bonden hatte nach seiner persönlichen "Flughafen-Eröffnung" seine nächsten Baustellen dabei, die NINA, PINTA und SANTA MARIA. Ingo zeigte ein wahres Schatzkästchen mit SEEFALKE und 2 anderen Schiffen (die ich im Moment gar nicht genau benennen kann, dabei hatte ich wirklich nur alkoholfreies Bier!) und 2 fantastischen Miniaturen aus Postkarten, von denen mich die filigran ausgeformten "Maiskolben"-Hochhäuser aus Chicago sehr beeindruckt haben. Murat hatte neben seinem Bugatti R32 Rennwagen und einer Super Sabre der Thunderbirds vor allem noch sein jüngstes Modell dabei, eine deutsche Lenkbombe aus dem 2. Weltkrieg, wegen deren Zündschnüren vermutlich Conny ans andere Tischende gewandert war. Conny, dem meine ARLAU zu fummelig ist, baut jetzt in 1:500 zwinker2 happy1 und kam mit seiner KNUTSHOVET und einem Zug im Inneren, ebenfalls 1:500. Selbstredend, dass man mit dem massiven Schiffsrumpf Nüsse auf dem Tisch hätte zertrümmern können...

    Andi schließlich hatte eine Zahnradbahn und verschiedene Lokomotiven (und Anhängerkupplungen!) in 1:250 dabei, die ich irgendwie nicht fotografiert habe - tut mir leid!

    Die Rückfahrt war dann wieder, wie wir die Bahn kennen, d. h. dank 9-EUR-Ticket auch abends kurz vor 22:00 Uhr war der Bahnsteig noch voll, und der Zug, den ich für etwas zu früh hielt frech 5 , war tatsächlich der von einer Stunde zuvor, der am Ostkreuz auf nur noch 50 Minuten Verspätung aufgeholt hatte. Eigentlich alles wie immer...

    Ich freue mich jetzt schon auf August!

    Heiner

    Ich hatte ja überlegt, so mit 9-EUR-Ticket, aber nur wenn ich in 10 Minuten am Bahnhof wäre, könnte ich frühestens 18:11 in Hannover sein (pünktliche Züge, richtige Anschlüsse und freie Plätze einmal unterstellt :D :D :D ) - die Überraschung wird heute nichts. Habt Spaß, wir haben es am Mittwoch in Berlin genossen!

    Noch mal eine kleine Erinnerung: nächste Woche Mittwoch, ab 18:00 in der Volkskammer, und aus dem ganzen Bundesgebiet mit 9,00 € für Hin- und Rückfahrt zu erreichen! Papier ist ja geduldig... :D :D :D

    Well, personally, I´d say it´s mostly personal.

    Depending from constructor and/or publisher, the line will probably have something between about 0,08mm (e. g. papershipwright) and 0,15 mm (e. g. HMV, as I was told once). I would expect most models to be constructed along the centerline, so cutting inside or outside will deviate exactly that much from the "ideal" size - I´d say, that few models have such a tight fit, so it shouldn´t really matter.

    But don´t underestimate the "stability", that such a line gives to Your model. Cutting it off, will show every bend or wave,that You might have cut, no matter, how tiny. Leaving a black "frame" helps much to cover such "imperfections ", and if You are a beginner, You should allow for this... ;) so my recommendation: the better You get, the narrower the line will get - later on. But for starters, begin with cutting along the centerline,

    Moin Axel!

    Wenn Du das Wachstum eines Deiner Bäume bauberichtsartig wiedergeben würdest, wäre das selbst für Menschen (jawohl!) ohne Bezug zur Modelleisenbahn sehr spannend, die sehen nämlich wirklich gut aus (- also die Bäume...!).

    Ansonsten bietet sich das Gelände natürlich an, den Bergsee etwas zu erweitern und z. B. den Salondampfer Luitpold einzusetzen ;)

    Wie auch immer: hau rein, mach Dir schöne Pfingsten!

    Heiner

    Moin alle!

    Erstmal vielen herzlichen Dank für die ganzen Likes! Ich ärgere mich inzwischen, dass ich weiter gemacht habe, besser hätte ich das Fahrerhaus wieder vom Chassis geschnitten und ein neues mit neuen Rädern dran gemacht. Kann auch durchaus noch passieren. Als optische Ablenkung hatte ich noch die restlichen Teile angebracht, also Schwerlastkoffer, Auspuff und Tank, 3 Presslufttanks, Kotflügel, Rücklichter und die Schutzbleche, aber viel geholfen hat das in meinen Augen auch nicht - letztlich finde ich es nur deshalb erträglich, weil man bei der Größe aus "gnädiger" Distanz nicht mehr viel erkennt. Für heute Abend habe ich die Nase voll und muss auch am Anhänger noch einiges ändern, bevor ich damit weitermache, also bleibt das jetzt erstmal so, aber das letzte Wort über diese Zugmaschine ist noch nicht gesprochen. Und die gelben Rundum-Leuchten fehlen auch noch. Und die Außenspiegel.


      



    Hi Armando!

    A very crisp build, so far, congratulations - this will be a beauty! You might have opened up the cockpit, of course, but that´s strictly optional.

    I like Your tools, by the way - the No. 10a-blade for instance opened up a completely new range of cutout-possibilities for me. I will follow this with great interest!

    Regards

    Heiner

    Moin, alle miteinander!

    Nicht, dass Ihr glaubt, ich würde NUR noch meinem Herzen folgen: auch diese Baustelle geht weiter. Deutlich langsamer, leider, als mir lieb ist, aber so ist das mit dem "richtigen" Leben - es drängt sich immer wieder in den Vordergrund. In 1:250 wäre vieles leichter... bis auf Reifenwechsel. :huh: Und kochen. :pinch: Und - okay, streichen wir den letzten Satz.

    Aber mit Sicherheit hätte ich kein Bauamt... :thumbdown:

    @ Gerald, Stephen, Andreas, Robi: Vielen Dank erst mal für Eure Kommentare. Bis gestern hätte ich Robis OP-Weisheit sofort unterschrieben, mit den Rädern habe ich ihn leider widerlegt: Licht war genug da, trotzdem sieht es nicht besonders aus; das zweite Vorderrad ist gerade explodiert, und die hinterste Achse ist angehoben, was beim Beladen mit Sicherheit nicht passieren wird - "JEDER" bin jedenfalls nicht ich. Ich erlaube mir, trotzdem alles am Platz zu lassen, weil im nächsten Schritt noch die Schutzbleche über die Räder kommen werden, so dass man es nicht mehr so sieht (später dann auch noch der Hänger), weil die Fehler ohne Makro dann doch ziemlich klein sind ^^ und weil die MUTTLAND eine schöne Ablenkung darstellt - mehr noch, wenn ich sie denn endlich mal zu Ende ausgerüstet habe und sie dann im Hebezeug hängt.

    Wir bekommen heute abend Besuch, Euch allen deshalb jetzt schon einen schönen Feiertag und bis die Tage

    Heiner


     

    Wenn ich gewusst hätte, was das für eine Arbeit macht, richtig Dreck zu machen... ich brauche noch eine ganze Weile bis zum ersten Schnitt, aber bisher lässt es sich ganz gut an. Außerdem sind heute die Micro-Wellplatten gekommen. Schönes Zeug! Vor allem die Bleimatte sieht zu 100 % so aus, wie ich das Dach gerne hätte, aber mit knapp einem halben Pfund Gewicht nur für diese eine Platte weiß ich noch nicht, welches Gerüst das tragen soll. Die Alternative (das Photo hier ausdrucken und das Dach aus dem Ausdruck schneiden) scheint mir dagegen suboptimal. Es bleibt also spannend.


     


    Moin alle miteinander!

    Imo muss jetzt ganz stark sein... weil die LIEMBA ist nicht mehr SO weiß und gut in Schuss, wie wir sie gerne sehen würden und Imo sie gezeichnet hat. Wohl schon lange nicht mehr. Entsprechend habe ich an ihr meinen Umgang mit InkScape (ja Dirk, der Umstieg wird kommen. Bestimmt!! ;) ) vertieft und ihr ein - sagen wir: "gebraucht" wirkendes Äußeres verpassen. Anbei schon mal meine ersten Fingerübungen von gestern Abend an Spant 8.


     


    Die Decks werden entsprechend "neu" belegt, es kommen LC hinzu (da kann man die Reling leichter verbiegen... :D ), für das Sonnendach 2. Klasse ist gerade Mikro-Wellblech bestellt... ich bin selber ganz gespannt!

    Dann mache ich hier den Trööt voll und melde mich an: Imos LIEMBA wollte ich seit Ewigkeiten bauen, seit ich die Reportage dazu gesehen habe - wann, wenn nicht jetzt?

    Das erste Mal, dass ich mich für ein Original interessiert hatte und dann das Modell dazu gefunden, sonst gucke ich immer erst nachher, was ich da eigentlich gekauft habe...


    ähm, Johannes - könntest Du mal zwischen 2 Steaks...?

    Moin alle!

    Erst mal Danke an alle, die sich hier mit Daumen oder Kommentar einbringen. Die Reparatur ist fertig, und ich bin mit dem Effekt sehr zufrieden, die Proportionen wirken wesentlich stimmiger. Die Kabine hat noch Windschutzscheibe, Sonnenblende und das Schwerlast-Schild auf dem Dach bekommen; wenn die Spiegel dran sind, sind wir mit dem Teil zumindest schon mal fertig. Was dagegen echte Fummelei ist, sind die Räder: hinten aus 8 Teilen, vorne aus 7 gebaut, und mit je 1 von beiden Sorten habe ich für heute auch schon wieder mein Pulver verschossen. Ist aber auch wirklich klein, der Kram hier...


      


    Auch Berlin erwacht langsam aus der Corona-Starre, und der Berliner Stammtisch könnte mit nahezu Rekord-Beteiligung in die nächste Runde gehen! Derzeit sieht jedenfalls alles am Mittwoch, 22.06.2022 ab 18:00 Uhr nach der nächsten Tagung im Plenarsaal der Volkskammer aus!

    Gäste und neue Angeordnete sind immer willkommen, WIR müssen uns nicht verkleinern!

    Moin alle miteinander, und Danke an alle Daumendrücker!

    @ Gerald: :D ... ich nehme den Stein mal mit runter zum Zähneputzen...

    Heute früh vor dem Weg ins Büro kam noch die Außenhaut um die Kabine, und die "nur noch schnell" aufs Chassis - der erste Fehler des heutigen Tages! Was ich bisher für eine große Matratze für die Schlafkabine gehalten habe, hätte eigentlich als Sockel unter die Kabine gehört, bevor beides aufs Fahrgestell kommt. Gemerkt habe ich es natürlich erst, als ich die komplette Baugruppe vor die Muttland gestellt und erstmals richtig von der Seite angesehen hatte. Schade, aber hoffentlich reparabel: an der Stelle muss es nicht schön aussehen, und der doppelte Kabinenboden müsste meine Art der "Reparatur" eigentlich vertragen können...


     


     

    Am Wochenende kam dann die Inneneinrichtung. Hier zeigt sich das einzige Manko des Bogens: Innen- und Aussenseite der Kabine sind exakt gleich groß, die Materialstärke wurde nicht berücksichtigt. In 1:100 kann man das noch mit sanfter Gewalt gerade ziehen, in 1:250 musste ich die Innenseiten um eine Materialstärke kürzen und den Ausschnitt für das Oberlicht im Dach nach hinten verlängern. Das Armaturenbrett wird auf die Kabinen-Innenverkleidung gesetzt und mit dieser angeklebt. Ein erstes Anhalten der Kabine zeigt schon, wie der Eindruck sein wird.


      


      


      


    In den letzten Tagen hatte ich angefangenes Projekt wieder aufgegriffen - das Lotsenboot von Imo. Als kleines Diorama soll es auf einen passenden Trailer geslippt werden. Passende Vorbilder sind im Internet zu beobachten, hier etwa, oder, lokal eher vergleichbar: vor allem hier. Als Zugmaschine nehme ich den DAF XF in der Bemalung von Mammoet, den ich vor ein paar Jahren auf der alten minimodel.cz-Seite heruntergeladen habe. Ihr kennt mich: mit Inneneinrichtung... ;) Diesmal aber kam sie schon im Bogen mit, ich baue den Bogen also auf 40% skaliert "out of box". Die Passgenauigkeit ist schon mal super.

    Erster Bauabschnitt ist das Chassis. Man könnte noch die schwarzen Felder um die Federungen herum ausstechen, aber da später die Räder davor sitzen, ist das wohl eher überflüssig.


      

    Moin Arne!

    Nee, nee - der Bogen ist ja noch lange nicht fertig, das hier ist ja erstmal nur der Prototyp, und da passt auch noch nicht alles. Perfekt wäre natürlich, wenn Du an Bord kommen könntest. Was mich wirklich weiterbringen würde wären vor allem

    • Nahaufnahmen von der Umhausung an backbord, idealerweise vielleicht sogar mit einem Zollstock, wie tief die von der Vorderkante bis zur Bordwand ist - ich habe hier einfach aus dem Konzept abgezeichnet, aber das ist später eingedampft worden (Rumpfbreite 9,60 m statt 9,70 m), da dürften sich auch hier die Proportionen verschoben haben.
    • Größe der Luken auf den Notausstiegen.
    • Schaltkästen in den "Wartehäuschen" - da hängen an den schmalen Wandstücken vor den Pollern allerlei Kästen und "Gedöns", und irgendwie muss der Schlagbaum ( ;( der muss ja auch noch auf den Bogen!) ja auch bedient werden!
    • Bilder vom Fahrzeugdeck aus auf die Niedergänge. Die Decksöffnung im Oberdeck ist nicht mit seitlicher Reling gegen Absturz gesichert, sondern mit einer Art Sturzbügel, der von dem Brückenniedergang herunterhängt.
    • Wenn irgendwo ein Rettungsmittel- oder sogar Generalplan hängt: den bitte unbedingt. Beschriftungen und Aufkleber sowieso. Lautsprecher, Leuchten, Neonröhren.

    Ansonsten: Du bist auch Modellbauer! Wenn Dir etwas an Bord interessant vorkommt, wird es das auch sein - also bitte ein Photo!!!

    Vielen Dank schon jetzt (auch für Dein Lob!)

    Heiner

    So, Mannheim sollte ein Exponat mehr bekommen, der Prototyp wie Ihr ihn hier seht ist in der unvermeidlichen Plastikdose versenkt und soll Lübbenau heute abend verlassen; wenn alles klappt, ist er dann in Mannheim bei Dirk auf dem Tisch zu sehen.

    Die Baufortschritte sind nicht mehr groß, eher ganz im Gegenteil. Das Knie auf dem zweiten Schlotrohr ist bei der Ankerwinde nochmal verbaut, beide haben mich fast mehr aufgehalten als die eigentlichen Baugruppen. Die Ankerwinde habe ich im Nachhinein auf dem Bogen korrigiert, sie ist hier noch insgesamt zu hoch; in der Änderung habe ich außerdem sichergestellt, dass die Kette richtig auf der Winde sitzt. Von den Rettungsinseln sind nur 2 an Bord gekommen, da ich beim Ausstechen 2 der 4 Ablaufgestelle zerstört habe - immerhin halten die beiden anderen, und man erkennt, was gemeint ist. Die Brücke schließlich sah wirklich gut aus, bis ich beim Andrücken der beiden Seitenscheiben mittschiffs etwas zu viel Druck von oben gegeben habe. Schade, für eine neue ist heute keine Zeit mehr. Ihren Zweck hat diese trotzdem erfüllt, für meine Ansprüche passt sie zusammen, was ein paar Abende am Computer und mehrere Proben gebraucht hat.

    Ja, eine Inneneinrichtung wird es noch geben, aber aus Zeitgründen ist die noch nicht einmal angefangen. Auch das fertige Dach fehlt noch. Auf dessen Bodenplatten kommen Spanten auf die Striche, eine rote Umrandung rings umher und oben darauf dann Mast, Radaranlage und ein Scheinwerfer. Die Niedergänge sind neu gezeichnet, sie haben es aber nicht mehr an Bord geschafft. Was außerdem noch fehlt, sind die Relinge und etwas Kleinzeug (Anker, Wischermotoren, Wallschienen an backbord unterhalb der Ankertasche und Scheuerleisten- Verzeihung: "Verschleißschienen" auf Bug und Heck).

    Viel davon (definitiv Niedergänge und Relinge) wird es als Zubehörteile geben, ich bin allerdings noch nicht sicher, in welcher Ausführung: LC, Photoätz, oder vielleicht (vielleicht!!!) als Resindruck - ein Kollege hat sich für seine Bahnmodelle eine entsprechende Maschine geholt, die Ergebnisse dort sind für mich absolut überzeugend, und die Auflösung scheint in Bereiche zu gehen, die mein Drucker im Normalbetrieb auch abdeckt. Fraglich ist die Haltbarkeit bei Relingzügen mit 0,2 mm Materialstärke, da hat er mir nicht viel Hoffnungen gemacht. Wem aber z. B. die Ankerwinde zu fummelig wird, kann sich dann vielleicht (!!!) auch eine fertige besorgen.

    Vielen Dank bis hierher für Eure Unterstützung, und bis die Tage

    Heiner


     


     


     

    Moin Wolfgang!

    Ich fürchte, dass Dein Problem nicht die Galerie ist, sondern zum Bug hin die Bordwand, an die sie anschließen soll - die scheint mir zu hoch zu sitzen. Auf Bild 36 sieht man, dass die Oberkante des Aufbaus seitlich nicht mit dem Bootsdeck abschließt, sondern eine Schan (?) bildet (gelbe Striche) - die sehe ich aber auf den wenigen Bildern, die ich im Netz gefunden habe, nicht - da läuft die Reling in einer Linie um das Bootsdeck. Wenn Du diesen Vorderteil um die Höhe der Schan (?) nach unten setzen könntest, überkragt er das darunter liegende Deck, was sich mit meinen Fotos deckt. Deine Galerieverkleidung schließt dann so an, dass die Oberkante wahrscheinlich genau auf Höhe des Bootsdecks liegt.

    Einen Hinweis findet man auch in meiner 1:300-Version des Bogens von MM in der Galerie selbst: da sieht man Durchgänge. Bei Deiner Version mag es sein, dass die von irgendetwas abgedeckt wurden, etwa einer Plane oder so - ich kann die Bauanleitung da nicht richtig deuten. Klebst Du aber diese Galerie mit der Unterkante direkt aufs Deck, hat der Durchgang plötzlich eine Schwelle von mindestens 30 cm Höhe - das kann nicht sein.

    Ganz korrekt wäre es m.E., die Bordwand noch einmal abzulösen und tiefer anzusetzen. Die Unterkante der Frontfenster läge dann nur ganz knapp über dem Backdeck. Falls das nicht mehr geht, müsstest Du m. E. das Bootsdeck abnehmen und die Aufbauwände mit einem von innen angesetzten Kartonstreifen um die ca. 3 mm erhöhen, die ihnen aktuell fehlen dürften. Ich glaube nicht einmal, dass das auffallen würde, es ist halt nur "geschummelt". ;)


     

    Moin alle!

    Erstmal vielen Dank für Eure Zustimmung, da macht das Bauen gleich nochmal so viel Spaß!

    Der Vorteil, die Backbordwand komplett mit Anbauten an einem Stück ansetzen zu wollen, zeigt sich beim Bau; die ganzen Rippen, Rippchen und Verstärkungen lassen sich gut ansetzen und ideal ausrichten. Leider zeigt sich auch der Nachteil: ein Fehler, und die ganze Chose passt nicht richtig. Ich z. B. hatte die Notausstiege an der Deckskante ausgerichtet - das ist zu nah (auch im Original), da war kein Platz mehr für die Rippen. Ich habe deshalb am Prototyp 2 Rippen jeweils um mindestens 5 mm gekürzt, richtig (und im Bogen jetzt so eingezeichnet) ist aber, die Schächte mindestens 1 mm zur Rumpfmitte zu versetzen. Auch die Umhausung ist (hoffentlich) diesen gut 1 mm zu schmal; auf Fotos sieht man eine Rippe auf Höhe des Notausstieges an der Bordwand - die blockiert ihn jetzt (ich bin fast sicher, dass das im Original nicht so ist! ;) ). Trotz all dieser Schnippelei habe ich die Bordwand kaum an den Rumpf bekommen, die Aufbauten sitzen innen auf dem Fahrzeugdeck auf, aber außenbord hängt die Bordwand fast in der Luft und lässt sich nur an der alleruntersten Kante noch an die Bodenplatte kleben. Ich weiß noch nicht, woran das liegt, schließe aber einen Baufehler aus, weil die Fensteröffnungen innen und außen sich genau überlappen und die Oberkante innen auch genau die Stufe bildet, auf die das Oberdeck Oberkante an Oberkante unter die Bordwandausschnitte geklebt wird.

    Der Schlot passt dann wieder genau wie geplant. Ein erstes Rohr ist angebracht, beim anderen arbeite ich noch an dem 90-Grad-Knie oben, was mir inzwischen selbst etwas fummelig vorkommt. Für die Ankerwinde wird es allerdings das perfekte Aufwärmtraining, aber die kommt erst, wenn ich hier fertig bin.

    Bis denn

    Heiner


     


     


     

    Ein bisschen was ging gestern Abend nach Heimkehr, Katzen bespaßen und Gepäck auspacken noch. Die Backbordseite kann an einem Stück vorbereitet und dann als komplette Bordwand an den Rumpf geklebt werden, das erleichtert das saubere Ausrichten der Teile und ist sehr rücksichtsvoll konstruiert worden von Baltic Workboats AS. ;)

    Die Seitenwände der Ankertasche werden von hinten nach innen gebogen und dann mit Teil 22a verschlossen; im Original ist der Übergang zur Ankertasche gerundet, weshalb man die "Dreiecke" in der Bordwand nicht knicken sollte. Anschließend wird die Bordwandinnenseite 22b angepasst (der Ausschnitt für die Ankertasche ist noch etwas eng, wird im Bogen noch um ein Viertel Millimeterchen verbreitert) und zum Bekleben auf den Rücken gelegt. Die Luftschächte 22c und 22h kommen auf die Streifen jeweils zu den Bordwandenden hin (hier bisher nur links 22c) , in die Mitte die große Umhausung mit Zugängen zu Windenantrieb, Schlot und anderer Technik, die ich bisher nicht ergründet habe. Die "Toilette" dort ist übrigens gar keine; wie bei den anderen "Luken" auch, handelt es sich nach der Bezeichnung im Konzeptpapier von 2019 wohl um "Notausstiege". Wobei sie auch als Einstieg genutzt werden, wie man im Film hier bei Minute 2:00 kurz sehen kann.

    Auch sonst finden sich schöne Details in dem Film, man könnte z. B. überlegen, mindestens 1 der großen hydraulischen Decksluken für eine Inspektion des VS-Antriebs zu öffnen. Leider weiß ich aber jetzt schon kaum, wie ich alles unterbringen soll. Und den Vergleich mit den alten NOK-Fähren finde ich auch sehr charmant.

    In Kürze dann mehr von dieser Baustelle; ich bin zunehmend optimistisch, Dirk etwas für Mannheim mitgeben zu können.

    Bis denn

    Heiner


     


    Moin Arne!

    Für Ostern und den 80. meiner Schwiegermutter sind wir noch aushäusig, ich melde mich mit Wunschzettel Ende der Woche. Danke schon mal für Dein Angebot!

    Viele Grüße und vielen Dank allen für ihre Daumen

    Heiner

    Moin alle Miteinander!

    Nochmal Danke an alle, die ihre Daumen gedrückt haben - ob elektronisch oder in echt. Und Dir auch, Arne, aber Dein Werftbass dürfte Peggy nicht reinkommen - Hacken in Teer, geht doch nicht, wird doch alles schmutzig... :cursing:

    Heute abend ist die Steuerbord-Seite fertig geworden. Die Teilenummern werden entlang der Baureihenfolge vergeben, so dass die Sache fast schon selbst erklärend wird. Die Rippen auf den Innenseiten der Bordwand bringe ich an und richte sie aus, bevor ich die beiden kompletten Baugruppen dann innen aufklebe - geht besser so. Rettungsringe und die beiden Feuerlöschkästen erst dran, wenn die Bordwand am Rumpf verklebt ist, sonst können sie den Schwanenhalslüftern ins Gehege kommen. Die Inselwände habe ich an der Decksmarkierung ausgerichtet, was sonst immer geklappt hat - heute öffnet sich zum Bug hin dort allerdings ein Riesenspalt - das muss ich nochmal nachmessen, nicht, dass ich ein paar Knoten verschoben habe... Mit den beiden Wänden zum Stromanschlussraum und dem Brückendeck ist diese Seite dann schon sehr weitgehend fertig. Hier fehlen nur noch die Niedergänge (kommen als nächstes) und die Rettungsinseln (ziemlich zum Schluss).

    Schöne Ostertage Euch allen und bis bald

    Heiner


      


      


      


    Wichtig ist vor allem, dass Du Dir klarmachst, was der Drucker können soll; ich habe einen extra Dokumentenscanner, faxe über die Fritzbox, also muss mein Drucker ausschließlich drucken - den ganzen Multifunktionskram brauche ich nicht. Wenn Du dann Tests z. B. bei druckerchannel.de vergleichst (was nach den Tips von Johannes fast das Einzige ist, was ich hier noch beitragen kann), stellst Du fest, dass die Testsieger teilweise überraschende Schwächen haben. Mein "aktueller" HP Officejet 7110 (vor 6 Jahren schon als Auslaufmodell gekauft) (das galt zum Glück nicht für die Tinte) war in einem Vergleichstest dort "nur" Zweiter, lieferte aber die besten Grafiken ab (Photos konnten alle drei nicht gut). Pigmenttinte war wegen der Feuchtigkeitsfestigkeit Pflicht und hält ihn auch heute noch mit teilweise wochenlangen Druckpausen absolut frei von Verstopfungen, wobei ich nur Originaltinten kaufe, aber möglichst mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum. Kostete er damals 117 EUR, finde ich ihn nur noch auf amazon für inzwischen satte 308,00 €, und ich würde im Fall der Fälle trotzdem ernsthaft überlegen, ihn wieder zu kaufen... :love:

    Bei den Kunstdruckern bilde ich mir übrigens ein, dass diese tatsächlich wunderschönen Drucke beim Rillen und Knicken auch zum aufreißen neigen und da fast wieder wie ein Laserdruck reagieren - ich würde die Investition ohne eigenes Verlagsprogramm im Hintergrund daher nicht auf mich nehmen.

    Moin alle miteinander!

    Erstmal vielen Dank für die Daumen, das spornt gerade an Stellen an, die sonst vielleicht weniger Spaß machen! Wobei Ich mich natürlich nicht beschweren darf, das Motto heißt hier" selbst Schuld"! :D

    Die Fortschritte am Wochenende waren wenig spektakulär, werden aber hoffentlich im Gesamtbild ihre Wirkung nicht verfehlen, als da waren die Scheinwerfergehäuse neben den Positionslampen (kaum zu sehen, aber fehlen sie, entsteht an dem Rampen eine Lücke zu den Schlagbäumen hin), die Luken für die Niedergänge ins Innere des Schiffs Notausgänge, 4 breite und 4 schmale Schwanenhalslüfter und die beiden "Wartehäuschen" an steuerbord vorn und achtern. Die sehen hier zwar aus, als hätten sich die Fans zweier Derby-Mannschaften zu einem "gepflegten" Austausch verabredet, aber das halte ich hier für zweitrangig; im richtigen Modell gehören sie dann verglast und verstärkt, vielleicht sogar mit kleinen Drahtstücken versteift, dann stehen sie wie eine 1.

    Und damit ist das Fahrzeugdeck weitestgehend ausgerüstet; verbaute Teile bis hierher genau 100, weiter geht es jetzt mit den Bordwänden und Aufbauten.