Posts by Heiner

    Moin Stephan!

    Im Grunde ist schon alles gesagt; was Du Dir vorstellst, ist im Grunde nur vernünftig zu realisieren, wenn Du selber konstruierst oder auf heruntergeladen Vektor-Dateien zugreifen kannst. Vektorisieren von Pixel-Dateien ist auch über die automatische Erkennung bei InkScape ein zweifelhaftes Vergnügen; Du wirst so viel nacharbeiten müssen, dass Du besser daran tun wirst, selber die Teile nachzuzeichnen. Auch dann wirst Du Dir etwas einfallen lassen müssen, um den Startpunkt sauber auf einem Ausdruck zu plazieren, denn die Fehlertoleranz beträgt gerade eine Linienstärke, normalerweise also irgendetwas zwischen 0,08 und 0,1 mm. Gut, da gibt es Tricks, aber das alles, um das "mühsame" Ausschneiden zu ersparen? Das ist doch eigentlich das Beste an unserem Hobby!

    Wenn Du es wirklich ernst meinst, schau Dir mal diesen Vergleich an und achte dabei mal auf die Gerätegrößen; hast Du schon eine Idee, wo das Ding bei Dir auf Dauer stehen soll? Kannst Du da lüften? Eine Absaugung mit Filter kostet nämlich auch Geld, und Platz, und wenn der Filter voll ist - Nerven. Und Staubsaugerbeutel. Was mich auf die Lautstärke vieler Absaugungen bringt, da kann man auch gleich staubsaugen (und bekommst abends schnell Probleme mit der Liebsten).

    Ich liebäugele allerdings trotz alledem gerade heftig mit einem Mr. Beam II Dreamcut; der Diodenlaser hat eine hohe Lebenserwartung, die sich auch trotz Stillstand nicht (zusammen mit dem CO2) über die Jahre verflüchtigt, der Laserkopf erspart die beliebte Reinigung der Umlenkspiegel (die sich nebenbei auch im Laufe der Zeit verbrauchen), es gibt Ersatzteile und Reparaturservice in Deutschland, was die Liefer- und Ausfallzeiten verkürzen dürfte, und wenn das Ding absehbar tatsächlich nichts taugen sollte (wofür ich noch keine Hinweise habe), kann ich es auch zurückgeben. Jetzt muss nur noch "mein Schiff einlaufen"... :whistling:

    Vielen Dank für alle Daumen, die waren mir wichtig! Mit dem Versuch, akzeptable Niedergänge hinzubekommen, kam nämlich die Erinnerung zurück, warum ich damals etwas die Lust an diesem Modell verloren hatte - genau wegen dieser Niedergänge. Ich komme trotz wirklich vielfacher Versuche immer noch nicht mit der Treppenschablone im LC-Set zurecht und bin jetzt (endlich) zu meinen "Flügelchen" an den Stufen zurückgekehrt. Nach inzwischen mehreren Monaten mehr oder weniger Stillstand hätte ich darüber fast schon wieder die Geduld verloren, aber Dank Anfeuerung ist jetzt doch noch der erste fertiggestellt. Die krummen Stufen werden noch gerade gedrückt, da hatte ich nur beim Ankleben an der Bordwand mit der Pinzette zugegriffen, ansonsten bin ich mit meiner reinen Handarbeit zufrieden. Den falschen Handlauf an der Aufbauwand habe ich zu spät bemerkt; vor dem Aufbau der Wände auf dem Deck hätte man die Linie noch vernünftig entfernen können, jetzt muss ich damit leben.

    Als nächstes kommen noch die beiden anderen Niedergänge backbord und achtern, dann muss ich die arg strapazierten Pfosten des Sonnensegelgestells geradebiegen und neu befestigen und kann die Reling um die Brücke anbringen - daran kann ich dann die Messinghandläufe auf der Außenseite anpassen.

    Bis die Tage

    Heiner


      

    Moin Johannes!

    Sieht gut aus! Vor allem bin ich aber auf Deine Eigenkonstruktion des Beiboots gespannt, ich stelle beim Blick auf meine CI nämlich gerade mit Erstaunen fest, dass ich da offenbar selber etwas wichtiges vergessen habe... :whistling:

    Weiter viel Erfolg

    Heiner

    Warum ich an ihr nicht weiter gemacht habe, kann ich gar nicht mehr so genau sagen, aber da sie mich neulich schon etwas vorwurfsvoll angestarrt hat, werde ich als erstes damit mein Gewissen erleichtern. Bis Wettbewerbsende sollte ich das wohl schaffen...

    Moin alle!

    Spielt es eigentlich eine Rolle, ob die "Unvollendete" schon bei einem anderen Wettbewerb, vielleicht sogar in einem anderen Forum beteiligt war? Die Provinienz wäre damit ja eindeutig belegt. Für andere Wettbewerbe ist da zwar sofortiges Aussortieren angesagt, aber hier würde es eigentlich nicht stören...

    Genial Johannes, Danke für den Tip! Damit kann ich die Aussparungen für Poller von vornherein passgenau anlegen, statt (vgl. letzter Absatz) nachträglich "herumzustümpern". Habe die Funktion bisher nie ausprobiert - bin halt Autodidakt...

    Zum Schluss die Fischung. Das Schöne ist, dass jede Änderung des Umrisses immer mit Planken „aufgefüllt“ wird. Es gibt keine Lücken und nichts an den Planken muss ergänzt oder gelöscht werden. Für die Fischung nehme ich das MSC-Skript und mache mir den gelben Winkel hier. Der kurze Winkel ist hoch wie eine Planke und gedrittelt. Nach MSC-Skript werden auslaufende Planken zu einem Drittel in die Laibung eingeschossen, das machen wir auch.



    Mit dem Knoten-Werkzeug (linker Bildrand) die Planken anklicken zeigt die Knoten, die Ihr um die Kontur der Planken gelegt habt. Mit einem Doppelklick setzt Ihr je Fischung 2 weitere Knoten, definiert diese als Eckpunkte (die Knicklinie oben links unter der Menüzeile) und stellt ein, dass sie mit geraden Linien verbunden werden sollen (die daneben markierte Fläche). Die Knoten-Fang-Funktion am rechten Bildrand ist bei mir aktiviert. Die neuen Knoten zieht Ihr dann einfach auf den Eckpunkt und den ersten darüber und habt damit die entsprechende Planke gefischt. Anschließend das Werkzeug ans Ende der nächsten Planke schieben, wiederholen usw.



    Am Ende bleibt die Frage, bis wohin wir das machen. Laut MSC hört die Fischung auf und die Planke stößt glatt im stumpfen Winkel auf die Leibung, sobald ihr Schnittwinkel größer als 45 Grad wird – das kann man mit einer schrägen Hilfslinie hier schnell abgreifen.



    Was ich vergessen hatte, sind Ausbuchtungen in der Leibung, etwa um Doppelpoller (vgl. dazu meine Rückfrage zum Fischen). Die müssen gleich im ersten Schritt bei der Erstellung der Randlinie eingearbeitet werden, aus der dann durch Verdickung die Leibung wird. Natürlich passen nach Verdickung die Ausschnitte nicht mehr um die Poller, aber mit dem Knotenwerkzeug können ganze Knotengruppen ausgewählt und verschoben werden; wenn die Teile plaziert sind, um die die Aussparung herum laufen soll, nehmt die Innen- und Außenecken der Leibung auf und bringt sie mit den Ecken des Pollers auf Decklung.


    Mehr fällt mir zu dem Thema gerade nicht ein; viel Spaß beim Probieren - und beim Bauen.

    Bis die Tage


    Heiner

    Als nächstes werden die Markierungen für Aufbauten, Masten Lüfter etc. übertragen. Da wir das Muster nicht mehr verändern können, werden die Teile einfach als „Flicken“ oben aufs Deck gesetzt. Da das Leibholz zwar dieselbe Farbe haben soll, aber nicht das Plankenmuster, müssen diese Flächen für sich gefüllt werden, ebenso wie z. b. weiße nAussparungen. Ich habe das mal illustriert, indem ich die Farbe des Decks hier herausgenommen habe. Man kann auch etwas damit spielen, Flüächen über- und untereinander anzuordnen, das steuert Ihr mit den oben markierten Schaltflächen.



    Als nächstes kommt ein bißchen Feinarbeit. Niemand wird eine Planke nach wenigen Zentimetern abschneiden oder kurz vor einer Laibung, nur um den Verband aufrecht zu erhalten, also müssen die blödsinnigsten Stöße wieder verschwinden. Wie gesagt: an das Muster kommen wir nicht mehr heran, wir müssen also die Stöße abdecken – passende Rechtecke anlegen, im Pinsel-Menü die Rahmenlinien löschen (oder in gleicher Farbe anlegen wie das Deck) und für jeden Stoß, der weg soll, duplizieren und abdecken


    Wer die Sache ganz rund machen will (wenn schon – denn schon), passt noch die Leibungen der Decksdurchbrüche an die Beplankung an. Größe und Lage der Teile (Aufbauten, Oberlichter, Süllränder, Niedergänge) sind im Bogen vorgegeben, aber ob die Leibung ein paar Zehntel Millimeter breiter oder schmaler wird, fällt nicht groß auf.


    Nun wollen wir aber keine halben Sachen machen. Nach MSC-Skript wird die Beplankung vom Heck her beginnend mit der Mittelplanke aufgebaut. Wir müssen also unser Muster entsprechend ausrichten, was keine große Sache ist. Mit einer Hilfslinie durch die Mittelachse legt Ihr eine Referenzlinie in Stärke Eurer Planken an den heckwärtigen Fußpunkt.


    Wenn Ihr jetzt die Beplankung anklickt und das Knotenwerkzeug wählt, findet Ihr irgendwo auf dem Blatt (das kann erstaunlich weit weg sein vom eigentlichen Teil, ich habe bisweilen ganz schön suchen müssen) ein Kreuz, einen Kreis und ein Quadrat – damit steuert Ihr das Füllmuster. Das Kreuz verschiebt das Muster waage- und senkrecht, der Kreis dreht es, das Quadrat ändert die Größe; wir ziehen es uns am Kreuz so zurecht, dass die Planken in Linie mit der Referenzlinie laufen und die Mittelplanke genau am Laibholz beginnt.



    Das wirklich schöne an dieser Methode: wenn das Deck länger ist, als Euer Blatt (wie bei meiner FRISIA), könnt Ihr die fertige Beplankung jetzt teilen, die Hälften verschieben, drehen, kopieren – das Plankenmuster folgt dem immer nach, Ihr müsst Euch keine Gedanken über den Anschluss machen, es passt immer. Trennt das Deck an 2 Punkten auf (unterhalb der Menüzeile das eingerahmte Icon) und wählt dann im Menü „Pfad“ den Befehl „aufheben“ – fertig. Passt es nicht, ist ein anderer Schnitt besser? Egal, das Muster wird immer passgenau eingefüllt.


    Als nächstes trennt Ihr beide Umrisslinien im Menü „Pfad“ mit dem Befehl „Aufheben“.



    Der äußere Umriss kann jetzt mit Holzfarbe gefüllt werden, die sowohl das Leibholz, als auch die Planken haben sollen. Der innere Umriss werden unsere Planken. Und weil ich ein fauler Hund bin, zeichne ich nicht jedes Brett von Hand, sondern lasse sie mir vom Computer als Muster erstellen.


    Über die Länge 1 Planke zeichnet Ihr die Anzahl und Verbandder Planken, die Ihr haben wollt; seht dazu am Besten im MSC-Skript nach, wie viele Planken verschränkt werden, bevor sich das Muster das erst mal wiederholt, markiert Euch diesen Block und wählt im Menü „Objekt“ unter „Muster“ den Befehl „Objekt zu Muster“.



    Damit habt Ihr ein Muster angelegt, mit dem Ihr im Pinselmenü unter „Muster“ die Beplankung füllt. Wenn Ihr jetzt die Zeichnung löscht, ist das Muster immer noch in der Datei angelegt; wer an einer gelösachten Mustervorlage noch etwas ändern möchte, kann über „Objekt“ und „Muster“ den Befehl „Muster zu Objekt“ auswählen und bekommt dann seinen Bretterstapel wieder angezeigt. Die Korrektur wieder als Muster anlegen und erneut füllen – bis es passt.


    Und das tun wir gleich mal. Was wir hier anlegen, ist das Leibholz um die Planken herum. Als Strichstärke habe ich hier 1,83 mm eingegeben, was nicht ganz dem MSC-Skript entspricht aber für das Beispiel hier gelten soll; das Laibholz soll nach MSC etwa die doppelte Plankenbreite haben. Die üblichen Plankenbreiten und –längen könnt Ihr dort einsehen.


    Wer die Größe der Decksbeplankung vorher unter Maßstab in mm erfasst hat, kann nach der Verdickung jetzt unter Maßstab die Taste „anwenden“ drücken und bekommt sein Leibholz zurück auf die ursprünglich vorgesehene Größe skaliert. Wer noch „%“ eingestellt hat – nicht, da hier auf die Lage der Knoten abgestellt wird (die „Mittellinie“), die sich beim Verdicken natürlich kein Stück bewegen. „Zurück“ drücken und nachholen, oder von Hand nachtragen. Den Haken bei "proportional skalieren" bitte entfernen; Länge und Breite verändern sich nicht im selben Verhältnis.


    Wer genau hinsieht, stellt fest, dass nach „Anwenden“ sich die Strichstärke verändert hat, also erneut die gewünschte Stärke eintragen und erneut „Anwenden“ – die beiden Größen nähern sich an, spätestens nach dem dritten Durchlauf sollte die gewollte Werte unverändert bleiben.


    Anschließend im Menü „Pfad“ den zweiten Punkt wählen („Kontur zu Pfad“), damit wird die dicke Linie zu einer schön gleichmäßigen Kontur. Im „Pinsel-Menü“ (aufrufbar unter „Objekt“) wählt Ihr unter „Füllung das Kreuz (=keine Füllung), eine Strichfarbe, und eine normale Strichstärke – bei mir in der Regel 0,08 mm. Am Ende habt Ihr die untere Doppellinie.


    Moin alle!

    Gerade bei alten Modellbögen stößt einem bisweilen ein bißchen die „alte“ Grafik auf. Andere Teile sind extrem schwer zu bearbeiten; die Heckzier der FRISIA etwa ist zwar als Vektorgrafik angelegt, also "mundfertig" vorbereitet, hat meinen Laptop aber für eine Viertelstunde komplett außer Gefecht gesetzt, bis ich gesehen habe, wie sie angelegt war: 40.562 Objekte wollten erstmal geöffnet werden.



    Bevor man da (mit welcher Bildbearbeitung auch immer) wirklich in die Bearbeitung einsteigt, geht es oft schneller, sich von vornherein das Teil neu zu zeichnen. Besonders gilt das für Holzdecks, etwa frühe Bögen vom LI; im Maßstab hochgerechnet scheinen dort nicht Planken, sondern Tapetenbahnen verbaut zu sein, und wem das nicht als „Nostalgie pur“ gefällt, der wird sich vermutlich eine ansprechendere Lösung wünschen. Ich verweise für alles, was jetzt kommt, nochmals besonders auf das Skript, das der SMC Hamburg ins Netz gestellt hat – wer sich daran hält, bekommt in jedem Fall ein ansprechendes Ergebnis.


    Ausgangspunkt (auch für mich beim Ausprobieren) soll hier das Deck der AMBROSE von Digital Navy sein, eine Pixeldatei mit 300 dpi; ich muss zur Ehrenrettung des Bogens aber unbedingt ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Grafik ausgedruckt völlig in Ordnung ist und nur die Darstellung des Imports am Bildschirm unter InkScape DERART mies aussieht! Ich hatte das eigentlich nur angefangen, weil die Lage des Komüsen-Oberlichts nicht stimmt, und dann bei dem Thema Blut geleckt.



    Wer eine Vektorgrafik vor sich hat, kann gleich am richtigen Teil arbeiten. Wenn Ihr den Bauteilrand und den Rand des Decksbeplankung nachgezeichnet habt, markiert Euch den Rand der Decksbeplankung, wählt im Menüpunkt „Objekt“ die Funktion „Transformation“ an und stellt unter Maßstab eine Euch genehme Längeneinheit ein, z. B. mm - bitte NICHT die standartmäßig vorgegebenen " % "; das ist wichtig, wenn Ihr die Strichstärken verändert.

    Moin alle!

    @ Arne: schon gesehen, vielen lieben Dank! Ich sage Bescheid, was ich finde.

    @ Thomas: Neugier ist gut, da gibt es nichts zu entschuldigen. Ja, es ist die FRISIA von Heinkel Models. "Hohe Schule" ist ein bisschen viel gesagt, aber vielen Dank für Deine Anerkennung. Zum Vorgehen stelle ich gelegentlich mal ein Tutorial ein, es ist eigentlich nicht kompliziert und für jedes Holzdeck geeignet, aber man sollte sich eingangs vor allem den Leitfaden der Hamburger oben angesehen haben.

    @ Chris: Ich bin auf die kommenden Schiffe gespannt!

    Moin alle!


    Wie das so ist, eigentlich wollte ich "nur" einen meiner letzten Downloads skalieren, die FRISIA auf 1:250, dann sieht man dies, ändert das - kurz: am Ende mache ich das Deck innerhalb der Konturen des Bogens gerade neu. Dabei folgende Frage: wie weit treibe ich die Fischung?


    Die klassische Decksstruktur sieht vor, dass Decksplanken an den Außenseiten zum Laibholz hin nicht einfach im spitzen Winkel "auslaufen", sondern mit Fischung eingeschossen werden. Genial gut erläutert und bebildert dazu ist der Leitfaden des SMC.Gilt das aber auch für die Stellen, die schon mit eigener Laibung ausgespart werden?



    Ich habe die Laibung um den linken Poller nicht angepasst, rechts probehalber mal eingeschossen - sieht für mich aber irgendwie "komisch" aus (nach rechts weiter zum Bug hin mache ich heute abend weiter...), aber was verstehe ich denn schon von dem Thema? Gab es da irgendwelche Regeln, vielleicht ab welcher Länge eine Laibung gefischt wurde?


    Weitere Frage: ab welcher Länge wurden Planken neu angesetzt? Ihr seht etwa neben dem linken Poller 2 ganz kurze Stücke, die ich noch zu 1 verbinden werde. 2 Reihen darüber liegt wieder so ein kurzel "Schnipsel" hinter einer normalen Planke - solange damit das Längenmaß (siehe SMC-Anleitung) für Planken nicht überschritten wird, setze ich das ebenfalls noch an. Gibt es da aber Regeln, wie kurz eine Planke mindestens sein muss, um als neue Planke verlegt zu werden?


    Bin etwas ratlos...

    Moin Johannes!

    Völlig “schräg“, der Kleine - gefällt mir sehr, sehr gut. Herzlichen Glückwunsch also zur Fertigstellung! Wenn ich mir den allerdings im Büro auf meinem Schreibtisch vorstelle, müsste ich noch irgendwas zum Original dazu präsentieren, das glaubt sonst kein Kollege, dass es so ein schwimmendes Bobbycar wirklich gibt!

    Moin Johannes!

    Tolles Projekt, macht schon vom Zusehen Spaß - ein "Quad" fürs Wasser. Und dann erst die Auktion; ich geniesse die Vorstellung, mit so etwas in Lübbenau am Wochenende die Spreewaldkähne im großen Hafen zu sortieren, auch wenn ich dafür mit Rudeln und Angelruten erschlagen würde (gibts die Brücke auch gepanzert?). Eine Veröffentlichung fände ich jedenfalls ganz phantastisch, ich würde auch die Brückeneinrichtung dafür bauen!

    Moin Henryk!

    Das genau ist der Punkt, der mich interessiert: Folien in weiß bedrucken zu können, ist natürlich eine verlockende Option, und Sublimationsdruck bietet grundsätzlich die Möglichkeit dazu (wenn ich mich auch zu erinnern meine, dass das auf unserem letzten Messebesuch -2018 oder so- nicht zwangsläufig zusammen gehörte, da gab es durchaus Geräte und Verfahren, die gar kein weiß vorsahen). Aber Albrecht beschreibt ja oben ausdrücklich den Druck auf "weißen Faltschachtelkarton", und da würde mich schon interessieren, ob das praktische Vorteile hat gegenüber unseren "normalen" Heimgeräten. Vielleicht wäre Helmut der Wasserschaden auf dem Arbeitsdeck seines Kontrollbaus nicht passiert, wenn da eine graue Beschichtung das Papier versiegelt, vielleicht bekommt man weiße Beschriftungen ähnlich präzise hin wie z. B. auf gekauften H0-Modellbahn-Anhängern (Linienstärken unter 0,1 mm weiß zu belassen brauche ich z. B. bei meinem Drucker nicht versuchen, die "laufen voll"...), vielleicht ist auch UV-Lack kein Thema mehr - mich würde einfach interessieren, wie sich diese andere Techn ik für uns auswirkt.

    Moin Eberhard!

    Schiet, aber wenn sie "in echt" nicht viel anders aussieht als auf den Bildern, dann würde ich das wirklich mit dem Winterdiorama versuchen. Es muss ja kein schwerer Eisgang sein, einfach nur an Mole oder Holzsteg von David Hathaway legen, takeln (vielleicht sogar mit weißem Faden?) und vertäuen und mit fast trockenem Borstenpinsel ganz zart weiße Schneereste auftupfen...

    Moin Albrecht!

    Danke erstmal für die Beispiele, das ist schon spannend! Meine Frau macht in ihrer Firma Textil-Veredelung mit Stick und Druck,von daher kenne ich die Transfer-Folien gut und habe mich auf Messen mit ihr umgehört, als sie sich für einen Sublimationsdrucker interessierte, aber das ist jetzt auch schon wieder gut 5 Jahre her - die Technik wird sich da mit Sicherheit weiter entwickelt haben.

    Aber mal aus Deiner Erfahrung heraus: was ist für den Modellbau der Vorteil gegenüber einem "normalen" Tintenstrahler?

    Moin Albrecht!

    Das Ergebnis würde ich zu gerne einmal sehen! Wobei mir die Notwendigkeit, mit weißer Farbe ausgerechnet auf Papier/Karton zu drucken, eher selten begegnet ist ;).


    Es gibt aus dem Textilbereich farbige (auch weiße) Transfer-Folien, in die mit Schneidplotter die gewünschten Umrisslinien "geritzt" werden - alles, was nicht übertragen werden soll, wird "entgittert", also abgezogen, übrig bleibt die gewünschte Form, die dann mit Thermopresse übertragen wird. Diese Folien lassen sich im Temperaturbereich um 150 Grad verarbeiten; ich hoffe also zuversichtlich, dass eine Overhead-Folie für Laserdrucker den Druck ohne Verformungungen übersteht. Da der Transfer allerdings in keine Fasern einziehen kann, weiß ich (noch) nicht, wie stark er dann auf der Folie einfach verläuft und "breitgequetscht" wird.


    Eine weitere Alternative aus der kalten Küche wären noch Decals (mal hier als Beispiel willkürlich herausgegriffen), aber da muss ich mich zu Preisen, Qualitäten und Verarbeitungsmöglichkeiten erst selber schlau machen. "Nass-Schiebebilder" haften auf Folie, wären aber auch auf Karton sehr spannend, gerade für kleine Schriften, Skalen und Symbole, die "verweinen" ja völlig, wenn man sie weiß stehen lässt und nur drumherum mit Farbe druckt. Für viele Tintenstrahldrucke natürlich keine echte Option, aber es soll auch andere Übertragungsmöglichkeiten geben, das kommt mir durchaus lohnenswert vor.

    Moin Helmut!

    Mal sehen - 2 x 525 kg in 1:250 ... vielleicht sollte man das Spantengerüst am Bug doch verdreifachen? ;(

    Ansonsten freue ich mich jetzt schon auf den Bogen. Die Treppe in Photoätzteilen - das wird filmreif, da hätte Eisenstein noch "Panzerkreuzer Potemkin" für umgeschrieben :thumbsup:. Taktlose Frage: hast Du das Deck mit Wasserschaden noch ablösen können oder den Rumpf komplett erneuert? Vielleicht ein kleiner Tip dazu in Deiner Bauanleitung...:D

    Moin Henning!

    Die GAARDEN habe ich offenbar verpasst, Du bist einfach zu schnell für mich - herzlichen Glückwunsch nachträglich zur Fertigstellung! Ich mag es ja, wenn die Form auch eine bestimmte Funktion sichtbar macht und gestehe, dass ich da bei diesem Vorbild ähnlich ratlos bin, wie Wilfried scheint (jedenfalls verheisst sie im Hinblick auf Schlepptrossen nichts Gutes für die Brücken-Crew, aber Kiel war ja auch die Stadt des Matrosenaufstands), aber ich verstehe insgesamt nicht genug von der Materie, und das Modell ist in jedem Fall ein echter Hingucker!

    Die "juristische" Sicherheit erinnert mich übrigens an die Typ III-Schiffe, die wurden für unsinkbar erklärt - aber sie haben das über die Jahre auch mit nur ganz wenigen Ausnahmen bestätigt :D Außerdem habe ich steuerbord am Heck einen Rettungsring gesehen...

    Viele Grüße

    Heiner

    Moin Wilfried!

    Würde ich "graue" bauen, wäre ich mit Sicherheit für Teile zu den Nr. 1, 2 und 5 dankbar. 5 könnte man wahrscheinlich versuchen, sich selber zu schneiden, aber 3 dieser feinen, langen und gebogenen Stücke sauber aufeinander zu kleben, so dass da eine Art geschwungener Rinne entsteht (oder verstehe ich die Skizze da falsch?) - das bekäme ich niemals in der Qualität hin, die fertige Metallteile bieten, da würde ich eher erwarten, dass einige Kollegen vor der Kartonvariante frustriert die Waffen strecken.

    Aber eigentlich geht mich das ja gar nichts an...:D nur so´n Gedanke, Frustvorsorge der anderen Art.

    Viele Grüße

    Heiner

    Moin Henning!

    :D"Hilflose Zeichnung" gefällt mir fast noch besser als meine "äußerst präzisen Kenntnisse", fehlt nur noch die "Museumsqualität" meines verkleckerten Baus :D Ich bedanke mich gerne noch einmal ganz herzlich für Deinen Bogen (womit ich überhaupt hätte anfangen sollen - tut mir leid!), der ungefähr so hilflos ist wie die Elbe flach und trocken - ich hoffe, das kam nicht anders bei Dir an! Ich bin natürlich auch sehr gründlich beim Fehlermachen und lerne den Bogen mit jedem neuen Anlauf besser kennen, aber im Übrigen beschränken sich meine Kenntnisse auf das, was ich auf Photos erkennen kann, und die Bilder von der Brücke hier habe ich erst Anfang des Jahres bekommen - da hatte mein dritter Rumpf schon die Yoga-Position "pinkelnder Hund" eingenommen und war entsorgt worden.

    Und die LC sind schlicht, was Reinhard Lachmann mal als "eine Fantasie nach..." (hier: der GRODEN) bezeichnet hatte und beruhen ebenfalls auf Deiner Konstruktion. Kurz: ohne Deinen Bogen gäbe es den ganzen Rest hier auch nicht, ich bin da eher wie ein Friseur, der einem Supermodel noch Strähnchen verpasst - sie sieht auch ohne gut aus, aber wenn´s klappt, hat er auch einen kleinen Anteil an ihrem Aussehen.

    Von vornherein stand fest, dass der Brückenaufbau abnehmbar sein würde, aber ich habe wieder einmal mit dem Bau begonnen, bevor ich die Sache komplett durchdacht hatte (geschweige denn etwas gebaut), deshalb noch die etwas peinliche Treppengrafik an Stelle des inneren Niedergangs. Die Umhausung an dieser Stelle sollte eigentlich auf dem Brückendeck bleiben, und für deren Fenster wäre die Grafik dann völlig ausreichend gewesen. Weil aber einige Flaggenleinen vom Mast an diesem Teil angeschlagen sind, muss die Umhausung mit dem Brückenaufbau zusammen abnehmbar sein, was den Niedergang freilegt und baubar macht. Nachträglich verzichte ich allerdings darauf, weil der hintere Querspant des Decksaufbaus genau darunter liegt und ich hier nicht mit einem „Kettensägenmassaker“ das Erreichte zerstören will. Passende Teile sind aber schon gezeichnet.


    Das „Armaturenbrett“ selbst hat eine etwas eigenwillige Form (vor allem mit der Aussparung für den Fußraum), die aber mit verhältnismäßig wenigen Teilen gut abgewickelt werden kann. Bei den Armaturen konnte ich mich wieder nicht beherrschen, hier wäre weniger mehr gewesen, weil mein Drucker gar nicht die nötige Auflösung hat, aber das Vorbild ist, finde ich, noch erkennbar, deshalb darf das jetzt so bleiben (vielleicht werden die Konsolen noch minimalst vergrößert, sie kommen mir etwas flachbrüstig vor). An der Einrichtung fehlen noch ein Sofa und der Sitz für den Steuerbordstand des Rudergängers (geklaut bei der ZENITH) und Kleinzeug (NOCH kleineres…) an der Seekarte, dann ist die Einrichtung im Wesentlichen komplett.


    Den Brückenaufbau selbst muss ich nochmal machen. Henning hatte hierfür 4 einzelne Wände vorgesehen, was mir für ein abnehmbares Teil aber auf Dauer nicht stabil genug vorkommt, deshalb sitzen alle fest am gemeinsamen Dach. Die gewünschte Stabilität habe ich hinbekommen, aber irgendwo Passgenauigkeit verspielt (deshalb an den Aufbauseiten die „Sockellinie“ unter dem Schriftzug). Außerdem ist es jetzt doch anspruchsvoll geworden, alle Fensterrahmen an den recht dünnen Streben zu verkleben, ohne Spalten zu lassen oder die Fensterscheiben mit Klebstoff zu versauen. Die Fenster müssen ihrerseits vorher verglast sein, um trotz der dünnen Streben überhaupt die Knicke gerade verlaufen lassen zu können, und das „Glas“ gehört genau auf Maß geschnitten, um nicht oben die Knicke zu sperren oder unten mit der umlaufenden Balustrade zu kollidieren. Aber ich will es ja auch gar nicht anders, es würde nur einfach leichter fallen, wenn am Schreibtisch wenigstens um Mitternacht mal weniger als 28,9 oC drücken würden…


      


      


      

    Und dann habe ich noch eine Frage an alle Leute da draußen: Habt ihr auch so Modelle, bei denen ihr mehrfach anfangen musstet oder die für Euch einfach nicht baubar waren?

    Ja, habe ich. Dieses hier. Ich fürchte, ich habe Henning ziemlich enttäuscht, als er mir den Bogen gegönnt hat und dann (scheinbar) nichts passierte, aber so unkompliziert die Konstruktion eigentlich auch ist: was hier folgt, ist über 3 Jahre hinweg der inzwischen immerhin 4. Anlauf. Da die vorherigen Versuche jedes Mal schief gegangen sind und Henning insgesamt um Diskretion bat, habe ich nie einen Baubericht angefangen, und jetzt, wo dieser Anlauf aufzugehen scheint und Henning einverstanden ist - habe ich keine Bilder gemacht. Nur so viel als Fehleranalyse: ich hätte nie versuchen dürfen, das Spantengerüst „auf dem Rücken liegend“ auf der Decksunterseite aufzubauen (quasi von einer umgekehrten Bodenplatte herabhängend), ich muss tatsächlich „klassisch“ vorgehen und es (in Längsrichtung noch instabil) auf die Bodenplatten der SWATH-Stützen stellen (1 Schiff mit 4 Bodenplatten hat man ja auch nicht jeden Tag) und das frei im Raum stehende Gerüst dann, wenn es ganz fertig ist, an den Markierungen des Hauptdecks ausrichten und daran verkleben. GANZ perfekt habe ich es immer noch nicht hinbekommen, an den Bugs sieht man innenbords mehr und größere Spalten in den Bordwänden, als mir lieb ist, aber ich bin inzwischen bescheiden und halte diesen Anlauf deswegen jetzt noch nicht für gescheitert. Vielleicht schaffe ich es bei einem 5. Versuch…


    Natürlich gehört bei mir eine Inneneinrichtung in die komplett verglaste Brücke, und da gilt mein weiterer, ganz großer Dank Andreas Jacobsen, der mich in großer Zahl mit wunderbaren Bildern von seinem Besuch an Bord versorgt hat, die ich hier unter ausdrücklichem Hinweis auf seine Urheberschaft und seine vollständig vorbehaltenen Urheberrechte zeigen darf und möchte.


      


      


      


      

    Und zum Schluß natürlich noch die "magische" Tabelle - kein Tabellenformat als Anhang hier erlaubt, deshalb eine zip-Datei.


    Wer genau vergleicht, wird kleinere Ungenauigkeiten feststellen, aber die liegen normalerweise im Nachkommastellen-Bereich, weil das mathematische Ideal natürlich nicht berücksicht, mit welcher Linienstärke etwa ich ausdrucke. Auch nicht berücksichtigt ist die Dicke des Kartons. Für meine Zwecke hat es aber eigentlich immer gereicht.

    Viel Spaß, und jetzt weiter mit Harald!

    Moin Harald!

    Das ist einfach zu gut, um unzufrieden damit zu sein!

    Wenn ich wirklich konstruieren könnte, hätte ich das auch gemacht!

    Ich bin ziemlich sicher, dass Du das kannst - im Grunde ist das einfach ein Frage der Geometrie, da fände ich es schade, wenn Du mit Deiner ganzen Mühe unzufrieden bist, nur weil Dir die Nase nicht passt. Du brauchst ein paar Formeln zur Abwicklung der Seiten eines Kegels, oder Du nimmst die Excel-Vorlage hier, und ein Zeichenprogramm (erwähnte ich schon mal InkScape...?), damit hast Du das in einer Viertelstunde erledigt - wenn Du Dir unterwegs noch ein Käffchen machst. Sonst geht es schneller.

    Als Modellbauer muss ich wissen, wie groß der größere Durchmesser sein soll, wie groß der kleinere, und wie hoch das Teil. Ohne die Maße der Mirage-Nase zu kennen, sagen wir einfach mal, dass sie 2 Trennungen (statt nur 1) haben soll, und insgesamt 30 mm lang ist. Sagen wir der Durchmesser am Rumpfende beträgt 15 mm, der an der Spitze - nichts. Damit die Nase konisch wird, machen wir die Ringe von vorne nach hinten mal angenommen 5, 10 und 15 mm breit und den Durchmesser von ganz vorn nach ganz hinten 0 mm, 6 mm, 12 mm und 15 mm. Diese Daten kannst Du Dir aus einem Seitenriß bequem abmessen und zurechtlegen. Das war die ganze Vorbereitung (kocht das Kaffeewasser immer noch nicht?).



    Der größte Ring" hat also die Durchmesser D = 15 mm, d = 12 mm und ist 15 mm hoch. Aus der Tabelle entnimmst Du jetzt in der Spalte "D(x)" für das Zeichenprogramm die Werte 150,748 mm, 120,599 mm und alpha = 35,82 Grad.



    Dass für beide Ringe dasselbe alpha herauskommt, nehmen wir mal als ein gutes Zeichen und setzen diese Werte in InkScape um. Am einfachsten machst Du mit dem kreiswerkzeug links irgendeine Elipse und trägst dann die richtigen Werte rechts unter Transformation im Feld Maßstab ein.



    Wichtig ist eigentlich nur, dass beide Kreise denselben Mittelpunkt haben. In der oberen Zeile unter dem Menü geben wir jetzt als Endpunkt noch die 35,82 aus der Tabelle ein, dann haben wir diese beiden Tortenstücke:



    Der Streifen, an dem sie sich nicht überschneiden, ist Dein Kegelstumpf. Im Menü "Path" ganz oben kannst Du beide Stücke jetzt mit dem ersten Befehl ("Objekt zu Pfad") in etwas umwandeln, womit Du arbeiten kannst. Wenn beide Torten umgewandelt sind,wählst Du am linken Bildrand das Knotenwerkzeug und trennst jeweils die Radien zum Mittelpunkt auf. Beim kleineren Tortenstück unten fehlt das noch, der Befehl ist oben markiert.



    Dann die Endpunkte der beiden Bögen verbinden, und Du hast den ersten Ring. (Jetzt sollte das Wasser gekocht haben)


    Moin Jürgen!

    Oh Mann, Sch...e ...- tut mir leid für Dich - aber Hauptsache, das Wasser ist nicht noch in andere Bereiche eingedrungen; Laminat unter dem Schreibtisch zeigt nach solchen Katastrophen im Laufe der Zeit auch ganz aparte Wellenmuster, das braucht erst Recht kein Mensch. Aber um Deine BLEICHEN ist es in jedem Fall schade...

    Ich tropfe heute abend ganz solidarisch auch auf meinen Schreibtisch, wenn auch nur Schweiß von der Nasenspitze, versprochen!

    Hallo Lcar!

    Mit Architektur habe ich nicht viel Erfahrung, aber ich könnte mir vorstellen, mit dem schwarzen Rand an der Oberkante der Wände einen Versuch zu unternehmen. In der Holzabteilung im Baumarkt gibt es Modellbauleisten zu Centpreisen in verschiedenen Stärken, davon die dünnste nehmen und mit Acrylfarbe schwarz pönen, dann könntest Du versuchen, die Oberkanten der Wände mit Leimklammern jeweils zwischen 2 solchen Streifen zu kleben (KEINEN Weißleim nehmen!), das sollte optisch die Wellen zumindest mildern...

    Moin Manfred!

    Nachdem ich mich für den Weiterbau der Hirta entschieden habe...

    ?( Gab´s da andere Überlegungen? Die hätte ich dann jedenfalls nicht verstanden, gerade wenn man Dein Modell mit dem Rückseitenphoto vom Umschlag vergleicht, sieht man sofort, dass die Anmutung des Originals hier ganz wunderbar getroffen wird, und Dein Bau steht z. B. dem Druck nicht nach. Allerdings habe ich das mit dem "aufskalieren" nicht so richtig begriffen, ich dachte, sie wäre von Haus aus in 1:250 gekommen und finde bei JSC auch gar keine 400er Version. Aber auf Fälle schön, sie entstehen zu sehen; mir fällt gerade auf, dass sie scheinbar gar nicht bewaffnet ist, da ist sie ja eigentlich gar nicht richtig "grau" und fiele in mein Beuteschema... - mal was schnittiges im Hafen wäre eigentlich eine nette Abwechslung :love:

    Viele Grüße

    Heiner

    Moin Walther!

    (Noch) gibt es die wayback machine!

    sehr viele Seiten ,wo es so etwas einmal gab , im Netz noch Erwähnung finden aber leider nicht mehr erreichbar sind .

    Gib Deine Links mal da in die Suchmaske ein, es findet sich erstaunlich viel, was sonst (schon wegen Sprachhindernissen) auf Nimmerwiedersehen im Netz verschwunden wäre, und meines Wissens haben wir das Archiv hier auch nie als "Schmuddelecke" gesehen. Allerdings habe ich neulich gelesen, dass US-Medienverlage wohl eine Urheberrechts-Klage führen, die für den Fortbestand gefährlich werden kann - es schadet also sicher nicht, sich zeitnah noch um bekannte Wissenslücken zu kümmern.

    Von Joachims Modellen findest Du sehr viele auf papermodelers.com, vielleicht musst Du ihn gar nicht erreichen.

    Und was das Selbstkonstruieren angeht, finde ich eigentlich, dass jeder, der ein Modell zusammenbauen kann, auch in der Lage sein müsste, sich eines auszudenken. Computer können einem dabei auch sehr helfen, aber bis vor gerade mal (ca.) 30 Jahren ging das auch ohne - Henning z. B. weiß bis heute, wie man Schiffe "von Hand" abwickelt, und ich kenne nicht viele Gebäude, die da ähnliche Formen bereithalten.

    Mach erstmal Pause; wenn Du merkst, dass es juckt, ist der Spaß wohl doch noch nicht vorbei, und wenn nicht, brauchst Du Dich auch nicht zu quälen...