Posts by Heiner

    Hi Bartosz!

    That would be really great! Would the re-scale be be an offset-print, as well? And - besides - : how much money would that edition cost? I just stopped my abuse of cookies and started to spare money for this one here...;)

    Hi Bartosz!

    Wow, she is a real beauty, congratulations! :thumbsup: Besides, I love the details, that You have put into 1:400 scale - it nearly seems as if she was intended for "greater" things! Me, I would not mind to have her in 1:250 scale at home... ;)

    Moin Henning!

    Auch von mir -mal wieder sehr spät- herzliche Glückwünsche zur sehr gelungenen Fertigstellung - diese BUTE macht so richtig Lust, gleich selber anzufangen. Aber (auch wenn das Label "Fertig" etwas anderes sagt):

    Die im Bogen in der Ebene der Bordwand gezeichneten Rampen habe ich ausgeschnitten. Dafür suche ich noch nach einer plastischeren Lösung.

    suchst Du noch, oder hast Du wirklich fertig? Ich finde die Verstärkungsgitter unter den Rampen eigentlich sehr markant, und Lasercuts braucht man dafür auch nicht...:D

    Moin Arne!

    Danke für den Tip! Ich habe mit genau 1 Woche Vorlauf die Einladung bekommen (inklusive 2 Stunden open-ship!) 8o und konnte das nicht mehr einbauen:cursing:, war eh´schon die letzte Woche mit Urlaub-nehmen "in Familie" unterwegs - schau´ ich es mir eben am Rechner an.

    Und dies Wochenende geht hier dann auch endlich weiter; die Brückenfront ist schon angesetzt.

    Moin Fiete!

    Du siehst, die Fähre wird mich noch eine Weile beschäftigen...


    Das reicht ja gerade über den Umzug - ganz ohne Forum kannst Du doch bauen und bauen und bauen.... (Ich? Ich muss zu einem Geburtstag, tut mir leid :whistling: .) Sieht jedenfalls schon mal sensationell gut aus.
    Ich freue mich schon drauf, wenn sie dann fertig ist, ich hoffe nur, ich erkenne Euch beide dann im neuen Forum auch wieder... :pinch:
    Viele Grüße
    Heiner

    Moin Wolfgang!
    Ich beneide ohnehin jeden, der selber konstruieren kann, aber Du baust das dann auch noch so, dass man eigentlich schon wieder an idealisierte Bildbearbeitung denken möchte - Klasse. Sieht eigentlich unspektakulär aus, einfach "genau, wie es sein muss", und wunderschön.

    Moin alle miteinander!
    @ Andreas, Fiete, Lars: irgendwie habe ich das Gefühl, dass gerade die letzten Tage wieder mehr Bildmaterial im Netz auftaucht; die Ausschreibungsmappe der VEBEG z. B. mit Photos von u. a. der Brücke habe ich noch im Dezember gar nicht veröffentlicht gefunden - wird Euch vermutlich auch so gegangen sein (Fiete mal ausgenommen, der hat gar nicht gesucht... :D ). Wer das Bordbuch der POSEIDON übrigens interessehalber noch haben will, sollte sich vielleicht auch beeilen, ich weiß nicht, wie lange Geomar noch das Kapitel "Poseidon" pflegt und unterhält. Sonst habe ich beides heruntergeladen. ;)
    @ Arne: Danke für den Link, das ist ein schöne Beitrag. Am Ende sagen sie ja, dass sie nochmal für 5 Jahre Klasse bekommen hat, "Eisklasse" wird sie da unten nicht brauchen - 2026 sollte sie also ihre 50 Jahre erreichen können und vielleicht kommt sie danach ja zu einem Museumsverein nach Kiel zurück.
    Bei mir ist die Brücke inzwischen ziemlich fertig, es fehlt nur noch die Bestuhlung, der innere Niedergang und die vordere Brückenfront, für die aber erst die Nocks fertig werden müssen. Die gelben Rollos hinter Glas sehen freundlich aus, könnten sich ruhig mehr Schiffe leisten ;) . Meine persönliche Empfehlung für den Brückenbau ist, (anders als die Nummernfolge das vorsieht) die Brückenwände mit Verglasung, Außen- und Innenseite aber ohne die inneren Details jeweils als ein Bauteil zu erstellen und entlang der Sockelleisten auf dem Brückendeck aufzustelllen; speziell um das "Panoramafenster" achtern z. B. habe ich auf der Innenseite einen weißen Rand stehen, der sich leicht zentrieren lässt, wenn ich nicht entweder mit dem Brückenboden zusammen "zirkeln" muss oder Wandteile um mindestens 1 Ecke herum schon verklebt habe. Die fertige Inneneinrichtung wird dann mit dem Brückenboden zusammen in die Aufbauwände eingesetzt (steuerbord ansetzen und einfach reinklappen lassen), zum Schluss kommen dann die kleinen Wanddetails wie Feuerlöscher und Schreibtischplatte achtern neben dem Panoramafenster. Nock und Brückenfront haben noch ein paar Kleinteile (die Schleuderscheiben und Wischer z. B. aus dem Ätzsatz), die ich bis Ende der Woche fertig haben will. Am Wochenende hoffe ich dann, die Schwerlastwinde hinter der Brücke anfangen zu können.
    Bis die Tage
    Heiner

    Moin Henning!
    Der Brückenaufsatz ist wirklich schön geworden! An den Enden jeweils die beiden Stützen nicht vergessen, dann ist das Ganze absolut stimmig. Die Fusspferde vor der Brücke könnte man noch mit Kartonstützen und Drahtstücken machen, das käme wahrscheinlich näher an Ätzteile heran, als gelasert (bei der Gelegenheit: ja, bitte gerne, Danke, ich würde mich sehr über die Datei freuen!)... :D Zur Hydraulik des Bugvisiers habe ich auch noch Bilder, aber ich fürchte, dass das allmählich etwas spät dafür ist; mit geöffnetem Visier müsste man wohl auch nochmal an die "Innereien" dahinter ran, und die sind ja nun auf Deinem 5. Bild im ersten Beitrag schon als Versteifung ganz tief drinnen verbaut - letztlich ginge das wohl schon sehr in Richtung Neukonstruktion. Bartosz hat übrigens den weißen Deckel auf dem Bugvisierweggelassen, das finde ich ein bisschen schade, weil ihr das noch einmal ein Stück extra-robustes Aussehen gibt und die Back interessanter macht. Dann noch die hochgeklappte Bugrampe darüber hinaussehen lassen - verdammt, ich muss mit der POSEIDON fertig werden...
    Viele Grüße
    Heiner

    Moin Ulrich!
    Die hat Andreas schon gefunden, man kann das Dach abnehmbar machen. Dafür ist die Funkkabine in der Mitte der Brücke hohl geblieben, am Dach kann dann ein "Zapfen" angeklebt werden, der beim Schließen da rein gesteckt wird und Dach und Mast gegen verrutschen sichert.
    Wird... :D

    Moin alle miteinander!
    Danke an dieser Stelle nochmal für die rege Beteiligung und die vielen Daumen - so macht der Bau gleich doppelt so viel Spaß! In den vergangenen Tagen ist die Brücke ein gutes Stück voran gekommen. Ich habe mithilfe der Bodenplatte für die Brücke 30i deren Träger 30a -h auf dem Brückendeck 30 so ausrichten können, dass ihre Außenkanten bündig aufeinander abschließen. Anschließend habe ich die Bodenplatte erst mit der Brückeneinrichtung bebaut, bevor ich angefangen habe, die Außenwände anzusetzen. Grund für diese Abweichung von der Baureihenfolge (ich weiß, "Du sollst nicht...") ist, dass ich die Innenverkleidung der Wände nicht einfach "blind" auf der Bodenplatte festkleben will, sondern Innen- und Außenseite von vornherein bündig an den Fensterausschnitten aneinander ausrichten - dafür müssen aber die Außenwände stehen. Auch hier wieder verspricht die Passgenauigkeit 100% zu erreichen, man könnte also auch der Konstruktion folgen, aber ich wollte vorsichtig sein. Die Grafik ist jedenfalls ein Traum - ich zeige Euch den mit 1200 dpi gescannten Poseiden, der über dem Niedergang im Inneren hängt - auf dem Bogen hat das Poster vielleicht eine Breite von 2 mm.
    Für Andreas hätte ich noch zwei, drei Anregungen: nach Bauanleitung , Bild 8 sieht es so aus, als ob das Steuer (I18a) auf der rechten Seite der Mittelkonsole an den kleinen grauen "Anbau" angesetzt werden soll - da meine ich sogar eine Markierung erkannt zu haben. Tatsächlich gehört das Steuer aber in die Mitte der Konsole, wie man auch auf Bild 9 der Bauanleitung mit etwas Mühe erkennen kann. Vielleicht wäre es sicherer, den Platz schon auf Bild 8 hervorzuheben, bevor jemmand wie ich endgültig falsche tatsachen schafft. Ich habe es glücklicherweise rechtzeitig auf Bildern von der Brücke im Bordhandbuch gesehen. Dann wäre es schön, wenn die Rückseite des Monitors I13a auf der Rückseite auch ab Werk noch einen Tropfen schwarzer Tinte bekäme. Und was die geschlossenen Rollos an den Brückenfenstern steuerbord angeht wäre es vielleicht besser, die gelben Flächen auf die Rückseite der Innenwand I3 zu drucken, statt in die Fenster der Außenseite 31a: außen muss ich alle Scheiben ausstechen und verglasen, das sieht sonst blöd aus, wenn 3 Fenster matt bleiben und nicht nach hinten versetzt sind, und da man dann auf die Rückseite von I3 blickt, statt ins Innere, können die Rollos dann ja dort aufgedruckt werden.
    Weiter geht es in den nächsten Tagen - es bleibt spannend.
    Bis denn
    Heiner

    Moin Henning!
    Da hast Du eine Baustelle eröffnet, von der ich schon länger träume. Die BUTE ist zum Glück gut im Netz vertreten, Anregungen für die Verfeinerungen sollten Dir also leicht fallen. Die LaserCuts sehen schon so gut aus, dass ich mir die Finger danach lecken würde. Ich möchte bei mir allerdings noch mehr in die Einzelheiten des Fahrzeugdecks gehen, und die Back wäre ein Kleinteilfest für sich. Für die Gitterstruktur unter den Fahrzeugrampen, also (hochgeklappt) deren Außenseite müsste man wahrscheinlich überlegen, ob verdoppelter Karton ausreicht oder man sie sich aus 0,5 mm Siebdruckkarton schneidet. Von innen betrachtet lässt die Aufnahme hier (den Link musste ich erst wieder finden...) eigentlich kaum noch Fragen offen. Willst Du die Bugklappe öffnen?

    Hier mal noch ein kurzes Statement "off topic", und auch wieder nicht:
    "Das mittlerweile von über 250 Organisationen getragene gesellschaftliche Bündnis „United4Rescue – Gemeinsam Retten!“ hat heute auf der Suche nach einem geeigneten Rettungsschiff das Schiff “Poseidon” in Kiel besichtigt und wird sich am Bieterverfahren beteiligen. Unserem Spendenaufruf des Bündnisses sind schon über 2500 Menschen und Organisationen gefolgt.
    Mehr als 250 Organisationen unterstützen United4Rescue als Bündnispartner. Dazu zählen Ärzte ohne Grenzen, der Deutsche Gewerkschaftsbund, zahlreiche Kirchen und Gemeinden, sowie viele andere Organisationen, darunter ein Schifffahrtsunternehmen, eine Tanzschule und sogar ein Bauernhof."
    Sollten sie den Zuschlag bekommen, sage ich Bescheid; für diesen Fall habe ich auch schon um Einzelheiten für die Umgestaltung zum Rettungsschiff gebeten. Es wäre schön, neben der AQUARIUS 2 (ex MEERKATZE vom Passat Verlag) noch ein weiteres Rettungsschiff auf den Schreibtisch stellen zu können. Vielleicht klappt´s ja...
    Hier sind jedenfalls schon mal die Ausschreibungsunterlagen für die beendete Versteigerung erhältlich; das eine oder andere Detail ist dort schon noch zu finden.

    Mal was Weltanschauliches: in der neuen MItgliederliste ist angeführt die Anzahl insgesamt erhaltener likes - legt da jemand Wert auf die Veröffentlichung? Ich dachte, dass das sogar bei Facebook wieder abgeschafft worden wäre, weil das zu Frustrationen führen könnte, dass ich nicht genug davon habe und der, den ich doof finde, viel zu viele - das soll nicht heißen, dass ich gegen die Daumen bin, und unter den einzelnen Beiträgen könnte ich mich zur Not auch mit dem jeweiligen Zähler noch abfinden - aber wenn ich nicht etwas übersehen habe, haben wir die Gesamtzahl bisher nicht veröffentlicht, und das kann von mir aus auch gerne so bleiben.

    ... welches Programm nimmt man übrigens für die Entwürfe? Rhino oder CAD 3D z.B. kosten mehr, als 2 Drucker mit Absaugung und UV-Härterkammer, der Systempreis wäre dann aber wohl nichts mehr für den "Hausgebrauch".

    Moin Henryk!
    Ganz außergewöhnlich, Deine Antonov, und sehr schick! Da sie schon so weit gediehen ist, kommt Umfärben wohl nicht mehr in Frage, sonst hätte ich ja gesagt: mach´eine Condor-Maschine daraus, dann ist sie einzigartig... :thumbsup:

    Moin Hadu!
    "Sakrilege" im Modellbau gibt es bei mir nicht viele, und wenn, dann eher beim Sujet als bei der Bautechnik. Warum also nicht auch Teile aus Resine statt Neusilber, Stahldraht oder Garn - welches Zubehör ich nehme, ist schlicht eine Frage, was aktuell in der Technik geht. Komischerweise stelle ich allerdings z. B. bei mir fest, dass ich zunehmend den Ehrgeiz entwickle, möglichst viele Sache "hand-werklich" selber mit Schere und Skalpell hinzubekommen und die "Fremdteile" auf das zu beschränken, was ich (noch?) nicht schaffe, von daher spricht mir Wilfried mit "Biss" und "Ansporn" ganz aus der Seele.
    Aber (verfliuchte Dialektik, immer muss es ein "aber geben"...): Kartonmodellbau geht schon seit Jahren eben auch "virtuell" am Computer, nur heißt das dann eben "Konstruieren" und macht sogar noch weniger Müll als ein "echtes" Kartonmodell. Wenn ich Spaß am Konstruieren habe, mache ich mir, was ich haben will, und ob das dann im Rechner abgewickelt und vom Drucker auf Papier gebracht oder gleich von der Maschine in 3D hergestellt wird, ist letztlich eine Frage des Maschinenparks - ich bin stolz wie Bolle, wenn die Konstruktion stimmt.

    na dann viel Spass beim Nachbauen dieser 2 Auspuffkrümmer.


    Genau darum geht es (ein Krümmer aus Karton geht übrigens, dieser hat sogar Spaß gemacht, wenn ich auch zugeben muss, dass er vielleicht noch nicht so sexy ist)!

    Moin alle!
    Danke erstmal für alle Daumen hier, mir kann man damit auch ohne große Worte eine Freude machen ;) . Hier außerdem der Vergleich der beiden Sprühdosen - aus dem roten Rüssel kommt ein echter Strahl, aus der weißen Düse ein zarter Nebel... Und die verborgene Änderung waren die Lüftergitter über dem CO2-Raum - die hatte ich ausgeschnitten und nach innen gesetzt, um mehr Tiefe zu geben - Dank des Lüfterblechs darüber sieht man nicht nur nichts davon, sondern ich hatte jetzt auf der Innenseite überall, wo Andreas passgenau die Kontur dieses Aufbaus vorgegeben hat (Grundplatte, Spanten...), eine Kartonstärke im Weg stehen. Wie gesagt, selber Schuld, aber wegschneiden geht immer und mit dem Deckel 28g drauf ist das Kapitel auch ohne sichtbare Schäden abgeschlossen.
    Inzwischen ist der vordere Aufbau fertig geworden und es wurden weitere Ätzteile verbaut. Da Spant 29b sehr dicht hinter den vorderen Fenstern sitzt, habe ich an dieser Stelle die Sichtfläche mal geschwärzt, sonst bin ich eigentlich zu faul dafür. Meine vermalbaren Kreiden haften auch auf der weißen Grundierung, mit der ich gespritzt hatte, so konnte ich Niedergang und erste Reling in dem vorgesehenen Farbschema halten, ohne Acryllack kaufen zu müssen. Beim Bootsdeck dann die Katastrophe: ich hatte es mit Uhu flinke Flasche (schwarz!) verdoppelt, das ist beim Pressen leider total durchgeschlagen und hat trotzdem nicht vernünftig abgebunden - ich musste nachkleben, worauf es sich in jede Richtung zu verformen begann. Bis ich allerdings mit dem Aufbau darunter fertig war, haben ca. 6 kg Bücher verhindert, dass ich mir diesen Bogen noch einmal kaufen musste. Gerade in den sichtbaren grünen Bereichen sind die Verfärbungen (für mich zumindest...) unauffällig.
    Wer genau hinsieht, denkt sich vielleicht, dass da eine Öffnung zu viel ins Brückendeck geschnitten ist, aber da man das Brückendach abnehmbar machen kann, fand ich die aufgedruckte Treppe im Brückenfussboden nicht sehr verlockend. Außerdem habe ich so das Luxus-Problem gelöst, wo ich mit dem (Dank Eigenbau am Hauptdeck) jetzt überzähligen Niedergang bleiben will...
    Weiter geht es in den nächsten Tagen mit der Brücke, ich weiß nur noch nicht wann..
    Bis denn
    Heiner

    Moin Lars!
    Bilder mache ich morgen, heute nacht nur so viel: Bremsenreiniger kommt mit einem kleinen Rüssel am Sprühkopf, ähnlich wie “Caramba“ daher - aber mit deutlich mehr Druck, er soll bewusst Schmutzteile mitreissen und wegspülen (wie ich jetzt weiss). Meine LC sprühe ich auch immer ein, der Farbnebel hat mich also nicht überrascht, aber ich entfette sie nicht - deswegen wären sie nicht geflogen. ;)

    Moin alle!
    Danke erstmal für die Kommentare und die Daumen. Lars trifft es sehr gut, es SIND einige Kleinteile, aber sie bringen einen nicht an die "Grenze des Baubaren" oder so - ein sehr gutes Maß an Detailverliebtheit!
    Nach einer verrückten Woche mit fast gar keinem Modellbau habe ich Bauabschnitt 6 in der Mache. Der hintere Aufbau (28) geht im Grunde fast von selbst und ist schon zu. Ich hatte noch was geändert, was man nicht sehen kann und musste darum an den Innereien etwas herumschnitzen - Schwamm drüber, selbst Sculd und der deckel deckt das alles ab. Beim vorderen Aufbau waren noch die Fenster auszuschneiden, und hier kamen die für mich ersten Ätzteile an die Reihe. Es war spannend!
    Als erstes hatte ich mir zu Herzen genommen: "entfetten", also im Baumarkt Bremsenreiniger besorgt und gestern abend noch auf der Terasse angewendet. "Der Sprühkopf sieht komisch aus..." dachte ich noch, da hatte ich die Platine schon ins Gebüsch gespritzt. Gut, sie war völlig entfettet und glänzte, ich habe sie also mit einer Taschenlampe schnell wiedergefunden, und da sie aus Metall ist, hat sie auch keinen Schaden genommen, aber mit LC wäre das nicht passiert... Heute (mehr Zeit hatte ich gestern nicht!) dann mit weißem Universal-Haftgrund eingesprüht und festgestellt, dass ich zu langsam mit der Sprühdose bin, auf Metall bilden sich schneller Nasen als auf Karton, aber das kann man dann auch wieder abwischen und zur Not nochmal drangehen - gut, wenn man´s kann, besser, wenn man es nicht braucht. Den ersten Fensterrahmen habe ich dann mit dem Seitenschneider auslösen wollen und ihn prompt zerlegt - das ist der ganz rechts. "In echt" fällt die Reparatur nicht auf, im Makro sieht´s barbarisch aus. Die beiden nächsten Rahmen rechts sind mit dem Cutter ausgelöst, und jetzt geht es wie das Brezelbacken. Ich denke, morgen kann ich verglasen und das Brückendeck aufsetzen, dann kommt die Brücke.

    Moin Peter!
    Eine schöne Abrundung des Hafenlebens. Um die Stabilität der Spanten musst Du Dir bei der Größe Deiner Ausschnitte und der Rumpfgröße insgesamt wohl eher wenig Gedanken machen - mit einem Tropfen Sekundenkleber vorbehandelt (oder UHU plast in der Flasche, der blüht nicht aus und versteift auch enorm) solltst Du fast schon Eisklasse bekommen... :D

    Moin!
    Es hängt in erster Linie davon ab, mit welchem Programm die pdf erzeugt worden ist, und dafür ist ein guter Anhalt, wo Du die Datei her hast. Direkt vom Konstrukteur oder Verlag heruntergeladen (etwa von z.B. papershipwright) heißt, Du bekommst wahrscheinlich eine Konstruktionsdatei, und die werden in der Regel als Vektoren exportiert - ich kenne niemanden, der mit Photoshop oder GIMP reine Pixel konstruiert. Dafür kannst Du Dir als freien Download InkScape besorgen, dann wird es ein Kinderspiel.
    Du öffnest die Datei mit Inkscape und bekommst einen Bildschirm wie etwa Bild 1. Falls Du tatsächlich eine Pixel-Datei hast, klappt das schon nicht. Ich nehme hier mal die APOLLO von David Hathaway als Beispiel, die steht immer noch auf meiner ToDo-Liste...
    Wenn die Seite geöffnet ist, klickst Du einfach ins Bild. Bekommst Du einen gestrichelten Rahmen um den ganzen Bogen, musst Du erst die Gruppierung für einzelne Elemente aufheben - siehe Bild 2, "Gruppierung aufheben". Da Gruppierungen kombiniert werden können, quasi "ineinander" gestapelt werden, kann es sein, dass Du den Schritt mehrmals wiederholst. Am Ende hast Du alle Einzelteile von einander gelöst, wenn jedes Teil einen eigenen Rahmen um sich herum hat.
    Jetzt wählst Du das Bauteil aus, das Du entfärben willst und klickst (Menüpunkt "Füllung und Kontur") rechts bei "Füllung" auf das Kreuz - keine Füllung. Das wars, nächstes Teil. Wenn Du fertig bist, ausdrucken, GIMP und Photoshop werden nicht gebraucht.
    Falls Du allerdings einen Scan hast, oder einen ganz alten von den minimodel-Bögen, sind sie Pixel-Dateien, und das wird dann tatsächlich eine Schweinearbeit - da "importiere" ich die Datei eher in InkScape und zeichne alles nach.
    Viel Glück!

    Moin alle!
    Heute ist quasi "Stapellauf", der Rumpf ist nicht nur geschlossen, sondern fertig: alles, was jetzt noch kommt, sind Aufbauten und Ausrüstung. Ich bin soweit sehr zufrieden; trotz einiger Kinken ist es mein wahrscheinlich bester Rumpf bisher, und das dürfte zum größten Teil der Konstruktion zu verdanken sein - ein ganz großes Lob von mir an Andreas. Was mich besonders freut, ist, dass der mir eigentlich doch etwas schief geratene Bug mit überkleben aller Indikatoren jetzt aussieht, als ob er so gedacht sein könnte. Für heute mache ich Schluss und mir ein Bier auf, und dann blättere auf Seite 4 der Bauanleitung: als nächstes kommen Spanten und Formplatten für weitere Aufbauten (28 und 29), Fensterstechen und - für mich eine Premiere - die ersten Ätzteile. Die muss ich vorher aber noch entfetten und einsprühen.
    Euch noch ein schönes Wochenende
    Heiner

    Das IST doch Erotik! :thumbup: Oder gibt es einen anderen Grund, warum Peggy eifersüchtig wird, wenn ich mich mit so etwas für ein paar Stunden in mein Zimmer verziehe??? ?(:pinch:
    Super gebaut! Jetzt sag mir bloss noch, welcher Kiosk SO einen Schweinkram verkauft -sabber- :D

    Moin Lars!
    Danke für Dein Lob! Ich glaube Dir sofort, dass Du an der Stelle keine Probleme (kann man eigentlich auch gar nicht so nennen) hattest: ich habe interessehalber angefangen, meine Scans nachzumessen und finde im Bogen absolut nichts, was den Überstand hätte verursachen können. Meine eigene Erklärung ist, dass sich meine Ungenauigkeiten beim Bau an der Stelle einfach "addiert" haben: den Decksausschnitt im Bootsdeck nicht genau rechtwinklig gesetzt, dann 26h vorne nicht genau auf Höhe der Bordwandaußenkante angesetzt, die Ecken nicht bis ganz in die Winkel des Decksausschnitts angedrückt, zwischendurch die Katze abgewehrt :cursing: (den ganzen Tag über lässt sie sich nicht blicken, einzig (und nur) wenn ich mich abends an den Schreibtisch setze und endlich anfangen könnte mit Modellbau - dann springt sie auf den Tisch, schiebt sich alles beiseite, krallt auch schon mal in mein Bein (nur so, einfach, um beachtet zu werden) und schiebt mit dem Kopf genau an den delikatesten Stellen die Hand mit der Pinzette immer wieder zur Seite :pinch: ) (habt Ihr gemerkt, wie jetzt plötzlich die Katze Schuld ist? Ich hätte Jurist werden sollen...) - kurz: 0,1 mm hier, 0,1 mm da, da kommt dann was zusammen. Was ich sagen will: richtet Teil 26h einfach an der Stelle aus, an der der Sockel im Schanzkleid sitzt. Und haltet alle Katzen auf Abstand.
    Der falsch plazierte Knick im Spantengerüst betraf schon Teil 20a, quasi einen "Hilfslängsspant" und hat sich durch die ganze Baugruppe 20 fortgeschleppt. Gerade an dieser Stelle hätte 20a dadurch das Deck so weit überragt, dass sich der Anschluss in der Bordwand durchgedrückt hätte, ich habe an dieser Stelle nicht das erste Mal freihändig geschnippelt. Jetzt habe ich sie aber erstmal hinter mir...

    Hallo Douwe!
    Was Du hier zeigst, gefällt mir sehr gut! Worauf ich richtig neidisch bin, sind Deine Rettungsringe - nicht gelastert und völlig rund genau in der Mitte der Markierung ausgestochen. Hast Du da ein Werkzeug für oder ist das alles mit dem Messer gemacht?
    Viele Grüße
    Heiner

    Moin alle!
    Das ist natürlich extrem schade, in der Börse konnte man sich wirklich wohl fühlen, und sie ist natürlich gerade von auswärts extrem gut erreichbar. Aber vielleicht gibt es ja bald einen neuen Betreiber. Alles Gute erstmal für die Suche nach einem neuen Domizil, aber so, wie ich mich erinnere, war schon in Arsten noch die eine oder andere Gaststätte gelegen, und Bremen selbst ist ja auch nicht gerade unterversorgt. Wenn Ihr im Schnoor was sucht, könnt Ihr vor einem Stammtisch sogar noch kurz shoppen gehen... ;) Macht auf alle Fälle Bilder, wenn der erste "Auswärts"-Stammtisch ist!
    Viel Spaß morgen und viele Grüße
    Heiner

    Moin alle miteinander!
    @ Bernhard: Danke Dir! Ich mag solche Ringe eigentlich ganz gerne, wo sie hinpassen, aber hier fand ich sie nicht angebracht - die Bilder von der POSEIDON zeigen halt eine glatte Bordwand.
    Die letzte Woche war mit Arbeit und Terminen zu, ich bin also weder zum Berliner Stammtisch gekommen, noch sonst zu viel. Als nächster Bauabschnitt standen Heckspiegel und die Innenseiten der Schanzkleider mit Schandeckel auf der Agenda. Viele teils sehr filigrane Teile, also nichts, womit ich mich mal eben so für ein paar Minuten hinsetzen möchte, so ging es dann erst gestern und heute hier weiter. Im Grunde passte alles sehr gut, nur bei der Abstützung des Bootsdecks an Steuerbord hatte ich leichte "Passungsprobleme": unter dem Schandeckel setzt sich der Sockel der Stütze als weiteres Teil fort, und um den Anschluss hinzubekommen, war die Umkleidung 26h des Decksausschnitts darüber gut 1 mm zu lang. Leider hatte ich von vorne nach hinten geklebt und den Versatz erst bemerkt, als der Leim schon angezogen hatte, aber die Reparatur fällt nicht auf und ging leicht von der Hand, lässt sich aber natürlich vermeiden, wenn man 26h von vornherein hinten anfängt. Ich bin etwas ratlos, wie ich das Übermaß hinbekommen habe, zumal Bordwand und Schanzkleid darunter 100 % passen, aber da ich schon den ganzen hinteren Aufbau-Bereich über an einem falsch gesetzten Knick im Spantengerüst laboriert habe, dürfte das hier auch auf meine Kappe gehen.
    Als nächstes kommen noch die Schanzkleider um das Backdeck, dann ist der Rumpf im Wesentlichen fertig und es geht mit den Aufbauten weiter.

    Richtig, entschuldige bitte - da bin ich den Tücken der Perspektive auf den Leim gegangen. Ich hatte den Eindruck, dass Du die Scharniere genau an den rot umrandeten Punkten angeschlagen hast - ist aber nicht so, das sehe ich jetzt auch. Bis auf das Lob nehme ich alles zurück!

    Moin, Ihr beiden!
    Unglaublich, was Ihr hier wieder hinstellt, die Bilder vom 04.01. z. B. sind schlicht atemberaubend, Eure Lasercuts sind zum Dahinschmelzen, die Recherche gründlich, kurz: ich habe lange keinen Baubericht mehr so genossen wie diesen! Zum Thema "wabbelige Wanten" fallen mir allerdings noch 2 Dinge ein, wie künftig solche ultradünnen LC stabilisiert werden könnten: entweder mit Plastikkleber tränken, der vollständig und matt einzieht und selbst auf weißen Teilen keine Verfärbung hervorruft, aber nicht so brettsteif wird Sekundenkleber (ein bißchen Durchhängen finde ich bei Euren Wanten nämlich durchaus überzeugend!), oder mit wonderwire hinterkleben, der ist extrem steif, hat aber nur 0,15 mm Durchmesser - wenn Euch der noch zu dick wird, will ich wissen, wie Ihr LC brennt, und wie Ihr sie verarbeitet!
    Viele Grüße
    Heiner