Posts by Heiner

    Moin Matthias!

    Ich denke, damit triffst Du es genau. Wenn Du die Hochformataufnahme ansiehst, kannst Du 2 flache Karten-Schubladen über einer Tür erkennen, und auf dem Generalplan ist rechts neben dem Kartentisch nach Orientierung des Stuhls offenbar noch ein Schreibtisch vorgesehen. Nach Generalplan ist allerdings die Brücke im Bogen gut 5 mm zu kurz, und dann ist auch noch der Ausschnitt für den Niedergang unter dem schrägen "Anbau" nach hinten vergrößert, was aber durch Deinen Schiebedeckel über dem Niedergang nicht auffällt. Quatsch, alles in Ordnung! Ich bin zu blöd, die schräge Brückenfront zu erkennen... Tschuldigung!!!

    Gefällt mir sehr gut, was Du da baust!

    Moin, moin!

    David Hathaway hat seit kurzem den Bogen der LÜTJEOOG auf seiner Homepage zum kostenlosen Download eingestellt - nochmal an dieser Stelle vielen herzlichen Dank dafür. Das Modell verspricht viel Spaß in verhältnismäßig kurzer Zeit und bringt schon von Haus aus "angemessen" viele Kleinteile mit.

    Ebenso viel Spaß wie der Bau macht mir zuvor aber (meist) die Recherche, und da möchte ich Nachbauern ein paar Quellen ans Herz legen bzw. darf sie Euch zur Verfügung stellen. Unter Shipspotting.com findet Ihr hier eine sehr schön detaillierte Aufnahme des Heckbereichs und bei Marinetraffic hier eine Profilaufnahme, die mir beide sehr weitergeholfen haben. Da ich die Suche wegen des "ü" im Namen etwas mühsam fand, stelle ich die Links direkt ein. Für den Innenausbau allerdings war ich auf fremde Hilfe angewiesen, die ich von Christian Kamp erhalten habe, der auf seiner Homepage den Bau seines RC-Modells in 1:33 beschreibt. Die damals von ihm genutzten Quellen (Linienrisse etc.) wären interessant gewesen, aber er hat böse Erfahrungen machen müssen mit Copyright-Inhabern und gibt verständlicherweise solche Dinge nicht mehr aus der Hand. Mit seinen eigenen Aufnahmen war er dagegen sehr großzügig, und hat mir auch erlaubt, sie Euch zur Verfügung zu stellen - hiermit seien sie eingestellt. Vielen herzlichen Dank nochmal dafür!

    Außerdem habe ich einen Generalplan von 1978 bekommen, der im Schiff aushängt und als Bestandteil der Schiffsunterlagen gemeinfrei ist.


     


     


    Ich war schon fast fertig, den Bogen nur in kleinen Details zu verändern und werde an den entsprechenden Stellen noch ein paar Worte dazu verlieren, kann mich jetzt aber auch nicht mehr um die Brückeneinrichtung herumdrücken, was aber den "Anstich" des Bogens heute abend nicht mehr verhindern wird.

    Bleibt nur noch die Anmerkung, dass sich die LÜTJEOOG seit ihrer Indienststellung 1979 in einigen Details doch etwas verändert hat ("Was?" "Ja!" "Nein!" "Doch!"). Die beiden oben verlinkten Aufnahmen liegen zwischen 2016 und 2018, wer sie also mit heutigem Stand bauen will , müsste mindestens die Holztüren an der Brücke durch weiße ersetzen und den Kran auf rot umfärben (von der Beschriftung ganz zu schweigen). Im Übrigen sind die Wallschienen erweitert worden, was auf diesem Bild der Schiffswerft Diedrich sehr schön erkennbar ist. Mein Modell soll Stand 2016 sein, wie David es gezeichnet hat, wer aber für Lasercuts die neuen Wallschienen braucht, sende mir bitte ein entsprechende PN. Ich rechne mal mit 10,00 EUR einschließlich Versand für den fertigen Satz mit voraussichtlich Mast, Reling, Leitern, Boots- und Rettungsinsel-Lagern, Wallschienen, Scheibenwischern und den Ankerketten - Änderungen und Ergänzungen mal vorbehalten, und erstmal müssen sie hier passen.

    BIs denn - ein schönes Wochenende!

    Heiner

    "Es sei nur gesagt..." war auch nicht gerade "zurück zum Karton", aber sei´s drum - Helmut hat Recht: Euer Thread, mein Fehler,´tschuldigung. Das Ganze beschäftigt mich einfach schon länger. Eine unbewaffnete Version ohne "Pickelhaube" fände ich auch interessant.

    Nichts für ungut, wird bestimmt ein tolles Modell und ein Fest für Detail Liebhaber. Ich wünsche Euch wirklich viel Erfolg damit.

    Trotzdem, Grenzschutz (wenn ich die Bundespolizei noch mal so nennen darf) mit Maschinenkanone und MGs... da fällt mir ein nicht so feines Tucholsky-Zitat ein. Die Ocean Viking hat im Mittelmeer gerade vor einer Woche nur noch Tote gefunden, wo vorher 130 Seelen 2 Tage lang um Rettung telefoniert haben - auf die musste man nicht mal mehr schiessen, ist einfach niemand hingefahren, das hat schon gereicht. Wäre schön, mal zu hören, dass die Bundespolizei die europäischen Grenzen wirklich sicher machen und die Menschen da einfach nur aus dem Wasser holen dürfte - so ein Grenzschutzschiff würde ich wirklich gerne bauen! Die das jetzt machen, brauchen allerdings keine automatischen Waffen dazu, da reichen Rettungswesten - und Anwälte, wenn sie wieder angelegt haben...

    @ Wanni: Hai, Wanni Sana! (damit erschöpft sich mein Japanisch auch schon wieder...)

    Nur ein kurzes Update, (noch) keine eigenen Bilder: das wird mühsam... Auf die grauen Felder an den Schnittflächen gehören Unterleger, und wenn ich bisher spekuliert hatte, sie einfach weglassen zu können, so hat sich das inzwischen erledigt - sie sind absolut notwendig, um die Querrippen auf den Reifen halbwegs gleichmäßig hinzubekommen. Dazu kommt, dass die Rippen einzeln "angearbeitet" werden müssen, weil jeder Versuch, sie montagefertig vorzumontieren, kläglich gescheitert ist. Je Reifen 26 Rippen, und ich habe nach einem ganzen Nachmittag gerade 5 Stück beisammen, eines davon in zumindest fragwürdiger Qualität - es kann also für die nächste Zeit eine Weile scheinen, als ob es hier nicht weitergeht - das täuscht!

    Immerhin habe ich inzwischen alle weiteren Informationen beisammen, die ich haben wollte; wieder einmal liefert YouTube, was an "festen" Bildern nicht zu bekommen war, und zum Glück produzieren die meisten ja dort inzwischen in HD. Eine polnische Produktion hat sich also 2017 des ersten SHERPS in Polen angenommen, mit teils sehr praktischen Überlegungen ("3 Radtanks mit Diesel befüllen, einen mit Wodka - damit ließe sich 1 Woche in Sibirien gut durchhalten...")(es passen tatsächlich 50 l in jedes Rad...), und die Bilder dort haben mir eine Menge Arbeit erspart. Z. B. wollte ich das Tarnmuster der Inneneinrichtung ersetzen, weil es mir etwas zu martialisch vorkam, aber es ist tatsächlich authentisch, und bei der Rettung absaufender Kameralleute auch unempfindlich genug gegen Schlamm und Flecken :D; damit muss ich aber wesentlich weniger Teile nachmachen, als befürchtet - Zeichnen ist ja nicht das Problem, aber die Texturen ... Bleibt also nur das "Umlackieren" der Karossserie auf schwarz mit gelber Beschriftung. Dank herunterladbarer Logos und Schriftzügen im Internet ist allerdings auch das kein so furchtbar großer Aufwand mehr. Und ich habe endlich mal eine maßstabsgerechte Verwendung für mein Ameisen-Streckblech... Ich füge mal einen fürs copyright verfremdeten Bildausschnitt bei - so stelle ich mir meinen Scherpa vor.


    So, ein erster Probereifen ist erkennbar. Da ich den vorgesehenen 1 mm Verstärkungskarton nicht sehr mag, habe ich den "Hauptspant" 1.2 nur verdoppelt und eine Klebelasche außen herum gelegt. Die Reifenschultern 1.1 sind dann auf 120 gr-Karton gedruckt, um schön flexibel zu bleiben. Die Reifen des Sherp sind Niederdruckreifen, deren Druck regulierbar ist (aufgefüllt werden sie mit Abgasen), deshalb sind sie oft nicht prall gefüllt und werfen Falten in den Reifenflanken usw. - den Look würde ich gerne einfangen, dafür nehme ich bewusst den dünnen Karton. Der Nachteil ist allerdings, dass sich der Hauptspant in der Mitte durchdrückt, das gefällt mir weniger. Möglicherweise muss ich auch die Klebelasche darunter verdoppeln. Der geringfügig vergrößerte Durchmesser stört dabei nicht, weil die Reifenflächen nur an ihrem Stoß zur anderen Hälfte sauber schließen müssen, aber zwischen ihnen sich Spalten auftun können - die werden von den Profilblöcken überklebt. Diese dienen auch bis zu einem gewissen Grad als Former für den Reifenquerschnitt, wir werden also sehen, ob sich der Look noch etwas verbessert.

    Viele Grüße

    Heiner


     


    Moin Dirk!

    So spannend können Eisenbahnen sein - sieht sehr gut aus! Ich würde an Deiner Stelle aber nicht nach der Schriftart des Kekses suchen, sondern gleich das fertige Logo als Vektor herunterladen.

    Aber ich bin auch ein fauler Hund...Pass Du nur auf, dass Deine Frau nicht Nataschas Briefe im neuen Klavier findet (oder Natascha...), DASS gäbe dann richtigen Ärger!

    Viele Grüße

    Heiner

    Moin Walter!

    Ich muss Dich enttäuschen, Du bist jetzt schon gescheitert - Letzter wirst Du für mich nicht einmal mehr dann, wenn Du als erster das Handtusch werfen solltest! Eisenbahnen sind ja nun gar nicht mein Beuteschema, aber dieses wunderschönen Grafiken begeistern mich wirklich, egal, was man daraus bauen soll! Ein tolles Modell!

    Das einzige, was mich wirklich stört, ist der Sitzabstand; lieber hocke ich mit meinen 1,96 eine ganze Nacht lang im Reisebus, als mir im Airbus A320 für 1 Stunde die Knie in die Ohren pressen zu lassen - da schmerzt mich dieser Anblick schon. Das wirkt hier irgendwie etwas großzügiger...

    Nichts für Ungut, weiter viel Spaß und so wenig Erfolg, wie möglich :D (auf mich kannst Du nicht zählen!)

    Heiner

    Weder hast Du sie übersehen, noch fehlen sie im Bogen. Jeder Reifen besteht aus 2 x Teil 1.1. Die "Zacken" entlang der beschrifteten Reifenschulter werden nach innen gebogen und bilden jeweils die halbe Lauffläche. In der Mitte, wo sie aufeinander stoßen und verklebt werden, wird als eine Art "Spant" für den Reifendurchmesser Teil 1.2 eingesetzt. Die Teile 1.3 quer über die Lauffläche sind gleichzeitig Klebelaschen und "Fundamente" für die Profillamellen 1.4. , die wiederum die Form des Reifenquerschnitts vorgeben. Und das Beste: das Erscheinungsbild ist so sogar authentischer, da auch die Originalreifen in der Mitte einen deutlich erkennbaren Grat haben und aus 2 Hälften galvanisiert zu werden scheinen.

    Wenn der Reifen fertig ist, wird die Nabe mit Reifendruckregelanlage eingesetzt, aber leider ohne sichtbaren Zusatztank; je Rad ist ein weiterer Tank integriert. Ob aber das Fassungsvermögen von "50 l" je Rad gilt oder insgesamt für alle 4 Räder muss ich noch herausfinden. Bei einem angegebenen Verbrauch von 2 - 3 l Diesel pro Stunde steckt in beiden Fällen jedenfalls eine Menge zusätzliche Reichweite in den Rädern.

    Ich hoffe, morgen einen Probebau starten zu können, da wird es dann deutlicher.

    :D"Es gibt einen KBW..."

    "Bin dabei!":thumbsup:

    :huh:"Ähm... Das Thema ist-"

    "Egal!":thumbsup::thumbsup:

    :whistling:"...KEIN SCHIFF!!!"

    "..."8|8|8|8|

    Und damit hätte es für mich gut sein können - oder schlecht. Die wollen mich nicht... selbst Schuld. Andererseits bin ich gerade vor wenigen Wochen von Martin im gelben Forum auf Maksart gestoßen worden. Ich hatte die Seite mal gesehen, wieder vergessen, und nun waren da plötzlich wieder all die eigentümlichsten russischen Eisenschweine, frei zum herunterladen. Sein Projekt (eine Art Ur-Ekranoplan) hätte mir gefallen, aber das war ja nun besetzt. Dann die Wolga2, immer noch ein Bodeneffekt-Fahrzeug - aber die funktioniert nur vom Wasser aus. 50 cm über der Wasser ist irgendwie immer noch Boot...

    Aber da gibt es dieses Vehikel, scheinbar ein zu groß geratenes RC-Modell von BANDAI, das sich durch alles durchwühlt, über das es nicht hinweg rollt, das keine Lenkung hat, weil es wie ein Panzer immer mit der Seite bremst, in die es soll, das man nur von vorne und hinten betreten kann, aber nicht von der Seite, und das ... schwimmt :D:D:D. Ein Raddampfer für Morast! SO SCHNELL WERDET IHR MICH NICHT LOS!!!

    Es wird also SHERP. Das Original ist kurz und knapp in der Wikipedia beschrieben, ein echtes ATV (All Terrain Vehicle), das nicht einmal Gelände braucht, um voran zu kommen (versucht das auch mal, SUV-Treiber!!!), und wer damit sein Kind zum Kindergarten bringt, hat nachmittags beim abholen 7 davon - soviele passen ins Auto. Cayenne S Turbo, AMG G500? Vergiss es, 45 Diesel-PS sind das Maß aller Dinge! Fahreindrücke gefällig?


    Moin Axel!

    Auch von mir herzlichen Glückwunsch zu Deinem schicken Fließheck hier! Ich mag ja bei den ollen Opeln den eher krawalligen Look, den der neue Mokka wieder aufgreift, aber "gediegen" steht dem kleinen hier auch sehr gut, Deine Mühe, ihn zu "zähmen", haben sich da wirklich gelohnt! Für weitere Verkleinerungen kann man dann ja auch Volkers Adventskalender 2020 zu Rate ziehen, vom 10. bis 12. waren da ja auch sehr hübsche Autos enthalten...

    Wie schätzt Du eigentlich die Qualität der Scans auf den MM-CDs ein? Ich liebäugele da auch mit der einen oder anderen Scheibe, aber ich arbeite lieber mit InkScape als GIMP und bin dann für scharfe Scans mit hoher dpi-Zahl als Ausgangsmaterial sehr dankbar...

    Viele Grüße

    Heiner

    Moin Henning!

    Herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung, sie ist wunderschön geworden! Ich freue mich riesig, dass die Bilder zu etwas nütze waren, da muss die ASTARTE jetzt doch etwas schneller fertig werden, als gedacht. Hast Du aber vielleicht noch Lust auf ein letztes Detail? Der Reserveanker würde noch gehen, da kommt man noch ran, an die Back...


      


    Aber fertig ist fertig, wahrscheinlich tüftelst Du schon am nächsten Modell. Ich bin gespannt!

    Viele Grüße

    Heiner

    @ Manfred: sei gnädig mit Henning, ein extra Ätzsatz wird sich für 1 Modell nicht rechnen, und aus Standartteilen die kleinen Relingfelder zu schneiden - schwierig. Ich denke, mit einem grünen Handlauf wird das ähnlich genug werden...


    Und an Hennig: Danke für die Erklärung mit der Kette zur Ankerwinde, ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, was das für ein graues Ding ist. Sieht sehr gut aus!

    Viele Grüße

    Heiner

    Moin Harald!

    Ein tolles Projekt, macht richtig Lust bei mir, mich mal wieder etwas bewusster hier umzuschauen - da gäbe es noch viel umzusetzen. Dein Modell ist jedenfalls wunderschön. Nach meinem Eindruck von der Kuppel fehlt ihr höchstens im oberen Teil noch etwas "Volumen", ich glaube, die Einschnürung ist stärker ausgeprägt als bei Deinem Modell - das spräche dafür, Deinem 2. Dach von links nochmal näher zu treten. Ist aber nur so ein Eindruck.

    Viel Erfolg weiter - und wenn Du wirklich veröffentlichen magst, hättest Du hier einen Abnehmer.

    Heiner

    Moin Stephan!

    Im Grunde ist schon alles gesagt; was Du Dir vorstellst, ist im Grunde nur vernünftig zu realisieren, wenn Du selber konstruierst oder auf heruntergeladen Vektor-Dateien zugreifen kannst. Vektorisieren von Pixel-Dateien ist auch über die automatische Erkennung bei InkScape ein zweifelhaftes Vergnügen; Du wirst so viel nacharbeiten müssen, dass Du besser daran tun wirst, selber die Teile nachzuzeichnen. Auch dann wirst Du Dir etwas einfallen lassen müssen, um den Startpunkt sauber auf einem Ausdruck zu plazieren, denn die Fehlertoleranz beträgt gerade eine Linienstärke, normalerweise also irgendetwas zwischen 0,08 und 0,1 mm. Gut, da gibt es Tricks, aber das alles, um das "mühsame" Ausschneiden zu ersparen? Das ist doch eigentlich das Beste an unserem Hobby!

    Wenn Du es wirklich ernst meinst, schau Dir mal diesen Vergleich an und achte dabei mal auf die Gerätegrößen; hast Du schon eine Idee, wo das Ding bei Dir auf Dauer stehen soll? Kannst Du da lüften? Eine Absaugung mit Filter kostet nämlich auch Geld, und Platz, und wenn der Filter voll ist - Nerven. Und Staubsaugerbeutel. Was mich auf die Lautstärke vieler Absaugungen bringt, da kann man auch gleich staubsaugen (und bekommst abends schnell Probleme mit der Liebsten).

    Ich liebäugele allerdings trotz alledem gerade heftig mit einem Mr. Beam II Dreamcut; der Diodenlaser hat eine hohe Lebenserwartung, die sich auch trotz Stillstand nicht (zusammen mit dem CO2) über die Jahre verflüchtigt, der Laserkopf erspart die beliebte Reinigung der Umlenkspiegel (die sich nebenbei auch im Laufe der Zeit verbrauchen), es gibt Ersatzteile und Reparaturservice in Deutschland, was die Liefer- und Ausfallzeiten verkürzen dürfte, und wenn das Ding absehbar tatsächlich nichts taugen sollte (wofür ich noch keine Hinweise habe), kann ich es auch zurückgeben. Jetzt muss nur noch "mein Schiff einlaufen"... :whistling:

    Vielen Dank für alle Daumen, die waren mir wichtig! Mit dem Versuch, akzeptable Niedergänge hinzubekommen, kam nämlich die Erinnerung zurück, warum ich damals etwas die Lust an diesem Modell verloren hatte - genau wegen dieser Niedergänge. Ich komme trotz wirklich vielfacher Versuche immer noch nicht mit der Treppenschablone im LC-Set zurecht und bin jetzt (endlich) zu meinen "Flügelchen" an den Stufen zurückgekehrt. Nach inzwischen mehreren Monaten mehr oder weniger Stillstand hätte ich darüber fast schon wieder die Geduld verloren, aber Dank Anfeuerung ist jetzt doch noch der erste fertiggestellt. Die krummen Stufen werden noch gerade gedrückt, da hatte ich nur beim Ankleben an der Bordwand mit der Pinzette zugegriffen, ansonsten bin ich mit meiner reinen Handarbeit zufrieden. Den falschen Handlauf an der Aufbauwand habe ich zu spät bemerkt; vor dem Aufbau der Wände auf dem Deck hätte man die Linie noch vernünftig entfernen können, jetzt muss ich damit leben.

    Als nächstes kommen noch die beiden anderen Niedergänge backbord und achtern, dann muss ich die arg strapazierten Pfosten des Sonnensegelgestells geradebiegen und neu befestigen und kann die Reling um die Brücke anbringen - daran kann ich dann die Messinghandläufe auf der Außenseite anpassen.

    Bis die Tage

    Heiner


      

    Moin Johannes!

    Sieht gut aus! Vor allem bin ich aber auf Deine Eigenkonstruktion des Beiboots gespannt, ich stelle beim Blick auf meine CI nämlich gerade mit Erstaunen fest, dass ich da offenbar selber etwas wichtiges vergessen habe... :whistling:

    Weiter viel Erfolg

    Heiner

    Warum ich an ihr nicht weiter gemacht habe, kann ich gar nicht mehr so genau sagen, aber da sie mich neulich schon etwas vorwurfsvoll angestarrt hat, werde ich als erstes damit mein Gewissen erleichtern. Bis Wettbewerbsende sollte ich das wohl schaffen...

    Moin alle!

    Spielt es eigentlich eine Rolle, ob die "Unvollendete" schon bei einem anderen Wettbewerb, vielleicht sogar in einem anderen Forum beteiligt war? Die Provinienz wäre damit ja eindeutig belegt. Für andere Wettbewerbe ist da zwar sofortiges Aussortieren angesagt, aber hier würde es eigentlich nicht stören...

    Genial Johannes, Danke für den Tip! Damit kann ich die Aussparungen für Poller von vornherein passgenau anlegen, statt (vgl. letzter Absatz) nachträglich "herumzustümpern". Habe die Funktion bisher nie ausprobiert - bin halt Autodidakt...

    Zum Schluss die Fischung. Das Schöne ist, dass jede Änderung des Umrisses immer mit Planken „aufgefüllt“ wird. Es gibt keine Lücken und nichts an den Planken muss ergänzt oder gelöscht werden. Für die Fischung nehme ich das MSC-Skript und mache mir den gelben Winkel hier. Der kurze Winkel ist hoch wie eine Planke und gedrittelt. Nach MSC-Skript werden auslaufende Planken zu einem Drittel in die Laibung eingeschossen, das machen wir auch.



    Mit dem Knoten-Werkzeug (linker Bildrand) die Planken anklicken zeigt die Knoten, die Ihr um die Kontur der Planken gelegt habt. Mit einem Doppelklick setzt Ihr je Fischung 2 weitere Knoten, definiert diese als Eckpunkte (die Knicklinie oben links unter der Menüzeile) und stellt ein, dass sie mit geraden Linien verbunden werden sollen (die daneben markierte Fläche). Die Knoten-Fang-Funktion am rechten Bildrand ist bei mir aktiviert. Die neuen Knoten zieht Ihr dann einfach auf den Eckpunkt und den ersten darüber und habt damit die entsprechende Planke gefischt. Anschließend das Werkzeug ans Ende der nächsten Planke schieben, wiederholen usw.



    Am Ende bleibt die Frage, bis wohin wir das machen. Laut MSC hört die Fischung auf und die Planke stößt glatt im stumpfen Winkel auf die Leibung, sobald ihr Schnittwinkel größer als 45 Grad wird – das kann man mit einer schrägen Hilfslinie hier schnell abgreifen.



    Was ich vergessen hatte, sind Ausbuchtungen in der Leibung, etwa um Doppelpoller (vgl. dazu meine Rückfrage zum Fischen). Die müssen gleich im ersten Schritt bei der Erstellung der Randlinie eingearbeitet werden, aus der dann durch Verdickung die Leibung wird. Natürlich passen nach Verdickung die Ausschnitte nicht mehr um die Poller, aber mit dem Knotenwerkzeug können ganze Knotengruppen ausgewählt und verschoben werden; wenn die Teile plaziert sind, um die die Aussparung herum laufen soll, nehmt die Innen- und Außenecken der Leibung auf und bringt sie mit den Ecken des Pollers auf Decklung.


    Mehr fällt mir zu dem Thema gerade nicht ein; viel Spaß beim Probieren - und beim Bauen.

    Bis die Tage


    Heiner

    Als nächstes werden die Markierungen für Aufbauten, Masten Lüfter etc. übertragen. Da wir das Muster nicht mehr verändern können, werden die Teile einfach als „Flicken“ oben aufs Deck gesetzt. Da das Leibholz zwar dieselbe Farbe haben soll, aber nicht das Plankenmuster, müssen diese Flächen für sich gefüllt werden, ebenso wie z. b. weiße nAussparungen. Ich habe das mal illustriert, indem ich die Farbe des Decks hier herausgenommen habe. Man kann auch etwas damit spielen, Flüächen über- und untereinander anzuordnen, das steuert Ihr mit den oben markierten Schaltflächen.



    Als nächstes kommt ein bißchen Feinarbeit. Niemand wird eine Planke nach wenigen Zentimetern abschneiden oder kurz vor einer Laibung, nur um den Verband aufrecht zu erhalten, also müssen die blödsinnigsten Stöße wieder verschwinden. Wie gesagt: an das Muster kommen wir nicht mehr heran, wir müssen also die Stöße abdecken – passende Rechtecke anlegen, im Pinsel-Menü die Rahmenlinien löschen (oder in gleicher Farbe anlegen wie das Deck) und für jeden Stoß, der weg soll, duplizieren und abdecken


    Wer die Sache ganz rund machen will (wenn schon – denn schon), passt noch die Leibungen der Decksdurchbrüche an die Beplankung an. Größe und Lage der Teile (Aufbauten, Oberlichter, Süllränder, Niedergänge) sind im Bogen vorgegeben, aber ob die Leibung ein paar Zehntel Millimeter breiter oder schmaler wird, fällt nicht groß auf.


    Nun wollen wir aber keine halben Sachen machen. Nach MSC-Skript wird die Beplankung vom Heck her beginnend mit der Mittelplanke aufgebaut. Wir müssen also unser Muster entsprechend ausrichten, was keine große Sache ist. Mit einer Hilfslinie durch die Mittelachse legt Ihr eine Referenzlinie in Stärke Eurer Planken an den heckwärtigen Fußpunkt.


    Wenn Ihr jetzt die Beplankung anklickt und das Knotenwerkzeug wählt, findet Ihr irgendwo auf dem Blatt (das kann erstaunlich weit weg sein vom eigentlichen Teil, ich habe bisweilen ganz schön suchen müssen) ein Kreuz, einen Kreis und ein Quadrat – damit steuert Ihr das Füllmuster. Das Kreuz verschiebt das Muster waage- und senkrecht, der Kreis dreht es, das Quadrat ändert die Größe; wir ziehen es uns am Kreuz so zurecht, dass die Planken in Linie mit der Referenzlinie laufen und die Mittelplanke genau am Laibholz beginnt.



    Das wirklich schöne an dieser Methode: wenn das Deck länger ist, als Euer Blatt (wie bei meiner FRISIA), könnt Ihr die fertige Beplankung jetzt teilen, die Hälften verschieben, drehen, kopieren – das Plankenmuster folgt dem immer nach, Ihr müsst Euch keine Gedanken über den Anschluss machen, es passt immer. Trennt das Deck an 2 Punkten auf (unterhalb der Menüzeile das eingerahmte Icon) und wählt dann im Menü „Pfad“ den Befehl „aufheben“ – fertig. Passt es nicht, ist ein anderer Schnitt besser? Egal, das Muster wird immer passgenau eingefüllt.


    Als nächstes trennt Ihr beide Umrisslinien im Menü „Pfad“ mit dem Befehl „Aufheben“.



    Der äußere Umriss kann jetzt mit Holzfarbe gefüllt werden, die sowohl das Leibholz, als auch die Planken haben sollen. Der innere Umriss werden unsere Planken. Und weil ich ein fauler Hund bin, zeichne ich nicht jedes Brett von Hand, sondern lasse sie mir vom Computer als Muster erstellen.


    Über die Länge 1 Planke zeichnet Ihr die Anzahl und Verbandder Planken, die Ihr haben wollt; seht dazu am Besten im MSC-Skript nach, wie viele Planken verschränkt werden, bevor sich das Muster das erst mal wiederholt, markiert Euch diesen Block und wählt im Menü „Objekt“ unter „Muster“ den Befehl „Objekt zu Muster“.



    Damit habt Ihr ein Muster angelegt, mit dem Ihr im Pinselmenü unter „Muster“ die Beplankung füllt. Wenn Ihr jetzt die Zeichnung löscht, ist das Muster immer noch in der Datei angelegt; wer an einer gelösachten Mustervorlage noch etwas ändern möchte, kann über „Objekt“ und „Muster“ den Befehl „Muster zu Objekt“ auswählen und bekommt dann seinen Bretterstapel wieder angezeigt. Die Korrektur wieder als Muster anlegen und erneut füllen – bis es passt.


    Und das tun wir gleich mal. Was wir hier anlegen, ist das Leibholz um die Planken herum. Als Strichstärke habe ich hier 1,83 mm eingegeben, was nicht ganz dem MSC-Skript entspricht aber für das Beispiel hier gelten soll; das Laibholz soll nach MSC etwa die doppelte Plankenbreite haben. Die üblichen Plankenbreiten und –längen könnt Ihr dort einsehen.


    Wer die Größe der Decksbeplankung vorher unter Maßstab in mm erfasst hat, kann nach der Verdickung jetzt unter Maßstab die Taste „anwenden“ drücken und bekommt sein Leibholz zurück auf die ursprünglich vorgesehene Größe skaliert. Wer noch „%“ eingestellt hat – nicht, da hier auf die Lage der Knoten abgestellt wird (die „Mittellinie“), die sich beim Verdicken natürlich kein Stück bewegen. „Zurück“ drücken und nachholen, oder von Hand nachtragen. Den Haken bei "proportional skalieren" bitte entfernen; Länge und Breite verändern sich nicht im selben Verhältnis.


    Wer genau hinsieht, stellt fest, dass nach „Anwenden“ sich die Strichstärke verändert hat, also erneut die gewünschte Stärke eintragen und erneut „Anwenden“ – die beiden Größen nähern sich an, spätestens nach dem dritten Durchlauf sollte die gewollte Werte unverändert bleiben.


    Anschließend im Menü „Pfad“ den zweiten Punkt wählen („Kontur zu Pfad“), damit wird die dicke Linie zu einer schön gleichmäßigen Kontur. Im „Pinsel-Menü“ (aufrufbar unter „Objekt“) wählt Ihr unter „Füllung das Kreuz (=keine Füllung), eine Strichfarbe, und eine normale Strichstärke – bei mir in der Regel 0,08 mm. Am Ende habt Ihr die untere Doppellinie.