Posts by Heiner

    Hallo Lcar!

    Mit Architektur habe ich nicht viel Erfahrung, aber ich könnte mir vorstellen, mit dem schwarzen Rand an der Oberkante der Wände einen Versuch zu unternehmen. In der Holzabteilung im Baumarkt gibt es Modellbauleisten zu Centpreisen in verschiedenen Stärken, davon die dünnste nehmen und mit Acrylfarbe schwarz pönen, dann könntest Du versuchen, die Oberkanten der Wände mit Leimklammern jeweils zwischen 2 solchen Streifen zu kleben (KEINEN Weißleim nehmen!), das sollte optisch die Wellen zumindest mildern...

    Moin Manfred!

    Nachdem ich mich für den Weiterbau der Hirta entschieden habe...

    ?( Gab´s da andere Überlegungen? Die hätte ich dann jedenfalls nicht verstanden, gerade wenn man Dein Modell mit dem Rückseitenphoto vom Umschlag vergleicht, sieht man sofort, dass die Anmutung des Originals hier ganz wunderbar getroffen wird, und Dein Bau steht z. B. dem Druck nicht nach. Allerdings habe ich das mit dem "aufskalieren" nicht so richtig begriffen, ich dachte, sie wäre von Haus aus in 1:250 gekommen und finde bei JSC auch gar keine 400er Version. Aber auf Fälle schön, sie entstehen zu sehen; mir fällt gerade auf, dass sie scheinbar gar nicht bewaffnet ist, da ist sie ja eigentlich gar nicht richtig "grau" und fiele in mein Beuteschema... - mal was schnittiges im Hafen wäre eigentlich eine nette Abwechslung :love:

    Viele Grüße

    Heiner

    Moin Walther!

    (Noch) gibt es die wayback machine!

    sehr viele Seiten ,wo es so etwas einmal gab , im Netz noch Erwähnung finden aber leider nicht mehr erreichbar sind .

    Gib Deine Links mal da in die Suchmaske ein, es findet sich erstaunlich viel, was sonst (schon wegen Sprachhindernissen) auf Nimmerwiedersehen im Netz verschwunden wäre, und meines Wissens haben wir das Archiv hier auch nie als "Schmuddelecke" gesehen. Allerdings habe ich neulich gelesen, dass US-Medienverlage wohl eine Urheberrechts-Klage führen, die für den Fortbestand gefährlich werden kann - es schadet also sicher nicht, sich zeitnah noch um bekannte Wissenslücken zu kümmern.

    Von Joachims Modellen findest Du sehr viele auf papermodelers.com, vielleicht musst Du ihn gar nicht erreichen.

    Und was das Selbstkonstruieren angeht, finde ich eigentlich, dass jeder, der ein Modell zusammenbauen kann, auch in der Lage sein müsste, sich eines auszudenken. Computer können einem dabei auch sehr helfen, aber bis vor gerade mal (ca.) 30 Jahren ging das auch ohne - Henning z. B. weiß bis heute, wie man Schiffe "von Hand" abwickelt, und ich kenne nicht viele Gebäude, die da ähnliche Formen bereithalten.

    Mach erstmal Pause; wenn Du merkst, dass es juckt, ist der Spaß wohl doch noch nicht vorbei, und wenn nicht, brauchst Du Dich auch nicht zu quälen...

    Moin Ulli, moin Peter!

    Ein schönes Projekt, ich freue mich darauf! Aber mal ehrlich: wenn sich da noch Karton aufbäumen sollte, dann habt Ihr ihn nicht gut genug getötet - das ist ja erdrückend, was Ihr da dem armen Rumpf aufladet!

    Viele Grüße

    Heiner

    Moin alle!

    @ Ulli + Peter: ganz großes Kino, herzlichen Glückwunsch auch von mir zur Fertigstellung:thumbsup::thumbsup:! Bei Euren Bildern 1 und 4 habe ich erstmal auf Vollbild geschaltet, damit es nicht mehr GANZ so nach Fotos vom Original aussah. Für die Abdeckungen der Schiebetürmechanik waren bei den Typschiffen übrigens tatsächlich von Anfang an gerade Flanken im Generalplan vorgesehen, wie Ihr sie gebaut habt, auch wenn der Knick abgerundet war.



    Da sich Hennig seine Details allerdings nicht auszudenken pflegt, wäre es natürlich spannend, wenn noch Unterlagen über die ST PAuli auftauchen würden, die ja gerade kein "typisches" Typschiff mehr war, als sie diesen Namen annahm. Da ich aber schon nachdenken muss, wo ich 2002 eigentlich gewohnt habe, kann ich mich nicht wirklich beschweren, wenn er einzelne Unterlagen aus der Zeit nicht mehr findet.

    Nach den hier gezeigten Modellen habe ich etwas den Eindruck, dass alles interessante zu unserem Vorhaben eigentlich schon gezeigt ist (vor allem natürlich, dass es machbar ist). Um hier nicht alles nochmal, bloss schlechter zu zeigen, konzentriere ich mich auf den Innenausbau (außerdem bin ich mit den Zeichnungen noch nicht viel weiter :D) und lege dort ein paar (hoffentlich) qualifizierte Spekulationen zugrunde. Von Elbdampfer.de weiß ich, dass einige Schiffe und auch die ST PAULI im Eingangsbereich steuerbord eine Art Café hatten, das an Gastronomen verpachtet wurde und durchgängig auch sehr gute Umsätze hatte, gerade auf den längeren Ausfahrten. Von der S PAULUS gibt es eine Innenaufnahme im Netz, die an der Stelle den Eingang zu einer Bar zeigt - ich sag mal: da hat sich nichts geändert, das war einfach schon damals so.

    Zur Stirnwand des Passagierraums bin ich dagegen völlig planlos. Ich habe mal angenommen, dass die Toilettentüren nicht direkt über das "Café" erreichbar waren und den Gang an der Stelle zugemacht, vor allem, um die "problematische" Entlüftung nicht gleich in den Gastraum zu leiten, aber das kann auch Wunschdenken sein. Das Schott zur Back hat bei IIIb-Schiffen in den Innenraum geführt, das wird hier nicht anders gewesen sein - dann müssten aber 3 Türen an die Stirnwand, dafür wird allerdings der Platz wieder knapp. Was ich weiß und auch auf der Seite Elbdampfer angesprochen war, war maritimes Zierat, das im Fahrgastraum verteilt wurde; ich habe den Passagieren deshalb einfach dasselbe Gemälde von Schaarhörn gegönnt, dass der Senat auf der SCHAARHÖRN genießen darf :D.

    Ansonsten kämpfe ich damit, Bogen, Pläne und eigene Teile so zueinander in Beziehung zu setzen, dass es passt. Was ich (hoffentlich) ungefähr getroffen haben müsste, war der Bezugsstoff für die Sitze... :wacko:


       

    Moin Jungs1

    Danke für Lob und Likes - hat einfach Spass gemacht, und so wie Ihr klingt, scheint man das auch zu sehen, das freut mich.Wer sie noch nicht gebaut hat, sollte das unbedingt noch nachholen!

    @ Mathias: Du hast sie "out-of-box" gebaut, ich als Wettbewerbsbeitrag, das wird den Unterschied ausmachen. Trotzdem ist Deine Version stimmig, und sauberer gebaut ist sie auch. Und ich hatte Hilfe; ohne die LaserCuts wäre sie weitaus weniger gelungen...

    Halloooooo????????

    Noch jemand dabei? Dies war doch mal ein Sammelbaubericht - wer sammelt denn noch?????

    Ich komme ja schon ("schon",hihi - der war gut, nicht?), immer langsam mit die jungen Pferde, da musste erst noch was anderes fertig werden. Ist jetzt aber fertig, kann also losgehen.

    Das hier wird das Hauptdeck. Mit dem Umbau zur ST PAULI ist sie ein Veranstaltungsschiff geworden, deshalb habe ich die mittleren Stuhlreihen rausgeschmissen, und selbst als S PAULUS ist sie immer noch so eingerichtet. Am Eingang war steuerbord noch eine kleine Bar eingebaut worden, die will ich versuchen nachzuempfinden, und dann muss ich das Oberdeck auch noch anpassen - soll ja alles passen.


    Moin alle!

    So, mit den letzten Kleinteilen heute erkläre ich die AMBROSE für fertig. Der Druck zum Schluss war doch enorm, vor allem von Ulli und Peter...;)

    Die Heckreling passte gut (zumindest was der Laser übriggelassen hat,vermutlich falscher Karton, ich überlege aber, sie noch ein Feld länger zu machen), spannender aber waren die Fangnetze, die ich einem Tip von Hennig folgend aus Pyramiden-Teebeuteln gemacht habe. Zum Glück sind sie nicht mehr auf nur eine Marke beschränkt, und wer sie im Supermarkt nicht bei den Früchtetees findet, wird spätestens bei Schlaf- und Nerventee fündig. Eigentlich gehören sie noch schwarz gefärbt, werden damit aber optisch zu mächtig - die kleine Freiheit nehme ich mir. Die Bugleuchte besteht wieder aus meiner Acryl-für-alle-Leuchten-Stange, mit Sekundenkleber auf ein Stückchen Draht geklebt, der Block am Ankerdavit aus einer ordentlichen Scheibe evergreen-Profil - habe ich heute eigentlich noch Karton verarbeitet? Richtig: die Flagge... und die hatte ein bisschen was von einem Kampf.

    Nachdem ich mir den gelaserten Ausleger am hinteren Mast schon mit einem ersten Versuch zerknickt hatte, habe ich die Aufhängung noch einmal richtig gemacht; als Rolle wieder eine 1 mm-Scheibe evergreen, mit Nadel und dem 0,5 mm-Bohrer vorsichtig von Hand ausgehöhlt und dann auf eine Drahthalterung gefädelt, die am neuen Ausleger festgeklebt ist, und ich konnte die Flagge sogar auf- und niederholen. Die Flaggenleine am Geländer auf der Radio-Bude festgeklebt, dabei leider die komplette Mastspitze oben auseinandergezogen :cursing: (ist halt doch alles sehr fragil...) den Ausleger nochmal losgeschnitten :pinch: usw. :whistling:- beim letzten Bauteil wollte ich nicht hudeln, aber so viel Aufwand sollte es nun auch wieder nicht werden.

    Aber nun ist sie fertig. Auf die Antenne muss sie leider verzichten, ich hätte dafür schon vor dem Aufsetzen die Mastspitzen mit einem kleinen Stück wonderwire knickfest aussteifen müssen und komme da jetzt nicht mehr vernünftig ran, also lasse ich es (außerdem drängeln Ulli und Peter wegen der ST PAULI...) - mal muss es auch geng sein.

    Und das wars dann. Ich bin total begeistert, wieviel Spaß diese 2 Seiten von Digital Navy bereitet haben, und davon, wie sehr dieser (auf dem Bildschirm doch eher altertümlich-klecksig wirkende) Bogen ausgedruckt und gebaut überzeugen kann. Die Passgenauigkeit ist sehr gut, und der einzig augenfällige Fehler, den ich wirklich bemängele, ist die falsche Anzahl Bullaugen an der Brückenfront und die falsche Placierung des Skylights der Kombüse.

    Euch vielen Dank für die Aufmerksamkeit, die Kommentare, und die Unterstützung; liebe Admins: bitte den Baubericht entsprechend verschieben zum Beweis, dass auch ich mal was zu Ende bringe!!!


    Galleriebilder kommen Endes Monats (hoffentlich), wenn der richtige Hintergrund hier eingetroffen ist...


                  

    Moin Mathias!

    Wunderschön geworden, herzlichen Glückwunsch, den Spaß beim Bauen sieht man ihr an! Und: die Reling wirkt auf mich absolut überzeugend, ich glaube nicht, dass mir dickeres Material hier besser gefallen würde - dann vielleicht eher beim Haken am Ladegeschirr ;).

    Auf das Diorama bin ich außerdem schwer gespannt, allein die Texturen auf Deinem Puffer lassen mich schon leise sabbern...

    Ich habe da mal was probiert...



    Man merkt schon, dass das "Tatra"- Rot auf transparentem Untergrund sitzt, die Farbe ist etwas blass, aber die Scheibe ist im Original auch komplett abgeklebt gewesen, die muss man eigentlich gar nicht ausschneiden. Bei den Blinkern finde ich die Transluzenz dagegen ideal, und die Michelin-Männchen machen mir richtig Spaß.

    Moin Uwe!

    Ich würde Laserdruck auf Tageslichtprojektor-Folie versuchen. Druck spiegelverkehrt nach innen, damit die glänzende Oberfläche erhalten bleibt.



    Das hier sollten Leuchtfeuer für die AMBROSE werden, die konnte ich wegen des extrem engen Radius leider nicht verarbeiten. Trotzdem, die Farbabdeckung ist bei einem Transparenzwert von 100% komplett, und das bei einer vergleichsweise hellen Farbe. Einige Schiffe (z. B. die WILHELMSHAVEN von WHV) haben goldbedampfte Scheiben, da will ich später noch mit den Transparenzwerten spielen - in Schwarz (oder anderen Farben) müsste das aber eigentlich auch für getönte Scheiben gehen, ggf. sogar mit Verlauf, und bei einer Volltönung müsste man eigentlich auch Lücken weiß hinterkleben können, um z. B. weiße Aufkleber darzustellen. Ich denke da an Michelin und Tatra an den Seitenscheiben dieses Dakar-Tatras...


    Moin alle!

    "Auf die Schnelle" hier noch ein paar Fotos von gestern. Der Quadrant besteht aus 5 Lagen, um die Führung für 2 Steuerseile zu zeigen und ist im Original tatsächlich ein Klopper. Wem das zu dick ist, kann aber aber auch einfach verdoppeln. Das Beiboot aus dem Bogen hat mich einiges für die ST PAULI gelehrt, ich habe hier die Spalten ausgeschnitten, mit Weißleimnaht geschlossen, verschliffen und weiß überstrichen, das will ich dort bei den gewölbten Fensteroberkanten wiederholen. Ein zweites, kleineres Beiboot an steuerbord fehlt im Bogen, allerdings habe ich gestern unverhofft noch eine passende Datei auf meiner Festplatte gefunden, von der ich gar nicht mehr weiß, wo ich sie herhabe - wer also sein Boot erkennt, gebe hier bitte gerne Bescheid. Die Persenning habe ich auf das vorhandene Beiboot angepasst und eingedreckt, das "Leopardenmuster" auf der im Bogen enthaltenen hat mir gar nicht gefallen. Das Nebelhorn darf sich noch nicht sicher sein, dass es wirklich an Bord bleibt, es ist doch sehr groß geraten und wirkt ein bisschen wie eine Karrikatur. Die vordere Mastspitze ist ebenfalls an Bord, muss aber noch getakelt werden.

    Damit fehlen jetzt nur noch das zweite Beiboot, Heckreling und die Reling vor den Booten (vielleicht hänge ich da auch noch die Fangnetze vor, mal sehen), auf der Back das Ankerdavit und eine Verstärkung der Innenschanz, die auch die beiden weiteren Pfosten dort trägt - langsam muss ich wohl eine passende Flagge suchen...


         

    Und weiter geht es hier. Die Wanten sind angeschlagen und gespannt, damit ist die Knoterei (fast) abgeschlossen und ich kann den Mastbau fortsetzen. Das Experiment mit dem Foliendruck musste ich leider als grandiose Pleite ansehen, weil ich die Folie ums Verrecken nicht so eng gerollt bekam, dass ich sie in den "Lampensockel" hätte stecken können. Als Notbehelf muss jetzt das, was ich eigentlich als Leuchte im Inneren der Lampe vorgesehen hatte, für alles herhalten, meine Acrylstange mit 1,2 mm Durchmesser, die ich schon für die Positionslichter genommen hatte. Da der Mast hol ist, hatte ich das Acryl ohnehin schon eingeklebt als Halterung für die Leuchte, jetzt kam nur noch ein Mantel aus gerolltem Zigarettenpapier darum und das Hütchen aus dem Bogen obenfrauf. Der weitere Ausbau des Krähennests brauchte dann zwei ruhige Hände, mehr Sekundenkleber als ich sonst für 3 Modelle nehme und etwas wonderwire, aber es hat alles seinen Platz gefunden.

    Falls der zweite Mast auch hinhaut, stellt sich jetzt für mich die große Gewissensfrage, ob ich die Antennen für das Funkfeuer zwischen die Mastspitzen hänge. Sehen wird man sie nur schlecht, und ich misstraue trotz chemischer Verstärkung der Stabilität der Mastspitzen - aber die AMBROSE war das erste amerikanische Feuerschiff mit einem Funkfeuer an Bord, und irgendwie gehört es für mich damit doch an Bord, wie auch das Nebelhorn, das komischerweise im Bogen fehlt.


          

    @ Fritz: ja, mit dem Plan hast Du Recht, ich habe noch KEINEN für ein IIIc-Schiff gefunden (streiche, was ich gestern zu Arnes Plan geschrieben habe, ich komme langsam auch schon ganz durcheinander), deshalb auch meine Frage an Henning. In der "richtigen" Welt sitze ich hier analog ziemlich auf dem Trockenen, und virtuell finde ich "nur" auf elbdampfer-Hamburg.de Informationen - davon dann sehr viele, die Seite ist ganz phantastisch, aber die Zeichnungen dort sind für mich nur beschränkt brauchbar. Dafür haben sie viele gute Photos.

    Und was den hinteren Niedergang angeht, werde ich ihn beim Bau der ST PAULI an der Stelle lassen, die Hennig im Bogen dafür vorgesehen hat (sprich: er kommt weiter nach vorne), er denkt sich solche Sachen bei seinen Modellen ja nicht einfach aus. Ich hatte mich nur gewundert, dass auf dem Photo zumindest der Treppenschacht (mehr sieht man gar nicht) wieder genau an der Stelle sitzt, die schon laut IIIb-Plan dafür vorgesehen war.

    @ Pitje: Du hast natürlich Recht, Ausgangspunkt war die Frage, ob der Bogen mit offenen Fenstern gebaut werden kann. Bei mir sollen es deshalb 2 Modelle werden, einmal die ST PAULI mit den gedruckten Teilen aus dem Bogen und nur "ergänzt" um ein paar Phantasien, wie es innen ausgesehen haben könnte, und einmal die S PAULUS, á la Ulli und Peter mit größeren Eingriffen in die Konstruktion. Dies "Yellow Boat" würde ich dann möglichst weitgehend nach den Photos gestalten wollen.

    Wenn ich denn endlich mal anfange...:pinch:

    Moin alle!

    @ Pitje: herzlichen Glückwunsch erstmal zu Deiner extrem sauberen Bauweise, die Bilder machen einfach nur Spass und Lust darauf, selber endlich anzufangen. Ich fürchte allerdings, dass Henning in einem Punkt Recht hat: nach Deinem Bild 15 oben hast Du Dich nach dem Decksplan der Typ II Fähren gerichtet (Seite 1761). Die waren etwas kleiner und hatten tatsächlich die Toiletten achtern - späte Typ III- Schiffe aber nicht mehr, und die SÜLLDORF zählte nach diesem Photo schon vor Umbau und Umbenennung dazu. Ich zitiere hier mal elbdampfer-hamburg.de zu dem Thema:

    "Stinkige Angelegenheit: Das Toiletten-Problem wurde nie zufriedenstellend gelöst

    Die Toiletten waren bei den ersten Typ-Schiffen der HADAG im Heck untergebracht. Bei den später gebauten Schiffen verlagerte man diese Räume unter die Vorschiff-Haube. Der Grund: Die Sitzplätze am Bug waren nicht sehr beliebt, da man kaum Sicht nach draußen hatte. Wegen des erhöhten Bugs konnte man nur im Stehen die Aussicht genießen. Durch die Verlegung der Toiletten war es möglich, das Hauptdeck am Heck mit großen Fensteröffnungen zu versehen, von denen aus man eine hervorragende Aussicht hat. Noch ein Vorteil bei den Toiletten im Bug: Die achterlichen Toiletten hatten in kalten Wintern die (seltene) dumme Angewohnheit, einzufrieren. Die Besatzung konnte da nur noch mit kochendem Wasser gegenan gehen. Später verlegte man die Toiletten unter die Bug-Haube. Doch auch das hatte Nachteile… Ein Nachteil der Toiletten im Bug war aber, dass (gerade im Sommer) der Geruch durch den Fahrtwind im ganzen Schiff verteilt wurde. Außerdem hatte man auf diesen Schiffen keine Möglichkeit mehr, direkt nach vorne zu schauen."

    @ Henning: hast Du eigentlich noch Unterlagen, nach denen Du damals die ST PAULI gezeichnet hast? Nach den Bildern, die ich gefunden habe, ist der hintere Aufgang immer noch an derselben Stelle, wie auf dem Typ IIIc - Plan von Arne. Übertrage ich das als gelbe Skizze auf den Längsspant des Bogens, ist der Niedergang aber zu weit achtern, so dass man ihn mit umgerechnet nur noch ca. 1,50 m Kopffreiheit zum Oberdeck passieren könnte...



    Uli + Peter, ich bin ganz bei Euch! Wenn Disqualifizierung mangels Klebelaschen oder Umkonstruktion, dann fliegen wir gemeinsam aus diesem Trööt. Sehe ich aber nicht kommen. :cool:

    “Spanten werden überbewertet“ hat Robson mal geschrieben - auch das unterschreibe ich sofort, wenn das Modell insgesamt noch in eine Rocher-Dose passt. Ich will meine deshalb aufs Minimum reduzieren: Hauptdeck durchgehend vom Heck bis zur Back, die beiden Niedergänge daraufstellen, Oberdeck drauf - wenn das nicht reicht, habe ich aus Versehen wieder das Zigarettenpaier genommen...:D

    Ich werde wahrscheinlich 2 Modelle parallel bauen, ST Pauli aus dem Bogen, und S PAULUS mir umgezeichnetem Aufbau...

    Moin Hadu!

    Ich musste sofort an den Kühlergrill meines Lada 2101 denken - das sieht extrem vielversprechend aus - vielen Dank für den Tip! Als wie stark würdest Du den Farbauftrag beschreiben? Mein CD- Marker z.B. trägt nur sehr dünn auf, der Edding Lackstift in silber dagegen fast wie Nagellack. Der könnte dann auch feine Schlitze zusetzen...

    Für Hydraulikstempel habe ich mir übrigens ein Set verschiedener Nägel besorgt mit Durchmessern zwischen 0,7 mm und knapp unter 2,0 mm, die lassen sich mit der Trennscheibe am Procon-Schleifer schnell und einfach ablängen, meine FIAT-Planierraube hat 2 davon bekommen.

    Moin alle!

    So, das Thema Sprossen ist erledigt - fast. Ich habe (endlich) die Zeichnung aus dem Bogen genommen für einen Fadenrahmen, die Wanten eingespannt und dann die Sprossen mit Sekundenkleber und minimalem Aufwand präzise aufgesetzt. Am Wochenende wird die Aufhängung am Mastkopf neu angebracht, dann werden die Wannten neu gespannt und ich kann mich um die letzten Teile kümmern.


        

    Moin alle!

    @ DIrk: Danke schon mal von den späteren Generationen für den "Testflug" - wir werden das dann mit C14 datieren und auswerten, was die Alten hier vorgelegt haben :D. Dank Arnes Hinweisen bin ich gerade dabei, die inneren Angelegenheiten von St. Pauli komplett neu zu ordnen - da wird dann allerdings wirklich von den hier schwarz gefärbten Kanten kaum etwas übrig bleiben, ja vor dem Einschlafen träume ich sogar von den gelben Bordwänden und der gestreiften Persenning einer S PAULUS, begleitet von den Beatles-Klängen über gleichfarbige U-Boote... das wäre ein hübscher Farbfleck!

    @ Philipp: Genial! Da jetzt noch ein paar Sailer von David Hathaway umarbeiten (statt des Schrubbers schieben sie den Wagen, einer wischt hinter den anderen auf...) und Du hast eines der kleinesten Dioramen, die ich kenne.

    @ Peter: Großes Kino, Deine Kleine! Die "Holzoptik" fürs Hauptdeck dürfte den Bauzustand gut wiederspiegeln, vergleiche mal hier. Ich verstehe allerdings das mit der lichten Raumhöhe von 2,50 m nicht ganz (wenn es nicht als Witz gemeint war) ?(

    Ich freue mich darauf, (hoffentlich in ein paar Tagen, die Hassarbeiten auf der AMBROSE sind seit dem Feiertag fast erledigt!) hier mit dem Bau einzusteigen!

    Moin alle!

    Ein weiterer Meilenstein ist geschafft, ohne dass ich mehr als ein paar Fenster (na gut, inzwischen fast alle) ausgestochen hätte: der Foliendruck. Hintergrund (im doppelten Sinne): die ausgestochenen Scheiben wirken bei mir schnell etwas unruhig, vor allem, wenn ich einen Innenraum mache, wo sie ja auch noch in die Innenwände geschnitten werden müssen. Mit den hier aufgedruckten "Fenstergummis" bekommen sie wieder ihre ursprüngliche Form und Größe. Außerdem hat man mit den aufgedruckten Streben einen guten Anhalt, wenn die Fensterstreben (wie bei mir) nachträglich eingesetzt werden sollen, man kann dann die dünnen Papierstreifen schön ausrichten. Die Datei zum Druck mit 300 dpi anbei.

    Kontrolliert bitte die richtige Ausrichtung besonders der Rückwand Salon/Oberdeck und der "schrägen" Scheiben am Vorderschiff: der Bogen hat dort einen unmerklichen Versatz bei einigen Scheiben (vielleicht 0,2 mm), der auf einer Seite den Gummi verschwinden und auf der anderen vom Rahmen abstehen liesse.

    Ich würde allerdings nicht auf Tesafilm ausdrucken wollen...;)

    @ Arne: Das mit Bucht und Sprung ist mir offen gestanden, nicht aufgefallen - muss ich unbedingt nochmal nachsehen. Nach dem Text bei Elbdampfer.de hatte ich nicht damit gerechnet; unter der Überschrift "Linienbusse ohne Räder" steht: "Die HADAG hatte außerdem den Wunsch, dass die Typschiffe vom Äußeren her einem Linienbus ähneln sollen. Das haben die Konstrukteure auch tatsächlich geschafft. Vor allem die Tatsache, dass die Fensterreihe im Hauptdeck gerade verläuft und an Bug und Heck kaum „hochgezogen“ wurde, verstärkt den „Linienbus-Effekt“. Viele ältere Dampfer hatten dagegen einen sogenannten Sprung, und zwar vorn und achtern. Bei den Typschiffen ist der Sprung indes nur vorn und auch nur außen zu erkennen. Im Inneren verläuft das Hauptdeck waagerecht." Das mit dem waagerechten Deck sieht man auch auf den Innenaufnahmen. Und die Deckshöhe ergibt sich wieder aus dem Linienriss.

    @ Dirk: ich glaube, Andi Ruegg bringt seine Bordwände immer so an - der Erfolg spricht sicher nicht gegen diese Methode. Wenn Du die Laschen an der Bodenplatte lässt, würde sich ein Versuch sicherlich lohnen. Ich würde allerdings die Bordwandhälften am Heck verkleben und erst dann von hinten aufs Spantengerüst ziehen wollen, falls sich das machen lässt.

    Moin Dirk!

    Da ich noch recherchiere, bin ich eigentlich nur ein halber KBW 13,5ler" - zu was macht mich das??? "Der 7,75er" als Alias - ich weiß nicht...

    rein optisch sieht das doch schon ganz gut aus :)

    Zugegeben: akustisch nicht so...:huh::pinch::wacko:, aber da bist Du hier wohl der Einzige, der das hört. Mir gefällt es.

    Ich lege mir allerdings immer noch etwas zurecht, was wir da eigentlich bauen wollen. LautElbdampfer-Hamburg.de ist sie ursprünglich als SÜLLDORF vom Stapel gelaufen - das erklärte mir endlich, warum ich mit dem Heck nicht klarkam: die ursprüngliche ST PAULI (auf Elb-Dampfer verwirrenderweise auch noch "St. Pauli (II)" genannt) von 1953 nämlich, die (u.a.) als Bordellschiff berühmt wurde und (natürlich) unter ihrem ursprünglichen Namen bei Elbdampfer-Hamburg.de geführt wird, war auf allen Bildern klar als Typ IIIb-Schiff erkennbar und 1977 nach Flensburg verkauft worden, wo sie zur ALBATROS wurde. Unsere ST PAULI hingegen (wohl eigentlich sogar die "SP III"), vom Verlag vorsichtigerweise nur als "Typ III" bezeichnet (was ja nicht verkehrt ist), wurde erst 1978 umgebaut und zur ST PAULI, war eindeutig nicht Typ IIIb, passte ohne die hinteren Ausgänge und mit Total-Verglasung aber auch nicht ins IIIc-Schema. Verwirrend.

    Jetzt allerdings kann ich mir (hoffentlich) ohne übertriebene Spekulation zurecht legen, wie das Heck ausgesehen haben mag, bin ich doch auf dieses Bild der KIRCHDORF gestoßen (auch Typ IIIc), wo die Bordwand um das Hauptdeck ganz normal gerundet war und das Oberdeck nur am Beiboot "abgeflacht", wie Teil 10d zeigt - diesen Übergang vom "Runden" zum "eckigen" hatte ich vorher überhaupt nicht kapiert. UND ich habe endlich Bilder gefunden, wie sie als "Veranstaltungsschiff" bestuhlt gewesen sein mag - solange ich nichts genaueres errfahre, gehe ich mal von diesem Bild hier als Vorlage aus.

    Philipp hatte übrigens in seinem Baubericht erwähnt, dass am Oberdeck alles "zu niedrig" gewesen sei - interessanterweise gibt es da bei der Vorstellung der Typschiffe den Hinweis, dass die Höhe des Hauptdecks für größergewachsene Personen dutlich zu niedrig gewesen sei. Bisher nur ein Verdacht, aber wer auf dasselbe Problem stößt, möge überlegen, ob nicht vielleicht das Oberdeck tiefer gelegt werden muss.

    Ich habe ein Wochenende "Kartonbau-Detox" mit durchgängig Gartenarbeit statt Kartonarbeit hinter mir (scheußlich...:cursing:) und bin beim vorhergehenden Projekt noch keinen Schritt weiter gekommen, deshalb klugsch...e ich hier erstmal nur weiter.

    Bis die Tage

    So, heute habe ich endlich etwas gefunden, was die Kleberei der Sprossen etwas beschleunigt: meine dritte Hand. Ich habe dort die Kreuzpinzette eingespannt und kann jetzt Höhe und Neigung sauber einstellen, bevor ich den Leimtropfen in der Mitte der Sprosse aufbringe. Dann schiebe ich das Schiff von hinten an die Sprosse und warte, bis der Leim angezogen hat. Kriege ich die Sprosse dann schadenfrei aus der Pinzette gelöst, kann ich die fehlenden Klebepunkte mit frischem Sekundenkleber setzen (wenn nicht, fange ich von vorne an und warte dann ein wenig länger...) Spaß macht das immer noch nicht, aber ich habe heute 3 Sprossen hintereinander anbringen können, bevor die da aktuell letzte wieder heruntergefallen ist und alles von vorne begann. Wenn ich den Bogen richtig raus habe, bin ich wahrscheinlich gerade fertig...


     

    Moin alle!

    Hier ist mein Bogen, nur - noch eine Baustelle aufmachen, bevor ich die AMBROSE fertig habe, geht gar nicht. Jedenfalls nicht richtig. Oder so... naja, die Fenster ausstechen, das könnte ich ja schon mal anfangen. Der Bogen ist gescannt, ich zeichne abends vor dem Fernseher ("Was haben wir heute abend noch gleich gesehen?") an der Brückeneinrichtung, die ersten LC-Teile sind entworfen (das Steuer) - aber Teile ausschneiden und zusammenkleben werde ich vermutlich nicht vor nächster Woche.

    Ich freue mich drauf!


    Moin alle!

    Hat jemand Unterlagen? Den Generalplan des Hauptdecks bei Elbedampfer kann ich nicht vernünftig erkennen, die Inneneinrichtung sollte aber ähnlich gut aussehen, wie Hennings Entwurf außen. In der Modellwerft 04 2015 ist ein Bauplan vorgestellt worden (Vorstellung hier abrufbar), aber ich habe Zweifel, dass mir der weiterhilft, wenn der Rumpf dort von vornherein als geschlossene Einheit vorgestellt wird. Alte Photos wären auch schön, und sei es nur für die Farben...

    Moin alle!

    Da sich aus dem Bau der ST. PAULI von Philipp plötzlich und erwartet das nächste Projekt zu ergeben droht (ich und meine große Klappe...), sollte ich hier langsam fertig werden (keine Sorge: GANZ langsam!). Der hintere Mast hat seine Wanten schon bekommen (Photos davon heute abend), als nächstes folgen wieder die ver..ten Leitersprossen, bei denen ich immer noch auf irgendeinen Geistesblitz hoffe, um deren Montage zu beschleunigen (falls er ausbleibt, muss frischer Sekundenkleber her) - danach könnte ich ohne große Hektik in 2 Tagen fertig werden: die Krähennester sind als LC zum Einbau vorbereitet, die Leuchtfeuer Licht habe ich mir im Büro auf Folie gedruckt (soll niemand sagen, man kann auf Arbeit nicht auch etwas vernünftiges machen...:D ), die Mastspitzen kommen dann sofort darüber und werden mit wonderwire ausgesteift - dann hoffe ich, die Antennen für das Funkfeuer anbringen zu können. Und dass sie da auch bleiben! Danach müssen noch 2 Beiboote an Bord (ich habe schon eines aus dem durchaus üppigen Vorrat der CERBERUS von David Hathaway umgemodelt), der Antennenschutz auf dem Dach der Funkbude, der Quadrant am Heck und Relinge mit Netzen um die restlichen Bordwände :huh: - na ja gut, vielleicht nicht genau "2" Tage, aber im Grunde ist es nicht mehr so viel.


    Das Original stelle ich Euch mit den Galeriebildern vor. Bis dahin schon mal die künftigen Leuchtfeuer...


    Moin Philipp!

    Herzlichen Glückwunsch erstmal zum Beweis der Baubarkeit - der ist Dir voll gelungen, und das Modell erst Recht.

    Und doch... Den Bogen habe ich auch schon eine Weile liegen, das Ferrero-Format ist perfekt für den Büro-Schreibtisch, und dann - eine Inneneinrichtung! Beim dem Gedanken allein schmelze ich schon dahin...

    ...dann gehen wir es an - hoffe, ich habe die Klappe nicht zu voll genommen, aber ich habe vorsichtshalber mal zwei bestellt.

    Ich werde berichten. Wenn Pianisto auch mitmacht, erhöht sich die statistische Gesamtmenge gleich ums Doppelte.:D

    Ich sei, gewährt mir die Bitte, in Eurem Bunde der Dritte!

    Wann geht´s los? Ich würde einsteigen, wenn die AMBROSE fertig ist. Und Plan B ist dann natürlich Bauzustand 01.02.1997, ich muss nur noch nachsehen, wie tief das Hafenbecken in Duisburg eigentlich war...:D

    Moin alle miteinander!

    das geht halt nur mit viel Ruhe und bloß nicht hektisch werden.

    @ Imo: Du hast ja so recht... -seufz-. :rolleyes::rolleyes:

    Inzwischen ist aber die halbe Hass-Arbeit erledigt, der vordere Mast hat bis zur Ebene Leuchtfeuer bekommen, was ihm zusteht. Jede Sprosse, die Ihr in den Wanten seht (im Original sind KEINE Webleinen quergeschossen, deshalb habe ich hier bewusst Drahtstücke von 0,4 mm Durchmesser verarbeitet), habe ich mindestens 3 x angebracht, nach jedem gescheiterten Versuch musste aus jeder Wante der frische Weißleim wieder herausgepickt werden, und selbst dann sieht man noch viele Klebepunkte wesentlich deutlicher, als mir lieb ist. Und leider hat sich trotz verschiedenster Experimente keine Methode ergeben, wie ich das ganze rationeller oder gar besser über die Bühne bekommen kann... "Ruhe und bloß nicht hektisch werden"???? Ich hätte das Ding zwischendurch am Liebsten in die Tonne getreten! Dann wieder Abbruch für den Tag, beruhigen, am nächsten Tag der nächste Versuch. Mal sehen, wie es nächste Woche läuft.

    Zu meinem Glück haben die Amis rationell getakelt und nur an steuerbord die Tritte angebracht - sieht zwar etwas merkwürdig aus, ist aber so... wer vergleichen will, dem empfehle ich unbedingt diese Aufnahme hier zu verwenden . Bei Flickr sind leider viele Aufnahmen nicht zu Download zugelassen, aber wer dort mit rechtem Mausklick die ganze Seite lädt und dann den heruntergeladenen Ordner auf jpeg duchsucht, erlebt eine freudige Überraschung - hier in Auflösung 6016 x 4016 ;)


      

    Moin alle!

    Inzwischen bin ich unter die Strippenzieher gegangen, und ich habe auch bei diesem Modell weiterhin keinen besonderen Spaß daran. Immerhin weiß ich jetzt aber positiv, dass das Modell ganz schön robust ist; ständig bleibe ich an irgendwelchen Fäden hängen oder sie schlagen Schlaufen, die sich dann in Davits, Lüftern oder Halterungen für die Persenning um das Peildeck herum verhaken usw. Für heute ist es genug, deshalb nur noch ein paar Bilder und natürlich vielen lieben Dank für Eure Likes.


          

    Moin alle!

    Nochmal vielen lieben Dank für Eure Daumen, ich freue mich über jeden davon! Gestern hatte ich mich zu früh gefreut und "Charlie Noble" vergessen, den Kamin des Ofens in der Kombüse. - der musste heute noch als erstes an Bord. Dabei habe ich noch einen zweiten Fehler des Bogens bemerkt: das Skylight der Kombüse sitzt außen neben der Bordwand, nicht, wie im Bogen, neben dem Brückenaufbau - ich hoffe, dass das beim Spannen der Wanten keine Komplikationen gibt. Dann wollten die Schlote und Schalldämpfer abgespannt werden; am Original erkennbar ist dabei, dass die mittlere Gruppe mit dem y-förmigen Rohr deutlich dünnere Drähte versteifen, als die beiden Rohre davor und dahinter. Ich habbe für die dünnen Drähte wonderwire genommen und für die dickeren Draht mit 0,3 mm.

    Und dann waren endlich die Masten an der Reihe. Wenn man die Teile gründlich anfeuchtet und dann um eine Seele mit 1,5 mm rollt, bekommt man wunderbar gerade und runde Röhrchen hin. Ein etwas merkwürdiger Effekt der Photos: während sich die Masten auf den Bildern etwas auseinander zu spreizen scheinen, wirken sie im richtigen Leben eher, als ob sie auf einander zugeneigt seien. Dabk der Ösen im Deck bin ich aber optimistisch, geringe Fehlstellungen noch beim Takeln herausziehen zu können. Für heute nacht trocknet jetzt erstmal alles.


         

    Moin alle!

    Vielen Dank erstmal für alle Likes! Bevor ich die Masten anfange, fiel mir gerade noch rechtzeitig auf, dass die ganze Abgasführung über dem Maschinenraum noch fehlt, die musste noch an Bord, bevor ich Mast und Takelage beginne. Die Rohre sind aus Zigarettenpapier gerollt. Außerdem habe ich noch die Pilzanker gemacht. Für die Masten habe ich inzwischen angefangen, die ersten Wanten vorzubereiten, mehr dazu am Wochenende.