Posts by Helmut B.

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    Original von Bär


    Auf den letzten Bild, im Hintergrund: Ist das ein haariges Seeungeheuer?


    Das ist eine sicherlich einmalige Aufnahme.


    Meines Wissens war es bisher noch nicht gelungen, die äußerst scheue Klabauterkatze vor die Linse zu bekommen...

    Hallo Matthias,


    im (nord-) westlichen Liegebereich des Stützpunkts Eberswalde-Finnow


    • 52° 50' 01 N
    • 013° 40' 37,5 E


    sind bei Google-Earth Flugzeuge unterschiedlichen Typs an den Sheltern (wohl ein Museum?) zu sehen. So ist ein guter Größenvergleich möglich.


    Danke an Marianne und Dietmar für Euren Hinweis.

    Dieser Bunkertyp (Shelter) kann auf dem ehemaligen NVA-Flugplatz Rostock - Laage, auf dem (zuletzt) auch MIG 29 stationiert waren, noch unverändert besichtigt werden.


    Gute Satellitenaufnahme bei Google-Earth.


    Koordinaten:


    • 53° 55' 05,6 N
    • 012° 16' 43,8 E


    Ja, obwohl man vielleicht schnell dem jeweiligen Kriegsgegner unrecht tut.


    Es hat, bei aller eigentlich nicht fassbaren Grausamkeit des Seekrieges, immer wieder mutige Versuche (von Schiffsbesatzungen beider Seiten) gegeben, den schiffbrüchig im Wasser treibenden Gegner zu retten, teilweise sogar, obwohl die Befehlslage genau entgegengesetzt war. Der Rettungsversuch beim Untergang der Bismarck zum Beispiel wurde durch das britische Schiff erst abgebrochen, als (wohl falscher) Uboot-Alarm gegeben wurde.
    Man kann nicht grundsätzlich von "fehlender Neigung" sprechen, glaube ich. Natürlich hat der Kommandant eines zur Rettung eingesetzten Schiffs auch und vielleicht zuerst an die Sicherheit seiner eigenen Leute zu denken, zumal ja durchaus schon während des Krieges Fälle bekannt waren, bei denen deutsche Uboote entgegen jeder völkerrechtlichen Bestimmung Torpedos gegen das Hilfe leistende Schiff eingesetzt haben. Diese Befürchtung werden umgekehrt sicher auch deutsche Schiffsführer gehabt haben.


    In diesem Zusammenhang sollte man sich daran erinnern, dass im Verlauf des zweiten Weltkrieges deutsche Ubootkommandanten von Dönitz den Befehl erhalten hatten, sich unter keinen Umständen an der Rettung von Schiffbrüchigen des Kriegsgegners zu beteiligen... (szenisch dargestellt in dem Film "Das Boot")


    Zehntausende dürften während des Krieges im Nordatlantik jämmerlich, "im Bach liegend", ertrunken sein. Wer sich unter den damaligen Bedingungen für die Rettung von schiffbrüchigen Gegner eingesetzt hat, ist für mich ein wirklicher Held gewesen.

    Ich habe irgendwo schon alte Blechflöße, auf irgendeinem Schrotthaufen an der Küste, gesehen. Weiß aber nicht mehr, wo das war und ein Foto gibt es leider auch nicht.


    Würde aber auch aus einem anderen Grund Sinn machen: Damals war Kork sicher schwer zu bekommen, zumindest kurz vor und im Krieg.

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    Original von modellschiff
    Hallo Ihr Kartonritter,
    wenn ich so einige Beiträge lese, das dies nicht ganz so groß oder klein, zu enge oder zu weit weg platziert, konstruiert oder sonst wie ist auf dem Modell, würde ich es mir überlegen, Bilder ins Forum zu stellen. Mir gefällt die Burg so wie sie vorgestellt ist.
    ...


    Hallo Modellschiff,


    wieso soll man keine Tipps mehr geben? Ich find es gut und spannend, so etwas hier zu diskutieren. Dafür ist das Forum doch (auch) da...


    Mir gefällt das auch sehr gut, was Tommy hier zeigt, und ich könnte das nicht so bauen. Aber garade das (geschriebene) Interesse an den Modellen ist es doch, was als Reaktion auf solche Bauvorstellungen willkommen ist.


    Wenn es solche Berichte und freundliche Hilfestellungen hier nicht mehr gäbe - was sollte das Forum dann noch??

    Hallo Ingo,
    herzlichen Glückwunsch zur Indienststellung der BREMEN!


    Du hast viel aus diesem Bogen herausgeholt und ein harmonisch wirkendes Modell gebaut.
    Natürlich ist der Bogen keine "Peter Brandt-Qualität"; das ergibt sich schon nach heutigen Standart daraus, dass Eberhard Hoffmann und Rainer Braunschweig den Bogen seinerzeit noch von Hand gezeichnet haben. Aber ich finde, dass gerade diese alten Grafiken ihren ganz besonderen Charme besitzen.
    Als das DSM dieses Modell herausgegeben hat, war es eine kleine Sensation im noch nicht so verwöhnten Kartonmodellbauerlager. Endlich einmal ein älteres Passagierschiff - und dann auch noch die berühmte BREMEN!


    Für diesen Maßstab und unter Berücksichtigung der Möglichkeiten, die der Konstrukteur damals hatte, ist dieser Modelbaubogenl hervorragend. Und Du hast was Tolles daraus gebaut.
    Großen Respekt!
    =)


    ...und ich kante das zu färbende Bauteil auch etwas an, so dass das untere, nicht anzupinselnde Teil zu der Hand hin zeigt, die den Pinsel hält. Auch das wirkt einem Ablaufen auf die bedruckte Seite entgegen.


    Ich verwende Aquarellfarben aus dem Kasten der Fa. http://www.Schmincke.de .

    Moin Josef,
    Du kannst 100er oder 200er Schleifpapier nehmen und die Unregelmäßigkieit der Kohle durch zusätzliche Splitter von einer abgeraspelten Bleistiftmine darstellen.

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    Original von Tommys PaperCity
    ....Sowas wie ne kleine Kirche soll auch noch mit rein(gabs sowas überhaupt???)...


    ja, so etwas gab es häufiger, vor allem auf großen Burganlagen. Meist war die Kapelle aber in einem Raum der Burganlage untergebracht, gelegentlich findet man aber auch ein Einzelbauwerk.


    Schau mal hier: Burgkapelle

    Hallo Renee,
    bisher ein tolles Ergebnis!


    Vielleicht noch ein Tipp zum Takeln:
    Manche Garne spannen sich durch Schrumpfung in gewissem Umfang selbst (und dauerhaft), wenn man sie nach dem Durchsetzen des gesamten stehenden Guts etwas mit Spucke anfeuchtet.


    Probiers mal en einem Probestück aus. Ich fand den Effekt damals verblüffend.



    (Zitat): "...Pardunen für den Kreuzmast, bzw. deren Halter.(Zitat Ende) Ich kanns mir nicht verkneifen :evil:: Die "Halter" heißen "Püttinge".
    =)

    :rotwerd:


    Walter hat natürlich recht.
    Das Hoftau (o.ä.) ist eine Want, also eine seitliche Abspannung, kein Stag (das in Schiffslängsrichtung verläuft).


    Die Jungfer ist streng genommen nur die "Scheibe", durch die die "Talje" (eine Art "Flaschenzug") geschoren (durchgeführt) ist.

    Hallo Renee,


    die Salinge sind Dir besonders gut gelungen!



    :klugsch...modus:
    Übrigens sind das keine "Krähennester"; die befanden sich an der Spitze des Mastes (dem "Topp"), also -soweit vorhanden-, am oberen Ende der Stenge.


    Die Salinge bei solchen Schiffen waren (auch) Arbeitsplatformen und "Zwischenetagen" auf dem Weg nach oben, vor allem aber die "Abspreizungen" für die Wanten und Pardunen.
    Sie sollten einen "besseren" Zugwinkel beim seitlichen Abstützen der Masten und deren Teile ("Stengen") ergeben.
    Darüberhinaus waren an den Salingen die "Hoftaue" befestigt, also das "Hauptstag", das stärkste, meist oberste Stag jeden Mastes.
    :/klugsch...modus:

    Hallo Peter,


    danke für Deine Stellungnahme.


    Nach meinem Eindruck bestätigst Du das von mir Geschriebene. Und solche gravierenden Fehler wie die in meinem Beitrag beschriebenen sind mir bei Dir/Euch auch noch nicht untergekommen. Im Gegenteil, Ihr habt schon deutlich kleinere Missgeschicke anstandslos korrigiert. (Beispiel: Das Sonnengelb bei der BREMEN)


    Die Amerikaner überspannen das Schadensersatzrecht deutlich. Aber man muss
    "Schadensersatz", "Produkthaftung" und Haftung wegen "Sachmängeln" trennen. Hier ist das deutsche Recht mit dem US-Recht nicht vergleichbar.
    In Deutschland geht es um die Haftung für wesentliche Mängel, und da sind die Hürden längst nicht so absurd niedrig wie gelegentlich in den USA.


    Lass Dir doch einmal die Fehler manch anderer Bögen durch den Kopf gehen. Manches ist schlicht nicht mehr tolerabel und das Geld für den Bogen nicht wert! Nur darum geht es.

    Es ist sicher so, dass es keinen 100 % korrekten Bausatz gibt, vielleicht auch nicht geben kann. Zumindest würde das Bemühen um völlige Fehlerfreiheit mehrere Kontrollbauten voraussetzen und eine Vielzahl von Änderungen nach der Erstkonstruktion.
    Entscheidend ist, wie gravierend die Fehler letztlich sind. Es kommt zentral auf das Können des Konstrukteurs an, vor allem auf seine Fähigkeit, von Anfang an sorgfältig zu arbeiten und selbstkritisch mit seinem Werk umzugehen.
    Dazu ist es natürlich unerlässlich, einen Kontrollbau selbst vorzunehmen und einen weiteren durch einen erfahrenen, aussen stehenden Kartonmodellbauer fertigen zu lassen. Danach muss man auch den Mut (und die zeit) haben, erkannte Fehler auszumerzen...


    Ich finde, man kann eine solche sorgfältige Vorgehensweise als Kunde durchaus verlangen. Grobe Passungenauigkeiten, Farbfehler und andere ins Auge springende Fehler dürfen nicht sein, ebenso wenig wie markante Abweichungen im Massstab.
    Es gibt leider auf dem Markt eine Reihe von Modellbaubögen auch bekannter Hersteller, die diese Qualitätskriterien (oder eigentlich Selbstverständlichkeiten) nicht erfüllen.


    Die zivilrechtlichen Grundsätze der Sachmängelhaftung gelten auch hier. Ein mit wesentlichen Fehlern behaftetes Modell ist mangelhaft, und hierfür hat der Hersteller einzustehen, ohne Wenn und Aber!

    Das schönste Passagierschiff, das je gebaut worden ist!


    Reinster Art-Deco-Stil und technisch seiner Zeit um Längen voraus.


    Die NORMANDIE wäre es wert, einmal einen Bogensatz in 1 : 250 oder 200 herauszubringen...


    ?(

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    Original von Jochen Haut
    ... Wolfgang: Deine Einschätzung der WHV-Bögen teile ich. Ohne diesen Verlag gäbe es wohl keine Kartonmodelle mehr in Deutschland. Der Verdienst vom Jade/Möwe-Verlag als Nachfolger des Lehrmittelinstituts ist es, die lange Durststrecke bedingt durch den Plastikmodellbau überbrückt zu haben.
    ...


    Hallo Jochen,
    entscheidend ist sicher immer, welche Menschen hinter einem solchen Unternehmen stehen. Dies galt und gilt besonders auch für die Wilhelmshavener.
    Ohne Aki Schulze gäbe es heute den Möwe-Verlag nicht mehr, und vielleicht auch keine Kartonmodellbauverlage in Deutschland.

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    Original von Oliver Weiß
    ...Es handelt sich dabei um ein poliertes Stück Knochen,
    ...


    Und immer gut vor Wauzi verstecken, das gute Stück.


    Im Ernst,
    ich habe auch so ein Teil, und der damalige Labrador war ganz wild drauf...
    Muss wohl für einen Hund immer noch ansprechend gerochen haben; ich habe aber jedenfalls nichts gerochen.