Posts by Christine

    Hallo Jürgen!
    Freut mich sehr, dass du das Modell gebaut hast, und ich habe den Bericht mit Interesse und Spaß gelesen. Schön, dass es immer noch eine bessere Idee gibt, ein Modell zu bauen und mit Details zu versehen (z.B. Tesafilm auf die Fenster zu kleben).


    Der Grund, warum manche Teile eine bessere Auflösung haben: Ich hatte einige Texturen nachträglich größer angelegt, weil mir der originale Pixelmischmasch nicht gefiel.
    Was die roten Markierungen angeht, vermute ich mal, dass ich sie bei irgendwelchen Referenzmodellen gesehen habe, und sie deshalb da sind. Hoffe ich doch.


    Bezüglich der Verstärkungen: Das war eine ziemliche Probiererei, bis es endlich (fast) richtig passte. Bei dem Programm "Metaseq" ist es ja nicht möglich (war es jedenfalls nicht), die Dicke des Kartons anzugeben. Damit ist man leider ein wenig aufs Raten angewiesen, damit die Spanten tatsächlich auch in das Modell hineinpassen.


    Bei den gelben Klappen kann man die Nummern sowieso nicht wirklich erkennen. Aber ich schwöre, dass sie alle nach Vorlage unterschiedlich sind :)


    Ja. Das im Fenster ist Janeway mit Kaffeetasse! Leider sind die Fenster ja winzig, aber es sind alle wichtigen Figuren dabei.


    Was den Link bei "papercraftsquare" angeht: Nein, es hat mich niemand gefragt, ob das Modell da eingestellt werden darf. Aber andererseits: Ich habe daran keine Rechte, und mein Name ist freundlicherweise erwähnt. Also werde ich mich darüber einfach nicht weiter aufregen.


    Freut mich wirklich sehr, dass alles schließlich doch zusammengepasst hat! Dein Modell sieht klasse aus!
    Bei mir hängt es in zwei Schlaufen aus Angelschnur vorm Fenster.


    Gruß, Christine

    Bin gerade eben erst auf Fb von D-Whale darauf aufmerksam gemacht worden, dass hier jemand "meine" Alice gebaut hat. Freut mich ja ungemein! Und interessant war´s, den Baubericht zu lesen! Da ich Klebelaschen grundsätzlich "spalte" (wie, steht in der Bauanleitung zu Alice), hatte ich weniger Bedarf, die Laschen wegzuschneiden, freut mich aber, dass es offensichtlich auch ohne geht :) . Was das Frontteil angeht, hatte ich da auch so meine Probleme - muss ich ja ehrlich zugeben. War mir auch nicht sicher, ob es an einer Bauungenauigkeit liegt, oder ob das Teil einfach einen Zacken zu knapp angelegt ist. Da es in "Metasequoia" - dem Programm, mit dem ich das Modell konstruiert habe - keine Möglichkeit gibt, die dicke des Papieres mit einzubeziehen, ist manches eher eine Frage der Schätzung als der exakten Berechnung, besonders dann, wenn ein Teil um mehrere Bauteile herumreichen muss, wie es bei der "Nase" der Fall ist.
    Grruß, Christine

    Das Modell kann jetzt hier heruntergeladen werden (Vorraussetzung ist Mitgliedschaft und - soweit ich weiß - ein (1) Beitrag). Da es sich um eine auf der Startseite von Kartonbau.de ganz unten angezeigte "Freundes-Seite" handelt, hoffe ich, das ist okay so...
    Alternativ tut´s auch eine Mail an mich und ich schicke dann das Zip-File zurück (2.98 Mb).


    Gruß, Christine

    Schön! Schön sauber gebaut!
    Noch ein paar Modelle mehr, und du kannst mit der "Bismarck" anfangen (also nicht, dass ich vom Schiffebauen die geringste Ahnung hätte, aber das die Bismarck zu den Highlights der Fangemeinde gehört, habe sogar ich mitgekriegt...)
    Gruß, Christine


    phuuuu, bin ich froh, dass das auch anderen so geht. Ich dachte schon, jetzt sei ich vollends durchgeknallt :D Oder bin ich das? ;(


    Dir alles Gute für 2012
    Kleb wohl
    Peter


    Nee, vermutlich nicht. Nicht mehr jedenfalls als jeder andere hier.
    Es wäre mir früher im Traum nicht eingefallen, dass man Klebelaschen überhaupt färben sollte. Wozu auch? Sie kleben schließlich auch ohne Farbe...
    Oder ganze Berge von Klingenhaltern zu kaufen, bis ich endlich das für mich perfekte Teil gefunden habe...
    Oder in Verzweiflung zu geraten, weil meine Pinzette zu ungenau ist...
    Oder in der Küche alchymistisches Kleberrühren zu veranstalten...
    Oder stundenlang Punkte auf dem Bildschirm hin und her zu schieben...
    Oder in Jubelstimmung zu geraten, weil ich eine neue Schneidematte ergattert habe...


    Was soll man sagen? Wir sind Sklaven unserer Leidenschaft! :rolleyes:


    Frohes neues Jahr!
    Christine

    Makro-Aufnahmen, kennen keine Gnade! Da sieht man jede nicht-colerierte Papierfaser! Hat mich schon so manches Mal fast zum Wahnsinn getrieben (und nochmal die Farbe raus und den Farbton anmischen :-( )


    Gruß und guten Rutsch


    Matthias


    Je länger man in diesem Forum ist, um so fanatischer wird man... :D


    Danke für´s Lob, gleichfalls guten Rutsch!


    Christine

    Wobei ich eigentlich immer noch von der Destiny aus Stargate Universe begeistert bin und diese gerne als Modell hätte...
    (Nur wird das dann extrem groß das Teil.... )


    O ja! Das dachte ich sofort, als ich sie das erste Mal gesehen habe. Was für ein genial gutes Design! Aber wenn das, was an der Destiny so anziehend ist - diese abgefahrene technische Landschaft auf der Oberfläche - richtig zur Geltung kommen soll, müsste ein Modell wirklich groß sein. Ich stelle mir so etwa 40-50 cm Breite vor und möglicherweise 50-60 cm Länge - und dann bleibt immer noch jede Menge Feinarbeit übrig...


    Auf dieser Seite ist, zum Thema passend, ein unkoloriertes 3D Modell der Destiny zu sehen (ganz runter scrollen) - ich glaube, das Modell hebe ich mir für mein Rentnerdasein auf... :D


    Gruß, Christine

    Danke Hadu!


    Ich bin halt immer völlig platt, wenn ich hier das eine oder andere Modell sehe (unter anderem dein letztes, das muss ja die Wahnsinnsgeduldsprobe gewesen sein). Da gibt´s keinen Klebespalt, nichts was ungenau aneinanderstößt... Aber klar, du hast insofern natürlich recht, dass es was anderes ist, wenn man das Modell hinterher bemalt. Und da, ehrlich gesagt, scheue ich die Mühen... habe mir die eine oder andere Internetseite zum Thema vorgenommen, aber wenn es dann zur perfekten Gestaltung von Rost oder Wiese kommt, nun ja, da halte ich mich doch lieber an Photoshop (und beim nächsten Modell, das nicht Voyager-Hellgrau ist fällt mir dann hoffentlich auch wieder rechtzeitig ein, sämtliche Klebelaschen vor dem Bau dunkel einzufärben!).


    Bevor ich "Alice" zum Download freigeben kann, sollte ich wohl zumindest eine rudimentäre Bauanleitung zusammenbasteln. Da ich diesmal keine Fotos vom Bau gemacht habe, muss ich das irgendwie mit Hilfe des 3D-Programms hinkriegen, was wohl ein Weilchen dauern wird (ich habe mal so zum Spaß geschaut, was "Rhino 3D" kostet, das Programm, das Michael Sänger benutzt und das auch Bauanleitungen kreiert, und dachte, ich fall tot um...).


    Was die Space Days angeht: wäre ja echt mal eine Idee, aber ich bin schon froh, wenn ich irgendwie, irgendwann überhaupt so etwas wie einen unorganisierten Urlaub hinkriege - es ist also eher unwahrscheinlich.


    Gruß, Christine

    Manches könnte mit Sicherheit noch präziser gestaltet werden - oberer und unterer Teil wurden z.b. jeweils für sich gebaut und dann auf die "Platte" in der Mitte geklebt, was hier und da einen kleinen "Wackler" mit einschloss - ich habe unter anderem im Nachhinein die "Nase" korrigiert ohne mit einem zweiten Bau zu kontrollieren, ob sie nun besser passt, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Einerseits hätte ich es mir wesentlich schwieriger vorgestellt, andererseits ist das Modell nun auch nicht gerade Weltklasse..

    Eigentlich hatte ich vor, so wenig Teile wie möglich anzulegen, landete aber dann doch bei 125, was hauptsächlich an den diversen Rohren liegt... Für manches hätte ich wohl besser 120g Papier genommen statt 160g, aber nach meinem Voyager-Mammutprojekt der letzten eineinhalb Jahre mangelte es mir an der nötigen Geduld, sei´s für das Ordnen der Teile in Pepakura oder mir überhaupt vorab das Hirn zu zermartern, was wie am besten gebaut werden kann (von der Verteilung der Klebelaschen und dem Aufteilen der Bauteile mal abgesehen).

    "Alice" kommt nur in einer einzigen Voyager-Episode vor und ist ein neuronal gesteuertes Schiff, dass Pilot Ltd. Paris auf einem Weltraumschrottplatz findet. Nachdem er es geputzt und gewienert hat und in Betrieb nimmt, materialisiert sich die Steuereinheit des Schiffes nur für ihn sichtbar als seine Traumfrau "Alice". Und während Paris´ Geliebte, Chefingenieurin Torres, langsam die Geduld verliert, weil Paris seine gesamte Freizeit mit einem popeligen Minischiff verbringt, entwickelt auch "Alice" Eifersucht, die schließlich in einem Mordversuch an Torres gipfelt. Die Story erinnert an "Christine" von Stephen King und das Schiff selber an eine Mischung aus Speedboat und New Beetle. Als Vorlage für mein erstes komplett selbst konstruiertes Schiff habe ich es hauptsächlich deshalb gewählt, weil es mir von der Form her recht einfach erschien.
    Von der Rückseite habe ich im Internet nur eine Skizze gefunden, weshalb ich mir da selber etwas einfallen lassen musste, und auch zu einer genauen Größenangabe war meine Suche vergeblich. Ich habe mich an Hand eines Szenenfotos für eine Höhe von 2 m entschieden. Damit liegt der Maßstab bei ca. 1:37. Die Maße des Models sind: Höhe 5,3 cm, Breite 15,3 cm, Länge 15,8 cm.

    Bevor ich überhaupt jemals etwas konstruiert hatte, hatte ich mal einen kurzen Austausch mit Martin Sänger darüber, wie man das denn in 2D macht. Die Antwort wurde im Großen und Ganzen bereits oben gegeben: was man berechnen kann, berechnet man, was nicht... try and error... Wobei ich dann sehr schnell herausfand, dass ich natürlich kein Problem damit habe, Viereck, Dreieck oder Kreis voneinander zu unterscheiden, dass es aber was ganz anderes ist, diese Formen als 3D-Objekte zu denken, manuell in 2D zu entfalten und sie auch noch dazu zu bringen, aneinander zu passen. Und dann gibt´s da auch noch das kleine Problem, die Textur "faltenfrei" hinzukriegen...
    Mit meinen eher bescheidenen Mathematik-Kenntnissen hätte ich das, was ich im Moment gerade tue, nicht in 100 Jahren hingekriegt (weil ich nach einer Woche das Handtuch geschmissen hätte...).
    Und was das "Abwickeln beliebiger Objekte per Mausklick" angeht: zum einen sind die Objekte eben gerade nicht beliebig, da es sich um ein von mir entworfenes Modell handelt, zum anderen, jedenfalls wenn man Pepakura verwendet, ist es mit dem einen Mausklick beileibe nicht getan. Das Programm ist, abgesehen davon, dass es 3D in 2D umrechnet, strohdoof und produziert einen mehr oder weniger großen Haufen Schnipsel, den zu ordnen dann ebenfalls wieder meine persönliche Erfahrung als Modellbauerin erfordert.
    Das Einzige, was mir die entsprechenden Programme wirklich abnehmen, ist die Rechnerei, und die vermisse ich überhaupt nicht.


    Gruß, Christine

    Danke für eure Ideen und Vorschläge - wenn ich mich dazu aufraffe, würde ich ev. sogar erwägen, Pepakura (und zwar das Programm, nicht den Viewer!) auf dem PC meines Lebensgefährten zu installieren und mal mit seinem Drucker und PC Probe zu drucken - ich habe nämlich gerade festgestellt, dass der Fehler nur dann auftritt, wenn ich aus dem Programm drucke. Wenn ich den Viewer benutze, ist alles okay.
    Warum das so ist, ist damit natürlich immer noch nicht beantwortet, aber immerhin ist das Problem leicht zu umgehen, ohne dass ich mir beim Platzieren der Bauteile darüber Gedanken machen muss, ob sie auch ordentlich gedruckt werden.


    Gruß, Christine

    und Du hast diesen Effekt nur in Pepakura?

    Ja. Ich habe aus diversen anderen Programmen fehlerfrei probegedruckt. Daher würde ich einen Hardware-Schaden beim Drucker als Ursache eher auschließen.
    Habe auch gerade eben den von Woody vorgeschlagenen Test gemacht, ebenfalls fehlerfrei (und danke für den Tipp mit dem PDF-Editor! Sehr praktisches Programm).


    Ich habe bei meinem Canon Pixma 760 (Tinte) seit ich ihn benutze (ich schätze mal 3 Jahre) kein Treiberupdate gemacht (allerdings habe ich in der letzten Zeit so einige Reinigungen vorgenommen... ohne Erfolg), das wäre also einen Versuch wert.


    Ob da der Fehler liegt oder nicht, werde ich euch wissen lassen, sobald ich mich zu Update und Probedruck aufgerafft habe (Treiberupdate ist für mich der Albtraum schlechthin, seit ich einen PC habe - ich habe es noch nie erlebt, dass Windows im Netz automatisch das Richtige findet, und Webseiten mit wirklich klaren Ansagen zu den downloadbaren Treibern sind auch eher Glückssache... jedenfalls nach meiner Erfahrung).


    Gruß, Christine

    Da ja viele Modelle für "speziell Interessierte" als pdo-files im Netz herumgeistern, versuche ich es mal in dieser Rubrik.
    Vor kurzem ist mir aufgefallen, dass meine Drucke aus Pepakura alle auf genau 6,5 cm, vom unteren A4-Papierrand gemessen, eine weiße Linie produzieren. Sehr schmal, vielleicht 1 px, und sehr ärgerlich bei dunklen Bauteilen. Auf dem Bildschirm ist kein Fehler zu entdecken.
    Kennt jemand das gleiche Problem? Und fällt jemandem was dazu ein?
    Als Übergangslösung habe ich mir eine "Deadzone"-Bilddatei gebastelt, die ich mir in Pepakura lade und die mir mit einer roten Linie markiert, wo ich keine Teile platzieren sollte. Aber das Gelbe vom Ei ist das natürlich nicht...


    Gruß, Christine

    Herzlichen Dank!
    Ja, man könnte sicher noch ein paar schönere Fotos machen, aber für dieses Mal war ich schon froh, dass meine Mutter inzwischen auch eine Digitalkamera hat, da meine eigene kaputt zu sein scheint. Nicht so ganz einfach, ein so großes Model vernünftig in Szene zu setzen!
    Und was die "Yoh"- bzw. Endgame-Versionen angeht, Marko: ganz bestimmt nicht in 1:800!!!!
    Gruß, Christine

    Ganz tolles Modell, ganz toller Film!
    Ich habe inzwischen einige der Roman- und Kurzgeschichten-Vorlagen von Dick für diverse Filme wie "Minority Report", "Total Recall" oder eben "Blade Runner" gelesen, sowie einige seiner Storys, die nie die Leinwand gesehen haben. Bemerkenswerte Literatur. Ich mag seine oft wiederkehrende Idee einer Art realen "Second Life", das die Leute in seinen Geschichten spielen. Aber es gibt auch Romane, von denen ich ehrlicherweise zugeben muss, nicht wirklich verstanden zu haben, worum es eigentlich geht. So zum Beispiel "Die drei Stigmata des Palmer Eldrich"...


    Gruß, Christine

    1-8
    Den Deltaflyer zusammen zu bauen und in Position zu bringen, war dann am Ende noch einmal eine ganz entspannte Angelegenheit...



    So, und das war´s! Mehr Fotos vom Modell gibt´s in der Gallerie.
    Alles in allem hat´s riesigen Spaß gemacht, aber ich bin doch froh, dass es jetzt, nach 19 Monaten, endlich vorbei ist...

    Die letzten Schritte zur Vollendung sind getan, und hier der Abschluss des Bauberichts.


    Verbinden von 2. Hülle und Heck

    1-8
    Als erstes musste ich feststellen, dass die Stützkonstruktion elend im Weg ist, um die 2. Hülle und das Heck problemfrei miteinander verbinden zu können. Immerhin konnte ich ohne weiteres die Seiten der Stütze für das Heck einkürzen (Bild 1-3, grün), aber den Versuch, einen Teil der Querspante der 2. Hülle wegzuschneiden, um besser von innen an die Laschen heranzukommen, die Hülle und Heck an den Seiten verbinden, habe ich nicht gewagt.
    Ein erster Klebeversuch (Bild 5) mit dem Holzleim, den ich sonst verwende, ging völlig in die Hose: keine Möglichkeit, die Laschen der 2. Hülle gegen das Heckteil zu pressen. Also habe ich eine ordentliche Portion Superkleber-Gel genommen, das Teil gaaaanz vorsichtig abgelegt und dann über eine halbe Stunde gewartet, bis der Kleber trocken war...



    Anbringen der Warpgondeln


    9-16
    Schneidet man diese Lasche nicht schmaler (Bild 9), ist sie später breiter als die schmale Eingangspartie zum Hangar und ragt unschön darunter hervor. Beim Ankleben der Warpgondeln darauf achten, dass die "Flügel" auf der Unterseite nicht durchhängen (Bild 12 und 13). Die äußerste Spitze der Gondeln habe ich vor dem Ankleben ein wenig rundum nach innen gewölbt.



    Anbringen des "Nackens" mit Hangar


    17-20
    Leider habe ich keinen Weg gefunden, den "Nacken" ordentlich mit der 2. Hülle zusammen zu pressen. Daher liegt der "Nacken" etwas "obenauf", und für die Positionierung des Hangars war eine Portion rohe Gewalt nötig...



    Verbindung mit der 1. Hülle


    21
    Der mit Abstand schwierigste Teil des Zusammenbaus: man sieht nichts, man fühlt nichts, der "Deckel" auf der 2. Hülle ist nicht 100% plan... Nach einer Stunde des Zusammenhaltens, Drehens und Wendens habe ich dann in einem mutigen Augenblick einfach Holzleim auf die Fläche auf der 1. Hülle geklatscht und die beiden Teile zusammen gepappt. Leider nicht 100% gerade, wie man später sehen wird und ohne Chance, die Teile noch einmal auseinander zu kriegen...
    Statt einfach ein Pappröllchen in die Hülle zu kleben, um die Beule auszugleichen, die sich auf dem "Nacken" auftat (Baufehler meinerseits beim "Nacken", nehme ich an), hätte ich mir natürlich auch etwas Eleganteres einfallen lassen können, aber - ganz ehrlich - ich hatte keine Lust mehr, noch einmal mit Metasequoia anzufangen...



    Schließen der 1. Hülle


    22-30
    Zur Montage der oberen Hälfte der 1. Hülle gibt´s nicht viel zu sagen (Bild 22) - die beiden Hüllenteile passten genau aufeinander.
    Und nun zur Reparatur (Bild 23): der untere Teil der 1. Hülle ist im Verhältnis zur 2. Hülle ein Stück nach backbord verdreht, daher tut sich auf der Steuerbordseite zwischen Hülle und "Nacken" ein Spalt auf. Die Laschen am Nacken kann man vergessen, man kommt sowieso nicht dran. Also habe ich sehr dünnes Zigarettenpapier zur Hilfe genommen und die Teile von oben verklebt (Bild 26-28) .
    Als ich das Modell in 1:1700 gebaut habe, habe ich die Hülle erst an dieser Stelle mit dem "Nacken" verbunden, bevor ich die beiden Hüllenhälften verband - das ist bei dem großen Modell auf Grund der Spanten leider nicht möglich.
    Auf Bild 29 sieht man dann alles, was mir an dem Modell nicht gefällt...


    An meinem Fotoapparat werde ich die Bildqualität von "fine" auf "normal" umstellen.


    Das ist natürlich auch eine Möglichkeit. Ich dachte allerdings eher daran, die Bilder in irgendeinem Programm zu bearbeiten (z.b. nur Ausschnitte veröffentlichen bzw. Ränder wegschneiden auf denen nur die Schneidematte zu sehen ist... ). Ich mach´ das in Photoshop, und da habe ich dann beim speichern als jpg eben auch die Möglichkeit, die Qualität zu bestimmen und es wird gleichzeitig angezeigt, wie groß die Datei sein wird.


    Gruß, Christine

    Bis jetzt habe ich immer ca. 2,3 MB hochladen können


    Das muss aber schon eine ganze Weile her sein - in den letzten Monaten war die Maximalgröße auf "448,irgendwas" beschränkt... dafür hattest du allerdings die Möglichkeit mehr Dateien hochzuladen als davor (Früher, glaube ich, waren es 6, seit neuerem sind es 9 Bilddateien).
    Was die Größe der Dateien angeht: wenn du als Jpg speicherst, kannst du optional ja auch die Qualität etwas verringern statt die Anzahl an Pixeln - oder du machst eben mehr Detailfotos, die dann nicht so groß sein müssen und trotzdem von guter Qualität sein können.
    Ich habe mir einfach die Zeit genommen ein wenig zu experimentieren, bis ich eine Größe und Qualität gefunden habe, mit der ich "leben kann".


    Gruß, Christine

    Ganz große Klasse! Und das Allerbeste ist, dass man endlich Bilder innerhalb des Textes posten kann. Das befriedigt mein Grafikerherz!
    Richtig schön! Wenn ich nicht schon Mitglied wäre, würde ich mich glatt noch mal anmelden... :thumbsup:


    Gruß, Christine


    P.S.
    Und vielen Dank für die bessere Auswahl an Smileys. Wenn man schon welche benutzt, sollten sie auch stimmig sein können.
    Und für die viel leichtere Anwendbarkeit der Textgestaltung! Super!!!

    Im Großen und Ganzen ist kein Unterschied zum Einsetzen der Spanten in die obere Hülle. Alledings passten sie diesmal weniger genau: an vielen Stellen ist ein deutlicher Abstand zur Hülle. Ich habe mich nicht damit aufgehalten, nach dem Grund zu suchen oder eine ungefähre Größe durch eine andere ungefähre Größe zu ersetzen, sondern mich darauf beschränkt, die Spanten genau in die Mitte zu kleben und ansonsten darauf zu achten, dass die Knickkanten der Laschen des Bauteils mit den Querspanten abschließen und das Bauteil eine ordentliche Form kriegt, ohne dabei Bauteil und Spanten zu fest aneinander zu drücken.



    Besser spät als nie: wie man mit einer Hand ein Stück Papier fertig zum ankleben an die Pinzette kriegt - und zwar so, dass man hinterher den Kleber nicht an der Pinzette hat, damit das eben angeklebte Papier wieder abreißt und erst dann wieder abkriegt, wenn man das Bauteil wieder weglegt, die Pinzette reinigt und hinterher mit dem Ganzen noch mal von vorne anfangen kann :wacko: ... mit Dank an Woody, der mich auf die Möglichkeit "geknülltes Papier statt Klebelasche" gebracht hat.



    Und nur, um das Ganze hier noch abzurunden: alle Bauteile sind fertig. Jetzt muss nur noch die Frage beantwortet werden, ob ich sie auch zusammengebaut kriege...


    Außer, dass hier viel zu schnippeln und zu malen war, gibt´s dazu nicht viel zu sagen - außer vielleicht, dass man dafür sorgen sollte, dass kein Durchzug aufkommt...



    Was die "Communications-Transceivers" angeht - also die dicksten Streifen auf der Hülle - wollte ich sie gerne "voluminöser" haben, und startete einen Versuch mit dem Karton, den ich für die Spanten verwendet habe, was völlig daneben ging: den Karton schräg anzuschneiden hat überhaupt nicht funktioniert (die Streifen waren hinterher an der Oberseite breiter als unten, und es sollte natürlich umgekehrt sein), außerdem spaltete sich der Karton der Länge nach auf, und irgendwie "runder" sah es in jedem Falle auch nicht aus.
    Also habe ich die Teile einfach mit 190g Papier gedoppelt, von der Unterseite her mit dem Schaschlikspieß in etwa die Mitte angeritzt und anschließend mit Hilfe von Pinzette und Fingern den Karton so lange um diese Mitte herum-"gewürgt" bis sie gewölbt waren.
    Der Karton hat dabei natürlich ein wenig gelitten, will sagen, es sieht ein bisschen "knüllig" aus - aber es gefällt mir besser, als einfach flache, breite Streifen aufzupappen.