Posts by Posten68a

    Hallo Renee,

    Danach ging's an den Aschkasten und die Federwaage, dessen Funktion mir bislang verschlossen bleibt

    Vielleicht hilft Dir diese Zeichnung weiter: Zeichnung P8

    Meiner Meinung nach handelt es sich um einen Ausgleichshebel, der die Federn der letzten und vorletzten Achse zu einem Federsystem verbindet.

    Ganz toll was Du bislang gebaut hast. :thumbsup:

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Micha,

    heute habe ich beim Internet-Surfen im historischen Forum von Drehscheibe-Online den folgenden Beitrag gefunden:

    Bahnhof Klütz im Modell

    Im Beitrag werden mehrere Seiten der Zeitschrift MEB-Spezial M-V, wahrscheinlich aus dem Jahr 1996 gezeigt. Es ist auch eine Zeichnung einer Giebelseite des Güterschuppens dabei. In wie weit diese Zeichnung den Zustand der Giebelwand vor dem Einbau der Ziegelmauer wiedergibt, weiß ich nicht. Das Fachwerk erscheint aber stimmig.

    Hier noch ein paar Links mit Bildern vom Original Bahnhof Klütz:

    Bahnhof Klütz 01

    Bahnhof Klütz 02

    Bahnhof Klütz 03

    Bahnhof Klütz 04

    Bahnhof Klütz 05

    Bahnhof Klütz 06

    Bahnhof Klütz 07

    Bahnhof Klütz 08

    Wahrscheinlich kennst Du die meisten Fotos, vielleicht interessiert sich aber der eine oder andere Mitleser für das Umfeld Deiner Modelle.

    Vielen Dank für Deine Dateien.

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Renee,

    Vielen Dank für die freundliche Nennung. Ich hatte meinen Bruder auf die Ausstellung aufmerksam gemacht und Hemer ist ja nicht so weit von Herdecke entfernt. Mein Bruder hat auch Fotos gemacht die mir einen guten Eindruck von der Ausstellung erlauben. Gerd ist mit der Veröffentlichung hier einverstanden.

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Fertige Unteransicht :

    Hallo Frank,

    schön, dass Du Andreas Jacobsens - Jabietz KvJ Köf II baust. Nachdem Du das den Rahmen und das Fahrgestell fertig gestellt hast, ist mir aufgefallen, dass das Getriebe anscheinend frei im Raum hängt. Natürlich ist es wohl oben angeklebt. Im Original ist diese weiße Fläche aber offen. Nach meinen vorliegenden Zeichnungen stützt sich das Getriebe unten auf einen stabilen Träger ab. Diesen Träger hat Andreas anscheinend vergessen. Hier einmal ein Ausschnitt aus der Zeichnung. Ich habe den Träger gelb markiert.

    Quelle: Beschreibung und Betriebsanweisung für die Einheitsmotorkleinlokomotiven (Leistungsgruppe II) der deutschen Reichsbahn Berlin 1933 Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft Reichsbahn-Zentralamt für Maschinenbau

    Dieser Träger würde auch im Modell den Rahmen stabiler gestalten.

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Reinhard,

    hallo Mitleser,

    Johannes hat bereits den Oberbau K angesprochen. Dies ist tatsächlich die gebräuchlichste Bauform des Oberbaus bei der DB und dürfte auch in Westig benutzt worden sein.

    Ich habe von dieser Oberbauform mit dem Zeichenprogramm sketchup eine 3d-Zeichnung angefertigt:

       

    Bei der Zeichnung habe ich nur das unter dem Schienenfuß platzierte Pappelholzplättchen (später Kunststoff) weggelassen.

    Diese Form des Oberbaus ist als Kartonmodell schwer darstellbar und der Kartonmodellbau bedingt nun mal Vereinfachungen. Die von Dir gewählte Lösung finde ich akzeptabel.

    Für alle, die es trotzdem versuchen wollen, findet sich in einem Beitrag des Users Astra28 bzw. Andrew Px48 im polnischen Forum papermodels.pl ein Bogen im Maßstab 1:25:

    Oberbau K

    Leider sind die Bilder des Beitrags nicht mehr sichtbar. Eine Baubeschreibung von Astra28 findet sich aber hier:

    Bauanleitung Oberbau K

    Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Reinhard,

    hallo Mitleser,

    auch wenn in den obigen Beiträgen die Farbe der Hebelgewichte schon richtig erklärt wurde, möchte ich hier noch eine Zusammenstellung der möglichen Farbvarianten zeigen:

    Quelle: http://www.fahrdienstleiter.net/fdl/signalbuch…tierungszeichen aus Signalordnung (Aktualisierung 11) - 301.9001 Bahnbetrieb (Gültig ab 13.12.2020)

    Der Anstrich des Hebelgewichts ist von beiden Seiten gleich.

    Der Hinweis von Johannes, die Seite von Repozytorium PKP auf polnisch durchzusehen, ist wichtig. Weichenlaternen und Stellböcke in verschiedenen Maßstäben finden sich unter

    Wskaźniki kolejowe świetlne PKP, 1946-1959

    Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Reinhard,

    immer wieder gerne schaue ich mir Deine Bauberichte an. Gerade für die Kleinigkeiten sind Maßzeichnungen oft nur schwer zu finden. Um Deine Baukünste zu unterstützen habe ich mal Unterlagen zur Ausgestaltung der Weiche herausgesucht.

    1. Weichenstellbock

    im NRW-Archiv findet sich diese Zeichnung eines älteren Stellbocks. Da die Dinger aus Eisenguss hergestellt waren halten die ewig und könnten daher auch noch in Westig gestanden haben. Für eine vom Stellwerk ferngestellte Weiche kann der Handstellhebel mit dem Gewicht weggelassen werden.

    Landesarchiv, NRW Weichenbock mit geteiltem Gegengewichtshebel veröffentlicht unter Creative Commons Lizenz CC-BY-SA.

    Beständiger Verweis

    Hier eine heute noch verwendete Version. Die fehlenden Maße lassen sich aber aus der o. a. Zeichnung ableiten.

    aus jagsttalbahn-modelle


    2. Weichenlaterne

    Auf den Weichenstellbock gehört natürlich eine Weichenlaterne. Hier habe ich wieder passende polnische Zeichnungen gefunden.

        

       

    Zeichnungen aus Album urządzeń zabezpieczenia ruchu grupa 0

    Plany modelarskie polskiego taboru

    Die zweite Zeichnung (P087.png) enthält sogar den fertigen Ausschneidebogen ^^ für den Korpus.

    Aus den Zeichnungen habe ich in Sketchup diese 3d-Zeichnung erstellt:

    Ich hoffe Du kannst etwas davon gebrauchen.

    Viel Spaß beim Weiterbauen und viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo philak,

    für Vorbilder aus NRW empfehle ich das Landesarchiv NRW.

    Landesarchiv NRW

    Nach Aufrufen des Links sollte die Seite so aussehen:

    Unter den markierten Punkten "1. Hochbauten" und "2. Strecken" findet sich eine Vielzahl von Bahngebäudezeichnungen.

    Nach Auswahl eines Objektes, ich habe unter "1. Hochbauten" einmal Herbede ausgewählt, sollte der Bildschirm so aussehen:

    Über das rot markierte Symbol kann dann die Zeichnung geladen werden.

    Mit dem Mausrad kann man dann in die Zeichnung zoomen. Über das rot markierte Symbol ruft man die Zeichnung in maximaler Auflösung auf. Diese Ansicht lässt sich dann herunterladen.

    Je nach Aktenlage existieren zu einem Gebäude mehre Zeichnungen Ansichten, Grundrisse, Balkenlage etc.

    Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Reinhard,

    Soll, kann oder muß im Gepäckabteil ein Fahrstand installiert werden?

    Leider bin ich kein Schienenbusexperte. Auf der Seite der Mainschleifenbahn findet sich eine kurze Beschreibung eines Steuerwagens. Dort heißt es:

    "In der Bauart gleicht er dem Motorwagen. An einem Ende ist ein Führerstand eingebaut von dem aus alle Funktionen des Motorwagens überwacht und ferngesteuert werden können."

    Hier der Link zur Seite: Steuerwagen Mainschleifenbahn und Triebwagen: Triebwagen Mainschleifenbahn

    Auch wenn es sich um VT 96 handelt, sollte die Angabe zum Führerstand im Beiwagen auch für den VT 98 gelten. Laut Wikipedia wurden 1988 47 Triebwagen VT 98, 23 Beiwagen und 45 Steuerwagen auf Einmannbetrieb umgebaut. Sie erhielten pneumatische Türschließeinrichtungen und Zahltische für den Triebfahrzeugführer. Diese Triebwagen erhielten die Baureihennummer 796.

    Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Henning,

    ganz Toll Deine Verkehrsanlagen. :thumbup:

    Übrigens, die Modelle vom Bahnhof Dettingen und der Aral Tankstelle stammen von Godwin T. Petermann und können von seiner Seite meineschule.de oder gtp.de - Home heruntergeladen werden. Hier die Links

    Bhf Dettingen

    RKS Tankstelle oder kostenpflichtig Tankstelle Friedersdorf und hier der Baubericht von Godwin BauberichTankstelle

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Horst,

    schau mal auf die Seite Feldbahn.de von Ralf Schreiner, hier finden sich viele Infos zu Schmalspurbahnen/Feldbahnen. Unter dem Punkt "Gleisbau" finden sich einige Maßtabellen. Zur Schwellenlänge findet sich z. B. diese Tabelle Feldbahnschwellen nach DIN . Zum Schwellenabstand findet sich auch etwas, leider aber ohne Meterspur Zulässige Schwellenabstände .

    Vielleicht hilft das etwas.

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Klaus,

    ja, es ist schon toll, was die Museums-Eisenbahn Bruchhausen-Vilsen/Asendorf über die Jahre aufgebaut/erhalten hat. Ich kann nur empfehlen die Bahn einmal zu besuchen.

    Bei Deiner Begeisterung hast Du leider ein "h" im Archiv-Link vergessen. Hier der berichtigte Link: archiv.kleinbahn-museum

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Renee,

    herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung dieses schönen Modells. Ich freue mich besonders, dass ich auch ein paar von meinen Anregungen wiederfinden konnte, danke, dass ich an deinem Projekt teilhaben konnte.

    Übrigens, unter den zuletzt eingefügten Abdeckplatten befand sich die Gruppenablenkung. Die Stellhebel stehen ja rechtwinklig zum Gleis. Die darüber laufenden Stelldrähte müssen aber parallel zu den Gleisen zu den entsprechenden Weichen/Signalen geführt werden. Die Gruppenablenkung bestand aus mehreren Rollen, über die Stelldrähte nach rechts oder links parallel zum Gleis abgelenkt wurden. Im Gebäude war an der Stelle der Abdeckplatten ein Schlitz im Mauerwerk um die Stelldrähte nach außen zu führen.

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    fretsche

    Hallo Klaus,

    was für ein Programm nutzt Du? Das Programm autosketch läuft auf meinem windows11-Rechner nur noch eingeschränkt. Autodesk hat ja leider das Programm vor Jahren eingestellt. Eine Einstellung die Farbe der Haarlinie auf 80% zu stellen habe ich trotz suchen bisher nicht gefunden. Ich habe die Farbe der Haarlinie auch schon mal auf Grau (Hellgrau und auch Dunkelgrau) gesetzt. Das Ergebnis führt zu einem insgesamt nicht befriedigenden, gräulichen Ausdruck. Das Problem liegt m. E. in der Druckauflösung des PDF-Druckers. Vor Jahren hatte ich FreePDF im Einsatz. Dort konnte man auch einen Drucker aussuchen. Für ein anderes Projekt hatte mir damals eine Digitaldruckerei den Druckertreiber für den von ihnen benutzten Drucker gegeben. Den konnte ich dann in FreePDF nutzen und der lieferte bessere Ergebnisse. Das andere Problem mit dem PDF-Druck ist, das meine Vektorzeichnung offensichtlich nicht als Vektorzeichnung eingebunden wird sondern als Bitmap verarbeitet wird.

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Zusammen,

    baton vielen Dank für Deine Kommentar.

    Reinhard Fabisch

    Die dunklen Fugen sind dem Maßstab geschuldet. Die Zeichnung ist im Maßstab 1:1 gezeichnet. Jeder Ziegel ist ein eigenständiges, durch eine Haarlinie abgegrenztes Kästchen. Zwischen den Ziegeln ist eine 10mm Breite mörtelgraue Fuge. Für den Bogen wurde die Zeichnung dann im Maßstab 1:87 als PDF "gedruckt". Dabei werden offensichtlich die Haarlinien mit einer Mindestbreite gedruckt und verdecken jetzt im Druck die maßstäblich 0,15mm Breite graue Fuge. Ich hatte damals auch versucht, den Bogen ohne die Haarlinien zu drucken. Das Ergebnis fand ich aber nicht überzeugend so dass ich bei den jetzt dunklen Fugen blieb. In größeren Maßstäben ist dann auch die graue Fuge sichtbar. Da ich meine Konstruktion auf einem DinA 4 Blatt unterbringen wollte, habe ich den Maßstab 1:87 gewählt. Das Fugen Problem ist auch erst zum Ende der Konstruktion beim Ausdruck sichtbar geworden. Eine Verbreiterung der Fugen bei gegebener Gebäudehöhe/Breite und Ziegelschichthöhe hätte viel zu kleine Ziegel ergeben, vom Änderungsaufwand ganz zu schweigen. Ich hab mich daher entschlossen, die dunklen Fugen zu akzeptieren und mir einzureden, dass die Fugen altersbedingt durch die Rußeinwirkung der Dampflokomotiven und des nahen Cuno-Kraftwerks gedunkelt sind. Im Hang hinter dem Kraftwerk lässt sich z. B. unter der Grasnabe noch heute eine bis 15 cm dicke Rußschicht aus der Anfangszeit des Kraftwerks finden. Im Original wurden die Ziegel und die Fugen irgendwann mit roten Farbe gestrichen. Deshalb treten in meinen grauen Originalfotos die Fugen auch nicht so deutlich hervor. Bei Verwendung einer Ziegeltextur hätte ich das Problem sicherlich umgehen können, aber aus den genannten Gründen (3d-Druck) habe ich meinen Weg gewählt. Übrigens, die gewerblichen Hersteller von (Plastik) Modellhäuschen haben in der Vergangenheit auf die Darstellung maßstäblicher Ziegel und Fugen verzichtet. In der Produktion ließ sich eine maßstäblicher Fugenbreite mit vertretbaren Aufwand/Kosten nicht realisieren. Die Ziegel und Fugen sind da meistens zu groß dargestellt.

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Kartonmodellbaufreunde,

    heute möchte ich eine Eigenkonstruktion vorstellen. Nachdem ich mich schon bereits seit Jahren mit der maßstäblichen Umsetzung des Gebäudes beschäftigte, habe ich dann 2006 einen Modellbaubogen erstellt. Es handelt sich um einen kleinen Schuppen, der in der Ladenstraße von Herdecke, neben dem Güterschuppen stand. Mittlerweile sind Schuppen und Güterschuppen abgerissen und mit Wohnbebauung überbaut. Im Schuppen waren eine Werkstatt (linke Giebelwand) sowie Lager- und Aufenthaltsräume untergebracht. Um eine maßstabsgerechte Zeichnung erstellen zu können, habe ich die Ziegel im Original und anhand von Fotos abgezählt. Für die Ziegel habe ich das Reichsziegelformat 25cm x 12cm x 6,5cm zugrunde gelegt, für das Fachwerk habe ich Balken mit 12cm x 12cm gewählt.

    Straßenansicht

    Gleisseite

    Giebel1

    Leider konnte ich keine Fotos von der 2. Giebelwand machen. Hier habe ich Vorort die Balkenlage in einer Bleistiftskizze aufgenommen und die Anzahl der Ziegel in den einzelnen Gefachen notiert. Zum Zeitpunkt der Fotografien war das nahegelegene Stellwerk Hf noch besetzt. Um keine Probleme mit der Stellwerksbesatzung oder der Bahnpolizei zu bekommen, habe ich von der Gleisseite nur das gezeigte Schrägfoto. Auch hier habe ich Vorort eine Handskizze erstellt. Aus den vorliegenden Daten habe ich dann mit autosketch, einem Vektorzeichenprogramm von Autodesk, eine Zeichnung erstellt. Leider hat Autodesk die Weiterentwicklung und den Vertrieb des Programms eingestellt. Die Zeichnung wurde im Maßstab 1:1 gezeichnet, der Bogen dann im Maßstab 1:87 gedruckt. In der Zeichnung wurde jeder Ziegel gezeichnet (copy and paste). Ein Problem war die Farbgebung. In einem ersten Versuch habe ich alle Ziegel mit einer einheitlichen Terrakottafarbe versehen. Das Ergebnis konnte aber nicht überzeugen weil das ganze zu einheitlich aussah. Nach einigen anderen erfolglosen Versuchen habe ich dann anhand von Farbfotos echter Ziegeln 10 eigene Ziegelfarben erstellt. Anhand einer langen Excel-Tabelle mit Zufallszahlen zwischen 0 und 9 habe ich dann jeden Ziegel einzeln mit einer der Zufallszahl entsprechenden Farbe versehen. Eine sehr meditative Arbeit. Mit dem Ergebnis bin ich einigermaßen zufrieden. Ich habe bewusst auf die Nutzung von "Texturen" verzichtet, weil auch ein 3d-Ausdruck geplant war. Bei Texturen wird ja nur ein Bild auf die Fläche projiziert, die Fläche selbst bleibt glatt. Im 3d-Druck sollten aber auch die Fugen sichtbar sein.

    Anhand meiner Zeichnung habe ich einen Kontrollbau erstellt. Vom Bau selbst habe ich keine Fotos gemacht. Das Ergebnis habe ich dann später an der frischen Luft fotografiert. Ich bitte dabei zu berücksichtigen, dass das Modell zum Zeitpunkt der Aufnahme schon 2 Umzüge hinter sich hatte (nach 2 weiteren Umzügen mittlerweile entsorgt):

           

           

    Im Vergleich zu den Vorbildfotos habe ich die Fensterläden weggelassen und 3 zugemauerte Fenster wieder eingefügt. Fenster und Türen sind zurückversetzt. Das Modell kann aber auch glatt gebaut werden.

    Mein Bruder hat dann auch einen 3d-Druck nach meinen Zeichnungen erstellen lassen:

          

    Im Stadtarchiv der Stadt Herdecke fand sich dann noch eine Originalzeichnung:

    Danach war das Gebäude ursprünglich nur halb so groß, besaß aber einen "Stellwerksanbau". Dieser Stellwerkanbau ist als Posten68a bezeichnet. (Vielleicht fällt dem einen oder anderen eine Gemeinsamkeit mit meinem User-Namen auf). Der ursprüngliche Teil des Gebäudes kann im Modell und auf dem Vorbildfoto erkannt werden. Auf meinem Bogen habe ich Zusatzteile beigefügt, die auch den Bau der Ursprungsausführung erlauben. Meinen Bogen habe ich in den Download-Bereich dieses Forums eingestellt.

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Da war vom Stellwerker noch Feingefühl und Muskelkraft gefragt .

    Hallo Andreas,

    und deshalb wurden mechanische Stellwerke durch elektrische Stellwerke ersetzt. Hier ein Kommentar von Siemens&Halske aus dem Jahr 1908 dazu:

    Wie Du schon schreibst, es ist schon erstaunlich, dass die mechanischen Stellwerke nach über 100 Jahren noch zuverlässig funktionieren. Die elektro-mechanischen dagegen haben mit Problemen zu kämpfen. Defekte Relais können nicht ersetzt werden weil die Herstellung eingestellt wurde. Bei der Verdrahtung werden die Isolierungen spröde und erzeugen Kurzschlüsse. Ein Stellwerkstechniker hat mir einmal gesagt, "ich trau mich bei Störungen/Wartungen, nichts anzufassen, weil alles zerbröselt". Warten wir mal ab, wie lange die modernen elektronischen Stellwerke halten.

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Reinhard,

    ganz toll was Du da machst. Es freut mich, dass Dir die Schilder gefallen haben. Schilder mit den einfachen Beschriftungen haben im Original eine Größe von ca. 22 x 38 cm.

    Schade, dass Du soviel Arbeit mit der Hebelbank Hast; "für 2 m Riesen" ist tatsächlich zu hoch. Ich habe daher meinen Rechner nochmal ein neues Bild rechnen lassen. Das hat 3,5 Stunden gedauert, der Rechner war dabei für andere Aufgaben nicht zu gebrauchen. Die Blocktaste als höchstes zu bedienendes Element liegt ca. 1,65 m über dem Fußboden. Hier das Bild meines Stellwerks vor dem originalen Verschlussplan:

    Das soll keine Aufforderung zu weiteren Änderungen sein. Ich würde Deine Hebelbank so lassen wie sie ist. Dafür, dass man sie meistens nur durch die Fenster sieht, ist der Eindruck sehr gut. :thumbsup:

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Reinhard,

    toll was Du da baust. :thumbup: Ich hätte da noch was für den Außenbereich.

    Auf deinem Foto von der Eingangstür ist eine rechteckige graue Fläche zu sehen:

    ?thumbnail=1

    Hier befand sich ein Schild. Ich denke das eines der folgenden Schilder hier angebracht war:

             

    (https://www.trapeztafel.de)

    Im Maßstab 1:45 kann man die Schrift wahrscheinlich noch lesen. Vielleicht kann man sogar eines der Fotos entsprechend zuschneiden und entsprechend verkleinert benutzen.

    Die ersten 4 Fotos stammen aus verschiedenen bereits erloschenen Ebay-Angeboten. Beim fünften habe ich die Quelle vermerkt. Besonders interessant finde ich den Hinweis auf Essen tragende Angehörige. Ich kann mich auch noch darin erinnern, dass wir meinem Vater gelegentlich Essen im Henkelmann gebracht haben.

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Ralph,

    hier einmal Wikipedia:

    "Ab 1912 gab es am Westiger Bahnhof zwei Stellwerke, das separate Stellwerkgebäude (Ww bis 1978)[6][7], welches durch einen Wärter betreut wurde und am Bahnhofsausgang in Richtung Iserlohn stand, sowie das Hauptstellwerk (Wf) in dem um 1905[8] errichteten Bahnhofsgebäude. Am 12. Dezember 1978 wurde das Stellwerk im Bahnhofsgebäude, aufgrund des Fortschritts der Technik und des daraus resultierenden Überflusses eines Stellwerks, außer Betrieb genommen und aufgelöst. Der Fahrdienstleiter zog in das alleinstehende Stellwerk (Ww) um, welches zum Fahrdienstleiterstellwerk wurde."

    Und hier ein Gleisplan:

    Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Reinhard,

    Nach diesem Foto der Eisenbahnstiftung Bahnhof Westig kann ich alleine 2 Weichen, ein Ausfahrsignal und eine Gleissperre erkennen. Auf der nicht sichtbaren Seite dürften mindestens eine Weiche und ein Ausfahrsignal für die Gegenrichtung sein. Das ergibt 6 Stellhebel. In der oben gezeigten Hebelbankübersicht bin ich dann in der ersten Reihe (8 Hebel). Die nicht benötigten Plätze bleiben frei.

    Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Reinhard,

    Die Reichsbahnschranke

    Seite 34, Abschnitt 9, Punk3 "Wenn es möglich ist, soll man die Schranken mit e i n e r Winde bedienbar machen." Dies gilt meiner Meinung nach pro Übergang, bei Dir also 2 Kurbeln. Ein Bild des Kurbelantrieb hab ich bereits oben gezeigt, Zeichnungen hierzu finden sich in der Pdf-Datei auf Seite 22 und 24.

    Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Reinhard,

    wenn es um die Abmessungen geht hätte ich ein paar polnische Zeichnungen. Die polnischen Eisenbahnen haben früher ihr Signalwesen von deutschen Signalbauanstalten übernommen (bereits vor WK2), so dass die Zeichnungen auch im wesentlichen für deutsche Vorbilder genommen werden können. Die Zeichnungen stammen von dieser polnischen Seite:

    Zeichnungssammlung

    Zum Ansehen braucht man einen Dvju-reader (gibt es im Internet). Wenn man den Reader hat, kann man sich vermasste Zeichnungen aller Einzelteile ansehen. Ich zeige hier mal Beispiele:

    Hebelbank

         

    Signalhebel

    Weichenhebel

    Blockuntersatz (wird auf der Hebelbank montiert)

    Für das Blockwerk, das auf dem Blockuntersatz montiert wird, habe ich bislang noch keine Zeichnung gefunden. Es gibt im Netz aber genügend Fotos um die Abmessungen abschätzen zu können.

    Nach den detaillierten Einzelzeichnungen ist dieses Bild entstanden:

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Reinhard,

    auch wenn Du die Gestaltung des Innenraums weitgehend schon abgeschlossen hast, möchte ich noch ein paar Anregungen geben.

    Die Hebelbank von HS Design sieht schon gut aus. Es fehlt aber auf der Rückseite der Kasten, der das "Verschlussregister" enthält. Hier ein Foto aus dem Eisenbahnmuseum Schwerin:

    und hier meine Zeichnung nach einem anderen Muster (noch nicht fertig)

    Der Kasten ist im Original nach oben mit einer Glasscheibe verschlossen.

    Auf meiner Zeichnung sind auch die typischen Hebelbankleuchten zu sehen, die des Nachts eine blendfreie Beleuchtung der Hebelbank ermöglichten.

    An den Wänden fast aller Stellwerke findet man verschiedene Dinge,

    - Merktafel und Schlüsselbrett.

    Beides wird im Blickfeld des Stellwerkspersonal aufgehängt. Auf der Merktafel wurden kurzfristige Abweichungen vom Fahrplan oder Störungen mit Kreide vermerkt.

    Am Schlüsselbrett sind Schlüssel für z. B. vorübergehend angebrachten Weichenschlössern in entsprechenden Haltetaschen angebracht. Durch die spezielle Gestaltung konnte man einen fehlenden Schlüssel sofort erkennen. Weiter findet sich hier bei mechanischen Stellwerken der Einrückhebel. Dieser wurde benötigt, um bei Drahtbruch oder Aufschneiden einer Weiche den Stellhebel wieder in Grundstellung zu bringen. Über die Verwendung wurde Buch geführt.

    Auf meinem Bild sieht man noch K- und L-Tafeln. Diese Tafeln wurden vorbei fahrenden Zügen aus dem Fenster heraus entgegengehalten um deren Geschwindigkeit zu erhöhen (K = kürzeste Fahrzeit einhalten) oder zu verlangsamen (L = Langsamer).

    Für alle Schlüssel gab es Ersatzschlüssel, die in einem verschlossenen und verplombten Kasten verwahrt wurden:

    -Werkzeugbrett und Brett für Signalmittel

          

    Auf dem Werkzeugbrett sind für die laufende Wartung des mechanischen Stellwerks benötigten Werkzeuge aufgehängt. Die Vollständigkeit der Werkzeuge wurde regelmäßig (wöchentlich) kontrolliert. Um die Vollständigkeit der Werkzeuge schnell überprüfen zu können, wurden auf dem Brett die Umrisse der Werkzeuge aufgezeichnet. Fehlende Werkzeuge konnten mit einem Blick erkannt werden. Im oben gezeigten Original fehlen z. B. ein Meißel und ein Austreiber. An der Tafel für Signalmittel waren Tröte, Signalfahne, Knallkapseln, Karbidhandlaterne und Winkscheibe aufgehängt.

    -Unfallverhütungsposter

    In Wechselrahmen wurden Unfallverhütungsplakate zu verschiedenen Themen aufgehängt und regelmäßig nach Plan gewechselt. Hier mal 3 Beispiele:

           

    Neben den gezeigten Gegenständen darf eine Uhr nicht fehlen.

    Ich denke, dass das eine oder andere im Maßstab 1:45 dargestellt werden kann.

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Reinhard,

    man kann ja nicht genug Fotos vom Vorbild haben. Im historischen Forum von "Drehscheibe Online" habe ich diese Beiträge gefunden:

    Bahnhof Westig im September 1989

    Hemer Westig , 80er Jahre und heute

    Ich selbst komme aus Herdecke. Westig lag nicht so in meinem Interessenbereich, trotzdem erinnere ich mich mit dem Auto mehrmals am Bahnhof Westig vorbeigefahren zu sein (noch mit Zugbetrieb). Auch das Stellwerk habe ich dabei im Augenwinkel wahrgenommen.

    ralph.e

    ja, das glaub ich gerne, das der Dienst auf einem großen Stellwerk fordernder war. Mein Vater war jahrelang Fahrdienstleiter in Hagen Vorhalle. Mit jetzt fast 92 ist das aber auch schon wieder fast 30 Jahre her. Von ihm kenne ich auch "mit einem Bein im Knast", "keinen Haufen vor der Tür", Güteprämie usw. Zu seiner Zeit musste man jede Minute Verspätung eines IC rechtfertigen, heute scheint da ja nicht mehr zu interessieren.

    Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Reinhard,

    ein Modell, ganz nach meinem Geschmack.

    auf die Schnelle habe ich einen Originalplan eines ähnlichen Stellwerks im Landesarchiv Nordrhein Westfalen gefunden:

    Stellwerk Lennep/Freiennohl

    Im Gegensatz zu Deinem Stellwerk ist dieses Stellwerk höher. In Westig hat man anscheinend auf den Spannwerksraum verzichtet. Wahrscheinlich wurden die benötigten Spannwerke im Außenbereich aufgestellt. Aus der Zeichnung kann man entnehmen, das der Stellwerksraum mit einer 70 cm hohen Holzverblendung versehen war (hier gelb markiert):

    Mittig im Raum findet sich die Hebelbank mit den Signal- und Weichenhebeln sowie der Blockeinrichtung (wieder gelb markiert):

    Nach Deinen Bildern zu urteilen, wurde von Deinem Stellwerk auch die Schranke des Bahnübergangs bedient. Hierzu müsste dann an der dem Bahnübergang zugewandten Seite , eine Schrankenwinde aufgestellt sein.

    Schrankenwinde für zwei Schrankenbäume:

    Hebelbank (rote Hebel = Signal; blaue Hebel = Weiche):

    Blockwerk (kann auch kleiner ausfallen):

    Am Stellwerk außen findet sich oft ein Suchscheinwerfer um nachts kontrollieren zu können, dass Gleise und Bahnübergang frei sind:

    Spannwerk im Außenbereich:

    Zum Abschluss noch als Beispiel ein von mir gezeichneter Stellwerksraum:

     

    An den Wänden ist die Holzverblendung zu erahnen.

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Ergänzung:

    Ich habe noch einmal im NRW-Archiv gesucht. Leider konnte ich nur noch einen Lageplan finden.

    Den Eisenbahnteil des Archivs erreicht man unter NRW-Archiv , die Pläne findet man dann unter "252.01.02-01 / Bahndirektion Essen, Karten und Pläne, Band 1" , "1. Hochbauten" oder "2. Bahnstrecken".

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Zusammen,

    Henryk hat ja schon die Tafel „Einheitliche Benennung der Lokomotivteile“ in seinem Beitrag gezeigt. Auf der Seite

    Deutsche Lokomotivnormen

    der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) finden sich die Tafeln

    -Lonorm Tafel 1 Kessel

    -Lonorm Tafel 2 Heusinger Steuerung

    -Lonorm Tafel 3 Schnitt einer Baureihe 82

    -Lonorm Tafel 4 Ausrüstung des Führerhauses

    Neben diesen Tafeln gibt es noch weitere Tafeln zu verschiedenen Baugruppen, die hier nicht veröffentlicht sind.

    Die gezeigten Tafeln helfen viele Teile einer Dampflok zu identifizieren und richtig zu benennen.

    Wer sich tiefer mit der Technik beschäftigen möchte, sollte sich die weiteren Seiten dieser Homepage, insbesondere das Dampflokomotiv-Lexikon, ansehen.

    Viele Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Barni,

    im Moment ruht das Projekt Klütz bei mir. Bei der Laterne gibt es eine einfache Lösung: weglassen. Die im Bild sichtbare Laterne wurde bei der Renovierung des Gebäudes vom jetzigen Eigentümer angebracht. Auf historischen Fotos fehlt sie.

    Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Micha,

    da hast Du dir wirklich ein schönes Vorbild ausgesucht. Bei meinem ersten Besuch in Klütz, kurz nach der Wende, habe ich mich gleich in das Gebäude verliebt. Später habe ich das Bahnhofsgebäude in mit autosketch, ein leider nicht mehr weitergeführtes 2d Vektorzeichenprogramm von autodesk, gezeichnet. Die Maße habe ich durch Abzählen der Ziegelsteine ermittelt. Auf den später angefügten Anbau habe ich verzichtet. Später habe ich meine Zeichnung nach sketchup überführt. Aus meinen Zeichnungen ist dann ein Probebau entstanden. Hier ein Foto vor dem Originalgebäude:

    Grüße aus dem Tölzerland

    Martin Rüggeberg

    Hallo Roland,

    sehr schönes Lagerhaus. Hast Du das nach eigenen Plänen gebaut? Ich kann mich erinnern, dass vor ganz vielen Jahren in der Miba (noch die kleinen, nicht die späteren Hochglanzhefte) Zeichnungen für ein ähnliches Baywa-Lagerhaus veröffentlicht wurden. Davon hatte ich dann auch ein einfaches Papiermodell gebaut.

    viele Grüße aus Oberbayern

    Martin

    auch Grüße an den Hagener Christoph von Martin der in Hagen geboren wurde und lange in Herdecke lebte