Posts by Claus

    Es hat ein wenig gedauert, aber es geht weiter. Erst mal wollte ich die Leitern machen. Leider ging dabei etwas schief. Zum Glück habe ich den Bogen gescannt, und somit konnte ich mir die Teile neu ausdrucken. Dieses Mal auf Tonpapier, was mir das Kanten-Färben erspart.



    Und nun die Schornsteine.



    Eine mühsame Arbeit. Lange Röhren zu formen fällt mir immer noch sehr schwer.



    Die Schornsteine müssen auch noch verspannt werden, sonst stehen sie schief.


      


    Auf dem zweiten Bild sehen sie total schief aus. Ist aber in Echt nicht ganz so arg. Schlechte Perspektive :D. Und wenn ich schon dabei bin, kann ich auch gleich den Mast - einen hölzernen Schaschlik-Spieß - aufstellen und die Fahne hissen.


      

    Aber bevor ich zu Schornsteinen komme, kommt der hintere Deckaufbau.



    Auf dem wird noch ein Oberlicht platziert. Da ich schon bisher alle Fenster ausgeschnitten habe, muss ich das natürlich auch hier machen.



    Ich habe den Karton mit einer Klarsichtfolie hinterlegt, die ich an der Innenseite mit Sandpapier aufgeraut habe. Es gibt ja innen nichts zu sehen. Und man muss natürlich den Innenraum des kleinen Oberlichts schwärzen. Außerdem kommt noch das Steuerrad oben auf. Anstatt des einfachen Rads, das beim Bogen dabei war, habe ich es selbst gebaut. Aus Ringen und Streifen Tonpapiers.


       

    Danke. Das Rollen ist eine Meiner Lieblings-Techniken :cursing: Da Rollen sich mir immer die Zehennägel auf. Die winzigen Kanonen waren schon eine Herausforderung. Aber, wie heißt es so schön, ein Schritt nach dem anderen. Momentan heißt das, jeden Tag ein Bauteil. Kann also noch dauern.

    Der vordere Deck-Aufbau und der Kanonenturm sind jetzt auf Deck montiert.



    Und was wäre ein Kanonenturm ohne Kanonen. Natürlich nur ein Turm. Daher braucht es Kanonen. Die Kanonen stehen am Turm auf kleinen Rampen. Die Räder habe ich nicht vom Bogen genommen, sondern selbst aus Tonpapier gemacht. Die original Räder waren nur einfache, langweilige Kreise.



    Und zwei davon gibt es.


       

    Heute mache ich mit den Deckaufbauten weiter. Am Programm stehen der vordere Aufbau und der Kanonenturm. Die Bullaugen habe ich ausgestanzt und mit Folie hinterlegt. Im Verstärkungskarton mache ich die Löcher größer.



    Vorne wird eine Leiter montiert. Für die Sprossen habe ich mir aus einem Stück Plexiglas eine Schablone gemacht.



    Dann wird alles zusammengefügt. Leider wollte die Deckplatte nicht und nicht gerade bleiben, daher habe ich sie mit Holzleisten verstärkt. Für die Sprossen der Leiter habe ich in die Wand Löcher gestanzt. Die Sprossen werden von innen festgeklebt. Der Kartonstreifen in den Sprossen sorgt für einen gleichmäßigen Abstand zur Wand.



    Die Wand des Kanonenturms besteht aus zwei streifen, die zusammen eine Wand von ca. 2 mm Dicke ergeben.



    Damit alles gut sitzt, habe ich mit dem Kreisschneider schmale Kreise ausgeschnitten, die ich zuerst um die innere Verkleidung klebe. Damit das Teil seine Form behält, lasse ich es in einer Form trocknen.



    Der Boden wird eingeklebt, und wieder trocknet alles in der Form, damit sich nichts verzieht.



    Somit ist der Innenteil fertig. Die zwei Ringe oben und unten sollten genau in die äußere Verkleidung passen.



    Tun sie auch. Oben kommt noch eine schmaler Kreis aus schwarzem Tonpapier als Abdeckung auf den Rand, und der Kanonenturm ist fertig.


    Als nächstes sind die 6 Schrauben und die Verkleidung der Schraubenwellen an der Reihe. Die Verkleidungen werden aus einem Teil gerollt. Ich rolle sie und klemme sie in kleine Kartonstücke ein.


     


    Danach wird Klebstoff eingefüllt und die Verkleidungen können aushärten.


     


    Die Schrauben-Nabe wickle ich um einen Zahnstocher. Diesen schleife ich rund um die Nabe leichter formen zu können.



    Dann noch die Schrauben-Blätter, und die Teile sind fertig.


     


    Alle 6 sind jetzt montiert.


     


    Das Letzte für heute sind Klemmen am Deck.


    Der Rumpf ist fertig. Das Anbringen der einzelnen Rumpf-Teile war sehr mühsam und ist nicht sonderlich gut gelungen. Nun gut, es ist wie es ist.



    Jetzt das Deck. Ich habe die Bullaugen ausgestanzt. Das Deck ist leicht Konvex, und der mittlere Teil hat etwas gespießt. Also habe ich ein paar Einschnitte gemacht.



    Und von hinten klebe ich einen Kartonkreis auf. Damit er an der richtigen Stelle sitzt, nutze ich mein Tablett zum Durchleuchten.



    Unterhalb der Bullaugen klebe ich grauen Karton auf. Da mir das ein wenig zu hell erschien, habe ich es noch schwarz angemalt.



    Und so so sieht das Ergebnis aus.


    Danke Zaphod. Vielleicht mach ich da noch was … mit verglasten Bullaugen und Rahmen. Leider findet man kaum Bilder dieses Schiffs, und wenn dann nur in Jahr 1880 Qualität. Konnten die nicht anständige 12 MP Kameras verwenden? Sowas, aber auch. Da das Deck erst an der Reihe ist, wenn der Rumpf fertig ist, habe ich ja noch lange Zeit zum Überlegen.

    Ich weiß ja, warum ich selten Schiffe baue. Das Ausformen des Rumpfs stellt mich scheinbar vor große Probleme. Die Bauteile in drei räumlichen Dimensionen zu krümmen, biegen und verformen scheint für mich eine beinahe unlösbare Aufgabe zu sein. Es scheint fast, es gibt da noch eine vierte Raumdimension, nur um mich zu ärgern.



    Womit ich sagen will, dass mir das Aufkleben der Rumpfsegemente bisher nicht sehr gut gelungen ist. Was am Bild auch unschwer zu erkennen ist. Irgendwie habe ich die perfekte Methode nicht gefunden.

    der Bogen ist ziemlich glatt baubar. Ich hab die Novgorod seinerzeit auf Wasserlinie umgestrickt.

    Vielleicht sollte ich das Schiff auch an der Wasserlinie absägen.


    Weiß das jemand? Sollen das (wo die roten Pfeile hinzeigen) Bullaugen sein?


    Liebe Kartonbaufreunde,


    dieses Mal begebe ich mich in ungewohnte Gewässer und baue statt eines Flugzeugs ein Schiff. Ein etwas ungewöhnliches, weil kreisrundes Schiff. Die Nowgorod. Laut Verlag ein sehr leichtes Modell. Mal sehen, wie leicht es mir tatsächlich fällt. Schiffe sind nicht so mein Metier.



    Der Bau beginnt mit dem Skelett des Rumpfs. Die Teile werden auf 1,5 mm aufgedoppelt. Es gibt zwei Hauptstreben, die auf einer kreisrunden Grundplatte sitzen.


     


    Das Ergebnis sieht eher wie der Brenner eines Gasherds aus, wird aber wohl ein Schiff.



    Darauf kommen die "Deckplatten". Das Deck ist leicht konvex, daher ist es aus Achtel-Kreisen zusammengestückelt.


     


    Für den ersten Tag wars das. Das Rumpf-Skelett trocknet jetzt mal über Nacht und wird sich sicherlich nicht verziehen.


    Schöne neue Welt. Was mag der Polnische Text bei dem Teil wohl bedeuten? Ein Online-Übersetzer zeigt es sofort.



    Das Vorderrad. Eine der wenigen Komponenten, zu dem es im Lasercut-Satz sinnvolle Teile gibt.



    Leider werden die Fotos hier spärlicher. Der Bau der Vorderrads und der Vordergabel war so eine Fummelei ... vor allem der Scheinwerfer hat mich wesentlich länger genervt als erwartet. Aber sie ist fertig.


       


    Dann kommen noch einige Kleinteile, wie der Rückspiegel, der Sitz des Fahrers - lederbezogen - und die Schalthebel.


     


    Und schon ist es fertig. Ich habe beschlossen, den Anhänger nicht zu bauen. Zumindest derzeit nicht. Vielleicht komm ich ja noch mal dazu.


    Das fertige Modell ist hier zu sehen.

    Es war mühsam, aber die Ketten sind fertig.


     


    Fragte man mich, ob ich den Laser Cut Satz für die Ketten empfehlen kann, wäre meine Antwort eher nein. Ich müsste zum Vergleich auch eine der Original-Ketten bauen. Dafür bin ich aber zu faul.


    An den Rumpf kommen noch die Schmutzfänger Und irgendein Rohr.



    Und hiermit begebe ich mich in die Weihnachtsferien. Ich wünsche allen frohe Feiertage.

    Und so so sieht eine fertige Kette aus.



    Leider halten die Verbindungen überhaupt nicht. Und die Kette hat sich im Laufe der Zeit in mehr als zwei Teile geteilt. Aber weiter mit den Rädern. Die bekommen ihre Achsen aus Zahnstochern.



    Bei Anbringen muss man zuerst die innere Scheibe der Tragräder anbringen, dann die Führungsräder.

       


    Das Antriebsrad und die äußeren Scheiben der Tragräder bringe ich gemeinsam mit der Kette an. Die hat sich, wie schon gesagt, in mehrere Teile zerlegt. Macht aber nichts. Sobald sie am Fahrzeug ist, ist es nicht mehr wichtig, dass sie flexibel ist. Also habe ich die Fragmente einfach zusammen geklebt. Und so sieht das Ergebnis aus.


    Die Kette, mein Angstgegner.Ich habe mir einen Lasercut-Satz gekauft. War das eine gute Idee? Mal sehen.



    Jedes Segment besteht aus zwei Teilen, zwischen die ein Stück Draht als Drehachse geklebt wird.



    Und das ganze 44 Mal pro Seite.


    Vier tragende Räder gibt es auch noch. Hier ist der Mittelpunkt nicht markiert. Also messe ich den Durchmesser ab, und schneide ein paar Probekreise, die ich mit dem Bauteil vergleiche und den Kreisschneider immer wieder dementsprechend nachjustiere. Passt es, nehme ich den ausgeschnittenen Kreis zum markieren des Mittelpunkts. Damit sind die acht Kreise schnell ausgeschnitten. Die Kleinen Löcher schlage ich mit einem 3mm Locheisen.



    Jedes Rad besteht aus zwei Scheiben, und jede wiederum aus einem Vorder-- und Hinterteil. Sie werden konisch geformt.


       


    Vorder- und Hinterteil werden verklebt. Dann werden die Löcher auch durchs Hinterteil geschlagen und es kommt noch ein Schwarzer Reifen dran. Und fertig sind die Räder.


    Und jetzt geht es mit den Rädern los. Was ich gut finde ist, dass jedes Runde Bauteil den Mittelpunkt markiert hat. Das macht es für mich und meinen Kreisschneider einfacher.



    Dann heißt es wieder mal nicht nießen, nicht husten, und atmen auch nur wenn nötig. Denn es geht an die Kleinst-Teile. Hier mal das Antriebsrad.



    Auf jeder Seite der beiden Räder sind 12 Verstrebungen und 12 Rand-Teile anzubringen. Dann kommt ein Ring darüber.


      


    Zwischen die beiden Teile müssen noch je 12 kleine Kreisscheiben an die Spitzen der Zacken geklebt werden. Ob es dafür auch Fachbegriffe gibt? Sicher. Ich kenne sie aber nicht. Und so sehen die fertigen Antriebsräder aus.



    Jetzt komme die Räder dran, die die Kette führen. Die Mittelachse ist gerollt.



    Darum werden 8 Speichen geklebt.



    Dazu habe ich wieder eine Halterung gebaut, damit nichts (zu) schief wird. Außen rum kommen zwei Kreise, und dann hat man ein fertiges Rad. 6 müssen angefertigt werden. Hier sind mal die erste 3 nach dem Bemalen.


    Jetzt kommt alles in und auf den Rumpf. Rücksitz,


      


    Armaturenbrett und Fußstützen.



    Und an der Front werden zwei Verstärkungsleisten angeklebt.



    Die Motorhaube soll beweglich werden und ein Lüftungsgitter bekommen. Die Scharniere werden um 0,7mm Draht gewickelt, der dann auch als Achse für die Motorklappe dient. Das Lüftungsgitter wird aus einem Gelsengitter gemacht. Und für die richtige Form gibt es eine Schablone.



    Im Rumpf gibt es links und rechts zwei Auflagen. In die Löcher daneben kommt die Achse der Motorklappe mit den Scharnieren. Die sind im Bild rechts neben der Kalppe zu sehen.



    Bevor ich die Motorklappe aufsetze, mache ich noch die Sitzpolster. Ich beziehe sie nicht mit Papier, sondern mit Leder.


     


    Dazu habe ich das Leder eines alten Geldbörsels auf ca. einen ½ mm herunter geschliffen, auf Karton geklebt und die Ränder umgeschlagen. Mit Sekundenkleber ließ sich das Leder problemlos and die Kante des Kartons ankleben.


    Die Motorklappe klebe ich mit Sekundenkleber an die Scharniere. Aber ganz vorsichtig, um die Scharniere und die Achsen nicht zu verkleben, damit sich die Klappe bewegen lässt.


      

    Die Teile 13 sind die Fußrasten des Fahrers, und werden später über die Antriebsachse geklebt.



    Die vordere Innenwand wird, wie in der Vorlage gezeigt, gebogen, und dann auf 1mm Karton geklebt.


      


    Ich habe sie mit dünnen Holzstücken verstärkt. Sie dienen auch als Abstandshalter zur Vorderwand der Rumpfwanne.



    Das nächste Bild zeigt das Armaturenbrett und einige Anbauteile. Die runden Teile links unten sind wieder mal gewickelt. Diese Mal soll aber ein Konus-förmig sein. Diese Mal bin ich nicht schief gewickelt.



    Und das nächste Bauteil, das ich vorbereitet habe um dne Rumpf zu vervollständigen, ist der Rücksitz. Noch ohne Polsterung.


    Ein kalter, verregneter Tag wie heute ist das ideale Wetter zum Modellbauen. Und somit habe ich den Motor samt Getriebe in Angriff genommen.


       


    Eine recht fummelige Arbeit. Der Motor wird als ganzes in die Motorwanne gesetzt.


     


    Zum Schluss kommt noch der Luftfilter dazu.


         


    Sieht gar nicht nach viel aus, hat aber den ganzen Tag gedauert. Vor allem das Wickeln von Röhren ist für mich immer noch ein ungelöstes Problem. Und davon gab es hier viele. Wie bleibt man nur gerade? Wie auch immer, ich bin mit dem bisherigen Bauverlauf recht zufrieden (so zufrieden, wie ich mit meiner eigenen Arbeit eben sein kann). Und die Passgenauigkeit des Bausatzes ist wirklich sehr gut.

    Hallo, meine Lieben Modellbauer,


    Diesmal wage ich mich auf unbekanntes Terrain, und baue kein Flugzeug sondern ein Fahrzeug.



    Ich habe noch zwei Läser-Cut Sätze dazugekauft. Einen für die Ketten und einen mit ein paar Rädern und Spanten. Ich beginne mit der Übersetzung der Bauanleitung, da mein Polnisch weniger als rudimentär ist. Mit Deepl oder Google Translate ist das ruck-zuck erledigt.



    Der Rumpf des Fahrzeugs ist eine Wanne, in der der Motor liegt. Diese Seitenwände der Wanne werden auf 1 mm Finnpappe geklebt und bestehen aus mehreren Schichten.


     


    And die Wanne kommen später di Achsen.



    Die Kotflügel werden angeklebt.



    Oben auf den Kotflügeln sitzen die Benzintanks, deren äußere Seitenwände als nächstes dran kommen.


        


    Bevor ich den Unterboden (am zweiten Bild oben zu sehen) montiert habe, habe ich den Boden der Wanne noch plan geschliffen. Der Unterboden bildet auch die Front- und Rückwand.



    So weit, so gut. Die ganzen Katastrophen am Weg zum derzeitigen Stand habe ich ausgelassen. Ich sage nur eines: Wer lesen kann, ist im Vorteil ;)

    Vielleicht erkennt ja jemand, was am dritten Bild im vorherigen Post falsch ist.


    Genau, ich habe die Tragflächen verkehrt herum angeklebt. Da aber alles schon schön getrocknet war, als ich das bemerkte, blieb mir nichts anderes über, als mit dem Messer die Tragflächen wieder Milimeter für Milimeter zu lösen. Das war aber nur der erste von vielen Fehlschlägen.



    Ich wollte die Verspannung mit kleinen Messing Ringen montieren. Zuerst ging es ja ganz gut.




    Schaut ja alles tadellos aus. Nur als ich das Modell dann aus der Halterung nahm, gings los. Die Spannung auf den Fäden war so hoch, dass die Verklebung der Ringe mit Sekundenkleber nicht gehalten hat. Meine Versuche, sie wieder anzukleben ware dann auch kontraproduktiv. Am Ende löste sich die Oberfläche des Kartons ab und überall waren Superkleberflecken. Also habe ich die Ringe wieder heruntergelöst und die beschädigte Oberfläche mit Reststücken ausgebessert. Und dann die Verspannung wieder durch die Tragflächen gezogen. Vom restlichen Bau gibt es daher auch leider keine Fotos. Neben Fluchen und Schimpfen blieb mir keine Zeit, zum Handy zu greifen.

    Danke Helmut. Und zu Deiner Signatur: Ein Test bei dem wir scheinbar durchrasseln ;(


    OK, die Tragflächen-Teile sind fertig.



    Und wieder kommen sie in eine Schablone, damit der Winkel passt. Sowohl die oberen.



    Als auch die unteren.



    Danach werden sie zusammengesetzt




    Um das Leitwerk zu montieren, mache ich aus Karton Schablonen, damit alles schön gerade ist



    Der Motor ist eine recht simple Konstruktion. Die Zylinder sind gerollte Kartonstreifen und alle Rohre sind flach, Mir gefällt er aber trotzdem.



    Das Fahrwerk bereite ich auch vor. Ich hätte die Streben mit Draht verstärken sollen. Dass ich es nicht getan habe, wird mir nachher beim Verspannen noch Probleme bereiten. Es will sich immer wieder verbiegen. Daher habe ich die Kanten mit etwas Sekundenkleber verhärtet.


      


    Die nächste Baugruppe sind die Tragflächen. Zum Auftakt habe ich gleich mal eine Spante verloren und muss sie nachmachen.



    Die Tragflächen bekommen je nur 2 Rippen.


     


    Um die Spitzen abzurunden verwende ich ein Reibebein auf einer Schaumgummi Unterlage.



    Und wieder einspannen, um Verziehen zu verhindern.


    Nach jahrelanger Pause habe ich wieder einmal Messer und Leim zur Hand genommen, und mich an einem Kartonmodell versucht. Ich sage gleich, so toll wurde es nicht. Das Alter plagt mich doch sehr. Die Augen wurden schlechter und die Hand wackeliger. Aber ich gebe mein Bestes. Und meine Veröffentlichung meiner Schande hier sehe ich auch ein wenig als Therapie und Selbstmotivation um besser zu werden.


    Gebaut wird die U-12 Flamingo von Schreiber Bogen. Ich denke, ich brauche sie nicht mehr vorstellen. Das wurde hier schon des Öfteren getan.


    Also lege ich gleich los!


    Es gibt eine Menge Teile, die auf Karton aufgeklebt oder gedoppelt werden müssen. Das kommt als erstes dran.



    Der Rumpf ist ein einziges Teil. Selbsttragend, sozusagen.



    Die erste Baugruppe, die ich fertig stelle, ist das Cockpit. Ich habe mich entschieden, nichts zu verändern und baue alles so, wie es Schreiber vorgibt. Also sind die Steuerknüppel eben flach, und nicht rund.



    Damit sich der Rumpf beim austrocknen und Einkleben des Cockpits nicht verzieht, spanne ich ihn ein.



    Das Cockpit wird eingesetzt, und der Deckel zugemacht.




    Während das trocknet, schneide ich mit dem Kreischneider die Räder zurecht.



    Das Höhenruder wird auch, um Verziehen zu vermeiden, eingeklemmt, bis alle Klebestellen trocken sind.