Posts by norei

    Ich denke, der "unsaubere" Eindruck der Farbflächen kommt vom Druck und wird durch die extremen Nahaufnahmen erst deutlich. So etwas ist mir erstmals im nävchens Baubericht zum Kriegsfischkutter aufgefallen (siehe: 11. KBW, klein, Kriegsfischkutter der Deutschen Kriegsmarine vom Hanauer Kartonmodell Verlag). Ich weiß allerdings nicht, wie diese Drucktechnik heißt, bei der Farbflächen aus feinen verschiedenfarbigen Punkten erstellt werden.
    Gruß Norbert

    " ...
    Norbert: das Heck an Deiner Schaarhörn sieht aus, wie ich es bei meiner gerne hätte. Wie bist Du da vorgegangen? "


    Hallo Heiner,


    ich habe es genauso gemacht, wie Du es ursprünglich vorhattest: Bb- und StB-Außenwände getrennt vorformen und am Heck jeweils verkleben; danach die beiden Außenwände am Heck stumpf zusammenfügen (ich habe das zunächst provisorisch mit verdünntem Weißleim gemacht und danach die Naht mit Hilfe von Zigarettenpapier und verdünntem Uhu verstärkt).


    Allerdings hatte ich da noch keinerlei Aufbauten auf dem Boot angebracht, sodaß bei mir keine Gefahr einer Beschädigung bestand. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mit dieser Baumethode auch Schwierigkeiten hatte, die zusammengefügten Bordwände weit genug über das Heckgerippe zu ziehen, so dass es am Schluß am Bug etwas knapp wurde (beim Blick von oben auf das Deck klafft zwischen Deckrundung und Heckrundung der Bordwand ein Spalt von ca. 1 mm - ist oben auch zu sehen). Das Spantengerippe der Schaarhörn kann aber einiges ab (wenn es durchgängig - also auch Boden und Deck - verdoppelt ist).


    Also: laß' es auf einen neuen Versuch ankommen. Das wird schon. Ich halte Dir jedenfalls die Daumen.


    Gruß Norbert


    Nachtrag: Ich glaube, ich hatte auch die Innenschanz rundum angeklebt, bevor es an's Ankleben der Rumpfhaut ging (ist schon ein paar Jährchen her ...).

    Hallo Fiete,


    danke für den Hinweis. Ist zwar OT, aber für mich als "Nichtkenner" der Schaarhörn war die Deckszeichnung nicht so zu lesen. Da hat die Kette da geendet, wo bei mir der Durchbruch durch das Deck ist. Jetzt, wo Du es sagst, sehe ich auch die Fortsetzung als Seil, die Umlenkrolle hinter der hinteren Kohlenluke, und kann mir auch die Funktion des den Decksgang querenden grauen Gebildes erklären - die Seilführung zum Steuerhaus.
    Schade, dass mich im früheren Kartonisten-Forum niemand darauf aufmerksam gemacht hat. Vielleicht hilft es aber ja zukünftigen Schaarhörn-Bauern.


    Gruß Norbert

    Hallo Heiner,


    Kupferdraht hat den großen Vorteil, dass er die Verdrillung beibehält, man also nicht groß mit Kleber arbeiten muss.


    Ich habe - mangels detaillierter Bilder zum Verlauf der Steuerkette bzw. mangels sonstiger Infos - die Steuerkette auf Höhe der hinteren Poller in das Deck laufen lassen; das sieht man auf dem Foto auch etwas (die läuft bei mir jetzt quasi unter Deck weiter :-).


    Gruß Norbert

    Hallo Heiner,


    der Ruderquadrant mit "Kette" macht sich aber gut - z.B. wenn man die Gräting abnehmbar gestaltet. Ich habe für die Kette meinen dünnsten Serafil-Faden verdrillt und mit CA-Kleber bestrichen. Noch besser wirkt nach meiner zwztl. Erfahrung verdrillter dünnster Kupferdraht (für Spulen, ca. 0,15 mm dick) - den habe ich beim Ankerspill als Kettenimitat eingesetzt).
    Leider ruht mein Bau zur Zeit.


    GrußNorbert

    Schöner Modellbau!


    Kann es sein, dass du deinen Stockanker falsch zusammengesetzt hast (2. Bild im letzten Beitrag - die Finnen müssen m.E. auf die Innenseite des Ankers; dann passt das Bauteil auch in der Länge)?


    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,


    da ich heute festgestellt habe, dass Lasercut Hofmann nicht mehr über die alte - hier noch erfasste - Homepage erreichbar ist, weise ich hier auf die neue Homepage hin. Vielleicht kann man ja auch den entsprechenden Link in der Übersicht korrigieren.


    Gruß Norbert

    Ich habe den UV-Schutzlack zwar erst einmal benutzt, aber da habe ich ihn (mangels besseren Wissens) auf das fertige Modell (-teil) aufgetragen - positiver Nebeneffekt: es war ein mit Tesafilm "verglastes" Steuerhaus, und da hat der Schutzlack dem Tesafilm die Klebkraft und damit die Tendenz genommen, jedes Staubfussel einzufangen. Ich denke, es schadet auch nicht, den Lack zweimal aufzutragen, er spritzt sich relativ dünn.


    Gruß Norbert

    Gestern erst bin ich auf den Baubericht von "Nävchen" gestoßen, und er hat mir den Mund auf dieses kleine Modell wässerig gemacht; nun sehe ich, dass auch "Glue me" daran baut! Super! Euch beiden viel Erfolg - Ihr seid meiner Aufmerksamkeit sicher. Das Modell habe ich gerade eben geordert (leider ist der LC-Satz vergriffen).


    Gruß Norbert

    Hallo Jules,


    wie es aussieht, schneidest Du mit einer Schere!? Ich würde zum Schneiden solcher Ausschnitte ein Messer nehmen, und zwar würde ich die geraden Begrenzungen an einem Lineal entlang von Rundungsende/-anfang bis zum nächsten Rundungsanfang/-ende (Fensterunter- und -oberkante dabei in einer Linealanlage) schneiden, und die Rundungen anschließend freihand "aussticheln" (wie das "Sticheln" geht, ist irgendwo im Forum schon 'mal erklärt worden).


    Gruß Norbert

    Erst 'mal Danke an alle Tipgeber!


    Das Problem ist - mit Eurer Hilfe - gelöst (und zwar zu meiner vollen Zufriedenheit - toller Ausdruck ohne jeden Mangel):


    Ich habe mir eine aktuelle Version von Gimp installiert. Bei mir hatte wohl ein Plugin gefehlt. Jetzt kann ich das PDF im Gimp importieren und nach entsprechendem Skalieren gleich aus Gimp ausdrucken.


    Liebe Grüße
    Norbert

    Hallo Wolfgang, hallo Eugen, hallo Riklef,


    danke erstmal für eure Tips.


    Die von Digital Navy angebotenen Downloads sind PDFs. Ich habe es bislang noch nicht geschafft, so ein PDF in meinem Bildbearbeitungsprogramm (Gimp) zu öffnen! Vielleicht stelle ich mich ja auch nur zu doof an? Btw - ich habe nicht im Druckertreiber skaliert, sondern in der aus dem PDF geöffneten Druckmaske.


    Einen Scanner besitze ich leider nicht.


    Gruß Norbert

    Hallo Ulrich,


    ich habe ja mehrere Ausdrucke pro Seite auf unterschiedlich dickem Papier gemacht und weiß jetzt nicht mehr, ob ich nicht auch einmal die Option "randlos drucken" gewählt habe; ich werde es damit auf jeden Fall noch einmal probieren.


    Danke schon einmal für den Tip!


    Gruß Norbert


    edit: habe es gerade nochmal probiert - gleiches Ergebnis (darf auch mit dem "Blattrand" eigentlich nichts zu tun haben, denn der 1/250-Ausdruck nutzt den A4-Bogen ja gar nicht so aus wie der 1/200-Ausdruck - welcher aber optimal aussieht).

    Hallo zusammen,


    vielleicht kann mir ja jemand helfen:


    Ich bin von dem Torpedoboot V108 angefixt, welches Digital Navy als "free Download" in zwei Versionen (1/250 und 1/200) anbietet (zumindest war der Download vor einigen Jahren noch möglich; habe beide auf der Festplatte).


    Da mir die besser detaillierte 1/200-Version erheblich mehr zusagt, ich aber den Maßstab 1/250 bevorzuge, habe ich mir die 1/200-Version im Maßstab 1/250 auf DIN A4 ausgedruckt (Ausdruck auf 80% eingestellt). Mit dem Ergebnis bin ich aber absolut nicht zufrieden, denn der Ausdruck ist nicht sauber - d.h. es fehlen an einigen Stellen Begrenzungslinien (ein abfotografierter Ausdruck ist beigefügt - auffällig sind vor allem die Spanten).


    Ich drucke mit einem Tintenstrahler (Canon Pixma IP 5200), der eine Auflösung (im Fotodruck) von 9.600 x 2.400 dpi schafft (ob diese Auflösung zu niedrig ist?).


    Kennt jemand das Problem und kann mir einen Rat geben?


    Gruß Norbert

    Ich mache es bei diesen geringen Drahtstärken und bei so weichem Draht so:


    - Erforderliches Maß mit der Schieblehre einstellen.
    - Drahtende bündig an der einen Schieblehrenbacke parallel zum Läufer anlegen.
    - Bastelmesser (mit langer Klinge) am anderen Schieblehrebacken auf dem Draht ansetzen.
    - Schieblehre entfernen.
    - vorsichtig mit leichtem Druck auf das Messer mit der Klinge so über den Draht rollen, dass das Messer nicht aus der Spur läuft.
    - nach einigen "Rolldurchgängen" ist der Draht maßgenau abgeschnitten.


    Gruß Norbert

    Auch von mir noch ein Tip:


    Wenn ich bei dickerem Draht (Messingdraht von ca. 0,5 bis 3 mm; Stahldraht scheidet hier wegen seiner Härte idR aus) eine präzise Biegung ohne Rundung auf der Innenseite hinbekommen will, dann feile ich an der Biegestelle auf den Innenseite vorsichtig (maximale Tiefe = halbe Materialstärke) mit einer feinen Dreikantfeile eine Kerbe. Bei hartem und insbesondere dickerem Messingdraht ist es günstig, ihn vor dem Biegen auszuglühen, damit er nicht bricht. Zur Erreichung einer guten Stabilität kann die Ecke nach dem Biegen auch noch verlötet werden.


    Gruß
    Norbert

    Hallo Wolfgang,


    ich halte Deinen Baubericht für ausgesprochen informativ und - für mich als Anfänger - aufschlussreich. Deine Bauweise ist sehr sauber, und man merkt Deiner Vorgehensweise die große Modellbau-Erfahrung an.


    Angesichts dessen wundert mich etwas, dass sich - ich habe eben durchgezählt - bislang hier gerade 'mal (außer mir) fünf Kollegen zu Deinem Bauvorhaben geäußert haben. Obwohl ich von der Kriegsmarine keine Ahnung habe, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass der Grund dafür in einem uninteressanten Bauobjekt liegt.


    ?(


    Gruß Norbert

    Ich benutze eine solche Nadel schon lange - ist zwischenzeitlich nicht nur mein Rill-, sondern mein Universalwerkzeug, wenn es um das "Bohren" winziger Löcher, das Aufnehmen winziger Bauteile (Anstechen oder mit der befeuchteten Spitze hochheben) und ähnliches geht. Es ist eine feine Nähnadel, die ich in ein Stück eines Messingstabes gelötet habe. Trotz rundem Schaft habe ich auf meinem waagerechten Arbeitsplatz damit keine Roll-Probleme. :D


    Gruß Norbert

    Du klingst so als ob Du mit den Schweissnähten nicht zufrieden wärest - ich kann dazu nur sagen: einfach genial.


    Wie bringst Du da den Sekundenkleber auf - hältst Du die "Angelschnur" gespannt fest und gibst dann auf die Schnur den Kleber - oder wie? Ganz nachvollziehbar ist für mich auch noch nicht, wie Du durch bloßes Abschleifen der Angelschnur dann diese echt wirkende Schweißnaht-Optik erzeugst; ich dächte, man würde durch Abschleifen eher zwei Kanten an den beiden Schnur-Außenseiten erzeugen und nicht diesen absolut echt wirkenden "Hubbel".


    Gruß Norbert

    Hallo Niki68,


    ich bin heute rein zufällig auf Deinen Baubericht gestoßen - und ich muss sagen: so etwas habe ich noch nicht gesehen!!!


    Ich habe bisher - obwohl ich "in meinem früheren Leben" ein absoluter Verfechter der Idee "Modellbahn ohne Kompromisse" war und maßstäbliche Reproduktionen z.B. einer Dampflok (etwa im Museum) mein Herz schon immer höher schlagen ließen - die Bauberichte bzgl. Lokomotiven gemieden, weil ich durchgängig den Eindruck hatte, dass das Bauen mit Karton in diesem Bereich "nicht so toll" ist - ich denke nur an die Darstellung von Speichenrädern, welche das Aussehen einer Lokomotive maßgeblich beeinflussen. Die durchaus vorherrschende Darstellung der Speichen ohne Rundung, das Fehlen der Schwimmhäute bzw. der sonstigen Speichenräder prägenden Feinheiten lassen halt sofort auf ein "Modell" schließen.


    Ohne den anderen Modellbauern nahe treten zu wollen muss ich gestehen, dass mich Deine Bauweise umhaut. Manche Fotosequenzen lassen bei keinem Bild erahnen, dass es sich tatsächlich um ein aus Karton gebautes Modell handelt - bzw. dass es überhaupt ein Modell ist!!! Das liegt sicher zu einem nicht geringen Teil an Deiner hervorragenden Bemalungstechnik. Egal ob es die Art ist, wie Du blanken Stahl imitierst oder aber die Art, wie Du die Betriebsspuren (Roststaub, Öl, Schmiere etc.) auf den Teilen darstellst, in Verbindung mit Deiner hervorragenden Fähigkeit im Formen und Fügen von Karton entstehen Modelle, die - außer in der Funktionalität - dem Original verdammt nahe kommen.


    Ich werde diesen Baubericht (und wahrscheinlich auch andere unter deinem Namen veröffentlichten BB) mit größter Aufmerksamkeit verfolgen.


    Gruß Norbert

    Hallo Michael,


    über die Kosten hatte ich mir keine Gedanken gemacht, zumal ich selbst konfigurierte Decals noch nie benutzt habe - entsprechendes gilt für individuelle Anreibefolie - was soll's, wenn Deine jetzige Lösung im Druck ebenso gut ausschaut wie das oben eingestellte Bild, dann brauchst Du Dir darum keine Gedanken mehr machen.


    Btw. - welchen Faden verwendest Du für die Unterzüge? Ich habe mit Serafil (ein zweifädiges Polyestergarn; wird hier im Forum auch irgendwo empfohlen) in der Stärke 200 gute Erfahrungen gemacht; das gibt es auch in Reinweiss.


    Gruß Norbert

    Hallo Michael,


    da Du ja bei der Gussreling auch fremd gehst (was ich sehr gut finde) und damit zeigst, dass Du im Papiermodellbau auch für "artfremde" Lösungen offen bist, wollte ich Dich fragen, ob du schon 'mal an eine Lösung solcher Probleme wie dieses Schriftzuges mittels "Decals" gedacht hast? Das mag im ersten Moment blöd klingen, da bei der Bearbeitung von Decals ja im allgemeinen Wasser - der Feind des Papiers - eine wesentliche Rolle spielt; aber ich kann mir vorstellen, es könnten sich Lösungen finden lassen (z.B. UV-Schutzlack als Untergrund), die ggleichwohl eine Verwendung von Decals erlauben.


    Im Übrigen finde auch ich Deinen Salondampfer ganz hervorragen - sowohl was die Auswahl des Vorbildes als auch was Deine Konstruktion etc. anbelangt.


    Gruß Norbert

    Hi YY DAD,


    congratulations to the kind of your modelling!!! I think you will get even the same qualities in modelling like your brother ... and these are tremendous!!!


    Greatings
    Norbert


    P.S.:Sorry for my poor english.

    Quote

    Original von Peter P.
    Ich würde Dir auf alle Fälle einen Drucker empfehlen für den es für jede Farbe eine einzelne Patrone gibt.
    Ich hab seit jahren einen Canon Pixma Tintenspritzer, und bin hochzufrieden.
    4Liter Nachfülltinte kosten weniger als ein kompletter Satz neue Patronen, ...


    Peter, verrätst Du mir, welche Nachfülltinte Du benutzt?


    Gruß Norbert

    Ich sehe noch einen weiteren Vorteil des "Vorschneidens":
    Beim "Freihand-Schneiden" erzeugt ein sorgfältiger und mit nur schwachem Druck ausgeführter "Vorschnitt" eine Spur, der man bei den weiteren Schnitten relativ leicht folgen kann.


    Wenn man das Schneiden mit dem Skalpell gewohnt ist, dann spürt man es sogar, wenn die letzten Fasern über der Auflage zerschnitten werden. So vermeidet man ein zu tiefes Eindrücken des Skalpells (und damit die unschöne Materialverdrängung, die letztlich das Papier verletzt).


    Gruß Norbert

    Hallo Jens,


    danke für Deinen Ratschlag.


    Mein Problem habe ich zwischenzeitlich gelöst. Ich habe ein kleines Shareware-Programm gefunden, womit ich auch die passwortgeschützten PDFs für den skalierten Ausdruck auf ein kleineres Papierformat in meinem Bildbearbeitungsprogramm öffnen kann.


    Gruß Norbert