Posts by Jyrn

    Also, die Decks geschrubbt habe ich nicht. Wer weiß, was für Bauteile nur noch von den Spinnweben gehalten werden...


    Und Schnittkanten färben? Kanonenrohre grau streichen?


    Da hab ich eigentlich keinen Gedanken dran verschwendet....


    Es ging hauptsächlich darum, mit Mamas Küchenschere möglichst unfallfrei durch die Baugruppen zu kommen und ein vorzeigbares Ergebnis zu erreichen.


    Das mit dem unfallfrei hatte sich mit der nächsten Baunummer dann allerdings schon erledigt. Die Schwabenstein hat sich beim Beplanken derart verzogen, dass man durch einen kleinen Fingerschubser auf den hochstehenden Bug das ganze Schiff über denselben durchkentern lassen konnte. Und das Heck! Leute, das Heeeeeck!

    Moin tosamm,


    inspiriert von phar82 und seiner charmanten Forrestal habe ich den Dachboden gestürmt und meine ersten Kartonbau-Gehversuche aus der damaligen Modellpalette von WHV abgeborgen. Sie stammen aus den frühen 80er Jahren, ich habe sie als 12-15jähiger gebaut. Einiges ist bei den diversen Umzügen verschütt gegangen, die Überlebenden werde ich hier mal nach und nach posten.


    So in etwa entspricht die Reihenfolge auch der Baufolge. Zu Beginn war erstmal angesagt, die von mir und meinen Brüdern im Spiel wieder in zweidimensionalen Zustand überführten Zerstörer, Minensucher und Schnellboote meines Vaters zu ersetzen.

    Hallo Nicksan!


    Da ist was dran. Das leichte Brummen in meinem Schädel gibt Konfuzius nachträglich recht! Aber gestern abend (nacht) konnte ich gar nicht so viel trinken, wie ich GlueMe im stillen zuprosten wollte...

    Die Spindeln nicht gefettet?


    Wir müssen davon ausgehen, dass GlueMe das mit bedacht unterlassen hat. Ich denke, der Aufzug SOLL im Betrieb ordentlich quietschen, damit man ihn wenigstens hört. Viel sehen wird man jetzt ja nicht mehr davon, wenn der Hangar seinen Platz eingenommen hat.


    Ich denke, wir müssen uns auf funktionsfähige Kräne und flugtüchtige Arados einstellen...


    Man ist einfach fassungslos. Meinen tiefen Respekt.


    Munter, Jyrn.

    Okay,


    ich weiß gar nicht wie lange ich jetzt schon am Rechner sitze. Habe diesen Bericht in einem Rutsch mitsamt der Links durchgelesen und musste diverse Male meinen Schluckreiz aktivieren, damit die Atmung wieder einsetzt!


    Glücklicherweise steht da vorne ja eine Flasche...


    Ich schwanke noch, ob ich mich mit Hilfe Deiner schier unerschöpflichen Ideen und Tipps auf den weiten Weg machen werde, um nach zwei bis drei Dekaden Trainingslager vielleicht mal einen Spant so präzise anfertigen zu können. Nur einen....vielleicht...


    Oder ich mach mir ein kleines Lagerfeuerchen aus den Papierklumpen in meiner Vitrine, von denen ich dachte, sie stellen Schiffe dar! Ich glaub, ich habe nach einem halben Basteltag mehr Kleber an den Fingern, als Du für Dein gesamtes bisheriges Modell benötigt hast! Man sieht ja nicht ein Tröpfchen, nicht ein Nanogramm Kleber an der falschen Stelle! Unglaublich!


    Ich werde von nun an jeden Tag hier reinschauen. Absolut fesselnd.
    Vielen Dank für diesen Bericht.


    Munter,


    Jyrn.

    So'n Schlips ist doch ungemein praktisch und sollte in keinem geordneten Kartonbauer-Haushalt fehlen.


    Wenn mal keine Hand frei ist (und das ist ja eigentlich immer der Fall) kann man mit dem Schlips doch prima die Uhufäden durchtrennen!


    Nur immer schön schwingen lassen...



    Munter, Jyrn.

    Hallo Modellschiff,


    schöne Modelle sind das, und damit meine ich beide Heringsfänger und auch die Hafenbahn im Hintergrund.


    Für mich sind mit diesem WHV-Modell Kindheitserinnerungen verbunden, denn mein Vater überließ meinen Brüdern und mir eine veritable Heringsflotte und jede Menge andere WHV-Schiffe zum spielen (für mich heute undenkbar). Er erzählte oft von den "goldenen Zeiten" des Emder Heringsfanges mit den vier großen Reedereien und den haushoch gestapelten Salzheringsfässern am Eisenbahndock, zwischen denen er selber als Kind spielte. Später hat er nach dem Vorbild dieser WHV-Modelle kleine Holzschiffe geschnitzt, mit denen jetzt noch meine Kinder spielen.


    Ich werd gleich mal recherchieren, ob es diesen Bogen noch zu kaufen gibt. Vielen Dank für diese Modellvorstellung!


    Munter, Jyrn.

    Moin Klebär,


    also erstmal Hochachtung vor Deinem Werk.


    Mich interessieren da ein paar Dinge, und ich muss gestehen, dass ich Dich bzw. Dein Modell eher zufällig ausgewählt habe, da es gerade aktuell eingestellt war und sich für meine Fragen eignet. Ich bin ein Rückfälliger nach langer Kartonabstinenz und u. a. wegen der phänomenalen Bauberichte und Modellvorstellungen in diesem Forum jetzt wieder der Schere verfallen. (Also auch Du bist schuld).


    Jetzt kribbelt es und ich habe den Ehrgeiz, mich weiterzuentwickeln. Sprich, ich will das supern lernen. Dein Schiff ist moderat verfeinert. Ich sehe, dass Du die Fenster und Bullaugen halbtransparent hinterklebt hast, das habe ich auch bei den Oberlichtern meiner Grönland versucht. Soweit so klar. (Was verwendest Du dafür?)


    Das Relingbauen. Ist das, was auf Deinem Schiff zu sehen ist, so eine Fotoätz-Reling? Diese Ätzsätze gab es damals noch nicht und ich weiß diese Dinger nicht recht einzuschätzen. Ich experimentiere gerade an den berühmten Fadenrelings mit Sekundenkleber und so und habe Schwierigkeiten beim Formen derselben. Enge Kurven biegen sich wieder auf und alles ist ein wenig widerspenstig.


    Woraus sind Deine langen Stabantennen gefertigt?


    Ich stelle demnächst mal die "Versuchsschiffe" in der Galerie ein, es sind die "Ambrose" von digitalnavy und die "Woltera" vom Passat-Verlag.


    Munter, Jyrn.

    Hallo Hagen,


    ja, es hat Passprobleme gegeben. Die lagen aber natürlich nicht in der Konstruktion (wie denn auch?), sondern in meinen stümperhaften Versuchen.


    Ich habe erst nach einigen Druckversuchen und einem Probebau des Spantegerüstes realisiert, dass der Windows-Druckassi munter und ungefragt herumskaliert mit den Abbildungen, die er an den Drucker schickt. Das jedenfalls ist meine Erklärung für stets von den am Bildschirm eingestellten abweichende Teilegrößen. Wie gesagt, es ist mein Erstversuch. Habe mit Adobe Photoshop skaliert und als jpg abgespeichert.


    Erst, als ich dem Windows-Druckassi die Mitarbeit an meinem Modell verweigerte, kam was stimmiges raus.


    Naja, lörning bei duing ist ja irgendwie eine Maxime unseres Hobbys.
    Munter,


    Jyrn.

    Hallo ToKro,


    das mit dem Segeltrimm ist auch mir ein Dorn im Auge. Ich wollte ja die Rahen brassen, aber dummerweise waren mir da dann die bereits angebrachten Wanten im Weg.


    Da ich nicht davon ausgehe, dass das Vorbild nur unter Vollwind in die Arktis und zurück segelte, muss also etwas mit meinen Wanten nicht stimmen.


    Letztendlich wäre auch ein korrekt gesetztes Vollzeug wohl wenig naturgetreu abbildbar, da der Schoner dann einige Grad Krängung vorweisen würde. Das allerdings wäre ein schöner Umbau: ein Wasserlinienmodell mit Krängung! Und korrekten Wanten!


    Letztendlich vertraue ich Ully und seinem Segelsachverstand. Es wird ein theoretisches Zusammentreffen von Windverhältnissen, Kursrichtung, Strömung und Corioliskraft geben, die durch mein Modell korrekt wiedergegeben wird. Oder, Ully?


    Munter, Jyrn.

    Moin tosamm,


    dies ist also meine Premiere, soll heißen, mein erstes Modell, dass ich auf diese Weise "veröffentliche".


    Wie ich in meiner Selbstvorstellung schrieb, bin ich einer der offensichtlich vielen, die als Schüler WHV-Modelle am Fließband bauten, dann Jahrzehnte pausierten um dann unverhofft einen massiven Rückfall zu "erleiden".


    Als Wiedereinstieg wählte ich den Schoner Grönland vom DSM als relativ einfaches, aber ungemein dekoratives Modell (man darf die argwöhnisch mein Treiben beobachtende Gattin ja auch nicht gleich ästhetisch überfordern). Da meine neuen Schiffsmodelle im Maßstab zu den Resten meiner damaligen Flotte passen sollen und ich auch gleich mal die modernen digitalen Werkzeuge ausprobieren wollte, habe ich das Modell auf 1:250 skaliert.


    Ein 11 cm langes süßes kleines Schiffchen findet bestimmt auch mehr Akzeptanz bei der Besitzerin von 7 laufenden Metern Taschenbuch-Romanen. Längsseits im Regal ist das höchstens 1 Rosamunde Pilcher (hihi).


    Munter,


    Jyrn.

    Hallo phar82,


    schöne Idee, mal ein in Ehren gealtertes Modell einzustellen.


    Auch meine Forrestal sah am nach diversen Umzügen ähnlich aus. Eigentlich fast genauso. Nachdem sie einige Jahre auf dem Dachboden unter einer Luke wohnte, trug das Flugdeck noch einen etwa DIN A4-großen Wasserschaden davon. Das war der Zeitpunkt, wo ich sie außer Dienst gestellt habe.


    Meine Jungs (damals fünf und sieben Jahre) nutzten sie noch einige Monate (!) als "Norderney-Fähre" für ihre Matchbox-Autos, bis ihre "strukturelle Integrität" entscheidend nachließ.


    Auch ne Form von Rüstungs-Konversion.


    Geblieben ist das fliegende Material, das ich glücklicherweise im achteren Hangar gelagert hatte.


    Sehr schön. Gruß,
    Jyrn.