Posts by Sculptor

    Hallo, alle Leimhersteller haben Datenblätter ihrer Produkte und natürlich Anwendungsempfehlungen für alle möglichen Bereiche, wobei der Kartonbau ---nicht vorkommt.

    Die Unterschiede in der Anwendung sind die "offene Zeit" und die Beständigkeit der Verleimung. Für den Kartonmodellbauer ist es viel wichtiger wie schnell der Leim packt und ob er so matt auftrocknet, dass der Rest nicht störend auffällt. Da hilft nur selber ausprobieren. Ich verwende immer den Leim aus meiner Werkstatt, Fabrikat egal, in der Tendenz ist Wasserfest flexibler, zäher und Express eher härter, spröder, matt. Die Verdünnung mit Wasser bewirkt im Kartonbau, eine sparsamere Verwendung und schneller stockende Reaktion des Leims, skuriles Ergebnis, kommt uns aber zu Gute, das Papier nimmt das Verdünnungswasser auf und "es sitzt sofort", Daher kommt der Begriff "Weißsleim ist der Sekundenkleber des Kartonbaus"

    Viel Spaß beim probieren

    Fritz

    Hallo zusammen, gestern habe ich das FS AMRUMBANK bekommen, ich habe mich sehr gefreut und betrachte den Bogen erst einmal wie ein gutes Buch, ich lese in der Grafik und lasse in der Vorstellung die Teile ihre Form bekommen und die Baugruppen entstehen, das ist wie auswendig lernen, "und anschneiden ist erst wenn ich's kann".

    Viele Grüße
    Fritz

    Hallo ich habe mich ja erst ganz kurzfristig entschieden doch noch teilzunehmen, vorher hatte ich einfach keine Zeit dafür, ich bin eben kein Rentner. Ich finde das Wettbewerbsergebnis ist sehr gut, 7 ausgezeichnete Modelle sind fertiggebaut, das Thema ist gut, da könnte ich auch nochmal mitmachen, jedes Jahr, Kisten habe ich genug...

    Viele Grüße

    Fritz

    "Die Unvollendeten" Den Wettbewerb habe ich zum Anlass genommen den Zollkreuzer Hamburg in 1:250 fertig zu bauen


    Information zum Vorbild:


    Der Zollkreuzer Hamburg wurde als erstes Schiff der 38 m- Klasse 1982 bei F. Schweers in Bardenfleth gebaut,es folgten die Bremerhaven, Emden und die Schleswig Holstein. Schiffskörper und Aufbauten bestehen aus Aluminium. In der Heckwanne wird ein 6,8 m Tochterboot mitgeführt


    Maße (aus der Verkaufsausschreibung von 2010 ,die Angaben auf dem Plan weichen z.T. etwas ab)

    Länge ü. a.: 38,37 m Breite ü. a.: 7,81 m Tiefgang: 1,80 m


    Antrieb durch 3 MWM Diesel je 1000Kw


    Geschwindigkeit 25 Kn


    Die Modellkonstruktion:

    Etwa 2009 habe ich die Konstruktion im Maßstab 1:250 begonnen, und nach langer Pause erst jetzt fertig gebaut. Einen Baubericht mit dem Rückblick auf den Beginn und dem Endspurt der vergangenen Woche gibt es hier im Forum:15. KBW - Zollkreuzer HAMBURG 1:250 - Bauberichte - Kartonbau.de - Alles rund um Papiermodelle, Kartonmodellbau und Bastelbogen


    Das Modell ist komplett aus Karton gebaut, ein Stück Draht verstärkt den Mast und etwas feinstes Garn.


      

    Das Tochterboot lässt sich aus der Wanne herausnehmen, die geöffnete Heckklappe ist geplant, hier ist ein zweites Wasserlinienmodell dabei.


     

    Reling und alle Kleinteile sind auch aus Karton geschnitten, es gibt ja noch keine LC-Teile.


     


      


     

    Zum Größenvergleich noch einmal das Tochterboot und ein 14m Zollboot dabei

    Ich wünsch euch allen viel Spaß mit dem Bildern und Details im Bericht

    Fritz

    Hallo Eberhard, Du kennst ja meine Zigarrenkisten, und wenn ich eine davon aufmache heißt das nicht, dass das Modell mit ein paar Handgriffen gleich druckfertig ist, hier bin ich schon ganz schön weit, Prognose wage ich aber keine, mein Nahziel......morgen fertig gebaut!

    Ein Bild habe ich noch, der Mast, hier sind zum ersten Mal Nicht-Karton_Materialien eingebaut, 0,4mm Draht und etwas Garn, sonst ist alles aus 160g Karton

    Die Reling werde ich weil ich keinen Laser habe mit dem Messer ausschneiden.

    Viele Grüße

    Fritz

    Für die Kleinteile hier ein Ausflug in das Thema Werkzeug. Da ich als Bildhauer immer wieder Meißel, Schnitzmesser, Punzen, und andere Werkzeuge in Formen brauche, die so nicht (mehr) zu kaufen sind, bin ich daran gewöhnt diese selbst anzufertigen, anzupassen und natürlich für den jeweiligen Zweck zu härten und zu schleifen.

      

    Das sind verschiedene Messer, Hohlmesser Rundnadeln, zum Schärfen ein Abziehstein "Belgischer Brocken" und ein Stück Leder mit Poliermittel.


     

    Für die Rettungsringe habe ich eine Ringstanze, die ich auf einem Lindenholzklotz auf der Hirnholzseite benutze


     

    Ein weiteres Stanzeisen dient zum Anfertigen von Kreuzpollern aus Kartonstreifen "von der Stange". Halbrunde Deckel und kleine Kugeln (aus zwei Hälften) drücke ich erst auf dem Radiergummi in Form und zum Schluss in die Plastik Lochschablone.

    Fritz

    Hallo jetzt kommt der Anbau der Kleinteile.

    Der Kran besteht aus mehreren Schichten verdoppeltem Karton und steht bei der Hamburg auf der Backbordseite, bei den drei anderen Kreuzern an Steuerbord. Ganz viele "Kisten" um die Tochterbootwanne herum. Die Heckklappe ist bei diesem Modell nicht zu öffnen, das kommt beim nächsten. Die Schornsteine sind oben geschlossen und haben die Öffnung nach hinten.

    Auf dem Vordeck hat sich jetzt noch nicht viel getan.


     


     


    Ein schönes Bastelwochenende wünscht

    Fritz

    Noch ein kleiner Bilder - Nachschlag, bevor ich den Weiterbau zeige. Das Tochterboot ist eng verwandt mit denen der Rettungskreuzer, interessanterweise ist die Bergungspforte aber auf der anderen Seite. Die Konstruktion habe ich an zwei Modellen zum Test gebaut, das erste ist eher der Zustand bei der Indienststellung, das Zweite mit ein paar Veränderungen, z.B. der Aufschrift Küstenwache und den Bundesfarben, das ist das Modell das ich im Moment fertigstelle - wenn die Zeit bis Sonntag reicht, bei den vielen Kleinteilen ist noch einmal ordentlich Detailarbeit mit Lesebrille, Farbkasten und feinem Pinsel und natürlich ganz ruhiger Hand gefragt.

    Fritz

       


    Und so sieht das ganze auf der Schneidmatte aus, da werden die Dimensionen deutlich. Im Hintergrund ist das 17m Zollboot UCKERMARK zu sehen

       


    Der Screenshot zeigt das Aufnahmedatum: 26. 7. 2009, danach ü11Jahre Baupause

    Fritz

    Hallo, die Konstruktion des Rumpfes ist, wie bei meinen Modellen üblich, mit dem doppelten Mittelträger ausgeführt, der lässt auch gleich Platz für die Tochterbootwanne. Die Bugform verlangt natürlich genaues Ausformen, Runden und Anpassen vor dem Ankleben.

      


       


       


    Fritz

    Hallo Dirk, das war er. Von den vier gebauten Einheiten sind die Hamburg und die Bremerhaven schon länger außer Dienst gestellt und verkauft. Die jüngeren, Emden und Schleswig Holstein sind modernisiert und dabei z.T stark verändert. Das habe ich mir für die Restlaufzeit des Wettbewerbs nicht vorgenommen.

    Fritz

    Hallo Nils, der größenvergleich in dem Foto ist etwas versteckt, die Rümpfe sind in einer Marzipanschachtel, darunter ist noch eine zu sehen, die ist voll mit den Kleinteilen, diese Schachteln sind 18 x 18 cm groß also passt da nur 1:250 rein.

    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo

    Der Inhalt war etwas anderes als ich bei der Größe der Kiste erwartet habe, ich suchte den 2009 angefangenen 38m Zollkreuzer, der auch ganz gut zu meinen anderen DSM- Veröffentlichungen gepasst hätte, die Serie wurde aber nicht mehr fortgesetzt.

    Ich hatte schon zwei Seiten gezeichnet und baute den ersten Rumpf als nach einem Datenverlust der "Zustand" in eine Schachtel wanderte.

      

    Das ist der Zustand Anfang dieser Woche, dazu noch fein säuberlich sortiert jede Menge ausgeschnittene und gebaute Kleinteile.

    Fritz

    Hallo zusammen,

    der Wettbewerb ist schon in der letzten Woche, angefangene Modelle habe ich viele, - kurz überlegt, es könnte noch was fertig werden.

    Für meine kleineren Modelle, die in Arbeit sind habe ich eine umfangreiche Zigarrenkistensammlung, auch wenn ich kein Raucher bin finde ich diese Holzkisten eine ansprechende Aufbewahrung.

    Mir fiel die Kiste Zollkreuzer gleich ins Auge.


    Fritz

    Hallo Manuel, wenn du Bodenplatte, Spanten zusammen hast sollte das auf einer geraden Unterlage glatt aufliegen, die Decks 15 -17 werden leicht gewölbt und aufgeklebt, danach ist das Gerippe stabil. Du solltest du die Bordwände 18, 19 so formen, dass sie sich ohne Druck darum legen lassen.. Das Festkleben auf einer Unterlage ist dabei eher hinderlich.

    Viel Erfolg

       

    Fritz

    Hallo Peter, toll gebaut, und was mich besonders freut, hier können zwei Modelle, fast Schwesterschiffe zusammenstehen, zwei Konstrukteure, andere Zeitschiene, unterschiedliche Verlage, und man kann sie zusammen an eine Pier legen. Wenn man jetzt noch die erschienenen und schlummernden Varianten dazuzählt , zeigt das noch mehr, wie diese Baureihe das Bild des Hamburger Hafens auch in den Modellen geprägt hat.

    Fritz

    Hallo Heiner, schieb mal die gelbe Treppe, die du eingezeichnet hast etwas weiter nach vorn im Plan, dann reicht es auch für einen in der Körperlänge Erwachsenen. Außerdem ist die die Durchführung im Oberdeck etwas schräg geformt, sie reicht bis unter den erhöhten Kasten, der den Ruderquadranten beherbergt. Das sieht man auf den Bildern der Eppendorf auf Elbdampfer de. Die Kirchdorf und die letzten IIIc Schiffe haben diesen Kasten nicht, auch nicht die Säule darunter, sie haben eine hydraulische Rudermaschine. (Dein Plan ist übrigens die IIIb Version mit den Klo s hinten und dem festen Dach.)

    Fritz

    Hallo, die von Ulli und Peter gepostete Seite elbdampfer.de möchte ich hier noch einmal empfehlen, da sind sehr genau die einzelnen Schiffe und ihre Lebensläufe aufgeführt, z.B. die hier gezeigte St. Pauli und die St Pauli, die mal Bordellschiff war sind zwei ganz verschiedene Schiffe, also Heiner, der Umbau wäre deutlich mehr als nur die rote LED im Fenster. Geschlossenes Oberdeck, kein "Cabrio", Salon vorn, Toiletten sind hinten, anderes Ruderhaus usw.

    Ich zeige mal ein Modell dieses Schiffs in der Zeit als Flensburger Butterschiff Albatros II.


    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo, die Fähren haben im Original keine gebogenen Scheiben, die sind Plan. Das ist eben alles eine Frage der Abstraktion, das Schiffchen muss einfach in 1:250 den Blick des Betrachters so reizen, dass er klar sagt: "das ist genau die Hamburger Hafenfähre"

    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo Philipp, Dein Bau gefällt mir sehr gut, sauber vorformen lohnt sich einfach!!!

    Hallo zusammen, die Konstruktion der beiden genannten Fähren ist sehr unterschiedlich, vor allem bei dem Umgang mit den "Rundungen". Sie ist wie beim Fahrzeugbau, Bus Straßenbahn, Eisenbahn ein typisches Merkmal der Entstehungszeit. Das Ausschneiden der Fenster ist dann etwas für die "Messerspezialisten". Schwierig ist dabei, dass das Fensterband sehr filigran wird und die direkt daran anschließende Dachrundung ein entschiedenes Formen über die Stahlnadel erfordert. Ich habe dazu Versuche gemacht: erst bei noch geschlossenen Fenstern alles in Form bringen, dann die Schneidmatte bis an die Tischkante ziehen und das geformte Teil soweit überstehen lassen, dass nur die Fensterfläche beim Schneiden aufliegt...das sollte jeder vorher für sich ausprobieren.

    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo IMO, Leuchttürme wurden in der Tageskennung immer wieder verändert, kann es sein, dass er in der Zeit als Feuerblüse noch Natur war, oder in nicht so ganz weißem Kalkputz da stand? Ich glaube nicht, dass sie da teures Titanweiß verwandt haben. Ich habe mal mit den Kindern Burgen gebaut, auf altem Aquarellpapier gedruckt, das lässt sich prima mit dem Pinsel "weiterbearbeiten und hilft dem alten Gemäuer durch seine Oberfläche.

    Fritz

    Hallo Nils, das einzige was ich darstellen würde, sind die drei Bretter. Holz kann natürlich lasiert, deckend farbig oder auch naturbelassen bewittert also silbergrau sein. Ich habe gerade bei einem beliebigen Stück Eichenholz aus meiner Werkstatt die Jahresringe gezählt 28 auf 5cm das rechne mal auf 1:250 um, da bleibt nichts verwertbares über.

    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo, jetzt muß ich noch einmal Korrektur anmelden, auch wenn ich eben zu dem UFS geantwortet habe, es ist nicht aus meiner Feder.

    Das Lob geht hier an Carsten!

    Die Clubmodelle entstehen im Team, wenn das Konzept steht werden die Aufgaben verteilt. Es gibt dabei durchaus Überraschungen, ich war z.B.einmal mit einem Flugzeug dabei.

    Wer genau hinsieht erkennt den jeweiligen Konstrukteur an den Eigenheiten seines Zeichenstils oder irgendwelchen Marotten.

    Wichtiger ist aber das Ganze.

    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo Mathias dein Bau gefällt mir sehr, in den Details steckt ja auch einige Herausforderung. So ein rotes Schiff ist ja auch immer ein Hingucker und fällt zwischen grauen und zivilen noch einmal besonders auf. Zu der von Robi aufgeworfenen Frage nach dem Aufdoppeln der Luken vermute ich, dass es an den Stellen Glattdeckluken sind, und daher der Konstrukteur keine Verdopplung vorgesehen hat.

    Viele Grüße

    Fritz

    Hallo Torsten, die Balkenbucht ist an den Wänden der kleinen "Häuschen" unter der Back angelegt, wird dann an dem Relingteil 82 deutlich sichtbar. Ich denke an der Stelle kannst du das Deck noch etwas wölben, wenn du den Niedergang oben vorsichtig löst. Ich wünsch Dir weiter viel Spaß bei deinem Bau. Echt sauber und die Inneneinrichtung ist noch eine gutes Detail dazu.


    Fritz

    Hallo Torsten, mit den Brückentüren sehe ich das wie Hajo, es fällt kaum auf, dass sie vor der Wand laufen, markant ist eher die Abdeckung der Schienen oben. Diese kann man natürlich verstärkt darstellen, die Türen würde ich höchstens ausschneiden und verdoppelt wieder einsetzen, d.H. sie stehen dann 0,16mm =ca.4cm vor. Manchmal ist die Grafik aber für das "Modellauge" besser als der umgerechneten Millimeter,, sonst werden Details plötzlich zu mächtig im Gesamtbild.
    Eine andere Kleinigkeit fällt mir dabei auf, die achtere Tür des Brückenhauses könntest Du auch in holzfarbe anlegen.
    Viele Grüße
    Fritz

    Hallo Torsten, es freut mich, dass Du hier die Kartonbau -Runde an deinem Bau teilhaben lässt, und ich finde, da ich nun das Modell ziemlich genau kenne Deine Anmerkungen zwischendurch sehr interessant. Das Ausprobieren der Bullaugenvergitterung zeigt, dass beim Modellbau das Weglassen und das Supern gleichberechtigte Partner sind. Das Buch über das Schiff liegt bei Dir mit auf dem Tisch, das bringt eine Menge Info über das Original. Zu der Frage nach den anderen Schiffen, kann ich das Buch "Deutsche Fischdampfer" von Wolfgang Walter empfehlen. Die Lappland gehört zu einer zur Zeit des 1.WK von mehreren Werften gebauten Reihe Fischdampfer, die natürlich zuerst Militärdienst leisten mußten. Sie wurde und das ist in dieser Baureihe die Ausnahme, erst 1951 abgewrackt. Der kleine Schlepper Scheelenkuhlen ist noch vorhanden, er wird in den Niederlanden erhalten.
    Die Diskussion über das Raster zeigt, wie genau man mit bei einem Druck mit einem Makroobjektiv hinsehen kann. Die oben im Bericht gezeigten Kleinteile präsentieren sich auf dem Bildschirm drei bis sechsfach vergrößert, da sieht man natürlich alles, und man sieht, dass der Druck sehr sauber, sehr genau ist.
    Viele Grüße und weiter viel Spaß
    Fritz