Posts by sigma

    Hallo Gottfried,


    ich bewundere ja schon lang Deine H0-Prachbauten. Faszinierend mit welcher Geschwindigkeit und Präzision Du diese riesigen Gebäude raushaust! Wurde echt Zeit, dass ich Dir das mal schreibe :thumbsup:


    Welches Material verwendest Du eigentlich für das Gitter beim Hühnerstall? Ich suche für eines meiner geplanten Projekte grad nach einer einfachen, günstigen und schönen Lösung, um Maschendrahtzaun in H0 so realitätsnah wie möglich darzustellen...


    LG

    Martin

    Hallo Josef!


    Was es nicht alles an Baubögen gibt! Auch ich habe viele Erinnerungen an den 4x4 Pinzgauer aus meinem GWD beim Bundesheer. Bei mir wars die Funk-Variante mit Standheizung. Der war gemütlich, vor allem im Winter. :D

    Was deinen Bau betrifft, bin ich auf weitere Updates gespannt. Wird die Pinz'n auch eine Innenausstattung bekommen? Bis jetzt schauts jedenfalls schon sehr sauber aus.


    LG, Martin

    Danke Wanni für den super Tipp! Für eine Umsetzung bei der DC-9 ist es leider schon zu spät. Der Rumpf ist inzwischen weiter gewachsen und hat dabei den Baubericht "etwas" abgehängt. Der soll schließlich etwas mehr Substanz bekommen als die tatsächlich recht weiche Papierröhre. Aber immerhin hat die Bauanleitung zu diesem Thema eine wertvolle, genussvoll wortspielerische Anregung parat: "An Teil 9 (gemeint ist der massive Flügelhauptholm, Anm.) werden später die Tragflügel ihren Halt finden, bis dahin hält man den Rumpf möglichst nur an ihm fest!"

    Hallo alle miteinand!


    Erst mal danke für Eure Gedanken zum Thema Fenster, Walter, René, Gerald und Robert. Da ich's gerne realistisch habe, fiel dann auch die Entscheidung zugunsten ausgeschnittener und mit schwarz hinterlegter Kabinenfenster - mit ein paar Finessen... Auch wenn man nicht wirklich ins dunkle Innere sehen kann, fielen mir auf vielen Fotos von Passagierflugzeugen ganz oder halb geschlossene Sonnenblenden auf. Das wollte ich zur Auflockerung der monotonen Fensterreihen umsetzen.


    Zuerst wurden also die Fenster ausgeschnitten und mit GELI Celluloid "verglast", damit sie auch schön glänzen. Die Sonnenblenden erstellte ich in der passenden Größe als einfache Grafik. Der Schatten sollte ein Gefühl von Tiefe vermitteln, da die Blenden beim Original einige cm innerhalb des Fensters liegen.


      


    Die Blenden wurden dann ausgeschnitten, entsprechend der gewünschten Position gekürzt und an zufälliger Position hinter die Fenster geklebt.


     


    Dann kamen noch schwarze Tonpapierstreifen hinter die Fenster, um sie blickdicht zu machen. Die Fixierung mit Tixo (oder Tesa, ich kann ein wenig Deutsch als Fremdsprache :P) hat den Vorteil, dass die Streifen beim Zusammenrollen des Rumpfteils etwas arbeiten können und so eine konstante Rundung des Rumpfes gewährleistet ist.



    Damit war alles für den Bau der ersten Rumpfteile vorbereitet. Der Vogel wird ein ganz schönes "Trumm" - man beachte die etwas klein geratene A3 Schneidematte.

    Und ja, im Eifer des Gefechts habe ich leider etwas zu viel von der Lasche 7 eingefärbt ...



    Eine Spezialität der GELI DC-9 sind die Notausgänge über den Tragflächen, die nicht aufgedruckt sind, sondern extra aufgeklebt werden müssen. Ich vermute, dass das eine Sparmaßnahme von Herrn Wittrich war, damit auf dem Blatt mit Bauteil 1, das sonst nur schwarze und silberne Elemente enthält, keine dritte Farbe verwendet werden musste und damit ein Farbauszug in der Erstellung und ein Druckvorgang in der Produktion eingespart werden konnte.

    Bei der Neuauflage ist leider bei zwei Türen das Silber verloren gegangen. Entsprechend entschied ich mich, nur den roten Rand der Notausgänge zu verwenden. Eine etwas fitzelige Arbeit, mit dem Ergebnis bin ich aber recht zufrieden.


      


    Zum Schluss noch eine Gesamtansicht des ersten Bauabschnitts. Die zwei Rumpfteile haben eine Länge von 32 cm. Das entspricht ca. einem Viertel der finalen Länge. Hab ich schon geschrieben, dass das der Vogel ein ordentliches Trumm wird? Ja, hab ich? Naja ... man kanns nicht oft genug betonen :D


    Griaß eich und hallo zusammen!


    Weihnachtszeit ist bei uns Bastelzeit, und deshalb werden wir - endlich(!) - das vom Modellbaunachwuchs sehnlich erwartete Projekt GELI DC-9 angehen.


    Zum Vorbild:

    Ab Sommer 1971 ersetzte die DC-9 - zuerst in der Version 32 - bei Austrian Airlines die bis dahin eingesetzten SE 210 Caravelle. 1975 stieß das erste Flugzeug der verlängerten Version DC-9-51 zur Flotte. Mit einer Länge von 40,71 m, einer Spannweite von 28,45 m und einer Höhe von 8,56 m war diese Version der DC-9 um 4,32 m länger als die DC-9-32 und bot 122 Passagieren (12 First- und 110 Tourist Class) Platz. Austrian betrieb insgesamt fünf DC-9-51. Nach der Übernahme der nochmals vergrößerten und verbesserten MD-81 (DC-9 Super 80) verließen die DC-9-51 1985 die Flotte. Die erste von der AUA als OE-LDK (Graz) übernommene und gleichzeitig die zweite gebaute DC-9-51 flog übrigens noch bis 26.11.2013 bei diversen US-Airlines, zuletzt bei Delta. Heute befindet sie sich im Delta Flight Museum auf dem Flughafen Atlanta. (Aus: Gottfried Holzschuh, Die Flugzeuge der Austrian Airlines, Eisenstadt 2022, S. 119ff.)


    Zum Bogen:

    Für mich ist die DC-9 aufgrund ihrer Größe und wegen der beweglich baubaren Teile (Fahrwerk, Einstiegstür und Treppen) ein Highlight des GELI-Sortiments. Irgendwann 1989 hab ich (oder eher mein Vater) sie zum ersten mal gebaut. In den folgenden Jahren zierte das imposante Teil dann - aus platzgründen mit nur einem Flügel und Triebwerk - die GELI-Wand meines Kinderzimmers.


    Erinnerungen an die Achziger...


    Der Vergleich mit dem Originalbogen aus den 1990ern macht mich sicher: 2024 wird natürlich der von Walter Schweiger runderneuerte Bogen mit korrigierter Rumpflänge und aufgefrischter Grafik gebaut.


    Wie hier schon mehrfach diskutiert entspricht die Rumpflänge des Modells der der DC-9-40 (die nie bei der AUA flog), während auf dem Deckblatt eine DC-9-32 abgebildet ist. Aus dem aktuellen Bogen gebaut wird das Modell nun tatsächlich 122 cm lang und damit eine DC-9-51. Am Deckblatt - als subtile Referenz auf den Originalbogen (???) - eine DC-9-41 der SAS :D


    Das Original und die neue Version im Vergleich


       

    Makro-Vergleich der Druckqualität zwischen Original (links) und Neuauflage (rechts)


    Jetzt muss vor dem Anschneiden des Bogens nur noch eine Frage geklärt werden. Sollen wir uns die Arbeit antun und die Kabinenfenster ausschneiden und verglasen oder nicht? Meinungen der Kartonbau-Community sind hier willkommen...


    LG und einen guten Rutsch in ein hoffentlich prächtiges 2024

    Martin

    Sehr schön geworden! Ich gratuliere zur Fertigstellung eines weiteren Schmuckstücks!


    Im Vergleich zum großen Bruder sieht die Kirche erstaunlich mächtig aus, obwohl der Turm mit 86 m Höhe (das glaube in diesem Bericht mal gelesen zu haben) nur knapp mehr als halb so hoch wie der Münsterturm ist.


    Schöne Grüße aus Linz, wo die Donau größer, der höchste Kirchturm aber niedriger ist ;)

    Martin

    Sehr, sehr schön gebaut Deine Fähre, natürlich, aber was mich hier am meisten fasziniert sind die Fotos des Modells! Ich glaube, du bist der Einzige hier, der es sich "antut" per Focus Stacking und cleverer Lichtsetzung so schön realitätsnahe Bilder zu erstellen (vor allem das zweite und dritte, wo sich an einem Nebelmorgen schön langsam die Sonne durchkämpft 8o ). Weil du nicht nur perfekt fotografierst sondern auch noch perfekt baust, ist es echt schwer, den Maßstab deiner Werke einzuschätzen. Zum Glück steht er im Threadtitel, aber ich bin trotzdem versucht zu glauben, dass da ist eine Null zu viel sein könnte. :P :thumbsup:


    LG, Martin

    Wohoooo!


    Grade am Wochenende hab ich in einer ruhigen Minute überlegt, welche zivilen Flieger noch gut in Geli-Universum passen würden. Die Super Connie kam mir da unweigerlich in den Sinn :D

    Hallo Hanns,


    das wär doch mal was, die alten Schätze hier im Forum vor den Vorhang zu holen ;)

    Ich bin immer wieder fasziniert, dass manche erfahrenen Bastler ihre Modelle über Jahrzehnte aufbewahren konnten. Gerade bei von Natur aus fragilen Kartonmodellen finde ich das höchst bemerkenswert...


    LG, Martin

    Hallo Robert,


    danke fürs positive Feedback - das freut mich sehr!


    Bei der Herstellung der Base hab ich leider keine Fotos gemacht. Das Rezept ist aber eigentlich recht simpel:

    • 3mm Holzplatte suchen (ein Stück alte Regalrück"wand" aus Schweden)
    • Layout festlegen
    • 1mm Karton zu Platten à 10 x 20 mm (oder der benötigten Größe) zurechtschneiden und dem Layout entsprechend mit Holzleim auf die Grundplatte kleben. Risse im Beton können leicht durch knicken der Platten simuliert werden.
    • Die Platten mit Acrylfarbe in einem warmen Grau grundieren und trocknen lassen. Dabei je Platte die Farbe leicht variieren, um der Realität näher zu kommen.
    • Bodenmarkierung mittels Maske zwecks gerader Linien auftragen. Darauf achten, dass das grelle Gelb aus der Tube etwas gebrochen wird. Sonst sieht es zu künstlich aus.
    • Mit sehr(!) stark verdünnter dunkelbrauner / schwarzer Acrylfarbe dem Anstrich Tiefe geben. Auch genug davon in die Fugen laufen lassen.
    • Zum Schluss noch mit Grasbüscheln aus dem Modellbahnbereich garnieren. Holzleim eignet sich prima zum Festkleben des Grünzeugs)
    • Nach dem Trocknen frisch servieren ;)

    LG

    Martin

    Hallo Christoph,


    der Bau deines interessanten Modells schaut ja schon recht vielversprechend aus. Ich hab es mir auch gleich mal runtergeladen, nachdem du deinen Baubericht begonnen hattest.

    Kannst du vielleicht noch etwas über die Stabilität der Konstruktion (das Spantengerüst sieht ja recht massiv aus) und Passgenauigkeit (abgesehen von den Spanten, die du ja erwähnt hast) berichten?


    Ich freue mich auf das nächste Update

    LG, Martin

    Danke Euch für das tollte Feedback zu meinem ersten Baubericht hier. Die positive Resonanz und Eure Tipps, wie ich es nächstes Mal noch besser machen kann, haben mich sehr gefreut.


    Jetzt hab ich aber noch einen kleinen N a c h t r a g zum eigentlich schon abgeschlossenen Baubericht:

    Unsere Tochter wollte die Tonne ihrem Opa - meinem Vater - schenken, weil der ja als Luftfahrtenthusiast und Flugsimulatorpilot mit der Tonne sicher seine Freude hätte. Also habe ich noch eine kleine Base fürs Modell gebastelt. Aus einem Stück alter (für eine Saab natürlich schwedischer) Schrankrückwand, Graukarton und Acrylfarben entstand ein kleiner Vorfeld-Ausschnitt...

       


    Die Freude beim Beschenkten war groß, und die "Tonne" erhielt einen Ehrenplatz.


    Als mein Vater dann sein Fotoarchiv durchforstete kamen noch ein paar alte Schätze zum Vorschein: Nämlich ein Bild seinr Version des selben Modells von 1963 - also 60 Jahre alt - und eines des exakten Vorbilds, der "Yellow B", das er 1964 am Flughafen Linz-Hörsching aufgenommen hat.

       

    Hallo Erich!


    Auch ich danke Dir schon jetzt herzlich für den Baubogen der Franz-Josefs-Warte und freue mich, ihn vielleicht schon bald anzuschneiden. Schließlich bekommt man nicht alle Tage die Chance, das Modell eines Bauwerks, das man täglich von zu Hause aus sehen kann, zu bauen.


    Kleine Bemerkung am Rande: Wenn es sich noch einfach machen lässt, fände ich es toll, wenn Du die Ziegeltexturen noch etwas kleiner skalieren könntest. So, wie sie derzeit sind, ist es schwierig, die tatsächliche Größe des Vorbilds am Modell abzuschätzen. Natürlich nur, wenn man das Original genauer kennt ;)


    Schöne Grüße

    Martin

    Hallo Simo!

    Das sieht doch schon wieder recht gut aus. Ich bin vor allem fasziniert von der Frequenz mit der du gerade Deine Architekturmodelle raushaust :thumbup:

    ich erkenne erstmal nichts schlimmes, [...]

    Auch wenn ich mit den Teilenummern wenig anfangen kann, denke ich, es geht um den verbogenen Turmhelm der Kapelle. Der lässt sich aber sich schnell wieder richten...


    LG

    Martin

    Vielen Dank für Dein Feedback Walter! Ein solches Lob vom Meister selbst schmeichelt der Seele :)

    Das "B" ist für mich nicht weiter schlimm. Ich hab mich ja bemüht, dass die rechte Seite die schönere wird (auch wenn ich mit der sonst keine rechte Freude hab...)


    LG

    Martin

    Grüß Euch!


    Erst einmal einen verspäteten Dank an Wolfgang und Christian für die positiven Kommentare.


    Nach dem Ende der Weihnachtsferien ging es etwas langsamer weiter, aber jetzt kann ich endlich vermelden: "Wir haben fertig!"


          


    Das Wiedereinstiegs- und Trainingsprojekt GELI-Tonne hat dieses Wochenende noch Fahrwerk, ein paar Kleinteile (Kanonen- und Staurohre, Antenne seitliche Lufteinlässe), und, zum Schluss doch noch, die Außentanks bekommen. Dabei waren keine großen Schwierigkeiten zu bewältigen, die ich extra dokumentiert hätte. Zuerst war ich mir ja unsicher, ob die Tanks - so ganz ohne Spanten - etwas werden konnten, habs aber dann probiert und war von der erreichten Form und Stabilität positiv überrascht.


    Mein Fazit nach dem ersten GELI-Flieger seit vermutlich 27 Jahren:

    • Die Finger erinnern sich daran, wie das damals funktioniert hat, der gereifte Geist ist geduldiger, sodass ich nun mein sauberstes GELI-Modell ever vor mir stehen habe. Dennoch fehlt mir die Praxis beim Papierbiegen und ich frage mich mehr als zuvor, wie die Profis hier perfekt runde Kreise ausschneiden oder Teile wie die Außentank-Spitzen ansehnlich verkleben können. Von meinem Werk erspar ich Euch zum beiderseitigen Wohl jedenfalls Makroaufnahmen und bitte um sachdienliche Hinweise...
    • Der silberne Lackstift zum Kantenfärben glänzt zwar toll und schaut in natura auch OK aus. Auf den Fotos glänzen die Kanten aber so viel, dass ich mir da für die Zukunft was anderes überlegen werde. Für Tipps bin ich auch diesbezüglich dankbar.
    • Manche Probleme mit der Passgenauigkeit liegen bei diesem Bogen eventuell nicht zu 100% bei mir.
    • Die digitale Restauration sieht man, die Grafik- und Druckqualität sind um Welten besser als bei den Originalen. Ein riesengroßes danke an Walter Schweiger für seinen unermüdlichen Einsatz, uns alle je konstruierten GELIs wieder zugänglich zu machen! :thumbup:
    • Die quasi 1:1 Übernahme der damaligen Schilling-Preise in Euro fühlt sich heftig an. Freilich ist mir völlig klar, was da dahintersteckt; dass die produzierte Serie wohl mangels breiter Zielgruppe zu klein sein wird, um bei dem sehr aufwändigen Druck günstiger produzieren zu können, etc., etc., ... gar keine Frage. Eine Massenproduktion wie bei mir in Kinder- und Jugendtagen wäre aber jedenfalls vom Taschengeld nicht mehr finanzierbar.

    Alles in allem war der Bau der Tonne kurzweilig, nostalgisch (im positivsten Sinn) und hat auch unserer Großen (5 1/2) beim Zuschauen und etwas Mithelfen, wo es ging, großen Spaß gemacht. Jetzt wünscht sie sich einen "richtig großen Flieger" zum Aufhängen im Kinderzimmer, "nämlich den, mit dem wir voriges Jahr auf Urlaub geflogen sind!" Das war - auch sehr nostalgisch - eine MD-82... Hmmmm, was könnte dem nahe kommen? :whistling: Möglicherweise demnächst auf diesem Kanal: Ein weiterer GELI-Klassiker...

    Das Ergebnis gefällt! Vor allem die drehbar gelagerten Räder des Hauptfahrwerks (siehe #5) sind beim Modellbaunachwuchs DER Renner. Mal schauen, wie lange das Modell überlebt...

    Hallo Simo,


    das ist ja eine Überraschung, dass einige der alten Regenbogen Bastelbögen noch erhältlich sind. Ich habe in meiner Volksschulzeit das "Kloster", den Bildstock und den Stephansdom gebaut. Die Klosterkirche St. Paul und der Salzburger Dom aus der Serie liegen noch in meinem Archiv, seit ich sie während meiner Zeit als Jungschargruppenleiter vor dem Altpapier bewahrt habe...


    Jetzt freue ich mich schon sehr auf Deinen Baubericht vom Stift St. Florian!


    Liebe Grüße

    Martin

    Hallo Harald!


    Gratulation zu Deinem schönen Modell eines interessanten Vorbildes. Ich finde es ganz hervorragend und sehr sauber gebaut! Ich denke, ich brauche noch viel Übung, um ein Modell ähnlich sauber hinzubekommen.


    Was mir auffällt ist der schöne Glanz deines Modells. Druckst Du auf glänzendem (Foto)Papier oder kommt das schöne Finish von einer Klarlackschicht?


    Schöne Grüße

    Martin

    Hallo Erich,


    ein schönes Modell der Pöstlingbergbahn hast du da konstruiert. Ich hab es als fast Linzer ja eh schon seit 2010 auf der Festplatte liegen, bis jetzt aber noch nicht gebaut, da ich mich eher bei den Architekturmodellen und den Fliegern zu Hause fühle.


    Danke jedenfalls für den Link zu Deiner Website. Da scheint mir das eine oder andere Modell auch für den Modellbaunachwuchs interessant sein :thumbsup:


    Liebe Grüße

    Martin

    Grüß Euch!


    Danke Wolfgang und René für Eure netten Kommentare und die hilfreichen Tipps, und den vielen anderen herzlichen Dank für Eure Likes.


    Der Hinweis von Wolfgang zum Gesamteindruck gab schlussendlich den Ausschlag, es doch mit den Originalrädern zu versuchen, auch wenn die Bauanleitung leider nicht recht viel zum Zusammenbau verriet. Da war wohl etwas bei der Übertragung des Originals schiefgelaufen, sodass nur "Nun schneidet man die Teile 22b und 24b zuerst i n n e n aus, dann erst Teil 23 wird jetzt noch 23 aufgeleimt." übrig blieb. Es stellte sich also die Frage, ob der Kartonring 23 zwischen die äußeren Scheiben kommen sollte oder doch außen herum. Die Teile selbst schienen das auch nicht genau zu wissen... Die Scheiben 22 und 24 sind deutlich kleiner als die seitlichen Papierteile der Räder, und der Kartonstreifen 23 ist annähernd so breit wie die Lauffläche 23a. Das spricht für "außen rum". Aber! 23 ist gerade so lang, dass ein daraus geformter Ring z w i s c h e n 22 und 24 passen würde.



    Was also tun? Ich entschied mich für die Variante "außen rum" und verlängerte Teil 23 um die fehlenden 4mm. Das machte Später auch die Verlängerung der Lauffläche 23a um gute 2mm notwendig, was aber mit entsprechendem Filzstift kein Problem war.



    Als nächstes machte ich mir Gedanken über eine saubere und stabile Befestigung der Räder an den Fahrwerksbeinen. Laut Anleitung sollten die beiden Teile nur stumpf aneinander geklebt werden. Ich war der Meinung das geht besser und bog mir eine Stecknadel zurecht, die als stabile Achse fungieren sollte. Mittig durch das Rad geschoben (natürlich unter der Papierfelge) müsste damit sogar das Rad drehbar bleiben - ein nettes Feature, das den Spielwert für den Modellbaunachwuchs steigern sollte.


             


    Auf den Bildern oben sieht man auch noch, dass ich Felgen und Reifenflanken geteilt habe, um sie besser an den Unterbau anpassen zu können. Ich glaube zumindest, dass die kleinen Einschnitte auf beiden Seiten zu weniger Überlappungen führten, als wenn ich die Schnitte von außen bis zur Felge nach innen angebracht hätte, wie es wohl ursprünglich von Herrn Wittrich vorgesehen war. Die "nebenstehende Skizze" aus der Originalanleitung fehlt leider in Neuauflage.


    Ich bin jedenfalls mit dem Ergebnis recht zufrieden. Ob das Rad nun aber "eh ganz ok" oder "ganz besser", sei aber dahingestellt und Eurem Urteil überlassen. ;)


    Liebe Grüße

    Martin

    Hallo Zusammen!


    Zuallererst vielen Dank für die vielen erhobenen Daumen für meinen ersten Beitrag zum Bau der Geli "Tonne". Die große Resonanz hat mich als Wiedereinsteiger in den Kartonmodellbau doch überrascht und sehr gefreut ^^


    Nach ein paar Tagen schöpferischer Neujahrspause ging es nun endlich mit dem Bau weiter. Die "Sitzkiste" für den Piloten war schnell zusammengefaltet und in den Rumpf eingeklebt. Dann stellte sich die Frage, ob - gaaaanz nostalgisch - ein von "damals" übrig gebliebener original Geli-Pilot im Cockpit Platz finden sollte? Die Tochter war begeistert, der Papa stellte die aufwertende Wirkung fürs Modell in Frage... Aber seht selbst...


       


    Wir entschieden uns dann dafür, den Flieger im abgestellten Zustand und ohne Pilotenfigur zu realisieren. Denn wirklich fesch ist der Kerl nun tatsächlich nicht.


    Als nächstes folgte die Verglasung der Cockpithaube. Da sich das Geli Celluloid recht schwer biegen lässt, haben wir versucht es etwas in Form zu zwingen:



    Während die Folienteile nach einer kurzen Wärmebehandlung mit dem Föhn gut festgebunden auf den Einbau warteten, wurden die Tragflächen hergestellt und montiert. Da die Konstruktion mit zwei simplen abgewinkelten Spanten für alle mit Geli vertrauten Modellbauer ein alter Hut ist, gibt es davon erst mal keine Fotos. Ich will Euch ja nicht langweilen.


    Interessanter war da schon der Bau des Höhenleitwerks. Das sollte gänzlich ohne Spant(en) zusammen- und an das Rumpfende angeklebt werden. Eine Konstruktion, die mir sehr(!) instabil erschien, vor allem, weil das (leider) genau laut Planskizze zusammengebaute und ebenfalls quasi spantenlose Seitenleitwerk an der entsprechenden Stelle leider schmaler war, als der Ausschnitt in der Höhenflosse. Also entschied ich mich zu folgenden Umbauten:

    1. Das Seitenleitwerk wurde seitlich aufgeschnitten und ein grob zurechtgeschnitzter zusätzlicher Spant hineingedoktort, damit dessen Querschnitt halbwegs passte. Keine schöne Operation, aber man kann als Ausrede ja immer sagen: Das ist Geli, das muss so sein...
    2. Das Höhenleitwerk erhielt zur Formgebung und um die Klebefläche für die Verbindung mit dem Seitenleitwerk zu vergrößern ein paar Spanten

       


    Am Ende von Bastelnachmittag zwei, war das Modell nun endlich als Flugzeug zu erkennen. Bis auf unschöne Überlappungen bei den beiden Teilen der Cockpithaube, um einen Spalt auf der Schauseite des Modells zu vermeiden, bin ich eigentlich recht zufrieden mit dem Ergebnis des bisher geschafften. Apropos Cockpithaube: Ich habe die Teile mit Sekundenkleber am Rumpf festgeklebt, damit die Haube schnell uns sicher in Form bleibt. Korrekturen waren dadurch freilich keine mehr möglich. Da würde mich wirklich interessieren, womit Ihr solche Teile anklebt, damit ich es beim nächsten Mal besser machen kann?



    Der nächste Schritt wird nun das Fahrwerk. Da bin ich noch am Überlegen, ob ich die Räder aus dem Bogen baue, oder aus Kartonscheiben selber welche schnitze, die dann hoffentlich etwas mehr dem Original entsprechen. Was meint Ihr, werte Kartonbaukolleg*innen?


    Schöne Grüße

    Martin

    Hallo Peter,


    schon lange verfolge ich begeistert Deinen Baubericht und bin fasziniert, wie sehr Du den Bogen durch die so präzise ausgestichelten feinsten Details, die verglasten Fenster und die Beleuchtung aufwertest und ein Modell schaffst, das rundum begeistert. Als einer, der gerade nach Jahren wieder unsicheren Schrittes (oder Schnittes?) ins Hobby Kartonmodellbau einsteigt, sind Bauberichte wie der Deine eine große Motivation dranzubleiben und die Qualität der eigenen Modelle (nach den eigenen Möglichkeiten) stetig hochzuschrauben. Danke dafür!

    Ich freue mich jedenfalls schon auf das nächste Update aus der Münsterbauhütte zu Ulm ...


    Schöne Grüße

    Martin

    Hallo liebe Kartonbau-Gemeinde und herzlich willkommen zu meinem ersten Baubericht hier!


    Heuer war das Christkind sehr nostalgisch und hat nach wohl 25 Jahren Pause wieder mal das ein oder andere Geli Modell unter den Weihnachtsbaum gelegt. Dank tatkräftiger Unterstützung unserer Großen (wird bald sechs) beim Teile Suchen und Klebestellen Zusammenhalten habe ich auch schon mit dem Bau der "Tonne" zum Entrosten der modellbauerischen Fähigkeiten begonnen. Ganz wie damals... mit Schere, Bastelmesser, gelbem Standardkleber. Neu dazugekommen ist nur der silberne Lackstift zum Kantenfärben. Seid also noch etwas gnädig mit mir nach der langen Pause ;)



    Der Beginn war Geli-typisch einfach. Zylinder, Laschen und Spanten vorne und hinten einkleben, ... da braucht es keinen großartigen Bericht, denke ich. Ich werde hier also in loser Folge die Bauschritte beschreiben, die für mich gewisse Herausforderungen darstellten.

    Das erste mal wurde es beim Lufteinlass an der Nase knifflig. Dessen Durchmesser war leider etwas zu klein, um bündig mit dem vordersten Rumpfteil abzuschließen. Laut Bauanleitung sollte das vordere Ende des Zylinders nach außen gerundet werden. Papier in zwei Richtungen zu biegen erschien mir aber etwas gewagt, und so umwickelte ich den zu kleinen Zylinder mit einer Schicht 160g Papier, damit das Rohr saugend in das Loch an der Rumpfsitze schlüpfen konnte. Eine etwas nach hinten verschobene weitere Lage 160g Papier sollte als Auflage für das Rumpfteil 1 dienen.


    Die zweite Öffnung am anderen Rumpfende erhielt ebenfalls eine kleine Verbesserung: Da das Rohr des Triebwerksauslasses konstruktionsbedingt ein paar Millimeter zu kurz war, um bis zum Spant mit dem aufgedruckten hinteren Triebwerksende zu reichen, klebte ich eine Verlängerung an den Spant, in die der Triebwerksauslass mit etwas Spiel hingeschoben werden konnte.

          


    Damit blieb nur noch ein Teil übrig, um den Rumpf fertigzustellen. Das Rumpfende und Seitenleitwerk sind bei diesem Modell in einem konstruiert. Genial einfach? Einfach genial? Da die Konstruktion auch noch ohne (nennenswerte) Spanten auskommt, ist es jedenfalls nicht ganz einfach, das Ding korrekt in Form zu bekommen. Hätte ich eine zweite Chance, würde ich erstens nach Gefühl den einen oder anderen Spant zurechtschnitzen und das Seitenruder erst nach dem Ankleben des ganzen Teils an den Rumpf verkleben, um Spannungen und damit unschönen Krümmungen vorzubeugen. Nach der mehr oder weniger erfolgreichen Montage des Seitenleitwerks war der erste Kartonmodellbaunachmittag seit langem auch schon wieder vorbei. Jetzt ist auch klar, dass die rechte Seite des Modells die Schokoladenseite werden muss, da links leider das "B" seitenverkehrt daherkommt. Allerdings - ich habe nachgeschlagen - müssen wir uns den Lapsus alle auch selber zuschreiben, da er dort --> GELI Rekonstruktionen leider auch niemandem aufgefallen ist.

       


    Schöne Grüße

    Martin

    Welche Schrift wurde für den ALTEN Lufthansa Schriftzug verwendet?

    Im Buch Lufthansa + Graphic Design findet sich auf S. 3 folgende Aussage zu dem Thema:

    Quote

    Trotz des inzwischen vereinheitlichten Kranichs, des definierten Namensschriftzugs in der Schriftart Shadow Antiqua und der Parabel (die in der Bemalung der Super Constellation zutage tritt, Anm.), gelingt es kaum, einen einheitlichen und professionellen Auftritt umzusetzen.

    Da geht es freilich vor allem um die Umsetzung der CI im Print, wo der Schriftzug in den allermeisten Fällen nicht kursiv und auch nicht so extrem gesperrt wie in der Bemalung der Flugzeuge verwendet wurde. Trotzdem scheint mir die Schrift Schadow Antiqua - https://www.wfonts.com/font/schadow-antiqua-bq (eine "Shadow" hab ich auf die Schnelle nicht gefunden) ein guter Startpunkt zu sein. Leider aber nur für die allererste Livery, wie sie auf der Super Conny zu finden war.


    Sieht man sich die bereits adaptierte Bemalung bei Vickers Viscount oder B707 an, deutet alles auf die von Katharina ins Spiel gebrachte individuell entwickelte Schrift hin. Bei näherer Betrachtung fallen die etwas dünneren Linien und individuell angepasste Buchstaben (eigenwillig ungleichmäßige Krümmungen beim U, Serife oben beim A, ...) auf. Wenn es Dir um diese Iteration geht, wird womöglich nichts am manuellen Tracen des Schriftzugs vorbeiführen.


    LG, Martin