Hallo alle miteinand!
Erst mal danke für Eure Gedanken zum Thema Fenster, Walter, René, Gerald und Robert. Da ich's gerne realistisch habe, fiel dann auch die Entscheidung zugunsten ausgeschnittener und mit schwarz hinterlegter Kabinenfenster - mit ein paar Finessen... Auch wenn man nicht wirklich ins dunkle Innere sehen kann, fielen mir auf vielen Fotos von Passagierflugzeugen ganz oder halb geschlossene Sonnenblenden auf. Das wollte ich zur Auflockerung der monotonen Fensterreihen umsetzen.
Zuerst wurden also die Fenster ausgeschnitten und mit GELI Celluloid "verglast", damit sie auch schön glänzen. Die Sonnenblenden erstellte ich in der passenden Größe als einfache Grafik. Der Schatten sollte ein Gefühl von Tiefe vermitteln, da die Blenden beim Original einige cm innerhalb des Fensters liegen.

Die Blenden wurden dann ausgeschnitten, entsprechend der gewünschten Position gekürzt und an zufälliger Position hinter die Fenster geklebt.

Dann kamen noch schwarze Tonpapierstreifen hinter die Fenster, um sie blickdicht zu machen. Die Fixierung mit Tixo (oder Tesa, ich kann ein wenig Deutsch als Fremdsprache
) hat den Vorteil, dass die Streifen beim Zusammenrollen des Rumpfteils etwas arbeiten können und so eine konstante Rundung des Rumpfes gewährleistet ist.

Damit war alles für den Bau der ersten Rumpfteile vorbereitet. Der Vogel wird ein ganz schönes "Trumm" - man beachte die etwas klein geratene A3 Schneidematte.
Und ja, im Eifer des Gefechts habe ich leider etwas zu viel von der Lasche 7 eingefärbt ...

Eine Spezialität der GELI DC-9 sind die Notausgänge über den Tragflächen, die nicht aufgedruckt sind, sondern extra aufgeklebt werden müssen. Ich vermute, dass das eine Sparmaßnahme von Herrn Wittrich war, damit auf dem Blatt mit Bauteil 1, das sonst nur schwarze und silberne Elemente enthält, keine dritte Farbe verwendet werden musste und damit ein Farbauszug in der Erstellung und ein Druckvorgang in der Produktion eingespart werden konnte.
Bei der Neuauflage ist leider bei zwei Türen das Silber verloren gegangen. Entsprechend entschied ich mich, nur den roten Rand der Notausgänge zu verwenden. Eine etwas fitzelige Arbeit, mit dem Ergebnis bin ich aber recht zufrieden.

Zum Schluss noch eine Gesamtansicht des ersten Bauabschnitts. Die zwei Rumpfteile haben eine Länge von 32 cm. Das entspricht ca. einem Viertel der finalen Länge. Hab ich schon geschrieben, dass das der Vogel ein ordentliches Trumm wird? Ja, hab ich? Naja ... man kanns nicht oft genug betonen 
