Posts by baton

    Moin Henning !

    Wirklich schön ist er geworden, dein Logger, eines Heringskönigs würdig ! Gratulation auch von meiner Seite. Dieser Baubericht hat auch mir sehr viel Spass gemacht, zeigt er doch, daß man gemeinsam interessante Fakten und Hintergründe für ein vermeintlich unscheinbares Schiff finden kann und damit dann auch nicht zuletzt deine Arbeit würdigt.


    Liebe Grüße Andreas

    Moin Helmut und alle anderen interessierten !

    ich möchte Klaus nicht vorgreifen, aber ich habe gerade mal in dem Buch "Logger-Jantjes" nachgesehen und eine Aufstellung aller Heringskönige gefunden. Von 1955 bis1961 war durchgehend Heinrich Nagel Heringskönig mit den Loggern POMMERN BV 97, Minden BV 101 , Detmold BV 105 und Paderborn BV 107. Von 1962 bis 1968 dann in buntem Wechsel die Kapitäne Friedrichs, Schrage und Wegener auf den Loggern Stolzenau BV103 und Bielefeld BV 106.

    Leider ist der jeweilige Kapitän der Stadthagen nie Heringskönig geworden. Aber das könnte Henning ja ändern....

    Als Quelle für die oben angeführten Daten gibt der Autor des Buches die "Auspackjournale Vegesacker Fischerei 1895-1969" an.

    Ich finde es auch höchst spannend, was hier an Wissen zusammengetragen wird, daher auch vielen Dank an Klaus für die farbige Darstellung des Wimpels, die fehlte mir noch.


    Liebe Grüße Andreas

    Moin Henning !

    So, nun hab ich es. Zunächst eine Korrektur: Auf dem sehr dunklen Foto habe ich den Kranz fälschlicherweise für einen Lorbeerkranz gehalten. Also Kommando zurück: Der Stander ist weiß und hat in der Mitte eine goldfarbene Krone. Diese Krone wird umkränzt von drei blauen Heringen, einer unter der Krone und die beiden anderen rechts und links der Krone einen Kreis bildend. Es sieht aus, als ob sie im Kreis um die Krone herumschwimmen, Kopf an Schwanzflossen mit kleinem Abstand und zwar gegen den Uhrzeigersinn. Die farbige Einfassung des Standers ist im gleichen Blauton wie die Heringe auf dem Stander gehalten.


    Liebe Grüße Andreas

    Moin Henning, Klaus und Hans-Joachim !

    Meine beiden Vorschreiber haben vollkommen Recht, der vordere Stander ist der des Heringskönigs. Das Ding ist weiß und hat in der Mitte eine Krone in einem oben offenen Lorbeerkranz. Am Rand des Standers befindet sich eine wohl farbige Einfassung, wobei ich beim Farbton leider noch passen muß.


    Liebe Grüße Andreas

    Moin Arne !

    Ein tolles Bild der flensburg hast Du da ausgegraben. Bitte faß das jetzt nicht als Meckerei oder Besserwisserei auf, aber die Flensburg So 106 ist doch eher ein Hochseefischdampfer.

    In dem Buch von Wolfgang Walter "Deutsche Fischdampfer" wird das Schiff folgendermaßen beschrieben:

    FLENSBURG SO 106 später SK 106 Baujahr 1950 Kieler Howaldtswerke für die Reederei Hochseefischerei Kiel. 56,80 m lang 8,64 m breit Baunr.916.

    1962 nach Griechenland verkauft neuer Name Taxiarchis, später noch zwei mal umgetauft, dann 1995 abgebrochen.


    Liebe Grüße Andreas

    Moin Henning,

    die seitlichen Ausfachungen nennt man Krebbe oder auch Krippe. Die Heringe wurden aus den Netzen in die Krebben geschlagen bzw. geschüttelt.

    Die "Walzen" nennt man Geestrollen, sie dienten wie Du schon sagtest, dem Führen des Reeptaues und der Netze beim Einholen. Noch als Ergänzung: Die von mir oben erwähnten Blassen wurden auch gern als Blasen bezeichnet.

    Quellen: Diverse Fachbücher über Loggerfischerei


    Liebe Grüße Andreas

    Moin Henning!

    Was das von Dir angesprochene Bb.-Binnenschanzkleid anbelangt, ergibt das letzlich eine Art Kasten. In diesen Kästen wurden auf den Loggern die sogenannten Blassen gelagert. Das sind mit Luft gefüllte Schwimmkörper, zunächst aus Aluminium dann später-wie wohl auch auf der "Stadthagen"- Gummiblasen mit farbigem Leinen überzogen. Sie dienten zum Halten der Netze über Wasser. So auch in dem Buch "Logger-Jantjes" dargestellt. Diese Blassen sehen etwa so aus wie die runden Kugelfender auf Segelbooten.


    Liebe Grüße Andreas

    Moin Henning,

    ich habe mal in dem von Nils erwähnten Buch "Logger-Jantjes" nachgesehen und dort auf S.46 ein Foto der Stadthagen BV 100 beim Abwracken 1970 gefunden. Das Foto ist von achtern aufgenommen und zeigt eindeutig den Heimathafen VEGESACK. Nun kann es mit den Bordwänden weitergehen, ich bin sehr gespannt.Tolle Idee einen der letzten Logger

    zu konstruieren ! Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.


    Liebe Grüße Andreas

    Hallo Peter,
    vielleicht kann ich mit ein paar Daten zur Lappland aushelfen:
    gebaut wohl als DR.PFLEGER für die Kaiserliche Marine. 1917 umbenannt in DUISBURG ebenfalls KM. 1919 an Reederei Ludwig Janssen Geestemünde, umbenannt LAPPLAND zunächst Fischereikennzeichen PG 253, später dann BX 388.
    Das Schiff wurde 1951 abgebrochen. Bauwerft war die Schiffbaugesellschaft Unterweser.
    Liebe Grüße Andreas

    Moin Tanja!
    Welche_Hagen der Hapag meinst Du denn? Es gab bei der Hapag eine Hagen von 1921 und dann wieder eine von 1967. Weder das Verzeichnis der Seeschiffe der Hapag, noch sonstige Literatur gibt einen Hinweis auf eine Hagen, die baugleich oder-ähnlich der Iserlohn/Marburg Baujahr 1958 ist. Insofern bin ich etwas irritiert.


    Liebe Grüße Andreas

    Hallo Nils,
    vielleicht kann ich da helfen:
    HEINRICH KERN BX 676 abgeliefert an die Gemeinwirtschaftliche Hochseefischerei Januar 1961 1244 BRT Länge 75,7m Breite 11,5m 2400 PS Werft Flender Werke. 1971 Reederei Söhle als Korrespondentreeder, 1979 in Deutschland
    abgewrackt.
    Die HEINRICH KERN war eine Weiterentwicklung der HEINRICH MEINS und wurde von der Gemeinwirtschaftlichen gemeinsam mit ihrem Schwesterschiff HANS Böckler 1961 als Teilfroster in Dienst gestellt. Das Schiff hatte einen
    Dieselelektrischen Antrieb.
    Ich hoffe, das hilft dir etwas weiter.


    Liebe Grüße Andreas

    Zur 2. Linzertor :
    Massengut-Motorschiff Carsten Russ, 11601 BRT 149,14m Länge, 20,24m Breite, 1MAN Zweitakt-Achtzylinder-Motor mit 5340 PS.
    Stapellauf 18.12.1959, Ablieferung 21.4.1960 von der Lübecker Flenderwerft Bau_Nr.510 als CARSTEN RUSS an Ernst Russ, Hamburg. Juli 1970 an Ister Reederei GmbH, Bremen, Korrespondent-Reeder Schlüssel-Reederei KG, umbenannt in LINZERTOR. Februar 1978 an Günther Schultz, Hamburg, umbenannt RUHRLAND für Ruhrland Schiffahrts GmbH&Co KG. 1979 an Naviera San Martino Panama. 1983 an Far East Enterprises Co Ltd Hongkong 15. 11. 1983 ab Osaka zum Abbruch in VR China. 20.11. 1983 an Shanghai, 1.12.1983 Übergabe in Nantung.


    Sehr spannend, welches Schiff das gesuchte nun ist!


    Beste Grüße Andreas

    Moin,
    RADOMKA GDY 214 hat ein exaktes Vorbild. Das Schiff gehört zu einer Trawler-Bauserie der Werft Remontowa Danzig. Hier die Daten:
    Baujahr 1954, verschrottet 1979, 648 BRT, 216 NRT, 59,2m Länge, 9m Breite, 4 Zylinder Dieselmaschine 1000PS.


    Beste Grüße Andreas

    Moin britanis!
    Tolle Idee, die Pretoria zur Gunung Djati zu machen! Hier kann man den abenteuerlichen Lebenslauf dieses Schiffes nachvollziehen.
    Ohne britanis vorgreifen zu wollen hier einige Informationen auf die Frage von Mainpirat hin zum Schiff:
    1936 Stapellauf als PRETORIA fürDeutsche Ost-Afrika-Linie Hamburg
    1939 Wohnschiff der Marine in Pillau
    1945 Lazarettschiff eingesetzt bei der Evakuierung der deutschen Ostgebiete
    Im Mai 1945 wurde die PRETORIA britische Kriegsbeute und im Oktober 1945 in EMPIRE DOON umbenannt und lief als Truppentransporter, bereedert von der Orient S.N. Co London.
    1948/49 bekam sie bei einem Umbau neue Kessel
    1949 neuer Name EMPIRE ORWELL.
    1957 aus dem Dienst als Truppentransporter verabschiedet.
    1958 verchartert an Pan Islamic SS.Co. Karachi für Pilgerfahrten nach Jeddah.
    1958 November verkauft an Blue Funnel Line, umgebaut bei Barclay Curie & Co Glasgow, nun 17851 BRT statt 16662 BRT und 106 Passagiere 1.Klasse sowie 2000(!) Passagiere 3.Klasse,keine 2.Klasse.
    1959 erste Pilgerreise als GUNUNG DJATI
    1964 Erwerb duch Reeder P.T. Maskapi Pelajaran "Saka Saka" Djakarta keine Namensänderung.
    1966 an P.T. Perusahaan Pelarajan "Arafat" Djakarta keine Namensänderung und bis 1979 weiter Pilgerfahrten.
    1979 Übernahme durch die indonesische Marine, die das Schiff als Wohnschiff und Truppentransporter verwendet. Umbenannt in
    KRI TANDJUNG PANDAN
    1984 bis 1991 lag das Schiff in Tandjung Priok und ging am 26.7.
    1991 auf die letzte Reise zum Verschrotten nach China.


    Liebe Grüße Andreas

    Moin zusammen!
    Zur Frage ROBERT LEY Schwesterschiff:
    WILHELM GUSTLOFF und ROBERT LEY waren vom Baustil und Aussehen her ähnlich aber keine Schwesterschiffe.Um den Unterschied deutlich zu machen, hier die Hauptmerkmale beider Schiffe:


    WILHELM GUSTLOFF wurde bei Blohm und Voss 1937/38 gebaut und hatte folgende Hauptdaten: 25484 BRT, 208,5 Meter Länge, 23,6 Meter Breite, Maschine MAN-Diesel 9500 PS, 15,5 Kn Geschwindigkeit, 1465 Passagiere Touristenklasse, 426 Mann Besatzung.
    Im Gegensatz dazu:
    ROBERT LEY wurde bei Howaldt Hamburg 1938/39 gebaut und hatte folgende Hauptdaten: 27288 BRT, 203,8 Meter Länge, 24,0 Meter Breite,
    Maschine MAN-Diesel 8800 PS, 15,0 Kn Geschwindigkeit, 1774 Passagiere
    Touristenklasse, 435 Mann Besatzung.


    Beide Schiffe stammten von konkurrierenden Werften, die jeweils eigene Entwürfe realisierten. Sie waren ähnlich ausgerichtet, dienten der gleichen Organisation, waren aber keine Schwesterschiffe


    Liebe Grüße Andreas

    Moin britanis!
    Die Flaggen würde ich auch noch korrigieren, wie von Wiesel schon beschrieben.
    Wenn der Dampfer so verrostet wieder nach Hamburg gekommen wäre hätte der Kapitän aber mächtig Ärger mit der Reedereileitung bekommen. Die " Afrikaner" haben traditionell immer sehr auf das Äußere ihrer Schiffe geachtet. Hat aber trotzdem was.
    Ansonsten wieder mal prima geworden Dein " doppelnamiger" Dampfer.


    Liebe Grüße Andreas

    Moin liebe Freunde!
    Wie hier schon völlig zurecht geschrieben wurde, Bremerhaven war ein ganz tolles, ja ob der Fülle der Exponate überwältigendes Ereignis. Das muss man erst mal sacken lassen. Auf jeden Fall vielen Dank an alle Organisatoren und Initiatoren.
    Meine Familie und ich hatten jedenfalls einen ganz tollen Sonnabend im Schffahrtsmuseum, nicht zuletzt dank FRITZ!!
    Lieber Fritz, die Probefahrt Deiner INDY begleitet von Dudelsackklängen war wieder ganz großes Kino! Nochmals schöne Grüße und toi toi toi zum Weiterbau von meiner Familie und mir!
    Nochmals Dank an alle, die sich so viel Mühe gemacht haben um diese Super-Veranstaltung auf die Beine zu stellen! Ich lehn mich jetzt zurück und geniesse hier die Bilder vom Wochenende!


    Liebe Grüße Andreas

    Moin Andreas!
    Erstmal: Tolle Bilder von Deinen drei Grazien, alle prima gelungen. Das gibt ein tolles Bild, die schönen alten Schiffe gemeinsam abgelichtet!
    Was bedeutet zurückziehen? Doch wohl nur, um neue Projekte vorzubereiten wie ich hoffe!
    Es wäre schade, nichts oder nur wenig hier von Dir zu hören. Gerade Deine unkonventionelle Art, die Schiffe zu konstruieren und zu bauen fasziniert offensichtlich nicht nur mich. In diesem Sinne hoffe ich auf mehr. Ich glaube ja, Du hältst es ohne Deine kreative Bastelei sowieso nicht lange aus. Also überleg es Dir nochmal.


    Liebe Grüße Andreas

    Moin britanis1
    Auch hier meinen Glückwunsch zur Indienststellung!
    Die emotionale Bindung an so ein Schiff kann ich voll nachvollziehen, mir geht es mit der alten "Hanseatic" ähnlich. Der Baubericht war wieder "ganz großes Kino". Es macht immer wieder Freude Deine Berichte zu lesen, man merkt ihnen deutlich Deine Begeisterung für diese schönen alten Schiffe an. Ich freue mich schon auf den nächsten!


    Liebe Grüße Andreas

    Moin britanis!
    Na das ist ja mal wieder ein starkes Teil geworden! Ich staune immer wieder über deine Baugeschwindigkeit, einfach toll! Es macht immer Spaß und Freude deine Baubeschreibungen zu lesen. Gratulation zur Indienststellung!


    Liebe Grüße Andreas

    Moin Ingo!
    Ganz ganz große Klasse dieses Dock mit "Füllung"! Da kann man nur noch bewundernd die Fotos genießen @)! Herzlichen Glückwunsch, das geht nicht besser! Ich bin begeistert.


    Liebe Grüße Andreas

    Moin Nolting!


    Deine Alexandra ist aber hübsch geworden! Ganz prima auch Deine Superung des Modellbaubogens, den kleinen Dampfer hast Du dadurch zum absoluten Schmuckstück gemacht! Meine Gratulation!!


    Liebe Grüße Andreas

    Moin britanis!


    Da kommt man ja mit dem Lesen der Bauberichte von Dir kaum hinterher!


    Wieder ein toller Exot den Du da gebaut hast, Respekt! Bei deiner Baugeschwindigkeit kann man sich ja noch auf so manche Überraschung im Passagierschiffsbereich in naher Zukunft freuen.
    Ich bin auf die HELLAS schon sehr gespannt.


    Nochmals: Gratulation zu diesem neuen Schiff!


    Liebe Grüße Andreas

    Moin britanis!
    Über einen Unfall ist mir nichts bekannt, schon garnicht ein Ereignis, bei dem ein Hund und eine Heizung eine Rolle spielen. Aber Du wirst das schon wieder hinkriegen.
    Eine so tolle Bauwerft wie Deine schafft auch so eine Reparatur, da bin ich mir absolut sicher, nur Mut.
    Und ein Rat für die Zukunft: Pass immer auf, wo Dein "See"hund ist wenn Du einen Deiner Dampfer an einen neuen Liegeplatz verholst!


    Liebe Grüße Andreas

    Moin britanis!
    Jo, beide Seiten sind bekannt und werden von mir genutzt.
    Ich finde es übrigens Super, daß Du gerade diese unbekannteren Schiffe modellbauerisch umsetzt. Viel Spaß weiterhin an Deiner Art des Modellbaus, ich bleibe als Beobachter gespannt dran.


    Liebe Grüße Andreas

    Moin Moin britanis!


    Zunächst noch das, was ich ergänzend über die ESPERIA herausgefunden habe:
    Werft: Cant. Riuniti Dell' Adritico Monfalcone
    Heimathafen: Venezia
    Breite: 19,2 m
    Tiefgang: 6,6 m
    Geschwindigkeit: 20 Kn
    Rufcode: IBOC
    Zu Deiner Frage:
    Meine Informationen beziehe ich aus meinem Archiv ( Fach-Bücher, Zeitschriften, Abhandlungen Handelsmarine betreffend) und ergänzend aus dem Internet.
    Das Internet gibt für dieses Schiff allerdings nicht wirklich viel her. Vielleicht hilft Dir http://www.ssmaritime.com ein Stück weiter, da gibt es einige Bilder ( wohl Reedereipostkarten) des Schiffes zu sehen.
    Vielleicht sehen wir uns ja mal auf einer der einschlägigen Veranstaltungen in Bremerhaven. Ich würde mich freuen.
    Liebe Grüße Andreas

    Moin britanis!


    Das ist ja wieder ein interessantes Schiff,das Du Dir da ausgesucht hast.


    Der Dampfer hatte noch zwei kleinere Schwesterschiffe, die nur 268 Passagiere beförderten und 5200 BRT groß waren. Ihre Namen waren ENOTRIA (1951) und MESSAPIA (1952).
    Die MS ESPERIA soll 1973 abgewrackt worden sein.


    Mehr Informationen hab ich auch nicht, aber ich schau nochmal, ob ich noch was finde.
    Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Spass beim Entwickeln des neuen Projekts!


    Liebe Grüße Andreas