Das ist ja ein schöner Zufall ich bin auch jetzt mit meiner SR-71 fertig geworden. Obwohl nur 1:72 war es ein hartes Stück Arbeit. Die Konstrukteure nehmen nur wenig Sicht der Modellbauer ein. Manches war schlicht nicht zu machen wie sie es vorzeigten. Rumpfbug und Kabine beispielsweise musste ich zweimal bauen, die Fahrwerksschächte waren schlimm. Aber da ich viel Arbeit investiert hatte, sollte das Modell auch fertig werden. Die Größe wird deutlich im Vergleich zur MiG-19.
Posts by Flieger
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Vielen Dank für euer Lob für das Modell. Insgesamt war es doch eine befriedigende Arbeit.
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Die Lockheed S-3A Viking war lange Jahre als trägergestütztes Patrouillen- und U-Boot-Jagdflugzeug der U.S. Navy eingesetzt worden. Ein herausragendes Ausstattungsmerkmal sind ihre Turbofan-Triebwerke, die eine beispiellose Flugdauer ermöglichten. Über das große Suchradar im Bug hinaus ist die Viking mit passiven Empfängern an den Flächenenden und einer ausfahrbaren Sonde zur Erfassung magnetischer Anomalien (MAD) im Heck ausgerüstet. Von Nobi gibt es ein 1:72er-Modell im farbenfrohen Look der ersten Einsatzjahre. Die Konstruktion ist recht gelungen, aber leider fehlt es an formgebenden Rumpfspanten, eine ärgerliche Unsitte bei vielen Modellen. Also hieß es selber schnitzen. Auch das Fahrwerk war zu simpel konstruiert. Es hätte nie gereicht, die recht massige Maschine im Stand zu halten. Auch hier selbst konstruieren und mit Draht verstärken.
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Achso ja das wusste ich nicht
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Die Focke Wulf 190 hatte eine markante Bemalung, die allerdings von nur wenigen Modellbogen-Anbieten realistisch umgesetzt wird. Eine Ausnahme ist der tschechische Verlag bestpapermodels, der die Fw 190 in drei Versionen als Download-Modell im Maßstab 1:35 anbietet. Die Modelle sind aber sehr ungewöhnlich konstruiert und eine schlechte Bauanleitung ist dem Modellbauer auch keine Hilfe. Erst ein Bau-Video auf youtube brachte einigermaßen Aufschluss, so dass ich mich schließlich zum Bau entschlossen habe. Um den Arbeitsaufwand zu verringern, habe ich den Maßstab auf 1:50 verkleinert.
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Ja da ist das Modell zu finden.
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Sikorsky S-97 Raider
Die S-97 Raider ist ein Hochgeschwindigkeitshubschrauber, der von Sikorsky und Lockheed Martin im Future Vertical Lift (FVL)-Programm der US-Armee entwickelt wurde. Mit koaxialen starren Rotoren und einem Schubpropeller am Heck erreicht die Raider Geschwindigkeiten von über 400 km/h, was herkömmliche Hubschrauber weit übertrifft. Erstmals wurde sie in Europa auf der Paris Airshow im vergangenen Jahr gezeigt.
Ein Modell bietet der slowakische Verlag Fifik auf seiner Internetseite zum freien Download an. Das Modell im Maßstab 1:50 wurde auf 1:72 verkleinert. Ein interessanter Hubschrauber mit futuristischem Konzept.
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Pmodel aus Japan bietet eine ganze Reihe moderner Kampfflugzeuge im Maßstab 1:50. Die Grafik ist bestechend, die Modelle haben eine sehr originalgetreue Bemalung. Gewöhnungsbedürftig ist jedoch die Konstruktion. Sie weicht erheblich von der gewohnten Modellabwicklung ab. Der Rumpf wird z. B. aus vielen Einzelteilen, manche nur in Briefmarkengröße, zusammengestückelt, ohne Spanten, nur getragen von der Außenhaut. Für Flügel und Höhenleitwerk habe ich Holme selbst konstruiert. Auch die Bauanleitung ist schlecht. Ich habe mich dennoch an die Harrier der US-Marines gemacht, weil es das Modell in 1:50 ziemlich einmalig sein dürfte. Durch Zufall fand ich ein „Wie-baue-ich-eine-AV-8-Video“ im Internet, das etwas mehr Aufschluss über die Montage gab.
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Vielen Dank du hast recht die Abwicklung ist sehr ungewöhnlich. Wenn man sich darauf einlässt, klappt es auch, wenn auch nicht ohne Lehrgeld zu zahlen.
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Diese farbenfrohe Saab 35 Draken, den "Gelben Johann", bietet die japanische Internetseite Tokyo solid model club an. Zur Auswahl gehören noch weitere Draken, aber der gelbe hat es mir besonders angetan. Ich habe glänzendes Fotopapier für den Ausdruck gewählt, damit die Lackierung besser zur Geltung kommt. Geklebt habe ich mit Uhu Por, Klebstoff für Styropor. Der Maßstab 1:72 ist beim Bau der Raketen und Zusatzbehälter schon ziemlich fummelig, besonders die kleinen Leitflächen der Falcon-Raketen waren eine echte Herausforderung





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Als Untergrund für Trägerflugzeuge bietet Stahlhart papercraft Decksnachbildungen zum Download an. Zu finden sind die Dateien bei der Hawker Sea Hawk, in hellgrauu nd dunkelgrau. Die Bögen sind bis in Größe A3. Ich habe sie mal verwendet für meine A-7 Corsair, A-4 Skyhawk und die Sea Vixen der Royal Navy. Und finde der Effekt ist ansehnlich.

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Ja ich hatte vor 1:72 auch immer zurückgeschreckt und deshalb die Bögen immer verdoppelt ausgedruckt. Aber dann habe ich mal eine F-102, die ja an sich schon ziemlich groß ist, probiert und es klappte. Dann folgte die ebenfalls in diesem Maßstab recht große Phantom und endlich auch die Super Sabre. Ging alles easy.
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ja gibt es versuche mal
Odergib tokyo solid model club ein
Auf der linken Seite findest du download
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Die F-104 gehört zu den ikonischen Flugzeugen der goldenen Jet-Ära der 50er 60er-Jahre und zu meinen Lieblingsjets. Und der Wilhelmshavener Starfighter war eines meiner ersten Kartonmodelle überhaupt. Den Bogen hatte mir meine Tante aus dem Westen mitgebracht (vor über 65 Jahren in die DDR).
Jetzt folgte eine moderne zeitgemäße Modellkonstruktion von der Internetseite Tokyo solid model club und die wollte ich unbedingt bauen. Etwas ungewöhnlicher Aufbau, aber sehr schöne Grafik und Bemalung der U.S. Air Force. Die F-104 - wahrlich eine Rakete mit Flügeln.

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Für 2025 hatte der TSMC die F-100D neu aufgelegt. Ein farbenfrohes Modell mit einigen Detaillierungen, die das Maschinchen von 2013 nicht aufwies. Hinzu kam ein Bogen mit einer Reihe von Außenlasten, die charakteristisch für die Super Sabre sind. Ein wie ich finde sehr schönes Modell, das Herr Miku-chan den Modellbauern auf der ganzen Welt angeboten hat. Ich haben übrigens seinem Rat befolgt und erstmals glänzendes Fotopapier verwendet und Styropor- sowie Sekundenkleber. Der Versuch hat sich gelohnt.
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Hallo Maxe ich wollte auf deine Internetseite gehen aber da kommt immer Warnung vor unsicherer verbindung. Wie kann ich Kontakt zu dir aufnehmen.
Viele Grüße Rainer
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F-4 Black Bunny
Immer schon wollte ich eine Phantom bauen und es sollte eine in einem attraktiven grau-weißen Navy-Anstrich sein, am liebsten die Maschine mit dem roten Rhombus auf Rumpf und Seitenleitwerk.
Doch dann sah ich in der inzwischen leider eingestellten Zeitschrift FLIEGERREVUE X einen Bericht über die Phantom der VX-4 in schwarzem Black Bunny-Design. Da stand für mich fest, es musste diese Maschine werden.
Die japanische Modell-Bau-Seite Tokyo Solid Model Club bietet verschiedene Kartonmodelle zum Download an, darunter auch die F-4 Phantom in verschiedenen Bemalungsvarianten. Eine davon eben auch die Black Bunny der VX-4. Der schwarze Anstrich und dazu eine umfangreiche Bewaffnung und Ausrüstung versprachen ein ansehnliches Modell.
Allerdings ist die Modellkonstruktion recht ungewöhnlich, statt der üblichen zu verklebenden Rundteile formt der Designer Miku-chan seine Modelle aus mehreren großen Teilen, die durch kerbförmige Ausschnitte in Form gebracht werden, Spanten und Holme sind nicht vorhanden. Das Zusammenkleben ist ziemlich schwierig infolge der geringen Stabilität. Man braucht immer Holzstäbe, z.B. Essstäbchen oder Eisstiele als „dritte Hand“. Die Modelle sind im Original 1:24 konstruiert worden, werden aber auf ein A4-Blatt ausgedruckt zu 1:72. Doch dank des Original-Maßstabs sind sehr viele Teile sehr fein ausgeführt, Grafik und Detaillierung sehr präzise.
Am Ende hatte ich eine F-4 im klassischen Plastikmodell-Maßstab, aber aus Karton – black is beautifull.
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Nein leider nicht mehr, die sind im Laufe der Zeit weg gekommen
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Ein sehr schönes Modell. Die Crusader hat eine schnittige Form und bestach durch die seinerzeit neue Anbringung der Sidewinder Raketen an den Rumpfseiten. Im Fliegerkalender der DDR von 1964 waren im Typenanhang westliche Kampfflugzeuge veröffentlicht worden, darunter auch die Crusader. Den Dreiseienriss nahm ich zur Grundlage für den Bau eines Modells. Das kam dann an die Decke in meinem Kinderzimmer zur X-1 .
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Ja roni die Warthog gibt einen guten sSparringpartner ab für die Suchoi. Danke für die Anregung.
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Vielen Dank euch. Der 50er-Maßstab hat schon Vorteile vor allem in der überschaubaren Zahl der Teile und natürlich des geringeren Platzbedarfs.
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Danke sehr für das Lob. Die Su ist sehr attraktiv besonders die vielen Außenlasten haben es mir angetan, wenngleich die viel Zeit kosten, aber sie gehören für mich einfach dazu.
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Die Martin B-57 ist der amerikanische Lizenzbau der britischen Electric Canberra. Sie wurde in vielen Varianten gebaut, darunter diese im Vietnamkrieg eingesetzte Nachtangriffsversion mit dem markanten Radar unter dem Rumpfbug. Es lieferte die für Nachtangriffe nötigen Zielinformationen. Der auf den ersten Blick simple Modellbogenentpuppte sich als ziemliche Herausforderung. Charakteristische Bauteile wie der Rumpfbug, das Radar, Zusatzbehälter und die Kabinenhaube waren unbrauchbar und mussten aus anderen Modellbögen entliehen oder selbst konstruiert werden. Das betraf auch die unter den Tragflächen mitgeführten lenkbomben GBU-12.Trotz der Mängel ist daraus doch noch ein recht ansehnliches Modell geworden.
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Ich möchte mal wieder ein Modell vorstellen. Es ist eine T-38 Talon der U.S. Air Force als Download-Modell der japanischen Modellbau-Seite Tokyo Solid Model Club (TSMC). Hier findet man eine Reihe moderner und historischer Flugzeuge im Maßstab 1:72. Darunter F-86 der USAF und japanischen Luftwaffe, F-105 in Vietnamkriegs-Tarnung, F-104, F-4 und F-5. Als ich dem Angebot folgte, und die nicht mehr auf der Seite angebotene F-5 vom Seiten-Administrator erbat, erhielt ich neben den Modellen F-5A und RF-5A auch eine T-38 in der aktuellen weiß-dunkelgrau-Bemalung der US-Luftwaffe. Ein sehr attraktives Modell, das ich unbedingt bauen wollte.
Da mir aber der Maßstab 1:72 zu klein ist, habe ich die Seite mit den Bauteilen auf zwei Din-A4-Blättern verdoppelt und damit ungefähr meinen Maßstab 1:50 erhalten.

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Mal etwas anderes als Flugzeuge - das Modell des Yellow Submarine der Beatles aus dem gleichnamige Zeichentrickfilm . Die Konstruktion stammt von Gary Pilsworth und ist nicht ohne Tücken, da Spanten nur sehr sparsam vorhanden sind. Mit eigenen Verstärkungen aus Pappe und zusätzlichen Verbindungsstreifen ist es gelungen, die sperrigen Teile in einer angemessene Form zu bringen.
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Hier ist mein neuestes Modell: Eine Su-25 in 1:50 der ukrainischen Luftwaffe. Der Bogen ist vom Verlag Junni Modelist-Konstruktor und trägt den Titel Schturmowik Su-25, also Schlachtflugzeug Su-25. Die Su-25 ist ein sowjetisches Kampfflugzeug, das zahlreich während des Afghanistan-Krieges von den sowjetischen Luftstreitkräften eingesetzt wurde. Auch im Krieg Russlands gegen die Ukraine findet die Suchoi Verwendung auf beiden Seiten. Das Modell besticht durch die moderne Pixeltarnung und die umfangreiche Bewaffnung. Zehn Waffenaufhängungen stehen zur Verfügung für Bomben, Raketen und Treibstoffzusatztanks.
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Klasse Modell
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Das ist eine Lightning als Download von der japanischen Modellbauseite TSMC. Sie bietet eine Reihe historischer und aktueller Modelle von amerikanischen und europäischen Militärflugzeugen in 1:72. Die Lightning habe ich auf 1:50 vergrößert. Es ist eine Lightning F6 mit den charakteristischen Zusatzbehältern auf den Flügeln und dem Unterrumpftank sowie Nachtanksonde.
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Die MiG-19 war als Folgemuster der MiG-17 das erste Überschalljagdflug der sowjetischen Streitkräfte. Das Modell entstand aus dem polnischen Bogen von GPM. Den Maßstab 1:33 habe ich auf 1:50 verkleinert. Trotzdem ließen sich die vielen Details der MiG noch gut am Modell realisieren. Die Lüftungsklappen auf der Rumpfoberseite habe ich ausgeschnitten und geöffnet dargestellt. Die charakteristischen Bremsklappen fehlten im GPM-Bogen. Da sie aber im Original immer gut zu erkennen sind, habe ich sie selbst gefertigt und in geöffnetem Zustand montiert. Zusammen mit den voluminösen Treibstoffzusatzbehältern, den markanten Kanonen und dem mächtigen Leitwerk vervollkommnen sie das Abbild der schnittigen MiG-19.

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Danke Gordon, ja die Negative sind speziell, unterschiedlich in der Dichte und damit auch im Ausdruck, an manchen Stellen sind kaum die Konturen der Bauteile zu erkennen, an anderen ist die Fläche schwarz. Deshalb habe ich jetzt nur die Mohawk noch gebaut. Als die Variant-Modelle damals neu waren, also vor 60 Jahren haben, ich fast alles gebaut: Voodoo, Neptune, G.91, Hawker Hunter, H-21, Sea Vixen.
Viele Grüße Rainer
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Vielen Dank Heiner für die Info und die Bewertung. Sollte es mal ein zeitgemäßen Modellen geben, würde ich die Mohawk bestimmt noch mal bauen.
Viele Grüße Rainer
Gibts nicht mal in Plastik.
Hallo Jan da hast du recht, leider sehr mau was die Mohawk anlangt. Aber ich glaube es gab mal Plastik von Roden und Hasegawa.
Viele Grüße Rainer
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Danke euch für die schöne Bewertung
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Die Grumman Mohawk war ein in den US-Streitkräften vielfach eingesetztes Aufklärungsflugzeug. Als Karton-Modell ist sie aber anders als die gleichartige Bronco kaum zu finden.





Da mich die zweimotorige Maschine wegen ihres ungewöhnlichen Aussehens interessierte, wollte ich sie als Kartonmodell bauen. In der DDR gab der Militär Verlag in den 60er-Jahren Hefte im A5-Format heraus, die sich als „Ilustrierte Reihe für den Typensammler“ an eben jene Flugzeug-Interessenten wandte. Darin wurden neben den sowjetischen Flugzeugtypen auch westliche in Bild und Text porträtiert, unter anderem Sea Vixen, Hawker Hunter, F-101 Voodoo. Fiat G.91, Lockheed Neptune, H-21, für die DDR sehr ungewöhnlich. Der Clou: Darin waren auch Modellbögen "Variant" als schwarz-weiß-Negative. Man brauchte bloß Abzüge davon machen und voila konnte man ein Flugzeugmodell in beliebigen Maßstab bauen. Unter anderem war da auch die Mohawk zu finden. Der Nachteil: Die Modelle waren schwarz-weiß, man musste sie also selbst bemalen und dekorieren. Das sieht man der Mohawk auch an, die „Abziehbilder“ sind Ausdrucke auf Kopierpapier und dann mit dünnflüssigem Klebstoff aufgebracht. Aus dem Zubehörangebot „US-Raketen in 1:48“ habe ich dem kleinen Aufklärer schließlich noch die Raketenbehälter unter den Tragflächen spendiert. Trotz der Schwächen gefällt mir das Mohawk-Modell.
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Ein sehr attraktives Modell. Und in dem kleinen Maßstab sehr tricky zu bauen. Das ist gut gelungen. Das erinnert mich an Paragon Cardmodels, wo mehrere F-104, unter anderem in SEA-Anstrich, zu finden sind. Eben die Variante mit zusätzlichen Waffen habe ich gebaut, und von 1:85 auf1:50 vergrößert. Ist ein etwas einfacher Bogen, aber das Modell sieht doch wie ein Starfighter aus.