Posts by Flieger

    Ja ich hatte vor 1:72 auch immer zurückgeschreckt und deshalb die Bögen immer verdoppelt ausgedruckt.

    Aber dann habe ich mal eine F-102, die ja an sich schon ziemlich groß ist, probiert und es klappte. Dann folgte die ebenfalls in diesem Maßstab recht große Phantom und endlich auch die Super Sabre. Ging alles easy.

    Die F-104 gehört zu den ikonischen Flugzeugen der goldenen Jet-Ära der 50er 60er-Jahre und zu meinen Lieblingsjets. Und der Wilhelmshavener Starfighter war eines meiner ersten Kartonmodelle überhaupt. Den Bogen hatte mir meine Tante aus dem Westen mitgebracht (vor über 65 Jahren in die DDR).

    Jetzt folgte eine moderne zeitgemäße Modellkonstruktion von der Internetseite Tokyo solid model club und die wollte ich unbedingt bauen. Etwas ungewöhnlicher Aufbau, aber sehr schöne Grafik und Bemalung der U.S. Air Force. Die F-104 - wahrlich eine Rakete mit Flügeln.

    Für 2025 hatte der TSMC die F-100D neu aufgelegt. Ein farbenfrohes Modell mit einigen Detaillierungen, die das Maschinchen von 2013 nicht aufwies. Hinzu kam ein Bogen mit einer Reihe von Außenlasten, die charakteristisch für die Super Sabre sind. Ein wie ich finde sehr schönes Modell, das Herr Miku-chan den Modellbauern auf der ganzen Welt angeboten hat. Ich haben übrigens seinem Rat befolgt und erstmals glänzendes Fotopapier verwendet und Styropor- sowie Sekundenkleber. Der Versuch hat sich gelohnt.

    F-4 Black Bunny

    Immer schon wollte ich eine Phantom bauen und es sollte eine in einem attraktiven grau-weißen Navy-Anstrich sein, am liebsten die Maschine mit dem roten Rhombus auf Rumpf und Seitenleitwerk.


    Doch dann sah ich in der inzwischen leider eingestellten Zeitschrift FLIEGERREVUE X einen Bericht über die Phantom der VX-4 in schwarzem Black Bunny-Design. Da stand für mich fest, es musste diese Maschine werden.


    Die japanische Modell-Bau-Seite Tokyo Solid Model Club bietet verschiedene Kartonmodelle zum Download an, darunter auch die F-4 Phantom in verschiedenen Bemalungsvarianten. Eine davon eben auch die Black Bunny der VX-4. Der schwarze Anstrich und dazu eine umfangreiche Bewaffnung und Ausrüstung versprachen ein ansehnliches Modell.


    Allerdings ist die Modellkonstruktion recht ungewöhnlich, statt der üblichen zu verklebenden Rundteile formt der Designer Miku-chan seine Modelle aus mehreren großen Teilen, die durch kerbförmige Ausschnitte in Form gebracht werden, Spanten und Holme sind nicht vorhanden. Das Zusammenkleben ist ziemlich schwierig infolge der geringen Stabilität. Man braucht immer Holzstäbe, z.B. Essstäbchen oder Eisstiele als „dritte Hand“. Die Modelle sind im Original 1:24 konstruiert worden, werden aber auf ein A4-Blatt ausgedruckt zu 1:72. Doch dank des Original-Maßstabs sind sehr viele Teile sehr fein ausgeführt, Grafik und Detaillierung sehr präzise.


    Am Ende hatte ich eine F-4 im klassischen Plastikmodell-Maßstab, aber aus Karton – black is beautifull.

    Ein sehr schönes Modell. Die Crusader hat eine schnittige Form und bestach durch die seinerzeit neue Anbringung der Sidewinder Raketen an den Rumpfseiten. Im Fliegerkalender der DDR von 1964 waren im Typenanhang westliche Kampfflugzeuge veröffentlicht worden, darunter auch die Crusader. Den Dreiseienriss nahm ich zur Grundlage für den Bau eines Modells. Das kam dann an die Decke in meinem Kinderzimmer zur X-1 .

    Vielen Dank euch. Der 50er-Maßstab hat schon Vorteile vor allem in der überschaubaren Zahl der Teile und natürlich des geringeren Platzbedarfs.

    Danke sehr für das Lob. Die Su ist sehr attraktiv besonders die vielen Außenlasten haben es mir angetan, wenngleich die viel Zeit kosten, aber sie gehören für mich einfach dazu.

    Die Martin B-57 ist der amerikanische Lizenzbau der britischen Electric Canberra. Sie wurde in vielen Varianten gebaut, darunter diese im Vietnamkrieg eingesetzte Nachtangriffsversion mit dem markanten Radar unter dem Rumpfbug. Es lieferte die für Nachtangriffe nötigen Zielinformationen. Der auf den ersten Blick simple Modellbogenentpuppte sich als ziemliche Herausforderung. Charakteristische Bauteile wie der Rumpfbug, das Radar, Zusatzbehälter und die Kabinenhaube waren unbrauchbar und mussten aus anderen Modellbögen entliehen oder selbst konstruiert werden. Das betraf auch die unter den Tragflächen mitgeführten lenkbomben GBU-12.Trotz der Mängel ist daraus doch noch ein recht ansehnliches Modell geworden.

    Ich möchte mal wieder ein Modell vorstellen. Es ist eine T-38 Talon der U.S. Air Force als Download-Modell der japanischen Modellbau-Seite Tokyo Solid Model Club (TSMC). Hier findet man eine Reihe moderner und historischer Flugzeuge im Maßstab 1:72. Darunter F-86 der USAF und japanischen Luftwaffe, F-105 in Vietnamkriegs-Tarnung, F-104, F-4 und F-5. Als ich dem Angebot folgte, und die nicht mehr auf der Seite angebotene F-5 vom Seiten-Administrator erbat, erhielt ich neben den Modellen F-5A und RF-5A auch eine T-38 in der aktuellen weiß-dunkelgrau-Bemalung der US-Luftwaffe. Ein sehr attraktives Modell, das ich unbedingt bauen wollte.

    Da mir aber der Maßstab 1:72 zu klein ist, habe ich die Seite mit den Bauteilen auf zwei Din-A4-Blättern verdoppelt und damit ungefähr meinen Maßstab 1:50 erhalten.

    Mal etwas anderes als Flugzeuge - das Modell des Yellow Submarine der Beatles aus dem gleichnamige Zeichentrickfilm . Die Konstruktion stammt von Gary Pilsworth und ist nicht ohne Tücken, da Spanten nur sehr sparsam vorhanden sind. Mit eigenen Verstärkungen aus Pappe und zusätzlichen Verbindungsstreifen ist es gelungen, die sperrigen Teile in einer angemessene Form zu bringen.

    Hier ist mein neuestes Modell: Eine Su-25 in 1:50 der ukrainischen Luftwaffe. Der Bogen ist vom Verlag Junni Modelist-Konstruktor und trägt den Titel Schturmowik Su-25, also Schlachtflugzeug Su-25. Die Su-25 ist ein sowjetisches Kampfflugzeug, das zahlreich während des Afghanistan-Krieges von den sowjetischen Luftstreitkräften eingesetzt wurde. Auch im Krieg Russlands gegen die Ukraine findet die Suchoi Verwendung auf beiden Seiten. Das Modell besticht durch die moderne Pixeltarnung und die umfangreiche Bewaffnung. Zehn Waffenaufhängungen stehen zur Verfügung für Bomben, Raketen und Treibstoffzusatztanks.

    Das ist eine Lightning als Download von der japanischen Modellbauseite TSMC. Sie bietet eine Reihe historischer und aktueller Modelle von amerikanischen und europäischen Militärflugzeugen in 1:72. Die Lightning habe ich auf 1:50 vergrößert. Es ist eine Lightning F6 mit den charakteristischen Zusatzbehältern auf den Flügeln und dem Unterrumpftank sowie Nachtanksonde.

    Die MiG-19 war als Folgemuster der MiG-17 das erste Überschalljagdflug der sowjetischen Streitkräfte. Das Modell entstand aus dem polnischen Bogen von GPM. Den Maßstab 1:33 habe ich auf 1:50 verkleinert. Trotzdem ließen sich die vielen Details der MiG noch gut am Modell realisieren. Die Lüftungsklappen auf der Rumpfoberseite habe ich ausgeschnitten und geöffnet dargestellt. Die charakteristischen Bremsklappen fehlten im GPM-Bogen. Da sie aber im Original immer gut zu erkennen sind, habe ich sie selbst gefertigt und in geöffnetem Zustand montiert. Zusammen mit den voluminösen Treibstoffzusatzbehältern, den markanten Kanonen und dem mächtigen Leitwerk vervollkommnen sie das Abbild der schnittigen MiG-19.

    Danke Gordon, ja die Negative sind speziell, unterschiedlich in der Dichte und damit auch im Ausdruck, an manchen Stellen sind kaum die Konturen der Bauteile zu erkennen, an anderen ist die Fläche schwarz. Deshalb habe ich jetzt nur die Mohawk noch gebaut. Als die Variant-Modelle damals neu waren, also vor 60 Jahren haben, ich fast alles gebaut: Voodoo, Neptune, G.91, Hawker Hunter, H-21, Sea Vixen.

    Viele Grüße Rainer

    Vielen Dank Heiner für die Info und die Bewertung. Sollte es mal ein zeitgemäßen Modellen geben, würde ich die Mohawk bestimmt noch mal bauen.

    Viele Grüße Rainer


    Gibts nicht mal in Plastik.

    Hallo Jan da hast du recht, leider sehr mau was die Mohawk anlangt. Aber ich glaube es gab mal Plastik von Roden und Hasegawa.

    Viele Grüße Rainer

    Die Grumman Mohawk war ein in den US-Streitkräften vielfach eingesetztes Aufklärungsflugzeug. Als Karton-Modell ist sie aber anders als die gleichartige Bronco kaum zu finden. Da mich die zweimotorige Maschine wegen ihres ungewöhnlichen Aussehens interessierte, wollte ich sie als Kartonmodell bauen. In der DDR gab der Militär Verlag in den 60er-Jahren Hefte im A5-Format heraus, die sich als „Ilustrierte Reihe für den Typensammler“ an eben jene Flugzeug-Interessenten wandte. Darin wurden neben den sowjetischen Flugzeugtypen auch westliche in Bild und Text porträtiert, unter anderem Sea Vixen, Hawker Hunter, F-101 Voodoo. Fiat G.91, Lockheed Neptune, H-21, für die DDR sehr ungewöhnlich. Der Clou: Darin waren auch Modellbögen "Variant" als schwarz-weiß-Negative. Man brauchte bloß Abzüge davon machen und voila konnte man ein Flugzeugmodell in beliebigen Maßstab bauen. Unter anderem war da auch die Mohawk zu finden. Der Nachteil: Die Modelle waren schwarz-weiß, man musste sie also selbst bemalen und dekorieren.


    Das sieht man der Mohawk auch an, die „Abziehbilder“ sind Ausdrucke auf Kopierpapier und dann mit dünnflüssigem Klebstoff aufgebracht. Aus dem Zubehörangebot „US-Raketen in 1:48“ habe ich dem kleinen Aufklärer schließlich noch die Raketenbehälter unter den Tragflächen spendiert. Trotz der Schwächen gefällt mir das Mohawk-Modell.

    Ein sehr attraktives Modell. Und in dem kleinen Maßstab sehr tricky zu bauen. Das ist gut gelungen. Das erinnert mich an Paragon Cardmodels, wo mehrere F-104, unter anderem in SEA-Anstrich, zu finden sind. Eben die Variante mit zusätzlichen Waffen habe ich gebaut, und von 1:85 auf1:50 vergrößert. Ist ein etwas einfacher Bogen, aber das Modell sieht doch wie ein Starfighter aus.

    Das Modell entstand aus einem alten Kranich-Modellbogen aus dem DDR-Verlag Junge Welt. Das Original erschien 1964 und kostete seinerzeit 1,80 Mark. Im Vergleich zu modernen Modellbogen ist die Konstruktion recht gelungen. Die Formen stimmen weitgehend mit dem Original überein, wie man am fertigen Modell gut erkennen kann. Bedenkt man, welche Geheimhaltung die Sowjetunion betrieben hat, ist das durchaus bemerkenswert.


    Im Maßstab 1:50 habe ich diese Jak heute nicht gefunden, es sind alles große 1:33er-Modelle mit einem zwar hohen Detaillierungsgrad, aber auch einem ziemlichen Arbeitsaufwand. Den wollte ich nicht und wählte den alten Kranich-Bogen.


    Anders als das Titelbild verspricht, sind in dem Bogen keine Lenkwaffen enthalten. Um diese attraktive Bewaffnungs-Variante zu realisieren, griff ich auf die erwähnten Groß-Modelle der Jak zurück, in diesem Fall auf die Jak-28P vom polnischen Verlag Hobby Model und verkleinerte die dort beiliegenden Luft-Luft-Raketen entsprechend meiner Jak-27. Auch einige Kleinteile übernahm ich, um die etwas karg ausgestattete Kranich-Jak aufzuwerten. Die Bordkanone entsprach ebenfalls nicht dem Kranich-Bogen, ein russischer Modellbogen der wenig bekannten Jak-140 konnte aushelfen. Auch das Fahrwerk, insbesondere die Stützräder, wurden mit Hilfe von Original-Aufnahmen verbessert. Die Mühe hat sich gelohnt, die Jak-27 von Kranich ist ein wahrer Blickfang geworden.

    Die MiG-17 war das Jagdflugzeug schlechthin der Warschauer-Pakt-Staaten der zweiten Generation nach der MiG-15. Der doppelt gepfeilte Flügel und die starke Pfeilung verleihen dem Jet ein unnachahmliches Aussehen. Das Modell der MiG-17PFU basiert auf dem Kranich-Modell-Bogen MiG-17PF im Maßstab 1:50. Der Bogen erschien 1962 in der DDR und weist trotz seines Alters eine gute, weitgehend dem Original entsprechende Qualität auf. Die Version PF mit dem Radar im Rumpfbug stellt die Allwettervariante der bekannten MiG-17 dar. Die recht seltene Konstruktion nahm ich zum Anlass, daraus die mit Raketen RS-2U bestückte MiG-17PFU zu bauen, die es in der DDR nicht gab. Als Raketenteilespender dienten ein Bausatz der Su-9, die ähnliche Raketen trug, sowie maßstabgerechte Zeichnungen. Zusammen mit den beiden Treibstoffzusatzbehältern bietet die raketenstarrende MiG-17 einen imposanten Anblick. Die markanten Bremsklappen am Rumpfheck entstanden im Eigenbau und werten das Modell ebenfalls auf.

    Die Gloster Javelin hat mich schon begeistert, als sie gerade als Prototyp das Fliegen begann, damals noch mit weißem Anstrich wegen der angeblichen Schutzwirkung vor Atomexplosionen. Nach einer Zeichnung in der DDR-Luftfahrtzeitschrift Aerosport habe ich eine Javelin selbst konstruiert und gebaut. Sie hing dann mit einer ebenfalls selbst konstruierten Bell X-1 an der Decke in meinem Kinderzimmer. Die Javelin hat dann aber bald das Standardtarnmuster der RAF erhalten. Die bullige Maschine war für ihre Zeit stark bewaffnet mit vier Firestreak-Raketen. Der Gesamteindruck des Deltaflüglers mit T-Leitwerk war einfach überwältigend finde ich.

    Die F-16 ist eines meiner neuesten Modelle. Ich fand sie auf einer japanischen Modellbauseite als Download im Maßstab 1:72. Da ich den größeren Maßstab 1:50 bevorzuge, wurde der B9oden vergrößert und hatte noch immer eine gute Grafikqualität. Etwas schwierig ist der Modellaufbau aus zwei Rumpfschalen, die oben und unten verklebt werden. Zudem sind keine Rumpfspanten vorgesehen. Ein Anfängermodell ist das nicht.