Posts by Johannes P.

    Moin Klaus,

    Deine Arbeit am Vollrumpf hat sich gelohnt. Sieht harmonisch aus und gibt das Aussehen und die Atmosphäre eines alten, aus genieteten Plattengängen gebauten Schiffrumpfes sehr schön wieder. Gefällt mir gut.:thumbsup: :thumbsup:

    Wir haben uns ja schon über PN über die Reihenfolge der Plattengänge ausgetauscht. Wie individuell die Werften handelten ist sehr schön am Hauptspant der PRINZ HEINRICH, 1909, sehen:

    Hier sind Kimm-

    Und Schergang anliegend.

    Herzlichen Dank für deine Recherche und Einstellen der hochinteressanten Seiten aus dem "Müller"Buch. Ich bin gespannt ob und was zu diesem Thema noch beigetragen wird.

    Viele Grüße, Johannes

    und natürlich :thumbsup: Für deinen Coaster

    Moin Herbert,

    in rekordträchtiger Zeit hast Du deine Bohrinsel fertiggestellt. Saubere Arbeit - Gratulation zur Indienststellung.:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: Die Bohrinsel macht ordentlich was her. Es wird wohl nur wenige Kartonbauer geben die diesen Stichelmarathon und diese Türmebauerei durchhalten;(:wacko:.

    Auch ich frage mich, was nun als nächstes kommt. Auf jeden Fall meine besten Wünsche dafür :thumbsup: Johannes

    theo modellbau danke für deinen Daumen und die Fotos dieses schönen Dampfers. Der ist nicht nur von außen schmuck. Im Salon und in der Messe?, der ehemalige Frachtraum, glänzt er mit sehr schöner Tischlerarbeit. Und im Machinenraum mit 2 kleinen Dampfmaschinen, die den Dampfer ganz ruhig durchs Wasser gleiten lassen.

    Lars G. Und Dirk H. Danke für euer Lob. Anerkennung ist auch immer Motivation zu weiteren Taten. Der 11.09. steht im Kalender. Die Vorfreude ist schon da :thumbsup:

    Grüße bis dahin, Johannes

    Moin in die Runde

    Mein Eindruck, die Winkel der Kranbeine könnten unterschiedlich sein, war nur ein Eindruck, wie ich auf anderen Fotos sehen konnte. Und meine Fotos von der Landseite u der Wasserseite zeigen gleiche Winkel und Manfred hat das auch noch mal schön gezeigt.

    Auch die Spurweite, 6m, ist klar. Also 6cm bei Ha-Jo's Modell. Und die Ausleger sehen auch auf den alten Fotos ungewöhnlich lang aus. Das kann aber auch daran liegen, dass sie im Vergleich zu den Gitterauslegern unglaublich schlank gebaut waren. Das lag lt. den Eisenbahnjournalen an der vollgeschweißten Konstruktion. Die erste für den Hamburger Hafen.

    Wenn die Modelle auf eine Spurbreite von 6cm kommen und die Durchfahrt immer noch zu schmal ist gibt es 3 Gründe: 1. die Beine sind zu kurz. 2. der Kranschaft, eine längliche runde Konstruktion auf der oben der Drehkranz sitzt, ist im Durchmesser zu klein und 3. die Abwicklung des Anschlusses der Kranbeine an den Schaft ist falsch und der Winkel stimmt nicht. Das würde bedeuten, dass die Beine doch etwas zu kurz sind und 4. Alle 3 Gründe können zusammen vorliegen. 8|

    Das lässt sich ja alles am Model klären und eventuell korrigieren. Vielleicht zeigt Ha-Jo mal den Kran und berichtet was er herausgefunden hat.

    Grüße in die Runde, Johannes

    Nochma Moi Ha-Jo,

    Die Fotos sind im Hafenmuseum gemacht, Mai 24. Die Original-Ausleger sind irgendwann ersetzt worden.

    Die DEMAG-Kräne wurden Anfang der 50iger am Auguste-Victoria-Kai aufgestellt. Die Kranlaufbreite beträgt wie bei allen anderen Kränen im Hafen 6m.

    In 2 Eisenbahnschriften hab ich noch Bilder gefunden. Die Neigung der Beine war gleich.

    Ein Foto, ModellEisenBahner - Spezial, Bahn &Hafen, zeigt sehr schön die himmelwärtsragenden, zierlichen Ausleger. Kann gut sein, dass sie länger als 25m waren.

    Johannes

    Moin,

    Die DEMAG - Kräne waren die ersten modernen Kräne nach dem Krieg und ersetzten die alten mit den Gitterauslegern.

    Die HHB, eine Bahntochter fuhr Normalspur.

    Da die Kräne unterfahrbar waren, waren die Durchfahrtsmaße genormt. Wie alle Durchfahrtsmaße für Brücken, Tunnel usw. Die Güterwagen durften diese Maße nicht überschreiten. Das prüft der Wagenmeister.

    Das Buch -Mit Walter Hollnagel durch Hamburg - ,EK- Verlag, zeigt die Kräne in Sicht des Schienenverlaufs. Aus der Ansicht ergibt sich: in der Mitte das Gleis, ca 1,60m und die beiden Seitenabstände zu den Kranschienen mindestens 2m, ergibt eine Schienespurbreite von 5,6m für den Kran. Die Kranbeine verlaufen gerade nach oben und bilden die Drehplattform mit der Führerkabine.Nach meinem Eindruck war das landseitige Standbein stärker geneigt als die wasserseitigen. Kann aber genausogut an der Perspektive liegen. Die Höhe zwischen Drehkranz und oberster Seilrolle ist etwas geringer als die Länge der Kranbeine. Dazwischen befindet sich noch der Kranschaft an dem sich die Beine treffen. Der könnte nach den Fotos ca 2m hoch sein. Die Gesamtlänge des Krans ist schwer zu schätzen. Die Länge des Kranauslegers übersteigt die Gesamtlänge des Kräne um 1/5. Der Ausleger hat 5 Querstreben. Die Beine sind mittelgrau, darüber ein dunkleres grau, Ausleger sehr helles grau. Lt Farbfoto, Titelseite des Buches.

    Die landseitigen Kräne waren in der Regel zur landseitigen Entladung der Schiffe zuständig. Der Ausleger durfte eine bestimmte Neigung nicht überschreiten.

    Wasserseitig kam das Schiffsgeschirr zum Einsatz bzw ein Schwimmkran. Es gab solche Kräne auch für leichtere Güter.

    Eine vorsichtige Einschätzung der Höhenmaße: Kranbeine 10m, Schaftbereicht 2m, Oberer Kranteil 9m. Kranausleger mindestens 25m. Werden auch gebraucht um ein 20m breites Schiff zu entladen oder anders rum.

    Ich hoffe, Du kannst mit den Proportionen arbeiten, mit deinem Modell vergleichen.

    Die genauen Durchfahrtsmaße im internet.

    Es könnte sein, dass ich noch ein Foto von do einem Kran hab.

    Erstmal gutes Gelingen, Johannes

    Moin in die Runde

    Euer Interesse und die vielen Daumen, darüber freu ich mich sehr - herzlichen Dank :!:

    Bastelopa , Reinhard Fabisch, HeavyMetalUrOpa , Herbert , schön dass Euch das Minidiorama, bzw so ungefähr soll es mal werden und die Lebendigkeit der Szene gefällt. Danke für euer Lob. Soll mir Ein Ansporn sein.

    Klaus Danke für dein Lob, dein Interesse, sowie deine Tipps. Die Länge der Szene soll der jetzigen Wasserfläche entsprechen. Der Kai mit oder ohne Gleise, hmm. Wahrscheinlich ohne, dafür Pferdefuhrwerke. Und Figuren, Festmacher, Schauerleute und etwas Volk, plus ein Landgang. Der Dampfer kann auch noch ein paar Passagiere vertragen. Das wird so nach und nach kommen. Denn Figuren... Das zieht sich.

    Und mein Kümodiorama, das will auch mal fertigstellt werden. Aber es wird, dauert nur.

    Nun ist erst mal bis fast November überwiegend Werftpause.

    Johannes Gründling Danke Johannes fürs Verschieben.

    Beste Grüße und für alle ein schönes Wochende:!: Johannes

    Guten Abend Herbert,

    Beim Betrachten, was Du da seit Mai :!: baust, da schweifen meine Gedanken schon mal ins philosophische ab. Mein allerhöchster Respekt, dass Du in so kurzer Zeit, aber wohl vielen Stunden, so eine Gedulds- und Konzentrationsarbeit hinkriegst.

    Auch dem Konstrukteur gebührt die Ehre.

    Und denen, die sich auch an so ein Projekt wagen.

    Beste Wünsche für den Weiterbau, Johannes

    Moin in die Runde

    2019 konnte ich beim Flensburger Dampfrundum die frisch restaurierte P. H. ausgiebig genießen und klar, ein Modell musste gebaut werden. Was noch eine Weile dauern sollte und der Bau zog sich dann lange hin.

    Gebaut 1909 von der Meyer-Werft, Papenburg als Post-& Passagierschiff mit den Maßen 37,15 x 7,04 x 1,80 m, 2 Dampfmaschinen, 300 PS, 2 Schrauben.

    Das Modell ist bis auf einige Kleinigkeiten sehr gut konstruiert. Einzig die Balkenbucht hab ich vermisst. Eigene Fotos, Infoflyer vom Dampfer und der Generalplan (hing in der Messe) waren beim Bauen sehr hilfreich. So konnte ich einige Veränderungen vornehmen. Leichte Alterungsspuren und die kleine Wasserfläche sollten das Modell natürlich wirken lassen. Die Szene soll mal ein Anlegemanöver darstellen. Mir fehlen noch die Anregungen wie um 1910 der Emder Kai ausgesehen haben könnte.

    Ich hoffe der Rundgang, -flug um die PRINZ HEINRICH findet euer Interesse. Viel Vergnügen.

    Das helle Deck ist etwas dunkler gefärbt.

    Die Laibhölzer sind mit einem braunen Stift imitiert und zu kräftig geraten :S

    Die Figuren bestehen aus gekürzten, teilweise umgebauten Preiserchen, einige sind aus Papier und Weißleim selbstgestrickt. Ein paar sollen noch folgen. Wenn mal Zeit ist :D

    Die Wanten sind Ätzteile von Saemann, ebenso die Gräting aus feinem Gitter, 0,4 x 0,4mm. Das Gitter hab ich doppelt genommen und nach dem braunen Anstrich mit stark verdünnter, dunkelgrauer Farbe überstrichen und wieder abgewischt.

    Meine Versuche, ansehnliche Masten und den Ladebaum aus Papier zu formen scheiterten kläglich. So nahm ich 1,2mm Polystyrolstäbe.

    Aus Drähten von 0,05 bis 0,12mm entstand die Takelage

    Neue Teile sind ganz klassisch gezeichnet und mit Acrylfarben (Revell u Vallejo) sowie Pelikanwasserfarben coloriert.

    Moin Helmut,

    Wer sich für die Passagierschiffaht interessiert, für den könnten deine Ausführungen sehr interessant und wie ich finde auch wichtig sein. Denn die Passagierschifffahrt und besonders die großen Liner sind m E nach immer im gesellschaftlichen und politischen Zusammenhang zu sehen.

    Ich finde es immer interessant, sich mit dem Umfeld und der Vita eines Schiffes zu beschäftigen. Das fördert meine Baumotivation für das Modell.

    Grüße aus Gehrden, Johannes

    Guten Abend, Moin und Danke

    an Lars und Manfred für die Fotos des gelungenen Abends.

    Das Betrachten der schönen Modelle war durch die knappe Beleuchtung etwas erschwert. Vielleicht sollten wir beim nächsten Mal ein oder zwei Akkutischlampen mitbringen :?:

    Die winzigen Details bei Jürgens BUGSIER 14, Lars und Dirks Segelschiffen und dem Elbe-Eildampfer hätten es verdient gehabt. Ebenso die detailreiche Grafik bei Imo's QUEST.

    Meine Lupe hätte ich auch gerne dabei gehabt. Spätestens bei Johannes genialen Köf.

    Bruno's PEDER SKRAM mit den vielen Details und dem selbstkonstruierten Unterwasserrumpf war beeindruckend.

    Die vielen Figuren, die Decks, die Bemalung bzw. aufgebrachte Patina, alles wirkte natürlich. Da hätte ich auch gerne mehr Licht gehabt.

    Mikes (?) Sternmotor in 1:33 mit den Zylindern aus Madenschrauben war eine feine Ergänzung der gezeigten Modelle.

    So, genug geschwärmt.

    Ich freue mich auf den nächsten Stammtisch.

    Johannes

    Jo, Manfred

    Was ich geschrieben hab, gilt nur für die SUGAR EXPORTER.

    Und dabei ist mir noch ein Fehler unterlaufen: Die Ladelinie wird erreicht, auch wenn die Laderäume wg. des Rohzuckergewichtes nicht bis zur Oberkante

    voll sind. Es braucht also keine Vergrößerung des Rumpfes nach unten.

    So ist das, wenn man zwischen 2 Terminen, im Café sitzend, schreibt.

    Vielleicht recherchierst Du noch mal zu Bulkern.

    Wahrscheinlich sind zwischen den Ladeluken Querschotte. Dann wären es 4 getrennte Laderäume die sich wahrscheinlich nach oben zum Deck verjüngen. Ob dann noch Längsschotte nötig sind???
    Auch hier sollten die Laderäume nicht bis "oben" befüllt werden.

    Vielleicht findet sich noch jemand der genaueres weiß.

    Es ist ein interessanter Frachter der 50iger und ein schönes Modell.

    Viel Erfolg :thumbsup: , Johannes

    Dieser Frachter hatte komplettes Ladegeschirr und dürfte kein reiner Bulker mit sich nach oben verengenden Laderäumen gewesen sein.

    Ich kann mir nicht vorstellen dass die Laderäume in späteren Jahren auf Bulk umgebaut wurden.

    Bei Schüttgut wurden in jeden Laderaum Längsschotte eingesetzt. Die Längsschotte reichten bis unters oberste Deck.

    Da Rohzucker (Stichwort Schüttgutdichte) sehr schwer ist, dürfte der Frachter nicht bis "oben" abgeladen gewesen sein.

    In solchen Fällen wurde das Schüttgut mit Planken oder Plane abgedeckt und darauf kamen in diesem Beispiel mindestens 3 Lagen mit Zucker befüllte,

    gut verschlossene Säcke.

    Das möchte man ja nun nicht darstellen?

    Wenn also nur der Rohzucker gezeigt werden soll, könnten 3 bis 4mm bis zum Deck frei gelassen werden. Die durch die Lukenöffnungen sichtbaren Längsschotte könnte man gut zeigen. Auf jeder Seite wäre 1 Schott zu sehen.

    Soll ein realistischer Tiefgang dargestellt werden, könnte der Schiffsrumpf nach unten verlängert werden. 4mm sind wohl ausreichend und auch gut machbar.

    Quellen: Matrosen ABC, 1963

    F. W. Achilles, Seeschiffe im Binnenland, Seeunfall der ANTJE OLTMANN

    Gruß Johannes

    Moin,

    Wie langweilig wäre es im Forum, wenn alle im gleichen Stil bauen würden :?:

    An so einer Vielfalt, die hier zu finden ist, möchte ich mich erfreuen.

    Deshalb freu ich mich auch über jedes Modell, dass mit Unterwasserrumpf gezeigt wird.

    @Jo: Aktuell gerade über deine Fotos des Tankers 8o .

    Mal zeigen wie es hinter der Rumpfhaut eines Frachters aussieht - spannende Sache.

    Schlepperrümpfe, hochinteressant,

    von der einfachen Schiffsschraube zur Kortdüse, Voith - Schneider, Schottel zu den heutigen Antrieben.

    Oder die Vielfalt der Eisbrecherrümpfe.

    Oder oder oder...

    ralph.e : Als Landratte bin ich ein ganz kleines bisschen neidisch :cool:

    :thumbsup: Auf möglichst viele unterschiedliche und lehrreiche Modelle

    Johannes