Posts by Peter Wulff

    Moin Holger,


    Quote

    Da ich Kurt's Bitte entsprechen möchte, wird es wohl noch eine Weile dauern mit der Fortsetzung meines Bauberichtes


    ... Dafür warten wir sehr gern :D
    Du wirst sehen, es lohnt sich, auf LC Reling zurückzugreifen.


    Gruß
    Peter


    P.S.: Deine VOIMA und meine VOIMA auf den Fotos sind schon ein und dieselbe VOIMA ( das waren jetzt viele Voimas´ss :wacko: )
    Das Schiff wurde Ende der 1970er Jahre komplett umgebaut und modernisiert. Dabei wurde die Silhouette an diejenige der kurz zuvor zur Flotte gestoßenen URHO´s angeglichen (vierkantiger Aufbau, Closed-wing bridge, etc.)
    Die Voima (I) war ein 1916 auf Kiel gelegter, im Jahr 1924 fertigestellter Eisbrecher, der nach dem 2.Wk als Reparation an die UdSSR ausgeliefert werden mußte.
    Dort stand er dann noch bis 1970 in Dienst.


    Vielleicht interessieren die folgenden Links:


    ARCTICA Oy - die Betreibergesellschaft der finnischen Eisbrecherflotte
    Wikipedia-Artikel zur Voima (I) von 1916 - [wikipedia]http://en.wikipedia.org/wiki/Soviet_icebreaker_Malygin_(1945)[/wikipedia]
    Dokumentation zur weltweiten Eisbrecherflotte

    Moin Holger,


    irgendwie ist mir dein Eisbrecher bisher durch die Lappen gegangen.
    Ein interessantes Schiff und ein klasse gebautes Modell bisher. Ich bin ja auch ein Fan von "bunten" Schiffen.


    Soweit ich weiß, hat WHV die VOIMA auch auf CD-ROM vertrieben.
    Da weiter oben irgendwo mal von Drucktinte die Rede war, dachte ich, daß du dieses Modell baust?


    Übrigens hat mich die Voima im Januar ´98 auf einem Kümo mal aus Hamina / FIN heraus, in Richtung See, durch Eis gezottelt.
    So eine Fahrt hinter einem Eisbrecher hat schon was. Wenn der einen auf den Haken nimmt, und dann mit 10kn durchs Eis zerrt, als wenn es Butter ist ... :thumbsup:


    Gruß
    Peter

    Der nächste Schritt wird die Kommandobrücke samt gepanzertem Kommandostand sein.
    Allerdings ist dazu wieder einiges an Umbau und Anpassung nötig, da speziell der Steuerstand, wenn vom Bogen gebaut, von der Höhe nicht stimmt und dadurch die obenauf liegende Brücke eben nicht aufliegt ...


    Gruß
    Peter

    Endlich !
    Heute wurden nun auch die Verkehrs- und Arbeitsboote für den NOVIK auf der Danziger Werft angeliefert.


    Auf Grund mangelhaften Designs wurden die ursprünglichen, werfteigenen Boote durch die bauaufsicht führenden Vertreter der russischen Ostseeflotte abgelehnt.
    Die Boote aus dem Bogen wollten partou nicht "in Form" kommen. Es blieb immer ein Spalt im Boden.
    Die Suche nach geeigneten Entwürfen, zusammen mit dem entsprechend schwierigen "Technologietransfer", haben dann auch für reichlich Verzug im Terminplan gesorgt.
    So stammen die Boote teils aus England (PSW HMCS Canada), den USA (USS Maine) und von der Kaiserlichen Werft Danzig (SMS Panther).


    Die Riemen sind "handgeschnitzt", da ich die LC-Riemen aus Süddeutschland vor einiger Zeit entsorgt habe.
    Noch sind die Boote nicht angeklebt, nur mal zum Fotoshooting aufgereiht.

    Hallo Tom,
    hallo Jochen,


    so sieht es wohl aus, die Castles sind noch ein "weißer Fleck".
    Leider paßt auch die Hunt-Klasse nicht in die Zielgruppe. Ich habe alle 3 Geleitertypen mal mit dem angedachten Umbauzustand verglichen, da würden die Rivers noch am ehesten von der Silhouette passen.


    Aber betreffs der eigentlichen Idee, die Auslöser der Anfrage war, habe ich gerade herausgefunden, das ein paar Flowers ebenso zweckdienlich umgebaut und eingesetzt wurden.
    Diese wurden dann von den Castles abgelöst.


    Mal sehen, was sich da vielleicht aus der paperlab Agassiz als Basis machen läßt ... ;)


    Gruß
    Peter

    Moin moin und Hallo,


    mich treibt da eine Frage um ...


    Ist euch evtl. bekannt, ob es irgendwo ein Kartonmodell der britischen Castle-Class Korvetten aus dem 2.Wk gibt?
    Oder eins, das dem Typ in etwa nahe kommt?


    Die einzigen Modelle, die mir in dieser Richtung bekannt sind, sind die Flowers von Modelik u. paperlab, und die River-Class HMS Spey von JSC.
    Leider passt die Flowerklasse aber auf Grund des Designs nicht in das "Raster" der angedachten Verwendung.
    Am "drannsten" wäre die Riverklasse, die aber ist wesentlich größer als die Castles ...


    Gruß
    Peter

    Moin Lennart,


    um es kurz zu machen - Ich bin ehrlich begeistert, was Du bisher aus dem Modell gemacht hast.
    So wie Günter schon schrieb, den 400er Maßstab sieht man dem Dampfer auf den ersten Blick nicht an.
    Bei mir liegen auch noch einige 400er im Stapel und warten auf eine freie Helling.


    Zu den Wanten hätte ich vielleicht einen Tip:
    Da der Rumpf unten offen ist, würde ich die Wanten erst oben an der Saling des Masts ankleben und danach die Fäden ( mit genügend Überlänge) durch die Löcher des Decks stecken, jeden Faden einzeln mit einem kleinen Gewicht versehen (Mutter, Klammer, etc) und damit straffen.
    Vorraussetzung ist natürlich, daß der Mast schon halbwegs verklebt ist :D
    Wenn der Mast ausgerichtet ist, die Fäden mit einem Tropfen Sekundenkleber fixieren. So sollten alle Wanten optisch stramm und steif und schön gerade stehen.
    Und der Mast ist auch wirklich gestützt.


    Gruß
    Peter

    Moin Gustav,


    da ich mit meinem kleinen Kreuzer auch gerade in der selben Epoche unter dem Andreaskreuz "unterwegs bin", habe ich eine ganze Menge Material zu den russischen Kreuzern zusammengetragen.
    Zur Bewaffnung des VARYAG habe ich, in Bezug auf die 1- u. 3-Pfünder, folgendes gefunden:


    * 1-pdr QF
    davon hatte Varyag nur 2 Stück, die jeweils an Back- u. Steuerbord auf dem Heckaufbau standen


    * 3-pdr QF
    davon gab es 8 Stück, die folgendermaßen aufgestellt waren:
    - 2 Stk oberhalb der der Hauptgeschütze 5 & 6, auf Höhe des vorderen Schornsteins
    - 2 Stk montiert im Bug der beiden Dampfboote
    - je 2 Stk auf den Mastplattformen der beiden Masten


    * 63,5mm Kanone (sog. Baranowski-Kanone)
    - 2 Stk montiert auf Marinelafetten beidseitig unterhalb der Brückennock, oberhalb der Kasematten der Hauptgeschütze 3 & 4
    - ursprünglich als Landungsgeschütz auf einer Radlafette


    Na, jedenfalls werde ich deinen Bau des Kohlenfressers weiterhin gespannt verfolgen - der interessante "Kleinkram" kommt ja noch :thumbsup:


    Gruß
    Peter

    @ HaJo


    Undine hab ich leider nicht verfügbar. Von meinen, aus einer "Konkursmasse" stammenden, kaiserlichen hat nur die Victoria-Luise so eine Rettungsboje.
    Ich bin gerade dabei, so peu-á-peu die kaiserlichen Bauberichte hier und anderswo durchzublättern.
    Auf den beiden Bildern aus der NOVIK Broschüre sieht es jedenfalls so aus, als ob die Boje des NOVIK seitlich 2 Schwimmkörper hat, dazwischen eine Stange mit Traverse zum Draufstehen (?), wenn man denn baden gegangen ist.


    Mal sehen, was sich noch so ergibt. Soweit bin ich auch noch nicht :(


    Gruß
    Peter

    Quote from modellschiff

    wenn dem so ist wie Du sagst, dann schlage ich dir den mdk Bogen vor, an dem Du Dich dann beim Supern und Aufhübschen austoben kannst.


    ... da stimme ich Ulrich (modellschiff) uneingeschränkt zu.
    Hinzu kommt, daß die MDK´s absolut Anfängertauglich sind, immer mit der Option "Alles kann - Nichts muß" (siehe o.g. Zitat)
    Ähnlich wie bei der Soldek kannst Du an dem Modell alles Mögliche an Versuperungen und Extras ausprobieren.


    Gruß
    Peter

    Tom, Gert & Helmut,


    vielen Dank für die Hilfestellung.
    Diese ominösen Gebilde scheinen in der Tat MOB-Bojen zu sein. An anderer Stelle wurde der Begriff Rettungsboje genannt, die als Schwimmhhilfe dient und zusätzlich etwas Notproviant u. Signalmittel enthielt.
    Offensichtlich waren diese Geräte in verschiedenen Formen bei den Marinen im Einsatz.


    Werde mal versuchen, etwas Näheres über das Aussehen solcher Bojen zu finden.


    @ Tom
    der kleine Davit gehört zum Equipment für die Munitions- bzw. Torpedoübernahme. Genau untehalb dieses Davits befand sich die Torpedoluke für den Hecktorpedoraum.
    Haa, die fehlt bei mir auch noch ;)


    @ Gert
    die Reserveanker lagen laut Generalplan auf den Schrägen unterhalb der beiden achteren 12cm-Geschütze.


    Gruß
    Peter

    Hallo alle zusammen,


    ich brauche mal eure Hilfe beim Identifizieren und Benennen eines Details am russischen Kreuzer NOVIK.
    Es geht um die T-förmigen Gebilde in den roten Markierungen.


    Dieses Etwas scheint achtern außen an der Bordwand zu hängen, gerade auf Höhe des Achterdecks.
    Offensichtlich gab es auf jeder Seite solche Teile, die aber offensichtlich nicht immer an Bord waren. Jedenfalls sind sie nicht auf allen Bildern zu sehen.
    Und leider tauchen sie auch nirgendwo auf einem der Pläne auf.


    Kann das eine Art Mann-über-Bord Boje sein?


    Gruß
    Peter

    Moin Peter ;)


    Gratulation zu Indienststellung und geglückter "Jungfernfahrt".


    Quote from Peter_H

    Ihr werdet mich nicht so schnell los


    ... das wollen wir doch auch tunlichst hoffen :D


    Wie geht doch gleich der Spruch: Nach dem Modell ist vor dem Modell, oder irgendwie so ähnlich ...


    Gruß
    Peter

    Moin Peter,


    du kannst beide Löcher wieder mit passenden Kreisscheiben abdecken und zukleben.
    Das ist eine von den ab und an bei JSC auftretenden "Nonsense" - Bauanleitungen, verschiedene Teile durch das halbe Modell zu stecken, wo einfach obendrauf kleben ausreichend wäre ;)


    Auf das vordere kommt dann richtigerweise der Magnetkompaß, in welcher Form du den auch immer darstellen willst.
    Ich würde den aber nicht höher als 6,5 - 7 mm machen. Das ergibt "in echt" ca. 1,70m, was einem realen Kompaß durchaus nahe kommt.
    Die kleinere Markierung in der Mitte ist / war am Original der Platz für den Peilrahmen des Funkpeilers.
    Auf aktuellen Fotos erscheint an dieser Stelle direkt aber nichts mehr. Wenn du keinen Peilrahmen zurechtfriemeln möchtest, einfach zukleben, ansonsten so ein Ding draufstellen.


    Na dann man fröhlich den Herd angeheizt - Mahlzeit.
    Morgen früh können ja schon die ersten Lords und Heizer an Bord kommen ... :D


    Gruß
    Peter

    Neben einer ganzen Menge Kleinzeugs stehen jetzt an größeren Abschnitten noch aus:


    - die Boote
    - der Mast (inkl. aller Anbauteile)
    - die vordere Brücke samt gepanzertem Kommandostand


    Die Hauptartillerie ist schon im Arsenal eingelagert und harrt noch der Entscheidung - mit Schild oder "oben ohne". Die Entscheidung hat aber noch Zeit, da die Geschütze erst ganz zum Schluß zum Einbau kommen.


    Gruß
    Peter

    Zwischenzeitlich hat die Heckbrücke, neben den beiden Lüftern, auch die Kompaßplattform samt Magnetkompaß aufgesetzt bekommen.
    Die Plattform ist auch wieder eine Eigenkreation, da das originale Bogenteil nur aus einem primitiven Konus besteht.


    Auf die beiden runden Klebemarken in den Nocken sollen später noch jeweils ein 3,7cm Schnellfeuergeschütz gesetzt werden. Da ist das Arsenal aber noch am basteln ...

    Geschafft!
    Bei Schichau´s war man fleißig, und hat die Lüfter und Schornsteine an Bord gebracht.
    An den noch fehlenden Dampfrohren wird in der Schlosserei noch kräftig gewerkelt, diese sollten also auch bald installiert werden.


    Damit die Schlote nun nicht gleich beim ersten Windstoß wieder umfallen, wurden die Stage auch gleich angebracht und verspannt.
    Laut Generalplan soll die Nummer 2 deren sechs haben. Ich habe aber auch dort nur 4 Stagen angebracht, da das mittlere Paar nur knapp etwas vorlicher als quer zeigen soll.
    Da komme ich aber höchstwahrscheinlich mit den Booten ins Gehege.


    Mit den drei Schornsteinen hat der NOVIK nun endlich ein "Gesicht" und sieht schon wesentlich mehr nach Schiff aus ...

    Moin Lars,


    nach deinem Hafendiorama ist die Erwartungshaltung bezüglich dieses Projektes wieder sehr hoch - ich bin jedenfalls schon gespannt wie ein Flitzbogen, was Du dir so im Laufe der Zeit alles einfallen läßt :D


    Zum Thema Schiffsantrieb:
    Ich war mir beim Durchblättern des Bogens auch nicht ganz sicher, was für eine Art Poltereisen das denn wohl sein könnte.
    Aber ein Blick in die Lloyds List von 1930 schaffte dann Klarheit:


    lloyds1930_Euler.pdf


    Unter der Registrierungsnummer 70479 findet sich dort das Motorschiff EULER (ex AMALFI).
    Als Antrieb ist dort "Oil Engines 4 S.C.S.A." vermerkt - im Klartext 4-Stroke Single Cycle Single Acting, also Einfach wirkender 4-Takt Dieselmotor.
    Somit dürften die grauen Streifen auf dem Zylinderdeckel die Kipphebel für Ein- und Auslaßventile sein.


    ***


    Um nochmal auf die von panzerchen angesprochenen Großdiesel zurückzukommen:
    Die Gleichstromspülung (Auslaßventil) bei den großen, 2-taktigen Langsamläufern gibt es so ca. seit den 1960ern. Wenn ich mich recht erinnere, hat Burmester & Wain / Kopenhagen (Bumm-and-Wumm in der Umgangssprache) damit begonnen.
    Als Standard durchgesetzt hat sich dieses Prinzip dann Ende der 70er Jahre, als auch SULZER und MAN (durch Aufkauf von B&W) diese Variante übernommen haben.
    Dabei wird das Auslaßventil hydraulisch angesteuert (mechanisch, mit Stößelstange und Kipphebel wäre das kaum mehr beherrschbar).
    Heutige 2-Takter können sogar die Steuerzeiten variieren, um den Arbeitszyklus entsprechend der Last anzupassen.


    Damit aber wieder zurück ins Studio ... :D


    Gruß
    Peter

    Hallo Namensvetter,


    die dort angebotenen Takelgarne dürften für unsere Zwecke (Maßstäbe von 1:200 - 1:400) überproportioniert sein.
    Das dünnste Garn mit 0,25mm wirkt an einem Modell in 1:250 immer noch sehr wuchtig.


    Als Beispiel ein Bild meiner SMS Otter, getakelt mit Garn 0,25mm.
    Das Schifferl ist knapp 12cm lang ...



    Zielgruppe des Händlers sind da eher größere Modelle von 1:100 und aufwärts.
    Ich denke, stimmige Takelagen bei unseren Maßstäben sollte 0,1mm nicht überschreiten.


    Versuch doch mal dein Glück in einem Angelgeschäft.


    P.S.: Mantua wird u.a. in D von Krick vertrieben


    Gruß
    Peter

    ... und Luft muß rein!


    Wie schon weiter oben angemerkt, sind die Lüfter auch wieder so eine Story für sich.
    Ich habe etliche "Gestalten" losgeschickt, um bei den Nachbarwerften mal ganz zwanglos nach passenden Exemplaren zu suchen.
    Doch trotz intensivster "Recherche" war kein wirklich passendes Alternativdesign aufzutreiben.
    (NOVIK´s Lufthutzen sind eher bauchig, während die Konkurrenzmodelle doch mehr schwanenhälsiger sind)
    So mußte dann der bestmögliche Kompromiß genutzt werden.


    Ich habe das Bogendesign modifiziert, damit die spitzkeglige Form etwas entschärft wird, ohne aber den völligen Charakter zu verlieren.
    Zur Feststellung der Vollzähligkeit haben sich alle Lufthutzen auf dem Generalplan zur Musterung eingefunden ...



    Vier der großen Kesselraumlüfter haben ein teilweise weißes Rohr. Da ich aber alles auf gelbem Tonpapier gedruckt habe, mußte der weiße Teil natürlich separat hergestellt werden. Dazu habe ich einfach den Unterteil der Bogenteile benutzt.
    Die beiden Rohre seitlich des mittleren Aufbaus mußte ich seitlich etwas freischneiden, damit sie richtig auf die Klebemarke an Deck passen.



    Stellt sich nun die Frage, erst die Lüfter auf Deck kleben - oder doch lieber erst die Schornsteine ?(


    Gruß
    Peter

    Mit einiger Verzögerung haben die Werkstätten nun die 3 Schornsteine des Kreuzers montagefertig an der Ausrüstungspier angeliefert.


    Ich hatte zu Beginn des Baus ja angedeutet, daß ich die gelben Bauteile gegen ein etwas gedämpfteres Gelb tauschen will.
    Nun, den Farbton, welcher mir vorschwebte, habe ich leider nicht als Tonpapier finden können. Deshalb bin ich auf die nächstpassende Tönung ausgewichen.


    An der Konstruktion hatte ich anfangs nichts geändert, sondern nur die Bauteile entfärbt und dann auf dem Tonpapier gedruckt.
    Jedoch hatte ich da irgendwie die Rechnung ohne den Wirt gemacht :huh: oder anders ausgedrückt, habe die originalen Bogenteile zu früh entsorgt.


    Nachdem ich die Schornsteinmäntel entsprechend gerollt und zusammengeklebt hatte, stellte ich bei der "Liegeprobe" auf dem Generalplan in der Broschüre fest, daß da fast 5mm in der Höhe fehlen - haaa, dacht´ ich - anschäten ...
    Aber ein Blick in die Anleitung zeigte mir, das JSC dem Kreuzer ein Bauteil als Art schwarzer Schornsteinkappe spendiert, die aber nicht zum NOVIK passt (dafür allerdings zu den beiden Halbschwestern)


    Also kurzerhand drei Streifen aus dem gelben Tonpapier geschnitten, die als Aufsatz dienen und die fehlende Höhe ausgleichen.
    Damit ich die Stöße auch sauber aufeinander bekomme, habe ich aus dunkelgrauem Tonpapier jeweils ein Innenrohr gefertigt.
    Auf dieses habe ich direkt den "Verlängerungsring" aufgeschoben und verklebt, damit der obere Abschluß schön plan wird und nix drübersteht.
    Nach dem Trocknen wurde das Ganze dann oben in den Schornsteinmantel eingeschoben und verklebt.
    Die Stoßkante habe ich mit dünnen Tonpapierstreifen überklebt. Auf den zeitgenössischen Fotos kann man genau auf dieser Höhe "Ringe" erkennen, von denen ich annehme, daß es Sicken im Schornsteinmantel waren, um dem Ganzen Festigkeit zu verleihen.


    Jeder Schornstein bekommt an der Achterkante noch ein Dampfrohr, womit sich dann auch die Klebenaht gut verstecken läßt.
    Röhre Nr. 1 erhält zusätzlich noch 2 Rohre an der Vorkante für Dampfpfeife und Sirene.


    ...

    Moin Peter,


    schön, daß es an dem ollen Kohlenfresser weitergeht.
    Poller aus dicker Strippe - da muß man auch erst mal drauf kommen :thumbup: - aber warum nicht.
    Ich habs selber noch nicht ausprobiert, aber z.B. fertigt unser Bastelfreund Wolfgang Lemm seine Poller aus Moosgummi - mit einem beachtlichen Ergebnis.


    Für die Ankerketten sei dir die Firma Elde-Modellbau empfohlen. Dort gibts passende, und vor allem schon brünierte, Ketten in allerlei Größen.


    Gruß
    Peter

    Moin Hadu,


    so aus dem Stegreif fällt mir bezüglich dieses Themas im Moment nur der britische Film "X-Boote greifen an" ein.
    Der Streifen stammt aus den frühen 50ern und wurde meines Wissens nach mit Booten der XE-Klasse gedreht (Nachfolger der eigentlichen X-Boote)


    Die Handlung umfaßt mehr oder weniger das gesamte Programm von den Anfängen mit bemannten Torpedos bis hin zur erfolgreichen Attacke gegen die Tirpitz.


    Gruß
    Peter

    ... bislang mussten eigentlich nur PSW und die HMV-Schwan "dran glauben" :whistling:


    Aber vielleicht wäre das ja mal eine Überlegung seitens eines Verlages wert - solcher Art nützliche Standardkomponenten wie z.B. Lüfter, Boote oder Winden als Zusatzteil-Bogen herauszubringen, ähnlich wie es PASSAT z.B. mit den Ladewinden (Santa Ines?) macht.
    Da würden mir z.B. für die Dampf-Epoche auf Anhieb die Winden der HMV-Schwan, deren Boote oder Lüfter einfallen ...


    Gruß
    Peter

    ... und weiter gehts:


    Die Bootslager über dem Hauptdeck sind angebracht. Anstelle der recht massigen Bogenteile habe ich mir eigene, dünnere Teile zurechtgeschnitten.
    Die fehlenden Pallungen kommen jedoch erst an die Reihe, wenn ich die Boote selbst fertig habe. So kann ich die Pallungen entsprechend an die Bootsform anpassen.


    Apropos Boote:
    Ein Testbau eines der Dampfboote bestätigte meine Befürchtung, das die JSC-Bootsrümpfe wieder einmal recht "eigenwillig" konstruiert sind.
    Ich habe deshalb schon meine Leute zur Konkurrenz geschickt, um dort entsprechende Bootsdesigns zu requirieren ...

    ... hust ... hust ... erstmal die leichte Staubschicht von diesem Trööd wegfegen ...


    Nach langer Zeit gibt es wieder kleine, unbedeutende Fortschritte bei Schichau´s zu vermelden.


    Neben 2 Kabeltrommeln hat der erste Lüfterkopf seinen Platz auf Deck gefunden.
    Dieser dürfte der Frischluftzufuhr zu den achteren Quartieren gedient haben.
    Weiterhin ist nun auch der Zugang zur Heckbrücke über einen richtigen Niedergang möglich.


    Die Kabeltrommeln stammen aus dem Landshuter LC-Sortiment. Ich vermute mal, darauf wurden die Festmacherleinen oder -drähte aufgetrommelt - am Modell mittels Faden angedeutet.


    Der Lüfterkopf ist von Papershipwright entliehen, da mir die originalen Bogenteile nicht gefallen haben. Vermutlich werde ich auch für die restlichen Lüfter auf passende Exemplare von PSW zurückgreifen.


    Für den Niedergang habe ich angepasste Seitenteile aus dem LC verwendet, die Stufen aus einfachen, braunen Tonpapierstreifen geschnitten.
    Ich hatte versucht, diese mit Hilfe der Niedergangschablone aus einem der HMV LC-Sätze zu verarbeiten, bin damit aber nicht so recht glücklich geworden. Deshalb habe ich die einzelnen Stufen dann "von Hand" mit den Seitenteilen verklebt.


    ...

    Moin Peter,


    die Ladewinden der HMV Schwan sind meiner Ansicht die einzig verfügbare und richtige Alternative zu den originalen "Klötzchen".
    Wenn ich mich recht erinnere, mußte ich sie aber um ca. 20% verkleinern, damit sie größenmäßig harmonisieren. Einfach mal austesten.


    Für die Ankerwinde und Heckwinde hatte ich die der Baychimo von Papershipwright als Grundlage genommen, diese erschienen mir am stimmigsten.
    Die Norderney-Winde ist um einiges "massiger". Aber einfach mal einen Probebau machen, und aufs Modell stellen - sehen, wie es "wirkt".


    Gruß
    Peter

    Moin Michael,


    Deine Beschreibung trifft es fast genau ins Schwarze.
    Ich habe mal 2 Fotos aus dem Trockendock von Keppel Benoi (Singapore) angehängt.
    Wenn man genau hinschaut, kann man den Zugschlitten (in den roten Kreisen) erkennen. Auf Grund der schrägwirkenden Kräfte ist auch die Schiene ca. 45* geneigt.
    Ich vermute, daß die Winden irgendwo am Kopfende des Docks standen.


    Gruß
    Peter

    Moin Peter :D ,


    schön, noch eine "große" SOLDEK zu sehen.
    Der Dampfer ist eines der Modelle, das direkt zum Knobeln und "Pimpen" auffordert ... ich hatte jedenfalls meinen Spaß :D


    Zu den beiden "überzähligen" Lüftern - die sind nicht überzählig, sondern kommen auf die Kombüse (Achterkante Bootsdeck) und auf die Heckbrücke (Vorkante des Rudermaschineneinstiegs) - siehe die markierten Stellen auf dem angehängten Foto.


    Als Tip sei vielleicht noch gesagt, daß die Lüfter bei JSC oftmals in Form und Größe weit am Vorbild vorbeischiessen. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich alle Schwanenhalslüfter meiner SOLDEK von PSW (Paper Shipwright / D.Hathaway) "geliehen".


    Gruß
    Peter
    :D

    Moin Michael,


    auf jeden Fall gehören Winden oder Spills auf dein Dock.
    Bei Trockendocks finden sich auch häufig Hakenschlitten, die an der Dockkante auf / in Schienen laufen. An diesen werden die Vorleinen des Schiffes (oder der einschwimmenden Sektion) festgemacht. Die Schlitten werden dann mittels Winden bewegt und ziehen so das Schiff ins Dock.
    Ich krame mal meine Bilder der Werftzeit in Singapur durch, ob die Anlage da zu sehen ist.


    Gruß
    Peter

    Wenig hat sich in den letzten Wochen auf Schichaus Helgen getan ... die Belegschaft meinte, einfach mal so Betriebsferien machen zu wollen ... :whistling:


    So wurde denn auch nur die Heckbrücke gebaut und angebracht, die achtere Kompaßplattform fertiggestellt und der Magnetkompaß angeliefert.
    Die Kompaßplattform habe ich wieder durch einen Eigenbau ersetzt, da die Bogenteile in Form und Größe stark vom Generalplan in der Broschüre abwichen. Der Kompaß ist gleichfalls nach den Planmaßen "selbst gestrickt", da im Bogen nur als Einfachteil enthalten.
    Kompaßplattform und Kompaß sind zunächst nur probehalber aufgestellt, angeklebt werden sie (aus "Sicherheitsgründen") erst zu einem späteren Zeitpunkt.
    Als weitere Anbauteile kommen später noch 2 Lüfter auf die Brücke, zwei 37mm Kanonen in die Nocken und der Niedergang zum Hauptdeck.


    Das Arsenal hat die 6 Hauptgeschütze angeliefert. Die werden aber erstmal eingelagert. Vor dem Einbau werde ich den Kanonen noch jeweils 2 kleine Handrädchen für den Richtmechanismus spendieren.
    Die Schilde lasse ich erstmal weg, mal sehen, wie der Gesamteindruck "oben ohne" aussieht.


    Gruß
    Peter

    ... es werde Licht!


    Der achtere Scheinwerferstand bot wieder Raum für selbstpersönliche Kreativität. Ist das Bogenteil nur als ordinärer Kegelstumpf mit kreisrundem Querschnitt ausgeführt, war das Original oval geformt.
    Nach dem GA-Plan und Fotos in der Broschüre zu urteilen, sind an der Vorderseite Klappen der Munitionsaufzüge und achtern ein Schapp für Bereitschaftsmuni angebracht. Auch war die Plattform etwas größer, als mit dem Bogenteil dargestellt.


    Also habe ich hier wieder CorelDRAW u. Metaseq bemüht, um einen annähernd "planmäßigen" Stand zu kreieren.


    Da mir auch der Scheinwerfer selbst nicht zugesagt hat (zu klobig), habe ich meine Werftleute mal über das Betriebsgelände geschickt. Und die Jungens sind auch fündig geworden.
    Etwa zur selben Zeit wurde bei Schichaus die SMS ILTIS gebaut, das Typschiff der Kanonenbootserie. Daher erschien der Scheinwerfer der HMV PANTHER passend und wurde kurzerhand zwangsrekrutiert.


    Eine Reling und eine Leiter komplettieren den achteren Scheinwerferstand des NOVIK.
    Da die Lieferung aus Landshut sich verspätet hat, hatte ich mir die HMV Reling besorgt. Diese ist um einiges "zarter" als die Erstgenannte, erscheint mir aber trotzdem wesentlich steifer.
    Bei dem kleinen Radius der Plattform ist das Material dadurch recht widerspenstig. Mal sehen, wie sich die Reling später bei den langen Enden auf der Back verarbeiten läßt.


    Damit der unfertige Rumpf vernünftig an der Ausrüstungspier festgemacht werden kann, sind auch schon die ersten Poller an Deck.
    Ich hatte ja eingangs schon mal erwähnt, das eigentlich jeweils eine Klüse in das achtere Schanzkleid eingelassen war, um die Festmacherleinen zu eben diesen Pollern zu führen.
    Aber da jetzt noch nachträglich dran herumzuschnitzen, unterlasse ich lieber ... ;)


    Gruß
    Peter

    Moin Forscher,


    ich habe da mal eine Frage bezüglich der Decksfarbe. Vor einiger Zeit habe ich bei der Geschäftsauflösung eines Buxtehuder Modellbauladens u.a. den Bogen der NELLA DAN für kleines Geld "erbeutet".
    Anders als bei deinem Modell sind bei mir die Decks jedoch in dunklem Grau gehalten. Gab es den Bogen mit verschiedenen Farbvarianten?
    Oder sind die rotbraunen Decks original Offset, und meine Exemplar ist ein Nachdruck (Laserdruck)?


    Nichts destotrotz, ein interessantes und recht selten gesehenes Modell (ich mag bunte Schiffe) :D


    Gruß
    Peter

    ;) Mit kleinen Schritten geht es weiter am NOVIK ...


    Das hintere 120mm Geschütz stand etwas erhöht im Vergleich zu den vier anderen auf dem Mitteldeck. Um das auszugleichen, gab es für die Bedienungsmannschaft dazu eine Plattform um die Kanone herum.

    (Gangut-Broschüre)


    Das dafür vorgesehene Bauteil vom Bogen schreit förmlich nach einer Überarbeitung, zumal an der backbordschen Achterkante auch noch ein Einstieg zum darunterliegenden Wohndeck eingelassen war.

    (Gangut-Broschüre)


    Ich habe die Plattform mit CorelDRAW nachgezeichnet, natürlich mit dem Einschnitt für den Einstieg.
    Dann, mit kleinen Kartonstreifen als Stützen, auf das Achterdeck geklebt. Die weiße Klebemarkierung hatte ich vorher schon mit einem passenden Stück Deckstextur abgedeckt.


    Eigentlich war die Plattform eine Art Gräting. Aber alle entsprechenden Materialien sahen irgendwie nicht stimmig aus.
    Auf einigen Bildern kann man aber erkennen, daß dort teilweise auch Linoleum o.ä. drauflag. Ich sag ganz einfach mal, meine Werft hat da einen Belag draufgekleistert ... ;)


    Die Plattform bekommt jetzt noch zwei kleine Treppchen, damit die Jungens nicht immer rauf- und runterspringen müssen.

    Moin HaJo,


    die Teile des Prototyps sind nur mal so lose zusammengesteckt. Ich werde für die "Serie" wahrscheinlich die Kanonen zunächst komplett zusammenbauen, und dann im Ganzen schwarz (oder schwarz-grau) anmalen.
    Eine erste Idee mit schwarzen Rohren und weißen Lafetten, wie auf einem Bild gesehen, habe ich aber wieder verworfen.

    Natürlich war man unterdessen auch im Arsenal nicht untätig. Auf der Agenda stand das Design der Lafetten der Artillerie.
    Der NOVIK hatte als Primärbewaffnung eine Batterie aus 6 Kanet-Geschützen des Kalibers 120mm mit 45 Kaliberlängen.


    Die im Bogen vorhandenen Lafetten sind sehr vereinfacht dargestellt, bestehen nur aus mehreren Kästchen.
    Weiterhin sind die Splitterschutzschilde zu groß und stimmen nicht mit den Proportionen des Vorbilds überein.
    Wie üblich, müßen die Rohre aus geeignetem Material nach Schablone gefertigt werden.


    Mit den Detailzeichnungen aus der Gangut-Broschüre als Vorlage habe ich mir die Lafette neu gezeichnet. Ich denke, ich habe die Hauptcharakteristika halbwegs eingefangen.
    Ich habe an den Prototypen keine Handräder für die Richtmechanismen angebracht, diese kommen aber später an den Serienwummwn auf die linke Seite.


    Bei den Schilden bin ich noch am Überlegen bezüglich der Farbe - gelb oder weiß.
    Beide Varianten sind auf zeitgenössischen Bildern belegt.
    Jenachdem, wie "gut" die fertigen Geschütze später aussehen, lasse ich vielleicht sogar die Schilde weg.


    Die Rohre sind übrigens original britische 203mm (8in) Geschütze in 1:400. Sie stammen aus dem GPM-Rohrsatz für die HMS NORFOLK (JSC). Auf den Maßstab 1:250 umgerechnet kommt das Kaliber fast auf den Millimeter hin und die Kaliberlänge stimmt auch.


    Gruß
    Peter