Posts by Peter Wulff

    Langsam, aber sicher, biegt man bei Schichau´s auf die Zielgerade ein:
    Alle Beiboote samt den zugehörigen Davits sind angebracht.


    Die Entstehung der Boote hatte ich ja schon weiter oben beschrieben - keins davon ist original vom Bogen.
    Genauso verhält es sich mit den Davits. Die sind zwar auf dem Bogen vorhanden, aber im Verhältnis wieder sehr massiv.


    Ich habe mir deshalb wiederum die Gangut-Broschüre zu Hilfe genommen, und nach den dort abgedruckten Skizzen und Plänen entsprechende Teile gezeichnet und gebaut.
    Die Davits sind nun wesentlich zierlicher und passen dementsprechend besser ins Bild. Die Positionierung weicht allerdings merklich von den aufgedruckten Klebemarkierungen auf den Schanzkleidern ab, da die Boote "eingekauft" und daher in der Größe etwas abweichen. Ich habe mich nach dem GA-Plan gerichtet, und die Davits danach ausgerichtet.
    (Ich hatte die Schanzing-Teile in "weiser Vorraussicht" bereits spiegelbildlich, also mit der unbedruckten Seite nach aussen, eingeklebt)


    ...

    Die sechs Hauptgeschütze sind mittlerweile auch komplettiert und stehen an der Pier bereit.
    Ich habe den Kanonen noch einen Richtmechanismus aus jeweils 2 Handrädern aus dem HMV LC Sortiment spendiert.
    Wäre ja blöd, wenn "Klarschiff zum Gefecht" getrommelt wird, und die Lords die Rohre nicht bewegen können ...


    Die Artillerie wird aber erst ganz zuletzt eingeklebt.
    Jetzt geht es erstmal auf dem Mittelschiff weiter ...

    Mit einiger Verzögerung hat nun auch die Firma Hotchkiss endlich die Sekundärbewaffnung angeliefert.
    Diese Schnellfeuergeschütze waren für die Torpedoboots- und Nahbereichsabwehr gedacht.
    NOVIK hatte zu diesem Zweck 6 x 47mm und 2 x 37mm.


    Wie schon die Hauptartillerie, sind auch diese Kanönchen komplette Eigenbauten. Als Vorlage dienten wieder Zeichnungen aus der Gangut-Broschüre.
    Die 47mm Geschütze sind darin sehr detailliert dargestellt, das kann man im Maßstab gar nicht umsetzen. Für die schräge Form der 37er gaben die Pläne der Navarin-Webseite guten Anhalt.
    Ich habe somit auch nur die Hauptabmessungen der Lafette und des Splitterschutzschildes übernommen und entsprechend gebaut.
    Die Rohre sind aus meinem Fundus - originalmaßstäblich eigentlich 0.5cal und 0.3cal. MG´s in 1:350 - nicht ganz passend, aber sehr nah dran.


    Auf normale Distanz gesehen, hätte ich auch genausogut ein Stück Draht verwenden können ...


    Jetzt muß ich nur noch entscheiden, in welcher Reihenfolge all die vorbereiteten Bauteile und Baugruppen an Bord verklebt werden, damit sich nichts im Weg steht und wieder abgerissen wird.


    Gruß
    Peter

    ... mit dem Swiffer die Spinnweben wegfegen ... puust ...


    Und nun steht er ihm - der Mast.
    Es war eine ordentliche Zitterpartie, den Mast nach dem provisorischen "Schaustehen" für das vorherige Foto wieder heil aus dem Deck zu bekommen, und ordentlich ausgerichtet, wieder einzusetzen und zu verkleben - aber gottseidank ist alles dran geblieben.


    Hinzugekommen ist nur noch eine Dampfwinde, mit der der Ladebaum betrieben wird.
    So wirklich eindeutig war deren Takelung weder auf zeitgenössischen Fotos, noch im GA Plan zu erkennen. Daher bleibt es bei einem Faden von der Winde aufwärts zu den Blöcken am Mast.
    Ich vermute mal, daß der Baum ganz konventionell mit dem Hangerseil entsprechend aufgestellt und dieses dann so an Deck eingeschäkelt wurde. Danach wird dann das Lastseil auf die Winde gezogen worden sein.


    Als Erstes der Beiboote hat der Offizierskutter seinen Platz auf dem Dach der Mannschaftskombüse gefunden.
    Nun sollte es aber eigentlich Schlag auf Schlag vorwärts gehen - mal sehen, wie die Werfties so drauf sind in den nächsten Tagen ... sonst hagelt es wohl bald Vertragsstrafen seitens des Zaren


    ...

    Moin Gustav,


    du hast vollkommen recht. Normalerweise hängen die Fußpeerde durch.
    So hatte ich die Fäden auch anfangs verklebt. Allerdings habe ich beim Straffen der Resttakelage nicht richtig aufgepaßt, und die Fußpeerde wurden ebenfalls stramm.
    Ich nutze für die Takelei Garn für das Fliegenbinden. Das läßt sich wunderbar straffen, wenn man es leicht "erwärmt". Da reicht es schon aus, mit einer Handbreit Abstand kurz über einen Toaster oder die Herdplatte zu schwenken.
    Tja, dabei habe ich wohl nicht richtig gezielt ... :whistling:
    Aber ich habe mich nicht mehr getraut, am fertigen Mast herumzuoperieren.


    Gruß
    Peter

    ..... puuuust ....


    Wieder eine ganze Menge Staub angesetzt, der Bericht ...
    So richtig ausgeprägt war die Motivation zum Weiterbau am NOVIK nicht in den vergangenen Wochen. Trotzdem gibt es einen kleinen "Etappensieg"zu vermelden.


    Nach einigem Hin und Her steht er nun, der Mast.
    Wie schon weiter oben geschrieben, ist das ganze Dingens ein kompletter Eigenbau (mehr oder weniger exakt) nach dem Generalplan aus der schon vielbeschriebenen Gangut-Broschüre.
    Kein einziges Kartonteil stammt vom originalen Bogen.
    Aus normalem Karton sind der Untermast, die beiden Plattformen samt Unterzügen und der Ladebaum. Zur Erhöhung der Festigkeit steckt in Beiden ein Zahnstocher bzw. ein Drahtstück.
    Maststengen und Rahen sind aus entsprechendem Federstahldraht mit Sekundenkleber zusammengeklebt und weiß angemalt.
    Die Positionierung ist ein "best-guess" meinerseits, da auch der GA-Plan diesbezüglich nicht besonders strapazierfähig ist.


    Das Equipment ist wieder ein Sammelsurium, zusammengetragen von meinen "Beschaffern".
    Der Scheinwerfer ist ein Panther, der Haken am Ladebaum stammt aus dem LC-Satz der Schwan, das Lümmellager ist selbstgebaut, ebenso die beiden Maxim-MG´s im Krähennest. Als Vorlage dazu diente ein Modellplan eines russischen Linienschiffes aus dem RC-Bereich.


    In Bezug auf die Fahrtrichtungsanzeige (die beiden Kegel) habe ich lange überlegt, wie weit ich diese Anlage darstellen will oder kann. Nach den Fotos in der Broschüre zu urteilen, lief der Draht von der einen Seite des Decks senkrecht nach oben zur Rah, dort über eine Rolle auf die andere Seite, und wieder über eine Rolle nach unten zum Deck.
    Das war mir aber ganz einfach zu umständlich, deshalb kleben die beiden Fäden mit den Kegeln einfach vierkant unter der Rah.


    Die jeweils drei Wanten habe ich erst auf einen kleinen Kartonstreifen, und diesen dann bereits jetzt unter das Krähennest an den Mast geklebt. Später wäre ich dort schlecht herangekommen.
    An Takelage fehlen noch eine Flaggleine von der Gaffel und zwei Fäden von der kleinen Rah. Die kommen aber erst dran, wenn der Mast fest auf dem Schiff verklebt ist. Da ist dann der Zugang auch kein Problem.


    ...

    ...


    Natürlich stellten auch einige Verlage ihre geplanten und aktuellen Neuigkeiten vor.
    Neben der Maria S. Merian und der Albert Ballin von Passat und HMV präsentierten u.a. D.Hathaway (Papershipwright) und Gunnar Sillen (Bildrum) auch einige äußerst interessante neue Modelle.


    Von PSW gab es, neben mehreren neuen Leuchtfeuern, den schon von Robi genannten Dampfer ERNSLAW, den Titanic-Tender NOMADIC und den Tonnenleger POLE STAR zu sehen.


    Gunnar Sillen z.B. zeigte zwei klassische kleine Massengutfrachter, deren Namen ich leider vergessen habe.


    Etwas versteckt in seiner Vitrine warteten dann noch der niedliche Küstendampfer OTHEM und der schwedische Schadstoffbekämpfer KBV 049 der Küstenwache.


    In der holländischen Ecke präsentierte WoP das kleine, aber feine Modell des Museumsschiffes Christiaan Brunings.


    Das soll´s soweit von meiner Seite gewesen sein. Das Wochenende hat sich auf jeden Fall gelohnt, der Termin fürs nächste Jahr ist schon im Kalender vermerkt ... :D


    Gruß
    Peter

    Bedingt durch eine unerwartete "glückliche Fügung" hatte ich nun doch noch die Möglichkeit, in BHV dabeisein zu können.
    Die Stunden An- u. Abfahrt auf der Autobahn-Dauerbaustelle A1 haben sich gelohnt :D
    Im Prinzip haben meine "Vorredner" die Veranstaltung schon treffend resümiert, dem schliesse ich mich deshalb ungebremst an.


    Obwohl die "Szene" eindeutig Maritim dominiert wurde, waren aber auch die Luftfahrt und die Architektur in vielerlei Form präsent, so daß sich dem Besucher ein durchaus abwechslungsreicher Querschnitt durch die Kartonbauwelt darstellte.


    Da meine Kamera und ich über das Wochende so einige Kommunikationsprobleme hatten, will ich nur ein paar Schnappschüsse meiner persönlichen Favoriten zeigen.


    Eins der am meisten bestaunten und fotografierten Modelle dürfte wohl das unglaublich lebendige Hafendiorama von Cris gewesen sein.
    Jedenfalls führt es meine persönliche Hitliste an.


    Wesentlich kleiner, aber deshalb nicht minder interessant, ist das Klein-Dio von Felix Oppenhoff.


    Eigentlich hab ich es ja nicht so mit Architektur, aber die kleine mittelalterliche Stadt hat schon was. Am Stand des AGK war sie gleich in 3facher Variation zu sehen.


    Immer für einen Hingucker gut sind die urigen australischen Raddampfer von World-of-Paperships:
    * Alexander Arbuthnot


    * Pevensey


    Ein faszinierendes Schiff lachte mich dann in der Vitrine von Gunnar Sillen an - der schwedische Flugdeckkreuzer Gotland.
    Wenn ich Gunnar richtig verstanden habe, ist das Modell (leider) ein Unikat und ursprünglich für oder in Zusammenarbeit mit JSC entwickelt worden. Na, ich auf jeden Fall haben würde wollen ...


    Unter "Kurioses" würde ich diesen Nagel einordnen ... jedenfalls eine clevere Idee ...


    Nicht nur kurios, sondern auch praktisch, eine Sonnenuhr:


    ...

    ... ei fein, ein blauer Bagger :D


    Hinweis: Auf dem Blatt mit der Anleitung hatte ich, oben rechts, neben den Alternativteilen für Poller, Lüfter u. Schornstein, nachträglich noch ein Innenteil für das Bugschanzkleid zwischengequetscht.
    Das auf normalem Papier ausdrucken und von innen gegenkleben. Allerdings ist das Teil etwas zu lang, da muß dann an den Rundungen angepaßt werden.


    Dann noch viel Spaß


    Gruß
    Peter
    :D

    Moin Peter,


    Quote

    Nunja, insgesamt finde ich, sind die Mastkörbe recht gut gelungen


    das sehe ich auch so :)


    Bei der (mittlerweile) Vielzahl von LC-Produkten läßt sich eine allgemeingültige Aussage nicht treffen.
    Von welchem Hersteller ist denn die Reling ? Ich würde auf HMV tippen ... ?


    Bei "Vollkreisen" arbeite ich mich schrittweise an den gewünschten Radius heran. Niemals gleich versuchen, das Relingstück auf 1cm zu rollen, das fordert Knicke heraus.
    Eventuell hilft auch ein ganz leichtes Anfeuchten mit einem Schwamm oder Tuch, aber wirklich nur "nebelfeucht", wie es so schön heißt.
    Dann das gerundete Relingteil ruhig eine Weile auf einem passenden Rundmaterial (Stift, Stab, etc.) aufgewickelt lassen.
    Nach dem Verkleben zu einem Ring kann man dann nochmals versuchen, mit einem Rundstab vorsichtig "nachzurollen".


    Gruß
    Peter
    :D

    Wie viele der kaiserlichen deutschen Kriegsschiffe hat auch mein NOVIK diese Fahrtrichtungs- oder Ruderlagenanzeiger in Form von 2 Kegeln in der Takelage.


    Meine Frage ist nun, wurden diese Kegel manuell bedient oder waren sie direkt auf die Ruderanlage gekoppelt?


    Der Generalplan und die Bilder aus der Broschüre geben da nicht viel her. Auf den Fotos läßt sich nur soviel erkennen, daß die Leinen mehr oder minder senkrecht aufs Deck hinunter führen.
    Bei einer manuellen Stellung würden sie auf Klampen belegt sein. Wenn aber eine Verbindung zur Ruderanlage besteht, müssten sie stracks in einer Decksdurchführung verschwinden ...


    Gruß
    Peter

    Moin Heiner,
    Hallo Günter,


    die Höhendifferenz in den Bauteilmaßen der vorgenannten Spanten habe ich am gedruckten Bogen gemessen, sie ist also vorhanden.
    Ich wollte auch keinesfalls unterstellen, daß das Modell nicht zu bauen ist, mitnichten.
    Heiners "Problem" mit dem nach vorn überstehenden Bugspant dürfte auch nicht unmittelbar mit der Höhendifferenz desselben zu tun haben. Der Bugspant soll meiner Ansicht nach nur zur Formgebung des Stevens dienen.
    Deshalb habe ich die Vermutung geäußert, daß der Überstand durch den eingeklebten, gedoppelten Spant 9 erzeugt wird. Der JSC-Karton ist unbestritten recht dick. Setze ich den Spant hinter, auf oder vor die Markierung, macht das schon was aus.


    @ Gert
    ... der Farbton nannte sich Mountbatten Pink


    Gruß
    Peter
    :D

    Moin Peter,


    mein Vorschlag wäre, die aufgedruckte Ketten mit schmalen Streifen aus der Kreativreserve zu überkleben (ist bei den MDK´s eigentlich immer irgendwo auf einem Bogen) und aus dem "Massivteil" der Gleitbahn (oder wie immer das Ding auch heißt) nur den oberen Teil, die Gleitbahn selber, nutzen.
    Diese dann, genau wie das Vorbild, mit ein paar Stützen versehen und zwischen Klüse und Winde einsetzen.


    Gruß
    Peter

    Hallo Heiner,


    der Minizerstörer bereitet anscheinend doch Maxikopfschmerzen ... ;)


    Ich habe bei meinem Bogen mal nachgemessen - am Bugspant 10 fehlen in der Tat bis zu 1mm in der Höhe.
    An der hinteren Kante, die an den Querspant 9 anschließen soll, fehlen knapp 1 - 1,5mm, an der Vorkante ergibt die Differenz zum Steven bei mir immerhin noch ca. 0,5mm.
    Die Länge kommt aber hin, wenn ich exakt an den Markierungen auf Bodenplatte und Deck messe. Das Gleiche gilt für die Querspanten.
    Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die (nicht unerhebliche) gedoppelte Kartonstärke der Spanten 9 + 10 mit den Linien, und den daraus resultierenden Abständen, konform geht, und nicht evtl. dadurch schon ein potenzieller Kinken in der Grundkonstruktion eingebaut wurde.
    Daraus ließe sich vielleicht auch der Überstand des Spantes am Steven ableiten.


    Wenn die Decksteile nun halbwegs mit den Bordwänden in Einklang gebracht werden können, d.h. die Dimensionen des Rumpfes stimmen, würde ich den Spantüberstand am Steven abschneiden und farblich "verstecken" und erstmal weiterbauen.
    Eine evtl. Asymmetrie der Bordwände wird später nicht mehr so auffallen, wenn die Aufbauten und anderes "Gedöns" an Bord sind.


    Gruß
    Peter

    Moin Heiner,


    ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Buglaschen eher stören als hilfreich sind.
    Bisher habe ich diese Teile immer weggeschnitten, da der recht "massive" JSC-Karton sich an diesen Stellen oft selbst im Wege ist.
    Insbesondere bei den doch recht scharfen Steven. Wenn doch eine Klebefläche nötig werden sollte, bleibt immer noch das Anfertigen von Laschen aus dünnerem Karton.


    Zu deiner Frage der Schiffstypen:
    Beide Schiffe gehören zwei völlig verschiedenen Typen mit unterschiedlichen Aufgabenspektren an:
    Während die G-Klasse noch ein "klassischer" Zerstörer war, schnell, relativ schwer bewaffnet, ist die Hunt-Klasse (Slazak) von vornherein als Geleiter entwickelt worden.
    Die (Flotten-)Zerstörer waren eher eine Offensivwaffe und für den meist langsamen Geleitdienst nicht besonders geeignet. Die auf Geschwindigkeit ausgelegten Maschinen und Schiffskörper hatten im Konvoidienst, besonders bei rauhem Wetter, ein schlechtes Seeverhalten.
    Aus dem Grund wurde z.B. die Hunt-Klasse entwickelt. Diese Schiffe waren kleiner und langsamer, wesentlich schlichter und stabiler konstruiert.
    Allerdings ließen sie sich auch schneller bauen und waren auch günstiger im Unterhalt (Besatzung, Treibstoff, etc.)


    Gruß
    Peter

    Mittlerweile sind vom Originalbogen keine Teile mehr übrig, alle entsprechenden Komponenten sind entweder schon verbaut oder durch Eigenkreationen ersetzt worden und warten auf "ihren Einsatz".


    So bleibt als letzte größere, und zusammenhängende, Baugruppe eigentlich nur noch der Mast samt Ladebaum über.
    Ursprünglich hatte ich die Maströhre aus den auf gelbem Tonkarton ausgedruckten Originalteilen bauen wollen, habe mich dann aber doch umentschieden.
    Nach genauerem Studium der Fotos in der Gangut-Broschüre kam ich zu der Überzeugung, daß Mast und Ladebaum keinesfalls gelb gewesen sind, sondern auch in Weiß gehalten waren.


    Nun ergeben die Originalteile einen leicht konischen Mast, mit einer unschönen Stückelung in einzelne Segmente.
    Die eingehende Konsultation des Generalplans offenbarte dann auch noch eine eher gleichförmige Röhre als Mast.
    Kurzerhand habe ich mir dann, basierend auf den Maßen des Plans, einen Mast selber gezeichnet ... mit Pi mal d usw ... und da ich schon mal dabei war, auch gleich noch die beiden Plattformen und deren Unterzüge dazu.


    Somit ist der Untermast in seiner Grundkonstruktion fertig und steht schon mal Probe an Deck.
    Momentan bin ich dabei, das "Oberwerk" aus Maststenge, Rahen und Gaffel zusammenzustellen.


    An Kleinkram kommt noch ein Scheinwerfer auf die untere, und zwei Maxim-MG´s auf die obere Plattform. Der Scheinwerfer ist bereits seit geraumer Zeit fertig und noch eingelagert, für die beiden MG´s muß ich aber erst nochmal meine Emissäre losschicken ... hab da aber schon was gesichtet ...
    Laut Anleitung im Bogen soll dort oben (eine) die sog. Baranowski-Kanone hin ... da hat sich der Schreiber aber ins Bockshorn jagen lassen, denn die Kanone war als Landungsgeschütz gedacht und, zumindest auf NOVIK, irgendwo verstaut.


    Auf gehts,
    Gruß
    Peter

    ... mal wieder eine Wasserstandsmeldung von Schichau ...


    Auf dem Achterschiff ist eine Torpedoluke hinzugekommen, frei gezeichnet nach dem Decksplan aus der Broschüre.
    Der weiße Punkt ist die Platzmarke für einen kleinen Davit, ein zweiter kommt zusätzlich noch auf die andere Seite.


    Auf dem Vorschiff sind der Zulüfter des vorderen Kessels, ein paar Poller, sowie Wellenbrecher und Ankerauflager angebracht.
    Die beiden weißen Kästen sind vom Bogen her vorgesehen, jedoch im GA-Plan nur halb so hoch. Also entsprechend umgearbeitet und angepaßt.
    Leider geht aus dem Plan der Zweck nicht hervor, es könnten aber durchaus Munitionsluken für das Buggeschütz sein.


    Die Gießerei hat auch die drei Haupt- bzw. Reserveanker für die Back angeliefert. Ich habe mir die Teile nach den Maßen aus dem GA-Plan neu gezeichnet, da die Anker aus dem Bogen nicht so auf die Auflager gepaßt hätten.
    So ist auch der Ankerdavit eine Eigenkreation, das Originalteil ist JSC-typisch (zu) einfach und zu "rustikal" gehalten.
    Über die Funktionsweise bin ich mir nicht ganz im Klaren.
    Auf keinen Fall hatte der Davit eine eigene Winde. Ich vermute, daß der Davit nur aufgetakelt wurde, wenn der Anker ausgesetzt bzw. an Deck geholt wurde.
    Die Seilführung dürfte dann vom angeschäkelten Anker, über je einen Block an Davitarm und Davitfuß, zum Spillkopf gelaufen sein.
    Entsprechende Fotos legen nahe, daß es keine Talje am Anker gab, sondern nur eine einfache Umlenkung.


    ...

    Hallo Jochen,


    wenn ich die beiden Bilder ansehe, auf denen die Semaphore zu erkennen sind, fallen alle hellen Farben schon mal weg. Also der Bereich von Weiß bis Gelb paßt nicht, und würde meiner Ansicht nach auf See auch absolut keinen Sinn machen. Ich tendiere daher schon in Richtung Schwarz, Grau oder Rot.


    Gruß
    Peter

    Hallo, ich bins mal wieder ... :D


    Mein russischer Rennkreuzer NOVIK hatte anfangs seines Lebens eine Semaphor-Anlage im Mast.
    Auf Bildern ist das Konstrukt während der Zeit in der Ostsee bis 1902 dokumentiert, im Fernen Osten waren die Signalarme schon nicht mehr dran.


    Ich bin nun am Überlegen, ob ich die "Winkelemente" mit ans Modell bringe. Leider ist auf den Fotos nicht mal ansatzweise zu erkennen, in welcher Farbe die Dinger angemalt waren?
    Mit Sicherheit waren die Winker nicht weiß. Vielleicht Schwarz ?
    Hat da vielleicht jemand eine Idee?


    Gruß
    Peter

    Moin Wolfgang,


    betreffs der Leinenführung dieser Winde kann ich vielleicht etwas Hilfestellung geben.
    Der Bauart nach ist das eine sog. Splitdrum-Winde. Heißt, die Trommel ist unterteilt in die Stautrommel und eine Lasttrommel.
    Ich habe zur Veranschaulichung mal eins deiner Bilder gekapert.


    Der grüne Bereich ist die Stautrommel. darauf wird die Leine (oder der Draht) quasi "gelagert".
    Der rot gefärbte Bereich ist die Lasttrommel. Darauf darf normalerweise nur eine Lage gewickelt sein.


    Wenn du also die Leine / Draht am Auslaufturm takeln möchtest, sollte die Leinenführung folgendermaßen aussehen:
    * die Stautrommel (grün) mit 2 (max 3) Lagen Garn bewickeln - je nachdem, wie es "wirkt", soll ja auch nicht zuviel werden
    * den Faden dann durch die Ausnehmung in der Trennscheibe auf die Lasttrommel (rot) führen
    * auf der Lasttrommel max. eine Lage Garn wickeln
    * von dort das Garn entsprechend zum Auslaufturm führen


    Wenn ich entsprechende Fotos vom Original richtig deute, läuft der Draht oben auf die Trommel.


    Gruß
    Peter

    Moin Peter,


    14 Ladebäume und 14 Winden ist schon korrekt.
    Ich vermute mal, daß die fehlenden Bäume und Winden bei Außerdienststellung und/oder Umbau zum Museum entfernt wurden. Wahrscheinlich sogar als Ersatzteile für noch fahrende Schwestern genutzt.


    Dort, wo im Bogen die bewußte Ladeluke gezeichnet ist, steht heute ein Aufbau, in dem anscheinend Heizungstechnik untergebracht ist (zumindest sah das für mich nach Kesselanlage aus).


    Gruß
    Peter

    Moin Hotte,


    nicht verzagen, weitermachen :thumbsup:


    Wie mein Namensvetter schon geschrieben hat, vielleicht noch versuchen, die weißen Blitzer voooorsichtig (und mit ruhiger Hand) mit einem feinen Pinsel farblich kaschieren.
    Was die so gern gescholtene "Paß(un)genauigkeit" angeht: Bei den älteren JSC Modellen sind besonders diese Art von Bauteilen, wie dein Oberdeck, mit einer gewissen Vorsicht zu geniessen.
    So sind die seitlichen Einschnitte oft etwas zu großzügig bemessen und lassen sich einfach nicht ganz genau auf Stoß bringen (das Problem hatte ich bei meinem Novik mit dem Backdeck).
    Andererseits wehrt sich der bei diesen älteren Modellen verwendete Karton gern gegen allzu rundliche Formen.


    Drücke Dir weiterhin die Daumen
    Gruß
    Peter
    :D

    Moin Hotte,


    ja, die drolligenTextanleitungen der älteren JSC Bögen können einen schon mal zur Verzweiflung bringen :D
    Im Prinzip hat Peter (Pitje) das schon richtig beschrieben.


    Der Rumpf des Bootes wird aus der oberen "Schale" (Bauteil 10) und den unteren Segmenten 11-17 u. 21, plus einiger weiterer Kleinteile, gebildet.
    Am Oberteil (Nr. 10) sollen die quer verlaufenden Segmentschnitte (rote Kreise) eingeschnitten werden.
    Danach die Seiten des Bauteils nach unten runden (gelb eingekreist). Ausgangspunkt dürfte dabei die durchgezogene Linie sein, an die die schnitte heranführen.
    Dabei, wie schon von Pitje beschrieben, versuchen, die einzelnen Segmente zusammenholen und miteinander verbinden.
    Währenddessen immer wieder an das Rumpfgerüst anpassen.


    Gruß
    Peter

    Moin Draccus,


    the words on the box are as already mentioned by Wiesel and Hajo.
    For a better understanding, maybe an explanation of the meaning would help you further:


    In railroad language, the german tem "Schlußläufer" means a railcar, which, by design or due to a damage/failure, must run as the last car in a train.
    In your case, the reason would be the design of the car, where this box is attached to.


    Rgds
    Peter

    Moin Holger,


    wie schon von den "Vorschreibern" angeraten, auf jeden Fall vor dem Zusammenbau anmalen.
    Die Landshuter Lasercuts könne zwar einiges an Feuchtigkeit ab, trotzdem solltest Du in mehreren Durchgängen arbeiten.
    Zwischendurch immer wieder trocknen lassen. Falls es doch mal zu feucht geworden ist, und der Karton sich evtl. beginnt zu verziehen, schnell auf den warmen Heizkörper legen.
    Klappt bei dem Material immer.
    Noch ein Tipp zu den Niedergängen: ich würde dir raten, anstelle der LC Stufen selber welche aus Karton oder passendem Tonkarton zu schneiden und "per Hand" auf die Seitenteile kleben.
    Macht zwar mehr Arbeit, sieht meiner Ansicht nach aber besser aus.
    Ich bin mit dem vorgegebenen Design nie glücklich geworden. Damit wirken die Niedergänge irgendwie zu klobig.


    Generell gilt, LC nach Möglichkeit immer im Rahmen / in der Platine bemalen. Erst danach herauslösen.


    Gruß
    Peter

    Moin Helmut,


    die Teile 8La und 8Ra dürften die Verbindungslaschen für die oberen u. unteren Bordwandstreifen 10 & 11 sein.
    Auf Grund der Teilenummer würde ich sagen, daß sie nach dem Zusammenbau des Spantgerüstes längs der Stringer 8L und 8R geklebt werden sollen.
    So haben dann die einzelnen Streifen 10 & 11 der Bordwand eine Klebefläche am Spantgerüst.
    Vielleicht könnte man aber auch erst die Bordwände mit den Laschen verbinden und dann jede Seite als Ganzes anbringen - wäre einen Versuch wert.


    Gruß
    Peter

    Die nächsten Bauschritte werden der Wellenbrecher und die Ankerauflager auf der Back sein.
    Letztere muß ich mir selber zurechtschneiden, bei Ersterem hoffe ich, das Bogenteil verwenden zu können. Ich bin mir da nämlich nicht sicher, ob das mit der Form meines selbstgerundeten Decks konform geht ?(


    Gruß
    Peter

    ... rrriing, rrrring, rrring ...
    "Herr Bauinspekteur, die Maschinentelegrafen und das Steuerrad sind auf der Bugbrücke installiert und mit den jeweiligen Gegenstücken im Kartenhaus und Panzerstand verbunden.
    Die Seitenlaternen werden in den nächsten Tagen erwartet. Aber abgesehen davon, ist die Ausrüstung der Brücke vorerst abgeschlossen."


    Die Brücke ist eingezäunt und auch die Niedergänge sind an Ort und Stelle.
    Allerdings habe ich in meiner Begeisterung für die Ratzfatz-Niedergänge übersehen, daß diese in der 45° Ausführung daherkommen.
    Das fiel mir aber erst so richtig nach dem Ankleben auf. Deshalb enden die Niedergänge von der Brücke fast direkt vor dem Eingang zum Gefechtsstand.
    Eine 30° Variante wäre besser gewesen (und auch an Bord des echten Kreuzers lt. GA Plan)
    Soweit mir bekannt ist, bieten die Döneckes aber (noch) keine Niedergänge mit 30° Steigung an.


    Aber dran ist dran, wenn die beiden 47mm Schnellfeuergeschütze davor stehen und die Reling auf der Back angebracht ist, fällt das auch nicht mehr auf.

    Das erste Video zeigt lt. Beschreibung die Maschinen- u. Wellenanlage der Northern Expedition, einer Fähre.
    Aus Platzgründen (Bauhöhe) haben solcherart Schiffe ihre Maschinenanlage oftmals im Mittschiffsbereich, da sind dann längere Wellenanlagen notwendig.
    Normale Frachter haben ihre Maschinenräume meistens im Achterschiff unter dem Aufbau, was dann eine kurze Welle ermöglicht.
    Anders sieht die Sache schon bei Großcontainern aus. Bei einem konventionellen Design, also normaler Aufbau über der Maschine, rückt derselbe, und damit auch die Maschinenanlage, schon mal auf knapp 1/4 - 1/3 Schiffslänge nach vorn.
    Da haben wir dann auch schon wieder Wellenanlagen von knapp 40m. Bedingt wird diese Art der Anordnung u.a. durch den sogenannten Sichtstrahl (Sichtlinie von der Brücke auf die Wasseroberfläche max. 2xSchiffslänge oder 500m)
    Da dadurch kaum noch Kapazitätsteigerungen möglich sind, ist man mittlerweile dazu übergegangen, die SuperPostPanmax-Schiffe mit Brücke fast mittschiffs und Maschine achtern zu bauen. So kann hinter der Brücke bis unter die Wolken gestaut werden ...


    Bei den heutigen Maschinenleistungen sehe ich bei so langen Wellen eher ein Torsionsproblem als Reibungsverlust.


    @ Robert
    die Enduro möcht´ ich sehen, immerhin wiegt allein das Pleuel schon 6-8 Tonnen ... :D

    Moin Peter :D


    vielen Dank für die Blumen - den Strauß reiche ich sofort in gleicher Weise wieder zurück an dich. Wenn ich so sehe, was Du aus dem ollen König-Bogen zauberst. Ich finde es immer spannend, was sich aus den alten JSC Bögen so alles herausholen läßt.


    Nun zu den Dönecke´schen LC Leitern:


    Eine saubere Sache:
    Färben, knicken, Stufen umbiegen und mit etwas Klebstoff fixieren - fertig ist die Laube.
    Einfacher gehts eigentlich nicht :thumbsup:



    Einen kleinen Wermutstropfen haben die Niedergänge allerdings: die Handläufer sind für die HMV- und Landshuter Relings am oberen Ende fast 1mm zu hoch (Reling 4mm, Niedergang 5mm)
    So geschwungen, wie die Enden auslaufen, ragen sie über die Handläufer der Reling hinaus.
    Deshalb habe ich die Geländer entsprechend gestutzt, damit sie zur HMV Reling passen.


    Ich werde diesbezüglich gleich mal die Döneckes kontaktieren, und nach der Höhe ihrer Reling fragen.


    Abgesehen davon sind die Treppen aber absolut TOP.
    Dagegen sehen die Landshuter Niedergänge alt aus ... :D


    Gruß
    Peter

    @ Zaphod
    zur Applikation des Klarlacks habe ich einfach einen Zahnstocher benutzt.
    Die Spitze kurz in den Lack eintauchen und dann halbwegs diagonal über die Fensteröffnung streichen (rückseitig).
    Der Film ist zwar nach dem Trocknen recht fest, ist aber nicht wirklich glatt. Bei größeren Fenstern wäre dann trotzdem Folie angeraten, obwohl das Zeugs definitiv bis zu 5x5mm sicher verglast, evtl. sogar mehr.
    Für Bulleyes reicht es auch, einen Tropfen Lack mit der Spitze in das ausgestochene Bullauge einzutupfen.


    @ Ulrich
    die meisten der Fitzelteile sind schon auf HMV-Karton oder Tonpapier übertragen und ausgedruckt.


    @ Wolfgang, Gustav
    danke euch für die Komplimente.
    Leider halten die ganzen Eigenkreationen so uuuunheimlich auf ... ;)


    Gruß
    Peter

    Moin UIrich,


    Propellerwellen sind (fast) immer in radialen Gleitlagern gelagert.
    Diese Lauf- oder Traglager bestehen aus dem Lagerbock (meist aus Guß), der wiederum die Lagerschalen aufnimmt.


    Als Beispiel habe ich dir mal 3 Bilder angehängt. Die stammen allerdings von einem 8100 TEU Containerschiff mit einem 12-Zyl. Hauptmotor mit 93000 PS.
    Das Prinzip und das Design sind aber für kleinere Anlagen ohne weiteres übertragbar.


    Oder dieser Link zu Blohm & Voss


    Gruß
    Peter

    Die nächsten Schritte werden die Einzäunung der Bugbrücke mit LC Reling und die Anbringung der Vorrichtungen zur Überwindung der unterschiedlichen Deckshöhen sein :whistling:


    Für Letztere will ich diesmal nicht die Produkte aus landshut verwenden, sondern die Treppen von LFT Dönecke.
    Im Gegensatz zu den sonst erhältlichen LC Niedergängen mit separaten Geländern, Wangen und Stufen, sind diese dem Design der Ätzsätze nachempfunden.
    Ich bin schon gespannt, wie es klappt ...


    Demnächst mehr an dieser Stelle.
    Bis dahin
    Gruß
    Peter

    ... vor den Panzerstand kommt das Kartenhaus (so jedenfalls bezeichnet im Generalplan).
    Im Prinzip ist das eigentlich nur ein Wetterschutz.


    Auch hier habe ich das Originalteil nicht verwendet, sondern mir selber eins gezeichnet.
    Zum Ersten fehlt an den Schrägseiten jeweils ein Fenster, wodurch auch die Länge der Seiten nicht paßt.
    Zweitens müssen die Fenster oben halbrund sein. Im Bogen sind sie nur als einfache Rechtecke gedruckt.
    Da ich das Dach des Panzerstandes separat gebaut habe, mußte auch die Höhe geändert werden.


    Ausrüstungsmäßig ist an dem Bauteil sonst nicht viel dran.
    Die Fenster habe ich mit Aqua-Klarlack von Marabu verglast, geht bei so kleinen Öffnungen wesentlich einfacher und schneller, als da groß mit Folie herumzufummeln.
    Das braune Kartonstückchen soll der Kartentisch sein, zumindest wird das Teil im Plan so bezeichnet.
    Ansonsten habe ich nur noch einen Kompaß und ein Steuerrad dort untergebracht. Mehr wäre hinterher auch hier nicht mehr zu erkennen.
    Damit die Nocken der Brücke nicht die Ohren hängen lassen, habe ich Deckstützen aus Styrenestäben spendiert und mit kleinen, kunstvoll handgeschmiedeten Winkeln abgestützt.


    ...

    Heute hat die Werft den gepanzerten Gefechtsstand auf der Back vernietet.
    Damit konnte dann auch die nautische Einrichtung desselben und des Ruder- / Kartenhauses weitestgehend abgeschlossen werden.
    So hat die Firma Daistnorden die verbleibenden 3 Kompaße geliefert und aufgestellt, die technische Abteilung installierte die ersten beiden Maschinentelegrafen im Panzerstand und aus der Tischlerei brachte man die wunderschönen hölzernen Steuerräder an Bord.


    Den gepanzerten Gefechtsstand habe ich in den Abmessungen dem Generalplan aus der Broschüre angepaßt, ebenso die rückwärtige Panzerblende.
    Ebenso habe ich das Dach des Panzerstandes separat angefertigt, vom Bogen her ist das Dach in einem Teil mit dem Brückendeck.
    Laut Generalplan war der Gefechtsstand mit allerlei Gerät vollgestellt - als da wären: Kompaß, Steuerrad, 2 Maschinentelegrafen, diverse Sprachrohre, etc. Ich habe mich auf das Steuerrad, den Kompaß und die Telegrafen beschränkt ... die ich mir auch hätte sparen können, da davon durch den Sehschlitz aber auch gar nix mehr zu erkennen ist


    ...

    @ HaJo
    WUL ist gut :D
    Aber stimmt schon, nur wenige Modelle bringen halbwegs stimmige Riemen mit.
    Beiboote sind immer eine ziemliche Zitterpartien bei mir. Deshalb bin ich sehr froh über meine Sammlung Acrylfarbe und Faber-Stiften ...


    @ Zaphod
    So sind sie mir nicht im Weg gewesen ;)
    Ich habe auf zeitgenössischen Fotos verschiedene Varianten gesehen, Schornstein abgeklappt, Schornstein aufgestellt.
    Wahrscheinlich gerade so, wie es am einfachsten war.