Posts by Peter Wulff

    hier das versprochene Bild von dem Wappen.
    Wenn meine äußerst bescheidenen französisch Kenntnisse nicht täuschen,
    heißt das " Ehre und Vaterland".


    Die Begriffe Honneur, Patrie, Valeur, Discipline (zu deutsch Ehre, Vaterland, Tapferkeit, Disziplin) sind das Motto der französischen Marine seit ... keine Ahnung, irgendwann anno dunnemals.
    Ursprünglich wurden die Begriffe jeweils als Wortpaar (Honneur und Patrie sowie Valeur und Discipline) angebracht. Eventuell taucht ja im Laufe des Baus irgendwo noch ein ähnliches Wappen/Ornament mit den Begriffen Valeur und Discipline auf.


    Heutzutage sind diese Schlagworte auf Plaketten, meist einzeln, an vier "Ecken" der Aufbauten zu finden.

    Lange haben sie ein tristes Dasein in einer Kiste gefristet ... nach fast 1,5 Jahren habe ich mich endlich dazu aufraffen können, die beiden Kerlchen fertigzustellen.


    Die kantigen Charaktere stammen von paper-replika.com und sind Teil einer unzusammenhängenden Serie von diversen Soldaten- und Polizistenfiguren.



    The British Grenadier ... ein klassischer "Rotrock"
    .

    .
    William J. Guarnere, gennant "Wild Bill", Easy Company, 2nd Battalion, 506th Parachute Infantry Regiment, 101st Airborne Division, bekannt durch die HBO Miniserie Band of Brothers
    .



    from Waterloo to Normandy ... sozusagen ... ;)
    .

    Bei einer Heckankeranlage mit Kette ist in der Regel eine der Winden eine kombinierte Anker & Festmacherwinde (Leinentrommel und/oder Spill und eine Kettennuß) so wie auf dem Vorschiff. Das Ankergeschirr ist dann aber meist etwas kleiner dimensioniert.
    Vor der entsprechenden Winde müßte auf dem Deck das Klüsenrohr aufgezeichnet sein.

    Zwischenzeitlich hat mich das Gefühl beschlichen, eher ein Krokodil zu bauen

    Wenn du wüßtest ... in der Testversion hatten sogar noch die Bodenplatte und die Bordwände Klebelaschen bzw. -zacken :D


    Das simultane Formen und Unterkleben unter den einfachen Karton des Decks ist zugegebenermaßen auch eine recht "flexible" Angelegenheit. So richtig gefällt mir das mittlerweile auch nicht mehr.
    Eine Überarbeitung der aktuellen Oberdeck-Schanzkleid-Kombo ist deshalb auch bereits in der Mache ... aber erst im nächsten Jahr.


    Einen guten Rutsch
    Peter
    ^^

    Das erinnert mich etwas an die Bögen des MDK, die ich in der Sammlung, aber noch nicht gebaut habe.

    Nach verschiedenen Ansätzen stand diese Konstruktionsweise letztendlich auch Pate dafür :D
    Die Laschen für die Bug- und Hecknähte sind auch mehr für den Fall gedacht, das der Gelegenheitsbastler ausschliesslich mit normalem Uhu & Co. klebt, da sich Stoßverbindungen von einfacher Kartonstärke damit eher suboptimal verbinden lassen.
    Bei der Nutzung von Weißleim können diese durchaus weggelassen werden.

    Um die Finger basteltechnisch nach wiederholter "Abstinenz" mal wieder etwas zu reanimieren, habe ich in den vergangenen Wochen an der kleinen Windmühle gewerkelt.


    Das Modell aus der Feder von Jan Blaha gefällt durch seine wunderbar weiche und dadurch sehr natürliche Farbgebung. Weiterhin ist die Anzahl der Bauteile recht übersichtlich, auch wenn einige Baugruppen (z.B. die Türen) vielleicht unnötigerweise etwas "überdetailliert" sind.
    An das Ausschneiden des Fachwerks der Mühlenflügel habe ich wohlweißlich gar nicht erst gedacht ... bei den weniger als 0,5mm starken Stegen wäre mir jeglicher Versuch mißlungen.
    Ich denke aber, daß das dem Modell keinen (allzugroßen) Abbruch tut ...

    Ach ja, der LoL-Traktor ... laaaang, lang ist´s her :D
    Mein Lolli hört/hörte übrigens auf den Namen Wotan. Ich weiß gar nicht, ob ich den überhaupt noch in der Garage habe.
    Seit der Einführung von Mittengard habe ich kein Lowtiergefecht mehr gefahren und WoT seit Mitte letzten Jahres nur für den Weihnachtspanzer einmal gestartet.
    Dafür fahre ich nun seit der Closed Beta Schiffchen in WoWS ...


    Back to topic ...


    Schön und sauber gebaut.
    Hat das Modell eigentlich irgendwelche Innenaussteifungen oder ist das nur rein Karton?
    Ich hatte mal den T-35 angefangen und bei dem war ob der Größe ein Innenskelett aus Pappe notwendig.


    Mittlerweile kommen die neueren Modelle ja auch schon in zwei Detailstufen daher, insbesondere die größeren Fahrzeuge.


    :thumbsup:

    Der Panzer Char B1 ist als Kartonmodell ein seltenes Exemplar.
    Soweit ich weiß, gibt es im gängigen Panzermaßstab 1:25 nur die beiden Modelle von WAK und Orel.
    Dazu gesellt sich nun noch dieses Kleinod im Maßstab 1:72 aus der Feder von Monsieur Philippe Michaud.


    Auf die Geschichte des Modells und die Bezugsmöglichkeit habe ich im kurzen Baubericht hingewiesen.


    Nach der Fertigstellung hatte ich erst noch überlegt, ähnlich wie beim Crusader evtl. ein paar Gimmicks (Werkzeug, Staukisten, Planen, etc.) am Panzer anzubringen, es aber dann gelassen.
    Das hätte nicht zum Modellcharakter mit den doch etwas überzeichneten, kräftigen Farben gepaßt.
    Einzig eine Bergungskette für das Abschleppgeschirr habe ich dem Panzer spendiert.




    ... und zum Abschluß noch eine Aufnahme des B1 inmitten seiner neuen Freunde ...


    :D

    Es hält eben auf, wenn man die eigentlich naheliegendste (und einzige) Lösung zwar in Erwägung zieht, aber trotzdem nach einer anderen sucht.
    Ich habe zwischenzeitlich noch an einem weiteren Versuchsturm herumexperimentiert, ohne allerdings wirkliche Fortschritte zu machen.
    Erst nachdem ein Modellbauer aus dem papermodelers - Forum, der den B1 als Nebenprojekt ebenfalls gebaut hatte, mir die Richtung wies ... und zwar eben jene einzig sinnvolle ...


    Die Bodenplatte wird mit der kleinen Verbindungslasche vorn soweit umgefaltet, daß sie fast plan mit der Unterkante der Turmseiten liegt.
    Beginnend mit den hinteren Laschen, werden diese nun mit der Bodenplatte verklebt.
    Das Ganze erfolgt ein wenig "freischwebend". Daher habe ich in das Turmdach an der Stelle, wo später die Kommandantenkuppel hinkommt, eine kleine Öffnung geschnitten.
    Mit einem Zahnstocher konnte ich so die Klebestellen am Boden gegendrücken.
    Die Laschen an der Turmseiten müssen dabei entsprechend kräftig beschnitten und angepasst werden, da sie zu breit sind und sich sonst überlappen würden.
    Sobald die erste Verklebung am hinteren Ende aber hält, ist das kein Problem.


    Die "Montageöffnung" auf dem Turmdach habe ich hinterher mit einem passenden Stück Karton wieder verschlossen. So konnte ich auch gleich die Tarnung ein kleines Stück weiter in die Markierung der Kommandantenkuppel hineizeichnen. Entweder ist die Markierung zu groß oder die Kuppel zu klein. Egal wie rum, es würde ein gelber Ring bleiben. Aber so paßt es nun.


    Nachdem der Turm als solches nun endlich zu war, gingen die verbleibenden Bauteile rasch von der Hand.
    Die Kuppel brauchte noch ein wenig Anpassung, aber die Blenden für das MG und die SA35 Kanone formten sich wie von selbst.
    Lediglich das Rohr des 47mm Geschützes habe ich nochmal auf normalem Papier ausgedruckt, da sich der 160g Karton weigerte, eine halbwegs röhrenförmige Erscheinung anzunehmen.


    Turmring und -führungsröhre sind die letzten Bauteile des Bogens, die ich eindeutig zuordnen kann.
    Es bleiben ein paar winzige Streifen und/oder Rahmen übrig. Für diese finde ich aber keine Verwendung.
    Deshalb sage ich ganz einfach, der Frensch Tonk ist damit fäärtiisch ... :D



    Ich werde noch ein paar hübsche Ganzkörperschnappschüsse in die Galerie stellen
    :D

    Übrig bleibt nun der Turm des Vehikels ...


    Obwohl einige B1 in den Wirren während des deutschen Einmarsches ohne Turm ausgeliefert wurden, soll meiner seinen natürlich aufgesetzt bekommen.
    Allerdings dürfte dieses Unterfangen ein kleines Abenteuer werden, denn der Turm benötigt etwas Überarbeitung.


    Um überhaupt erstmal einen Überblick zu bekommen, habe ich einen Testbau zusammengeschustert.
    Dach und Seiten passen gut zueinander ...


    nur wie genau die Bodenplatte mit den "Laschen" der Seitenteil-Unterkante zueinander finden soll, ist mir noch nicht ganz klar.


    Eine Idee habe ich schon, aber die muß noch erst noch etwas "reifen" ...


    Bis dahin
    :D

    Je kleiner das Panzerlein, umso länger dauert es ...


    Letztendlich ist die Wanne bzw. der Rumpf komplett, alle Anbauteile und Ausrüstung sind montiert.
    Bis auf 4 kleine "Beschlagteile", die ich nicht zuordnen und daher nicht anbauen konnte, ist Alles an seinem Platz.
    Als Mitglied der Franzosenlobby in WoT ist mir der Char B1 natürlich auch bekannt ...


    Bis auf die 75mm Haubitze und die Abgasanlage paßten alle Klein- und Kleinstteile problemlos.


    Bei der Haubitze mußte ich eines der Seitenteile der Blende anpassen, da diese beiden Teile nicht exakt von der gleichen Größe sind (leider erst zu spät bemerkt)
    Die meisten Flüche hat die eigentlich simpel aussehende Abgasanlage provoziert. Die geraden Stücken sind ja kein Problem, nur die Bögen sind etwas komisch abgewickelt und wollten nicht so wirklich die benötgte Form annehmen.
    Nach zwei beherzten Schnitten paßten sie aber halbwegs.

    Weiter geht es mit dem Mini-Franzosen ...


    Nach den Laufwerken ist nun der Panzerrumpf an der Reihe.
    Der Konstrukteur hat diese Baugruppe als ein einzelnes Bauteil gezeichnet, welches vom Heck beginnend, nach vorne gebaut werden soll.
    Zwei Streifen, von denen jeweils einer vom Rumpfboden nach oben und einer von der Rumpfoberseite nach unten verläuft, ergeben dann den markanten Rumpfbug des B1.


    Der (erste) Rumpf entstand als paper only, da ich ausprobieren wollte, ob ich aus dem langen, mehrfach in verschiedenen Richtungen gefalteten Teil auch das gewünschte Endergebnis erzielen kann.
    Im Prinzip klappt das auch wunderbar, nur die angesprochenen Panzerfront war dann recht knifflig ... und die habe ich dann auch vergurkt.


    Macht nix, mit einem weiteren Ausdruck habe ich dann einen anderen Ansatz verfolgt.
    Beim (zweiten) Rumpf habe ich die Seiten komplett mit Pappe verstärkt, sowie einige kleinere Formstücke für die Front unterklebt.
    Vielleicht etwas overdressed, aber die Kiste ist nun absolut grifffest ...
    Weiterhin habe ich das große Einzelbauteil an der Kante zwischen Heck und Motorabdeckung getrennt. Mit den beiden kleineren Teilen läßt sich wesentlich leichter arbeiten.
    Bis auf einen kleinen Spalt knapp unterhalb der (späteren) Fahrerblende passt auch alles wunderbar.


    ...

    Als ersten Bauabschnitt des B1 habe ich mit den Ketten bzw. dem Fahrwerk begonnen.
    Die ursprüngliche Konstruktion ergibt hier einen einfachen Hohlkörper, bestehend aus den Seiten und den umlaufenden Ketten.
    Ich wollte dem Ganzen etwas mehr Dreidimensionalität verleihen und habe die einzelnen Bestandteile auf Pappe und verdoppelten Karton unterschiedlicher Stärken aufgezogen.
    Mit dem schichtweisen Aufbau ergibt sich so ein halbwegs "plastischer" Eindruck.


    Der nächste Abschnitt wird die Wanne bzw. der Rumpf sein.
    Bis dahin,


    Gruß
    Peter
    :)

    Vielleicht kennen einige von euch die Webseite Kitkarton von Philippe Michaud.
    Neben einigen Galerien und eigenen Downloadmodellen hat Philippe dort u.a. seit Jahren Bilder eines von ihm konstruierten französischen Panzers, und zwar eines Char B1bis.
    Allerdings war es auf der Seite schon länger ruhig und auch der Panzer fristete ein ausschliesslich "bildliches" Dasein.
    Vor einiger Zeit war nun im papermodelers - Forum zu erfahren, daß Philippe Michaud Anfang des Jahres verstorben ist.
    Durch persönliche Kontakte einiger dortiger Forenmitglieder war es möglich, das Modell in der foreninternen Downloadsektion der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.


    Den Kommentaren Philippe Michauds auf seiner Website kann man entnehmen, daß das Modell noch nicht 100% durchkonstruiert ist bzw. noch einiger Anpassungen bedarf.
    Leider konnte er diese Arbeit nicht mehr beenden.


    Die bislang offensichtlichste "Unstimmigkeit", die mir auffiel, ist die Turmmarkierung auf der Rumpfoberseite. Diese ragt über die Wanne hinaus, seitlich in die Kettenabdeckung hinein.
    Mittels PSE habe ich den überstehenden weißen Ring farblich abgedeckt.


    ...

    Nach fast einem Jahr Bastel-Abstinenz ist es an der Zeit, aus der Versenkung aufzutauchen und ein Lebenszeichen von sich zu geben ... huhu



    Um die Fingerchen wieder an den Umgang mit Schere, Klinge und Kleister zu gewöhnen, habe ich in den letzten Wochen ein Exemplar aus der ANNA - Serie des MDK gebaut.
    Die Reihe umfaßt 15 verschiedene Varianten des urigen Doppeldeckers.
    Meine ANNA kommt als Vertreterin der sowjetischen Polarluftflotte (Polyarnaya Aviatsiya) im Maßstab 1:50 daher.


    Ich habe eigentlich komplett straight away vom Bogen gebaut.
    Die alternative Möglichkeit, die Fenster im Rumpf und die Cockpitscheiben auszuschneiden und mit Folie zu verglasen, habe ich nach kurzer Überlegung verworfen.
    Ich weiß, daß es ohne weiteres machbar ist, aber ich wollte es erst mal langsam angehen.
    Zumindest haben alle Teile gut zueinander gepaßt. Allerdings habe ich beim Zusammenbau der Tragflächen die Vorderkanten nicht besonders gut ausgerundet bzw. wohl beim Kleben teilweise doch etwas zu beherzt "Hand angelegt".
    So sehen die Rundungen an ein paar Stellen so aus, als ob beim Landeanflug ein paar Schneemänner im Weg standen und weggeholzt wurden ... :D


    Was mich beim Bau ein wenig verwundert hat, ist das Fehlen jeglicher Holme in den Tragflächen.
    Die Flächen halten ihre V-Stellung allein durch die Klebestellen zum Rumpf und stützen sich allein daran ab.
    Aber solange die Pinguine nicht auf den Flügeln herumturnen, dürfte in absehbarer Zeit nix passieren.



    Bis demächst
    Peter
    :D

    So aus dem Stegreif würde ich vermuten, daß du beim Drucken der Seite evtl. in den Druckereinstellungen die Seitenanpassungsoption auf Anpassen und nicht auf Tatsächliche Größe gesetzt hast.
    Mit der Option Anpassen skaliert der Druckertreiber i.d.R. auf ca. 94-96% der Originalgröße.


    Deshalb einfach nochmal einen Ausdruck (auf Normalpapier) machen und die Einstellung auf Tatsächliche Größe setzen und vergleichen.

    Moin Holger!
    Danke für Dein Lob, offenbar habe ich die Kamera immer von den richtigen Stellen weggehalten... :D Mit dem Bagger hast Du eigentlich recht; Teil 16 (die Scheibe) verdoppelt auf Teil 17 geklebt (die Unterseite des Bagger-Chassis) ergibt einen schönen Zapfen; man könnte dann den Bagger drehbar drauf setzen und müsste sich nicht auf eine Position festlegen (ohnehin ein Alptraum für jeden Juristen). Danke für den Tip, werde ich machen! Ich war einfach der Bauanleitung gefolgt (endlich mal), die sah Teil 16 eben als oberen Abschluss und Former des Sockels (Teil 15) vor.
    Schönes Wochenende Euch, nächste Woche vielleicht schon ein paar "Malings" von den ersten Baggerteilen.


    Moin Heiner,


    :thumbsup:


    Da das Ganze mal als "Spielerei" angefangen hatte, sind einige Sachen, wie z.B. die Kranfundamentierung, nicht so wirklich komplett "durchkonstruiert" oder nur rudimentär vorhanden.
    Die Idee mit der Führungsscheibe ist gut. Wenn der Kran aber drehbar sein soll, würde ich einen kleinen Drahtstift (o.ä.) vorschlagen. Ich bin mir nicht sicher, ob der Ausleger trotz minimalen Gewichts nicht doch dazu führen könnte, daß der Kran vornüber auf die Nase fällt.


    Aber deine Änderungen und Extras ... einfach nur Klasse!
    Das hellere Blau werde ich evtl. sogar auf dem Bogen nochmal anpassen, kommt wirklich besser.
    Ursprünglich soll der
    Rumpf sogar Schwarz über Alles und Deckshaus und Kran holzbraun mit
    weißen Dächern gewesen sein. Irgendwo gibt es ein zeitgenössisches Foto,
    welches den Schluß nahelegt.
    Die Version habe ich auch noch irgendwo auf der Festplatte herumgeistern.


    EDIT meint: Vielleicht hilft mein Probebau-Trööd bei einigen ?( Momenten am Kran



    Gruß
    Peter
    :)

    Obwohl alles wunderbar zusammenpasste, ergaben sich während des Baus zwei "Kuriositäten", die sich aber schnell beheben liessen.
    Am Turm ist die Hinterkante des Daches eingezogen, was dann beim Zusammenbau zu einer gebogenen Rückwand führte.
    Hier tat ein wenig Copy+Paste in Photoshop abhilfe.


    Am Heck zeigte sich dann noch ein "Entenschwanz", d.h. die Wanne war zu lang (wodurch auch immer).
    Leider fiel das erst auf, als ich die Motorraumabdeckung aufgesetzt habe.
    Mittels scharfem Skalpell und Rasierklinge wurde der Bürzel aber passend zurechtgestutzt.

    Die Markierungen und Symbole habe ich mit Photoshop Elements hinzugefügt ebenso wie alle weißen Klebeflächen entsprechend eingefärbt.


    Um dem kleinen Kerl mehr "Tiefe" zu verleihen, habe ich z.B. die Laufrollen durch entsprechende Aufdopplungen mit Speichen und Radreifen 3D-isiert und das gedruckte Abluftgrill am Wannenheck durch einzelne Lamellen ersetzt.
    Weitere Details sind die Abschleppaugen und der Zughaken an Front und Heck sowie ein paar Reservekettenglieder.
    Beim Einsatz geht auch schon mal was kaputt, deswegen habe ich ein Panel des rechten Sandschildes ausgeschnitten.


    Weiterhin habe ich den Panzer mit etwas "Zeugs" behängt. So hat der Kommandant offensichtlich seinen Rucksack, seine Zeltbahn und den Helm oben am Turm verstaut. An der Seite hängen ein paar Zeltbahnen und ein Tarnnetz wurde auf der Motorraumabdeckung verzurrt.

    Mir fehlt immer noch der Antrieb zu größeren Untaten, weshalb ich wieder etwas "Kleinkram" zurechtgeschippelt habe.


    Aus dem reichhaltigen Sortiment von PTA habe ich dem Crusader eine dreidimensionale Existenz ermöglicht.


    Die Modelle von PTA sind relativ einfach und im Maßstab 1:72 konstruiert und erheben keinesfalls den Anspruch, bis ins kleinste Detail dem Vorbild zu entsprechen.
    Nach der Devise "Weniger ist Mehr" sind die Fahrzeuge durch ihre jeweiligen Hauptmerkmale erkennbar und sind meist in mehreren unterschiedlichen Bemalungs- und Tarnvarianten verfügbar.
    Die Modelle haben i.d.R. nicht mehr Bauteile, als auf ein Blatt passen.


    Der Crusader kommt entweder in Oliv-grün oder mit einem Wüstentarn daher. Auch läßt sich der Tank wahlweise als Mk II oder Mk III bauen.


    Ich habe meinen Panzer als Mk II in Wüstentarn gebaut und den 9th Queen's Royal Lancers in Nordafrika zugeteilt ...
    Die 9th Lancers nahmen als Teil der 8.Armee an der Schlacht um El Alamein teil und unterstanden der 2nd Armoured Brigade der 1st Armoured Division.

    Vor einigen Tagen habe ich einen Abstecher in den Rostocker Fischereihafen gemacht, nur mal so zum gucken ...


    Gleich hinter der Rettungsbootsanlage der Schiffahrtsschule lag ein blaues Schiff, dessen Aussehen mir irgendwie bekannt vorkam.
    Und siehe da, unterhalb des Namenszuges KREBS HELIOS waren noch die Konturen des vorigen Schiffsnamens zu erkennen.
    Ein Blick in die Equasis-Datenbank bestätigte, das ist die ehemalige Bruno Illing des WSA.
    Nach der Ausserdienststellung im letzten Jahr wurde das Schiff an die Krebs Unternehmensgruppe verkauft.


    Gruß
    Peter

    @ Jens


    der Turm ist meines Wissens nach der selbe wie der auf dem Rolls-Royce.
    Ich glaube, sogar der gesamte Oberbau war mehr oder weniger identisch.
    (irgendwo auf der Festplatte schlummert auch noch der RR vom Kampfflieger)
    Und ja, der mit der Schnapsnase ist es :D


    Die Figuren sind eigentlich nur schmückendes Beiwerk auf den Bögen. Bei vielen FG Modellen sind neben Erklärungen zur Geschichte, Funktionswese, etc. auch zum Thema passende (Comic-)Figuren zwischen die Bauteile gedruckt.
    In diesem Fall bot es sich an, daraus die Besatzung zu "rekrutieren". Die beiden "Tommies" mussten aber etwas wachsen, da sie sonst nicht zum Fahrzeug und den anderen Typen gepasst hätten.

    Damn, i think we got lost ...
    Let´s take a look on the map ...



    Die Armoured Cars waren schnell und deshalb auch oft zu Aufklärungsmissionen eingesetzt ... da kann es schon mal vorkommen, daß man einmal falsch abbiegt ...


    P.S.: Kleines Rätsel - wer von den Burschen ist wohl der Fahrer ? :D



    Gruß
    Peter

    Wieder ein Modell für Zwischendurch, wenn die Motivation zu etwas Größerem fehlt ;)


    Das Panzerwägelchen kommt in klassischer FG Machart daher - eine überschaubare Anzahl von Bauteilen, die die wichtigsten Merkmale des Vorbilds wiedergeben, gepaart mit dem typischen dezenten Hauch von Comicgrafik.
    Trotzdem hat alles wunderbar gepaßt.
    Bis auf eine extra "3D-isierung" der Räder habe ich direkt vom Bogen gebaut.




    Die FG Modelle liegen i.d.R. in mehreren Größen vor. Ich habe den Panzerwagen in der Regular-Version ausgedruckt. Das entspricht einem ungefähren Maßstab von 1:48 laut Beschreibung.



    Die Lanchester-Panzerwagen basierten auf dem Chassis eines Personenwagens und wurden zu Beginn des 1.WK vom britischen RNAS (Royal Naval Air Service) an der Westfront eingesetzt.
    Der Beginn des Stellungskrieges in Belgien und Frankreich machte den weiteren Einsatz dieser Fahrzeuge dort jedoch nahezu sinnlos.



    Zusammen mit den ähnlichen Rolls-Royce wurde ein Großteil der Fahrzeuge zu anderen Kriegsschauplätzen verschifft.
    Nach Übernahme durch die British Army wurden die Armoured Cars erfolgreich im Kaukasus, in Afrika und besonders im Nahen Osten eingesetzt.

    Die Mischung aus halbwegs adäqauter Panzerung, Mobilität und Feuerkraft machten den A27M Cromwell zum ersten wirklich erfolgreichen Panzer in der Reihe der britschen Cruiser Tanks.
    Mit der aus dem Merlin-Triebwerk der Spitfire abgewandelten Meteor-Maschine war der Tank einer der schnellsten und mobilsten Mediums auf dem europäischen Kriegsschauplatz.


    Zum Abschluß noch mal ein maßstäblicher Vergleich zwischen einem Mark IV von 1917 und dem Cromwell von 1944



    Gruß
    Peter
    :D

    Beschriftung und Symbole sind auf dem selben Weg dazugekommen.
    Allerdings sind die WD Nummer und die Symbole der 7th Armoured Division insofern fiktional, als daß erstere nicht zu einem Cromwell gehört und die Desert Rats keine Mk VI in ihrem Bestand hatten.



    Das Modell ist weitestgehend vom Bogen weg gebaut. Einzig die Normandy-Cowl ist eine Eigenkreation, da der Bogen "nur" den serienmäßigen Diffusor bietet.
    Und gerade dieser markante Bürzel macht den Cromwell so ... schick.
    Ein Cromi ohne Normandy Cowl ist kein Cromi ...



    Einige kleine "Zeichnungsfehler" habe ich allerdings bemerkt.
    So passen die Periskopmarkierungen und Luken auf dem Turm nicht so ganz zum Cromwell, sondern zu einem Centaur Mk IV.
    Weiterhin ist das Deckenteil der Seitenluke für den Assistance Driver vorn links zu weit in das Bauteil hinein gezeichnet.
    Das habe ich leider erst hinterher bemerkt, hätte man sonst noch ändern können. Aber egal.


    Ich habe im Moment keine Motivation, um ein Großprojekt anzugehen.
    Deshalb wird die Bastellust hin und wieder mit etwas Kleinem gestillt.


    Also verstärkt ab heute ein britischer Cromwell Mk VI meine Panzerstreitmacht in der Vitrine.



    Das Modell ist ein freier Download von der polnischen Webseite exclusive-models und wurde von Adam Wilcak im Maßstab 1:72 gezeichnet.
    Die knapp 150 Bauteile passen auf anderthalb A4 Seiten.



    Da die exclusive-models als Weißmodell daherkommen, stand vor dem Bauen aber erstmal das Einfärben.
    Photoshop Elements machts möglich - einfach das PDF damit öffnen und eine passende Farbe in die Umrisse giessen ;)

    Wanne, Fahrwerk und Anbauteile des Rumpfes gingen trotz allem recht problemlos von der Hand. Selbst das Geschützrohr ließ sich nach einigen Anlaufschwierigkeiten gut rollen.
    Nur der Turm selber wollte nicht so, wie er eigentlich hätte sollen ......


    Die Streifen, die die Kuppelform des Turms bilden, wollten nicht problemlos zueinander finden.
    Am Mittelstreifen war auf einer Seite ein vertikaler Entlastungsschnitt nötig (da klebt jetzt das Emblem drauf) und die Turmdecke mußte ich reichlich zurechtschneiden, damit sie ohne Überstand den Turm verschließt.


    Letztendlich ließ sich aber alles passend machen :)


    Der Modellbogen erhebt nicht den Anspruch,ein detailgetreues Abbild des Originals sein.
    Ich denke, die Philosophie der damaligen Kranich-Bögen war, Vorbildähnlich die wichtigsten Charakteristika darzustellen.
    Zudem sollte das Modell ohne großen Aufwand an Zeit und Zusatzmaterialien gebaut werden können.
    Mit einigen Änderungen am Fahrwerk ließe sich der Panzer sogar eingeschränkt "spielbar" gestalten.


    Gruß
    Peter
    :D

    Schon beim Rillen der Bauteile war dem Papier/Karton aber das Alter bereits deutlich anzumerken.
    Vom Gefühl her recht "holzig" und faserig war man schnell mal mit der Nadel durchgedrückt und beim Falten fusselte die Knickkante auf.
    Bei den Schablonen für die Verstärkungen der Wannenwände zeigten sich zusätzlich einige merkliche Größenunterschiede von bis zu 2mm in Höhe und Länge.
    Da galt es anzupassen.


    Geklebt habe ich, bis auf eine Ausnahme, alles mit kittifix Allzweckkleber.
    Weißleim wollte bei dem alten Papier nicht mehr halten.

    Nach einer doch recht langen Pause melde ich mich auch mal wieder auf der Kartonbaubühne.


    Vor knapp einem Jahr habe ich in der Bucht einige Kranich-Modelle recht günstig geschossen (Glück gehabt).
    Darunter auch den "Panzer der NVA T-54", erschienen 1964.


    Eigentlich ist es schon ein wenig frevelhaft, so ein altes Stück zu zerschnippeln.
    Immerhin ist der Bogen fast 50 Jahre alt, also 10 Jahre älter als ich selbst.
    Aber vom "Haben" und nur in der Schublade liegen wird er auch nicht jünger oder besser ...


    Also habe ich mutig zu Schere und Klebstoff gegriffen und dem Modellbogen nach fast 50 Jahren zu seiner Bestimmung verholfen ;)

    ... setze mich als Nachzügler auch noch mit auf die Liste.


    1. Ully
    2. Jan
    3. Andreas
    4. Thomas
    5. Fiete & Esther
    6. Wolfgang
    7. HaJo
    8. Karl
    9. Walter
    10. Jochen
    11. Peter L.
    12. Norbert
    13. Peter Wulff


    Bis nächste Woche :D
    Gruß
    Peter