Posts by Ahab

    Hallo zusammen,


    erstmal ein großes "Dankeschön" an die Organistoren, Helfer, Modellspender und alle an der Ausstellung beteiligten! :thumbsup:


    Eine tolle, rundum gelungene Ausstellung. Nette Leute wiedergesehen und neue kennengelernt.

    Nicht nur die Ausstellung, auch das Museum, ist einen Rundgang wert! Wo sonst findet man noch einen Tante Emma Laden mit großen Gläsern voller Weißer Mäuse, Nappo`s (die Großen :thumbup: ) usw ......


    Christoph hat schon fast alle Modelle gezeigt, einige hab ich noch.

    Ein paar der fantastischen Schiffe von Wilhelm Thümler in 1:1250. Leider waren die Dioramen durch die Glasvitrine schwierig zu fotographieren, deshalb nur die guten Bilder.


    Ein Lanz Bulldog in 1:25 von Modelik


    gemischtes



    Gruß

    Claus

    Salut,


    das Diorama ist das erste einer Serie von sieben Bastelbögen die wichtige Stationen aus dem Leben Johanna von Orlèans zeigen.

    Die Bögen wurden von Desiree Dreux gezeichnet und erschienen 1930 unter dem Namen "JEANNE D'ARC EN DECOUPAGES" beim Verlag Editions Spes - Paris.

    Finden könnt Ihr den Bogen hier im Beitrag #23.

    https://www.papermodelers.com/forum/vintage-models/45752-illustreret-nationernes-gade-series-3.html

    In DIN A4 ausgedruckt sind die Maße 18,4 x 11 x 11 cm.

    Beachtenswert für das Erscheinungsjahr sind die zurückgesetzten Türen und Fenster des Geburtshauses.


    Zuerst einmal der Begleittext auf der Grundplatte des Dioramas in Deutscher Übersetzung.


    Der "Visionäre" Rest! :thumbsup:


    Gruß

    Claus

    Hallo zusammen,


    da ich seit einiger Zeit überhaupt nichts mehr "auf die Kette" bekam, habe ich mir eine längere Auszeit genommen und an mir gearbeitet.


    Jetzt ist wieder Zeit für Papier,Schere und Kleber.

    Das ist kein Hilfeschrei, "Fishing for Compliments" oder rumgejammere.

    Mir ging es schlecht und ich habe etwas dagegen getan!

    Kartonbau kann mehr als Schiffchen und Dampfmaschinen. :D


    An der Figur habe ich den Kopf, die Arm und Handposition verändert. Das ganze ist auf 40% der ursprünglichen Größe geschrumpft und s/w ausgedruckt.

    Die Maße sind 6x5,5x4 cm.

    Die Figur stammt von der Webseite

    Marko Zubak

    Sie ist hier zu finden

    BLOCKHEADS: DISORIENTED SERIES : Marko Zubak

    ungefähr in der Mitte der Seite und trägt den Titel "No way out II"


    Auf Webseite von Marko Zubak ist einiges an Kunst/Papiermodellen zu sehen. Ein Blick über den Tellerrand kann nicht schaden!

    Unter "Paper Toys" gibt es eine Menge Downloads, unter "YEBOMAYCU" einige Bildgalerien und PDF- Magazine zum Thema.


    Gruß

    Claus

    Zum Modell gibt es nicht viel neues zu berichten. Ich werkele am Spantengerüst und schubse in Paint.Net ein paar Pixel herum.

    Aber heute habe ich in Mannheim ein schönes Geschenk bekommen!


    Solche Kleinigkeiten sind das Salz in der Suppe und zeigen das die Modellbauer ein freundliches und hilfsbereites Völkchen sind!


    Vielen herzlichen Dank, Bruno!! :thumbsup:


    Gruß

    Claus

    Wie führst Du die Änderungen aus?

    Hallo Klaus,


    per PC. Ich muß nur die genaue Lage der Bullaugen, die Befestigungspunkte der Handläufe, Niedergänge und der Öltankbelüftung markieren.

    Die Bullaugen werden ausgestanzt, Türen aufgedoppelt und die restlichen Teile neugebaut.

    Das Grafikprogramm Paint.Net hat sich bei mir für solche Retuschen bewährt. Es hat mittlerweile einen erstaunlich großen Funktionsumfang und das wichtigste dabei, ich kann es bedienen. :)


    Gruß

    Claus

    Keine Atempause, ein Schiffchen wird gebaut, es geht voran! :cool:

    Frei nach der Band Fehlfarben "Ein Jahr (Es geht voran)" 1982


    Danke für die Daumen nach oben und die positiven Reaktionen.


    Das Spantengerüst muß für den vorgegebenen Maßstab ergänzt und verstärkt werden. Der Abstand zwischen den Ouerspanten beträgt teilweise bis zu 4 cm. Die Dellen im Rumpf sind schon vorprammiert. D.h mehr Querspanten. Der Boden zwischen den Querspanten wird mit Graukarton verstärkt. Das wird stabil und ich habe genug Fläche um die Rumpfteile zu verkleben.

    Laut Plan sollen die Decksaufbauten über den oberen Teil des Spantengerüstes in die schlitze der Querspanten eingeschoben werden.

    Kann man machen, persöhnlich sagt mir diese vorgehensweise nicht zu. Salopp gesagt sorgt es für Falten im Deck.

    Meine überlegung wäre den oberen Teil des Spantengerüstes abzuschneiden, Deck und Rumpf verkleben, die Decksaufbauten seperat zu bauen und auf das Deck aufsetzen.

    Wie ist eure Meinung dazu?


    Die Korrekturen an den Decksaufbauten habe ich inzwischen skizziert.

    Niedergang und Handlauf


    So muß datt!



    Die Bullaugen und die Entlüftung der Öltanks

    Ich gehe davon aus das es sich um Entlüftungen, Überlaufe o.ä der Öltanks handelt.

    Lt. Plan liegen darunter die 4 Öltanks des Schiffes. Wer näheres dazu weiß, bitte ergänzen.


    Die äußeren Lüfter stehen zu weit außen. Im Modell sieht es dann so aus.


    Die Lage der Bullaugen muß ebenfalls korrigiert werden.

    Das eingekreiste Bullauge im oberen Bild ist 1mm zu groß.

    Die o.g. Änderungen betreffen auch den Bauzustand des Museumsschiffs. Ulrich, bitte bei deinem Neubau beachten. ;)

    Für den Bauzustand 1939 gibt es im hinteren Bereich des Deckaufbaus noch einige Korrekturen.


    Einige Bullaugen enfallen, andere müssen etwas verschoben werden.

    Die Tür achtern entfällt, lt. Plan steht dort ein Doppelpoller.

    Neben den Lüftern steht eine Leiter/Niedergang. ( heißt es hier korrekt Leiter oder Niedergang?)


    Die Auschnittsvergrößerungen stammen von Bildern aus den Links im 1.Beitrag.


    Soweit fürs erste. Fortsetzung folgt ...


    Gruß

    Claus

    Hallo Ulrich,

    willst du den jetzigen Bauzustand als Museumsschiff darstellen oder einen älteren?

    Die Bullaugen werde ich beim Maßstab 1:100 auschneiden. Umfärben solltest du sie auf jeden Fall.

    Bei den Aufbauten gibt es einige grobe Schnitzer, z.b endet der vordere Handlauf unter dem Decküberhang.

    Bilder dazu kommen wenn ich mich durchgewurstelt habe.


    Gruß

    Claus

    Hallo zusammen,


    die "Rau IX" wurde 1939 vom Werftzusammenschluß "Deutsche Schiff- und Maschinenbau Aktiengesellschaft (Deschimag)" mit Schiffsnr. 638 auf der Seebeck Werft in Bremerhaven gebaut. Sie sollte mit der geplanten "Rau X" die bisherigen 8 Fangboote des Fabrikschiffs "Walter Rau" ergänzen.

    Kurz nach dem Stapellauf wurde sie von der Kriegsmarine beschlagnahmt. Dort wurde sie unter verschiedenen Namen als U-Bootjäger, Geleitfahrzeug und Minenleger eingesetzt. Nach 1945 durfte sie als Teil des Deutschen Minenräumdienstes die Minen wieder einsammeln.

    1948 bis 1952 diente sie als unter dem Namen "Krutt" als Fangschiff des Norwegischen Fabrikschiffs "Antarctic".

    1956 bis 1968 fuhr sie als "Hvalur V" unter norwegischer Flagge.

    1968 wurde sie an die "Partsrederi Treyst" Thorshavn Faröer Inseln verkauft. Dort fuhr sie unter dem Namen "Heykur".

    1969 wurde die an das DSM verkauft und liegt seitdem als Museumsschiff in Bremerhaven.

    Das DSM versucht, soweit es möglich ist, den originalen Bauzustand von 1939 wiederherzuzustellen.


    Der Rumpf wurde in der sogenannten Maierform gebaut. Um die Manöverierfähigkeit zu erhöhen wurde auf die Schlingerkiele verzichtet.

    Auf alten Bildern und Filmen ist sehr gut zu sehen das die Fangschiffe wie ein Kronkorken durch die See tanzten. In den Tagebüchern der Walfänger ist öfters zu lesen das selbst gestandene Seebären ab und zu Neptun ein Opfer bringen mußten.

    Tonnage 387 BRT

    Länge zwischen den Loten 40,2 m

    Länge über alles 46,1 m

    Breite 8,2 m

    Tiefgang 4,0 max

    Geschwindigkeit 14 kn

    Antrieb Dreifach-Expansionsdampfmaschine, Niederdruck, 1550 PS, Ölfeuerung

    1 Schraube


    Allgemeines zur "Rau IX"

    skipshistorie

    Schiffe-und-mehr.com - Walfangdampfer RAU IX
    Kategorie: Walfänger, Hilfskriegsschiff Typ: Walfangboot, Walfangdampfer, U-Boot-Jäger, Vorpostenboot Land: Deutschland, Kriegsmarine, Norwegen, Island…
    www.schiffe-und-mehr.com

    Generalplan der "Rau IX"

    Archivalie des Monats: Generalplan der RAU IX
    Archivalie des Monats: Generalplan der RAU IX
    www.dsm.museum

    Die unglückliche Probefahrt der "Rau III"

    Auf Probefahrt gekentert: das Unglück des Walfangbootes RAU III (1937)


    Wer mehr über das Thema Walfang erfahren möchte ohne von moralinsauren Haßtiraden auf die grausamen Walmörder genervt zu werden, dem empfehle ich folgende Bücher.


    Eine Walfangreise auf der Walter Rau 1938/39 – Aus dem Tagebuch meines Großvaters

    Frau Zacharias, eine sehr nette und hilfsbereite Frau, veröffentlicht hier das Tagebuch ihres Großvaters der 1938/39 auf der "Walter Rau" fuhr.

    Absolut lesenswert, mit Details die ich bis jetzt in keinem Fachbuch finden konnte.


    https://www.koehler-books.de/wp-content/uploads/2019/03/PM-Stein_Die-Walfangreisen-der-Bark-Petrel.pdf

    Ein Tagebuch aus den letzten Tagen des besegelten Walfangs.


    Auf den Spuren des Wals, Felix Lüttge, Wallstein Verlag

    Eine Abhandlung darüber wie sich der Walfang auf Ökonomie, Ozeanographie, Zoologie und Geographie auswirkte.


    Und natürlich "Moby-Dick"! :thumbsup:

    Empfehlenswert sind die Neuübersetzungen von Friedhelm Rathjen und Matthias Jendis. Rathien hält sich fast wortgetreu an das Original. Jendis hat den Text etwas lesbarer übersetzt. Ein Pluspunkt für Jendis ist der Anhang von fast 200 Seiten, der viel zum Verständnis des "Moby-Dick" beiträgt.


    Das ist nur eine winzige Auswahl an gutem Lesestoff. Bevor ich den Beitrag damit sprenge komme ich zum Baubericht.


    Beim Bau werde ich mich an den Originalplan von 1939 halten. D.h. der Ladekran hinter dem Schornstein entfällt, die "Pollerorgie" auf dem Vorschiff wird übersichtlicher, die Reling um die Schützenplattform wird geändert, die Bullaugen in den Decksaufbauten müssen teilweise neu angeordnet werden.

    Der Bogen des DSM ist sehr spartanisch ausgestattet. Die Poller, Leinenpfeifen, das Oberlicht vor der Schützenplattform und diverse Kleinteile müssen selbstgebaut werden. Die Lüfter kann ich mit etwas Glück von der "HMCS Agassiz" im Maßstab 1:100 übernehmen oder entsprechend abändern.

    Soweit der erste Plan.


    Der Bogen des DSM ist leider nicht sehr passgenau, deshalb ist das ganze vorerst als Probebau zu sehen.

    Das Spantengerüst machte die geringsten Probleme. Querspant Nr.2 ist zu kurz. Nr. 13 auf der BB-Seite etwas zu lang.

    Der Versuch mit der doppelseitigen Klebefolie für das Spantengerüst hat sich gut bewährt. Sauber und verzugsfrei.


    Ein Bild vom fertigen Spantengerüst kommt wenn es verstärkt, verklebt und gestrakt ist.


    Bis jetzt ist es lose zusammengesteckt, die Decks und Aufbauten aufgelegt.

    Mein erster Gedanke war Rundablage.

    Mein zweiter Gedanke, erst mal Kaffee trinken.

    Mein dritter Gedanke, dann dauert das Modell wohl etwas länger. :rolleyes:


    Fortsetzung folgt......


    Gruß

    Claus

    Hallo Peter,


    wenn es weiterhilft sind hier 2 Modelle von Pellerin.


    Gruß

    Claus

    Hallo Allersseits, :D


    das Türmchen ist fertig und trotzt der Brandung.

    Der Eddystone Leuchtturm steht an der Position 50°10'50,6'' N, 4°15' 56,2''W im Ärmelkanal auf den Eddystone Rocks vor der Küste von Devon und Cornwall.

    Bis heute wurden 4 Leuchttürme gebaut.

    Der erste Turm war ein achteckiger Holzturm, 18m hoch, 1696 von Henry Winstanley erbaut.

    1703 wurde der Turm beim „großen Sturm“ zerstört. Winstanley und fünf andere Menschen kamen dabei ums Leben.

    1709 wurde von John Rudyerd ein neuer hölzerner Turm, 21m hoch, erbaut der 1755 niederbrannte.

    1756 begann John Smeaton mit dem Bau des 3.Turms, diesmal aus Stein, 22m hoch. 1877 wurde der Turm wegen Erosion des Untergrundes abgerissen. Das Oberteil des Turms wurde in Plymouth als Denkmal aufgestellt.

    Der Sockel steht bis heute neben dem vierten Turm.

    1882 wurde der 4.Turm von J.N. Douglass erbaut.

    Im heutigen Bauzustand ist der Turm 49 m hoch.


    Der Bastelbogen erschien 1937 als Nr. 9 der Serie "Nationernes Gade" (Straße der Nationen) im Allers Familie-Journal. (kleines Wortspiel in der Begrüßung :D ) Er zeigt den 4.Turm in seinem ursprünglichen Bauzustand, den Sockel der ersten 3 Türme und eine spektakuläre Brandung. Ein gelungenes kleines Diorama.

    Ein ausführlicher Beitrag zu den Modellen der Serie, mit einigen Downloads, ist bei den Kollegen von papermodelers.com zu finden zu finden.

    https://www.papermodelers.com/forum/vintage-models/45752-illustreret-nationernes-gade-series.html

    Bei diesem Modell habe ich nur die Farbgebung verändert und die Geländer ausgestichelt, ansonsten ist alles wie 1937 gezeichnet.

    Die Maße des Modells sind14x8x16 cm. Wenn ich die aktuelle Turmhöhe zugrundelege beträgt der Maßstab des Modells ca. 1:300.

    Der Konstrukteur ist mir nicht bekannt, auf dem Bogen und in den Verzeichnissen der Allers Modelle ist nichts dazu angegeben.

    ein paar Details


    Gruß

    Claus

    Hallo Peter,

    es kommt immer auf das Modell an. Wenn ich ein Modell realistich baue oder es verfeinern will färbe ich die Kanten nach dem vorhandenen Farbton. Bei antiken Bastelbögen und Auschneidefiguren nehme ich meisten schwarz um den Charakter der Bögen zu erhalten. Wasserfarbe und eine ruhige Hand reicht mir dabei aus.

    Gruß

    Claus

    fand ich irgendwie interessant - mal was anderes! Sauber gebaut und fotografisch in Szene gesetzt.

    Danke für die Blumen! :)

    Das Familie-Journal hat wirklich einige ungewöhnliche und interessante Modelle herausgebracht.

    Ich schaue mir gerade das Eisenbahnmodell von 1929 mit beweglichen Zügen an. Ein sehr leckeres Modell!