Posts by Frank_N

    Nun folgten die Unterseiten der Pufferbohlen.


    Bei der ersten habe ich mir reichlich einen bei abgebrochen, sie ging als "gerade noch verwendbar" durch. Ich hatte das Unterteil erst kpl geformt und verklebt und wollte es dann als ein Teil ankleben ... so lange blieb das UHU garnicht klebfähig und die Form wollte nicht richtig kommen. Die Murksstellen dann elendig verschlimmbessert und irgendwann nochmal mit einem neuen Teil überklebt. Das Wort "verschlimmbessern" hat seinen eindeutigen Sinn und Wert im deutschen Sprachgebrauch !


    Bei der zweiten habe ich direkt hinter dem Pufferbohlenoberteil massiv Finnpappe hinterklebt und mit Skalpell und Feile auf Form gebracht, damit ich das untere Teil dann fest beim Verkleben andrücken kann.



    Verklebt dann erst den geraden Teil unter dem oberen Stück :




    Den Mittelteil ganz festgeklebt :




    Danach die angrenzenden Formstücke angeformt und verklebt ... so funktionierte es dann deutlich besser.




    Lokrahmen fertig :





    Die Drehgestellkammern hab ich noch mit Revell anthrazit gestrichen, da es sonst zu durcheinander aussah; die Seiten neben den Aufstiegen hab ich auch noch mit Finnpappe verstärkt.


    Die Drehgestelle druntergesetzt :






    Rollt bestens und kann Schienenunebenheiten ausgleichen.


    Die Lok wird aber nochmal größer als meine amerikanischen CFA 16 ...

    Ich muß mal schauen, wo ich jetzt weitermache. Das Modell reizt sehr zum direkten Weiterbau, allerdings hatte ich ja geplant, nach dem Rahmen der V200 in die Waggonwerkstatt zu wechseln und dort auch erstmal das komplette Untergestell vom BD3yg / Stephan_H zu fertigen. Mal gucken wie übermorgen die Laune ist, morgen geht's wieder nach Bremen, der V200 Rahmen darf mit.


    Beste Grüße von Frank

    Moin, guten Abend,


    Vielen Dank wieder für die vielen Likes und Horst für den Kommentar.

    Horst, ich habe es mit meinen Eisenbahnmodellen der verschiedenen Konstrukteure bzgl. der Bauanleitungen sehr gut : Sowohl Gunnar als auch Hartmut Scholz, Stephan_H und Andreas Jacobsen liefern vorbildliche Bauanleitungen, wo nur seltenst mal Fragen auftauchten, die sich bisher aber immer beantworten ließen.


    An der V200 gings mit dem Rahmen weiter.

    Die kompletten Einzelteile :




    Die Grundplatte, verstärkt mit 0,6mm Karton, Ober- und Unterseite :





    Das Gerippe für die Tanks und die Pufferbohle, Routine :





    Hier habe ich nun einmal mit Drehzapfen geprüft, ob das mit den beweglichen Drehgestellen funktioniert - und es funktioniert ! Die Drehgestelle lassen sich sowohl ausreichend drehen als auch kippen :






    Die Seitenteile werden ab der Mitte angesetzt und verklebt, passen perfekt und stossen vorne unter der Kupplung zusammen :





    Geht sofort weiter ...

    Das Drehgestell erhielt zuerst seine Bremsen. Die Teile hab ich aufgedoppelt, sodass jeder Bremsklotzträger ca 1,4mm dick ist :





    Ans Drehgestell gebracht :




    Die Bremszylinder :





    Die Träger für die Federpakete; die trapezförmigen Platten habe ich ergänzt, da das Drehgestell ja beweglich sein soll und die Federlager oben nicht an den Rahmen geklebt werden, sondern mit dem Drehgestell beweglich bleiben sollen :





    Die Federpakete :





    Alles fertig verbaut ... zwei Drehgestelle endlich fertig :




    Geht nun mit dem Rahmen weiter.


    Beste Grüße von Frank

    Moin zusammen,


    Vielen Dank wieder für die rege Unterstützung per Daumen, freue mich immer darüber !


    Thomas, ja, die V200 auf der Vogelfluglinie, auf der Fehmarnsundbrücke ... ein Traumfoto ... hab mal schnell in meinen alten Postkarten gesucht :



    Postkarte, Quelle Puttgardener Bahnhofsgaststätte GmbH


    Die Fehmarnsundbrücke war damals das gefühlte Tor zum Norden nach Skandinavien in die Welt der Trolle, Wasserfälle, Seen und Regenbogen. 1982, 1983 und 1985 mit dem Opel Kadett, 2019 und 2022 mit der Suzuki, immer die Zeltausrüstung dabei ... Traumurlaube, wenn's nicht regnete ... die letzte Rückreise mit dem Mopped war die gefühlte 2-Tages Tour durch eine Waschstraße mit Wolkenbrüchen, aber die brave Suzi hielt ohne Mucken durch.

    Puttgarden war damals in den 80ern noch ein betriebsamer Bahnhof, wo auch unsere V65 001, heute betriebsfähig bei den Dampflokfreunden Osnabrück erhalten, noch arbeitete :



    Foto Friedhelm Ernst


    Heute ist das Bahnhofsgelände ein "lost place" ...


    Bei uns um die Ecke fuhr die V200 übrigens auch, hab da noch eine Postkarte mit ihr und 4-Achsumbauwagen auf dem Haller Willem (Osnabrück - Bielefeld) bei Hankenberge gefunden, Foto von Josef Högemann. Alle Postkarten übrigens viele Jahrzehnte alt .




    Geht gleich mit dem BB zum zweiten Drehgestell weiter ...

    ... noch schnell der Rest, der Einbau der Achsen ...


    Die vorbereiteten Teile, Grundkörper, Achsen und die Lagerdeckel, die von unten angeklebt werden :




    Eingebaut :




    Noch mit aufgehübschter Oberseite, mittels Farbkarton und grauem Edding. Sieht man zwar später nicht, ist aber für meinen Spaß ...




    Läuft wie 'ne Seifenkiste ...


    Geht nun mit der Bestückung der Seiten weiter ... Bremsen, Federn, Führungen ...


    Beste Grüße von Frank

    Das Drehgestell

    Ich habe den Drehgestellgrundkörper oben um 2mm gekürzt sowie die Breite auf 28mm gebracht. Damit haben die Achsen ausreichend seitliches Spiel und ich kann 2mm für die Lagerung des Drehgestelles oben verwenden. Ausserdem habe ich die Unterseite im Bereich der Achsen um 5mm ausgespart, damit ich die Achsen später von unten einsetzen kann. Die Löcher der Achsen habe ich zu einem nach unten offenen Halbkreis geändert. etwas größer als der Achsdurchmesser. Die obere Kante ist allerdings auf halben Achsdurchmesser von der Mitte, 1,5mm, gebracht, damit die Lok später nicht tiefergelegt ist.


    Die Einzelteile nach der Änderung, vorm Zusammenkleben, schon mit der vorbereiteten seitlichen Verstärkung :




    Erstes Teil zusammengeklebt :




    Beide Seiten- und Endteile dran :




    Test mit den Achsen, ob die Breite zur Beweglichkeit passt :




    Innenaussteifung des Drehgestellkastens





    Erstellen und Aufkleben der Platte für den Drehgestelldrehzapfen, der mal einen Durchmesser von 3mm bekommen wird :





    ... geht gleich weiter ...

    Moin, guten Abend,


    Ich freue mich wieder sehr über soviel Rückenwind und Interesse an meinem neuen Projekt. Von so vielen Likes bin ich ehrlich überwältigt, großer Dank dafür !


    Ich weiß nicht, ob Gunnars V200 in diesem Forum auch schon vorgestellt und gebaut worden ist, im gelben Forum gibt es dazu einige qualifizierte Bauberichte. Ich berichte ansonsten über den ganzen Bau in den entsprechenden Etappen.


    Ich zeig nun mal meine Achsenherstellung vom zweiten Drehgestell.


    Ich habe als Achse fürs Spur 0 Modell einen Holzrundstab, Durchmesser 3mm - 35 mm lang, verwendet. Die Scheibe vom Radreifen und die Spurkranzscheibe des Rades gelocht. Dann den Verstärkungsring und das Nabenlager aufgeklebt. Das Rad nun schön rundgefeilt und einen 3mm breiten grauen Streifen als Lauffläche aufgeklebt. Um auf die Dicke des Rades von 3mm zu kommen hab ich noch eine 0,6mm Kartonscheibe auf die Rückseite des Rades geklebt ... versteht man, wenn man die Bilder von den Einzelteilen in den verschiedenen Arbeitsstufen sieht :


    Die Einzelteile :




    Die Arbeitsstufen der Räder :




    Winkliges Ankleben mit der einfachen Vorrichtung :





    Hier einmal gezeigt, wie das Verkleben der Radteile zusammen mit dem Aufkleben an die Achse funktioniert : Die Spurkranzscheibe kommt lose auf die Achse und wird mit Ponal an der Achsspitze und einmal rundum belegt; das Rad bekommt innen an die Lauffläche und ins Zentrum Ponal und nun muß man flink sein ... Achse in die Mitte des Rades gesteckt, Spurkranzscheibe festhalten und gleichzeitig Achse drehen, dabei Spurkranzscheibe runter auf das Rad bewegen und andrücken und dann zum Ausrichten schnell in die Lehre damit ... funktioniert bestens bei mir, kein Kleber sichtbar, kein Austreten von Kleber und die Räder laufen zur Achse optimal rund.




    Die fertigen Achsen ... noch nicht ganz hübsch




    Da hilft Revell Acrylfarbe, 36/09 anthrazit :




    Geht gleich mit dem Drehgestell weiter ...

    Moin,


    parallel zum zweiten Dreiachsumbauwaggon habe ich noch ein neues Projekt laufen, die V200 in 1:45 von Gunnar Dannehl.


    Gunnar ist als begnadeter Konstrukteur und Modellbauer im gelben Forum aktiv, dort gibt es auch mehrere qualifizierte Bauberichte zu diesem Modell in verschiedenen Maßstäben.


    Vorab einen großen Dank für den freien Download an Gunnar. Als er das Modell damals entwickelte und vorstellte war es schon automatisch auf meiner Bauwunschliste ... eine für mich geschichtsträchtige Lok mit großem Erinnerungswert.


    Kennen lernte man die Lok als junger Märklinist. Wer die hatte war auf dem Pausenhof ganz vorne ... die war richtig stark und konnte sogar D-Zugwagen ziehen und nicht nur klimpernde Zweiachser. Mitte der 70er Jahre dann die Nachricht "die V 200 kommt nach Oldenburg von der Schwarzwaldbahn" ... große Freude bei den Eisenbahnfans, weniger Freude bei den Oldenburger Lokführern. Die Dinger waren mittlerweile abgerockt und störanfällig. Das BW Oldenburg beheimatete zeitweilig bis zu 50 Loks der Baureihe. Eine wurde sogar bei uns im BW als Heizlok vor der Radsatzwerkstatt eingesetzt, als im November 1978 das zentrale Heizwerk abgebrannt war.


    So sah das in Oldenburg aus, Quelle Peter Löfflers Buch "die Eisenbahn in Oldenburg"; das Foto daraus ist von Michael Schmidt :


      



    Für den geplanten Umbauwagenzug hab ich folgende Vorstellung, hier in Märklin nachgestellt :




    Die ADW 86 ist mir zu aufwendig, eine E44 von Hartmut Scholz ist noch nicht verfügbar ... also die V 200, paßt auch perfekt dazu.

    Der Bogen von Gunnar :




    Zum Vorabtest, wie hier die Konstruktionsweise ist, habe ich ein Drehgestell gebaut. Ich habe es schon dahingehend verändert, daß es rollbare Achsen hat und beweglich ist. Dazu habe ich die Räder auf 3mm Holzachsen gesetzt und das Drehgestell etwas schmaler gemacht ... für den Freiraum zum Drehen. Die weiteren Bauschritte werde ich nicht besonders vertiefen, da sie im gelben Forum schon detailliert gezeigt wurden, eher die gewohnten Abschnittsschritte.







    Wie ich das Drehgestell aufgebaut und geändert habe beschreibe ich beim Zweiten.


    Das Ergebnis gefällt mir gut, das Modell wird weitergebaut ... mit vielen Erinnerungen an meine Lehrzeit bei der Bahn.


    Beste Grüße von Frank

    Hallo Reinhard,


    Eine Pirling P8 mit detaillierten Rädern in 1:45 ... ein Volltreffer, ich bin sehr interessiert.

    Wünsche gutes Gelingen und viel Spaß beim Bau. Das erste Drehgestell sieht super aus !


    Beste Grüße von Frank

    ... mit den Aussenfotos vor Bissendorf bei Osnabrück, der Hintergrund ist echt, als Stativ fürs Diorama muß wieder mein Kombi herhalten, der kennt das schon.


    Da ich noch keinen kompletten Umbauwaggonzug habe - der auch garnicht aufs Diorama passen würde - nennen ich das Ganze "Überführungsfahrt vom MST 89 141 mit Köf III"


    Viel Spaß mit den Fotos













    Beste Grüße von Frank

    ... mit den Trittstufen der Einstiege, auch unproblematische Teile für die Bastlerroutine :




    Paar Teile schon dran, der Rest vorbereitet :




    Der fertige Waggon :






    Weiter gehts nun mit der Galerie, das Wetter hier war heute kalt, aber auch für Draussenaufnahmen geeignet.


    Ich bedanke mich nochmal ganz herzlich bei Stephan für den vorzüglichen Bogen mit der vollgelungenen B3yg-Umbauwaggon Konstruktion. Ich hoffe, dass ich davon weitere Varianten bauen darf.


    Vielen Dank auch für die nette und interessierte Begleitung von Euch mit Kommentaren, Likes und fürs Reinschauen.


    Mir hat das wieder mal einen Riesenspaß gemacht ...


    Beste Grüße von Frank

    Moin, guten Abend,


    der Dreiachser hat nun die Zielflagge gesehen und ist fertig. Hier noch erst der Bericht von den letzten Kurven vor der Zielflagge.


    Die Umrandungen der Stirnfenster, nichts besonderes :




    Die Gepäckablagen über den Fenstern ... die sind schon eher eine Sonderprüfung. Sind aus Farbkarton, dreimal geschichtet, 13 Stück brauchts.




    Nach zwei Stück hatte ich den Bogen etwa raus ... Fleissarbeit, jeder braucht etwa 15 min. Nach dem Aussticheln hab ich alle zusammen mit Fixierer übersprüht, was sie steifer macht.


    Unterwegs ... Laserbesitzer lehnen sich hier entspannt zurück ... :




    Für den Einbau hab ich eine einfache Vorrichtung gebastelt, die den Abstand von der Kante vorgibt und die Teile dazu parallel hält. Also nur noch Ponal drauf, ausrichten, andrücken, etwas aushärten lassen, und ein Gepäckträger sitzt wie der andere. Ohne Kleberschmiererei und Stress.






    Ausrichten :




    Andrücken :




    Sitzt :




    Alle dort, wo sie hin sollen :




    ... geht sofort weiter ...

    .....danke für die "Übergangsbälge" brauch

    ich aber in 1: 87 . :) :)

    Hallo Andreas,


    die Breite des Streifens ist Durchmesser des Rohres mal 3,14 (pi), die Form der Enden sind Sinuskurven. Bei der T-förmigen Verklebung 2 Kurven, Amplitude ist halber Rohrdurchmesser. An den freien Enden nur eine Sinuskurve, Amplitude der gewünschte Höhenunterschied.

    Der Rest siehe Wikipedia ... oder ausprobieren.


    Viel Erfolg wünscht Frank

    Moin,


    Allein dieser Bericht macht wegen der netten Beteiligung schon Spaß, besten Dank dafür !


    Stephan hat im gelben Nachbarforum schon den BD- und AB-Umbauwagen angekündigt ... ich freu mich schon drauf ! Ich kann dann gut einen Monat pro Waggon rechnen. Wenn der Zug dann vierteilig wäre kommt langsam das Frühjahr. Wenn ich noch die ADW-86 dazu baue, kommt das übernächste Frühjahr ... falls ich die hinkriegen würde ...

    Daß die ADW-86 baubar ist, hat hier im Forum Roland Scholz schon beindruckend gezeigt !


    Die Kupplungen :




    ... wirken super !


    Die Bremsschläuche mit Ventilen und die Übergangsbälge :






    Scharniere, Griffstangen, Türgriffe und Rücklichter :




    Alles zusammen eingebaut :





    Eine Änderung mußte ich noch wegen der geänderten Dachkonstruktion vornehmen ... die Lüftungseinlässe für die Frischluft an den Dachenden. Stephan und ich haben erst gerätselt, was die "Dinger" für eine Funktion haben. An einem Schadwaggon auf unserem Gelände, dem die Deckenverkleidung fehlt, konnte ich dann sehen, daß von den "Dingern" Luftkanäle zum Fahrgastraum führen. Sind also Einlassöffnungen für Frischluft. Findet man nur bei den Dreiachsern, die Vierachser sind da anders ausgeführt.

    Da ich das Dach aus einem anderen Karton wegen der Einteiligkeit gefertigt hatte, hätten die Teile aus dem Bogen farblich nicht mehr gepaßt. Außerdem mußte ich das Original teilen :





    Die schwarzen Dachenden werde ich noch von schwarz auf hellgrau ändern, sieht wahrscheinlich besser aus.

    Geht nun wirklich auf die Zielgerade, es fehlen nur noch die Gepäckablagen über den Sitzen und die Einstiegsstufen. Stephan hat auch noch die Fensterrahmen als zusätzliche Aufklebeteile vorbereitet; die sind allerdings sehr filigran, muß mal schauen, ob ich die anklebe oder evt doch weglasse ...


    Beste Grüße von Frank

    Die Dachteile hab ich nun, auf dem Waggon aufliegend, mit dünnen Papierstreifen miteinander über die Abtrennungen der Abteile hinweg miteinander verbunden/verklebt :






    Das eigentliche Dach hab ich dann aus 160g Tonkarton gefertigt und die Streifen manuell nach der Vorlage des Originaldaches aufgemalt :








    Damit sind alle gefühlten "Bergprüfungen" geschafft und es müssen die letzten Zubehörteile abgearbeitet werden. Vor allem die 13 Kofferträger über den Sitzen brauchen noch mal einiges an Zeit. Ob ich die Dachprozedur beim hoffentlich nächsten Waggon auch so ausführen würde weiß ich noch nicht, der Aufwand war aber überschaubar und das Ergebnis erfreut.


    Beste Grüße von Frank

    ... nun also doch - das Dach !


    Hab lange überlegt, wie ich das aufbauen soll. Wunsch war, daß es wegen der schönen Inneneinrichtung abnehmbar sein sollte. Stephan hatte hier schon eine Version vorgelegt, wo das Dach zweiteilig ist, mit den Lampenattrappen darunter. Ich hatte nun etwas Sorge, das ich das so nicht formgenau hinkriege und hab dann eine andere Lösung probiert. Die Originalteile von Stephan hab ich aber gut weggelegt.


    Meine Überlegung war dann, das Dach - ohne Änderungen am Waggon - einteilig auszuführen und der Stabilität den Vorrang vor dem Blick nach innen/oben zu geben. Dazu hab ich Segmente über die Enden und die Fahrgasträume aus Finnpappe gebastelt.


    Das erste Segment, einfach mal losgelegt und ausprobiert :





    Mit Leitz-Ordnerkarton wegen der schönen Farbe und der passenden Kartonstärke überklebt :





    Und draufgelegt :




    Das erste Endstück in ähnlicher Weise gefertigt :





    Beide Teile abgenommen :




    ... geht gleich wieder weiter ...

    Moin,


    Besten Dank wieder fürs Reinschauen und Liken ... das hält die Motivation noch höher ... die ist sowieso hoch bei diesem Modell !

    Danke an Klaus-Dieter und Mathias für Euren Zuspruch, freu mich sehr.


    Es gab das Rohr für den Schiet :




    War mir gemäß dem Original etwas zu einfach, da hab ich dann noch den Trichter ergänzt :




    Etwas die Geometriekenntnisse aufgefrischt, Zirkel und Winkelmesser :




    Nun weiß der Schiet auch, wo er hinfliegen soll ...


    Hab mich dann weiter vorm Dach gedrückt und noch paar weitere Anbauteile gefertigt : Übergangsbleche, Batteriekasten und Druckluftbehälter :

    Die Übergangsbleche :





    Batteriekasten und Druckluftbehälter :





    Eingebaut :





    ... geht gleich weiter ...

    Nach dem ersten Einstieg hatte ich Lust aufs Puffer-bauen ... hab die etwas von der Reihenfolge her vorgezogen.

    Die Einzelteile in verschiedenen Bauabschnitten :




    Vier fertige Puffer :




    Der Waggon nun mit beiden Einstiegen und den Puffern :





    Die Unterseite, schwarz bemalt, mit Puffern :




    Geht nun mit dem Dach weiter; da das abnehmbar sein soll gehen mir noch paar Lösungswege durch den Kopf. Vielleicht schieb ich auch erst noch weitere Anbauteile durch, Kupplungen und Co, mal schauen.


    Beste Grüße von Frank

    Moin zusammen,


    Vielen Dank wieder für das große Interesse an diesem Allerweltswaggon der 50er bis 80er Jahre, freu mich sehr darüber !


    Es ging nun mit den Einstiegen weiter und der Waggon sieht damit schon fast fertig aus.


    Die vorbereiteten Bauteile für die Stirnseiten :

    Die Rolltür wird zwischen den einzelnen Streben eingerillt und sieht damit sehr echt aus




    Innenteil mit Fensterfolie :




    Vorbereitet mit seitlicher Führung zum Einbau der Rolladentür :




    Die einbaufertige Stirnwand :





    Eingebaut :





    Zum Aushärten senkrecht gestellt und leicht belastet, die Decke des Einstieges ist auch schon eingebaut :




    Unterseite mit Revell schwarz nachgestrichen :




    ... geht sofort weiter ...

    Moin,


    Vielen Dank wieder fürs Reinschauen, Kommentieren und Liken ... freu mich drüber !

    Ich bin nun mit der Fleissarbeit "Sitze-basteln" fertig ... 17x7 Teile ... aber die Wirkung der Inneneinrichtung gefällt mir bestens. Der Aufwand lohnt sich absolut.


    Die 5 6-Sitzer :




    Einbaufertig :




    Schraub, schraub ... drin :




    Geht nun an die Einstiege, die ähnlich aufgebaut sind wie die anderen Aufbauteile; heißt, daß es eine Zwischenlage für die Scheiben gibt. Dadurch sind die Wände schön steif und die Scheiben zeichnen sich aussen nicht ab. Ich habe hier auch keine Laschen vorgesehen, sondern alles exakt so gebaut wie Stephan das vorgesehen hat. Funktioniert gut !


    Die Einzelteile der Einstiegstüren :




    Eine fertig, eine noch unverklebt :




    Eingebaut :





    Blick in den Innenraum durch die Tür ... seltene Fotografiergelegenheit :





    Und noch die Beschriftung des ODF-Waggons - Vergleich siehe oben ... alles nimmt nun weitere Gestalt an :




    Geht nun mit den Stirnseiten weiter ... und morgen eine kleine Reise zum Bremer IG-Kartonbautreffen, da darf er mit.


    Beste Grüße von Frank

    Hallo Klaus,


    Vielen Dank für die Info. Hatte gestern zum Glück erst auf die Öffnungszeiten geschaut und hab dann erst eine Runde gedreht.

    Klein-Suzi kriegt nun nochmal frisches Öl und geht dann in den Winterschlaf. Nächstes Jahr im Frühjahr nach "wake up little Suzi" wird Heimsen dann fest eingeplant ... freu mich drauf und bin sehr neugierig.

    Wünsch Euch eine entspannte Zeit durch den Winter.


    Beste Grüße von Frank

    Moin,


    vielen Dank wieder für die vielen Likes und fürs Reinschauen in den Baubericht.


    Letzten Sonntag hab ich dann dem Original-Vorbild noch einen Besuch mit dem Rad abgestattet, wollte noch ein paar Details anschauen und fotografieren. Vor allem schauen, ob der Schriftzug "Hier Handbremse" am richtigen Ende an meinem Modell ist. Und, Glück gehabt, Murphy hat nicht zugeschlagen, es passte ... am Ende ohne Toilette :




    Noch ein schönes Foto vom 98141 Mst :




    Als ich dann zurückradeln wollte war das HInterrad am Fahrrad platt und ich hatte kein Flickzeug mit ... bedeutete 3km Spaziergang zur nächsten Bushaltestelle und Rücktransport später hinten auf dem Auto.


    Es folgte die Arbeit, die man gut machen kann, wenn man eingeschneit ist ... die Sitze für 62 Personen. 17 insgesamt, jeder besteht aus 7 Teilen. Ich bin auch noch nicht ganz fertig, die 6-Sitzer fehlen noch.


    Die 8 Zweisitzer, der erste als Vorabmodell gebaut und eingesetzt :




    Die Anfertigung der weiteren Sitze :




    Eingebaut :




    Die 4-Sitzer :




    Fertig zum Einbau :




    Der aktuelle Stand :




    Geht nun mit den letzten 5 x 6er Sitzgruppen weiter, danach die Einstiege des Aufbaus.

    Wünsch Euch einen schönen sonnigen Donnerstag.


    Gruß von Frank

    Moin,


    Meine Methode wäre :

    Ein paar dicke Lagen Karton übereinanderkleben und ihnen mit der Feile die Form des Segels geben. Darüber stramm Haushaltsklarsichtfolie ... faltenfrei spannen.

    Dann das Segel ... feucht angehaucht oder kurz über Dampf gehalten ... von innen nach aussen andrücken darüber in Form bringen ... kann man auch evt mit der Folie spannen und halten. Ein Segel ist ja nur wenig 3D geformt ... keine Kugel.

    Ähnliches hab ich bei 3D geformten Ecken bei Loks gemacht ... auf einen festen Kern gedrückt/verklebt.

    Wenn das Segel aus weißem Papier selbst hergestellt werden soll geht das Ganze natürlich sehr einfach im richtig nassen Zustand ... ggfs mit Tapetenkleister.


    Gruß von Frank

    Hallo Klaus,


    genau so ist es !

    Nach dem Krieg verfügte die neu gegründete Deutsche Bundesbahn über eine Vielzahl von alten Personenwaggons, größtenteils noch aus Länderbahnzeiten.

    Diesen wurde der Aufbau entfernt, die Rahmen auf einheitliche Länge gebracht und mit neuen einheitlichen Aufbauten versehen.

    Varianten waren die 4-Achs-Umbauwagen, teils mit alten, teils mit neuen Minden-Deutz Drehgestellen, und eben diese Dreiachser, die es als 2. Klasse, 1./2. Klasse und Gepäckraum/2. Klasse gab. Die Dreiachser wurden, um ihre zulässige Höchstgeschwindigkeit von 85km/h auf 100km/h zu erhöhen, paarweise fest miteinander mit einer Vorspannkraft von 3t gekuppelt. Sie prägten allesamt das Bild des Eisenbahnnahverkehrs in den 50er bis 80er Jahren und wurden später auch zahlreich zu Bahndienstwaggons umgebaut, die man an dem meist blauen Anstrich erkennen konnte.

    Bei uns im Osnabrücker Eisenbahnverein gibts von den Dreiachsern auch noch einen Schwung, einige betriebsfähig für den Museumsverkehr, andere warten auf die Aufarbeitung.


    Die 3-Achser im Museumszug - der oben gebastelte ist auch dabei :




    Die anderen in Wartestellung befindlichen Waggons, zusammen mit meinem schon mal hier vorgestelltem Hohmann Margarine Waggon :




    Alles weitere an Details und Stückzahlangaben findet man einfach im Google unter "Umbauwagen".


    Beste Grüße von Frank

    ... noch paar Kleinigkeiten :


    Die Wände vom Örtchen; eine Toiletteneinrichtung hat Stephan nicht vorgesehen, wäre auch nicht zu sehen durchs Milchglasfenter.

    So könnten potentielle Spur 0 Menschen dort zur Zeit nur hingehen um in Ruhe ein' fahren zu lassen ...




    Heizung gibts auch an den Seiten; im Original Dampfheizung.

    Die vier Heizungen, eine schon fertig :




    Eingebaut :




    Und so siehts nun aktuell aus :






    Bin gut zufrieden ... macht Riesenspaß. Als nächstes folgt viel Fleissarbeit, die Bänke und Gepäcknetze ... umfangreich !


    Beste Grüße von Frank

    ... mit den Stirnwänden.


    Hier ist spannend, ob die Ecken so sauber werden, als wären sie nicht verklebt ... mit der Laschentechnik.

    So habe ich, etwas abweichend von Stephans Vorgabe, die Stirnwände vorbereitet :


    Vorderseite :




    Rückseite :




    Aussenseite angeklebt - Ecken sehen wie gewünscht und erhofft aus ... Erleichterung :






    Innenseite angepaßt (- ca 2/10mm an einer Seite) :





    Nach derselben Prozedur auf der anderen Seite :





    Ach ja ... alles superpassgenau konstruiert - Sonderpunkte für den Konstrukteur !

    ... geht nochmal weiter ...

    Moin, guten Abend,


    heute hab ich einen vollen Basteltag eingelegt ... war einfach zu neugierig, wie das mit den Seitenwänden wird und ob ich das hinkriege. Immerhin hab ich als Vorlage in der Bauanleitung Stephans Modell, und das ist simply perfekt !


    Danke noch für die vielen Likes und die wohlwollenden Kommentare, freu mich sehr darüber.


    Erstmal gabs Aschenbecher, Armlehnen und Tischchen vorm Fenster, hatte ich bei der ersten Seitenwand noch vergessen :




    Die Aschenbecher für die erste Seite :



    An der Seitenwand :




    Dann die zweite Seitenwand; hier sieht man, in welchen Segmenten ich die zusammengebaut habe :




    In der Aushärtung, damit alles schön eben wird. Da die Seitenwände 5-lagig sind sind sie sehr schön stabil und fühlen sich wertig an.




    Einbaufertig mit den Kleinteilen :




    Und am Waggon angebaut :




    ... geht gleich weiter ...

    ... erste Seitenwand an den Aufbau :




    Verklebt :





    Man sieht, was es wird :




    Die Trennwand zwischen den Abteilen, auch wieder mit Aussparung für die Scheibe :




    Einbaufertig :




    Eingebaut :





    Geht nun mit dem ersten Schwung Armlehen, Aschenbecher und Tischen vorm Fenster weiter, dann folgt die zweite Seitenwand.

    Beste Grüße von Frank