Posts by OldLady58

    Zu erzählen ist auch noch, dass sich die Sperrholzplatte gebogen hat, und der Leuchtturm wie der Turm zu Pisa aussah. Ich musste nun eine Tischlerplatte unter die Sperrholzplatte schrauben, um alles zu stabilisieren. Die Schraubenlöcher im Hafenwasser wieder zu verstecken, war eine mühsame Arbeit. Aber es hat sich gelohnt; alles ist Potteneben und wiegt ungefähr eine Tonne -). Nachdem nun der Kai bestückt war, habe ich das Diorama mit den Museumsschiffen gefüllt. Zur Dekoration gibt es im Fahrwasser noch die Bugsier 14, eine Barkasse die Hafenfähre Hasse und zur Aufsicht ein Polizeiboot. Der Dampfschlepper Scheelenkuhlen verlässt den Hafen. Rückblickend kann ich sagen, es hat viel Spaß gemacht diesen Hafen zu entwickeln und zu bauen. Große Aufmerksamkeit musste gelegt werden auf den Umbau der vorhanden Modelle(Schuppen und Kai und Kaimauer). Die Stabilisierung der Kaifläche ist sehr wichtig, um darauf später schadlos die Schuppen und anderen Gegenstände befestigen zu können. Alles ist fertig, es hat lange gedauert, manchmal dachte ich es nimmt gar kein Ende. Aber nun ist es gut geworden(bis auf die Hafenwasserfarbe).

    Viele Grüße Volker

    Danke für die vielen Informationen zu den Farbspielen des Hafenwassers. Mir war mal nach himmelblaujautzendem Hafenwasser. Außerdem glaube ich, geben die Bilder die wirkliche Farbe nicht wieder. Ich habe etwas Grau eingearbeitet. Aber in der Summe der Meinungen gebe ich euch recht. Nächstes Mal ist der Himmel grau verhangen. Nun zu den ernsten Themen: Ich war zum Intensiv-Kartonbau 3 Tage bei meinem Bruder in Hannover und konnte dort das Unterwasserschiff für die Libelle konstruieren und bauen, sowie einen Slipwagen für die Werft herstellen und den historischen Hafenkran aus Visby von Gunnar Sillen bauen. Das war ein schöner Fummelkram; ist aber gelungen. Auch sind alle "Dekorationsstücke" für die Kaianlage nun fertiggestellt und warten auf die Verteilung auf dem Kai. Sogar Olis Fischbude(Flensburger Museumswerft), hat einen Platz gefunden.Auf dem vorletzten Bild ist der Hafenkran aus Visby zu sehen. Jetzt sind alle Gegenstände auf dem Kai verteilt. Die Flaggen an den Masten(außer Dänemark) zeigen die Nationalitäten der Museumsschiffe. Eine Flagge davon wird heute nicht mehr geführt. Beim nächsten Mal bekommt ihr alles zu sehen. Grüße von Volker

    Ja, zuerst einmal Danke für die Meinungen zur Stellung der Schiffe im Hafen. Ich selber habe mit dem Tonnenleger Bussard in Flensburg ein Anlegemanöver längs an die Pier miterlebt, und kann feststellen, das hat wunderbar geklappt. Aus diesem Grund, und weil es mir harmonischer erscheint, habe ich mich für die Anordnung der Schiffe längs der Pier und der Schlängelanlage entschieden. So, nun geht es mit der Arbeitsbeschreibung weiter. Ich habe die Sperrholzplatte mit eine 3 mm dicken Graupappe beklebt, um darauf zweilagiges Seidenpapier zu kleben. Auf das Seidenpapier kommt die Farbe für das Wasser im Hafenbecken. Ich habe diesmal Seidenpapier genommen, weil mich letztes Mal die Struktur des Küchenpapiers gestört hat. Nun kann man 2 Nachteile des Seidenpapiers feststellen: 1. Es nimmt sehr schlecht den Tapetenkleister auf. 2. Man kann nur schwierig bis gar nicht durch stubsen mit dem Pinsel Wellenstrukturen erzielen. OK, nächstes Mal wieder Küchenpapier. Bemalt habe ich dann mit Acrylfarbe. Zuerst alles "himmelblau", dann abgetupft mit silbergrau und dann diese Tupfer wieder mit himmelblau übertupft. Als Ergebnis zeigt sich die Abbildung eines blauen Himmels mit leichter, grauen Bewölkung in dem Hafenwasser. Meine Frau findet ihn schön. Also keine Widerworte! Nun konnte ich das Anbringen der Kaianlage und der Schlängelanlage vorbereiten. Ich habe dann die Grundflächen der entsprechenden Gegenstände lagegetreu auf die Platte gezeichnet und aus dem Seidenpapier ausgeschnitten. Jetzt wurden Kai und Schlängelanlage entsprechend aufgeklebt. Beschwert habe ich die Modellteile mit den berühmten "Ankerbausteine". Durch das Ausschneiden des Seidenpapiers erreicht man, dass die Wasserfläche bis an die Gegenstände heranreicht. Jetzt kann nicht mehr darunter gucken. Nun geht es endlich an die Details: Ausstattung des Kais mit Kran, Pavillion, Schiffsausrüstungen, LKW's, Poller, Betonpfosten an die Kaimauer, Kisten, Kabelrollen, Slipwagen und Olli's Fischbude. Wo die hinsoll ist mir allerdings noch nicht eingefallen. Na, das wird schon. Mit vielen Grüßen von Volker.

    So, jetzt habe ich die Winde für den Slipwagen gebaut und angebracht. Hübsch zu sehen. Dann Sch. darübergeklebt. Weg ist sie. Die Stecknadel zeigt ungefähr den zukünftigen Standort des Slipwagens. Die Grundplatte habe ich jetzt besorgt, und konnte nun zwei Probeaufbauten des Museumshafens erstellen. Ich würde mich ja freuen wenn der eine oder andere mir sagen würde, welche Anordnung der historischen Schiffe er bevorzugt. Ich werde die Platte nicht teilen, sondern mir ein entsprechendes Gefährt beschaffen, mit dem ich alles transportieren kann. So, jetzt gehe ich den Leuchtturm bauen. Bis später. grüße Volker

    Ja, Dioramen zu bauen ist deswegen eine unendliche Geschichte, weil man während des Bauens immer nachdenkt wie es weitergeht. Und die neu entstehenden Ideen verbessern das Objekt und verlängern die Bauzeit. Aber das ist auch eine schöner Charakter der Dioramen.

    Nun geht es weiter: Der Zusammenbau der Schuppen erwies sich nach den guten Vorbereitungen als relativ einfach. Sorgfalt war aber trotzdem gefordert, Ich habe aus 3mm starker Graupappe Winkel geschnitten, um die Rechtwinkligkeit der Sch. zu gewährleisten, ebenso Spanten zur Stützung des Daches. Zum Verkleben habe ich mit Uhu-Alleskleber aus der flinken Flasche gearbeitet, weil dann die Teile noch eine gewisse Zeit bewegt werden können. Ich finde es sind sehr schöne Schuppen geworden und die 3-Dimensionalität kommt gut zum Ausdruck. Dank an D. Hathaway für die Konstruktion. Auf dem Kai musste ich den Fußboden der Sch. noch betonieren(hellgrau anmalen), weil man ja durch Tür, Tor und Fenster hereinschauen kann. Wie sieht es sonst aus! Bevor die Sch. nun auf den Kai geklebt werden können, muß in den Sch. zur Slipanlage(rechter Sch.) noch die Winde mit dem Seil angebracht werden. Und dann kommt die Überraschung: an den linken Sch. wird ein Leuchtturm angebaut. Aber davon später. Jetzt muß ich mal los, um eine passende Bodenplatte zu kaufen. Das Modell soll ja 70 x 40 cm groß werden, und ich möchte wegen des besseren Transportes die Platte in 2 Hälften zu je 70 x 20 cm teilen. Mal sehen ob das klappt. Dann also bis später.

    Grüße von Volker

    Ja, Dank an alle Daumen und Kommentarschreiber! Da hast du Recht Arne, die Fischhütte fehlt noch. Eine gute Anregung. Ich werde einen Lizensantrag in FL stellen. So, nun geht es weiter mit dem Bau der Schuppen. Ich habe sie ja generiert aus einem Modell von David Hathaway. Da es sich dort um ein doppeltes, parallelliegendes Satteldach handelt, mit 2 darunter liegenden Schuppen, musste ich erst einmal alles zerschneiden, anprobieren und einen Probeschuppen bauen(es soll ja nur ein Schuppen werden). Dabei stellte sich heraus, das ich aus dem scheinbar doppelt vorhandenem Dach, wegen der Assymmetrie, nur 1 Dach schneiden kann. Die vorhandene Stütze des Daches konnte ich auch nicht verwenden, weil die Mittelwand fehlt. Also habe ich mir aus 3 mm starker Graupappe die Giebelform für den Innenbereich als Dachstützen zugeschnitten. Ergebnis: Probebau passt. Nun kam die Arbeit, wo man an nichts denken darf: Alle Teile ausschneiden; und da es ein wenig 3-dimensional aussehen soll, werden die Fenster ausgeschnitten, die Türen vorbereitet, die später offenstehen sollen, die Kanten gemalt in hellblau und in zart gelb. Dann die Fenster hinterklebt mit Transparentpapier, und dann endlich alles zusammen gesetzt. Jetzt habe ich die Giebel und Seitenteile , um daraus die 3 Schuppen zu bauen. Ich hoffe auf den Bildern kann man die einzelnen Arbeitsschritte erkennen. Dann bis gleich, Grüße von Volker


    ´Beworben habe ich mich beim IMMH zu Teilnahme an den int. Schiffsmodellbautagen am 7. +8. Sept. Ich habe mir Gedanken gemacht was ich ausstellen möchte, und mit meinen Museumsschiffen kam mir die Idee eines Museumshafen mit Werft. Ich habe alles arrangiert, und ein Foto mit einem Bewerbungsschreiben abgeschickt, und habe eine Zusage erhalten. Nun heißt es also an die Arbeit, den Museumshafen bauen. Ich habe verschiedene Vorlagen, aus denen ich schöpfen kann. Dies sind die Gebäude vom Modell " Trinity Buoy Warf Lighthouse" von D. Hathaway, Kaiwände und Kopfsteinpflaster vom Modell "Lagerhaus mit Hafenkran, Lübeck" von Michael Urban, ein alter Hafenkran aus Visby von Gunnar Sillens, SE, und die Wasserfläche und der Pavilion vom HMV. Die 12 historischen Dampfer bestimmen die Größe des Modells. Ebenso natürlich auch die Größe der Schuppen. Herausgekommen ist eine Fläche von 70 x 40 cm. Die Kaianlage habe ich in T-Form konstruiert. Auf dem langen Ende werden drei Schuppen aufgebaut. Dann träumte ich eines Nachts, das so eine Werft ja auch eine Slipanlage braucht. Also wurde der Kai noch mal 12 cm länger. Ich habe dann den Boden des Kais mit verdoppeltem Karton angefertigt, an die Seiten dann die Kaimauern angeklebt und alles mit Spanten verstärkt. Hier habe ich unkonzentriert gearbeitet; man kann es mit etwas Ruhe und Überlegung einfacher rund schneller bewerkstelligen. Die Konstruktion der Slipanlage war eine spannende Angelegenheit, wollte ich doch die Seiten etwas ausrunden. Ich habe die entsprechenden Teile nach Augenmaß angefertigt und nach und nach hat sich die notwendige Form und Größe ergeben. Ich mußte mich nun entscheiden, welchen Bodenbelag ich für den Kai nehmen sollte, Beton- oder Kopfsteinpflaster. Ich habe mich für das Kopfsteinpflaster entschieden, paßt das doch am Besten zu den alten Schuppen. Wir werden das später sehen. Auf dem Foto mit dem Bodenbelag sieht man 3 Aussparungen. An diese Stellen kommen die Schuppen. Soweit erst einmal. Später melde ich mich mit dem Schuppenbau.

    Nun ist auch der SRK Ernst Meyer-Hedde vom Baubogen 25 des Passat-Verlages fertig! Ein gut zu bauende Modell. Es hat Spaß gemacht! Alles paßt gut zusammen, sodaß es nicht viel zu erzählen gibt. Die Poller habe ich nicht aus der Platine gebaut; die waren mir zu dünn. Positionslampen habe ich aus einem Polystyrolstab gefertigt. Sieht schöner aus, wenn sie rund sind. Bei den Schleppseilabweisern muß man an den Stützen am Heck 2 mm zugeben. Das war es schon. Viel Spaß mit den Bildern.

    Grüße von der Nordsee

    Volker

    Mit Bau-Bogen 25 kann man die SR-Klasse Hermann Rudolf Meier und den SRK Ernst Meyer-Hedde bauen. Ich habe begonnen mit H. R. Meier, und habe mich entschieden auch seine 3 Schwestern zubauen. Also ein Vierfachbau. Der Bogen erfordert, wie immer beim Passat-Verlag ein genaues ausschneiden, ein genaues zusammenbauen. Ich habe viel Freude beim Bauen gehabt, hatte aber auch ein selbstgemachtes Problem zu bewältigen. Lest auf jeden Fall die Bauanleitung. Ich habe es an einer Stelle nicht gemacht, und als ich mit dem Decksaufbau fertig war, stellte ich fest, ich hatte den Aufbau falsch zusammen gesetzt, und dadurch die weiße Sichel zum Bug in vergessen. Ich habe alles mit Hilfe von Aceton abbauen müssen, und habs dann korrigiert wieder zusammengesetzt. Die vorsichtshalber angefertigten 4 Kopien des Baubogens habe ich glücklicherweise nicht gebraucht. Ein mutiger Farbanstrich am Aufbau läßt nichts mehr von dem Schlamassel erkennen. Zwei Stellen, die mir Schwierigkeiten gemacht haben, möchte ich noch benennen: 1. Der Unterbau der Schornsteinstutzen ist so, wie vorgesehen m E nur unter Schwierigkeiten zu bauen. Um es einfacher zu haben, sollte man die Seitenteile vom Deckel trennen, verdoppeln und dann wie vorgesehen zusammenfügen(s Bild 42). 2. Die Stützen der Schleppseilabweiser sollten einmal probegebaut werden, um zu sehen wie es passt, oder nicht. Ja das war der kleine Bericht über den Bau dieser SRK. Beim Betrachten der Bilder viel Spaß, bis nächstens. Grüße von Volker

    Ich habe Fotos von der Backbordseite vergessen. Die kommen jetzt. Zu der Herkunft der Schiffe wollte ich noch etwas sagen: Von HMV sind die Hafenfähre "Lichtblick", der Kümo "Unterelbe" und der Kümo "Ronald" vom Clubmodell 2020. Der Rest ist vom Passatverlag : DS "Woltmann", Bau Nr. M19; Barkasse "Claudia", Barkassenschlepper "Regina" und die Festmacher "Fiete" und "Hein", allesamt Bau Nr M6. Kohlesäcke aus Taschentuch, einlagig, bemalt, gefüllt mit Getreidekörnern. Die Duckdalben versuche ich in der Download-Abteilung unterzubringen.

    Duckdalben_16Stück.pdfkartonbau.de/attachment/846973/

    Jetzt ist das Diorama fertig. Es hat den Titel "Durchfrachtenverkehr mit der K. D. Fritzen im Hamburger Hafen". Durchfrachtenverkehr bezeichnet, dass die mit einem Seeschiff ankommenden Güter im Hafen direkt auf Binnenschiffe , oder Kümos umgeladen und dann weiter im Ostsseeraum oder Flußaufwärts verteilt werden. Ich habe also zwei Kümos zum Beladen an das Schiff gelegt, sowie 2 Schuten von D. Hathaway, die Kohle entladen. Festmacherboote, Hafenbarkasse und Hafenfähre runden das Bild ab. Die Dalben sind Eigenkonstruktion. Das Hafenwasser habe ich mit Küchenpapier, bemalt mit einem Gemisch aus matter Acrylfarbe( schwarz, blau, grün, braun und rot) hergestellt. Obwohl matt angeben , glänzt die Farbe. Aber der Effekt ist oK. Unter den Schiffen habe ich kleine Flächen ausgeschnitten, einen UHU Klebepunkt eingesetzt und das Schiff darauf befestigt. Das passt genau zur Dicke der Wasserfläche. Man sieht es nicht. Der Glaskasten ist aus Polystyrolglas gefertigt und mit dem Kleber RUDERER L 530 zusammengeklebt. Ein sauberer, glasklar aushärtender Kleber, der nicht riecht.


    In den zurückliegenden Wochen habe ich die K. D. Fritzen gebaut. Lange habe ich mich nicht an das Modell getraut, ist es doch ein umfangreicher Baubogen. Aber dann habe ich angeschnitten, und war von Anfang an begeistert. Nach dem Anbringen des inneren Schanzkleides, muß man mit schwarzer Farbe etwas nacharbeiten, hat man den Ehrgeiz, dass die Speigatten übereinander passen. Aber dann ist alles gut. Alles passt fein an- und aufeinander. Die Winden für die Heber und Runer sind tatsächlich etwas zu groß. Wenn man das vor dem Zusammenbau weiß, sollten sie auf 80% verkleinert werden. Von Anfang an wollte ich 4 der Luken offen konstruieren, um den Ladevorgang darstellen zu können. Die Arbeiten dafür am Spantengerüst waren aufwändig, aber gut zu bewerkstelligen. Zum Takeln des stehenden Guts habe ich Leinengarn verwand, der zuvor in einer Spannvorrichtung mit Sekundenkleber eingerieben und damit steif wurde. Das laufende Gut an den Bäumen wurde aus unbehandeltem dünnen Polyestergarn angefertigt. Relings und Niedergänge sind HMV Lasercutware. Die Relings habe ich in der Höhe etwas eingekürzt und habe die Abfallteilen als Handläufe verwandt. Nun möchte ich mit dem Dampfer ein Hafendiorama erstellen: löschen und laden im Hafenbecken am Duckdalben in Schuten oder kleine Kümos. Viel Spaß beim Betrachten der Bilder wünscht euch

    Volker

    Den 1900 in Amsterdam gebauten Eisbrecher CHRISTIAAN BRUNINGS gibt es beim Verlag "World of Paperships" Das Schiff liegt im Museumshafen in Amsterdam. Es ist ein sehr schön zu bauendes Modell, hat eine gute Passgenauigkeit und ist recht detailliert ausgestattet. Der Baubogen enthält scheinbar für verschiedene Modelle die Darstellungen. Hier muss man aufpassen. Ich habe mir die Mühe gemacht Schornstein und Mast als kippbar herzustellen. Auch eine Winde zum herunterholen des Schornsteins ist entstanden. Diese kleinen Details zu bauen, macht wohl die meiste Freude beim Bauen. Leider muss man sich beim Takeln entscheiden : kippen oder nicht. Das Ergebnis zeigen die Bilder. Zu diesem Schiff passt der HYDROGRAPH im selben Maßstab aus dem selben Verlag. Es gehört zwingend zur Sammlung.


    Danke für die guten, inhaltsreichen Beiträge, und die Anerkennung für das Modell. Die Anmerkung von Hans-Joachim Möllenberg ist natürlich richtig, für Anfänger, oder langsam fortschreitende Kartonbauer, sind diese Art von Modellen natürlich gerade richtig. Vielleicht macht dann gerade an einem solchen Modell das Supern besonders viel Spaß. Im August fahr ich dann selbst auf diesen Schiff durch den Kanal und werde PIANISTO zuwinken.

    Viele Grüße Volker

    Beim Aue- Verlag wird der Schreiber-Bogen mit dem Passagierschiff JUNO; im Maßstab 1 : 100 verlegt. Ich bin bei Schreiber eher skeptisch mit den Modellen, mute diesen Bogen aber aus Nostalgiegründen kaufen. Da ich alle Modelle in 250 baue, wurde auch dieser Bogen verkleinert. Es ist alles ganz schlicht gehalten, ohne irgend ein besonderes Detail. Man kann sich also beim Detailieren richtig austoben. Ich habe die Decksaufbauten kopiert, um die Türblätter zum Aufkleben zu haben. Die Fenster wurden mit Transparentpapier hinterklebt( die Fenster des Steuerhauses waren schwarz??). Ich habe 2 Anker gebaut und mit der Ankerkette versehen. Es gibt den Kran zum Anheben der Anker. Es gibt in einer, dem Original nahen Menge, die Stützen des oberen Daches und die Birkenstämme. Es gibt einen Mast mit den entsprechenden Positionsleuchten und Scheinwerfern. Ich habe also all das hergestellt und angebaut, was zu dem Modell gehört. Und das im M 1 : 250. Es ist wirklich schade, das der Konstrukteur so wenig Interesse an einem gut ausgestatteten Modell hatte. Ich habe mich aber im Nachherein gefreut, dass ich mit meiner Kreativität ein so schönes Modell bauen konnte.

    Ich habe diesen Leuchtturm gebaut, und dabei die Bilder im Internet gesehen. Da hab ich mich entschlossen, den Molenkopf zu konstruieren und zu bauen, auf dem der Leuchtturm steht. Hier gibt es Bilder von dem Ergebnis. Wer Interesse hat kann von mir die Maße und Bauzeichnungen, sowie Bilder vom Kontrollbau bekommen. Ich könnte sie auch hier unter den PDF-Dateien einstellen. Im Moment weiß ich allerdings nicht wie das geht. Grüße von der Nordsee sendet Volker

    Hallo Fiete, auch ich habe die Mellum gebaut, und war während der gesamten Bauzeit gefrustet, weil immer irgend etwas nicht passte. Die meisten Fehler waren im Decksaufbau zu finden. Am Heck hatte ich keine Beanstandungen. Aber die anderen Fehler waren ganz offensichtlich keine Bau- sondern Konstruktionsfehler. Ich habe darüber mit Benjamin Fentens gesprochen, und er meinte, das meine 3. Auflage des Bogens, keine Fehler mehr enthielte. Daraufhin habe ich ihm gesagt, ich stelle nun das Gespräch über die Mellum mit ihm nun ein. Ich hatte eigentlich von ihm einen neuen, fehlerfreien Bogen erwartet. Seinerseits Unverständnis. Mein Ehrgeiz hat mich aber durch das Modell getrieben, und ich habe mit viel Aufwand die Fehler beseitigen können. Ganz abgesehen von diesen Mänfeln, ist die Mellum scho ein schwierig zu bauendes Schiff. Ärgerlich ist das Ganze trotzdem. Ich frage mich bei solchen Anlässen immer, warum gibt es eigentlich einen Kontrollbau? Ich verstehe aber deine Aufgabe des Modells. Denn solch einen offensichtlichen Fehler möchte man sich nirgendwo hin stellen.

    mit tröstenden Grüßen aus Dithmarschen von Volker

    An Imogen, Dirk und Helmut, erst einmal herzlichen Dank für eure Anerkennung. Und nun noch mal an Helmut B.: Deine Bemerkungen zu meiner Takelage erscheinen mir nicht zu schroff. Ich nehme sie als einen Hinweis, verbunden mit einer Empfehlung für anderes Takelmaterial. Vielleicht bekomme ich es in Flensburg im Modellbauladen. Außerdem war ich mit dem Ergebnis meiner Takelage auch nicht zufrieden. Also, du brauchst dir wegen deiner Wortwahl keine Gedanken zu machen.

    Grüße aus Dithmarschen von Volker

    PS das Bild zeigt nur meine Hochseeschlepperflotte. Insgesamt sind es mittlerweile schon 19 Schlepper geworden.

    Also, die Holzvariante hat gewonnen. Der Bastelladen konnte die Polystyrolstäbe noch immer nicht liefern!! Der vordere Mast ist aus Eiche, der achterliche Mast aus Buche geschnitzt. Eiche läßt sich besser zu einem konischen Mast formen. Bei Buche ist das schwieriger. Danach sah der Arbeitsplatz so aus:

    Nun beide Masten grau gefärbt, und die Positionslaternen angebracht. Jetzt kommt die Takelage: Die Antennen habe ich aus einer Seele vom Elektrodraht, 0,2mm Durchm., hergestellt. Der Rest ist graues Leinengarn, verstärkt mit Sekundenkleber. An den Antennen an der Mastspitze habe ich lange herumgebastelt, bis es endlich passte. Du brauchst eigentlich 3 - 4 Hände. Ich habe mich für eine Etappenarbeit entschieden: zuerst an jeder Mastspitze mit Sekundenkleber die Dreiecke mit dem "Balken" befestigt. Sie hielten sich gut in waagerechter Haltung. Dann habe ich Stück für Stück die vier Drähte zugeschnitten und mit Sekundenkleber angebracht. Also, das Ergebnis ist sicherlich nur suboptimal, aber das ist den widerspenstigen Drähten geschuldet. Ich bin unschuldig. Das Takeln macht mir immer richtig Spaß. Ich nehme zuerst die einzelnen Längen mit dem Stechzirkel vom Modell ab, schneide die passenden Längen zu und klebe sie mit Kittifix an beiden Enden versehen, an das Modell. So, nun ist die Zwarte Zee fertiggestellt. Abgesehen davon, dass es ein Kriegsschiff ist, gefällt mir dieses Modell sehr gut. Als Schlußbetrachtung läßt sich noch folgendes sagen: Alles läßt sich gut zusammenbauen. Die Baubeschreibung ist ausreichend. Manchmal wünscht man sich eine bessere Übersicht über die Teile. Ein Nachteil ist die empfindliche Farbe des Drucks. Den Laser-Cutsatz konnte ich nur eingeschränkt nutzen, weil man sonst auf die Bedruckung der Teile hätte verzichten müssen.

    Die Hochseeschlepperflotte freut sich über Zuwachs und begrüßt die Zwarte Zee!!!

    Nachtrag zur Ankerwinde: auch hier habe ich keine LC-Teile verwand, weil sie nicht mit Konturen bedruck sind. Für die Details habe ich dann lieber die Zeit für das Ausschneiden genutzt.

    Die Rettungsboote: bei den Davits zuerst die Füße umgeknickt, dann das Bt 214 an die Spitze von Bt 213 geklebt und trocknen lassen. Dann wieder Kleber aufgetragen und 214 von oben her an Bt 213 angebracht. Auf diese Art und Weise vermeidest du ein verrutschen der Bt. Beim Anbringen der Davits auf dem Deck darauf achten, dass sie sie so schräg stehen, das die Spitze sich über Rettungsbootmitte befindet. Das Teil K habe ich verdoppelt, weil es sonst zu wackelig ist. Das kleine R-Boot gehört nach Bb, das große nach Stb.

    Die KANONEN: Im Bauplan habe ich keinen Hinweis auf die Bt 256 - 260 + Y gefunden. Daraus ergibt sich die Plattform für das

    achterliche Geschütz. Die Figuren 18 + 19 zeigen sehr gut was wir machen sollen. Das hintere Kanonenrohr hab ich aus Holz geschnitzt, die vorderen sind aus 0,5mm starken Messingdraht gefertigt. Dann alles schwarz gefärbt. Nachdem die Kanonen fertiggestellt waren, habe ich die Relingsteile 222 anbringen können, weil nun die seitlichen Begrenzungen klar waren.

    Ich habe jetzt schon mal die Flagge gehisst, denn alles bis auf die Masten und die Takelage ist fertig. Vielleicht hier noch ein kleiner Tip für die Konstrukteure: Es gibt bei diesem Bauplan eine sehr klare Nummerierung der Bauteile; weil nämlich alles mit Zahlen bezeichnet ist. Besonders bei Winden, Kränen und anderem Gedöns ist die Nummerierung mit Buchstaben sehr unübersichtlich, und es wird noch schlimmer, wenn dann innerhalb eines Bauteils dann nochmal eine weitere Nummer vergeben wird, und das Chaos wächst mit der Anzahl der Teile.

    So, weil in diesem Bauplan keine vorgedruckten Masten und Bäume vorhanden sind, habe ich mir Polystyrolstäbe bestellt. Sind noch nicht da. Ich hole das Schnitzmesser und Holz und schnitze mir meine Masten. Das nächste Mal hört ihr wer gewonnen hat. Holz oder Polystyrol. Bis dahin, Grüße von Volker

    Nun kommt die Ankerwinde! Man glaubt es kaum, aber wieder einmal ist die fertiggestellte Winde um 0,6 mm breiter als das dazugehörige Podest. Ich habe es bei ungefähr 20 Schiffen noch nicht einmal erlebt, das die beiden Dinge perfekt zusammen passen. Was haben sich die Konstrukteure dabei nur gedacht? Nun, sei es wie es ist. Dank einer guten Bauzeichnung mit übersichtlicher Nummerierung, ist doch eine annehmbare Ankerwinde entstanden. Die erforderlichen Wellen habe ich aus 0,5mm starkem Messingdraht hergestellt. Die durch abkneifen entstandenen Spitzen habe ich mit dem Dremel geglättet.

    Die Back- und Steuerbordlichter habe ich meine kleinen Enkel anfertigen lassen. Meine Finger sind dafür viel zu dick. Der Lüfter vervollständigt das Bild auf der Back. Bis auf den Mast ist dort nun alles fertig!

    Jetzt soll es an die Rettungsboote gehen. Die entsprechenden Teile habe ich schon mal zurecht gelegt. Zuerst dachte ich, Bt 213 sind Raketen(Kriegsschiff); aber nein, dass sind die Davits, und der dünne Strich an der Seite bezeichnet den Biegungsgrad für die Davits. Das muss man erst einmal realisieren.

    Beste Klebegrüße von Volker

    Ich dachte, so seien die Handläufe richtig angebaut. Aber es ist falsch. Alle vorhandenen Handläufe gehören an die Niedergänge zum Steuerhausdeck. Die Handläufe für den Niedergang zum Peildeck sind an dem dazu gehörigen Geländer angebracht. Ich finde so sieht es aber auch gut aus.

    Bereitstellung Rettungsboote!

    An Klebbär: Es freut mich zu wissen, das du auch ohne Lasche arbeitest.

    Zuerst einmal die Antwort an Dirk: 1. Die Schichten lösen sich beim Aufdrehen, -wickeln manchmal selbstständig ab. Das ist dann hilfreich, und die verbleibende Kartonstärke ist ausreichend zur Konstruktion. 2. Den passenden Grauton habe ich aus Acrylfarbe Grau und Weiß gemischt und bewahre diese Mischung in einem 30g Schraubglas auf.

    So, nun geht es weiter mit den Aufbauten: Unter das Deck(Bt 106 + 107) habe ich die Kontur der Aufbauten 104 + 105 zum besseren Einpassen des Decks an das Aufbauteil geklebt. Du mußt aber darauf achten diese Kontur im Umfang um die Kartonstärke kleiner zu schneiden. Aus dem Aufbauteil Nr. 105 musste ich i. d. L. 1mm herausnehmen, damit es passt. Das habe ich am Ende gemacht, wo das Podest für die Kanone angebracht wird. Das mag bei anderen Kartonbauern aber durchaus anders sein.

    Das Steuer(Ruder-)haus(Bt 115) mit seinen vielen Fenstern gehört zur zivilen Ausstattung des Schleppers. Nur wenn du das Schiff zivil bauen willst, ist es sinnvoll, die Fensterflächen durch Transparentpapier zu ersetzen(ansonsten nur die hinteren 4 Fenster). Dann brauchst du auch die Kanonen und die Wasserbomben nicht zu bauen, und das ist eine kleine Alternative für den Schlepper. Das Ruderhaus wird nämlich später von einer Splitterschutzhülle umgeben, und du siehst von den Fenstern nichts mehr(Foto). Ebenso kannst du dann auf das Gerüst für die Persening verzichten: die passt dann nämlich nicht mehr. Ich habe mich entschieden die Splitterschutzhülle der Länge nach zu teilen, sodass man beide Möglichkeiten sehen kann.

    Bei den Lasercutteilen muß man wissen, dass sie nicht eingefärbt sind. Bei den Maschinentelegrafen und den Lüftungsklappen ist es kaum möglich, die Farbgebung selber nachzuholen. Deswegen habe ich sie aus dem Bogen ausgeschnitten. Bei den Lüftungsklappen bin ich nicht der komplizierten Bauweise des Bogen gefolgt, sondern habe die Fenster ausgeschnitten, den Innenraum schwarz gefärbt und dann die Lüftungsklappen nach Wunsch offen oder geschlossen angebracht(Foto).

    Als Verbesserung an den Aufbauten, habe ich unter den Türen Trittstufen angebracht, damit das Eintreten in die Aufbauten erleichtert wird.

    Noch etwas zu der Farbechtheit des Bogens: Wasch dir deine Hände, bevor du den Karton rollst oder an der Oberfläche reiben möchtest. Du reibst die Farbe ab, oder beschmutzt sie. Das wäre ja suboptimal. Auch ist die Verwendung von Aceton zum Kleberlösen nur mit einer Verfärbung des Drucks möglich. Siehe die Fläche des Peildecks. Ich musste das Geländer noch mal abnehmen, um es richtig anzubauen(Aceton) nun behaupte ich, ich habe den Schlepper altern lassen.

    Viel Zeit muss ich verwenden um zu wissen wo die Bauteile hingehören, und wo sie auf dem Bogen zu finden sind. Es ist schon etwas aufwändiger ein Modell ohne ausführliche Bauzeichnungen zu erstellen. Aber der Passat-Verlag sagt ja beispielsweise, dass sind dann Modelle für Fortgeschrittene. Dann schreiten wir also fort in die Kartonwerft. Bis zum Nächsten Mal. Gruß Volker

    Nun geht es weiter! Euch wünsch ich aber zuerst einmal eine gemütliche Adventszeit.

    Ich habe mich nun, entgegen aller Nummerierungen dazu entschlossen zuerst die Ausrüstung des Hauptdecks fertig zu stellen. Es hat sich hierbei heraus gestellt, dass die hier vorhandene Kartonstärke von 0,3 mm hinderlich ist bei der Herstellung der Kleinteile! Die Formung von Röhren im DM von1 mm ist fast gar nicht möglich. Ich habe diese Röhren aus Zigarettenpapier hergestellt, und anschließend eingefärbt. Es lohnt sich bei diesem Model einen großen Vorrat an hellgrauer Farbe anzulegen, da die Lasercut-Teile alle ungefärbt sind(man könnte es als einen Mangel bezeichnen). Man braucht diesen Farbton ständig und ausschließlich, da das ganze Schiff grau angestrichen ist. Zu den Lasercut-Teile ist noch anzumerken, dass sie viel zu weich sind. Ein schwieriges Handling ergibt sich daraus. Meine Empfehlung: vor der Verarbeitung mit Einlaßgrund(kommt aus der Holzbearbeitung) einstreichen. Das macht die Sache härter. Die Stützen der beiden Wasserbombenträger zwischen Bt 163 - 165 und 158 - 161habe ich aus 1mm dickem Draht gefertigt, dem ich einen schrägen Fuß verpasst habe, damit er schief steht. Bei den Lichtluken am Bt 165 muß man etwas rätseln wie die zusammengesetzt werden sollen, aber nach langer Rätselzeit kommt einem die Erleuchtung.

    Ein kleiner Nachtrag zum vorherigen Beitrag: Bei der Wand, Bt 41, hat man die Alternative, die Tür für die Schlepptrossen zu öffnen oder auch nicht.

    Auf dem Bauplan, der eine Seitenansicht und eine Draufsicht des Schiffes zeigt, gibt es m E bis jetzt 2 Ungereimtheiten: Draufsicht, Bt 93 muß 99 heißen und die Abdeckung des Schanzkleides auf der Back heißt 103 und nicht 204. So, das wäre es erst einmal wieder. Nun heißt es warten.

    Nun ein neues Schleppermodel: Die Zwarte Zee der Reederei L. Smit & Co Internationale Sleepdienst Maatschappij. Es gibt eine deutsche Bauanleitung, die von einigen Bildern unterstützt wird. Der Karton ist 0,3mm stark, also um die Hälfte schwerer und fester, als man es gewohnt ist. Es hat aber den Vorteil ein stabiles Model zu erhalten. Auch gibt es keine Abdrücke der Spanten beim Anbau der Bordwände. Ich habe mir zusätzlich die Lasercutsätze für das Spantengerüst und die übrige Schiffsausrüstung bestellt. Das Spantengerüst läßt sich so auf einfachste Weise zusammenbauen, ist stabil und passgenau. Das Spantengerüst habe ich mit Ankerbausteinen zum Aushärten beschwert. Es folgt das achterliche Deck. Wieder beschwert. Vor dem Anbau des Bachdecks mußt du die Wand Bt 42 mit Bt 43 - 45 anbauen. Ich arbeite wieder ohne Laschen. Stattdessen habe ich die Decks kopiert, und die Konturen der Decksaufbauten auf Karton verdoppelt. Sie werden dann an die entsprechenden Stellen geklebt, um den Decksaufbauten gleich die richtige Position zu geben. Ein Verfahren, das sich bei mir bewährt und eingebürgert hat.

    Anbau der Schiffswände: Auf die Benutzung von Seidenpapier habe ich verzichtet. Die Speigatten habe ich ausgeschnitten, wobei merkwürdigerweise unter dem Backdeck noch 2 Speigatten vorhanden sind, aus denen aber nie Seewasser ablaufen könnte(?). Diese habe ich geschlossen gelassen. Ich habe jetzt zuerst das achterliche Schanzkleid innen und außen zusammengefügt, und es dann an den vorderen Bootswandteil geklebt. Dies ist notwendig, weil du das innere Schanzkleid wegen des überstehenden Backdecks, später nicht mehr ohne Fummelarbeit vernünftig ankleben könntest. Du klebst jetzt das vordere Bootswandteil stumpf an den Steven, dann an das Backdeck, die Bodenplatte und die Spanten. Das Schanzkleid wird noch nicht angeklebt. Der Anbau der vorderen Bordwände geht recht einfach vonstatten. Die achterliche Bordwand hat eine Reserve in der Länge. Die wird nicht abgeschnitten! Bei mir passte die StB-Seite perfekt. Auf Bb habe ich ein Stück gekürzt, um es einzupassen. Das war aber ein Fehler! Besser man nimmt die Kontur der Längsspante aus der Bordwand heraus, weil sich sonst nämlich Bb und Stb- Seiten nicht schließen. Achtern wird ja der Deckel, Bt 91, aufgeklebt. Hier muß in dem gesamten Umfeld sehr genau gearbeitet werden, weil kein mm übrig ist. Ich habe dort ein wenig nacharbeiten müssen, was ich anschließend mit einer Bemalung dieser Partie auszugleichen versucht habe. Das vordere Schanzkleid habe ich genau in der Mitte geteilt, und dann Bb und Stb getrennt voneinander, am Steven beginnend, auf das Deck geklebt. Es ergibt sich insgesamt von den Bordwänden und dem Schanzkleid ein gutes Bild. Nach dem Anbringen einiger Dekorationsteile an Bug und Heck, kamen die Maler und haben die Wasserlinie ausgebessert.

    Nun geht es wieder in die Werft. Bis zur nächsten Meldung dauert es ein wenig.

    Grüße von Volker

    Danke an alle, für die anerkennenden Worte. Ja, die kleine Schlepperflotte zeigt meine Hochseeschlepper. Den Rest habe ich in der Vitrine versteckt.

    Und für Hajo: Du warst wohl mal Kriminaltechniker, dass du den Ortsnamen Vegesack hast lesen können. Das Brett hat vorher den Schleppern Vegesack, Rekum, Sirius und Steinbock vom WHV als Helge gedient.

    Und für Dirk: Welcher Schlepper nun der nächste wird, ist noch offen. Bugsier 14, Passat-Verlag, Bugsier 18, Jabietz-Verlag, Zwarte Zee, Scaldismodelclub oder die Bremerhaven, Passat-Verlag sind mögliche Favoriten. Helft mir, ich kann mich nicht entscheiden.

    Baubericht der Dritte! Zuerst einmal Danke für anerkennende Worte und die erhobenen Daumen. Ich muß jetzt noch ein Bild für die Pollerbank, Bt 59 - 63, einfügen. Das hat letztes Mal nicht mehr hinein gepasst: 1. Dem Kompaß auf dem Peildeck fehlte die Farbe für Bb + Stb. Habe ich ergänzt.

    2. Für die Steuerräder, Bt 122 + 141musst du dir die Stützen selber anfertigen. Ich habe versteiftes Leinengarn von 6mm Länge genommen. 3. Die Relingsteile habe ich nach den gedruckten Vorlagen aus meinen Fadenrelings selbst gefertigt. Da Anfang und Ende, sowie die Kickpunkte nicht immer passen, ist dies eine wirkliche Fleißarbeit. Aber das Ergebnis entschädigt für den Aufwand!

    Für die Herstellung der F-Reling habe ich mir aus verstärkter Pappe einen Rahmen gebaut, der waagerecht Einkerbungen für die Züge, und senkrecht welche für die Stützen hat. Ich kann den Rahmen auf der vorderen und hinteren Seite durchgehend bespannen, sodaß sich nur ein geringer Abfall an Garn ergibt. Das Garn hat die gewünschte Farbe der Reling. Die Kreuzungspunkte klebe ich mit Kittifix und besprühe alles mit Haarfestiger. Nun habe ich eine feste Reling. Auf dem Bild erkennst du das Prinzip.kartonbau.de/attachment/799031/ Allerdings habe ich damals das Garn noch angemalt. Aber das ist eine schlechte Lösung, weil alles sehr steif ist.

    3. Die Antenne, Bt L, hat m. E. nur eine ungenügende Darstellung. Hier ist Eigenkonstruktion angesagt. Ich habe 2 Kreise von 3,5mm Durchmesser ausgestanzt und einen Innenkreis von 3,0mm mit dem Cuter ausgeschnitten. Man wünscht sich Lasercut!!

    4. Bei den Bauteilen 106 - 109 habe ich vollkommen versagt, weil ich zu ungeduldig war. Erst die Anleitung auf der 3. Seite lesen... und dann bauen. 5. Bei den Masten zeigt sich ein kleiner Mangel des Baubogens. Die Teile hierfür sind nicht auf Karton gedruckt, sie liegen nur auf Papier gedruckt als Klebevorlage vor. Ich habe Karton verdoppelt, Die Vorlagen aufgeklebt, mit dem Cuter ausgeschnitten und angemalt. Den vorderen Mast(Peildeck) habe ich das erste Mal aus Zigarettenpapier gedreht. Das ist ganz ordentlich geworden. Der Aufbau der Masten ist problemlos, ebenso das Anbringen der Positionsleuchten. Allerdings muss bei dem Niedergang hinter dem Schornstein das zum Sch.-stein zeigende Relingsteil entfernt werden, weil sonst der Mast nicht angebaut werden kann.

    6. Der achterliche Baum soll gewöhnlicher Weise auf dem Bt. 144 aufliegen. Dies ist aber nicht möglich, weil die Konstruktion mit dem "Pollertisch" kollidieren würde. Ich habe statt dessen 2 Kreise ausgestanzt, Durchmesser 3,0 und 1,5mm, übereinander geklebt und auf dem Deck, Bt 27, angebracht, und darauf das Baumende geklebt. Sieht auch schön aus.

    7. Die Bügel auf dem Achterdeck musst du wenige mm länger schneiden als angegeben, und beim Anbauen auf die richtige Länge einkürzen.

    8. Die Ankerwinde: wie bei jedem Schiff bereitet sie auch hier Schwierigkeiten. Ist sie doch mal wieder breiter als die Bodenplatte, Bt 82. Aber man bekommt sie schon zusammengebaut.

    9. Bei der Takelage habe ich mich nach dem Gemälde des Baubogens gerichtet. Ich nehme die Längen mit dem Stechzirkel am Modell ab, schneide sie vor und klebe sie dann mit Kittifix an. Ich benutze dafür Leinengarn in der passenden Farbe, dass ich mit Sekundenkleber versteift habe.

    10. Schluß: Das Modell war gut zu bauen und es ist passgenau. Ja, es hat Spaß gemacht. Mit einem Lasercutsatz wäre vielleicht eine größere Detailtreue herausgekommen, aber ich finde, dass dieses Schleppermodell auch durch seine Schlichtheit besticht. Neben der Seefalke vom HMV und der Holland von diesem Verlag, macht die Elbe ein gutes Gesicht. Noch ein kleiner Mangel sei zu allerletzt angemerkt: Die Fahnen und Flaggen sind auf das glänzende Umschlagspapier gedruckt, sodaß man dafür nochmal in den Kopierladen laufen muß. Das ist doof!

    Ja, Danke für die netten Grüße.

    Jetzt geht es weiter mit dem Bau: 1. Bei den Decksteilen 38 und 42 mußte ich in der Länge eine kleine Kürzung vornehmen. Voran das lag, weiß ich nicht. Man sieht es dann beim Anbau ob es notwendig ist. 2. Als kleine Verbesserung habe ich Handläufe angebaut, die ich bei der Mellum vom HMV über hatte. Dort wußte ich nicht wohin damit, aber hier sehen sie sehr gut aus; es ist sogar ein feiner Strich für deren Lage an den Aufbauteilen angebracht. 3. Deck, Bt 39: hier kann man auf das vorgesehene Loch verzichten, weil es sich nach oben nicht fortsetzt. 4. Den Niedergang zum Deck, Bt 45, habe ich durch einen 30 Grad Niedergang vom HMV(Art Nr 5104) ersetzt.

    D 5. Die Bb und Stb Positionlichter auf dem Bogen haben mich nicht begeistert. Ich habe mir nach der Vorlage bessere konstruiert, und sie entsprechend am Bt 43 angebracht, nachdem ich die Aufdrucke ausgeschnitten hatte.

    6. Das Schanzkleid auf dem Brückendeck benahm sich beim Ankleben sehr widerspenstig, sodass ich es Stück für Stück angeklebt habe. An Stb musste ich bei dem Knick des Schanzkleides eine Längenkorrektur vornehmen. 7. Der Schornstein: Beim Innenskelett, d. i. BT 49, habe ich das senkrechte Teil(da steht 42 drauf) herausgeschnitten. Es ließ sich dann besser arbeiten. Das Schornsteinteil 48 und 49 mußte ich auf die tatsächliche Schornsteinfläche einkürzen. Ob das grundsätzlich so ist, kann ich nicht sagen. Unteres Teil von 49(da steht 45 drauf) so aufkleben, das der Klebepunkt für den achterlichen Mast zwischen Niedergangsöffnung und Schornstein erhalten bleibt. Oberes Teil von Bt 49(da steht 50 drauf) von den Laschen befreien, als Stabilisierung in das vorgeformte Bt 48 einkleben und dann alles stumpf aufs Deck und an Bt 42 ankleben. Bt 50 vorformen und mit der vorgegebene Lasche verkleben, den Deckel, Bt 51, ohne Laschen oben auf Bt 50 ankleben, damit der Schornsteinteil seine richtige Form erhält. Nachdem die Klebe trocken ist, kann der Schornstein jetzt vollendet werden. Leider habe ich gerade festgestellt, dass ich vom Schornsteinbau gar keine Bilder habe. Man möge es mir verzeihen.

    8. Bei der Motorenlüftung, Bt 52, musst du dich entscheiden: offene oder geschlossene Fenster. Bei offenen Fenstern muß der Innenraum schwarz ausgemalt werden. 9. Die Umlenkrollen, Bt 58 - 63 : Aus Bt 57 + 58 wird ein Tisch gefertigt, der die Poller aus Bt 59 + 60 aufnimmt. Nun werden die beiden Teile 61 und die Kreispaare 63 rückwärtig verklebt und mit Bt 62 zu 2 Pollern verarbeitet. Diese werden dann auf den Pollertisch geklebt. 10. Zu den Bt 64 - 140 sind keine Anmerkungen zu machen. 11. Die Rettungsboote, Bt 111 - 116: Bt 113 gehört zu Bt 114 und 115 zu 116wegen der unterschiedlichen Größen der Bootskörper. Für die Stützen der Davits, Bt F, habe ich aus 0,5mm starkem Draht entsprechende Längen geschnitten und angebaut. Mit Leingarn habe ich die R-Boote an den Davits befestigt. 11. Jetzt ist erst mal Schluß. Morgen geht es weiter.

    Von den berühmten Niederländischen Schiffen begeistern mich am meisten die Hochseeschlepper. Die HOLLAND steht schon im Regal. Nun soll die ELBE gebaut werden. Über den Bau möchte ich mit einem kleinen Bericht informieren.

    Ich arbeite grundsätzlich ohne Laschen. Die werden bei mir bis auf wenige Ausnahmen abgeschnitten. Ich klebe den Rumpfaufbau mit Uhu-Alleskleber. Von da an mit Kittifix. Aber Teile, die ich noch ein wenig verschieben muss, werden wieder mit Uhu geklebt. Die Bodenplatte und die Decks 9 und 27 habe ich mit Karton verdoppelt. Dadurch wird das Modell stabiler und ich kann den Kleber für die Bordwände gut auftragen. Wegen der Verdoppelung müssen die Spanten um 0,4 mm(2 fache Kartonstärke) gekürzt werden, sonst passt die Bordwand nicht. Ich habe dann die Spanten auf die Grundplatte, und das Deck 9 mit dem Bauteil(Bt) 10 versehen auf die Spanten geklebt. Ebenso Deck Bt 27. Alles steht auf einer glatten Fläche und wird beschwert. Erst nächsten Tag kann es weitergehen mit den Bordwänden.

    Die Bordwände habe ich in der Länge mit Seidenpapier zusammengefügt. Auf die Bt 30 31 konnte daher verzichtet werden. Dann Bb und Stb am Bug mit Seidenpapier verbunden, und am Heck an einer Seite Seidenpapier angebracht, um einen möglichen, späteren Spalt bemalen zu können. Vom Bug beginnend habe ich dann die Bordwände angebaut. Vor Bordwänden habe ich immer Angst. War hier aber unbegründet. Alles passt bestens zusammen. Den Maler konnte ich abbestellen. Die Ankerklüsen, Bt 32 wurden natürlich vor dem Anbau der Bordwände eingebaut. Wegen meiner Hektik habe ich aber die Bt 11 - 23 vergessen, die unter Deck 27 gehören. Muß man auch nicht bauen, weil sie später gar nicht mehr gesehen werden. Bei Aufbauteil Nr. 10 kann man auch so die Türen für die Schlepptrossen aufstehen lassen. Ich habe aber alles mit Aceton noch mal zerlegt und nach Einbau der Winden wieder zusammengefügt. Man sieht 2 Trossen aus den Türen rausgucken...Bei den Decksaufbauten habe ich die Fensterflächen und Bullaugen durch das transparente Papier der Briefumschläge ersetzt.

    Damit die Decksaufbauten auf den Decks Nr 27 und 39 passgenau angebaut werden können, habe ich die Bt 27 und 39 kopiert, auf verdoppelten Karton geklebt und um die Kartonstärke schmaler ausgeschnitten, dann entsprechend aufgeklebt. Jetzt habe ich eine Kante zum Anlegen und Ankleben der Decksaufbauten. So ist es viel angenehmer zu arbeiten, als mit den Laschen auf dem Deck herumzurutschen. So, jetzt ist erst einmal Pause. Morgen geht es weiter. Gruß Volker