Posts by kartonskipper

    Daher habe ich mich erstmal der Inneneinrichtung gewidmet.

    Daß macht sicher mehr Spass als sich mit den anderen Unwägbarkeiten herum zu schlagen; so richtig komfortabel war es nicht in einer B-17. Davon konnte ich mich 1979 in Duxford überzeugen, als ich dort - lange bevor die Flieger in den Hallen verschwanden - mit Leiter und Special Permission, ausgestellt von Tony Ingman, dem Leiter der Einrichtung frei bewegen konnte; innerhalb und ausserhalb der Flugzeuge, die damals noch an der Flightline aufgestellt waren. An diese 3 Tage in den Workshops erinnere ich mich immer noch gerne und ich drücke Dir die Daumen für das Durchhalten - die B-17 ist nun wahrlich kein Kleinteil :D

    Lieber Gruß

    kartonskipper

    tja, manchmal liegt es eben an Kleinigkeiten, warum Kaisers Mariners und Kuddeldaddeldu nicht ganz so erfolgreich waren; hätte doch der Inschenör der Kaiserlichen Marinewerft mehr Haare auf dem Kopf gehabt? Wie willst du denn peilen, wenn dein Körpermaß gerade mal so hoch ist wie eine pommersche Saustallstür? kann doch nicht funkschionieren ..

    Na, der Herausgeber diese Modellbogens hat noch nie so richtig was auf bodenständige Kontrolle seiner Druckwerke gegeben, glaube ich .. Risiko und Nebenwirkungen ..

    Hajo, ich fühle mit Dir ..

    Bei einem Bogenkauf im Fachgeschäft - Liebling, passt die Fensterkrümmung und der Krümmer bei den Abgasrohren zu meiner Lockenpracht? :cool: Herr Möllenberg, bitte kommen sie mal, der Kunde hat eine Frage...
    Also, dieser eigentlich unscheinbare, weil fast monochrome Bogen - was Du bis jetzt daraus zauberst ... allererste Locke ...

    Mit einem wellaförmigen Gruß

    kartonskipper

    Diese Beschaulichkeit äußerte sich auf mannigfache Weise ...



    ... den Brief kann ich auch morgen noch einwerfen!


    MiniMax Module und die MiniMaxler, die auf 30 mal 100 Zentimetern solche Szenen entstehen lassen. Mich heute animiert haben, einen hoffentlich launigen Bericht zu schreiben - mit einem Lächeln im Knopfloch. Vor einem Jahr hatte ich mein erste Erlebnis beim 10jährigen ...

    Ich hoffe es werden noch ein paar mehr und vielleicht überlegt sich ja doch der eine oder andere, diese Idee aufzugreifen und sich seine kleine MiniMax-Welt der Modellbahn zu erschaffen ...


    Bis dahin lege ich mich wieder hin und nehme noch einen Schluck:



    Mit einem lieben Gruß

    kartonskipper

    Unsere Module sind primär im ländlichen Raum angesiedelt; da liegen unsere Wurzeln, da sind wir geboren und bis auf einige städtische Exoten leben wir auch bis heute hier.

    Und deshalb von mir keine grossen Lokparaden sondern die kleinen Szenen jenseits des Schienenstranges, die mir heute vor die Linse kamen ...




    Es soll auch rollendes Material unterwegs gewesen sein?



    Wölpsche hatte sich dank einer gewissen Dame zu einem HotSpot entwickelt ...



    Segg mol, we hett de Kisten hier hinsett, werst Du dat?


    Und gegen Ende des Fahrtages kehrte dann auch langsam die Ruhe und Beschaulichkeit ein ...

    Moin zusammen!

    Mir ist in den Jahren nicht verborgen geblieben, daß auch Kartonmodellbauer eine stille Liebe für die rollende Variante auf Schienen empfinden.

    Ich fahre seit einigen Jahren auch 2-, bzw. 3gleisig. Schmalspur und Normalspur.

    MiniMax eben - minimale Kosten und maximaler Spielspaß. Diese Idee ist mittlerweile 11 Jahre alt und genauso dass ganz spezielle Treffen in Mulsum, einer kleinen Gemeinde im Elbe-Weser-Dreieck:


    Vatertag = Himmelfahrt; und es war ein himmlischer Vahrtag! Die Urväter des MiniMax hatten ein Arrangement auf die hölzernen Beine der Module gestellt, was über mehrere Stunden einen interessanten Fahrbetrieb ermöglichte.

    Hier der Versuch eines Überblicks über die Strecke, die von 2 Schattenbahnhöfen beschickt wurde; einer ist im Vordergrund zu erkennen:


    Unerläßlich ist eine Zuordnung für Waggons und Lokomotiven; der Zugbetrieb wird von den Mitgliedern durch mitgebrachte Fahrzeuge ermöglicht; damit jeder als Lok-, Fahrdienstleiter oder Einsatzleiter tätig werden kann, ist die Wagen/Lokkarte ein hilfreiches Instrument; Identifikationsnummer der Lok, und die entsprechenden Funktionen sind darauf festgehalten; so hat jedes Mitglied direkten Zugriff auf die Informationen und kann mit dem Handregler entsprechend operieren ...

    Der Arbeitsplatz des Schattenbahnhofsleiters; Einsatzpläne, Regler, Diensttelefon ... und der unbedingt notwendige Kaffeebecher ... Bier gibt es nach Dienst ...


    2 Dinge hatten es mir besonders angetan, da sie hier zum ersten Mal vorgestellt, beziehungsweise im Betrieb ihre Tauglichkeit nachweisen sollten; der Rangierstern von Christoph und das Industrie-Modul-Arrangement von Matze... vorweg - beides ausgezeichnet gelungen und zur Nachahmung für andere MiniMaxler jenseits des Elbe-Weser-Dreiecks anempfohlen .. [Blocked Image: https://img.homepagemodules.de/grin.gif]

    Hier der Rangierstern:


    Wunderbar, wenn eine Köf darüber "gleitet" ... aber der begeisterte Modulbahner erkennt schon, wieviel Rangierspaß solch ein Stern bieten kann und welche Möglichkeiten für unterschiedliche Anschließer er offenbart ...

    Den regelmäßigen Besuchern von Garten-Centern, Golfplätzen oder der Interflora sei gesagt, diese Module sind aufgrund von Zeitmangel noch nicht ökologisch fachgerecht durchgestaltet; Landschaftsarchitekten, Steinsetzer, Asphaltierer warten noch auf den Einsatz ... teilweise wurde schon der Wasserwirtschaftsverantwortliche handwerklich eingebunden; wie man mir von Herstellerseite der Module versicherte, wurden bereits Bodenproben ... [Blocked Image: https://files.homepagemodules.de/b851973/smiley_19.gif]

    Im Zeitraum der von Matze hier nun präsentierten Industriemodule - erstmalig - gab es noch keine Bodenverträglichkeitsprüfungen oder ähnliches; da wurde einfach gebaut und gemacht und gearbeitet und so der Wohlstand geschaffen für diejenigen, die es dann später kritisieren konnten. [Blocked Image: https://img.homepagemodules.de/zunge.gif]



    Zufahrt in die Werkhalle:

    Auf 40 cm Tiefe ist einiges möglich; wobei hier noch nicht einmal mit Halbrelief operiert wurde.

    Industrie und Wohnen, liebevoll umgesetzt; heute werden diese Viertel gerne genommen um gnadenlos zu gentrifizieren und die alteingesessenen Bewohner aus ihrem Kiez zu vertreiben; Industriebauten als Atelier oder umgebaut als Lofts oder was auch immer; damals wurde hier teilweise beengt gewohnt, geliebt, gelebt, gearbeitet und gestorben ...


    Diese Szene könnte auch irgendwo in Wanne-Eickel oder in ihrer lateinischen Schwester Castrop-Rauxel beheimatet sein?

    die DDR-Oldtimer (Wartburg 311, EMW 340 Kombi und Barkas) passen nicht so recht ins nordwestdeutsche Emsland.

    In der Tat! :D Sie sind nur beispielgegebend und waren gerade ausserhalb der Vitrinen zur Verfügung. Diese Häuser, im ersten Beitrag der Trilogie angedeutet, könnten auch in Wismar, Warnemünde oder anderen Küstenorten stehen, wo angemerkte Fahrzeuge bis in die 90er noch sehr verbreitet waren.

    Gruß

    kartonskipper

    Moin René,

    bei der F-100 hast Du vielleicht Walters Konstruktion nicht mitbekommen. Drei Versionen der F-100, Vietnam, Thunderbirds und Skyblazers, in feinster Druckqualität - teilweise Metallic.

    https://www.ipms.at/web/images…leShop_2021-05_Karton.jpg

    Es gibt sogar einen LC-Spntensatz und eine Vaccu Kanzel. Das alles gibt es sogar bei unserem Slawomir.


    danke für den Hinweis, ist direkt an mir vorbeigegangen; Fluchzeuche bastel ich ja nur zur Entspannung wenn ich keine Lust zu meinen eigenen zeichnerischen Anfällen habe. :D

    Der Walter hat sich ja immer reingekniet, wenn es um den Renaturierung von GELI-Modellen ging; ich täte mich ja narrisch freuen, wenn die Canadair noch einen Ableger des Geschwaders von Bubi Hartmann mit den gelben Tulpen - also nicht das erste Geschwader - bekömmen tät; in dieser Bemalung - rote Tulpen - gab es auch eine T-33 ... i glab i dram ... :D

    Gruß kartonskipper

    Moin Christoph,

    es freut mich, ein gebautes Modell dieses Magirus Eckhaubers zu sehen; ich habe diesen Bausatz hier noch liegen oder ihn vor Zeiten schon verschenkt? Probleme bieten immer die Übergange von gerundetem zu eckigem Anschluß; Frontschnauze Kühler und eben die Kotflügel; Führerhausdach kann man noch durch intelligente Schnittvorgaben seitens des Konstrukteurs befriedigend lösen .. aber wenn die Laufrichtung des Kartons entgegenwirkt .. leider ist dass oft der Fall. Aber Du hast bei deinem Modell alles souverän gelöst ...

    Gruß

    kartonskipper

    und eine G 91 finden.

    Es gibt offenbar ein paar Originale, die man irgendwie als Konstrukteur oder Verlag nicht in der optischen Erreichbarkeit hat; Buccaneer und G-91 als auch F-100 - und ich meine - in einer brauchbaren und ansprechenden Qualität; Super-Etandard wäre auch noch solch ein Flieger. Sollte es sie meinen Anforderungen entsprechend geben, bitte ich um zielführende Hinweise ... Sycamore und S-58 .. 1:33... na, no na net .. jetzt wird nimmer leiwound .. :D

    Gruß

    kartonskipper

    dürften die Decksmaschinen vom Zulieferer Achgelis hergestellt worden sein.

    Daß ist sogar absolut richtig; ich hatte bis vor einigen Jahren noch einen Haufen Unterlagen über Decksmaschinen, Winden und allerlei anderer Gerätschaften, die auf den Schiffen verbaut und von Achgelis hergestellt wurden. Reeder waren schon immer auf den Pfennig bedacht und kauften dass, was sich bewährt und günstig war; Fischdampferreedereien noch mehr.

    Gruß

    kartonskipper

    Moin Henning,

    Mein Fischdampfertyp ist offenbar umgebaut worden, siehe Heckbereich und Schornstein.

    hier gilt sicher auch, der Generalplan ist die Grundidee? Verbessert wird dann in der Serie? :D

    Hier noch ein Foto der DORTMUND, Rechte bei Holger Jaschob, shipspotting.com

    Ich denke, dass Holger noch mehr solcher Fotos hat, er war bis zum Ende bei Seebeck beschäftigt, wenn ich mich an damals erinnere.

    Gruß

    kartonskipper

    Moin zusammen!


    Ich möchte die kleinen Häuser und der Berichterstattung darüber noch mit ein paar Szenen abschließen. Ich erlaube mir, ein paar Tips zu Gestaltung der Fotos einfließen zu lassen. Oder besser gesagt, ich zeige und beschreibe hier, wie ich es mache. Es geht mir nicht um Besserwisserei; auch ich habe Bildgestaltung und Fotographie nicht erfunden. [Blocked Image: https://i0.wp.com/2img.net/i/fa/i/smiles/icon_smile.gif?w=640&ssl=1] Und ja, für die erfahrenen Bildgestalter hier im Forum ist es ein alter Hut; Stativ, Beleuchtung - kann doch jedes Smartphone viel besser; und es stimmt ja auch ... Alexa und Siri haben die halbe Welt im Griff - mach mal ein Foto von dat Diodrama da auffen Tisch ... :D Ich bin immer wieder begeistert, wie sich Baufortschritte mal eben so - dokumentieren lassen ... ne, hat schon was.


    Für mich sind die Aufnahmen von fertigen Modellen, allein oder im Kontext mit anderen Teilen der Höhepunkt und Abschluß jeden Projektes.
    Die Kamera gehört bei mir – außer bei Schnappschüssen – immer auf ein stabiles Stativ und im Zusammenwirken mit einem Kugelkopf mit Wechselplatte oder wie in diesem Falle mit einem Neiger, der in Längsache, Vertikale und drehbar zu arretieren ist. Beim Kauf meiner Kameras habe ich immer darauf geachtet – seit es die neuen Dinger digitalisiert gibt, daß die Möglichkeit eines „Drahtanschlusses“ in elektrischer Funktion vorhanden ist. Stativ und „Fernauslöser“ garantieren schon mal eine gewisse Sicherheit bei der Schärfe des Objektes … ach, bevor ich vergesse es zu erwähnen, Kameratyp und Hersteller und Preisklasse – diese Hinweise gelten für alle Modelle. Wenn kein Anschluss für einen Fernauslöser vorhanden, fast alle Modelle haben einen elektronischen Selbstauslöser, den man einsetzen kann. Das erlaubt eine kleine Blende so zwischen 8 und 11 …



    So sah es bei mir aus, als die Kulisse vorbereitet und die Darsteller selbst am Set waren … [Blocked Image: https://i0.wp.com/2img.net/i/fa/i/smiles/icon_biggrin.png?w=640&ssl=1]
    Noch ein kurzer Überblick über das Geschehen.


    Ich werde auch gleich mit den Nahaufnahmen anfangen, bevor mir der Gino vom Fahrrad fällt…


    Dieses Bild entstand in „Augenhöhe“




    Wenn ich solche Modelle nach Fertigstellung in Szene setze, sollen sie auch immer Geschichten erzählen oder zu solchen anregen; Ich gebe zu, bei Schiffsmodellen ist es etwas schwierig; bedingt durch Maßstab gibt es oftmals keine geeigneten Figuren und Gebäude; und der Aufwand für die Staffage ist oftmals größer als die Entstehung des Hauptdarstellers.Beide Bilder - oben gezeigt - sind in Ordnung. Viele würden auch sagen, fein, gefällt.

    Aber durch andere Kameraeinstellung und näher ran, geht da noch mehr.



    Eigentlich die gleiche Szene, aber ein völlig anderer Bildeindruck; das Geheimnis liegt darin, Spannung im Bildaufbau; eine Diagonale hilft hier immer; eigentlich eine Grundregel wie in der Malerei der Goldene Schnitt; auch dieser gilt oftmals in der Fotografie. Näher dran und Details offenbaren sich, Kanaldeckel, Gullys, Pflasterung ….

    Bevor ich weiter fortfahre; so schlecht sehen Fertigmodelle eigentlich gar nicht aus; in meiner Vitrine sehen sie nicht so gut aus!

    Ich muß an dieser Stelle einmal den Kommentatoren für ihre Zeilen, daß diese Häuser in alle Epochen passen; diese Fotos sind ein Dank dafür; ich habe versucht, aus meinem bescheidenen Fundus etwas Erinnerung darzustellen.


    In einem Bild Ordnung schaffen und Spannung aufbauen, den Blick auf des Wesentliche lenken; wir sehen das Fahrzeug im Vordergrund und trotzdem wird unser Blick unbewußt auf die beiden Herren im rechten Bildteil gelenkt. Woran liegt das? Es ist die von mir gewählte Diagonale im Bildaufbau. Sie führt den Betrachter von links unten nach rechts oben. Achtet mal bei Profis und deren Bilder darauf.


    Auch hier habe ich bewußt keine Frontalansicht bei der Aufnahme gewählt. Auch mal Mut beim Bildausschnitt zeigen; daß weckt die Neugier beim Betrachter. Oder bei der Gestaltung, warum nicht den Kundendiensttechniker nach dem Verlassen auf dem Weg zu einem Kunden vor dem Fahrzeug zeigen?


    Das gleiche Motiv, aus einem anderen Blickwinkel; und Björn, die Mülltonnen stehen lotrecht! Zum Thema Personen in einem Diorama oder in einer Szene, sollten wenn es die Situation und Darstellung erlaubt, eine Beziehung zueinander aufbauen … ich glaube Frau Konopke und Gino demonstrieren es hier gerade und der Blick des Technikers sagt auch einiges zum Thema, erst macht sie meinen Besuch eilig und nun quatscht sie sich hier einen Wolf mit dem Eisheini … oder so


    So, nun ist Schluss mit der Verbreitung meines profunden Halbwissens; ich bedanke mich für das Interesse; wenn es Euch gefallen hat, werft noch ein paar gedrückte Daumen in den Hut und habt eine schöne Zeit.


    Gruß kartonskipper

    Moin Henning,

    Ich finde deine Häuschen so schön, weil du sie uns noch ohne PV-Anlagen zeigst, die du sicher bald installieren wirst.

    Auch wenn die Geschichte der Photovoltaik im Jahre 1839 beginnt, als der zugrundeliegende photoelektrische Effekt - Wandlung von einfallendem Licht in elektrische Energie - durch Alexandre Edmond Becquerel entdeckt wurde. Würde zwar in meine Epoche von ca. Anfang der 20er bis Anfang der 30er Jahre passen. Wäre im Gesamteindruck jedoch nicht stimmig; vermutlich wusste man damals noch nicht einmal wie man Photovoltaik schreibt. Zumal die meisten heutigen Energiefresser noch nicht erfunden waren. In vielen ländlichen und kleinstädtischen Gegenden zog gerade das elektrische Licht ein. Petroleum war noch allgegenwärtig. Und selbst die Eisenbahn betrieb damit ihre Loklaternen.

    Danke, daß sie Dir gefallen, die kleinen Häuschen ... zumal sie vor dem Abriss bewahrt worden sind. Auch wenn die Strasse davor optisch ein Graus ist.

    Gruß
    kartonskipper

    Moin zusammen!

    Animiert von Fotos aus Dänemark, aber auch aus einigen Teilen Norddeutschlands — der Holm in Schleswig oder die hintere Reihe in Husum — um nur ein paar Beispiele zu nennen, wollte ich auch ein Eckhaus; bei einer Figurenbestellung sah ich Zubehör für einen Frisiersalon.

    Zur Einstimmung eine Häuserzeile aus Odense/Dänemark – Foto: alamy.com



    Die Grundkonstruktion war schnell gemacht; wobei ich — nachdem das Schaufenster doch ganz brauchbar gelungen — es auch eine Bäckerei, vielleicht in der Zukunft, hätte werden können.

    An dieser Stelle noch eine Anmerkung: die Grundkonstruktion der Wände und die Aufständerung, Grundplatte entstehen aus 1 mm Finnpappe; kaschiert werden sie mit Ausdrucken auf 90g Color Copy; zum Verkleben nutze ich bei den Flächen Fixogum, beiderseits aufgetragen.
    Der Drucker ist übrigens von Epson, 67 Euro und mit Fremdtinten betrieben .. mir reicht er.

    Nun aber; mein Ehrgeiz lag aber eher in der Verwirklichung von einer Sache – Marmor und Waschtisch aus Karton … da ich ja aus der gestalterischen Ecke komme, sollte es eigentlich klappern …


    Wobei, vielleicht hätte ich doch besser unter einer Lupe ausgeschnitten?!

    Waschen, Legen, Schneiden - scheint hier aber zu funktionieren .. ach' wie schick, soll es noch eine Welle mehr sein?
    Man kann eben nicht alles haben; anschließend habe ich eine Decke draufgeklebt und vorher eine LED installiert – vor Ort sieht es sehr gut aus; im Foto habe ich es noch nicht probiert …




    Zusammengebaut sieht das Eckhaus nun so aus; bißchen hygge vielleicht? Hygge ist der dänische Begriff für Gemütlichkeit .. Wohlfühlfaktor?

    Die Linkshändertür hatte es mir natürlich angetan; [Blocked Image: https://i0.wp.com/2img.net/i/fa/i/smiles/icon_smile.gif?w=640&ssl=1] Und ich weiß, daß das Innenleben nicht in diese Epoche paßt. Meine ist eher die Epoche I bis II, bezogen auf die Eisenbahnbauer.

    Nochmal die andere Seite:




    Stellprobe mit Fahrzeugen beider Epochen:



    Leider hatte ich dann auf den Fotos gesehen, daß noch ein paar handwerkliche Fehler vorhanden.
    Das Schaufenster entsprach nicht meinem Anspruch und so wurde es ersetzt. Die Dachluke entsprechend neu gestaltet, die Dachrinnen auf Niveau gebracht.


    Es lassen sich auch mit diesen paar Häusern interessante Szenen gestalten; wobei eigentlich nur noch die Sprechblasen fehlen?!

    Laternen sind von Auhagen, Rinnen und Fallrohre ebenfalls; alles andere ist Papier oder Karton – und einige Fenster könnten auch mal wieder gestrichen … ?

    Einstweilen Dankeschön für das Interesse und in meinem letzten Beitrag zu diesem Thema möchte ich noch ein paar Gestaltungstips und Fotografierhinweise geben.

    Gruß kartonskipper

    ob Ostfriesland oder das Holländerstädtchen Friedrichstadt im Westen von Schleswig-Holstein, sie haben Ihren Charme.


    Die Hinterhöfe bestehen aus eine Hofplatz mit Gartenanteil. Schuppen und mehr.

    Moin Arne,

    ja, man muss gar nicht soweit gehen - noch vor Ribe in Dänemark habe ich hier meine ersten Begegnungen gehabt: Lübecker Höfe und Gänge

    Gruß
    kartonskipper

    Guten Abend,

    ich erlaube mir zu diesem angekündigten Modell einen Link zu setzen:

    hier: für die nicht ganz so kaiserlich-affinen Modellbauer und interessierten Leser.
    Schön, dass der Kartonmodellbau von der nächsten Generation weitergeführt und mit neuem Leben erweckt wird.

    Gruß
    kartonskipper

    Moin Henning,

    Kreuzfahrer sind nun wirklich nicht mein Thema; aber die Umsetzung hier von Dir - in diesem doch sehr filigranen Maßstab - gefällt mir sehr. Der Unterbau des Schornsteins, der sehr an eine Konzerthalle erinnert, ebenso einige Aufbauten, die vermutlich die Serie Raumschiff Orion noch viel realistischer hätte erscheinen lassen.
    Ich kann diesem Schiff eine ansprechende Formensprache in der Ausführung meine Zustimmung geben ... also, sieht gut aus ... wenn es einen goldenen Schnitt für Schiffe dieser Art gibt, dieses wäre wohl danach entstanden :D

    Gruß
    kartonskipper

    Moin zusammen!

    Manche Dinge verselbständigen sich; dazu gehört eben auch oft ein neues Bild oder ein Beitrag; wie schon angemerkt, komme ich ja aus der Schiffbauecke und da speziell Marineschiffbau der ehemaligen Bundesmarine. Aber auch das Thema Häuschen kann einen packen …

    Deshalb habe ich noch einmal nach Fotos aus Norden geforscht — und siehe da ….


    Wohngebäude Burggraben 29-31 in Norden



    Solche Vorlagen kannst Du nicht liegenlassen; ich habe mir die künstlerische Freiheit erlaubt und das Endhaus gespiegelt und im Modell umgesetzt.

    Es sieht irgendwie „verhauen“ aus; nicht ganz gerade alles und überhaupt — glatte Architektur hat mich noch nie angesprochen. Die Firstpfannen habe ich mir selbst geschnitzt – Tonpapier, kleiner Schattenverlauf in die Zeichnung gelegt und nach dem Ausschneiden mit einer feinen Häkelnadel geformt .. ich arbeite noch dran, was die Verfeinerung angeht.

    De Haltebügel für die Fallrohre habe ich aus Seidenpapier – rückseitig mit Alufarbe versehen – gefertigt; gleiches gilt für die Trauf-Bleche.

    Bis hierher sieht es ja noch ganz brauchbar aus;


    Da versucht sich einer an Klinkermauerwerk — Läufer-, Verbund- und was es sonst noch alles gibt …

    Und überzeugt hat mich auch hier wieder das Original, welches ich nach Fertigstellung fand;

    Und nun eine Stellprobe mit dem bereits vorhandenen Doppelhaus:


    Kleine Ecken geben immer Spielraum für szenische Auftritte, und seien es Mülleimer oder ein Fahrrad. Hier nicht dargestellt, aber die Phantasie darf doch auch einmal vors Auge treten?

    Ich mag diese Form der fotografischen Nähe, Verdichtung. Man ist näher dran, sei es für Verbesserung des eigenen Tuns oder der Eröffnung neuer Perspektiven?!Es läßt sich mit diesen beiden Häuskens sogar eine kleine Gasse bilden.


    Da steckt noch jede Menge Potential in diesem Thema - aber ich sage erst einmal Tschüss und freue mich, wenn ich hier wieder aus der 2ten Reihe berichten darf …

    mit einem lieben Gruß

    kartonskipper


    Ergänzung: Wenn sich jemand stört, das gewisse Versorgungsleitungen oder Schornsteine noch fehlen? Diese werde angebracht, wenn die Gebäude ihren Platz auf meinen Eisenbahn-/Hafenmodulen in 1:87 gefunden haben ...

    Tschuldige ..

    aber selbstverständlich versuche ich auch die deutsche Version: sehr interessant, dass mein Holländisch auch in Deutsch einigermassen verständlich ist ..


    Hallo Willem,

    ich hatte nur Dirks Fotos für die Konstruktion; aber ich denke, der hintere Dachüberstand ist ziemlich lang und geht bis auf Mannshöhe ... zumindest lassen das die Fotos von früher vermuten; es gab auch kleine Gärten vor dem Haus, die leider der Umgehungsstraße zum Opfer gefallen sind.Oh, ich vergaß, diese Häuser sind für mich als Halbrelief interessant, weil sie auf einem Modul für einen Sielhafen sind und ich nicht viel Platz in der Tiefe habe.


    Schwäbisch geht bei mir nur nach dem Genuss von hausgemachten Maultaschen und in der Kehrwoche .. :D

    Gruß
    kartonskipper

    Hoi Willem,

    Ik had alleen Dirk's foto's voor de constructie; maar ik denk dat het achterste dakoverstek vrij lang is en tot op manshoogte gaat ... tenminste dat is wat foto's van vroeger suggereren; er waren ook kleine tuinen voor het huis, die helaas verloren zijn gegaan door de rondweg.

    Bedankt voor uw interesse ...

    kartonskipper


    oh, dat was ik vergeten, deze huizen zijn voor mij interessant als semi-reliëf, omdat ze op een module voor een zeefhaven staan en ik niet veel ruimte in de diepte heb.

    Ich wollte für ein in Arbeit befindliches Modul, welches einen Sielhafen darstellt, ein paar Häuser erstellen, die typisch für die Küste und Kleinstädte an den Küsten sind.

    Vor einiger Zeit stellte ein Freund von mir in einem anderen Forum diese Fotos ein; sie gaben mir den Anstoß, sich mit der Materie Architektur in Karton — aus eigener Hand — zu beschäftigen. Hatte ich doch im Alter von 12 Jahren in das Buchbinderhandwerk hineingeschnuppert und die ersten Papphäuser mit Faller-Plastikfenstern als Übung zusammengepappt. Aber daß ist eine andere Geschichte. Die Liebe zu diesem Naturmaterial und deren Haptik ist mir bis heute geblieben.

    Ich hatte mir von Dirk Frielingsdorf noch einmal die Fotos erbeten;

    Norden/Ostfriesland; Foto mit freundlicher Genehmigung von Dirk Frielingsdorf

    Norden/Ostfriesland; Foto mit freundlicher Genehmigung von Dirk Frielingsdorf


    Bei diesen Häusern handelt es sich um Wohnstätten, die nicht im Rampenlicht stehen und standen, und die Menschen beherbergten, um eine funktionierende Wirtschaft und Gesellschaft überhaupt erst möglich zu machen; daran hat sich auch bis heute nichts geändert. Diese Häuser und auch die Menschen haben meine größte Sympathie, auch wenn sie in der zweiten Reihe angesiedelt sind.


    Es ist eine für das Auge wohltuende Architektur der Kleinteiligkeit; ganz im Gegensatz zu den menschenverachtenden Betonklötzen der Neuzeit.


    Dieser Haustyp und seine Verwandten sind im gesamten norddeutschen und skandinavischen Raum anzutreffen; ich habe bei meinen Recherchen – die Idee einer Umsetzung mit Variationen hatte mich längst gepackt – viel von diesen persönlich besucht, sei es in Ystad, Ribe in Dänemark, in einigen Strassen Wismars - vor dem Abbruch in der Nähe der Marienkirche in Rostock - um nur einige zu nennen.
    Mittlerweile hat ja das Bildungsbürgertum diese Stadtteile als ihr Eigentum erklärt und aus Geld ensprechende Zäune um ihre Refugien errichtet.
    Bedauerlicherweise viele, die von eben diesen vertriebenen Bürgern über die Jahre alimentiert und dadurch erst in die Lage versetzt wurden, ihre Förderer zu vertreiben.
    In Norden sieht es im Moment noch nicht so aus, da eine ehemalige Strasse zu einer Stadtumgehung mutiert wurde.


    Zurück zum Anfang; ich habe mir das Objekt dann ins Zeichenprogramm geladen und erste Versuche ob der Größe gemacht; normalerweise wäre ich auf einen Kapitänsteller nach Norden gefahren und hätte vor Ort vermessen; mit Stulle und Thermoskanne wollte ich aber in den Zeiten von Covis nicht los.


    Die deutsche Verwaltung mit ihren Vorschriften für jenes und alles ist aber oft hilfreich; die blauen Schilder für Wasser haben eine Höhe von 20 Zentimetern und die Hausnummer liegen bei 10 Zentimentern in der Höhe – ist eine Eselsbrücke – aber hat doch gehelft … und, ich griff auf Material zurück, welches sich in meinem Fundus befand; deshalb sind die Fenster nicht dem Original entsprechend, geben aber die Anmutung des Originals, glaube ich, gut wieder?!



    Handmuster und erste Stellprobe mit Figuren:




    Nach dem erfolgten Probebau, kam ich nach ein paar kleinen Änderungen zu diesem Ergebnis:


    Und es wirkt immer besser, wenn man eine Figur im Kontext zeigt:


    Bis auf die Regenrinnen und die Fallrohre alles aus Karton; und – es hat mir sehr viel Spaß gemacht – mein Ausflug in die Architektur aus Karton und den Maßstab 1:87 und eigentlich sollte auch Schluß sein; aber neue Fotos, die ich fand, erfordern eine Fortsetzung; schließlich ist die zweite Reihe nicht die schlechteste – geringer Platzbedarf und vieeeeeeele Möglichkeiten der Ausgestaltung.

    Danke für Euer Interesse!

    Gruß kartonskipper