Posts by kartonskipper

    In der Bauanleitung wird genau vorgegeben in welcher Reihenfolge man was zu knicken/runden hat. :thumbsup:

    Klappt auch wunderbar. :thumbsup: :thumbsup:

    ... das Brückenhaus war bisher die größte Herausforderung für mich beim Zeichnen von Schiffsmodellen; auch wenn es so einfach aussieht; ich wollte es unbedingt aus einem Stück erstellen um unnötige Schnitte zu vermeiden; die vielen Rundungen schulen Fingerspitzengefühl und machen Formensprache sichtbar. :D

    Macht Spaß, deinem Baufortschritt zuzusehen.
    Gruß kartonskipper

    Moin Helmut,

    diese Lampe ist bei mir seit einem halben Jahr in Benutzung; als sehr angenehm empfinde ich den zweistufigen Helligkeitswechsel. Lediglich die Knebelbefestigung passt nicht ganz zum Preis; erinnert sehr an frühes IKEA ... :(
    Gruß kartonskipper

    ... wenn ich Bauberichte dieses Schiffes sehe, erinnere ich mich immer wieder an die Zeit, als ich die Recherche dafür begann; bei meinen Streifzügen in ehemaligen Gefilden der Reichs- und Kriegsmarine kam ich an eine der verschütteten Einfahrten. Dort lag - mit laufender, einer der Hilfsmaschinen? die PLANET; am Heck schon Heimathafen Rio .. sollte über den großen Teich gehen und dort zu einer Luxusjacht umgebaut werden; ich erklomm die Stelling und fragte Richtung Schiff .. keine Reaktion. Nach mehrmaligen lauten Rufen zeigte sich eine Person in Blaumann und erfragte, was ich wolle .. na ja, was wohl, Fotos machen - überall!

    Ich muss meinem Chef fragen; ... komm' nächste Woche wieder und bring' einen Kasten Bier mit, war die Antwort.

    Nächste Woche mit dem Auto runter an die Pier mit einem Kasten Bier im Kofferraum. Die Stelling halb angehoben, egal. Ich entere das Schiff und mache die Fotos... kontinuierlich die entsprechenden Decks beachtend, damit es für einen Nachbau lohnt ... während all' der Aufnahmen immer davon ausgehend, daß jemand außer mir an Bord oder ... nein; aber es lohnte sich. Warum ich daß hier jetzt schreibe -weil es eine geile Zeit war; und man den Kunden einfach auch mal vor Augen führen solte, wie und unter welchem Aufwand Modelle entstehen. Und weil gute Modelle auch einer Recherche bedürfen, die körperlichen Einsatz - das Bier musste ich alleine trinken - erfordern. :D
    Ja, es gibt eben hin und wieder auch eine Geschichte hinter dem Modell - oder - bevor es entstehen kann! Die Realisation von Ideen ist es, was mich und meine Kollegen antreibt; manchmal bleibt auch ein Modell als " Abfallprodukt" über ...

    Gruß kartonskipper

    Moin Klaus,

    für einen Schoner gönnst Du Dir aber nun wirklich keine Schonung; ich genieße ebenfalls Deine Baufortschritte; es spricht mich sehr und ich denke, daß ich doch noch mal - bezogen auf Deinen Satz über Unterlagen und Bücher - einen Besanewer in Angriff nehmen sollte; dann allerdings passend zu meinem Zeesboot in 1:87 ... weiterhin beide Hände für das Schiff ...
    Gruß kartonskipper

    Moin Karlheinz,

    Glückwunsch zur Fertigstellung; in der Gesamtwirkung sehr überzeugend für den Maßstab; besonders die Darstellung des Netzes gefällt mir. was Du als nächstes Modell anschneiden sollst? Da bin ich der unmaßgeblichen Meinung: einen Fischdampfer. Du bist jetzt in der Materie drin; bei Passat und auch Peter Brandt hat einen schönen Fischdampfer gezeichnet; selbst die alte Carl Kämpf von WHV könnte man noch auffixen ... aber die Entscheidung liegt bei Dir ...
    Gruß kartonskipper; der bei Bildmaterial zu den Originalen gerne Unterstützung auf privater Ebene gibt

    War Uwe Seeler auch Modellbauer ?(

    Harald

    Nein, Harald!
    Aber es gibt eine Verbindung - er war filigran mit seinem Fuß und Köpfchen und die Herren, die sich in dem Zimmer aufhielten, in dem er vor langen Jahren oft genächtigt hat, sind es mit den Fingern ... insofern ... nicht immer ist der Ball rund und aus Leder und ein Modell dauert oft mehr als 90 Minuten und vor dem Modell ist nach dem Modell ... nach dem Bundessepp oder schaun mer mal, im Anklang an den Herren, der sich nicht an lumpige 6 Millionen und deren Herkunft erinnern kann ..

    Gruß kartonskipper

    Moin Karlheinz,

    habe mir gerade mal eben Deinen Baubericht zu Gemüte, oder ans Auge genommen; :D
    endlich mal jemand, der sich traut, die Fischdampfer, die damals weit ins Nordmeer hinaus fuhren, um dem Hering und anderen Aussenbordskameraden den Beginn der Überfischung schon mal anzuzeigen. Die sahen aus wie - Rost, unter dem man noch irgendeine Kontur von Schiff erkennen konnte; gut - man muss es in diesem Maßstab nicht übertreiben; aber eine fast weiße Reling - mehr als armdick - tut das Not? ?( Hat der Herr des Neusilbers und derer angebotenen Relings keine Chance? :D

    Und noch ein Tip von einem, der durch jeden Bastelsumpf gegangen; Washings von Vallejo und Pigmente lassen sich auch im Kartonmodellbau anwenden ..

    einfach mal versuchen .. so etwas kann auch süchtig machen, Modelle so darzustellen, daß sie der Wirklichkeit entsprechen - im Modell natürlich ...

    Gruß kartonskipper

    Moin Klaus,

    immer gut zu wissen, daß die Lenzpumpen direkt in Nähe zum Geschütz sind; Krepierer oder falsche Richtung ... man weiß ja nie; wieso sinnlos im vorderen Bereich; man kann doch auch über Bug und Heck schießen; ist dann oft nur ein Versuch ... oder bei Vergehen? Sie stellen sich jetzt aufs Luk, wenn Sie's überleben, bleiben sie an Bord ..

    Ich liebe solche Modelle, die auf Recherchen fußen und nicht nur irgendwo rudimentär von Plänen abgenommen werden ..
    Guten Wirkungsgrad weiterhin.

    Gruß kartonskipper

    Sehr ambitioniertes Projekt, Klaus; schön, daß noch jemand sich an Modellen von Originalen versucht, deren Plan- und Bildlage sehr spärlich ist. Erinnert mich immer an das Huhn, daß einen Korn trank und den Blinden fragte, woher die Flasche kam oder der Sack mit dem Korn steht ... ? Oder so ähnlich? :D
    Ich freue mich auf einen interessanten Bericht, obwohl diese Schiffe nicht direkt meine Baustelle sind.
    Mit einem lieben Gruß

    Wilfried

    Das Aeronauticum lädt auch in diesem Herbst wieder zum traditionellen Werkstatt-Treffen ein. Es soll den Besuchern von 10.30 Uhr bis 17.30 uhr die Gelegenheit gegeben werden, Kartonmodellbau praktisch zu erfahren - als Zuschauer oder beim Mitmachen.
    Für die Modellbauer wird natürlich der Austausch von Erfahrungen im Vordergrund stehen.
    Es werden nur etwa 50 Plätze zum Arbeiten und Ausstellen zur Verfügung stehen, deshalb ist eine rechtzeitige Anmeldung vonnöten. Anmeldung bitte bis zum 14. Oktober an diese Adresse:


    AERONAUTICUM
    Stichwort Werkstatt-Treffen

    Peter-Strasser-Platz 3

    27639 Wurster Nordseeküste

    Tel.: 04741-1819-0

    E-Mail: info@aeronauticum.de


    Gruß kartonskipper

    Wilfried, mWn ist auch das Design der Schiffe selbst geschützt.

    Moin Helmut,

    gut - wenn ein Kartonmodell, das Abbild eines Modells, eine Gefahr für die Designer darstellt und offensichtlich auch die Gewinne der Aktionäre gefährdet und man daraus ein 1:1-Original rückentwickeln könnte - ja, kann ich akzeptieren. Obwohl China im Moment andere Sorgen hat, als Fähren aus Hamburg abzukupfern! :D
    Nein, mir fallen gerade zwei Sachen ein, bei einer war ich indirekt betroffen; damals ging es bei Revell um die Bemalung des Airbuses A320; eigentlich war die Lufthansa vorgesehen, als Bemalungsvariante. Aber man wollte Lizenzgebühren; auch sollte das Modell an Bord verkauft werden. Tja, und dann entschieden wir uns für Caledonian Airways in der Erstauflage; die Reaktion erfolgte prompt; natürlich wäre es kein Problem, den Kranich weiterhin auf den Modellen zu verwenden. Ja, die jungen dynamischen Sesselfurzer, die überall glauben, sie hätten den Schiss erfunden :D
    Gleiches meinte die Bundes? oder doch Deutsche Bahn, ein ähnliches Unternehmen, was sich eher an Beförderungsfälle als an Kunden wendet; so ganz plötzloch wollte man von den Modellbahn-Herstellern Gebühren dafür, daß der neue Keks auf den Modellen erschien; zu der Zeit war das Internet wohl nicht erfunden? Auf jeden Fall war der Alarm riesengroß und man zog diese Idee wieder von den Gleisen.
    Daß man von den Kunden lebt und ihren Vorlieben, ist offensichtlich noch immer nicht Schulfach an den deutschen Universitäten im Bereich Kommunikation und Marketing .. ?

    Gruß kartonskipper

    Moin Chris,

    warum muß auf diesem Bügeleisen, ich übernehme mal diesen Begriff, Werbung sein?

    Mir wäre es ziemlich Wurst - und amerikanische Konzerne zu unterstützen, widerstrebt mir schon seit langem. Und mit der HADAG könnte man sich sicherlich einigen. Mag sich doch jeder selbst dann seinen König der Gierigen aufs Modell pappen .. sollte die Farbe Gelborange also nicht geschützt sein?

    Gruß kartonskipper

    Noch einen Nachsatz, wenn ein Werbepartner der HADAG auf Werbung an deren Schiffen wert legt, so gilt hier doch wohl der Umkehrschluss? Modell mit Werbung kostet. Bezahlbar an den Verlag oder Urheber -wenn sie auf einem Modell sichtbar ist, oder? Ansonsten gelbe Flächen - aber da werden die Rechtsverdreher schon wieder andersherum argumentieren

    Moin Doc,

    ich sehe auf Deinen Fotos 4 Einheiten die vom Passat-Verlag realisiert und der Kundschaft angeboten wurden, bzw. werden. Die Bleichen ist ebenfalls an anderer Stelle erhältlich. Für die Verlagspolitik der anderen Verlage kann ich nicht sprechen; der Passat-Verlag hat immer versucht, für ein ausverkauftes Modell einen adäquaten Nachfolger zu präsentieren, bezogen auf den Schiffstyp; und natürlich spielten die Vorlieben der Verlagseigentümer eine Rolle; wirtschaftlicher Erfolg war gut, aber nicht der unbedingte Antrieb.
    Wie hätten sonst solche Modelle wie die PREUSSEN oder die Minensucher der VEGESACK-Klasse erscheinen können?

    Gruß kartonskipper

    ...selbst die Vorpostenboote hatte entsprechende Waffen an dieser exponierten Stelle, umgebaute Fischdamper, Walfangboote und auch die KFKs; und die neuen T-Boote waren dafür vorgesehen. Alles eine Frage der Trimmung :D

    Gruß kartonskipper

    Guten Morgen

    Vielleicht könnten unsere Spezialisten die Original KM-Farbtöne hier im Forum zur allgemeinen Nutzung reinstellen ? (RAL-Nummern)

    Ich bin weder Spezialist noch Fachmann für die Farben des Reichs-Ausschuß für Lieferbedingungen, um gleich vorweg mal die Abkürzung von RAL zu klären, aber ich kann vielleicht auf ein Druckwerk hinweisen, daß ich vor einiger Zeit in einem französischen Modellbau-Forum vorgestellt habe, und daß nicht preiswert zu erwerben aber seinen Preis wert ist, wenn man sich mit der Thematik der Kriegsmarine und deren Bemalschemen befassen möchte.

    Das Buch wurde gestaltet von meinem Freund John Asmussen aus Dänemark und dem genialen Zeichner Eric Leon.

    Die Wiedergaben der Originale sind im Maßstab 1:700 gehalten und ergänzt durch Original-Fotos; die Anmutung ist excellent.

    Ich habe hier nur beispielhaft ein paar Seiten ausgewählt.

    Wer nach einem besseren handlicherem Compendium zu diesem Thema sucht, wird sich schwertun.


    Von den schweren Einheiten bis zu den Zerstörern, auch die Bordflugzeuge werden hier farblich behandelt.

    Ich hoffe, ich habe jetzt nicht wieder zuviel in alten Wunden gekratzt .. was Modellbau angeht, man sollte sich nicht mit dem zufrieden geben, was man bekommt, sondern auch im Hobby nach dem streben, was für einen selbst möglich ist - und da ist für mich das Beste gerade gut genug .. :D und daß hat nichts mit der Bonität zu tun ..

    Gruß kartonskipper

    Guten Abend,

    mit diesen alten Bögen wirklich sehr nachsichtig sein, was die Originaltreue angeht

    Da stimme ich Dir zu, Hajo; auch was den Rumpf angeht auf dem Originalfoto ist unschwer zu erkennen, das es sich bei dem DESCHIMAG-Boot um einen Knickspantrumpf handelt; aber gut, daran wlll ich mich nicht festbeißen. Ja, diese Modelle sollten damals gut und flott baubar sein. Umsomehr freue ich mich, daß Reinhard jetzt andere und brauchbare Teile aus aktuellen Modellen in Verwendung nehmen will; dafür gebührt ihm mein ganzer Respekt; ich finde es ja ehrenwert, wenn die Gralsritter des Lehrmittelinstitutes die Lanze :D erheben, wenn Kritik aufkommt.
    Ich habe noch einmal gaaanz tief ins Lager gegriffen, Schrank geöffnet, einen Karton mit Möwe/Jade-Verlagsmodellen entnommen. Folgendes Foto zeigt die EMDEN - druckfrisch vor ca. 25 Jahren erworben und lichtsicher und bei entsprechnder Feuchte gelagert; daneben - vor ca. 35 Jahren gebaut, die Reste des KÖNIGSBERG-Modells, im gleichen Karton nach Bau als Rest gelagert. Und trotzdem, weniger Gelb wäre mehr gewesen; ich hätte auch noch BISMARCK, SCHARNHORST, HIPPER, DEUTSCHLAND und andere aus der gleichen Zeit fotografieren können ...


    Ich würde die 4-cm-Flak 28 Bofors einsetzen; wenn ich mich erinnere, sind auf dem Bogen Z-25 von CFM welche enthalten; möglicherweise auch im Baubogen der PRINZ EUGEN.
    Wolfgang Keller hat möglicherweise auch welche eingesetzt beim Vorpostenboot? Die Kanalarbeiter konnten nämlich mit der 3,7cm Doppelflak wenig anfangen; gutes Design aber keine Durchschlagskraft, sagte man damals und ersetzte sie Stück für Stück gegen die Wummen von Bofors, die ja auch lange Jahre in abgewandelter Form die Einheiten der Bundesmarine zierten.
    Gruß kartonskipper

    Moin Hardie,

    das Thema ist nicht die Bewaffnung - auch nicht von welchem Bausatz entnommen oder welcher Zeitrahmen; das Problem liegt für mich in dem dösigen Gelbstich in den WHV-Modellen; sie haben es selbst in guten Zeiten nicht hinbekommen, mal jemanden zu fragen, der sich auskennt; die Drucker hätten damals schon die Farben mischen können und es gab Informationen über die Grundanstriche. Dieser Stich zieht sich durch alle Modelle, vielleicht die LEIPZIG weicht ein wenig davon ab ..
    Wolfgang Keller und Dieter Pongratz haben es weitestgehend hinbekommen mit den Farben.

    Das WHV-Modell allerdings auf deren Niveau zu heben, dürfte sehr schwer sein. Trotzdem Viel Spaß bei dem Ansatz, es zu versuchen.

    Gruß
    kartonskipper

    Moin Jürgen,

    es geht mir nicht um die Farben insgesamt; auch nicht um die Richtigkeit der Töne; man hat damals schon bei der Flotte genommen, was der Tarnung dienen konnte, wenn vorhanden - Nachschub aus Deutschland um der Anweisung, RAL-Farben nach Dienstvorschrift nachzukommen, damit die Flotillenhengste ihren Nachweis und ihre Daseinsberechtigung pflegen konnten - vergessen wir mal.
    Ähnlichkeiten finden wir heute im Behördenalltag, wenn Anträge auf Papier verlangt werden, obwohl kaum noch einer ein Faxgerät für die Übermittlung in seinem Besitz hat.
    Was das Buch German Naval Camouflage angeht, der Co-Autor aus Dänemark, John Asmussen, ist ein guter Freund seit vielen Jahren von mir. Die Zeichnungen von Eric Leon und die Umsetzung sind beispielhaft.
    Mein Anliegen ist, deswegen auch meine Zeilen hier - es muss in der Anmutung stimmen, es muss nicht immer richtig sein; und in diesem Falle erschlagen die Druckfarben das Modell und dessen Konturen. Wir reden hier von der Umsetzung von Farben in den Maßstab 1:250 - wir sollten versuchen, es bei eigener Reduktion der Betrachtung visuell in Augenschein zu nehmen .. könnte schwierig werden. Gut, ich überzeichne hier; was ich ausdrücken möchte, seit Jahren werben die Modellbahnhersteller damit, dass ihre Modelle genau dem originalen RAL-Ton entsprechen ... hä, ich kaufe doch keinen Waggon in 1:1 sondern in 1:87 und da soll der gleiche Eindruck wie im Original farblich entstehen .. ich hoffe jetzt ist angekommen, auf welchem Pferd ich herum reite ..

    Gruß

    kartonskipper

    Moin Rudolf,

    die mittlere Variante in Bild 3 im Beitrag #24 gefällt mir am besten, ausgehend von einem Modell, daß für den Möwe?- Verlag aufgelegt werden soll. Es handelt sich um ein Modell in 1:250 .. . Die getarnte Version ist mir viel zu mächtig in der Farbdarstellung; hier täte eine Farbreduktion um mindestens 30 Prozent gut und entsprechend eingearbeitete Verläufe ? Ansonsten gefällt der Ansatz und die Idee, sich mit diesen Einheiten mal konstrukionstechnisch und auch modellbauerisch zu beschäftigen. Originalfotos wären als Anregung hilfreich
    Gruß

    kartonskipper

    Moin Hajo,

    zerlege mal den Namen des Schiffes in ein paar Kleinteile oder filtriere: Sta - staune; ven - skandinavisch für wenn; es - übernehmen wir aus dem Latinum für Unbegabte als est .... daraus läßt sich doch etwas formen - oder? Staune wenn es fertig ist - ja es ist fertig und es ist gelungen. Ich habe zeit meines Lebens Probleme mit Adjektiven wie überragend, hervorragend, grandios und neusprachlich super, oh ja genau, super ...
    Konstruktion des Modells ist so, daß eine Umsetzung erfolgreich war; die Ergänzung mit dem Ätzsatz ist zielführend gewesen und der Erbauer hat mit seinem Einfühlungsvermögen und seiner Feinmotorik zum Gelingen des Ganzen beigetragen. Ach, war sonst noch was?

    Nö, kannste nich meckern ... Gruß kartonskipper

    Guten Abend,

    solche Veranstaltungen finden ja nicht statt, weil Modellbauer das Museum - oder besser Sammlung - aufgefordert haben, eine solche durchzuführen. Bis auf ein paar Ausnahmen sind alle Museen daran interessiert, Publikum in ihr Haus zu bekommen. Auch Messen wissen, daß sie ohne Aussteller mit gebauten Exponaten keinen Hering vom Teller ziehen. Es ist ein Geben und Nehmen - und Hamburg ist schon immer eine Spur feiner als andere aufgetreten.
    Trotzdem den Teilnehmenden und Besuchern viel Spaß ...
    Gruß kartonskipper

    Hat man das in den 60ern eigentlich auch so gesehen und sich an der Schönheit der Form erfreut?

    ich glaube eher nicht, Klaus; es störte nur keinen weil man mit anderen Dingen beschäftigt war; berufliches Fortkommen und die Sicherung der eigenen Existenz; da war für Exoten im Schiffbau und deren Ergüsse kein Platz - es sei denn, man gehörte einer gehobeneren Einkommensklasse an. Keine Experimente galt überall; kann mich noch erinnern, als ich als Lehrling die strengen typographischen Gestaltungsregeln der Altvorderen in Frage stellte; die Kunden meiner Entwürfe aber waren begeistert; sie lehnten sich an die Schweizer Typographie an und auch die Formensprache eines Dieter Rams kam zumindest bei mir sehr gut an; wenn die Form einer Funktion folgte; galt damals auch für den Schiffbau - zumindest optisch bei Cäsar Pinnau ... gut, ist hier wohl nicht ganz passend zum Herzl - die Moderatoren mögen meinen Beitrag gerne löschen.

    kartonskipper

    Guten Tag,

    es geht auch günstiger - seit 10 Jahren bei mir im Einsatz - Splitterpinzette, Edelstahl - läßt sich auch wunderbar richten, falls es mal "Abstürze" gab :D
    Der Preis ist wohl sehr in Ordnung hier zu haben

    Gruß kartonskipper

    ... mag man sich gar nicht vorstellen, daß es in Deutschland einmal Hochseeschlepper gab; und davon sogar mehrere zur gleichen Zeit; heute muß man so etwas anmieten - wenn es mal wieder ganz hart kommt. Nein, früher war nicht alles besser - es war viel besser! :D

    Schön, dass dieser Schlepper wieder ins Rampenlicht und damit auch die Tradition deutscher Schlepp- und Bergungsreeder ein wenig auflebt - wenigstens im Modell - und an sie erinnert wird.

    Gruß kartonskipper

    Moin Heinrich,

    ich bin ja sehr sparsam mit Superlativen, aber auch für mich ist daß eine hammermäßige Vorstellung - respektheischend für ein handgezeichnetes Modell aus dem Passat-Verlag. Es kommt eben auch immer noch darauf an, was man daraus macht. In letzter Zeit hatte ich den Eindruck, es müsse sich - weil technisch aufwendig produziert - von allein schon bauen :D

    Heinrich, ich würde mich freuen, wenn Dein Einstieg in einen zu folgenden Baubericht münden würde?!

    mit einem lieben Gruß

    kartonskipper