Posts by wiwoBernd

    Moin Robert,


    danke für das Angebot.

    Wie ich die Form des Rahmen erstellen muss ist mir schon klar. Ich hadere mit der Gesamtkonstruktion bzw. der Stabilität. Schließlich liegt das gesamte Gewicht der Lok auf den beiden Rahmen auf. Wie aus der Abbildung zu erkennen kommen oben auf jeden Rahmen 4 Rundkörper mit 8 mm / 6 mm Durchmesser. (Im Original sind das schwere Gummipuffer als Schwingelemente die durch große Druckfedern ergänzt werden.) Wenn ich den Rahmen nun als Hohlkörper baue befürchte ich das sich die Rundkörper in den Rahmen drücken oder sich durchbiegen. immerhin wiegt der noch nicht zugerüstete Lokkörper bereits über 800g. Somit würde ich gerne den Rahmen aus dem "Vollen" schneiden und da fehlt mir die Idee.

    Moin.


    Habe meinen Arbeits- / Bastelplatz erst vor kurzem neu gestaltet damit mein aktuelles Projekt, die E-Lok ET 22, mit einer Länge von ca. 80 cm überhaupt auf den Basteltisch passt.

    Vorher sah es bei mir so aus:

    Die neue Schneidematte ist 40 x 60 cm und liegt jetzt durch den Unterbau 6 cm höher. Durch die Erhöhung ist das Arbeiten für mich wesentlich Angenehmer geworden.

    Moin aus NF.


    Nach einer Zwangspause, verursacht von der Boosterimpfung die mich für für 5 Tage flachgelegt hat, geht es nun weiter mit meinem Bericht.

    Geplant war der Bau von den beiden Drehgestellrahmen,

    hier rot markiert.


    Aber bisher habe ich noch keine Idee wie aus den 6 Teilen

         ein Rahmen entstehen soll.


    So lange mir nichts vernünftiges Einfällt habe ich erstmal einige anderere Teile erstellt:

    diverse Batteriekästen, Druckluftbehälter

    und die Stirnleuchten.


    Zur Zeit habe ich die Federpakete in Arbeit. Dies ist schon fast eine Serienfertigung, jedes Federpaket besteht aus 16 Teilen und es müssen 12 Stück angefertigt werden.

        


    Wenn die Federpakete fertig sind will ich mit den Achslagern weiter machen. Davon sind 24 Stück herzustellen und jedes Achslager besteht aus mehr als 26 Teilen.

    Dies sind nur 2 Teile der Achslager. Da kommt Freude auf!


    Soviel für diesmal. Fortsetzung folgt - aber erst wenn es wieder etwas Interesantes zu Berichten gibt.

    Moin aus Nordfriesland.


    Es gibt Neues zu berichten. Endlich gibt es sichtbare Fortschritte.

    ÄH - Moment mal, was ist das, da fehlt doch was!?

    Es gibt je Lokseite 2 x 6 Fenster am Führerstand - aber "ansgraf" liefert nur 2 x 4 Fensterrahmen. Was soll das?

    Jetzt braucht es mal wieder eine Idee. Wie bereits zuvor berichtet fehlt den Lokführerständen jegliche Innenwandverkleidung. Damit man die eingeklebten Fensterscheiben nicht sieht, beim Blick nach Innen, habe ich geplant die Scheiben zwischen die Aussenhaut und die Rahmen zu kleben. Das geht bei den Fenstern an der Seite Aufgrund der fehlenden Rahmen nun nicht. Somit braucht es noch eine Innenwand an den Seiten um die Fensterfolie zwischen Aussenverkleideung und Innenwand zu verstecken.


    Aber jetzt geht es weiter.

    Die Führerstände werden mit den restlichen Teilen bestückt.


    Der erste Teil der Aussenhaut ist jetzt an ihrem Platz.


    Die Spantenkonstruktion für das Dach ist aufgeklebt. Nach dem Trocknen über Nacht geht es weiter.


    Und die Führerstände sind verschlossen.


    Zum Abschluss noch eine Abbildung der einen Aussenseite mit Korrektur der Passfehler in dem "ansgraf" Bogen. (Siehe oben)

    Auf der gegenüber liegenden Seite gab es das Passproblem nicht denn dort ist der Schriftzug anders, ausserhalb der Schnittkanten, angeordnet. Somit ist die Aussenhaut der ET 22 fertig. Die vielen kleinen Details folgen später. Als nächstes werde ich mich um die Drehgestellen kümmern.


    Das war es für diesesmal. Bis zum nächsten Bericht.

    Moin aus Nordfriesland.


    Natürlich habt Ihr Recht, der zuvor gezeigte Passfehler wird nur in einer Gesamtansicht deutlich.

    So soll es später aussehen.

    Die Teile links und rechts mit der kleinen Aussparung kann ich hier nicht mehr zeigen weil sie bereits verklebt wurden. Aber es wird trotzdem deutlich wo das Problem liegt. Wenn ich nämlich die beiden unteren Streifen so verschiebe das es passt, dann sieht das Ergebnis so aus:

    Siehe roter Kreis.


    Zum Thema Klebelaschen (Kl): beim ausschneiden einfach welche dran lassen ist in 95% aller Fälle nicht möglich weil die einzelnen Teile zu dicht auf den Bögen angeordnet ist. Das die Kl manschmal auch stören, da bin ich bei euch. Auch ich schneide die Kl hin und wieder ab. Aber nur an den Kanten kleben hat bei mir noch nie zu einer stabilen und dauerhaften Konstruktion geführt. Bei diesem Modell baue ich mir alle erforderlichen Hohlkörper erst aus Karton zusammen und beklebe diese dann mit dem gelieferten Material. Meist zerlege ich das Bauteil in seine Einzelteile, färbe die Kanten und klebe Seite für Seite auf den zuvor gefertigten Körper. Dadurch gibt es auch keine unschönen Bruchkanten durch das knicken.


    Danke für Euer Interresse und ich wünsche einen schönen Sonntag.

    Diesmal gibt es nur einen kleinen Zwischenbericht weil ich Aufgrund von zahlreichen Problemen, insbesondere von Passfehlern, nicht richtig weiter gekommen bin.


    Was auf der rechten Seite fehlt... ... ist links zu lang.

    Aber verschieben ist nicht möglich weil dann an den Schnittstellen die Schriftzüge nicht mehr zusammenpassen.

    Von solchen Passfehlern habe ich in der letzten Woche einige gefunden. Zum Glück habe ich die ausgeschnittenen Teile Probeweise zusammen gelegt und kann an einer Lösung arbeiten. Richtig Ärgerlich finde ich die Farbunterschiede zwischen den Bogenteilen. Hier hätte sich der Drucker mehr Mühe geben müssen.


    Zum Abschluss möchte ich an einem kleinen Bauteil, der sogenannten "Indusi", aufzeigen wie die von "Ansgraf" ticken. Mittlerweile glaube ich das die Leute die die Modelle konstruieren noch nie eins zusammengebaut haben.


    So sieht das Teil (Indusi) in der Bauanleitung aus. Im roten Kreis.


    So sieht es aus wenn es gebaut wurde. (Das kleine Stück Kabel fehlt noch)


    Und das sind die Einzelteile die der Bogen hergibt. Noch Fragen?


    Bis zum nächsten Mal.

    Moin aus NF.


    Seit dem ich nun auch größere Projekte wie die E-Lok ET 22 unter der Schere habe, hat sich gezeigt das mein Bastelplatz bzw. Basteltisch den Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Es fehlt am Platz für große Teile und auch die Ordnung lässt sehr zu wünschen übrig.


    Bisher sah mein Basteltisch so - siehe Bild - aus.


    So konnte es nicht weiter gehen. Das muss besser werden. Also habe ich mich zu einem Umbau entschlossen.

    Als Erstes habe ich mir eine neue, größere Schneidematte bestellt in 60 cm x 40 cm. Dann sollte das Ganze eine Rückwand und Seitenwänd erhalten. Extra Ablagen für den Bastelbogen und div. abnehmbare Aufbewahrungsschalen. Auch der klobige Fuß der Tischleuchte sollte verschwinden. Irgendwo hatte ich doch noch einen Klemmfuß. Nur wo? Also mal wieder Suchen!

    Nach einem kurzen Aufmaß auf zum Baumarkt meines Vertrauens, und schon waren alle Grundideen über den Haufen geworfen. Noch nie habe ich so oft den Satz gehört: "Das ist zur Zeit nicht lieferbar."

    Zum erstenmal habe ich den netten Satz beim Holzzuschnitt gehört, denn ich hatte mit 16 mm Siebdruckplatte geplant, es ist dann 13 mm Tischlerplatte geworden.

    Beim zweitenmal ging es um die Sortierschalen. Aufbewahrungsschalen gab es in sehr vielen Größen und Farben aber die notwendige Schiene woran man die Schalen aufhängt gab es nicht. Auf Nachfage hieß es mal wieder: "Das ist zur Zeit nicht lieferbar." noch ergänzt mit einem: "In diesem Jahr wird es die Schienen nicht mehr geben." Eine Alternatividee hatte ich noch nicht. Beim weiteren begehen der Regalgänge sind mir dann zwischen den Feder- und Nutbrettern weiße Sortierschalen ins Auge gefallen. Diese waren mit einer anderen Aufhängung versehen. Bei der passenden Schiene zum Aufhängen der Sortieschalen kam er wieder, der Satz: "Das ist zur Zeit nicht lieferbar." Grrr. Aber Glück gehabt denn die Aufhängung passte prima in eine Aluschiene in U_Form 1x1x1 cm. Somit war auch dieses Problem gelöst. Jetzt brauchte ich nur noch eine Holzleiste 2m lang in der Dimenson 14mm x 50mm. Was, sind die Irre? 9,49€ wollen die für so eine Leiste! Ist die irgendwo vergoldet? Aber ich brauche sie! Am Ende zeigte die Kasse dann knapp 75 €. Uff.

    Nun gings ans Zusammenbauen. Ein paar Schrauben, etwas Holzleim, etwas Dreck und Staub und ca. 4 Stunden später war mein neuer Arbeitsplatz fertig.


    Also, ich bin Zufrieden und die große E-Lok ET 22 (den Baubericht gibt´s hier im Forum) passt jetzt auch auf den Bastelplatz.

    Es geht weiter.

    Vor einiger Zeit habe ich mir angewöhnt erstmal ein einzelnes vermeintlich einfaches Bauteil aus dem vorliegenden Bogen auszusuchen und zu bauen. Dadurch versuche ich die Gedanken bzw. Ideen des Konstrukteurs zu verstehen.

    Bei der ET 22 habe ich mir die Stühle des/der Lokführer rausgesucht.


                  


    Als Erstes zeigt sich beim "ansgraf" Bogen das es keine sinnvolle Zusammenstellung von einzelnen Baugruppen gibt. So musste ich für die Teile der 4 Stühle 12 Bogen anschneiden.

    Dann ist mir bei der Suche nach den Bauteilen aufgefallen das es einige Bauteil-Nummern mehrfach gibt, das es viele Bauteile gibt die keine Nummer haben und es gibt in dem gesamten Projekt nicht ein Bauteil mit Klebelaschen. Hier lautet mein Fazit: die ET 22 ist eigendlich nur eine große Sammlung von Dekorbögen. Man muss also erst einmal alle (Hohl-)Körper selber erstellen, ausmessen, aufzeichnen, rillen, schneiden und kleben und kann dann die Dekorteile aufkleben. Nach dieser Erkenntnis gehe ich nun ganz anders an das Modell heran.

    Die Lokführerstühle z.B. habe ich in kleinen Schritten mit Karton gefüllt.

    Anschließend habe ich mit dem Bedienpult begonnen. Das Spantengerüst war bereits vorgefertigt.

    Es folgte wieder die suche nach den Bauteilen

    und ein Bild das als Beispiel zeigen soll was man von "ansgraf" bekommt und das man den Körper noch bauen muss.

        

    Auch für die Rückwand des Leitstands musst die schräge Form erstmal als Hohlkörper gebaut werden und dann mit dem "Dekor" bezogen werden.

    Anschließend wollte ich den Leitstand komplett zusammenbauen und habe dann festgestellt das es keine Dekore für die Seitenwände und die Decke der Kabine gibt. Da muss ich mir noch etwas einfallen lassen, einfach nur farbig anmalen gefällt mir nicht weil man dann immer noch die eingeklebten "Fenster" sehen kann.


    So viel für Heute. Fortsetzung folgt.

    Moin aus Nordfriesland.

    Heute am 14. Oktober 2021 starte ich meinen Baubericht zur E-Lok ET 22 von der PKP Cargo.

    Das Kartonmodell kommt von "angraf" ist im Maßstab 1:25, erstmals erschienen in 9/2015.

    Begonnen habe ich mit dem Zerlegen des klebegebundenen Buch. Darin sind enthalten: 38 Bögen auf 150g/m², 10 Bögen auf 80g/m² und 8 Seiten Bauanleitung, alles im Format 23,0 cm x 32,0 cm.


    Bei einigen Recherchen im Netz habe ich viele Kartonisten gefunden die von "angraf" Baubogen nicht sehr begeistert waren. Es wurde von vielen Problemen und Fehler berichtet. Aber ich will es trotzdem wagen.


    Die ersten 14 Std. habe ich darauf verwendet um die 10 Blätter 80g/m² auf den entsprechenden Karton , 1mm und 2mm stark, aufzukleben und nach dem trocknen auszuschneiden. Daraus ist der Spantensatz entsanden. Um die langen Teile später nicht anstückeln zu müssen hatte ich mir extra Karton im Format 85 cm x 60 cm besorgt. Immerhin ist das Modell fast 80 cm lang.


             

        


    Beim zusammenbau der Spanten zeigen sich bereits erste Probleme in der Passung. Es gibt Abweichungen von mehr als 5mm.

    Mit entsprechenden Nacharbeiten konnten die Passfehler behoben werden allerdings musste ich genau das machen was ich vermeiden wollte nämlich die Spanten teilen und dann stumpf wieder zusammenkleben.

    Bei der Spantenkonstruktion für das spätere Dach hat alles gepasst.


    Soviel für Heute. Bericht wird fortgesetzt.

    weiter gehts.

        

    So setzts sich das Bild immer weiter zusammen. Durch den Einbau der verschiedenen Hohlkörper bekommt man die entsprechend Tiefe.


             

    Mit und mit entstehen so alle nötigen Einzelteile die dann zum Finalen Bild zusammengesetzt werden.


    Einen Bilderrahmen findet man ebenfalls im Bausatz. Der rahmen besteht aus 6 Teilen und einer Rückwand.

    Den Rahmen habe ich nicht mit Wellpappe gefüllt was sich zum Schluss als Fehler herausgestellt hat. Denn trotz 2mm Karton auf der Rückseite ist der Rahmen sehr empfindlich und instabil.


       

    Nach der Endmontage sieht das Ganze so aus und muss jetzt nur noch in der vorbereiteten Rahmen geklebt werde.


    ... und FERTIG.

    Moin aus NF.


    Vor einiger Zeit bekam ich vom Forumskollegen "Moritzamica2" den Hinweis auf einen kostenlosen Bastelbogen von der Canon Website.

    Diesen habe ich sofort heruntergeladen und auf meinem Tintenstrahler ausgedruckt.

    Bekommen habe ich 18 DIN A4 Blätter zum ausschneiden und 9 Seiten Anleitung in englisch.


    Aber kostenlos ist nicht umsonst. Denn es ist doch einiges an Kosten zusammen gekommen: 18 Blatt Fotopapier matt etwa 10€, Farbe für den Tintenstrahler, schwer zu schätzen aber auf der Grundlage das der 4farbsatz Tinte für meinen Drucker rund 100€ kostet setze ich mal 2€ an, eine kleine Dose Mattlack etwa 8€, 1 DIN A4 Karton 2mm zur Verstärkung der Rückseite damit man das Bild auch aufhängen kann gab es für 1€. Somit summiert sich "kostenlos" auf etwa 21€.


    Nach dem ausdrucken habe ich alle 18 Blätter mit Mattlack eingesprüht damit es wischfest wird und vor dem verblassen geschütz ist.

    Damit aus dem Ganzen auch ein 3D-Bild wird hat der Entwerfer mit Hohlkörpern zum dazwischen kleben gearbeitet. Klebt man diese Hohlkörper einfach so zusammen drückt man dies beim weiteren verkleben sehr schnell zusammen. Deshalb habe ich alle Hohlkörper und auch Hohlräume innenhalb der Motive mit Resten von Wellpappe gefüllt.


                       

    Auschneiden, falten und kleben, mit Wellpappe füllen und den Körper verschließen. So bekommt man ein stabiles und doch sehr leichtes Bauteil.


    Das ausschneiden der Motive ist eine sehr schöne Übung zum freihändigen Schneiden denn es gibt fast keine geraden Linien. Eigendlich ist alles Asymetrich.

             

    Wie man beim ersten Motivbauteil gut sehen kann. Übrigens, hier hat sich mein selbstgemachter Stichel bestens bewährt. Ich hatte vor einiger Zeit einen ausgedienten Schraubendreher mit 1mm Klinge, aus dem Uhrmacherwerzeug, scharft geschliffen. Damit lassen sich kleinste Ecken und Konturen sauber aussticheln.

    ... was sonst noch zu tun war

           Die Tiefe entsteht und der Kasten wurde wieder aus 2mm Finnpappe gebaut


    Wie auf der Abbildung zu sehen ist werden beim Turm 10 runde Stützen benötigt...


    ... und die sollen aus den Kartonstreifen gerollt werden. ?( Ich bekomme DAS nicht hin.


    Zum Glück gibt es Zahnstocher aus Holz die auch den geforderten Durchmesser von 2mm haben. Anmalen, auf Maß sägen, fertig.


    ... und so zeigt sich das fertige Bild. Jetzt fehlt nur noch der Rahmen und der Aufhänger.


    Kasten und Rahmen wurden diesesmal weiß gestrichen. Der Rahmen ist aus einer hölzernen Winkelleiste entstanden.


    So sieht es nun an der Wand bei meinem Bastelplatz aus. Aber da geht noch mehr!!!!

    ... und weiter

    der Rathausturm mit vielen Fenstern und die Fenster


    Für den Bau der Fenster habe ich mir eine Schablone aus Pappe erstellt wodurch das Zusammenkleben erheblich vereinfacht wurde.

    Bei 31 gleichen Fenstern geht es auch etwas schneller und alle werden gleich und sauber verklebt.

         


    und hier das kleinste Bauteil Ausschneiden ist nicht genug, 1x rillen und falten wird gefordert

    Moin aus Nordfriesland.

    Bei dem unschönen, kaltem, (bisher) veregnetem Sommer fällt die sommerliche Bastelpause im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser.

    So ist nun mein drittes 3D-Bild entstanden.


    Bogenvorstellung:

         


         


       Bauanleitung

    Da ich von dem Anbieter bereits ein Modell gebaut habe wußte ich was auf mich zukommt. Aber diese Bauanleitung ist schon sehr Gewöhnungsbedürftig.

    und so wird aus dem Kino mein weiteres 3d-Bild


    aus 2mm Finnpappe wurde ein Kasten gebaut und innen Himmelblau ausgemalt


    das Reliefgebäude in den Kasten geklebt


    und ein kleiner Bilderrahmen angebracht.

    Der Bilderrahmen ist diesmal aus alten Stützhölzern von Zimmerpflanzen entstanden.

    Hierbei habe ich gelernt: Rundhölzer auf Gehrung sägen ist garnicht so einfach.

    Die Aussenseite des Bildkasten habe ich wieder Bronzemetallic gestrichen, Aufhänger dran - FERTIG -


    Fazit: eine nette Bastelei für etwa 5Std. Unklar bleibt warum es Bauteile gibt die nicht zum Bausatz gehören, warum die Schaufensterfolie 6 x vorhanden ist es werden nur 2 gebraucht. Schön ist das es noch einige weitere Dekorations Elemente gibt die es ermöglichen aus dem Kino z.B. eine Bingohalle zu machen und das es 4 versch. Schilder gibt die den Film ankündigen.

    Als nächstes:

    werden die beiden Geschäfte an die Fassade geklebt


    so sieht es von hinten aus


    es folgt der Eingangsbereich zum Kino und die vorbereiteten Fenster


    die Innenseite des Bauwerks


    einige Verstärkungskartons wurden eingeklebt


    und das ganze auf der Rückseite mit einem Karton verschlossen


    nun geht es an die Fassaden gestalltung und beginnt mit dem Aufkleben der Steinimitationen


    ein Dach gibt es natürlich auch und die Simsabdeckungen sind angebracht


    es folgt die Grundplatte (Bürgersteig), die Fliesen in den Ladeneingängen und die Treppe zum Kino


    zum Schluss noch die Überdächer der Geschäfte mit Werbung und das Kino-Schild darf auch nicht fehlen.

    Moin aus NF.

    Sommeranfang in Nordfriesland. Es sind sagenhafte 15 Grad und es regnet. Das ist die Gelegenheit die Sommerpause zu unterbrechen und ein kleines Klebeprojekt anzugehen.


    Das liegt auf dem Basteltisch:

    ein kleines Kino in 1:160 vom Hersteller Metcalfe aus Grossbritannien


    ein 1,2mm starker Graukarton, vorgestanzt


    ein Bogen mit gestanzten und gerillten Papierstreifen (dieser Bogen bleibt übrig, wird für das Modell nicht benötigt)


    ein Bogen mit den Bauteilen, ebenfalls vorgestanzt und gerillt, ohne jegliche Bauteilenummern


    eine Fensterfolie 0,2mm dick und bedruckt


    und die 4-seitige Bauanleitung in englisch.


    So geht es los:

    für den Bau müssen 2 Fenster gerillt werden, warum 6 Fenster geliefert wurden bleibt das Geheimnis des Herstellers


    für den ersten Bauabschnitt werden die abgebildeten Teile benötigt. Dies "Ladenfronten" werden 2 x gebaut für rechts und links


    und sehen fertig so aus, von vorne und so von oben

    Moin aus NF.

    Heute mal ein Hilferuf. Zum wiederholtem Mal zeigt sich bei mir ein Problem beim Aufdoppeln von div. Bauteilen.

    "Kleben Sie Bauteil 1 und Bauteil 2 zusammen" so steht es immer wieder in den Bauanleitungen. Bisher habe ich dazu den Kleber UHU Flinke Flasche verwendet.

    Seit einiger Zeit habe ich nun das Problem, das nach dem verkleben und trocknen große Flecken erscheinen.

    Woran kann das liegen? Auffällig ist das dieses Problem nur bei Bastelbögen von "JSC" auftritt. Verwendet der Hersteller evtl. minderwertige Druckfarbe?

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Ist es vielleicht besser für flächige Verklebung einen anderen Klebstoff zu verwenden?

    Jeder Hinweis wird dankbar entgegengenommen.

    NACHTRAG!


    Es hat mir keine Ruhe gelassen und es ist gelungen, es gibt jetzt auch noch ein paar selbstgemachte Figuren.

        


    Die Figuren sind ca. 6mm hoch und auf 130g/m² Papier mit dem Tintenstrahldrucker ausgedruckt worden. Noch ein wenig ausschneiden und aufkleben. Fertig.

    Reinhard Fabisch - da kann ich dir nur zustimmen, die Figuren fehlen mir auch. Bisher habe ich noch nichts passendes gefunden. Die von Schreiber mitgelieferten sind leider nur einseitig und von hinten weiß. Fertige Figuren aus Karton in 1:250 gibt es anscheinend nur in schwarz oder weiß und, ganz ehrlich, Preiserlein im Maßstab Z sind mir zu teuer. Aber ich arbeite noch daran.


    Allen Anderen danke ich für das Lob.

    Finale!


    Die letzten Arbeiten waren die Kleinteile

        

    Hafenkran, Brunnen, LKW und Fuhrwerke sowie die Marktstände, die Ruderboote und das kleine Schiff der Einmastsegler.

    Nicht zu vergessen die Kamine.


    Es folgten mehrere Stellproben für die Gebäude und das Zubehör. Da mir der Aufstellvorschlag von Schreiber nicht zusagte habe ich fast 3 Stunden damit zugebracht die Häuschen hin und her zu schieben.

    So sieht meine kleine Stadt nun aus:

        


        


        



    Mein Fazit:

    Bei der Größe bzw. dem Maßstab 1:250 kommt der Kartonbau an einigen Stellen an seine Grenzen. Wenn die Klebelaschen so klein sind das sie sich bei Kontakt mit Klebstoff durch die Feuchtigkeit im Kleber "auflösen" kommt man zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis. Obwohl dieses Modell schön anzuschauen ist, ich würde es nicht nochmal bauen.


    Den Kartonisten die den Baukasten schon in der Pipeline haben oder noch kaufen wollen möchte ich noch einen Tipp ans Herz legen: die sechs Teile des Unterbaus sollten unbedingt von Innen mit Karton verstärkt werden. Die vom Konstrukteur eingeplanten Spanten reichen nicht aus. Durch die ständig wechselnde Luftfeuchtigkeit wird der Untergrund wellig was dann dazu führt das einige Häuser nach dem Aufkleben schief stehen. Auch jetzt, 2 Tage nach der Fertigstellung hat sich der Unterbau schon wieder verändert.


    Und jetzt auf zum nächsten Projekt.


    Noch eine Bitte an den Admin: habe Heute erst gemerkt das ich mich in die falsche Rubrik verlaufen habe. Eigendlich wollte ich unter der Rubik Architektur berichten. Vielleicht lässt sich der Baubericht noch verschieben.

    ein Zwischenbericht.


    Alle Häuser sind nun fertig, auch die Fachwerkgebäude wurden vollendet.


    Im Hafen sind die Dalben eingeklebt, allerdings nicht aus Karton sondern aus bearbeiteten Zahnstochern. Leider hat der Karton das aufrollen nicht überlebt.

    Der 170g/m² Karton hat sich in drei Schichten geteilt.


    Es folgte die Stadtmauer mit den entsprechenden Türmen, Toren und Gebäuden. Die Platzierung der Stadtmauer ist auf der Grundplatte vorgegeben.

    So sieht mein Ergebnis aus:

       aus der Vogelperspektive


    und dann gibt es plötzlich Probleme mit der Passgenauigkeit.

    Im rot markierten Bereich sollen laut Bauplan zwei Fachwerkhäuser nebeneinander in der Mauer stehen. Passt aber nicht, denn die beiden Stücke Stadtmauer sind erheblich länger als die aufgedruckte Markierung. Nachträgliches kürzen kommt nicht in Frage, dies würde die Teile zerstören. Bleibt nur Ausprobieren und andere Kombinationen finden. Wie sich dann zeigte bleiben zwei kleine Türme (Nr. 12 und Nr. 15) übrig. Mit dem Fachwerkhaus und einem der überzähligen Türme konnte ich die Lücke in der Stadtmauer sauber und Passgenau schließen.


    Jetzt beiben nur noch die kleinen Teile wie Markt, Schiffe usw. herzustellen. Ich habe mit dem Henschel-LKW begonnen. Die Bauteile sind zum Teil so winzig klein, das ich zum ersten Mal in meiner Kartonbau Karriere unter der Lupe kleben musste.


    Soviel für diesesmal. Werde weiter berichten.

    So, weiter geht es in kleinen Schritten.

    Zwischenzeitlich sind wieder einige Bauwerk entstanden

    die Kirche, das Rathaus und Teile der Stadtmauer.


    Ausserdem habe ich mich mit dem "Zaun" beschäftigt. Habe einige Varianten ausprobiert und zwei Ergebnisse sind verbaut worden.

    Hier habe ich die Pfosten quer gestellt


    und hier parallel zur Hafenkante.

    Versuche mit einem dünnen Garn waren nicht zufriedenstellend. So ist der "Handlauf" aus einem sehr dünnen Federstahldraht entstanden.

    Diese Konstruktion ist erstaunlich Stabil geworden. Die Pfosten wurden mit Kartonkleber befestigt und der Federstahldraht mit Sekundenkleber.

    Jetzt ist wieder Fleißarbeit angesagt denn die restlichen Gebäude müssen gebaut werden.

    Sobald die Stadtmauer und die Gebäude platziert werden werde ich den Baubericht fortsetzen.

    Moin aus NF

    Vor einigen Tagen habe ich mit dem kürzlich als Neuheit erschienen Hafen-Diorama von Schreiber begonnen. Das Ganze besteht aus 12,5 DIN A3 Bögen, hat den Schwierigkeitsgrad 3, ist im Maßstab 1:250

    und 47cm lang, 24cm breit und etwa 12cm hoch. Natürlich ist auch eine ausfühliche Bauanleitung in deutsch und englisch dabei.


    Begonnen habe ich mit einigen Häusern was Fleißarbeit bedeutet beim rillen, schneiden, falten und kleben. Hier sind die Schornsteine wegen der Größe eine echte Herausforderung.

        

    Dies ist nur ein kleiner Teil der zu bauenden Gebäude. Insgesamt gibt es 26 Häuser, 1 Kirche mit zwei Nebenbegäuden, 4 Stadttore und 6 Wehrtürme plus mehrteiliger Stadtmauer.

    Ausserdem einen LKW, 2 Schiffe und einige Ruderboote, einen Hafenkran, mehrere Marktstände, einen Brunnen, Pferdekutschen und Ladegüter sowie einen Zaun und sogar einige Figuren.


    Dann kam die Grundplatte unter das Messer bzw. die Schere.

        

    Bei den Bauteilen der Grundplatte gibt es allerdings einige Fehler die Schreiber bei einer Neuauflage korrigieren sollte.

    Folgende Fehler sind mir aufgefallen:

    1. dort wo die Wiese an den Rändern auf den Fluss trifft fehlen die Klebelaschen

    2. verteilt über einige Bauteile sind Rilllinien als Schneidelinien gekennzeichnet

    3. bei einer der Treppen die zum Fluss führen sind die Klebelaschen doppelt vorhanden

    4. es gibt ein Bauteil 7 das als Klebelasche angebracht werden soll obwohl an der entsprechende Stelle die Klebelaschen bereit am Bauteil vorhanden ist

    5. die Klebestellen für die kleine Steinbrücke Nr.8 sind an der Grundplatte mit Nr.10, für die Klappbrücken, beschriftet

    6. in der Baubeschreibung fehlt jeglicher Hinweis das man noch einen Karton als Auflage für die Grundplatte benötigt

    Ich habe mir diese Grundplatte aus 2mm Finnpappe mit den Maßen 470mm x 240mm zugeschnitten


    Weiter ging es mit der kleinen Steinbrück 8 und den beiden Klappbrücken 10

        

    Bei den Klappbrücken wird es spannend denn einige Bauteile liegen im Bereich unter 1mm und sind nicht so einfach auszuschneiden und zu montieren.


    Mein nächster Bauabschnitt war die Wassermühle

        

    Der Bau des Wasserrads war etwas fummelig. Damit es nicht so aussieht als sei das Wasserrad direkt ans Gebäude geklebt habe ich mit einem aufgedoppelten Kartonstück zwischen Haus und Rad einen kleinen Abstand geschaffen. Bei der Wassermühle ist auch die kleine Steinbrücke zu sehen.


    Über den weiteren Baufortschritt werde ich zeitnah berichten.

    Vor einiger Zeit hatte ich diesen kleinen Bastelbogen im Netz entdeckt. Nicht das Motiv hatte mich angesprochen sondern das man am Schluss ein kleines Bild zum aufhängen hat.

    Das Fertigmaß: 135mm hoch, 95mm breit und 30mm tief.


             

    Der Bogen ist etwas kleiner als DIN A3, gedruckt aus 120g/m² Papier und hat weniger als 3,00€ gekostet.


             

    Die Anzahl an Einzelteilen hält sich in Grenzen. Ich habe alles vor dem rillen, schneiden, falzen und kleben mit Mattlack behandelt.

    Aufgrund des dünnen Papier muss man beim rillen sehr vorsichtig sein.


        

    Um die Stabilität zu erhöhen habe ich rundum 2mm Strohpappe geklebt. Die Rückseite hat auch 2mm Strohpappe bekommen damit ich einen Aufhänger anbringen konnte.


    Im Baumarkt hatte ich eine Bilderrahmenleiste aus Holz gekauft diese aber doch nicht verwendet weil mir das Profil zu groß erschien.

    So ist dann ein Rahmen aus 2mm Strohpappe und zwei kleinen Bambusstäbchen (bei meiner Frau aus der Raumduftvase geklaut) die ich halbiert habe entstanden.

    Zum Schluss noch etwas Farbe und einen Aufhänger angeklebt, ein Nagel in die Wand und aufgehängt. Fertig.



    Ich würde gerne noch weitere Bilder dieser Art zusammenbasteln habe aber im Netz keine weiteren Modelle gefunden.

    Vielleicht kennt jemand noch andere Motive, dann bitte ich um Mitteilung.

    Wer von uns Kartonisten kennt das nicht: Schlechtes Papier / Karton, falsche Laufrichtung oder zu stark gerillt / geritzt und schon ist eine Klebelasche abgefallen oder die Bauteile haben sich getrennt.

    Nachdem mir beim bauen der "Willift Eagel" an einem tragenden Bauteil vom Rumpf zwei Klebelaschen abgebrochen waren habe ich nach einer Lösung gesucht die Klebelaschen wieder anzukleben.

    Dann eine Idee und die Umsetzung war erfolgreich.

    Ich habe die Klebelaschen unter zurhilfenahme von Zigarettenpapier wieder angeklebt.

    Das Zigarettenpapier ist erstaunlich stabil und es trägt nicht störend auf denn es hat nur 7g/m².

    Kommen wir zum Geländer.

    Der 1. Versuch ist leider Gescheitert. Beim aufkleben der Geländerabschnitte, die zuvor mit dem weißen Lackstift von beiden Seiten bemalt wurden, hat sich der Rahmen 120 so sehr verzogen das nichts mehr passte. Zu meinem großen Glück sind die Geländerbauteile doppelt vorhanden

                   

    2. Versuch, dieses mal habe ich Teil 120 im Bogen gelassen und dann nach und nach die sechs Geländerteile aufgeklebt. Das runden und biegen der filigranen Teile erfordert Gedult und Sorgfalt. Zum Schluss kommt der Handlauf 126 oben drauf. Es folgt das einfärben der Kanten und jetzt kann das fertige Geländer vorsichtig aus dem Bogen getrennt werden. Mit Sekundenkleber befestigt kommt das Geländer an seinen Platz am Leuchtturm.

    Die beiden Geländer an den Dächern der Leuchtfeuer runden und vorsichtig ankleben.

    Bleiben noch die Solarpanels übrig.

        

    Hier sind in der Bauanleitung einige Nummer durcheinader geraten. Die 161 ist die 162, die 162 ist die 162a und 161a ist 162b. Alles zusammen kleben und die Rückseiten weiß bemalen. Die Vordeseite, also die Fläche unter der Folie wird schwarz bemalt. Die Folien habe ich mit einem sehr dünnen und durchsichtigem Doppelkelbeband aufgebracht. Klebt man hier mit Leim kann man diesen später duch die Folie sehen, sieht unsauber aus. Zum Anbringen der Solarpanels muss man für die Platzierung wieder die Gesamtansicht zur Rate ziehen.

    Die Restarbeiten: für die Kugeln auf den Dächern habe schwarz bemalte Holzperlen verwendet und mit Sekundenkleber befestigt. In die größere Kugel kommt noch ein Stück Draht als Blitzableiter (der Draht liegt dem Bausatz ebenfalls bei). Der letzte Arbeitsschritt ist die montage der Leiter von der Aussichtsplattform zum Dachumlauf. Die beiligende Deutschlandfahne habe ich absichtlich weggelassen denn auf Fotos vom Original ist keine Fahne zu sehen.

    FERTIG.


    Mein Fazit: ein schöner Bausatz von Shipyard mit kleinen Fehlern. Über die Qualität des Kartons sollte der Hersteller nochmal nachdenken weil die Finnpappe für die kleinsten Teile ungeeignet ist.Vielleicht ist Bristolkarton eine Alternative. Auf jeden Fall hat mir der Leuchtturm "Roter Sand" 33 schöne Bastelstunden geschenkt und Corona vergessen lassen.


        

             

    Es folgt ein kleines Gedultsspiel, das Ankleben der kleinen Konsolen die vor der montage schwarz bemalt wurden. Übrigens, die fein ausgelaserte Gitterstrucktur des Umlaufs habe ich mit Filzstift schwarz bemalt denn die klebrige Acrylfarbe hätte die Strucktur verklebt bzw. gefüllt.

    Nachdem das Bauteil 75 auch schwarz Bemalt wurde können die Teile des Leuchtfeuers auf die Basis geklebt werden. Das Dach vom kleinen Leuchtfeuer mit Zwischenstück kommt als letztes an seinen Platz und kann so genau an seinen Platz geklebt werden. Vor den Restarbeiten klebt man nun den Bauabschnitt Leuchtfeuer auf den Turm. Die Position ist durch die Aussparung in Teil 76 vorgegeben.

    Das ist das Ergebnis der bisherigen Bemühungen.


    Es folgen die unteren Stützen für das umlaufende Geländer.

             

    Nach dem Anmalen in schwarz und dem heraustrennen der sehr kleinen Bauteile kommt es zur Katastrophe. Die keinen Kartonstücke teilen sich in ihre einzelnen Schichten auf (linkes Bild) und sind somit unbrauchbar.

    Aber warum ist das so? Die im Bausatz verwendete Finnpappe /Strohpappe auch finnische Strohpappe genannt ist ein sogenannter gegautschter Karton. Bei der Herstellung werden mehrere feuchte Papierbahnen unter hohem Druck zwischen zwei beheizte Walzen geführt und so auf die gewünschte Stärke gebracht. Bei so kleinen Bauteilen, 2,5 mm lang, auf 1 x 1mm geht diese gepresste Verbindung verloren. Eine Alternative wäre ein geklebter Karton aber ob dieser sich Lasern lässt kann ich nicht sagen. Das Problem wird wohl sein das der Kleber im Karton verbrennt und sich so kleine Teile in Rauch auflösen.

    Ich habe diese Teile durch 1 x 1 mm Holzleisten ersetzt (mittlers Bild) die mit Sekundenkleber befestigt wurden. Mit dem Ergebnis kann man zufrieden sein (Bild rechts).

    Nachdem die drei Nebenräume fertig sind kann die Wohnebene vollendet werden. Achtung, das Bauteil mit den drei kleinen Fenstern muss an der Stelle eingeklebt werden wo bei Bauteil 63b die gelaserte Line unterbrochen ist.

    Nun folgen noch die schmalen Streifen 71 bis 74. Bei mir waren die Teile 72 und 74 5mm zu kurz und mussten aus Resten angestückelt werden. Nach einem erneuten Anstrich in rot ist auch dieser Bauabschnitt fertig. Wer mag kann noch Teil 76 aufkleben, aber vorher schwarz anmalen.


    Jetzt endlich ist es an der Zeit die vorbereiteten Bauteile Sockel, Unterteil vom Turm, Treppenhaus und Wohnbereich zusammen zu fügen. Dazu muss man wieder die farbigen Abbildungen des fertigen Leuchtturms zu Rate ziehen um die richtigen Positionen zu ermitteln.

    Zum ankleben der drei Spitzen stellt man den Leuchtturm auf den Kopf, so hat man das Positionieren besser im Griff.


    Widmen wir uns der Ebene mit den Leuchtfeuern.

    Hier gibt es zwei Bauteile die erstmal Rätsel aufgeben weil sie mehr oder weniger in der Bauanleitung "vergessen" wurden.

    Das Bauteil das aus den Teilen 89 -89c entsteht (links im Bild) wird einmal in der Anleitung gezeigt das andere Teil, entstanden aus 112 - 112c, fehlt in der Baubeschreibung. Somit ist eine Stellprobe nötig um die Positionen zu ermitteln.

                  

    Bauteil 75 bildet die Basis vom letzten Abschnitt dem Leuchtfeuer. Alle vier Teile lose aufstecken und schon ist die Positionierung Ermittelt. Es folgt das Anbringen der Fassaden und der Fenster bei den beiden Leuchtfeuern, dem Zwischenteil und dem Eingangsbereich. Die Öffnung bei dem Zwischenteil muss mit einem Kartonrest geschlossen werden weil man die Türe sonst nicht aufkleben kann.

    Vor dem Bemalen, in weiß, sehen die Teile so aus.

    Die Fensterrahmen der Leuchtfeuer habe ich mit einem Lackstift eingefärbt. Beim kleinen Leuchtfeuer ist mir beim anbringen der Fensterrahmen abgefallen und leider auch zerstört worden. Den muss ich nun aus Kartonstreifen nachbauen.Vor dem nächsten Schritt habe ich das Zwischenstück an das kleine Leuchtfeuer geklebt was dann das Aufkleben der unteren Dachebene erleichtert.

    Kommen wir nun zu den Fenstern für den mittleren Wohnbereich, Beachte das diese aus 2 Schichten bestehen, die aber nicht zusammengeklebt werden.

        

    Start mit Teil 46, darauf werden 47b und 47c geklebt gefolgt vom Rand aus 2 x 47 und 2 x 47a. Jetzt weiß anmalen und dann die Folie 46 aufkleben und zu Seite legen.

        

    Aus 48 und 49 wird die zweite Schicht der Fenster. 49 auf 48 kleben, rot anmalen und Beiseite legen.

    Das Fassadenteil 50 runden und die erste, weiße Schicht der Fenster von hinten bei Teil 50 einkleben. Den Fassadenkarton um das vorbereitete Bauteil des mittleren Wohnraum kleben und erst jetzt den 2.Teil der Fenster aufkleben um folgendes Ergebnis zu erhalten.

    Unbedingt darauf achten das die Fenster, so wie Abgebildet, nach dem unteren und oberen Stuckrand ausgerichtet sind denn sonst passen die drei Nebenräume später nicht.

    Der obere Stuckrand wird aus den Teilen 58 bis 63b aufgeklebt (in der Abbildung noch ungestrichen). Jetzt sollte ein erster Anstrich in rot erfolgen weil man noch gut in die Ecken kommt.

           

    Bei den drei Nebenräumen ist die Arbeitsfolge mit dem oben beschriebenen identisch.

    Bevor es mit der Verkleidung des Treppenhaus weiter geht benötigen wir die beiden Türen.

             

    Diese entstehen aus den Teilen 32 - 32c und 41a. Warum auch immer sind die seitlichen Wangen zu lang und müssen gekürzt werden (rote Pfeile). Da die Aussenhaut für unten nur aus einem Stück besteht muss man den Karton nun vorrunden dann die Türen von hinten an die Öffnungen kleben. Ist der Leim getrocknet kann das Gerüst beklebt werde.

             

    Es folgt der Anstrich in weiß. Der nächste Karton für die Aussenhaut wird rot angemalt und damit es saubere Farbtrennkanten gibt bemalen wir diesen Karton vor dem aufkleben. Die Bullaugen habe ich entgegen der Bauanleitung nicht mit der beiligenden Folie hinterklebt.

    Bei der Folie für die Bullaugen gibt es in der Bauanleitung einen Fehler. Diese werden einmal als B1 und als B2 bezeichnet, B2 ist hier falsch, es gibt kein Bauteil B2.

    Ich habe die Bullaugen mit gelbem Transparentpapier hinterklebt. Mit ein bisschen Fantasie sieht das aus als wäre im Treppenhaus Licht an.

    Karton runden und aufkleben. Das wird nochmal wiederholt mit dem letzten Verkleidungskarton der vor dem verkleben weiß bemalt wird und auch gelbes Transparentpapier bekommen hat. Somit ist auch dieses Bauteil fertig und kann auf den Sockel geklebt werden. Diesmal gibt es vorbereitete Passungen aber trotzdem zwei Möglichkeiten für die Positionierung. Also wieder die korrekte Postion bei der gesamt Abbildung ermitteln.


        

    Kommen wir zum Wohnbereich vom Leuchtturm. Für den unteren Fries werden die Teile 51 bis 57 verwendet. Den Rohbau auf den Kopf stellen, die kürzeren Laschen zeigen dann nach oben, und kleben in angegebener Reihenfolge die Bauteile zusammen. Es folgt nun die Fassade des mittleren Wohnteils. Allerding müssen wir uns vorher noch um die Fenster kümmern. Weil man durch die Fenster ins Innere schauen kann und die Ansicht nicht wirklich schön ist habe ich noch eine einfache Innenverkleidung angebracht.

    Ein einfacher brauner Fotokarton erfüllt seinen Zweck.


    Fortsetzung folgt ...

    Vom Rohbau bleiben jetzt nur noch die drei "Spitzen".

        

    Die Spitzen entstehen aus den Teilen 127 bis 132a und werden 3 x gebaut. Beim Zusammenbau unbedingt auf die kleine Beule bei 130 achten, diese Beule muss über der runden Aussparung von Teil 127 liegen.

        

    Bei den Spitzen können wir mit dem aufbringen der Aussenhaut beginnen. Gute erfahrungen habe ich mit folgendem Vorgehen gemacht: 1. die Kartonteil leicht von der Rückseite anfeuchten, 2. Klebstoff (UHU) auf die Spanten aufbringen und 3. aufkleben. So kann man sich Stück für Stück vorarbeiten. Trocknen lassen und es kommt zum erstmalig Farbe ins Spiel.


    Anmerkungen zum Thema Farbe:

    Bei der mitgelieferten Farbe handelt es sich um eine Acrylfarbe des polnischen Herstellers "Renesans". Diese kann im Internet in Tuben zu 100ml und 250ml bestellt werden. Falls mal zu wenig ist. Die Deckkraft der Farben ist nicht besonders gut sodas sich immer ein zweit Anstrich empfiehlt. Da die Farbe sehr schnell trocknet kann der 2. Anstrich sofort auf den Ersten folgen. Eine weitere negative Eigenschaft der Farbe ist das kleben. Dies führt bei den filigranen Teilen wie Geländer, Leiteren, Fensterrahmen und ähnlichem dazu, das in Verbindung mit dem schnellen trocknen, die Bauteile auf der Unterlage festkleben und dann beim abnehmen oft zerstört werden. Aus diesem Grund verwende ich bei den feinen Teile einen wasserfesten Filzstift (edding 3000 für schwarz) und diverse Lackstifte in den entsprechenden Farben.

         Beispiel, Leitern mit "eddding" bemalt.


    Vor dem weiteren aufbringen der Aussenhaut ist zu überlegen welche Farbe auf welches Bauteil kommt bevor zusammengebaut wird, denn so erziehlt man im Ergebnis saubere Farbtrennkanten.

    Und wieder arbeite ich mich von unten nach oben vor und beginne mit der Sockelverkleidung.

            

    Es folgt die Aussenhaut beim Bauteil mit den beiden Leitern. Hier ist es Ratsam vor dem Anbringen der Leitern die Aussparung hinter den Leitern anzumalen. Nun kann der Sockel mit dem Unterteil vom Turm verklebt werden. Für die Ausrichtung der beiden Teile zueinander muss man sich an der gesamt Abbildung des Leuchtturms orientieren den es gibt keine vorgegebene Passung. Jetzt schwarz Anstreichen und der erste Bauabschnitt ist fertig.

             

    Aus 92 bis 103 entsteht das kleine Leuchtfeuer. In der Bauanleitung fehlt 101b, (siehe roter Pfeil) der gleiche Fehler wie beim großen Leuchtfeuer. Ansonsten gilt für das kleine Leuchtfeuer beim zusammenbau das selbe wie beim großen Leuchtfeuer.

        

    Die beiden Lampen werden aus 85 bis 106c gebaut.

    Übrigens: ich habe mich gegen eine richtige Beleuchtung des Leuchtfeuers entschieden. Solche kleinen elektronik Basteleien machen zwar Spaß aber im Alltag hat sich gezeigt das die Leuchttürme wo ich ein entsprechendes Leuchtfeuer eingebaut habe wenn sie dann bei mir im Regal nie wieder eingeschaltet werden.

    So habe ich den Rohbau der Lampen nach Anleitung gebaut. Beim weiteren Bau der Leuchtfeuer wird man von der Bauanleitung im Stich gelassen. Mehrere Bauabschritte werden nicht gezeigt. Vorgesehen ist folgendes: die beiden Lampen sollen auf die Stiele gesetzt werden und dann auf die Makierungen in den Gehäuse 80 und 100 auf den inneren Boden geklebt werden. Das die verklebung auf dem Stiel auf Dauer nicht halten wird dürfte jedem klar sein. Deshalb habe ich die Lampen aus einem Rundholz, einem Streifen aus 80g/m² Papier und den Teilen 86d, e, f, g und den Teilen 106d, e, f neu gebaut. Beim Blick in die Leuchtfeuer ist kein Unterschied zum original Bauteil erkennbar.


    Mit dem Rohbau der beiden Dächer geht es weiter.

                  

    Für die Kuppel braucht man die Teile 138 - 140, für das längliche Dach die Teile 147 - 153. Beim zusammenbau des kleinen Dach ist es von Vorteil erst das Teil 151 und dann 2 x 153 auf die Grundplatte zu kleben.


    Fortsetzung folgt ...

    So geht es weiter:

    Aus den Teilen 17 bis 31 entsteht das Treppenhaus. Die Montage geht leichter von der Hand wenn man den Bauabschnitt auf dem Kopf stehen, also Start mit Teil 31, zusammenbaut.

       

    Die Bauteile 42 - 45 bilden das Sklett für den mittleren Wohnbereich. In 42 und 45 ist ein Ausschnitt länger, diesem am Pfeil von Teil 43 ausrichten.

             

    Vor dem heraustrennen der Bauteile sollte diese mit den entsprechenden Nr. beschriftet werden. Beim Zusammenbau unbedingt auf die Ausrichtung der Teile achten sonst passen später die Fenster nicht. Besonders bei dem Wohnteil aus 65 bis 65d ist dies wichtig, denn es lässt sich auch seitenverkehrt zusammensetzen und dann passen die drei kleinen Fenster am oberen Rand nicht und die Außenhaut lässt sich nicht montieren.

             

    Es folgt das große Leuchtfeuer aus den Bauteilen 77 bis 83. In der Bauanleitung fehlt das Teil 83 (siehe roter Pfeil). 82 und 82a Unten so einkleben das die Lasergravur nach oben zeigt und Oben das sie nach unten zeigt. Diese Gravur dient als Anlage für 82b und 83.

    Moin aus Nordfriesland.

    Diesesmal geht es um:

    Es heißt, Bilder sagen mehr als tausend Worte. So hält es auch die Firma Shipyard bei den Bauanleitungen. Viele Abbildungen gleichen aber mehr einem Suchbild. Deshalb möchte ich bei meinem Baubericht Ergänzungen und Hinweise zu den Bildern der Bauanleitung geben und auch Fehler aufzeigen.

    Los geht es mit dem notwendigen Werkzeug.

    Da wäre eine Rasierklinge, eine Schmirgelfeile, 2 versch. Pinsel, ein Rundholz, eine Pinzette, Zahnstocher und Stecknadel sowie ein altes Mauspad mit weicher Rückseite.

    An Klebstoff verwende ich: hinzu kommt noch ein Sekundenkleber.


    Vom Grundgedanke ist die Bauanleitung mit fortlaufenden Nummern aufgebaut und es kann in der Reihenfolge der Nummerierung gebaut werde.

    Ich hingegen arbeite mich lieber in Baugruppen vor, von unten nach Oben. Starten wir also mit dem Sockel. Dies sind die Bauteile 170 - 173

    Mit den Bauteilen 1 - 16, dem Leuchtturmsockel geht es weiter.   

    Hierbei ist darauf zu achten das die Aussparungen für die Aufstiegsleitern übereinander liegen. Bei Teil 14 und 15 bei den Passnasen auf oben und unten achten. Teil 14a 2x vorhanden, die Rückwand für die Leitern,

    war bei mir zu breit und zu lang und müssen angepasst werden.

    Ausserdem sollte man noch vier Kartonstücke einkleben damit Teil 14a oben und unten verklebt werden kann.  

    Fortsetzung folgt.

    Moin aus Nordfriesland.


    Meine Frage zum Urheberrecht lautet:

    "Darf ich innerhalb eines Bauberichtes, der von mir hier im Forum gepostet werden soll, Abbildungen aus der originalen Bauanleitung verwenden / veröffentlichen?"


    Sollte ich in der falschen Rubrik sein bitte verschieben.