Posts by MaxK

    Lüfter bauen!


    Das ist ja immer wieder so eine Sache, vor Allem, wenn's so viele sind. Dazu kommt, dass so ein handgezeichnetes Modell, nebst ebensolchem Bauplan, selbstredend seinen Charme, aber eben auch seine Tücken hat. Das "wo genau" der einzelnen Lüfter und auch durchaus die Menge derselben, die tatsächlich gebraucht werden, sind nicht immer zweifelsfrei feststellbar. Das hat bei mir dazu geführt, dass ich noch mal einige verschiedener Bauart und Größe nachfertigen musste. Beispielsweise sind je zwei pro Seite in den seitlichen Galerien des Steuerhauses untergebracht, die aber auf keinem Photo auf dem Titelblatt zu sehen, aber im Bauplan aufgeführt sind. Wenn man die vier einbauen möchte, obwohl man schon genau hinsehen muss, um die im fertigen Modell zu finden, sollte man das im Bauabschnitt VIII erledigen, bevor der Deckel, resp. Teile 85 drauf sind. Das ist nachträglich (leidvolle Erfahrung) ziemlich fummelig. An einigen Stellen, beispielsweise bei den Nummern 153 und 146 ist dann tatsächlich die Grenze des dreidimensionalen erreicht, da hast Du recht Klaus, das kann man eigentlich mit freiem Auge nicht mehr unterscheiden.



    Bei manchen, wie oben bei den Teilen 156, hat das Vorformen der Lüfterhutzen noch ganz gut geklappt. Eingebaut sieht das dann so aus:



    Zur Erholung, denkt man sich, baut man anschließend, nach soviel Gefummel, die Schornsteine, sind ja doch größere Teile. Das Ganze fängt auch gut an, die Konstruktion für die oberen Kragen ist sehr schön, und alles passt auch sehr gut. Dann dämmert die Erkenntnis, dass da ganz schön Kleinteile dran sind, vor Allem, die Leitern. Ich hab's gezählt, es sind 28 Stück pro Seite auf drei Schornsteinen. Naja, irgendwer muss es ja machen. Sieht auch deutlich besser aus. Dauert nur bisschen. Nach langer, laaanger, sehr langer Zeit ist es dann aber geschafft:



    Auf dem ersten Bild sieht man dann auch noch das Teil 128, das mir irgendwie verschütt gegangen war und nachkonstruiert werden musste. Die Anbauteile für die Schornsteine habe ich aus dem LC-Satz genommen, in dem Fall fand ich das die bessere Lösung.


     


    Vor dem Einbau habe ich die Klebeflächen für die Schornsteine sozusagen in "Wagenfarbe" bemalt, damit kleine Unstimmigkeiten nicht sichtbar wären. Hätte aber nicht sein müssen, passt alles hervorragend.



    So sieht das dann bis hierher aus und man kann zum nächsten Bauabschnitt übergehen.


    Es hat sich herausgestellt, dass es an dieser Stelle gut ist, noch mal zurückzugehen, und hier alle Klein- und Relingteile einzubauen, die bisher, wegen möglicher Beschädigung beim Weiterbasteln noch aufgespart wurden. Ein noch späterer Einbau wäre wegen der Rettungsboote, der Halterungen, Davits usw. extrem fummelig bis "geht nicht".

    In der Rückschau ist mir dann auch noch ein kapitaler Fehler im Schanzkleid der Heckbastion (kann man das so nennen?) aufgefallen. Der wird (Master of Cliffhanger) Thema des nächsten Kapitels sein.

    Zum Schluss hätte ich noch eine Frage, vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen: Es betrifft die auf den Bordwänden angezeichneten Leitern. Liegen die außen, also wie bei den Schornsteinen, dann würde ich ungern darauf verzichten, die anzubauen, oder sind die in die Bordwand eingelassen (Löcher schneiden ist hier eher keine Option), dann würde man das so lassen. Wäre schön wenn das jemand wüsste. Ich habe schon, was für mich erreichbar war, an alten Photos aus dem Internet gesichtet. Aber bisher war da keins, auf dem man diese Geschichte ordentlich sehen könnte.


    Schöne Grüße aus dem aktuell verregneten Süden, bis hoffentlich demnächst!

    Tach die Herrschaften!


    Nach längerer Pause geht's jetzt doch endlich weiter. Ich habe lange überlegt und dann auch mal ausprobiert, wie das mit den zweidimensionalen Teilen aus dem LC-Satz aussehen kann, und ja, mit freiem Auge aus der "normalen" Entfernung, aus der man so ein Modell begutachtet, hast Du natürlich recht Klaus, man sieht den Unterschied schon allein wegen der Fülle der Details fast nicht.

    Aber: Beim Bau derartiger Schiffe ist ja manchmal das "zu wissen, dass es da ist" wichtiger, als dass man das Detail auch tatsächlich sieht (man denke nur an diverse Inneneinrichtungen in Steuerhäusern, möglichst mit Windjammerbild an der Wand, damit's der Käptn auch schön hat). Ich neige auch zu solchen Späßchen, irgendwie geht's dann doch mehr um's Bauen und, ob das Fitzelding dann auch noch geht (kleine Machbarkeitsstudie), als um's pure Ergebnis. Ist letztlich Geschmackssache.


    (Beweisbildchen von einem früheren Schiffbau, "Albatross)


    Achja, innen Gelb sieht gut aus, Danke für den Tipp!

    Ich habe dann mal bisschen gefummelt, und mit verschiedenen Materialien ausprobiert. Unter anderem Draht als Unterrohr und Messingrohr (Durchm. 1,5 mm) als Lufthutze, anschließend bemalt.

    Oder aus dem Bogen das Formteil ausgeschnitten, die Lufthutze beidseitig vorgeformt und dann auf das Verdoppelungsstück aufgeklebt, dabei nochmal weiter die Rundung geformt. Anschließend ausschneiden und Kanten malen.

    Das sieht dann so aus:


     


    Wie gesagt, man kann das so machen, man muss gar nix! Eingebaut sieht das dann so aus:



    Ich finde die kleinen Dinger sehen so, mit was Rundem oben drauf, ganz gut aus. In der Vergrößerung wirkt das Ganze gerne etwas fusselig, ist aber in "Normalsicht" durchaus ordentlich. Wie man sieht, wenn man die Anleitung zu Rate zieht, bin ich bei den Lüftern bei Nr. 149 angekommen; es liegt also noch Einiges vor mir, bis dann endlich die Schornsteine dran kommen. Und, naja, Kleinfummeln dauert etwas...


    Bis demnächst

    Hallo die Herrschaften,


    erst mal vielen Dank für die Likes und das schriftliche Lob, freut mich sehr! Danke für den Hinweis mit den Lüftern und für das Photo, Klaus! Ich bin im Moment gerade am Tüfteln mit verschiedenen Drähten und Röhrchen, welche Lüfter ich dann doch noch dreidimensional bauen könnte. Allerdings nur in der Theorie, weil, wie erwartet, hat der Herr Orthopäde meine Bastelhand für die nächsten drei Wochen still gelegt. Schöner Scheiß! Es wird also ein bisschen dauern, bis es hier ordentlich weitergeht. Nicht mal Gitarre spielen kann man zum Ausgleich, grmblgrftjxx...:cursing:


    Achja, Robert, die Emden hatte ich vor, auch demnächst zu bestellen (merke: ein gelbweißes Schiff bleibt nicht gerne allein), dazu eine Frage: Ist das mit dem LC-Satz da ähnlich, z.B. was die Reling angeht? Dann bestelle ich mir gleich noch einen Standard Relingsatz in Weiß dazu.


    Bis demnächst (wead scho wean!)

    Hallo die Herrschaften,


    es ist Sommer! Brüllheiß und daher eigentlich nur im Wasser auszuhalten! Daher der etwas verlangsamte Baufortschritt. Außerdem hat sich eine Entzündung im linken Daumengelenk schmerzhaft bemerkbar gemacht, was die beste Ehefrau von Allen auf die "Bastelei" schiebt, aber selbstredend ganz andere Ursachen hat (Hausarbeit und ähnlicher Unfug), aber das Schiffbauen doch gehörig einschränkt. Naja, mal sehen, was morgen der Herr Orthopäde dazu sagt.


    Trotz aller Hindernisse kommt hier doch ein, wenn auch kleinerer Baufortschritt. Die beiden Decks am Bug und am Heck wurden weiter bestückt, teilweise mit ziemlichen Kleinteilen, wobei bei manchen wieder die Frage heranschlich, warum es da keine LC- Varianten gibt (z.B. Teil 132). Naja geht so auch. Die Teile für das Heck sehen erst mal so aus:



    Bei der Kanone habe ich das Zwischenteil (in der Anleitung das Teil 142b) verdoppelt, damit sie (die Kanone) sich auf Deck dann besser drehen lässt. Das Ganze natürlich analog auch für die Bugversion. Bei 132 habe ich beim Einbau dann noch etwas begradigt.



    Hier sieht man dann auch noch die daneben befindlichen Deckshäuschen. Im Bugbereich waren dann die Teile für die Ankerwinden, das Spill und die zwei Häuser am Brückengebäude zu bauen, nebst der großen Kanone.


      


    Beim Einbau ist das Einfädeln der Ankerketten ein bisschen der Knackpunkt, bei 139/140 sollte man deshalb die obere kleine Querstrebe erstmal nur einseitig verkleben und dann nach Einlegen der Ankerkette zumachen. Es empfiehlt sich, die Einlässe für die Ketten vorher mit einer Ahle auch tatsächlich als Einlässe zu gestalten, einfach nur Draufkleben sieht hier nicht aus. Ansonsten ist eben auch die Drehbarkeit der Kanone zu beachten und die Rundung des Brückenhauses beim Anbringen der beiden kleinen Vorbauten. Im Ganzen sieht das dann so aus:




    Der nun folgende Schritt in der Anleitung enthält was Lästiges, die Lieblingsbeschäftigung Lüfterbauen, und was Schönes, die Schornsteine. Das wird jetzt einige Zeit in Anspruch nehmen, da das ganz schön viele Lüfter sind und außerdem an einigen Stellen Entscheidungen getroffen werden müssen, ob man die Dinger dann doch irgendwie dreidimensional "supert" oder das flache Angebot aus dem LC-Satz nutzt. Auf dem letzten Bild sieht man schon die ersten Ergebnisse, wobei auch da noch Unsicherheit darüber besteht, wie man die Innenseiten zu pönen hat: Gelb, oder doch rot, oder rot nur da wo es keinen inneren "Ring" gibt, wobei Rot bei einem Kriegsschiff, aber andererseits, zu der Zeit und den roten Baron gab es ja auch...Fragen über Fragen. Es wird also aus verschiedenen Gründen etwas dauern, bis hier was weitergeht, es steht nur fest, dass es weitergeht!


    Bis dahin, schöne Grüße aus dem sonnenverwöhnten Süden!

    ...und es geht weiter!


    Nachdem auch die Niedergänge auf der Heckseite des Decks verbaut waren, konnten die Decksaufbauten, die Luk-kästen, Winden und so weiter eingebaut werden. Dabei waren die Winden und die Unterkonstruktionen für die großen Davits die komplizierteren Teile. Aber erst mal der Reihe nach:


    Bei den verglasten Teilen ist nach dem Einbau auch das Grau des Decks gut zu sehen.


    Jetzt zum schwierigeren Teil, erstens die Winden. Ich habe mich für einen detaillierteren Bau entschieden und habe zunächst mal das Papierteil, das die aufgewickelte Trosse darstellen soll, durch auf Zahnstocher aufgewickelten, rostfarbenen Zwirn ersetzt. evtl. werde ich das noch in Metalic bemalen, falls der Farbeindruck nicht gut ist.

    Dann habe ich die kleineren, gezeichneten Räder entfernt und durch solche aus dem Standard LC-Satz ersetzt. Sieht, finde ich, besser aus.



    Hier zeigt sich auch deutlich die Grenze der Macrophotographie, wenn man nicht mit einer großen Systemkamera arbeitet. Naja, beim nächsten Mal.

    Eingebaut sieht das dann so aus.



    Das Gestänge für die Davits würde ich, nach eher nicht so guter Erfahrung, nicht vorher zusammensetzen, weil man dann die Positionen für die Dreibeine, auf denen das Ganze ruht, verpassen könnte. Die sind auf Deck etwas grob angegeben, wenn man da zu sehr daneben liegt, sieht das nicht aus. Also zuerst die Dreibeine in Position bringen, und dann das Gestänge oben drauf. Bei den Fensterteilen habe ich Teil 133, das auf das heckseitige Deck gehört gleich mitgebaut, mit geöffneten Luken.



    Im Zuge der Fertigstellung der Kleinteile an Deck, habe ich auch die ersten Relingteile am Deckshaus angebracht, weil man da später eher schlecht dran kommt und außerdem das Ganze an die fertigen Niedergänge angepasst werden musste. Ich habe hier Handläufe angebracht, und denke, dass das mir der Farbe für die Stufen ganz gut aussieht.



    Hier noch mal ein Blick auf die hinteren Kleinigkeiten incl. des seltsamen Teil 123, und damit wäre dieser Bauabschnitt erledigt. An manchen Stellen bin ich nicht ganz so zufrieden, man sieht auf den Bildern einige nicht ganz gerade Teile. Das ist zwar vor allem der Vergrößerung geschuldet, muss aber trotzdem noch besser werden. Eventuell muss man da noch mal bei...


    Es geht dann mit den beiden großen Bug- und Heckkanonen (die sich bitteschön drehen können sollen) und diversen Kleinteilen für Ankerspill, Ankerketten usw. weiter. Auch hier gibt's dann wieder Kleinteile, bei denen mal nachdenken muss...


    Bis dann...

    Einen schönen Abend,


    vielen Dank für die Antworten und die Tipps! Das mit den abbaubaren Relingteilen ist so ein Aha-Effekt, irgendwie logisch, wenn eine Kanone dahintersteht, muss man aber drauf kommen! Ich habe mir mal einen Standard-Relingsatz in weiß, und anderes Zubehör kommen lassen, ich denke im oberen Bereich werde ich bei den gelben Teilen aus dem LC-Satz bleiben und am Rumpf mit weißer Reling arbeiten. Handläufe verbaue ich dann eben nur bei den Teilen, bei denen ich mir sicher bin, dass sie festinstalliert waren.

    Ich hatte mich ernsthaft gefragt, was das bei 123 für Dinger sein sollen. Nach Tigers Auskunft hab ich mal mit Kurbeln gebaut, finde aber auch, dass das etwas seltsam ist. Naja, wie's aussieht dann im Folgenden.


    Alsooo, Kleinteile bauen, soweit das Auge reicht. die Häuschen und Basisteile für die Schornsteine sind vergleichsweise kein Problem, Bei den Winden 124/125 und den Unterteilen für die großen Davits 126/127 ist das schon was Anderes.


      Hier habe ich die Teile für die Fensterverdoppelung "verglast" und dann vor dem Zusammenbau des Teils aufgesetzt. Das Ganze ist dann stabiler und läßt sich leichter bauen. Die Stellen an Deck, wo verglaste Teile hinkommen, habe ich vorher mit neutralem Grau eingefärbt, sieht besser aus, als wenn man die Baunummern lesen kann.

    Zuerst aber sind die Niedergänge einzubauen, die im LC-Satz vorher, wie angesprochen, bemalt wurden.


     

    Dabei sind dann auch die ersten Lüfter anzubringen, teilweise sinnvoll bevor man mit den Niedergängen weitermacht, sonst gibt's Gedränge. Hier ist dann auch noch ein kleinerer Mast zu setzen, ich verzichte aber aus schon genannten Gründen noch auf die dazugehörige Reling.



    Wie man sieht, habe ich dann auch schon mal mit dem Aufsetzen der Kleinteile auf Deck begonnen. So als kleine Erholung zwischendurch, das Setzen der Niedergänge ist mithin ganz schön fummelig.


    Das Verbauen der restlichen Teile muss aber auf morgen warten, jetzt ruft erst mal das Bett.



    Hallo Zaphod,


    mal eine kleine Zwischenfrage: Hast Du das mit LC-Satz oder noch mit Photoätzsatz gebaut? Und daraus folgend, welche Farbe hatten Deine Relingteile? Ich grüble da vor mich hin, und komme zu keinem endgültigen Ergebnis. Die Reling der unteren Kanonendecks würde ich wohl eher weiß bauen, weil gelb am weißen Rumpf eher suboptimal aussieht. Aber, ob im oberen Bereich alle Relingteile wirklich gelb waren, wage ich auch zu bezweifeln. Ich werde zumindest mal holzfarbene Handläufe anbringen, das sollte eine deutliche Verbesserung bringen. Ich bin mir aber wegen der Farbe aufgrund der verschiedenen Abbildungen, die es auch vom Verlag gibt, nicht sicher.

    Über einen diesbezüglichen Tip würde ich mich sehr freuen.


    Danke, bis die Tage

    Max

    Guten Abend!


    Nach einem längeren Delay (Naja, bei dem Wetter und in fertig geimpft nicht raus und in den Biergarten, wäre schon fast frevelhaft) geht's heute wieder ein Stück weiter (für die nächsten Tage ist Regen angesagt!).

    Der restliche Gefechtsturm steht an. das Teilstück zwischen den beiden Kanzeln habe ich mit einem Holzkern verstärkt. Auch bei der oberen Kanzel habe ich in den Streben Draht eingebaut, damit das Ganze stabil wird. In diesem Bauteil ist dann auch ein Signalscheinwerfer einzubauen, bei dem ich die Scheibe verglast und anschließend die Lamellen mit gezogenen Plastikfäden dargestellt habe. Hier kommt auch noch eine kleine Kritik am LC-Satz, die Lamellen- Scheibe für insgesamt fünf Scheinwerfer wäre hier ein schönes Teil gewesen (z.B. im Satz der Stettin enthalten), ist aber nicht dabei. Das ist nicht der einzige Punkt, aber dazu später mehr. Das Innere des Scheinwerfers habe ich mit Alufolie ausgeschlagen.



    Das sind dann mal die Einzelteile, eingebaut sieht das dann so aus:


       


    Das Photo verzieht etwas, so schief sieht das in "echt" nicht aus. Ich habe, wie bei den Relingteilen darauf verzichtet die filigranen Anbauteile (98-d) bereits am Turm anzubringen, um hier Zerstörung zu verhindern. Das kommt dann später mit dem ganzen empfindlichen Zeuch. In die hintere Halterung am Gefechtsturm kommt jetzt noch ein Mastteil. Normalerweise schleife ich Masten aus Rundhölzern konisch vermittels eines Akkuschraubers (Vorsicht, heiße Finger) so zu, dass anschließend das Papierbauteil drumherum geklebt werden kann. In dem vorliegenden Fall habe ich auf das Papierstück verzichtet, und das Holz, nach dem in Form bringen, in der passenden Farbe gestrichen und anschließend die schwarzen Linien durch dünnes Takelgarn, das ich darum geklebt habe, dargestellt.


     


    Das Gleiche werde ich für das obere Teil des hinteren Mastes anfertigen, die Papierteile sind einfach zu schmal, um daraus ordentliche Masten zu bauen. Ich habe auch schon versucht, das Ganze auf dünneres Papier zu kopieren, um so den Papiermodellcharakter zu erhalten, hat aber auch nicht wirklich was gebracht, bzw. sieht einfach nicht aus.

    Im Ganzen sieht das Modell also im Moment so aus:



    Wenn man, an diesem Punkt angekommen, in der Anleitung umblättert, hat man im Kapitel IX die folgenden Decksaufbauten in diversen Kleinteilen, die Niedergänge und einige Lüfter vor sich. Das Ganze mit Pfeilen gewürzt, um ungefähr den Ort für den Einbau des jeweiligen Teils zu finden. Die Zeichnung wirkt nun wirklich etwas unübersichtlich und manche Teile sind aus dieser Form des Plans nicht ganz einfach baubar. Teil 123-b hat z.B. gar keine Abbildung, so dass für manche Kleinteile nicht ganz klar wird, wie die eigentlich verbaut werden sollen( wenn jemand hier einen Tipp/Bild hätte, wäre ich dankbar). Dazu kommt ein weiteres Manko im LC-Satz. Wenn man schon so filigran bauen will, dann aber richtig. Daher ist es schon schade, wenn alle Niedergänge komplett einfarbig in einer Platine enthalten sind. Das habe ich mit beispielsweise weißen Wangen mit Geländern und holzfarbenen Stufenteilen bei wesentlich kleineren Modellen deutlich besser gesehen und vermisse die Genauigkeit hier. Ebenso vermisse ich einige Radteile für die Winden (124/5). Und weiße Relingteile für die unteren Seitendecks (auf dem Titelbild des LC-Satzes sind lustigerweise alle Relingteile weiß, muss wohl eher der ganz alte Photoätzsatz gewesen sein, was da verbaut ist) und... So, genug gemeckert.


    Für den Weiterbau ist dann Einiges vorzubereiten, als da wäre, Fenster verglasen in den (ich nenn' das mal) Deckskästen mit Oberlichtern, die Stufenteile der Niedergänge passend bemalen (es gibt auch einen Niedergang steuerbords am Heck auf ein unteres Seitendeck, bei dem die Wangen mit Geländern mit Sicherheit eher weiß sein sollten, kann man gleich mitmalen).


    Wie das dann aussieht im nächsten Kapitel...

    Und es geht weiter...


    Zuerst werden also die gebauten Kanonen an ihre Positionen gesetzt.

    was zuerst so aussieht, wird dann so


    und dann so.


    Nachdem der Deckel, also das zweite Oberdeck des Steuerhauses angefertigt war, wurde zunächst mal wieder ausprobiert und angepasst, damit der Gefechtsturm auch nachher schön und vor Allem gerade da steht, wo er hin soll. Da ich auch hier die Bullaugen verglast habe, ist das anschließende Rundformen schön vorsichtig durchzuführen.


     


    Nachdem auch hier die Einhausung gebaut ist, werden die Seitenteile des darunter liegenden Decks angebracht da ist wieder konzentriertes Vorformen und Ausprobieren gefragt, da die filigranen Stützen sehr vorsichtig behandelt werden müssen, damit das danach noch ordentlich aussieht. Es empfiehlt sich dabei die Stützen erst anzukleben, wenn oben alles passt, man kann dann leichte Schiefstellungen (sieht man bei mir bei der Dritten von links) noch gut korrigieren. Auf das Deck kommen dann noch zwei Kanonen und ein Gebäudeteil.



    Das Ganze sieht dann mit bereits eingeschobener Basis des Gefechtsturmes so aus. Die nächsten Schritte sind einigermaßen diffizil. Wenn man sich die Bauanleitung ansieht, fallen zunächst zwei rundgeformte Galerien, die übereinander auf dem Gefechtsturm angebracht sind, auf. Wandteile dafür sind im LC-Satz enthalten. Die sind auf den ersten Blick sehr schön filigran, das ist aber auch schon das Problem für die Stabilität: Die Fensterstützen sind einfach zu dünn, um den Weiterbau nach oben unbeschadet zu überstehen (zumindest bei mir). Außerdem ist das Rundformen von LC-Teilen ohne Knickstellen zu bauen, gar nicht so sicher. Das benützte Papier neigt (bin wohl etwas grobmotorisch veranlagt) ein bisschen zum Krinkeln. Ich habe mich dafür entschieden die Originale aus dem Bogen zu benutzen und dabei die sehr schmalen Stützen zwischen den Freiflächen zu verstärken. Dafür habe ich dünnen, aber stabilen Draht sozusagen in Wagenfarbe bemalt und innen eingesetzt. Von außen und mit Deckel drauf ist diese Maßnahme nicht zu sehen, hilft aber entscheidend, das Ganze aufrecht zu halten.


    Beim Einbau ist zu beachten, dass die in der Anleitung angegebenen Teile 94 e/f Leitern sind (im LC-Satz enthalten), die einen Ausschnitt im Dach der unteren Galerie erfordern und einen Einbau von oben durch das Dach und dann weiter die zweite kleinere Leiter auf das Dach. Die Teile übersieht man gerne. In der ersten Galerie findet sich auch die erste Maschinenkanone (Nr 93), die besser auch vor dem Dach eingebaut wird.


    Wie das Ganze dann im Zusammenhang aussieht zeigt der Master of Cliffhanger dann im nächsten Kapitel...

    Guten Abend!


    Es hat sich jetzt doch etwas gezogen, bis da wieder was weitergeht. Ja mei, das Zeitalter der Impfungen und so...

    Zum Weiterbau ist dann erst mal intensive Lektüre des Plans und der Abgleich mit den zu verbauenden Teilen nötig. Gerade das Oberdeck im Heckbereich sowie die dazu gehörigen Stützen verlangen genaues Ausprobieren und Anpassen, wobei dabei durchaus auch ein paar zusätzliche Schnitte nötig sein können. Ich habe nach versuchsweisem Einpassen sowohl der Stützen aus dem Bogen als auch derer aus dem LC-Satz, entschieden, keine von beiden zu benutzen, weil die einfach der Belastung nicht standhalten. auf dem Deck ist doch etwas Spannung und beim Einbau der Aufbauteile (Geschütze usw.) entsteht doch da und dort etwas Druck. Ich habe also Draht in der passenden Dicke entsprechend abgelängt, in der Modellfarbe lackiert (Mischung aus Tamiya XF-3 und XF-7) und anschließend eingebaut. Dazu habe ich zuerst mittig eine etwas höhere Haltestütze unverklebt eingesetzt, dann die vier Stützen an ihre Positionen geklebt, und anschließend die Hilfsstütze wieder entfernt, so dass sich dadurch das Oberdeck auf die vorbereiteten Klebepunkte gesenkt hat. Nach ein bisschen Korrektur standen die dann auch schön gerade.

    Bei den Richtung Bug laufenden Seitenflügeln des Heckoberdecks ist darauf zu achten, dass die etwas tiefer liegen, als die abschließenden,halbrunden Geschützbasisteile. Da kommt später noch je ein Niedergang hin! Das ist aus dem Plan an dieser Stelle nicht ersichtlich. Daher genau ausprobieren!


    An den Schanzkleidern gibt es unten noch sichtbare Schlitze. Die werden im Folgenden angepasst und von außen mit etwas Farbe angeglichen. An diesen Stellen zeigt sich die Ungenauigkeit des Bauplans deutlich. Das gilt zum Beispiel auch für die kleinen Maschinenkanonen (Teile 93), von denen nur eine in der ersten Plattform des Gefechtsturmes angegeben ist. Alle anderen auf den halbrunden Podesten des ersten Oberdecks und hinter den mittleren Schanzkleidern tauchen im Plan nicht auf. Suchen und das genaue Betrachten der Titelbild -Photos hilft!

    Der nächste Schritt ist die Einrichtung des Steuerhauses auf der mittleren Ebene des Brückenhauses. Nachdem die hinteren Gebäudeteile (80 -a) verbaut waren, habe ich mich um die Kleinteile (Steuer, Kompass, Maschinentelegraph) gekümmert. Ich gebe zu, auch hier fand ich das Röllchen-wickeln eher kontraproduktiv, u. A. auch, weil so ein Sockel von einem Maschinentelegraphen zum Beispiel, meines Wissens aus polierten Messing besteht. Ich habe mal mehrere Zahnstocher verschiedentlich eingefärbt, und dann die entsprechenden Dicken aus den Spitzen verwendet (die Sockel sind ja meistens eher konisch).


    Im Ganzen sieht das dann so aus. Der nächste Schritt ist die Einhausung des Steuerstandes, wobei dem aufmerksamen Beobachter auffällt, dass spätestens wenn das zweite Oberdeck drauf ist, von der ganzen Pracht nicht mehr viel zu sehen ist. Man hat da also mal wieder Schrödingers Katze gebaut. Aber, wer schon mal die Inneneinrichtung von einem Steuerhaus (z.B. beim Seefalken, bei der Albatros oder bei Elbe 3) gebaut hat, möglichst noch mit Bild an der Wand, der weiß, das sowas einfach dazu gehört. Ich habe versucht, das Ganze wenigstens ein bisschen sichtbar zu machen, indem ich in die Einhausung vorne ein Fenster, das da nicht hingehört, eingebaut habe. Hat aber, im Ganzen gesehen, nicht viel gebracht.



    In Fertig sieht das vor der Verdeckelung dann so aus:


    Den Betrachtern dieses Bauberichtes ist sicher nicht entgangen, dass ich entgegen der Angaben im Bauplan noch keine Relingteile verbaut habe. Stimmt. Ich warte damit immer gerne, bis alles in der Nähe zu verbauende Kleinzeug erledigt ist, weil die Dinger aus dem LC-Satz doch sehr empfindlich sind, und man halt doch während der Bauphase da mal dran kommt. Photogeätzte Reling ist da etwas haltbarer, ist aber momentan nicht zur Hand.

    Jetzt ist erst mal wieder Kleinteilebau angesagt, die restlichen Deckskanonen wollen gebaut werden. Das braucht doch ganz schön viel Zeit und das Ergebnis bringt eher wenig für den Baufortschritt, aber hilft ja nix. Ist ein bisschen ähnlich wie Lüfterbauen.


    Dazu mehr im nächsten Kapitel! Bis dann...

    Guten Abend!


    Nachdem das Haus wieder bis auf die Stammbesatzung leer ist, kann's weitergehen. Zuerst mal vielen Dank für den regen Zuspruch, freut mich sehr! Außerdem Danke an HaJo für die Aufklärung (bin wohl im Überschwang in der Zeile verrutscht) und an den Informatiker (Danke, Robert?) fürs Korrigieren. Lieber Zaphod (Beeblebrox, I presume?) Danke für den Hinweis, da sind noch einige Blitzer, aber mit ein bisschen Farbe und gelegentlich einem Streifchen dünnem Papier lässt sich doch Einiges verbergen, was nicht so ganz geklappt hat.


    Weiter im Bau geht es mit diversen (ich nenne das mal) Gebäudeteilen im vorderen und hinteren Bereich der Aufbauten. Hier muss man sehr genau aufpassen, weil einige Aufbauteile nicht hundertprozentig zu den Maßen der Decksmarkierungen passen. Das kann daran liegen, dass auch mit Rapidograph gezeichnete Linien nicht überall gleich dick sind (wo schneiden?), aber auch daran, dass zwei aufeinander zu klebende Vorder- und Rückwände nicht absolut passgenau sind (was da ein Viertelmillimeter ausmacht vor allem in der Fortsetzung, weiß jeder, der schon mal was Detailliertes in dem Maßstab gebaut hat). Auch da hilft im Notfall das oben Beschriebene. Ich würde sowas eher nicht als Konstruktionsfehler (war mal in einem früheren Baubericht in der Diskussion) bezeichnen, allenfalls im Vergleich mit heutigen, mit CAD erstellten Bögen, als etwas ungenau. Aber das läßt sich, wie gesagt, korrigieren (wer schon mal den Dom zu Aachen aus dem Einhard Verlag gebaut hat, weiß was ein Konstruktionsfehler ist).

       


    Damit die Kanonen drehbar sind...aber das hatten wir ja schon. Diese Teile sind dann jeweils Backbord und Steuerbords gleich zu verarbeiten und relativ gleich Richtung Bug und Heck.



    Etwas fummelig sind die Schanzkleider für die kleinen Maschinenkanonen auf dem ersten Oberdeck, hier muss sehr genau zwischen vorne und hinten und links und rechts unterschieden werden. Die Anleitung ist da eher eine geringe Hilfe.

    Ich habe dann mal, zum Ausprobieren, je einen Dummie für die nächsten Geschütze gebaut, um zu sehen, wie das so gedacht ist. Dabei bin ich dann so ein bisschen an meine Grenzen beim "Röllchen" drehen geraten. Mit allen Tricks (leicht anfeuchten, eine Lage Papier rausnehmen, etc.) finde ich das Ergebnis dann doch nicht so, wie ich das möchte. Speziell bei den ganz kleinen Dingern, bei denen entweder gleich nur ein Streifen Papier oder ein Streifen aus dem LC-Satz als Rohr dienen soll, bin ich unzufrieden. Daher habe ich Drähte verschiedener Dicke passend bemalt und dann auf Rohrlänge eingekürzt (Bei den grünen Männchen hieß es immer: Rehe haben einen Lauf, wir haben ein Rohr..., naja).



    Danach sind die Aufbauten im Heckbereich dran, wie gesagt, denen im Bugbereich ähnlich.


    Hier sind dann in der Anpassung einige Korrekturen nötig (siehe oben), wobei Einiges auch später gnädig unter dem oberen Deck verschwindet. Auch hier sind wieder die Schanzkleider für die Maschinenkanonen zu verarbeiten und anschließend das Oberdeck für diesen Bereich.


    Soweit mal für heute, wenn das Wetter so bleibt (aber die Landwirtschaft braucht ja Regen) öffnet die Werft morgen pünktlich.


    Bis dann...

    Schöngudnamd,


    vielen Dank für die Lorbeeren wegen des Rumpfes! Und wegen dem Filmtheater...warum jetzt genau ?...weil die Victoria Louise früher dran war, als der Film spielt??... die Väter der Klamotte eher was amerikanisches sind???...ich bin verwirrt, lieber Namensvetter, klär mich doch bitte auf. Danke.

    Und nun zu etwas völlig Anderem:


     


    So sehen die nächsten verbauten Teile dann am Schiff aus. Wie man sieht habe ich auch hier alle Bullaugen ausgeschnitten, natürlich auch in den dahinterliegenden Wänden oder Klebelaschen, sonst wäre das Verglasen ja eher sinnfrei.

    Der Einbau der beiden Kanonen ist ein bisschen tricky, man muss an mehreren Stellen auf absolute Passgenauigkeit achten, sonst setzt sich der Fehler unschön in der Wand des Deckshauses fort und danach im Vordeck. Das Vorformen des Deckshauses ist wichtig, weil man dann auch mit dem Einbau des Bugdecks weniger Probleme hat. Damit auch hier die Bullaugen nicht seltsam aussehen, habe ich das darunterliegende Spantengerüst dunkel eingefärbt. Ich habe ein Blau verwendet, Schwarz wirkt hier zu hart, da das Gerüst sehr nah am Fenster liegt. Damit kommt man dann tatsächlich der neuen Färbung des Drucks relativ nahe. Du hast schon recht, Helmut, Dunkel sieht besser aus als Babyblau, nur das mit den Fensterkreuzen ist halt blöd gelaufen.


      


    Mitunter beginnt ab hier dann gelegentlich ein heiteres Teilesuchen, weil nicht alle Teile in der Reihenfolge ihrer Nummern auf den Bögen abgedruckt sind. Aber naja, wer Puzzle spielt muss auch suchen. Ich habe vor dem ersten Schnitt ins Papier alle Teilebögen aus dem Gesamtheftl raus getrennt, in der Mitte auf die Hälfte geteilt, durchnummeriert und möglichst so nebeneinander gelegt, dass man, was man sucht auch schneller findet als mit Blättern.

    So sehen die Teile für den nächsten Schritt in der Vorbereitung aus. Ich habe die Kleinteile (Kettenösen usw.) auf dem Vordeck alle wenigstens einmal mit Restkarton verstärkt, das sieht für das dreidimensionale Empfinden besser aus (finde ich). An Stellen wie diesen fällt dann doch das Handgezeichnete ins Auge, was aber, wie gesagt, einen eigenen Charme hat, nur ist die Frage wie sich das dann optisch mit der Detailgenauigkeit der LC-Teile verträgt. Man wird sehen...

    Die beiden Seitenteile des Vordecks müssen sehr genau und vorsichtig vorgeformt werden und anschließend an der Wand des Brückenhauses beginnend bugwärts verklebt werden. Das Ganze schön langsam, damit's keine Wellen wirft.


       


    Anschließend waren dann noch einige Kleinteile auf dem Deck des Brückenhauses anzubringen (Positionslampen). Diese kleinen Röllchen sind etwas fummelig zu bauen. Wenn man die senkrecht stehende Wand zuerst abschneidet, das Röllchen formt und die Wand dann wieder dranklebt, geht's aber ganz gut.

    so sehen die dann in eingebaut aus.


    Ich war mir hier nicht ganz sicher; wie alle Transparentflächen waren auch hier die eigentlichen Leuchten dunkelblau eingefärbt. Jetzt weiß man ja, nach dem Bau einiger Schiffe, dass diese Dinger eigentlich steuerbords grün und backbords rot sein sollten. Warum das hier nicht so ist, zumal sie ja der Tarnung halber zugeklappt werden können, ist mir nicht ganz verständlich. Sollte eigentlich nicht am Druck liegen. Aber vielleicht täusche ich mich ja auch und die Lampen sind für was ganz Anderes da.



    Sieht schon mal ganz nett aus, finde ich. Morgen und Übermorgen ist erst mal Stopp auf der Werft, die liebe Familie mit diversen Kindern und Kegeln hat sich angesagt, wenn man da auch nur die Richtung in's Bastelrefugium einschlägt, sind die Blicke der besten Ehefrau von Allen deutlich genug.


    bis dahin...

    Sooooo....


    Es hat sich herausgestellt, dass größere Bordwände nicht unbedingt problembehafteter sein müssen als kleinere. Leider auch nicht weniger. Nachdem alle etwaigen Überstände im Spantengerüst noch mal überprüft waren und ggf. korrigiert, habe ich hinten (heckseits heißt das, glaube ich, oder achtern) angefangen die Bordwand nach sorgfältiger Vorformung anzusetzen. Das dazugehörige Bugteil (im Bugbereich ist das Vorformen, weil in alle Richtungen, doch etwas komplexer) habe ich dann von vorne vom Bug kommend in Richtung Mitte verklebt. Nach mehrmaligem Anpassen und Ausprobieren ( wobei das geklappt hat) war ich mir doch einigermaßen sicher den Stoß richtig zu treffen. Und siehe da, so war's.


     



    Insgesamt bin ich ganz zufrieden, so wie es geworden ist. Bis auf ein paar Kleinigkeiten und leichte Mulden ging das Ganze doch besser als erwartet.

    Danach sind dann noch einige Kleinteile an der Bordwand anzubringen, an den Ausbuchtungen für diverse Geräte und Geschütze


    Um den nächsten Bauabschnitt zu beginnen, müssen diverse Teile vorbereitet werde. D.h. Fenster ausschneiden, verglasen, mit Fensterrahmenteilen versehen. Die habe ich aus alten Plasikmodellästen gezogen (über Kerzenflamme dünn ausziehen, anschließend in der gewünschten Farbe bemalen (Pönen heißt das, glaube ich, am Nordende). Die Methode verwende ich auch für Takelagen und sonstige dicke oder dünnere Kabel.


    Für diesen Bauabschnitt sind auch noch zwei Kanonen, deren Plattformen und die Wand des Brückenhauses fertigzustellen.

     


    Dabei sind wieder die drehbaren Teile bei den Kanonen zu beachten. Die Kleinteile, die in die Öffnungen für die Kanonen im Brückenhaus gehören, sind in der Anleitung etwas missverständlich dargestellt. Für die richtige Reihenfolge empfiehlt sich eine mehrfache Anprobe, nach dem Motto erst kucken, dann kleben. Der Einbau dieser Teile folgt dann im nächsten Kapitel.


    Bis dann...

    ...und schon geht's weiter, zumindest ein bisschen.


    Erst mal vielen Dank für die Antworten, freut mich, dass das Ganze auf Interesse stößt. Nachdem das Spantengerüst durchgetrocknet ist, noch ein paar Anmerkungen zur Herstellung. Es hat sich rausgestellt, dass es ganz gut ist, die vertikalen Einschnitte einen Tick höher zu schneiden, um zu vermeiden dass die Querstreben auf dem Längsträger (ich weiß, dafür gibt's Fachbegriffe, die mir am Südende der Republick nur leider nicht so geläufig sind) wackeln und entweder nur links oder nur rechts den Boden erreichen. Außerdem ist es gut, neben vorherigem Ausprobieren der Passgenauigkeit, die Zwischendecks erst trocken einzuschieben und dann zu verleimen. Da kommen dann ja die ersten kleinen Kanonen drauf. Hier wäre in der Anleitung so ein "Dont't Bapp"-Symbol gut, wie man das aus dem Plastikmodellbau von früher kennt. Die Dinger sollen sich ja danach auch drehen können.


    Die Löcher dafür, wie auch die meisten anderen stanze ich mit dafür geeigneten Stanzeisen aus.


      So sieht das Ganze dann in montiert aus, und die Kanonen drehen sich auch gut. Ich habe den kleinen Knopf, auf dem sie sitzen vorsichtshalber verdoppelt, damit ein bisschen mehr Spiel entsteht. Die dahinter eingezeichneten Wände (33-34) empfiehlt es sich jetzt schon einzubauen, weil man, wenn dass Deck drauf ist, auch mit, wenn man solche hat, Chirurgenfingern nur schwer drankommt.


              

    Anschließend kommen die ersten beiden Decksteile drauf, was man mit mehrfachem Anpassen und Ausprobieren vorbereiten sollte.


    Bis hierher war's eigentlich gemütlich, jetzt fangen so schön langsam die schwierigeren Geschichten an. Zum Beispiel die von mir doch einigermaßen gefürchteten Bordwände, man weiß ja, dass ist die Chance für Beulen, Dulacken, Falten und ähnliche Zumutungen. Aus diesem Grund habe ich beim Spantengerüst auch nicht größer verstärkt, sowas läßt sich im Fall der Fälle nämlich gar nicht mehr zurecht biegen, so notfalls. Ich hoffe aber genau genug gearbeitet zu haben.

    Zuerst müssen die Teile vorbereitet werden, was bei mir heißt, dass ich alle Bullaugen und Ähnliches ausstanze und dann mit Transparentfolie verglase. Nach vielen Versuchen und Irrtümern hat sich herausgestellt, dass die Folie, die innen in der Schachtel eines bekannten Kirschpralinenherstellers auf denselben liegt (auf den Pralinen nicht auf dem Hersteller), nach Reinigung sozusagen ideal für dieses Unterfangen ist. Dünn und flexibel genug bei gleichzeitiger, passender Steifigkeit.


       

    Es ist gut, die Bullaugen größtenteils einzeln zu verglasen, ist zwar viel Arbeit, lohnt sich aber, weil das Vorformen der Schiffswände dadurch besser geht. Bevor diese Teile dann verbaut werden können, müssen noch die Plattformen für die seitlichen Deckskanonen gebaut werden. auch hier sind wieder bewegliche Teile zu beachten.


      So sieht das Ganze dann in verbaut aus.


    Damit lassmers mal für heute gut sein. Für das Verbauen der Bordwände will der Bastler ausgeschlafen sein, außerdem ruft so langsam das Abendessen.


    Bis Morgen...

    Hallo liebe Leute,


    nach längerer Abstinenz habe ich mich entschlossen, wieder mal einen Baubericht zu basteln. Zum ersten Mal wird das was nicht Ziviles, aber dafür was Altes. Für mich ist das eher ein bisschen Väter der Klamotte, als so richtig Militär (erinnert mich an Gert Fröbe in "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten", solch edles Filmgut wird ja heute gar nicht mehr hergestellt) . Außerdem fand ich den Satz in der Beschreibung, "...aus der Zeit, als die Schiffe noch Schnörkel hatten..." sehr animierend. Das ist dann auch seit langem das erste größere Schiff, bisher hatte ich meist die ein- bis zwei-Bogen-Dampfer auf der Werft.

    Also, das wird's werden: Wie immer habe ich erst mal eine ganze Zeit damit verbracht, Bogen und Anleitung genau unter die Lupe zu nehmen. Dabei gab es verschiedene schöne, aber auch weniger schöne Entdeckungen. Schön, dass es sich hier um einen noch handgezeichneten Bogen handelt, was die ein oder andere leichte Ungenauigkeit mit sich bringt, v.A. in der Anleitung (es fehlt z. B. jede Angabe über eine Takelage, Verdrahtung oder Sonstiges, man muss das dem Titelbild entnehmen, was diesbezüglich nicht sehr genau ist), aber insgesamt schon wirklich Charme hat. Nicht so toll hingegen die Verschlimmbesserungen im Druck, offensichtlich im Unterschied zur alten Ausgabe, zum Beispiel die jetzige Farbe der Fenster und Bullaugen.



    Da wurde (wahrscheinlich, weil sich in einem früheren Baubericht mal jemand über das alte "Babyblau", das man auf dem Titelbild noch erkennen kann, ich sage mal, echauffiert hatte) einfach was sehr Dunkles drüber gedruckt, das Ganze auch noch sehr lieblos und ungenau. Damit sind weder Fensterrahmen noch Fensterkreuze oder sonstiges mehr zu erkennen, was dem Gesamteindruck doch Einiges nimmt. Wenn man, wie ich die Fenster und Bullaugen ausschneidet und verglast, ist das nicht so schlimm, macht aber doch Probleme, da man nicht sieht wie Fensterkreuze oder Rahmen anzubringen sind.


    Aber, genuch der Vorrede, Dann geht's mal los mit dem Spantengerüst, das ich diesmal mit wieder lösbarem Kleber (Photomount, Fixogum hatte ich leider keins mehr) auf eine geeignete Glasplatte fixiert habe, um Verzug zu vermeiden. Die Glasplatte ist ein alter Kühlschrankeinlegeboden (merke: es ist manchmal gut, nix weg zu schmeißen!)

    Die Verwendung von Kurvenlinealen beim Rillen der Klebelaschen hat sich als durchaus vorteilhaft erwiesen.

    Nach Fertigstellung des Spantengerüstes ist erst mal Pause angesagt, wegen nötiger Durchtrocknug.


    Das war's also mal für zunächst, ich freue mich über Antworten, Kommentare, Tipps usw.

    Hallo Douwe,


    die Dittmar Koel steht auch schon lange auf meiner Liste. Ich hab sie bisher nicht angefangen, weil es dafür keinen angepassten LC-Satz gibt. Nachdem das Ganze bei Dir aber so gut aussieht, werd ich das demnächst auch mit ein paar Standardteilen versuchen. Niedergänge, Leitern und Relings gibt es ja, sollte also gehen. Danke für den tollen Baubericht!


    Grüße vom Südende Deutschlands,


    Max

    Hier also noch die Bilder vom fertigen Schiff. Ich bin soweit ganz zufrieden, wenn auch Manches nicht ganz so grade oder passgenau geworden ist. Die Takelung ist eher eine Schätzung, in etwa nach den aufgemalten Linien auf dem Titelbild des Bausatzes. Nach den Bildern im Internet sieht das doch ein bisschen anders aus (inzwischen?).


    Ich würde mich über Antworten, Kritiken und so weiter sehr freuen!


    Vielen Dank! Bis zum nächsten Mal.


       



       


    Zuerst mal vielen Dank für die Info Helmut, dann lag ich ja mit dem Einbau nicht völlig daneben.


    Inzwischen habe ich neben der Ankerwinde (Spill heißt das glaube ich) noch die letzten Kleinteile wie Aufgänge, Positionsleuchten Kompass und Relingteile verbaut, wobei die Relingteile ziemlich zum Schluss dran waren, damit man sie nicht während des Weiterbaus versehentlich zerstört. Ich bin hier bewusst nicht der Anleitung gefolgt, wie oben schon mal erwähnt hilft es durchaus, vor dem Bauen eine ganze Zeit auf die Planung zu verwenden.

    Hier (Reling) tauchte auch wieder das Problem mit der Teilenummerierung auf. Eine Nummer 33 wie in der Anleitung für das Bugdeck gefordert gibt es im Lasercutsatz nicht, man muss dementsprechend nach dem Ausschlussverfahren bauen und genau die Zwischenräume der längeren Teile zählen und zuordnen (Teil 32 ist meiner Berechnung nach das Teil für den Bug). Ich habe, wie man auf den Bildern sehen kann den unteren Durchzug bei den freistehenden Teilen entfernt, ich finde diese Darstellungsform realistischer. Das geht allerdings etwas zu Lasten der Stabilität.


       


    Danach waren dann noch die Rettungsboote und im Anschluss die Masten dran. Die Rettungsboote habe ich offen gebaut, das heißt ich habe den Boden grün bemalt (gepönt, wie der im Norden Beheimatete so sagt) und die Öffnungen zwischen den Ruderbänken herausgeschnitten. Das habe ich zuerst an einer Kopie ausprobiert, weil ich mir nicht sicher wegen der Stabilität war. Geht aber gut, wenn man sehr genau schneidet.


     


    Die Masten sind ja immer so eine Geschichte, weil sie in irgendeiner Weise verstärkt werden müssen. Zumindest dann, wenn man das Ganze mit Takelage bauen will, wobei doch eine eher nicht papierkompatible Spannung entsteht. Ich nehme normalerweise wenn die Masten dünn sind und wenig konisch Eisen- oder Stahldraht, zwischen 0,4 und 0,8 mm, aus dem Bastelbedarf. Bei konischen oder etwas dickeren Masten verwende ich entweder Rundholzstäbe aus dem Baumarkt oder Schaschlikspieße, allerdings nur welche aus Hartholz wie Buche oder Hickory, Bambus eignet sich nicht, weil der beim Schleifen ausfasert. Die schleife ich dann eingespannt in den Akkuschrauber so zu, dass sie möglichst exakt in die Papierhülle passen, die ich vorher ausgeschnitten und vorgeformt habe. Beim Schleifen empfiehlt sich eine Staubmaske (hat zur Zeit eh jeder zu Hause:whistling:), weil der Staub von Hartholz wie Buche, Eiche usw. als krebserregend bekannt ist.


         



    Danach stehen nur noch letzte Arbeiten, wie das Anbringen von Takelgarn an. Bei größeren Schiffen verwende ich hier tatsächlich verschiedene Garne, weil da deutlich einfacher und optisch schöner Zugknoten gesetzt werden können. Bei den meisten Leinen, v.A. bei stehendem Gut sieht das nicht so toll aus wenn's durchhängt oder irgendwie kringelig seinen eigenen Weg nimmt. Funkleinen oder -Kabel sind da was Anderes, die hängen gerne mal auch in der Realität durch.

    Bei den HMV Miniaturen verwende ich Kunststofffäden, die ich aus alten Plastikmodellrahmen vermittels einer Kerze herstelle. Dabei lassen sich mit ein bisschen Gefühl verschiedenste Stärken ziehen, die auch beim Setzen schön gerade bleiben. Ich bemale die meistens mit Modellbaufarbe (Tamiya Acryl), weil sich das gut verarbeiten läßt und schnell trocknet.



    Leider konnte ich auch nach mehrfachem und längerem Suchen nicht herausfinden, an welcher Stelle im Modell die Teile mit der Nummer 66 verbaut werden, und was sie darstellen. Sie sind sowohl im Bausatz als auch im Lasercutsatz enthalten. Manches Rätsel bleibt eben ungelöst, aber vielleicht kann mir ja da mal jemand einen Tipp geben?

    Die Bilder vom fertigen Schiff kommen dann im letzten Beitrag für dieses Modell.


    Bis dann...

    Guten Abend!


    so, nach längerer Zeit geht es endlich wieder weiter im Bau. Nach dem Einbau der Inneneinrichtung des oberen Deckshauses, waren im Weiteren erst mal diverse Kleinteile zu verarbeiten. Ich gehe mal davon aus, dass das, was da an die grünen Teile im hinteren Decksbereich anschließt, dickere Taue oder Trossen sind. Daher habe ich die aus gezogenen Kunststofffäden, die ich mit Modellbaufarbe bemalt habe, dargestellt. Leider habe ich auch nach längerer Suche im Internet keine Photos von den Decks und Einrichtungen gefunden, so dass ich hier einfach tippen muss.

       


    Bei den Pollern war die Überlegung zunächst, aus dem Bogen bauen oder den Lasercutsatz verwenden. Mir hat dann beides nicht so gut gefallen, weil hier einfach runde Sachen fehlen. Ich habe die Dinger dann aus Elektrodraht und Teilen aus dem Bausatz angefertigt und anschließend bemalt. Mir gefallen sie so besser. Es stellt sich allerdings immer wieder die Frage, wie viel Fremdmaterial man verwendet, oder ob man den Charakter des Karton- bzw. Papiermodelles möglichst rein erhalten will. Letztlich ist das eine Geschmacksfrage, für beides gibt es gute Gründe. Für mich stand hier das Dreidimensionale und die Idee vom Scalebau im Vordergrund.


       


    Als Nächstes mussten Schornstein, die Treppen und die Winde auf dem Vorschiff gebaut werden. Während der Schornstein zwar kleinteilig aber letztlich einfach zu bauen war, hatte die Winde dann doch ihre Tücken. Das lag zunächst auch daran, dass nicht alle Buchstabenbezeichnungen aus der Anleitung mit den Teilen im Bausatz, bzw. im Lasercutsatz übereinstimmen. Das gilt vor allem für die Ankerketten. Dankenswerterweise sind hier jeweils zwei Ketten vorhanden, also entweder Ersatz oder für später mal in einem Bausatz wo's keine gibt. Wenn man sich dann durch gefrickelt hat, bedauert man doch ein bisschen, die Reihenfolge im Plan eingehalten zu haben, weil es doch einigermaßen schwierig ist die Ösen und Ketten unter dem Vorschiffdeck anzubringen. Das Gleiche gilt für die Baugruppe 50/51 (Ich weiß nicht wie das heißt) die unter den vorderen Teil des Oberdeckbalkons gehört.


         


    Wie man sieht, habe ich mir hier auf die Arbeitsmatte noch ein weißes Blatt Papier gelegt. Man sieht die kleinen Teile so einfach besser. Naja vielleicht ist das ja auch nur das Alter.


    Da ich die maximale Zahl an Bildern schon wieder erreicht habe, geht's im nächsten Beitrag weiter, da gibt es dann auch ein Bild zum Einbau der Winde.


    Bis dann..

    Es geht gleich noch ein bisschen weiter!


    Die Montage des Oberdecks bringt zutage, wie genau man die unteren Deckshäuser plaziert hat, wenn's irgendwo übersteht, war's suboptimal. Da bei diesem Bausatz die Basisklebelaschen für die Aufbauten im unteren Deck an markierten Stellen versenkt werden können, sollte das aber kein Problem sein.

    Die räumliche Übereinstimmung mit den Bordwänden führt dazu, dass die Träger des Oberdecks auf beiden Seiten an die vorgesehenen Stellen treffen. Wenn das nicht hundertprozentig hinhaut, was eher nicht selten ist, dann hilft etwas weiße Farbe (z.B. Tamiya XF-2, matte Modellbaufarbe, fällt auf Papier nicht auf).


       


    Man hat dann die Teile des Ruderhauses vor sich liegen und stellt sich, wie immer, die Frage, Inneneinrichtung oder nicht. Die meisten von uns, zumindest die, die nicht in erreichbarer oder sogar fußläufiger Entfernung zum Museumshafen in Oevelgönne wohnen, werden jetzt so wie ich das Problem haben, dass man nicht so genau weiß, wie es in dem Ruderhaus so aussieht. Da hier das Internet auch nicht weiterhilft (zumindest mir), habe ich ein bisschen die Phantasie bemüht. Steuerrad und Maschinentelegraph hatte ich in einem anderen Bogen übrig, genauso wie eine Bank und eine Kiste, die als Kartentisch durchgeht. Wenn das Dach, das ich vorsichtshalber mal einfach verstärkt habe drauf ist, sieht man zwar eh nicht mehr viel davon, aber zu wissen es ist...


         


    Morgen kommt dann noch der Deckel drauf und dann gehts' weiter im Text. Wobei morgen, erst mal sehen was so anliegt...


    Bis dann,


    Schönen Abend

    Hallo Zusammen,


    vielen Dank für den Hinweis Johannes, ich habe leider das System noch nicht so ganz verstanden, ich hoffe jetzt klappt's. Auch an Ulrich vielen Dank für das Photo, ich habe mir schon vorgenommen, beim nächsten Aufenthalt an der See da mal vorbeizuschauen.


    Nachdem die Bordwände dran sind, geht es jetzt erst mal mit Kleinteilen weiter. Die Aufbauten unter den Bug- und Heckabdeckungen müssen gebaut werden und dann die Abdeckungen mit ihren Bordwandrundungen verbunden werden. Am Heck habe ich die Abdeckung zuerst zusammengebaut und dann am Schiffskörper angebracht. Wenn man die Rundungen gut vorformt geht das ganz gut.


             



    Den Bugteil habe ich zuerst an einer Seite und nach gutem Durchtrocknen auf der anderen Seite verklebt.


       


    Das Einsetzen der Aufnahme für den Bugspriet erfordert wieder ein bisschen Vorformen und etwas rote Farbe für die Kanten und das kleine weiße Dreieck auf dem Deck,

    das sonst durchblitzt. Beim Einbau der Heckaufbauten die Teile 17b und c nicht vergessen! Ich habe sie nachträglich unter die Abdeckung gefummelt, was eine extrem ruhige Hand und eine gekröpfte Pinzette braucht.

    Die kann man dann gleich in der Hand behalten, weil als nächste Bauteile die Bordverstärkungen und die Träger für das Oberdeck verbaut werden müssen. Da hilft dann auch die Lupenbrille, zumindest wenn der 50ste weit hinter einem liegt. Ich bemale die Teile aus dem Lasercutsatz nicht zusätzlich, außer die Brandrückstände sind zu stark. Ansonsten finde ich ein bisschen Patina bei alten Schiffen ganz schön.


          


    Das Oberdeck braucht nach dem Auschneiden wieder eine genaue Vorformung, damit es bei der Montage gut auf den äußeren Trägern sitzt.



    Das anschließende Zusammensetzen des Decksteils mit der Vorderwand des Ruderhauses beginnt man am besten in der Mitte mit der besagten Vorderwand, die Seitenteile klappen sich dann fast von selbst in Position.


    Soweit so gut.

    Schon drei Daumen! Vielen Dank, ich hoffe, die sind


    Ich neige dazu, alles, was nach Öffnung aussieht auch als solche zu behandeln und auszuschneiden. Im Falle von Bullaugen im Rumpf kann das auch dazu führen. dass nach dem Aufkleben der Rumpfteile auf das Spantengerüst die zuvor mühsam ausgeschnittenen und hinterklebten Bullaugen wieder zu sind, wegen der Klebelaschen, an die man nicht gedacht hat. Inzwischen verbringe ich mindestens einen Nachmittag allein damit, den Bogen genau durchzuschauen, auf was man so aufpassen muss, bevor ich irgendwas schneide.


            Es empfiehlt sich, die Folie ziemlich genau auszuschneiden, da das sonst beim Falten von Aufbaukanten Probleme geben kann. Morgen geht's weiter, wenn das Spantengerüst ordentlich getrocknet ist.


    Bis dann.



    Hallo Zusammen,


    heute geht's weiter. Erstmal vielen Dank für die Beiträge! Ja, HaJo, das mit der Konsul Pust hast Du richtig erkannt8o. Die Fehlfarben in den letzten Bildern kommen daher, dass ich leider vergessen habe, die Lupenlampe auszuschalten. Da ist eine Neonringröhre drin, die flimmert. Ich hoffe ich achte in Zukunft da drauf. Danke für den Hinweis, Chris!


    So dann mal zum Weiterbau:

    Nachdem das Spantengerüst unter seiner Beschwerung getrocknet ist, geht es an die Vorbereitung der nächsten Teile. Das Vorrillen der Knickstellen erledige ich, wo nötig gerne mit Kurvenlinealen, das geht bei Rundungen einfach besser.


    Wo wir grade dabei sind, irgendwie dreht das Programm meine Bilder auf senkrecht, kann mir bei Gelegenheit mal jemand erklären, warum?


    Anschließend geht es an die ersten Teile der Aufbauten mit ihren Details.             


    Ich habe die Aufhängungen für die Rettungsringe aus einem alten Bausatz (Alexandra), bei dem die Dinger im Lasercutsatz dabei waren, was hier leider nicht der Fall ist (man soll einfach lieber nix wegschmeißen). Es lohnt sich hier den Karton zu verdoppeln. Bei den Feuerlöschkisten habe ich verdreifacht. Die Steckdosen habe ich aus ausgestanzten Bullaugen gebaut, die Kabel und Geländer aus Polystyrolfäden, die ich aus den Rahmen alter Plastikmodellbausätze hergestellt habe. Ich mache daraus auch die meisten Teile der Takelage, weil man relativ problemlos verschiedenste Materialstärken einfach durch unterschiedliches Ziehen hinbringen kann.

    Wenn man sich den Bausatz länger ansieht kriegt man raus, dass der Aufbau so gedacht ist, dass die hellbraun gefärbten Laschen des unteren Deckshauses durch dazu geschnittene Öffnungen Im Decksteil geschoben und dann verklebt werden. Falls man das vergessen, bzw., weil in der Anleitung kein Hinweis dazu da ist, nicht gesehen hat, kann man das Deckshaus auch ganz klassisch mit den Laschen aufkleben. Es empfiehlt sich allerdings die beiden Teile vorher in Form zu bringen und zusammenzusetzen und dann das Ganze zu montieren.


    So sieht die Sache dann zunächst mal aus.

    Die nächste Baugruppe sind dann die Seitenteile des Rumpfes, die nach dem Ausschneiden und Zusammensetzen erst mal vorgeformt werden müssen.

    Dazu im nächsten Kapitel.

    Bis dann...



    Guten Abend,

    Nachdem der gestrige Tag mit dem Bau der kleinen Kisten an den Wänden der unteren Deckshäuser geendet hat, geht es heute mit den Außenwänden weiter. Wie man sicher merkt, fehlen mir die nötigen Fachbegriffe für den Schiffbau, aber ich hoffe der ein- oder andere, der eher an der See beheimatet ist, kann mir da helfen.


    Also, die kleinen Kisten:           


    Die Brille im oberen Bild ist hier eine echte Hilfe, vor allem, wenn man die Kisten oben offen gestaltet, damit die im Lasercutsatz mitgelieferten Deckel auch richtig Sinn machen. Ich habe ein paar geöffnet dargestellt, leider ist hier nicht immer alles so ganz im rechten Winkel. Das Falten der Kisten und das Zusammenkleben ist eher eine Arbeit für sehr gute Nerven. Es geht am besten mit zwei Pinzetten, damit sich der Rahmen der Öffnung nicht unkontrolliert biegt. Auch das Anbringen an Deck ist nicht so einfach, immer nach dem Motto, wie sich Igel paaren: Gaaanz vorsichtig! Es empfiehlt sich dabei, den Kleber (ich verwende Kittifix, weil es ja leider Wicoll nicht mehr gibt) mir der Spitze eine Zahnstochers aufzutragen, damit nicht zuviel übersteht. Sekundenkleber würde ich deshalb nicht verwenden, weil der, wenn's doch mal bissl zuviel war, deutlich sichtbare Flecken hinterläßt.

    Mir ist gestern Abend In der Hektik des Fertigwerdens (die beste Ehefrau von allen hatte um Mithilfe in der Küche gebeten) eine der Kisten von der Pinzette gesprungen und war anschließend selbstverständlich unauffindbar. Da traf es sich gut, dass ich bereits im Vorfeld bestimmte Kleinteile und Anderes kopiert hatte, auf den richtigen Karton selbstredend. Das kann ich als Back-up in solchen Fällen nur dringend empfehlen (gelobt sei der Erfinder des Farbkopierers). Klar, nur zu solchen Zwecken, alles andere ist ja schließlich, Copyright und so weiter...


    Der nächste Schritt war dann heute Morgen das Zusammensetzen der Seitenteile. Dabei ist ein möglichst genaues Vorformen unbedingt wichtig, man tut sich mit der Montage wesentlich leichter.


           


    Wie man sieht, habe ich das Heck mit einem Steifen Seidenpapier verbunden. Der fällt beim Verbinden mit dem Spantengerüst nicht auf und geht, wie man bei uns sagt, nicht im Weg um. Die außen angebrachten Klappen habe ich verstärkt, ich finde, das sieht besser aus als in einfach aufgeklebt. Normalerweise beginne ich mit dem Anbringen der Verkleidung am Heck, weil sich das dann schön nach vorne durcharbeiten lässt, und, wenn man genau geschnitten und gearbeitet hat, vorne auch zusammenpasst. In diesem Fall habe ich das aufgrund der Markierung von Teil 20a und dem Zusammentreffen mit dem inneren Schanzkleid anders gemacht. Um die richtige Höhe zu treffen hat man im Heckbereich keinen wirklichen Anhaltspunkt, daher habe ich vorne an der Seite am angegebenen Punkt begonnen und zunächst nach hinten verklebt.


    Nachdem das gut angetrocknet war, habe ich um das Heck herum die andere Seite (i.d.F. Steuerbord) bearbeitet und am Schluss den Bug mit eine Pizette verbunden.



    Wie man sieht, hat es im vorderen unteren Bereich ein paar Beulen gegeben. Naja, Nobody's perfect, und das Schiff ist ja schon ganz schön alt, da ist sicher auch nicht mehr alles ganz gerade...


    Für heute genuch, morgen mehr,


    einen schönen Abend!

    Hallo Zusammen,



    heute geht's weiter. Erstmal vielen Dank für die Beiträge! Ja, HaJo, das mit der Konsul Pust hast Du richtig erkannt8o. Die Fehlfarben in den letzten Bildern kommen daher, dass ich leider vergessen habe, die Lupenlampe auszuschalten. Da ist eine Neonringröhre drin, die flimmert. Ich hoffe ich achte in Zukunft da drauf. Danke für den Hinweis, Chris!



    So dann mal zum Weiterbau:

    Nachdem das Spantengerüst unter seiner Beschwerung getrocknet ist, geht es an die Vorbereitung der nächsten Teile. Das Vorrillen der Knickstellen erledige ich, wo nötig gerne mit Kurvenlinealen, das geht bei Rundungen einfach besser.



    Wo wir grade dabei sind, irgendwie dreht das Programm meine Bilder auf senkrecht, kann mir bei Gelegenheit mal jemand erklären, warum?



    Anschließend geht es an die ersten Teile der Aufbauten mit ihren Details.              



    Ich habe die Aufhängungen für die Rettungsringe aus einem alten Bausatz (Alexandra), bei dem die Dinger im Lasercutsatz dabei waren, was hier leider nicht der Fall ist (man soll einfach lieber nix wegschmeißen). Es lohnt sich hier den Karton zu verdoppeln. Bei den Feuerlöschkisten habe ich verdreifacht. Die Steckdosen habe ich aus ausgestanzten Bullaugen gebaut, die Kabel und Geländer aus Polystyrolfäden, die ich aus den Rahmen alter Plastikmodellbausätze hergestellt habe. Ich mache daraus auch die meisten Teile der Takelage, weil man relativ problemlos verschiedenste Materialstärken einfach durch unterschiedliches Ziehen hinbringen kann.

    Wenn man sich den Bausatz länger ansieht kriegt man raus, dass der Aufbau so gedacht ist, dass die hellbraun gefärbten Laschen des unteren Deckshauses durch dazu geschnittene Öffnungen Im Decksteil geschoben und dann verklebt werden. Falls man das vergessen, bzw., weil in der Anleitung kein Hinweis dazu da ist, nicht gesehen hat, kann man das Deckshaus auch ganz klassisch mit den Laschen aufkleben. Es empfiehlt sich allerdings die beiden Teile vorher in Form zu bringen und zusammenzusetzen und dann das Ganze zu montieren.


    So sieht die Sache dann zunächst mal aus.

    Die nächste Baugruppe sind dann die Seitenteile des Rumpfes, die nach dem Ausschneiden und Zusammensetzen erst mal vorgeformt werden müssen.

    Dazu im nächsten Kapitel.

    Bis dann...

    Schon drei Daumen! Vielen Dank, ich hoffe, die sind zurecht...


    Ich neige dazu, alles, was nach Öffnung aussieht auch als solche zu behandeln und auszuschneiden. Im Falle von Bullaugen im Rumpf kann das auch dazu führen. dass nach dem Aufkleben der Rumpfteile auf das Spantengerüst die zuvor mühsam ausgeschnittenen und hinterklebten Bullaugen wieder zu sind, wegen der Klebelaschen, an die man nicht gedacht hat. Inzwischen verbringe ich mindestens einen Nachmittag allein damit, den Bogen genau durchzuschauen, auf was man so aufpassen muss, bevor ich irgendwas schneide.


            Es empfielt sich, die Folie ziemlich genau auszuschneiden, da das sonst beim Falten von Aufbaukanten Probleme geben kann. Morgen geht's weiter, wenn das Spantengerüst ordentlich getrocknet ist.


    Bis dann.

    Elbe 3

    Da dies mein erster Versuch eines Bauberichtes wird, bitte ich um Nachsicht, falls was noch nicht so klappt.


    Also:

    Das Grundgerüst ist gebaut, beschwert und erstmal stehengelassen. Derweil kümmere ich mich zunächst um Fenster- bzw. Bullaugenausschnitte und deren Verklebung mittels geeigneter Folie. Es hat sich rausgestellt, dass Verpackungsfolie dünner und damit formbarer ist als Kopierfolie, die immer irgendwie Hitze (Föhn) braucht um Form anzunehmen. Ich hoffe dass es mir gelingt davon Fotos einzustellen.

    Soweit für diesmal.


    P.S.: Zumindest nicht das erste Schiff...