Posts by Blaubär

    Ich bin erst jetzt dazu gekommen, diesen Baubericht zu lesen (nein: zu genießen !) - und bin absolut fasziniert. Ein großes Kompliment an die Konstrukteurin und den Kontrollbaumeister. Obwohl ich es nicht so mit den modernen Konstruktionen habe, kann ich nur über die unglaublich präzise Umsetzung staunen. Ich fürchte fast, dass nach Beendigung der Reise der „Dampfervirus“ ein wenig in mir abklingt und ich anfange in Richtung „modern“ zu schielen.


    Allen hier eine entspannende, geruhsame Weihnachtspause - ich freu mich jetzt auf die Astarte....


    Allerbest ut Nörden


    Eberhard

    Moin Henning,


    sehr spannend ! Ich habe den „Werdegang“ der neuen Atair auf der Webseite des BSH (mit denen habe ich beruflich zu tun) immer wieder verfolgt. Und obwohl mein Interesse mehr den „historischen“ zivilen Schiffen gilt ist das schon ein faszinierendes Schiff - finde ich. Irgendwann in der Entstehungsgeschichte ist ja glaube ich die Form des Bugs revidiert worden hin zu dieser senkrechten Version. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf Deine Konstruktion und bleibe dran !


    Allerbest, Eberhard

    Moin liebe Gemeinde,


    das nenne ich fruchtbaren Gedankenaustausch.


    Réné: ich habe gerade den Fehmarnbelt-Bogen von Andreas Jacobsen angeschnitten. Das werden meine ersten Ätzsatz-Niedergänge. Gereinigt und grundiert ist die Platine schon. Ich als Greenhorn denke auch, dass Neusilber vielleicht besser funzt als Papier.

    Aber: man wird sehen.


    Ralph: Ist das auch für Greenhorns (s.o. 😉) geeignet - klingt für mich ein bisschen kompliziert (wobei: was ist schon einfach im Leben ?) Anyway: noch ein Kochrezept - ich bin beeindruckt über diese Vielfalt von Vorgehensweisen und Methoden !


    Ein ganz herzliches Danke Euch allen für das tolle Feedback !


    Feines Wochenende noch und Groetjes ut Nörden,


    Eberhard

    Moin !


    Bislang waren für mich die Bordwände die Angstgegner. Das hat sich erledigt - es klappt immer besser. Der neue Angstgegner: LC-Niedergänge. ABER: der Tipp von HaJo funktioniert prima ! Das Hauptproblem für mich ist die aus meiner Sicht extreme Empfindlichkeit der eigentlichen Treppenteile - man weiss nicht so recht, wo man am besten mit der Pinzette anpackt. Auf jeden Fall ist das „Vorknicken“ der Wangen und das sparsame Aufbringen des verdünnten Weissleims auf die Wangenteile mit anschließendem Verkleben der Stufen ein echter Schritt nach vorne. Ich werde weiter trainieren !


    Danke nochmal und ein sonniges Wochenende wünscht


    Eberhard

    Moin,


    hier sind die Lappland-Fans versammelt😊 Ich finde dieses Schiff auch außerordentlich reizvoll - zusammen mit der HMV-Nürnberg/Wuppertal und der Passat-Vikingbank hat man die Chance, die wichtigsten Epochen der Hochseefischerei darzustellen. Bei mir steht erstmal die Nürnberg auf dem Programm, und für die Lappland werde ich noch mehr Kisten und Körbe ergänzen.


    Allen ein sonniges Wochenende und Gruß aus Ostfriesland,


    Eberhard

    Lieber HaJo,


    herzlichen Dank, es ist prima, wenn man erstmal einen Ansatz zur Problemlösung hat. Ich werde das am Wochenende in Ruhe probieren. No surrender 😉


    Allerbest, Eberhard


    ... und auch an Fiete Dankeschön für die indirekte Hilfe 😁

    Moin liebe Schiffsmodeller,


    ich brauche mal Eure Hilfe. So ziemlich alles bekomme ich mittlerweile (zumindest halbwegs) hin, nur bei den (HMV) LC-Niedergängen verzweifele ich so langsam.


    Ihr alten Hasen: Wie geht Ihr vor ? Ich habe noch keinen Dreh auf die richtige Vorgehensweise gefunden und bevor ich jetzt noch mehr für die Tonne produziere, frage ich lieber nach. Im Forum habe ich gesucht, aber nichts Entsprechendes gefunden. Oder hatte ich Tomaten vor der Brille ?


    Danke für Eure Hilfe !


    Allerbest, Eberhard

    Moin Henning,


    ich drücke Dir morgen fest die Daumen und verfolge Deinen Bericht mit großem Interesse. Ich hab die Stunde der Wahrheit gestern hinter mich gebracht: Bordwände an der Seefalke - und ich bin eigentlich ganz zufrieden..,


    Grüße aus Norden, Eberhard

    Moin Axel,


    als blutiger (Wieder-) Anfänger habe ich aus Deinem tollen Baubericht unglaublich viel lernen können. Dafür herzlichen Dank - und: ich bin tief beeindruckt von diesem wunderschönen Werk !


    Allerbest aus Norden,


    Eberhard

    Moin Hardie,


    ich staune - so flott und so sauber gebaut... Ich habe mir den Bogen vorgestern auch von den Flensburgern bestellt, primär um sie zu unterstützen. Aber zu gegebener Zeit werde ich ihn auch sicher umsetzen. Eine Frage habe ich: bei den Niedergängen handelt es sich doch sicherlich um Ätzteile aus dem Passat-Bugsierbausatz (der steht bei mir demnächst auf dem Zettel) - oder hast Du die „handgeschnitten“ ?


    Allerbest aus Norden


    Eberhard

    Moin,


    den Autor kann ich leider nicht mehr fragen, der ist 1989 verstorben, das Buch stammt von 1953... Ok, dann eben anders...


    Wer sucht, findet (manchmal), nämlich die gelöschte Geschichte als Zeitschriftenartikel in der Zeitschrift „Kehrwieder“ für Seeleute , Heft 1/1957, öffentlich verfügbar als pdf - ich hoffe, ich darf diesen Link hier posten:


    https://epub.sub.uni-hamburg.d…2014/35240/pdf/KW0157.pdf


    Allerbest, Eberhard

    Moin !


    Nachdem ich vor ungefähr einem Jahr wieder in den Karton-Schiffsmodellbau eingestiegen bin und beim Bau der ersten zwei Modelle („Børoysund“ und „Bussard“, beide HMV) viel gelernt habe (nicht zuletzt durch die vielen tollen Tipps in diesem Forum) möchte ich heute zwei Fotos meiner Baunummer 3 posten, dem Fischdampfer „Lappland“ von HMV, Teil des Bogens „Bergungsschlepper Seefalke“.


    Ehrlich gesagt habe ich mir die „Seefalke“ zunächst mal wegen der „Lappland“ gekauft - ein Fischdampfermodell aus dieser Epoche - faszinierend. Danke an Fritz Pohl und den HMV für die tolle Umsetzung ! Vieles an meinem Ergebnis gefällt mir schon ganz gut, aber trotzdem ist im Detail noch jede Menge „Luft nach oben“. Der Kompass ist beispielsweise völlig vermurkst und irreparabel...


    Weil ich es sehr spannend finde, die „Geschichte hinter dem Modell“ zu erfahren, begab ich mich auf die Suche nach Hintergrundmaterial zur „Lappland“. Die Ergebnisse waren recht spärlich, ließen aber immerhin schon einige Rückschlüsse auf die Geschichte des Schiffes zu, siehe den Thread von Peter und Ulli: Fischdampfer Lappland HMV 1:250


    Fündig wurde ich schließlich in dem Buch „Fischer vor Island“, erschienen 1953 bei Ullstein, Verfasser: Fritz Brustat-Naval.


    In dem packend - in der damaligen Sprache und im Stil der Zeit- geschriebenen Buch beschreibt er eine Reise zu den Fanggründen auf einem Fischdampfer Anfang der 50er Jahre. Das Buch bekommt man von Zeit zu Zeit antiquarisch über die einschlägigen Portale. Besonders die Fotos, die der Autor geschossen hat, beeindrucken durch ihre Authentizität. Sehr zu empfehlen !


    Zurück zur „Lappland“, über die dort in vierten Kapitel Folgendes zu erfahren ist:


    „Der Bremerhavener Fischdampfer „Lappland“ war ein kleiner, alter Dampfer, der mehr als dreißig Jahre auf dem Buckel hatte. Wegen Unrentabilität ...


    ...

    MOD:

    Tut uns leid - so interessant diese Geschichte auch ist, aber ein so langes Zitat aus dem Buch ist urheberrechtlich ohne ausdrückliche Genehmigung des Autors/Verlags nicht zulässig. Zur Vermeidung von juristischem Stress, der ggflls, richtig teuer werden könnte, habe ich daher den Artikel (durchaus schweren Herzens) löschen müssen.

    Du könntest mit eigenen Worten diese Geschichte aber hier zusammenfassen. Sie wäre es wert!


    Helmut


    Fazit:


    Dann wird es also jetzt allerhöchste Zeit, den so bedeutungsschweren Funkpeiler am Modell nachzurüsten !


    Allerbest,


    Eberhard

    Moin allerseits,


    ich wollte noch kurz über meinen Rettungsversuch für die Børøysund berichten.


    Zuerst habe ich die Sprühdose (Marabu matt) im Wasserbad auf Handwärme gebracht, dann fast 10 Minuten geschüttelt und hab dann beherzt nochmal vorsichtig eine 2. Schicht aufgebracht - erfolglos, status idem, sogar noch etwas übler. Dann kommt ja so ein Punkt wo man sich sagt „nu ist auch egal“, also habe ich (noch beherzter) mit einem feinen Pinsel Modellfarbenverdünner ganz vorsichtig aufgetragen um den Mattlack ein wenig anzulösen. Effekt: die Bordwände sehen jetzt besser aus, aber insgesamt.... naja.... (s. Foto). Egal, ich werde die kleine Lady trotzdem in Ehren halten und sie auch noch mit Wonderwire takeln. Schließlich ist sie - wie gesagt - das Erstlingswerk nach langer Zeit. Und die „Bussard“ ist schon auf Kiel gelegt. Aber Sprühlack: never again ;(.


    Ich wünsche allerseits ein erholsames Wochenende. Meine Frau und ich werden morgen nach Glückstadt starten denn Montag früh lockt die „Peking“ auf der Stör/der Elbe.


    Allerbest, Eberhard

    Herzlichen Dank für Eure guten Tipps, Heiner, Ulrich I und II ! Genug Stoff zum Nachdenken. Ich neige dazu es tatsächlich erst nochmal mit einem zweiten Durchgang (schütteln und anwärmen) zu versuchen. Ich glaube aber tatsächlich auch, dass ich zukünftig auf Lack verzichten werde. Nach allem, was ich (jetzt) gelesen habe ist da doch ein hoher Unsicherheitsfaktor mit im Spiel.


    Allerbest und Grüße von der Küste, Eberhard

    Hallo liebe Mitfühlenden,


    Treibeis, ja, gute Idee :rolleyes: - aber Dank Axels unglaublichen Recherchen (tolle Aktion, Danke dafür !!) werde ich jetzt noch einen Versuch starten (schlimmer kanns ja nicht werden): zunächst mal werde ich statt der auf der Dose angegebenen 3 Minuten mal 10 Minuten schütteln und ich werde die Dose mal ganz, ganz leicht anwärmen (keine Sorge, ich werde mich nicht in eine erdnahe Umlaufbahn katapultieren). Vielleicht bringt ja ein zweiter Versuch ein anderes Ergebnis - obwohl ich befürchte dass nichts mehr zu retten sein wird... Am Wochenende geh ich ran und werde berichten.


    Danke Euch allen und .... Allerbest, Eberhard

    Hallo Johannes,


    ja, Danke für den Hinweis. Das ist sehr spannend und informativ was der Axel da gepostet hat. Ich hatte diesen Thread auch gelesen - als es zu spät war :cool: Shit happens.


    Allerbest, Eberhard

    :D Danke Manfred - der Abend ist (doch noch) gerettet - ein guter Rat zur rechten Zeit !


    Mir gings darum andere zu warnen. Wär ja schön gewesen, wenn fentens diesen Effekt in der Artikelbeschreibung erwähnt hätte.


    Auf zu neuen Taten !


    Allerbest, Eberhard

    Moin liebe Schiffbauer,


    Oje. Ich wollte meinem Erstlingswerk nach 40jähriger Abstinenz etwas Gutes tun und habe das fertige Modell (noch ohne Takelage) mit mattem Sprühlack (Marabu) behandelt. Ergebnis: gruselig. 8| Das Modell taugt höchstens noch für das Diorama „Raureif nördlich Tromsø“ (s. Foto) . Wahrscheinlich ernte ich jetzt das Gelächter der alten Hasen (wahrscheinlich zu Recht) - aber: ich hab eine Menge gelernt bei diesem Bau (und natürlich eine Menge falsch gemacht) - also: Schwamm drüber, für die Tonne ists doch irgendwie zu schade. Der „Bussard“ liegt schon parat - jedenfalls werde ich nie wieder diesen Lack benutzen... Die Moral von der Geschicht: Hätte ich mal vorher im Forum geforscht :pinch:Wie sagt man in Ostfriesland: Don deit lärn...


    Schönen Abend Euch allen


    Eberhard