Posts by Isarpreiß

    Hallo Micha,


    Probier´s einfach! Nur weil ich mit meinem Ergebnis nicht zufrieden bin heißt das nicht das du auch keinen Erfolg hast. Ich werde mich von meinem Rückschlag sicher nicht entmutigen lassen. Ein paar Dinge werde ich jedenfalls das nächste mal anders machen.

    Zum einen teile ich das Unterwasserschiff und das Überwasserschiff und zum anderen werde ich vor der eigentlichen Außenhaut erst einmal eine Außenhaut auftragen und diese entsprechend verschleifen. Durch die 2-fache Beplankung erwarte ich mir eine stabilere Oberfläche, die dann beim Schleifen leichter zu bearbeiten ist.


    Gruß

    Karlheinz

    Nach nun vier Tagen stundenlangem spachtelns und schleifens und wieder spachteln und wieder schleifen muß ich leider das Projekt Unterwasserschiff als gescheitert ansehen. Als Erstlingswerk die Außenhaut in einem Stück zu bauen war wohl doch etwas zu ambitioniert....

    Das Ergebnis erspar ich euchund bleibt unter Verschluß, alles VS-NfD!

    Aber lernen kann man immer etwas daraus und es wird sicher nicht der letzte Versuch bleiben. Das nächste mal werde ich Überwasserschiff und Unterwasserschiff teilen. Das dürfte das Spachteln erleichtern und vor allem dabei die Bordwand des Überwasserschiffs schützen...


    Nun also alles noch einmal auf Anfang und eher traditionell das ganze als Wasserlinienmodell....

    Wie bei mir üblich wird der Dampfer wieder ein kleines Stück Wasserfläche bekommen. Damit das Schiff auch richtig im Wasser liegt und nicht auf den Wellen sitzt habe ich dem Rumpf einen breiten Streifen Unterwasserschiffs spendiert.



    Viele Grüße

    Karlheinz

    Hallo zusammen,


    zwischen meinem kleinen Haikutter der1870er Jahre und dem Fischdampfer von cfm klafft eine Entwicklungslücke von gut 60 Jahren. Die schließe ich nun hiermit.

    Als Informationsquelle dient mir hierzu ein einfacher Plan den ich im Internet aufgetrieben habe. Der ist zwar nicht wirklich aussagekräftig, aber was ich für die Rumpfform und das Deckshaus brauch, ist vorhanden. Diesmal möchte ich mich das erste mal auch an den Bau des Unterwasserschiffs wagen.



    Das Spantengerüst ist schon mal fertig...


    Viele Grüße

    Karlheinz

    Sehr schöner und sonniger Südseehafen..........jetzt weißt du, wo deine Frau gerne mal hin möchte :D :thumbup: !


    Gruß

    HaJo


    Für Mittel- / Nord-Europäische Gewässer fast etwas zu blau...

    Bedenke, die europäischen Häfen liegen meist an Flußmündungen. Da sind dann große Mengen an Schlamm, Grünalgen und Schwebstoffen im Wasser. Experimentier mal an einem Abfallstück mit verschiedenen grau-grün-braun-Tönen und vergleich das mal mit Farb-Bildern im Internet.


    Viele Grüße


    Karlheinz


    PS: Die Lagerhäuser sind dir sehr gut gelungen!

    Erst mal danke für all das positive Feedback hier in der Runde. Ich hätte nicht gedacht das mein Erstlingswerk in Sachen Dampflok gleich so gut wird.

    Als nächstes steht aber erst mal wieder ein Fischdampfer auf dem Programm.


    VG

    Karlheinz

    Fertig!

    Mit der Baureihe 99 werden meines Wissens alle Schmalspurdampflokomotiven bezeichnet. Die Fahrzeugnummer ist reine Fantasie. Man möge es mir verzeihen...





    Ich gebe zu, beim fotographieren habe ich noch massig Luft nach oben. Wenn das Wetter sich mal etwas bessern wird, werde ich dann bei Sonnenlicht ein paar Fotos schießen.


    Viele Grüße

    Karlheinz

    Bevor es nun mit der Lok auf die Zielgerade geht, habe ich mich erst einmal um eine passende Umwelt gekümmert. Zumal ich oft genug mit meinen Wurschtfingern kaum noch weis wo ich das kleine Maschinchen überhaupt noch festhalten soll. Da hilft es ungemein, das Modell schon mal auf seiner Grundplatte festkleben zu können.



    Nachdem ja ein Bahndamm in der Regel eher nicht einem gepflegten Englischen Rasen entspricht, hab ich mir auch schon mal Gedanken gemacht, wie ich die übliche Eisenbahnstreuwiese etwas wilder gestalten kann.



    Und zuguterletzt hab ich mich auch schon mal um die Lokführer gemacht. Es handelt sich um die üblichen Preiserlein. Welche der Figuren am Ende zum Zuge kommt, muß ich mir noch überlegen. Für alle drei ist wohl der Fahrstand zu klein....


    Weiter geht es mit den Kolben und Zylindern der Dampfmaschine



    nachdem die Räder nun anmontiert sind, folgen nun auch die Bremsen



    Den Kessel habe ich entgegen dem Bogen in zwei Teile geschnitten. Damit muß ich in der Frontwand des Fahrerstandes keine Aussparung für den Kessel schneiden. Ich erhoffe mir dadurch mehr Stabilität des Teils sowie eine einfachere Montage.



    Als nächstes werde ich mich um das Führerhaus der Lok kümmern.


    VG

    Karlheinz

    Heute waren die Räder drann.



    Mit dem Ergebnis war ich aber nicht ganz zufrieden. Der Spurkranz erschien mir doch zu breit. Dieser wurde als abgeschnitten und durch einen Drahtring ersetzt. Nun sieht das ganze dann doch etwas stimmiger aus.



    Nun noch schnell die Lauffläche mittels Bleistift coloriert. So erscheint diese dann schön metallisch.



    VG

    Karlheinz

    Heute kam nicht wirklich viel dazu, nur die Puffer.



    Die Nieten habe ich mit kleinen Tropfen von Weißleim dargestellt. Anschießend wurde mit Wasserfarbe Rost und Dreck aufgetragen damit das ganze etwas abgenutzt aussieht.


    VG

    Karlheinz

    Hallo Donklödo,


    Auf dem dünnen Kartondach könnte der verdünnte Weißleim wirklich ein Problem werden, besteht der doch dann überwiegend aus Wasser....

    Als Schneefläche auf der Bodenplatte aber weicht da nichts auf. Unter den Grasflocken einer Modelwiese liegt ja auch meist eine dicke Weißleim-Schicht.


    VG

    Karlheinz

    Ups! Ja, das Natrium hab ich versehentlich weggelassen.

    Was die Langzeitverwendung betrifft, kann ich jedoch Entwarnung geben. Das Soda-Pulver ist durch den verdünnten Weißleim, mit dem ich die Schnee-Oberfläche getränkt habe gut versiegelt. Das braucht es auch, da die Oberfläche sonst nicht all zu robust ist.




    Das Diorama mit dem VW Kübel ist jetzt schon 16 Jahre alt und ich bin nach wie vor mit dem Ergebnis ganz zufrieden.


    Viele Grüße


    Karlheinz

    Dihydrogencarbonat, auch Soda-pulver genannt. Gibt's in jeder Apotheke. Ein feines blütenweißes Pulver das auch nach Jahren nicht vergilbt wie es z.B Mehl machen würde.


    VG

    Karlheinz

    Hallo zusammen,


    nachdem der Sommer sich nun verabschiedet hat und man draußen nicht mehr all zu viel machen kann, rückt nun das Papier zerschneiden wieder in den Vordergrund. Objekt meiner Begierde ist diesmal eine kleine Schmalspurlokomotive. Es handelt sich um den free download der kleinen polnischen Dampflok Las skaliert auf 1 zu 87.

    Zu finden ist sie hier:




    Das "Riffelblech" besteht aus diesen Plastikbändern, mit denen Pakete gern verschnürt werden. Die Karton-Puritaner werden jetzt sicherlich die Nase rümpfen aber was tut man nicht alles für ein kleines zusätzliches Detail bei einem Modell...


    Viele Grüße


    Karlheinz

    Ich kann dir zwar nicht bezüglich selbstklebender Folie helfen aber ich kann dich beruhigen was Nasschiebebilder auf Karton betrifft. Das Risiko ist nicht so groß wie vermutet. Wenn man vor dem Aufkleben die Folie etwas abtupft und vor dem Ansetzen am Modell vom Trägerpapier runter schiebt wird der Karton nicht all zu nass. Allerdings muß ich dazu sagen, daß es sich bei meinen Modellen um Schiffe handelt und ich diese vollständig bemale. Durch die Emaillie-Ölfarben wird das Papier zusätzlich etwas impregniert. Auch sind die verarbeiteten Aufkleber eher klein. Mit zunehmender Größe nimmt natürlich auch der Wasser-Eintrag ins Modell zu....

    Letztlich gilt wie immer: Probieren geht über Studieren. Versuch es einfach mal an einem Abfall-Karton mit einem Abziehbild das du nicht benötigst.


    Viele Grüße

    Karlheinz

    Moin Karlheinz!

    Ein tolles Modell ist Dir da gelungen. Aber die Takelage ist wirklich der Burner. Ich hatte mir vor einigen Jahren mal lackierten Kupferdraht von Conrad besorgt (in 0,1mm), aber das Zeug zerriss immer bei schärferen Hinsehen.

    Gruß

    Eberhard

    Ja, sensibel ist das Zeug schon...

    Mit Stahldraht wird das ganze etwas stabiler aber sehr empfindlich ist es immer noch.


    Viele Grüße

    Karlheinz


    Ja, es handelt sich bei den Litzen um die Ummantelung. In Antennenkabeln sind die auch meist, oft in Form eines "Gewebes" das man dann auch erst mal entwirren muß. Es gehen aber auch alle anderen Drähte. Dünn genug müssen sie halt sein, damit die Takelung im Maßstab 1/250 nicht zu dick wirkt. Stahl deswegen weil aus Kupfer die Drähte noch schneller verbiegen.

    Um ihn absolut gerade zu bekommen spanne ich ein solches Drahtstück (meist so 20cm) in eine kleine Bohrmaschine ein, halte das andere Ende mit einer kleinen Zange leicht auf Zug und verdrehe dann vorsichtig durch Betätigen der Bohrmaschine das Drahtstück in sich selbst. Probier es einfach mal mit einem etwas dickeren Draht aus. Wieviele Umdrehungen notwendig sind und wann das ganze reist, muß man durch Versuch und Irrtum ausprobieren. Das lernt man aber recht schnell.

    Zum Einbau messe ich die Länge ab, die ich benötige, schneide das Drahtstück auf die gewünschte Länge und klebe es dann mit Weißleim fest. Beim Verarbeiten muß man aufpassen, das man mit der Pinzette nicht zu viel Druck auf den Draht ausübt. Er verbiegt dann sehr schnell und wird damit für die Takelage unbrauchbar.

    ...ist manchmal ein übles Geduldspiel bis das x - te Teil an seinem Platz ist aber der Aufwand lohnt sich.


    Viele Grüße

    Karlheinz

    Hier noch eine kurze Nachbetrachtung zum Bau des kleinen Kutters. Obwohl die Plan- und Informations-Lage für das Boot ziemlich dünn war, konnte ich mit etwas Phantasie doch ein in sich stimmiges Modell erstellen.

    Die Nutzung von Stahldraht als Takelmaterial hat sich bewährt. Trotz des sehr empfindlichen Materials konnten hierdurch völlig spannungsfrei und absolut gerade Seilzüge dargestellt werden.

    Die Darstellung der durch den Winddruck hervor gerufenen Krängung trägt massiv zum guten Gesamteindruck des Schiffchens bei. Allerdings hat sich die hier praktizierte Methode, den Schiffsrumpf "schräg" zu bauen nicht bewährt. Der Konstruktionsaufwand war enorm. Gleichzeitig wurde die korrekte Ausrichtung aller Aufbauten, Maste, ... erschwert. Ich mußte sozusagen alles "schief" einbauen und ausrichten. Am Ende mußte ich trotzdem eine Aussparung im Ozean ausschneiden da sonst das Boot nicht im Wasser geschwommen wäre sondern irgendwie auf den Wellen aufgesessen wäre. Am Ende wäre es besser gewesen, einfach die Aussparung nach unten schräg abzuschließen und den Rumpf ganz normal waagrecht ohne Krängung aber mit etwas mehr Unterwasserschiff zu bauen. Das hätte auch den Vorteil daß man den Krängungswinkel später noch beim Einbau in die Szenerie an die Wellenhöhe - und damit an die Windstärke - anpassen kann.


    Bleibt nur noch die Frage zu klären, was bau ich als nächstes? Der Bau des Seglers hat mir sehr viel Freude bereitet. Ein weiterer Segler wäre zu überlegen. Ich könnte die Reihe meiner Fischerboote noch weiter zurück in die Vergangenheit erweitern. Vielleicht eine holländische Kaag wie in dem Baubericht von Klaus? Oder gar einen Walfänger aus dem 17. Jahrhundert? Eine Fleute vielleicht? Mal schauen was das Internet an Unterlagen für so ein Projekt bereit hält.


    Viele Grüße


    Karlheinz

    Mit welchem Material hast Du die Takelage ausgeführt?


    Grüße Torsten

    Die Takelung besteht zum Teil aus sehr dünnen Stahl-Litzen zum anderen aus einer dünnen Angelschnur. Die Stahllitzen sind gereckelt so das sie absolut gerade werden und ein unter Spannung stehendes Tau darstellen. Die Angelschnur kommt da zum Einsatz, wo das Tau auch mal etwas durchhängen darf. Die dünnen Stahl-Litzen gewinne ich aus der Ummantelung alter Computer-Netzkabeln. Die Litzen sind sehr anfällig für versehentliche Knicke. Die kriegt man nicht mehr raus und man muß ein solches Teil letztlich noch einmal durch ein zweites ersetzen. Dafür wirken sie, unfallfrei verbaut, um so realistischer. Nachdem aber das Boot ja einen Sockel hat an dem man es gut anfassen kann spielt die Anfälligkeit keine so große Rolle.


    Viele Grüße


    Karlheinz

    Der Sockel ist aus Graupape schnell zusammengeklebt. Die Seiten wurden zur Dekoration mit dem Ausdruck einer Seekarte aus dem 15.-16. Jahrhundert beklebt. Anschließend wurde die Wasseroberfläche mit Wasserfarbe gestaltet. Die Wellen wurden mit Acryl-Gel modelliert.




    Nun muß das alles nur noch gut durchtrocknen.


    Viele Grüße


    Karlheinz

    Das Schifflein ist nun fertig. Da das Boot allerdings in sein natürliches Element das Wasser gehört kommt nun noch ein kleiner Sockel mit Wasseroberfläche dazu. Jetzt aber erst einmal als Zwischenergebnis das Boot.





    Viele Grüße


    Karlheinz

    Und so sieht das ganze dann eingebaut aus. Hinzu kommen noch die Nagelbänke um die Takelage und das laufende Gut aufzunehmen



    Als nächstes folgen nun die Segeln. Begonnen habe ich mit dem Gaffelsegel und den dazugehörigen Bäumen.



    Viele Grüße


    Karlheinz

    Länge und Abmessungen der Dagmar Aaen stimmen leider nicht mit dem von mir gebauten Rumpf überein. Die ist etwas zu lang. Als Vorbild dient mir der Haikutter Frieda. Einen richtigen Plan habe ich zwar nicht, aber auf der Internetseite des Flensburger Historischen Hafens habe ich zumindest die Zeichnung der Seitenansicht gefunden. Der gibt zwar nicht viel her was das Deck betrifft aber für die Takelung und die Segel wird er mir gute Dienste leisten.


    Viele Grüße


    Karlheinz