Posts by Wurst Blossom

    Weiter geht's jetzt vorne mit dem Ballast. Hier kommt ein Lerneffekt von der De Havilland Vampire zum tragen. Da habe ich vorne einen halben Schraubenladen reingeworfen und das Ding wollte trotzdem partout nicht auf dem Vorderbein stehen. Also habe ich mir Bleiband bestellt, mit dem man Gardinen beschwert, damit sie auch stabil nach unten hängen. Ich habe hier das dickste verfügbare Zeugs genommen, mit einem Gewicht von 200 Gramm pro Meter. Drei Meter habe ich mir davon bestellt, das reicht mindestens bis ans Ende aller Tage. Ich habe dann, nachdem ich den kleinen Längsspant noch etwas zugerichtet habe, eine gute Portion Blei so weit vorne wie möglich in den Rumpf geklebt (das geht wirklich, dank der Stoffummantelung!!!) und in der Folge das nächste Rumpfsegment schön unauffällig drübergebaut.




    Damit war ich endlich in der Lage, den Rumpf nach vorne hin abzuschließen. Das vordere Abschlußsegment bringt so einige motorische Herausforderungen mit sich (Soll das etwa eine Kanone sein?). Für die Beweglichkeit des Popellers habe ich eine kleine Buchse aus gerolltem Papier verbaut und dann, endlich endlich, den Rumpf vorne zugemacht:



    Gruß,


    Daniel.

    Da wollte ich mich also an zwei Modellen austoben. Eines von den Beiden hat sich im Bereich der Kehlbleche völlig zu Ende getobt. Von daher mußte ich mir jetzt irgendwie beweisen, daß ich das mit den schön gebogenen Blechen noch drauf habe. Rein zufällig ist genau das der nächste Arbeitsschritt für die Airacobra. Also frisch ran ans Werk!


    Da mein größter Widersacher im Kartonmodellbau, neben widerlichen Fehlkonstruktionen, zu groß geratene Bauteile sind, habe ich die Kehlbleche entlang einer Bauteil-Trennlinie der Originalvorlage entzweit, um dann, wie es sich gehört, von hinten anzufangen:



    Sieht ja links schon recht perfekt aus. Rechts mußte ich dann mal wieder ein Bißchen mit dem Bauabbruch flirten, macht ja auch sonst keinen Spaß...



    Diesmal habe ich die Kurve aber noch gekriegt. Durch halbseidene Anpassungsarbeiten habe ich die Unterseite allerdings folgendermaßen versaut:



    Vorne hingegen sieht es prima aus. Ganz am Ende ist mir aufgefallen, daß die Bleche auch im oberen Bereich seitlich verschoben sind. Durch die schwammigen Farbübergänge kann ich da aber drüber hinwegsehen. Rechts nochmal ein Blick auf die rechte "Verblechung" des Flugzeuges:



    Das kann sich sehen lassen, finde ich. Gebt mir eine gescheite Konstruktion und ich baue euch Kehlbleche 8o


    Gruß,


    Daniel.

    Nachdem die polnische Division 303 kürzlich auf tragische Weise ein Flugzeug verloren hat, müssen nun alle Bemühungen darauf ausgerichtet werden, wenigstens die zweite Maschine noch rechtzeitig in die Luft zu bekommen, damit sie am Ende auch auf ihre 126 abeschossenen "Adolfs" kommen kann.


    Auch bei der Kartonowa Kolekcja geht es jetzt um die Tragfläche mit dem Fahrwerkskasten. Ich habe mir hier sehr viel Zeit gelassen und zwischen zahlreichen kleinen Arbeitsschritten immer wieder Trockenpausen gemacht. Das Ergebnis ist, bis jetzt, überaus präzise, wie ich finde.




    Gruß,


    Daniel.

    das die Halinski Hurricane baubar ist, sieht man zumindest in deren Galerie:

    Die Baubarkeit ist bei diesem Uralt-Modell durch unzählige Galerien belegt. Ich habe mich allerdings bei den Kehlblechen derart in die Korrektheit der Linien an den Übergängen verstrickt (vielleicht kann man hier ja auch gar keine absolute Bündigkeit erzielen, was zweifelsohne lediglich "Kleinkram" wäre???), daß die Teile am Ende nur noch Papierknäule waren. Zusammen mit den geflickten Grafikfehlern am Leitwerk und den Farbunterschieden zwischen den beiden verschiedenen Bögen (was man dem Verlag einfach aufs Butterbrot schmieren muß!!!) ergibt das in der Summe einfach zu viel Verschnitt, um noch ein annehmbares Modell abzugeben. Es baut aber auch nicht jeder mit einem Ersatzteilbogen und Konstruktionen aus den Neunzigern/frühen Nullern haben auch durchaus Tücken, denen ich überhaupt nicht gewachsen bin. Das hat ja nichts mit der generellen Baubarkeit zu tun.

    Das Doppelprojekt endet hiermit. Die Halinski-Hurricane hat mir dann leider einen riesigen Berg kostbarer Bastel- und Lebenszeit gestohlen. Die Konstruktion des Fahrwerkskastens und Flügelansatzes ist an sich ziemlich prima gemacht und paßt sich auch sehr gut dem Rumpf an. Der hintere Teil der Kehlbleche baute sich ebenfalls richtig schön:






    Im vorderen Bereich paßt allerdings überhaupt nichts zusammen. Die Konstruktion an dieser Stelle ist einfach nur riesiger Mist. Ich bin nicht in der Lage, damit ein Ergebnis zu erzielen, daß meinen Ansprüchen an die Modellqualität gerecht wird. Nachdem der Versuch, das Bauteil zu entfernen, um den Ersatz zu verwenden, ziemlich in die Hose gegangen ist...



    ...gibt's für diesen Murks nur noch die Höchststrafe:



    Möge mir die KK besser gelingen...


    Gruß,


    Daniel.

    wenn ich vergesse, meinen Lottoschein abzugeben und bei der Ziehung „meine“ Zahlen kommen, kann ich auch nicht das Auszahlen des Gewinns verlangen…

    präzise und endlos humorvoll mitten ins Schwarze getroffen :thumbsup: Allerdings sollten wir uns zum Thema "Kopien" nochmal an anderer Stelle unterhalten. Meine Kopien sind nämlich stets minimal kleiner, als das Original und somit als Ersatzteillieferant völlig ungeeignet :cursing:

    Halinski: Leitwerk

    Die Leitwerke der Halinski-Modelle des gerade beginnenden Jahrtausends sind mehrheitlich ziemlicher Humbug. So verhält es sich leider auch bei der Hurricane. Ohne meinen Ersatzteilbogen wäre das Modell jetzt schon in der Mülltonne, denn ich habe den ganzen hinteren Bereich zweimal bauen müssen. So ein komisches Innenskelett für ein Höhenleitwerk habe ich sonst noch nie gesehen. Hoffentlich bleibt das auch so:



    Selbstredend paßt das Ding auch nicht richtig in den Flügel rein und muß dementsprechend ordentlich zurechtmassakriert werden... Und damit gleich zum nächsten Aufreger: Mein Ersatzbogen unterscheidet sich nicht nur farblich, was alleine schon ärgerlich genug ist. Nein, es gibt auch Konstruktionsunterschiede. Man beachte die Tragflächenenden, die im dunkleren Bogen separat angelegt sind. Dafür fehlen in dieser Version die Schmauchspuren am Flügel. Gar nicht schön, ich könnte mich aufregen!



    Und dann gibt es im (wahrscheinlich) korrigierten Nachdruck auch noch einen retuschierten Grafikfehler, was ich selbstverständlich erst kapiert habe, als der Kleber bombenfest und jegliche Korrektur unmöglich war. Es bleibt dann noch eine Frage: Wenn Herr H. sich schon bequemt hat, eine zweite korrigierte Version der Hurricane zu drucken, warum hat er sich dann nicht um den riesigen Bock oben hinter dem Cockpit gekümmert??????


    Gut, lassen wir das. Ist nicht gut für den Blutdruck... Positiv ist beim Halinski-Modell die Lösung zur Befestigung des Spornrades zu erwähnen. Das wirkt um einiges eleganter, als der komplett durchgesteckte Draht bei der Kartonowa Kolekcja. Das Höhenleitwerk wird mit einem Draht zusammengesteckt, was einem präzisen Bauergebnis nicht wirklich im Wege steht:



    Ich habe von meinen zwei Seitenleitwerken dann dasjenige mit der schöneren vorderen Rundung verbaut, das aber den elenden Grafikfehler hat, was dann am Ende zu einer völlig verblödeten Flickschusterei geführt hat. Rechts noch die Entstehungsgeschichte der Finne auf der Unterseite:



    Und hier das Resultat inklusive Vergleichsfotos mit der KK-Hurricane. Man beachte die Farbunterschiede bei meiner Flickschusterei. Rechts ein Vergleich der Unterseiten:



    Als Nächstes geht's an die Tragflächen. Da ich mir mit dem Halinski sowieso gerade einen harten Fight liefere, mache ich mit dem Ding auch gleich weiter :huh:


    Gruß,


    Daniel.

    Wir sollten das weiterführen..

    Ja, ich bitte darum. Ich hatte die ganze Zeit verdrängt, daß ich noch einen halbtoten und -fertigen Oberleitungsbus bei mir rumstehen habe. Vielleicht würde der durch so einen Wettbewerb nochmal einen Schub bekommen.

    Eine andere Lösung wäre, daß ich einfach eine von meinen Airacobras, einfach aus purem Vorsatz heraus, so lange angebastelt liegenlasse, bis Kartonbau.de mal wieder den passenden Wettbewerb startet :D

    die Tarnschemen/- muster waren standardisiert vorgegeben und wurden ab Werk entsprechend aufgebracht.....wohl auch in England.

    Exakt so scheint es sich zu verhalten. Ich habe mich mal in die Materie reingegoogelt, mit folgendem Ergebnis: Es gibt bei der Hurricane im Grunde nur zwei Arten, das Tarnmuster am Rumpf anzubringen. Einmal so, wie bei Kartonowa Kolekcja Nummer 15, 24 und 35 und einmal fast genau seitenverkehrt, wie bei KK Nr. 31 und dem Halinski-Modell (Dort kann man das Tarnmuster nur sehr schwer klassifizieren, weil es so kontrastarm gedruckt ist). Das ist aber alles historisch korrekt! Bei der V*UZ, RF*E, RF*F und WC*S konnte ich das mit historischen Fotografien oder diversen Skizzen im Netz verifizieren. Alleine zur Wüsten-Hurricane habe ich nichts gefunden. Das ist aber auch egal, wenn die anderen vier Flieger in ihrer etwas zu identischen Bemalung historisch korrekt sind. Allerdings weicht das Tarnmuster der Orlik-Hurricane mit den Panzerkanonen unter dem Flügel doch ziemlich ab. Und beim Nachtjäger von Answer stimmt die Camouflagierung auch hinten und vorne nicht :D Wenn ich Muße dazu habe, werde ich nochmal weiterrecherchieren...



    Kartonowa Kolekcja: Leitwerk


    Als Nächstes kommen nun die Leitwerke an die Reihe. Den Anfang habe ich mit der KK gemacht, wo die ganze Geschichte etwas umfänglicher, da detaillierter, ausfällt. Da ich das hiermit schon zum zweiten Mal gebaut habe, ging auch zunächst alles wunderbar von der Hand...



    ...bis es an die Kehlbleche ging. Links baute sich alles perfekt, schnell und wie von selbst. Rechts mußte ich dann eine elende Anpassungsorgie absolvieren, bis, nach über einer Stunde Gefummel, ein erträgliches Ergebnis erzielt war. Da ist mir wohl irgendwas am Leitwerk minimal verrutscht. Ebenfalls habe ich in diesem Zuge das Spornrad einmal quer durch den Rumpf gesteckt und die "Schiene" unten am Rumpf angebracht:



    Als leicht problematisch empfinde ich die Konstruktion des Seitenwleitwerkes. Die linke Seite ist gar kein Problem, aber durch die Beschaffenheit von Teil Nr. 120a drücken sich rechts die Klebelaschen etwas durch. Und den Längsspant hätte ich auch mit Schleifpapier ausdünnen müssen. Das Teil sieht nun leider ein Bißchen nach Metzgerei-Grundkurs aus.


    Bei diesem Bauabschnitt geht leider die Vergleichbarkeit mit dem Halinski etwas verloren, weil ich die ganzen Leitwerksklappen erst ganz am Ende ankleben werde, während das andere Modell gänzlich ohne Klappen gebaut wird. Hier ist trotzdem die Heckansicht mit lose aufgelegtem Seitenleitwerk. Daneben nochmal die abgebrochene Halinski-Baustelle von letztem Sommer:



    Jetzt geht's weiter mit der noch nicht abgebrochenen Halinski-Baustelle von diesem Winter...


    Gruß,


    Daniel.

    da haben wir noch Chancen.

    Fahrzeugmodelle aus Karton sind ein ziemliches Nischenprodukt und nicht so wirklich wettbewerbstauglich. Der Sieger der Goldenen Schere 2019 ist hier, meines Erachtens nach, die große Ausnahme. Die meisten Bastler, die noch nie ein Auto gebaut haben, können sich nicht wirklich vorstellen, wie biestig eine derart schön gerundete Karosserie zu bauen ist ;( Da ich diesbezüglich "vom Fach" bin, hast du meine Stimme aber bekommen. Was noch viel wichtiger ist: Wenn es so weiterläuft, wird das hier mal wieder ein Kartonbauwettbewerb, der nicht von einem Schiffsmodell gewonnen wird :thumbup: Auch dabei habe ich fleißigst mitzuhelfen versucht...


    Gruß,


    Daniel.

    Du bist ja ein richtiger Qualitäts-Bastler.....

    Kartonowa Kolekcja, rechte Seite, da sind zwei Linien nicht richtig bündig :wacko:



    Beim Halinski habe ich auch mehrere solche Dinger drin. Das muß noch deutlich besser werden :huh:


    Ist übertrieben, ich weiß...



    Was noch übertrieben ist: Ich habe jetzt einen kleinen Gehirnknoten, weil bei allen KK-Hurricanes nicht nur die grandiose Konstruktion, sondern auch DAS TARNMUSTER absolut identisch ist:




    Die Vierte habe ich jetzt nicht aus dem Keller geholt, aber ich vermute, daß auch dort das identische "Tarn" vermalt ist. Das kann doch historisch nicht korrekt sein, oder? Da muß ich jetzt erstmal drauf klarkommen, mit einer derartigen "Recyclingquote" habe ich nicht wirklich gerechnet...


    Der Halinski Bogen sieht aber von den Farben deutlich mässiger aus als der Mistewicz, wah?

    Das sind dann wahrscheinlich die achtzehn Jahre Entwicklung auf dem Computersektor, einerseits. Andererseits glaube ich, daß die Kartonowa Kolekcja in ihrer Farbgebung und Detaillierung ganz bewußt ein Bißchen "comichaft" übersteigert wurde. Das paßt aber wunderbar zu dieser leicht vereinfachten Konstruktion, die nicht so sklavisch an der Originaltreue klebt, wie Herrn Halinskis Kreation. Und dabei am Ende trotzdem ein wunderbares Bild abgeben wird 8o



    Der nächste Bauabschnitt wird gemeinsam absolviert. Bevor die ganze Bastelei wieder an Tempo einbüßen wird, gibt's heute ein Bißchen exponentielles Rumpfwachstum:




    Ich habe dann nochmal die Linienführung im Frontbereich explizit verglichen. Das kommt soweit ganz gut hin, auch wenn die KK eine etwas breitere Bemalung der Unterseite aufweist:



    So langsam macht die Sache richtig Spaß :thumbsup:


    Gruß,


    Daniel.

    So, jetzt wird der Baubericht endlich mal auf "interessant" geschaltet. Zunächst aber gibt's noch die Innenausstattung der KK-Hurricane:




    In Zusammenhang mit meiner KW-Cartoon-Airacobra habe ich in irgendeinem osteuropäischen Forum gelesen, daß man zur Stabilisierung der Antenne ein Stückchen Kork einbauen soll. Da die Antenne an meiner ersten Hurricane eine ziemliche Schlabbernummer ist, habe ich das nun mal ausprobiert. Vor dem Anbringen des Segmentes wurde natürlich noch mit Finger-Gegendruck vorgebohrt, damit am Ende nicht das ganze Modell einknickt. Der längliche Flicken im Rumpfsegment stabilisiert einen bösen Cut, der werksseitig auf der Rückseite des Bogens ist. Da habe ich scheinbar B-Ware bekommen...



    Beim Anbringen der Außenhaut hatte ich dieses Mal Ärger mit der Kopfstütze, was ich überhaupt nicht verstehe. Beim ersten Mal lief schließlich alles reibungslos. Ich mußte hier sehr viel Anpassen, verklebtes Papier nochmal Abtragen und neu Verkleben. Die bösen Stellen verschwinden aber später unter der Kanzel und sollten dann nicht mehr weiter auffallen.



    Dann wurden das hintere Segment angebracht. Die unregelmäßige Form im oberen Bereich der Hurricane scheint, egal in welchem Bausatz, jedes Mal so ihre Zicken zu haben. Man muß hier jedenfalls ziemlich aufpassen. Ich bin so vorgegangen, daß ich zuerst ganz oben alles an der Führungsschiene ausgerichtet und mich dann langsam nach unten weiter vorgetastet habe. Und damit kommen wir zum nächsten Gruppenbild:



    Im Grunde scheinen die Proportionen gut zueinander zu passen. Der Halinski ist kürzer, weil im hinteren Bereich die Segmente anders angeordnet sind. Die Abstände von Schrägung hinten zu Cockpit zu Armaturenbrett und Vorderteil sind nahezu identisch. In der Frontaldraufsicht zeigt sich allerdings, daß KK "untenrum" einen anderen Weg geht. Ich bin gespannt, wie sich das weiter fortsetzt...


    Gruß,


    Daniel.

    Wanni: Keine Sorge, alles wird fertiggebaut. An den beiden Airacobras hängt null und überhaupt kein Ärger dran. Der Halinski ist sehr gut fortgeschritten und kann beizeiten innerhalb einer Woche fertiggeschraubt werden. Und der KW-Cartoon baut auf einer grandiosen Anfangsphase auf. Es gibt aber Zeiten, zu denen einfach mal ein paar Hurricanes gebaut werden müssen, ganz egal wieviele und welche Baustellen da sonst noch warten 8o



    Eigentlich hatte ich vor, die beiden Modelle Stück für Stück parallel entstehen zu lassen. Allerdings hat mir die alte Rechnung, die ich mit dem Halinski-Bogen noch offen habe, keine Ruhe gelassen und ich mußte erstmal gründlich nachschauen, ob das mit dem Ding überhaupt was wird. Somit war ich jetzt ein paar Tage ausschließlich mit diesem Flieger beschäftigt:



    Halinski: Cockpitsektion und ein paar Rumpfsegmente...


    Zuächst wurde das Cockpit möbliert, was mir immer wieder wahnsinnigen Spaß bereitet:



    Das englische Patent-Flugzeuglenkrad besteht unten aus einem Stück Draht, daß durch (leider die falsche) Acrylfarbe gezogen wurde. Der Handgriff ist ein rundgebogenes dünnes Drähtchen mit einem darumgewickelten Kabeläderchen und anschließendem Acrylschwarz-Tauchbad. Dazu gibt's noch ein paar Papierfragmente aus dem Bogen, weiteren Einsatz von Flinker Flasche sowie Klarlack... und fertig ist das gute Stück!



    Das war dann also der angenehme Teil... Es folgte eine mehrstündige Anpassungsorgie mit dem anschließenden Rumpfsegment, daß mir letzten Sommer das Modell verhagelt hat. Durch meine ausgiebigen Kürzungen am Oberteil kam es dieses Mal auch nicht zu Überspannungen oder unliebsamen Knicken. Zunächst wurde das Rumpfsegment unten angepaßt und trocknen gelassen. Dann kam der obere Bereich an die Reihe und das Ende der Führungsschiene wurde ausgearbeitet. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen, aber die Konstruktion ist an dieser Stelle dann doch ziemlich ätzend geraten. Das rechte Bild zeigt den Havaristen des letzten Sommers (vorne) und meinen aktuellen Versuch (hinten) im Vergleich:



    Bisher habe ich die am Markt existierenden Karton-Hurricanes immer nach der Qualität der Ausgestaltung der Cockpithauben-Führungsschiene bewertet. Das sah dann ungefähr so aus:

    • Halinski ist der einzige, der diesen Bereich naturalistisch umgesetzt hat - Gutes Modell
    • Mistewicz hat eine sehr wirksame grafische Andeutung am Start - Gutes Modell
    • Bei Tadeusz Grzelczak habe ich die Konstruktion noch nicht richtig kapiert - Derzeit keine Qualitätseinschätzung möglich
    • Fuczeks Hurricane kann nur mit offener Haube dargestellt werden, weil die Führungsschiene extrem lausig gestaltet ist und bei geschlossener Kabine überhaupt nicht gut rüberkommt - Das schlechteste von den "guten Modellen"
    • Die Russen-Hurricane von YG habe ich gerade neu und noch nicht hinreichend durchblättert... siehe Grzelczak

    Nachdem ich dann nun auch praktische Erfahrungen mit Herrn Halinskis nervenberaubendem Führungsschienen-Sadismus gemacht habe, werde ich in Zukunft davon absehen, Hurricane-Modelle ausschließlich nach der Umsetzung dieses Bereiches zu beurteilen. Freude beim Basteln ist ja auch noch ein Kriterium...


    Im Anschluß gab's vorne noch ein Rumpfsegment, womit das "Herzstück" des Fliegers nun erfolgreich bewältigt ist:



    Ich hatte die ganze Zeit über (ziemlich hausgemachten) Ärger, weil meine Verstärkungspappe anstatt von einem Millimeter nur 0,7 oder 0,8 mm stark ist. Somit waren alle Steckverbindungen zu leichtgängig und die Markierungen für die Spanten auf den Bauteilen stimmten nicht richtig. Ich habe das aber frühzeitig kapiert und die Sache trotzdem bewältigt. Für die nähere Zukunft ist das auch erstmal kein Problem mehr, da bei den Rumpfsegmentspanten die Materialstärke nicht so eine große Rolle spielt, wie bei einem zusammengesteckten Spantenskelett. Bei der Tragfläche muß ich dann nochmal aufpassen. Zur Not habe ich aber ab jetzt alle Teile doppelt, da ich die Reste des Bogens von letzem Sommer in weiser Voraussicht aufgehoben habe. Hier noch ein Blick ins Cockpit:




    Kartonowa Kolekcja: Grüße von Bruder Leichtsinn...


    Da habe ich also rumschwadroniert, daß ich mal langsam mache, um Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden, nur um erstmal schön das Instrumentenbrett OHNE DEN KOMPAß UNTENDRAN bomenfest einzubauen. Es folgte also eine gewisse Fummelei, allerdings mit gutem Ergebnis:



    Im Folgenden werde ich jetzt (hoffentlich erfolgreich) die KK auf einen mit dem Halinski-Modell vergleichbaren Bauzustand bringen, damit es auch endlich mal was zum Vergleichen gibt...


    Gruß,


    Schinken ;)

    Hallo zusammen,


    seit die "neue" Kartonowa Kolekcja auf dem Markt (und selbstredend auch schon bei mir zuhause angekommen) ist, läßt mir das Ding keine Ruhe mehr. Eigentlich ist es ja nur eine Neubemalung der Hurricane Mk.1 von 2012 (Kartonowa Kolekcja Nr.15), die noch nichtmal ein eigenes Testmodell bekommen hat, was ich so von diesem Verlag an sich überhaupt nicht kenne. Das mitgelieferte Bildmaterial dokumentiert lediglich die Baubarkeit des Ursprungsmodelles:



    Auch gibt es im Bogen keinen Hinweis auf den geschichtlichen Hintergrund dieser speziellen Maschine. Und obendrein könnte man jetzt noch meckern, daß es sich hier bloß um ein widergekäutes Plastikmodell handelt, siehe dazu hier den Link:


    https://www.super-hobby.de/pro…ttle-of-Britain-1940.html


    Meckern ist aber jetzt gerade nicht an der Reihe, denn einerseits ist Mistewicz' Hurricane-Konstruktion mit Abstand der beste Kartonmodellbausatz, den ich je zerschnitten habe, und andererseits möchte Herr Mistewicz mit diesem Modell (etwas verspätet) das achzigjährige Jubiläum der "polnischen" Division 303 der RAF in der Luftschlacht um England feiern. Was dieses Projekt noch genialer macht, ist die Tatsache, daß man zur Jubiläumsparty zwangsläufig auch Herrn Halinski mit seiner, mittlerweile doch etwas in die Jahre gekommenen, Hurricane aus dem Jahr 2002 einladen muß. Die beiden Modelle werden nämlich, vorausgesetzt ich bekomme sie beide erfolgreich fertiggebaut, ein hochinteressantes Gruppenfoto abgeben.


    Somit startet hiermit offiziell der Doppelbaubericht zum Divisionsjubiläum (Fragt mich nicht nach dem geschichtlichen Hintergrund, mich fixt einfach der aktive Modellvergleich ziemlich an...):



    Ich benutze für die KK-Hurricane einen Spantensatz. Bei Halinski gilt der Grundsatz, "Geiz schneiden Spanten aus". Und damit geht's auch schon los...



    Halinski:


    Der Halinski hat, aufgrund eines superärgerlichen Konstruktionsfehlers, eine ziemlich leidige Vorgeschichte. Ich habe das Modell letztes Jahr schonmal bis zu diesem Frustpunkt hier gebaut:



    Cockpitsektion und Rumpfsegment passen nicht wirklich zusammen. Seitdem das Modell in die Verbannung gewandert ist, mache ich mir nun schon Gedanken, wie man um dieses Ärgernis herumbauen kann. Somit habe ich schon beim Spantenschneiden versucht, vom Oberteil hinter dem Kopf so viel Material wie möglich wegzunehmen, um nicht nochmal in die gleiche Falle zu tappen.



    Das Leidige daran: Diese Reduzierung muß man auch an den nächsten beiden Teilen vor dem Oberteil weiterführen. Kein schöner Baubeginn zwar, aber darauf habe ich mich quasi ein Jahr lang mental vorbereitet. Zur Sicherheit habe ich auch schon die beiden Problemteile gebaut, um bereits während des Entstehungsprozesses immer wieder Anproben vornehmen zu können. Bis jetzt bin ich mal vorsichtig optimistisch...




    Kartonowa Kolekcja:


    Zack, Zack, Bumm, fertig ist der Bauabschnitt! Lego ist dagegen eine Raketenwissenschaft...



    Bei diesem Modell geht es vorrangig darum, daß ich mich ein Bißchen bremse, um keine unnötigen Flüchtigkeitsfehler reinzubauen. Ich kenne die Konstruktion nahezu auswendig, weil das hier schon meine zweite KK-Hurricane ist. Da schaut mir Bruder Leichtsinn quasi chronisch über die Schulter. Ich muß mich daher dazu disziplinieren, immer mal einen Blick zu viel in die Bauanleitung zu werfen. An diesem Modell habe ich auch schon mal das Instrumentenbrett gebaut, in maximaler Detaillierung, versteht sich. Auf eine Scheibenfolie verzichte ich, da der Effekt später nach dem Klarlack nahezu genausogut rüberkommt.




    Und hier ein erstes Gruppenfoto mit dem bisherigen Baufortschritt:



    Leider habe ich beim Halinski ein paar ärgerliche Wellen im Cockpitboden, weil ich die Steckverbindungen des Spantengerüstes im Vorhinein nicht begradigt habe. Wo wir doch gerade von Bruder Leichtsinn gesprochen haben. Am Ende wird das aber nicht so stören, da da noch sehr viele Details oben drauf kommen.


    Soweit der Einstieg in mein Doppelprojekt. Hurricanes wirken bisweilen sehr gut gegen Motivationslöcher!


    Gruß,


    Daniel.

    Als Nächstes habe ich mich dem Lufteinlauf hinter dem Cockpit zugewandt. Ein ziemlich kniffliges Teil. Am Ende geht das Ergebnis aber in Ordnung:



    Die Fahrwerksbeine habe ich auch noch gerollt, das geht mit Halinski-Papier und verdünntem Weißleim echt super von der Hand:



    Allerdings überkommen mich gerade zunehmend Motivationsprobleme. Schuld daran ist eine gewisse Neuerscheinung bei einem gewissen Verlag, die mir von Minute zu Minute mehr in den Fingern juckt. Es gibt da eigentlich nur einen Ausweg:



    Die P-39 fährt jetzt erstmal in die Abstellung und wartet, bis ich mich an zwei anderen Modellen fertig ausgetobt habe.


    Wir reden dann in ein paar Wochen hier weiter. Bis dahin ist sicherlich auch das Bleiband für den Ballast bei mir angekommen...


    Gruß,


    Daniel.

    Und weil ich ja gerade schon eine Airacobra-Tragfläche gebaut habe, liegt es doch nur nahe, auch dem Halinski seinen Flügel zu spendieren. Methodik und Reihenfolge habe ich weitgehend bei Alfred abgekupfert. Mit dem Ergebnis bin ich gut zufrieden. Das ist jetzt schon die zweite Tragfläche hintereinander, die ich ohne deutlich sichtbare Probleme an den übergroßen Problembauteilen fertigstellen konnte:





    Damit kann es dann an die Ausdetaillierung gehen. Mögen die nächsten Tragflächen mindestens genauso gut werden...


    Gruß,


    Daniel.

    Und dann noch die restlichen Detailaufnahmen:






    Was ich noch erwähnen möchte, ist das ziemlich beachtliche Spantengerüst für die Tragflächen. Ich glaube, hier würden auch die Herren von der ganz alten Schule im Zweifel zum LC-Satz greifen ;) Ich möchte SOWAS jedenfalls nicht selbst ausschneiden 8|



    Gruß,


    Daniel.

    Hallo miteinander,


    da Wanni gerade seine Drei- und Doppeldecker hier vorgestellt hat, zeige ich bei der Gelegenheit mal meinen zweiten ernsthaften Versuch, einen WK1-Flieger zu bauen. Das Modell war in der Goldenen Schere 2020 unterwegs. Am Ende zeigte sich aber, daß es für Wettbewerbe nicht so richtig taugt, weil seine Stärke eher auf, letztendlich ziemlich unsichtbaren, inneren Werten beruht. Diesen hier, um genau zu sein:



    Es handelt sich um das italienische Flugzeug Ansaldo A.1 Balilla, daß, geflogen von amerikanischen Freiwilligen, von der polnischen Luftwaffe im Polnisch-Sowjetischen Krieg zwischen 1919 und 1921 eingesetzt wurde. Eine hochinternationale Angelegenheit also, zumal auf dem Rumpf eine Variante des Symbols zu sehen ist, das auch die Hurricanes von Halinski und neuerdings Kartonowa Kolekcja ziert. Mir fehlt dazu allerdings jegliches geschichtliche Hintergrundwissen. Die polnische Kokarde ist oftmals ein ziemlicher "Designbrecher", macht sich auf der Ansaldo Balilla aber optisch durchaus positiv bemerkbar. Der Bausatz ist zwar hochkompliziert, aber sehr gut und paßgenau konstruiert. Der Konstrukteur ist Stanislaw Sliwinski, quasi der Halinski für WK1-Flieger. Hier nun die Bilder vom Flugzeug:





    Nachdem die Frustfledermaus jetzt in der Vitrine steht und dort einen formidablen Eindruck macht, geht es nun hier weiter und zwar mit dem Leitwerk. Die Schnittstelle Rumpf/Leitwerk wird in der allgemein verrufenen Spant/Spant-Methode geklebt. Alfred hat sich an dieser Stelle mit einem zusätzlichen Klebelaschenring beholfen, ich hingegen wollte mal herausfinden, was überhaupt an der Methode Spant/Spant so böse ist. Ergebnis: Es sieht nicht wirklich schlimm aus, bedarf aber durchaus ausgiebiger Fummelei, um alles bündig aufeinander zu bringen. Wenn man auf diese Weise einen ganzen Rumpf kleben muß, kann das wohl schon nervig werden...



    Das Leitwerk hat zwar wenige Teile, ist aber trotzdem eine ziemliche Herausforderung, da man ganz schnell mal ein verzogenes Flügelchen gebaut hat. Man kann über die Detaillierungswut der neueren Halinskis sagen, was man will. Ein Leitwerk mit separierten Klappen und supernerdigem Spantengerüst drinnen baut sich aber viel weniger fehleranfällig, als das hier. Sind dann halt so um die achtzig Teile mehr...

    Kehlbleche baue ich eigentlich ganz gerne. Heute aber habe ich mir ziemlich einen abgebrochen, was man am Ende auch sieht. Mein Weißleim war links zu dick und, als Konsequenz daraus, im Anschluß rechts zu dünn angerührt. Es hat nicht sollen sein...




    Im Anschluß habe ich den Rumpf dann der Länge nach zusammengefügt. Das gestaltete sich herausfordernd, weil der Rumpfring hinter dem Cockpit unten teilweise offen ist und dadurch eben nicht wie auf Befehl an seinem Platz sitzt. Dafür gibt es unten ein scheunentorgroßes Montageloch zum Stockern, Biegen, Fummeln und Nachkleben, wodurch ich nach einiger Zeit ein recht gutes Ergebnis erzielen konnte.



    Im nächsten Schritt bin ich an die Fahrwerksschächte ran. Hier bin ich auf eine Konstruktion gestoßen, die ich so noch nicht kannte. Die Seitenteile werden zuerst eingeschnitten und dann auf den gedruckten Bereich von hinten aufgedoppelt. Der "Deckel" verbleibt in Bastelbogenstärke. Läßt sich aber problemlos bauen. Scheinbar wollte man hier den Gaul einfach mal andersherum aufzäumen. Am Ende habe ich die Schächte zur Anprobe ins Flügelskelett gesteckt:




    Gruß,


    Daniel.

    Hallo Wanni,


    die Klappen kannste auch ohne LC dranlöten :D Das war jetzt mein zweiter Pacynski-Anschnitt. Die Hellcat hat es nicht bis zum Ende geschafft und ist irgendwann Opfer diverser Wutanfälle geworden :cursing: Ich bin der Meinung, daß LC-Sätze bei Pacynski eher schaden als nutzen. Der LC (Ich hatte einen für die Hellcat vorrätig, wurde aber am Ende nicht eingebaut) hat eine Materialstärke von einem Millimeter. Die handgeschnittenen Spanten sind allerdings einen Millimeter plus Bogenkartonstärke dick, das müßte am Ende so ungefähr auf 1,3 Millimeter rauskommen. Damit funktioniert es auch ganz gut in der Umsetzung. Mit dem etwas dünneren LC könnte man sich da mutmaßlich noch zusätzliche Probleme aufladen ?(


    Gruß,


    Daniel.

    Hallo zusammen,


    ich habe diesen Flieger mal gebaut, da mich Herr Slawomir mit seiner Jubelarie im Kartonmodellshop neugierig gemacht hat. Ich wollte herausfinden, wie die Kombination aus dem genialen Halinski-Grafiker Dworzecki und dem gar nicht genialen Konstrukteur Pacynski am Ende dasteht und ob sie überhaupt irgendwie dasteht. Der Bau an sich hat mir überhaupt keinen Spaß gemacht. Das Teil baut sich extrem holprig und in Sachen Anleitung ist leider auch nicht wirklich viel los. Wahrscheinlich bin ich mittlerweile von der Präzision und Anleitungsvielfalt von Halinski und Kartonowa Kolekcja zu sehr verwöhnt, wer weiß?! Ich habe dann das Detaillevel auf ein Minimum runtergeschraubt (Sprich: Keine separat gebauten Klappen) und das zähe Ding zu Ende gebaut. Sieht aber im Endergebnis erträglich aus und hat obendrein eine sehr interessante Linienführung.


    In Sachen Bauzeit war die Geschichte recht überschaubar. Ich war vom 20.12.2020 bis zum 07.01.2021 mit dem Modell beschäftigt. Das ist allerdings nicht repräsentativ, weil größtenteils im Lockdown-Corona-Urlaubsmodus gebaut wurde und ich zusätzlich noch eine Halinski-Mustang fertiggestellt und eine Halinski-Airacobra angefangen habe.


    Hier nun zunächst die Totalansichten:






    Wirst Du die Räder selbst herstellen?

    Hatte ich ganz vergessen :pinch: : Flugzeugräder habe ich bisher immer selbst hergestellt. Teilweise macht das sogar Spaß. Auch bei der Airacobra habe ich nichts anderes vor, allerdings muß ich da später nochmal genau die Konstruktion und Bauanweisung studieren. Irgendwie sieht das bei diesem Flieger leicht komisch aus :wacko:



    Eigentlich hatte ich größere Bedenken, handgeschnittene Spanten und Lasercut zu vermischen. So eine Aktion hat mich im letzten Sommer eine Spitfire gekostet, so daß drei kostbare Wochen Bastelzeit für die Füße waren :cursing: Letztendlich verhält es sich aber so, daß das handgeschnittene Rumpfskelett und das lasergeschnittene Flügelkonstrukt sich nur an einem einzigen Punkt verbinden. Somit kann ich hier eigentlich nahezu keine Ungenauigkeiten durch abweichende Materialstärke erzeugen. Also habe ich den Rest des LC-Satzes schon mal zusammengefügt sowie hinten zwei und vorne ein Rumpfsegment gebaut. Die Hecksequenz und der Flügel sind auf dem zweiten Bild nur locker angesteckt. Vorne lasse ich den Rest noch so lange offen, bis ich hinten alles komplett dran habe, damit ich da am Ende die korrekte Menge Ballast reinstecken kann. Die Paßgenauigkeit der Rumpfringe ist ziemlich genial, es sind nach dem Zusammenstecken fast keine Korrekturarbeiten nötig :thumbup:


    Hallo Zaphod,


    • die Kanzel ist unter "in Ordnung" zu verbuchen. Ich bin mit dem Ergebnis aber zufrieden, da ich mir ziemlich bewußt darüber bin, daß ich aus so einer Konstruktion beim besten Willen nicht mehr rausholen kann.
    • Die Propellerwelle ist ein Rollteil, ja. Bei Halinski habe ich, abgesehen von dieser Welle, eigentlich durchgängig gute Erfahrungen mit Rollteilen gemacht. Bei Orlik und Kartonowa Kolekcja (Beides Verlage mit ziemlich amtlicher Materialstärke) spalte ich den Karton teilweise in seine einzelnen Schichten auf und rolle dann das so ausgedünnte Material. Außer bei Fahrwerksbeinen, die mache ich stets so massiv wie vorgesehen.
    • Die Farbunterschiede sind bei einem Preis leicht südlich von sieben Euro total verschmerzlich. Interessant ist es trotzdem, da auch das ganze Bogenlayout sich unterscheidet. Bei der "dunklen" Version steht der Preis nicht auf der Titelseite, dafür aber die Auflage. Hinten sind Bilder von fertigen Modellen gedruckt anstatt von Bauteilen. Keine Ahnung, was die da damals gemacht haben ?( By the way, dieser Bogen ist in meinem Stapel der absolute Rekordhalter in Sachen Auflage. Ich kenne ansonsten kein Papiermodell, das auch nur annähernd neuntausendmal gedruckt wurde :huh: Darüber hinaus hoffe ich natürlich, daß ich durch den Bau ohne Ersatzteile durchkomme. Meine Problemzone bei Flugzeugen ist allerdings immer die Tragfläche. Hoffentlich wird das diesmal was 8|
    • Die "Detailarmut" dieses Modelles ist kein Problem. Ich habe ja auch schon die Hayabusa und Hien von 2001 gebaut, die noch einfacher gehalten sind, aber trotzdem über eine ziemlich umwerfende Formensprache verfügen. Hier wird das ähnlich sein, das zeichnet sich jetzt schon so langsam ab. Ich baue dieses Modell in Vorbereitung auf die Bögen von KW-Cartoon (ziemlich zeitnah) und Halinski 1-2/2016 (irgendwann später, vielleicht nächstes Jahr) und blättere diese beim Bau auch nebenher ein Bißchen mit. Die Detaillierung des Cockpits ist, wie eigentlich der ganze Bogen, sehr ausgewogen: Es sieht gut aus, kann aber auch recht zügig zusammenmontiert werden. Speziell gegen den zweiten Halinski-Bogen ist dieses Cockpit hier allerdings absolutes Anfängerniveau, der späte Halinski ist die reinste Detailschlacht. Auf den Vergleich gehe ich aber am Ende im Fazit nochmal ein, da es in vielfacher Hinsicht interessant ist, beim Bau des alten Modelles das Neue schon mitzublättern 8o

    Gruß,


    Daniel.

    Dieser Baubericht landet nun in der Gegenwart, denn heute waren diverse hochknifflige Bautätigkeiten rund um die vordere Verglasung an der Reihe. Die Scheibe ist bei der P-39, in optischer Hinsicht, um einiges wichtiger, als bei anderen Flugzeugen. Es handelt sich hier nämlich nicht einfach um den "Deckel auf dem Topf" (Hayabusa), sondern um einen integralen Bestandteil der Karosserie als Solche. Zu allem Überfluß ist die finale Position der insgesamt sechs Bauteile während des Bauprozesses nur zu höchstens 90 Prozent klar. Dementsprechend verbrachte ich fast zwei Stunden mit Schnippeln, Aufstecken, Schnippeln, Aufstecken, Biegen, Aufstecken.... Auf dem ersten Bild ist zusätzlich noch das winzige Visier zu sehen, das vor der Montage auch noch unter die Kuppel muß. Die Innenverkleidung mußte mal wieder auseinandergetrennt und am Außenteil passig gemacht werden. Es gibt keine realistische Chance, den Schnitt am fertigen Modell noch zu sehen. Somit habe ich mir auch gar nicht die Mühe gemacht, das Wegzukaschieren.



    Hier nochmal ein letzter Blick ins Cockpit vor der Kuppelmontage:



    Und dann wurde nochmal eine Stunde angepaßt. Das Ergebnis ist links richtig gut und rechts, nach Anbringung eines weiteren Rumpfringes, nahezu perfekt :thumbup:



    Die ganze Nummer war alles andere als einfach. Allerdings hat der Bogen (Stand jetzt, wohlgemerkt) eine phänomenale Paßgenauigkeit, die derartige Bastelakrobatiken überhaupt erst ermöglicht. Das Zusammenspiel von (Original-) Tiefziehkanzel und Papiermodell ist ebenfalls einsame Spitze.

    Jetzt habe ich mich vorne wie hinten vom Plastik weggebaut und kann mit dem Kerngeschäft, dem reinen und unverfälschten Papiermodellbau, fortfahren 8o

    Einiges Rätselraten gab es um die korrekte Position von Teil Nummer 17. Dieses taucht weder in einer Bauskizze noch als Markierung auf dem Zielbauteil auf. Abhilfe schaffte letztendlich eine kleine "Flugplatzrunde" :cool:



    Ich habe mir zwischenzeitlich mal eine schreckliche digitale Übersetzung der Bauanleitung erstellt :S und dabei in Erfahrung gebracht, daß die mehrteilige Ausführung der Türen eine Steilvorlage zur Durchführung einer optionalen Bauweise mit geöffneten Einstiegsluken ist. Für mich ist das allerdings nicht relevant. Ich möchte mich mit dem 2003er Bausatz von Halinski lediglich an die Grundsätze der Formgebung der P-39 herantasten und so ein Ding schlußendlich auch mal in der Hand halten, bevor ich mit den richtig heftigen Airacobra-Bausätzen loslege. Und obendrein möchte ich natürlich auch hier am Ende ein gelungenes Modell dastehen haben. Rechts auf dem Bild sind nochmal die Teile 16 und 17 an der noch nicht eingepaßten Tür zu sehen:



    Danach ging's ans Eingemachte. Die hintere Cockpitverkleidung mitsamt Scheibe war an der Reihe. Hier habe ich vor der Umsetzung intensiv in Alfreds Baubericht gestöbert und dabei in Erfahrung gebracht, daß er tatsächlich den hinteren Teil der Originalkanzel verwendet hat. Da läuteten bei mir gleich alle Alarmglocken, weil ich beim Versuch der Verwendung einer Originalkanzel beim hinteren Verglasungsteil im letzen Jahr fast meine Kawasaki Hien hingerichtet hätte :cursing:

    Allerdings hat Alfred das mit der Originalkanzel wohl nicht zum Spaß geschrieben und sein Flieger sieht am Ende auch blendend aus. Also habe ich, mit massig Bauchschmerzen, multiple Trockenanproben gemacht, nur um dabei festzustellen, daß die ganze Angelegenheit paßt, wie Arsch auf Eimer :thumbup:




    Schlußendlich habe ich noch die Türen mit angebracht und durfte am Ende feststellen, daß es an sich gar nicht so schlimm war, wie befürchtet. Und obendrein sitzen alle wichtigen Begrenzungslinien nach wie vor supergenau genau dort, wo sie auch hinmüssen. Hürde genommen, würde ich sagen.

    Die Rückwand des Cockpits mit den vormontierten Drähten, die die Sitzschale und Gurte aufnehmen werden:



    Ganz wichtig für einen gelungenen Papierflieger: Die monströs ausdetaillierte, und später selbstredend nahezu unsichtbare, Rückseite des Instrumentenbrettes nebst dem Sockels des Steuerknüppels, der o-beinig über die Welle drüber muß. Rechts sind die beiden Teile schon mal zur Ansicht angesteckt:



    Es zeigt sich, daß ich mit meiner Drahtwelle eine gute Entscheidung getroffen zu haben scheine, da es mit dem ursprünglichen Papierteil an dieser Stelle extrem eng geworden wäre.


    Anschließend wurden die Cockpitmöbel pünktlich zum Jahreswechsel komplett eingeklebt:




    Ich habe zunächst den Lasercut katalogisiert und dann das Chassis verleimt.



    Mir ist aufgefallen, daß ich ganz vorne zwischen Spant und Grundplatte keinen absolut rechtwinkligen Abschluß hinbekommen habe. Deshalb habe ich über zwei Stunden lang die entsprechenden Spanten nochmal in Handarbeit geschnippelt und erneut verleimt, nur um am Ende annähernd das gleiche Ergebnis zu erzielen :wacko:



    Ich glaube, wenn man zweimal den gleichen "Fehler" macht, ohne dabei einen Fehler zu machen, ist es unter Umständen gar kein Fehler. Erst Recht nicht, wenn der Gegenstand des Anstoßes für das menschliche Auge nur mit größter Mühe zu sehen ist. Ich baue dann jetzt mal mit der Handarbeitsversion weiter :pinch:


    Nach dem langatmigen Spantenstecken entwickelt sich die Sache nun hin zu einer richtig amtlichen Halinski-Baustelle. Zunächst ist alles noch einigermaßen gut nachvollzieh- und umsetzbar. Die Teile 1-3 habe ich vor der Montage zu einem Segment zusammengefügt und anschließend als Großbauteil am Chassis angebracht. Der Fahrwerksschacht für das Bugrad wurde grob vorgebaut und die Wölbung darin versenkt. Im Anschluß kam von der anderen Seite der Fußboden obendrüber.




    Zu guter Letzt habe ich noch die Sitzschale geschafft:




    Weiter mit den Fußpeldalen und der Propellerwelle, die den amerikanischen Piloten mächtig Angst um ihre Fortpflanzungsfähigkeit einjagte :D Diese habe ich mit einem Stück Draht, Durchmesser 1,5 Millimeter, umgesetzt. Die eigentlich vorgesehene Papiervariante ist viel zu dick, um auf die vorgesehene Markierung zu passen.


    Hallo miteinander,


    ich fahre meinen aktuellen Baubericht hiermit mal "zweiforig". Im Nachbarforum findet das Thema bisher wenig Anklang und hier fehlt noch ein Baubericht über die sowjetische Airacobra von Halinski. Da mir mein aktuelles Projekt, die de Havilland Vampire, gerade wie ein Staubsauger die Freude am Kartonmodell abzieht und der Funke auf Teufel komm raus einfach nicht so richtig überspringen will, beginne ich einfach schon mal mit einem, bereits seit längerem in der Schublade vor sich hinreifenden, Großprojekt. Es geht um die Bell P-39, ein zu seiner Zeit nahezu avantgardistisch daherkommendes Design, daß die Amerikaner allerdings recht lieblos als Leihgerät/Exportschlager in alle Welt "abschoben", weswegen mein Großprojekt auch mit einem sowjetischen amerikanischen Fliegerchen losgeht.




    Mein großes Fernziel ist der superheftige Halinski-Bogen von 2016, mit dem man allerdings genausowenig seine Modellbaukarriere beginnen sollte, wie mit einer HMV-Bismarck ;( Somit wähle ich, zur Sicherheit, einen langsamen Einstieg. Für 2021 habe ich den 2003er Halinski-Bogen, um den sich dieser Baubericht hier drehen wird, und, um den Schwierigkeitsgrad in der Folge langsam hochzudrehen, das KW-Cartoon-Modell eingeplant.



    Doch nun zum eigentlichen Gegenstand dieses Berichtes: Da es sich hier um den mit großem Abstand kostengünstigsten Halinski-Bogen überhaupt handelt, habe ich mir gleich noch eine Sicherheitskopie obendrauf gegönnt. Soweit der Plan. Beim Durchblättern habe ich jedoch gemerkt, daß sich meine Bögen sowohl in der Reihenfolge ihrer Zusammenstellung als auch farblich unterscheiden. Hierzu Eindrücke vom "gemeinsamen Blättern" der beiden Heftchen:







    Wir haben es hier mit einer Auflagenstärke von 9000 Exemplaren zu tun, die dann wohl in mehreren Chargen gedruckt wurden ?( Bleibt nur die Frage, warum sich Layout und Farbgebung derart unterscheiden :?: Zum Vergleich: Von Flugzeugbausätzen anderer Verlage gibt es selten mehr als 2500 Exemplare, tendenziell eher durchgängig weniger.



    Orientieren werde ich mich, neben dem ausführlichen Skizzenmaterial, selbstredend auch am Baubericht von frettchen im Nachbarforum, bei dem ich mich an dieser Stelle schon mal vorab fürs "Vorturnen" bedanken. Ich werde zunächst das heller gedruckte der beiden Heftchen anschneiden, weil es in seiner qualitativen Beschaffenheit schon etwas "ausgelutschter" daherkommt, als der andere Bogen. Eine Tiefziehkanzel und den LC-Satz verbaue ich ebenfalls. Mit dessen Katalogisierung werde ich jetzt auch gleich mal einsteigen....



    Gruß,



    Daniel.

    Also ich dachte, hier soll eine Bauentscheidung erleichtert werden und wollte gerade meinen Senf abgeben... Bis ich merkte, daß hier seit dem Jahr 2013 eine endlose Shoppingtour läuft. mücke: Im Nachbarforum gibt es eine Umfragefunktion. Das sollte doch hier auch gehen?(

    Ich bestelle da immer Halinskis, aus Kostengründen. Die Versandkosten sind recht niedrig, die Halinskipreise auch. Leider gibt's da keine Tiefziehkanzeln. Die Lieferung erfolgt über GLS, was auch geringfügig schneller geht, als die gute Poczta Polska. Über bisher mindestens fünf bis sieben Bestellungen kann ich überhaupt nichts negatives sagen.


    Gruß,


    Daniel.

    Hallo Mike,


    und vielen Dank fürs "Vortanzen". Ein sehr schöner Wasservogel ist es geworden :thumbsup: Ich hoffe, daß ich am Ende eine ähnliche Qualität hinbekomme. Deine Hinweise und Konstruktionsfotos sind jedenfalls pures Modellbau-Gold. Ohne Zaponlack werde ich diesen Bogen auf gar keinen Fall anschneiden :wacko: Deine Bewertung fällt größtenteils positiv aus, allerdings bleibt bei mir eine Frage hängen: Du mußtest ja hinten den linken Soviet-Stern leicht beschneiden. Glaubst du, daß diese Operation irgendwie zu umgehen ist? Oder ist das schlicht und einfach ein kleiner Haken in der Konstruktion, den man leider so schlucken muß?


    Gruß,


    Daniel.

    Hallo Mike, wo hast du denn die Be-4 gekauf? Auf der Herstellerseite scheint der Link auf die Be-4-Unterseite ins Nichts zu führen. Im Übrigen, toller Baubericht, bin gespannt wie es weiter geht.

    Ich bin zwar nicht Mike, aber schau mal hier:


    https://sklep.orlik-models.pl/…ale-1-33/beriew-be-4.html


    Da gibt's auch noch LC und Tiefziehkanzeln. Mein Exemplar habe ich auch dort bezogen.


    Gruß,


    Daniel.

    Hallo Henryk,


    wenn du die Meßlatte derart hoch hängst, muß ich dich noch darauf hinweisen, daß ich so klug war, die gelben Markierungen unten an den Rotorblättern nach hinten zu drehen :pinch: Das dürfte auch ordentlich falsch sein ;) Bei Propellerverwindungen steige ich generell aus. Das baue ich einfach so, wie es im Bogen veranlagt ist. Bei manchen Modellen ist es so reinkonstruiert, daß man sich gar nicht dagegen wehren kann, bei anderen nicht. Ich glaube, wir hatten das Thema auch schon mal auf unserem (ziemlich flugzeugaffinen) Stammtisch...



    Ich muß dann noch anfügen, daß das Gemecker über die Motorhaube oben im ersten Beitrag nicht so ganz angebracht ist. Das ist kein Konstruktionsfehler, sondern einfach ein ziemlich heftiger Schwierigkeitsgrad :whistling:


    Gruß,


    Daniel.

    Hallo miteinander,


    hier zeige ich meine Halinski-Hayabusa, die ich vom 08. Oktober bis zum 01. November 2020 gebaut habe. Ich habe in dieser Zeit unter ziemlichem Bauzeitmangel gelitten. Man kann diesen Bogen also auch schneller besiegen, wenn man möchte. Die Paßgenauigkeit empfand ich nicht ansatzweise als so gut, wie sie in den alten Bauberichten hier im Forum beschrieben wird. Die Flügelspanten müssen ziemlich rabiat gekürzt werden, damit es paßt. Unten, wo die Flügelhälften sich treffen, ist vorne ein Spalt drin, den man eigentlich überhaupt nicht vermeiden kann. Die Sternmotoren-Motorhaube ist eine einzige Quälerei. Die Spantenkonstruktion, die im inneren des letzen Rumpfsegmentes dem Spornrad Halt gibt, ist ziemlich unausgereift. Die Papier- und Plastikteile der Verglasung wollen nicht so richtig zusammenpassen, obwohl ich eine Originalkanzel speziell für dieses Modell verwendet habe. Somit mußte die Kopfstütze ziemlich rabiat gekürzt werden. Ich fange an zu Meckern :pinch: Das Ding ist baubar, das war's dann aber auch. Diese Bastelei hat nicht ansatzweise so viel Spaß gemacht, wie die Hurricane von Kartonowa Kolekcja, die ich vorher gebaut habe. Was mir, unabhängig vom Bauergebnis, bei Betrachtung des Fliegers auffällt: Flugzeuge mit Vollsichthaube wollen mir nicht so richtig gefallen. Insgesamt geht der fertige Flieger aber in Ordnung, auch wenn es ein ziemlich holpriges Gebastel war. Hier nun zunächst die Totalansichten:




    Hallo Mike,


    richtig gut schaut's bisher aus :thumbsup: Ich habe mir mal Gedanken zum Druck gemacht: Irgendwo ist mir zu Ohren gekommen, daß sich Offsetdruck so ab einer Auflage von Tausend lohnen würde. Die Be-4 hat eine Auflage von 350. Vielleicht ist hier auch der revolutionäre unübertreffliche und neue "Digitaldruck" am Werk ?( Du kannst den bisher nicht verschnippelten Teil des Bogens aber auch der klassischen Laserdruck-Behandlung unterziehen und vor dem Weiterverarbeiten Zaponlack draufsprühen. Wenn ich lese, wie du dich über die Farbe beschwerst, werde ich das bei meinem Bogen wohl so machen, wenn er dran ist. Andererseits... dezentes Altertum wäre für diese Grafik auch eine gute Tat :cool:


    Gruß,


    Daniel.