Posts by lcar

    Hallo und guten Abend, ich finde, dass ist eine tolle Idee,würde gern mitmachen, mein Problem- ist das eine Sache für Euch Profis, die Ihr Euch schon ewig kennt, meine Teilnahme hätte wohl mehr "Schwammcharakter", zuhören, zuschauen, Fragen stellen, möglichst viel Mitnehmen aus dem Treffen. Damit wohl nicht so derjenige der viel beiträgt bei diesen Treffen.


    MfG Micha

    So wird es mir wohl auch ergehen. Meinen Arbeitsplatz habe ich auch noch nicht "unter Beobachtung" gestellt. Ich hoffe, von meinem Sessel im Wohnzimmer und mit meinem TV mal dabei zu sein.

    Bisher habe ich aber in diesem Thread die Einwahldaten und die Zeit/Datum noch nicht gefunden. Ich würde mir die regelmässige Wiederkehr gerne in meinen Kalender eintragen, der mich dann hoffentlich benachrichtigt.

    Discord Client ist installiert.

    Gruss

    Stephan

    Habe all die guten Tipps beim Bau einer kleinen Saturn V von CANON Creative angewandt.

    Lessons learned

    1. Kleine Modelle/Teile eher mit 120g statt 160g Papier produzieren

    2. Ob Uhu schwarz oder Ponal/Bindulin... macht sich nicht bemerkbar bei den Papieren. Uhu Hart schon (ist nicht so schnell bindend und auch nicht so endfest...). Noch schlimmer: Uhu lösemittelfrei ist eine Zumutung.

    3. Fotopapier ist eher abzulehnen, weil es den Kleber (egal welchen) nur sehr schlecht auf-/annimmt

    4. Röhren forme ich mit "Einleger" (= Rolle wie von Heiner beschrieben). Die End"stopfen"-Methode habe ich noch nicht ausprobiert, kommt noch. Ich musste die Beschreibung mind. 3x lesen, bis ich das Bild der Technik vor Augen hatte ;-). Röhren besser aus dünnerem Papier, hier: 90g - 120g. auch: Laschen abschneiden, durch dünneres Papier ersetzen ( Seidenpapier wie zum Einwickeln von Gläsern etc. ist es aber nicht!)

    5. Rundungen formen: ein nützliches Werkzeug ist die Akupressurnadel mit 2 versch. großen Kugeln am Ende und konischem Griffstück. Und dicke Schaumstoffmatten.

    6. Auch Anleitungen können falsch sein, also sei wachsam und ziemlich weit vorausschauend, wie auch immer das gehen soll/kann: Saturn V von CANON will am Ende ein Teil montieren lassen, das viel besser bereits 2 Schritte vorher montiert wird.


    Offen: Das Ansetzen von Kegelstücken "nach und nach" an ein Teil ist mir zuletzt nicht gelungen, denn hernach war das Stück aus mehreren (5-6) Teilen schief geraten: jedes Segment ist rund, aber nicht der ganze Körper gerade ausgerichtet.


    Ich hatte beginnend an der Vertikalklebestelle des "fertigen" Teils das n. Teil mit Lasche angesetzt und dann Lasche für Lasche rundum geführt. Am Ende schloss das Teil auf der bereits fixierten Lasche am Anfang ab.

    Problem: Wenn man jede Lasche einzeln befestigen will, wird man genauer, aber oft hat der Kleber das noch nicht geklebte "Ende" des Teils doch erwischt und es würde bei Weiterführung schief/unpassend werden. Also muss man es vorsichtig lösen und dann weitermachen. Genauso die Methode "Klebstoff nicht auf Laschen, sondern innen am aufzuklebenden Teil anbringen": Da fummele ich von innen mit dem Laschen, damit sie gut mit dem Klebefilm verbinden. Aber .... ziehe am einen Ende, verschiebt sich alles am gegenüberliegenden Ende und umgekehrt. Auch damit wird das nichts Gutes.


    Wie bringt der erfahrene Kartonbauer einen "Ring" an einem anderen an?

    a) Lasche benetzen, eine nach der anderen EINZELN befestigen?

    b) Dito mehrere Laschen in einem Rutsch (Wieviele von allen in Prozent/Kreisgraden sind dann machbar?)

    c) Dito alle Laschen in einem Rutsch

    d) Laschen von innen mit Werkzeug an benetzte Innenwand andrücken/befestigen: Einzeln, mehrere, alle

    oder was gibt es noch für Methoden?



    Bleibt noch eine andere grundsätzliche Frage:

    Da ich bemerke, dass ein Modell bei meinem 1. Versuch nichts wird und auch der 2. und 3. kaum an irgendetwas hier gezeigtes heranreicht, muss ich einige Bogen wiederholt ausdrucken. Schon oft lese ich hier, dass hier und da etwas nichts geworden ist, aber man sich irgendwie geholfen hat oder nochmals eine Versuch gemacht hat. ich schliesse daraus, dass der geneigte Kartonbauer selbst von auf Papier gekauften Bogen einen Scan hat/anfertigt, den er beliebig oft für diesen Zweck ausdrucken kann. Das ist ja für den Downloader das Gleiche und rechtlich völlig OK.

    Bleibt für mich die Frage:

    Baut der erfahrene Kartonbauer das Modell

    - aus dem vom Verlag gelieferten (Papier-)Bogen oder

    - stets von Ausdrucken, nachdem das Original gescannt wurde?


    Ich kann mir nämlich gut vorstellen, dass sich die Farben von Ausdruck und Original in der Regel unterschiedlich geben und deshalb gleich mit dem Ausdruck begonnen wird.


    Meine bisher gekauften Bogen habe ich stets im Original verbaut, ohne einen Scan vorher herzustellen. U.a. auch deswegen, weil die Bogen nicht A4 waren (alte Schreiber-Bogen) und ich zu faul war, diese aufzuteilen/zu beschneiden, dass sie gescannt hätten werden können....

    Auch deshalb ist mein erster Versuch nach vielen Jahren ("Do-X") in der blauen Tonne gelandet. Tja, meine Hybris....

    Viele Grüße

    Stephan

    Hallo,

    habe jetzt durch intensives Googeln ein Video mit Baubericht zu meinem Modell gefunden. Falls es Euch interessiert: CANON Space Shuttle Baubericht youtube


    Mein Kommentar nach 4 eigenen Versuchen, dieses Modell zu bauen (bevor ich dieses Video fand):

    - Insgesamt er hat es ganz gut hinbekommen, da steht mein letzter Versuch (der 4. ) ein wenig nach. Wohl auch, weil ich die Reihenfolge in meiner Arroganz nicht eingehalten habe: ja, die Flügel MÜSSEN vor der Endmontage des Rumpfes angesetzt werden.... arghhh!
    Mich interessiert brennend, ob einer von den werten Erfahrenen in diesem Forum das Modell so baut wie allgemein in den Bauberichten zu sehen ist, d.h. dass man das "Papiermodell" nicht mehr als solches erkennt. Ist die Bausatzqualität hierfür überhaupt ausreichend?


    - die mir die meisten Schwierigkeiten bereitenden Dinge hat er ausgelassen: Spanten einsetzen (es sind 5, er zeigt nur die Fummelei mit dem 1. Spant), die Formung der Flügelelemente, den Bau der Triebwerke.

    - (Vor-) Formen von Zylindern und Kegeln sieht man nicht wirklich. Es mag sein, dass sein Papier recht dünn ist, dann gelingt das Einpassen ohne Vorformung leichter. Ich hatte 160g Papier, nächstes mal werde ich vielleicht ... 120g.../100g verwenden? Freue mich über Eure Empfehlung!

    - Kantenfärben findet nicht statt, nun ja, muss ja auch nicht sein. Ich mache das mit Wasserfarben, die ich ziemlich "trocken" mische/anrühre.

    - es ist angebracht, beim Einsetzen der Bugnase nicht der Anleitung zu folgen : so hat man Zugriff nach innen, um die weiteren Ringe einzupassen. Dieses Teil "1-1" setzt man also nach Belieben später ein.

    - Der Übergang des Namens "Endeavour": nun, das sieht bei ihm genauso ungenau aus wie bei mir. Da wage ich mal das Urteil: das liegt am Bausatz. Herr Kiyonaga liest hier hoffentlich nicht mit ... :cool:

    - Wartezeiten zum Abbinden von Klebevorgängen kann ich nicht erkennen, aber ich vermute, dass das Anbringen eines Hüllelements am Rumpf auch mindestens 2 Vorgängen mit Pause besteht: 1. Lasche am Unterteil, 2. Spitze Laschen in der Rundung, /+ 3. Lasche am Unterteil der gegenüberliegenden Seite

    In einem einzigen Vorgang sollte man das doch wohl nicht machen, oder?


    Meine "Lessons learned":

    1. Nutze häufiger eine Pinzette zum Andrücken von Laschen von innen in Kegeln/Zylindern. Ich nehme bisher (auch) gern die Finger, aber die dann manchmal zu nachgiebig oder groß....machen mehr Schaden als mit einer Pinzette.

    2. Halte Dich pedantisch an die Reihenfolge in der Anleitung. Ausnahmen bedürfen einer klaren Begründung.

    3. Die richtige Papierauswahl ist bei Modellen "die halbe Miete". Zu meiner Überraschung verweist der Link bei Canon auf 170gr Papier. Das ist mir (noch) zu störrisch.


    Kommentare sind erwünscht!

    Gruß aus Erlangen

    Stephan


    Habe jetzt mal mit Watte als Füllung probiert. Schon besser. Aber die Raketenröhre mit Lasche aus dünnerem Papier will immer noch nicht so wie ich will.

    Die Watte hilft ungemein bei so kleinen Teilen, damit ein Kreis auch ein Kreis (naja, nahe dran...) bleibt. Und dass man das Papier nicht verknickt, wenn man klebt und anpasst. Ist mir aber immer noch nicht zu meiner Zufriedenheit gelungen. Noch mal machen....

    Zum Runden der Rakentenröhre: Ich habe bisher nur unzureichend lange Stecken (runder Bleistiftund konisch zulaufende Federklingenhalter) oder im Durchmesser zu dicke Rohre/Stäbe. Welches Werkzeug/-stück sollte mich mir zulegen, um möglichst universell runden zu können?

    Gruß aus Erlangen

    Stephan

    Hallo,

    ich versuche mich gerade an einer Rakete (Space X Heavy),

    Es geht um das Formen der Röhren/Zylinder und Kegel(-abschnitte).









    Das hier ist die Schneidevorlage für die Rakete, die für die Booster sind ähnlich:



    Im 1. Versuch hatte ich zu schweres Papier, das konnte nichts Gutes werden.

    Nun im 2. Versuch verwende ich 120g so wie es auch dort beschrieben ist.

    Probleme ( s Bild PaperFalcon, bereits mit 120g Papier gebaut):

    1. Die Raketenkörper sind recht dünne Zylinder, 37mm Umfang, also ca. 11,7 mm Durchmesser. Problem: Es bleibt eine Wulst an der Klebenaht bestehen (wie auch beim Kleben in einem einzigen Schritt). Leichtes Schmirgeln bringt hier auch nur wenig Verbesserung...und irgendwann ist das Papier durchgeschmirgelt.... Wie könnte ich diese Wulst vermeiden?

    2. Der Kopf ist eine Zusammenfügung aus einem Zylinder und einem Kegel. Beim Zylinder gibt es dasselbe Problem wie beim Raketenkörper. Zudem soll man unten einen sich verjüngenden Kegelabschnitt (Streifen) ansetzen. Dabei sind keine Klebelaschen an diesem Streifen, sondern nur am Ende der beiden Zylinder (Kopf und Körper). Welche Verbindung sollte ich zuerst angehen: mit dem Kopf oder dem Körper? Und zuerst den Streifen zum Ring fügen und dann (Lasche für Lasche) ankleben oder erst Laschen kleben und am Ende den Ring schliessen?

    3. Der Kegel an der Spitze besteht aus 3 Teilen.

    Mein Problem (s. Bilder PaperFalcon): Wie klebt man diesen so zusammen, dass das Ergebnis das Auge nicht beleidigt?

    a) 1=Kopf (hat keine Klebelaschen) 2= Kegelabschnitte (mit Klebelaschen an der Oberseite) darunter, einen nach dem anderen ....oder umgekehrt?

    b) davon unabhängig:

    -- Kegelabschnitte runden und zusammenkleben und DANN mit dem n. Teil verbinden (ggf. Lasche für Lasche) oder

    -- Kegelabschnitt offen lassen und Lasche für Lasche (einzeln!) den Papierstreifen mit dem Oberteil verkleben ?

    Der 1. Vorgang hat den Nachteil, dass ich bei genügend kleinen Teilen wie es hier der Fall ist die Laschen nicht genau genug "rundherum" platzieren kann: habe ich sie auf der einen Seite für OK befunden, sind sie auf der gegenüberliegenden Seite wahrscheinlich schon wieder verrutscht. Hin und her korrigieren geht, solange Ponal nicht fixiert ist. Aber die Teile leiden darunter sehr. Sollte ich statt mit Ponal Express mit Sekundenkleber erfolgreicher sein?

    Der 2. Vorgang hat den Nachteil, dass der anzuklebende Streifen auch mehrfach angefasst und gebogen/platziert werden muss, weil ich beim Kleben schon eine Lasche zuviel erwische und diese Klebung dann später gelöst werden muss, weil ungenau. Das schädigt die betroffenen Teile. Am Ende habe ich Knicke und Beulen sowie trotz allem keine Klebungen, die rundherum einen sauberen Kreis bilden, sondern eine (echte, aber ungewollte) Ellipse. ....Über die Überstände will ich mich erst gar nicht aufregen.. ;-)


    Heute habe ich die Idee gehabt, den Kegel mit Watte zu füllen und dann weiterzubauen. Ich sehe schon, dass ich damit Kegel am Ende sicherer in eine Kreisform zwinge als ohne diese Füllung, denn ich kann das Teil dann anfassen ohne dass es so schnell verdrückt wird. Aber das Experiment "Kleben" steht noch für den 3. Versuch an.

    4. Hat jemand Erfahrung mit "Füllungen" von Hohlteilen, um sie in Form zu halten/bringen? Wie bringt man dann das Anschlussteil so an, dass die Watte/Füllung den Vorgang nicht behindert? Welche Alternativen zum Versteifen solcher gefährdeten Teile gibt es noch?


    Liebe Profis, vielen Dank für Eure Antworten!

    Der immer noch Übende

    Stephan

    Habe jetzt die "Spanten"-Scheiben innen ausgeschnitten. Das ist dann kein "Fingerloch" mehr und keine Scheibe, sondern ein umlaufender "Stützring". So kann das etwas werden. Aber ich wage zu behaupten, die Orginalteile sind von Hause aus zu groß: auch in dieser Form muss ich sie kürzen, um die Karosserieteile zu einem umlaufend bündigen und geschlossenen Zylinder rund um meine "Ring" zu formen.

    Nochmal die Frage: Hat sich schon jemand mit diesem Modell "Canon Creative Park: Space Shuttle (realistic version)" beschäftigt?

    Willem , bedankt voor Tip. Ik hebb nu kennis makt met deze models. Maar ik denk deze sint heel moeilijk. Ik zou graag willen met meer ervaring kom erop terug. (...mein Versuch in Niederländisch🤗.

    Walter, guter Tipp mit dem fingerloch. Uhh, warum komme ich da nicht gleich drauf? Ich habe bisher mit 2 Schlitzen im Teil und der Pinzette als Halter gearbeitet, aber mit dem Finger werde ich sicherlich genauer arbeiten können.

    Papier: ja, es ist 160g Papier, allerdings die laschen in 80g. Ist das überhaupt eine "gute" Möglichkeit, Stösse zu verkleinern und/oder schwarze Schneidelinien (die ja die trennlinie zwischen Lasche und Bauteil sind) zu vermeiden?

    Den Hinweis "erst Verbindungslaschen, dann Spanten" verstehe ich nicht: beim Canon Modell baut man das runde Modul (ein offener zylinder/Kegel), verklebt es mit dem Vorgänger und setzt dann die "Pappscheibe" (aka Spant) in die Öffnung des Rumpfes ein. Der Spant hat rundumlaufende Laschen, die nach _aussen_ zu falzen sind. Die Scheibe muss etwas nach innen eingestetzt werden, sodass die Laschen komplett im Inneren des Moduls verschwinden, aber mit ihren spitzen am Rand der Rumpföffnung abschliessen. Ich probiere jetzt, zunächst die Laschen an der unterseite einzukleben, dann nach und nach den Rest. Trotzdem bleibt die genaue Einpassung (abschluss genau am rand) für mich sehr tricky, weil der Spant recht stramm sitzen soll und somit beim trockenen Einpassen an der einen Seite die andere sich gleich von ihrer Position entfernt. Und erst gegen Ende der Klebeserie rundum merke ich ggf, dass der Spant nun auf dem letzten Klebeabschnitt zu groß ist. Nun kann ich nur schwerlich noch feilen oder schneiden.

    Tja, andere Modelle haben ein spantengerüst und das wird "beplankt". Hier ist es nun anders...

    Liebe Kartonbauer,

    nach meinen ersten Gehversuchen mit dem Kartonbau (s. Hilferuf zur DO-Xund zu "Wellen" beim Bau der Römervilla) habe ich vor, das Space Shuttle zu bauen. Zur Zeit habe ich mich auf das Modell von CANON CreativePark gestürzt. Der 1. Versuch ging schief, am Ende des Rumpfes hatte ich Versatz von 1-2 Millimetern, die nicht mehr zu überbrücken waren. Ausserdem war der Rumpf ziemlich faltig, weil ich die einzeln einzusetzenden Innenverstärkungen nur mit Mühe hineingepresst habe.

    Dasselbe Drama scheint sich jetzt beim 2. Versuch anzubahnen, obwohl ich einiges anders mache: Ich habe die Falze abgeschnitten und vom Ausdruck auf 80g Papier hergenommen/angeklebt, um kleinere/keine Verluste durch Stöße zu bekommen (und ggf. schwarze Linien zu vermeiden). Das scheint zu funktionieren. Auch das Kleben in kleinen Abschnitten hilft enorm bei der Herstellung der Passgenauigkeit. Jedoch das Einsetzen der Innenverstärkungen ist immer noch ein großes Problem, denn sie sind meinem Anschein nach zu groß (oder ich bin zu ungeschickt beim Einsetzen mit Pinzette/verstehe die Bilderanleitung nicht).

    Da schaue ich mir doch mal Bauberichte an, dachte ich nun. Aber: leider gibt es keinen Baubericht im weiten Internet zu diesem Modell.


    Nun denke ich darüber nach, ein anderes Shuttle zu bauen, nämlich jenes, von dem ein Baubericht bei youtube zu sehen ist: es ist eine "Atlantis" in Startposition von paper-replika.com. Auch hierzu gibt es hier keinen Baubericht. An ein Projekt wie von User Mino: Kenney Space-Center beschrieben, wage ich mich natürlich erst gar nicht.


    Jetzt frage ich die Kartonbauer, zu welchem Modell sie mir raten: Canon oder Paper-replika oder....? Und über Erfahrungsberichte mit einem Space Shuttle Modell/reale Raumfahrzeuge für "mittlere Anfänger" wie mich freue ich mich sehr.

    Keep Glueing!

    Stephan

    Vielen Dank soweit für die ausführlichen Auskünfte und Erfahrungen. Da werde ich von diesem Projekt (noch) Abstand nehmen. Ich habe verstanden: Eure Erfahrungen zeigen in die Richtung, dass erst nach automatischer und nachbearbeitungsfreier Vektorisierung sowie automatischer oder zumindest einfach manueller Nullpunktfixierung "Laser auf Bogen" der Cut generell ein Zeitgewinn wäre. Und bei vierstelligen Preisen für einen Schneidplotter will man auch als Karton-Enthusiast ein wenig überlegen....

    Gruss

    Stephan

    Hallo,

    kürzlich erfuhr ich von ggf. erschwinglichen LaserCutGeräten (z.B. Laser Cutter für Papier), mit denen man heutzutage Schneiden oder Gravuren in verschiedenen Materialien herstellt, aber auch "PaperArt". wie z.B. hier: Laser-Templates.

    Ich konnte jedoch bisher bei der Suche nach lasergeschnittenen 3D Modellen nur SVG Files finden, die man ausdrucken soll bzw. in dem Programm Pepakura laden kann, um Modifikationen herzustellen.

    Idee ist, sich das lästige Ausschneiden zu ersparen und stattdessen den LaserCutter diesen Job machen zu lassen. Dazu muss der Bogen in einem SVG-Format ("vektorisiert") vorliegen und die Schneidelinien von allen anderen unterscheidbar ("ausgezeichnet") sein. Bogen, die als Pixelgrafik vorliegen, müssen also vektorisiert werden. Ich habe das Programm "Inkscape" für diesen Job ausfindig gemacht, kann jedoch damit (noch) nicht umgehen, damit das gewünschte Ergebnis aus einem Scan gewonnen wird.


    Das Thema scheint bei "Profi-Modellbauern" bekannt zu sein, jedoch ist das hier: Laser Cutter für den Modellbau sicher nicht in meinem Sinne "erschwinglich".


    Welche Erkenntnisse hat die werte Kartonbauergemeinschaft zu diesem Thema?

    Gruss

    Stephan

    Ja, die Erfahrungen habe ich bereits auf das nächste Römermodell übertragen: Römer-Kastell. Allerdings gibt es dort keine "Besichtigung", somit auch weniger Stumpfverklebungen grosser Teile.

    Mit den beiden Torhausanlagen sowie der Zinnenmauer bin ich zum ersten Mal mit mir zufrieden, obwohl ich dort auch noch Fehlerchen entdecken kann. Aber wenn man es nicht weiss, dann sieht es schon ganz OK aus.

    Erfahrungen:
    -Klebe nie von einem Teil/Modul gleich alle Klebelaschen an, sondern fraktioniert "nach und nach". Sonst wird die Korrektur von Verrutschungen zur Tortur. Und wahrscheinlich bleiben Spannungen erhalten, so dass z.B. ein Kubus nicht gerade stehen wird.

    -Schneide immer von der weissen Seite, d.h. verdecke mit dem Lineal das bedruckte Teil. Sonst wird es passieren, dass mal das Messer abgleitet und in das TEil schneidet, welches dann unbrauchbar wird. Das kann auch passieren, wenn das Lineal nicht fest genug gehalten wird und beim Schneiden Kraft gegen das Lineal ausgeübt wird.

    - Rillen geht sehr gut mit einem metallenen Brieföffner

    - Klebstoff: darf nur wenig Wasser enthalten, wenn überhaupt. Spender darf gern ein Fläschchen mit dünner Tülle (z.B. aus 1-Euro-Shop).

    - Kleben: so wenig Klebstoff wie möglich verwenden. An den Klebelaschen dünn auftragen, insbes. nah an der Kante und vor allem an den Ecken. Einige (10?)Sekunden gepresst halten zum "Anziehen" des Klebers. Dabei herausquellenden Kleber vermeiden, der beschmutzt Teile und Hände! Das ist die Kunst: Genug Kleber zum Halten aber ohne Überlauf beim Zusammenfügen. Gilt insbesondere für Stumpfverklebungen. Ein nach dem Abbinden "unsichtbarer" Kleber ist auch deshalb sehr empfohlen (Weissleim).

    - Einzelne Teile zu Modulen zusammenzufügen ist noch relativ einfach, Module zu größeren Einheiten zusammenzufügen ist schon ein Gesellenstück.

    - Kantenfärben geht gut mit Wasserfarben, wenn diese "dick" angerührt werden. Ich habe sogar Ölfarben (LUKAS) ausprobiert: geht auch. Mit meinen Faber-Buntstiften bin ich nicht zufrieden: sie geben die Farbe schlecht ab-> wahrscheinlich sind sie zu hart.

    - Was fest geklebtes wieder auseinanderzuschneiden um besser zusammenzufügen geht in der Regel schon beim Schneiden schief. Die Passgenauigkeit ist dahin.

    - Wenn die Klebung noch nicht abgebunden hat, kann man wieder auseinandernehmen. Dann aber nicht gleich neu probieren, sondern den alten Klebstoff (Weissleim) abbinden lassen (am besten für den nächsten Tag vorsehen), sonst wird das Teil zu labberig und das Anziehen des Klebers dauert viel länger als erwartet.

    - Es ist oft schwierig (...bis unmöglich), die Passgenauigkeit eines Teils auf einem anderen unverklebt zu prüfen, weil die Befestigungspunkte stets verrutschen: Du hast nicht genug Finger, um gleichzeitig ein Teil an allen "Enden" anzuhalten. Aber probieren solltest Du es auf jeden Fall....und dann: Try it Baby, but try it!

    - Manchmal fühlt man sich versucht, ein (Innen-)Teil zu verstärken. Das kann aber kontraproduktiv sein, weil die Dicke des Spants/Materials genau kalkuliert ist und dann hässliche Beulen/Spannungen entstehen, wenn der Spant umhüllt wird.

    - Klebelaschen abschneiden, um Stoßkanten unsichtbar zu machen: ja, habe ich probiert, hat aber Tücken. Das nächste Mal (s.u. Space Shuttle) werde ich wohl nicht die abgeschnittenen Originallaschen von unten ans Teil kleben, sondern diese kopiert auf 80g Papier. Oder sogar Zigarettenpapier?


    Grundsätzlich: "Viel" schaffen zu wollen, ist der Feind eines jeden Modells. Gut Ding will Weile haben




    Nächste Erfahrung soll werden:

    Am liebsten das CANON Space Shuttle (realistic) Das hatte ich schon probiert, war ein totaler Reinfall. Deshalb würde ich gern vorher einen Baubericht lesen, habe ihn aber noch nicht im Internet gefunden). Wer sich damit auskennt, darf mich gern beraten und ggf. auf CANON Space Shuttle Orbiter (Simplified Version) umstimmen. ;-)


    Gruß

    Stephan

    Wenn ich Klebelaschen anfügen würde (was ich an anderen Modellen schon getan habe), dann würde ich ja den Boden verdecken. Das Modell ist sozusagen ein "besichtigbares" Landhaus. Man nimmt das nicht verklebte Dach ab und schaut sich die Inneneinrichtung des Hauses an: Bodenbelag, Wandbemalung, Möbel. Da ist es natürlich unmachbar, die Räume mit Klebelaschen auf den bedruckten Boden zu kleben. Oder gibt es einen mir noch unbekannten Kniff dazu?

    Gruss

    lcar

    Vielen Dank für die Antworten. Mittlerweile ist das Modell fertig und unter "Erfahrungen mit großen Bauteilen gesammelt" abgehakt.

    "Retten" konnte ich nicht, denn die Innenräume werden wie Joachim schreibt aus einem Streifen geknickt. Da sind auch keine Klebelaschen dabei, so dass man stumpf auf den Boden kleben muss (da der Boden bereits bedruckt ist). Allein das ist schon mal eine besondere Herausforderung. Und wenn das Zimmer mal geklebt ist, dann kann man keine Verstärkung mehr neu einbringen, denn beide Seiten der Wand sind ja nun dekoriert. Aber ich werde mal versuchen, aussen und innen leicht anzufeuchten und dann mit der Sperrholzauflage(n) über Nacht zu pressen. Vielleicht verschiebt sich ja noch etwas.


    Dem Bogen liegt eine Pappe bei, die für die Verstärkung der Grundplatte hergenommen wird. So ist es in der Anleitung auch beschrieben. Über weitere Verstärkungen gibt die Anleitung keine Auskunft. Überhaupt hätte ich noch viele Fragen an die Macher dieses Bogens nach der Erfahrung. Nun denn...

    Jetzt baue ich das 3. Römerding von SCHREIBER: Das Römer-Kastell .

    [Blocked Image: https://drive.google.com/file/d/1mM3h38KeUzXSng_FtmW9AglCYdGgq_rb/view?usp=drivesdk][Blocked Image: https://drive.google.com/file/d/1ef5PvXST0eqwbqce61Z3PoFgDaJu_ftg/view?usp=drivesdk]

    Als Anfänger habe ich nun das römische Landhaus von Schreiber im Bau. Ich bin enttäuscht über die Wellen in den umfassungsmauern, habe ich mich doch streng an die Reihenfolge gehalten. Ja, die innenräume werden ohne klebelaschen eingebracht.

    Fragen:

    Wie hätte ich die Wellen vermeiden können?

    Wie kann ich jetzt noch ein besseres Ergebnis erzielen?

    Viele Grüße an die erfahrenen Helfer!

    Lcar

    Vielen Dank für Eure Hilfe.

    Ich habe das Modell nach Rumpffertigstellung und Leitwerk in die blaue Tonne entsorgt. Allein die Fotos von "modellschiff" zeigen, dass ich noch längst nicht so weit bin, um ansprechende Modelle dieses Schwierigkeitsgrades zu bauen. Da halfen mir auch nicht selbst eingesetzte Unterlegfalze und wiederholtes Abnehmen von Beplankungen, um doch noch "irgendwie" Passgenauigkeit herzustellen.


    Mal einfach gefragt:
    Ist es üblich, von einem Kartonsatz erst einmal eine Kopie anzufertigen und mit den Teilen zu probieren, ob "es passt"?...und dann zum Original zu greifen?

    Wo schneidet man:

    a) schwarze Linie am Teil stehen lassen

    b) in der schwarzen Line, sodass ca. 50% zum Teil gehören

    c) schwarze Linie gehört NICHT zum Teil


    Welches Unterlegmaterial empfiehlt sich für die Auflage auf Spanten (für besseren/breiteren Kontakt)? Butterbrotpapier ist zu dünn/haftfähig, 80g Papier zu schwach und 160g Papier trägt zu sehr auf: dann passt die Planke womöglich nicht mehr....


    Wie bekommt man die Kanten gefärbt, da der Karton ja mit einer Farbe schon daherkommt? Habt ihr einen Riesensatz Farbstifte im Lager? Oder verwendet man Farben aus dem Plastikmodellbau?


    Nun, diese Fragen tun sich bei mir nach den ersten Erfahrungen nach Jahren auf...


    Vielen Dank für die prompte Hilfe!

    Gruss

    Stephan

    Vielen Dank für Deine Mühe!

    Ja, die Fotos helfen weiter.

    Ich bin allerdings erstaunt, welche Unzulänglichkeiten das Modell hat. Z.B. hat das Cockpit keine Falze, um es mit dem Unterbau (ein verstärktes Stück) vernünftig zu verbinden: da soll man wohl "einfach" die Pappe mit dem Cockpitrand verkleben (gerade einmal die Dicke der Pappe als Kontakt). Ich bringe da selbstgefertigte Falze an. Dito an der Unterseite: die schwarze Wanne hat auch keine Falze, mache ich also genauso, um sie auf die Unterseite zu kleben.

    Passgenauigkeit ist auch keine Stärke: die hintere Aussenverkleidung kann ich nur passgenau auf die Spanten bringen, wenn ich das Heck verkürze.

    Mal sehen, wie es weitergeht...

    Gruss

    Stephan

    Ich versuche mich an der Do-x von Schreiber. Leider enthält der Bausatz keine Anleitung, auf den Rückseiten sind nur schwer lesbare Skizzen zu sehen, jedoch keine "Explosionszeichnungen" oder ähnliches. Hat jemand eine solche oder eine andere Anleitung?

    Vielen Dank

    Stephan