Posts by lcar

    Wer Lesen kann, ist im Vorteil: Jan schreibt in der Anleitung, die Spanten gehören an den inneren Ansatz der Laschen und werden vom anderen Ende eingeschoben. Also hat sich die Fragen schon mal erledigt.

    Man soll allerdings laut Anleitung 160g Photopapier oder anderes 160g Papier verwenden. Von 120g steht da nix... Ich werde mich bemühen, das Modell mit 180g Photopapier zu "einem" Ende zu bringen.

    Stephan

    Angeregt von Jan Hascher wage ich mich an meinen ersten Baubericht.

    Es soll der White Knight gebaut werden. Ich finde ihn sehr futuristisch und seine Geschichte ist bemerkenswert, ist er doch aus einem Wettbewerb entstanden.

    Man möge die Detail in der Wikipedia lesen.

    Der Bogen ist auf seiner Webseite kostenlos erhältlich.

    Jan hat das Modell vor langer Zeit konstruiert und bezeichnet es als für "Fortgeschrittene" geeignet. Nun, mal sehen wo ich stehe. Bin gespannt auf Eure Einschätzung.

    Ich werde mir erlauben, auch immer wieder Fragen spezieller und allgemeiner Art zum Bau zu stellen, denn ich bemerke weiterhin Defizite meines jungen Könnens.

    Kommentare hierzu sind also mehr als erwünscht.


    Ich habe den Bogen auf 180g Photopapier ausgedruckt, nachdem ich meine vorherigen Modelle mit 160g Karton gebaut habe.

    Mal sehen, was dabei herauskommt.

    Glanzlackieren kann ich am Ende immer noch....


    Der Bogen besteht aus 14 Seiten, davon 6 Seiten Beschreibung und Anleitungsskizzen. Letztere geben mir ab und an Rätsel auf, sind aber im wesentlichen sehr anschaulich.

    Man baut Module: Mittelrumpf, 2 Triebwerke, 2 Leitwerksträger und 2 Tragflächen.


    Ich halte mich an diese Reihenfolge. Hier zunächst mein Mittelrumpf:

    linke Seite

    rechte Seite

    Ich habe die Teile nach dem Bau mit meinem Proxxon "glatter" gemacht, mit zweifelhaftem Erfolg.

    Das Problem bei allen runden Teilen besteht darin, dass nach dem Verkleben an der Lasche "gern" eine Kante/Spitze entsteht, die auch nach vielem Rollen nicht verschwinden will.

    Hier wäre ich sehr an einem Tipp interessiert.

    Weitere Problem: Wie/Wann fügt man die Rundspanten ein? Die Zeichnung gibt den Zielort gut an, jedoch wenn man den Spant in den geschlossenen Zylinder einfügt, so kann das kaum exakt geschehen, man steckt ja nicht drin. Alternativ könnte man den Spant auf das noch wenig geformte Hüllenteil kleben und dann nach und nach die Hülle um den Spant verkleben. Ist aber auch sehr fummelig und am Ende schliesst sich die Hülle oft nicht oder steht über. Alles nicht das, was gewünscht ist.

    Wie macht man das "richtig"?


    Man muss auch die Montagereihenfolge 1-12 einhalten. Ich habe den Fehler gemacht, Teil 12 am Heck auf das vorherige zu verkleben und konnte so die Verbindung von diesem Heckteil zum Rumpf nicht mehr exakt vornehmen, da ich von innen nicht mehr an die Naht herankam. Es gab eine unschöne Delle dort.


    Die Flansche für das SS1 (baue ich danach....) sowie für die Triebwerke habe ich noch nicht am Rumpf angebracht - das schiebe ich vor mir her, weil mir die Teile Rätsel aufgeben.


    Teil 14 sieht wie 2 Teile aus (Spitze und Körper). Allerdings sind die Markierungen am Rumpf genau passend für das ungetrennte Teil. Wie würdet Ihr das Teil behandeln: Trennen oder ganz lassen?

    15 ist der Flansch für das SS1. Es "passt" mit jeder Seite an den Rumpf und auch bei Vertauschung vorn und hinten. Die Skizze bringt mich nicht weiter. Wie würdet Ihr das Teil anbringen wollen?


    Jetzt noch die Triebwerke.

    Die Teile:

    Zusammengebaut

    :

    Dieselben Probleme wie bei Rumpf: Zylinder miteinander verkleben, diesmal gibt es keine Klebelaschen. Ich habe sie mir selbst geschnitzt...

    Wie man sieht, gibt es aber unschöne Kanten. Da hilft auch das Schleifen nur bedingt.

    Und für die Kenner des Originals: wie werden die Endstücke der mit Muster bedruckten Düsen eingebracht: So wie ich es gemacht habe (Konnte kein Bild im Internet finden) oder genau anders herum?

    Was mir noch Fragen bereitet: Es gibt Rundspanten, welche innen einen Kreis haben.

    Entweder muss man den auch ausschneiden. Dann sollten die Anschlussteile wohl IN den Innenkreis geklebt werden.

    Beim Ausschneiden des Innenkreises ist es schon sehr schwierig, exakt zu sein, mein Kreisschneider hilft mir nicht - habe ihn ausgemustert.

    Fügt man das nächste Teil in das Loch ein, gewinnt man ca 1mm, so what?

    Ist das Loch nicht auszuschneiden, so bezeichnet es die Stelle, auf die der Rand des nächsten Teils geklebt werden soll. Einfacher.

    Aber: Ist das richtig?


    Ich mache jetzt mit den Leitwerksträgern weiter.

    Bin gespannt auf Tipps, welche die angesprochenen Probleme adressieren.

    Stephan

    Vielen Dank Hajo,

    sicherlich habe ich auch jede Menge Bilder vom Original gesucht. Deines ist aber das Beste bisher, weil man "von allem" etwas sieht.

    Mannomann, das Modell ist ja meilenweit vom Original entfernt. Ok, bei dem Massstab wohl kein Wunder, kaum anders machbar.


    Vielleicht lege ich mir mal eines der Curtiss P40-Modelle zu, welche es bei im Kartonmodellshop gibt (von WAK, Orlik und ModelFan) ...oder im Plastikmodellbau....

    ...sozusagen "evolutionär" :cool:


    Im Übrigen habe ich bei YT 2 Videos vom Bau anderer/ähnlicher fiddlergreen-Modelle gefunden (z.B. Spitfire).

    Aber ("Überraschung"): da, wo es schwierig wird, wird nix gezeigt (z.B. Flügelenden, Flügel in Rumpf einsetzen, Fahrwerk einsetzen) oder gleich weggelassen.

    So war es bisher bei ALLEN Videos auf YT über Modelle, die ich selbst unter den Fingern hatte ;(

    Nun denne, gut dass es dieses Forum gibt!

    Vielen Dank nochmal an alle "meine" Unterstützer"

    Stephan

    Hallo,

    ich sagte ja, ich baue den Curtiss P40 fertig.

    Hier ist der FiddlersGreen, zusammen mit dem Vorgänger von F. Prudenziano.

    Ich könnte jetzt lange darüber berichten, was verschieden zwischen beiden ist, was einfach, was schwierig, was genau oder weniger genau passt, was verdoppelt werden sollte, was für Spanten man anwenden sollte, welche Reihenfolge angeraten ist, ...und wie das Fahrwerk eingesetzt werden sollte. Bei letzterem bin ich beim grün/gelben Modell immer noch am Zweifeln, denn die "Kappen" des Housing ragen über den Flügelrand in der Farbe der Flügelunterseite.

    Nun, ich habe mich am Prudenziano-Modell orientiert, um überhaupt eine Idee zur Anbringung des Housing zu bekommen. Die Anleitung bei fiddlersgreen ist für mich nicht einsichtig.


    So, jetzt ist aber Schluss mit diesen letzten Endes mich etwas enttäuscht zurücklassenden Bastler.

    Werde jetzt wahrscheinlich die Ariane V von AXM bauen, nachdem ich den Baubericht hier gefunden habe.


    Bis zum nächsten Mal :rolleyes:

    Stephan

    Vielen Dank, Jan und Thorsten.

    Der White Knight sieht mir aber schon nach einer Aufgabe für "Meister" aus, oder?

    Hat Jemand mal was von AXM oder von Lower Hudson Valley gebaut?

    Vielen Dank für die Links.

    (BTW: http://www.papercraft.stahlhart.net ist down)

    Ich habe eingangs nicht geschrieben, dass ich den Bau des/eines "einfachen" Flugzeugs mir vorgenommen habe, um in weniger Zeit als bisher zu einem bewertbaren Ergebnis zu kommen.

    Eher bin ich am Bau von realen Weltraum"vehicles" interessiert.

    Das LEM bei Canon

    habe ich auch schon in für mich akzeptabler Qualität hinbekommen.

    Das Space Shuttle

    und die Saturn V so mittelprächtig.

    Das CANONShuttle in der "vereinfachten" Version habe ich ausgelassen, ich denke, das war zu mutig 8|. Vielleicht sollte ich das doch mal angehen....


    Werde mir aber eher jetzt überlegen, ob ich ein Space Modell von AXM oder etwas "kleines" vom Lower Hudson Valley bauen werde.

    Wenn mir zu diesen Modellen jemand eine guten Tipp geben mag: nur zu!

    Gruß

    Stephan

    Vielen Dank für die Bewertung des einen oder anderen Verlags. Das beruhigt mich bzgl. meiner bisher erworbenen Fertigkeiten.

    Ich bin auch sehr an der Antwort auf die Frage von Itzeoderso/Thorsten ("Anfänger... so um die 100 Teile") interessiert.

    Gibt es von Halinski was Passendes?

    Stephan: "Flügelspitzen ziehen nach oben..." ja.

    Problem: die flügelunterseite ist "jetzt schon" zu kurz.


    Besonders gefällt mir der Beitrag von Gerald. Heilsam zur Einhegung meines Vorsatzes, der Kunstfertigkeit z. B. der Bauberichtsersteller in diesem Forum näherzukommen.

    Ich werde jetzt meinen 5. Flügelbau zu Ende bringen, wie auch immer.

    Grüsse

    Stephan

    So, mit Inkscape die Profildateien auf meine Größenverhältnisse angepasst, ausgedruckt, aufgeklebt auf Pappe, ausgeschnitten, in die Flügel geklebt.

    Und?

    Nix.

    Auch damit passen die Flügelenden nicht aufeinander.


    Fazit: Das Model ist wohl nicht passgenau. Ich werde die obere Flügelseite der unteren in ihrer Länge anpassen, d.h. was abschneiden.

    Leider.

    Aber vielen Dank für Eure Hilfe. Ich habe jetzt zu "Flügeln" eine Menge dazugelernt.

    Nun, ich denke hier sieht man recht deutlich, dass die untere Tragflächenseite mehr oder weniger ungewölbt ist und die Flügelspitzen keinen Knick haben, glatt in den Flügel verlaufen.

    Das hatte ich auch schon "immer" so gesehen, deswegen ja meine Frage....

    Hallo Heiner,

    ja ...."Watte".... auch schon probiert, nur nicht erwähnt.

    Gibt es Tricks zum Umgang mit Watte und deren Anwendungen im Rahmen der Formung im Modellbau zu sagen? Also z.B: fest vs. weich stopfen?; im Innern arretieren - mit welchem Kleber? Soll man die Watte falls möglich nach dem Abbinden der Klebungen wieder entfernen? Gibt es geeignete vs. eher ungeeignete Watte? ....

    Hallo,

    immer noch fühle ich mich als Anfänger. Jetzt habe ich mich an "1-Bogen" Flugzeugmodelle gemacht, dachte, das ist einfacher als 100+Teile Modelle.

    Pustekuchen.

    Baue da gerade eine Curtiss P40. Aber die Flügel sind auch im 4. Versuch nicht "passend" zu bekommen. Am Ende steht trotz aller Wölbung auf beiden Seiten ein Stück des oberen Teils vor.

    Kann man abschneiden, klar. Aber das kann ja der Konstrukteur kaum gewollt haben....

    Umgebung: Der Flügel hat keine Spanten, besteht aus einem Stück mit Mittelteil, das in/an den Rumpf geklebt wird (was eine andere Herausforderung ist, weil diese "Platte" in Längsrichtung gewölbt wird/sein muss.

    Beim letzten Versuch habe ich die Flügelteile zuletzt zusammengeklebt, erst das Mittelteil am Rumpf angebracht, Stück für Stück in den Rumpf eingepasst. Um die Wölbung der Flügel ein wenig zu unterstützen, habe ich einen Schaschlikspiess innen nahe der hinteren Kante eingeklebt

    . Hat aber nicht wirklich geholfen. Aber auch nicht geschadet.

    Es sieht so aus, als ob die Wölbung am Flügelende sowohl von vorn nach hinten verlaufen soll als auch zum Ende hin.

    Offene Frage: ist die Flügelunterseite und -oberseite gleichmässig zu formen oder bleibt eine Seite (unten?) nach aussen ohne (merkbare) Wölbung? Dann bekäme die Oberseite ja einen Knick nach unten (habe ich auch schon gemacht, sieht aber nicht aus. Auf Bildern vom Original sieht man das auch nicht.).


    Mein vorheriges Modell ( s. Fahrwerkthread) hatte 2 getrennte Flügel. Auch eine wahre Herausforderung für mich, sie an den Rumpf zu bekommen, jedoch "passten" die Flügelenden einigermassen aneinander. Da das auch eine Curtiss P40 ist, schliesse ich, dass die Flügelenden NICHT gekrümmt sein sollen....

    Was mache ich falsch?

    Vielen Dank für Eure Unterstützung!

    Stephan

    Hallo Henryk,

    installiere einen zusätzlichen Browser: Opera, Firefox....und importiere die Lesezeichen. Dann hast Du (zumindest) einen "Fallback". Selbstverständlich kannst Du auch den eingebauten IE von MS dafür nutzen, wie verhält sich der denn mit den beanstandeten Seiten?

    Gruss

    Stephan

    Hallo Henryk, vielen Dank für den Hinweis. Mit etwas recherche fand ich bilder, die eine leichte V-Stellung der Flügel bestätigen. Ich werde mal probieren, mit "leichtem Druck" mein Modell zu verbessern. Sonst bleibt mir noch der 7. Und weitere versuche 🤤

    Stephan

    Hajo,

    Vielen Dank für diese ausführliche Beratung.

    Die Lösung für die Standfestigkeit des Federbeins werde ich nachträglich versuchen zu implementieren. An die Innenseite des Flügels komme ich allerdings nicht mehr ran...

    Punkte 2 bis 4 habe ich bereits gemacht.

    Es ist übrigens kein osteurop. Bogen, sonder ein freier Download von pinterest (gerade mal 1 Bogen).

    Gruss

    Stephan

    ich baue ein "einfaches" Modell einer Curtiss P40. Die Anleitung ist leider nicht sehr aufschlussreich, z.B. keine Reihenfolgenanweisungen und keine Kennzeichnung von Vorder/Rückseite (Farbe).

    Beim Fahrwerk habe ich noch nicht begriffen, wie das markierte Teil x5/y5 (geöffnete Klappe des Fahrwerkschachts) eingebaut wird.

    - gefaltet (valley/mountain) ? Oder

    - sogar zusammengeklebt ?

    Und dann ...

    - in die umgebende Fassung eingebaut werden soll.

    Die Längsseiten des Teils x3/y3 sind länger als die Flügel des x4/y4! Ein Überstand geht in das offene Ende, den anderen kann ich kaum unter der vorderen Kappe von x4/y4 unterbringen (nach zeichnung soll das wohl auch nicht sein...) . Sieht alles schlecht aus.

    Eine Längsseite des Teils(schwarz) ist auf beiden Seiten länger als das gemusterte (graue) Teil.


    Sicherlich soll das Federbein bündig an das innere Ende der u-förmigen Basis eingesetzt werden, welche nach oben gewölbt sein muss.

    Ideen sind erwünscht ...

    Christian,

    ja, Du hast recht. Ansprüche müssen stets im Einklang mit den Fähigkeiten sein. s. "Flow". Das ist ja das Ziel eines Hobbies, zumindest bei mir.

    Das "besser werden" möchte ich gern nachvollziehen können. Also i.d.S.: Bei diesem Modell habe ich <dieses> und <jenes> anders gemacht als vorher und das hat zu <besseren/schlechteren> Ergebnissen geführt. Welches können die Massnahmen sein, die ich beim nächsten Mal anders mache? Mit helfen dazu die YT-Videos und die Artikel zu Fragen und Hilferufe im Forum, seltener die Bauberichte.

    Die YT-Videos haben die Angewohnheit, die schwierigen Dinge aussen vor zu lassen. Im Video zum Space Shuttle (CANON) Bau z.B. die Vorbereitung und das Einsetzen der Verstärkungsspanten.... Die Autoren wissen wohl, warum sie das so machen.... :P

    Vielen Dank für Deine Ermunterung.

    Grüße

    Stephan

    ...

    Es passt nicht gut zusammen, kurzum, die Verformungen stören mich.

    Hallo Skorpion,

    ich habe mir die Bilder angesehen. Die Kanten sind nicht schön, aber die könnte man ja noch färben, so man die richtige Farbe hat/zusammenmischt. Das ist aber recht einfach.

    Aber ich kann keine Verformungen auf den Fotos entdecken.

    Da ich ständig mit diesen Problemen (Kanten von 2 Teilen passen nicht ganz genau auf- oder aneinander; Formen sind nicht ganz rund/glatt, sondern habe sogar Knicke/Falten, etc. pp.) kämpfe, interessiert mich Deine Kritik an Deiner Arbeit. Es würde mich freuen, wenn Du in den Fotos eine Markierung an den Stellen anbringst, mit denen Du so unzufrieden bist, insbesondere die Verformungen.

    Gruss

    Stephan

    Hallo Douwe,

    Vielen Dank für die Rückmeldung.

    Sicher habe ich dazugelernt. Tank und Booster sind sogar halbwegs gelungen, jedoch nicht das Shuttle.

    Das CANON Shuttle habe ich bereits 3x gebaut, zuletzt auch halbwegs zufriedenstellend.

    Aktuell baue ich das CANON Mondlandemodul (LEM). Mal sehen, ob ich das hier vorstellen mag. Die kleinen Teile kommen erst noch....

    Gruß

    Stephan

    ....


    Als Beispiel nenne ich mal das Schlachtschiff "Bismarck" . Wenn du die Bismarck der Möwe ansiehst und dann die Bismarck von HMV wirst du den gewaltigen Unterschied sehen.


    Gruß Werner


    ich habe mir die Modelle online angeschauft:

    - MöWe-HdMV ist 1:250 14 Bögen und "sehr schwierig"

    -HMV ist 1:250 und hat 60 Bögen , 7545 Teile und "sehr schwierig". Und es gibt noch ne Menge Zusatzteile, Lasercut.


    Von der Anzahl Bögen her schliesse ich nun, dass das "sehr schwierig" von Möwe ein ganz anderes ("weniger") als das von HMV, right?


    Tja, und wie sortiere ich nun das Halinski-Bismarck-Modell ein? 2100 Teile, keine Bewertung. Ist das Modell historisch "alt" oder "neu" ?

    Oder ist das in diesem Fall unerheblich, weil:

    Halinski-Modelle sind Anfängermodelle, weil so passgenau? (Danke Jan für dieses Urteil! obwohl.... hm) Forist Rabauke berichtetete 2008 hier von seinem Bau, der 2 Jahre gedauert hat. Dies ist ein Beispiel für mein Interesse an der Gesamtarbeitszeit und den Skill-Grad - welche Farbe hat sein Modellbauergürtel (vgl. Judo, mir fällt gerade nichts besseres ein :rolleyes: ).


    Keine Angst, ich erwäge keinesfalls, in absehbarer Zeit so gewaltige Modelle zu bauen.... Ich baue z. Zt. gerne 2-3 Stunden im Stück so in etwa jeden 2. Tag und mir steht der Sinn danach, in 2-3 Monaten ein vorzeigbares Ergebnis zu haben. Wie finde ich also die passenden Modelle zu diesen Anforderungen/Skills mit einem vielleicht gelben Gürtel?


    Ich schliesse aus Werners Post weiterhin: historisch ist das Möwe-Modell älter (...als die Konstrukteure sich noch zurückhielten) .... und die Bewertung wurde seinerzeit (von wem eigentlich?) auf "sehr schwierig" gesetzt und war in der Zeit durchaus richtig .

    In unserer modernen Zeit sind die aber Ansprüche/Möglichkeiten für Konstrukteure gewachsen, deshalb vergeben sie (die Konstrukteure?) jetzt "erst" das Urteil "sehr schwierig" bei z.B. einem 1m-Modell mit mehr als x mal 1000 Teilen (so grob).

    Verstehe ich das richtig?


    Sicherlich hat Henryk recht, dass die Leidenschaft zählt. Jedoch möchte ich mich nicht mit "unmöglichen" Aufgaben belasten, wenn der Pfad zur Vervollkommnung erst recht kurz beschritten ist. Ein Meister gibt einem Lehrling ja auch keine Meisteraufgabe, sondern schickt ihn mit seiner Aufgaben auf einen langsam ansteigenden Lernpfad: Man wächst an seinen Aufgaben!

    Beim unbegleiteten Hobby muss ich mir diesen Pfad selbst zusammenstellen, und .....

    ..... wegen der Begleitung bin ich hier. :thumbup:


    Vermutlich sollte ich mir ein Modell zulegen, zu welchem in diesem Forum ein ausführlicher(!) Baubericht gehört und mich daran orientieren.

    Bislang hat mich meine Unerfahrenheit davon abgehalten, weil die Berichte stets von sehr erfahrenen Foristen unter Verwendung von in meinen Augen "sehr schwierig" eingestuften Modellen (viele Teile, viele kleine Teile, sehr oft mit Hinweisen auf Umgehungen, Änderungen) eingestellt werden.

    Es geht mir also im Prinzip wie dem Mitforisten Claus56, der sich von den Angaben zur Schwierigkeit bei der Anschaffung seines Schreiber-Zeppelins nicht hat beeindrucken lassen....und mit seinem Ergebnis unzufrieden war.

    Er geht im obigen Thread seine Detailprobleme an, das ist sicherlich sinnvoll. Das habe ich ja auch schon gemacht.


    Nun frage ich in diesem Thread nach übergeordneten Kriterien, wie sich Frust in welchem Detail auch immer tunlichst vermeiden lässt. Dies auch in Hinblick auf neu hinzukommende, die dieselbe Orientierung suchen wie ich.



    Bleibt die Frage, wie ein mit den Verlagen eher unerfahrener Anfänger wie ich, der sich gern etwas zutraut (und deswegen die Kindermodelle aus <10 Teilen nicht - mehr- baut), diesen Unterschied erfährt, wenn er zunächst nur die Bauberichte hier liest. Es werden ja sowohl "alte" als auch "neue" Modelle gebaut. Diese Information ist nicht immer vorhanden. Oft werden die Bögen gezeigt. Das ist ein Anhalt für die Zahl und Art der Teile. Die Berichte erläutern oft notwendige Umgehungen oder Supern genannte Verbesserungen von Modellen: Ich möchte "jetzt" aber weder mit Konstruktionsfehlern/Unzulänglichkeiten kämpfen noch "supern", sondern mit dem Modell nach Anleitung voran kommen. Da wären Hinweise wie "nimm hierzu /MethodeWerkzeug x" oder "ändere die Reihenfolge" sehr wertvoll.


    Da fällt mir ein: in meinem Eingangspost habe ich als Kriterien für den Schwierigkeitsgrad die Qualität der Anleitung vergessen! Das ist ganz wichtig. Da habe ich schon einige Ausfälle erlebt.


    Nun denn. Mein Wunsch möge Beachtung finden, vielleicht mag der ein oder andere im nächsten Baubericht eingangs zu den Schwierigkeitskriterien Stellung nahmen. Ich werde das wohlwollend konnotieren!


    Happy Weekend!

    Stephan

    Gerne lese ich hier mit. Gerade lese ich den Baubericht: Sherman-Panzer

    Neben der Anerkennung des Erbauers und seiner Exzellenz in der Dokumentation stelle ich mir danach die Frage: Was muss ich noch dazulernen, bis ich ein solches Modell auch bewältigen könnte?

    Ich habe schon ein als "Anfängergeeignet"es Modell versucht, welches sich im Nachhinein als "schwer", mindestens "mittelschwer" herausstellte. Das sollte nicht sein, es frustet....


    Also: Wie schwierig ist das vorgestellt Modell im Bau?


    Kartonkapitäns Beitrag zu Schwierigkeitsgraden rät zur Beachtung von Ausführungen in/zu:


    a) GMI (Global Modelling Index) (Shops)

    b) Forenbeiträge "Frisch ausgepackt"

    c) Forenbeiträge "Baubericht"


    Alles richtig. GMI ist sehr hilfreich, aber selten gegeben (ich habe beim Durchgang durch die mir bekannten Shops keinen gefunden, manchmal andere Bewertungen, überwiegend aber keine).

    Schnelle Durchsicht der Beiträge b) und c) in diesem Forum ergab zwar idR Aufschluss über Anzahl Bogen/Teile und Größe des Modells, jedoch keine "Bewertung" in obigem Sinne.


    Wenn Berichte Fotos der Bögen liefern, dann läßt sich daraus in der Regel die Teilezahl und die "Fitzeligkeit" 8o entnehmen. Wenn dann noch Fotos von gebauten Kleinteilen mit Größenmassstab erscheinen und diese Teile zigfach gefertigt werden müssen....... dann "weiss ich Bescheid" => GMI = *****

    Aber wenn das nicht der Fall ist, bin ich oft noch unschlüssig.

    Sage ich mal so: Ich traue mir mittlerweile zu, ein GMI ***/"mittelschwer" zu bauen, demnächst dann also ein **** aber kein ******.



    Da sich bisher prägnante Bwertungen rar machen (z.B. Fentens hat welche, Slawomir keine, HMW kennt 4 Grade...), schaue ich hier nach und erfahre:

    Der Schwierigkeitsgrad ist im Wesentlichen abhängig von

    - Anzahl der Bögen/Teile

    - Größe des Modells

    - Verhältnis Teile/Größe


    Erste Frage an die erfahrenen Kartonisten:

    Welche weiteren Bewertungskriterien, die man dem Bogen/der Produktbeschreibung ggf. ansieht, gibt es noch zu beachten?

    Ich könnte mir vorstellen:
    - Anzahl von sehr kleinen Teilen (Durchmesser oder Länge unter 10/5 mm) ( ca. 5 Teile unter 10 mm kann noch "mittel", aber nicht "leicht" sein. Mehr als 20 Teile ist idR "schwer" ?? Hier könnte es Daumenregeln geben, die in der Regel passen, aber nicht dogmatisch zu sehen sind.)

    - Biegeformen (z.B. Kuppeln aus Fingern, Wellenformen) (schwer)

    - Verklebevorgänge mit/ohne Klebelaschen (ohne ist schwerer als mit)

    - Anfertigen von Verspannungen aus Faden/Draht (schwer)

    - ein Modell mit Fahrwerk aus >3 Teilen (Flugzeug) kann nicht "leicht" sein


    Ist Falzen (nach vorn/hinten; in Rundungen vs. gerade) ein wichtiges Kriterium? Oder Lochstanzen/"Löcher"? ..oder...oder...?


    Und wie sieht es mit einer Daumenregel für "Größe/Anzahl Teile" aus?

    Bsp: Ist 20 cm und > 100 Teile immer "schwer"? Wieviel Teile dürfte ein Schiff/Flugzeug von x cm Länge (oder bei Massstab 1: <N> ) für die Bewertung * (Leicht) , **, ***, ****, ***** haben?

    Eine solche Handreichung würde mir sehr helfen.


    Deshalb mein Wunsch: Die fleissigen Schreiber der "Bauberichte" und "Frisch ausgepackt/Neuheiten" fügen ihrer Vorstellung des Modell einen GMI (1-5) hinzu, gern auch mit Hinweis auf die Beweggründe.


    Viele Grüße

    Stephan

    Habe das Modell jetzt in die Tonne getreten. ca. 3 Monate dran rumgemacht....Tank und Booster mögen noch durchgehen, aber das Shuttle selbst und die Satelliten sind einfach zu schwer für mich gewesen.


    Stürze mich jetzt wieder auf ein CANON Modell...CANON Creative Park Apollo LEM

    Hat das schon mal jemand gebaut?


    Grüße

    Stephan

    Hallo,

    meine Hilfsmittel sind

    - Kronkorken statt Toffifee-Palette. Diese auch als Mischbehälter für meine Acrylfarben.

    - Zahnstocher (fast immer) und Holzgäbelchen (selten) zum Auftragen

    - UHU schwarz und UHU hart, aber auch Bindan und Ponal (Express), seltener Sekundenkleber (nur für Kleinteile). Grundsätzlich und gerade bei Sekundenkleber ist es wichtig, so wenig wie möglich aufzutragen, sonst ist die Bindezeit selbst bei Sekundenkleber "lang" und der Karton nimmt die Gelegenheit wahr, sich durchzuweichen und dann zu verformen. Prittstifte und Pattex habe ich in diesem Umfeld noch nicht probiert. Selbstverständlich auch nicht Plastikkleber (Faller, Revell, Vollmer, Tamiya...)

    UHU grün tut's auch, aber es dauert halt länger und ist dann auch nach meinem Gefühl nicht so fest wie der "schwarze".


    Um Ponal (mit Wasser verdünnt) aus einer super dünnen Kanüle herauszudrücken, braucht man einen dünnen Draht/Stopfen für die Kanüle, sonst ist sie gleich verklebt. Ich komme gerade auf die Idee, eine Revell-Plastikkleberflasche zu entleeren und dorthin UHU oder Ponal zu füllen: diese Flaschen habe nämlich eine ideale dünne Kanüle samt Verschluss.... 8o


    Es geht voran!

    Gruß

    Stephan

    Ja, stimmt. Da gibt es aber noch die Mini-Teile 21 und 22 (je 2x). Wo kommen die denn hin?

    Hast Du die Pilotenkanzel gebaut? (Man sieht sie ja kaum durch die Fenster...) Aber die Sitze sind schon speziell, finde ich. Wenn Du davon ein Foto hast, wäre ich sehr interessiert.


    Zum Foto: Wo kommen die gelben Ringe um den Tank denn her? Mein Bogen hat diese nicht, aber sie wären wahrscheinlich nützlich, um die Nähte zu verdecken.

    Übrigens ist Dein Modell (auch) von hervorragender Qualität. Darf ich fragen, wieviele Stunden Du daran gebastelt hast?

    Ich habe mit der Ladung noch nicht begonnen. Gibt es von Dir hierzu Tipps?

    Tot ziens!

    Stephan

    Jetz mal ehrlich - warum beginnst du mit solch einem komplexen Modell?

    Lieber Walter,

    wegen

    Douwe hat mich überschätzt oder ich habe seine Empfehlung unterschätzt.

    Ich werde nach meinem wie auch immer gelingenden Ergebnis zunächst die Finger von HOBBY lassen.

    Wer mag eine Schwierigkeitsgradeinschätzung/Vergleich unter den Shuttles von AXM, Paper-Replika, Raketoplan Betexa.cz, Fortezza-MARS Center, WHV (scheint aber vergriffen zu sein )


    Übrigens gibt es ein faszinierend exakt gebautes HOBBY Modell im Netz bei einem (chin.) Plagiator. Link gelöscht! Man verzeihe mir den Plagiatorlink (ich stieß beim Googeln nach Bauberichten zum HOBBY Model darauf), aber ich frage mich, ob die Fotos konstruiert sein können, denn eine solche Präzision erscheint mir überirdisch.


    Da gibt es nicht zu Verzeihen, aber wenn du dir bewusst bist, dass es ein verbotener Link ist, dann unterlasse es bitte in Zukunft!


    Bleibt immer noch die Frage offen, welche Verlage/Modelle für mittlere Anfänger geeignet sind. Ich habe nun alles an Werkzeugen und Papier/Karton/Farben-Materialien etc., ein halbes Dutzend Modelle (Gebäude, Raketen, Shuttles, Tiere (CANON)) gebaut, wage mich durchaus an Modelle mit >100 Teilen....

    Ich möchte mich auf Modelle der (realen) Raumfahrt fokussieren.


    Vielen Dank für die hilfreichen und schnellen Reaktionen von Euch!

    Grüße

    Stephan

    Hallo,

    Das HOBBY Space Shuttle gedeiht so langsam. Jedoch habe ich mittlerweile herausgefunden, dass es vom Grad "mittelschwer" und nicht "leicht" ist. Das "unterschreibe" ich definitiv.....Bisher habe ich jedes Modul 2x gebaut: Tank, Booster, Shuttle (Rumpf, Flügel, Leitwerk, Kanzel).


    Mir haben Eure Tipps zum Herstellen von konischen Teilen/Domen aus einer Zungensammlung sehr geholfen. Das geht mir beim nächsten Mal sicherlich noch besser von der Hand, aber erst einmal bin ich zufrieden.


    Ich stehe gerade vor dem Zusammenfügen von Rumpf, Flügeln, Leitwerk, Ladebuchtabdeckung. Dann muss ich noch die Payload anfertigen....

    Mal sehen, ob das im 1. Versuch klappt....


    Zu Schaffen macht mir vor allem das Fehlen einer ausführliche(re)n Bauanleitung. Es gibt nur Zeichnungen, und in denen fehlen einfach viele Teile, die auf den Bögen gedruckt sind. Des weiteren machte ich viele Fehler, weil die Reihenfolge des Klebens oft nicht ersichtlich ist.


    Wer kennt sich aus also mit dem Hobby Model 060 "Space Shuttle Columbia" noch aus ? (Ich weiss, A. Pirling hat darüber geschrieben, ich kenne den Artikel, er beantwortet meine Fragen aber nicht...)

    Hier:

    Wozu dienen die Teile 26, 26a, 27 ,27a, 29 ?

    Dito 21,22?

    Wie sind die Sessel 34a zu falten?

    Wozu dienen die Teile 40-44, wo sind sie an-/einzubringen, insbes. 42/42a ?

    Wozu dient Teil 57*?


    Vielen Dank!

    Wenns fertig ist, werde ich es vielleicht wagen, das Modell hier mal abgelichtet einzustellen.... Uhhh..

    :love:

    Klebrige Grüße

    Stephan

    Hallo,

    aufgrund der Empfehlung habe ich mich an das Hobby-Modell 060 "Space Shuttle" gewagt.

    Die Booster sind fertig, halbwegs gelungen, jedoch macht mir der (braune) Tank Probleme.

    Wie man sieht, sind unten und oben 2 Dome zu fertigen, welche aus Scheiben/Ringen zur Verstärkung sowie zusammenzufügenden Spitzen bestehen.

    060 Plan.jpg zeigt den Plan (eine bessere Anleitung gibt es nicht),


    060 Teile.jpg zeigt die Teile (4 Scheiben für unten, 6 Scheiben für oben),


    060 Versuche.jpg zeigt meine bisherigen Versuche, die mich weder zufriedenstellen (der untere) noch überhaupt zu einem Ergebnis führten (der obere, spitzere Dom).

    Meine Frage an die erfahreneren Kartonbauer:

    Wie kann ich diese Dome anfertigen? Insbes. wie sind die Laschen zusammenzufügen? Woher nehme ich die Information über die Stellen, an denen die Ringe/Scheiben einzupassen sind? Welche Funktion haben die kleinen weißen Laschen mit den den Querlinien (im 2. Bild "Teile" aufliegend) und wo sind diese anzubringen?

    Was ich bisher zusammenbrachte: Ich vermute, die Ringe/Scheiben sind NACH dem Zusammenfügen einzupassen. Ich nehme an, die Spitzen sind auf der kleinsten Scheibe zum Mittelpunkt hin anzukleben (was bei der Scheibe für den oberen Dom mindestens eine große Herausforderung ist...). Wie ich den unteren Dom unterhalb der letzten Scheibe schließen kann und dabei noch einen Leerraum (einen kleinen Kugelabschnitt) erzeugen kann, ist mir schleierhaft (kleinere Scheiben aufsetzen? einen Knopf auf die letzte Scheibe kleben?...??)

    Vielen Dank für Eure Erfahrungen!

    Gruß aus Erlangen

    Stephan

    Super, Alex, das ist genau das, was ich brauche. Ich werde meine "Unglücke" bei Gelegenheit hier auch einstellen.

    Ich denke, ich bin derzeit in dem Stadium, dass ich 3 Anläufe brauche, um mit einem Ergebnis vor meinen eigenen Augen bestehen zu können. Hat noch nicht geklappt...

    Gruss

    Stephan

    Zunächst einmal muss ich Adolf ein großes Lob aussprechen. Das Modell ist wirklich hervorragend gelungen.

    Ich bin immer noch am Üben, sodass auch die Qualität dieses Modells weit von dem Gezeigten entfernt sein wird. Es ist für Anfänger "mit Anspruch" wohl doch noch etwas zu schwer. z.B. gelingen mir die Zylinder nicht so glatt wie gezeigt, die Spanten verursachen Auswölbungen, das Papier staucht sich auch mal: ich habe die Spanten wohl nicht genug am Rand gefräst. Und bei recht stumpfer Verklebung bleibt die exakte Geradlinigkeit des Gesamtwerks auch schon mal auf der Strecke.

    Nun stehe ich aber vor dem Bau der Spitze und des Endes des Boosters. Der Konstrukteur möchte, dass in die Spitze mehrere Spanten eingebaut werden, von großem Durchmesser unten bis zu einem kleinen (Durchmesser wenige Millimeter) oben. Ähnlich beim Ende (Bild).

    Ich bin naiv herangegangen, habe den unteren Spant eingesetzt und dann gesehen.... da geht es nicht weiter ...und habe die Spitze bereits verworfen.

    Wie sieht die Technik im "Goldstandard" der Kartonbauer aus, wenn ein Kegel mit "Fransen" zur Spitze hin gebaut werden muss? Die "Fransen" haben keine Klebelaschen, man kann sie also nur mit hinterlegtem (dünnem) Papier verbinden...? Muss das die erste Aktion sein, denn die Spanten kann man ja in die unverbundenen "Fransen" nicht einpassen. Trotz diesem Versuch ist das Ergebnis bei mir dürftig.


    In den Bauberichtbildern sehe ich, dass die Spitze gar nicht mit den Teilen aus dem Bogen gebaut wurden, weil die "Fransen" nicht vertikal stehen, sondern "Ringe" horizontal hergenommen wurden. Ja, dann wird es einfacher, die Spanten einzufügen: Ring auf Ring von groß nach klein hin kleben, an passender Stelle einen Spant einkleben...wunderbar!
    Wurden denn die Original-Spanten verbaut? Wie hast Du, Adolf, diesen Nachbau hergestellt? Was war Deine Vorgehensweise bei dem - wie ich sehe - mit vertikalen "Fransen" gebauten Booster-Ende ergangen, denn dieses braucht auch einige innere Spanten?


    Meine 2. Frage betrifft die Verbindung der Boosterelemente. In der Anleitung, welche ja nur aus Skizzen besteht, konnte ich keine Verbindungslaschen der Teile erkennen und im Bogen auch nicht auffinden. Zu den Seitenboostern gibt es ja die schwarzen Ringe, aber im Main-Booster gibt es einen konischen Übergang, den ich nur ungern "stumpf" auf den Zylinder darunter kleben möchte. Welchen Weg sollte ich dazu einschlagen?

    Hallo Peter,

    vielen Dank für die Rückmeldung. Ansbach...hm... in die Richtung bin ich nur ganz selten unterwegs....

    Ja, ich werde mich melden, wenn's mich mal wieder nach Südwesten treibt....


    Vorerst werde ich mich weiterhin ab und an in die Online-Konferenz einschalten.

    Sollten weitere Klebfreunde aus Mittel/Oberfranken an einem "on-site" Austausch interessiert sein, so mag man mich gern anschreiben oder hier einen Beitrag einstellen.


    Viele Grüße

    Stephan

    Hallo und guten Abend, ich finde, dass ist eine tolle Idee,würde gern mitmachen, mein Problem- ist das eine Sache für Euch Profis, die Ihr Euch schon ewig kennt, meine Teilnahme hätte wohl mehr "Schwammcharakter", zuhören, zuschauen, Fragen stellen, möglichst viel Mitnehmen aus dem Treffen. Damit wohl nicht so derjenige der viel beiträgt bei diesen Treffen.


    MfG Micha

    So wird es mir wohl auch ergehen. Meinen Arbeitsplatz habe ich auch noch nicht "unter Beobachtung" gestellt. Ich hoffe, von meinem Sessel im Wohnzimmer und mit meinem TV mal dabei zu sein.

    Bisher habe ich aber in diesem Thread die Einwahldaten und die Zeit/Datum noch nicht gefunden. Ich würde mir die regelmässige Wiederkehr gerne in meinen Kalender eintragen, der mich dann hoffentlich benachrichtigt.

    Discord Client ist installiert.

    Gruss

    Stephan

    Habe all die guten Tipps beim Bau einer kleinen Saturn V von CANON Creative angewandt.

    Lessons learned

    1. Kleine Modelle/Teile eher mit 120g statt 160g Papier produzieren

    2. Ob Uhu schwarz oder Ponal/Bindulin... macht sich nicht bemerkbar bei den Papieren. Uhu Hart schon (ist nicht so schnell bindend und auch nicht so endfest...). Noch schlimmer: Uhu lösemittelfrei ist eine Zumutung.

    3. Fotopapier ist eher abzulehnen, weil es den Kleber (egal welchen) nur sehr schlecht auf-/annimmt

    4. Röhren forme ich mit "Einleger" (= Rolle wie von Heiner beschrieben). Die End"stopfen"-Methode habe ich noch nicht ausprobiert, kommt noch. Ich musste die Beschreibung mind. 3x lesen, bis ich das Bild der Technik vor Augen hatte ;-). Röhren besser aus dünnerem Papier, hier: 90g - 120g. auch: Laschen abschneiden, durch dünneres Papier ersetzen ( Seidenpapier wie zum Einwickeln von Gläsern etc. ist es aber nicht!)

    5. Rundungen formen: ein nützliches Werkzeug ist die Akupressurnadel mit 2 versch. großen Kugeln am Ende und konischem Griffstück. Und dicke Schaumstoffmatten.

    6. Auch Anleitungen können falsch sein, also sei wachsam und ziemlich weit vorausschauend, wie auch immer das gehen soll/kann: Saturn V von CANON will am Ende ein Teil montieren lassen, das viel besser bereits 2 Schritte vorher montiert wird.


    Offen: Das Ansetzen von Kegelstücken "nach und nach" an ein Teil ist mir zuletzt nicht gelungen, denn hernach war das Stück aus mehreren (5-6) Teilen schief geraten: jedes Segment ist rund, aber nicht der ganze Körper gerade ausgerichtet.


    Ich hatte beginnend an der Vertikalklebestelle des "fertigen" Teils das n. Teil mit Lasche angesetzt und dann Lasche für Lasche rundum geführt. Am Ende schloss das Teil auf der bereits fixierten Lasche am Anfang ab.

    Problem: Wenn man jede Lasche einzeln befestigen will, wird man genauer, aber oft hat der Kleber das noch nicht geklebte "Ende" des Teils doch erwischt und es würde bei Weiterführung schief/unpassend werden. Also muss man es vorsichtig lösen und dann weitermachen. Genauso die Methode "Klebstoff nicht auf Laschen, sondern innen am aufzuklebenden Teil anbringen": Da fummele ich von innen mit dem Laschen, damit sie gut mit dem Klebefilm verbinden. Aber .... ziehe am einen Ende, verschiebt sich alles am gegenüberliegenden Ende und umgekehrt. Auch damit wird das nichts Gutes.


    Wie bringt der erfahrene Kartonbauer einen "Ring" an einem anderen an?

    a) Lasche benetzen, eine nach der anderen EINZELN befestigen?

    b) Dito mehrere Laschen in einem Rutsch (Wieviele von allen in Prozent/Kreisgraden sind dann machbar?)

    c) Dito alle Laschen in einem Rutsch

    d) Laschen von innen mit Werkzeug an benetzte Innenwand andrücken/befestigen: Einzeln, mehrere, alle

    oder was gibt es noch für Methoden?



    Bleibt noch eine andere grundsätzliche Frage:

    Da ich bemerke, dass ein Modell bei meinem 1. Versuch nichts wird und auch der 2. und 3. kaum an irgendetwas hier gezeigtes heranreicht, muss ich einige Bogen wiederholt ausdrucken. Schon oft lese ich hier, dass hier und da etwas nichts geworden ist, aber man sich irgendwie geholfen hat oder nochmals eine Versuch gemacht hat. ich schliesse daraus, dass der geneigte Kartonbauer selbst von auf Papier gekauften Bogen einen Scan hat/anfertigt, den er beliebig oft für diesen Zweck ausdrucken kann. Das ist ja für den Downloader das Gleiche und rechtlich völlig OK.

    Bleibt für mich die Frage:

    Baut der erfahrene Kartonbauer das Modell

    - aus dem vom Verlag gelieferten (Papier-)Bogen oder

    - stets von Ausdrucken, nachdem das Original gescannt wurde?


    Ich kann mir nämlich gut vorstellen, dass sich die Farben von Ausdruck und Original in der Regel unterschiedlich geben und deshalb gleich mit dem Ausdruck begonnen wird.


    Meine bisher gekauften Bogen habe ich stets im Original verbaut, ohne einen Scan vorher herzustellen. U.a. auch deswegen, weil die Bogen nicht A4 waren (alte Schreiber-Bogen) und ich zu faul war, diese aufzuteilen/zu beschneiden, dass sie gescannt hätten werden können....

    Auch deshalb ist mein erster Versuch nach vielen Jahren ("Do-X") in der blauen Tonne gelandet. Tja, meine Hybris....

    Viele Grüße

    Stephan

    Hallo,

    habe jetzt durch intensives Googeln ein Video mit Baubericht zu meinem Modell gefunden. Falls es Euch interessiert: CANON Space Shuttle Baubericht youtube


    Mein Kommentar nach 4 eigenen Versuchen, dieses Modell zu bauen (bevor ich dieses Video fand):

    - Insgesamt er hat es ganz gut hinbekommen, da steht mein letzter Versuch (der 4. ) ein wenig nach. Wohl auch, weil ich die Reihenfolge in meiner Arroganz nicht eingehalten habe: ja, die Flügel MÜSSEN vor der Endmontage des Rumpfes angesetzt werden.... arghhh!
    Mich interessiert brennend, ob einer von den werten Erfahrenen in diesem Forum das Modell so baut wie allgemein in den Bauberichten zu sehen ist, d.h. dass man das "Papiermodell" nicht mehr als solches erkennt. Ist die Bausatzqualität hierfür überhaupt ausreichend?


    - die mir die meisten Schwierigkeiten bereitenden Dinge hat er ausgelassen: Spanten einsetzen (es sind 5, er zeigt nur die Fummelei mit dem 1. Spant), die Formung der Flügelelemente, den Bau der Triebwerke.

    - (Vor-) Formen von Zylindern und Kegeln sieht man nicht wirklich. Es mag sein, dass sein Papier recht dünn ist, dann gelingt das Einpassen ohne Vorformung leichter. Ich hatte 160g Papier, nächstes mal werde ich vielleicht ... 120g.../100g verwenden? Freue mich über Eure Empfehlung!

    - Kantenfärben findet nicht statt, nun ja, muss ja auch nicht sein. Ich mache das mit Wasserfarben, die ich ziemlich "trocken" mische/anrühre.

    - es ist angebracht, beim Einsetzen der Bugnase nicht der Anleitung zu folgen : so hat man Zugriff nach innen, um die weiteren Ringe einzupassen. Dieses Teil "1-1" setzt man also nach Belieben später ein.

    - Der Übergang des Namens "Endeavour": nun, das sieht bei ihm genauso ungenau aus wie bei mir. Da wage ich mal das Urteil: das liegt am Bausatz. Herr Kiyonaga liest hier hoffentlich nicht mit ... :cool:

    - Wartezeiten zum Abbinden von Klebevorgängen kann ich nicht erkennen, aber ich vermute, dass das Anbringen eines Hüllelements am Rumpf auch mindestens 2 Vorgängen mit Pause besteht: 1. Lasche am Unterteil, 2. Spitze Laschen in der Rundung, /+ 3. Lasche am Unterteil der gegenüberliegenden Seite

    In einem einzigen Vorgang sollte man das doch wohl nicht machen, oder?


    Meine "Lessons learned":

    1. Nutze häufiger eine Pinzette zum Andrücken von Laschen von innen in Kegeln/Zylindern. Ich nehme bisher (auch) gern die Finger, aber die dann manchmal zu nachgiebig oder groß....machen mehr Schaden als mit einer Pinzette.

    2. Halte Dich pedantisch an die Reihenfolge in der Anleitung. Ausnahmen bedürfen einer klaren Begründung.

    3. Die richtige Papierauswahl ist bei Modellen "die halbe Miete". Zu meiner Überraschung verweist der Link bei Canon auf 170gr Papier. Das ist mir (noch) zu störrisch.


    Kommentare sind erwünscht!

    Gruß aus Erlangen

    Stephan