Ahoi Nolting,
es ist mir eine große Freude die Cap Frio hier wachsen zu sehen. Die Methode zur manuellen Abwicklung ist mir auch vertraut.
Viele Grüße
Cariño
Ahoi Nolting,
es ist mir eine große Freude die Cap Frio hier wachsen zu sehen. Die Methode zur manuellen Abwicklung ist mir auch vertraut.
Viele Grüße
Cariño
Moin Lars,
die Reling macht schon echt was her, da wirkt der Motor gleich ganz anders. Im Bogen habe ich keine Reling beigefügt, da eine Bretterzaunreling alle Details verdecken würde.
Ich werde meinen Motor (wie die anderen veröffentlichen Modelle auch) ebenfalls mit nach Bremen bringen, dann können wir unsere Modelle vergleichen. Die Motoren sind als Deckslast für die EENDRACHT tatsächlich etwas überdimensioniert. Ich war gerade noch auf der Suche nach einem guten Video, wie so ein Motor von der Fabrik zum Bauplatz transportiert wird, bin aber nicht fündig geworden. Teilweise werde diese nach der Abnahme auf dem Prüfstand auch wieder in einzelne Blöcke zerlegt und dann im Schiff wieder zusammen gesetzt. Was ich euch aber nicht vorenthalten möchte, das ist einmal ein Video, wie so ein Motor in der Fabrik zusammen gebaut wird:
Und ein Video, wie auf der Werft ein Motor in ein Schiff im entstehen eingebaut wird und anschließend das Schiff weiter drumherum gebaut wird:
Viele Grüße
Cariño
Moin Lars,
das ist wie gewohnt sehr schön gebaut. Ich bin auch schon auf deine Erweiterungen gespannt. Auch die Hochdruckleitungen sind dir sehr gut gelungen. Allerdings fördern diese kein Kraftstoff, sonder Hydrauliköl, um damit elektrohydraulisch gesteuert die Abgasventile zu öffnen. Bei Großdieselmotoren werden die Abgasventile schon länger hydraulisch geöffnet, da die Versuche diese wie bei einem Automotor mit Stößelstangen und Kipphebelblock zu öffnen nicht besonders ergiebig waren.
Ich wollte ja noch was etwas dazu schreiben, wie die Frischluft in den Zylinder kommt. Das habe ich zumindest weiter oben angekündigt. Also zuerst wird diese aus dem Maschinenraum über den Luftfilter vom Turbolader angesaugt und verdichtet. Dabei wird die Luft erwärmt, was ungünstig ist, da warme Luft sich ausdehnt und somit weniger Sauerstoff pro Volumen für die Verbrennung zur Verfügung steht. Daher wird die Luft anschließend im Ladeluftkühler rückgekühlt, wobei wegen der Luftfeuchtigkeit Kondensat anfällt. In den Tropen können das schon ein paar Kubikmeter Wasser am Tag sein, die im Wasserabscheider vom Ladeluftkühler abgeschieden werden. Danach gelangt die Luft in den Ladeluftkanal, auch Spülluftkanal genannt. Im Modell sind das die Röhren neben den Ladeluftkühlen. Auf dieser Höhe ist auch das untere Ende der Laufbuchse. Wenn der Kolben in seiner unteren Lage ist, werden die Spülluftschlitze freigegeben, und über diese Schlitze wird die Frischluft in den Zylinder gedrückt. Da zu Beginn, wenn die Spülluftschlitze frei gegeben werden, auch das Abgasventil geöffnet ist, drückt die Ladeluft die sich noch im Restmenge an Abgasen aus dem Zylinder. Das macht man, um einen guten Gaswechsel zu erreichen. Anschließend schließt das Abgasventil und es gelangt noch mehr Ladeluft in den Zylinder, bis durch die Kolbenbewegung die Schlitze wieder verdeckt sind. Das Abgasventil öffnet übrigens kurz bevor der Kolben bei seiner Bewegung nach unten die Spülschlitze erreicht und der Abgasdruck entweicht in den Abgaskanal. Dieser Abgasstrom wird dann auch dafür genutzt, um den Turbolader anzutreiben.
Ich hoffe, dass diese Ausführung auch für Laien verständlich war.
Viele Grüße
Cariño
Ahoi,
Noch mal spannend zum Thema und Motor
[External Media: https://youtu.be/6khqhojg9a8?si=6OtCjOm_DGqrkgTC]
auf das Video bin ich zufälligerweise auch am gleichen Tag gestoßen. Der erklärt den Zusammenhang zwischen Brennstoffverbrauch und Geschwindigkeit sehr anschaulich. Zur Zeit ist in der Branche viel Bewegung in dem Bereich, vieles passiert auch parallel. Das in einem Video abzudecken ist daher recht schwer. Aber die Motorleistung und Geschwindigkeit wird tendenziell weiter sinken, um mit verschiedenen Regularien im Einklang zu sein.
Da haben wir global zum Beispiel den CII (Carbon Intensity Indicator). Vereinfacht ausgedrückt gibt der CII an, wie viel CO2- Äquivalent pro transportierter Ladung in die Luft gepustest wird. Abhängig vom Wert gibt es 5 Klassen von A (sehr gut) bis E (sehr sehr schlecht). Bei einer schlechten Einstufung muss man einen Plan vorlegen, wie man besser werden will. Das kann beispielsweise die Verwendung eines umweltfreundlichen Kraftstoff sein, das können technische Maßnahmen sein wie die Nachrüstung einer Luftschmierung (im Video auch erläutert) oder eine Drosselung der Motorenleistung oder aber auch operative Maßnahmen, in dem man langsamer fährt (Wie im Video angesprochen wächst der Treibstoffbedarf und damit auch die Emissionen etwa mit der dritten Potenz zur Geschwindigkeit). Einige Häfen lassen den Wert inzwischen auch in die Hafengebühren einfließen. In Kraft ist das seit 2024.
Und dann werden Schiffe seit 2024 auf europäischer Seite mit in den Emissionshandel eingeschlossen (EU ETS). Das heißt, alle Schiffe müssen für die Fahrt zwischen zwei EU- Häfen voll und für Fahrten zwischen einem EU- Hafen und einem auswärtigem Hafen für 50 % ihrer Treibhausemissionen Zertifikate kaufen. Die Einnahmen werden genutzt, um die Infrastruktur für zukünftige, klimaneutrale Kraftstoffe aufzubauen. Ein ähnliches Vorhaben einen globalen Emissionshandel aufzubauen ist letzten Herbst am POTUS gescheitert.
Auch wenn die Fluchtung nicht ganz hundertprozentig ist, hast du bis hier hin doch einen schönen Motor gebaut.
Viele Grüße
Cariño
Moin zusammen,
Vielen Dank für die ganzen weiteren Daumen und den Beitrag von Andreas. Wie du richtig anmerkst, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Gibt es eigentlich auch irgendwo zeitgenössische britische Militärfahrzeuge in 1/250?
Als Ladung für den Tieflader habe ich mich ganz klassisch für einen Kettenbagger entschieden. Wobei das Teil dann doch etwas sehr fitzelig geworden ist. Der Viehtransporter ist nur eine umgepönte Variante des Trockenfrachtauflieger. Was sagt ihr zu dem Innenlader? Die Reifen sind etwas zu breit geworden und die Betonwand ist mir etwas zu dunkel, aber das habe ich schon angepasst. Für einen Containerstapler ist auf den drei Seiten leider kein Platz mehr, die sind jetzt voll.
Hier ein paar Aufnahmen der neuen Fahrzeuge:
Der Bagger im entstehen:
Drei Ansichten des Innenladers ohne Ladung:
Und drei Ansichten der neuen Fahrzeuge:
Viele Grüße
Cariño
Moin,
auch ich werde hier gespannt zuschauen. Das Plakat kenne ich auch. Ich freue mich immer ein Schiff der ehrenwerten HSDG wachsen zu sehen.
Viele Grüße
Cariño
Dear Mr Okuda,
I am very impressed. As a marine engineer, I particularly admire the V engines. I look forward to gaining insights into your construction process, when you will continue with your great work.
Yours sincerely,
Cariño
Moin zusammen,
vielen Dank für eure Vorschläge, Johannes und pianisto. Einen Innenlader hatte ich gar nicht auf dem Schirm, da werde ich schauen, ob ich da was finden werde. Da kommt mir auch noch ein Viehtransporter in den Sinn. Und für die Ladung für den Tieflader habt ihr ja schon viele gute Vorschläge geliefert. Ein Rettunsboot hätte ich bereit, ich tendiere gerade aber eher zu irgend einem Baustellenfahrzeug.
Wenn dann noch Platz ist, nachdem ich die oben genannten Punkte abgearbeitet habe, kann ich noch nach einem Containerstapler schauen. Aber ohne Garantie.
Viele Grüße
Cariño
Moin Lars,
Respekt vor dem Rollmarathon. Ich habe mich extra für die 7- Zylinderversion und nicht für die mit 12 oder 14 entschieden, um nicht zu viele Röhrchen rollen zu müssen.
Das Video musst ich mir auch erst einmal anschauen. Das ist schon viel anschaulich erklärt. Noch zwei Anmerkungen. Am Ende erwähnt der Sprecher noch, dass es kein Common- Rail- Motor ist, wie dein Motor. Daher fehlen die einzelnen Kraftstoffpumpen bei den jeweiligen Zylindern. Und ein moderner Zweitaktmotor wird nicht mit Seewasser gekühlt, dazu ist der zu teuer. Seewasser ist sehr korrosiv und durch die Lebewesen im Wasser besteht die Gefahr, dass sich im System Bewuchs bildet, welcher die Leitungen dicht setzten kann und den Wärmeübertrag behindert. Daher werden die Motoren mit Frischwasser gekühlt, dem zum Korrosionsschutz regelmäßig Zusätze zugegeben werden. Dieses wird dann über einen Seewasserkühler rückgekühlt. Das ganze nennt sich indirekte Kühlung. Das Seekühlwassersystem besteht nur aus der Ansaugung über einen der beiden Seekästen, dem Seewasserfilter, der Seekühlwasserpumpe, den Seewasserkühler und dem Austritt. Filter, Kühler und Pumpe sind redundant ausgelegt. Zusätzlich gibt es im Seekühlwassersystem auch noch ein aktiver kathodischer Korrosionsschutz entweder mit Strom oder mit Opferanoden, um das System zu schützen. Trotzdem rostet es dir nach ein paar Jahrzehnten weg und es sind Leitungen zu tauschen/ flicken.
Viele Grüße
Cariño
Moin zusammen,
zuerst einmal vielen Dank für die ganzen Daumen und die freundlichen Beiträge von Johannes und Andreas. Für Dioramen bieten die kleinen Fahrzeuge, ob Containerterminal, Bahnhof oder Fähre, Möglichkeiten genug. Hier einmal der aktuelle Stand:
- 1 Terminal-Zugmaschine
- 2 verschiedene Sattelzugmaschinen
- 1 Tankauflieger dreiachsig
- 1 Containerchassis dreiachsig
- 2 Kofferauflieger, einmal dreiachsig, einmal zweiachsig
- 1 Pritschenauflieger
- 1Tiefladeauflieger
Pritschenauflieger, Tankauflieger und Containerchassis werde ich ebenfalls auch als zweiachsige Option anbieten, da sich gezeigt hat, dass der Bau der Reifen doch mit am meisten Zeit frisst. Etwas Platz ist noch auf den Bögen. Gibt es noch besondere Wünsche? Sonst wird mit verschiedenfarbigen Varianten aufgefüllt. Nochmals der Hinweis, dass der Container auf den Bildern von David Hathaway/ Paper Shipwright ist und nicht Teil des Bogens sein wird.
Viele Grüße
Cariño
Moin Dirk,
Der Schiffszimmermann (oder wie heißt das auf einem Containerschiff?) muss nun noch einmal zum Lehrgang. - natürlich auf eigene Kosten.
Fachpersonal zu finden wir immer schwieriger. Wobei der Zimmermann in der Frachtschifffahrt ausgestorben ist. Genau wie Funker, Lagerhalter oder auch Zahlmeister. Die Decksbesatzung besteht nur noch aus dem Bootsmann (Bosun/ Boatswain), den Voll- und Leichtmatrosen (AB = able seaman/ OS = ordinary seaman) und wo notwendig dem Decksschlosser (deck fitter). Bootsmann und Fitter haben mit dem Ladungsumschlag nichts zu tun. Der 1. Wachoffizier (Chief Mate) ist für die Ladung und den Stauplan zuständig. Den Umschlag überwachen dann abwechselnd der 2. WO und der 3 WO (2nd Mate/ 3rd Mate) im 6 h: 6 h- Rythmus. Dabei werden diese von einem AB unterstützt, während an der Gangway ein OS Wache steht und gleichzeitig das Ladelogbuch führt. Wobei für Containerschiffen in manchen Häfen auch schon Servicedienstleister diese Aufgabe übernehmen, da für die Besatzung alleine die Überwachung von bis zu 11 Brücken parallel quasi unmöglich ist.
Von der Hafenseite gibt es dann in der Regel einen Vormann (fore man) pro Brücke, der für die Koordination zwischen der Brücke und der Besatzung zuständig ist. Wenn die Besatzung z.B. nicht damit einverstanden ist, wie ein Container abgestellt wurde, dann sagen die dem Vormann Bescheid, damit der mit der Containerbrücke in Kontakt tritt. Das Laschen übernehmen dann Hafenarbeiter, Stevedores genannt. Wobei auf kleinen Feederschiffen das gerne auf die Besatzung aufgedrückt wird, um Geld zu sparen. Auf Schwergutschiffen lascht die Besatzung meist auch selbst, aber das ist auch n ganz anderer Schnack als aufm Containerschiff. Die Besatzung erhält dann aber ein Laschgeld. (Sofern der Alte es sich nicht in die eigene Tasche steckt.)
Was deine zu kurze Brücke anbelangt, da sollte ein etwas längerer Ausleger reichen. Die Brücke kommt halt von einem Binnenhafen, die haben da ganz andere Maße als die Seehäfen. Containerbrücken für Seeschiffe gäbe es von WHV und MDK, die nehmen dann aber auch gleich bedeutend mehr Raum ein. Zeithistorisch würde eine Brücke, wie du sie hast, mit längerem Ausleger besser passen.
Viele Grüße
Cariño
Moin zusammen,
vielen Dank zuerst einmal für die ganzen Daumen. Ich habe den Tankwagen überarbeitet sowie einen terminal tractor, zwei Zugmaschinen und einen Tieflader konstruiert. Somit geht es weiter mit dem Probebau. Und von dem Trockenfrachtauflieger habe ich noch eine Zweiachsversion erstellt.
Viele Grüße
Cariño
Dear Minoru Okuda San,
I am truly impressed by your magnificent model. I am lost for words.
Cariño
Moin zusammen,
nochmals vielen Dank für die ganzen Daumen und auch die jüngsten Beiträge von Jo, Johannes und Ulrich. Jos schicke Schiffe sind schon eine ganz andere Größenordnung.
Hier zeigt sich, zumindest für mich, wie wichtig der Unterwasserrumpf ist.
Und da sprichst du mir aus der Seele. Ein Schiff ist für mich nur mit Unterwasserschiff vollständig, genau wie man den Menschen ja auch nicht auf Hüfthöhe durchschneidet. Ausnahmen für Dioramen sind natürlich gestattet.
Viele Grüße
Cariño
Moin Dirk,
ich kann mich den Glückwünschen nur anschließen. Nicht nur das Schiff, sondern auch die Darstellung sind sehr stimming.
Viele Grüße
Cariño
Moin zusammen,
für mein aktuelles Projekt brauche ich noch Sattelauflieger als Ladegut. Gestern habe ich 4 verschiedene Stück gezeichnet und gestern sowie heute probegebaut. Mit Ausnahme des Tankwagens bin ich auch schon sehr zufrieden mit den Aufliegern. Und wie ich am Bauen war, kam mir der Einfall, dass ich die Auflieger als separaten Bogen raus bringen kann. Dann brauche ich aber auch noch ein, zwei Sattelzugmaschine sowie einen Terminal Tractor, die werden daher als nächstes gezeichnet. Bis jetzt habe ich einen Planenauflieger in Grün, einen Pritschenauflieger in Türkis, ein Containerchassis sowie einen Tankauflieger in Grau.
Ein erster Eindruck:
Die Container auf dem Containerchassis sind von David Hathaway/ Paper Shipwright.
Der aktuelle Zwischenstand:
Ich freue mich auf eure Anmerkungen.
Viele Grüße
Cariño
Moin Lars,
der Zylinderkopf ist dir wunderbar gelungen. Oben auf dem Deckel ist aber nicht das Einspritzventil, sondern der Aktuator für das Abgasventil. Auch wenn die Einspritzventile in Realität schon echt groß sind, habe ich die am Modell weg gelassen, Der Großteil vom Ventil verschwindet eh im Kopf und dann müsste man noch pro Zylinder drei Kraftstoffleitungen darstellen, das wird irgendwann unsauber und unübersichtlich. Außer den Einspritzventilen und dem Abgasventil befinden sich im Kopf noch das Startluftventil, über welches Anlassluft zum Starten auf den Kolben gegeben werden kann, ein Sicherheitsventil sowie ein Indikatorhahn. An diesem kann ein Messgerät angeschlossen werden, um den Zylinderdruck aufzunehmen, wodurch wichtige Erkenntnisse zum aktuellen Zustand des Motors gewonnen werden können.
Das Abgasventil wird hydraulisch betätigt. Dazu wird Öl durch Pumpen in ein Hochdruckrohr gefördert. Dieses Rohr ist genau so wie das Kraftstoffhochdruckrohr im Kasten 4b aus deinem letzten Beitrag versteckt. Von dort gelangt es dann über die Hochdruckleitungen – im Bogen nach Schablone 5l zu fertigen, zum Aktuator, sobald das dazugehörige Magnetventil auf macht.
Wie die Frischluft in den Zylinder kommt, dazu sage ich was, wenn du beim Ladeluftsystem (Baugruppe 9) angekommen bist.
Viele Grüße
Cariño
Moin Daniel,
einfach wunderbar, deinen Trecker im Entstehen zu beobachten.
Somit hab' ich keine Ahnung, wofür der Haken gut ist
Aber so (ungefähr
) sieht ein Fanghaken an einem Trägerflugzeug aus, klarer Fall
So eine humorvolle Beschreibung habe ich auch noch nicht gehört. Der Haken ist auch als Hitchhaken bekannt und ist ein tiefliegender Anhängepunkt.
Die Stange auf dem zweiten Bild ist wahrscheinlich dazu da, um Anbaugeräte am Traktor zu fixieren, was aber jetzt nicht mehr geht, weil ich mich für die Anhängerkupplung entschieden habe. Das läuft unter "entweder/oder", weil auch im richtigen Leben die Kupplung nur drangeflanscht wird, wenn es einen Anhänger zu ziehen gibt
Da liegst du genau richtig. Die Stange, Oberlenker genannt, bildet zusammen mit den beiden Unterlenkern den Dreipunkt-Kraftheber, der auch als Dreipunkthydraulik oder Dreipunktaufhängung bekannt ist. Bei älteren Traktoren wie deinem befindet sich der Anbaupunkt für diesen hinter dem Zugmaul, daher wird er sofern nicht gebraucht irgendwo zischengelagert. Gleiches gilt für das Zugmaul, welches mittels Bolzen leicht abbaubar ist. Bei moderneren Treckern liegt der Anbaupunkt für den Oberlenker oberhalb des Zugmaules, welches inzwischen auch in mehreren Stufen höhenverstellbar ist. Durch eine zusätzliche Haltesstange, die den Oberlenker dann nach oben hin fixiert, ist dieser bei Nichtbenutzung gesichert und muss nicht extra an- und abgebaut werden.
Viele Grüße
Cariño
Moin Lars,
ich hätte es nicht besser bauen können. Heute bin ich auf eine Doku zu großen Schiffsmotoren gestoßen, die ich euch nicht vorenthalten möchte:
Viele Grüße
Cariño
Moin zusammen,
so ähnlich wie die Seatrout, das Schiff in drei bis vier Teile aufgeteilt, das hätte schon was. Vielleicht packt jemand so ein Projekt ja mal an.
Viele Grüße
Cariño
Ein Zweischrauber hat auch Vorteile
Ahoi,
da kommen mir spontan die Großcontainerschiffe der Triple-E-Klasse von Mærsk sowie die Q-Max LNG- Tanker in den Sinn. Die werden jeweils von zwei Zweitaktern mit 7 Zylindern angetrieben.
Viele Grüße
Cariño
Moin zusammen,
vielen Dank an eure lieben Beiträge, Stephan und Wolfgang, Manfred und Christoph.
Manfred hat da ein interessantes Thema angesprochen. So ein einzelnes Segement oder ein Schnitt durch so ein Schiff wäre auch was Interessantes.
Viele Grüße
Cariño
Moin Klaus,
gerne doch, ich muss mich nur immer zusammenreißen nicht gleich ein Fachbuch zu verfassen, sondern nur einen übersichtlichen Beitrag.
Viele Grüße
Cariño
Moin zusammen,
vielen Dank für die ganzen Daumen und für die Beiträge von Pianisto und Lars.
Ja, das ist schon gewaltig das Model, aber doch nichts im Vergleich zu den aktuellen Megamaxern mit 24 000 TEU (6 fache Stellplatzkapazität) und einer Tragfähigkeit von ca. 220 000 tdw wie die aktuelle Hamburg Express oder die CMA CGM Jaques Saade, die auch regelmäßig nach Hamburg kommen. Die sind doppelt so breit und 1,5 mal so lang (B: 62 m * L: 400 m). Das auf dem ersten Blick erstaunliche ist, dass die so viel größeren Schiffe von Motoren angetrieben werden - meist sind es Mehrstoffmotoren, die auf Erdgas und Rückstandsölen laufen können - die nur 50 % Mehrleistung ausweisen. Diese Motoren haben eine ähnliche Bohrung und i.d.R. 11 bis 12 Zylinder. Warum steigt die Motorleistung nicht in gleichem Maße wie die Tragfähigkeit? Zum einem sind die Rümpfe strömungsdynamisch viel günstiger ausgelegt als noch vor 20 Jahren, zum anderen - und das ist der wichtigere Aspekt - sind diese Schiffe für eine geringere Geschwindigkeit ( ca 18 -19 kn statt 24 - 25 kn) ausgelegt. Da der Schiffswiderstand etwa mit der dritten Potenz zur Geschwindigkeit steigt, wird bei geringerer Geschwindigkeit auch weniger Antriebsleistung benötigt.
Ist die Frage, ob sich jemand so ein Megamaxer in 1/250 in seine Wohnung stellen würde. Ich für meinen Teil habe nicht genug Platz dafür.
Viele Grüße
Cariño
Moin Lars,
ich hier werde ich dir naturgemäß genau zuschauen und wünsche viel Erfolg und Freude beim Bau. Gab es in irgend einem Bogen nicht auch mal eine Kurbelwelle als Beiwerk? Meine da mal was gesehen zu haben.
Wo Ralph den Automotor erwähnt hat, die Booster Unit hat mehr Hubraum als ein kleiner PKW- Motor. Was ist die Booster Unit? Wir haben hier einen Common Rail Motor vor uns. Die 4 V- förmig platzierten Kraftstoffpumpen dieser Unit fördern gemeinsam in ein Hochdruckrohr (bis zu 1 000 bar). Von diesem gehen zu den einzelnen Zylindern dann Leitungen zu den Einspritzdüsen, 3 pro Zylinder. Diese werden einzeln mittels Magentventil angesteuert. Bei Volllast werden immer alle drei Ventile betätigt, bei Teillast geht das reih um, jede Düse ist mal dran. Auch die Einspritzdauer wird so kontrolliert. Dies führt im Vergleich zu mechanisch gesteuerten Motoren zu bedeutend besseren Emissionswerten, sodass mechanisch gesteuerte Zweitakter seit einigen Jahren schon nicht mehr verbaut werden.
Viele Grüße
Cariño
Moin zusammen,
vor einigen Jahren schon habe ich dieses Schiff gebaut. Es ist zugleich das letzte Modell, bei dem ich LC- Reling verwendet habe, danach bin ich auf Ätzreling umgestiegen. Zuerst ein paar Daten zum Original:
Jahrezehntelang orientierte sich die Abmessung von Containerschiffen an der Größe der Schleusen vom Panamakanal, um nichts an Einsatzflexibilität einzubüßen. So bildeten diese Schiffe über lange Zeit das Rückrat der Weltcontainerflotte. Seit der Erweiterung 2016 können auch viel größere Schiffe, Neopanamax gennant, durch den Kanal, auf den Routen von Europa nach Asien waren diese Panamaxe schon länger durch bedeutend größere Schiffe abgelöst worden. Heutzutage sind sie noch auf vielen Nischenrouten und Zubringerdiensten zu finden.
Hier ein paar Daten zum Kahn:
| Besatzung: Länge über alles: Breite: Geschwindigkeit: Staufähigkeit: Leergewicht: Trägfähigkeit: Leistung der Hauptmaschine: | 21 Mann 268m 32.2 m 24,5 kn 4 200 TEU 17 000 t 52 800 t 40 000 kW |
Die Länge von 1,08 m bringt es mit sich, dass das Schiff nicht in mein Regal passt. Daher habe ich mir ein altes Aquarium organisiert, eine Tischplatte drauf gelegt und jetzt steht das Modell in meinem Wohnzimmer. Anschließend habe ich den passenden Motor gebaut, dieser ist inzwischen hier erhältlich:
Das Schiff selbst wird ein Unikat bleiben, aber ich bin am überlegen beizeiten mal einen Sammelbogen mit verschiedenen modernen Rettungsbooten heraus zubringen (Wie immer ohne Gewähr auf Erfüllung).
Und nun ein paar Bilder. Gar nicht so leicht den Koloss einzufangen.
Viele Grüße
Cariño
Moin Johannes,
Ich habe auch ein paar Standardteile mit Ösen. Am besten dürfte das hier passen, die Ösen haben eine Größe von ca. 1,5x1 mm:
ja, diese Ösen sind wunderbar. Ich bin immer wieder faziniert davon, was du noch so in deinem Shop anbietest. Schäkel zum Anschlagen der Trosse an der Öse hast du ja auch.
Viele Grüße
Cariño
Moin Lars,
ich bin von deiner Umsetzung begeistert. Es freut mich, dass alles geklappt hat. Der erste Baubericht von einem meiner Modelle hier im Forum, und dann gleich so ein schön sauber bebautes Modell. Besser hätte ich es mir nicht träumen können. Zeigt es mir doch, dass sich der Aufwand aus einer Skizze einen Modellbogen zu erstellen gelohnt hat.
Moinsen Moritz;
feines Schaustück; kleine Anmerkung, Anregung. Diese Segmente, wo auch immer sie hergestellt werden - sie müssen bewegt werden. Angehoben, justiert, verschweißt. Sinnvollerweise werden dann wohl - in meiner Phantasie - entsprechende "Ösen" innerhalb des Segments an 4 oder nach Grösse mehrere, an die innere Wand angebraten. Denn irgendwo muss der Kranführer ja auch seinen Haken und die entsprechenden Seile einschäkeln können .. nur als Idee, so etwas nachzustellen - kleine Teile, beleben aber ungemein?
Gruss
kartonskipper, der auf entsprechende sachdienliche Hinweise hofft .. .ich habe aber auch immer was zu meckern ...
Zu dem Einwand von kartonskipper, an Anschlagpunkte habe ich tatsächlich nicht gedacht. Die entsprechenden Augen werden ja immer nur angebraten, bis das Segment in Position ist, und dann wieder abgebrannt. Ich habe etwas recherchiert. Wenn die Vorbildsegmente mittels Schwimmkran angehoben werden, sind i.d.R 4 Trossen angeschlagen. Anschlagspunkte befinden sich dann in den 4 Ecken der Tankdecke (auch als Laderaumboden bekannt) auf Höhe der Spanten. Die Augen sind grob gepeilt ca 200 * 200 bis 300 *300 groß und ca 60 dick (alle Maße in mm). Auf unseren Maßstab umgerechnet wäre das ein Bauteil von ca. 1*1 mm MIT Bohrung. Viel Spaß beim Ausschneiden. Alternativ kann man die Bügel vom Handlauf, die sich manchmal an den beiden Enden von LC- oder Ätz- Reling befinden, als Auge nehmen.
Viele Grüße
Cariño
Moin Lars,
ich bin begeistert von deiner Umsetzung. Die ca. 0,5 mm Überstand zum Hauptdeck sind fest eingeplant, um das kleine Süll vom Hauptdeck darzustellen. Auf Frachtschiffen ist dieses am Übergang Hauptdeck - Außenhaut angebracht, um z.B. das Herunterrollen von Gegenständen zu erschweren. Bei der Seatrout ist die Kante auch so vorgesehen. Und damit sich kein Stausee bildet, sind in regelmäßigen Abständen Speigatten als Ablass eingelassen. Diese müssen wir beim Bunkern immer mit Stöpseln verschließen, damit eventuell austretender Kraftstoff nicht ins Wasser fließt.
Was die Farbgebung anbelangt, da war Johannes schon etwas schneller mit der Richtigstellung. Gerne möchte ich aber noch den technischen Hintergrund erläutern. Zum ordentlichen Aushärten der Farbe ist die richtige Luftfeuchtigkeit und das richtige Temperaturband notwendig. Wenn man sich nun die Werften in der Ems Dollart Region anschaut, sei es nun Royal Bodewes in Hoogezand oder Ferus Smit mit Standorten in Westerbroek und Leer - nur um ein paar zu nennen -, so fällt auf, dass die alle über einen offenen Querhelgen als Bauplatz verfügen. Witterungsschutz ist nicht vorhanden. Daher werden die Segemente in der Vorfertigung in temperierten Hallen gepönt, was den zussätzlichen Vorteil bietet, dass hier das Segment noch gedreht werden kann und der Farbauftrag von allen Seiten möglich ist. Diese Segmente werden dann nur noch auf dem Helgen zusammen geschweißt. Wenn das Segment dann erst einmal auf den Pallen steht, kommt man an die entsprechenden Stellen nicht mehr ran. Bei den Dockungen im späteren Schiffsleben füht dieses Problem dazu, dass an einigen Stellen der Schiffsanstrich nicht erneuert wird, da es zu aufwändig wäre alle Pallen umzustellen.
Und wie von Johannes ebenfalls erwähnt, erwirbt man eine PDF- Datei mit einer Vektorgrafik eines Modelles für den privaten Gebrauch. Was man damit in seinem Kämmerlein damit macht, ist der eigenen Kreativität überlassen. Ich habe bewusst die Vektorgrafik nicht in eine Bitmap oder Pixelgrafik geändert. So kann jeder relativ einfach z.B. das Modell seinen individuellen Farbansprüchen anpassen, da z.B. dieses Segment in 8 verschiedenen Kombinationen zu veröffentlichen den Aufwand nicht rechtfertigt.
Viele Grüße
Cariño
Moin Lars,
da freue ich mich aber sehr den ersten Baubericht einer meiner Modelle hier im Forum zu sehen. Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß beim Bau. Auf deine Umsetzung bin ich gespannt. Gestaltungsmöglichkeiten gibt es in der Tat viele. Hier zum Beispiel ein paar Eindrücke, die ich so ähnlich bei der Konstruktion im Kopf hatte:
Neues von den Werften im Emsrevier - Seite 120 - Forum Schiff
Neues von den Werften im Emsrevier - Seite 126 - Forum Schiff
Viele Grüße
Cariño
Moin Peter,
frohe Weihnachten. Da zeigst du uns ein schönes und nicht alltägliches Modell. Die Bilder werde ich mir noch mehrmals anschauen. Da kam mir gleich die Idee Norddeich Radio auf meine persöhnliche, ewig lange Liste der noch zu konstruierenden Modelle zu setzten.
Viele Grüße
Cariño
Moin Sascha,
Maligayang Pasko! Herzlichen Glückwunsch zu deiner Statendam. Schön, dass die noch fertig geworden ist. Und dieses Gefühl der Bewunderung, was die Kollegen ausstrahlen, wenn sie ein fertiges Modell sehen, ist einfach was ganz besonderes. Hab noch ein paar schöne Tage an Bord.
Viele Grüße
Cariño
Moin Sascha,
als jemand, der auch schon mehrere Schiffsmodelle an Bord gebaut hat, weiß ich natürlich um die wiedrigen Umstände. Seegang, die räumlichen Gegebenheiten und das Fehlen eines Fachhandels schränken doch etwas die Möglichkeiten ein. Letzten Vertrag hatte ich das Problem, dass ich die Farbe für die Reling vergessen hatte und finde mal Indischen Ozean einen Modell- oder Künstlerbedarfsladen. Daher kann ich deinen Frust gut nachvollziehen, habe ich doch ähnliches schon selbst erlebt.
Bei den Jungs gab es immer genug Leute, die trotz aller offensichtlichen Mängel begeister und sprachlos waren und mir die ramponierten Modelle abkaufen wollten. Also Kopf hoch und das Modell als Lehrstück betrachten und sich merken, was nicht rund lief. Dann wird das nächste Modell etwas besser. Ich drücke dir die Daumen.
Viele Grüße
Cariño
Moin Dirk,
mir gefällt deine lebendige Art der Präsentation. Wie bei so einem Wimmelbild gibt es bei dir immer was neues, spannendes zu entdecken und man kann sich gar nicht satt sehen an deinem Diorama.
Viele Grüße
Cariño
Moin zusammen,
vielen Dank für deine lobenden Worte, Helmut. Und gerne doch, Lars. Ich bin schon auf eventulle Adaptionen gespannt.
Viele Grüße
Cariño
Ahoi,
vielen Dank für die ganzen Daumen und an Dirk und Lars für eure anerkennenden Beiträge.
Bei den Schriftzügen stellte sich mir das Problem, dass ich die Außenhaut aus farbigem Tonpapier gefertigt habe und da irgendwie die fiktiven Namen und den Heimathafen drauf bekommen musste. Weiß Drucken geht bekanntlich auf einem handelsüblichen Drucker nicht. Das Problem habe ich gelöst, indem ich zuerst den passenden Schriftzug digital erstellt habe und diesen dann gespiegelt ausgedruckt habe. Da die Druckerschwärze leicht durch das Papier schimmerte und um einen andern Weißton zu erhalten, habe ich dann die Rückseite zweimal mit Modellbaufarbe übergestrichen. Anschließend habe ich die einzelnen Buchstaben ausgestichelt und aufgeklebt.
Viele Grüße
Cariño