Posts by Cariño

    Moin zusammen,

    vielen Dank für euer Lob und eure Anerkennung. Ich bin begeistert von den ganzen Beiträgen.

    Allerdings sieht man Ihr die Weltreise nicht an! Höchstens vielleicht bei der Farbwahl der Nationalflagge

    Da musste ich tricksen. Das Gelb im Adenauer wurde nicht mitgedruckt und ich hatte wohl Blau zum Kantenfärben dabei, aber kein Geld. Und Briese Forschung sitzt ja in Leer, daher passt dass auch wieder.


    Viele Grüße

    Cariño

    Ahoi,

    zu diesem Schiff oder dem Bogen selbst muss ich wohl nichts mehr schreiben. Im Gegensatz zu den anderen Modellen, die hier im Forum vorgestellt wurden, sticht meine Maria S. Merian durch den Umstand, dass diese in 24 verschiedenen Zeitzonen gebaut wurde, heraus. Wer kann von einem seiner Modelle schon behaupten, dass es einmal um die Welt gefahren ist? Den Bogen habe ich mit Standartätzteilen von Saemann etwas verfeinert. Den Bogen zu verbauen hat mir viel Freude bereitet, ein paar Unsauberkeiten meinerseits haben sich eingeschlichen. Naturgemäß hat sich der Tisch unter der Schneidmatte wie alles andere um mich herum auch sich regelmäßig von der einen zur anderen Seite und wieder zurück geneigt und ich habe auch nur eine kleine Auswahl an Werkzeug dabei. Mit dem Ergebnis bin ich dennoch zufrieden. Nun heißt es einen geeigneten Karton zu finden, um das Modell demnächst heile zum angedachten Liegeplatz in meiner heimatlichen Vitrine verhohlen zu können.

    Viel Spaß beim betrachten der Bilder


    Viele Grüße

    Cariño

    Ahoi,

    ein schönes Schiff, das gefällt mir sehr gut.

    Bezüglich der Flagge, bis 59 hatten BRD und DDR die gleiche Handeslflagge. Da das Schiff bereits 57 in Dienst gegangen ist, ist an der Beflaggung nichts auszusetzten. Ich habe bei meinen MDK- Bögen nachgeschaut. Bei den Schiffen aus späteren Jahren ist die zu der Zeit gültige Flagge mit Hammer und Ährenkranz dabei.


    Viele Grüße
    Cariño

    Ahoi,

    wir haben mit ein paar Kollegen ausprobiert Figuren zu drucken, aber in 1/250 kam da nichts brauchbares raus. Das Problem war, dass bei dem vorhandenen Drucker die Düsengröße schon zu groß ist, um stabiele Schichten aufzubauen. Die Figuren sind dann ja doch sehr filigran. Aber vielleicht hat noch jemand noch ein anderen Drucker, mit dem das klappt.

    Die Galeone gefällt mir sehr gut und ich bin gespannt, wie die Szenerie später nach Fertigstellung aussehen wird.

    Viele Grüße
    Cariño

    Moin Jürgen,

    ...Ahnung habe ich auch (noch) nicht viel, ich probiere es aber trotzdem mal. Bin selber gespannt, was dabei raus kommt.
    Vielleicht gilt auch hier das alte Sprichwort: "Übung macht den Meister"

    Gruß Jürgen :)

    Genau so habe ich auch angefangen. Nicht lang schnacken, einfach machen. Da gab es ein Model, was ich bauen wollte, wo es kein Bausatz für gibt. Daher habe ich dann einfach los gelegt. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was dabei rum kommt.

    Viele Grüße
    Cariño

    Moin Lars,

    auh von mir alles Gute zur Fertigstellung von diesem tollen Schlepper. 12,5 cm sind für eine Schlepptrosse durchaus realisitsch. Das war in der Ausbildung immer ein Kampf die mit mehren Leuten beizuholen und auf einem Poller zu legen. Gut, das hochziehen hat meistens der Spillkopf übernommen, aber wenn das Auge aufm Deck liegt, muss das trotzdem noch auf den Poller gelegt werden. Und wenn das vorher noch im Wasser war, wiegt das was.


    Viele Grüße
    Cariño

    Moin zusammen,


    etwas verspätet komme ich nun auch dazu den nächsten Bogen an dieser Stelle zu bewerben. Die Sattelzüge (BB hier zu finden: Sattelzüge in 1/250, geb. von Cariño ) sind inzwischen im Shop zu finden. Hier der Link zur Bestellung: https://kartonmodell-gruendling.de/sattelzuege.html.

    Dies ist auch der erste Bogen, zu dem ich ein Deckblatt erstellt habe.

    Auf drei Seiten verteilen sich insgesammt 8 Zugmaschinen, ein Bagger sowie 11 verschiedene Sattelauflieger im Maßstab 1/250. Wenn ich mich nicht verzählt habe, sind je nach Fahrzeug 27 - 61 Bauteile pro Einheit.

    Und hier nun eine kleine Auswahl an Bildern der Fahrzeuge:


    Wie immer ist der Bogen als Download zu erhalten, zusätzlich bietet Johannes wieder seinen professionellen Druckerservice an. Ich wünsche viel Spaß und Erfolg beim Bau


    Viele Grüße
    Cariño

    Moin zusammen,

    vielen Dank für eure ganzen lobenden und anerkennenden Beiträge, Dirk, Hanns, Jochen, Lars und Klaus-Dieter. Ich war auch überrascht wie schnell ich in Bremen mit dem Spantengerüst voran gekommen bin. Ich war ja wegen den Gesprächen da.

    So ein Modell hat wirklich in der Kartonschifffahrt gefehlt, bitte mehr davon.

    Ich will noch nicht zu viel verraten, aber ich sammle schon Material für das nächste moderne Frachtschiff Baujahr 2024, das ich für einen guten Kollegen bauen werde.

    Gute Fahrt mit der nötigen Handbreit Wasser unter dem Kiel und vor allem kein Gebiet mit Raketen.

    Besten Dank. Die Abfahrt verzögert sich noch leicht, aber laut aktuellem Fahrplan sind wir von aktuellen Kriegsgebieten verschont.


    Viele Grüße

    Cariño

    Sind das Unterwasseraufnahmen, Renke? ?(


    Bitte, bitte, das Modell hat bessere Aufnahmen verdient!!!


    Was erkennbar ist, gefällt mir aber sehr gut.


    Gruß

    Roland

    Ahoi Roland,

    vielen Dank. Ja, bessere Bilder mit Detailaufnahmen kommen dann in die Gallerie.

    Jupp, hatte ich. Sieht super aus. Du kannst in Ruhe auf See gehen! Ist doch demnächst so weit?!

    Moin Dirk, dir auch vielen Dank. Dauert noch n kurzen Augenblick, aber irgendwann soll es weiter gehen. Wobei ich nicht öffentlich einsehbar schreiben werde, wann genau ich weg bin.

    Viele Grüße

    Cariño

    Und hier der zweite Satz an Bildern.

    Im Hintergrund wird Farbe bekannt:

    Und dann habe ich meine Trailer mal probehalber aufs Deck gestellt. Macht schon was her. Aber die 68, die auf Wetterdeck passen, werde ich glaube ich erst einmal nicht bauen. Meine Motivation die benötigten Reifen zu fertigen hällt sich doch etwas in Grenzen.


    Damit bin ich am Ende angekommen. Vielen Dank an alle Wegbegleiter, Daumengeber und Kommentatoren. Bei Gelegenheit und Motivation werde ich dann noch Galleriebilder machen. Ich hoffe, ihr hattet beim Zuschauen soviel Spaß wie ich beim Bau.

    Viele Grüße

    Cariño

    Moin zusammen,

    zuerst einmal vielen Dank für die ganzen Daumen und eure wunderbaren Beiträge.

    Dein Modell hat mich auch dazu animiert, mal nach Schwesterschiffen und Typenbezeichnungen zu schauen, sehr interessant.

    Es ist immer wieder interessant, was aus Schiffen im Laufe ihrer Laufbahn so wird. Mit solchen Recherchen zu Schwesterschiffen und deren Lebensläufen habe ich auch schon viel Zeit verbracht.

    Vom KoehlerVerlag: 150 Jahre Schiffe für die Meere der Welt

    Das Buch habe ich auch. Da stehen viele schöne Bilder von der Werft drin, aber nicht von den BN 717 - 721. Daher hatte ich das hier bislang noch nicht erwähnt.

    Markierung am Deck : Ich würde mal vermuten dass dort dann nach der Abfahrt der Raketenwerfer stehen wird

    Nicht ganz, die Gefahrguttrailer.

    So, nun kann ich vermelden, das Schiff ist feritg. Zum Schluss folgte noch die obligatorische "Red Ensign".

    Der zweite Satz Bilder folgt.

    Viele Grüße

    Cariño

    Moin zusammen,

    nicht, dass ihr denkt, es würde hier nicht voran gehen. Lars ist mit dem Probebau durch, die Änderungsvorschläge haben wir besprochen und ich habe diese umgesetzt im Bogen umgesetzt. Bis zur Veröffentlichung ist es nicht mehr so lange hin. Wenn es denn so weit ist, werde ich mich an anderer Stelle wieder melden. Hier gibt es nun noch ein Abschlussfoto von den Modellen, die ich gebaut habe.

    Viele Grüße

    Cariño

    Moin zusammen,

    da war ja einiges los seit meinem letzen Besuch hier.

    Blitzsauber! :)

    Was ist das für ein "Spinnennetz" auf dem achteren Teil des Backdecks?

    Das "Spinnennetz" habe ich so aus der mir vorliegenden Zeichnung übernommen. Aus dieser geht die Funktion aber nicht voll hervor. Laut einem Kollegem, der sich viel mit den Flensburger RoRos beschäftigt hat, soll das aber zu nem Abluftgitter gehöhren. Aber sicher kann ich das nicht sagen, die Erklärung von Bernhard ist auch stichhaltig.

    Ist das Vielleicht die graphische Darstellung eines Korbes zum Aufnehmen einer Leine? Solche Körbe gibt es zumindet auf Binnenschiffen.

    Ulrich

    Solche Körbe gibt es auch auf Seeschiffen, aber diese sind dann auf der Manöverstation dicht bei den Winden.

    Hier geht es nun langsam aber sicher Richtung Zielgeraden. Die Heckklappe habe ich zweimal gefertigt, weil ich mit der ersten Version rechts nicht ganz zufrieden war. Das Gitter ist mir beim aufkleben etwas nach links verrutscht:

    Dann habe ich noch ein paar Niedergänge verteilt, die beiden Boote in ihre Davitanalgen gebracht und den Schornstein angebracht:

    Und hier das Heck nun mit Heckklappe:

    Beim nächsten Mal gibt es dann Bilder vom fertigen Modell.

    Viele Grüße

    Cariño

    Moin zusammen,

    zuerst wieder vielen Dank an die ganzen Daumengeber sowie an Roland und Klaus für eure Beiträge. Ich kann deine Argumentation gut nachvollziehen, Roland. Bei diesem Modell habe ich die von dir gennanten Erfahrungen nicht gemacht, wobei ich selbstkritisch gestehen muss, dass es zwei Stellen gibt, wo ich zu viel Kleber aufgetragen habe und dieser dann hervor gequellt ist.

    Hier geht es nun weiter mit dem Fast Rescue Boat (den Probebau hatte ich an anderer Stelle schon einmal gezeigt). Weiterhin habe ich die Kleinteile aufs achtere Deck gebracht und die Davitanlagen fürs FRB sowie fürs Freifallrettungsboot gebaut. Viel Spaß beim betrachten.

    Viele Grüße

    Cariño

    Ich muss mir nur noch überlegen, wie ich auf mein Bratpfannenspritzschutzgitter in ansehlicher Weise die weiße Farbe draufkriege

    Ahoi,

    ich habe mir dazu von Lars den Tipp abgeholt die weiße Grundierung (Primer) von Citadell für solche Sachen zu benutzen. Die gibt es in Geschäften für Table-Top-Figuren. Wichtig ist, mehrmals dünn und nicht einmal dick aufzutragen. Inzwischen benutze ich diese Farbe mit sehr zufreidenstellendem Einsatz für meine Fotoätzteile.

    Viele Grüße
    Cariño

    Moin zusammen,

    wo kommen denn auf einmal die ganzen Kommentare her? Das ist ja wunderbar. Vielen Lieben Dank euch allen für euer Lob und eure Anerkennung, Andreas und Jochen, Renee und Lars, Ralph und Dirk, Roland und René.

    Man man, Du haust ja n ganz schön Schlach rein!

    Wenn man so bedenkt, dass Du erst vor gerade mal drei Wochen in Bremen alle Spanten lose zusammen gesteckt hast!

    Schaut richtig gut aus!

    Naja, ich nehme mir die Zeit auch, weil ich das Projekt endlich abschließen möchte. Mit allen Vorbereitungen ging das ja schon letztes Jahr im April los. Alles ist schon einmal als Weißmodell probegebaut, daher kenne ich die ganzen Handgriffe schon.

    Und wenn Du dann nochn Bild von schräg 30grad machst (von vorne und von achtern) , dann kann man glatt glauben man steht gegenüber an der Kante vom Volkspark und blickt auf die Werft mit dem schicken Neubau. Irgendwo in meinem Bilderfundus hab ich solche Aufnahmen vom 1:1 Schiff. Und auch vom Stapellauf von einem der Schwesterschiffe. muß ich mal rauskramen und Dir zeigen.

    Denk dran: Akkord ist Mord, da will ich Lars gerne Recht geben

    Vom Volkspark hat man wirklich einen guten Blick auf die FSG, oder FSG Shipyard, wie die seit der Übernahme durch Rönner heißt. Und was heißt hier Akkord. Ich baue doch nur so 6 h am Tag, also eher Lifestyle- Teilzeit :whistling: Nichts im Vergleich zu meiner ersten Reise damals in der Ausbildung. Da war das Motto, wer im Monat nicht mindestens 120 Überstunden macht, ist als faul zu betrachten. Da hat man wenigstens noch was weggeschafft. Bei dem Tempo hätte ich schon das nächste Schiff fast fertig.

    Die Idee mit dem "Laborgestänge" zum Gegenhalten beim Spannen der Takelage finde ich klasse! Es ist oftmals das Problem die Gegenspannung zu halten.

    Das freut mich. Die Löthilfe/ Dritte Hand habe ich im Modellbauladen zum Spannen der Takelage gekauft. Ursprungsidee war, mit den Klemmen die Fäden zu halten, was aber nicht funktioniert hat, da die Fäden nicht gerade sondern gebogen in den Klemmen eingespannt werden. Wenn ich aber eine selbstschließende Pinzette nutze, um den Faden zu halten, und die Pinzette mit der dritten Hand halte, geht das auch. Diese Konstruktion nutze ich aber nur selten, wenn der Faden speziell zu führen ist.

    Die nördlichen und südlichen UWS-Fan-Pflöcke scheinen eingeschlagen. Jetzt müssen wir nur noch alle Kartonmodellbauer dazwischen missionieren, Renke!

    Modellbauer aller Länder, vereinigt euch! Wir stehen Seite an Seite zusammen im Kampf für vollständige Modelle. :thumbsup:

    Ich hätte da noch eine weitere Verbesserung.


    Langes GIZEH Extra FineZigarettenpapier nur 14 g/m², erstaunlich reißfest, 34 Blättchen, 106x38 mm +6 mm Kleberand, ca. 2,20€ an jeder Tanke.

    Vielen Dank für den Tipp. Als Nichtraucher habe ich nicht so die Berührungspunkte zu diesen Utensilien. Werde ich aber mal ausprobieren. Zigarettenpapier habe ich auch noch irgendwo liegen, ich werde mal nachschauen, ob das die gleiche Marke ist.

    Bilder kommen gleich.

    Viele Grüße

    Cariño

    Moin in die Runde,


    hier mal wieder eine Wasserstandsmeldung. Weiter ging es mit dem Schanzkleid vor den Aufbauten, den beiden Gangways sowie dem Kran. Der Sockel ist das einzige Bauteil mit innenliegenden Knicklinien, was ich habe. Um den Übergang Rechteck auf Rund hinzubekommen erschien mir dies die einfachste Variante.

    Den Kran habe ich mit Garn getakelt, von dem Vorgang habe ich ein paar mehr Bilder gemacht, wie ich die Fäden schrittweise spanne und unter Zug mit einem Klebertropfen fixiere. Es gäbe sicherlich auch andere Varianten, da muss jeder für sich selbst entscheiden, wie man vorgeht.


    Die Enden werden dann abgeschnitten und mitm Klebertropfen der Rolle folgend nach "Innen" weggesteckt.

    Vorne kam noch etwas Reling und die Backbord- und Steuerbordlaterne dran.


    Viele Grüße

    Cariño

    Wenn das Zuckerohr direkt verschifft wurde, waren es wohl 2-4m lange gebündelte Stangen mit 2-5cm Durchmesser mit vermutilch weniger als 300kg/m³.

    Wie könnte man diese Ladung im Modell realistisch darstellen ?

    Vielleicht haben sie auch Melasse in Fässern transportiert.

    Soviel ich weiß wurde am europäischen Festland seit Napoleon Rübenzucker verwendet. Daher vermute ich weniger Zuckerrohr Importe zu uns.

    Ahoi,


    es verhält sich etwas anders. Ca. 80% der Weltproduktion an Zucker stammt aus Zuckerrohr, ca 20 % von der Zuckerrübe. Wobei in Deutschland tatsächlich Zucker aus der Zuckerrübe überwiegt.

    Große Mengen an Zuckerrohr über den Atlantik zu transportieren ist unwirtschaftlich und wenig sinnvoll. In der Karibik und Südamerika werden die von den Blättern befreiten Stängel sofort gepresst, um den wertvollen Saft mit hohem Zuckergehalt zu gewinnen. Bei längerer Lagerdauer trocknet das Rohr und Ausbeute und Qualität leidet sehr. Dieser Saft wird gekocht und es entsteht Melasse und Rohzucker. Diese werden anschließend getrennt/ gereinigt/ getrocknet. Der Rohzucker ist es, was mit dem Schiff transportiert wird. In den Raffinerien wird dieser Rohzucker dann aufbereitet, um Lebensmittelqualität zu erhalten.


    Viele Grüße

    Cariño

    Wahrscheinlich sind zwischen den Ladeluken Querschotte. Dann wären es 4 getrennte Laderäume die sich wahrscheinlich nach oben zum Deck verjüngen. Ob dann noch Längsschotte nötig sind???
    Auch hier sollten die Laderäume nicht bis "oben" befüllt werden.

    Vielleicht findet sich noch jemand der genaueres weiß.

    Es ist ein interessanter Frachter der 50iger und ein schönes Modell.

    Viel Erfolg :thumbsup: , Johannes

    Ahoi,


    ohne das Schiff selbst zu kennen, zwischen den Ladeluken sind Querschotte, die das Schiff in 4 Laderäume unterteilen. Typischerweise haben Schüttgutfrachter so einen Mitschiffquerschnitt:


    Zusätzliche Längs- und Querschotte sind auf Schüttgutfrachter, insbesondere nicht bei Selbsttrimmern, nicht vorgesehen. Auf Stückgutfrachter und auf MPP- Schiffen schon, aber die haben auch eine andere Laderaumgestaltung und transportieren typischerweise auch unterschiedliche Ladegüter im gleichen Raum. Aber das ist eine andere Geschichte.


    Bei der Lagerung von Schüttgut im Laderaum ist das richtige Trimmen von überagender Bedeutung, um ein Verrutschen der Ladung und somit ein Verlust der Stabilität zu vermeiden. Beim Verrutschen der Ladung wird zwischen zwei Fällen unterschieden:

    - das trockene Verrutschen. Bei Überschreiten eines bestimmten Winkels fängt die Ladung an zu verrutschen. Einfach mal in der Küche die Zuckerdose etwas hin und her kippen. Erst leicht, dann mehr. Man stellt fest, bei kleinen Winkeln passiert nichts, bei größeren schon. Ist mit der Ladung nicht anders.

    Draus ergibt sich, dass die Ladung nur mit leichtem Böschungswinkel - die Werte hängen vom Art der Ladung ab- gefahren werden dürfen und Toträume in den Ecken zu vermeiden sind. Zusätzlich sind viele Schuttgutfrachter als Selbsttrimmer gebaut.

    - Verrutschen durch Verflüssigung. Besonders gefährlich, da diese unvermittelt auftreten kann. Durch Feuchtigkeit in der Ladung und Vibrationen, die es auf einem Schiff nun mal reichlich gibt, wird aus dem festen Schüttgut ein flüssiger "Brei", der entsprechend hin und her fließen kann, wodurch der Fall der freien Oberfläche eintritt.

    Zucker zieht Wasser in Abhängigkeit von der Luftfeuchtigkeit aus der Luft. Bis ca 80 % passiert kaum was, danach schlägt das schlagartig um und es wird viel Wasser gezogen. Daher ist eine gute Laderaumbelüftung notwendig.


    Der maximal Füllstand der Laderäume ergibt dann aus dem Gewicht der Ladung und der Tragfähigkeit des Schiffes. Bei Zucker als Ladung kann man davon ausgehen, dass die Laderäume auch alle voll sind.


    Viele Grüße

    Cariño

    Ahoi,

    zuerst einmal vielen Dank für die ganzen Daumen und an Dirk für deine lobenden Worte. Ich bin dadurch sehr motiviert euch nicht zu lange auf die nächsten Bilder warten zu lassen.

    Weiter ging es mit den Aufbauten. Diese brauchen noch ihre Ausstattung an Kleinkram wie Antennen, Lüftern, Rettungsinseln oder auch einem Proviantkran. Für den Mast habe ich mir eine Anleitung geschrieben, damit ich nicht vergesse, wie was gemeint ist. Als nächstes kommt dieser Block dann auf den Rumpf.


    Viele Grüße

    Cariño

    Moin zusammen,

    Welch ein Jammer, daß man die schön gebaute Manöverstation gar nicht mehr sehen kann.

    An sich schon, aber komplett weg ist sie ja nicht. Man kann immer noch von achtern und von den Seiten durch die Öffnungen reinschauen. Und es gibt ja Fotos.

    Nun geht es weiter mit den Aufbauten, zuerst einmal wieder die schon vorbereiteten Teile ausdrucken:

    Und dann ging es los die Seitenteile vorzubereiten und Fenster auszusticheln. Auf der Steuerbordseite sind auf Höhe des Wetterdecks Stringer und Spanten einzuziehen.

    Die vorbereiteten Wände bilden dann einen Kasten.

    An den Seitenwänden sind an den Stellen, wo das Brückendeck nach außen raus ragt, kleine Aussparungen von ca. 0,2 mm Tiefe vorgesehen. So schließt das Deck bündig mit den Außenwänden.

    Brückeneinrichtung spare ich mir mal, da sieht man später eh nicht mehr viel bis gar nichts

    Womit wir folgenden Zwischenstand haben.


    Viele Grüße

    Cariño

    Moin zusammen,

    wieder einmal vielen Dank für die ganzen Daumen. Hier geht es Schlag auf Schlag weiter, wie bei der FSG zu besten Zeiten.

    Zuerst haben ich das Deck aufgezogen.

    Danach kamen die beiden Aufbauten am Bug dran, die hauptsächlich als Lüfterschacht dienen, drauf.

    Auf diesem kam der Unterbau für die beiden Flume- Tanks (Im Modell nur zusammengefasst ohne Innenleben). Diese dienen dazu die Rollbewegungen im Seegang zu dämpfen. Hier zwei Videos zur Funktionsweise:

    Einmal als einfaches Modell:

    Flume Roll Stabilization
    Flume Roll Stabilization
    www.youtube.com

    Und einmal anhand eines Modells im Schleppkanal:

    Hoppe FLUME Tank Model Test on a 9000 TEU CV
    Enjoy the videos and music you love, upload original content, and share it all with friends, family, and the world on YouTube.
    www.youtube.com

    Anschließend die Außenhaut für die Back, Nachdem diese fest war kamen dann die ganzen vorgefertigten Kleinteile für die vordere Manöverstation aufs Deck.

    Nachdem dann ober der Deckel drauf war, habe ich schon einmal angefangen das Schanzkleid anzubringen. Dieses ist nur vorne, aber nicht über die ganze Länge direkt am Deck angebracht. Nach hinten wird es mittels Stützen gehalten. Zufälligerweise haben meine Lineale die Dicke, die ich zum Abstandhalten brauche. Also erst Streifen vorne befestigen, nach hinten abstützen und danach die ganzen Stützen angeklebt.

    Und hier der aktuelle Zwischenstand:

    Viele Grüße

    Cariño

    Moin in die Runde,

    zuerst einmal wieder vielen Dank für die ganzen motivierenden Daumen.

    Weiter geht es mit dem ganzen Kleinkram für die vordere Manöverstation. Von der Entstehung einer kombinierten Anker- und Verholwinde stelle ich ein paar mehr Bilder ein, um einen etwas tieferen Einblicke in den Bauprozeß zu gewähren.


    Zuerst enstehen der Getriebekasten und die Ankerwinde:


    Und parallel dazu dann die Verholwinde mit den beiden Trommeln.

    Und zuletzt der E- Motor, der Spillkopf der Verholwinde sowie die Stangen (in den Wäscheklammern) zum öffnen und schließen der Bremsen. Dies ist übrigens auch aus Karton ausgestichelt, welches ich nur entsprechend noch gepönt habe:


    Drei Ansichten der fertigen Winde. Im Hintergrund schon das ausgeschnittene Deck.


    Und hier dann das ganze Sammelsurium:


    Viele Grüße

    Cariño

    Ahoi,

    zuerst einmal vielen Dank für die ganzen Daumen und den Beitrag von Ralph.

    ...

    schicker Rumpf, als Modell richtig elegant, könnte eine Kollegin der Finnjet sein.

    .....

    p.S: und daß da eine positive Zusage kommt, daß das Schiff als Modell herausgebracht werden darf !! wäre doch klasse!

    Tja, die Hoffnung, das von der Reederei noch was kommt, habe ich schon fast aufgegeben. Selbst auf das Angebot im Gegenzug zusätzlich noch eine einfache Wasserlinienversion in 1/500 für die Besatzung/ als Werbemodell für deren Verwendung zu konstruieren, gab es keine Reaktion. Sonst muss ich die auf Finnlinesoptik umändern. FSG NB# 719, indienstgestellt als "Longestone" und Nummer fünf dieser Serie, war ja eine Zeit als "Finnmerchant" unterwegs, fährt jetzt aber in Charter für die Niederländische Marine.

    Hier geht es erst einmal weiter mit den Propellern und den beiden Rudern. Zuerst die Wellenleitung gefertigt, dann in die Wellenhose gesteckt und das ganze aufgebockt. Und daran dann die beiden Verstellpropeller. Mit dem Farbverlauf der Propeller bin ich gut zufrieden.

    Die Ruder sind auf Höhe der Propellerwelle mit einer Costa-Birne ausgestattet, um Energie einzusparen. Um die Außenhaut für den Bock zur Lagerung der Ruderblätter abzuwickeln, habe ich ein Modell in 1/50 genutzt. Nach dem Einscannen das ganze entsprechend verkleinern und die Linienführung ist viel feiner und eventuelle Fehler entsprechend mit verkleinert. Viel Spaß beim Betrachten


    Viele Grüße

    Cariño