Posts by Nordlicht

    Hallo,ich habe selber einen Computershop und kenne trotzdem nicht alle Modelle die auf dem Markt sind. Es ist ja mittlerweile wie bei Autos, das wir jedes Jahr mit neuen Modellen überschwemmt werden, obwohl die wirklich technischen Neuerungen überschaubar sind. Die geplante Obsoleszenz der Geräte ist leider mehr als nur ein Gerücht.
    Für uns Modellbauer kann ich daher eigentlich nur eine Marke guten Gewissens vorschlagen, die Multifunktionsdrucker von Brother.
    Warum ?
    Ich habe selber privat einen DCP-6690CW seit über 2 Jahren in Benutzung und in der Firma nutzen wir unter anderem einen MFC-J6720DW. Beides sind DIN A3 fähige Geräte, sowohl im Druck als auch Scan.
    Dies Scans sind bisher auf den Millimeter genau, auch bei Kopien, das habe ich über einen so langen Zeitraum bei keinen anderen Geräten dieser Preisklasse erlebt. Ob vergrößert oder verkleinert für Maßstabsänderungen immer perfekte Ausgabe.
    Die Druckqualität ist weder besser noch schlechter als Canon, Epson oder HP.
    Brother gibt 3 Jahre Garantie, auch eher selten. Ich nehme meist Orginaltinte, aber auch mit KMP-Tinte kann ich gut leben. Von der absoluten Billigtinte halte ich nicht so viel, gerade was langlebige Lichtechtheit angeht, da kann man üble Sachen erleben. Muß letztendlich jeder für sich selbst entscheiden, was finanziell für ihn das Richtige ist.
    Noch eine kurze Anmerkung zur geplanten Obsoleszenz, da wäre zum einen die funktionelle, was heißen soll das das Gerät zwar noch funktioniert aber zum Beispiel bei der Evolution der Betriebssysteme keine Treiber mehr angeboten werden.
    Auch die Reparaturmöglichkeiten werden gern mal bei den günstigeren Modellen erschwert oder sind gar nicht möglich, bzw. mit einem derartigen finanziellem Aufwand verbunden, das man lieber neu kauft.
    Ein Teil der Schuld trägt der Kunde selber. Vor 15-20 Jahren waren die Geräte erheblich teurer aber auch wesentlich robuster. Die Industrie hat sich darauf eingestellt das sich die Absatzzahlen durch einen deutlich günstigeren Preis massiv steigern lassen, was sich leider auch Qualität der Bauteile auswirkte. Der Kunde hats geschluckt und spürt es auch an den Tintenkosten. Das führt gleich zum nächsten Problem, Geiz ist Geil treibt einen zur Billigtinte die nicht 'entgast' ist und zu einer schnelleren Verstopfung des Druckkopfes führt.
    Mittlerweile denken die Druckerhersteller um und bieten auch wieder qualitativ deutlich bessere Geräte mit einem deutlich höheren Preis an, aber dafür Tintenpatronen bzw. Nachfüllsets mit 1.000-3.000 Seiten Reichweite zu Preisen die einen frohlocken lassen :D

    Ach ja, an die kurzen Drahtstücke habe ich dann natürlich mit Sekundenkleber den Handlauf geklebt, was eine echte Fummelarbeit darstellt. Auch habe ich feststellen müssen, das es schon ein erheblicher Unterschied ist, Ätzteile bei einem 1:25 Panzer oder einem 1:200 Schiff zu verarbeiten. In diesem Maßstab ist das eine ganz neue Erfahrung, die noch einiges an Übung bedarf, bis das problemlos funktioniert.
    Zum Schluss habe ich den Schornstein probeweise schon mal aufs Schiff gestellt. Das Ganze muss natürlich noch farblich bearbeitet werden. Ausserdem fehlen noch 3 Relinge und 2 Aufgänge zu den Plattformen. 3 Stunden Arbeit sind angefallen, die durchaus Spass gemacht haben. Allerdings ist das Ergebnis noch verbesserungsfähig 8)

    Und wieder ruft der Schornstein. Ich habe mir gedacht, ich versuche mal den umlaufenden Handlauf ( ich glaube zumindest, das es sich dabei um eine Art Handlauf handelt ) nachzubilden. Also an den entsprechenden Stellen Löcher erstellt und mit Sekundenkleber kleine 0.25mm Silberdrahtstücke fixiert, die ich danach mit der Schere auf die richtige Länge gebracht habe. Hier werden auch die ersten Ätzteile angebracht. Für einen Grössenvergleich habe ich eine Stecknadel danebengelegt.
    Ich fotografiere übrigens mit der Fujifilm Finepix S7000, die extra eine hervorragende Makrofunktion hat, mit der ich mittlerweile umzugehen vermag =). Man muss nur aufpassen das man mit dem Objektiv nicht gegen das Objekt stösst, so nah kann man herangehen :D

    Hallo Jan,


    habe vor einiger Zeit mal einen Bericht über die russische U-Boot-Flotte auf Discovery gesehen ( leider nicht aufgenommen ). Du solltes Dir noch einige Liter ;) "Rost"-Farbe besorgen. Denn der Zustand selbst dieser Boote war erschreckend.


    Gruss
    Jörg

    Ein schönen Sonntag allen :D


    Ihr möchtet die Akitsushima gern im Original sehen ? Kein Problem =)
    Reist auf die Philippinen. Im Norden Palawans, genauer in der Coron- Bay liegt sie in einer Tauchtiefe zwischen 26 und 38 m. Sie ist noch sehr gut erhalten und in einigen Tauchberichten die ich im Net las, habe ich interessante Details für den Nachbau erhalten. Dazu später ...


    Vor Anker liegend wurde die AKITSUSHIMA am 24.09.1944 gegen 9 Uhr Vormittag zu einem der ersten Ziele der amerikanischen Bomberpiloten eines Flugzeugträgerkommandos über der Coron Bay.


    Der Einsatz derartiger Schiffe wie die AKITSUSHIMA in Kombination mit Langstreckenflugbooten brachte den Japanern eine beträchtliche Vergrößerung der Einsatzreichweiten ihrer seegestützten Luftaufklärung.
    Allerdings blieb die Akitsushima das einzige Schiff seiner Art. Ich nehme an, die zunehmenden Verluste anderer Schiffe mit einhergehendem Ressourcenmangel verhinderte die Umsetzung weiterer Einheiten.



    Nun einige technische Daten :
    - Type: Flugboot-Tender
    - Länge: 118 m
    - Breite: 15,7 m
    - Verdrängung: 4.724 Tonnen
    - Antrieb: 4 x 2.000 PS Dieselmotoren, 2 Schrauben, 2 Ruder
    - Maximale Geschwindigkeit: 19,0 Knoten
    - Einsatzreichweite: 4.000 naut. Meilen bei 14,0 Knoten
    - Bewaffnung: 4 x 12 cm in Zwillingsgeschütztürmen; 10 x 2.5 cm Maschinenkanonen in Doppellafetten
    - Werft: Kawasaki Heavy Industries Co., Kobe/Japan
    - Baujahr: 1940/41


    An Bord befand sich die viermotorige Kawanishi (alliierter Codename "Emily") Mit ca. 4000 nautischen Meilen hatte Sie eine sehr große Reichweite und war demgemäß in erster Linie für die Aufklärung zuständig. Sie konnte aber auch einiges an Bomben oder Torpedos laden.


    Technische Daten Kawanishi H8K1
    - Typ: Viermotoriges Fernaufklärungsflugboot
    - Spannweite: 38 m
    - Länge: 28,13 m
    - Höhe: 9,15 m
    - Gewicht (leer): 15,5 t
    - Gewicht (beladen): 24,5 t
    - Max. Einsatzreichweite: 3.888 naut. Meilen
    - Bewaffnung: bis zu 10 Maschinenkanonen Kal. 20 mm bzw. 7,7 mm; 8x 250 kg Bomben oder 2x 800 kg Torpedos
    - Besatzung: 10 Mann


    Eines der interessantesten Details dieses Schiffes ist seine aussergwöhnliche Tarnbemalung. Auf diese Art und Weise wurde es nur an diesem Schiff umgesetzt. Zumindest habe ich keinerlei Hinweise bei anderen japanischen Kriegsschiffen je gefunden. Wer andere Informationen hat möge Sie mit uns teilen.
    Bei den Farbangaben, die so kursieren, bzw. den Farben gemalter Bilder bin ich mir mit der Genauigkeit nicht so sicher. Alles ist in verschiedenen Grautönen gehalten. Pit-Road hat die Akitsushima als 1/700 Plastik-Modell herausgebracht, wobei hier auch ein Grünton mit in der Tarnbemalung enthalten ist. Originalaufnahmen habe ich nur in Schwarzweiss finden können, wen wunderts 8). Ich verzichte daher auf eine Umfärbung, da mir schlichtweg der Nachweis hierfür fehlt.
    Aber dafür habe ich einem Tauchbericht den Nachweis mit Bild und Positionsnachweis von 25mm Drillingsgeschützen finden können. Da das Schiff einige Male im Dock stand und die Gefahr von Luftangriffen ständig stieg, auch absolut nachvollziehbar.
    Nun geht es erst einmal wieder ans Bauen :D

    1. JSP Transatlantikliner Normandie, JSC, skaliert auf 1:250


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    Moin zusammen,


    lange überlegt, kurz entschlossen 8)
    Ich werde dieses Juwel bauen


    Angaben zum Erbauer:


    Name: Jörg Willenberg
    Alter: 44 Jahre
    Modellbauerfahrung: insgesamt ca. 4 Jahre ( davon allerdings 2 Jahre ab dem zarten Alter von 10, lediglich mit Schere und UHU )


    Angaben zum Modell:


    Name des Modells: Normandie
    Herausgeber: JSC
    Maßstab: Ursprungsmaßstab 1:400 umskaliert auf 1:250
    Teile:wenn ich es richtig erkannt habe 1345 - es werden aber definitiv mehr werden
    Bauweise: Wasserlinienmodell
    Durch die digitale Umskalierung werden die Bögen auch farblich überarbeitet.
    Zusätzlich wird das gesamte Schiff mit Beleuchtung versehen und das ganze als Abendfahrszene vor Sternenhimmel gezeigt.
    Alles weitere später. Geschichtliches, Verwendung welcher Zusatzteile, technische Umsetzung, etc. Die Planung wird aber mindestens bis Ende Oktober dauern.

    Moin, moin zusammen :)


    @ Ully


    Die Folie punktiere ich lediglich mit Wicoll 8). Der Trick ist das darauf noch ein überlappender Papierstreifen geklebt wird, das hält ewig.
    Wenn Beleuchtung gewünscht ist muss man das anders lösen, aber das zeige ich im JSP-Wettbewerb.


    @ xALx


    zu Frage 1 :
    Zuerst habe das Decksprofil auf ein Stück Pappe mit enem Bleistift einfach an der Kante entlang abgezeichnet. Dann wird das Teil mit einem Cutter rechtwinklig ausgeschnitten. Die Rundungen werden dann mit 120er Schleifpapier bis zur vorgezeichneten Linie geschliffen.


    zu Frage 2. :
    Fast jede Computerplatine ist so eingepackt. Falls Du nichts mit Computern am Hut hast geh´doch einfach in ein Computergeschäft und frag´mal freundlich nach. Da fällt so etwas jeden Tag als Müll an.

    Inzwischen habe ich auch mit den Bordwänden begonnen. Die Bullaugen sind alle ausgestanzt. Im Masstab 1:200 sind mir die selbstgemachten Messing- oder Kupferringe zu bullig. Ich habe lediglich die Kanten mit einem weichen Bleistift abgedunkelt und dann Streifen des Verpackungsmaterials ( Antistatikfolie - roter Pfeil ) hinterklebt. Ich finde diese Darstellung der Bullaugen sieht sehr realistisch aus.

    Na dann werde ich mich auch einmal versuchen. Mein Terminkalender ist für November und Dezember bereits brechend voll, daher habe ich ein kleines Diorama gewählt. Mein ursprünglich geplantes Werk wird nur dann noch verwirklicht, wenn ich wider erwarten mehr Zeit habe ...


    Zum Erbauer:
    Name: Jörg Willenberg
    Alter: 44
    Kartonbau-Erfahrung: im zartem Alten von 10 Jahren baute ich die Otto Hahn von WHV mit Schere und UHU ( das hielt dann 2 Jahre an ) . Nun bin ich mit etwas besserem Equipment :-) seit 2 Jahren wieder dabei.


    Zum Diorama:
    Diorama des Flugzeugtenders IJN Akitsushima und eines längsseits liegenden U-Bootes I-15. Die Aufklärungsmaschine E14Y1 wird zu Wartungsarbeiten mit dem Kran an Bord gehievt. Im Hintergrund sieht man die startende Kawanishi H8K "Emily". Es ist schönes Wetter und relativ ruhige See, ein Glück :-)


    Zum Modell:
    Verlag: Answer
    Modell: Flugzeugtender IJN Akitsushima
    Verlag: Halinski
    Modell I-19 OTSU GATA
    Maßstab: 1:200
    Genaue technische und historische Daten folgen im Verlauf des Bauberichtes.

    @ Jörg Schulze , Henni


    Ich nehme an ihr kennt die Aeronaut-Bausätze nicht, sie sind gelinde gesagt für die Katz´.
    Der Rumpf ist zwar GFK aber grottenschlecht , ich habe ihn selbst einmal gehabt und bin ihn glücklicherweise wieder losgeworden. Die anderen Teile, soweit sie aus Holz bestehen, sind im Rohzustand und müssen alle extrem nachbearbeitet werden, nix lasergeschnitten. Die Grundplatte für die Decksbeplankung ist so grottig, das einem schlecht wird, kein Witz. Der Rüstsatz ist fast komplett aus Kunststoff, ein paar Gussteile sind dabei.
    Ich kann diesen Bausatz nicht empfehlen, denn er ist seinen Preis nicht wert.
    Da der Amati-Bausatz lasergeschnitten ist und auch Ätzteile für die feinen Teile enthält kann man ihn, glaube ich, auf eine andere Qualitätsstufe stellen. Den Aeronaut-Bausatz gibts ja auch schon länger als seit einem Jahrzehnt.


    Gruß
    Nordlicht

    Wird Zeit für Neuigkeiten 8)


    Als ich vor einigen Tagen spät abends mit dem Turmrohbau anfing befand ich mich schon im Dämmerschlaf. Das merkte ich leider jedoch erst am nächsten Tag 8o
    Hatte die ganzen Teile nämlich seitenverkehrt zusammengeklebt, natürlich mit Sekundenkleber, sonst wärs ja kein Problem 8) Klasse, alles wieder zerlegen und neu kleben. Dabei ergaben sich geringfügige Verschiebungen, was sich dann natürlich beim Verkleben der Verkleidung zeigte. Naja, ich habe es so gut es ging es ging verklebt und die Fugen langsam mit einigen Bahnen Wiccol "verspachtelt" und verschliffen. Bei der abschliessenden Lackierung der Kanten und des späteren Auftragen von Wüstenstaub wird hoffentlich nur noch kaum etwas zu sehen sein.


    Hier das bisher eher traurige Ergebnis :

    Schööönes Teil :D Auch wenn es Laserteile sind und das reine Ausschneiden entfällt: jede Menge Arbeit und eine echte Geduldsprobe.
    Eigentlich ein "must be" für jeden Kartonbauers mal eine solche Kette zu bauen, um die persönliche Reizschwelle anzutesten, wann einem der Geduldsfaden reisst :D :D :D
    Ich freue mich auch schon beim Panther und Tiger auf die Laserketten, die ich dann auch mit Airbrush- und Alterungs-Technik machen möchte und hoffentlich entfernt so gut werden wie Deine.


    Weiter so =D> =D> =D>


    Gruss Nordlicht

    Ach ja, die Schmutzfänger hinten sind absichtlich so "verschmiert". Im Baubogen dunkel oliv habe ich ich sie im Original eher wüstenfarben umlackiert gesehen. Ich hab dann das Bordpersonal angewiesen diese Schmutzfänger umzustreichen 8)

    @Andreas2903
    Da ich meist erst spät abends zum Bauen komme bin ich dann meist schon so träge, das auch das Zittern beim Positionieren weg ist :D


    Neee, Spass beiseite. Bin jahrelang Sportschütze gewesen. Vorrangig Luftpistole und Freie Pistole. Da muss man schon eine sehr ruhige Hand haben. Und ein paar Pinzetten, wie fuchsjos schon bemerkte, besorgen dann den Rest.


    Ich habe auch noch wieder was geschafft. Allerdings habe ich in den letzten Wochen nur wenig Zeit gehabt, so dass es nur ein paar Bilder davon gibt. Probleme beim Bau gab es nicht. Bilder hänge ich noch an.


    Bye Nordlicht

    Aah, danke für die Aufklärung. Ich hatte es bereits vermutet, fand es allerdings etwas gefährlich so etwas explosives am Hintern zu tragen :)
    Nu ja, hinter einem soll ja auch schon alles sauber sein 8)


    Kleiner Baufortschritt. Kanisterhalterung vorlackiert, Kabeltrommel erstellt und etwas 0.3mm Draht aufgerollt und ebenfalls lackiert. Ging auch glatt ein kleiner Tropfen Farbe daneben und damit habe ich aus der Not gleich etwas Gebrauchsspuren ( Schmutz :) ) auf der Trommel erzeugt. Das wird später bei den Abschlussarbeiten mit Schmutz und Wüstenstaub noch vollendet. Zwei Ersatzkettenglieder sind ebenfalls befestigt. Probeweise habe ich einfach mal die Tonnen aufgesetzt.

    Weiter geht´s am Hinterteil.


    Das Erstellen der Halterungen für die Tonnen ist zwar etwas fummelig aber ansonsten nicht schwierig. Die Gelenkteile habe ich mit Sekundenkleber verstärkt. Am Panzer befestigt bleiben sie aber ansonsten voll beweglich. Im Bild sind sie noch nicht vollständig lackiert zu sehen.
    Die Tonnen sind ebenfalls recht schnell gebaut. Ich werde sie aber noch ein wenig einbeulen, damit es es etwas realistischer aussieht. Gealtert wird ganz zum Schluss.
    Weiss eigentlich jemand was in diesen Tonnen drin ist ? Ist das wirklich als Spritreserve gedacht ?
    Die Kanisterhalterung aus reinem Papier gefällt mir nicht, da auf Photos zu sehen ist, das es sich um gebogenes Rohr handelt. Also schnell etwas Messingdraht gebogen und die Streben mit Sekundenkleber eingesetzt.