Posts by Der Informatiker

    Moin Hardie,


    Gefällt mir, wenn Ich irgendwann mal Platz und Geld für eine Modellbahn habe, würde Ich wahrscheinlich auch zu Spur N greifen. Da kriegt man einfach mehr Strecke auf die Fläche. Und viel Strecke muss sein, denn nach einer Exkursion zum EBuEf muss Ich sagen: Fahrdiensleiter spielen macht einfach Spaß. In der Hinsicht habe Ich aber auch einen Tadel:

    Das erste deutsche ESTW ging erst 1986 in Betrieb, deine Steuerung passt also nicht zur Anlage ;)


    mfg

    Johannes

    Moin,

    dann iel Di man. Denn de nächste Damper de dor kümmt schal schon in Bu ween.

    Die letzten Tage bin Ich zwar nur selten zum basteln gekommen, aber Ich bin (noch) zuversichtlich, das Ich sie vorher fertig kriege :D

    Bei der SFK wäre Ich allerdings schon zu spät, die GAARDEN ist ja wohl schon gut 2 Monate im Betrieb. Wird mich allerdings nicht davon abhalten die KITZEBERG irgendwann mal zu bauen, den DSM Bogen konnte Ich mir vor einer Weile sichern. Dann natürlich auch auf 1:250 skaliert, wie das Henning hier schon einmal vorgemacht hat.


    Heute gibt es nur ein sehr kurzes Update:



    Wie man auf dem Foto erkennen kann, sind die Gelb-Schwarzen Streifen etwas höher als der "Bürgersteig". Das ist beim Original tatsächlich auch so, weshalb Ich hier mühsam die Rückseite färben musste.


    Nächstes mal gibt es dann aber wirklich die versprochenen Bordwände:rolleyes:


    mfg

    Johannes

    Moin Jürgen,


    Was man so alles aus Papier bauen kann, ist schon erstaunlich. Ich hätte es wohl gar nicht erst versucht das Netz auszusticheln und hätte direkt zu Fremdmaterialen gegriffen. Umso schöner finde Ich es aber, das du dich daran gewagt hast. Denn das Ergebnis ist wirklich toll geworden! :thumbsup:


    mfg

    Johannes

    Moin,

    Unerwünschte Nutzungen waren: Denkmal, Kunstwerk, Brunnen, Kombination aus allen drei.

    Beim Original wahrscheinlich unerwünscht durch die Unterhaltskosten? - Das Problem hättest du hier ja nicht :D


    Ich würde da aber trotzdem auch einen Fischwagen hinstellen. Am Deich auf einer Bank sitzen und ein Fischbrötchen mit (hoffentlich) fangfrischem Fisch zu essen ist doch immer wieder schön.

    Alternativ kannst du vielleicht auch eine Sturmflutmarke aufstellen, wie sie zB im Wyker Hafen steht (Bilder 7-9). Die würde sich auf der Ecke bestimmt auch gut machen.


    mfg

    Johannes


    Moin,


    Zusätzlich zu den schönen Bildern hat Nils auch noch ein kurzes Video vom Willkommensgruß der POLARSTERN aufgenommen:



    mfg

    Johannes

    Moin,


    mir ist vorhin aufgefallen, dass einige von Euch scheinbar die Pinnwand mit der PN Funktion verwechseln. Das ist deswegen problematisch, weil alle Beiträge auf der Pinnwand von allen registrierten Nutzern gelesen werden können. Also auch die dort geposteten Adressen und Kontoinformationen...

    Ich habe daher mal ein bisschen klar Schiff gemacht und (hoffentlich) alle Adressen/Kontoinformationen entfernt. Sollte Ich was übersehen haben, schickt mir mal ne kurze Nachricht mit dem Link.


    In Zukunft behaltet bitte folgendes im Sinn:

    • Die Pinnwand (der große "Kommentar schreiben..." Button den Ihr seht wenn Ihr ein Profil besucht) ist für alle registrierten Nutzer einsehbar und sollte daher nur für Beiträge verwendet werden, die Ihr auch öffentlich machen würdet. Dort sind sowohl Smileys als auch Dateianhänge deaktiviert.
    • Die Privaten Nachrichten (PN) oder auch Konversationen genannt sind hingegen privat. Diese Nachrichten können nur von den Teilnehmern der Konversation gelesen werden. Ihr solltet diese Funktion insbesondere dann benutzen, wenn Ihr etwas übers Forum (ver)kauft. Dateianhänge und Smileys könnt Ihr hier wie gewohnt nutzen.
      Wenn Ihr eine neue Konversation starten wollt, klickt oben rechts auf die Sprechblasen (bzw. auf Profilbild->Konversationen im mobilen Layout). Dort könnt Ihr über das + eine neue Konversation starten und einen Titel und Teilnehmer festlegen. Alternativ könnt Ihr auf das Profil des Nutzers gehen, mit dem Ihr eine Konversation starten wollt und dort auf das kleine Manneken->"Konversation starten" klicken. Dann wird der Nutzer direkt als Teilnehmer eingetragen.

    mfg

    Johannes

    Moin,


    nach knapp einem Monat Pause wird es mal wieder Zeit für einen Baubericht: Diesmal wird die Kanalfähre STOLPMÜNDE unters Messer genommen. Es gibt hier im Forum zwar bereits 3 Bauberichte, aber ein vierter kann ja auch nicht schaden, oder? :rolleyes:

    Das Vorbild

    Die STOLPMÜNDE ist eine von aktuell 16 Kanalfähren, die die WSV an 12 Anlegern entlang des Nord-Ostsee Kanals betreibt. Mit einer Ausnahme handelt es sich bei allen Fähren um Spitzfähren. Bei diesem Fährentyp sind die Klappen am Land fest montiert und werden beim anlegen von der Spitze der Fähre hochgedrückt. Nur die NOBISKRUG ist eine Klappenfähre, damit sie den Fährverkehr auch dann noch aufrechterhalten kann, wenn eine der Klappen aktuell außer Betrieb ist. Bei der STOLPMÜNDE handelt es sich um die zweite Reservefähre.

    Gebaut wurden die Fähren in den 50-60er Jahren und haben damit langsam Ihre Lebenserwartung erreicht. Kurz- bis Mittelfristig sollen daher alle NOK-Fähren durch Neubauten ersetzt werden. 2018 wurden die ersten drei Neubauten bestellt, die dann die Fähren NOBISKRUG (1952) HOCHDONN (1953) und AUDORF (1953) ersetzen werden. Die Neubauten sollen dann auch Hybridantriebe besitzen und am Anleger mit Strom versorgt werden. [Quelle] Ursprünglich sollte die erste Fähre wohl schon 2019 in Betrieb gehen aber es wäre ja wohl nicht Deutschland, wenn Infrastruktur auch wirklich planmäßig fertig wird...

    Angetrieben werden die Fähren (auch die neuen) von jeweils zwei Voith-Schneider Propellern.

    Wo welche Fähre gerade fährt könnt Ihr hier nachsehen.

    Das Modell

    Das Modell der Stolpmünde ist 2017 im Passat Verlag als Mini Modell Nr. 18 erschienen. Konstruiert wurde es von Dr. Henning Budelmann, wobei die Brückeneinrichtung von Klaus-Dieter Brunßen stammt. Die Brückeneinrichtung hat es dabei nicht mehr auf den Bogen geschafft (da war wirklich KEIN Platz mehr 8|) und ist hier als Download erhältlich. Im Download sind außerdem alternative Bordwände für die meisten Schwesterschiffe enthalten:

    • KOLBERG
    • PILLAU
    • MEMEL
    • STRALSUND
    • TILSIT
    • SWINEMÜNDE
    • OPPELN
    • STETTIN
    • DANZIG

    Damit lassen sich aus dem Bausatz 10 der 16 Fähren bauen. Die beiden 100t Fähren BRESLAU und BERLIN unterscheiden sich grundlegend von den restlichen 14 Schwestern (je 45t). Die Vier fehlenden sind zwar auch Schwestern der STOLPMÜNDE, weisen allerdings recht große Unterschiede auf:

    • Die NOBISKRUG ist die einzige Klappenfähre der Flotte
    • Bei der KÜSTRIN wurde 1993 im Rahmen einer Prototypenerprobung die Brücke vergrößtert und dabei über das Fahrzeugdeck verlagert. Der Prototyp hat sich aber nicht vollständig bewährt, darum ist sie die einzige mit dieser Brückenkonfiguration. [Quelle]
    • Bei den beiden Fähren AUDORF und HOCHDONN ist der Bereich unter dem Steuerhaus komplett verbaut.

    Dazu gibt es auch noch einen Ätzteilsatz, der fertig lackiert so aussieht:



    Das Schwarz ist gesprüht, alles andere ist in mühsamer Handarbeit lackiert. Ich habe zwar auch eine weiße Sprühfarbe, aber die ist reinweiß und die Bordwände sind leicht gelblich. Das matte "Weiß" von Revell passt da also besser. Folgende Revell Email Farben habe Ich benutzt:

    • 5 Weiß
    • 76 Hellgrau USAF
    • 15 Gelb

    Das Modell und der Ätzsatz kosten jeweils 8€.


    Und hier ist mein Fortschritt bislang. Das Spantengerüst sowie das Deck sind verklebt, im nächsten Schritt kommen dann die Bordwände dran:



    mfg

    Johannes

    Moin Bernhard,

    Und wenn es Runterfällt muss man Angst haben, es aus versehen aufgesaugt wird.

    Es muss nichtmal runterfallen: Es besteht die reelle Gefahr das man das Schiff einatmet, während man gerade ein Teil anbringt :D


    Der Aufbau ist nach Fotos gebaut, für den Rumpf hatte Ich einen Plan von der modernisierten Version gefunden. Aber das Schiff ist so einfach aufgebaut, das Ich wohl auch ohne keine größeren Schwierigkeiten gehabt hätte.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Ihr müsst aber auch bedenken, dass viele der Dioramen hier hauptsächlich als Fotohintergrund dienen. Da kann man die Schiffe dann schlecht festmachen, da die Belegung regelmäßig wechselt. Und da die wenigsten Ihre Schiffe mit Figuren versehen, würden Figuren im restlichen Diorama auch irgendwie fehl am Platz wirken.


    Übrigens hat JSC mehrere LC Figuren Sets im Angebot: http://store.jsc.pl/index.php/…le-uniwersalne/1250/other


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Ich muss hier mal den Spaßverderber spielen:

    Aus unserer Sicht ist es leider nicht ganz klar, wer aktuell die Rechte an den alten Kranich Bögen hat. Entsprechend können wir auch nicht sagen, ob die Downloads legal sind oder nicht - Zumal auf der Seite auf den ersten Blick auch keine Erlaubnis erwähnt/veröffentlicht wurde. Daher habe Ich den Link entfernt.


    mfg

    Johannes

    Moin Ulrich,


    Ein schönes Modell, erinnert mich aber daran, dass Ich endlich mal mit meiner Tw29 weitermachen muss :S


    Der Kauf des Lasercutsatzes war eine gute Wahl!

    Alleine die Rautenbleche werten das Modell massiv auf.


    Aber wie Reinhard schon gesagt hat, ist der Lasercutsatz so konstruiert, das er die Kartonteile eigentlich komplett ersetzt. Auf das Problem war Ich bei meiner Tw29 auch schon gestoßen. Ich hatte allerdings auch keine Lust das ganze Modell anzumalen - zumal Ich das Schwarz der Modelik Offset Modelle sehr hübsch finde - darum habe Ich folgendes gemacht:

    Ich habe die Bogenteile auf die Lasercutteile geklebt und dann die grauen Flächen an den Steckverbindungen wieder entfernt. Das sind die ~0,3mm die zu viel sind und dadurch lassen sich die Teile dann wieder zusammenstecken. Die Teile sind dann zwar insgesamt etwas dicker als vorgesehen, aber das fällt nicht wirklich auf.


    Und ja Henryk , das Modell ist auch wieder von Jan Kołodziej. Und Ich schließe mich seinem Kommentar an, die Lok sollte sich wunderbar bauen lassen :)


    mfg

    Johannes

    Heißt das, auch kein Leim?

    genau, denn Weißleim ist Wasserbasiert und eignet sich daher für strukturelle Teile und großflächige Verdopplungen nicht, weil das Wasser im Leim vom Papier aufgesogen wird. Das führt dann zu Wellen oder einem verzogenen Rumpf. (Einfach mal je zwei 5x10cm Große Stücke mit den verschiedenen Klebern verdoppeln und ne Weile warten. Der Unterschied ist deutlich zu erkennen.))

    UHU ist hier der wohl beliebteste Kleber. Aber Achtung: Die haben den auch in einer lösungsmittelfreien Version, der ist auch nicht gut geeignet.

    Für alles, was nicht strukturell/eine großflächige Verdopplung ist, nehme Ich dann aber auch Weißleim. Lässt sich mMn besser verarbeiten.


    Mfg

    Johannes

    Moin,


    was mir grade so auf Anhieb einfällt:

    • Nimm für die strukturellen Teile (Spantengerüst, Decks, Bordwände etc.) lösungsmittelhaltigen Kleber, das verringert die Chance, das sich das Modell verdreht. Es kann auch helfen das Modell zwischendurch unter Gewichten trocknen zu lassen.
    • Es ist wichtig die Bordwand sorgfältig vorzuformen. Je weniger du beim ankleben nachjustieren musst, desto besser.
    • Beim ankleben der Bordwand reicht es meistens aus sie oben und unten festzukleben. Dadurch kann man Beulen vermeiden.
    • Nicht alle LC Teile sind auch wirklich nötig. Oftmals kann man die Teile aus dem Bogen noch recht gut ausschneiden. Die haben meistens eine bessere Textur.
    • Der HMV schreibst zwar, dass eine farbliche Nachbehandlung nicht erforderlich ist, aber gerade bei weißen Teile sind die Schmauchspuren vom Laser noch recht gut erkennbar. Es lohnt sich also die noch Weiß anzumalen. Aber Vorsicht: Die Teile sind recht fragil.

    mfg

    Johannes

    Henryk hat schon Recht, am Ende ist vieles auch persönliche Präferenz. Für mich ist Finnpappe dabei der klare Gewinner, das Problem mit dem "Fetzen" (die einzelnen Lagen teilen sich, die Pappe zerfällt dadurch quasi) tritt damit zwar leider wirklich ab und an mal auf, lässt sich aber meistens mit einem kleinen Klecks Kleber auch wieder reparieren. Graupappe schneiden mögen meine Finger hingegen nicht.

    (Habe Ich eigentlich schonmal erzählt, dass Ich in meiner kindlichen Modellbauphase die Graupappe mit so einer billigen Kinder- Bastelschere geschnitten habe? Das war vielleicht ein Spaß :D)


    Von Architekturbedarf.de kann Ich nur abraten!

    Man möchte sich nur 2 Bögen Finnpappe kaufen und bevor man sich versieht hat man 10 Sorten Pappe, 3 Lineale, mehrere Sorten Kleber, ein paar Plastikprofile und 12.000 maßstabsgerechte Ziegelsteine für H0 gekauft.


    Ne Spaß beiseite, die sind super, kaufe da auch immer :rolleyes:

    Der größte Vorteil von Finnpappe (eigentlich finnische Maschinenholzpappe) ist, dass sie sich erheblich leichter schneiden lässt als Graupappe. Und das ist eigentlich auch schon alles, was man als Modellbauer dazu wissen muss :D


    p.s.:

    (Graupappe soll wahrscheinlich Graukarton sein😉)

    Also wenn du es genau nehmen willst, ist es bei 0,5mm Stärke noch Graukarton, bei 1mm aber schon Graupappe - Das hängt von der Grammatur ab, der Wechsel liegt üblicherweise irgendwo dazwischen. Der Einfachkeit halber nenne Ich es aber alles Graupappe ;)

    Jupp, wie Henryk sagte:

    Klebelaschen sind bei den Modellen oftmals gar nicht nötig, weil viele der großen Teile mit 0,5-1mm Karton verstärkt werden (Nimm Finnpappe, nicht Graupappe). Dadurch hat man automatisch eine sehr große Klebefläche. Oft sind die Bogenteile auch etwas größer als die Verstärkungsteile, so dass man die Teile perfekt ausrichten kann.

    Und für die kleinen Teile braucht man oftmals keine Klebelaschen, die werden stumpf verklebt. Das braucht ein bisschen mehr Geschick/Geduld, ist aber auch nicht wirklich schwierig.

    Das klingt doch nach einem guten Plan!


    Ich hatte damals auch erst 2 kleine HMV Schiffe fertig gebaut (ZENIT und WAPPEN VON BORKUM), sowie eins teilweise (MELLUM) bevor Ich mich an die Cn2t gewagt hatte. Wenn du also die ALBATROS und vielleicht 1-2 Downloadmodelle baust, sollte das eigentlich klappen, dein Mercedes sieht ja schon ganz ordentlich aus. Musst dann eben nur genug Durchhaltevermögen mitbringen ;)

    Moin,


    Also die O&K Cn2t wurde von Jan Kołodziej konstruiert, von dem habe Ich schon die Cn2t "Las" gebaut - allerdings die große Version in 1:25. Die war echt ziemlich gut: Passgenau, kaum Fehler und die meisten Teile waren auch recht einfach zu bauen. Nur das Gestänge und die Rohrleitungen waren echt viel Gefummel. Mein Fazit war damals folgendes:

    Quote

    Für Anfänger ist das Modell eher nicht geeignet, aber solange es nicht das erste oder zweite Modell ist und man ein gewisses Durchhaltevermögen besitzt ist es sicherlich kein Problem. Es gibt ein paar Geduldsproben bei denen man sehr gut aufpassen muss (Vor allem Treibstangen und Rohrleitungen) aber durch die hohe Passgenauigkeit der Teile geht es eigentlich immer gut vor an.

    (War damals mein drittes/viertes Modell und wenn es nicht durch den Wettbewerb eine Deadline gegeben hätte, wäre sie potentiell nie fertig geworden *schielt auf die Tw29, die seit Monaten angefangen im Regal verstaubt*) Ich vermute daher, dass die O&K Cn2t auch gut konstruiert ist, weiß aber nicht was die Skalierung auf 1:45 ausmacht. (Die Bilder im Shop scheinen übrigens von der 1:25er Version zu sein, was Ich ein wenig daneben finde...). Es gibt hier auch noch einen Baubericht der 1:25er O&K Cn2t: [FERTIG] MODELIK Nr17/07 Orenstein & Koppel Cn2t 1:25


    Zum Druck gibt es allerdings noch etwas zu sagen. Modelik hat lange Jahre ein Zwei-Klassen System gehabt:

    Die großen Loks (1:25) wurden im Offsetverfahren gedruckt (Und der Druck ist wirklich Klasse!), die kleinen in 1:45 wurden allerdings anders gedruckt (Erkennbar am "Digital Print" auf dem Cover). Und dieses Druckverfahren gefällt vielen Modellbauern nicht: Die Farbe hält nicht so gut, reagiert schlecht auf manche Klebstoffe und der Druck ist glänzend statt Seidenmatt.

    Irgendwann haben sie dann auch angefangen alles so zu drucken, mittlerweile haben sie aber wieder eine neue Technik die wohl Offset sehr nahe kommt.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Wie von Daniel schon gesagt: Das lässt sich pauschal nicht sagen, weil es immer vom Modell und Konstrukteur abhängt.

    Ein gut konstruiertes Modell mit vielen Teilen lässt sich oft einfacher bauen, als ein vermeintlich einfaches bei dem der Konstrukteur geschlampt hat. Darum würde Ich auch den Bewertungen in Shops nicht unbedingt viel Beachtung schenken, die übernehmen üblicherweise einfach die Einschätzung vom Hersteller. Und in die ist "Lässt sich schlecht bauen, weil jedes dritte Teil fehlerhaft ist" natürlich nicht mit eingeflossen. Wenn du einen Baubericht findest ist das eigentlich immer besser.


    An welchen Modellen bist du denn interessiert?


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Das ist halt das Problem mit automatisch generierten Abwicklungen - Eine funktionierende Abwicklung zu erstellen ist zwar kein Problem, aber eine sinnvolle Abwicklung zu erstellen ist erheblich schwieriger. Dabei gilt auch: je komplizierter die Topologie, desto schlechter das Ergebnis.


    Mit Pepakura kenne Ich mich zwar nicht aus, aber das selbe Problem tritt beim texturieren von 3D Modellen auch auf. Also habe Ich mal kurz das Äquivalent gegoogelt:

    Damit die Abwicklungen besser werden, musst du Pepakura sagen an welchen Kanten(Edges) das Modell getrennt werden soll. Dafür unter 3d-Modell->Edit Mode->Open Edge auswählen und die Kanten im Modell markieren, so dass du sinnvolle Teile erhälst.

    Hier muss Ich allerdings leider dazu sagen, dass es so aussieht, als ob die Topologie der Figur nicht unbedingt ideal ist. Dadurch musst du wahrscheinlich mehr nacharbeiten und wirst auch mehr Teile brauchen, als eigentlich nötig.


    Ich weiß nicht wie deine Englischkenntnisse sind, aber hier habe Ich auch noch ein Tutorial gefunden, das den Prozess recht einfach erklärt und auch noch ein paar andere Techniken zeigt:



    mfg

    Johannes

    Moin,


    Du hattest für jeden Teil ein neues Thema erstellt. Darum ging es mir. Wenn du mal mehr als 10 Bilder posten möchtest, einfach auf das gleiche Thema antworten - so wie du es jetzt ja auch gemacht hast - dann passt alles und Ich bin zufrieden :)


    Ändern kannst du die Beiträge schon (ebenso umbenennen), das hast du ja auch schon gemacht. Nur Verschieben und Löschen geht nicht:

    • Fürs Verschieben gibt es keinen Grund, warum es erlaubt sein sollte: Solange das Thema einmal in die korrekte Kategorie eingestellt wurde, gibt es bei uns auch keinen Grund mehr es von da wieder wegzubewegen. Es passiert natürlich mal, das ein Thema in der falschen Kategorie landet, aber das ist sehr selten und wird dann halt von uns erledigt.
    • Das Löschen von Beiträgen ist verboten, da im besten Fall der Redefluss gestört wird, im schlimmsten Fall aber ganze Bauberichte unbrauchbar werden. Bei Themen ist es sogar noch eine Stufe schlimmer, weil da auch die Beiträge von anderen Mitgliedern mitgelöscht werden würden.

    mfg

    Johannes

    Moin

    Weil aber bei solchen Platinen immer wieder Passungenauigkeiten auftreten, Vorder- nicht mit der Hinterseite übereinstimmen (ja doch, ich weiß, es gibt Verlage, die das hinbekommen...), habe ich eine Seite auf "Reservekarton" geklebt und werde die Teile nach gehörigem Durchtrocknen verbauen.

    Selbst wenn es im Bogen perfekt ist, reicht ja schon eine kleine Unachtsamkeit beim zusammenkleben und es passt nicht mehr...

    Das so zu machen hat hier ja sowieso auch noch einen zweiten Vorteil: Du hast automatisch eine Reserve, wenn beim aussticheln was schief geht ;)


    mfg

    Johannes

    Moin Wolfgang,

    ich komme nicht klar mit den Beiträgen

    keine Sorge, wie heißt es doch so schön: Übung macht den Meister, das wird also schon noch. Man munkelt auch, dass derzeit eine neue Hilfeseite in Arbeit sei, die dann hoffentlich alle Bedienkonzepte verständlich erklärt... Dauert aber noch eine Weile.


    Da das noch nicht fertig ist, muss Ich noch manuell ran:

    • Beiträge/Themen Verschieben und Löschen können nur Teammitglieder.
    • Wir erlauben nur eine kleine Anzahl an Dateiformaten, Word Dateien gehören nicht dazu - Du kannst also leider keine .DOC Datei anhängen, eine .ZIP würde aber funktionieren...
    • Ich würde dir auch einmal empfehlen in unserem Testforum vorbeizuschauen. Dort kannst du beliebig rumprobieren. Die Beiträge da sind nur für dich und Teammitglieder einsehbar und Ich versuche dort auch immer alle Fragen zu beantworten.

    Ansonsten habe Ich die drei Beiträge mal zusammengefasst und die doppelten Bilder gelöscht. In Zukunft bitte nicht für jeden Teil ein neues Thema starten, sondern alles in einem. Danke!


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Ich habe meine Platine grade mal hervorgekramt und nachgemessen. Die Platine ist tatsächlich etwas dicker als die vom Passat Verlag, aber Ich komme nur auf ~0,2-0,25mm



    0,7 würde selbst für LC Teile schon ziemlich dick sein...


    Und dann noch zu deiner Frage zu den Niedergängen vom Passat Verlag:



    So sehen die aus, Material hat dir Helmut ja schon beantwortet. Die obere ist Z-10 "Niedergänge mit variabler Länge" und die untere ist Z-05 "Standard-Atzplatine Niedergänge, Wangen geschlossen". Z-06 habe Ich aktuell noch nicht, dürfte aber genauso aussehen wie Z-05, nur eben mit Löchern in den Wangen.


    Mfg

    Johannes

    Moin,


    Das Geheimnis lautet: "Ätzteilbiegehilfe". Die gibt es ab ~30€, je nach Größe können die aber auch ziemlich teuer werden.

    Für den Anfang reicht da eine kleine vollkommen, Ich kann dir da zB diese hier empfehlen. (Danke nochmal, Robert ^^)


    Da kann man die Seitenwange des Niedergangs einspannen und anschließend den Rest mit Hilfe eines harten, flachen Gegenstands (beigelegt ist eine Rasierklinge, ein Stahlmaßstab oder ein Japanspachtel funktionieren aber auch) umbiegen. Das geht wirklich wunderbar.


    Und falls du eher ein visueller Lerner bist, hier ein kurzes Video, das den Einsatz einer solchen Bieghilfe zeigt:



    mfg

    Johannes

    Moin,


    Nachdem mein erster Anlauf an Pfingsten leider in einem Baufehler geendet ist und die Stadtverwaltung von Krk sich geweigert hat den echten Turm entsprechend umzubauen, habe Ich das Molenfeuer einige paar Tage später nochmal neu gebaut. Dabei habe Ich auch gleich noch ein bisschen gesupert: Die Treppe hat echte Stufen bekommen und das Fenster ist verglast. Das Treppengeländer musste Ich der Form wegen aus Fäden darstellen, es ist leider nicht besonders gerade geworden. Meine Versuche das obere Geländer und die Leiter ebenfalls aus Fäden darzustellen waren allerdings noch schlimmer. Und so habe Ich dann auf Ätzteile zurückgegriffen. Darum gibt es auch jetzt erst die Bilder: Passende Reling hatte Ich zwar, aber noch keine Leitern. Also musste der Turm noch warten. Da Ich jetzt aber auch für die Sea Helper und die Saturn Leitern brauchte, konnte Ich den Turm endlich fertigstellen :)


    Erstmal alle vier Seiten:



    Und dann noch zwei schräge Ansichten:



    Zum Schluss noch ein kurzes Fazit:

    Das Molenfeuer Krk ist ein hübsches, kleines Modell für zwischendurch und der Bau hat auch beim zweiten Anlauf noch Spaß gemacht. Einige der Teile sind zwar wirklich arg klein, aber es ließ sich trotzdem alles gut verbauen. Und da das ganze ja ein kostenloser Download ist, kann man eh nichts damit falsch machen. Wem das ganze zu klein/fummelig ist: Die Kartonwerft bietet den Turm auch in 1:100 an.


    mfg

    Johannes