Posts by Der Informatiker

    Schritt 7 - Brückenaufbau (Bauteil 30; Bogen 2):

    Der Brückenaufbau ist dank seiner komplexen Form nicht ganz einfach zu bauen, daher empfehle Ich jedem sich an die hier beschriebene Vorgehensweise zu halten: Erst die Hülle bauen und diese anschließend über das Spantengerüst stülpen.

    So hatte es Wilfried bei seiner OSTE auch schon gemacht. Ich war da zwar anfangs ein bisschen skeptisch und habe deswegen noch ein paar andere Methoden ausprobiert, aber so geht es wirklich am besten.


    Bevor das Teil #30 ausgeschnitten wird, müssen zunächst einige Markierungen auf die Rückseite übertragen werden. Dafür einfach die Markierungslinien mit einem Skalpell einschneiden und anschließend auf der Rückseite die Schlitze mit einem Bleistift verbinden. In der folgenden Abbildung habe Ich die Linienpaare nochmal hervorgehoben:


    Abb. 24: Bauteil 30 mit Markierungslinien


    Anschließend kann das Teil ausgeschnitten werden. Die Flächen zwischen den beiden Linien müssen jetzt gerundet werden. Dafür sollten die Flächen zunächst mit Wasser eingestrichen werden. Ich würde mit der Front anfangen, dann die beiden Seitenwände und zum Schluß die Rückwand runden.


    Abb. 25: Bauteil 30 mit fertig gerundeter Front


    Wenn alle Seiten fertig gerundet sind, muss die Front nochmal gerundet werden um die Rundung, die von #27d-f und #28 vorgegeben wird, zu erzeugen. Zuletzt zwischen den roten Linien runden.


    Erst jetzt sollten die Ecken verklebt werden. Es gibt dafür auch 4 Klebelaschen, die man unten in die Ecken kleben kann.


    Abb. 26: Das fertig vorbereitete Bauteil 30


    Wie man sieht habe Ich die Fenster verglast. Da die Folie auch an Stellen klebt wo die Spanten sind, musste Ich die etwas abfeilen. (Ohne Folie sollte das nicht nötig sein, aber man sollte trotzdem erst eine Passprobe ohne Kleber machen.) Das ist einer der Gründe, warum Ich im zweiten Beitrag davor gewarnt habe, das es mit verglasten Fenstern etwas fummeliger wird. Der andere Grund ist, das die Wände dadurch natürlich weniger stabil sind und man beim runden leichter einen Knick erzeugt.


    Abb. 27: Bauteile für Schritt 7


    Jetzt können die Klebelaschen angebracht werden und die Hülle am Stück übers Spantengerüst gestülpt werden. Vorne und hinten sind zwei Markierungslinien auf den Decks, die mit denen auf der Hülle übereinstimmen sollten. Wenn sich die seitlichen Brückenwände nicht ganz gerade an die Klebelaschen legen wollen, oder sich wieder ablösen, kann man die weiße Fläche mit einem scharfen Skalpell einschneiden und mit einer Nadel von innen nachjustieren. #30k verdeckt die Löcher dann wieder.

    Erst die Front und die Brücke verkleben und anschließend die Seitenteile. Die ganzen Anbauteile sollten am Ende angeklebt werden. Die Abstandshalter der Windleitbleche sind winzig und entsprechend schwierig anzubringen. Wer die Teile lieber weglassen will, sollte auch den geknickten Teil von #30i/30j abschneiden und das Teil direkt auf die Reling kleben.


    Sollte doch mal etwas in die Hose gegangen sein, sind alle Bauteile der Schritte 6&7 ein zweites mal auf dem Reservebogen zu finden.

    Schritt 8 - Mastunterbau (Bauteil 31; Bogen 2):

    Abb. 28: Bauteile für Schritt 8


    Zum Brückenaufbau gehört auch noch ein kleiner Auswuchs nach vorne, der als Sockel für den Mast fungiert. Das Loch im Deck #31a wird den Mast später aufnehmen, also nicht vergessen das jetzt auszuschneiden.


    Und damit ist der Brückenaufbau erstmal fertig:


    Abb. 29-30: Der Brückenaufbau


    Beim nächsten mal geht es dann mit dem hinteren Aufbau weiter.



    Der Brückenaufbau war übrigens die Baugruppe, die mich fast um den Verstand gebracht hätte. Es gab in der ursprünglichen Version ein paar Macken. Die habe Ich behoben und danach gab es natürlich neue Macken. So ging das dann immer weiter und Ich bin irgendwann in einen Mikrooptimierungsstrudel geraten. Bei dem Ich mit jeder neuen Version gefühlt immer einen Schritt vor und einen Schritt zurück gemacht habe. Als Ich dann endlich zufrieden war, hatte Ich 2-3 Brückenaufbauten gebaut (Im Bild sind auch meine ersten beiden Testbauten zu sehen):



    Es haben übrigens nicht alle Versionen überlebt... :wacko:

    Jaaaa, das sollte Ich mir wohl besser nicht angewöhnen.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Weiter gehts:

    Schritt 5 - Schanzkleid am Bug (Bauteil 26; Bogen 2):

    Abb. 18: Bauteile für Schritt 5


    Der Rand #26 muss verdoppelt werden. Das Schanzkleid dann einfach in der angegebenen Reihenfolge bauen. Die Poller, deren Positionen auf #26e eingezeichnet sind, kommen erst in einem späteren Schritt. (Nicht wundern falls Ihr die auf den Fotos nicht seht. Die Markierungen waren noch an der falschen Stelle und daher habe Ich das Teil einfach umgedreht eingebaut.)


    Abb. 19-20: Das vordere Schanzkleid

    Schritt 6 - Spantengerüst Brückenaufbau (Bauteile 27-29; Bogen 1-2):

    Abb. 21: Bauteile für Schritt 6


    Die Pfeile zeigen immer zum Bug. Ansonsten muss darauf geachtet werden, das das Deck #28 vorne und seitlich bündig mit den Spanten #27-27c abschließt.

    An der Rückwand #27 würde das erste Ätzteil seinen Platz finden, aber die kommen ja leider erst im Dezember. Die meisten Ätzteile lassen sich zwar auch problemlos am Ende anbringen, aber dieses Handrad sollte jetzt schon angebracht werden. Die versteckte Position heißt aber auch, das es nicht wirklich auffällt, wenn man es weglässt.

    Das kürzere Teil #28a wird auf Backbordseite angebracht, #28c auf Steuerbordseite.


    Abb. 22-23: Spantengerüst Brückenaufbau

    Moin Hans,


    Ich denke mal Ich antworte im Sinne von Henning, wenn Ich sage: Nein.

    Wie Ich gerade auch bei der OSTE erwähnt habe, ist ein Kartonmodell mit der Konstruktion noch lange nicht fertig. Daraus einen Bogen zu machen, der dann verkauft werden kann, ist sehr aufwändig und zeitintensiv. Und in Anbetracht der Tatsache, das es beim HMV bereits zwei ähnliche Seebäderschiffe aus der Zeit gibt, würde sich das für die BUNTE KUH vermutlich nicht rentieren...


    mfg

    Johannes

    Moin Klaus,


    Eigentlich können wir froh sein, das es doch so viele Konstrukteure gibt, die so viele Ihrer Modelle aufbereiten und veröffentlichen, denn das ist wirklich nicht ganz ohne. Hatte Ich auch ein wenig unterschätzt, aber mir gefällt das Modell und Ich bereue nichts ;)


    Ich schreibe meine Bauzeiten ja immer mit, darum kann Ich sogar recht genau sagen, wie viel Arbeit es bislang war. Wobei Ich auch noch nicht allzuviel Erfahrung hatte, weswegen natürlich alles ein bisschen länger gedauert hat:

    Für das Zeichnen, die bisherigen Probebauten und die Ätzteile habe Ich rund 120 Stunden investiert. Die Anleitung zu erstellen ist hingegen "relativ einfach", da die einfach auf diesem BB basieren wird. Da meine BB ja ohnehin meist schon etwas ausführlicher ausfallen, ist das nicht viel aufwändiger als ein normaler BB von mir. Eine 3D-, oder klassische Textbauanleitung wären sicherlich deutlich mehr Arbeit.

    Nur die schöneren Fotos sind - hauptsächlich aus Platzgründen - wirklich ziemlich aufwändig:

    (falls nötig) Teile anordnen, Stativ aufbauen, Kamera einspannen, Fotos machen (~5-15 pro Motiv, vor jedem Foto leicht den Fokus anpassen) Kamera vom Stativ nehmen (Ich brauch ein längeres Kabel...), Stativ und Fotoobjekt wegräumen (steht sonst alles vor der Tastatur), Kamera mit dem PC verbinden und Fotos rüberkopieren, die Fotos durch einen Fokusstacker jagen (damit nicht nur ~2cm vom Modell scharf sind), die besten Fotos auswählen und passend zurechtschneiden, Fotos mit IrfanView auf eine Uploadfreundlichere Größe bringen und passend benennen. Umpf :wacko:


    Wie lange Wilfried vorher schon für die Konstruktion gebraucht hat, vermag Ich nicht zu sagen.


    mfg

    Johannes

    Moin Ralph,

    Sowohl das Brückenhaus, als auch das Radom habe Ich nochmal überarbeitet, sodass die beiden jetzt deutlich einfacher/besser zu bauen sein sollten.

    Und Ich stimme dir zu: Es gab zwar die ein oder andere Macke, aber insgesamt ist es ein tolles Modell, woran das spannende/ungewöhnliche Vorbild natürlich auch nicht ganz unschuldig ist. Und die meisten der Macken habe Ich hoffentlich erwischt ;)



    Moin,


    Zunächst einmal vielen Dank für das große Interesse! Hoffentlich seid Ihr dann auch noch so interessiert, wenn es ans kaufen geht :D


    Heute war ja wieder digitaler Stammtisch und da habe Ich die vorbereiteten Bordwände verbaut.


    Schritt 3 - Bordwände (Bauteile 23-24; Bogen 2):

    Abb. 9: Bauteile für Schritt 3


    Wie man sieht, habe Ich mich dazu entschlossen die Fenster/Bullaugen zu verglasen. Ich benutze dafür schwarze Farbfilterfolie, die ein einfärben vom Spantengerüst überflüssig macht. Nachahmer sollten sich allerdings bewusst sein, das ausgeschnittene Fenster den Bau des Brückenaufbaus etwas fummeliger machen.


    Drei Dinge sind für einen guten Rumpf wichtig:

    • Der Rumpf und das Spantengerüst müssen möglichst sauber ausgeschnitten und das Spantengerüst genau verklebt sein.
    • Die Bordwände müsssen möglichst gut vorgeformt werden. Beim vorformen sollte darauf geachtet werden, das der Bug unten Spitz zusammenläuft und oben eher Rund.
    • Geduld!

    Im Bugbereich wird das Hauptdeck etwas breiter und die Bordwand dafür etwas schmaler. Das ist der Ansatzpunkt für die Bordwände.


    Sofern die Tipps befolgt werden, sollte der Bug so:


    Abb. 10-11: Der Bug


    Beim Heck ist es leider nicht ganz so schön einfach, aber mit viel Geduld und vorformen, sollte auch das Heck ansehnlich werden. Die Bordwände müssen hier allerdings unter Umständen etwas eingekürzt werden:


    Abb. 12: Das Heck


    Nachdem die Bordwände montiert sind, sollten die Scheuerleisten #23a/24a verdoppelt und angebracht werden. Die Ankerklüsen werden nicht verdoppelt.


    Abb. 13: Der geschlossene Rumpf.

    Schritt 4 - Schanzkleid am Heck (Bauteil 25; Bogen 2):

    Abb. 14: Bauteile für Schritt 4


    Erst das Teil #25 an einem Ende festkleben und dann Stück für Stück festkleben. Das Schanzkleid in die richtige Form bringen und danach die Schanzkleidstützen montieren. Dabei sollten die vier etwas kleineren Stützen #25b in der Mitte angebracht werden um die Balkenbucht auszugleichen. Zum Schluss noch den Schandeckel #25c anbringen.


    Abb. 15-17: Das Heck mit Schanzkleid


    Nächstes mal kommt dann das Schanzkleid am Bug dran und danach auch schon meine Lieblingsbaugruppe: Der Brückenaufbau.


    mfg

    Johannes

    Moin Ralph,


    Sorry dein Beitrag war mir wohl irgendwie durchgerutscht:

    Wenn die Email schon vergeben war, heißt das wahrscheinlich, das du wohl versehentlich auf "Registrieren" geklickt hast, obwohl du schon einen Account hattest (Du warst ja, wenn Ich mich recht erinnere, schonmal dabei). Geh einfach mal auf https://discord.com/login und melde dich da an, unser Server sollte dann links auftauchen. Ansonsten nach dem Login nochmal auf den Invite Link auf der Startseite klicken.



    Moin,


    Heute wird es mal wieder Zeit für unsere Freitagsrunde.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Vor nunmehr fast 1 1/2 Jahren kam Ich mit Wilfried ins Gespräch und ehe Ich mich versah, hatte Ich die Dateien der OSTE auf dem Rechner und mir fest vorgenommen, daraus einen veröffentlichungsreifen Modellbogen zu machen. Klar, man konnte auch aus der Rohversion schon ein schönes Modell zaubern, aber wie Jochen sicherlich bestätigen kann, gab es da noch einige Tücken und Lücken. Eigentlich wollte Ich schon viel früher fertig sein, aber ihr wisst ja wie das ist (und das Ich dann die Aufgabe gekriegt habe den Passat Webshop zu überarbeiten hat auch nicht geholfen...). Aber jetzt ist der Bogen endlich soweit fertig, das Ich den finalen Kontroll-/Anleitungsbaubericht starten kann.


    Neben der Überarbeitung einiger Teile, des Layouts und der Nummerierung, habe Ich mich auch um einen Ätzsatz gekümmert. Der wird u.a. Reling, Leitern und natürlich jede Menge Antennen enthalten. Da das mein erster richtiger Ätzteilsatz ist (Die Scheibenwischer für die STOLPMÜNDE waren von der Komplexität ja doch sehr überschaubar), habe Ich mich dazu entschieden eine Probe ätzen zu lassen. Ist zwar teuer, aber Ich wollte ohnehin noch für andere Modelle ein paar Teile ätzen lassen... Leider wird das Blech wohl erst im Dezember fertig und folglich kann die fertige Platine wohl frühestens im März 22 erscheinen. Es kann also sein, das die OSTE doch etwas später kommt, oder aber erstmal ohne Ätzteile erscheint.

    Wenn die OSTE erscheinen wird, wird sie hier erhältlich sein: https://passat-verlag.de/messboot-a52-oste.html

    Das Vorbild (aus der Produktseite kopiert):

    Ursprünglich 1942 als Hochseeschlepper PUDDERFJORD in Norwegen gebaut, ging der Schlepper nach Ende des 2. Weltkriegs als Kriegsbeute an die US-Navy. Diese übergab den Schlepper 1957 an die noch junge Bundesmarine, die das Schiff in OSTE umbenannte. Die ersten 10 Jahre diente das Schiff beim 1. Minensuchgeschwader als Tender, bis sie 1967 zum Messboot umgebaut wurde. Hier erhielt die OSTE auch Ihren markanten Radom, der Ihr den etwas anzüglichen Spitznamen "Ostseetitte" gab. Sie diente fortan als Aufklärer.
    1975-76 erfolgte ein weiterer Umbau, bei der das Radom, der Mast sowie der Brückenaufbau grundlegend umgebaut wurden.
    1987 wurde die OSTE schließlich ausgemustert und nachdem ein Plan sie zu einem Restaurant umzubauen gescheitert war, drei Jahre später in Cuxhaven abgewrackt.


    Am 30.06.1988 wurde Ihre gleichnamige Nachfolgerin als erstes Schiff der Oste-Klasse (Klasse 423) in Dienst gestellt.


    Da die Messtechnik regelmäßig überarbeitet wurde, ging es vor fast jeder Einsatzfahrt, die in der Regel 3 Wochen dauerte, ins Marinearsenal Kiel. Deshalb zeigt nahezu jedes Foto einen leicht anderen Ausrüstungszustand. Unser Modell orientiert sich an der Zeit von 1967-1975.

    Das Modell:

    Die Teile habe Ich noch nicht gezählt, aber es werden 4-5 Bögen DIN A4.

    Der erste Bogen enthält nur Spanten und Decks und muss komplett verdoppelt werden. Da es einige Überhänge gibt, gibt es hier auch einen einfachen Rückseitendruck. Es ist natürlich auch möglich, den Bogen gleich auf entsprechend dickem Karton auszudrucken. Das hat dann den großen Vorteil, das Ihr Euch damit das manuelle verdoppeln spart. Der Karton sollte dafür mindestens 250g/m², besser 300-320g/m² haben.

    Dann folgen 3 Bögen mit den restlichen Teilen.

    Bogen 5 ist rein optional und enthält eine Kopie vom Brückenaufbau und dem Radom; das sind mMn die beiden schwierigsten Baugruppen, weil sie sehr genaues Arbeiten erfordern um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Vom Oberteil des Radoms gibt es hier auch eine alternative Version ohne Schnittlinien. Die sind zwar ohnehin nur sehr dezent gehalten, aber falls sie Euch trotzdem noch stören...


    Wie in der Beschreibung schon erwähnt, wurde die OSTE oft umgerüstet. Für den Mast und einige Relingsteile* gibt es daher Alternativteile.

    (*Die sind allerdings, wie bei AGfB Modellen üblich, NUR im Ätzteilsatz enthalten.)


    Das Modell der OSTE wird ca. 20 x 4 x 7 cm groß.



    Da das ganze hier auch als Anleitungsbau fungieren soll, werde Ich versuchen etwas organisierter und ausführlicher zu beschreiben, was zu tun ist. Sollte etwas nicht klar sein, grätscht gerne rein, dann versuche Ich das noch besser auszuführen.

    Ich mache die Fotos auch mit einer besseren Kamera, allerdings brauche Ich da immernoch Einarbeitungszeit... Kann also sein das die nicht immer perfekt sind, aber es sollte hoffentlich immer alles wichtige erkennbar sein. Für die beiden letzten Abbildungen hier habe Ich mal Fokusstacking ausprobiert. Das sieht auf jeden Fall besser aus als ohne (vgl. Abb. 2-3), werde Ich also beibehalten.

    Schritt 1 - Spantengerüst (Bauteile 1-19; Bogen 1-2):

    Da das Spantengerüst fast nur aus weißen/hellgrauen Teilen besteht, habe Ich mich entschieden die ersten Fotos auf meiner Schneidematte zu machen.


    Abb. 1: Bauteile für Schritt 1


    Da sich das Spantengerüst auf Bogen 1 befindet, der verdoppelt werden soll, sind die Türen und Klebelaschen für die Spanten #3 und #5 auf Bogen 2.

    Auf der Grundplatte befindet sich auch noch ein Referenzmaß. Das sollte vor dem Baubeginn unbedingt überprüft werden. (Ich habe meinen Bogen in Mannheim drucken lassen und das passt natürlich perfekt :thumbup:)


    Zum Zusammenbau entweder der Nummerierung folgen, oder Abschnittsweise vorgehen. Funktioniert beides sehr gut.


    Abb. 2-3: Spantengerüst vom Heck und Bug

    Schritt 2 - Decks (Bauteile 20-22; Bogen 1):

    Abb. 4: Bauteile für Schritt 2


    Da das Hauptdeck im Bugbereich übersteht, dient #20 später als Anlagestelle für die Bordwand. Der obere Rand von Spant #3 sollte mit der Fläche von #22 abschließen.

    Auf allen drei Teilen befindet sich eine kleine Markierung, die die Mitte kennzeichnet um sie an den Längsspanten #2 bzw #6 auszurichten.


    Im fertigen Bogen ist auf #20 auch noch eine schwarze Fläche, falls jemand die Löcher für die Ankerketten aussticheln möchte.


    Ich habe mich dazu entschlossen das ganze noch etwas zu beschweren, das ist aber eigentlich unnötig, das Spantengerüst ist stabil genug.


    Abb. 5: Vor dem Einbau von #22.


    Abb. 6: Der Bug von unten


    Abb. 7-8: Das fertige Spantengerüst


    So, das ist mein aktueller Stand, nächstes mal geht es dann auch schon mit der Bordwand weiter :)


    mfg

    Johannes

    Moin Henning,


    das erinnert mich doch sehr ans Geschäftsmodell von Scandlines.

    Da fahren etliche Skandinavier nur nach Deutschland, um sich dann direkt in Puttgarden in Scandlines schwimmenden BorderShop* mit Alkohol einzudecken und umgehend wieder zurückzufahren. Wenn man auf die Fähre will, sieht man eigentlich immer mindestens einen, der nen randvollen Anhänger dabei hat... :wacko:


    mfg

    Johannes


    * schwimmen tut er zwar, aber davon braucht es wohl kein Modell. Boa ist dat Ding hässlich.

    Moin Manfred,


    Schnell mit der Ubahn erreichbar klingt gut und das sieht auch noch ganz gut zu Fuß machbar aus. Es sei denn natürlich, es gießt in Strömen...


    Aber erstmal abwarten, wie dein/euer erster Eindruck wird.


    mfg

    Johannes

    Moin Dirk,


    Termin passt, aber wie schon gesgt wäre mir irgendwo (zentral) in Hannover schon lieber.

    Bis nach Steinhude würde mich das nochmal zusätzliche ~40-80min (je nachdem ob mich jemand ab/bis Wunstorf mitnehmen könnte oder Ich den Bus nehmen muss) pro Richtung kosten. Dann wäre Ich insgesamt ~4-5h unterwegs, das wäre vermutlich schon mehr als der eigentlich Stammtisch dauert... :S


    mfg

    Johannes

    Hi bella,


    For the Gear you can also use a generator like this one: https://geargenerator.com/

    You might need to tweak the file so your cutter can use it, but it would probably be much quicker. But yeah, usually everything needs to be redrawn because if you scan a printed model, you have what is essentially a photo/bitmap. But the cutter needs instructions like "Cut from (X1,Y1) to (X2,Y2)". Thats information that bitmaps don't contain, but vector files do.

    Even if you have a free download that already comes in a vector format, you will still need to tweak it for you cutter. Unneccassary details must be removed and stuff like Railings need to be redrawn: Because Railings are usually only drawn as a single line, so the cutter would also only cut once, which isn't what you want/need.


    Not sure if 3mm would work, might be too thick for a low powered Lasercutter. You will definitely need to use multiple passes. If you try to cut it in one go, you will probably burn the cardboard...

    If it can't do 3mm, you could of course simply cut the gears 3 times from ~1mm Cardboard and glue them together.


    Johannes

    Hi Bella,


    The exact filetype and structure usually depends on what Lasercutter you have, so you should check the manual first. But they all need some form of Vectorfile. So you need a vector graphics editor like Adobe Illustrator (subscription, and therefore expensive), CorelDRAW (expensive), Affinity Designer (cheap) or Inkscape (free&Open Source).


    If you know how you should draw the parts (again, check the manual of your cutter), you need to scan your printed model and redraw all the lines that you want to cut. Remember to keep little tabs, so the parts stay put. Depending on the Model this will be a lot of work. Now send only your drawing to the cutter and start cutting.

    You might need to tweak your settings, so its best to start small in order to get familiar with your cutter.


    Please note that you shouldn't try to cut parts from the print itself. No matter how careful you are Scanning, Redrawing and the orientation of the paper on the Lasercutter will all add inaccuracies. So its very likey that these parts wouldn't be cut the way you except and finer parts might even be ruined. So always use fresh material and only cut parts where the printing isn't important. (Frames from thick cardboard, Railings, Ladders, ...)


    Johannes

    Moin,


    Hier die von Lars angesprochenen Videos:





    mfg

    Johannes

    Moin,


    Ich hätte da noch zwei Ergänzungen:


    Google Translate unterstützt zwar definitiv mehr Sprachen, aber für die 26 Sprachen die es aktuell unterstützt, liefert DeepL meistens bessere Übersetzungen. Hier mal der Beginn der Beschreibung der TW29 von Modelik im Vergleich:

    Quote from Origninaltext von Modelik (Polnisch)

    Górnośląskie Koleje Wąskotorowe są najstarszą nieprzerwanie działającą wąskotorową siecią kolei na świecie. Początkowo stanowiły odcinki linii zakładowych i miejskich, eksploatowanych nawet trakcją konną. Z czasem połączono je w jedna sieć (Oberschlesische Eisenbahn). Do charakterystycznych cech tych kolei naleźały spore obciąźenie pracą przy transporcie rud metali, wyrobów hutnictwa i węgla, ale teź przewozu pasaźerów. Co przy tym waźne - szlaki prowadziły ciasnymi łukami nieraz przez gęstą zabudowę miejską. Stąd dość zaawansowane konstrukcje taboru, w przypadku parowozów głównie wymiarami róźniące się od normalnotorowych. Glównie - bo juź wspomniane łuki torów były nieco ciaśniej "przeskalowane". W szczytowym okresie przewozów pojawiły się pięcioosiowe parowozy z fabryki Schwartzkopfa w Berlinie. Stosowano w nich np. przekładnie Lutermollera, czy nastawiacze powrotne osi skrętnych. Kolejne parowozy dostarczały zakłady "AEG" - były to najcięźsze i największe parowozy wąskotorowe na terenie dzisiejszej Polski, obsługiwały linię z Gliwic w stronę Raciborza. Pomimo swej duźej masy i siły pociągowej, pozwalającej prowadzić pociągi o masie nawet ponad 100 ton zuźywały mało węgla - 6 kilogramów na sto tonokliometrów! Uźywane na tych kolejach parowozy amerykańskie czy nasze Px48 miały wyniki nieco gorsze.

    Quote from DeepL

    Die Oberschlesische Schmalspurbahn ist das älteste kontinuierlich betriebene Schmalspurbahnnetz der Welt. Ursprünglich handelte es sich um Abschnitte von Betriebs- und Kommunalbahnen, die sogar mit Pferdebahn betrieben wurden. Im Laufe der Zeit wurden sie zu einem einzigen Netz (Oberschlesische Eisenbahn) zusammengelegt. Kennzeichnend für diese Bahnen war ihre hohe Auslastung beim Transport von Metallerzen, Hüttenprodukten und Kohle, aber auch bei der Personenbeförderung. Wichtig ist dabei, dass die Strecken in engen Kurven, manchmal durch dichte Bebauung, führten. Daher die recht fortschrittlichen Konstruktionen des rollenden Materials, die sich im Falle der Dampflokomotiven vor allem in der Größe von den normalen Zügen unterscheiden. Vor allem, weil die erwähnten Gleisbögen etwas enger "gestaffelt" waren. Fünfachsige Dampflokomotiven aus dem Schwartzkopf-Werk in Berlin erschienen in der Blütezeit des Betriebs. Sie verwendeten zum Beispiel Lutermoller-Getriebe und Torsionsachsen-Rücksteller. Die nächsten Dampflokomotiven wurden von der "AEG" geliefert. - Sie waren die schwersten und größten Schmalspurdampflokomotiven im heutigen Polen und verkehrten auf der Strecke von Gliwice nach Raciborz. Trotz ihres hohen Gewichts und ihrer Zugkraft, die es ihnen ermöglichte, Züge mit einem Gewicht von über 100 Tonnen zu fahren, verbrauchten sie sehr wenig Kohle - 6 Kilogramm pro hundert Tonnenkilometer! Amerikanische Dampflokomotiven oder unsere Px48, die auf diesen Bahnen eingesetzt wurden, hatten etwas schlechtere Ergebnisse.


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    Quote from Google Translate

    Die Oberschlesischen Schmalspurbahnen sind das älteste durchgehend betriebene Schmalspurbahnnetz der Welt. Anfangs waren es Abschnitte von Werks- und Stadtlinien, die sogar mit Pferdezug betrieben wurden. Im Laufe der Zeit wurden sie zu einem Netz (Oberschlesische Eisenbahn) zusammengefasst. Zu den charakteristischen Merkmalen dieser Eisenbahnen gehörten erhebliche Arbeitsbelastungen für den Transport von Metallerzen, Hüttenprodukten und Kohle sowie für den Personentransport. Wichtig ist, dass die Wege durch enge Bögen führten, manchmal durch dichte städtische Gebäude. Daher recht fortschrittliche Rollmaterialkonstruktionen, bei Dampflokomotiven weichen die Abmessungen hauptsächlich von den normalspurigen ab. Hauptsächlich - weil die bereits erwähnten Gleisbögen etwas "skalierter" waren. Auf dem Höhepunkt des Transports erschienen fünfachsige Dampflokomotiven aus dem Berliner Schwartzkopf-Werk. Zum Einsatz kamen beispielsweise Lutermoller-Getriebe oder Rücklaufversteller für Lenkachsen. Die nächsten Dampflokomotiven wurden vom Werk "AEG" geliefert - es waren die schwersten und größten Schmalspur-Dampflokomotiven im heutigen Polen, die die Strecke von Gliwice in Richtung Ratibor bedienten. Trotz ihres hohen Gewichts und ihrer Zugkraft, die es ermöglicht, Züge mit einem Gewicht von mehr als 100 Tonnen zu fahren, verbrauchten sie wenig Kohlenstoff - 6 Kilogramm pro hundert Tonkliometer! Die auf diesen Bahnen eingesetzten amerikanischen Dampflokomotiven oder unsere Px48 hatten etwas schlechtere Ergebnisse.

    Natürlich sind beide Übersetzungen noch nicht perfekt. Bei DeepL kann man daher einzelne Wörter anklicken und durch alternative Vorschläge ersetzen, aber zum verstehen reichen beide Übersetzungen auch ohne Nachbessern bequem aus.

    Google hat fürs Smartphone übrigens auch eine App, mit der man direkt über die Kamera Texte via OCR erkennen und übersetzen kann. Das ist natürlich wahnsinnig bequem und da kann DeepL leider nicht mithalten.


    P.S.: Bei manchen Pdf-Dateien kann man den Text auch direkt kopieren, so entfallen dann natürlich die Zwischenschritte.

    Wenn die PDF aus Bildern besteht (zB bei einem Scan), hilft nur OCR.

    Aber mir kam neulich eine PDF unter, die mir verbieten wollte sie zu bearbeiten und Texte zu kopieren. (Selbst das nutzen der Kommentarfunktion hatten die Ersteller verboten!)

    Gut, die wollen natürlich nicht das man die einfach so weitergibt, aber Ich habe die PDF gekauft und dann will Ich die auch vernünftig nutzen können. Kurzum: Ich war absolut kein Fan dieser Einschränkungen :thumbdown:

    Mit Betonung auf war ;)

    Mehr möchte (oder besser sollte) Ich hier dazu wohl besser nicht sagen, ehe mir noch jemand vorwirft Ich würde Leute dazu aufrufen Kopierschutzmechanismen auszuhebeln...


    mfg

    Johannes

    Moin Helmut und Henning,

    Also waren das Deck und die Wannen neu zu bauen, und jetzt passte es perfekt. Wanne "a" wird an Steuerbord eingebaut, "b" dementsprechend an Backbord. Ich hatte es vorsichtshalber noch einmal mit Bleistift aufs Deck geschrieben... :D

    Wäre es nicht eine Überlegung wert in solchen Fällen von der klassischen Nummerierung abzuweichen und die Teile statt "22a / 22b" gleich "22 Stb / 22 Bb" zu nennen?

    Ich denke das wäre insgesamt weniger fehleranfällig, als ein Hinweis in der Bauanleitung.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Gerald hat es doch schon auf den Punkt gebracht:

    Das ist wirklich eine ziemlich sinnfreie Diskussion. Die einen mögen den HdS und finden er hat recht mit dem was er sagt und die anderen mögen ihn halt nicht und finden er faselt Unfug. Also genauso wie mit 99% ALLER bekannten Persönlichkeiten und deren Äußerungen. Ob das jetzt Politiker, Schauspieler oder eben Influencer sind.


    Wirkliche Argumente sehe Ich auch nicht, sondern eigentlich nur Meinungen. Daher würde Ich Euch bitten, vielleicht mal wieder zum Thema "Technische Klemmbausteine" zurückzufinden. Ich glaube wir sind uns auch alle einig, das das doch sowieso das viel interessantere Thema ist :)


    mfg

    Johannes

    Moin Lars,

    Ich habe mal ein kurzes Video gedreht, kann es aber nicht hochladen. Geht das generell nicht? Die zulässigen Datei-Endungen deuten ja alle nur auf Bilder/Text hin...

    Oder kann ein Admin das hochladen?

    Das geht nicht, weil die Forensoftware leider keine Unterstützung für direkt hochgeladene Videos hat.

    Es gibt eine Möglichkeit trotzdem Videos einzubinden, allerdings erfordert das einiges an Rechten die nur Admins haben...

    Aber wie es der Zufall so will, bin Ich Admin ;) Also melde dich mal per PN bei mir.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Das ist richtig. Falls du beim konvertieren Probleme hast, kannst du übrigens auch einfach Google benutzen. Die Suche kann nämlich nicht nur suchen, sondern auch rechnen und Einheiten konvertieren. Wenn du also zb 1m/250 in mm ins Suchfeld eingibst, erhälst du als erstes "Such"ergebnis: (1 meter) / 250 = 4 millimeter

    :)


    Und viel Erfolg bei der Konstruktion!


    mfg

    Johannes

    Moin Imo,


    Ich hatte Dirk auch angeboten, das Thema zu übernehmen, falls sich sonst keiner findet. Aber bei mir hätte es sicher noch deutlich länger gedauert, bis Ich hätte anfangen können, also war Ich auch ganz froh als er sagte das du dich da schon rangesetzt hättest. Und sehr schön das wir dir dabei über die Schulter gucken dürfen :thumbup:


    Ich habe eben auch noch einen sehr schönen Link gefunden, der dir nützlich sein könnte: https://falmouthlifeboat.co.uk…n-class-weather-lifeboat/

    Da gibt es eine Interaktive 3D Tour der RNLB RICHARD COX SCOTT bei der man das gesamte Schiff besichtigen kann. Und zwar nicht nur draußen, sondern auch drinnen: Von der Brücke bis in die letzte Ecke vom Maschinenraum wurde wirklich alles mit 3D Aufnahmen abgelichtet. Nur die Steuerkonsole oben ist leider von Planen verdeckt.

    Und man kann sogar Sachen ausmessen...


    mfg
    Johannes


    p.s. Ich bestelle dann schonmal einen in 1:250 :D