Posts by Der Informatiker

    Moin,


    Heute war erst der kombinierte Schornstein/Mast dran:



    Und dann kamen auch schon die ersten Ätzteile ans Modell. Vier Aufgänge und eine ganze Menge Reling:



    Den großen Aufgang auf Steuerbordseite musste Ich anpassen: Der Rettungsring war im Weg. Ich habe daher den obersten Durchzug im letzten Segment entfernt. passt dann ganz knapp und sieht fast gewollt aus :rolleyes:


    Die Reling auf dem Brückendach musste Ich auch an die neue Größe anpassen. Die einzelnen Streben zu verbinden war zwar echt fummelig, hat sich aber gelohnt - aus einer normalen Betrachtungsdistanz fällt es eigentlich nicht auf, dass Ich da nacharbeiten musste.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Nachdem der Tag der Seenotretter dieses Jahr leider nicht wie geplant stattfinden konnte, hat die DGzRS einen digitalen Tag der Seenotretter veranstaltet (Die haben die Idee garantiert von uns geklaut :D). Als Teil davon haben die Besatzungen der einzelnen Stationen kurze Videos gedreht - Insgesamt über 60 Stück!

    Viele Stationen zeigen dabei Einblicke in Ihre Schiffe und ein paar Stationen haben sogar richtig umfangreiche Rundgänge über Ihren SRK gedreht. So zum Beispiel die Station Warnemünde mit der ARKONA:


    Oder Amrum mit der ERNST MEIER-HEDDE:


    Die meisten der Videos sind zwar nur sehr kurz (2-3 Minuten), aber gerade auch die Rundgänge lohnen sich (natürlich besonders für uns Modellbauer ;)).

    Hier auch noch der Link zur gesamten Playlist.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Zunächst noch ein paar Worte zum neuen Dach. Das hier sind meine überarbeitete Versionen:



    Links habe Ich die Konstruktion von Imogen beibehalten und nur die Dimensionen angepasst. Die Seitenteile werden nach hinten geknickt und dazwischen kommt das Dach 29a. Das ganze wird dabei mit diversen Klebelaschen verbunden und es entsteht eine Art "Pyramide". Das Dach kann man dann auf die Klebelaschen der Brückenwände kleben. Viel einfacher (und stabiler) kann man das Dach wohl nicht konstruieren/bauen.

    Da Ich aber die Fenster verglase, habe Ich mir noch die zweite Version konstruiert. Denn damit nichts den Durchblick stört, müssten folgende Flächen (und die Klebelaschen von 29a) entfernt werden:



    Da wären dann also 4 einzelne Wände und die Dachfläche übrig geblieben. Das alles gerade auszurichten und zu verkleben wäre sicherlich fürchterlich fummelig geworden.

    Bei meiner Version habe Ich die Fensterschrägen daher umgedreht und die Fläche entsprechend verkleinert. Die dient jetzt nicht mehr als Boden, sondern als Dach der "Pyramide". Das gerundete Teil musste allerdings abgetrennt werden, dafür hat es noch einen Streifen bekommen - Mit verglasten Fenstern könnte man sonst durch den Spalt zur Brückenwand gucken.

    Das Dach kann dann stumpf auf die Brückenwände geklebt werden:



    Von 29a kann man die Klebelaschen einfach abschneiden, es ein bisschen verkleinern und aufs Dach kleben:



    Das es minimal höher ist stört dabei nicht. Mir ist übrigens vorhin aufgefallen, dass Ich ja auch die Ätzteile entsprechend anpassen muss. Yay :S


    Danach kam noch das Schanzkleid dran. Die sechs Teile werden erst zu einem Ring verklebt, vorgeformt und anschließend auf den Rumpf geklebt - Das hat bei mir sage und schreibe 3 Anläufe gebraucht. Das es nicht Schuld der Konstruktion ist, hat Fiete ja schon gezeigt, Ich schiebe das also mal auf die Hitze in meinem Zimmer :whistling:



    Das war es dann auch schon, bis zum nächsten mal.

    mfg

    Johannes

    Moin Nils,


    das Ersatzteil fürs Brückendach ist sogar schon konstruiert und ausgedruckt ;)


    Anpassen, so wie Fiete es gemacht hat, reicht leider nicht. Das Teil ist als "Pyramide" konstruiert und hat damit einen Boden. Ist so einfach zu bauen. Da Ich aber das Modell verglase und der Boden die Fenster blockieren würde, muss er weg. Ohne den müsste Ich aber alle vier Seitenteile einzeln aneinanderkleben und da dann noch das Dach zwischen. Das ist mir irgendwie zu fummelig, also habe Ich das Teil schlichtweg "umgedreht" neu gezeichnet. Der Boden ist jetzt als das Dach. Darauf werde Ich dann aber auch nochmal genauer eingehen.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Nachdem meine letzten drei Schiffe wahre Detailmonster waren, war mir mal nach ein bisschen Entspannung zumute. Meine Wahl fiel dabei auf den Hafenschlepper Saturn, konstruiert von Imogen Stowasser. Das Modell ist damals noch beim HMV erschienen, mittlerweile hat Sie sich allerdings selbstständig gemacht und die Kartonwerft gegründet.


    Aus dem Bogen lassen sich zwei Modelle in jeweils zwei Ausführungen bauen: Die Saturn/Mercur In den Farben der Hapag Lloyd AG oder Resolut/Rasant in den Farben von Lüdgens & Reimers. Die Modelle richten sich in erster Linie an Anfänger, was sich durch eine relativ geringe Detaildichte und viele optionale Teile bemerkbar macht. Dies wird auch beim Ätzteilsatz deutlich, da hier recht viele Teile enthalten sind die man mit etwas Erfahrung noch ganz gut ausschneiden kann. Allerdings teile Ich die Meinung von Fiete aus seinem Baubericht, das die Rumpfkonstruktion für Anfänger wohl ziemlich schwierig sein dürfte.

    Sowohl Modell, als auch Ätzteilsatz sind beim Verlag ausverkauft. Ich konnte den Bogen aber noch bei einem anderen Händler erwerben, nachdem Ich bei ebay den Ätzteilsatz quasi hinterhergeworfen bekommen hatte :D


    Bei mir kommt erstmal nur die Saturn unters Messer und bis auf zwei Aspekte werde Ich sie nicht wirklich supern. Irgendwann soll nochmal die Resolut oder Rasant folgen, die wird dann entsprechend aufgehübscht. Was Ich ändern werde sind einmal das Schlauchboot und die Fenster. Die verglase Ich wie üblich, was eine Änderung des Brückendachs erforderlich macht. Da das Brückendach ohnehin falsch konstruiert wurde, korrigiere Ich den Fehler natürlich gleich mit. Die Einrichtungsfans muss Ich aber enttäuschen, es gibt diesmal keine (Wenn Ich aber noch irgendwo Bilder auftreiben kann, kriegt die Resolut/Rasant dann eine ;)).


    Dann fangen wir auch gleich mit dem Ätzteilsatz an:



    Die Reling ist weiß gesprüht, ansonsten habe Ich mich an die Farbvorgabe in der Anleitung orientiert. Das ist übrigens etwas, das Ich bei den anderen Platinen vermisst habe. Gerade wenn nicht alle Teile auf dem Bogen enthalten sind, ist das wirklich hilfreich. Ich habe folgende Farben benutzt und anschließend wieder mit Klarlack versiegelt:

    • 30 - Orange (nur Saturn/Mercur)
    • 15 - Gelb (nur Resolut/Rasant)
    • 382 - Holzbraun
    • 76 - Hellgrau USAF

    (alles Revell Email Color)

    Wie man sieht habe Ich einen großen Teil garnicht erst bemalt. Die Teile sind für Anfänger bestimmt interessant, ich werde die aber nicht benutzen. Gerade bei den Reifen wäre es auch wirklich Unsinn die Ätzteile zu verwenden. Hier wären Lasercutteile tatsächlich einmal besser.


    Begonnen habe Ich (natürlich) mit dem Spantengerüst:



    Darauf kommt dann das Deck. Die Schlitze, durch die das Spantengerüst ragen, ermöglichen eine genaue Ausrichtung. Beim Deck hatte Ich aus irgendwelchen Gründen die Klebelaschen abgeschnitten, das war nicht unbedingt klug, weil es die Montage der Bordwände noch zusätzlich erschwert hat.



    Fiete hatte die Streifen der Bordwand im Bugbereich mit Seidenpapier hinterklebt, das werde Ich bei der Resolut/Rasant wohl auch so machen.


    Dann ging es mit dem Aufbau weiter. Hier habe Ich noch den Feuerlöschkasten aufgedoppelt. Dafür musste die Mercur Wand herhalten :whistling:



    Die Brückenwände habe Ich auch schon montiert. Die Klebelaschen muss Ich allerdings noch entfernen, die blockieren sonst die Fenster.



    Anstelle der Brückeneinrichtung gibt es diesmal nur ein Stück Tonkarton in Schwarz.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Ich kann mit Sicherheit sagen, dass es "TheSans" nicht ist. Das ist zwar offenbar die offizielle Schriftart der DGzRS, aber garantiert nicht die, mit der die Schilder der H.H.Meier gesetzt sind: Als die Schriftart 1994 entwickelt wurde, war die H.H. Meier bereits seit knapp 10 Jahren außer Dienst gestellt. :rolleyes:


    Ich würde auch auf eine Schrift nach DIN 1451 tippen, du kannst natürlich aber nochmal bei der DGzRS nachfragen. Wenn es jemand weiß, dann ja wohl die ;)


    mfg

    Johannes

    Moin Wolfgang,


    Glückwunsch zur erneuten "Indienststellung" ;)

    So Vergleiche finde Ich immer interessant und Ich habe da auch schon eine spannende Idee. wird aber wohl noch eine ganze Weile dauern.


    Ich hab dir mal eine Tabelle ergänzt und den Verbleib geändert - der war nämlich vertauscht. Solltest du also vielleicht drüben auch noch korrigieren.

    Wenn man eine Tabelle kopierst, wird üblicherweise nur der Inhalt kopiert und die Formatierung bleibt leider auf der Strecke. Falls du im Nachbarforum auch eine Tabelle einfügen willst, kannst du den Tabellen Button im Editor benutzen. Ist da der zweite von Rechts.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Zunächst einmal vielen Dank für die vielen Daumen und netten Worte ^^



    Weitere Bilder gibt es ab sofort in der Galerie: SRK Theodor Storm (20m-Klasse) - 1:250 - Passat Verlag


    Ebenso ist die Brückeneinrichtung jetzt im Downloadbereich erhältlich*:

    Ich wünsche Euch viel Spaß und Erfolg beim Nachbauen!


    mfg

    Johannes


    *Da der Passat Verlag seine offiziellen Downloads auch immer allen Modellbauern zur Verfügung stellt, hänge Ich die PDF aber auch hier mit an. Ich empfehle trotzdem jedem, die Datei über den Downloadbereich herunterzuladen. Da gibt es noch ein paar Infos mehr und Ihr bekommt es einfacher mit, falls es ein Update geben sollte.

    Der Bogen ist veröffentlicht unter den Bedingungen der Creative Commons BY-NC-SA-4.0 Lizenz.

    Moin Henning,


    Danke erstmal fürs Lob, vom Konstrukteur ist das immer besonders motivierend.


    Die Begründung klingt an sich nachvollziehbar, Ich meinte allerdings nicht die seitlichen Handläufe (und bei denen stimme Ich dir auch voll und ganz zu), sondern nur den, der vorne auf der Kante zwischen 19e und 20f sitzt. (Hier auf dem sechsten Bild vom Open Ship sehr gut zu erkennen) Der hätte wohl wie 31d keine Markierung gebraucht. Das der fehlt ist aber auch kein Weltuntergang, Ich wusste mir ja zu helfen ;)


    Eure Herangehensweise für Ätzteile ist meiner Meinung nach aber auch genau die richtige: Nur das nötigste und im Zweifelsfall noch ein paar überzählige, allgemein gebräuchliche Teile. Wenn Ich mir angucke, wie viel bei meinen letzten LC Sätzen vom HMV übrig geblieben ist, einfach weil man die Teile eigentlich noch recht bequem ausschneiden kann (und sie dann natürlich eine viel bessere Textur haben)... Und dann sind das fast alles so spezielle Teile, das man die auch nie irgendwo anders verwenden kann. :thumbdown:

    Nein Danke, dann suche Ich lieber nach Wegen fehlende Teile selber zu ergänzen - macht ja auch irgendwie Spaß.


    Die Platinen von Peter Hurler sind zwar grandios, aber Ich kann auch sehr gut verstehen, das die nicht für jeden geeignet sind. Ich habe mittlerweile auch eine und Ich werde wohl erst auf ein Rasterelektronenmikroskop sparen müssen, bevor Ich die Teile verbauen kann :wacko:


    mfg

    Johannes

    Moin,


    meine Theodor Storm ist fertig ^^



    Ein bisschen habe Ich auch noch gesupert:

    • Wie angedroht habe Ich den fehlenden Handlauf als Fadenreling ausgeführt. 100%ig zufrieden bin Ich damit nicht, den ersetze Ich potentiell irgendwann doch nochmal durch Ätzteile. Vielleicht lassen sich ja Standardleitern passend zurechtschnippeln. Ich habe übrigens Stuss erzählt, den gibt es durchaus auch auf der Eiswette (und zwar seit mindestens 2015).
    • Der Fahnenmast am Bug ist ein Stück 0,2mm Neusilberdraht in Schwarz
    • Die Lampen 27b-d sind im Bogen seitlich an den roten Wänden angebracht. Da gehören die allerdings nicht (mehr*) hin, beim Original sitzen sie auf der ersten Stütze der Reling. (* Bei der Eiswette sind sie mittlerweile auch da angebracht, wie Dirks Bilder zeigen. Sie waren aber mal an der angezeichneten Stelle.)
    • Bei der Theodor Storm hängt auf dem Oberdeck noch ein Rettungsring. Den habe Ich aus dem LC Satz der Wappen von Borkum geklaut und mit ein bisschen Farbe versehen.


    Fazit:

    Ein Klasse Modell! Es passt wirklich alles wie angegossen und es gibt eigentlich keine Fehler. Es gibt allerdings wirklich viele Kleinteile und man muss oft sehr genau arbeiten. Zusammen mit einer doch recht knappen Anleitung ist das Modell also eher was für Modellbauer mit einiger Erfahrung.

    Die Ätzplatine war auch gut, allerdings finde Ich es Schade, dass es der Handlauf (den Ich als Fadenreling umgesetzt habe) nicht auf den Bogen und damit auch nicht auf die Platine geschafft hat. Platz wäre noch gewesen und Ich empfinde den schon als recht markant. Es bleiben übrigens 2 Doppel und ein Einfachpoller für die Ätzteilsammlung übrig (Oder Ich habe sie irgendwo vergessen :D)

    Nachbauern würde Ich allerdings dringend empfehlen sich Originalbilder für das jeweilige Schiff zu suchen. Es gibt diverse kleine Unterschiede die im Bogen nicht angegeben sind. (Das hätte ja auch den Rahmen eines Minibogens gesprengt) Das fängt schon damit an, dass die Fahnenstange am Bug bei der Eiswette Grau ist und geht eben bis hin zu einer anderen Antennenanordnung. Genauso sollte man sich einen Zeitpunkt aussuchen, denn vermutlich zusammen mit der neuen Beklebung wurden offenbar auch viele Details verändert. Und viele dieser Änderungen kann man mit wirklich wenig Aufwand umsetzen. (Gibt also keine Ausrede es nicht zu tun ;))


    Mal gucken was Ich als nächstes baue. Eigentlich müsste Ich ja langsam mal wieder an meiner Tw29 weiterbauen, aber irgendwie habe Ich gerade unheimlich Lust auf Schiffe :D


    mfg

    Johannes


    p.s.: Galeriebilder und die Einrichtung folgen dann Morgen oder Übermorgen.

    Moin,


    der Mast steht. Fast ausschließlich aus Ätzteilen:



    Hier gibt es einige sehr schöne Bilder vom Masten der Theodor Storm (TS), die Ich benutzt habe um das ganze noch ein bisschen zu supern. Folgendes habe Ich geändert:

    • Die TS hat auch den LED-Suchscheinwefer, der im Bogen zwar enthalten, aber dort nur für die Pidder Lüng vorgesehen ist. (Teile 34q* + 34r*)
    • Die TS hat eine andere Antennenkonfiguration als die Eiswette (Wie das mit den anderen Einheiten aussieht weiß Ich nicht):
      • Es gibt noch eine sechste Antenne, die etwas kürzer ist und zwischen der mittleren und vorderen auf Steuerbordseite sitzt
      • Die Antenne hinten auf Backbordseit ist ungefähr doppelt so lang wie die anderen. Da die Ätzplatine nur 5 gleich lange Antennen enthält, habe Ich mir hier mit einem Stück Neusilberdraht mit 0,2mm Durchmesser beholfen.
    • 34n ist durch ein Stück Neusilberdraht mit 0,3mm Durchmesser ersetzt
    • Neben 34n sitzt beim Original ein Blaulicht. Hier ist auch wieder der 0,3mm Neusilberdraht zum Einsatz gekommen bei dem Ich das Ende Blau angemalt habe.
    • Der Rand von 34f ist in Revell 382 Leuchtrot gestrichen.

    Außerdem habe Ich vorne das verdoppelte Quadrat auf dem ersten Plateau des Aufbaus wieder entfernt, die Klappe ist im Original bündig eingebaut. Da die Oberfläche dabei natürlich doch etwas gelitten hat, habe Ich ein passendes Stück Karton gespaltet und aufgeklebt. Nicht perfekt, aber 0,3*Kartonstärke ist auf jeden Fall besser als 2*Kartonstärke.

    Bei dem Plateau gibt es auch ein Stück Reling auf der vorderen Kante. Das ist nicht im Ätzteilsatz enthalten. (Vermutlich weil es das bei der Eiswette nicht gibt. Gibt es wohl.) Der Abstand der Stützen ist leider zu gering, als das Ich mir eine Standardreling zurechschnitzen könnte. Ich werde mir also vermutlich eine Fadenreling basteln müssen.


    mfg

    Johannes


    p.s.: Robert Hoffmann Gab doch ein paar mehr Teile zu knicken als Ich dachte und das geht mit der Biegehilfe tatsächlich erheblich besser. (Wer hätte das geahnt?) Danke nochmal!

    Moin,


    Die Folie ist Mittwoch gekommen und dementsprechend konnte Ich weiterbauen. Erst kamen die Aufbauwände dran. Hier ist mir leider direkt ein echt ärgerlicher Fehler unterlaufen: 20f ist nicht ganz zentriert. Dadurch sitzt die Backbordwand zu weit hinten und die Steuerbordwand zu weit vorne. Ist mir leider erst zu spät aufgefallen, als es nicht mehr zu ändern war. Das hat mir wirklich einige Probleme eingebracht, Nachbauer sollten also auf eine wirklich exakte Ausrichtung achten.



    Dann die rückwärtige Wand 19b mit Zubehör. Hier ist in der Anleitung ein winziger "Fehler": Auf Skizze 1 wird der Schlepphaken im 90° Winkel zur Wand gezeigt. Der Haken wird aber, solange er nicht gebraucht wird zur Seite geklappt, wie hier auf dem letzten Foto gut zu sehen ist. Ist also nicht wirklich ein Fehler, aber geändert habe Ich es trotzdem.

    Darauf kommt dann das Deck, das gut gekürzt werden muss um Platz für die Brücke zu schaffen.



    Seitenwände und die restlichen Brückenwände:



    Abschließend kommt dann noch das Dach drauf. Hier habe Ich mich dazu entschieden es nicht festzukleben, dann kann man auch später noch die Einrichtung bewundern.



    Und abschließend kam die NIS PUK an Bord:



    Ein bisschen Kleinvieh ist noch, aber viel ist nicht mehr zu bauen. Das meiste sind jetzt Ätzteile.


    Der Download für die Einrichtung folgt dann in ein paar Tagen, sobald Ich Ihr den finalen Schliff verpasst habe :cool:


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Heute gibt es erst mal einen Nachtrag: Mir ist aufgefallen, dass Ich vergessen hatte ein Teil der Ätzteilplatine zu lackieren. Der Haltebügel fürs Arbeitsboot musste noch Orange gefärbt werden. Ich habe die Passage am Anfang des Berichts entsprechend aktualisiert.


    Das Arbeitsboot ging recht flott, auch wenn es es wirklich in sich hat: Der Gummischlauch besteht schon aus 12 winzigen Teilen, die alle gerundet und möglichst akkurat verklebt werden wollen.



    Danach kam die Einrichtung, hier fehlt noch eine kleine Windschutzscheibe sowie der Haltebügel, der kommt aber erst nach der Scheibe.




    Mit meinem Ergebnis bin Ich zwar nicht 100%ig zufrieden, aber wenn Ich mir die Bilder so ansehe, kann Ich eigentlich auch nicht meckern - Ist das nicht normalerweise andersrum? :D


    mfg

    Johannes


    Moin,

    Die Ursache:

    Du hast vermutlich den falschen Kleber benutzt: Für großflächige Verklebungen ist Lösungsmittelfreier Kleber leider komplett ungeeignet. Die sind nämlich üblicherweise auf Wasserbasis und Wasser+Papier ergibt Wellen. Den "einen richtigen" Kleber gibt es nicht, aber der schwarze UHU ist hierfür bei vielen sehr beliebt.

    Wie kann man das vermeiden?

    • Für größere Flächen nur Lösungsmittelhaltigen Kleber verwenden.
    • Weniger ist mehr: Für solche Verklebungen wie bei den Räumen muss man nicht unbedingt die gesamte Fläche einstreichen. Ränder + ein paar kleine Kleckse zwischendurch reichen meistens aus.
    • Funktioniert bei der Villa wohl eher nicht, aber falls du mal ein anderes großes Bauteil verdoppeln musst: Zusammenkleben und anschließend mindestens 24h unter ordentlich Gewicht trocknen lassen. Dann erst ausschneiden und verbauen.

    Wie kann man das Modell noch retten?

    Ich will mal ehrlich sein, das gerade zu kriegen dürfte schwer werden. Aber Ich habe eine Idee, was du mal probieren könntest:

    Schneid dir aus 1-2mm (lieber 2mm) Finnpappe (oder Graupappe, ist nur erheblich schwerer zu verarbeiten) Rechtecke aus, die genau in die Räume passen. Anschließend die Pappstücke auf beide Seiten der krummen Wände und das entstehende "Sandwich" zusammenklemmen. Das ganze dann 1-2 Tage so lassen. Mit ein bisschen Glück sind die Wände danach wider gerade(r).
    Wenn das nicht hilft das Modell vorsichtig(!) anfeuchten (zB mit Wasserdampf -> Stichwort Heiße Dusche) und das ganze Prozedere nochmal (Die Pappe erst danach ans Modell, sonst verformt sich die gleich mit) Dann brauchst du aber auch Gewicht auf der Grundplatte, damit die sich nicht verzieht.


    Und wie von Walter schon erwähnt: Bitte Bilder über den Dateianhänge Reiter unten im Editor Hochladen. Extern gehostete Bilder werden blockiert.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Und los geht es mit der Einrichtung. Hier gibt es ein paar mehr Bilder, damit Nachbauer es einfacher haben.



    So in etwa wird der Bogen aussehen. Links unten sind ein paar Teile nochmal gedruckt, die mein Drucker beim ersten mal farblich verhunzt hatte. In dem Rechteck wird es später ein zweites Set Einrichtung geben. Dann gibt es genug Reserve, oder die Möglichkeit eine Einrichtung zum angucken zu bauen - denn durch die Fenster wird später nicht mehr viel zu sehen sein. (Ist mehr so eine "Ich weiß das es da ist" Einrichtung :D)

    Dazu kommt noch ein kleiner A6 Bogen mit Folienteilen.


    Angefangen wird mit dem Spantengerüst+Boden:



    Dann die Wand der Steuerkonsole, die auf 14mm insgesamt 8 Knicke erfordert. Der Deckel kommt erst später!



    Es ist sinnvoller die nächsten beiden Schritte zu tauschen.

    Die Sitze; die Armlehnen können getrost weggelassen werden um das ganze etwas zu vereinfachen.



    Und dann die Rückwand mit Kartentisch:



    Jetzt wären die Aufbauwände dran, aber das wird wohl noch ein paar Tage dauern, Ich warte noch auf bedruckbare Folie. Ich werde mich wohl in der Zwischenzeit ans Arbeitsboot machen.


    mfg

    Johannes

    Moin Michael,


    das alte Übrschriftensystem existiert so nicht mehr. Stattdessen kann man mit dem großen H im Editor Textstellen als Überschrift markieren.

    Beispiel

    Hat die Vorteile, dass man einerseits mehrere Überschriften im Text verteilt haben kann und auch mit verschiedenen Größen. Ist also wesentlich flexibler als das alte System.


    Die Überschriften werden dabei einfach im Text mitgespeichert, wohingegen sich die alten Beitragstitel in der Datenbank eine Spalte mit den Thementiteln teilen, darum tauchen die auch in der Suche auf.

    Es ist sicher möglich die Beitragstitel an den Anfang der entsprechenden Beiträge zu setzen (formatiert wie die neuen Überschriften), werde Ich mir mal ansehen. Aber: Solche Eingriffe an der Datenbank sind immer heikel, erwarte also bitte kein allzu baldiges Ergebnis.


    Mfg

    Johannes

    Moin,


    Danke für die Fotos Dirk, ein Detail habe Ich da auch schon direkt gesehen und umgesetzt :thumbup:


    Das Schiff lässt sich wirklich gut bauen, dementsprechend bin Ich auch ziemlich gut voran gekommen.

    Zunächst wurde die Arbeitsbootwanne ins Deck eingelassen. Das war zwar ein bisschen fummelig bis alles gerade war, passt aber. Aufs Deck kamen dann auch gleich die zwei Führungsdalben. Auf Dirks zweitem Bild kann man gut erkennen, dass die einen weißen Abschluss haben. Entsprechend habe Ich eine kurze Seite beim Kantenfärben übersprungen.



    Danach kam kam die Bordwand dran. Der schmale graue Streifen ist nicht ganz richtig positioniert, ist mir aber erst nach dem ankleben aufgefallen, jetzt bleibt er halt so.



    Als letztes habe Ich dann noch das Schanzkleid gebaut, die Klüsen sind ausgestochen und passen tatsächlich auch perfekt übereinander.




    Als nächstes kommt dann auch schon der Aufbau mit Brückeneinrichtung ran.


    mfg

    Johannes

    Moin,


    Obwohl Ich einen Großteil meines Wochenendes damit zugebracht habe Netzwerkkabel zu verlegen, war doch noch ein bisschen Zeit um mein neues Projekt anzuschneiden: Die Theodor Storm mit Arbeitsboot Nis Puk.

    Die Fotos sollten diesmal hoffentlich auch besser werden als bisher. Einerseits will Ich mal versuchen, da wo es ohne allzu großen Aufwand möglich ist, einen neutralen Untergrund zu benutzen und andererseits habe Ich endlich eine funktionierende Schreibtischlampe, was das ausleuchten vereinfachen sollte.

    Das Original

    Die Theodor Storm ist die dritte Einheit der 20m-Klasse der DGzRS. Das Typschiff war die 2009 in Dienst gestellte Eiswette. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Typschiff der 23,3m Klasse, das 2008 außer Dienst gestellt wurde. Mittlerweile gibt es sechs Einheiten dieser Klasse:


    Seenotkreuzer + ArbeitsbootIndienststellungStation
    Eiswette + Novize2009Nordstrand
    Eugen + Hubertus2009Norderney
    Theodor Storm + Nis Puk2011Büsum
    Pidder Lüng + Michel2013List
    Berthold Beitz + Else2017Greifswalder Oie
    Fritz Knack + Ingeborg2018Olpenitz


    Die Schiffe haben eine Länge von 19,9m, eine Breite von 5,05m und einen Tiefgang von gerade einmal 1,3m. Der Seenotkreuzer erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 22Knoten, während das Arbeitsboot sogar mit bis zu 30Knoten unterwegs ist. Weitere Informationen gibt es auf der Seite der DGzRS: https://www.seenotretter.de/we…t/20-meter-seenotkreuzer/ Hier sind auch Werfttagebücher für die Berthold Beitz und Fritz Knack verlinkt.


    Die Theodor Storm (benannt nach dem gleichnamigen Schriftsteller) mit Arbeitsboot Nis Puk (norddeutsch/dänische Sagengestalt https://de.wikipedia.org/wiki/Nis_Puk) ist seit Ihrer Indienststellung 2011 in Büsum stationiert. Das ist auch der Grund, warum Ich mich für diese Einheit entschieden habe: Auch wenn Ich selbst noch nie in Büsum war, so sind meine Großeltern da doch seit vielen Jahren Stammgäste.

    Das Modell

    Das Modell ist 2017 als 17tes Minimodell im Passat Verlag erschienen. Konstruiert wurde das Modell von Dr. Henning Budelmann (unser Konpass ), seinen Konstruktionsbericht findet Ihr hier: SRK - EISWETTE II-Klasse/ Passat-Verlag / 1:250/ Konstruktionsbericht Und den Kontrollbau von Helmut B. hier: Seenotkreuzer der 20 m-Klasse, DGzRS, Kontrollbau f. d. Passat-Verlag, 1 : 250

    Es gibt also schon ein paar Bauberichte, aber mehr schaden ja nie :D Außerdem werde Ich ja auch noch eine Brückeneinrichtung bauen, das hat bislang keiner gemacht.


    Der Bogen besteht aus einem gefalteten A3 Bogen, wovon die eine Hälfte neben einer knappen Anleitung mit ein paar Skizzen auch eine kurze Beschreibung des Vorbild sowie ein Modellfoto enthält. Die zweite A4 Hälfte enthält die Teile für ein Modell, wobei der Modellbauer selbst entscheiden kann, ob die Eiswette, Eugen, Theodor Storm oder Pidder Lüng (mit respektivem Arbeitsboot) gebaut werden soll. Die beiden anderen Einheiten waren zum Veröffentlichungszeitpunkt noch nicht in Dienst. Mittlerweile haben die Einheiten auch einen neuen Look spendiert bekommen, entsprechende Alternativteile zum selber ausdrucken hat der Passat Verlag hier zur Verfügung gestellt: Neues Farbschema der DGzRS für die 20 m-Klasse Die werde Ich aber nicht benutzen.

    Zum 10€ teuren Bogen gibt es auch noch einen Ätzteilsatz für 8€, der hauptsächlich Relingsteile, Poller und Mastteile enthält.

    Der Baubericht

    Nachdem das aus dem Weg ist, kann ich mit dem eigentlichen Baubericht beginnen:

    Die Platine habe Ich bereits vor einiger Zeit lackiert. Da fast alle Teile Weiß werden sollten, habe Ich zunächst das ganze Weiß eingesprüht und dann nur noch die Poller und den Haken händisch mit Revell Email-Farbe bemalt. Bei den Pollern habe Ich 364 Laubgrün und für den Haken 371 Hell-Grau verwendet. Letzteres ist mir eigentlich zu hell, kann sein das Ich den nochmal neu bemale. Der Haltebügel vom Arbeitsboot ist Orange 30. Das ganze habe Ich dann nochmal mit mattem Klarlack eingesprüht.



    Gestern habe Ich dann schonmal das Spantengerüst gebaut:



    Das hat übrigens perfekt gepasst. :thumbup:


    mfg

    Johannes

    Moin,


    René hat zwar im Prinzip recht, aber der Fehler ist nicht das die Kategorie für dich verschwunden ist, sondern dass sie dir überhaupt schon angezeigt wurde. Die sollte eigentlich erst freigeschaltet werden, wenn du eine Weile aktiv dabei bist.


    mfg

    Johannes

    Moin Jürgen,


    Naja, du musst auch bedenken, dass die Konstruktion schon ziemlich alt ist. Die Erstauflage der Mellum kam 1998 auf den Markt. Das "fff" war da zwar schon seit 2 Jahren Pflicht, aber da so eine Konstruktion natürlich eine ganze Weile dauert und auch nicht am Tag nach der Reform schon alle ff durch fff ersetzt wurden, dürfte das tatsächlich dem Zustand entsprechen, den Peter Brandt damals vorgefunden hat.


    mfg

    Johannes

    Moin Helmut B. ,


    Danke für die Bilder. Ich hatte mir beim Fotografieren schon Gedanken gemacht, warum die Schubschultern so hoch sind, wenn die Leichter doch so tief im Wasser liegen... Leere Leichter sind leichter. Eigentlich ganz logisch :|


    Laut dieser Pressemitteilung von Thyssen, die Ich in meinem BB auch schonmal verlinkt hatte, entladen die in Schwelgern übrigens ungefähr 10.000 Schubleichter pro Jahr. Also ungefähr 27 Schubleichter pro Tag, was 4-5 solcher Verbänden entspricht. Die selbe Anzahl Verbände ist natürlich auch in die andere Richtung unterwegs. Schon enorm was die da an Material bewegen, wobei das in Zukunft wohl weniger werden dürfte, da Thyssen ja aktuell dabei ist Ihre Stahlproduktion klimafreundlicher zu machen. Dabei soll der als Reduktionsmittel genutzte Kohlenstoff (in Form von Kohlestaub und Koks) durch Wasserstoff ersetzt werden. Und das soll wohl später direkt vor Ort produziert werden.


    Moin Shipbuilder ,


    Ich würde die schon ganz gerne koppeln und im Bogen sind auch die 3 Koppelschemas für 1 und 2 Leichter enthalten.

    Aber: Dann müsste Ich die Modelle auch zusammenkleben, ansonsten hat das ja keinen Zweck. Und das will Ich nur ungerne, denn in der Version für die Bergfahrt wäre das ganze durch die Länge extrem instabil. Und in der Version für die Talfahrt (die Ich eigentlich sowieso schöner finde) passt es nicht mehr in meine Vitrine...

    Wenn Ich es irgendwann doch mal mache, liefere Ich natürlich Bilder nach :rolleyes:


    mfg

    Johannes