Posts by Achtknoten

    Hallo zusammen,


    Interessant wäre, die langweiligsten Teile wegzulassen und nur ausgewählte Sektionen zu bauen...

    Solche Sektionsmodelle zeigen das innere des Rumpfes und die Art und Weise, wie die Sektion im Original gebaut wurde. Ein spannendes Thema und eine gute Ergänzung der eigenen Sammlung - gerade dann, wenn man zum Vergleich dem Sektionsmodell eines solchen Mega-Container-Schiffes das Modell eines kleineren Schiffes zur Seite stellt.


    Gruß

    Josef

    Wenns um Genauigkeit und Filigranes geht sind die teueren Klingen das Mittel der Wahl. Fürs Grobe nehme ich die billige Klinge aus dem Baumarkt. Man muss nicht mit einer teuren Klinge 20 cm oder mehr an einem Metall-Lineal entlang schrammen, wenn man einen geraden Schnitt ausführen will.


    Die Aufgabenstellung gibt vor, mit welcher Klinge ich arbeite.


    Gruß

    Josef

    Moin zusammen,


    mit den Segeln eines Schiffes ist es immer so eine Sache. Hat man ein Segel kurz eingeholt, sieht es anders aus als wenn man es längere Zeit nicht setzen will und deshalb ordentlich gepackt hat. Dabei liegt "kurz" und "längere Zeit" im Ermessen des Kapitäns. Die Darstellung nicht gesetzter Segel im Modellbau ist immer eine Gradwanderung: Ein schön gepacktes Segel freut in Natura jeden Betrachter. Die akribische Umsetzung im Modell wirkt manchmal wie "gewollt und nicht gekonnt". In Natura kommt noch hinzu, dass der eine Decksmann Segel besser packen kann als der andere. Dementsprechend sieht es mal so und mal so aus. Dies eröffnet dem Modellbauer den Raum, die Segel an seinem Modellschiff so darzustellen, wie es ihm gefällt. Entweder hatte es der Modelldecksmann drauf oder halt nicht. Immer nur ordentlich gepackte Segel darzustellen, wirkt eintönig.


    Gruß

    Josef

    Mein Epson ET 2710 und mein Epson WF 2010 drucken Blätter im DIN A 4-Format bis zu einem Gewicht von 250 gr/m².


    Von dem ET 2710 werden inzwischen Nachfolgemodelle angeboten. Zum Nachfüllen gibt es originale Tinte in Flaschen. Deren Inhalt ist, verglichen mit den sonst üblichen Druckerpatronen, gewaltig. Bis jetzt musste ich noch nicht nachfüllen, obwohl ich den Drucker schon einige Jahre benutze. Liegt aber vielleicht auch daran, dass es bei mir nicht soviel zu Drucken gibt. Die Tinte ist nicht wasserfest. Die schwarze Tinte verfärbt sich mit der Zeit in ein schwarz-braun bis braun, wenn sie dem LIcht ausgesetzt wird.


    Der WF 2010 braucht teuere Original-Nachfüllpatronen. Ob er auch alternative Patronen akzeptiert, weiß ich nicht. Die originale "Dura-Bride"-Tinte ist wasserfest. Sie soll auch lichtbeständig sein. Die Ausdrucke glänzen nicht.


    Für den "Hausgebrauch" und zu Testzwecken drucke ich auf den ET 2010 aus. Wenn es erst wird, nehme ich den WF 2010. Obwohl ich den WF 2010 manchmal mehrere Wochen nicht anwerfe, hat die Tinte bis jetzt die Druckerdüsen nicht verklebt.


    Die Druckersoftware funktioniert. Sie könnte aber etwas benutzerfreundlicher sein.


    Viele Grüße

    Josef

    Hallo Sascha,


    zunächst stellt sich die Frage, wieviel Zeit Du für Deine Konstruktion hast. Dann frage Dich auch, wieviel Deiner Zeit Du dafür opfern willst, um Dich in das PC-Programm einzuarbeiten, für das Du Dich entschieden hast. Und wie viel Zeit Dir dann noch für die eigentliche Konstruktion bleibt.


    Du hast nicht angegeben, welcher Typ von Modell Du konstruieren willst. Für ein einfaches Architekturmodell braucht man kein ausgefeiltes PC-Programm, das viel Einarbeitungszeit verlangt. Möchtest Du aber ein Modell konstruieren, das viele Kurven und Bögen enthält, dann - glaube ich - ist es besser, die ganze Rechenarbeit dem Computer zu überlassen.


    Für meine einfachen Architekturmodelle habe ich mir vor Jahren ein CAD-Programm zugelegt, das entwickelt wurde, um Pläne für den Bau von Maschinen, Gebäuden usw. am PC zu zeichnen. Ich entwerfe und berechne alle Bauteile selbst. Das Programm ist nur mein Zeichenbrett, nicht mehr. Bisher bin ich bei den Gebäuden damit gut gefahren. Die Einarbeitungszeit war äußerst gering.

    Mit dieser Methode bin ich ganz nah an den Konstruktionen, wie sie vor Beginn des PC-Zeitalters üblich waren. Ich kann jedoch im Gegensatz zu den Konstrukteuren von damals Bauteile verändern, ohne dass ich radieren muss und dabei das Papier durchscheuere. Und anders als damals muss ich mir zu Beginn noch keine Gedanken über die Anordnung der Bauteile auf dem Bogen machen.

    Nach dem Entwerfen der Bauteile drucke ich sie aus und baue alles zusammen. Wenn es passt, steht ein Modell in weiß vor mir. Danach geht es an das "Einfärben", entweder durch Einfügen von Bild-Dateien am PC, durch Einfärben von Flächen im Programm oder ganz auf die tradtionelle Art und Weise mit Aquarellfarben und Buntstiften auf einem ausgedruckten Bogen, den ich anschließend wieder einscane.


    Wenn Du ein Modell konstruieren willst, das viele Kurven und Bogen enthält, rate ich Dir von meiner Methode ab.


    Viele GRüße

    Josef

    Hallo Henning,

    hallo Bernhard,


    dass es sich bei Euren Beiträgen um einen Spass handelt, ist an mir völlig vorübergegangen. In Unkenntnis dessen sah ich mich genötigt, auf die Beiträge eben so zu reagieren, man es oben lesen kann. Manchmal bin ich halt eher von der ernsten Sorte.



    Hallo zusammen,


    dass mein Beitrag so vielen Mitgliedern des Forums gefallen hat, hat mich sehr gefreut. Danke für die Likes.


    Viele Grüße an alle

    Josef

    Moin zusammen,


    Hajo hat recht, wenn er schreibt, dass man sich von heutigen Standards verabschieden muss, wenn man ein Modell aus einem alten Boge baut.


    Henning hat seinen Baubericht mit dem Satz "Er wird sicher keine neuen modellbauerischen Aspekte vermitteln, vielleicht aber eine nette Erinnerung an vergangene Zeiten." eingeleitet.


    Ich erkenne in Hennings Satz die Absicht, kein Modell zu bauen, das auch hinsichtlich der Textur die neusten Standards zumindest erfüllt wenn nicht gar übertrifft, sondern ein Modell zu bauen, das Erinnungen wachrufen soll. Dazu gehört eben auch, dass man an dem Bogen möglichst nicht viel ändert. Denn je weiter man sich von den Vorgaben des Bogens entfernt, desto weniger werden Assoziationen an vergangene Zeiten ausgelöst. Das bedeutet aber nicht, dass man sich beim Zusammenbau sklavisch an die Vorgaben des Konstrukteurs hält. Ich bin mir sicher, dass bei Erscheinen des Bogens bereits Modellbauer am Werk waren, die beim Zusammenbau das Modell verbessern und ihrem Modell so einen unverwechselbaren Charakter verleihen wollten. Kurz und gut: Trotz der von Henning vorgenommenen Verbesserungen (z.B. die Lüfter) erkenne ich in dem Modell noch immer ein Kind seiner Zeit und dazu gehört halt auch die Farbe der Decks.


    Beim Bau eines Modells aus einem Bogen stellt sich generell die Frage: Was will ich erreichen? Will ich ein Modell bauen, das zeigt, was der Konstrukteur ersonnen hat, oder will ich ein Modell bauen, das mit dem Vorbild (fast) identisch ist? Hat der Konstrukteur (mit Blick auf die Käuferschicht, die er erreichen will) ein einfaches Modell konstruiert, dann kann sich der Modellbauer (wenn er dem Vorbild sehr nahe kommen will) mit eigenen Verbesserungen daran austoben und im Extremfall ein Modell präsentieren, das nur noch entfernt mit dem gekauften Bogen zu tun hat.


    Ich meine, Henning hat mit seinem einleitenden und oben zitierten Satz vorgegeben, in welche Richtung der Baubericht einschlagen wird. Ich bin gespannt, wie das Modell am Ende aussehen wird.


    Viele Grüße

    Josef

    Hallo Martin,


    schönes Modell. Ich gratuliere Dir. Ist die kleine Lok auch Teil des Bogens? Ein so modernes Schiff und eine etwas in die Jahre gekommene Lok als Decksfracht? Egal, auf jeden Fall ist Dir die Lok auch gut gelungen.


    Viele Grüße

    Josef

    Moin,


    die Papiersorte und die Farbsorte entscheiden mit, wie Deine Werke am Ende aussehen werden.


    Johannes hat oben etwas über die Papiersorte geschrieben.


    Die Farben, die Du verwendest, müssen zum verwendeten Papier einigermaßen passen.


    Auf glattem Papier lassen sich Filzstifte sehr gut verwenden. Aber unter den glatten Papiersorten gibt es welche, die die Filzstifte regelrecht leersaugen.


    Buntstifte brauchen etwas raueres Papier, damit sich beim Drüberfahren die Farbpigmente abreiben und auf dem rauhen Papier haften bleiben. Ist das Papier zu glatt, reiben sich zwar auch Farbpigmente ab, aber nur ein Teil bleibt auf dem Papier haften, der andere Teil bleibt auf dem Papier als lose Krümmel liegen, und man muss ihn wegblasen.


    Wenn man Wasserfarben verwendet, kann es sein, dass die in das Papier eindringende Feuchtigkeit die Fasern des Papiers aufstellt und das Werk hinterher eine rauhe Oberfläche hat, die es zu Beginn nicht hatte.


    Ich würde ausprobieren, welches Medium (Buntstifte, Filzstifte oder Wasserfarbe) zu welcher Papiersorte passt. So lässt sich vielleicht eine Methode finden, die zu einem guten Ergebnis führt.


    Viele Grüße

    Josef

    Hallo Pappi,


    den Bogen mit der Querslippanlage habe ich mir vor Jahren gekauft. Beim Betrachten der Bauteile fand ich damals, dass die Quersplippanlage viele Möglichkeiten zur Detailierung bietet, die eine Anpassung mancher Bauteile nach sich zieht. Seither liegt der Bogen aus diesem Grund bei mir auf Halte. Ich bin gespannt, was Du am Ende daraus machst.Gutes Gelingen. Ich drücke Dir die Daumen.


    Gruß

    Josef

    Dass ein Museum oder eine andere Einrichtung ein Ausstellungstück erhält, das im Freien präsentiert wird und dann nach und nach verrottet, gibt es nicht nur in der Schifffahrt. Die Erhaltung dieser Exponate ist eine Sache des Willens, des Personals und des Geldes.


    eine reelle Überlebenschance haben eigentlich nur fahrende Museumsschiffe


    Fiete hat Recht: Ein Schiff wird gebaut, um in See zu stechen. Ein Feuerwehrauto wird gebaut, um Brände zu löschen. Eine Lokomotive wird gebaut, um Züge zu ziehen. Niemand baut ein Schiff (gut, da gibt es Ausnahmen im Promillebereich), ein Feuerwehrauto oder eine Lokomotive, um den Neubau einem Museum zu übereignen. Nur in einem fahrenden Museumsschiff schlägt das Herz weiter.


    Viele Grüße

    Josef

    Hallo Kurt,

    mir hat es Freude bereitet, Deinem Baubericht zu folgen. Dir ist das Modell absolut gelungen. Auf den letzten Bildern, die Du hochgeladen hast, sieht die Textur des Mauerwerks viel besser aus als auf dem Vorlagebild.

    Meine Gratulation!

    Josef

    Hallo zusammen,


    neben allen bereits geschilderten Tipps und Ideen muss man auch folgendes berücksichtigen:


    1. der Maßstab: Je kleiner desto schwieriger wird es.

    2. das Können des Modellbauers: Wie viel Erfahrung bringe ich mit? Wie nahe will ich mich dem Vorbild annähern? Bin ich bereit etwas wegzulassen, weil es mir zu schwierig zu bauen ist und das Fehlen dem Gesamteindruck nicht abträglich ist (z.B. Teil D6 der Skizze)? Bin ich bereit, ein Teil etwas überdimensioniert zu bauen, weil es für mich ansonsten nicht umsetzbar ist?

    3. Letztendlich: Muss es ein 100-Prozent-Kartonmodell sein oder können auch andere Werkstoffe wie Holz (immerhin eine Vorstufe des Kartons :) ) oder gar Plastik eingesetzt werden. Und wenn ja: Was baue ich noch mit Karton und ab wann verwende ich einen anderen Werkstoff? Überwiegt am Ende der Karton oder die anderen Werkstoffe?


    Viele Grüße

    Josef

    Hallo Kurt,


    die Idee, mit den Rindenstücken das Gelände zu gestalten, finde ich genial. Das Gelände sieht nun lebendiger aus.


    Zu den Stützpfeilern möchte ich auch noch meinen Senf dazugeben. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Erbauer der Burg die Stützpfeiler nachträglich an der Mauer hochzog, ohne sie mit der Mauer zu verbinden. In solchen Fällen sieht man den Übergang von den Stützpfeilern zur Mauer oft recht deutlich. Die beiden nicht miteinander verbundenen Teile bewegen sich oft im Laufe der Jahrhunderte in verschiedene Richtungen, was man manchmal an deutlich sichtbaren Rissen erkennen kann. Ich finde es daher nicht schlimm, wenn sich beim Modell an dieser Stelle ein Spalt zeigt. Einzig der gleichmäßige Verlauf des Spaltes würde mich zu Versuchen reizen, ihn etwas ungleichmäßiger aussehen zu lassen.


    Ansonsten: Weiter so!


    Viele Grüße

    Josef

    Hallo Micha,


    Dein Mühlenprojekt gefällt mir. Die Modelle von Siegmund Hubert haben einen ganz besonderen Charme. Seine Frau hatte beim Kolorieren schon ein goldenes Händchen.


    Mit dem Maßstab (1:87) wollte man wohl Modellbahner anlocken. Doch in den 1960er und 1970er Jahren stellte man sich Plastik-Hütten auf die Modellbahn, da passten die Kartonmodelle von Hubert Siegmund nicht so recht dazwischen.


    Ich hätte mir damals einen Maßstab gewünscht, der zu seinen Burgenmodellen passt: Als ich klein war baute ich so ein 1:87er-Modell zusammen. Mir ist in Erinnerung geblieben, dass mir das fertige Modell nicht so recht gefallen wollte. Bei dieser Größe störte es mich, dass die Fenster und Türen mit der Fassade auf einer Ebene lagen. Verkleinert man das Modell, fällt dies nicht mehr so auf. Dein Vorgehen, ein verkleinertes Modell zu bauen, wertet meiner Meinung nach das Mühlen-Modell auf.


    Viele Grüße

    Josef

    Hallo Dirk,


    danke für Deine lobenden Worte.


    Ich möchte die zwei Pontons und die beiden Stege nicht zusammenkleben. Damit halte ich mir alle Möglichkeiten offen, die Anlage zu präsentieren und zu ergänzen. So gesehen kann das Modell zu einem Bremerhavener genauso wie zu einem Hamburger Diorama passen.


    Zur Zeit sitze ich an den Geländern und der erste Versuch liegt schon in der Rundablage, Meine Vorstellungen waren wohl etwas zu ambitioniert. Daher verzögert sich der nächste Beitrag etwas.


    Liebe Grüße

    Josef