Posts by Walter Tirl

    Hallo Lcar,

    vor dem Bau empfehle ich die Bögen mit Laminier-Folie zu verstärken (siehe auch LINK).

    Bitte Bilder immer gleich hier einfügen, nicht verlinken.


    Gruß

    Walter

    Hallo Ruben,

    herzlichen Dank für dein Lob. Es tut gut von einem Kenner auf diese Weise wahrgenommen zu werden. In diesem Modell habe ich sehr viel Gefühl zum Ausdruck bringen wollen.

    Ich habe dir eine persönliche Nachricht gesendet.


    Auch an dich Bonden habe ich eine PN geschickt, vielen Dank für deine Hilfe.


    Bei allen "Daumen hoch"-Bewertern bedanke ich mich an dieser Stelle auch sehr.

    Gruß Walter

    Liebe Freundinnen und Freunde des (K)Lebens,

    mich düngt wieder einmal einen humorvollen Beitrag in dieses Forum zu stellen.


    Mein nächstes Projekt ist meiner Frau gewidmet, die als Sprachwissenschaftlerin mich darauf hingewiesen hat, dass die bayerische und englische Sprache identisch sind und sich lediglich durch unterschiedliche Bedeutung der Worte unterscheidet.


    Lasst mich dies hier an einigen Beispielen erklären:

    BayrischBedeutung in HochdeutschEnglisch
    IichI
    EiEiEgg
    EckEckeCorner
    koananiemandno body
    No bod inoch bade ichI'm still bathing


    So können diese Beispiele fortgesetzt werden bis das eigentliche Thema dieses Beitrags im Englischen als „Division Bell“ erscheint, was in die bayerische Sprache als „de wisch‘n Belle“ übersetzt werden kann. Hierzu muss man wissen, dass ein Kopf in der bayerischen Sprache als Belle bezeichnet wird, und „wisch‘n“ in Hochdeutsch für „Wischen“ steht.


    Somit entstand dieses Projekt, in dem Köpfe entstehen, die mit Buchsschutzfolie überzogen werden. Puristen des Kartonmodellbaus wird diese Bauweise ein Gräuel sein, da sie doch Fingerabdrücke, Leimreste und Wasserflecken auf Kartonmodellen lieben.


    Die Konstruktion hierzu entstand in Vektor-Grafik. Hier kommt die bayerische Sprache wieder hilfreich zur Anwendung. Wenn bei der Konstruktion ein Fehler entsteht, kann man diesen mit einfachen Mitteln wieder „wegdoa“ (im Hochdeutschen wegtun), daher Vektor-Grafik.


    Hier nun der ernsthafte Hintergrund dieser Köpfe:

    Unter dem Titel „The Division Bell“ erschien am 28. März 1994 als vierzehntes Studioalbum von Pink Floyd ein Musik-Album. Es umfasste elf Tracks und besaß eine Gesamtlaufzeit von über einer Stunde. Der Titel wurde vom bekannten Science-Fiction-Autor Douglas Adams ausgesucht – ein Freund von David Gilmour. „The Division Bell“ ist von der gleichnamigen Glocke abgeleitet, die im britischen Parlament die Abgeordneten zur Stimmabgabe aufruft.


    David Gilmour, Richard Wright und Nick Mason trafen sich 1993 in den Londoner „Britannia-Row-Studios“, um an neuem Material zu arbeiten. Nach zwei Wochen konnte die Band auf einen Bestand von rund 65 Songs verweisen, von denen sie schließlich 27 Tracks in die engere Auswahl für das Album nahm. Ein weiteres Auswahlverfahren brachte schließlich jene Songs heraus, die heute auf der Platte zu finden sind.


    Die künstlerische Verantwortung für das Album trug Storm Thorgerson, der schon die Hüllen für „The Dark Side Of The Moon“ und „Wish You Were Here“ gestaltet hatte. Für das Coverfoto ließ er zwei große Metallskulpturen errichten, die – je nach Betrachtungsweise – entweder ein Gesicht oder zwei sich unterhaltende Gesichtshälften zeigen. Eines der Gesichter ist eine Hommage an Ex-Mitglied Syd Barrett, der die Band 1968 aus gesundheitlichen Gründen verlassen musste.


    Im Gegensatz zu früheren Werken Pink Floyds ist „The Division Bell“ kein Konzeptalbum, es befasst sich vor allem mit den Entscheidungen, die Menschen im Lauf ihres Lebens fällen. Auch Politisches wurde in die Songs eingewoben, wie etwa der Berliner Mauerfall wenige Jahre zuvor und die Gräuel im damaligen Jugoslawien. „Wearing The Inside Out“ ist einer der wenigen Songs, auf denen Richard Wright als Sänger zu hören ist. Auf dem Stück „Keep Talking“ kann man die Stimme des Physikers Stephen Hawking vernehmen.


    Kommen wir nun zum Modell

    Der Prototyp von "Division Bell" wurde ja bereits heuer online beim Treffen Mannheim von mir vorgestellt. Nun wurde dieser Prototyp merfach überarbeitet, und so kann der Baufortschritt hier im Forum verfolgt werden.


      

    Lieber Dieter,

    in diesem Modell steckt sehr viel Herzblut, wie folgende Geschichte verdeutlicht:


    „Keine größere Freude konnten mir meine Eltern machen, als mit dem Gläsernen Zug eines Sonntags nach Garmisch unterwegs zu sein. Meine Aufmerksamkeit war jedoch auf etwas Anderes gerichtet. Der Lokführer holte mich als einziges Kind unter den 70 Ausflüglern zu sich. Auf der jeweils zweistündigen Hin- und Rück-Fahrt saß ich in meiner Lederhose vorn neben dem Lokführer im Führerstand und durfte die Signale bedienen, wenn das Schild „L/P“ am Streckenrand zu erkennen war. Selbst wählte ich, ob ein Pfeif- oder Klingelton ausgelöst werden sollte. Mir gefiel Ding-Ding-Ding der Glocke besser als der schrille Pfiff. Später, als es bereits dämmerte, durfte ich das Fahr- und Abblend-Licht des Triebwagens bedienen.


    Der beige/rote Triebwagen hielt außerplanmäßig für unsere Familie in München-Trudering, somit konnten wir uns den Weg Hauptbahnhof hin und zurück sparen. Der Moderator Hans Wieland, der im Triebwagen für Musik und auch für ein paar nette Episoden gesorgt hatte, schaltete das Innenlicht ein und sagte: „Jetzt verabschieden wir uns von unserem jungen Lokführer“. Als dann noch alle klatschten, war ich sehr erstaunt und hüpfte stolz und selig auf den Bahnsteig.“


    So entstand die Inneneinrichtung mit Fahrgästen im vorderen Teil:



    Schönen Tag noch

    Walter

    Lieber Gerhard,

    was mich auch sehr überrascht hat ist, dass selbst Folie auf Folie mit Weiß-Leim verklebt hält. Dies sieht man auf dem Bild oben beim ET 91 "Gläserner Zug".


    Bei dem schwarzen Klebstoff, den du für das Schnüffeln erwähnst handelt es sich meines Wissens um ein sächsisches Produkt "ÜHÜ"!

    War auch nur ein Scherz.


    Schönen Tag noch

    Walter

    Wo sind die Grenzen für diese Bauweise, das wollte ich an diesem Kontrollbau einmal testen.

    Hierzu habe ich kleine Nieten (Durchmesser 1 mm) ausgestanzt, die vorher mit transparenter Klebefolie überzogen wurden. Und siehe da, es klappt!



    Gruß

    Walter

    Weiter geht es mit dem Bau.

    Kleinste Teile werden mit selbstklebendem, transparenten Klebeband laminiert, das auch matt erhältlich ist.

    Klebstoffreste und Feuchtigkeitsflecken an Kartonmodellen gehören der Vergangenheit an.

    Klebstoffreste können leicht mit dem Skalpell entfernt werden, ohne die Folie zu verkratzen.

    Kartonmodelle sind durch diese Bauweise nicht mehr berührungsempfindlich.


    Durch die Vierlagige Bauweise scheint die sehr helle Innenbeleuchtung nicht durch die Bauteile.

    Das Arbeiten mit Laminierung der Bauteile erspart Spachteln, Schleifen, Grundieren, Lackieren und viele Arbeitsschritte mehr.



    Gruß

    Walter

    Liebe klebende Gemeinde,

    sogar Online ist der Weg nach Mannheim für mich gerade noch in letzter Minute möglich.

    Diesmal habe ich meine ganze Vitrine mitgebracht:


    Oben drauf die Do28 im Maßstab 1/33:


    St. Blasius Pfarrkirche Kellberg im Maßstab 1/160:


    Division Bell heads (Maßstab?):


    Piaggio P.149D im Maßstab 1/50:


    Münchner Oktoberfest-Brauerei-Fuhrwerk im Maßstab 1/35:


    Taucher & Hai:


    Mercedes O3500 im Maßstab 1/43:


    Altes Rathaus Böblingen im Maßstab 1/87:


    Und zu guter Letzt Casino auf dem Böblinger Flugplatz. Hier trafen sich die Könige von Württemberg und Sachsen 1915. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Daimler Benz Typ 30 PS Limousine von 1914. Alles im Maßstab 1/87


    Meine Modelle können auch unter folgendem Link erworben werden:

    Bastelbögen


    Gruß

    Walter

    War offensichtlich kein so guter Vorschlag.

    Dass wir uns nichts zu sagen haben, nehme ich nicht an. Vielleicht sind alle Stammtischler mit Arbeit beschäftigt.


    Macht nichts, meine Freude kann ich trotzdem an dieser Stelle kundtun. Meine Frau hat mich gestern mit einem vorgezogenen Geburtstagsgeschenk überrascht, sie hat mir eine Vitrine für meine Kartonmodelle geschenkt. Hier die Bilder:


     


    Als Dankbarkeit habe ich meiner Frau zum ebenso bevorstehenden Geburtstag auch etwas gebastelt, als Deko für das eigentliche Geschenk:



    Schönen Tag noch

    Walter

    Liebe Münchner Stammtischler/innen,

    was haltet ihr davon, wenn wir uns heute ab 18:00 Uhr an dieser Stelle zum virtuellen Stammtisch treffen?

    Michael Bauer hatte ich mit einer Mail schon auf diese Idee hingewiesen.


    Wir könnten unsere aktuellen Bilder einstellen und uns austauschen. Für Robert Hoffmann wäre dieses Treffen mit uns auch locker möglich, er und ich würden uns etliche Kilometer Fahrstrecke sparen.


    Gruß

    Walter

    Hallo Reiner,

    die LED's werden später mit einer 9-V-Batterie betrieben (anstelle 12 V).


    Das Foto habe ich etwas aufgehellt, damit man es besser sieht.


    Die Baugruppe mit den Personen ist noch nicht an der richtigen Stelle, da fehlen noch Figuren.

    Hallo Ralf,

    da bin ich ja mal gespannt, wie du die Verglasung bewerkstelligst. Damit verbunden ist auch der Innenausbau. Welchen Maßstab besitzt das Modell?

    Ulrich

    Hallo Ulrich,

    damit deine Frage in diesem Forum nicht kommentarlos nach Hinten durchgereicht wird, werde ich dir jetzt an dieser Stelle antworten.


    Welche Verglasung Ralf bewerkstelligt und welchen Maßstab er verwendet weiß ich nicht.


    Bei meinem Modell handelt es sich in dem in der Überschrift genannten Maßstab, also Spur 0.

    Die Bauteile zur Verglasung an meinem Modell beinhalten Buchschutzfolie, Karton-Außen-Bauteil , Fenster-Folie und Karton-Innen-Bauteil . Es handelt sich also um vier Schichten.


    Die nachfolgenden Bilder sollen dies noch einmal verdeutlichen:


    Und hier Bilder zum Innenausbau:


    Gruß

    Walter

    Der Bau des Gläsernen Zuges unterscheidet sich in seiner Bauweise erheblich von herkömmlichen Bausätzen.

    Hier kommt Buchschutz- und Transparent-Folie zum Einsatz. Dies bringt einen positiven Effekt mit sich, da die Bauteile steifer werden.



    Professionelle Foren-Mitglieder erkannten sofort, dass diese Bauweise nicht für ihre Modelle geeignet ist, ohne diese auszuprobieren.

    Sie äußerten, dass Folie nicht auf Digitaldrucken hält - oder:

    "Für mich ist eine getrübte und verkratzte Folie für ein Modell nicht geeignet – egal ob Flugzeug oder Auto..."


    Das beflügelte mich, diese Bauweise an meinem ersten Eisenbahnmodell anzuwenden.

    Ein weiterer Erfolg, der mich in meinem Entschluss bekräftigt, nur noch so zu bauen.


    Gruß

    Walter

    Hallo Michi,

    die Normschrift nach DIN 1451 ist für meinen Designer 9.0 kein Problem:


    Zur Zeit arbeite ich an den Schiebetüren, die beweglich sein sollen.

    Dies funktioniert prächtig. Da die Oberflächen der Bauteile mit Buchschutzfolie überzogen wurden gibt es kein Verklemmen.


    Lieber Ralf,

    im Bahnpark Augsburg war ich schon. Die haben nur den verunfallten Triebwagen, jedoch nicht Bilder aus den Fünfzigerjahren.


    Hallo Michi,

    das Bild von Roco habe ich auch schon intensiv betrachtet. Dabei konnte ich lediglich folgende Beschriftung ausmachen:


    Hallo Markus,

    dieser Film liegt mir vor, jedoch auch hier ist die Schrift nicht leserlich.


    Ich denke mal, ein Eisenbahnmodellfan kann mir die entsprechenden Fotos machen, denn kaufen will ich ein Modell nur für die Konstruktion eines Kartonmodell nicht.


    Den Kontrollbau mache ich mal ohne den exakten Beschriftungen.

    Gruß

    Walter