Posts by Walter Tirl

    An dieser Stelle nicht auch von Fehlschlägen zu berichten wäre töricht und der Sache nicht dienlich.

    Auf der neuen Buchschutzfolie wurde offensichtlich ein anderer Kleber verwendet.

    Der lässt eine nachträgliche Lagekorrektur nicht mehr zu, beim Abziehen wird das Papier beschädigt.


    Somit kann ich die Bauweise nun nur noch für gescannte Bögen empfehlen, bitte nicht auf antiken Bögen oder seltenen Originalen anwenden!

    Bei gescannten Bauteilen gibt es kein Problem da diese noch einmal gedruckt werden können.



    Gruß

    Walter

    Apropos Überlebenswahrscheinlichkeit.

    Heute kamen mit der Post zwei Rollen Buchschutzfolie a`20 m, glänzend und matt.

    Dies ist im Bezug auf meine Lebenserwartung äußerst optimistisch, benötigte ich doch um 25 m zu verarbeiten fünf Jahre.

    Bin am Überlegen, ob ich die Schlagzahl des Kartonmodellbaus noch erhöhen muss.



    Fazit: Kartonmodellbau ohne Buchschutzfolie ist möglich, mir erschließt sich jedoch nicht, warum man sich das antuen sollte?


    Noch ein Punkt ins Sachen Überlebenswahrscheinlichkeit, am 17. Februar bekomme ich Besuch vom "Blonden Engel".

    Nach seinem Besuch im Museum tritt er beim Kirchenwirt in Kellberg auf.



    Schönes Wochenende

    Walter

    Danke Manfred für den Hinweis.

    Den Link hat mir vor zwei Tagen ein Freund gesandt, bin aber nicht auf die Idee gekommen ihn hier einzustellen. Das ist Kartonmodellbau vom feinsten.

    Aber ich vermute, du platzt schon aus allen Nähten.

    Und leckere Weizenbiere gibt es dort... :thumbsup:

    Hallo Axel,

    damit dies nicht passiert habe ich mir strenge Diät verordnet. Als Erstes wurden die Weizenbiere gestrichen, jetzt gibt es für die nächste Zeit nur noch dunkles Bier!


    Aber Spaß beiseite, der Erfolg war so nicht vorhersehbar. Alle Skeptiker sind jederzeit herzlich willkommen. Für deine angekündigten Modelle ist immer noch Platz. Es kommen dann auch noch Schiffe von Ralph aus dem hohen Norden. Es lohnt schon mal den Sommerurlaub als Planung in Kellberg ins Auge zu fassen!

    Gerade habe ich die Zusage von einem Kartonmodellbauer aus Sachsen erhalten, dass ich seine weit über 300 Exponate für mein Museum erhalten könne. Es handelt sich zum größten Teil um historische Modelle aus den 50er und 60er Jahren. Nach den Fotos zu urteilen sind dies ausnahmslos sehr schön gebaute Modelle.


    Es werden wieder neue Vitrinen fällig, so dass sich die Anzahl dieser seit der Eröffnung der Galerie verdoppeln werden. Alles in allem sind dann weit über 1800 Exponate zu besichtigen. Ist euch ein Kartonmodellmuseum bekannt, das mehr Exponate zu bieten hat?


    Schönes Wochenende

    Walter

    Nachdem die Lieferung der Buchschutzfolie aufgrund des Streiks bei der Post etwas auf sich warten lässt, habe ich nach fünfjähriger Abstinenz wieder einmal versucht ein Modell ohne Buchschutzfolie zu basteln.



    Dies entlockt mir den vollsten Respekt eueres Schaffens. So wie ihr zu basteln habe ich mittlerweile verlernt.



    Das Aufweichen des Kartons, Finger- und Leim-Abdrücke sind bei meinem Modell ohne Buchschutzfolie wieder dominant im Ergebnis sichtbar.



    Macht mir keine Freude mehr so, ich warte sehnsüchtig auf die Lieferung der Folie.

    Wenn das Modell fertig ist, werde ich es als Einfachversion zum Download ins Netz stellen.


    Schönen Tag noch

    Walter

    Hallo Barni,

    recht herzlichen Dank für deinen Beitrag, aufgrund dessen werde ich Figuren aus dem Bestand anderer Modelle hier Migrieren.

    So kommen Figuren aus dem ET420 und ET91 auch im VT98 zur weiteren Gestaltung.



    Mit den Figuren des Gläsernen Zuges bei einem Modellbau-Wettbewerb gelang ein großartiger Clou, es wurden nämlich alle Teilnehmer mit ihren Modellen integriert. So erreichten alle Teilnehmer mindestens den 3. Platz, auch wenn ihre Modelle am Ende des Wettbewerbes nicht fertig geworden sind.



    Hallo Walter,


    als ich 2019 einen passenden Schienenbus zu meinem Bahnhofsmodell Wangen/Allgäu suchte, war meine Suche wenig erfolgreich,
    habe ich eben einen dazu konstruiert aus Bildern, die ich im Technikmuseum Berlin gemacht hatte, und aus konstruierter Textur.
    Dein Modell gefällt mir sehr und in 1:45 wird das auch mit einer detaillierten Innenausstattung ein echter Hingucker.

    Hallo Dieter,

    dein Modell ist mir auch bekannt, es gefällt mir sehr gut.

    Es gibt auch einen weiteren Schienenbus (MAN VT23) von den Kallboys, der ganz gelungen ist.


    So nun geht auch hier weiter, der Fahrgast-Raum wird mit den Drehgestellen verbunden und der Lokführer kommt an die entsprechende Position.





    Schönen Tag noch

    Walter

    Hier zeigt sich, dass bei den Figuren nicht einfach drauf los gebastelt wird, sondern dass hinter jeder Figur eine Geschichte entsteht.

    Wiwo hatte darauf hingedeutet, dass in einer Österreichischen Musikgruppe anstelle einer Trompete eine Klarinette geeigneter erscheint.


    Nun die Geschichte hierzu. Hans hatte die Witterung unterschätzt, indem er eine kurze Lederhose am Morgen anzog.

    Die Strafe folgte am Nachmittag auf dem Fuß, er hatte sich sehr erkältet. Beim Spiel mit der Klarinette bekam er einen hälftigen Hustenanfall.

    Geistesgegenwärtig übernahm ab der nächsten Tackt-Pause der Trompeter den Part des Klarinettisten.


    Vor längerer Zeit habe ich schon einmal darauf hingewiesen, dass sich Buchschutzfolie auch für die Darstellung der Bullaugen an Schiffs-Modellen eignet, wenn diese nicht kleiner als einen Millimeter sind.

    Nun kommt gerade eine weitere Anwendung zum Einsatz. Für eine Figur im Maßstab 1/45 sollte eine Brille mit einer Glasgröße von einem Millimeter dargestellt werden.



    Gruß

    Walter

    Wenn schon ein Österreichisches Modell, sollten auch die Figuren als Österreicher erkennbar sein, nicht dass jemand der Meinung ist, es wären Personen mit Migrationshintergrund. Zudem solle die Figur jemand Bekannten darstellen. Hier handelt es sich um eine prominente Person, die in Sachen GELI-Modelle die erste Geige spielt:


    Am Donnerstag wollte ich eigentlich nach München zum Stammtisch, da rief mich mein Bio-Bauer aus Österreich an, er habe frisches Leinöl.

    Das kam mir gerade recht, da ich schon seit Jahren meine Ernährung nach Dr. Johanna Budwig auf Öl-Eiweiß-Kost umgestellt habe.


    Nun kam mir in den Sinn gleich im Anschluss nach meinem Besuch im Mühlviertel zum Museum der Erzbergbahn zu fahren um Fotos von der 5081 zu machen.

    Das Museum ist im Winter geschlossen, ich bekam jedoch trotzdem neue Informationen.


    Alle Änderungen habe ich in die bestehende Konstruktion eingearbeitet. Die Sitzreihen wurden in der Farbe angepasst, die Außenhaut des Gehäuses verändert.

    Da im Modell nicht nur leere Sitzreihen zu sehen sein sollten, habe ich wieder Figuren gebastelt. Die ersten Figuren stellen eine Österreichische Musikkapelle dar.




    Meine fünf Enkelsöhne und eine Enkeltochter wurden allesamt bisher mit den Steinen zum Basteln angeregt.

    Einer hat bereits dadurch auch den Weg zum Kartonmodellbau gefunden, davon wurde hier im Forum schon einmal berichtet.


    Der Älteste ist Fallschirmspringer bei der BW, somit ist bewiesen, dass sie lernen mit Gefahren umzugehen.

    Dessen Mutter (also meine älteste Tochter) hat 2013 von Horst Seehofer die Lebensretter Medaille erhalten.

    Dann habe ich noch eine Enkeltochter, die hat Abitur gemacht, will aber jetzt Konditorin werden.


    Spricht doch alles für eine gute Erziehung, oder seit ihr der Meinung dass meine Enkelkinder völlig aus der Art schlagen? ;)


    Gruß

    Walter

    Danke Rene' für das Filmchen, zeigt es doch deutlich, dass wir mit der Modellwahl richtig liegen.


    Für ein späteres Diorama schreit es schon jetzt ganz deutlich zu vernehmen nach einem Stationsgebäude bzw. einer Drehscheibe. Ich denke mal, meine Aktivitäten wurden für dieses Jahr bereits festgelegt.


    Aufgrund der Räumlichkeiten in der Galerie ist eine Spur-0-Anlage leicht möglich.

    Unterschiede des VT98 zum ÖBB 5081 ergeben sich nicht nur in der Farbgebung. Gegenüber dem deutschen VT98 gab es mehreren Abweichungen, so wurden der Dieseltriebwagen ÖBB 5081 mit Übersetzfenstern (so genannte Halbfenstern) ausgestattet, die Türen reichen weiter nach unten, die Scheibenwischer und Scheinwerfer wurden optimiert.




    Zur Zeit konstruiere ich an den Details der Bodengruppe, an der ich jedoch bisher keine Unterschiede feststellen konnte.




    Macht richtig Spaß, das Modell des Dieseltriebwagens zu konstruieren und zu bauen.

    Bis demnächst

    Walter



    Der Kontrollbau hat in bastlerischer Präzision noch sehr viel Luft nach oben, jedoch geht es mir hier in erster Linie um die Passgenauigkeit der Bauteile.

    Wie bereits bei den Konstruktionen des ET91 und ET420 wird als erste Variante die Blaue Version gedruckt.

    Es fehlen noch ein paar Details und die Bauanleitung. Mal schauen, wieviel Zeit hier noch benötigt wird.



    Schönen Tag noch

    Walter

    Zum Jahresabschluss noch ein kurzer Zwischenstand.



    Dieses Modell wird von einer Lokführerin in Betrieb gesetzt.

    Das hat seinen Ursprung darin, dass Frauen im Verkehr umsichtiger sind als Männer.

    Oder hat jemand in den Verkehrsmeldungen schon einmal etwas über eine Geisterfahrerin vernommen?



    Jetzt erfolgt die "Hochzeit":



    In Abwandlung eines bayerischen Sprichwortes hier mein Motto für das nächste Jahr:

    "Kleben und Kleben lassen"


    In diesem Sinn wünsche ich euch allen ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr.

    Gruß

    Walter

    Die Österreichischen Kollegen möchten gerne ein Modell des ÖBB-5081-Triebwagens.

    Dieser hat ein Alu-Dach. Hier wurde die gleiche Bauart wie bei den Laufrädern angewandt - mit Alu- und Buchschutz-Folie.


    Zuerst wurde das Bauteil grob ausgeschnitten und Alufolie auf die Dachfläche geklebt. Dabei kam die matte Seite nach Außen.



    Nun wurde das mit Alufolie beschichtete Bauteil mit Buchschutzfolie überzogen.



    Anschließend wurde das Bauteil komplett mit den Folien und den Fensterflächen ausgeschnitten.



    Danach wurden die Schnittkanten eingefärbt und das Bauteil zusammengeklebt.



    Der Dach-Abschluss wurde verklebt, somit ist dieses Bauteil für die weitere Verarbeitung vorbereitet.



    Wieder ein Vorteil der Buchschutzfolie, auf der Baugruppe sind die Spuren meiner Erkältung sichtbar.

    Kein Grund sich die Adern zu öffnen, die Nießrückstände konnten leicht entfernt werden, was hingegen bei Bauteilen ohne Buchschutzfolie nicht möglich ist.



    Innen kommen nun die Fensterflächen hinzu.